Radfahrer auf der spektakulären Strecke auf die Moosalp. Foto: Moosalp Tourismus AG

Freie Fahrt für Velofahrer: Ride the Alps kommt auf die Moosalp

Am Sonntag, 6. Juni 2021, findet das Ride the Alps Moosalp statt. Dabei wird die Straße von Stalden über Törbel bis zur Moosalp während fünf Stunden für den Verkehr gesperrt. Während dieser Zeit steht die Straße Velofans zur Verfügung, die so in ihrem eigenen Tempo und ohne Gefahr durch den motorisierten Verkehr den Aufstieg auf die Moosalp in Angriff nehmen können. Es gilt 15 Kilometer und 1.164 Höhenmeter in 16 Kurven zu bewältigen.

Das Ride the Alps Moosalp ist das erste Event in einer Serie von vier Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit der nationalen Ride the Alps Serie, Schweiz Tourismus und Ochsner Sport werden diesen Sommer sieben legendäre Pässe verteilt über die ganze Schweiz ohne Auto zu entdecken sein. Neben der Moosalp sind das die Pässe Sanetsch, Croix-de-Coeur und Nufenen. Diese Aufstiege, die sich über vier Tage erstrecken und ausschließlich der sanften Mobilität vorbehalten sind, ermöglichen es jedem, unter den besten Bedingungen und in absoluter Sicherheit zu fahren. Der Start ist kostenlos. Um für die Sicherheit der Teilnehmer zu sorgen ist eine Anmeldung online oder vor Ort erforderlich.

Schutz auf und neben der Strecke

Für das Event wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton ein COVIDSchutzkonzept ausgearbeitet. Start- und Zielgelände sind so aufgebaut, dass es zu keinen größeren Menschenansammlungen kommt. Die Teilnehmer werden zudem dazu angehalten, sich über die ganze Dauer des Events zu verteilen. Zusätzlich gelten auch an dieser Veranstaltung die allgemeinen Vorschriften des BAG.

Ehrengäste vor Ort

Auch bekannte Schweizer Persönlichkeiten lassen sich den Luxus einer freien Passstraße nicht entgehen. So nehmen auch Jan van Berkel, aktiver Triathlet und der ehemalige Skirennfahrer, Didier Défago, am Event teil. Wer also schnell genug ist, kann ein Teil der Strecke mit ihnen absolvieren und sie vielleicht sogar üerholen.

Die beiden Botschafter des Events werden an diesem Tag den Instagram-Account der Veranstaltung übernehmen und allen, die nicht dabei sein können, von der einmaligen Passfahrt berichten.

Vorschau auf die Tour de Suisse 2022

Für die Moosalpregion bedeutet der Anlass auch eine Einstimmung auf den Sommer 2022, in welchem die Tour de Suisse, in einer spektakulären Zielankunft, Halt auf der Moosalp macht. Die Athleten bestreiten dann analog zum Ride the Alps den Schlussaufstieg von Stalden über Törbel auf die Moosalp. Die viertgrößte Landesrundfahrt im Radrennsport macht am 17. Juni 2022 zum ersten Mal in der Geschichte der Rundfahrt einen Stopp in der Moosalpregion. Am 18. Juni gibt es dann einen Start in Visp.

Blick in die Zukunft. ©Doppelmayr/Garaventa

Die Innovationen der Seilbahnbranche

Am 5. Mai 2021 lud die Doppelmayr Gruppe zu einem einzigartigen Online-Event. Mit Insights – inspired by motion stellte der Weltmarktführer im Seilbahnbau zahlreiche neue Produkte und Projekte vor. In einer Reise um die Welt geben die Seilbahnexperten Einblicke in die Mobilität mit Seilbahnen, in technische Innovationen und ihre Entstehung und zeigen gemeinsam mit ihren Kunden die Besonderheiten ihrer Anlagen.

Auf verschneiten Bergen, an sonnigen Stränden und in pulsierenden Städten auf der ganzen Welt sind Seilbahnen der Doppelmayr Gruppe im Einsatz. Produktinnovationen in den Bereichen Digitalisierung, Seilbahntechnologie und Fahrradtransport eröffnen neue Möglichkeiten für Kunden und Fahrgäste: Clair ist die neue Resort Management Plattform für Resort-Betreiber, Peak Line definiert Pendelbahnen neu und das Bike Cab ist die Innovation für den effizienten Transport von Mountainbikes. Ein urbanes Highlight-Projekt ist der Cablebús, der in Mexico City für nachhaltige Mobilität sorgt.

Cablebús: Das neue öffentliche Verkehrsmittel für Mexico City
Seit Anfang März 2021 fahren die Bewohner Mexico Citys im Stadtteil Cuautepec mit einer Doppelmayr-Seilbahn. Die Verbindung Tlalpexco–Campos Revolución ist die erste Teilstrecke des Cablebús Línea 1, die bereits in Betrieb ist. Sie gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die leistungsfähige Verkehrslösung, die im Juni 2021 fertiggestellt wird. Knapp zehn Kilometer Seilbahn mit sechs Stationen sind dann Teil des ÖPNV und für die Bewohner von Cuautepec die direkte Verbindung zu Indios Verdes, dem größten Verkehrsknotenpunkt in Mexico City. Dort können die Fahrgäste schnell, komfortabel und barrierefrei auf U-Bahn und Bus umsteigen. Die moderne 10er-Gondelbahn der Seilbahngeneration D-Line ist ein Verkehrsmittel für alle.

Peak Line: Das innovative Stationskonzept für Pendelbahnen
Mit Peak Line stellt Garaventa ein innovatives Pendelbahn-Stationskonzept in modernem Design vor, das neue Maßstäbe in Sachen Nutzerfreundlichkeit und schnellere Umsetzung setzt. Was die Peak Line von einer „gewöhnlichen“ Pendelbahn unterscheidet, ist das modulare Baukastensystem, bei welchem die Schnittstellen zu Planern klar definiert sind. Dadurch ermöglicht die Peak Line eine schnelle Planung und Umsetzung eines Projekts.

Bike Cab: Die Kabine für den Bike-Transport
Zahlreiche alpine Tourismusregionen setzen neben dem Winter auch im Sommer auf attraktive Angebote für ihre Gäste. Dazu zählen unter anderem auch Bikeparks und Mountainbike-Routen. Das Bike Cab ist die neue Lösung für den komfortablen und sicheren Transport von Fahrrädern mit Gondelbahnen. Acht Bikes können gleichzeitig mit nur einem Bike Cab transportiert werden. Das Be- und Entladen des Bike Cabs erfolgt einfach und schnell durch die Biker selbst.

Clair: Die Resort Management Plattform für Resort-Betreiber
Für viele Tourismus-Resorts bringt die voranschreitende Digitalisierung Vorteile – vor allem wenn es um Übersicht und Effizienz geht. Mit der neuen Resort Management Software clair haben Betreiber von Tourismus-Resorts die perfekte Übersicht über ihre Anlagen und Systeme. Seilbahnen, Pistenfahrzeuge, Beschneiungsanlagen und Betriebsgebäude werden zentral auf einer Oberfläche dargestellt und vernetzt. Das Ergebnis ist maximale Transparenz und Effizienz bei Betrieb, Wartung und Instandhaltung.
Der Kundennutzen ist für die Doppelmayr Gruppe stets im Fokus. So entstehen einzigartige Seilbahnanlagen, die maßgeschneidert die Anforderungen erfüllen. Zusätzlich zu den oben angeführten Themen fanden zahlreiche weitere Projekte in Insights ihren Platz. Darunter sind beispielsweise auch der Eiger Express, eine Dreiseilbahn, die vollautomatisch Personen- und Gütertransport kombiniert und die erste AURO Seilbahn, eine Gondelbahn im autonomen Betrieb. Thomas Pichler, geschäftsführender Direktor der Doppelmayr Holding SE, stellte mit dem Urban Future Concept einen Ausblick vor, wie die Mobilität von Morgen aussehen könnte.

Die gesamte Veranstaltung sowie weiterführende Informationen gibt es auf https://insights.doppelmayr.com/.

3K K-onnection, Salzburgs erste Dreiseilumlaufbahn. © Kitzsteinhorn

Hauptversammlung der Gletscherbahnen Kaprun AG: Ergebnis Geschäftsjahr 2019/20

Die Gletscherbahnen Kaprun AG konnte bei ihrer virtuell abgehaltenen Hauptversammlung ein in vieler Hinsicht außergewöhnliches Geschäftsjahr 2019/20 präsentieren. Am 30. November 2019 wurde mit der weltweit modernsten Seilbahn, der 3K K-onnection, die direkte Verbindung von Kaprun zum Kitzsteinhorn eröffnet. Im März 2020 veränderte die COVID-19-Pandemie schlagartig die Welt. Der COVID-19-bedingte Rückgang der Gästezahlen um 19 % gegenüber dem Vorjahr  ließ die Umsatzerlöse um 15 % auf 38,9 Millionen Euro sinken. Dank des erfolgreichen Starts in den Winter 2019/20 und des strikten Kostenmanagements konnte der Jahresverlust auf 0,7 Millionen Euro eingeschränkt werden.

Eine Hochschaubahn der Gefühle

Das Geschäftsjahr 2019/20 begann am 1. Oktober 2019 mit großen Emotionen und Erwartungen. Das Kapruner Generationenprojekt, die Seilbahnverbindung vom Ortszentrum Kaprun über den Maiskogel zum Kitzsteinhorn, stand nach mehr als zweijähriger Bauzeit vor der Fertigstellung. Die neue ALPIN CARD, ein attraktives Ticketangebot, das Wintersport vom Kitzsteinhorn über die Schmittenhöhe bis nach Saalbach-Hinterglemm, Leogang, Fieberbrunn mit einem Ticket ermöglicht, war ein zusätzlicher Höhepunkt im Angebot, der von Gästen sofort geschätzt wurde.

Viele positive Gästerückmeldungen löste das beeindruckende Schweben mit der neuen 3K K-onnection aus. Die weltweit modernste Dreiseilumlaufbahn hilft zudem, bis zu 1,5 Millionen PKW-Kilometer im Kaprunertal zu reduzieren. Von Oktober 2019 bis Ende Februar 2020 wurde dank des großen Gästeerfolgs der Vergleichsumsatz zum Vorjahreszeitraum um 20 % überschritten. Rückblickend konnten dadurch die extremen Umsatzverluste infolge der COVID-19-Pandemie zu einem Teil abgefedert werden.

Ab März 2020 war das Geschäftsjahr geprägt vom ersten COVID-19-Lockdown und den Reiseeinschränkungen im Sommer 2020. Von 16. März bis 28. Mai 2020 standen alle Bahnen behördlich verordnet still, die Gastronomie, welche üblicherweise 20 % des Umsatzes beisteuert, war mit Betretungsverbot belegt. Von Juni 2020  bis zum September 2020 steigerten sich die Gästefrequenzen, nicht zuletzt durch die neuen Attraktivitäten im Angebot, von anfangs 30 % auf 70 % im Vergleich zum Vorjahr. Die optimale Wetterlage im September 2020 ließ die Gästezahlen sogar über Vorjahresniveau steigen. Im besonderen Fokus stand die Einhaltung der vielen COVID-19-Schutzmaßnahmen. Ein speziell erarbeiteter COVID-19-Verhaltenskodex garantierte ein gemeinsames, sicheres Miteinander am Berg. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen waren im Jahresschnitt 272 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In diesem besonderen Geschäftsjahr 2019/20 mit Lockdown und stark eingeschränkter Reisefreiheit konnten dennoch – dank der hohen Angebots- und Dienstleistungsqualität – 924.000 Gäste begrüßt werden. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um 15 % auf 38,9 Millionen Euro. Eine erfolgreiche erste Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 und ein striktes Kostenmanagement ermöglichten es, dass die Gletscherbahnen Kaprun AG – trotz der COVID-19-Krise – den Jahresverlust auf  0,7 Millionen Euro einschränken konnte.

Bedeutend größere Umsatzverluste mussten durch einen Gästerückgang von 85 % in der abgelaufenen Wintersaison 2020/21 hingenommen werden. Durch die Grenzschließungen, das Beherbergungsverbot und die geschlossene Gastronomie waren die ausgezeichneten Wintersportbedingungen überwiegend regionalen Gästen vorbehalten, die das Angebot begeistert annahmen.

„Die Sehnsucht nach den Bergen ist größer denn je. Neue Angebote – wie die 3K K-onnection, die Kitzsteinhorn Explorer Tour mit Nationalpark Ranger oder der Maiskogel-Trail für Mountainbiker – sind Highlights in diesem Sommer. Die Gletscherbahnen Kaprun AG bietet am Kitzsteinhorn ganzjährig ein vielseitiges und nachhaltiges Natur- und Erlebnisangebot. Wir sind überzeugt, dass auch zukünftig die schneesichere Gletscherregion und die imposante Hochgebirgslandschaft an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern von vielen Gästen begeistert angenommen wird“, betont Vorstandsdirektor Ing. Norbert Karlsböck.

 

Facts Geschäftsjahr 2019/2020 (1.10.2019-30.9.2020)

  • Gäste 924.000 (-19 %)
  • Umsatzerlöse € 38,9 Mio. (-15 %)
  • Jahresfehlbetrag € -720.000
  • Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 272

 

Tourismus-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl besuchte gemeinsam mit Mauterns Bürgermeister Andreas Kühberger und dem Wilden Berg-GF Georg Bliem den Tierpark zum Saisonstart.

Der „Wilde Berg“ ist wieder offen

Der von den  Planai-Hochwurzen-Bahnen gemanagte Tierpark Mautern – auch „Wilder Berg“ genannt –  ist am 30. 4. in die Sommersaison gestartet. Das beliebte Ausflugsziel der SteirerInnen wartet mit heuer neuen Attraktionen auf.

Das Team hat über den Winter wieder ganze Arbeit geleistet, um den Besucherinnen und Besuchern mit bekannten und neuen Attraktionen ein spannendes Erlebnis zu bieten“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die den Wilden Berg heute im Rahmen des ersten Betriebstages besuchte.

„Aufgrund der großzügig angelegten Freiflächen auf insgesamnt 65 ha verteilen sich die Besucher bestmöglich auf dem Areal. Das Team vom Wilden Berg ist optimal vorbereitet, um unseren Gästen einen sicheren Tierparkbesuch zu ermöglichen,“ so Geschäftsführer Dir. Georg Bliem. Gäste dürfen sich in diesem Sommer wieder über neue Angebote freuen. Als besonderes Highlight wurde beim neuen Gehege der Mufflons eine Aussichtsplattform – der MUFFLWALK – errichtet. Der MUFFLWALK ist in seiner Form vom Horn des Mufflons inspiriert und wird den Gästen auf einer Höhe von sechs Metern über dem Grund spektakuläre Tiefblicke ins Gehege ermöglichen. In Bau ist auch ein komplett neues Gehege für die Luchsfamilie, welches Anfang Juli eröffnet wird. Das neue Zuhause bietet der Luchsfamilie auf über 4.400 m² ein Wohlfühlambiente und den Zuschauern spannende Einblicke.

Neu ist heuer das Angebot „Tierpfleger für einen Tag“. Tierfreunde haben die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und das erfahrene Tierpfleger-Team einen Tag lang bei ihrer Arbeit zu begleiten.

In der Steinbockalm wurde der Gastronomiebereich neu gestaltet und modernisiert. Neben der Steinbockalm bietet auch die Bärenstube bei der Talstation ein abwechslungsreiches Take-away Angebot. Zusätzlich wurden am Wilden Berg zahlreiche Verweilplätze eingerichtet und Bänke aufgestellt, die zum Rasten und Jausnen einladen.

Bewegung, Fortschritt, Mobilität

Insights – inspired by motion bietet in einem Online-Event einen exklusiven Einblick in die Welt der Doppelmayr Gruppe: Mit spannenden Produktneuheiten, Referenzprojekten an internationalen Schauplätzen und einem Blick in die Zukunft der Mobilität.

Wann: am 5. Mai 2021, um 18:00 Uhr MESZ

Anmeldungen unter: insights.doppelmayr.com

Es wird informativ, inspirierend, innovativ und international.

Die digitalen 360°-Touren der 360 Perspektiven GmbH gib es jetzt auch als geführte Touren mit Guide. © 360 Perspektiven GmbH

360° Perspektiven GmbH : Virtuelles Erlebnis mit Wow-Effekt

Digital inspirieren – live erleben. Die digitalen 360°-Touren der 360 Perspektiven GmbH, die es jetzt auch als geführte Touren mit Guide gibt, bieten den perfekten Einstieg ins Erlebnis vor Ort.

 Die Natur genießen oder Sport betreiben und rundherum ein herrliches Bergpanorama – wenn das gerade vor Ort nicht möglich ist oder man sich einfach nur für den nächsten Urlaub inspirieren lassen möchte, hilft die 360 Perspektiven GmbH. „Die virtuelle Präsentation ist interaktiv, vielfältig, gibt raschen Überblick und inspiriert zu einem echten Aufenthalt vor Ort“, so Gerald Stöllnberger, GF 360 Perspektiven GmbH.

Wie es gelingt, das Live-Erlebnis in die eigenen 4 Wände zu bringen, zeigt etwa das Projekt der Pilatus-Bahnen AG, mit dem man 2020 aufhorchen hat lassen. Die Bewegung im virtuellen Raum erfolgt dabei immer intuitiv und selbstbestimmt. Dazu Tobias Thut, Leiter für Marketing & Verkauf der Pilatus-Bahnen AG: „Die Gäste schätzen die Möglichkeit der interaktiven Entdeckung des Luzerner Hausbergs bereits zuhause am Bildschirm sehr. Die Zugriffszahlen steigen kontinuierlich und die Nutzungsdauer ist sehr hoch. Die Pilatus-Bahnen AG sind mit dem Resultat sehr zufrieden und haben das primäre Ziel – den Gästen den Pilatus auch digital emotional näher zu bringen – erreicht.“

Noch einen wesentlichen Schritt weiter

Passend zum steigenden Interesse am digitalen Erleben und interaktiven Agieren können die 360°-Touren jetzt mit einer neuen Technologie ausgespielt werde. Mit „360Guide.live“ ist es möglich, Gäste oder Interessenten aktiv durch die Highlights einer Destination zu führen, live zu kommunizieren und direkt Feedback zu bekommen.

Wie beim echten Erleben, kann man sich durch Szenarien bewegen und eigene Blickwinkel ausloten. Der Live-Guide ist aber auch in der Lage, den Gast zu lokalisieren und das Interesse wieder gezielt auf einzelne Aspekte zu lenken. Interaktion und Kommunikation, Erlebnis und Emotion, Überblick und Einblick in Details – mit 360guide.live° wird das Erleben des Contents noch intensiver und ist noch näher an der Realität, eine spielerische Komponente kommt dazu. Der Gast kann online live Fragen stellen, Punkte markieren und so die Tour personalisieren – ganz wie auf geführten Touren in Echtzeit direkt vor Ort.

Infos:

www.360perspektiven.com

https://mountain.360guide.live

Die Messe Bozen musste bi der Prowinter schon zum zweiten Mal auf ein alternatives Veranstaltungsformat zurückgreifen.

Prowinter digital: Nach verlorener Wintersaison überwiegt Optimismus

Rund 600 Teilnehmer konnte die „Prowinter digital 2021“  sowie 1000 Aufrufe des Online-Marketplace verzeichnen. Die bereits zweite digitale Auflage der Fachmesse für Verleih und Innovation im Wintersport und Bergtourismus vereinte die Beiträge von rund 20 Experten in drei 90-minütigen, kompakten und kurzweiligen Webinars und blickte auf sehr unterschiedlich erlebte Monate zurück und auf eine vielversprechende Sommer- und Wintersaison voraus.

Wie der gesamte Sektor war auch Prowinter von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen und musste bereits zum zweiten Mal auf ein alternatives Veranstaltungsformat zurückgreifen. Aufgrund der national unterschiedlichen Reisebeschränkungen und Lockdowns in den meisten Ländern Europas waren der Vertrieb, der Verleih und die Produktion von Wintersportequipment verschieden stark betroffen.  Vor allem touristische Gebiete hatten Einbrüche von -40 % (Schweiz) bis zu -90 % (Österreich) zu verzeichnen, während Geschäfte und Verleihe in urbanen Zentren sogar überdurchschnittliche Ergebnisse vorweisen konnten, wie Michael Nendwich, geschäftsführender Präsident des europäischen Verbandes des Sporthandels FEADS, erklärte. Aufgrund der italienweit geschlossenen Aufstiegsanlagen war hierzulande besonders der alpine Skisport und entsprechend der Verkauf und Verleih von Equipment betroffen, was wiederum Auswirkungen auf die heurigen Neubestellungen (ca. 50 % des Vorjahres) und Beschäftigtenzahlen (von -10 % bis zu -60 % weniger Saisonkräfte) hatte.

Im Gegensatz dazu konnte sich Skitouring ungeahnter Höhenflüge und vieler Neueinsteiger (bis zu 80 %) erfreuen. Von diesen neuen Skitourengehern werden voraussichtlich ca. 40 % dabeibleiben, wie im zweiten Webinar von Prowinter festgehalten wurde.  Vor allem für diese neuen und Gelegenheitsskitourer aber auch für Amateur- und Profisportler sind ihnen vorbehaltene, eigens beschilderte und präparierte Pisten wichtig, um sich in einem sicheren, legalen und präparierten Ambiente bewegen und trainieren zu können. Allerdings bleiben die Boom-Sektoren der heurigen Wintersaison wie Schneeschuhwandern, Skitouring und Skilanglauf nur Angebotsergänzungen: Alpinski ist und bleibt der wirtschaftliche Hauptfaktor für den Wintertourismus in den Bergregionen Europas, schafft Einnahmen, Arbeitsplätze und Infrastrukturen, die das Zusatzangebot erst möglich machen!

Bike-Boom im Verleih abgeschwächt

Der dritte Talk widmete sich dem Bike-Boom 2020. Während der Fahrradverkauf auch aufgrund der staatlichen Boni neue Umsatzrekorde verzeichnen und sogar aufgrund von Lieferengpässen auf Produktionsseite nicht alle Kundenwünsche erfüllen konnte, war der Verleih nicht im selben Ausmaß vom Boom betroffen, da der Tourismus als treibende Kraft fast vollständig fehlte. Besonders stark gestiegen sind die Verkäufe von E-Bikes (+44 %), die allerdings in der Anschaffung und im Unterhalt/Service bedeutend teurer und aufwendiger sind, wobei diese höheren Kosten nur zum Teil an die Kunden weitergegeben werden können. Damit ein Fahrradverleih gut funktionieren kann, muss er zudem in ein professionelles Servicesystem mit viel Beratungsaufwand und in einer Umgebung mit entsprechender Infrastruktur (Wege, Gastronomie, Hotellerie etc.) integriert sein.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass sich in diesen Krisenzeiten einmal mehr gezeigt habe, wie sehr der Wintersportsektor auf nationaler und europäischer Ebene einer stärkeren Lobby bedürfe und deshalb eine verstärkte Zusammenarbeit aller Beteiligten vonnöten sei. Vielen politischen Entscheidern sei nicht klar gewesen, dass mit dem Verbot der Öffnung der Skigebiete einem ganzen Sektor und gesamten Regionen die Einnahmen wegbrachen.  Durchwegs optimistisch hingegen war der Ausblick auf die kommenden Saisonen, da das Bedürfnis, sich wieder frei in der Natur zu bewegen und Sport betreiben zu können, stark gestiegen sei. Bei der Beschaffung des nötigen Equipments dafür werde der Verleih immer wichtiger, da Kunden dadurch keine endgültigen und teuren Entscheidungen treffen müssten und ihre Freizeit kurzfristiger und flexibler gestalten könnten.

Am Ostermontag beendeten die Schladminger Planai & Hochwurzenbahnen eine herausfordernde Wintersaison 20/21.

Planai & Hochwurzen: Rückblick und Ausblick

Auf der Schladminger Planai und Hochwurzen endete die herausfordernde Wintersaison 20/21 am Ostermontag. Umsatz bzw. Ersteintritte lagen durchschnittlich zwischen 17 % und 20 % im Vergleich zu einer normalen Saison. „Trotzdem ist Jammern nicht angesagt, es war enorm wichtig und vor allem regional sehr imagefördernd, dass wir offen gehalten haben“, sagt Geschäftsführer Georg Bliem.

Die vergangene Wintersaison war aufgrund der Reisebeschränkungen und der geschlossenen Beherbergungsbetriebe besonders herausfordernd für die Planai-Hochwurzenbahnen. Trotz der wirtschaftlichen Folgen daraus war es insbesondere wichtig, die Verantwortung den Mitarbeitern bzw. der einheimischen Bevölkerung gegenüber wahrzunehmen und ein schönes Skierlebnis zu ermöglichen. „Noch in keinem Winter habe ich so viele Dankesschreiben erhalten wie heuer. Dieses tolle Feedback war für alle eine große Motivation und stimmt uns für die Folgezeit auch zuversichtlich“, sagt Bliem. Ein großes Lob gebührt den Gästen ebenso für das Mittragen der Sicherheitsmaßnahmen. Von Beginn an war die Disziplin und das Verständnis der Skigäste sehr hoch und das eigens erarbeitete Sicherheitskonzept hat sich bewährt. 

Ausblick für den Sommer 

Die Sommersaison wird am 29. April starten mit der Öffnung des Tier- und Erlebnisparks am Wilden Berg in Mautern, wo es heuer wieder viele spürbare Angebotsverbesserungen geben wird. Auf der Planai und am Dachstein soll es am 13. Mai losgehen, die Hochwurzen-Gipfelbahn folgt am 21. Mai.  Die Sommerbahnen können mit vielen Neuigkeiten und Überraschungen aufwarten. Im Hopsiland Planai gibt es mit der Westernstation im Märchenwiesegebiet eine neue Familienattraktion und das Trail-Angebot im Bikepark Schladming wird mit neuen Varianten – z. B. Flowtrail von der Mittelstation bis ins Tal – weiter attraktiviert.  Außerdem hat man kürzlich in Partnerschaft mit Bründl Sports eine neue Bikeworld mit 200 Leihrädern in der Planaiarena eröffnet.

Wichtig für einen wirtschaftlich erfolgreichen Sommer wäre ebenso eine alsbaldige Öffnung der Hotellerie und Gastronomie – alleine im Einzugsbereich der Planai-Unternehmungen betrifft das rund 25.000 Gästebetten. „Für die Kapazitätsbeschränkungen der Bergbahnen (aktuell 50 %) wünscht man sich sehr, dass man wieder an die Regularien des öffentlichen Verkehrs angepasst wird. Die Bergbahnen haben auch in diesem Winter bestätigt, dass man mit den erstellten Sicherheitskonzepten und Besucherlenkungen sehr gut umgehen kann“, so Dir. Georg Bliem

 

 

 

 

Auszeichnung für KitzSki, v. l.: Walter Astl, Mag. Christian Wörister, BGM Dr. Klaus Winkler, Elisabeth Moder (Betriebsleiter-Stellvertreterin Kitzbüheler Hornbahn), Hans Peter Schwaiger (Betriebsleiter Hahnenkammbahn) und Mag. Anton Bodner. © Elisabeth Laiminger

KitzSki erhält Gütesiegel für seine Sommerbahnen

Die Hahnenkammbahn wurde für die Themengruppe „Family-Berg“ ausgezeichnet. Die Hornbahn konnte in den Themengruppen „Family-Berg“ und „Panorama & Naturerlebnis“ punkten. Die vielfältigen Freizeitangebote am Hahnenkamm und am Kitzbüheler Horn sprechen Familien mit Kindern, Naturliebhaber, Sportler und Genießer an.

 Ab Frühjahr 2021 tragen die Hahnenkammbahn und die Hornbahn das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“. Dr. Klaus Winkler, Bürgermeister von Kitzbühel und Aufsichtsratsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel, gratuliert zur Auszeichnung. „Der Sommer ist eine wichtige Säule für die regionale Wirtschaft. Gemeinsam mit der Bergbahn können wir ein hochqualitatives Berg- und Naturerlebnis anbieten, das Einheimische und Gäste das ganze Jahr über nutzen können“, freut sich BGM Dr. Klaus Winkler. Dem schließt sich Mag. Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel an. „Das Gütesiegel unterstreicht, dass wir im Winter und auch im Sommer mit einem absoluten Premiumangebot aufwarten können“, betont Mag. Anton Bodner. Noch nie zuvor sei die Sehnsucht nach den Bergen und der Natur so groß gewesen wie vor der kommenden Sommersaison. „Das Gütesiegel ‚Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen‘ bestätigt unseren bisherigen Weg, auf ein Ganzjahresangebot für Einheimische und Gäste zu setzen. Darüber hinaus ist es Ansporn und Auftrag, das Erlebnisvielfalt in der Wander- und Bikeregion KitzSki weiterzuentwickeln.“

Legendäres am Hahnenkamm und grandioses Panorama am Kitzbüheler Horn 

Am Hahnenkamm schreibt KitzSki neben dem Bikesport vor allem Erlebnisse für die ganze Familie groß. Das ‚Sommererlebnis Streif‘, ein Abenteuer-Parcours mit insgesamt neun Aktiv-Stationen auf insgesamt 1,7 Kilometern Länge, ist das besondere Highlight für die Kinder. Dort können sie die legendärste Abfahrt aller Zeiten im Sommer spielerisch erleben. Alle Schlüsselstellen der Originalrennstrecke finden sich auch im Abenteuer-Parcours wieder. Begleitet werden die Kinder vom Maskottchen Gerli Gams.

Am Kitzbühler Horn stehen zum Thema Familie zusätzlich die Natur und das Panorama auf die umliegende Bergwelt im Mittelpunkt. Die steilen Felswände des Kaisergebirges grüßen aus nächster Nähe. Bei guter Fernsicht sieht man bis zum Chiemsee und den verschneiten Bergspitzen der Hohen Tauern. Entlang des Karstweges können Jung und Alt Spannendes über die Erdgeschichte erfahren. Kletterfans und alle, die es werden möchten, finden am Kids Kletterpfad und auf der Kletterwiese auf fast 2.000 m Höhe viele Möglichkeiten, um sich auszutoben – bestes Panorama inklusive.

Tipp: Im Rahmen des KitzMountain Guidings werden vom 12.06.-03.10.2021 geführte Wanderungen am Hahnenkamm und Kitzbüheler Horn angeboten. Die Teilnahme an den geführten Wanderungen ist für Besitzer eines gültigen Lifttickets kostenlos.

Sicherer Start in den Sommer am 8. Mai 2021 auf dem Kitzbüheler Horn und Gaisberg 

„Das Gütesiegel garantiert Qualität, schafft ein Unterscheidungsmerkmal auf dem Markt und sichert das Erlebnisangebot für die Gäste“, erläutert Mag. Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel. Los geht der Sommerbetrieb offiziell am 8. Mai 2021 mit der Hornbahn und dem 4er-Sessellift auf dem Gaisberg. Die Hahnenkammbahn folgt am 13. Mai 2021. „Wie schon im Winter werden wir auch im Sommer alles tun, um unseren Gästen ein sicheres und gleichzeitig genussvolles Bergerlebnis zu ermöglichen.“

Naturnahes Freizeitangebot am Berg 

Seit vielen Jahren verzeichnen die Bergbahnen im gesamten Alpenraum steigende Umsatzzahlen im Sommer. „Es ist unsere Aufgabe, das lokale Angebot am Berg nachhaltig hervorzuheben und mithilfe unserer Sommerbahnen zugänglich zu machen“, erklärt Walter Astl, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel. Viele schätzen die bequeme Auffahrt mit den Seilbahnen. Vor allem für Kinder ist das Gondelfahren im Sommer ein besonderes Erlebnis. Oben angekommen erhalten sie die Möglichkeit, sich nach Herzenslust auszutoben und ‚einfach Kind sein zu dürfen‘. „Aus  diesem Grund ist die Benutzung der Sommerbahnen beim Kauf einer KitzSki Saisonkarte für die Wintersaison 2021/22 wieder inklusive.“ Der Super-Vorverkauf für KitzSki-Saisonkarten startet Anfang Mai 2021.

Über das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ Das Gütesiegel Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen ist eine Initiative des Fachverbandes Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich. Das Gütesiegel vereint die Experten und Vorreiter des heimischen Sommer-Berg-Tourismus unter Österreichs Seilbahnen. Nur Betriebe, die mindestens 160 Qualitätskriterien erfüllen, werden Mitglied der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Zudem müssen sie sich in einem der fünf Themen – Abenteuer, Familie, Panorama & Naturerlebnis, Genuss, Kunst & Kultur – spezialisieren und alle drei Jahre die Re-Zertifizierung bestehen.

 

V.l.: „aktueller" Geschäftsführer Mag. Daniel Berchthaller, langjähriger Geschäftsführer Mag. Wolfgang Habersatter, Gründungsgeschäftsführer Siegfried Keinprecht sen., Gründungsgeschäftsführer Rudolf Walcher, langjähriger AR-Obmann Christian Steiner sen. und „aktueller" AR-Obmann Christian Steiner jun. Foto: Archiv Reiteralm Bergbahnen, gerald.grünwald et al

50 Jahre Reiteralm Bergbahnen! 1971 bis 2021

Die Reiteralm wurde am 21. März 1971 gegründet. Nur 9 Monate später, im Dezember 1971, wurden die Betriebsbewilligungen erteilt und in die erste Skisaison gestartet.

Am 21. März 1971 kamen die Gründungsgesellschafter beim Pichlmayrgut zusammen und es wurde somit der Grundstein für den erfolgreichen Auf- und Ausbau des Skiberges Reiteralm gelegt. Die Weitsicht der damals verantwortlichen, initiativen und beteiligten Personen, der Zusammenhalt und die Vision – einen eigenen Skiberg zu realisieren – waren einzigartig.

Auszug aus der Broschüre „25 Jahre Reiteralm Bergbahnen“:

1971 hatten sich aus dem Gemeindegebiet von Pichl-Preunegg 92 Gesellschafter zusammengefunden, die die „Reiteralm Bergbahnen“ gründeten. Sie brachten ein Stammkapital von 4,5 Millionen Schilling auf. Wobei einige der Gesellschafter dafür einen Kredit aufnehmen mussten.

Das Land Steiermark schloss sich als 93. Gesellschafter an. Nach eingehender Überprüfung des Projektes „Ausbau des Skigebietes Reiteralm“ sagte der damalige Landeshauptmann Josef Krainer sen.: „Gute Sache!“

Unter dem Vorsitz vom Bürgermeister Josef Steiner fand die Gründungsversammlung statt, bei der die Gesellschafter persönlich anwesend waren. Weiters waren ein Wirtschaftstreuhänder und der Notar dabei sowie ein Vertreter der Raiffeisenbank Schladming. Als Obmann des Aufsichtsrates wurde Josef Steiner gewählt, Siegfried Keinprecht sen. und Rudolf Walcher wurden als Geschäftsführer bestimmt, dann wurden die Aufsichtsräte gewählt – alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Direkt anschließend wurde mit dem Bau begonnen – mit größtem Einsatz ALLER wurde somit der Skiberg Reiteralm realisiert.  Nach nur 9-monatiger Bauzeit! wurden am 21. Dezember 1971 die Betriebsbewilligungen für DSB Reiteralm I und Schlepplift Reiteralm II erteilt. Und es wurde somit in die erste Skisaison 1971/1972 gestartet.

Das Skigebiet Reiteralm vergrößerte sich stetig, es folgten die weiteren Ausbauschritte und Investitionen:

Auswahlweise seien erwähnt: 1973 Schlepplift Reiteralm III, 1974 DSB Gasselhöhe, 1977 Schlepplift Holzerlift, 1980 4er-Gondelbahn ab Gleiming, Muldenlifte, Kinderland, 4er-Sessellift Seppn Jet (anstelle Reiteralm II), 6er-Sesselbahn Gasselhöhe (anstelle DSB Gasselhöhe), Gondelbahn Silver Jet, 6er-Schoberbahn, Kinderland-Erweiterung…

Im Jahr 1995 kam ein weiteres Skigebiet dazu – die Fageralm Bergbahnen wurden gekauft. Das Unternehmen vergrößerte sich somit nochmals und war nun auch im angrenzenden Salzburger Raum vertreten.

In all den Jahren wurde auch ein großes Augenmerk auf den Bereich „Beschneiung“ gelegt. Pumpstationen wurden errichtet, Schneiteiche wurden gebaut, kilometerlange Leitungen wurden verlegt und moderne Schneigeräte wurden eingesetzt. Heute kann der Skiberg, bei optimalen Voraussetzungen, innerhalb weniger Tage komplett beschneit werden und die Pisten werden von modernsten Pistengeräten präpariert.

Im Winter 1998/1999 wurde die Schladminger 4-Berge-Skischaukel realisiert – 123 Pistenkilometer nonstopp können den geschätzten Gästen angeboten werden.

Im Jahr 2001 wurde der Ski- und Marketingverbund „Ski amade“ gegründet – Österreichs größtes Skivergnügen. Fünf Skiregionen sind hier vereint und mit einem Skipass befahrbar.

Stetig wurde auch das Angebot „Training der Ski-Weltelite“ aufgebaut. Mehrmals im Jahr trainierten und trainieren zahlreiche internationale Rennteams, um sich jeweils perfekt auf den Rennwinter vorzubereiten.

Die hohe Qualität bei den Trainingspisten gipfelte in eine Weltcup-Rennserie: Innerhalb 11 Monaten wurden 5 Weltcup-Rennen auf der Reiteralm durchgeführt! Im Winter werden zahlreiche nationale und internationale Rennen, Damen und Herren, in Zusammenarbeit mit dem WSV Pichl-Reiteralm auf der Reiteralm durchgeführt.

In den letzten Jahren wurde dann auch zusätzlich das Sommer-Angebot auf der Reiteralm verstärkt ausgebaut. Neben den einzigartigen „natürlichen“ Angeboten, speziell erwähnt sei der Spiegelsee mit der Dachsteinspiegelung, wird auch ein großes, sportliches und genussvolles Angebot, im Besonderen für Wanderer, Familien und Biker, angeboten.

Zusammenhalt aller Partner

Besonders hervorzuheben ist, dass die Weiterentwicklung und Aktivitäten nur in bester Zusammenarbeit mit ALLEN Partnern umgesetzt werden können. „Dieses Jubiläum wollte man natürlich entsprechend und mit viel Freude mit den Gesellschaftern und Wegbegleitern feiern, aber aufgrund der Situation (Covid-19-Maßnahmen) ist dies im Moment nicht möglich. Aber lassen wir uns dennoch die Freude über 50 Jahre Reiteralm, den größten privatwirtschaftlichen Seilbahnbetrieb der Steiermark, nicht nehmen und blicken wir zuversichtlich in die Zukunft“, so GF Daniel Berchthaller

„Der Zusammenhalt, das Zusammenspiel innerhalb und außerhalb der Gesellschaft ist von größter Wichtigkeit, denn nur gemeinsam ist man stark und kann so große Vorhaben verwirklichen“, so die „alte“ Garde mit Geschäftsführer Siegfried Keinprecht sen., Rudi Walcher und Wolfgang Habersatter sowie AR-Obmann Christian Steiner sen. Und AR-Obmann Christian Steiner jun. ergänzt: „Die Vision, den Mut und die Umsetzungskraft, welche die Gründungsgeneration innehatte, war einfach einzigartig. Nur so konnte dieser große und wichtige Infrastrukturbetrieb entstehen.“

Die Reiteralm Bergbahnen sagen ein großes DANKE für 50 Jahre Zusammenhalt, Verständnis und Vertrauen und freut sich auf viele weitere erfolgreiche Jahre!

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