Die Volksschüler pflanzten 50 Setzlinge. ©Dachstein West

Dachstein West startet Aufforstungsprojekt

Gemeinsam mit 35 Volksschulkindern aus Rußbach und Annaberg-Lungötz und den Österreichischen Bundesforsten (ÖBF) setzte Dachstein West ein Umweltsignal für die gesamte Region. In einer gemeinsamen Baumpflanzaktion pflanzten die dritte und vierte Klasse der Volksschulen 50 Baumsetzlinge für den Schutzwald.

Den Anstoß zu dieser Aktion hatte die Bergbahnen Dachstein West GmbH im Rahmen ihres SkitourenCharity Events in Dachstein West gegeben, bei dem Anfang März 430 Teilnehmer aus dem Hobby- und Skitourensport entlang der Atomic-Backland-Skitourenstrecke am Rußbacher Hornspitz Höhenmeter für den guten Zweck sammelten. Nun startete Dachstein West das Aufforstungsprojekt und konnte mit einem Teil des gesammelten Spendengelds von 2 500 Euro insgesamt 300 Jungbäume mit den Bundesforsten im Schutzwald um Annaberg pflanzen. Mit dem Rest des Spendengeldes wurde die Salzburger Kinderkrebshilfe unterstützt. „An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Teilnehmern, Helfern und Sponsoren bedanken, die dieses wichtige Projekt für unsere Region ermöglicht haben“, freut sich Rupert Schiefer, Geschäftsführer von Dachstein West.

Mehr Sensibilität für die heimische Natur

„In erster Linie sind wir von den Bergbahnen Dachstein West GmbH ganz nah bei der Natur. Wir benutzen viele Flächen in der Landschaft. Daher ist es uns wichtig, hier mehr zu tun. Ein Anfang ist, sowohl für uns als auch für die Kinder, eine größere Sensibilität für die Natur zu schaffen“, sagt Rupert Schiefer. Für die beteiligten Volksschulen ist die Setzaktion der vorläufige Höhepunkt des im Lehrplan vorgesehenen Waldpädagogikunterrichts. „Wir haben den Schwerpunkt Gesundheit im Lehrplan. Dazu gehört auch, wie man sich in der Natur richtig bewegt und benimmt. Gleichzeitig aber auch, wie wir Tiere sowie Pflanzen dabei schützen. Darüber hinaus sollen die Kinder lernen, wie gut einem persönlich der Aufenthalt im Wald bekommt“, so die Annaberger Schulleiterin Hannelore Pölzleitner. Für die vier Förster der Bundesforste fasst Matthias Saller, der für die Organisation vor Ort zuständig war, deren Engagement zusammen: „Wir finden, dass es wichtig ist, unseren heimischen Kindern eine Naturverbundenheit mitzugeben. Bei den einzelnen Aufforstungsprojekten der Bundesforste achten wir mit geeigneten Mischpflanzen auf die Artenvielfalt im Wald.“

Idyllische Wanderregion mit Dachstein-Blick

Westlich des Dachsteins, rund um die Orte Gosau, Rußbach und Annaberg, treffen idyllische Almlandschaften auf das einzigartige, imposante Dachstein-Panorama. Mit einem großzügigen und familienfreundlichen Angebot an Bergbahnen, Wanderwegen und Almhütten bietet die Wanderregion Dachstein West entspannte wie auch aufregende Tage für Groß und Klein. Die urigen bis modernen Almhütten und Unterkünfte in der Region zeichnen zudem ein sehr abwechslungsreiches Bild, sowohl bei der Gastronomie als auch bei den Unterkünften angefangen bei der familiengeführten Pension bis hin zum 5 Sterne Hotel. Die passende Unterkunft für den nächsten Wanderurlaub kann auf www.dachstein.at gebucht werden.

Präsentation der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2020/21. ©Schmittenhöhebahn AG

Die Schmittenhöhebahn AG präsentierte die Zahlen des Geschäftsjahres 2020/21 digital und als Green Event

Nachdem bereits im letzten Jahr die Hauptversammlung mit Erfolg vor Ort sowie im digitalen Raum stattgefunden hat, wurde auch dieses Mal die 94. ordentliche Jahreshauptversammlung der Schmittenhöhebahn AG am 17. Mai 2022 nicht allein im Ferry Porsche Congress Center ausgetragen.

 Allen Aktionären und Interessenten war es möglich, die Veranstaltung via Livestream alternativ auch online zu besuchen. Dadurch verfolgten besonders viele Teilnehmer und Verantwortliche den Bericht des Aufsichtsrates und der Geschäftsleitung der Schmittenhöhebahn AG. Trotz aller Herausforderungen der vergangenen Monate gab es positive Signale: Einerseits konnte der Termin für die Jahreshauptversammlung durch den Rückgang der Pandemie-Zahlen wie gewohnt Ende des Frühjahres veranstaltet werden, zudem konnte die Schmittenhöhebahn AG auf einen zufriedenstellenden Sommer 2021 zurückblicken. Auch die Umwelt stand weiter im Fokus: Bereits zum sechsten Mal wurde die Jahreshauptversammlung der Schmittenhöhebahn AG als offizielles Green Event veranstaltet. Das Österreichische Umweltsiegel gab es unter anderem für die Drucksachen – Geschäftsbericht und Einladungen wurden auf besonders nachhaltigem Papier gedruckt.

Die Corona-Pandemie beeinflusste die Saison 2020/21 weiterhin

Nach einem erfreulichen Sommer 2020 war man für die darauffolgende Wintersaison zuversichtlich gestimmt – wenn auch die Voraussetzungen dafür, mit einem Anstieg der Neuinfektionen und einem weiteren Lockdown ab dem 3. November 2020, denkbar schlecht waren. Der Betrieb konnte erst am 24. Dezember 2020, jedoch mit zahlreichen Einschränkungen, Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, wieder aufgenommen werden. Durch den Lockdown aber vor allem deshalb, weil Hotels und weitere Unterkunftsmöglichkeiten weiterhin geschlossen bleiben mussten, kam es zu einem Ausfall der Übernachtungsgäste. Dies konnte auch von den einheimischen Wintersportlerinnen und Wintersportlern nicht kompensiert werden, wodurch die Pisten teilweise leer und ohne Besucher waren.

Neben normalen saisonalen Schwankungen führten veränderte Covid-19-Maßnahmen zu spürbaren Veränderungen beim Tagesgeschäft: Schon der Start in die Wintersaison verspätete sich durch österreichweite unterschiedliche Lockdownregelungen. Somit konnte die Schmittenhöhebahn AG in der Wintersaison 2020/21, die bis zum 05. April 2021 dauerte, lediglich rund 130.000 Gäste für ihre Bahnen und Lifte verbuchen. Dies bedeutete eine Gästereduktion von über 90%.

Ein gutes Niveau wurde im Sommer erreicht

Im Sommer 2021 sanken die Coronazahlen und mit ihnen auch die Einschränkungen. Der Wunsch der Menschen nach Outdoor, Freiheit und Natur war groß und spiegelte sich auch in den Zahlen wider. Die Schmittenhöhebahn AG zählte für die Bergbahnen insgesamt über 200.000 Gäste und konnte damit fast wieder an das Vor-Corona-Niveau anknüpfen. Die vielfältigen Erlebnis- und Freizeitangebote begrüßten dank des guten Wetters, aber auch aufgrund vieler Marketingaktivitäten, zahlreiche einheimische wie auch zugereiste Besucher. Die anhaltenden warmen Temperaturen und der geringe Niederschlag ermöglichten auch im September und Oktober 2021 noch vielen Menschen, die Bahnen und Angebote der Schmittenhöhebahn AG zu nutzen. Auch die Gästezahl der Schifffahrt geht mit über 91.000 Gästen im Sommer 2021 wieder bergauf. Demnach blickt man zufrieden auf die Sommersaison, die bis zum 02. November andauerte, und die gut besuchten Attraktionen am See und auf dem Berg, zurück.

Zufriedenstellender Winter nach schwierigem Start

Die Wintersaison 2021/22 war weiterhin geprägt von Corona und den damit zusammenhängenden Maßnahmen. Ein Lockdown in einigen österreichischen Bundesländern, darunter auch Salzburg, ließ nur einen verspäteten Saisonstart zu. Es gab Einreisebeschränkungen und Quarantäneregeln, auch bei der Rückreise, für ausländische Gäste, darunter vor allem für Kinder. Erst mit der Aufhebung einiger Reisebeschränkungen und den folgenden Maßnahmen in der zweiten Saisonhälfte konnten weitere Gäste, vor allem aus dem Ausland, die Skipisten mit Freude besuchen. Alles in allem war der Winter, der am 18. April 2022 endete, leicht über den Planzahlen. Die Tendenz und Richtung stimmen, das Vor-Pandemie-Niveau konnte dennoch nicht erreicht werden.

Ausblick auf den Sommer und den Winter 2022

Nach den erfreulich positiven Sommerergebnissen 2020 und 2021 ist man auch in diesem Jahr erneut hoffnungsvoll. Insbesondere Hotels erfreuen sich hoher Nachfrage, weshalb der Optimismus nach dem enttäuschenden Winter zurückgekehrt ist.

Genauso positiv blickt man nun dem Winter 2022/23 entgegen, wenn auch mit einem Appell an die politischen Entscheidungsträger, eine möglicherweise erneut aufkommende Coronawelle frühzeitig abzufangen, so dass es nicht mehr zu massiven Maßnahmen (Hotelschließungen etc.) kommen muss.

Jahreshauptversammlung als Green Event

Die Schmittenhöhebahn AG veranstaltete die Jahreshauptversammlung bereits zum sechsten Mal gemäß des Österreichischen Umweltzeichens als Green Event. Dem einzigen in Österreich EMAs zertifizierte Seilbahn-Unternehmen ist es auch bei eigenen Veranstaltungen sehr wichtig, die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt zu berücksichtigen. Dabei nimmt die Seilbahn eine Voreiterrolle im Land ein. Das spiegelt auch die Unternehmensphilosophie wider und wurde im Zuge der Jahreshauptversammlung für die Teilnehmer erlebbar gemacht. Beispielsweise wurden die Pressemitteilung, Einladungen für die

Veranstaltung sowie der Geschäftsbericht des Unternehmens regional produziert und auf recyceltem Papier gedruckt. Dies brachte der Schmittenhöhebahn AG auch eine „Cradle to Cradle“-Auszeichnung. Diese garantiert, dass alle Materialien den höchsten Umwelt- und Gesundheitsstandards entsprechen und alle Fertigungsprozesse zu 100% mit sauberer, erneuerbarer Energie durchgeführt werden.

Außerdem dürfen sich die Aktionäre und geladenen Gäste auch dieses Jahr über eine besondere Aufmerksamkeit freuen: eine Bienen- und Schmetterlingswiese aus der Holzbox. Mit Erdfasertabletten können so in einem biologisch abbaubaren Pflanzbecher biozertifizierte Pflanzensamen für eine bunte, bienenfreundliche Blumenmischung zu Hause angepflanzt werden.

Neben den erwähnten Tätigkeiten im Bereich der Nachhaltigkeit, verfügt die Schmittenhöhebahn AG auch seit elf Jahren über einen Ökologiebeirat.

Schmittenhöhebahn AG auf einen Blick

Die Schmittenhöhebahn AG beschäftigt rund 360 Mitarbeiter in der Wintersaison und ist damit einer der Leitbetriebe und wichtigster Arbeitgeber in der Region Zell am See-Kaprun. 28 Lift- und Seilbahnanlagen auf der Schmittenhöhe, sowie die Schifffahrt am Zeller See zählen im Winter und Sommer zu den touristischen Hauptattraktionen in Zell am See-Kaprun.

 

 

Zermatt Matterhornexpress. © Seilbahnen Schweiz

Schweizer Bergbahnen sind zufrieden mit der Wintersaison

Neuschnee zu Beginn des Monats und sonnige Ostern lockten auch im April viele Menschen in die Berge. Der April startete und endete wie die ganze Wintersaison 2021/22, mit viel Schnee zu Saisonbeginn und viel Sonnenschein am Schluss. Die Seilbahnbranche der Schweiz blickt zufrieden auf eine sehr gute Wintersaison zurück. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 30% mehr Ersteintritte und 38% mehr Umsatz erzielt. Auch im 5-Jahresvergleich haben jedoch alle Unternehmensgrößen überdurchschnittlich abgeschnitten.

Die Wintersaison 2021/22 wird für viele Seilbahnunternehmen als eine sehr gute Saison in die Annalen eingehen. Seit Saisonbeginn konnten die Unternehmen ideale Voraussetzungen für attraktive Schneesporterlebnisse schaffen, auch dank der meist günstigen Wetterbedingungen während den Hauptsaisonzeiten und schönen Wochenenden. Sowohl die Feiertage über Weihnachten als auch der späte Ostertermin wirkten sich positiv auf die Frequenzen aus. Vom Saisonbeginn bis zum Saisonende wurde ein Anstieg der Ersteintritte um 30% und des Umsatzes um 38% verzeichnet.

Bereits in den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass die Wintersaison im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver verlief. Am Ende der Saison verzeichneten die Regionen zwischen +23% (Waadtländer und Freiburger Alpen) und 44% mehr Ersteintritte. Auch beim Umsatz sind vergleichbare Zunahmen zu verzeichnen. Diese Veränderungen lassen sich größtenteils durch die besondere Situation im Vergleichsjahr 2020/21 erklären: Aufgrund regional unterschiedlicher Corona-Maßnahmen im Winter 2020/21 blieben einige Skigebiete kurzfristig geschlossen. Davon betroffen waren die Zentral- und Ostschweiz, wo teilweise erst ab dem Jahreswechsel der Betrieb wieder aufgenommen wurde. Das Wintersporterlebnis im aktuellen Winter war auch deshalb insgesamt erfreulicher, weil zu Saisonbeginn die Berggastronomie dank der 2G-Regelung die Gäste wieder bedienen durfte.

Ausnahmen bei den Regionen sind das Tessin, das aufgrund des Schneemangels einen Rückgang von mehr als drei Vierteln bei den Ersteintritten zu verzeichnen hat, und der Arc jurassien mit einem Rückgang von mehr als einem Viertel bei den Ersteintritten.

Regionaler Vergleich mit dem 5-Jahresdurchschnitt

Die Veränderung gegenüber dem gesamtschweizerischen Fünfjahresdurchschnitt beträgt 16% bei den Ersteintritten und 21% beim Umsatz. Damit ist der Saisonverlauf auch im Vergleich mit der Referenzperiode in vielen Regionen überdurchschnittlich gut. Beim Fünfjahresvergleich stechen die Waadtländer und Freiburger Alpen mit dem größten Fortschritt heraus. Auch im Fünfjahresvergleich ist die Situation im Tessin leider sehr schlecht.

Vergleiche nach Unternehmensgröße

Betrachtet man die Veränderung der Ersteintritte und des Umsatzes nach Umsatzkategorie der Unternehmen (unter Berücksichtigung des Personenverkehrsertrages), so verkauften die großen und sehr großen Unternehmen (10 bis 20 und über 20 Mio. CHF Umsatz) rund 40%

mehr als im Vorjahr. Unternehmen mit einem Umsatz von 5 bis 10 Mio. CHF konnten ebenfalls 35% mehr als im Vorjahr verkaufen. Die kleinen Unternehmen (1 bis 5 Mio. CHF) verkauften im Durchschnitt noch rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. Seilbahnunternehmen mit einem Umsatz von weniger als einer Million CHF hingegen weisen einen Umsatzrückgang von 20% auf.

Zur Erinnerung: Im Vorjahr hatten gerade die kleineren Skigebiete in der Nähe der Ballungsräume überdurchschnittlich von der Nachfrage der Wintersportler profitiert. Diese Ausnahmesituation spiegelt sich in der aktuellen Saison bei den kleinsten Betrieben daher negativ wider. Nimmt man den Fünfjahresdurchschnitt als Vergleichszeitraum, so zeigt sich, dass alle Unternehmensgrößen von einem sehr guten Winter profitiert haben.

Infos:

www.seilbahnen.org

 

 

Die Alpspitzbahn in Nesselwang ist beim Aktionstag dabei. ©Alpspitzbahn Nesselwang GmbH

Aktionstag für Menschen mit Behinderung am 15. Mai 2022

Nach zwei Pandemiejahren, in denen die deutschen Seilbahnen aufgrund des Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Maßnahmen geschlossen waren bzw. einen eingeschränkten Betrieb hatten, kann in diesem Jahr wieder der Aktionstag für Menschen mit Behinderungen an den Start gehen.

Rund 10 Mio. Menschen mit einer Behinderung leben in Deutschland. Ihnen bleibt das selbsterwanderte Gipfelglück meist verwehrt. Seilbahnen sind das Verkehrsmittel, das Menschen mit Einschränkungen den Genuss der Berge eröffnet.

Die deutschen Seilbahnunternehmen und der VDS bieten bereits seit vielen Jahren spezielle Einrichtungen und Initiativen für Menschen mit Behinderungen an. Wie zum Beispiel rollstuhlgerechte Anlagen oder ermäßigte Fahrpreise auf freiwilliger Basis.

In diesem Jahr wird das besonders am Sonntag, den 15.05.2022 unter Beweis gestellt:

Ab einer im Ausweis eingetragenen Behinderung von 60 % werden die Gäste an diesem Tag kostenfrei auf den Berg und wieder ins Tal befördert. Eine eingetragene Begleitperson kann ebenfalls ein Gratis-Ticket erhalten.

Dieser Aktionstag hat beim VDS eine lange Tradition, seit mehr als 15 Jahren zählt er zu den wertvollsten Ereignissen im Berg-Jahreslauf und hat schon vielen Menschen große Freude bereitet.

„Menschen mit Behinderungen hat die Pandemie während der letzten Jahre besonders hart getroffen. Ihnen wurde durch die Maßnahmen die Teilhabe an Freizeiterlebnissen sehr erschwert. Umso mehr freuen wir uns auf einen Tag voller positiver Erlebnisse, an dem sie die Berggipfel genießen können. Grenzenlos weite Ausblicke und reine Bergluft können die Jahre der Einschränkungen zwar nicht aufheben, aber einen glücklichen Tag zum Einstieg in einen schönen Sommer bescheren,“ findet Peter Lorenz, Vorstand des Verbandes.

Die Liste der beteiligten Unternehmen findet sich hier.

Unabhängig von der Aktion können Seilbahnen mit geeigneten Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Rollstuhlfahrer über die Suchfunktion auf www.seilbahnen.de/seilbahnsuche gefunden werden.

 

 

Grußwortredner und Festgäste vor der geschmückten Lok 5: v. l. Landrat Otto Lederer, Staatsminister Christian Bernreiter, Dr. Dietrich Gemmel/Vorstand der Lechwerke AG, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn Florian Vogt, Klaus Stöttner/tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, Bürgermeister Matthias Jokisch. Foto: Wendelsteinbahn

Neue Wendelsteinbahn-Lok dem Verkehr übergeben

Genau 110 Jahre nach der Inbetriebnahme der Wendelstein-Zahnradbahn im Mai des Jahres 1912 wurde am 12. Mai 2022 im Beisein von Ehrengästen aus Politik, Tourismus und Presse die neue „Lok 5“ der Wendelsteinbahn offiziell dem Verkehr übergeben. Dabei handelte es sich buchstäblich um ein Jahrhundert-Ereignis, bedenkt man, dass die letzte Lok bei der Wendelsteinbahn 1935 aufs Gleis kam.

Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter, der anlässlich der Lok-Einweihung extra ins Inntal anreiste, zeigte sich begeistert von dem neuen Fahrzeug: „Das ist eine starke Investition in die Zukunft von Deutschlands erster Hochgebirgsbahn. Davon profitieren nicht nur die vielen Touristen, sondern auch die Beschäftigten auf dem Wendelstein. Ich wünsche der neuen Lok viele sichere und pünktliche Berg- und Talfahrten!“

Auch Otto Lederer, Landrat des Landkreises Rosenheim sowie Matthias Jokisch, Bürgermeister der Gemeinde Brannenburg sprachen Grußworte. Im Anschluss wurde das in der Schweiz produzierte Fahrzeug feierlich gesegnet.

Im Gegensatz zu den Garnituren aus der Gründerzeit der Wendelsteinbahn kann die rund 1.000 PS starke Lok Versorgungsfahrten auch während des regulären Betriebes durchführen und soll im Winter außerdem zur Schneeberäumung eingesetzt werden. Die wichtigste Aufgabe muss die „Nr. 5“ allerdings im kommenden Jahr absolvieren: Dann nämlich, wenn die Doppeltriebwagen der Wendelsteinbahn aus dem Jahr 1990 auf einen neuen elektrischen Antrieb umgerüstet werden, soll sie in der Zwischenzeit mit den historischen Personenwagen von 1912 die tägliche Personenbeförderung übernehmen.

 

 

 

 

So werden die neuen Gletscherexpress-Wagen aussehen. © CARVATECH/ Pitztaler Gletscherbahn

Pitztaler Gletscher erneuert Zubringerbahn „Gletscherexpress“

Nach fast 38 Jahren Betrieb wurde der „Gletscherexpress“ mit Ende der  Wintersaison 2021/22 außer Betrieb genommen, er wird durch eine moderne Version ersetzt. Der neue Gletscherexpress bringt für die Gäste des Pitztaler Gletschers einen deutlich erhöhten Fahrkomfort. Bei der Entwicklung der Bahn wurde der Fokus auf Energieeffizienz gelegt. Im Sommer wird der neue Gletscherexpress zu 100 Prozent mit Energie aus der PV-Anlage am Pitztaler Gletscher betrieben.

Im Mittelpunkt der Entwicklung des neuen Gletscherexpress, der in Größe und Kapazität gegenüber der bestehenden Bahn unverändert bleibt, stand vor allem der Fahrkomfort der Gäste. „Die Auffahrt mit der neuen Bahn wird geräuschärmer und hinsichtlich dem Fahrverhalten der Bahn viel ruhiger sein“, erklärt Franz Wackernell von der Pitztaler Gletscherbahn. Möglich wird dies durch ein so genanntes entkoppeltes Fahrwerk, bei dem Unterbau und Oberbau voneinander getrennt sind.

First-Class-Fahrkomfort

„Durch die Entkoppelung können wir den Geräuschpegel in den Fahrgasträumen deutlich absenken und ein ruhigeres Fahrverhalten sicherstellen. Zudem sind die Räder der Standseilbahn am modernsten Stand der Technik gummigefedert“, erklärt Damian Zenklusen von dem mit der Umsetzung beauftragten Unternehmen Doppelmayr/Garaventa. „Der neue Gletscherexpress im Pitztal ist die erste Standseilbahn mit First-Class-Fahrkomfort in Anlehnung an das D-Line Konzept von Doppelmayr.“

100 Prozent der benötigten Energie im Sommerbetrieb aus eigener PV-Anlage

Besonders geachtet wurde auf den Energieverbrauch des neuen Gletscherexpress. So produziert die Bahn während der Fahrt – nach dem technischen Prinzip eines Dynamos – permanent Energie, die für die wichtigsten Funktionen in der Bahn genutzt werden. Dadurch können kleinere und leichtere Batterien verbaut werden, was sich wiederum positiv auf den Verbrauch auswirkt. „Besonders freut uns, dass wir im Sommer den Gletscherexpress zu 100 Prozent mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage im Bereich der Bergstation betreiben können“, ergänzt Franz Wackernell.

Auch beim  Design der Kabinen stand der Komfort im Vordergrund. „Dieses entstand in enger Abstimmung mit der Pitztaler Gletscherbahn und sticht mit der markanten und klaren Linienführung sofort hervor“, erklärt Michael Leithinger von dem mit dem Kabinenaufbau beauftragten Unternehmen Carvatech. „Im Inneren sorgen ein größeres Raumvolumen, ein neues Beleuchtungskonzept und hochwertige Materialien für ein angenehmes Ambiente.“ Sind im bestehenden Gletscherexpress noch die Fahrgasträume voneinander abgetrennt, können im neuen Gletscherexpress alle Bereiche im Inneren eingesehen werden. Zudem versorgt ein neues Kapsch-Infotainment-System alle Gäste mit aktuellen Infos und Livebildern von der Auf- und Abfahrt.

Der neue Gletscherexpress wird schon im kommenden Bergsommer – voraussichtlich mit 15. Juli 2022 seine Fahrt aufnehmen.

 

Seilbahn von Doppelmayr/Garaventa in Almere. ©Doppelmayr/Garaventa

Doppelmayr Insights: Architektur und Design

Die zweite Ausgabe von Doppelmayr Insights steht ganz im Zeichen von Architektur und Design. Die Doppelmayr-Experten geben im abwechslungsreichen TV-Format Einblicke in die Planung, die Gestaltung und die Funktion von Seilbahnen. Namhafte Architekten, die außergewöhnliche Stationsgebäude kreiert haben, erzählen von den Ideen hinter ihren Entwürfen und der Inspiration aus Natur und Technik. Thomas Pichler, Geschäftsführender Direktor der Doppelmayr Gruppe, lädt die Zuseher wieder auf eine Reise um die Welt ein: von Österreich nach Italien und Norwegen, in die USA, Mexiko und die Niederlande. Ein Blick hinter die Kulissen der Produktion bei Gassner Stahlbau, der Montage einer spektakulären Seilbahnstütze und dem Ropeway Training Center verdeutlichen die vielseitigen Kompetenzen der Doppelmayr Gruppe.

 In die Entstehung einer Seilbahn fließen viele Überlegungen ein – noch lange bevor Doppelmayr mit der Arbeit beginnt. Eine Seilbahn erfüllt nämlich nicht nur die Funktion des Transportierens von Fahrgästen. Sie ist ein Element eingebettet in ihre Umgebung. Ob dies mit einem Wow-Effekt oder mit Zurückhaltung umgesetzt wird, ist Teil der Entstehungsgeschichte einer jeden Bahn.

In der zweiten Ausgabe von Doppelmayr Insights rücken Architektur und Design von Seilbahnen in den Vordergrund. In einer abwechslungsreichen Sendung berichten Resort-Betreiber von ihren Anforderungen und der Bedeutung der Gestaltung einer Seilbahn für das Gästeerlebnis. Die Architekten erzählen von den Ideen und Gedanken, die dann in die Gestaltung einfließen.

Maßgeschneiderte Lösungen für besondere Anforderungen

Im Skigebiet Carezza Dolomites (ITA) stellen Geschäftsführer Florian Eisath und Architekt Werner Tscholl die neue Kabinenbahn König Laurin mit ihrer „unsichtbaren“ Bergstation vor. Die Aufgabe war es, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept unauffällig in der malerischen Bergwelt des Rosengartens zu realisieren.

Peter Marko, Geschäftsführer des Skigebiets Silvretta Montafon (AUT), gewährt Einblicke in die neue Valisera Bahn. Die Anlage erfüllt viele Ansprüche der heutigen Zeit. Zum einen ist sie als AURO Seilbahn ausgeführt und wird autonom betrieben. Die Talstation der D-Line Gondelbahn ist eingebettet in den Silvretta Park Montafon. Hier bekommt der Gast alles, was er für einen erlebnisreichen Tag am Berg benötigt. Architekt Hans Obermoser erzählt, welche Rolle die Seilbahntechnik bei der Gestaltung einer Station spielt und welche Bedeutung die Architektur für die Natur und das Erlebnis der Fahrgäste hat.

Auch im Vidanta Nuevo Vallarta Resort (MEX) spielte neben moderner Seilbahntechnik auch die architektonische Integration im Areal eine wichtige Rolle. Die SkyDream Parks Gondola verbindet verschiedene Hotspots des Hotelresorts mit dem gerade entstehenden Vergnügungspark VidantaWorld. Farblich und hinsichtlich Materialität angepasst, fügt sich die Bahn harmonisch in ihre Umgebung ein. Für besondere Anlässe und Gäste verfügt die Seilbahn über elegante VIP-Kabinen. Konstantinos Panagiotou, CEO von Doppelmayr Mexico, erfährt von Norma Suárez, Operation Managerin des Hotels, wieso die erste D-Line Lateinamerikas mit ihrer Ausstattung die Ansprüche der Resort-Betreiber hinsichtlich Komfort und Luxus perfekt erfüllt.

Ein Highlight in Sachen Natur und Design ist die internationalen Blumen- und Gartenausstellung, die dieses Jahr in Almere stattfindet. „Growing Green Cities“ ist das Motto der Floriade Expo 2022. Auf dem 60 Hektar großen Gelände stehen kreative und nachhaltige Lösungen für lebenswerte Städte im Mittelpunkt. Für nachhaltige Mobilität sorgt eine Doppelmayr-Seilbahn. Die Fahrgäste schweben emissionsfrei und geräuschlos über das Ausstellungsgelände hinweg, sie überwinden Hindernisse wie eine Autobahn und genießen einen außergewöhnlichen Ausblick auf die Skyline von Almere. Designer Albert Schuster berichtet vom Design der Seilbahnstationen mit rahmenlosen Glaselementen und von den OMEGA V Kabinen, die mit dem Red Dot Design-Award „Best oft he Best“ ausgezeichnet sind.

 Umfassende Kompetenzen der Doppelmayr Gruppe

Gassner Stahlbau ist jenes Unternehmen der Doppelmayr Gruppe, welches die Sessel herstellt und über langjährige Erfahrung in der Produktion von Stützen und anderen Stahlbauteilen für Seilbahnen verfügt. Geschäftsführer Gunther Lugauer berichtet von den Kompetenzen, die sich das Unternehmen in den letzten Jahren angeeignet hat. Dies beinhaltet neben dem Produktionsportfolio auch verschiedenste Individualisierungsmöglichkeiten für das Design der D-Line. Dies bestätigt Stephen Kircher, CEO von Boyne Resorts (USA), deren Sessel auch in den Werkshallen von Gassner in Bürs gefertigt wurden.

Fundierte Kompetenz ist auch für den Betrieb von Seilbahnen erforderlich. Deshalb hat Doppelmayr für die Schulung von internationalen Seilbahnmitarbeitern ein Ropeway Training Center in Dornbirn (AUT) eingerichtet. Von Basis- bis Expertenkursen ist alles dabei. Ein vollausgestatteter Schulungscontainer erweitert das Schulungsprogramm um die Möglichkeit, das Training mit dem Team beim Kunden vor Ort und live an der Anlage durchzuführen.

Die gesamte Sendung ist auf https://insights.doppelmayr.com/ in Deutsch und Englisch verfügbar.

Dies sind die Themen und Gesprächspartner im Überblick:

  • 10-MGD König Laurin, Carezza (ITA)

mit Florian Eisath, Geschäftsführer Carezza Dolomites und Architekt Werner Tscholl

  • 10-MGD Olang, Olang (ITA)

mit Matthias Prugger, Präsident Skirama Kronplatz und Architekt Cornelius Schlotthauer

  • 50-ATW Ulriksbanen, Bergen (NOR)

mit Mikael Sletten, Manager Ulriksbanen

  • Big Sky Resort (USA)

mit Stephen Kircher, CEO Boyne Resorts und Shawn Marquart, Doppelmayr USA

  • Gassner Stahlbau, Bürs (AUT)

mit Geschäftsführer Gunther Lugauer

  • 8-MGD SkyDream Parks Gondola, Nuevo Vallarta (MEX)

mit Norma Suárez Operation Managerin und Konstantinos Panagiotou, Doppelmayr Mexico

  • 10-MGD Valisera Bahn, St. Gallenkirch (AUT)

mit Peter Marko, Geschäftsführer Silvretta Montafon, Architekt Hans Obermoser

und Mathias Zudrell, Montageleiter Doppelmayr

  • Ropeway Training Center, Dornbirn (AUT)

mit Doppelmayr Trainer Martin Hörfarter

  • 10-MGD Flying Mozart, Wagrain (AUT)

mit Wolfgang Hettegger, Geschäftsführer Snow Space Salzburg und Architekt Ernst Hasenauer

  • 10-MGD Floriade Expo 2022, Almere (NLD)

mit Nadine Haas, Doppelmayr Projektleiterin und Designer Albert Schuster

 

Technische Innovationen gepaart mit lang ersehnten persönlichen Begegnungen: Das war die Mountain Planet 2022 auf dem Stand von Kässbohrer. ©Kässbohrer Geländefahrzeug AG

PistenBully auf der Mountain Planet 2022

Auf der Mountain Planet 2022 zog der Stand der Kässbohrer Geländefahrzeug AG wieder viele Besucher in seinen Bann. PistenBully, SNOWsat und PRO ACADEMY präsentierten zahlreiche Neuheiten wie den PistenBully 400 ParkPro und Spannendes aus der SNOWsat Welt. Auch die grünen Modelle sorgten für reges Interesse. Und es war endlich wieder Zeit für viele persönliche Gespräche.

Der neue PistenBully 400 ParkPro
Mit dem neuen PistenBully 400 ist die Familie komplett: Sauberer Motor, intuitives Bedienkonzept, höchster Komfort, bestechendes Design – vom kleinen PistenBully 100 bis zum großen Bruder PistenBully 600 ist alles gleich – und das auf höchstem Niveau! Besonders im Park gilt er als die erste Wahl bei Profis. Die neue Generation besticht besonders durch die komplett überarbeiteten Zusatzgeräte: das ProBlade und vor allem die ProFlexFräse.

Eine neue Ära der Schneetiefenmessung: SNOWsat LiDAR
Mit der Weltneuheit SNOWsat LiDAR – der vorrausschauenden Schneetiefenmessung – bekommt der Fahrer Echtzeitdaten über die Schneehöhe nicht nur wie gewohnt direkt unter dem Fahrzeug, sondern nun sogar davor (bis zu 50 m) und daneben!
Professionelles Schneemanagement ist der Schlüssel für einen sicheren, effizienten und wirtschaftlichen Skibetrieb und eine stets optimale Pistenqualität über die ganze Saison hinweg. Deshalb ist SNOWsat seit nun mehr als 10 Jahren der zuverlässige Partner von über 350 Skigebieten auf der ganzen Welt.

Neues und Bewährtes
Neben guten Bekannten wie dem PistenBully 600 Polar W oder dem grünen PistenBully 600 E+ konnte man auf der Mountain Planet auch den ersten vollelektrischen PistenBully 100 E näher kennenlernen.
Und auch die PRO ACADEMY stellte sich vor: Ob Online oder im Skigebiet – mit einem breit aufgestelltem Kursangebot ist die PRO ACADEMY 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr am Start.
Selbstverständlich standen die PistenBully Experten auch bereit, um alle Fragen rund um die Themen Wartung und Ersatzteile zu beantworten.

All diese Innovationen lassen schon jetzt gespannt auf die nächste Saison blicken, in der man sicher mit vielen weiteren Neuerungen rechnen darf.

Barrierefrei und komfortabel geht es mit den neuen 10er-Panormagondeln an den Start des Alpine Coaster Imst. ©Imster Bergbahnen/Rudi Wyhlidal/dieWest

Noch komfortabler zum Start des Alpine Coasters Imst

Als eine der ersten Bergbahnen Tirols sind die Imster Bergbahnen bereits am 28. April mit dem Sommerbetrieb gestartet. Auch der Alpine Coaster hat an diesem Datum aufgesperrt. Die Auffahrt zum Start der längsten Alpen-Achterbahn ist dank der neuen 10er-Panoramagondeln sicherer und bequemer. Oben angekommen erwartet die ganze Familie eine vielfältige Auswahl an Outdoor-Aktivitäten.

Eine Fahrt mit dem Alpine Coaster Imst im Tiroler Oberland ist Actionvergnügen und Naturerlebnis in einem. Die auf Schienen geführte Sommerrodelbahn überzeugt auf 3,5 km mit abwechslungsreicher Strecke: Kurven, Wellen und der 450-Grad-Kreisel liefern die Extraportion Adrenalin. Kinder dürfen ab 3 Jahren mitfahren und den Coaster ab acht Jahren (bzw. einer Größe von 1,25 m) alleine talwärts steuern. Bis 22. Mai sind der Alpine Coaster Imst und die Untermarkter Alm-Bahn immer von Donnerstag bis Sonntag geöffnet, ab 26. Mai dann täglich. Die Alpjoch-Bahn startet am 2. Juni.

Bequem an den Start

Dank der beiden neuen 10er-Panoramagondeln ist bereits die Fahrt auf den Berg ein Erlebnis. Barrierefrei geht es so auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl bis auf 2.050 Meter Seehöhe. Die beeindruckende Kulisse lässt sich von den Aussichtsplattformen SunOrama und Adlerhorst in vollen Zügen genießen. Bei der Mittelstation liegen der Start des Alpine Coaster Imst sowie die UAlm mit großer Sonnenterrasse, Ausgangspunkt vieler Wanderungen.

Bergerlebnis für die ganze Familie

Im umliegenden Wandergebiet eignen sich zahlreiche Wege für große und kleine Wanderbeine. Empfehlenswert ist ein Abstecher durch die Rosengartenschlucht, die direkt vom Imster Stadtzentrum nach Hoch-Imst führt. Ein besonderes Erlebnis ist außerdem der Spaziergang über den Jägersteig. Dieser eröffnet mit Holzstiegen, Riesenfelsblock und einem halboffenen Felsendom ein märchenhaftes Waldjuwel. Die geschnitzten Tiere am Wegesrand versetzen nicht nur die Kleinsten in Staunen. Ebenso ist die Drei-Hütten-Tour eine beliebte Route. Mit Muttekopfhütte, Latschenhütte und UAlm laden gleich drei urig-gemütliche Einkehrmöglichkeiten am Berg zum Verweilen.

Almzoo als weiteres Highlight

Als zusätzliche Attraktion lockt im Sommer der Almzoo bei der Obermarkter Alm – in gemütlichen 30 Gehminuten ab der Mittelstation leicht erreichbar. Mulis, Schafe, Ziegen und Hasen freuen sich auf den Besuch aller Tierfreunde. Egal wofür man sich in Hoch-Imst entscheidet – zurück ins Tal geht es am besten per Alpine Coaster! Wer am Berg noch nicht genug Adrenalin getankt hat, ist im Family Park bei der Talstation genau richtig. Quad-Bahn, Elektro-Trial-Parcours, Bungy-Trampolin und vieles mehr versprechen Spiel und Spaß. Die nahegelegenen Einkehrmöglichkeiten und der kleine Badesee bieten genügend Platz zum Genießen und Entspannen.

Chris Steger bei Eröffnungsfeier

Am 4. und 5. Juni steigt in Hoch-Imst das Pfingstfest am Berg. Da eine offizielle Eröffnung in den Wintermonaten pandemiebedingt nicht möglich war, wird diese hier groß nachgeholt. Dazu tritt am Samstag neben den lokalen Musikern von Kohler & Schnute auch Chris Steger auf. Der Pinzgauer Musiker ist der jüngste Amadeus-Gewinner aller Zeiten. Auf der großen Bühne bei der Mittelstation performt er seine Hits wie „Zefix“ oder „Leicht Kennt Ma’s Hom“. Am Sonntag werden die neuen Gondelbahnen mit Segnung offiziell eröffnet. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Stadtmusik Imst sowie Franz Posch mit den Innbrüggler. An beiden Tagen moderiert Alex Weber die Veranstaltung. Auf die Kleinen warten eigene Programmpunkte. Weitere geplante Events im Sommer 2022: Genuss hoch 3 am 26. Juni sowie das 13. Tiroler Adlerfest am 25. September.
Neben dem familienfreundlichen Angebot punktet Hoch-Imst vor allem mit seiner idealen Lage. In weniger als zehn Minuten gelangt man von der Autobahnausfahrt A12 Imst/Pitztal und in nur vier Fahrminuten vom Stadtzentrum Imst zur Talstation. Dazu verkehrt im Sommer mehrmals täglich der Wanderbus vom Stadtzentrum zu den Imster Bergbahnen nach Hoch-Imst.

Aktuelle Infos:

www.imster-bergbahnen.at 

 

 

 

Nach der 11-stündigen Schlussverhandlung wurde seitens der obersten Seilbahnbehörde der gültige Bescheid für den Neubau der Galsterbergbahn erteilt. © Pitzer/Planai

Baugenehmigung für die neue Galsterbergbahn erteilt

Nun ist es fix: Rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison 2022/23 wird eine neue Hauptseilbahn auf den Galsterberg in Betrieb gehen.

Nach über dreißig Jahren hat die bisherige Gruppenumlaufbahn ausgedient und wird nun durch eine moderne
10er-Kabinenbahn ersetzt. Im Rahmen der Schlussverhandlung am 21. April wurde die seilbahnrechtliche Baugenehmigung für die beantragte Errichtung der neuen Bahn erteilt.

Zunächst wird die alte Bahn fachgerecht abgebaut, um eine eventuelle Weiternutzung anderorts gewährleisten zu können. Die Bauarbeiten für die neue 10-er Kabinenbahn starten bereits Anfang Mai und die Inbetriebnahme ist mit Saisonstart 2022/23 geplant. „Die Freude ist riesengroß, ein Meilenstein für den Galsterberg – damit sichern wir den Skiberg für die nächsten Jahrzehnte ab. Danke an alle, die mitgeholfen haben, dass das Projekt möglich wird. Für uns Galsterberger geht ein Riesenwunsch in Erfüllung“, so Galsterberg-Geschäftsführer Mag. Peter Weichbold. Neben höchstem Komfort und deutlich höherer Beförderungsleistung sticht vor allem die Architektur der Tal- und Bergstation hervor, welche mit regionalem Design in „Schindel-Ausführung“ punktet.

Fakten 10er EUB Galsterberg:

Typ: 10er EUB Kabinenbahn der Firma LEITNER ropeways

Förderleistung: 1.200 Personen/Stunde (Option: Erweiterung auf 1.800 Personen/Stunde)

Fahrbetriebsmittel: 31 Stück „Diamond EVO XLINE Deep“

Länge: 2,3 Kilometer

Baubeginn: Mai 2022

Inbetriebnahme: Dezember 2022

Investitionskosten: 11 Mio. Euro