Das Europäische Forum Alpbach 2023 widmet sich den Herausforderungen, mit denen sich die Länder Europas konfrontiert sehen. © Andrei Pungovschi

Europäisches Forum Alpbach mit Appell zur Energiewende

Mit einem eindrucksvollen Aufruf zur Energiewende und einem dringenden Appell an ein Umdenken angesichts des Klimawandels wurde der „Tirol-Tag“ zum symbolischen Startschuss des Europäischen Forums Alpbach 2023. Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino soll hierbei als Vorbild für ganz Europa dienen.

Unter dem bezeichnenden Motto „Bold Europe“ wurde das Europäische Forum Alpbach (EFA) 2023 feierlich eröffnet. Europäische Entscheidungsträger aus verschiedenen Sektoren, darunter Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur, sowie Zivilgesellschaft, versammeln sich bis zum 2. September in Alpbach, um die drängendsten Herausforderungen des Kontinents zu erörtern.

Mit dem Tirol Tag startete das Europäische Forum. Nach dem „Landesüblichen Empfang“ durch die Landeshauptleute Anton Mattle (Tirol, ÖVP), Arno Kompatscher (Südtirol, SVP) und Maurizio Fugatti (Trentino, Lega) wurde eindringlich zur gemeinsamen Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels aufgerufen.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Schützen und die Bundesmusikkapelle auf dem Alpbacher Dorfplatz vor der Kirche, um den traditionellen „Tirol-Tag“ feierlich einzuläuten. Vorher hatte Bischof Hermann Glettler eine Messe geleitet. Nach der Europahymne, der Tiroler Landeshymne „Zu Mantua in Banden“ und der Bundeshymne setzten sich die Formationen in Bewegung. Die Ehrengäste begaben sich anschließend zum Congress Centrum Alpbach für den inhaltlichen Start. Eine nachhaltige Energieversorgung als zentrale Herausforderung der Zukunft stand im Mittelpunkt der Reden.

An dem Tag wurden ebenfalls mehr als 600 Stipendiaten im Alter von 18 bis 35 Jahren aus über 80 Ländern in einer feierlichen „Welcome Ceremony“ willkommen geheißen. Diese jungen Studierenden und Jungunternehmer haben die Chance, in den kommenden fünf Tagen an wissenschaftlichen und künstlerischen Seminaren teilzunehmen, um ihr Wissen zu erweitern und Perspektiven auszutauschen.

EFA-Präsident Andreas Treichl betonte die Bedeutung von Alpbach als Ort der Verbindung und des gemeinsamen Dialogs: „Alpbach dient dem Zweck, die Jugend Europas und der Welt über alle politischen und sozialen Unterschiede hinweg miteinander zu verbinden, um ihnen die Chance zu geben, gemeinsame Lösungen zu entdecken und umzusetzen. Die Welt und ihre Probleme werden zunehmend komplexer – und das erfordert eine hohe Bereitschaft, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Dafür ist Alpbach geschaffen worden und dafür werden wir auch weiterkämpfen.“

Nach dem intensiven fünftägigen Seminarprogramm werden die Stipendiaten die Gelegenheit haben, sich mit renommierten Persönlichkeiten auszutauschen und tiefgreifende Diskussionen zu führen. Dies soll dazu beitragen, dass die nächste Generation unabhängig von politischen Präferenzen gemeinsam die Zukunft gestalten kann. Das globale Netzwerk des EFA, mit über 8.000 Mitgliedern in Alpbach Clubs und Initiativgruppen weltweit, unterstützt dieses Bestreben.

Die Euregio Days, die den Beginn der zweiwöchigen Veranstaltung markieren, widmeten sich innovativen Forschungsarbeiten zur Energiewende, Versorgungssicherheit und Energieerzeugung in der Euroregion Tirol/Südtirol/Trentino.

Das Europäische Forum Alpbach 2023 setzt mit seiner Eröffnung ein klares Zeichen für mutiges Handeln und vereinte Anstrengungen zur Bewältigung der Herausforderungen, denen Europa gegenübersteht.

 

 

 

Adidas INFINITE TRAILS ©adidas INFINITE TRAILS, Marktl Photography

adidas TERREX INFINITE TRAILS

Über 1.100 Läuferinnen und Läufer aus 44 Nationen haben sich dieses Jahr für die adidas TERREX INFINITE TRAILS von 8. bis 10. September angemeldet. Die längste Distanz führt die Teilnehmer*innen über gleich drei Gasteiner Gipfel, den Gamskarkogel (2.467 m), den Graukogel (2.492 m) und den Stubnerkogel (2.246 m), damit müssen 60 Kilometer und 5.000 Höhenmeter bewältigt werden.

In genau drei Wochen verwandelt sich das Gasteinertal im SalzburgerLand wieder in einen Hotspot für Trailrunner aus aller Welt. Unter dem Motto #celebratethesport feiern sie die einzigartige Bergwelt, in der sie laufen und die besondere Community, die sich rund um diesen Event gebildet hat.

Auch wenn das Rennen im Vordergrund steht, so zeichnen sich die INFINITE TRAILS vor allem durch die besondere „Gemeinsamzeit“ und Atmosphäre aus, die diesen internationalen Community Event zu einem krönenden Saisonabschluss machen, auf den sich Trailrunner das ganze Jahr freuen und zum Teil über Monate vorbereiten. Denn das Rennen ist auch ein Magnet für Einsteiger, die sich zum Ziel gesetzt haben, in Gastein ihr erstes Trail Race zu laufen.

Von der Ankunft im Tal bis hin zur After-Race-Kaiserschmarrn-Party auf dem Gipfel des Stubnerkogels, trifft man an diesem Wochenende überall auf leidenschaftliche Trailrunner und Lauf Communities, begeisterte Zuschauer, fürsorgliche Helfer und ein perfekt eingespieltes Orgateam. Die besonderen Vibes sind für alle spürbar.

Ganz gleich ob man als Rookie beim 15K mit 900 Höhenmetern den allerersten Wettkampf erlebt oder als Ultra-Fan auf der einzigartigen 60K Strecke mit 5000 Höhenmetern über drei Gasteiner Gipfel die Rennsaison beendet, die adidas TERREX INFINITE TRAILS bereiten Läufer:innen aller Könnerstufen ein unvergessliches Erlebnis. Rund vierzig Prozent der Teilnehmenden sind Frauen.

Mehr als ein Rennen – eine Community

Neben reichlich Höhenmetern auf traumhaften Singletrails und rund 350 hochmotivierten Helfern entlang der Strecke, bietet das mit viel Liebe zum Detail organsierte Rennen den Trailrunnern einen fast schon luxuriösen Nachzielbereich mit mehreren Saunen, Whirlpool, Badesee und Physiotherapiezentrum zur Regeneration. Die Alpentherme Gastein steht den Sportler:innen am Renntag exklusiv als Athletengarten zur Verfügung, der kostenlose Eintritt ist Teil des Startpakets. Und damit auch die letzten Finisher in den Genuss der außergewöhnlichen Stimmung kommen, findet die Siegerehrung ebenfalls in der Therme statt.

Hier stoßen dann auch die Gasteiner Helfer:innen, die tagsüber noch an den Verpflegungsstationen oder als Streckenposten gearbeitet haben, dazu. Eine große Trail Community, die das Erlebte gemeinsam feiert.

Runners, 3 Loops, 1 Team

Königsdisziplin bei den adidas TERREX INFINITE TRAILS ist von Anbeginn das Team Race. Dabei läuft man zur Abwechslung nicht nur für sich, sondern für seine Teamkamarad:innen. Jeweils drei Trailrunner starten morgens zeitgleich als Staffel in den Kategorien Damen, Herren, oder Mixed. Alle Teams müssen eine Strecke von insgesamt 100 Kilometern und 7.600 Höhenmetern bewältigen, aufgeteilt in drei unterschiedliche Runden, die verschiedene Läufertypen berücksichtigen: Loop S = 21km/1900Hm – Loop M = 35km/2700Hm – Loop L = 44km/3000Hm. Aufgrund des gemeinsamen Starts haben alle drei Teammitglieder die gleiche Rennzeit bei Tageslicht, um ihre Strecke zu laufen. „Das ermöglicht auch langsameren Läufer:innen die Teilnahme an diesem besonderen Format“, sagt Race Director Mike Hamel. „Denn den meisten geht es in erster Linie darum, gemeinsam zu trainieren, gemeinsam zu finishen, gemeinsam zu feiern, und als Team gemeinsame Erinnerungen zu teilen.“

Neue Distanz für Einzelstarter

Mit der Einführung des 30K wurde das INFINITE TRAILS Streckenportfolio für Solostarter dieses Jahr um eine zusätzliche Option erweitert. Der höchste Punkt liegt knapp unterhalb des Mauskarkopfs auf beeindruckenden 2.330 Metern Höhe. „Diese neue Distanz ist genau in der Mitte zwischen dem 15K RUN für Rookies und dem 45K-Marathon positioniert und eröffnet unseren Teilnehmer:innen eine weitere Wahlmöglichkeit“, erklärt Mike Hamel. „Mit rund 1.900 Höhenmetern bietet der 30K den perfekten Mix aus steilen Anstiegen und flowigen Trails. Die perfekte Herausforderung für alle, die sich nach einer erfolgreichen Teilnahme am 15K im Vorjahr steigern und in alpine Höhen vordringen möchten oder keine Teampartner finden. Für diese neue Distanz haben wir aktuell 150 Anmeldungen.“

Mit Öffis und Wanderschaukel zu den Trails

Nicht nur als Teilnehmerin und Helfer, sondern auch als Zuschauerin und Supporter kann man die adidas TERREX INFINITE TRAILS hautnah miterleben. Die Gasteiner Bergbahnen bieten am 9. September ein Wanderschaukelticket für 30,80 EUR (Online-Verkauf) an, mit dem man von Gipfel zu Gipfel „schaukeln“ kann. Schlossalmbahn, Kaserebenbahn, Senderbahn, Stubnerkogelbahn und Graukogellift sind an diesem Samstag durchgehend von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. So können Trailrun-Fans zuerst den Startschuss in der Alpen Arena in Hofgastein erleben, dann die Trailläufer:innen am Berg in Bad Gastein anfeuern und den Zieleinlauf wieder in der Alpen Arena feiern. Der Salzburg Verkehr®  Benzinfrei-Tag ermöglicht an diesem Samstag Einheimischen und Gästen eine kostenlose Anreise mit den Öffis im Bundesland Salzburg sowie die Gratisnutzung aller Busse im Gasteinertal. Frühaufsteher werden am Samstagmorgen ab 5:30 Uhr an der Startlinie mit kostenlosem Kaffee und Croissants belohnt.

Event hat sich in der Szene etabliert

„Wir freuen uns, dass sich der Event in dieser traumhaften Trailrun Destination so etabliert hat und wir dieses Jahr weit über 1000 Teilnehmer:innen aus 44 Nation zu den adidas TERREX INFINITE TRAILS begrüßen dürfen“, sagt Marc Fischer, GM adidas Outdoor Europe. „Was mich besonders freut, ist dass wir einen Frauenanteil von 40 Prozent haben und rund ein Drittel der Läuferinnen und Läufer jünger als 30 Jahre sind. Darüber hinaus unterstützt die INFINITE TRAILS Community unseren Nachhaltigkeitsansatz. Das zeigt sich beispielsweise an der regen Beteiligung bei der Baumpflanzaktion oder der Nutzung der Öffis bei der Anreise mit dem kostenlosen Event-Ticket.“

Nachhaltigkeit als Kompass

Neben dem Community-Fokus ist das Thema Sustainability eine wichtige Säule der adidas TERREX INFINITE TRAILS. Die Organisatoren haben es sich zur Aufgabe gemacht, jede Entscheidung unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zu betrachten. So finden die Rennstarts erst nach Sonnenaufgang statt, um das Wild während der Hirschbrunft nicht mit Stirnlampen aufzuschrecken, es wird auf Branding und Beschallung am Berg verzichtet, um Transportfahrten auf ein Minimum zu reduzieren und alles, was sich im Tal sourcen lässt, wird vor Ort eingekauft oder produziert. Ein besonders schönes Beispiel sind die vom örtlichen Schreiner gefertigten Sieger-Pokale aus Zirbenholz vom Graukogel oder die handgefertigten Finisher-Medaillen aus Holz, die durch kleine Gemälde von Gasteiner Schulkindern individualisiert werden. Somit erhalten alle Läufer:innen  ein Unikat, das ihnen von den kleinen Künstlerinnen und Künstlern im Ziel persönlich um den Hals gehängt wird.

Vergangenes Jahr wurde eine weitere bemerkenswerte „Giving-Back-Aktion“ initiiert, um beschädigte Waldgebiete im Gasteinertal wieder aufzuforsten. Baumschäden können durch Extremwetterereignisse wie Stürme, Hagel, Lawinen oder Muren sowie Schädlinge und Krankheiten entstehen. Mit einer symbolischen Geldspende von fünf Euro pro Baum hat die INFINITE TRAILS Community insgesamt 800 Setzlinge erworben. Die ersten 100 Zirben wurden von den Teilnehmer:innen des aIT Community Weekends am 9. Juni in der Nähe der Graukogel-Mittelstation gepflanzt. Weitere 700 Bäumchen werden im September im Bürgerwald im Angertal gesetzt. Die Baumspendenaktion wird auch dieses Jahr beim Event weitergeführt.

Eine Partnerschaft mit Salzburg Verkehr ermöglicht den Teilnehmenden darüber hinaus die kostenlose An- und Abreise mit der Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln im Bundesland Salzburg. „Fast die Hälfte unseres Starterfelds hat dieses Angebot letztes Jahr genutzt“, so Mike Hamel. „Ein weiterer Baustein, um den CO2-Abdruck der adidas TERREX INFINITE TRAILS so gering wie möglich zu halten.“

 

Kurzentschlossenen bleiben noch genau zwei Wochen Zeit, um sich für das Trailsaison Highlight in Gastein anzumelden. Die Online-Registrierung schließt am 1. September um Mitternacht.

Die Anmeldung ist über folgenden Link verfügbar:

https://infinite-trails.com/registrierung/

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter https://www.gastein.com/events/sommer/adidas-terrex-infinite-trails/

 

 

 

 

Ein Vorzeigeprojekt in Salzburg ist beispielsweise der Elektro-Loigom-Shuttle, der durch das On-Demand-Angebot das bestehende Liniennetz in Leogang bedarfsorientiert ergänzt. © Loigom Shuttle

Von der Haustür bis zum Gipfel klimaneutral unterwegs

8 von 10 der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen sind problemlos öffentlich zu erreichen, 70 Prozent mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden.

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen zeichnen sich seit mehr als 20 Jahren durch ihre Vorreiterrolle im heimischen Sommer-Berg-Tourismus aus. Sie sehen es als ihre Verantwortung, nachhaltige Natur-Bergerlebnisse zu schaffen und ihre Gäste bestmöglich über Nachhaltigkeit am Weg zum und am Berg zu informieren. Das kommt bei den Gästen der Sommer-Bergbahnen gut an: In dieser Saison konnten bisher bei den Bergbahnen teilweise Steigerungen der Besucher:innenzahlen von bis zu 15 Prozent erzielt werden.

Klimafreundlich auf den Gipfel

Der weltweite Tourismus verursacht acht bis zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. In Bezug auf die Klimaentwicklungen muss die Umweltbilanz des Reisens verbessert werden. Dabei spielen nicht nur die Wahl der Destination, sondern auch die Wahl des Verkehrsmittel für die Anreise sowie das Urlaubsverhalten eine wichtige Rolle. Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen sind sich dieser Entwicklungen bewusst und setzen aktiv nachhaltige Maßnahmen. Durch regelmäßigen Austausch und Kooperationen wird die Attraktivität für die Gäste gesteigert, beispielsweise im Bereich der Mobilität über gemeinsame regionale Gästekarten inklusive kostenloser Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Auch Carsharing-Angebote, Elektromobilität und Kombi-Tickets sind bei den Sommer-Bergbahnen seit Jahren Standard.

„Nachhaltigkeit ist für uns grundsätzlich nichts Neues. Bereits seit unserer Gründung setzt die Qualitätsinitiative des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich auf abwechslungsreiche Bergerlebnisse, die im Einklang mit den Bedürfnissen der Natur, der Region und den Gästen stehen. Auch im Zertifizierungsprozess sind Nachhaltigkeitskriterien inkludiert“, so Kornel Grundner, Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. „In den vergangenen Jahren wird der Wunsch von unseren Gästen, Mitarbeiter:innen oder Partner:innen immer stärker spürbar, dass wir diese Nachhaltigkeit noch stärker sichtbar machen und vor den Vorhang holen. Mit den zahlreichen Nachhaltigkeitsinitiativen ermöglichen wir ihnen klimaschonend unvergessliche Naturerlebnisse in der einzigartigen österreichischen Bergwelt. Den Weg vom Tal hinauf zum Gipfel ermöglichen wir ebenfalls klimafreundlich. Selbst die sogenannte letzte Meile stellt keinen Stolperstein dar.“

Die jüngste Blitzumfrage unter den 77 Mitgliederbetrieben zeigt, dass über 80 Prozent der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen problemlos in 5 bis 10 Minuten zu Fuß von einer Station des öffentlichen Verkehrs erreichbar sind.

Kooperationen mit ÖPNV

In Österreich sind viele Reisedestinationen mit der Bahn oder Bussen erreichbar. Grund dafür sind überwiegend Kooperationen mit dem öffentlichen Fern-, Nah- und Regionalverkehr. Bei den Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen setzen 56,8 % konkrete Maßnahmen im Bereich klimaneutraler Mobilität. Kooperationen mit dem ÖPNV wurden bei 46,3 % der befragten Mitglieder eingegangen, wie die Blitzumfrage zeigt. Weitere Projekte zur Zusammenarbeit sind in Planung. 

Ein Vorzeigeprojekt in Salzburg ist beispielsweise der Elektro-Loigom-Shuttle, der durch das On-Demand-Angebot das bestehende Liniennetz in Leogang bedarfsorientiert ergänzt. Weitere attraktive Angebote gibt es in Kooperation mit ÖBB Railtours, wo zahlreiche Bergbahn-Sommerangebote inkludiert sind.

„Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen versuchen von Saison zu Saison ihre Angebote klimafreundlicher zu gestalten. Der Weg zu unseren Bergen wird auch miteinbezogen. Wir wollen, dass unsere Gäste von der Haustür bis zum Gipfel klimaneutral unterwegs sein können“, bestätigt Grundner. „In der kommenden Saison wollen wir daher weitere Kooperationen vorantreiben.“

Trotz schlechtem Wetter mehr Gäste 

Die neueste Blitzumfrage unter den Mitgliedern bestätigt: Die nachhaltige Strategie kommt an. Obwohl das Wetter im Juli durchwachsen war, hatten die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen bisher einen guten Sommer. Knapp 70 % der Bergbahnen beschreiben die Saison als zufriedenstellend, wenn nicht sogar als sehr zufriedenstellend. 78 % haben eine Steigerung der Besucher:innenzahlen von bis zu 15 %. Bei einer instabilen Wetterlage steht die Bergbahnnutzung hoch im Kurs. Falls ein Gewitter aufzieht, sind die Gäste mit den Bergbahnen schnell wieder im Tal. Das ist vor allem Familien, der häufigsten Gästegruppe, wichtig. Neben Eltern mit Kindern wurden die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen erneut viel von Biker:innen besucht. Die MTB-Angebote der Bergbahnen bleiben ein Besucher:innenmagnet. Bei einer guten Wetterlage erwarten die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen zum Ende der Saison ähnliche Ergebnisse wie im Vorjahr.  „Wir freuen uns auf einen goldenen Herbst, was ja bekannterweise die ideale Zeit für einen Wander- bzw. Aktivurlaub in den österreichischen Bergen ist“, so Grundner abschließend.

 

 

Die Sommersaison verläuft für die Schweizer Seilbahnunternehmen gesamt gesehen bis jetzt sehr erfolgreich. © RIGI BAHNEN AG

Erfolgreiche erste Sommerhälfte für Schweizer Seilbahnen

Die Sommersaison 2023 läuft für die Schweizer Seilbahnbetriebe bis jetzt gesamt gesehen sehr gut. Sowohl die Ergebnisse des letzten Jahres als auch jene des 5-Jahresdurchschnitts wurden übertroffen, wie die Daten des Saison-Monitorings Sommer für Juli von Seilbahnen Schweiz bestätigen.

Für das Saison-Monitoring Sommer wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz die Gästeanzahl (Ersteintritte) und den Umsatz für den Personentransport in der Sommersaison von 60 Mitgliedern aus der gesamten Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen für Mai bis Juli ermöglichen eine erste Zwischenbilanz. Sie machen deutlich, dass die Seilbahnunternehmungen nach einem ausgezeichneten Start in den Sommer auch in der Hauptsaisonzeit erfolgreich Gäste bei sich begrüßen durften. So liegt die Anzahl an Gästen (Ersteintritte) in der gesamten Schweiz um 9 % höher als noch im Vorjahr.

Ein Blick in die jeweiligen Gebiete zeigt regionale Unterschiede und Besonderheiten auf. Zu den großen Gewinnern gehören auf der einen Seite die Zentralschweiz mit 21 % mehr Gästen sowie das Berner Oberland mit einem Plus von 16 %. Auf der anderen Seite müssen Graubünden sowie die Ostschweiz Verluste im einstelligen Bereich hinnehmen. «Besonders erfolgreich verläuft die Saison aktuell in großen Destinationen mit bekannten Ausflugsbergen, die besonders stark in den Fernmärkten aktiv sind. Sie verzeichnen ausgezeichnete Resultate. Im Gegensatz dazu ist aktuell die Situation für diejenigen Bergbahnen herausfordernder, die sich auf den Inlandsmarkt und das benachbarte Ausland fokussieren. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden», analysiert Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.

Ergebnisse deutlich über dem 5-Jahresdurchschnitt

Die 5-Jahresanalyse stimmt die Seilbahnbranche positiv. Im Vergleich mit den Durchschnittswerten der letzten fünf Jahre ist die Gästeanzahl mit einer einzigen Ausnahme in allen Regionen gestiegen, wobei der Zuwachs zwischen 12 % in der Ostschweiz und 36 % in den Waadtländer und Freiburger Alpen beträgt. Insgesamt freuen sich die Schweizer Seilbahnen über 22 % mehr Gäste. Lediglich Graubünden verbucht im Vergleich zum 5Jahresdurchschnitt ein leichtes Minus von 1 % bei den Ersteintritten. Beim Umsatz hingegen übertreffen alle Seilbahnregionen den Durchschnitt der letzten fünf Jahre um mindestens 15 %, während schweizweit der Zuwachs bei 35 % liegt. «Diese Ergebnisse der letzten fünf Jahre zeigen, dass die Sommersaison gesamt gesehen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wir freuen uns, dass wir auch in der warmen Jahreszeit einen großen Beitrag leisten können, um den Gästen unvergessliche Erlebnisse in den Bergen zu ermöglichen», so Stoffel.

 

 

Medieninhalte aller Art, die sich an ein größeres Publikum richten, erreichen mittels Digital Signage ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit. Im Bild: Carolin Lang, Leitung Digitale Services und Michael Schütz, Leitung Gäste- und Vermieterservice, vom TVB Schladming-Dachstein. ©Tourismusverband Schladming-Dachstein

Schladming-Dachstein baut digitale Gästeinformation mit Infoscreens aus

In der steirischen Urlaubsregion sind seit kurzem mehrere “Digital Signage”-Stelen in Betrieb.
Die Destination Schladming-Dachstein treibt ihre Offensive im Bereich “Digitale Gästeinformation” weiter voran. Neben umfassenden und täglich aktualisierten Infos auf der Website, in Social-Media-Kanälen und über eine eigene App sind nun auch an mehreren Orten sogenannte “Digital Signage”-Stelen in Betrieb. Die mit touchfähigen Displays ausgestatteten Säulen werden als interaktive, benutzerorientierte Informations- und Werbequellen genutzt. Schladming-Dachstein gehört mit mehr als 3,8 Millionen Nächtigungen pro Jahr zu den fünf größten Tourismusdestinationen in Österreich.
Werbebotschaften, Wetterinformationen, Produktdetails – Medieninhalte aller Art, die sich an ein größeres Publikum richten, erreichen mittels Digital Signage ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit. Ein berührungsempfindlicher Bildschirm führt Gäste durch eine komprimierte Version der Website des Tourismusverbandes zielgenau zu den gewünschten Inhalten. Inaktive Zeiten werden genutzt, um über den Screen allgemeine Informationen und Werbung, wie beispielsweise Ankündigungen von Veranstaltungen, auszuspielen.

Digitale Interaktion wird gefördert
„Mit der Umsetzung dieses Projektes setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in der digitalen Gästebetreuung“, erklärt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Schladming-Dachstein. “Derzeit sind bereits fünf digitale Outdoor-Informations-Stelen in Betrieb, zwei weitere sollen im Laufe dieses Sommers folgen. Darüber hinaus sind drei interaktive Bildschirme in Innenräumen installiert.”
Die Stelen bieten eine Vielzahl von Vorteilen: Sie sind öffentlich zugänglich und fördern die digitale Interaktion mit den Gästen. Sie dienen als Informationsquelle und Orientierungshilfe, als Werbefläche und sie sind in der Lage, wichtige Informationen wie Straßensperren oder Wetterwechsel in kürzester Zeit bereitzustellen. Sie bieten auch detaillierte Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Gastronomiebetrieben, Wanderwegen und vielem mehr in der Umgebung.

Netz an digitalen Infoscreens soll ausgebaut werden
“Diese besondere digitale Informationstechnologie kommt vor allem in Outdoor-Bereichen, wo der persönliche Kontakt oft weniger bevorzugt wird, zum Einsatz”, so Schattleitner. “Und die neuen Servicestellen werden schon intensiv genutzt. Im letzten Quartal konnten wir fast 45.000 Interaktionen verzeichnen, Tendenz steigend. Im Zuge dieses Projekts wurden von uns auch mehrere mobile digitale Displays angeschafft, die flexibel mit einer Vielzahl von Informationen bestückt und bei Messen, Kongressen und anderen Veranstaltungen genutzt werden können.”
Die bereits aktiven Outdoor-Stelen sind in Gröbming, Öblarn, Irdning, Riesneralm und Planneralm installiert, im September stehen noch weitere Installationen in Pürgg sowie Haus im Ennstal an. Touchfähige Infoscreens sind zudem im Infobüro Schladming, am Infopoint Rohrmoos und im Infobüro Ramsau am Dachstein in Betrieb. Um den Gästen stets aktuelle und relevante Informationen bieten zu können, sind zusätzliche Outdoor-Stelen in der nächsten Ausbaustufe in Planung, unter anderem in Schladming, Ramsau am Dachstein, Aich und Pruggern, weitere Standorte werden laufend evaluiert.

Das Tiroler Oberland steht für klimaschonenden Winter- und Sommerurlaub. © TVB Tiroler Oberland / Rudi Wyhlidal

TVB Tiroler Oberland nimmt Vorreiterrolle beim Klimaschutz ein

Das Tiroler Oberland nahm bereits in der Vergangenheit durch „Green Events“ und Projekte wie „KLAR Kaunergrat“ eine Vorreiterrolle als nachhaltige Tourismusdestination ein. In den drei Erlebnisräumen Kaunertal, Tiroler Oberland und Nauders am Reschenpass wird auch für die Zukunft an umweltfreundlichen Angeboten und Projekten wie Sternenwanderungen oder Veranstaltungen im Zeichen der Nachhaltigkeit gearbeitet.

 „Ein klimafreundlicher und ressourcenschonender Umgang mit unserem Lebensraum ist im Tiroler Oberland, nicht zuletzt auch durch das gemeinsame Vorgehen vieler in der Region beteiligter Organisationen, seit langem gelebte Praxis. Mit einem klaren Bekenntnis zum Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft werden wir auch in Zukunft ein nachhaltiges Angebot in unserer Region bieten“, betont Armin Falkner, Obmann des TVB Tiroler Oberland.

Vorreiterrolle für nachhaltigen Urlaub in den Alpen

Als Teil des Projekts „Clean Alpine Region“ (CLAR), das Tiroler Tourismusregionen bei nachhaltigen Maßnahmen unterstützt, ist es der Naturpark- und Gletscherregion Kaunertal bereits 2021 gelungen, eine Vorreiterrolle im klimaschonenden Winter- und Sommerurlaub in den Alpen einzunehmen. Deshalb wurde das Kaunertal 2021 von der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) als „Best Tourism Village“ ausgezeichnet. „Unsere Ambitionen einer ressourcenschonenden und glaubwürdigen touristischen Ausrichtung hören jedoch nicht im Kaunertal auf, sondern erstrecken sich über die gesamte Region und deren Erlebnisräume. Nachhaltige Themen und Projekte wie die Sanierung der Festung Nauders, Sternenwanderungen, E-Shuttle-Angebote und ,Green Events‘ werden in Zukunft sogar noch stärker in den Fokus rücken“, so die Geschäftsführer des Tourismusverbandes Tiroler Oberland, Dietmar Walser und Manuel Baldauf.

Nachhaltige Infrastruktur- und Gemeinschaftsprojekte

Im Rahmen eines Interreg-Projekts wurde 2019 mit der Sanierung der Festung Nauders begonnen. Im nächsten Schritt nahm die Gemeinde Nauders gemeinsam mit dem Tourismusverband die Sanierung des Daches im Rahmen eines LEADER-Projekts in Angriff, um auch in Zukunft das kulturhistorische Bauwerk für Gäste sowie Einheimische zu erhalten. Auch bei der Instandhaltung des 400 Jahre alten Stableshofes arbeiteten der Tourismusverband und die Gemeinde Nauders eng zusammen. Dieser zählt zu einem der letzten ursprünglich erhaltenen Berghöfe rund um Nauders und erhielt ebenso ein neues Dach. Familien mit Kindern können die hochgelegene Naturpark- und Gletscherregion Kaunertal mit Hilfe eines der ersten alpinen E-Shuttles erreichen – und das emissionsarm.

Umweltfreundliche Veranstaltungen

Der Erlebnisraum Nauders am Reschenpass zeigte mit dem Dreiländergiro, der am 25. Juni 2023 sein 30-jähriges Jubiläum feierte, einmal mehr, dass eine der größten Breitensportveranstaltungen Europas auch umweltfreundlich ausgerichtet werden kann. Bereits im Vorjahr wurde der Dreiländergiro als „Green Event Tirol“ ausgetragen, in diesem Jahr wurde die Veranstaltung auch für den „Green Events Austria Award“ nominiert. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten und Zulieferern sowie bio-zertifizierte Produkte und Mehrwegbecher bei den Verpflegungsstationen. Auch das „Terra Raetica Trails Tour Festival“, das vom 4. bis 8. Juli 2023 Trailrunnerinnen und Trailrunner in das Dreiländereck lockte, wurde als „Green Event Tirol“ ausgezeichnet.

Das Wiesenfest am Lindenplatz in Ried im Tiroler Oberland stellte auch in diesem Jahr den Höhepunkt des Wiesenmonats „Juni-Bluama-Zeit“ dar und wurde ebenfalls als „Green Event basic“ ausgezeichnet. Beim regionalen Fest standen hochwertige Erzeugnisse von heimischen Produzenten, ein Kinderprogramm sowie Familienwanderungen im Fokus.

Sternenwanderungen, XXL-Bücher und Klimabaustelle

Das hintere Kaunertal, eines der dunkelsten Gebiete Österreichs, bietet einen atemberaubenden Blick auf den Sternenhimmel fernab der künstlichen Lichtüberstrahlung. Mit nächtlichen Sternenwanderungen im Rahmen des Interreg-Projekts „Skyscape“ und der aus Steinen und Zirbenholz errichteten Sternenschale, in der man Platz nehmen und mit der Natur in Kontakt treten kann, hat der TVB einen weiteren Grundstein für eine nachhaltige Tourismusentwicklung gelegt. Im Frühjahr 2023 erfolgte die Nominierung der Sternenwanderungen für den „Tirol Touristica Award“.

Mit dem Leader-Projekt „Bücher erzählen Geschichten“ wurde Wissenswertes in Worte gefasst. An besonderen Orten, mitten in der Natur, erzählen insgesamt 17 überdimensional große Bücher spannende Geschichten aus dem Tiroler Oberland. Im Rahmen des Leader-Projekts „Klimabaustelle“ haben junge Menschen aus dem städtischen Raum die Möglichkeit, gemeinsam mit einheimischen Bergführer:innen die weitläufigen Almen im hinteren Kaunertal zu pflegen.

Bevölkerungsbeteiligung und Lebensraummanagement

Um einen breit angelegten Austausch mit allen Entscheidungsträgern und der Bevölkerung zu gewährleisten, hat der Innovationszirkel der Clean Alpine Region Kaunergrat, bestehend aus den involvierten Gemeinden des Kaunertals, sowie den Naturpark-, Tourismus- und Bergbahnverantwortlichen die Arbeit aufgenommen. Bereits 40 Maßnahmen in den Bereichen Lebensqualität, Wirtschaftsförderung & Ökologie wurden definiert. Diese werden laufend geprüft und zur Umsetzung gebracht. Auch die Stabstelle Lebensraummanagement und Nachhaltigkeitskoordination widmet sich verbandsübergreifend nachhaltigen Projekten und Themen, wie der Mobilität und der Tourismusgesinnung und stellt eine zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung sowie die Stakeholder dar.

 

 

 

Gravelbiken im Tannheimer Tal. © TVB Tannheimer Tal/Achim Meurer

Gravelbiken im schönsten Hochtal Europas

 Waldwege, Schotterstraßen und Höhenpfade: Die Radstrecken im Tannheimer Tal eignen sich hervorragend für Touren mit dem Gravelbike. Das Trend-Rad sorgt auf vielen Untergründen für erlebnisreichen Fahrspaß und fühlt sich auf den abwechslungsreichen Wegen der Region besonders wohl. Von der entspannten Panoramafahrt bis zur sportlichen Herausforderung, hier findet jede:r das richtige Gravelvergnügen.

Das Gravelbiken im Tannheimer Tal ist besonders reizvoll, denn viele landschaftliche Highlights liegen abseits der asphaltierten Straßen. Wo ein klassisches Rennrad Schwierigkeiten bekommt, auf Kiesstraßen, Feldwegen oder Trails, da glänzt das robuste Allroad-Bike und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Gemeinsam mit den umliegenden Regionen des Außerfern bildet sich ein weites Wegenetz, welches Top-Touren und eine entspannte Streckenplanung garantiert. Um sich bei diesem großen Angebot zurechtzufinden, gibt es alle Routen auf einer interaktiven Karte und auch als GPS-Download.

Leichte Wege und abwechslungsreiche Naturkulissen
Die Naturbiken-Touren, welche für die Genuss-Mountainbiker konzipiert wurden, sorgen auch für sanften Gravelgenuss in Höhenlagen zwischen 800 und 1.500 Metern. Über 20 abwechslungsreiche Touren in unterschiedlichen Längen und mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bieten für jeden Geschmack die perfekte Route. Alle Touren sind miteinander verbunden, mit einheitlichen Wegweisern versehen, verlaufen zum größten Teil auf Forst- und Alpwegen und führen durch grüne Täler zu den Seen und Sehenswürdigkeiten im Allgäu und in Tirol.

Fordernde Anstiege, sagenhafte Ausblicke und berauschende Abfahrten
Für anspruchsvolle Mountainbiker:innen gibt es 15 Bike-Strecken mit insgesamt 150 Kilometern, die vom Land Tirol freigegeben und einheitlich beschildert worden sind. Außerdem ist das Tannheimer Tal Ausgangspunkt für die neu konzipierte Strecke „Bike Trail Tirol“. Die große Rundtour mit über 800 Kilometern und die vielen Verbindungsetappen mit weiteren 500 Kilometern sind so angelegt, dass die Biker:innen sich ihre persönliche Strecke selbst zusammenstellen können. Diese Strecken sind ebenfalls mit dem Gravelrad bestens zu befahren. Die Umgebung kennenlernen kann man auch auf dem „Radwanderweg Tannheimer Tal“, der auf 40 Kilometern die schönsten Ecken des Tiroler Hochtals passiert. Die Radwanderwege sind abseits der Bundesstraße, einheitlich beschildert und führen vorbei an atemberaubenden Bergen, Seen und Naturschutzgebieten.

Radfreundlich übernachten
Zahlreiche Unterkünfte im Tannheimer Tal haben sich bereits auf Radler:innen spezialisiert und bieten ihren Gästen besondere Zweirad-Vorteile. Diese sind Ausgangspunkt für die Rad-Touren und bieten auch exklusive Leistungen und Annehmlichkeiten an. Gravelsportler:innen können sich über Waschplätze, absperrbare Bike-Depots mit Kameraüberwachung, E-Bike-Ladestationen, Radservice und vieles mehr freuen.

 

 

 

Road to Gastein Classics Schlüsselübergabe Suzuki. ©Gasteinertal Tourismus GmbH, Fotoatelier Wolkersdorfer

Road to Gastein Classics: Kick off zur Vorbereitung auf die Langlaufbewerbe

Bad Gastein eröffnet mit den Gastein Classics vom 8. bis 10. Dezember 2023 die Langlaufsaison. Bereits zum zweiten Mal finden in Sportgastein die Prolog-Rennen der internationalen Langlaufwettkämpfe Ski Classics statt. Die Rennserie umfasst Läufe wie den Marcialonga oder den Wasalauf. Neben den Profis gibt es am Samstag, 9. Dezember, auch zwei Bewerbe für Volksläufer über 15 und 30 Kilometer.

 Gastein begleitet in diesem Jahr fünf Athlet*innen auf Ihrem Weg zum Start bei den Langlaufrennen. Die „Road to Gastein Classics“ ist eine Initiative, um einerseits die tollen Trainingsmöglichkeiten im Tal aufzuzeigen und zum anderen darauf aufmerksam zu machen, dass mit ein wenig Vorbereitung die Distanzen der Langlaufwettbewerbe auch am Saisonanfang bewältigbar sind. „Wir hoffen mit diesem Projekt viele Volksläufer zu motivieren, an den 15 oder 30 km Rennen teilzunehmen. Die Distanzen sind für jeden machbar und das Besondere daran ist, auf der gleichen Strecke wie die Profis zu starten“, freut sich Lisa Loferer, Geschäftsführerin des Kur- und Tourismusverbandes Bad Gastein auf das Projekt.

Mit 31.7. ist der Startschuss gefallen. Bei den Kickoff Tagen in Gastein standen sportmedizinische Tests in der Alpentherme Bad Hofgastein, Locationcheck in Sportgastein, Rollerski-Training und vieles mehr am Programm. Das Handover der Langlauf-Ausrüstung, die aus der Kollektion des Sponsors Atomic stammt, fand direkt im Kompetenz Center in Altenmarkt statt.

Das sind die „Road to Gastein Classics“ Athlet*innen:

Tanja Stroschneider, Profi-Triathletin aus Österreich, aktuell Platz 78 der Welt mit dem Ziel Olympia 2024.

Melina Meyer-Magulas, norwegische Langläuferin, in Kürze zweifache Mutter und begeisterte Sportlerin.

Die Brüder Jan und Matti Waldner, ehem. Österr. Kaderlangläufer, bringen als „StewCrew“ auf Instagram den Spaßfaktor in das Projekt.

Als Local Hero ist der Dorfgasteiner Triathlet Lukas Pertl mit am Start, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat.

Im Rahmen dieses Projektes wurde auch das „Gastein Classics“ Auto vom Sponsor Suzuki an die Gebrüder Waldner übergeben. Roland Pfeifenberger, Geschäftsführer Suzuki Österreich, sagt: „Wir sind stolz, auch 2023 wieder Partner der Gastein Classics zu sein. Mit dem Projekt Road to Gastein Classics soll die Freude an der Bewegung in der Natur nicht nur für ausgewählte Sportler aufgezeigt werden, daher freue ich mich auch dieses Projekt mit einem neuen Suzuki S-Cross Hybrid unterstützen zu können.“

Die Anmeldung zu den Gastein Classics ist offen, jetzt zum Early Bird Preis auf https://www.gastein.com/events/winter/gastein-classics/ anmelden.

 

 

 

Harte Bedingungen gab es beim KAT100 für die über 1000 Teilnehmer ©Sportograf

KAT100 by UTMB®: Top-Leistungen und super Stimmung trotz Regen & Kälte

Das Wetter kann wahren Sportlern nichts anhaben. Trotz Nässe und Kälte feierten über 1.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt beim KAT100 by UTMB® ein stimmungsvolles Lauffest. Sportlich gesehen war es ein Event der Rekorde mit vielen Überraschungen und heimischen Triumphen. Aus touristischer Sicht hat sich der Aufstieg in die UTMB® World Series mehr als gelohnt, das ganze PillerseeTal bleibt weiterhin im Trailrunning-Fieber.

 Die vierte Auflage des KAT100 by UTMB® hielt für Teilnehmer und Organisatoren jede Menge Herausforderungen parat. Doch als am Samstagnachmittag die letzten Läufer den Wildseeloder passierten, konnten sich alle über eine gelungene Veranstaltung voller Emotionen, sportlicher Höchstleistungen und ohne gröbere Zwischenfälle freuen. „Wir sind rundum zufrieden. Trotz des schlechten Wetters war die Begeisterung unter den Läufern super. Wir waren auf die Bedingungen gut vorbereitet und haben im Vorfeld alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um die Teilnehmer sicher durch die Nacht und über die Trails zu bringen. Die Kitzbüheler Alpen haben sich als perfektes Gebiet für ein Rennen dieser Art erwiesen, denn abgesehen von ein paar kleinen Änderungen, war die Strecke trotz des Wetters gut laufbar“, zieht Armin Kuen, Geschäftsführer des Tourismusverbandes PillerseeTal, zufrieden Bilanz. Ähnlich fällt auch das Resümee von Rennleiter Thomas Bosnjak aus: „Wir haben die richtige Entscheidung getroffen und mit den Streckenänderungen auf die sichere Variante gesetzt.“ Und er unterstreicht noch einmal, welche große Bedeutung das Thema Sicherheit beim KAT100 by UTMB® hat: „Erstmals mussten alle Teilnehmer bei der Anmeldung einen medizinischen Fragebogen ausfüllen, den wir von einem Arzt überprüfen ließen. Bei Auffälligkeiten haben wir die Teilnehmer kontaktiert und in einigen Fällen mit zusätzlichen GPS-Trackern ausgestattet.“

Zu den sportlichen Leistungen – die einzelnen Rennen im Überblick:

Aus sportlicher Sicht herausragend waren natürlich die Leistungen auf der „100 Miles“-Strecke. Während der Sieger, Christian Stern, nach 21 Stunden und 25 Minuten bereits wieder in Fieberbrunn einlief, blieb dem Großteil der Teilnehmer eine zweite Nacht am Berg nicht erspart. Auch die schnellste Frau über 170 Kilometer und 9.820 Höhenmeter, Esther Fellhofer, erreichte noch bei Tageslicht das Ziel und konnte sich im eigenen Bett von den Strapazen erholen. 

Bereits am Freitagmorgen durfte sich der Norweger Anders Kjaerevik als Sieger des Endurance Trails feiern lassen. Er zeigte sich ebenso zufrieden mit seiner Leistung wie Claudia Tremps aus Spanien, die als schnellste Frau in Kitzbühel einlief. Am Samstag gingen schließlich zunächst die Läufer des Marathon Trails auf die Strecke. An den nassen Bedingungen und kühlen Temperaturen hatte sich nichts geändert, doch für kaum einen Teilnehmer war dies ein Grund, auf seinen Start zu verzichten. Und so entwickelte sich ein spannendes Rennen, das am Ende drei Polen unter sich ausmachten. Bartlomiej Przedwojewski konnte sich im letzten Anstieg etwas von seinen Teamkollegen absetzen und die Führung bis ins Ziel verteidigen und nach 04:20:36 über den Triumph beim KAT100 by UTMB® jubeln. 

Bei den Damen durften die Zuschauer noch einmal einen Tiroler Sieg feiern. Fast die gesamte zweite Hälfte des Rennens absolvierten Isabell Bichler aus Kirchdorf und die Amerikanerin Emmiliese von Avis gemeinsam. Auf den letzten zwei Kilometern spitze sich die Entscheidung zu und am Ende konnte die Lokalmatadorin vier Sekunden Vorsprung über die Ziellinie retten und war darüber mega happy. Der Speed Trail wurde hingegen beinahe erst auf der Ziellinie entschieden. Nur zehn Sekunden machten schlussendlich den Unterschied zwischen dem Sieger Maxime Chaine (FRA) und Vlad Ixel (AUS) aus. Ähnlich spannend die Entscheidung bei den Damen, wo sich die Deutsche Laura Hampel hauchdünn gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen konnte. Das Trailrunning-Fieber hat das PillerseeTal längst voll im Griff und schon jetzt freuen sich alle bereits auf den nächsten KAT100 by UTMB®. Auch 2024 wird die Region wieder Teil der UTMB® World Series sein und Teilnehmer als aller Welt willkommen heißen.
 Ergebnisse & weitere Informationen unter:
https://kat.utmb.world/de

 

 

 

 

 

Rendering der Bergstation der neuen 10 EUB Streubödenbahn in Fieberbrunn. © fieberbrunn.com

Die Streubödenbahn in Fieberbrunn kommt

Ein Projekt mit Innovation, Herz & Bürgerbeteiligung entsteht in Fieberbrunn: eine Doppelmayr D-Line mit 10-Sitzer Gondeln Omega V von CWA. Der Baubeginn wird im April 2024 sein, die Eröffnung im Dezember zur Saison 24/25.

Der ikonischen Gruppenbahn in Fieberbrunn schlägt die letzte Wintersaison. Ein schwebendes Markenzeichen, ein Best-Ager tritt ab. Im Sommer 2024 wird an der neuen Einseilumlaufbahn gebaut, die mit High Tech, nonstop to the top und Home of Lässig-Like Sommer wie Winter zum Lärchfilzkogel fahren wird. Für die Zwischenstopp-gewohnten Fieberbrunner:innen und ihren Gästen ist das ein Turnaround der anderen Art: Sitzenbleiben, Panoramaschauen, Aufwärtsgenießen in den ferrariroten 10-Sitzer-Gondeln und das mit mehr Speed und höherer Kapazität. Mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sind die neuen Stationen nunmehr ganz im Geist der Zukunft entwickelt. Apropos Zukunft: Weil es stückweit ein Lokal-Mega-Projekt ist, hängen die Bergbahnen Fieberbrunn auch ein Bürgerbeteiligungsmodell an die neue Sei(l)bahn – mit tollem Benefit für die Unterstützer:Innen.

goodbyehello – Bürgerbeteiligungspakete als Wir-Projekt
Hello! Fieberbrunn ruft zur Bürgerbeteiligung! Dabei geht es um die Einbindung von Einheimischen und Gästen in dieses einmalige Projekt. Das macht auch der Benefit klar: Unterstützer:Innen können sich nämlich mit drei unterschiedlichen Paketen beteiligen und erhalten aufgeteilt auf 5 Jahre jedes Jahr einen Gutschein mit 15% Rabatt on top.
Mit der neuen Bahn investieren die Bergbahnen Fieberbrunn nicht nur mächtig in die Zukunft, in ein attraktives Sommer- & Winterangebot und somit in die touristische Wettbewerbsfähigkeit des Ortes, sondern leisten auch ihren Beitrag als Teil des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, eines der modernsten Bergerlebnis- und Skiregionen der Welt.

TECHNISCHE INFOS ZUR NEUEN BAHN
• Beförderungskapazität: 2.500 p/h
• Länge: 3013 m
• Geschwindigkeit: 6 m/s
• Höhenunterschied: 806 m
• Fahrzeit: ca. 8,5 min
• Doppelmayr D-Line
• CWA Omega V Kabinen

Mehr Infos unter: www.fieberbrunn.com/goodbyehello

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MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
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