20 Lehrlinge haben ihre Ausbildung bei BRP-Rotax begonnen. ©BRP

Power für die Zukunft

BRP-Rotax setzt auch dieses Jahr wieder auf Nachwuchstalente: Mit September haben 20 vielversprechende junge Mitarbeiter:innen ihre Ausbildung begonnen und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft beim führenden Entwickler und Hersteller von Antriebssystemen in Gunskirchen.

 Adrenalin, Energie und geballter Tatendrang füllen die Luft bei BRP-Rotax, denn gleich 20 Nachwuchstalente beginnen ihre aufregende Reise als Lehrlinge in  verschiedenen Berufsfeldern. Mit der hochmodernen Lehrwerkstätte haben sie die ideale Umgebung für die individuelle Entfaltung ihres Potenzials. Die breit gefächerte Ausbildung und unzähligen Möglichkeiten im Rahmen der Lehre zielen darauf ab, die Jungen und Mädchen mit Fachexpertise sowie umfassenden Fähigkeiten ideal auf den Berufsalltag für technische oder kaufmännische Berufe vorzubereiten. „Wir sind stolz darauf, unsere neuen Lehrlinge willkommen zu heißen und sie auf ihrem Weg zum Erfolg begleiten zu dürfen“, betonte Werner Lehner, Ausbildungsleiter bei BRP-Rotax.

Turbostart für eine unschlagbare Zukunft

Neben der Fachausbildung legt BRP-Rotax großen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Lehrlinge, die in speziellen Lehreplus-Modulen im Fokus steht. Darunter meistern die Auszubildenden Outdoortrainings, (inter-)nationale Lehrlingspraktika und vielfältige weitere Angebote. Darüber hinaus können sie ihr Engagement bei der eigenständigen Mitwirkung beim BRP-Rotax Social-Media Auftritt, wie beispielsweise die Umsetzung kreativer Videos für den TikTok Kanal, unter Beweis stellen.

Ein besonderes Highlight der Lehre bei BRP-Rotax ist zudem, dass die Nachwuchstalente bereits am Ende des ersten Lehrjahres die Basismodule für die Matura abgeschlossen haben. Die Lehrlinge werden zudem auch bei der gesamten Matura unterstützt, um so gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten.

Nähere Informationen zur Lehre bei BRP-Rotax gibt es unter www.rotax.com/lehre-bei-rotax sowie kreative Umsetzungen am BRP-Rotax TikTok Kanal.

 

Im Dezember 2024 soll die neue 10er-Kabinenbahn von Schladming nach Rohrmoos den Betrieb aufnehmen. © Rendering kreiner architektur

Schladming: Spatenstich für 10er-Gondelbahn „Rohrmoos I“

Unter strahlendem Himmel und in Anwesenheit von Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Gemeindevertretern sowie Verantwortlichen der Planai-Hochwurzen-Bahnen erfolgte kürzlich der symbolische Spatenstich für die Anfang Juli 2023 genehmigte 10er-Kabinenbahn von Schladming nach Rohrmoos. Die neue Bahn ersetzt ab Dezember 2024 den aktuellen 2er-Sessellift, dessen Konzession Ende 2025 ausgelaufen wäre. Mit dem Bau der Bergstation wurde nun begonnen.

„Bereits seit 2008 gab es Überlegungen und Bemühungen, die Seilbahn hinauf ins Rohrmoos zu erneuern. Bei der Planung galt es viele Anliegen und Wünsche zu berücksichtigen und auch wirtschaftliche Fakten haben eine wichtige Rolle gespielt. Umso mehr freut es mich, dass wir nun mit dem symbolischen Spatenstich ein sichtbares Zeichen für dieses so wichtige Seilbahnprojekt setzen konnten“, so Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem.

„Mit der neuen Gondelbahn setzen die Planai-Hochwurzen-Bahnen ein weiteres Mal auf Qualitätsverbesserung und höheren Komfort für ihre Gäste. Sie sind und bleiben damit der bedeutendste Leitbetrieb in der Erlebnisregion Schladming-Dachstein und ebenso wichtiges touristisches Aushängeschild der Steiermark“, so Landesrätin Eibinger-Miedl.

Erstmalig in der 4-Berge-Skischaukel: Skitransport in der Gondel

Die neue 10er-Kabinenbahn von Seilbahnhersteller Doppelmayr ist mit einer Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde ausgelegt. 30 Panorama-Gondeln sorgen für höchsten Fahrgastkomfort, die Garagierung der Fahrbetriebsmittel erfolgt in der Bergstation. Weitere Anforderungen wie sicherer Kindertransport werden ebenso berücksichtigt wie die Mitnahme von alternativen Sportgeräten. Eine Premiere in der 4-Berge-Skischaukel ist es, dass die Skier bei der neuen Bahn in die Gondeln mit hineingenommen werden und dort auch abgestellt werden können. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg schneller und vor allem einfacher möglich und insbesondere für Familien mit Kleinkindern erhöht sich der Fahrgastkomfort beträchtlich.

Seilbahnprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von 13,5 Millionen Euro

Der Baustart der neuen 10er-Kabinenbahn erfolgt bereits im Herbst 2023 mit der Errichtung der Bergstation. Im Jahr 2024 folgen Streckenarbeiten sowie der Umbau des gesamten Talstationsbereichs mit neuer Lounge/Bar, einem großen Sportgeschäft, verbesserten Zu- und Abgängen inklusive Lift und neuer Kassenbereiche u.v.m. Der Fokus wird dabei auf eine zeitgemäße Architektur gelegt. Auch die Vorplatzsituation beim Planai-West-Gebäude soll vor allem im Hinblick auf das Skibusservice markant verbessert werden. Zudem soll es ausgehend von der Bergstation eine fußläufige Anbindung ins Zentrum Rohrmoos geben.

Die Gesamtprojektkosten für die Seilbahnbereiche – ohne Einberechnung der Umbaumaßnahmen der Planai-West-Talstation – belaufen sich auf rund Euro 13,5 Millionen Euro. Geplanter Eröffnungstermin ist Dezember 2024

Der Südtirol Drei Zinnen Alpine Run gehört zu den beliebtesten Bergläufen in Europa. ©wisthaler.com

Optimale Laufbedingungen beim Südtirol Drei Zinnen Alpine Run

Bereits zum 26ten Mal fand am 9. September der Südtirol Drei Zinnen Alpine Run als einer der beliebtesten Bergläufe in Europa statt. Optimale Laufbedingungen und das deutlich aufgewertete Rahmenprogramm mit Expo-Area lockten über 800 nationale und internationale Trailrunner:innen aus insgesamt 19 Nationen nach Sexten. Der Südtiroler Hannes Perkmann und Sara Bottarelli aus der Lombardei entschieden das Rennen über 17 Kilometer und 1.333 Höhenmeter für sich. Der Vorjahressieger Cecare Maestri aus dem Trentino und die Lokalmatadorin Agnes Tschurtschenthaler aus Sexten belegten jeweils den zweiten Rang. Der traditionelle Kinder- und Jugendlauf am Sonntag, 10. September, rundete das erfolgreiche TrailWochenende ab.

Direkt nach Start um 9.00 Uhr am Haus Sexten setzten sich auf den ersten Kilometern Hannes Perkmann, Cesare Maestri und der Kenianer Elvis Kipkoech an die Spitze des Starterfeldes. Unter einer halben Stunde (29:12 Minuten) erreichte das Trio die Talschlusshütte. Im anschließenden Steilstück hinauf zur Zsigmondyhütte setzte sich Perkmann von den anderen beiden ab und erreichte die Hütte mit 50 Sekunden Vorsprung auf Maestri mit einer Gesamtlaufzeit von 57:09 Minuten. Kipkoech lag zu diesem Zeitpunkt mit einem Rückstand von 1:32 Minuten an dritter Position. Maestri gelang es nicht mehr, den Anschluss an Perkmann zu finden und nach 1:27:41 Stunden gewann der 30-jährige Perkmann und sorgte so für den ersten Sieg eines Südtirolers in der Geschichte des Drei Zinnen Alpine Runs. Mit einem Rückstand von 26 Sekunden wurde Maestri Zweiter, Kipkoech beendete das Rennen in 1:31:32 Stunden.

Start-Ziel-Sieg für Sara Bottarelli, Tschurtschenthaler starke Zweite

Ihren bereits dritten Triumph beim Südtiroler Klassiker feierte Sara Bottarelli mit einem Start-Ziel-Sieg. Die 32-Jährige setze sich direkt nach dem Start ab und lief vorne an der Spitze ein einsames Rennen. Den Checkpoint an der Talschlusshütte passierte die Titelverteidigerin nach 33:19 Minuten. Ihr Vorsprung auf die Zweite Lokalmatadorin Agnes Tschurtschenthaler – betrug hier bereits über zwei Minuten. Mit einer Zeit von 36:05 Minuten lag Skitouren-Spezialistin Dimitra Theocharis zu diesem Zeitpunkt an dritter Position. Auch im Anstieg zur Zsigmondyhütte blieb Bottarelli vorn und erreichte die auf 2.224 Metern Meereshöhe gelegene Schutzhütte nach 1:09:08 Stunden, mit fast dreieinhalb Minuten Vorsprung auf Tschurtschenthaler. Bottarelli konnte das hohe Tempo halten und erreichte das Ziel an der Drei Zinnen Hütte nach 1:47:00 Stunden. Der zweite Platz mit einer Zeit von 1:52:39 Stunden ging, wie auch schon im letzten Jahr, an Tschurtschenthaler. Das Podium komplettierte nach 1:53:59 Stunden Anna Lena Hofer aus Dorf Tirol, die Theocharis auf dem letzten Streckenteil noch überholen konnte.

Vielseitiges Rahmenprogramm und strahlende Kinderaugen beim Mini Drei Zinnen Alpine Run

Nachdem am Samstag die Erwachsenen im Mittelpunkt standen, waren am Sonntag beim Mini Drei Zinnen Alpine Run die jungen Läufer:innen an der Reihe. 130 Nachwuchsathleten gingen auf den verschiedenen Distanzen, von 300 Metern für die ganz Kleinen, bis zu den Junioren A mit einer Streckenlänge von 1.400 Metern, an den Start. Dabei standen der Spaß und die Freude am Laufen ganz klar im Vordergrund. Neben den perfekt organisierten Läufen stellte das Organisationsteam auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Rahmenprogramm auf die Beine. Angehörige und Fans konnten am Samstag das gesamte Rennen auf einer Großleinwand im Startbereich mitverfolgen. Zudem lockte die EXPO-Area wieder viele Interessierte nach Sexten. Und auch am Sonntag wurde neben den Läufen einiges geboten und die Kinder freuten sich über ein Kinderprogramm mit Hüpfburg, Trampolinspringen und Kinderschminken. „Ein wieder durchweg gelungenes und erfolgreiches Rennwochenende“, resümierte abschließend der OK-Präsident Alfred Prenn.

Termin für 2024 steht bereits fest

Und auch der Termin für den nächsten Südtirol Drei Zinnen Alpine Run steht bereits fest. Am Samstag, 14. September 2024, wird die 27. Ausgabe der renommiertesten Bergsportveranstaltung im gesamten Alpenraum stattfinden. Die Online-Anmeldung wird voraussichtlich Anfang kommenden Jahres freigeschaltet.

 

 

Elmar Pichler Rolle ist der neue Obmann von Vitalpin. © Vitalpin

VITALPIN stellt die Weichen mit neuem Vorstand

Der Neustart von Vitalpin ist geglückt. Der Verein mit Sitz in Innsbruck setzt sich für die Interessen der Wirtschaft, insbesondere des Tourismus, im Alpenraum ein und zählt Mitglieder aus vier Staaten und wichtigen Tourismusregionen. Auf der Generalversammlung wurde der neue Vorstand gewählt, dem fünf Tiroler, zwei Südtiroler, ein Graubündner und ein Allgäuer angehören. Neuer Obmann ist der Bozner Elmar Pichler Rolle.

Der neue Vitalpin-Obmann erklärte nach der Wahl, dass man der einheimischen Bevölkerung mehr Aufmerksamkeit schenken möchte und diese in die Projekte stärker als bisher einbinden muss. „Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass wir in den Bergen eine Minderheit sind und die wirtschaftlichen, politischen und medialen Zentren, wo die Entscheidungen getroffen werden, in der Ebene liegen und somit von den Menschen dort bestimmt werden“, unterstreicht Elmar Pichler Rolle. Vitalpin wolle daher die Erfahrungen in den Alpenregionen bündeln und Sprachrohr sein für eine nachhaltige Wirtschaft. „Wir müssen gut vorbereitet argumentieren, mit Zahlen und Fakten agieren und Überzeugungsarbeit leisten, denn die Mehrheiten liegen woanders“, so Pichler Rolle weiter.

Im Zuge der Generalversammlung wurde auch ein Strategiepapier vorgelegt, worin die Rolle von Vitalpin klar definiert ist. Die Lobbyarbeit und die politische Vertretung der Hotel- und Seilbahnwirtschaft wird weiterhin ausschließlich von den Fachverbänden in den jeweiligen Regionen wahrgenommen, ebenso wenig wird Vitalpin beispielsweise eigene Forschungsprojekte initiieren. Der Verein werde sich aber ergänzend in alle aktuellen Diskussionen einbringen, um die in den Bergregionen tätigen Unternehmen zu unterstützen und um das Verständnis für deren Aufgaben und Tätigkeiten zu stärken. „Es geht vor allem darum, dass wir den Ansässigen weiterhin gute Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort und somit eine gute Zukunft garantieren wollen und dadurch die Abwanderung in die Städte und Ballungszentren zumindest abfedern möchten“, sagte Pichler Rolle.

Im Oktober wird der neue Vorstand die Strategie endgültig definieren und erste Projekte angehen. Neben Obmann Elmar Pichler Rolle (Südtirol) gehören dem Vorstand dessen Stellvertreter Silvio Schmid (Graubünden) und Kassier Klaus Dengg (Tirol) an. Mitglieder sind Josef Reiter, Viktoria Haberl, Jürgen Pichler und Viktoria Veider-Walser (alle Tirol) sowie Manfred Pinzger (Südtirol) und Matthias Wendorf (Allgäu).

Die nächste Prowinter auf der Messe Bozen ist für 10. bis 12. Jänner 2024 angesetzt. © Fiera Bozen/Marco Parisi

Prowinter: Termine festgelegt und um Test Days ergänzt

Die nächsten Termine für die Prowinter  auf der Messe Bozen wurden für 10. bis 12. Januar 2024 angesetzt. Mit den Test Days für Produkte im alpinen Skisport und Skitouring 2024/25 wird eine große Neuheit eingeführt und die Messe um einen Tag verlängert.

Neben einem zusätzlichen Messetag im Vergleich zur letztjährigen Ausgabe wird die Fachmesse für die Retail- und Rental-Welt des Winter- und Bergsports erstmals um die Prowinter Test Days powered by ITASnow und Prove Libere Retail by Pool Sci Italia bereichert. Diese ersten Materialtests des kommenden Winters im Skigebiet Carezza bieten die einmalige Gelegenheit, die Produktneuheiten der Saison 2024/25 im Schnee zu testen und sie gleichzeitig auf der Messe zu erleben.

Auf vielfachen Wunsch der Hersteller und Partner organisiert Prowinter in Zusammenarbeit mit Pool Sci Italia den ersten Materialtest der Saison, bei dem die Produkte für den alpinen Skisport getestet werden können. Eine einzigartige Veranstaltung, die es den Händlern und Verleihern ermöglicht, die neuen Produkte für die Saison 2024/25 zu testen und sich gleichzeitig mit den auf der Messe vertretenen Unternehmen auszutauschen.

In diesem Zusammenhang haben die Organisatoren der Prowinter Tests von Ausrüstungen und Zubehör für die Piste, abseits der Pisten (Skier und Snowboards) und für den Skitourensport geplant, und zwar mit einer breiten Palette von teilnehmenden Unternehmen, neben jenen von Pool Sci Italia, die mit ihrem bekannten Retail Free Practice Village vertreten sein werden, auch viele andere bekannte Marken.

Die Test Days finden am Mittwoch, den 10. und Donnerstag, den 11. Januar 2024, jeweils von 8:30 bis 14:00 Uhr auf der Piste Prà di Tori im Skigebiet Carezza am Karerpass statt. Für diejenigen, die an der ersten Ausgabe der Prowinter Test Days teilnehmen möchten, werden während der gesamten Dauer der Tests Shuttlebusse zwischen dem Test Village und dem Messegelände verkehren. Dieser ökologische Aspekt der Initiative liegt sowohl Prowinter als auch Carezza Ski sehr am Herzen, das als Klimaskigebiet 2019 dem Klimaneutralitätspakt 2025 beigetreten

Entlang des Reintalersees in Kramsach befindet sich ein barrierefreier Wanderweg, ideal ausgebaut für Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Gehhilfen uvm. © Alpbachtal Tourismus

Alpbachtal Tourismus setzt auf Barrierefreiheit

Die Tourismusregion Alpbachtal zeigt eindrucksvoll, dass Barrierefreiheit nicht nur eine Frage der Zugänglichkeit, sondern auch der Einstellung ist.

Das malerische Alpbachtal ist auf dem besten Weg, ein Vorreiter in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit im Tourismus zu werden. Durch zahlreiche Initiativen und Angebote will man in der Tourismusregion die besten Voraussetzungen für ein barrierefreies Urlaubserlebnis schaffen.

Ein inklusiver digitaler Auftritt, schon vor der Anreise

Schon beim ersten Blick auf die Webseite wird klar, dass Inklusion und Barrierefreiheit im Alpbachtal großgeschrieben werden. Die Webseite ist so gestaltet, dass sie für alle Benutzer leicht zugänglich ist. Usern mit visuellen, kognitiven und motorischen Einschränkungen wird der Zugang zu Informationen erleichtert. Dazu wurde ein automatisiertes „Accessibility Tool“ auf alpbachtal.at installiert. Farben, Kontraste, Schriftgrößen, Navigation und vieles mehr können vom User gesteuert werden. Und alle Informationen zum barrierefreien Urlaub sind übersichtlich auf der Website zusammengefasst.

Barrierefreie Anreise und Unterkunft

Die Reiseoptionen wurden sorgfältig gestaltet, um allen gerecht zu werden. Die Bahnhofsausstattung in Brixlegg ist barrierefrei, ebenso die Regiobusse. Mehr als 95% der Postbusse sind bereits barrierefrei zugänglich. Um ganz sicherzugehen, dass ein barrierefreier Bus bereitsteht, können Gäste ihre Fahrt bei der Kundenberatung der ÖBB unter +43 (0)5 1717 vorankündigen. Es gibt mehrere Unterkünfte, die für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ausgelegt sind.

Mehr als nur ein barrierefreier Urlaub

Um den Urlaub vor Ort so angenehm wie möglich zu gestalten, werden laufend Angebote geschaffen. Dazu zählen die barrierefreien Wege. Seit einiger Zeit ist der Wanderweg entlang des Reintalersees barrierefrei zugänglich. Dort befindet sich auch der inklusive Bewegungspark in dem verschiedene Fitness- und Sportübungen ausgeübt werden können. Egal ob man im Rollstuhl oder mit dem Rollator unterwegs ist – der Parcours ist für jeden offen. Und für Kinder wurde ebenfalls ein barrierefreier Bereich geschaffen, in dem sie vom Inklusions-Karussell bis zum Parcours für Rollstühle viel Abwechslung finden. Zahlreiche weitere Wege sind barrierefrei zugänglich.

Ein besonderes Highlight ist das Monoskifahren im Winter. Eine einmalige Gelegenheit, die Freude des Skifahrens in den Alpen zu erleben. Dank engagierter und geschulter Skilehrer, wie dem Alpbacher Sepp Margreiter, ist dies eine unglaublich erfüllende Erfahrung.

Das Alpbachtal zeigt eindrucksvoll, dass Inklusion eine Frage der Einstellung ist. „Wir haben uns dafür entschieden, jedem Gast das Beste zu bieten. Es geht darum, ein inklusives Erlebnis zu schaffen, bei dem jeder das Gefühl hat, willkommen und wertgeschätzt zu sein“, unterstreicht Markus Kofler, Geschäftsführer von Alpbachtal Tourismus. Mit diesem Bündel an Maßnahmen setzt das Alpbachtal neue Maßstäbe im Tourismus.

 

 

Den Organisatoren Gernot Schieferer und Manfred Stifter wird im Namen der Schmittenhöhebahn von Dr. Erich Egger gedankt für die Organisation des Turniers über viele Jahre hinweg. Sie werden als Berater Ansprechpartner bleiben.

15. INTERNATIONALE SCHMITTEN DOWNHILL GOLF TROPHY

Vergangenes Wochenende hieß es wieder „Schönes Spiel!“ beim 15. Schmitten Downhill Golf Turnier. Manfred Stifter und Gernot Schieferer organisierten mit Unterstützung der Schmittenhöhebahn das alljährliche Turnier.
Los ging es um 7:30 Uhr mit der Auffahrt zum Frühstück in das Panorama-Restaurant Franzl. Nach der Stärkung erfolgte durch den ersten 4er-Flight der Startschuss zur Schmitten Downhill Golf Championship 2023, direkt neben der Bergstation trassXpress. Gespielt wurde in der Turnierspielvariante 4er Texas Scramble, bei der Teams mit je vier Spielern pro Mannschaft gegeneinander antreten. Insgesamt 81 Golfer spielten über 13 Löcher vom Panorama-Restaurant Franzl bergabwärts – vorbei an Weidekühen und einer Labestation – bis zur AreitAlm.
Die Siegerehrung und das Abendessen fanden anschließend in der AreitLounge statt. Unter den Gästen befanden sich der Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft Leo Bauernberger, Geschäftsführer des Zell am See-Kaprun Tourismus Manuel Resch und Präsident des Golfclub am See-Kaprun Saalbach Helmut Holleis. Die Organisatoren Manfred Stifter und Gernot Schieferer überreichten die Preise an nachstehende Gewinner:
1) Hannelore Schirmer, Volker Schirmer, Sabine Holfeld und Konstantin Maunz
2) Oskar Svavarsson, Anna Erlingsdotir, Gerald Graf, Florian Graf
3) Peter Quehenberger, Elke Quehenberger, Alexander Quehenberger und Martina Heinze

Der Schmitten-Vorstand Dr. Erich Egger zum erfolgreichen 15. Schmitten Downhill Golf Turnier: „Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Helfern und Teilnehmern, die wieder zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, besonders aber bei Manfred Stifter und Gernot Schieferer, die dieses Jahr zum 15. und zugleich letzten Mal die Organisation übernahmen.“
Die außergewöhnliche Leistung und Hingabe von Manfred Stifter und Gernot Schieferer für das jährliche Schmitten Downhill Golf ist bemerkenswert, immerhin wurde dieses Event 15 Jahre lang mit Herzblut durchgeführt. Sie haben nicht nur ein Golfevent geschaffen, sondern auch eine lebendige Community aufgebaut. Golfer weit über die Landesgrenzen hinaus, wie zum Beispiel aus Hamburg, sind aufgrund der Initiative der beiden Organisatoren angereist, um an dem Turnier teilzunehmen.

12. INTERALPIN Golftrophy: Zahlreiche Branchengrößen beim sportlichen Networking-Event

Mit über 35.000 Fachbesuchern aus 129 Nationen konnte die 24. INTERALPIN 2023 ihre globale Anziehungskraft als international führende Fachmesse für alpine Technologien Ende April eindrucksvoll unter Beweis stellen. Beim in der Branche beliebten Networking-Event INTERALPIN Golftrophy fand der Erfolg der Weltleitmesse nun seinen sportlichen Ausklang und stimmte die Teilnehmer auf die bevorstehende Hotel- und Gastronomiefachmesse FAFGA alpine superior ein.

Perfekte Bedingungen fanden die rund 70 Teilnehmer und Gäste der 12. INTERALPIN Golftrophy am Olympiagolf Igls vor: Viel Sonne, frisch präpariertes Green, gute Laune und zahlreiche bekannte Gesichter. Beim Side-Event der führenden Fachmesse für alpine Technologien INTERALPIN trafen sich Größen der Tourismus- und Seilbahnwirtschaft, um sich mit Holz und Eisen über 18 Löcher nach Stableford zu duellieren: „Es freut mich sehr, dass die INTERALPLIN Golftrophy seit 2010 für viele Branchenpartner zum jährlichen Networking-Fixpunkt geworden ist. Sie stellt den perfekten Rahmen dar, um sich in einem sportlich-ungezwungenen Rahmen über Entwicklungen in der Branche auszutauschen und die INTERALPIN 2023 Revue passieren zu lassen“, resümiert Direktor Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Veranstalterin Congress Messe Innsbruck (CMI). „Besonders erfreulich ist, dass viele der Teilnehmer auch nächste Woche auf der Hotel- und Gastronomiefachmesse FAFGA alpine superior vom 18. bis 21. September vertreten sein werden.“

Kulinarisches Networking & besonderer Schlag
Nach dem Wettbewerb versammelten sich die prominenten Vertreter der renommierten Wintersportregionen im Clubhaus, um bei kulinarischen Köstlichkeiten und Live-Musik den erfolgreichen Tag ausklingen zu lassen und die Gewinner feierlich zu küren. Tages-Gesamtsieger in der Bruttowertung wurden Harald Ausserlechner und Birgit Strobl-Wolfram. Ein besonderer Schlag gelang Arno Hafner, der ein „Hole-in-one“ schlug – das Einzige in allen Turnieren im bisherigen Jahr. Für Stefan Kleinlercher, den Projektleiter der INTERALPIN, war die 12. Golftrophy ein Erfolg: „Die zahlreichen Teilnehmer und das starke Interesse unterstreichen eindrucksvoll die feste Verankerung der INTERALPIN-Golftrophy im Terminkalender der Seilbahnbranche.“ Die 25. INTERALPIN wird vom 7. bis 9. Mai 2025 stattfinden. Weitere Informationen unter: www.interalpin.eu und www.interalpin.tv.

Die neue GD10 Dub Kuk eröffnet einen einzigartigen Blick auf die malerische Bucht von Kotor. ©LEITNER

Start für Seilbahn der Superlative in Montenegro

Im Sommer 2023 nahm in der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stadt Kotor eine der spektakulärsten Seilbahnen Europas ihren Betrieb auf. Sie verbindet die Küstenstadt mit dem Lovćen Nationalpark und sorgt damit für umweltfreundliche Mobilität inmitten dieser beeindruckenden Naturlandschaft. Dabei stellte das Projekt mit den nachhaltigsten Technologien von LEITNER in der Bauphase eine wirkliche Herausforderung dar.

Eine direkte Verbindung vom Meer in die Berge ist in Europa eine echte Ausnahme. In Montenegro wurde diese Seltenheit nun Realität. Die 10er-Kabinenbahn „GD10 Dub Kuk“ startet in der Hafenstadt Kotor (Dub) und erreicht nach einer Fahrt über 3,9 Kilometer die Ortschaft Kuk auf dem Berg Lovćen in 1.348 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Beeindruckend ist dabei, neben dem einzigartigen Blick auf die malerische Bucht von Kotor, schon allein der Höhenunterschied von stolzen 1.316 Metern zwischen Abfahrts- und Ankunftsbahnhof. Die knapp 25 Millionen Euro teure Anlage verfügt über 48 rundumverglaste Kabinen des Typs Diamond EVO mit Holzsitzen und Beleuchtung für den Nachtbetrieb. In diesen können künftig bis zu 1.200 Personen pro Stunde in weniger als elf Minuten Fahrzeit von der Talstation Dub zur Bergstation Kuk befördert werden – eine markante Reduktion im Vergleich zur bisherigen 45-minütigen Autofahrt.

LEITNER-Technologien schaffen maximale Nachhaltigkeit

Technisches Herzstück der Anlage ist der LEITNER DirectDrive. Neben der hohen Zuverlässigkeit, der Energieeinsparung von bis zu zwölf Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben, dem kompletten Wegfall von Schmierstoffen und der einfachen Wartungsmöglichkeit überzeugt er auch durch die wesentlich geringere Geräuschentwicklung. Ergänzt wird das effiziente Antriebssystem durch den Frequenzumrichter LeitDrive, dessen perfekte Abstimmung mit dem Motor einen hohen Gesamtwirkungsgrad von 96 Prozent in allen Lastbereichen garantiert. Dank der Nutzung dieser Technologien erhöht sich der nachhaltige Effekt der Seilbahn zusätzlich. Durch die Realisierung des Projekts wird zudem die Nutzung der alten und kurvenreichen Straße von Njeguš beinahe vollständig vermieden, wodurch es in Zukunft durch die massive Einschränkung des motorisierten Straßenverkehrs zu einer spürbaren Verringerung der CO2-Emissionen durch Autos und Busse kommen wird.

Spezielle Rahmenbedingungen erforderten besondere Maßnahmen

Die zeitgerechte Fertigstellung verlangte dem Projektteam aufgrund mehrerer Faktoren einiges ab. So erfolgte die Montage aufgrund des engen Zeitplans im Winter bei Schneehöhen von bis zu einem halben Meter. Auch die Länge der Anlage von knapp vier Kilometern und die teilweise Trassenführung über ein Wohngebiet erforderten besondere Maßnahmen. Aufgrund der für eine kuppelbare Einseilumlaufbahn langen Distanz kam ein besonders starkes Seil mit 58 Millimeter Durchmesser zum Einsatz, welches zur Vereinfachung des Transports halbiert und auf zwei je 60 Tonnen schweren Trommeln von Italien nach Montenegro geliefert wurde.

Da die Dimension dieser Anlage deutlich über jener liegt, die normalerweise im alpinen Gelände verwendet wird, mussten auch die strukturellen Anforderungen an diese Gegebenheiten angepasst werden. So wurden die Strukturen der Bergstation an bestimmten Stellen verstärkt, um der Spannung durch die hohen Zugkräfte des Seils von ca. 120 Tonnen – rund ein Drittel mehr als bei anderen Anlagen dieses Typs – standzuhalten. Auch die starke Neigung entlang der Strecke von bis zu 45 Grad wirkte sich auf die Komponenten der Anlage aus. So kamen unter anderem die größten Klemmen-Modelle (LPA-EVO) von LEITNER zum Einsatz, die für einen maximalen Seildurchmesser von 64mm ausgelegt sind. Zuletzt musste das Team auch den geologischen und topographischen Herausforderungen besonderes Augenmerk schenken. So wurden für einige der 19 Stützen aufgrund des felsigen und teils unzugänglichen Terrains passende Positionen gesucht und auch für die Installation der Signal- und Kommunikationskabel spezielle Lösungen entwickelt.

 

 

Baustellenbesichtigung Beschneiung 4.0 von IG Sport SG und Pizolbahnen AG. © Pizolbahnen

IG Sport St. Gallen unterstützt das Renn- und Trainingszentrum Pizol

Am Pizol wird derzeit das Projekt Beschneiung 4.0 umgesetzt. Bis 2028 werden CHF 12.4 Mio. in die Schneesicherheit investiert. Die umliegenden Skiclubs mit über 2’350 Mitgliedern und rund 650 JO Kindern sowie der Skiverband Sarganserland-Walensee (SSW) und der Ostschweizer Skiverband (OSSV) unterstützen das Projekt. Mittels Perimeterverfahrens beteiligt sich die IG Sport SG ebenfalls mit einem Beitrag über CHF 285’000 aus dem Sportfonds des Kanton St. Gallen am Beschneiungsprojekt am Pizol und sichert den Beitrag gebenden Skiverbänden ein Renn- und Trainingszentrum am Pizol.

Das Konzept für den Ski/Snowboard- und Rennsport wurde in den letzten Jahren verfeinert und ist in die Konzeptionierung des Projekt Beschneiung 4.0 mit eingeflossen. «Ziel war es, neben der touristischen Nutzung auch dem Rennsport seinen gesicherten Platz zu geben.» meint CEO der Pizolbahnen, Klaus Nussbaumer. «In Zusammenarbeit mit dem Skiverband Sarganserland–Walensee (SSW) und dem Ostschweizer Skiverband (OSSV) konnten die Bedürfnisse eines künftigen Renn- und Trainingszentrum PIZOL eingepflegt werden», ergänzt Verwaltungsrat und Planer (CWZ) Rafael Wyrsch. Der Aufwand für die Renn- sowie Trainingsorganisation insbesondere hinsichtlich Steuerung des Personenflusses, Absperrungen und Sicherheitseinrichtungen sollen dabei auf ein Minimum reduziert werden können. Eine einfache Renninstallation mit einer möglichst guten Verfügbarkeit in Vereinbarkeit mit dem touristischen Betrieb muss gut umsetzbar sein. In den letzten Jahren konnten durch verschiedene Trainingsgruppen bis hin zur Schweizer Damen Nationalmannschaft, welche Trainingseinheiten am Pizol durchführte, wichtige Erkenntnisse gesammelt werden.

Nutzungsrecht für die Verbände

«Mit dem Beitrag der IG Sport SG über CHF 285’000 können die Trainingsmöglichkeiten für den Alpinen- und Snowboard Sport über Jahre gesichert werden», freuen sich Martin Broder, Präsident des SSW und Jörg Abderhalden, Präsident des OSSV unisono. Über ein vereinbartes Nutzungsrecht, stehen zukünftig ausgewiesene Pisten, dem Skiverband Sarganserland–Walensee (SSW) und dem Ostschweizer Skiverband (OSSV) zur Verfügung.

IG Sport SG und Skiverbände machen sich ein Bild

Vor kurzem konnten sich die Vertreter von IG Sport SG und die Skiverbände ein Bild über den Stand der Arbeiten an der neuen Beschneiung am Pizol machen. Dabei stellte Josef Dürr, Präsident der IG Sport SG mit Genugtuen fest, «Das Geld ist am Pizol gut eingesetzt und sichert den Skiverbänden und Skiclubs eine wichtige Sportstätte für den Wintersport».

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
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