Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn gibt es zur Wintersaison 2023/24 wieder etliche Neuheiten. © Skicirkus

Saalbach ersetzt Limberg 4er und investiert weiter in erneuerbare Energie

Im Skicirkus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn wird zur Wintersaison 2023/24 der alte Limberg 4er Sessellift durch eine moderene 8er Sesselbahn ersetzt. Außerdem gibt es weitere Projekte im Bereich erneuerbarer Energie: an der Fassade der Talstation der neuen Limberg 8er wird die größte Photovoltaik-Anlage im Skigebiet in Betrieb genommen. Ergänzend ist die Montage von neuartigen Windturbinen auf der Bergstation vorgesehen, sodass künftig ein Großteil der Energie, die für den Betrieb der neuen Bahn benötigt wird, selbst erzeugt werden kann.

Nach 29 Jahren und weit über 15 Millionen beförderten Gästen geht der Limberg 4er in den Ruhestand. Ersetzt wird er durch eine moderne 8er Sesselbahn, die eine Beförderungsleistung von 3.600 Personen pro Stunde und 1370 m Länge aufweist. Der Höhenunterschied: 449,5 m und die Fahrzeit: 4,45 min bei 6 m/sec . An der Talstation wurde eine PV-Anlage installiert.

Ein anderes Projekt befindet sich in Hinterglemm: hier steht die Wasserkraftanlage Wiesermühle, die ebenfalls von den Bergbahnen errichtet wird, kurz vor Fertigstellung. Mit einer prognostizierten Jahresenergiemenge von 1.800.000 Kilowattstunden (1,8 GWh) – das entspricht dem durchschnittlichen Jahresenergiebedarf von über 400 Haushalten – ist diese Anlage ein richtiger Gamechanger und trägt künftig maßgeblich zur Eigenproduktion von erneuerbarer Energie für den Betrieb der Seilbahnanlagen bei.

Aber auch der möglichst umweltschonende Betrieb der Pistengeräte, Arbeitsmaschinen und Mannschaftsbusse steht im Fokus der Bemühungen. So kommt im Skicircus nun vermehrt „Bio Sprit“ (HVO100 Regenerativ-Kraftstoff) zum Einsatz, der aus 100 % erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird. Dieser Treibstoff soll nicht nur sukzessive die fossilen Treibstoffe im Skigebiet ablösen, sondern reduziert gleichzeitig die CO₂-Emissionen um bis zu 90%. Vor allem in Leogang setzt man als erste Bergbahn in Österreich zur Gänze auf diese „Pflanzenkraft“ und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Branche ein.
Seit Jahren investieren die Bergbahnbetriebe im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn in die ökologische, ökonomische sowie soziale Nachhaltigkeit und werden es auch künftig tun. Themen wie Energieeffizienz, Umweltschutz, erneuerbare Energie und regionales Wirtschaften werden konsequent vorangetrieben. Man möchte aber die Öffentlichkeit auch darauf hinweisen, das Österreichs Bergbahnen der zweitgrößte Elektromobilitätsanbieter des Landes sind. Die dafür benötigte Energie kommt in den allermeisten Regionen zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen!

Weitere Neuheiten zur kommenden Wintersaison:

+ Timoks Expedition in Fieberbrunn

Die neue Fun Line „Timoks Expedition” verspricht jede Menge Spaß & Abenteuer für die ganze Familie an der Piste 104 am F6 Zillstattlift in Fieberbrunn. Timok – der kleine Entdecker-Checker – wartet auf seiner Expeditionsfahrt unter anderem mit rasanten Schneewellen & Kurven, einer Tunneldurchfahrt und einer Geschwindigkeitsmessung.
Lasst euch überraschen!

+ Learn to Ski

Gratis Skilehrer:innen für Schulgruppen in Saalbach Hinterglemm
In ausgewählten Aktionszeiträumen werden durch eine Kooperation des Tourismusverbandes Saalbach Hinterglemm gemeinsam mit Ski Austria und der Salzburger Land Tourismus GmbH im Rahmen von Schulskikursen Skilehrer:innen für Anfänger kostenlos zur Verfügung gestellt. Bis einen Monat vor Anreise kann über die Jugendgästehäuser die gewünschte Anzahl an Skilehrer:innen angefordert werden, Lehrer:innen müssen sich so um nichts weiter kümmern. Dies soll dazu beitragen, das Skifahren in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler als positives Erlebnis zu verankern und so die Skifahrer:innen von morgen auszubilden.

+ Speedcheck Kohlmais

Einmal wie die Rennfahrer:innen im Schuss über die Piste flitzen und die persönliche Höchstgeschwindigkeit mittels Fotobeweis festhalten? Das ist nicht nur in Fieberbrunn, Leogang und Hinterglemm möglich, sondern ab diesem Winter auch in Saalbach. Zu finden ist der Speedcheck am Kohlmais, im Bereich des H4 Panorama 6er.

+ ALPIN CARD Top 10 Trophy

Wem THE CHALLENGE im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn noch zu wenig Herausforderung ist, der kann sich ab diesem Winter der ALPIN CARD Top 10 Trophy stellen! Wer es schafft, in ein bis drei Tagen mit den zehn ausgewählten Bahnen im gesamten ALPIN CARD-Verbund zu fahren, ergattert eine edle ALPIN CARD-Trinkflasche als Sofortgewinn. Alle Trophy-Gewinner nehmen zusätzlich an der Verlosung von Top-Preisen teil.

Stolz aufs Gütesiegel für Region und Weg: Josef Faltejsek (li) und Wolfgang Kratzer (re) vom Team Infrastruktur des TVB. © Region Seefeld

Region Seefeld erhält das Österreichische Wandergütesiegel

Die Reihe der Auszeichnungen für die Region Seefeld – Tirols Hochplateau reißt nicht ab. Nach dem österreichischen Umweltzeichen und zwei VCÖ-Mobilitätspreisen erhält die Region nun das österreichische Wandergütesiegel. Dieses zeichnet Gebiete, Dörfer, Gastgeber und Wege aus, die das Wandern zu einem besonderen, naturnahen Erlebnis machen und so das Motto der Wanderpartnerschaft „Die Magie des Gehens“ konkret umsetzen.

Die Kriterien des österreichischen Wandergütesiegels sind vielfältig und reichen von Anforderungen an die Infrastruktur und das Wegenetz über hohe Serviceleistungen und das Erlebnis am Weg bis hin zur Verpflichtung, die Wanderer sanft und nachhaltig an die sensible Natur der Alpenwelt heranzuführen. Dabei soll das charakteristische Landschaftsbild der Region im Fokus stehen.

Vorteil Hochplateau

Seefeld überzeugt durch sein Hochplateau, das Wandern für jede:n zum Genuss macht. Denn man muss hier nicht hoch hinaus, um die Aussicht zu genießen oder das Gefühl zu haben, auf einem Gipfel zu stehen. Nirgends fühlt man sich eingeengt von den hohen Bergen, denn sie umrahmen die einzigartige Landschaft nur sanft und geben im Süden sogar den Blick auf den Alpenhauptkamm und in das 600 Meter tiefergelegene Inntal frei. „Es ist schwer zu beschreiben, dieses besondere Gefühl des Hochplateaus muss man einfach selbst erleben“, sagt Elias Walser, Geschäftsführer des Tourismusverbands der Region. Und wirklich staunen Gäste oft darüber, wie angenehm flach es hier zum Wandern ist, obwohl man sich zwischen weit über 2.000 Meter hohen, schroffen Alpengipfeln befindet.

365 Tage Wandern

Das Wegenetz der Region Seefeld ist perfekt ausgebaut und wird an 365 Tagen im Jahr aufwendig gepflegt. Im Winter stehen 142 Kilometer an geräumten Winterwanderwegen zur Verfügung, im Sommer kann zwischen 650 Kilometern an leichten, mittleren und schweren Wegen auswählen. Ob Gipfelstürmer:in oder Spaziergänger:in, für jede:n ist hier das Richtige dabei; wobei das klassische Genusswandern sicher im Vordergrund steht. So bekam die mittelschwere Wanderung vom Seefelder Seekirchl über das Geiernest auf den Brunschkopf und über die Wildmoosalm zurück zum Startpunkt zusätzlich ihr eigenes österreichisches Wandergütesiegel in der Kategorie Weg. Die rund dreistündige Tour erfüllt alle Kriterien par excellence: Sie ist perfekt ausgeschildert, bietet sichere Wege und Steige und verführt am höchsten Punkt mit der Aussichtsplattform Brunschkopf – dem optimalen Ort, um das atemberaubende Panorama über den Großteil des Hochplateaus zu genießen. Wer die Aussicht vorab schon einmal digital genießen möchte, kann dies über die neue Brunschkopf-Webcam unter www.seefeld.com/de/webcam-wetter.html tun. Regionale Kulinarik beim Abstieg auf der Wildmoosalm sowie die perfekte Anbindung an das Dorf und das öffentliche Verkehrsnetz – der Weg startet und endet im Ortszentrum – verstehen sich von selbst.

Ausgezeichnetes Gesamtpaket

Natürlich fehlen in der Region auch die spezialisierten Gastgeber nicht. Während fast alle Betriebe über spezielle Wanderdienstleistungen verfügen, sind drei Hotels der Region – das Biohotel Leutascherhof im Leutascher Ortsteil Weidach sowie in Seefeld das Hotel Zum Gourmet und das Hotel Klosterbräu – im Zertifizierungsprozess des Gütesiegels oder tragen es bereits in der Kategorie Gastgeber und zeichnen sich damit durch eine besonders hohe Wanderkompetenz, zahlreiche geführte Touren, beste, wanderspezifische Serviceleistungen und sanftes, nachhaltiges Wirtschaften aus. Wohl einmalig ist dabei der Wanderservice im Biohotel Leutascherhof: Hier werden jede Woche fünf bis sechs verschiedene, geführte Wanderungen angeboten.

Um das Paket perfekt zu machen, hat die Region im Sommer 2023 ein neues Nahverkehrskonzept umgesetzt. Nahezu alle Wanderwege sind 365 Tage im Jahr schnell und zuverlässig öffentlich erreichbar. Die Nutzung von Bus und Bahn ist dabei für alle Gäste gratis, denn die Gästekarte gilt auch als Fahrkarte. Einem genussvollen Wanderurlaub steht auf Tirols Hochplateau also nichts im Wege.

 

 

Das Team Planai und die TÜV-Austria Auditoren bei der Verleihung der ISO 9001 und 14001 Zertifikate für Qualitäts- und Umweltmanagement © Harald Steiner

Planai-Hochwurzen-Bahnen erhalten ISO-Zertifizierungen für Qualitäts- und Umweltmanagement

Nach einem rund einjährigen intensiven Vorbereitungsprozess wurden am 25. Oktober 2023 den Planai-Hochwurzen-Bahnen die international anerkannten ISO-Zertifizierungen 9001 für Qualitätsmanagement und 14001 für Umweltmanagement verliehen. Diese Auszeichnung erfolgte zunächst für die Unternehmensbereiche Planai, Hochwurzen, den Dachstein, Planai-Bus & Reisebüro sowie die Gastronomiebetriebe und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für höchste Standards in ihrer Umwelt- und Qualitätspolitik.

Nach umfangreichen internen Audits, durchgeführt vom engagierten Qualitäts- und Umweltmanagement-Team der Planai-Hochwurzen-Bahnen, erfolgte vom 23. bis 25. Oktober das externe Audit durch den TÜV Austria. Die Erfüllung der hohen Standards in diesen Bereichen wurde erfolgreich nachgewiesen und so erfolgte die Übergabe des Zertifikates am 25. Oktober 2023 durch Ingold Wilhelmer und Carmen Weinold vom TÜV Austria im Beisein einer großen Abordnung der Planai-Hochwurzen-Bahnen.

Sehr erfreut zeigt sich Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem: „Diese Zertifikate sind nicht nur eine Anerkennung unserer Bemühungen, sondern unterstreichen auch unsere Vorbildwirkung in der Branche. Unser Ziel ist es, diese Standards permanent weiterzuentwickeln und in Folge auch für den Skiberg Galsterberg und den Wilden Berg in Mautern auszuweiten.“

Um die Umsetzung der Qualitäts- und Umweltpolitik der Planai-Hochwurzen-Bahnen zu gewährleisten, wurden klare und messbare Ziele in den Bereichen Qualitäts- und Umweltmanagement festgelegt.

Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele der Planai-Hochwurzen-Bahnen

Es wird angestrebt, bis 2030 eine stetige Steigerung der Eigenstromproduktion zu erreichen und die Ressourcen in der Beschneiung zu optimieren. Darüber hinaus soll auch bis 2030 die Hälfte der Linienbusse mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Nutzung alternativer Kraftstoffe für Pistengeräte wird intensiv getestet und evaluiert. Ein weiteres Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck der Gäste unter dem österreichischen Durchschnitt zu halten. In internen Schulungen und Informationsveranstaltungen sollen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Umweltfragen sensibilisiert werden.

Qualitätsziele der Planai-Hochwurzen-Bahnen

Die Qualitätsziele umfassen die weitere Steigerung der Kundenzufriedenheit. Zudem wird angestrebt, Ideen aus einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess umzusetzen und die besten Informationsflüsse für Mitarbeiter sicherzustellen. Auch die Gewährleistung der besten Ausbildung für Lehrlinge ist ein zentraler Bestandteil dieser Qualitätsbemühungen.

Vorstand der Aberg – Hinterthal – Bergbahnen AG: Hartwig Moßhammer übergibt an Ing. Siegfried Egger. ©AHBB

Neuer Vorstand der Aberg-Hinterthal Bergbahnen AG

Nach 28 Dienstjahren geht Vorstand Hartwig Moßhammer (62) Ende Oktober in Pension. In der Aufsichtsratssitzung Ende August wurde der langjährige Prokurist einstimmig zum neuen Vorstand ernannt. Der gebürtige Pinzgauer Ing. Siegfried Egger (50) wird seine neue Position am 1. November 2023 in Maria Alm antreten.

Unter der Führung von Hartwig Moßhammer konnte das Seilbahnunternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten viele Projekte im touristischen Standort Maria Alm umsetzen. Zu den größten Erfolgen in der Unternehmensgeschichte zählen unter anderem die Skiverbindung Hintermoos-Gabühel und die Skiverbindung Natrun-Aberg. Dank der Investitionen ist eine durchgehende Skiverbindung zwischen den Orten Maria Alm, Dienten und Mühlbach entstanden.

Vorstand Hartwig Moßhammer, der Ende Oktober ruhestandsbedingt ausscheiden wird, sieht durch die Bestellung von Ing. Siegfried Egger die strategische und operative Kompetenz der Aberg – Hinterthal – Bergbahnen AG nachhaltig gesichert. „Mit umfangreichen Erfahrungen als technischer Leiter und Prokurist bringt Egger eine Vielzahl von Fähigkeiten und Fachwissen für die Herausforderung in Maria Alm ein. Damit erfüllt er das Anforderungsprofil für die neue Aufgabe in hohem Maße. Egger ist seit über fünfzehn Jahren bei der Aberg – Hinterthal – Bergbahnen AG und hat maßgeblich zum Ausbau und Erfolg dieser Bergbahnunternehmung beigetragen“, heißt es dazu in einem Statement von Herrn Moßhammer.

„Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr, die Aberg – Hinterthal – Bergbahnen AG in die Zukunft zu führen. Maria Alm ist als Teil der Skiregion Hochkönig eine Destination mit großem Potential und vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten“, erklärte Ing. Siegfried Egger anlässlich seiner Bestellung.

 

Über die Aberg – Hinterthal – Bergbahnen AG

Die Aberg – Hinterthal – Bergbahnen AG ist ein Seilbahnunternehmen mit Sitz in Maria Alm am Steinernen Meer.  Das Unternehmen ist Teil der Skiregion Hochkönig, welche mit 120 Pistenkilometern und 34 Seilbahnanlagen zu einem der größten Skigebiete im Salzburger Land zählt. Außerdem ist das Unternehmen Teil des Skiverbundes Ski amadé. Insgesamt betreibt das Seilbahnunternehmen im Winter 16 Lift- und Seilbahnanlagen. Im Sommer sind 3 Bahnen für die Besucher geöffnet, außerdem ist das Unternehmen Inhaber der Sommerrodelbahn am Biberg in Saalfelden. Die Aberg – Hinterthal – Bergbahnen AG beschäftigt derzeit 70 Fixangestellte sowie 75 Saisonbedienstete (im Sommer sind es 25 Saisonbedienstete).

 

 

 

Uruapan in Mexiko bekommt eine urbane Seilbahn. ©Doppelmayr

Doppelmayr baut Seilbahn in Uruapan, Mexiko

Die Regierung des mexikanischen Bundesstaates Michoacán investiert 3 Milliarden Pesos (~ 155 Mio. EURO) in den Bau einer Seilbahn mit einer Streckenlänge von 8,4 km und einer Förderleistung von 1500 Personen pro Stunde und Richtung.

Doppelmayr hat den Zuschlag für den Bau einer Seilbahn in der mexikanischen Großstadt Uruapan bekommen. Das Unternehmen ist mit einem Marktanteil von 62% Weltmarktführer in der Konstruktion, Produktion und Bau von Seilbahnsystemen und hat bis dato rund 15.400 Anlagen in 96 Ländern der Welt realisiert. Die Regierung des Bundesstaates Michoacán investiert 3 Milliarden Pesos (~ 155 Mio. EURO) in den Bau der neuen Seilbahn. Während der 24-monatigen Bauphase, die KW 42 beginnt, werden 600 Personen beschäftigt.

Die 8,4 km lange Seilbahn umfasst sechs Stationen, 50 Stützen und 94 Kabinen und wird bis zu 1500 Personen pro Stunde und Richtung bei einem Ticketpreis von 10 Pesos (~ 0,52 EURO) befördern. Mit sauberer Energie betrieben wird sie die Passagiere in 29 Minuten auf der längsten Seilbahnstrecke Mexikos transportieren.

„Projekte wie dieses haben einen positiven gesellschaftlichen Effekt, da sie nicht nur eine schnelle, sichere und barrierefreie Transportmöglichkeit für die Bevölkerung bieten, sondern auch als wirtschaftlicher Motor im Bereich der Seilbahnstationen fungieren. Mit der Entwicklung dieser neuen Seilbahn werden wir einen großen Schritt in der Verwandlung des öffentlichen Nahverkehrs hin zu mehr Nachhaltigkeit in Uruapan setzen”, betont Konstantinos Panagiotou, CEO von Doppelmayr Mexiko.

Doppelmayr wurde auch mit dem Bau der Línea 1 von Cablebús in Mexiko-Stadt beauftragt, die am 11. Juli 2021 in Betrieb ging. Zurzeit befindet sich die Línea 3 mit sechs Stationen im Bau. Im Anfangsausbau wird die 5,5 km lange neue Linie bis zu 1.000 Personen pro Stunde und Richtung in rund 21 Minuten an ihr Ziel bringen. Dies trägt nicht nur zur Verbesserung der Mobilität bei, sondern kommt auch den Passagieren zugute.

Die neue Seilbahn wird mit kuppelbaren Kabinen der D-Line-Generation ausgestattet sein. Jede der 71 Kabinen bietet Sitzplätze für zehn Personen und WLAN-Empfang auf der gesamten Strecke. Nach Fertigstellung der Seilbahn sollen jährlich rund 36 Millionen Passagiere (Förderleistung Endausbau) von der neuen Verbindung profitieren.

 

KitzSki ist Skiareatest-Gesamtsieger 2023. © Martin Walch

Gesamtsieg für KitzSki

Am 20. Oktober 2023 wurden die Ergebnisse des Internationalen Skiareatests am Wolfgangsee verkündet. KitzSki überzeugte in verschiedenen Kategorien und durfte zahlreiche Auszeichnungen entgegennehmen.

Bereits zum zehnten Mal durfte sich das Team der Bergbahn AG Kitzbühel über den Gesamtsieg freuen. Das bei allen Schneesportlern – von Familien, Rennläufern bis hin zu Genussskifahrern und Anfängern – beliebte Skigebiet wurde ebenfalls mit dem „Internationalen Pistengütesiegel TripleGold“ prämiert. Zum ersten Mal wurde auch der Special-Award „Barrierefrei“ in Gold an KitzSki verliehen.

Darüber hinaus freut sich das KitzSki Team über die Auszeichnung „Marketingtrophy Platin“ und nimmt ebenfalls den Award für das „Pistenleitsystem Gold“ für das im vergangenen Winter neu geschaffene Pistenleitsystem entgegen.

Auch die Investitionen des Verein Bike ARGE Kitzbühel-Kirchberg, einem Zusammenschluss der Bergbahn Kitzbühel, dem Kitzbühel Tourismus, dem Tourismusverband Kitzbüheler Alpen-Brixental, sowie der Stadtgemeinde Kitzbühel und der Gemeinde Kirchberg haben sich bewährt. Mit dem Ziel, ökologische und nachhaltige Trails zu schaffen, konnten diesen Sommer die Sonnenrast Trails eröffnet werden. Das Bike-Angebot bei KitzSki wurde mit dem Award „Fun & Action“ und dem „Internationalen Sommer-Gütesiegel“ für Bike-Trails ausgezeichnet. Zudem wurde die Bergbahn Kitzbühel zum „Aufsteiger des Jahres 2023“ gekürt.

 

 

Großbaustelle wegen der neuen SCHILTHORNBAHN 20XX auf dem Schilthorn. Fast alle beteiligten Firmen sind regional verankert.© Schilthornbahn/Petroni

Projekt Schilthornbahn 20XX: Wertschöpfung bleibt in der Region

Mit dem Bau der SCHILTHORNBAHN 20XX realisiert die Schilthornbahn AG ein Generationenprojekt. Die Arbeitsvergaben gehen fast ausschließlich an Schweizer Partner. Ein Großteil davon an lokal und regional verankerte Firmen. Dabei garantiert das Tourismus-Unternehmen einen wichtigen Beitrag für die soziale, ökonomische sowie ökologische Nachhaltigkeit.

Bis 2026 wird am Schilthorn vom Talboden bis zum Gipfel gebaut: Das Gesamtprojekt SCHILTHORNBAHN 20XX umfasst nebst dem Bau von drei neuen Luftseilbahnen auch den Neubau aller dazugehörigen Stationen. Ein 100-Millionen-Projekt, das in vielerlei Hinsicht eine Meisterleistung darstellt: Neue Technologien, schwierige Montagebedingungen sowie exponierte und platztechnisch begrenzte Standorte stellen die umsetzenden Firmen immer wieder vor Herausforderungen. Die Wertschöpfung, die bei all diesen Arbeiten generiert wird, bleibt dabei in der Schweiz – ja sogar zum grössten Teil im Berner Oberland und in der Region.

Größter Auftrag geht an die Firma Garaventa aus Goldau

Der größte Auftrag für die Seilbahntechnik wurde an die Schweizer Firma Garaventa in Goldau SZ vergeben. Rund 45 Millionen Schweizer Franken gehen an das traditionsreiche Unternehmen, das seit über 100 Jahren Seilbahnen auf der ganzen Welt baut. Mit der steilsten Luftseilbahn der Welt zwischen Stechelberg und Mürren sowie der neuartigen Funifor-Technik auf den Sektionen 2 und 3, wird das Seilbahn-Unternehmen neue innovative Meilensteine erlangen. Mit der Schindler AG aus Ebikon LU für die Rolltreppen und Personenlifte sowie der Gasser Felstechnik AG aus Lungern OW als marktführende Spezialunternehmung in der Felstechnik, wurden zwei weitere renommierte Schweizer Firmen für Rohbau- und Ausbauarbeiten beauftragt.

Lokale und regionale Partner einbezogen

Weitere Aufträge sind größtenteils regional vergeben worden: Für die Planung zeichnen sich die Brügger Architekten AG sowie die Theiler Ingenieure AG mit Standort Thun, respektive Zweisimmen verantwortlich. Im Tor zum Berner Oberland sind auch der Baumeister der Station Stechelberg, die Frutiger AG, sowie die U. Hauenstein Heizung Lüftung Sanitär AG angesiedelt. Die meisten Vergaben gingen aber direkt in den Amtsbezirk Interlaken-Oberhasli: Die Ghelma Baubetriebe AG aus Meiringen bauen die Stationen Birg und Schilthorn, während die Gerber+Troxler Bau AG aus Bönigen die Station Mürren sowie – gemeinsam mit der Gasser Felstechnik AG – die Fundamente der Stützen errichten. Für sämtliche Holz-sowie Stahlbauarbeiten ist die Brawand Zimmerei AG aus Grindelwald verantwortlich. Die Elektronischen Aufträge teilen sich die Firma Seiler AG aus Bönigen, die Elektro Hunziker AG aus Thun sowie die Aeschimann Automationssysteme AG und Elektro Brunner AG aus Interlaken. Das neue Heizungssystem darf die lokale Firma Marcel Fischer Grindelwald einbauen. Mit der Kolb+Walther AG, welche einen Standort in Mürren hat, bleibt die Wertschöpfung seitens der Sanitärarbeiten gar im Dorf.

Seilbahnkabinen aus dem Nachbarland

Einzig ein Herzstück des Projekts, die neuen Seilbahnkabinen, werden nicht in der Schweiz produziert. Lieferant und Hersteller der Fahrzeuge ist die Firma Carvatech aus Oberweis in Oberösterreich. Als einer der führenden Seilbahnkabinenbauer konnte das Unternehmen mit seiner innovativen, designorientierten Aluminium-Leichtbautechnik sowie erstklassiger Qualität überzeugen. Seit Oktober 2022 ist Carvatech Teil der Unternehmensgruppe Doppelmayr/Garaventa.

Das Projekt «Matterhorn Alpine Crossing» der Zermatt Bergbahnen AG wurde von der Jury des Swiss Mountain Awards mit dem Preis von CHF 10.000 ausgezeichnet. © Zermatt Bergbahnen AG

Matterhorn Alpine Crossing gewinnt den Swiss Mountain Award 2023

Höhepunkt der diesjährigen Branchentagung Forum Seilbahnen Schweiz in Davos war die Verleihung des 10. Swiss Mountain Awards. Die Auszeichnung für eine besonders innovative Leistung in der Seilbahnbranche ging an die Zermatt Bergbahnen AG für das Projekt Matterhorn Alpine Crossing.

Seilbahnen Schweiz (SBS) zeichnet alle zwei Jahre herausragende, innovative Leistungen oder Projekte in der Schweizer Seilbahnbranche mit dem Swiss Mountain Award aus. Der Preis ist mit CHF 10.000 dotiert und wird von SISAG gesponsert. Für die Endauswahl 2023 hatte die Jury im Vorfeld aus zahlreichen Bewerbungen drei Projekte nominiert: Beheizung der Stoos-Lodge durch rekuperierte Energie der Stoosbahnen AG; die SyBaB®-Seilbahnstation ohne Personal der Bergbahnen Hohsaas AG und das Matterhorn Alpine Crossing der Zermatt Bergbahnen AG. Letzteres vermochte die Jury am besten zu überzeugen.

Seit dem Sommer 2023 ist die lang gehegte Vision der durchgehenden, ganzjährigen Verbindung zwischen Zermatt und dem italienischen Ort Cervinia durch das Matterhorn Alpine Crossing Realität. Als letztes Puzzlestück ermöglicht der Matterhorn Glacier Ride II zwischen dem Matterhorn Glacier Paradise und Testa Grigia die Alpenüberquerung zwischen Italien und der Schweiz per Seilbahn. Die moderne 3S Bahn ermöglicht den seit mehr als 80 Jahren angestrebten, lückenlosen Zusammenschluss von Zermatt und Cervinia.

Markus Hasler, CEO der Zermatt Bergbahnen AG sagt zum Matterhorn Alpine Crossing: «Neben dem Mehrwert für unsere Gäste bringt dieses visionäre Seilbahnprojekt auch eine Wertsteigerung für die touristische Entwicklung auf beiden Seiten der Grenze durch den Aufbau von länderübergreifenden Partnerschaften. Davon profitiert nicht nur Zermatt und Cervinia, sondern auch das Aostatal und das Wallis sowie die gesamte Schweiz.».

Die Preisübergabe fand am Donnerstagnachmittag, 19. Oktober 2023, vor rund 380 Personen an der Branchentagung Forum Seilbahnen Schweiz in Davos statt.

 

 

Tourismus Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler freut sich, dass Österreich bei der Erarbeitung der internationalen Standards zur Nachhaltigkeit federführend ist. © ÖW

Österreich federführend bei internationalen Nachhaltigkeitsstandards im Tourismus

Die Mitgliedstaaten der UN Welttourismusorganisation einigen sich erstmals auf einen weltweiten statistischen Rahmen für die Messung von Nachhaltigkeit im Tourismus. Österreich ist mit dem Ko-Vorsitz durch Peter Laimer von der Statistik Austria prominent vertreten.

„In Österreich nehmen wir die Messung von Nachhaltigkeit im Tourismus sehr ernst. Im ‚Plan T – Masterplan für Tourismus‘ haben wir dazu eine Reihe innovativer Indikatoren festgehalten, darunter der Anteil erneuerbarer Energieträger, der Energiemix in Gastronomie/Hotellerie und die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung. Umso mehr freut es mich, dass das Statistikkomitee der UNWTO unter Ko-Vorsitz von Österreich vertreten durch Peter Laimer von der Statistik Austria dieses statistische Rahmenwerk jetzt finalisiert hat. Es wird uns in Zukunft erleichtern, auch international vergleichbare Daten zur nachhaltigen Entwicklung des Tourismus zu erheben. Das fördert den Wettbewerb in eine nachhaltige Richtung und ermöglicht evidenzbasierte Initiativen und Maßnahmen“, so Staatssekretärin für Tourismus Susanne Kraus-Winkler.

Der statistische Rahmen schließt eine kritische Lücke, indem er international vereinbarte Leitlinien für die Erhebung und Auswertung von Nachhaltigkeitsdaten im Tourismus auf nationaler und regionaler Ebene bereitstellt. „Harmonisierte und verlässliche Statistiken sind sowohl für Regierungen, Behörden und Unternehmen, als auch Bürgerinnen und Bürger wichtig, um Benchmarks zu setzen, Fortschritte aufzuzeigen und um sicherzustellen, dass Maßnahmen evidenzbasiert gestaltet werden und auch tatsächlich zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen“, so der Generaldirektor der Statistik Austria, Tobias Thomas.

Der neue statistische Rahmen zeigt erstmals in international akkordierter Weise auf, wie alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit besser erfasst werden können: ökonomische Aspekte können z.B. durch Besucherströme, Ausgaben der Gäste, die wirtschaftliche Leistung von Betrieben, das Anlagevermögen oder das Beschäftigungspotential gemessen werden; ökologische Aspekte können beispielsweise anhand des direkten Verbrauchs von Wasser und Energie, der Landnutzung und weitere Auswirkungen touristischer Aktivitäten auf die Umwelt wie Biodiversität, Treibhausgasemissionen, Abfall dargestellt werden. In der sozialen Dimension geht es vor allem um die gesellschaftlichen Aspekte des Tourismus wie die Auswirkungen des Tourismus auf die Bevölkerung, das Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Gastgeberinnen und Gastgeber und die Zufriedenheit der Gäste.

In einem nächsten Schritt wird im Jahr 2024 das Dokument der Statistikkommission der Vereinten Nationen zur Annahme vorgelegt, um dann als dritter weltweiter statistischer Standard für den Tourismus – nach den internationalen Empfehlungen für Tourismusstatistik und dem Tourismussatellitenkonto – mit universeller Anwendbarkeit für alle Länder und Stakeholder zu gelten.

Alle Verantwortlichen freuen sich sichtlich über die Auszeichnung als „Best Tourism Village“ 2023, v. l.: Peter Mall (Geschäftsführer St. Antoner Fremdenverkehrsförderungs GmbH), Helmut Mall (Bürgermeister St. Anton am Arlberg), Mag.a Michaela Gasser-Mark (KLAR!-Managerin der Region KLAR! Arlberg Stanzertal), Martin Ebster (Direktor Tourismusverband St. Anton am Arlberg), Gerhard Eichhorn (Stv. Direktor Tourismusverband St. Anton am Arlberg). © TVB St. Anton am Arlberg

St. Anton am Arlberg zum „Best Tourism Village“ 2023 ernannt

St. Anton am Arlberg wurde bei der dritten Auflage der Initiative „Best Tourism Villages“ der UN-Welttourismusorganisation (UNWTO) ausgezeichnet. Dieses internationale Renommee unterstreicht das Engagement der österreichischen Gemeinde für verantwortungsbewussten Tourismus und die Wahrung ihres einzigartigen Lebensraumes und kulturellen Erbes.www.unwto.orgwww.stantonamarlberg.com

 Eine hohe Anspannung lag in der Luft, als im Rahmen der 25. UNWTO-Generalversammlung am 19. Oktober 2023 im usbekischen Samarkand internationale Tourismusdestinationen zum dritten Mal als „Best Tourism Villages by UNWTO“ ausgezeichnet wurden. Umso größer war die Freude der 54 Tourismusorte aus aller Welt, die sich von 260 Bewerbungen aus 60 Nationen absetzen konnten, was eine klare Demonstration ihrer herausragenden Werte und Handlungen zur Förderung des ländlichen Tourismus darstellt. St. Anton am Arlberg in Tirol konnte neben dem Kaunertal (2021), Wagrain (2022), Zell am See (2022) und Schladming (2023) als weitere österreichische Gemeinde diese weltweit anerkannte Auszeichnung durch Peter Mall, Geschäftsführer der St. Antoner Fremdenverkehrsförderungs GmbH, entgegennehmen. In einer Zeit, in der der globale Tourismussektor einem rasanten Wandel unterzogen ist, hat St. Anton am Arlberg bewiesen, dass es möglich ist, Tourismus und Nachhaltigkeit erfolgreich miteinander in Einklang zu bringen. Diese Auszeichnung würdigt das langjährige Bemühen der Gemeinde und des Tourismusverbandes, nachhaltige Praktiken zu fördern, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig die reiche kulturelle Vielfalt des Ortes zu bewahren. „Die Ernennung von St. Anton am Arlberg zum ‚Best Tourism Village‘ 2023 ehrt uns sehr und erfüllt uns auch mit Stolz! Die Auszeichnung bestätigt, dass die Gemeinde und der Tourismusverband bezüglich der Erhaltung unseres Lebensraumes sowie in der nachhaltigen touristischen Entwicklung unserer Region auf dem richtigen Weg sind!“, freut sich Helmut Mall, Bürgermeister von St. Anton am Arlberg.

Über „Best Tourism Villages by UNWTO“

Die in Madrid ansässige UN World Tourism Organization (UNWTO) ist das führende Bündnis im globalen Tourismus. Es fördert nachhaltigen und verantwortungsvollen Tourismus auf internationaler Ebene und setzt sich für die sozioökonomische Entwicklung, den Umweltschutz und den Erhalt kultureller Werte ein. Mit „Best Tourism Villages by UNWTO“ wurde 2021 eine Initiative geschaffen, die darauf abzielt, die Herausforderungen des rasant wachsenden Welttourismussektors anzugehen und den Tourismus in Einklang mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen zu bringen. Mit dem Award zeichnet die UNWTO jene Orte aus, die sich in besonderer Weise für nachhaltigen Tourismus und den Schutz der Umwelt einsetzen. Die prämierten Dörfer und Gemeinden sollen als Leuchttürme für verantwortungsbewussten Tourismus und als Vorbilder dienen. „Ich bin überzeugt, dass von dieser umfassenden Ausrichtung auf Nachhaltigkeit nicht nur die Gäste – durch ein qualitätsvolles und regionales Angebot – sondern vor allem auch die ansässige Bevölkerung, die Unternehmen und Mitarbeiter*innen in hohem Maße profitieren“, sagt Mag.a Susanne Kraus-Winkler, MRICS, Staatssekretärin für Tourismus im österreichischen Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft. „Das Natur- und Kulturerbe der Region wird so langfristig noch attraktiver werden. Ich bin stolz, dass Österreich derart herausragende Tourismusdestinationen mit Vorbildwirkung hat und dieses Engagement nun auch international ausgezeichnet wird.

Aus Tradition und Überzeugung

Wegweisende Initiativen in St. Anton am Arlberg

„Die Bemühungen der Region um nachhaltige Initiativen und die Stärkung des Lebensraums, die 2017 schon zu einer Auszeichnung bei ‚Entente Florale‘ geführt haben, wurden nun zu unserer Freude auch von der UN-Welttourismusorganisation anerkannt. St. Anton am Arlberg ist stolz, die Bezeichnung ‚Best Tourism Village‘ tragen zu dürfen und wird den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen“, sagt Martin Ebster, Direktor des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg.

Zum Umwelt-Engagement von St. Anton am Arlberg zählen verschiedene ökologische Maßnahmen und Projekte – von alternativer Energiegewinnung über Abfallentsorgung bis hin zu naturfreundlicher Pistenpflege und umweltfreundlicher Mobilität. Bereits 1921 wurde mit dem ersten lokalen Wasserkraftwerk grüner Strom erzeugt, seit 2006 ist St. Anton am Arlberg in Sachen Energieversorgung unabhängig. Durch das neu gebaute Nahwärmenetz mit einer jährlichen Wärmemenge von 16,5 GWh, an das bereits über 80 Betriebsgebäude angeschlossen sind, konnten seit Fertigstellung im November 2020 zudem bereits über 5,4 Millionen Liter Heizöl und somit 14.400 Tonnen CO2 eingespart werden. Als offiziell ausgewählte KLAR!-Modellregion (Klimawandel-Anpassungs-Modellregion) arbeitet die verantwortungsbewusste Bevölkerung intensiv an verschiedenen Nachhaltigkeits- sowie Klimaschutz-Projekten und befindet sich derzeit in Phase 2 des österreichweiten Programms.

Als Schlüsseltechnologie der Verkehrswende wirkt St. Anton am Arlberg außerdem im Rahmen des Projekts „So fährt TIROL 2050“ aktiv am Umbruch zur Elektromobilität mit und gilt als attraktives Ziel für Bahnreisende aus ganz Europa. Das Bergdorf ist Railjet-Station, pro Tag gibt es sieben Direktverbindungen aus Wien und Zürich. Seit 2023 beheimatet St. Anton am Arlberg zudem den weltweit höchstgelegenen ICE-Bahnhof, direkt beim Dorfzentrum gelegen. In der gesamten Urlaubsregion kommen Übernachtungsgäste ohne Auto ans Ziel: Von und zu allen Ortsteilen sowie umliegenden Regionen im Stanzertal pendeln regelmäßig kostenlose Busse. Mit dem neuen Tool GreTA (Green Travel Alternatives) koordinieren Urlauber ihre Anreise bereits seit Sommer 2022 vom ersten bis zum letzten Meter im Hinblick auf den kleinstmöglichen CO2-Fußabdruck.

 

 

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de