Vier Männer im Anzug halten zwei Schilder und posieren für Foto.

Eröffneten feierlich das neugestaltete Museum auf der Zugspitze (v.li.n.re.): Franz Dengg (Geschäftsführer Tiroler Zugspitzbahn), Theo Zoller (Obmann Tiroler Zugspitz Arena), Mario Gerber (Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung) und Norbert Span (Glaziologe und Astrofotograf). © Tiroler Zugspitzbahn / Franz Oss

Eröffnung des neu gestalteten Erlebnismuseums „Faszination Zugspitze“

Die Tiroler Zugspitzbahn in Ehrwald feiert im Jahr 2026 ihr 100-Jahre-Jubiläum. Vor diesem Hintergrund wurde das an der Bergstation auf 2.962 m befindliche Erlebnismuseum vom Glaziologen und Astrofotografen Norbert Span neu gedacht und zeitgemäß inszeniert. Am 19. Mai 2026 fand die offizielle Eröffnung statt.

Im neu gestalteten Erlebnismuseum „Faszination Zugspitze“ wird die traditionsreiche Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn bis zur heutigen „Himmelsstürmerin“ mit modernster Medientechnik gewürdigt. Mithilfe interaktiver Stationen und digitaler Installationen wurde das 2005 erbaute Museum vom Glaziologen, Ausstellungsgestalter und Astrofotografen Norbert Span grundlegend überarbeitet.

Statement Museumskurator und Projektentwickler Norbert Span:

„Mit diesem Projekt wollen wir nicht nur die Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn erzählen, sondern auch junge Menschen inspirieren und das Bewusstsein für die Bedeutung von technischer Innovation und regionaler Identität stärken. Die Ausstellung soll Tradition, Innovation und Bildung mit Emotion verbinden – als ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit Tirols.“

Das Museum im Überblick

Gleich zu Beginn fällt der Blick auf die Geschichte und die Pioniere der Tiroler Zugspitzbahn. Großflächige Grafiken und modernste Displays machen die Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre sichtbar. In der originalen Kabine Nr. 5 von 1978 erfahren Besucher beispielsweise mittels Telefons mehr zum Ausstellungsstück, für Kinder wartet dort ein „Kabinenmemory“. Highlight der Ausstellung ist das begehbare Kaleidoskop: Dort spiegeln sich die Impressionen der Zugspitze in einer überdimensionierten Kugel. Ein weiteres zentrales Element im Museum ist ein dreidimensionales Modell der Region rund um die Zugspitze, das durch eine interaktive Reise zum Leben erweckt wird. Das digitale Head-Up-Display zeigt die damalige Fahrt der Kabine aus dem Jahr 1978 als Animation über der realen Landschaft.

Neben der Sonderausstellung „200 Jahre Erstbesteigung Zugspitze“ und dem museumseigenen Kino mit neuen Filmen zum Seilbahnbau gibt es weitere Anziehungspunkte: Eine interaktive Station offenbart mithilfe eines Zeitschiebers die unterschiedliche Trassenführung großflächig auf der Wand. Zugleich werden die fünf Kabinen der vergangenen 100 Jahre als Modelle ausgestellt. Im letzten Raum des neugestalteten Museums werden die Themen Wetter und Klima anschaulich präsentiert: An einem großen Relief der Ostalpen können Besucher auf Knöpfe drücken und sehen dadurch Wetterextremwerte der Zugspitze im Vergleich zu anderen Bergen. Eine Impressionswand mit Wetterereignissen auf der Zugspitze rundet die Ausstellung ab.

Statement Franz Dengg, Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn:

„Das neugestaltete Museum bietet den Gästen eine weitere Attraktion am Gipfel der Zugspitze mit beeindruckenden Bildern von Sonnenaufgängen und -untergängen bis zur Technik und der Geschichte der Zugspitze.“

Besucher erhalten nicht nur Einblicke in die Vergangenheit, sondern auch ein besseres Verständnis für die Veränderungen im alpinen Raum.

Pendelbahn-Kabinen erstrahlen im neuen Glanz

Parallel dazu investierte die Tiroler Zugspitzbahn auch in die Modernisierung ihrer bestehenden Infrastruktur. Im Rahmen einer umfassenden Kabinenrevision durch den Schweizer Hersteller CWA, einem Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe, erhielten die beiden Panorama-Kabinen der Tiroler Zugspitzbahn ein technisches und optisches Upgrade. Die Außenflächen wurden in edlem Metallic-Blau lackiert und verleihen den Pendelbahn-Kabinen so einen modernen Auftritt. Auch im Innenraum wurde die Kabine mit einer neuen Lackierung in Weißaluminium, einem neuen Bodenbelag sowie erneuerten Scheiben optisch aufgefrischt. Darüber hinaus wurden Türmechanik und Unterboden sorgfältig überarbeitet, um die Betriebssicherheit langfristig sicherzustellen.

Über die Tiroler Zugspitzbahn

Die damalige „Österreichische Zugspitzbahn“ war bei ihrer Eröffnung vor hundert Jahren die erste Seilbahn Tirols und die zweite Österreichs. Im Laufe ihrer Geschichte setzte die Tiroler Zugspitzbahn zahlreiche Meilensteine: von den ersten Kabinen für 19 Personen im Jahr 1926 über die Erschließung des Gipfels mittels Gipfelbahn 1964 bis hin zur heutigen Direktverbindung auf die Zugspitze, die seit 1991 in Betrieb ist. Nach dem Talstationsbrand 2003 gelang ein Wiederaufbau der Pendelbahn in Rekordzeit. Auch danach entwickelte sich die Tiroler Zugspitzbahn konsequent weiter – mit neuen Erlebniswelten, innovativen Ausstellungen und modernen Infrastrukturen. Heute überwindet die Pendelbahn auf einer Länge von 3.600 m rund 1.725 Höhenmeter in nur zehn Minuten Fahrzeit. Zwei Panorama-Kabinen für je 100 Personen transportieren bis zu 730 Passagiere pro Stunde auf knapp 2.950 m Seehöhe. Die höchste Stütze misst 55 m, der größte Bodenabstand beträgt 160 m.

Weitere Informationen:

http://zugspitze.at

Sonderlösung Materialseilbahn bei der Arbeit

Das von Seik entwickelte „SkyX“ ist ein fortschrittliches 3D-Seilbahnsystem für den sicheren Transport von Material und Personal. In Brasilien wird diese Seilbahnlösung für die Wartung eines Rückhaltebeckens eingesetzt. © Seik

HTI übernimmt Mehrheit des Materialtransport-Spezialisten Seik

Die Sterzinger Unternehmensgruppe HTI wird Mehrheitsaktionär des Südtiroler Unternehmens Seik mit Sitz in Truden im Naturpark und stärkt damit ihre Position im Bereich Materialtransport weiter. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung Ende April 2026 mit.

HTI verfügt für den Materialtransport auf schwierigem Gelände bereits über ausgeklügelte Lösungen wie dem „Flyingbelt“ (patentiertes System, das die Vorteile von Förderbändern und Seilbahnanlagen vereint) oder Produkten wie dem sogenannten „Blondin“ (Kabelkräne für große Infrastrukturprojekte) sowie Seilbahnsystemen für Spezialanwendungen. Zu den wichtigsten Referenzen zählen die Flyingbelt-Anlagen in Barroso (Brasilien), am Fluss Lippe in Deutschland, in Rogun (Tadschikistan) oder auf der Baustelle des Terzo Valico dei Giovi in Genua. Weitere wichtige Projekte im Bereich Materialtransport sind die Kabelkran-Systeme für den Bau von Staudämmen in Portugal, Peru und der Türkei oder die Apfel-Seilbahn im Trentino.

Ideale Ergänzung im Materialtransport

Die Produkte von Seik ergänzen das Portfolio der HTI‑Gruppe und ermöglichen es, weltweit ein sehr umfassendes und vollständiges Lösungsangebot für den Seiltransport von Material anbieten zu können. Hier reicht die Palette von stationären Systemen für große Nutzlasten bis zu flexiblen und spezifischen Lösungen für komplexe Baustellen und extreme Umgebungen.

Gruppenbild mit sieben Männern

Der neue Verwaltungsrat von Seik mit der HTI-Geschäftsleitung © HTI

Über Seik

Seik wurde 1991 gegründet und ist ein renommierter Spezialist für den Materialtransport mit modernen Seilbahnanlagen: Vom ersten patentierten motorisierten Laufwagen bis zu Anlagen, die für den Betrieb unter extremen Bedingungen konzipiert sind, hat das Unternehmen aus Truden eine Reputation für technische Kompetenz, Zuverlässigkeit und kontinuierliche Innovation aufgebaut. Nach dem ersten großen Projekt in Indien im Jahr 2004 schlug Seik einen konsequenten internationalen Wachstumskurs ein und ist heute in 16 Ländern vertreten. Zu den repräsentativsten Entwicklungen zählen der „Skydumper“ mit einer Nutzlast von 40 t und Energierückgewinnung, sowie der „Skytruck“, ein Traversenkran auf Seilen mit einer Nutzlast von 30 t, der beim Bau von Staudämmen und Brücken eingesetzt wird. Das Angebot umfasst außerdem Seilbahnen mit motorisierten Laufwagen, Seilbahnsysteme für Berghütten („Skycargo“), Schürfwinden, Luftpipelines und kundenspezifische Systeme wie „SkyX“, oder den jüngsten Portalkran mit 25 t Nutzlast, der für Honduras realisiert wurde und eine Arbeitstiefe von 600 m erreicht. Das Unternehmen ist zudem auch im Forstsektor tätig und bietet Ausrüstung und motorisierte Laufwagen mit fortschrittlicher Technologie („Skytiger“).

Statement Michael Lantschner, Gründer und Geschäftsführer der Firma Seik:

„Unser Ziel ist es, die Kontinuität des Unternehmens sicherzustellen und für unsere Kunden weiterhin ein verlässlicher Ansprechpartner zu sein. Wir möchten unseren Mitarbeitern eine langfristige Perspektive geben und schaffen jetzt die Voraussetzungen für weiteres Wachstum der Firma.“

Weitere Informationen:

https://www.hti.global/de/

https://seik-cableway.com/de/

 

Skifahrer fährt auf Skipiste

Wintersaison 2025/26 in den US-Skigebieten: Während schwierige Wetterbedingungen im Westen den Gesamtrückgang verursachten, verzeichneten die Regionen östlich der Rocky Mountains starke Saisonverläufe. © Arthur Swiffen über pexels

Durchwachsene Wintersaison 2025/26 in den US-Skigebieten

Der wetterbedingt sehr unterschiedliche Verlauf der Wintersaison 2025/26 zwischen den westlichen Regionen und jenen östlich der Rocky Mountains war ein Thema der diesjährigen NSAA National Convention & Tradeshow, die vom 4. bis 7. Mai in Carlsbad, Kalifornien, abgehalten wurde.

Die bis dato vorläufigen Daten der National Ski Areas Association (NSAA) zeigen, dass die Wintersaison 2025/26 in den US-Skigebieten 52,6 Mio. Besuche von Wintersportlern verzeichnete. Dies entspricht einem Rückgang von 9,1 % gegenüber dem 10-Jahres-Durchschnitt, einem Minus von rund 9 Mio. Besuchen gegenüber der Vorsaison und Platz 32 von 48 Wintersaisons seit Beginn der Aufzeichnungen der NSAA. Während schwierige Wetterbedingungen im Westen den Gesamtrückgang verursachten, verzeichneten die Regionen östlich der Rocky Mountains starke Saisonverläufe.

„Kaum eine Wintersaison zeigt so deutlich wie diese, wie sehr unsere Branche von regionalen Wetterverhältnissen abhängt“, erklärte Michael Reitzell, Präsident und CEO der NSAA. „Schwierige Bedingungen in weiten Teilen des Westens – darunter ein verhaltener Saisonstart, Regenfälle und rekordverdächtig hohe Temperaturen im März – haben die Besucherzahlen während der gesamten Saison erheblich beeinträchtigt.“

Die Ergebnisse im Detail

Die Wintersaison 2025/26 zeigt, wie stark die Teilnahme am Wintersport mit den regionalen Wetterverhältnissen korreliert. Trotz des herausfordernden und sehr wechselhaften Wetters im Westen der USA war die Gesamtzahl der Besucher vergleichbar mit anderen Saisons mit geringeren Schneemengen. Während die Wetterbedingungen im Westen die nationalen Besucherzahlen stark beeinträchtigten, trugen die guten Ergebnisse in den Regionen östlich der Rocky Mountains, insbesondere im Nordosten und Südosten, zu einem positiven Gesamtergebnis bei. Konstantere Temperaturen und Schneefälle in diesen Gebieten sorgten für solide Besucherzahlen während der gesamten Wintersaison.

„Die starken Saisonverläufe im Nordosten und Südosten der USA spielten eine entscheidende Rolle für die nationale Entwicklung“, sagte Reitzell. „Bei günstigen Bedingungen verzeichnen wir weiterhin eine hohe Nachfrage nach Skifahren und Snowboarden, was die anhaltende Attraktivität dieser Sportarten unterstreicht.“

Regionale Auswirkungen

Die NSAA unterteilt das Land in sechs Regionen: In der Wintersaison 2025/26 führte die Rocky-Mountain-Region mit 20,1 Mio. Besuchen, gefolgt vom Nordosten (12,9 Mio.), dem Mittleren Westen (5,8 Mio.), dem Pazifischen Südwesten (5,7 Mio.), dem Südosten (4,8 Mio.) und dem Pazifischen Nordwesten (3,2 Mio.). Der Nordosten und Südosten verzeichneten jeweils ihre zweitbeste Saison des vergangenen Jahrzehnts, wobei der Nordosten von einem frühen Saisonstart und anhaltendem Schneefall profitierte. Die Skigebiete im Südosten stellten zudem erneut die Schlagkraft ihrer Beschneiungsanlagen unter Beweis, während der Mittlere Westen von kälteren Temperaturen und effizienteren Betriebsabläufen profitierte.

Der Schneefall

Der durchschnittliche Schneefall in der Wintersaison 2025/26 betrug landesweit 112 Zoll (ca. 2,85 m) und lag damit deutlich unter dem 10-Jahres-Durchschnitt von 169 Zoll (rund 4,30 m) – der niedrigste Wert seit über einem Jahrzehnt. Während die Regionen östlich der Rocky Mountains nahe am oder über dem Durchschnitt lagen, blieben alle westlichen Regionen deutlich darunter. Trotzdem ging die Zahl der Betriebstage landesweit nur geringfügig zurück, obwohl die Schneemengen 33 % unter dem Durchschnitt lagen. Dies spiegelt die fortgesetzten Investitionen in Beschneiungsanlagen und Infrastruktur wider.

Die Investitionen

Trotz eines schwierigen Winters investierten die US-Skigebiete insgesamt 569,3 Mio. US-Dollar (= ca. 489,44 Mio. Euro), darunter in 45 neue und 52 modernisierte Seilbahn- und Liftanlagen.

Saisonkarten weiterhin stark gefragt

Saisonkarten blieben mit 49 % die beliebteste Ticketvariante, während Tages- und Mehrtageskarten 31 % ausmachten. Nach mehreren Jahren rasanten Wachstums hat sich der Saisonkartenverkauf in den letzten beiden Saisons auf ein bestimmtes Niveau eingependelt. Auf der NSAA Nationals Convention & Tradeshow der vergangenen fünf Jahre war es immer wieder ein Thema, dass die hohe Nachfrage nach Saisonkarten den Verkauf der anderen Ticketformen zurückgedrängt hat. Diese Entwicklung dürfte in der Wintersaison 2025/26 nicht mehr in diesem großen Ausmaß der Fall gewesen sein.

Branchenausblick

Die Wintersaison 2025/26 verdeutlicht die Herausforderungen und die Widerstandsfähigkeit der US-Skiindustrie. Während die zunehmenden Wetterschwankungen weiterhin ein entscheidender Faktor sind, passen sich die Skigebiete durch Investitionen in Infrastruktur, Beschneiungsanlagen und das Gästeerlebnis kontinuierlich an. In einem Jahr mit unterdurchschnittlichen Schneefällen hat die Branche ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, den Betrieb aufrechtzuerhalten, die Nachfrage zu sichern und sich für zukünftiges Wachstum zu positionieren. Historische Trends zeigen, dass auf schneearme Saisons häufig schneereiche folgen.

Zur Infomation:

Ein Besuch in einem Skigebiet wird gezählt, sobald eine Person eine Liftkarte oder einen Skipass benutzt. Die NSAA erfasst die Besucherzahlen seit der Wintersaison 1978/79.

Zwei Männer im mittleren Alter posieren für Kamera

NSAA-Präsident und CEO Michael Reitzell (li.) und INTERALPIN-Projektleiter Stefan Kleinlercher sprachen auf der NSAA National Convention & Tradeshow 2026 über ihre weitere internationale Kooperation. © Congress Messe Innsbruck

INTERALPIN stärkt Partnerschaft mit der NSAA

Vom 4. bis 7. Mai 2026 war die diesjährige NSAA National Convention & Tradeshow in Carlsbad, Kalifornien, beliebter Branchentreffpunkt für zentrale Akteure der nordamerikanischen Seilbahn- und Wintersportbranche. Auch die INTERALPIN, die Weltleitmesse für alpine Technologien, war dort vertreten, um die langjährige Partnerschaft mit der National Ski Areas Association (NSAA) zu vertiefen. Dabei war außerdem das Veranstaltungsformat „City Cable Car Solutions (3CS)“, das zuletzt auf der Fachmesse Mountain Planet 2026 spannende Einblicke in urbane Mobilitätslösungen gab, ein Thema.

Rund 850 Fachteilnehmer aus Skigebieten, Industrie und Infrastruktur besuchten dieses Jahr die NSAA National Convention & Tradeshow, die vom 4. bis 7. Mai in Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien abgehalten wurde. Im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogramms standen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen der Branche, darunter Nachhaltigkeit, technologische Innovationen, künstliche Intelligenz, Gästeerlebnis sowie Betriebs- und Sicherheitskonzepte für Bergdestinationen. Mit ihrer Teilnahme an dieser wichtigen Branchenveranstaltung stärkt die INTERALPIN ihre internationale Vernetzung in Nordamerika und setzt ein weiteres Zeichen für ihre globale Markenpräsenz. Der amerikanische Markt war übrigens bei der INTERALPIN 2025 durch mehr als 500 Teilnehmer aus Nord- und Südamerika vertreten. Hierbei handelte es sich nahezu ausschließlich um Führungskräfte und Entscheidungsträger. Das ergab eine unabhängige Besuchererhebung.

Langjährige Kooperation zwischen INTERALPIN und NSAA

Am Rande der Veranstaltung traf INTERALPIN-Projektleiter Stefan Kleinlercher den NSAA-Präsidenten und CEO Michael Reitzell. Im Gespräch wurde die seit Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit zwischen der NSAA und der INTERALPIN bekräftigt und eine weitere Vertiefung des internationalen Austauschs vereinbart. Des Weiteren wurde erstmals die „City Cable Car Solutions (3CS)“, ein Veranstaltungsformat für urbane Mobilitätslösungen, im nordamerikanischen Raum im Rahmen der Convention vorgestellt.

Statement INTERALPIN-Projektleiter Stefan Kleinlercher:

„Die langjährige Partnerschaft mit der NSAA ist für die INTERALPIN ein wichtiger Bestandteil unserer internationalen Vernetzung innerhalb der Branche. Der persönliche Austausch in Carlsbad hat erneut gezeigt, wie wertvoll diese Verbindung für beide Seiten ist.“

Nächster Treffpunkt: INTERALPIN 2027

Bereits jetzt richten sich die Blicke auf die kommenden Branchenevents 2027: die INTERALPIN vom 20. bis 23. April 2027 auf der Messe Innsbruck (AT) sowie die NSAA National Convention & Tradeshow vom 2. bis 5. Mai 2027 auf Amelia Island, im US-Bundesstaat Florida.

Weiterführende Informationen:

http://www.interalpin.at

https://www.citycablecar.solutions

https://nsaa.org

 

Seilbahn schwebt über Stadt in Mexiko

Mit dem „Teleférico Uruapan“ möchte die Regierung des mexikanischen Bundesstaats Michoacán den Einwohnern der Gemeinde Uruapan ein sicheres, zugängliches, schnelles, leistbares und effizientes Verkehrsmittel für ihre täglichen Wege bieten. © Doppelmayr

Urbaner „Teleférico Uruapan“ in Mexiko wird sehr gut angenommen

Am 18. April 2026 wurde die erste städtische Seilbahnlinie (Seilbahnhersteller: Doppelmayr) in der Gemeinde Uruapan im mexikanischen Bundesstaat Michoacán offiziell eröffnet. Am 29. April 2026 erklärte Gladyz Butanda Macías, Ministerin für Stadtentwicklung und Mobilität von Michoacán, dass diese urbane Seilbahn in ihrer ersten Betriebswoche im Durchschnitt täglich 22.000 Fahrgäste beförderte, damit wurden die ursprünglichen Erwartungen von 18.000 Passagieren übertroffen.

Das war einer Online-Mitteilung der Kommunikationsabteilung der Regierung des mexikanischen Bundesstaats Michoacán zu entnehmen (Quelle: https://michoacan.gob.mx/noticias/teleferico-rebaso-expectativas-de-afluencia-gladyz-butanda/)

Der vom Seilbahnhersteller Doppelmayr realisierte „Teleférico Uruapan“ erstreckt sich von Ost nach West über eine Länge von 8 km und verbindet Stadtteile in den höher gelegenen Gebieten von Uruapan mit dem Zentrum und den wichtigsten Dienstleistungs- und Gesundheitsbereichen der Stadt. Die Fahrzeit liegt bei 27 Minuten, was einer Halbierung im Vergleich zum Busverkehr gleichkommt. Darüber hinaus trägt die kuppelbare 10er-Einseilumlaufbahn zur Reduktion langjähriger Herausforderungen wie Verkehrsüberlastung und urbaner Segregation bei.

Die sechs strategisch positionierten Stationen der „Teleférico Uruapan“ sind:
  • Station 1: Hospital Regional (Regionales Krankenhaus)
  • Station 2: Libramiento Aeropuerto (Flughafen)
  • Station 3: Boulevard Industrial (Industriegebiet)
  • Station 4: Palacio Municipal (Rathaus)
  • Station 5: Centro (Stadtzentrum)
  • Station 6: Parque Nacional (Nationalpark)
Visualisierung der Seilbahnstrecke

In der ersten Woche des Seilbahnbetriebs verzeichneten die Stationen 1, 5 und 6 die höchste Nachfrage. © Doppelmayr

Durch die Anbindung von Gesundheitseinrichtungen, öffentlichen Services, Verwaltungsbereichen, Einkaufsmöglichkeiten und zentralen Verkehrskorridoren stärkt die Seilbahn die Vernetzung und verbessert die tägliche Mobilität in der Stadt nachhaltig. Laut Ministerin Gladyz Butanda Macías waren in der ersten Woche des Seilbahnbetriebs die Stationen mit der höchsten Nachfrage die Station 1 am Regionalkrankenhaus (32.367 Fahrgäste), die Station 5 im Stadtzentrum (30.192) und die Station 6 am Nationalpark (30.056).  Der größte Andrang war zwischen 5:00 und 8:00 Uhr zu verzeichnen.

Einsitegsbereich städtische Seilbahn in Mexiko, Fahägste steigen in Kabine

Die urbane Seilbahn aus dem Hause Doppelmayr ist mit 91 barrierefrei zugänglichen OMEGA V-Kabinen ausgestattet und erreicht eine Förderleistung von bis zu 1.500 Personen pro Stunde und Richtung. Betrieblich ist der „Teleférico Uruapan“ in den städtischen öffentlichen Verkehr integriert. © Doppelmayr

Leistungsstarker und barrierefreier öffentlicher Verkehr

Die urbane Seilbahn aus dem Hause Doppelmayr ist mit 91 barrierefrei zugänglichen OMEGA V-Kabinen ausgestattet und erreicht eine Förderleistung von bis zu 1.500 Personen pro Stunde und Richtung. Damit können täglich rund 54.000 Fahrgäste transportiert werden. Betrieblich ist der „Teleférico Uruapan“ in den städtischen öffentlichen Verkehr integriert. Der Fahrpreis wurde bewusst auf 11 MXN (0,54 EUR) festgelegt, um eine breite Nutzung zu gewährleisten. Infolgedessen positioniert sich das Transportmittel als effiziente, leistbare und inklusive Lösung des öffentlichen Verkehrs für alle Bürger.

Älterer Mann mit Bart hält Ansprache bei Seilbahneröffnung Mexiko

Konstantinos Panagiotou, CEO Doppelmayr Mexiko, bei der Eröffnung des „Teleférico Uruapan“ © Doppelmayr

Statement Konstantinos Panagiotou, CEO Doppelmayr Mexiko:

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den ‚Teleférico Uruapan‘ realisieren durften. Es ist ein Projekt, das Menschen näher zusammenbringt, Distanzen verkürzt, die zuvor unüberwindbar schienen, und den Alltag tausender Familien nachhaltig positiv verändert. Über die Infrastruktur hinaus steht diese Seilbahn für neue Chancen, Zeitersparnis und eine höhere Lebensqualität für die tägliche Nutzung. Wir haben dieses Projekt nach höchsten technischen, sicherheitsrelevanten und umweltbezogenen Standards umgesetzt. Es spiegelt unser Engagement für eine nachhaltige, inklusive Mobilität für alle wider.“

Komplett staatlich finanzierte urbane Mobilität

Mit einer öffentlichen Investition von 3.200 Mio. MXN (ca. 157 Mio. Euro) ist der „Teleférico Uruapan“ ein strategisches, vollständig staatlich finanziertes Projekt. Uruapan, mit rund 357.000 Einwohnern und einem Anteil von 8,5 % am Bruttoinlandsprodukt Michoacáns, profitiert nun von einer integrierten Mobilitätslösung, die sowohl die sozialen als auch die wirtschaftlichen Entwicklungsziele der Stadt unterstützt.

Älterer Politiker läutet Kuhglocke zur Seilbahneröffnung in Mexiko

Am 18. April 2026 wurde der „Teleférico Uruapan“ offiziell eröffnet. Die urbane Seilbahn ist vollständig staatlich finanziert – im Bild: Alfredo Ramírez Bedolla, Gouverneur von Michoacán. © Doppelmayr

 

Parallel zur Errichtung der Seilbahninfrastruktur wurden zahlreiche Begleitprojekte realisiert, wie z. B. die Aufwertung öffentlicher Räume, die Entwicklung eines neuen Markts im westlichen Stadtgebiet zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft sowie Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (Projekt „Sichere Fußwege“).

Vortragender mit Bildschirm-Präsentation vor Publikum im verdunkeltem Kongress-Saal

Am Sport.Tourismus.Forum, das Dienstag, den 26. Mai 2026, in Zürich stattfindet, werden erfolgreiche Best-Practice-Beispiele sichtbar gemacht und neue Ideen für den Aktivtourismus von morgen diskutiert. Mountain Manager-Leser erhalten 20 % Rabatt auf das Ticket – mit dem Code: STF26-MOUNTAINMANAGER. © Gabriele Grießenböck

Wie macht Sport Destinationen für neue Gäste attraktiv?

Beim Sport.Tourismus.Forum am Dienstag, den 26. Mai 2026, in Zürich (CH) zeigen Experten aus dem DACH-Raum, wie Sport und Tourismus strategische Kooperationen bilden und wie man damit neue Zielgruppen gewinnen kann. Erstmals findet der Branchentreff im FIFA-Museum statt. Mountain Manager-Leser erhalten auf das Ticket 20 % Rabatt.

Bewegung ist für viele Reisende ein wichtiges Motiv für ihre Urlaubswahl. Destinationen entdecken Sport deshalb immer stärker als strategischen Erfolgsfaktor im Tourismus. Das Sport.Tourismus.Forum am 26. Mai 2026 in Zürich bringt Touristiker, Sportveranstalter, Marken und Destinationen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und aus Italien zusammen. Rund 200 Teilnehmende und etwa 40 Experten diskutieren neue Strategien für Destinationen.

Statement Hans-Willy Brockes, Geschäftsführer des ESB Marketing Netzwerks und Veranstalter des Kongresses:

„Mehr als 50 % der Bevölkerung betreibt über drei Stunden Sport pro Woche. Destinationen entdecken zunehmend, welch riesiges Potenzial darin steckt, echte Sport-Urlaube anzubieten. Natürlich hilft da auch der Longevity-Trend. Outdoorangebote, Sportevents und digitale Services müssen zusammenspielen, damit Destinationen profitieren.“

Ein Blick ins Programm des Sport.Tourismus.Forum zeigt, welche Themen die Branche derzeit bewegen:

Reisetrends im Fokus

Aktuelle Travel-Trends machen deutlich, dass Reisen zwar gefragt bleibt, sich jedoch verändert. Gäste reisen preisbewusster sowie nachhaltiger, und sie suchen authentische Erlebnisse. Gleichzeitig gewinnen Eventreisen und sportliche Aktivitäten deutlich an Bedeutung. Welche Chancen sich daraus für Destinationen ergeben, erläutert Frauke Becker von der Strategieberatung Simon Kucher.

Technologie verändert den Tourismus

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Technologie: Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Baustein im Tourismus. Plattformlösungen sollen Daten von Bergbahnen, Hotels und Veranstaltern bündeln und so ganzjährige digitale Erlebniswelten schaffen. Auch Wetterdaten werden strategischer genutzt, etwa für Besucherlenkung, Marketing oder Eventplanung.

Outdoor-Sport als Reiseintention

Daneben stehen Outdoor-Sportarten und Communities im Fokus. Trailrunning, Bike-Tourismus oder Wassersport werden immer häufiger selbst zum Reisemotiv. Destinationen wie das Engadin oder Zell am See-Kaprun zeigen, wie sich daraus internationale Zielgruppen entwickeln lassen.

Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis

Das Programm ist voller konkreter Praxisbeispiele: Das Oberengadin positioniert den Silvaplanersee als Hotspot für Kite und Windsurfer. Im Allgäu bringen Events wie der Allgäu Triathlon neue Zielgruppen in die Region. Beim Großglockner Ultra Trail wiederum arbeitet die Tourismusregion Zell am See Kaprun mit der Trailrunning-Marke Salty zusammen, um internationale Läufer anzusprechen.

Das Sport.Tourismus.Forum, das Dienstag, den 26. Mai 2026, in Zürich stattfindet, gilt als Branchentreffpunkt für Touristiker, Sportanbieter und Eventveranstalter. Ziel ist es, erfolgreiche Best Cases sichtbar zu machen und neue Ideen für den Aktivtourismus von morgen zu diskutieren.

20 % Rabatt auf das Ticket für die Leserschaft

Mountain Manager-Leser erhalten 20 % Rabatt auf das Ticket zum „Sport Tourismus Forum“ – mit dem Code: STF26-MOUNTAINMANAGER.

Informationen und Anmeldung:

https://www.sporttourismusforum.com/

Angehende Seilbahntechniker bei der praktischen Ausbildung

Interessierte am neuen Lehrgang für Seilbahntechniker ab Mitte September 2026 am BFI Pinzgau erhalten am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, auf einem Info-Abend alle relevanten Details. Eine Anmeldung (online oder per Telefon) wird erbeten. © BFI Salzburg

Neuer Lehrgang für Seilbahntechniker am BFI Pinzgau

Die technischen Anforderungen an moderne Seilbahnanlagen wachsen rasant, und mit ihnen auch der Bedarf an hochqualifiziertem Fachpersonal. Um die rechtliche Absicherung und die fachliche Expertise in den Betrieben langfristig zu stärken, setzt das BFI Pinzgau auf eine bewährte Strategie: die Ausbildung als Seilbahntechniker und Seilbahntechnikerin über den zweiten Bildungsweg. Besonders für langjährige Kolleginnen und Kollegen, die zwar über enormes Praxiswissen, aber über keinen formalen Abschluss verfügen, bietet sich diese Möglichkeit eines Lehrabschlusserwerbs an.

 Ab Mitte September 2026 startet dazu ein Vorbereitungslehrgang, der gezielt auf die Lehrabschlussprüfung (LAP) in der Seilbahntechnik hinführt. Durch das Nachholen der LAP profitieren nicht nur die Angestellten von einer höheren Qualifikation, sondern auch die Seilbahnunternehmen, die durch rechtlich abgesichertes Fachpersonal ihre Betriebssicherheit nachhaltig erhöhen.

Info-Abend im Mai

Um interessierten Betrieben sowie Mitarbeitenden einen detaillierten Einblick in Ablauf, Kosten und die Vereinbarkeit mit dem laufenden Betrieb zu geben, findet ein Info-Abend statt:

Datum: Mittwoch, dem 20. Mai 2026

Zeit: Ab 18:00 Uhr

Ort: BFI Pinzgau, Ebenbergstraße 1, 5700 Zell am See

Folgende Experten dieser Ausbildung stehen zur Verfügung:
  • Erwin Stangassinger: Lehrgangsleiter und ehemaliger Betriebsleiter der Dorfgasteiner Bergbahnen.
  • Alois Innerhofer, MSc BEd.: Ausbildungskoordinator für Seilbahntechnik beim Fachverband der Seilbahnen (WKÖ)
Anmeldung und Kontakt:

Interessierte werden gebeten, sich vorab online über www.bfi-sbg.at/kurs/27635 oder telefonisch unter 06542/74326 anzumelden. Für individuelle Rückfragen stehen die Berater und Beraterinnen des BFI Pinzgau jederzeit zur Verfügung.

Männergruppe stehend vor Bergkulisse bei Sonnenschein

V.l.n.r.: Prok. Florian Wörgetter; Vorstandsvorsitzender Mag. Anton Bodner, der künftige Vorstandssprecher Ing. Mag. Gabriel Sieghartsleitner, Vorstand Mag. Christian Wörister und Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. Dr. Klaus Winkler.

Personalnews bei der Bergbahn AG Kitzbühel

Der derzeitige Vorstandsvorsitzende Mag. Anton Bodner tritt im Dezember 2026 seine Pension an. Aus diesem Grund hat die Bergbahn AG Kitzbühel nun mit einer neuen Managementstruktur die Weichen für die künftige Unternehmensentwicklung gestellt. So wird ab Dezember dieses Jahres die „Kommandobrücke“ mit zwei Vorständen und einem Prokuristen besetzt sein. Das teilte das Seilbahnunternehmen am Freitag, dem 24. April 2026, in einer Presseaussendung mit.

Der neue Vorstand, Ing. Mag. Gabriel Sieghartsleitner, bringt als Prokurist und COO der OÖ Seilbahnholding GmbH Managementerfahrung mit Expertise in der Seilbahnbranche und wertvoller Außensicht ein. Seit 2022 war er dort für die operative, technische und rechtliche Gesamtsteuerung des Unternehmens mit klarem wirtschaftlichem Fokus zuständig. Zuvor war Sieghartsleitner (Jahrgang 1991) nach dem Studium der Rechtswissenschaften von 2012 bis 2022 bei der Österreichischen Bundesforste AG als Projektmanager tätig. Bei der Bergbahn AG Kitzbühel wird er ab Dezember 2026 als Vorstandssprecher fungieren und für die Bereiche Finanzen, Operations, HR und Strategie verantwortlich sein.

Als Vorstand wird Mag. Christian Wörister weiterhin die Bereiche Marketing, IT Vertrieb und Internationalisierung leiten und wie gewohnt hohe Qualität und auch Kontinuität im Unternehmen sicherstellen.

Die Technik wird auch künftig vom langjährigen technischen Leiter und Prokuristen Florian Wörgetter geführt.

Statement Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. Dr. Klaus Winkler:

„Es war mir in meiner Verantwortung als Vertreter des Hauptaktionärs und Vorsitzender des Aufsichtsrates sehr wichtig, zeitgerecht für einen geordneten Managementübergang zu sorgen. Unterstützt von Mag. Robert Pfoser, Pfoser Executive Search, wurde unter mehr als 40 internationalen Bewerberinnen und Bewerbern der neue Vorstand Ing. Mag. Gabriel Sieghartsleitner sorgfältig ausgewählt und im Aufsichtsrat die entsprechenden Beschlussfassungen zur Bestellung gefasst. Das neue Management-Team stellt eine gute Mischung aus externer Managementerfahrung, sowie wettbewerbsintensiver Marketing-Expertise und langjähriger hausinterner Erfahrung dar. Damit sind die Weichen gestellt, den Erfolgskurs der Vergangenheit nachhaltig in der Zukunft fortzusetzen.“

Grafische Gestaltung Osterwünsche mit Fachzeitschrift

© cm par Canva / © cm via Canva

Le nouveau numéro de Mountain Manager Worldwide / The new Mountain Manager Worldwide

Notre dernier numéro de « Mountain Manager Worldwide » est paru hier et marque une grande première : il a été publié pour la première fois en deux langues, à savoir le français et l’anglais. Vous trouverez ci-dessous un extrait du sommaire. Le numéro complet est disponible ici, sur la page d’accueil de notre site web.

Our latest issue of “Mountain Manager Worldwide” was published yesterday and marks a first for us: it has been produced in two languages, French and English. Below, we present an excerpt from the contents. You can find the full issue on our homepage.

Extrait du sommaire :

OPINION

  • Andreas Reiter, ZTB Zukunftsbüro : « Restauration en montagne : un avenir ancré dans les origines »

TENDANCES

  • Les technologies immersives dans les téléphériques
  • Faut-il limiter le nombre de visiteurs à la journée ?

NOUVELLES TÉLÉPHÉRIQUES

  • Hoch Ybrig AG / Groupe Doppelmayr : La première TRI-Line au monde est en service
  • Doppelmayr / Île-de-France Mobilités : Projet phare pour la région parisienne
  • LEITNER construit le premier téléphérique urbain d’Océanie
  • LEITNER montre son offensive technologique au salon Mountain Planet 2026
  • Bartholet Ropeways AG : RopeTwin élargit le champ d’application des téléphériques à va-et-vient
  • MND construit le premier téléphérique urbain neutre en énergie à La Réunion

MARKETING & GESTION COMMERCIALE

  • MM-INTERVIEW : Anton Bodner et Christian Wörister, Bergbahn AG Kitzbühel : « La diversification devient essentielle ! »

TECHNIQUES

GESTION DE PISTES

  • La nouvelle fraise SmartCut du PistenBully : Plus d’efficacité. Plus de qualité. De série.

CÂBLES ET ENTRETIEN

  • FATZER Smart Service : priorité à la prévisibilité et à la sécurité

L’équipe de Mountain Manager vous souhaite une lecture passionnante !

Excerpt from the contents:

OPINION

  • Andreas Reiter, ZTB Zukunftsbüro: “Mountain gastronomy – a future with strong roots”

TRENDS

  • Mountaincarts have shaped the range of leisure activities
  • VISCOPE® sound systems launched as a new addition to the market

NEW ROPEWAYS

  • Bartholet Ropeways AG: RopeTwin expands the operational spectrum of aerial tramways
  • Hoch Ybrig AG / Doppelmayr Group: World’s first TRI-Line now in operation
  • Doppelmayr / Île-de-France Mobilités: Showcase project for the Greater Paris region
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Pendelbahnkabine während der Fahrt im Winter

Nach mehr als 60 Jahren zuverlässiger Arbeit wird die Zweiseil-Pendelbahn „Walmendingerhornbahn“, ausgestattet mit zwei Fahrzeugen mit Kabinen für je 40 + 1 Personen, neu errichtet. Die Bauarbeiten starten im Sommer 2026. © Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen

Walmendingerhornbahn: In jedem Abschied liegt ein Neuanfang.

Nach der Modernisierung der „Fellhornbahn I“ und der Revitalisierung der „Möserbahn“ als einer der Hauptverbindungen im 2-Länder-Skigebiet Fellhorn-Kanzelwand, steht bei den Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen bereits die nächste Modernisierung an: Die „Walmendingerhornbahn“ (Baujahr: 1966), eine Zweiseil-Pendelbahn nach System Bleichert-Zuegg, wird durch eine neue Pendelbahn ersetzt und damit technisch auf den neuesten Stand gebracht. Der Spatenstich ist am 16. März 2026 erfolgt, die Bauarbeiten beginnen nach der aktuellen Wintersaison.

Mit dieser Investition gehen die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen weiter konsequent den Weg für eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Johannes Krieg, Vorstand der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, erklärte: „Mit dem Neubau setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Die neue Anlage wird modernste Seilbahntechnologie vereinen und gleichzeitig die bewährte Betriebsart der Pendelbahn bewahren. Unsere Gäste können sich auf mehr Komfort, eine höhere Beförderungskapazität und eine insgesamt verbesserte Servicequalität freuen.“

Die Erhöhung der Förderleistung sorgt für verkürzte Wartezeiten. Die neue Anlage (Seilbahnproduzent: Doppelmayr-Gruppe) soll aber nicht nur den Gästen ein noch hochwertigeres Erlebnis bieten, sondern auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden der Bahn verbessern – etwa durch optimierte Betriebsabläufe, moderne Technik und zeitgemäße Arbeitsplätze.

Eyecatcher Panoramakabinen

Ein Höhepunkt der neuen „Walmendingerhornbahn“ sind die beiden neuen, komfortablen Kabinen der Fahrzeuge. Sie stammen aus dem Hause Carvatech, einem Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe, und überzeugen z. B. durch eine bodentiefe Panoramaverglasung sowie durch einen barrierefreien Einstieg für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder Sportgeräte. Beide Kabinen wurden bewusst als sichtbares Symbol für die enge Kooperation und Verbundenheit der Bergbahnen und der touristischen Destination konzipiert. Andreas Gapp, Vorstand der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, informierte: „Eine der beiden Kabinen wird im Design der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen gestaltet, während die zweite das Erscheinungsbild von Kleinwalsertal Tourismus trägt.“

Rendering einer Pendelbahnkabine (Farbe Blau)


Rendering einer der neuen Kabinen der Fahrzeuge der „Walmendingerhornbahn“, die im Corporate Design der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen gestaltet ist. © design by natdesign/carvatech

Rendering einer Pendelbahnkabine (Farbe Grün)


Rendering der zweiten Kabinen der Fahrzeuge der „Walmendingerhornbahn“: Beide Kabinen verfügen über eine sehr großzügige Panoramaverglasung und sind für je 65 Fahrgäste ausgeführt. © design by natdesign/carvatech

Beim Neubau wird großer Wert auf nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen gelegt. Die Bauarbeiten im alpinen Gelände stellen hohe Anforderungen an Planung und Umsetzung. Dennoch ist vorgesehen, den Neubau der Walmendingerhornbahn bis Dezember 2026 fertigzustellen.

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