Tirol bietet die ideale Bühne für nachhaltige Meetings. © Tirol Werbung / David Schreyer

Tirol zählt weiterhin zu Top 15 bei internationalem Nachhaltigkeitsvergleich

Die Global Destination Sustainability (GDS) Bewegung hat unlängst die Ergebnisse des internationalen Nachhaltigkeitsbenchmarks veröffentlicht. Das Ergebnis dieses Vergleichs fällt für Tirol wieder durchaus erfreulich aus: Die Alpendestination schafft es bei ihrer dritten Teilnahme erneut unter die Top 15.

In diesem Jahr verzeichnet der GDS-Benchmark ein beeindruckendes Teilnehmerwachstum von 42 neuen Destinationen und Städten weltweit und übersteigt damit erstmals die 100er-Marke – ein Bekenntnis zum gemeinsamen Willen für nachhaltige Veränderungen. Der GDS-Index misst insgesamt 69 qualitative und quantitative Kriterien in den Bereichen Umwelt, Soziales, Leistungsträger sowie Destinationsmanagement und ermöglicht damit, die nachhaltigen Bemühungen von Städten und Destinationsmanagementorganisationen (DMOs) weltweit zu bewerten und vergleichbar zu machen.

  1. Platz in der Kategorie Umwelt

Mit seinem 15. Platz und 82,53 Punkten konnte Tirol sein Vorjahresergebnis um insgesamt 1,6 Prozentpunkte steigern und etablierte sich somit erneut unter den Topplayern der nachhaltigsten Destinationen weltweit. Neben Zürich ist Tirol als einzige alpine Region unter den Top 15 vertreten. Im Bereich Umwelt konnte sich Tirol sogar den vierten Platz sichern.

„In der Kategorie der Leistungsträger erreichte Tirol mit beeindruckenden 88,68 Prozentpunkten sein Ziel, sich deutlich weiterzuentwickeln, was vor allem den vermehrten nachhaltigen Zertifizierungen unserer Partnerbetriebe zu verdanken ist“, freut sich Veronika Schumann, Leiterin des Convention Bureau Tirol. In Tirol sind inzwischen bereits 78 Prozent der Eventlocations mit international anerkannten Nachhaltigkeitssiegeln wie etwa dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. Potenzial sieht Schumann noch im Bereich der Hotellerie sowie der Eventagenturen und schickt voraus: „Um weiterhin zu den führenden Akteur:innen in Sachen Nachhaltigkeit zu gehören, werden wir unsere Bemühungen um Zertifizierungen und öffentlich zugängliche Nachhaltigkeitsstrategien weiter verstärken“.

Das Convention Bureau Tirol
Die Expert:innen des Convention Bureau Tirol begleiten ihre Kund:innen kostenfrei, neutral und pro-fessionell mit neuen Ideen durch den gesamten Prozess – von der Planung bis zur umgesetzten Veran-staltung in Tirol.
Dabei steht das Convention Bureau Tirol regionalen, nationalen und internationalen Kund:innen – gemeinsam mit seinen über 50 qualitätsgeprüften Partnern – als Veranstalter zur Seite. Es begleitet den Weg zum grünen Eventerfolg mit professionellen Informationen, nachhaltigen Ideen und den richtigen Kontakten.
www.convention.tirol

Das Global Destination Sustainability Movement
Die GDS-Bewegung vereint und befähigt Destinationen, gesunde und resiliente Begegnungsräume zu schaffen. Das gemeinsame Ziel ist es, nachhaltige und zirkuläre Strategien, Denkweisen und Fähigkeiten zu entwickeln, die es den Destinationen der Zukunft ermöglichen, zu gedeihen und die Gesellschaft und die Natur zu regenerieren.
www.gds.earth

 

 

 

Dr. Erich Egger in Diskussion mit LHStv. Mag. Stefan Schnöll

Salzburger Seilbahner tagten

Die Tagung der Salzburger Seilbahner im Porschecenter in Zell am See war dieses Jahr mit einer Reihe von brisanten Themen gespickt. Branchensprecher Dr. Erich Egger freute sich, berichten zu können, dass man in Salzburg mit 12,4 Millionen Ersteintritten fast wieder das Niveau des Winters 2028/19, also vor Corona, erreicht hat.
Allerdings trübt diese positive Stimmung die Tatsache, dass man mit einer starken Abhängigkeit bei der Energieversorgung, der hohen Inflation und den daraus resultierenden hohen Preisen zu kämpfen hat. Treibstoffpreise und Finanzierungspreise gingen durch die Decke.
Die öffentliche Diskussion in den Medien über den „Energiefresser“ Seilbahnbranche sieht Dr. Egger als Tourismusbashing der Sonderklasse. Erst die Studie des Bundes-Umweltamtes, die das Wissen über den im Verhältnis zur übrigen Wirtschaft geringen Energieverbrauch der Seilbahnen zurechtrückte, führte zu einer etwas faktenbasierten Diskussion.
Aber gerade die Strompreise machen Branche nun Sorge. Nach Auslaufen der bisherigen Verträge mit der Salzburg AG rechnet man künftig mit 2,5 fachen Kosten, Arbeitsstromkosten haben sich sogar vervierfacht.
Hilfe leisten hier die enormen Bemühungen der Branche um Nachhaltigkeit, was schon seit geraumer Zeit zur Eigenerzeugung von erneuerbarer Energie führt. Eine lesenswerte Studie des Fachverbandes belegt das in eindrucksvoller Weise.
Öffentlich werden auch die Preise der Liftpässe verstärkt diskutiert. Dr. Egger wies darauf hin, dass sich die Rahmenbedingungen geändert haben und damit Anpassungen, die nötig waren, immer noch ein gutes Preis/Leistungs Verhältnis vorzeigen. Als abschreckendes Beispiel mag hier der Tageskartenpreis von Aspen/Colorado von 244 USD dienen.
Zu einer lebhaften Diskussion mit dem Vertreter der Landesregierung, LHStv. Mag. Stefan Schnöll führten zwei Themen. Zum einen kritisierte Dr. Egger die unverhältnismäßig langen Behördenverfahren, die vor allen Dingen auf die Haltung gegenüber Seilbahnen der Landes Umweltanstalt zurückzuführen sei. LHStv. gestand ein, dass die LUA mit zu großen Freiheiten ausgestattet sei und die derzeitige Koalition sich bemühen werde, hier Korrekturen vorzunehmen.
Allergrößte Sorge macht sich die Seilbahnbranche Innergebirg über die derzeitige Verkehrssituation. Nicht nur dass die Autobahnbaustelle enorm schädlich für den Wirtschaftsstandort ist, kämpft man derzeit auch mit dem Übermaß an weiteren Baustellen auf den Verkehrsverbindungen in Gebirge.
LHStv. Schnöll versprach auch hier seine Bemühungen um Verbesserungen und Abschwächung der Belastungen. „Wir wurden selbst überrumpelt, da die Berechnungen der ASFINAG auf falschen Voraussetzungen beruhten!“ Der Zug scheint zwar für dieses Jahr abgefahren, aber man wird die Verhandlungen in Zukunft intensiv weiter führen.
Leo Bauernberger stellte den Salzburger Seilbahnern das Werbekonzept der SalzburgLandTourismus detailliert vor und Cornel Grundner berichtete über die Erfolge der Sommerbergbahnen.
Dieses und viel mehr zur Seilbahntagung wird der MOUNTAIN MANAGER in seiner Dezemberausgabe ausführlich berichten.

KitzSki stimmt auf den Winter ein. V.l.n.r.: Wolfgang Maier, Martin Leitner, Mag. Christian Wörister und Mag. Anton Bodner. ©Thomas Liner

KitzSki präsentiert Neuerungen für die Wintersaison 2023/24

Pünktlich zur Wintersaison 2023/24 eröffnet KitzSki im Dezember die zwei neuen 6er-Sesselbahnen Gauxjoch und Trattenbach und bietet Wintersportlerinnen und -sportlern damit höchsten und nachhaltigen Fahrkomfort. Auch in puncto Digitalisierung ist KitzSki einen Schritt voraus: Das Smartphone-Ticket von SKIDATA gilt erstmals im gesamten Skigebiet, außerdem feiert die neue KitzSki-App Premiere. Der Startschuss für die Wintersaison 2023/24 fällt am 11. November mit der Eröffnung des Trainingscenters Resterkogel.

Komfortabler, schneller, nachhaltiger: Das sind die neuen 6er-Sesselbahnen Gauxjoch und Trattenbach, die KitzSki rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison 2023/24 in Betrieb nimmt. Die neuen Bahnen, die innerhalb von sechs Monaten gebaut wurden, ersetzen den Dreiersessellift Trattenbach und den Schlepplift Gauxjoch – zwei Anlagen, die bereits in den 1980er-Jahren errichtet wurden. Das Investitionsvolumen lag bei rund € 23,0 Mio. „Unser Fokus liegt darauf, den Gästen ein einzigartiges und unvergessliches Fahrerlebnis zu bieten, während wir gleichzeitig auf die Umwelt schauen“, betont Mag. Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn AG Kitzbühel.

Die Ausstattung der Sesselbahnen mit Premiumsitzen und intelligenter Sitzheizung sowie einer leicht getönten Wetterschutzhaube verspricht höchsten Fahrkomfort. Die Geschwindigkeit von bis zu 6 m/s und eine Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde und Anlage tragen dazu bei, dass die Wartezeiten zu Stoßzeiten vermieden werden. Mit der 734 Meter langen 6er-Sesselbahn Trattenbach geht es in 3 Minuten und 35 Sekunden von der Talstation (1.508 Meter Seehöhe) zur neuen Bergstation auf 1.816 Meter Seehöhe. Gleich schnell ist die neue, 1,2 Kilometer lange 6er-Sesselbahn Gauxjoch, deren Bergstation auf 1.867 Meter Seehöhe situiert ist. Beide Anlagen befinden sich im Gemeindegebiet Jochberg.

„Der eingeschlagene Weg in Richtung Modernisierung der Liftanlagen – wie zum Beispiel im heurigen Jahr die Neuerrichtung der beiden 6er Sesselbahnen Trattenbach und Gauxjoch – wird bei der Bergbahn AG Kitzbühel weiterhin beschritten. Der hohe Qualitätsanspruch ist Antrieb, um im Konzert der besten Skigebiete der Welt mitzuspielen.“ zeigt Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister der Stadt Kitzbühel Dr. Klaus Winkler auf.

Innovativ, komfortabel, nachhaltig

Bei den zwei neuen Sesselbahnen setzt KitzSki auf das Know-how und die Expertise der Firma LEITNER. Erstmals in Österreich kommt der LEITNER EcoDrive zum Einsatz, eine automatisch adaptive Geschwindigkeitskontrolle für Seilbahnen. Ein Kamerasystem erfasst die Anzahl der wartenden Gäste bei den Stationen und reguliert auf dieser Basis die Geschwindigkeit der Bahnen. So können bis zu 20 % Energie eingespart werden. Darüber hinaus wurden die Stationen mit einer Photovoltaikanlage überdacht und nutzen so die Kraft der Sonne zur Energieproduktion.

Eine weitere Innovation ist das Intelligent Heat Detector-System (IHD), das von Mitarbeitern der Bergbahn AG Kitzbühel entwickelt und von der Firma LEITNER umgesetzt wurde. Anhand eines Wärmesensors an einem Referenzfahrzeug der Anlage sowie über die Auslastung an den Zutrittsschranken kann das IHD-System die Sitzheizung automatisiert regeln und trägt so zur Einsparung von Energie und zur nachhaltigen Nutzung der Sitzheizung bei. Der Sensor erkennt die Temperatur an der Oberfläche der Sessel und gibt diese Information an das System weiter. Somit werden – je nach Temperatur der Sitzoberflächen in der Station – die Sessel nur nach Bedarf beheizt.

„Durch den Einsatz von innovativen und nachhaltigen Produkten, wie beispielsweise erstmals hier in Kitzbühel im Einsatz, wollen wir gemeinsam mit unserem langjährigen Premiumpartner einen wertvollen Beitrag zur zukünftigen alpinen Mobilität leisten. Dabei übernehmen wir Verantwortung gegenüber unserer Umwelt, und arbeiten weiterhin eng mit Seilbahnbetreibern weltweit zusammen, um bestehende Produkte zu optimieren und neuartige Lösungen zu entwickeln.“ erklärt Martin Leitner, Vorstand von LEITNER.

Noch mehr Service: die neue KitzSki-App und das Smartphone-Ticket von SKIDATA

Neben Nachhaltigkeit schreibt KitzSki auch im Winter 2023/24 Digitalisierung groß. Eine Neuerung ist die KitzSki-App. Die Installation der KitzSki-App ist kostenlos. Diese erleichtert den Ticketkauf, die Planung der Anreise sowie die Orientierung im Skigebiet. Zudem bietet sie eine umfassende Übersicht über die Livedaten wie Wetterbedingungen, Schneelage, Hütten, Lifte sowie den Pistenstatus. Die nutzerfreundliche App erlaubt es Wintersportlern, ihren Tag zu dokumentieren und die Highlights mit Freunden zu teilen. „Die neue KitzSki App steht in erster Linie für Information und ist der ideale Begleiter für unsere Gäste im Skigebiet.“, unterstreicht Mag. Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel.

Eine weitere digitale Innovation ist das Smartphone-Ticket von SKIDATA, welches ab der Wintersaison 2023/24 erstmals im gesamten Skigebiet anwendbar ist. Dank dieser Neuerung gelangen Wintersportler schneller und bequemer auf die Piste, ohne die herkömmliche Keycard zu verwenden. „Die Nutzung ist denkbar einfach: Nähert sich ein Skigast mit dem Smartphone-Ticket dem Drehkreuz, öffnet sich der Zutrittleser automatisch. Dafür muss das Smartphone nicht aus der Tasche geholt werden“, so Wörister.

Früher buchen und Rabatte sichern

Tickets können direkt über die App oder auf shop.kitzski.at gekauft werden. Wer 1- 14 Tage Tickets über den Webshop bezieht, erhält bis zu 20 % Rabatt auf den Kaufpreis – je früher gekauft wird, desto höher fällt die Vergünstigung aus. Pro Tag ist eine begrenzte Anzahl an vergünstigten Tickets erhältlich.

Alternative Wintersportangebote bei KitzSki

Mit den beschilderten Pisten-Skitouren in Kitzbühel, Kirchberg und Mittersill trägt KitzSki diesem Trendsport auch in der Wintersaison 2023/24 Rechnung. Insgesamt sind fünf Routen mit 5,4 Kilometer Länge und 1.290 Höhenmetern ausgeschildert: Touren auf den Gaisberg und Schwarzkogel (Kirchberg und Aschau), auf die Bichlalm in Richtung Stuckkogel und den Hochetzkogel (Kitzbühel) sowie auf den Resterkogel (Pass Thurn). Am Gaisberg findet sich auch eine beleuchtete Naturrodelbahn, auf der rund 3,5 Kilometer und 435 Höhenmeter zurückgelegt werden können.

Wanderfans kommen ebenfalls nicht zu kurz: Dafür sorgen die abwechslungsreichen und gewalzten Winterwanderwege, die mit den Seilbahnen von KitzSki unkompliziert erreichbar sind. Besonders beliebt ist die legendäre Panoramarunde am Hahnenkamm bis zur St. Bernhardkapelle und die aussichtsreiche Strecke von der Trattalmmulde zum malerischen Hornköpflsee. Ein beliebtes Highlight ist die Winterwanderroute „Walk & Fly“ in Jochberg inklusive Überfahrt mit der 3S-Bahn zum Pengelstein. Zwei Höhenloipen, am Kitzbüheler Horn sowie am Resterkogel runden das abwechslungsreiche Wintersportangebot bei KitzSki ab.

Umweltfreundlich und stressfrei anreisen

Um die umweltfreundliche Alternative zur Anreise mit dem Auto zu fördern, setzt KitzSki auf Kooperationen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Reiseunternehmen. Zum Beispiel mit dem KitzSkiXpress von Geldhauser, welcher die Busfahrt, Bordfrühstück und Skitickets in einem Package anbietet. Täglich fahren moderne Doppeldeckerbusse von München, Holzkirchen und Rosenheim ins Skigebiet von KitzSki, an ausgewählten Tagen auch ab Augsburg und Nürnberg.

Zusätzlich bietet KitzSki gemeinsam mit der ÖBB und der Deutschen Bahn neben der Anreise mit dem Zug aus Norddeutschland („Im Nightjet zum Schnee“) auch das Kombiticket mit der Bahn aus Ostösterreich an. Darüber hinaus können Wintersportler in der Region sowohl den „Streifzug“ als auch das umfangreiche Skibusnetz von KitzSki gratis nutzen.

Für Gäste, die aus Tschechien anreisen, wird ein neues Pauschalangebot eingeführt: An fünf ausgewählten Terminen wird ab Dezember ein Bus des tschechischen Reiseveranstalters Alpy jeweils donnerstags mittags in Prag starten und mit Zwischenstopps in Pilsen und Karlsbad nach Kirchberg fahren. Das Package beinhaltet die An- und Abreise, Verpflegung im Bus, Unterkunft in verschiedenen Kategorien und ein 4 Tages-Ticket für KitzSki.

Trainingscenter Resterkogel: Start am 11. November

Traditionell startet KitzSki mit dem Trainingscenter Resterkogel in die Wintersaison, in diesem Jahr am 11. November. Aktuell liegen Buchungen für 120 Trainingseinheiten von nationalen und internationalen Kadern sowie Skiclubs und Nachwuchsteams vor.

 

 

Ab der kommenden Wintersaison fahren Steirische und Salzburger Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Turnunterrichts gratis Ski. © Christine Höflehner

Schladminger 4-Berge-Skischaukel: Gratis Skifahren für Schülergruppen im Turnunterricht

Eine sehr erfreuliche Meldung ganz im Sinne der Jugendsportförderung gibt es aus der Skiregion Schladming-Dachstein: Schülerinnen und Schüler fahren im Rahmen des Turnunterrichts in der Schladminger 4-Berge-Skischaukel mit Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm sowie auf den Skibergen Fageralm, Rittisberg und Galsterberg ab der kommenden Wintersaison gratis Ski.

Der entsprechende Beschluss wurde Anfang November in der Vorstandssitzung Ski amadé gefasst und gilt für alle Steirischen und Salzburger Schulen. Das beinhaltet Pflichtschulen, AHS- und BHS bis zur Matura sowie auch Berufsschulen in gesamt Ski amadé.

„Wir legen großen Wert auf die Förderung der jungen Generation und möchten ihre Begeisterung für das Skifahren wecken und erhalten. Mit dieser Aktion wurde nun ein bedeutender Schritt in diese Richtung gesetzt“, freuen sich die Geschäftsführer der Schladminger 4-Berge-Skischaukel.

Die Abwicklung erfolgt auf einfachem Weg:  es ist einzig eine vorhergehende Anmeldung der Schülergruppe bei der jeweiligen Liftgesellschaft mit einer offiziellen Schulbestätigung notwendig. Die Freifahrten können im Rahmen des Turnunterrichts oder bei eintägigen Projekttagen in Anspruch genommen werden. Schulskiwochen sind von dieser Aktion ausgenommen, jedoch stellt das Land Steiermark den steirischen Schulen auch für die Wintersaison 2023/24 ein Budget zur Schulskikurs-Förderung für die An- und Abreise zur Verfügung.

SalzburgerLand Winterfest im Alpenpark Neuss: Die Ski-Weltmeister Frank Wörndl (Slalom-Gold 1987 in Crans-Montana) und Michael Walchhofer (Abfahrts-Gold 2003 in St. Moritz) mit Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG)

Winterfest der Weltmeister

„Skifahren wie die Weltmeister!“ war das Motto beim SalzburgerLand Winterfest im Alpenpark Neuss, bei dem sich das Gastgeberland der Ski-WM 2025 gemeinsam mit seinen Urlaubsregionen im wichtigsten Tourismus-Markt Deutschland präsentierte. 

 Nur noch etwas mehr als ein Jahr, dann finden in Saalbach Hinterglemm die FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025 statt. Grund genug für das SalzburgerLand, als Gastgeberland des internationalen Großereignisses das weltmeisterliche Ski-Flair nach Nordrhein-Westfalen zu tragen. Mit Michael Walchhofer (Abfahrt 2003, WM in St. Moritz) und Frank Wörndl (Slalom 1987, WM in Crans-Montana) waren zwei echte Weltmeister mit dabei – und sahen, wie Skibegeisterte von Klein bis Groß zu wahren Helden wurden.

„Feiern wie die Weltmeister“ auf der Medal Plaza und bei der WM-Party

Denn neben der SalzburgerLand-WM auf der Piste – wo u.a. ein Kids Cup, ein Hobby Cup und sogar ein Slalom-Punkterennen des Westdeutschen Skiverbandes (WSV) ausgetragen wurden – gab es im Alpenpark Neuss auch eine Medal Plaza, auf der die Siegerinnen und Sieger gefeiert wurden. Am Abend heizte der bekannte deutsche Sänger Oli P. bei der WM-Party ein. Und das WM-Dinner stand selbstverständlich ebenfalls ganz im Zeichen der WM-Gastgeber, mit köstlichen alpinen Spezialitäten und frischem Kaiserschmarrn von Fredl Rohrmoser(Reinbachstube, St. Johann/Pg.)

Größter Markt Deutschland: Jeder fünfte Gast kommt aus NRW

„Rechtzeitig mit dem Wintereinbruch in den Salzburger Skiregionen konnten wir die perfekte Winterstimmung in den für die heimische Tourismuswirtschaft größten und wichtigsten Markt Deutschland bringen“, freut sich Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG). Mehr als eine Million Nächtigungen kamen während der vergangenen Wintersaison aus dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland. „Das ist mehr als jeder fünfte Gast aus ganz Deutschland“, unterstreicht Bauernberger die Bedeutung der Kooperation mit dem Alpenpark Neuss in der Metropolregion Nordrhein-Westfalen.

Alpenpark Neuss: „SalzburgerLand-Außenstelle“ und Nachwuchszentrum

Die SLTG präsentiert sich im Alpenpark gemeinsam mit den fünf Partnerregionen Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang FieberbrunnZell am See-KaprunFerienregion Nationalpark Hohe TauernSalzburger Sportwelt und Obertauern. Alpines Flair aus dem SalzburgerLand und seinen Wintersportregionen sieht und spürt man dort überall, von der Gastronomie über den Outdoor-Park bis zur Skihalle, die schon mehrfach und auch vor kurzem wieder zur „Besten Skihalle Europas“ gewählt wurde. „Der Alpenpark Neuss zählt jährlich rund 800.000 Gäste, die allesamt sehr Wintersport-affin sind – damit sind wir genau an der Zielgruppe, die wir erreichen wollen“, so SLTG-Geschäftsführer Bauernberger. „Das Wichtigste aber: In Neuss lernen jedes Jahr rund 35.000 Kinder und Jugendliche skifahren. Ein perfekter Platz, um sie fernab der Berge für Wintersport zu begeistern – und oftmals ist das der erste Schritt zu einem Urlaub im SalzburgerLand.“ Denn eine Umfrage hat ergeben: Mehr als zwei Drittel der Alpenpark-Gäste haben bereits einen Winterurlaub verbracht – die Hälfte davon im SalzburgerLand.

 

 

Bild der Generalversammlung der Brunn-Bahnen AG von Verwaltungsrat und Geschäftsführer im Kursaal Engelberg. © Brunni-Bahnen Engelberg AG

Brunni-Bahnen sind bereit für den Winter

Bei der Generalversammlung der Brunni-Bahnen (CH) berichteten die Verantwortlichen von einem ereignisreichen Geschäftsjahr 2022/2023, das trotz eines durchzogenen Winters einen Gewinn einbrachte. Veränderungen wird es in der Gastronomie geben: Die Brunni-Bahnen führen ab kommenden Winter die Brunnihütte im Pachtverhältnis.

Zur ordentlichen Generalversammlung Ende Oktober im Kursaal Engelberg begrüßte Verwaltungsratspräsident Fredy Miller über 340 Aktionäre und Aktionärinnen. Dabei infomierte er u. a. über einen Umsatz von 6,9 Millionen Franken. Dieser Wert liegt unter dem Vorjahr, ist aber nach wie vor im 5-Jahres-Schnitt. Nach allen Kosten und Abzügen beziffert sich der Jahresgewinn auf 151‘247 Franken. Der Antrag des Verwaltungsrates vom verfügbaren Bilanzgewinn CHF 150’000 zulasten der Kapitaleinlagereserven auszuzahlen, wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Somit wird pro Aktie ein Betrag von CHF 25 ausbezahlt, was einer Dividende von 10% des Nominalkapitals entspricht.

Trotz Kostensteigerung und schwierigen Verhältnissen auf Kurs
Die Wintersaison 22/23 mit schwierigen Wetter- und Schneeverhältnissen forderten den Bahnbetrieb regelmäßig. Entsprechend zufrieden zeigt sich Geschäftsführer Roman Barmettler: «Nach einem tristen Weihnachts- und Neujahrsgeschäft hätten wir nicht solch erfreulich Zahlen erwartet. Wir sind erleichtert». Vor allen der sonnige Sommer 2022 trug dazu bei, die fehlenden Einnahmen vom Wintergeschäft wett zu machen. Eine Tendenz, die generell erkennbar ist. «Schauen wir die Frequenzstatistiken an, so unterstreicht dies die Tendenz, dass der Sommer wächst und der Winter tendenziell stagniert», hielt Fredy Miller fest. Die gestiegenen Warenkosten in der Gastronomie sind in der Rechnung spürbar. Dank einer langfristigen Strompreis-Fixierung beim Energieversorger bis Ende des laufenden Jahres, konnte eine massive Kostensteigerung abgewendet werden.

Ergebnisse Sommer- und Herbstsaison 2023
Von Mai bis September 2023 sind die Ersteintritte gegenüber dem starken Sommer 2022 nochmals um 8% gestiegen. Die Umsätze bei den Bahnanlagen und den Gastrobetrieben verzeichnen ein Plus von 4%. Dank den schönen und warmen Temperaturen präsentierte sich der diesjährige September besonders stark. Noch nie besuchten über 25‘000 Gäste in dieser Zwischensaison das Brunni-Gebiet. «Ein Magnet war diesen Sommer der neu eröffnete Holzkugelpfad, der Familien aus der ganzen Schweiz nach Engelberg anlockte. Aber auch die Rodelbahn war hoch im Kurs und setzte ein Viertel mehr Tickets im Vergleich zum 5-Jahresschnitt ab», bilanziert Roman Barmettler.

Grundlage für Bauobjekte
In den vergangenen Monaten konnten diverse Großprojekte vorangetrieben werden. Es handelt sich dabei um raumplanerische Grundlagen, die im Rahmen des Richtplans auf kommunaler und kantonaler Ebene zu genehmigen sind. Die Brunni-Bahnen halten daran fest, die Bettenkapazitäten im Ristis auszubauen. Die Erneuerung der Transportanlagen Schonegg und der 3er-Sesselbahn hoch zum Härzlisee stehen für die nächsten Jahre im Investitionsplan. Investiert wird zudem auch in die Beschneiungsanlagen auf der Klostermatte für die Schlittelbahn. «Es ist jetzt der passende Zeitpunkt, Kapital freizugeben, um das Basisangebot im Wintersport noch möglichst lange aufrecht zu erhalten», meint Roman Barmettler. Zudem sollen bei der Tal- und Bergstation Solaranlagen installiert werden, um über ein Drittel des Strombedarfs selber zu produzieren.

Neuigkeiten im Winter
Im Kinderland Yeti-Park auf 1’600 m. ü. M. kommen die Familien in den Genuss eines neuen, längeren
Förderbands. Der Übungshang wird für Skifahrer, Snowboarder aber auch Schlittler großzügiger gestaltet und bietet mehr Platz für die ersten Schwünge im Schnee.
Die Gastronomieabteilung wird nebst dem Familienrestaurant OX und der Berglodge Restaurant Ristis um einen Betrieb größer. Mit Start in die Wintersaison 23/24 übernehmen die Brunni-Bahnen am 2. Dezember 2023 die Brunnihütte SAC im Pachtverhältnis. Klassische und schmackhafte warme und kalte Gerichte ganz im Sinne eines Bergrestaurants mit einladender Panoramaterrasse werden nach wie vor in der Speisekarte zu finden sein.

V.l.: Manuel Resch (Geschäftsführer Zell am See-Kaprun Tourismus), Matthias Mayer, Thomas Maierhofer (Vorstandsdirektor der Gletscherbahnen Kaprun AG). © Johannes Radlwimmer

Winterauftakt in Zell am See-Kaprun

Die SnowTime läutet in Zell am See-Kaprun die Wintersaison ein und die Urlaubsregion stand von 3. bis 5. November 2023 im Zeichen des Wintersports. Der dreifache Olympiasieger Matthias Mayer sprach am Samstag in der Burg Kaprun über seine größten Erfolge, den plötzlichen Rücktritt und seine aktuelle Aufgabe als Mentor im Ski Weltcup. Der Expert Talk war zugleich der Auftakt der neuen Markenpartnerschaft zwischen dem innovativen Wintersportausrüster HEAD und der Premium-Destination Zell am See-Kaprun. Eröffnet wurde die SnowTime am Freitagabend mit dem Freeride Filmfestival in der ausverkauften Burg Kaprun. 

EINBLICKE IN DIE KARRIERE DES DREIFACHEN OLYMPIASIEGERS MATTHIAS MAYER

Pünktlich zum Winterstart am Kitzsteinhorn luden Zell am See-Kaprun und die Wintersportmarke HEAD am Samstag, den 4. November 2023, zum Expert Talk mit dem ehemaligen Skirennläufer Matthias Mayer ein. Die Veranstaltung war ursprünglich mit Anna Veith geplant, jedoch erkrankte diese leider kurzfristig und der sympathische Kärntner konnte für die Veranstaltung gewonnen werden. Mothl, wie er genannt wird, erzählte auf der Burg Kaprun von seinen größten Erfolgen: Er gewann als erster alpiner Rennläufer bei drei aufeinanderfolgenden Olympischen Winterspielen jeweils eine Goldmedaille. Mayer erlebte auch die Schattenseiten des Spitzensports, im Dezember 2015 zog er sich eine Rückenverletzung bei einem schweren Sturz in Gröden zu. Speziell in diesen Zeiten kann er sich immer auf seine Familie und den Glauben verlassen. Der plötzliche Rücktritt im Dezember 2022 in Bormio überraschte nicht nur die Kollegen und Betreuer, sondern auch seinen jahrelangen Ausrüster HEAD. Als Grund nannte der elffache Weltcupsieger den fehlenden Biss und er habe die Entscheidung spontan aus dem Bauch heraus getroffen. Diesen Sommer kehrte er als Mentor in den Ski Weltcup zurück, der 33-Jährige unterstützt die Trainer im österreichischen Speedteam. Langeweile kommt beim bodenständigen Kärntner so schnell nicht auf, er spielt leidenschaftlich gerne Tennis und hilft am Bauernhof seiner Familie mit.

Matthias Mayer, österreichischer Ex-Skirennläufer: „Mit zehn Jahren war ich zum ersten Mal am Kitzsteinhorn, es folgten viele weitere Trainingseinheiten in Kaprun, an diese Zeit erinnere ich mich gerne zurück. Nach meiner aktiven Karriere darf ich nun als Mentor meine Erfahrungen an die heimischen Athleten weitergeben, diese Aufgabe bereitet mir große Freude. Junge Rennfahrer sollen vorrangig Spaß am Skifahren haben, dennoch müssen sie hart arbeiten und immer dranbleiben.“

AUSVERKAUFTER TOUR-AUFTAKT DES FREERIDE FILMFESTIVALS

Unter dem Motto „FOREVER RIDE“ wurde die SnowTime am 3. November mit dem Freeride Filmfestival in der historischen Burg Kaprun eröffnet. Das Event mit sechs Filmen und 105 Minuten kompakter Freeride-Emotion war der Startschuss der Tour durch Österreich, Deutschland, die Schweiz und Italien. Das Spektrum reichte von feministischer Ski-Action bei „The Blondes“, dem non-verbalen Projekt „Purity“ und in dem Film „Projection“ machen sich Skifahrer und Snowboarder mit Schaufeln und Kameras auf zu Ruinen des alpinen Skisports. Die reine Frauenproduktion „Cycles“ zeigt die Kraft des weiblichen Zyklus, die Südtiroler Weger-Brüder erlebten Abenteuer nördlich des Polarkreises und beim Snowboard-Film „Left Right“ dreht sich alles um die perfekte Kurve. Nachhaltigkeit ist nicht nur für den Veranstalter des Freeride Filmfestivals ein zentrales Thema, sondern auch das Kitzsteinhorn und die Region Zell am See-Kaprun setzen sich für eine intakte Natur ein. Darum wurden die beiden Events in der Burg Kaprun mit der Zertifizierung „Green Event Salzburg“ durchgeführt.

Manuel Resch, Geschäftsführer Zell am See-Kaprun Tourismus: „Mit der SnowTime feiern wir den Winterstart zwischen Gletscher, Berg und See. Wir freuen uns über einen gelungene Auftaktveranstaltung der neuen Markenpartnerschaft zwischen dem Wintersportausrüster HEAD und der Urlaubsregion Zell am See-Kaprun. Der Expert Talk mit dem dreifachen Olympiasieger und HEAD-Markenbotschafter Matthias Mayer ist der Kooperationsbeginn zweier Innovationsführer. Zukünftig sollen weitere Veranstaltungen und Marketingmaßnahmen folgen, um Wintersportler zu begeistern und für beide Marken Mehrwerte zu schaffen.“

Thomas Maierhofer, Vorstandsdirektor der Gletscherbahnen Kaprun AG: „Aufgrund der außergewöhnlich warmen Temperaturen in den vergangenen Wochen ist der Winter am Kitzsteinhorn in diesem Jahr spät eingezogen. Umso größer war die Freude, als wir am Freitag, den 3. November endlich die Skisaison einläuten konnten. Der beliebte Ski- und Snowboardtest, den wir traditionell am SnowTime-Wochenende anbieten, musste diesmal leider umstandsbedingt abgesagt werden. Jetzt aber stehen die Zeichen auf Weiß und wir freuen uns auf viele traumhaft schöne Skitage bei uns am Kitzsteinhorn.“

 

 

 

 

Neue Prager Hütte am Großvenediger; Ostirol, Österreich. Deutscher Alpenverein DAV, Fotos: Jens Klatt

DAV gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024

Der Deutsche Alpenverein erhält den renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024. Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung der Jury waren die Klimaschutzmaßnahmen des DAV.

Der Deutsche Alpenverein erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie „Freizeitwirtschaft“. Im Beisein von Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wird die Auszeichnung am 23. November in Düsseldorf verliehen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zählt zu den größten Auszeichnungen für ökologisches und soziales Engagement in Europa und wird jährlich vergeben. Partner des Preises sind unter anderem das Bundesumweltministerium, die Deutsche Industrie- und Handelskammer und der WWF. Als unabhängige Plattform orientiert sich der Deutsche Nachhaltigkeitspreis an den Zielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Grundlage für die Entscheidung der Fachjury waren Online-Recherchen und ein ausführlicher Fragebogen. Darin ging es um Klimaschutzmaßnahmen, gesellschaftliche Wirkung und Arbeitsbedingungen. Neben dem DAV gehörten das Nationalparkzentrum Königsstuhl und der Naturpark Sauerland Rothaargebirge zu den Finalisten.

Klimaschutz im DAV

Bei der Hauptversammlung 2019 in München hat sich der DAV zu einem umfassenden Klimaschutz entschieden. Bis 2030 will der Verband klimaneutral sein und dieses Ziel „by fair means“ erreichen – also nach dem Prinzip „Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren“ von CO2-Emissionen.

Mehr zum Klimaschutz im Deutschen Alpenverein hier: https://www.alpenverein.de/verband/natur-und-klima/wir-fuers-klima

 

Ing. Andreas Innerhofer, MSc (2. v. l.) wird in der Leitung der Gasteiner Bergbahnen von den beiden Prokuristen Benjamin Rogl, MA (ganz links) und Christian Hochreiter (ganz rechts) sowie von Markus Papai, BA (2. v. r.) unterstützt. ©Gasteiner Bergbahnen AG

Andreas Innerhofer ist neuer Alleinvorstand der Gasteiner Bergbahnen

Der Aufsichtsrat der Gasteiner Bergbahnen AG beschließt Umstrukturierung im Vorstand und stellt die Geschäftsleitung neu auf.

Nachhaltiger Tourismus, Digitalisierung und Employer Branding: Das sind die Fokusthemen von Ing. Andreas Innerhofer, MSc, der seit 1. Oktober 2023 als neuer Alleinvorstand der Gasteiner Bergbahnen AG fungiert. Der 34-Jährige ist seit 1. Juli 2022 als Vorstand im Gasteiner Tal tätig und übernahm den Posten von Wolfgang Egger, der in Pension ging. Im März 2023 wurde Innerhofer zum Vorstandsvorsitzenden der AG ernannt.

In der Vergangenheit war die Vorstandschaft in zwei Bereiche geteilt, die ab sofort von Andreas Innerhofer in Personalunion verantwortet werden. Der bisherige Marketing-Vorstand Franz Schafflinger hatte seinen im September auslaufenden Vertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängert.

„Um die Gasteiner Bergbahnen AG zukunftsfit aufzustellen, stehen für uns Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Employer Branding ganz oben auf der Agenda. Darüber hinaus möchten wir aber auch innovative Produktentwicklungen vorantreiben und die Positionierung von Skigastein schärfen“, blickt Andreas Innerhofer voraus. Andreas Innerhofer gilt als Seilbahnspezialist und bringt über ein Jahrzehnt Branchenerfahrung mit. Vor seinem Wechsel nach Gastein war der Pinzgauer elf Jahre für die Bergbahn AG Kitzbühel tätig. Mit einem Mechatronik- und Maschinenbaustudium vertiefte der ausgebildete Elektrotechniker während seiner Seilbahnerlaufbahn seine Fachkompetenz. Außerdem absolvierte er berufsbegleitend ein Masterstudium für Skigebietsmanagement und Seilbahntechnik sowie zahlreiche branchenrelevante Fachausbildungen.

Generationenwechsel im Vorstand der Gasteiner Bergbahnen

Der neue Alleinvorstand betont besonders die Verdienste seiner Vorgänger: „Franz Schafflinger und Wolfgang Egger haben in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung der Gasteiner Bergbahnen entscheidend mitgeprägt und viele Meilensteine wie den Neubau der Schlossalmbahn umgesetzt. Ich bedanke mich herzlich für die reibungslose Übergabe der Agenden. Auf Basis ihrer Arbeit und der zahlreichen Weichenstellungen im vergangenen Jahr sind wir überzeugt, mit dem neuen Führungsteam den Erfolgsweg der Gasteiner Bergbahnen fortsetzen zu können.“

Umstrukturierungen auf Bereichsleiterebene

Andreas Innerhofer verantwortet vor allem die Bereiche Technik und Nachhaltigkeit. Auf Bereichsleiterebene hat er ein kompetentes 7-köpfiges Team um sich geschart, das gemeinsam mit ihm neue Projekte und Produkte in die Umsetzung bringt. „Von den Bereichen Seilbahn über Pisten bis hin zu Verwaltung, Finanzen und Kommunikation sind wir mit sehr viel Expertise breit aufgestellt und für die Weiterentwicklung der Gasteiner Bergbahnen bestens gerüstet“, blickt der Alleinvorstand in eine erfolgversprechende Zukunft. In Folge der Umstrukturierung kam es zu einer teilweisen Neuverteilung der Aufgaben: Benjamin Rogl, bereits seit 2012 in der AG und Leiter der Verwaltung, übernimmt hauptverantwortlich Pricing & Ticketing sowie das Finanz- und Controllingressort. Markus Papai, der die Gasteiner Bergbahnen seit Juni 2023 im Bereich Marketing und Kommunikation verstärkt, trägt ab sofort auch die Verantwortung für Vertrieb und Kundenservice. Darüber hinaus widmet er sich der Positionierung und Produktentwicklung innerhalb der Gasteiner Bergbahnen AG.

 

Über die Gasteiner Bergbahnen AG

Die Gasteiner Bergbahnen AG mit Sitz in Bad Hofgastein gehört mit rund 120 Ganzjahres- und bis zu 130 Saisonarbeitern zu den größten Arbeitgebern in Gastein und zu den großen Seilbahngesellschaften Österreichs. Kerngeschäft der Gasteiner Bergbahnen AG ist der zweisaisonale Betrieb von 25 Seilbahn- und Liftanlagen und 124 Pistenkilometern in Bad Hofgastein, Bad Gastein und Sportgastein im Winter und den 3 Sommer-Bergen Schlossalm, Stubnerkogel und Graukogel im Sommer. Die Gasteiner Bergbahnen AG ist Teil von Skiamadé, dem größten Skiverbund Österreichs. Das Traditionsunternehmen, entstanden 1979 aus einer Fusion der damaligen Bergbahn-Gesellschaften von Bad Hofgastein und Bad Gastein, steht für höchste Qualitäts- und Sicherheitsansprüche, um täglich bis zu 15.000 Besucher auf die Gipfel und Pisten des Gasteinertals zu befördern. Moderne Liftanlagen, innovative Technologien und größtmöglicher Komfort sorgen schon seit Gründung des Unternehmens für besonders angenehmes Skivergnügen. Um diesen Standards langfristig gerecht werden zu können, legt die Seilbahngesellschaft großen Wert auf ständige Qualitätskontrolle, vorausschauende Planung und Krisenprävention.

 

 

Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn gibt es zur Wintersaison 2023/24 wieder etliche Neuheiten. © Skicirkus

Saalbach ersetzt Limberg 4er und investiert weiter in erneuerbare Energie

Im Skicirkus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn wird zur Wintersaison 2023/24 der alte Limberg 4er Sessellift durch eine moderene 8er Sesselbahn ersetzt. Außerdem gibt es weitere Projekte im Bereich erneuerbarer Energie: an der Fassade der Talstation der neuen Limberg 8er wird die größte Photovoltaik-Anlage im Skigebiet in Betrieb genommen. Ergänzend ist die Montage von neuartigen Windturbinen auf der Bergstation vorgesehen, sodass künftig ein Großteil der Energie, die für den Betrieb der neuen Bahn benötigt wird, selbst erzeugt werden kann.

Nach 29 Jahren und weit über 15 Millionen beförderten Gästen geht der Limberg 4er in den Ruhestand. Ersetzt wird er durch eine moderne 8er Sesselbahn, die eine Beförderungsleistung von 3.600 Personen pro Stunde und 1370 m Länge aufweist. Der Höhenunterschied: 449,5 m und die Fahrzeit: 4,45 min bei 6 m/sec . An der Talstation wurde eine PV-Anlage installiert.

Ein anderes Projekt befindet sich in Hinterglemm: hier steht die Wasserkraftanlage Wiesermühle, die ebenfalls von den Bergbahnen errichtet wird, kurz vor Fertigstellung. Mit einer prognostizierten Jahresenergiemenge von 1.800.000 Kilowattstunden (1,8 GWh) – das entspricht dem durchschnittlichen Jahresenergiebedarf von über 400 Haushalten – ist diese Anlage ein richtiger Gamechanger und trägt künftig maßgeblich zur Eigenproduktion von erneuerbarer Energie für den Betrieb der Seilbahnanlagen bei.

Aber auch der möglichst umweltschonende Betrieb der Pistengeräte, Arbeitsmaschinen und Mannschaftsbusse steht im Fokus der Bemühungen. So kommt im Skicircus nun vermehrt „Bio Sprit“ (HVO100 Regenerativ-Kraftstoff) zum Einsatz, der aus 100 % erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird. Dieser Treibstoff soll nicht nur sukzessive die fossilen Treibstoffe im Skigebiet ablösen, sondern reduziert gleichzeitig die CO₂-Emissionen um bis zu 90%. Vor allem in Leogang setzt man als erste Bergbahn in Österreich zur Gänze auf diese „Pflanzenkraft“ und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Branche ein.
Seit Jahren investieren die Bergbahnbetriebe im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn in die ökologische, ökonomische sowie soziale Nachhaltigkeit und werden es auch künftig tun. Themen wie Energieeffizienz, Umweltschutz, erneuerbare Energie und regionales Wirtschaften werden konsequent vorangetrieben. Man möchte aber die Öffentlichkeit auch darauf hinweisen, das Österreichs Bergbahnen der zweitgrößte Elektromobilitätsanbieter des Landes sind. Die dafür benötigte Energie kommt in den allermeisten Regionen zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen!

Weitere Neuheiten zur kommenden Wintersaison:

+ Timoks Expedition in Fieberbrunn

Die neue Fun Line „Timoks Expedition” verspricht jede Menge Spaß & Abenteuer für die ganze Familie an der Piste 104 am F6 Zillstattlift in Fieberbrunn. Timok – der kleine Entdecker-Checker – wartet auf seiner Expeditionsfahrt unter anderem mit rasanten Schneewellen & Kurven, einer Tunneldurchfahrt und einer Geschwindigkeitsmessung.
Lasst euch überraschen!

+ Learn to Ski

Gratis Skilehrer:innen für Schulgruppen in Saalbach Hinterglemm
In ausgewählten Aktionszeiträumen werden durch eine Kooperation des Tourismusverbandes Saalbach Hinterglemm gemeinsam mit Ski Austria und der Salzburger Land Tourismus GmbH im Rahmen von Schulskikursen Skilehrer:innen für Anfänger kostenlos zur Verfügung gestellt. Bis einen Monat vor Anreise kann über die Jugendgästehäuser die gewünschte Anzahl an Skilehrer:innen angefordert werden, Lehrer:innen müssen sich so um nichts weiter kümmern. Dies soll dazu beitragen, das Skifahren in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler als positives Erlebnis zu verankern und so die Skifahrer:innen von morgen auszubilden.

+ Speedcheck Kohlmais

Einmal wie die Rennfahrer:innen im Schuss über die Piste flitzen und die persönliche Höchstgeschwindigkeit mittels Fotobeweis festhalten? Das ist nicht nur in Fieberbrunn, Leogang und Hinterglemm möglich, sondern ab diesem Winter auch in Saalbach. Zu finden ist der Speedcheck am Kohlmais, im Bereich des H4 Panorama 6er.

+ ALPIN CARD Top 10 Trophy

Wem THE CHALLENGE im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn noch zu wenig Herausforderung ist, der kann sich ab diesem Winter der ALPIN CARD Top 10 Trophy stellen! Wer es schafft, in ein bis drei Tagen mit den zehn ausgewählten Bahnen im gesamten ALPIN CARD-Verbund zu fahren, ergattert eine edle ALPIN CARD-Trinkflasche als Sofortgewinn. Alle Trophy-Gewinner nehmen zusätzlich an der Verlosung von Top-Preisen teil.

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