Ganzheitliche Ausstattung von Athleten, Service- und Medical Teams für Top Performance auf und neben der Rennstrecke. ©Schöffel

Schöffel PRO ist offizieller Ausstatter des Ski Austria Race Service Teams

Die neue Workwear- und Corporatewear-Marke Schöffel PRO kann bereits den nächsten Coup in ihrer noch jungen, aber rasanten Firmenerfolgsgeschichte landen. Wie das Unternehmen aus Schwabmünchen heute bekannt gab, wird es für 3 Jahre offizieller Ausstatter des Ski Austria Race Service Teams sowie des Medical Teams für die Sparten Ski Alpin, Ski Cross und Para-Sport.

 Der 1804 gegründete Outdoorbekleidungshersteller Schöffel Sport ist bereits seit 2008 offizieller Ausstatter der Athleten derselben Sparten und sorgt für beste Performance am Berg und mit Schöffel PRO nun auch bei der Arbeit: Geboren in der Natur. Geschaffen für die Arbeit. Schöffel PRO begreift den Berg ganzheitlich und stattet neben dem Ski Austria Race Service Team auch Bergbahnen und Unternehmen der Alpinindustrie von der kurzen Arbeitshose für den Sommer bis hin zur Kälteschutzhose für Arbeiten im Schnee auf 3.000 m Höhe aus.

„Wir freuen uns sehr, ab dieser Saison, offizieller Ausstatter des Ski Austria Race Service Teams zu sein und auch die Mannschaft hinter der Mannschaft mit hochwertiger, funktioneller Workwear zu unterstützen. Aus der Outdoorbranche kommend haben wir Workwear neu gedacht: Geboren in der Natur. Geschaffen für die Arbeit. Mit Schöffel PRO möchten wir Unternehmen ganzheitlich ausstatten: vom Schreibtisch bis zur Baustelle, oder übertragen auf den Österreichischen Skiverband, von der Skiwerkstatt bis zur Skipiste“, sagt Thomas Bräutigam, Geschäftsführer Schöffel PRO GmbH.

„Seit 2008 arbeitet der ÖSV mit Schöffel Sport zusammen. Mit hoher Qualität, Zuverlässigkeit und Funktionalität wird die Performance unserer Athleten unterstützt.  Umso mehr freut es uns, dass die neue Workwear-Marke Schöffel PRO jetzt auch Partner des Race Service Teams ist. Unser Team sieht dank Schöffel PRO nicht nur gut aus, auch waren unsere Servicetechniker noch nie so individuell und durchdacht, Sommer wie Winter, ausgestattet“, sagt Mario Reiter, Bereichsleiter Sponsoring & Partnermanagement des Österreichischen Skiverbands.

Über Schöffel PRO GmbH

Unter dem Claim „Geboren in der Natur. Geschaffen für die Arbeit.“ expandiert Schöffel in das Segment hochwertiger Arbeitsbekleidung: Mit dem Marktstart der neuen Marke Schöffel PRO bietet das Familienunternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Unternehmen verschiedener Größen und Branchen in D-A-CH hochfunktionelle und individualisierbare Arbeitsbekleidung. Die Designs lassen sich vielfältig an die Wünsche von Firmen anpassen und stärken so deren Identität gegenüber Kunden und Mitarbeitern.

Das Sortiment von Schöffel PRO bietet einen ganzheitlichen Ansatz und kann Unternehmen im Sinne einer einheitlichen Corporate Identity bedienen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Baustelle, in der Werkstatt oder im Kundenservice werden ebenso eingeschlossen wie Beschäftigte im Vertrieb oder in der Verwaltung.

Schöffel ist das erste Unternehmen der Outdoorbekleidungs-Branche, das Arbeitsbekleidung als Marke mit einem eigenständigen Unternehmen positioniert. Dafür wurde die Tochtergesellschaft Schöffel PRO GmbH gegründet, deren Geschäftsführer Thomas Bräutigam (45) ist.

 

 

 

GD10 Galtbergbahn. ©LEITNER

LEITNER liefert österreichischen und deutschen Skigebieten topmoderne Technologien

Auch in der kommenden Wintersaison warten die österreichischen Skigebiete mit neuen Seilbahnen auf. Dabei setzen vier Skidestinationen auf die bewährten Technologien von LEITNER, die neben höchster Sicherheit und modernem Komfort vor allem auch die heutigen Ansprüche an einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Betrieb in höchstem Maße erfüllen. So werden ab dem kommenden Winter zwei Kabinenbahnen und zwei Sesselbahnen in individueller Ausführung für einen deutlichen Qualitätsschub sorgen. In Deutschland realisiert LEITNER mit dem Bau der 10er-Kabinenbahn GD10 „Ochsenkopf Nord“ bis Ende 2023 ein echtes Großprojekt im Fichtelgebirge.

Für Nachhaltigkeit am letzten Stand der Technik sorgen die beiden neuen 6erSesselbahnen CD6C „Gauxjoch“ und CD6C „Trattenbach“ in Kitzbühel. Hier integriert LEITNER seine neuesten Technologien für minimalen Energieeinsatz und maximale Betriebseffizienz. Neben dem LEITNER DirectDrive kommen in der Gamsstadt auch der LEITNER EcoDrive, die automatische adaptive Geschwindigkeitskontrolle für bis zu 20 Prozent Energieeinsparung sowie der Intelligent Heat Detector (IHD) bei den Sesseln zum Einsatz. Komplettiert wird das nachhaltige Kitzbüheler Seilbahn-Duo von Photovoltaikanlagen an den Stationsgebäuden.

Die beheizbaren Premium Sessel EVO und Wetterschutzhauben sorgen für einen entspannten und komfortablen Transport bei jeder Wetterlage. Die CD6C „Gauxjoch“ befördert bis zu 2.400 Personen pro Stunde bei einer Fahrtzeit von etwa 3,5 Minuten, die deutlich kürzere CD6C „Trattenbach“ bewältigt dieselbe Förderleistung in unter drei Minuten.

Im Skizentrum Schlick 2000 nahe Innsbruck ersetzt die neue GD10 „Galtbergbahn“ einen bereits über 60 Jahre alten Schlepplift. Die 11 Millionen Euro teure Anlage wird die Strecke von der Fronebenalm bis oberhalb der Galtalm bedienen und dank der Diamond EVO Kabinen samt großzügigen Panoramafenstern für einen beeindruckenden Rundumblick sorgen.

Bei der modernen Kabinenbahn, die mit einer Geschwindigkeit von 6 m/s über eine Länge von 1435 Metern führt, leistet der LEITNER DirectDrive einen wichtigen Beitrag für noch mehr Nachhaltigkeit, weniger Wartungsaufwand und maximale Geräuschreduktion.

Auch die Zeller Bergbahnen im Zillertal investieren für die kommende Skisaison. Die 10erKabinenbahn GD10 „Wilde Krimml“ sorgt für die direkte Verbindung zwischen Zell und Gerlos und kommt im Vergleich zur bestehenden Sesselbahn ohne Mittelstation aus. Die mit LEITNER DirectDrive und Diamond EVO Kabinen ausgestattete Anlage schafft großzügige Platzverhältnisse samt Sitzheizung und bietet somit während der Fahrt von der Krimmalm auf das Übergangsjoch modernsten Komfort für bis zu 2.400 Personen pro Stunde.

Komplettiert wird die Modernisierung in den österreichischen Skigebieten durch einen Schlepplift im Skigebiet Kitzsteinhorn/Maiskogel – Kaprun.

Startschuss für großen Seilbahn-Ausbau im Fichtelgebirge

In der bayrischen Urlaubsregion Fichtelgebirge werden die Arbeiten an der neuen 10erKabinenbahn „Ochsenkopf Nord“ von LEITNER bis zum Start der Wintersaison 2023/24 abgeschlossen. Im kommenden Jahr wird das ambitionierte Bauprogramm – der komplette Ersatz der beiden bestehenden Sessellifte – mit der Modernisierung der Südbahn auf den Ochsenkopf fortgesetzt.

Mit dieser umfangreichen Investition möchten die Betreiber das traditionsreiche Sport- und Erholungsgebiet für möglichst viele Menschen noch umfänglicher erreich- und nutzbar machen. Ein besonderes Augenmerk legt man für den Winterbetrieb auf die Bedürfnisse von Mono-Skifahrer:innen, deren Verband am Ochsenkopf zudem ein eigenes Trainingszentrum betreibt. Zur Überwindung der Strecke bis hin zum Einstieg der Kabine, welche Monoskifahrer normalerweise nicht ohne Hilfe bewältigen können, werden mit Start der Wintersaison zwei Varianten erprobt. Zum einen wird das bereits erfolgreich bei der Weissseejochbahn im Tiroler Kaunertal eingesetzte System von Gleitmattenstreifen getestet, zum anderen ein spezieller Rollstuhl, mit dem eine Fahrt bis zur Kabine ermöglicht wird.

Die Modernisierung am Ochsenkopf soll nach Fertigstellung beider Anlagen zu einer Verdoppelung der Beförderungskapazität und zu einer deutlichen Reduktion der Wartezeiten am Weg zu den längsten Skipisten Nordbayerns führen. Da die Anlagen ganzjährig genutzt werden, sind barrierefreie und äußerst geräumige Diamond-Kabinen im Einsatz. Im Sommer kann somit die Beförderung von Gästen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Fahrrad problemlos ermöglicht werden.

Durch die Attraktivierung des Ochsenkopf wird die Urlaubsregion im Fichtelgebirge nicht nur für Skitourist:innen, sondern auch für Mountainbiker:innen, Familien und Senior:innen ganzjährig ein Erlebnis bieten.

 

 

Gewinner feratel PanoramaAward 2022/23 – Überflieger Galtür (oben links), Wintermärchen Filzmoos (oben rechts), Sommerparadies Salzburg (unten links) und Brülisau, Gewinner Schweiz (unten rechts). © feratel

feratel sucht wieder die schönsten Panoramen

Bereits zum sechsten Mal in Österreich und zum zweiten Mal in der Schweiz stellt feratel der internationalen Community die Frage: Wer hat das schönste Panorama des Landes?

Ab sofort wird auf www.panoramatv.com wieder abgestimmt. 179 Kamerastandorte in Österreich sowie 68 Kamerastandorte in der Schweiz stehen zur Wahl für den feratel PanoramaAward 2023/24. Darunter wieder ein Drohnenflug aus Galtür, Vorjahresgewinner in der Kategorie Überflieger, ein Blick auf das Schloss Mirabell in Salzburg, Vorjahresgewinner in der Kategorie Sommerparadies, eine Aussicht von der Bergstation der Bergbahn in Filzmoos, Vorjahresgewinner in der Kategorie Wintermärchen, sowie das Panorama vom Hohen Kasten, Vorjahresgewinner in der Landeskategorie Schweiz.
„Mit dem renommierten feratel PanoramaAward zeichnen wir jährlich die beliebtesten Panoramastandorte Österreichs und der Schweiz aus. Wer die begehrte Auszeichnung erhält, bestimmt dabei die internationale Community über ein Online Voting“, erklärt Ferdinand Hager, CTO feratel media technologies.
Das Voting ist als Gewinnspiel konzipiert. So werden unter allen Teilnehmer:innen nach Ende der Abstimmung vier GoPro HERO 12 Actioncams verlost. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Teilnahmeschluss ist der 07. April 2024.

Leidenschaft Panorama
Panoramen von feratel begeistern zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf allen Kanälen: Online-Portale, Fernsehen, Smart TV, HbbTV, Apps, Amazon Alexa und mehr. Über 1.000 Kameras in über 540 Orten und 13 Ländern zählen aktuell zum von feratel gehosteten Kameranetzwerk.
2018 zum ersten Mal verliehen, zeichnet die Marktführerin im Bereich Panorama regelmäßig die beliebtesten Standorte Österreichs, Deutschlands und der Schweiz mit dem feratel PanoramaAward aus. „Panoramavideos werden als aktuelle sowie authentische Wetterinformation geschätzt. Darüber hinaus unterstreicht der Award, dass Panoramen auch Quellen der Inspiration und Emotion sein können“, ergänzt Hager.

Nauders bietet alles für skibegeisterte Familen. ©Tirol Werbung/Verena Kathrein

Tirols Familienskiregionen setzen Zeichen

Tirol, schon immer ein Winterparadies für Familien, setzt jetzt einen neuen Standard. 12 von 15 Familienskiregionen haben sich einer rigorosen Neuzertifizierung unterzogen, die weit über das Übliche hinausgeht. Das Ziel: Ein Urlaubserlebnis schaffen, das durch messbare Qualitätskriterien untermauert ist.

In Tirols Top-Familienskigebieten können sich Eltern entspannen und Kinder austoben. Dank Pisten, die für Neulinge bestens geeignet sind, qualifizierter Skischulen, hervorragender Kinderbetreuung und abwechslungsreicher Kinderparks ist für ein unvergessliches Skiabenteuer gesorgt. Spezielle Familien- und Kindertarife machen den Urlaub zudem erschwinglich.

Exzellenz neu definiert: Was wirklich zählt

Die Tiroler Familienskiregionen haben die Messlatte jetzt erneut höher gelegt – mit einem ganzheitlichen Ansatz, der von der ersten Google-Suche bis zum letzten Skitag alles abdeckt. Doch es geht nicht nur um ein Siegel oder ein Logo. Es geht um ein Versprechen: Jeder zertifizierte Betrieb hat strenge Kriterien erfüllt, die regelmäßig überprüft werden. Beispielsweise bieten Skiverleihs kleine Bänke, auf denen Kinder beim Anprobieren der Skiausrüstung sitzen können und kindergerecht gestaltete Messlatten für die Körpergröße.

Kulinarik für Kinder: Mehr als nur Pommes

Kinder sind kleine Gourmets. Deshalb legen die Tiroler Familienskiregionen jetzt einen verstärkten Fokus auf kinderfreundliche kulinarische Angebote. Das ist kein Nice-to-have, sondern ein MUSS-Kriterium in der Zertifizierung. Von kindergerechten Menüs bis zu Hochstühlen und Malsets am Tisch – die Gastronomie wird zum Erlebnis für die ganze Familie.

Neu in der Zertifizierung: Was hat sich geändert?

  • Sichtbares Zeichen: ein gemeinsames Logo, das sowohl online als auch vor Ort in den Regionen sichtbar ist, die Regionen vereint und Gästen die hochwertige Qualität des vorhandenen Angebots aufzeigt.
  • Regionale Netzwerktreffen: für alle teilnehmenden Regionen und Betriebe, um Best Practices auszutauschen und eine bessere Abstimmung zwischen den Partnern zu ermöglichen
  • Kulinarischer Fokus: verstärkte Berücksichtigung kinderfreundlicher kulinarischer Angebote als MUSS-Kriterium
  • Skiverleihs: verbesserte Kinderfreundlichkeit, beispielsweise durch kleine Bänke und kindergerechte Messlatten

Erstmals dabei: Hall-Wattens, der Geheimtipp für Insider

Die Region Hall-Wattens mit den Glungezer Bergbahnen ist erstmalig in der Gruppe der „Tiroler Familienskiregionen“ vertreten und genau richtig für alle, die den Massen entfliehen wollen. In dieser kleinen, jedoch feinen Region finden Familien alles, um einen unvergesslichen Skiurlaub zu erleben. Hier gibt es nicht nur Pisten für jedes Niveau, sondern auch kinderfreundliche Aktivitäten wie Rodelbahnen und Schneeburgen.

Die Besten der Besten: Regionen mit herausragenden Resultaten

Besonders hervorzuheben sind die Regionen TVB Serfaus-Fiss-Ladis, die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, Tiroler Zugspitz-Arena und der TVB Wildschönau. Diese Gebiete haben in der Gesamtbewertung die höchsten Punktzahlen erreicht und setzen neue Maßstäbe in der Familienfreundlichkeit.

Die Speerspitze der Familienskiregionen: Wer ist dabei?

Alle Informationen sind übersichtlich auf den Webseiten der Tourismusverbände dargestellt.

  1. Neu: Hall-Wattens (Glungezer Bergbahnen )
  2. Serfaus-Fiss-Ladis (Fiss-Ladis | Komperdell)
  3. SkiWelt Wilder Kaiser (Westendorf | Brixen | Hopfgarten | Söll | Ellmau | Scheffau)
  4. Tiroler Zugspitz-Arena (Ehrwalder Almbahn | Wettersteinbahn | Berwang)
  5. Wildschönau (Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau)
  6. Alpbachtal (Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau)
  7. Innsbruck (Kühtai)
  8. Pillerseetal (Fieberbrunn | Buchsteinwand | Steinplatte)
  9. Tiroler Oberland (Bergbahnen Nauders)
  10. Paznaun (Galtür | See | Kappl)
  11. Pitztal (Hochzeiger)
  12. Stubai (Stubaier Gletscher)
  13. Zillertal (Fügen – Kaltenbach)
  14. Ötztal (Hochoetz)
  15. Osttirol (Sillian | Lienz Zettersfeld | Obertilliach)

Weitere Informationen zu Tirols zertifizierten Familienskiregionen sind zu finden unter https://www.tirol.at/reisefuehrer/familienurlaub/winter/winter-familienurlaub.

 

 

 

Das Konsortium Melinda setzt auf eine Seilbahn zur Beförderung von Äpfeln. ©LEITNER

Schwebender Apfeltransport zu unterirdischen Kühlstollen

Eine Seilbahn von AGUDIO, dem Spezialisten für Materialtransport des Unternehmens LEITNER, wird das Verarbeitungszentrum des Konsortiums Melinda mit den Lagerräumen verbinden.

Predaia im italienischen Nonstal in der Provinz Trient ist vor allem aufgrund des Konsortiums Melinda bekannt, welches jährlich 400.000 Tonnen Äpfel erzeugt. In Predaia befinden sich das Besucherzentrum MondoMelinda sowie das größte Verarbeitungszentrum „Cocea“. Etwas oberhalb davon, in den Minen des Rio Maggiore, sind durch den Abbau des Dolomitengesteins Hohlräume entstanden. In diesen unterirdischen Kühlstollen hat Melinda eine weltweit einzige Anlage zur Konservierung von Obst realisiert. In diesen 15 Kilometer langen Stollen, die durch das Gestein in 300 Metern Tiefe geschützt sind, werden die Äpfel in einer trockenen und kontrollierten Umgebung aufbewahrt.

Derzeit werden die Äpfel noch mit Lastwagen vom Verarbeitungszentrum Cocea zu den unterirdischen Lagerräumen und dort von Traktoren transportiert. Mit der neuen Seilbahn kann die Beförderung in Zukunft deutlich umweltfreundlicher erfolgen. Eine Einseilumlaufbahn mit kuppelbaren Kabinen wird auf einer Länge von 1,3 Kilometern kontinuierlich knapp eine Tonne Äpfel pro Fahrzeug und somit 40.000 Tonnen Obst im Jahr befördern. Dank dem Einbau von elektrischen Rollläden an den Kabinen, die sich in den Stationen automatisch öffnen und schließen, erfolgt das Be- und Entladen vollautomatisch und bedarf keiner manuellen Unterstützung. Durch den künftigen Einsatz der Seilbahn werden jährlich 6.000 LKW-Fahrten mit insgesamt 12.000 Kilometern eingespart, was eine beträchtliche Reduzierung der CO² Emissionen im Tal bedeutet.

Dazu Sylvain Gobet, Project Manager AGUDIO: „Als ich vor drei Jahren zu Agudio kam, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal für die Projektierung einer Kabinenbahn, die Äpfel in einen Stollen transportiert, verantwortlich sein würde. Heute bin ich stolz darauf, das Team zu leiten, das sich mit diesem Projekt befasst. Diese Bahn ist besonders nachhaltig, da der LKW-Transport reduziert wird. Zudem zeigt dieses Projekt, dass Seilbahnen immer mehr in Produktionsprozesse und Transportnetzwerke integriert werden.“

Insgesamt benötigt die Anlage leidglich einen Mitarbeiter, der für die Kontrolle des reibungslosen Betriebes und die Steuerung des Systems zuständig ist. An der Endstation der Seilbahn wird zudem ein 26 Meter hoher Aufzug mit einer Traglast von einer Tonne integriert, der die beiden Ebenen der Speicherräume verbinden und ebenfalls mit einer vollautomatischen Be- und Entladevorrichtung ausgestattet sein wird.

Rund um die Errichtung der neuen Seilbahn sind in den kommenden Jahren noch weitere Investition geplant, die zur nachhaltigen Entwicklung dieses auch touristisch attraktiven Gebiets beitragen sollen. So sollen ein Ausstellungszentrum samt Bistro, Museumsbereich und Shop sowie Führungen neue Gäste ansprechen.

Die Seilbahn soll im August 2024 in Betrieb gehen.

 

 

Der POLYMAT PRO ist die neueste Produktinnovation von Reichmann Ski- und Board Tuning. ©Reichmann

POLYMAT PRO mit dem ISPO Award 2023 ausgezeichnet

Die automatische Belagreparaturmaschine POLYMAT PRO wurde mit dem ISPO Award 2023 prämiert. Die neueste Produktinnovation aus dem Hause Reichmann überzeugte die sechsköpfige Expert*innen-Jury aus Branchenprofis und passionierten Sportler*innen.

Der ISPO Award wird viermal im Jahr an zukunftsweisende Produkte und Innovationen der Sportindustrie vergeben. Der neue POLYMAT PRO von Reichmann hat es unter einer großen Anzahl an eingereichten Neuheiten geschafft, aus der Masse hervorzustechen.

Großes Lob von der ISPO Award Jury

Das automatisierte, lokale Ausbessern direkt am Kratzer und die damit verbundenen Erleichterungen in der Skiwerkstatt begeisterte die Jury. „Dies ist eine großartige Innovation im Bereich der effizienten automatisierten Belagsreparatur von Skiern oder Snowboards. Man legt ein Paar Ski oder ein Snowboard ein und überlässt der Maschine die Arbeit, wobei weniger Material verbraucht und weniger Rauch und Dämpfe erzeugt werden. Das aufrechte Design spart zudem Platz in der Werkstatt“, so das Urteil der ISPO Award Jury.

Die Zukunft der automatischen Belagreparatur

Der neue POLYMAT PRO verwendet modernste Kameratechnik, welche mithilfe eines Lasers Kratzer oder Beschädigungen im Belag präzise erkennt. So können genau die Stellen mit Reparaturmaterial aufgefüllt werden, die beschädigt sind. Das reduziert den Material- und Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Aufschmelzverfahren, welche den kompletten Belag mit Reparaturmaterial überziehen, enorm. Außerdem spart die automatisierte punktuelle Ausbesserung viel Zeit, da aufwändiges Nachschleifen des Belags entfällt. In einer Testreihe überzeugte der Belagreparaturautomat mit einer sehr guten Haltbarkeit des Reparaturmaterials. Dazu kommt der Umwelt- und Gesundheitsaspekt. Werkstattmitarbeiter können sich über eine deutlich verbesserte Luftqualität in der Werkstatt freuen, da mit dem POLYMAT PRO kaum Rauch oder Dämpfe entstehen.

Ausstellung in der ISPO Award Area vom 28.-30. November

Die innovative Maschine wird vom 28. – 30. November auf der ISPO München im Future Lab der Halle B1 interessierten Fachbesuchern präsentiert. Messebesucher haben dort die Gelegenheit, das Reichmann Vertriebsteam vor Ort zu treffen und sich zur neuen Maschine beraten zu lassen.

Weitere Informationen:

https://www.reichmann-skiservice.com/Skiservice-Maschinen/Belagreparatur/Polymat-Pro

https://www.ispo.com/awards-ispo-award/das-sind-die-gewinner-nach-dem-vierten-jurymeetingdes-ispo-award-2023#!

Video:

https://youtu.be/xCHJZEvJYKk

 

 

Großes Potenzial für Skifahrer-Nachwuchs aus Deutschland ortet eine Studie der Österreich-Werbung. Im Bild: Familie beim Skifahren im Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau © ÖW/Christoph Oberschneider

Studie zu Skinachwuchs zeigt großes Potenzial am Kernmarkt Deutschland

Wie groß ist das Potenzial für Skinachwuchs in Österreichs größtem Herkunftsmarkt Deutschland? Was brauchen Kinder und Jugendliche in Deutschland, damit sie mit dem Skifahren beginnen? Was ist ihnen bzw. den Eltern wichtig und an welchen Stellschrauben sollte die Branche drehen, damit sich auch Menschen für Skifahren begeistern, die bisher noch wenige Berührungspunkte aufweisen? Diesen Fragen ist die Österreich Werbung im Rahmen einer Studie nachgegangen. Fazit: Skifahren genießt trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen hervorragenden Ruf und das Neupotenzial für die Zukunft ist hoch.

Skinachwuchs-Neupotenzial: 23 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland

Die Studie besteht aus einem quantitativen und einem qualitativen Befragungsteil. Im Rahmen des quantitativen Teils wurden 1.500 Personen in Deutschland zum Thema Skifahren bzw. Skiurlaub befragt. Aus den Daten geht hervor, dass 23 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland (3,2 Millionen Menschen) Interesse an Skifahren haben bzw. künftig Ski fahren wollen. „Das durchaus hohe Neupotenzial unter Kindern und Jugendlichen lässt einen optimistischen Blick auf die zukünftige Entwicklung des Skisports in unserem wichtigsten Herkunftsmarkt zu. Wir sind aufgerufen, hier die richtigen Schritte zu setzen, um auch jene Menschen für Skifahren zu begeistern, die momentan noch keine Berührungspunkte zu diesem wunderbaren Sport haben“, sagt ÖW-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger.
„Österreich zählt seit Jahren bei Jung und Alt zu den beliebten und erfolgreichen Wintersportdestinationen im Alpenraum. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, gilt es heute schon unsere Angebotsvielfalt rund um Sport im Schnee entsprechend weiter zu entwickeln, sowie unsere Stammgäste und Familienurlauber weiterhin von unserem guten Preis-Leistungsverhältnis zu überzeugen. Mit innovativen Winterkonzepten müssen wir darüber hinaus verstärkt auch neue Gäste für Österreich als Wintersportdestination ansprechen. Neben dem Potenzial unter Kindern und Jugendlichen gilt es deshalb das Neupotenzial bei den erwachsenen Deutschen mit 4,1 Millionen zu nutzen und so die nachhaltig positive Entwicklung des schneegebundenen Sports weiter voranzutreiben“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.

Motivatoren für das Skifahren: Eltern, Schulskikurse und Verwandte

Erwartungsgemäß kommt den Eltern eine Schlüsselrolle beim Erlernen der Sportart zu: Laut der Befragung lernt die Hälfte des Skinachwuchses das Skifahren von den Eltern, die in den meisten Fällen auch den Anstoß geben, überhaupt mit dem Skifahren zu beginnen. Bei rund 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen ist es die Schule bzw. der Schulskikurs. „Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Großeltern und weitere Verwandte legen in den häufigsten Fällen den Grundstein für die Skifahr-Begeisterung. Für die Branche macht es daher Sinn, diese Menschen zu adressieren“, sagt Steharnig-Staudinger weiter.

Ableitungen für die Branche: Unerfahrene bei der Hand nehmen

„Im Rahmen des qualitativen Studienteils konnten wir nochmals tiefer auf die Bedürfnisse und Gedanken der Befragten eingehen – auch jener Menschen, die bisher keine Touchpoints zum Skisport hatten. Um das durchaus große Potenzial zu aktivieren, sind in Richtung der Unerfahrenen Aktivitäten notwendig, die ganz grundsätzliche Fragen klären. Dazu gehören beispielsweise Informationen zur benötigten Ausrüstung, zur Kleidung, Anreise oder die Organisation von Skikursen. Eltern brauchen im Vorfeld sehr viele Informationen, um eine Planungssicherheit zu erhalten. Für die Branche gilt deshalb, dieses Informationsbedürfnis zu stillen“, so Steharnig-Staudinger weiter.

Aus der Studie geht hervor, dass vor allem der Unterkunft eine besondere Rolle zukommt. Die Unterkunft soll als Ausgangspunkt für die Aktivitäten im Schnee dienen, aber gleichzeitig ein wärmendes Refugium sein; ein One-Stop-Shop, der die notwendigen Informationen zur Verfügung stellt, über den Skiausrüstung, Skitickets und Skikurse organisiert werden können. „Für die Branche bedeutet dies, dass genau diesem Bedürfnis der reibungslosen Organisation Rechnung getragen werden soll“, sagt Steharnig-Staudinger abschließend.

Der Epic-Park in Leogang konnte um 13 % gegenüber dem Vorjahr und 70 % seit 2018 zulegen. © Klemens König

Der Epic-Park Leogang wächst und wächst

Der Epic Bikepark Leogang und die Region Saalfelden Leogang setzen auch im Jahr 2023 den ungebrochenen Aufwärtstrend im Mountainbike-Tourismus fort. Mit knapp 80.000 Ersteintritten verzeichnen die Leoganger Bergbahnen einen Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Betrachtet man die Entwicklung seit 2018 wird das große Tourismuspotenzial des Mountainbike-Sports erst richtig deutlich. 

Als die Leoganger Bergbahnen und der Tourismusverband Saalfelden Leogang vor über zwanzig Jahren die Weichen auf „Mountainbike“ stellten und mit dem Epic Bikepark Leogang einen der mittlerweile renommiertesten Bikeparks Europas schufen, steckte Mountainbiken als Breitensport hierzulande noch in den Kinderschuhen. Mittlerweile ist klar, dass die Pinzgauer damals den richtigen Riecher hatten. Dem Mountainbike-Tourismus sind im Geschäftsjahr 2022/2023 rund 13 Prozent des Gesamtumsatzes zuzuordnen – mehr als allen anderen Sommeraktivitäten zusammen. Was zunächst nach wenig klingen mag gegenüber dem Platzhirsch „Skifahren“, relativiert sich bei genauerer Betrachtung schnell, wenn man den Umfang der betriebenen Liftanlagen, der Transportkapazitäten und der Pistenkilometer berücksichtigt. Allein im Jahr 2023 verzeichneten die Pinzgauer Mountainbike-Pioniere eine 13-prozentige Steigerung der Ersteintritte im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzlich haben der Online Bikebonus, ein sonniger Sommer und ein perfekter Herbst für einen starken Umsatzzuwachs gesorgt.

Auch ein Blick in die jüngere Vergangenheit bestätigt den Aufschwung des Mountainbikens. Betrachtet man die letzten fünf Jahre, ist die Zahl der Ersteintritte sogar um 70 Prozent gewachsen. Die Zahl der Bergbahnfahrten des Bikeparks zeigt ebenfalls ein steiles Wachstum innerhalb der vergangenen zehn Jahre: von rund 150.000 (2014) auf über 260.000 (2023) Fahrten pro Jahr.

Durch gezielte Markenpositionierung und Stärkung der Nebensaisonen konnten auch die Hotelübernachtungen auf rund eine Million pro Jahr gesteigert werden – nahezu 50 Prozent entfallen bereits jetzt jeweils auf die Sommer- und Wintersaison. Neben den Hotels verzeichnen auch die ansässigen Bikeschulen eine wachsende Zahl an Anfragen – besonders im gut bis sehr gut fortgeschrittenen Bereich ist dies deutlich erkennbar. Anfängerkurse werden vornehmlich von Familien besucht, die ein Pendant oder einen Ersatz zum Wintersport suchen.

Marketing: Events, Influencer & Partner

Diese Zahlen sind in Saalfelden Leogang zwar Grund zur Freude, überraschend kommen sie jedoch nicht. Vielmehr sind sie das Resultat einer gezielten Entwicklung und einer nachhaltigen Wertschätzung des Mountainbike-Tourismus. Neben der gut ausgebauten und auf die Bike-Gäste zugeschnittenen Infrastruktur von Lines & Trails, Bergbahnen sowie Hotels, Shops, etc. gehört auch die stete Weiterentwicklung des Angebots zur DNA des Mountainbike-Hotspots. Dazu zählten im Jahr 2023 beispielsweise das Soft-Opening des AlteSchmiede-Trails, die Verlängerung der Bike-Saison bis Anfang November und der neu eingeführte Online Bikebonus, ein dynamisches Preissystem, das bei den Bike-Gästen gut angekommen und vielfach in Anspruch genommen worden ist. So konnte Saalfelden Leogang besonders in Vor- und Nachsaison eine deutliche Steigerung bei den Ersteintritten erzielen.

Auch die Hotellerie vor Ort hat sich darauf eingestellt und verstärkt in Service für Mountainbiker investiert, beispielsweise in abschließbare Fahrrad-Keller, Leih-Werkzeug oder ein Wäscheservice für verschmutzte Radbekleidung. Einige Hotels bieten ihren Gästen zudem einen eigenen Bikeverleih und teilweise sogar eigene Bikeguides, die Tourenvorschläge direkt vom Hotel aus erstellen.

Neben Marketingmaßnahmen mit hoher Strahlkraft, wie die Austragung der Mountainbike-Weltmeisterschaften 2012, 2020 und 2028 oder des jährlich stattfindenden Mountainbike-Weltcups in Saalfelden Leogang, erzeugen die Pinzgauer auch mit gezielten Einzelmaßnahmen immer wieder große Aufmerksamkeit, so zuletzt mit einem reinen Frauen-Edit um Slopestyle-Weltranglistenerste Patricia Druwen. Neben dieser und zahlreicher weiterer Formen der Influencer-Aktivierung, spielt auch die Inszenierung ihrer Partner für Saalfelden Leogang eine große Rolle, die zum Beispiel ebenfalls durch den besagten Videoclip gelang – die Damen waren auf der Hot Shots Fired by GoPro Line unterwegs.

Am Kaunertaler Gletscher sind bereits 4 Liftanlagen geöffnet. © Kaunertaler Gletscherbahnen GmbH

Ein Meter Neuschnee zu Beginn des Kaunertaler Gletscherherbstes

Mehr als ein Meter Neuschnee ist in den vergangenen Tagen am Kaunertaler Gletscher gefallen. Somit konnten zu Beginn des Kaunertaler Gletscherherbstes vier Liftanlagen geöffnet werden. Zugleich ging das traditionelle KTO zum letzten Mal in bekannter Form über die Bühne, bevor es ab 2025 im Frühjahr stattfinden wird.

Pünktlich zum Start des Kaunertaler Gletscherherbstes und dem letzten KTO-Wochenende zu Saisonbeginn ist am Kaunertaler Gletscher mehr als ein Meter Neuschnee gefallen. Somit konnten ab 10. November 2023 vier Liftanlagen geöffnet werden: Neben der Karlesjochbahn (3.108m) und der Falginjochbahn (3.113m) werden auch der Fernerlift und die Ochsenalmbahn II täglich von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet haben. Der für das KTO präparierte Snowpark bleibt bis zum 3. Dezember geöffnet. „Auf unsere Gäste warten bestens präparierte Naturschneepisten, die Bedingungen sind zu Beginn des Gletscherherbstes perfekt“, erklärt Karin Spanninger vom Kaunertaler Gletscher.

The last KTO as you know it

Zugleich ging zum 38. Mal das traditionelle KTO über die Bühne, das seit fast 40 Jahren am Kaunertaler Gletscher den Gletscherherbst und in der Folge den Start der Wintersaison einläutet. Seither ist das KTO der Treffpunkt der internationalen Snowboard- und Freestyle-Szene. Heuer fand das KTO zum letzten Mal in der gewohnten Form im Herbst statt, entsprechend der Nachhaltigkeitsstrategien der Kaunertaler Gletscherbahnen sowie der Gletscher- und Naturparkregion Kaunertal wird es künftig als Szeneevent in das Frühjahr verlegt. Im Herbst liegt der Fokus künftig auf dem klassischen alpinen Skilauf.

Unter dem Titel „The last KTO as you know it!“ ist also die Szene vom 10. bis 12. November 2023 wieder zusammengekommen, um gemeinsam den Snowpark Kaunertal im Herbst zu eröffnen und 37 Jahre KTO-Geschichte unter dem Motto „80er Jahre“ Revue passieren zu lassen. In abgeänderter Form wird das Event im Frühjahr 2025 wieder stattfinden.

Wichtige Infos zum Start des Gletscherherbstes

Seit 10.11.23 sind insgesamt vier Liftanlagen täglich von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet: Karlesjochbahn (3.108m), Falginjochbahn (3.113m), Fernerlift und die Ochsenalmbahn II. Die Kaunertaler Gletscherbahnen sind Bonuspartner des Freizeitticket Tirol. Für Freizeitticketinhaber:innen kostet der Tagesskipass somit 25 EUR für Erwachsene, 22 EUR für Jugendliche/Senior:innen und 15 EUR Für Kinder. Für Kinder ab dem Jahrgang 2016 und jünger ist der Tagesskipass kostenlos. Die Mautgebühr für die Kaunertaler Gletscherstraße ist im Skipass inkludiert.

Weitere Informationen: www.kaunertaler-gletscher.at

 

 

 

Maximilian Schlereth, CEO der Peter Park System GmbH. ©Peter Park GmbH

7 Tipps zur Parkraumbewirtschaftung

Wie kann man Parkplätze wirtschaftlich und gleichzeitig nutzerfreundlich betreiben? Die Peter Park System GmbH gibt dazu Tipps.

Bergbahnbetreiber stellen ihren Gästen Parkraum zur Verfügung. Nicht jeder, der diesen Parkraum nutzt, ist aber auch zahlender Gast der Bergbahnunternehmen und leistet dadurch einen Beitrag zur Instandhaltung der Parkinfrastruktur. Maximilian Schlereth, CEO der Peter Park System GmbH, gibt Tipps, wie man Parkflächen effizient und dabei auch kundenfreundlich bewirtschaften kann. Die Peter Park System GmbH ist Top-Service- und Systemanbieter für schrankenloses Parken, beschäftigt über 100 Mitarbeiter und betreut Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Cloud- und IoT-Infrastruktur erlaubt individuelle Lösungen für Parkflächen, Parkhäuser und Tiefgaragen, wobei mit intelligenter Kennzeichen-Sensorik, modernsten Touch-Kassenautomaten und der Integration von Mobilitätsdienstleistern größtmögliche Flexibilität erreicht wird.

Tipp 1: Parkraum bewirtschaften
Parkflächen von Bergbahnen stellen häufig geeignete Ausgangspunkte für Wanderungen und Skitouren dar, Camper finden dort idyllische Stellplätze. Diese Parkplatznutzer fahren jedoch nicht unbedingt mit der Bergbahn. Es ist daher sinnvoll, wenn Seilbahnbetriebe ihre Parkflächen bewirtschaften, so dass alle Parkenden automatisch zahlende Kunden werden.

Bei der Parkraumbewirtschaftung lauern jedoch Stolpersteine: Bergbahnbetreiber können beispielsweise Ticketautomaten aufstellen, an denen Parkende vorab für eine bestimmte Dauer einen Parkschein erwerben müssen – dann ist allerdings eine manuelle Kontrolle der Parkscheine in den Fahrzeugen erforderlich. Zudem müssen sie die Falschparker nachverfolgen, die häufig auch aus Nachbarländern anreisen. Alternativ verkaufen Beschäftigte an der Einfahrt jedem Parkenden eine Tageskarte. In beiden Fällen entsteht Personalaufwand für eine Aufgabe, die nichts mit dem Kerngeschäft eines Liftbetriebs zu tun hat. Hinzukommt, dass die Mitarbeiter Kontrolle oder Ticketverkauf oft bei schlechten Wetterbedingungen, Kälte und Schneefall im Freien durchführen müssen, weil viele Bergbahnen an Skigebieten im Winter Hochsaison haben.

Eine andere Lösung stellen Schrankenanlagen an Ein- und Ausfahrt dar, die jedoch harschen Wetterbedingungen standhalten müssen. Hinzukommt, dass das Stoppen an der Schranke zu Stoßzeiten – beispielsweise zu Betriebsbeginn und -ende – Rückstau verursacht. Das Anfahren und Abbremsen der Besucher an der Schranke bei winterlichen Straßenbedingungen erhöht die Gefahr von Auffahrunfällen.

Tipp 2: Parkraumbewirtschaftung digitalisieren
Ohne Schranken und manuelle Kontrollen funktionieren digitale Parkraummanagementsysteme wie das von Peter Park. Automatisierte Prozesse erhöhen die Effizienz mit umfassenden Services und übernehmen auf Wunsch auch die Nachverfolgung von Falschparkern und steigern Wirtschaftlichkeit sowie Profitabilität von Parkflächen. An Ein- und Ausfahrt erfassen Scanner datenschutzkonform die Kennzeichen der Fahrzeuge. Die Parkdauer wird daraus automatisch berechnet. Ein Anhalten an Ein- und Ausfahrt entfällt, das vermeidet Rückstau zu Stoßzeiten. Am Ende ihres Aufenthaltes bezahlen die Besucher ihren Parkvorgang bequem unter Angabe ihres Kennzeichens am Automaten und zwar genau für die Parkdauer. Um zum Betriebsende Warteschlangen an den Automaten zu vermeiden, können Bergbahnen zusätzlich einen Tagestarif anbieten, für den Parkende bereits bei ihrer Ankunft bezahlen können.

Tipp 3: Apps für die Bezahlung integrieren
Auch die Integration von Park-Apps als Bezahlmethode wirkt Warteschlangen an den Automaten entgegen. Diese können, wenn die Nutzer entsprechende Einstellungen vornehmen, den Parkvorgang automatisch starten und beenden. Die Abrechnung erfolgt dann ebenfalls automatisiert über die App. Alternativ können Parkende den Vorgang manuell in der App starten und beenden. App-Nutzer können sich so den Gang zum Kassenautomaten sparen.

Tipp 4: Rabatte für Bergbahnkunden bieten

Parkplätze an Bergbahnen sind in erster Linie für zahlende Kunden vorgesehen. Allerdings nutzen sie auch andere Besucher. Um die Kundenzufriedenheit der Bergbahnfahrer zu erhöhen, können Betreiber ihnen vergünstigte Parkkonditionen anbieten. Mithilfe von digitalen Parkraummanagementsystemen lässt sich dies einfach umsetzen: Beim Kauf einer Bergbahnfahrt geben die Parkenden ihr Kennzeichen an und die Mitarbeiter schalten dafür den Rabatt frei. Das digitale Parkraummanagementsystem stellt dafür eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Verfügung. Andere Parkende bezahlen den vollen Preis und steuern so ihren Anteil zur Instandhaltung der Parkinfrastruktur bei.

Tipp 5: Wenig Verschleißteile auf der Fläche verwenden
Die Hochsaison für Bergbahnen fällt in vielen Fällen mit der Skisaison zusammen. Dementsprechend robust muss die eingesetzte Technik sein, damit sie auch bei Nässe und Kälte zuverlässig funktioniert. Schrankenanlagen sind unabhängig von Umwelteinflüssen anfällig sowie wartungsintensiv und wenn sie offen stehen, entfallen Einnahmen. Die smarte Systemlösung von Peter Park nutzt auf der Fläche lediglich wetterfeste Kennzeichenscanner und Kassenautomaten, in denen kaum bewegliche – und damit frostempfindliche – Komponenten zum Einsatz kommen. Die Scanner werden so installiert, dass sie die hinteren Kennzeichen der Fahrzeuge erfassen und so auch im Winter bei Schneefall zuverlässig Ergebnisse liefern.

Tipp 6: Modulare, mit Parkleitsystem integrierbare Lösung einsetzen

Für Bergbahnbetreiber, die über mehrere Parkflächen verfügen, lohnt es sich, eine Lösung in Betracht zu ziehen, die modular aufgebaut ist und sich einfach nach und nach auf zusätzlichen Flächen ausrollen lässt. Ein smartes Internet-of-Things-System wie das von Peter Park liefert Echtzeitdaten über die Nutzung der Flächen ohne zusätzliche Sensorik. Parkplatzbetreiber können die Informationen über ein benutzerfreundliches Dashboard einsehen und analysieren. Daten über die aktuelle Auslastung lassen sich außerdem an Webseiten und Parkleitsysteme übertragen und auf Displays an der Parkfläche ausspielen. So finden Besucher schnell freie Parkplätze, ohne lange suchen zu müssen.

Tipp 7: Nebensaison nutzen und Parkflächen auch außerhalb der Betriebszeiten öffnen

Unabhängig vom eingesetzten Parkraummanagementsystem können Bergbahnen mit ihren Parkflächen auch außerhalb der Hauptsaison Umsätze generieren. Nutzen Bergbahnen eine digitale Parkraummanagementlösung, lassen sich dort unkompliziert verschiedene Preisstrukturen für unterschiedliche Zeiträume hinterlegen. Bergbahnen können dann beispielsweise im Frühling und Herbst – zwischen Ski- und Sommersportsaison – günstigere Tarife anbieten. Über ein übersichtliches Dashboard erhalten sie in Echtzeit Einblicke über die Auslastung ihrer Flächen. Diese können sie analysieren und ihre Preisstrukturen darauf aufbauend kontinuierlich optimieren.

Zusätzlich kann es sich für Bergbahnbetreiber lohnen, ihre Parkflächen auch außerhalb ihrer Geschäftszeiten zu bewirtschaften, indem sie ihre Stellplätze nachts Campern mit Wohnmobilen anbieten und dafür eine attraktive Nachtpauschale einführen.

Fazit: Bergbahnen, die ihre Parkflächen bewirtschaften, eröffnen sich eine zusätzliche Einnahmequelle. Setzen sie dabei auf eine digitale, schrankenfreie Lösung, kommen wenige Verschleißteile zum Einsatz, was Anschaffungs-, Wartungs-, Reparatur- und Ausfallkosten senkt. Gleichzeitig ist das System kundenfreundlich. Bergbahnen können unkompliziert unterschiedliche Preiskonditionen für Hoch- und Nebensaison, Tag und Nacht, Bergbahnkunden und Fremdparker ansetzen. Für Mitarbeitende können sie die Parkfläche auch kostenlos zur Verfügung stellen. Durch das digitale System lassen sich die Konditionen einfach über ein Web-Interface anpassen.

 Infos:

www.peter-park.de

 

 

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