Stabwechsel in Österreich: Peter Soukal (links) und Christian Paar.

Stabübergabe in Österreich

Bei der Kässbohrer Austria GmbH ist es soweit. Peter Soukal verabschiedet sich Ende März und übergibt die Geschäftsleitung an einen, der den Markt kennt: Christian Paar.

PistenBully Urgestein
Für Peter Soukal sieht die Welt seit über 40 Jahren rot. Seine Kässbohrer Karriere begann er 1978 als junger KFZ-Elektriker bei den SETRA Bussen, ab 1980 war er viele Jahre als Monteur im Namen von PistenBully unterwegs, hat zahlreiche Schulungen auf der ganzen Welt gehalten und wurde schließlich Serviceleiter. Seit 2006 führt er sehr erfolgreich die Geschäfte der österreichischen Kässbohrer-Tochter. Seit 43 Jahren trägt er zum Erfolg des PistenBully und des Unternehmens bei und konnte den Umsatz der Kässbohrer Austria deutlich steigern.

Nah dran am Kunden
Was sich in diesen Tagen als schwierig erweist, ist für Christian Paar sein Arbeitscredo: Nah dran am Kunden. Die erste Station bei der Kässbohrer Austria war 2005 im Kundendienst. In den folgenden Jahren lernte er in allen Bereichen das Unternehmen, die Kunden und den Markt umfassend kennen. Er war viele Jahre auch für die Schulungen zuständig. „Während der Schulungen lernt man besonders intensiv, was unsere Kunden benötigen und sich wünschen,“ blickt Christian gerne auf die Zeit zurück. Er entwickelte sich dann in Richtung Verkauf und ist seit 2013 verantwortlich für Vertrieb und Service SNOWsat Österreich. Sein Einsatz, seine Erfahrung, seine pragmatische und kundenorientierte Art machen ihn nach 16 Jahren erfolgreicher Arbeit bei der Kässbohrer Austria zum idealen Nachfolger von Peter Soukal.  Ab April 2021 ist er der neue Geschäftsführer der Kässbohrer Austria GmbH.

Sein Ziel ist, „das Unternehmen weiter so erfolgreich wie bisher zu führen und gerade in diesen schwierigen Zeiten den Zusammenhalt in der Firma aufrecht zu erhalten.“ Sein ganz persönlicher Fokus ist, die Möglichkeiten von Digitalisierung und innovativen Technologien intensiv zu verfolgen und daraus einen Vorteil für Kunden und Kässbohrer zu generieren.

Der 36-jährige Paar ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Neben Motor- und Bogensport entspannt er gerne beim Skifahren.

Christian hat sich viel für die Zukunft vorgenommen und freut sich sehr auf seine neuen Aufgaben: „Ich sehe großes Potential darin, die Bereiche Vertrieb PistenBully und SNOWsat zu vereinen. Und auch für die PRO ACADEMY habe ich schon Ideen, diese noch besser und zukunftsorientiert aufzustellen“. Christians besonnene Art, sein Ehrgeiz und seine Zielstrebigkeit werden ihm dabei zu Gute kommen, diese Veränderungen auch immer im Sinne der Kunden und Mitarbeiter voranzutreiben.

„Ich werde die Seilbahnfamilie vermissen“
Peter Soukal wird künftig die Seilbahnfamilie fehlen. Der 63-jährige schätzt besonders, dass hier noch die Handschlagqualität gilt. Sein Dank an die Kunden steht vor allem für das Vertrauen und die Offenheit, die ihm stets entgegengebracht wurde. „Die österreichischen Kunden haben mich vor allem gelehrt, großen Optimismus und Glauben in die Zukunft und in die eigene Branche zu setzen.“

Er denkt auch gerne an seine Monteurs-, Versuchs- und Schulungszeiten zurück, die ihn rund um den Globus gebracht haben. Bei einigen Einsätzen war es ihm direkt unangenehm, wenn er gesehen hat, unter welchen einfachen Bedingungen Monteure in anderen Ländern gelebt haben, verglichen mit dem europäischen Wohlstand.

Ihm fallen natürlich auch viele Anekdoten aus all den Jahren ein. Als regelrechter Held ging er aus einem Einsatz in Argentinien hervor: Ein eigentlich sehr zuverlässiger PistenBully 200 DW war zwei Jahre lang nicht einsatzfähig. Peter wurde geschickt, um das zu richten. Vor Ort stellt er fest, dass das Problem nicht am Fahrzeug selbst sondern nur am Non-Stopp-Schalter lag. Er hatte den Respekt seiner argentinischen Kollegen, als er das Fahrzeug stolz aus der Garage fuhr.

Wer Peter kennt, weiß, dass er solche Situationen auch immer mit Humor genommen hat. Trotz der vielen Arbeit, des Stresses und der zahlreichen Kilometer auf österreichischen Autobahnen, blickt er wehmütig zurück.

Gleichzeitig freut er sich auf seine Pensionistenzeit, die er mit Reisen mit seiner Ehefrau und den Enkelkindern, diversen Reparaturen seiner Oldtimer und seiner jahrzehntelangen Herrenrunden bereits gut geplant hat. Einzig die „To Do-Liste“ seiner Ehefrau, macht ihm Kopfzerbrechen. Aber wie wir alle Peter Soukal kennen, wird er auch diese erfolgreich meistern!

Seinem Nachfolger wünscht Peter „immer die Ruhe zu bewahren, sachlich und fachlich an die Aufgaben ranzugehen und vor allem Glück und Erfolg, das Unternehmern durch diese schwierigen Zeiten zu steuern.“

Jens Rottmair, CEO Kässbohrer Geländefahrzeug AG: „Die gesamte Kässbohrer-Mannschaft und ich persönlich wünschen Peter eine gesunde und sorgenfreie Pension. Wir werden seine immer freundliche und österreichische liebenswerte Art sehr vermissen. Für Peter stand der Kunde immer im Vordergrund. Christian Paar wünsche ich ein erfolgreiches Händchen bei seiner neuen Aufgabe. Das Gute dabei ist, dass wir wissen, ein Guter geht – ein Guter kommt“, fasst Jens Rottmair zusammen.

GrischaConsult AG

TFA Meeting Point online am 30. 3.

Die überaus angespannte Situation der Tourismusbetriebe im alpinen Raum ist Gegenstand des TFA MeetingPoint am 30. März 2021 von 9 – 11 Uhr, an der jeder online kostenlos teilnehmen kann. Bergbahner  und Touristiker diskutieren darüber, „Wie es uns geht – und wie weiter?

Die alpinen Tourismusunternehmen stehen vor happigen Herausforderungen nach einer Wintersaison mit – je nach Region – Ertragsausfällen von 30 – 90% bei den Bergbahnen und noch grösseren Rückgängen oder sogar Totalausfällen in der Hotellerie und Gastronomie – Überleben pur!

Weil im März das persönliche Zusammentreffen mit Branchenkollegen noch nicht möglich ist, präsentiert das TFA-Team länderübergreifend und verbandsunabhängig eine zweistündige Kurzveranstaltung im online-Format. Eine Kurzanalyse wichtiger Entwicklungen, Erkenntnisse und Kennzahlen von grischconsulta sowie Originalstimmen vor Ort aus der Schweiz, aus Österreich, Deutschland und Südtirol vermitteln eine Übersicht wie es um die Tourismuswirtschaft in den Alpenländern am Ende dieses Winters steht.

Führende Unternehmer aus der Bergbahn-und Tourismusbranche sowie die Verbandsspitzen geben kurze Live-Interviews zur Situation vor Ort. Im anschließenden Roundtable geht es um die Frage: wie weiter – wie weiter im Sommer und in den nächsten Jahren mit oder nach Covid?

Der TFA MeetingPoint schafft damit eine Plattform für den internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Branche. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Moderation übernimmt Forumsgründer Roland Zegg.

Anmeldungen für den online TFA MeetingPoint am 30. 3. und/oder für das reguläre 30. TFA
am 20. – 22. September 2021 unter

info@tourismusforum.ch

oder www.tourismusforum.ch

 

 

Der Vorstand der Bergbahn Kitzbühel gratulierte den vier Gewinnern des ecoKitz Ideenwettbewerbs. Im Bild von links: Christoph Kellner, Mag. Christian Wörister, Josef Egger, Walter Astl, Florian Wörgetter, Luzia Krall, Karl Cerny und Mag. Anton Bodner (Fritz Soder ist nicht auf dem Bild zu sehen). Foto: Elisabeth Laiminger

ecoKitz Ideenwettbewerb: KitzSki-Mitarbeiter lieferten nachhaltige Ideen für die Zukunft

KitzSki forciert die Umsetzung von Maßnahmen, um die Nachhaltigkeit zu steigern. Deshalb wurde hausintern der ecoKitz Ideenwettbewerb ins Leben gerufen. Aus den 35 eingereichten Projekten hat eine Jury vier Siegerprojekte ausgewählt. Die Projekte beinhalten Ideen zur Steigerung der Energieeffizienz von Betriebsanlagen, Energieeinsparung und Stromproduktion bei Betriebsanlagen, Gestaltung kreativer Nachhaltigkeitskonzepte und Etablierung ressourcenschonender Betriebsabläufe.

Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit betreffen alle Lebensbereiche und werden die zukünftige Lebensqualität stark beeinflussen. Die Bergbahn Kitzbühel ergreift Maßnahmen, um langfristig Energie und Ressourcen einzusparen und nachhaltige Konzepte in allen Unternehmensbereichen umzusetzen. „Die Mitarbeiter in diesen Prozess einzubinden, ist der erste wichtige Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Deshalb haben wir im Sommer 2020 den ecoKitz Ideenwettbewerb ins Leben gerufen“, erklärt Mag. Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel. „Allen Teilnehmern gebührt ein großer Dank für ihr Engagement. Ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich oft, dass sich die innere Haltung verändert und neuen Werten zum Durchbruch verholfen werden kann. „Mit der Umsetzung der Ideen aus dem ecoKitz Ideenwettbewerb können wir dem Zukunftsthema Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Davon profitieren die Umwelt, unsere Kunden und unser Unternehmen“, so Mag. Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel.

Auch Walter Astl, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel, bekräftigt, dass der Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit auch ein Gewinn für das Unternehmen sei. „Unseren Gästen wird das harmonische Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie immer wichtiger. Deshalb investieren wir vor allem in moderne Technik und die Optimierung der Betriebsabläufe.“

Über den ecoKitz Ideenwettbewerb

Die Bergbahn AG Kitzbühel hat den ecoKitz Ideenwettbewerb im Sommer 2020 ins Leben gerufen. Alle Mitarbeiter der Bergbahn wurden aufgerufen, bis zum Jahresende ihre Ideen einzureichen. Die Prämierung der Siegerprojekte erfolgte im März 2021.

Die vier Siegerprojekte im Überblick

  1. Preis für Christoph Kellner, Betriebsleiter-Stellvertreter (Betriebsleitung Kirchberg): Steigerung der Energieeffizienz von Betriebsanlagen durch Sensibilisierung der Mitarbeiter und gezieltes Strom-Management.
  2. Preis für Fritz Soder, Elektriker (Betriebsleitung Kirchberg): Energieeinsparung und Stromproduktion bei Betriebsanlagen durch Evaluierung des Heizbedarfes und aufrüsten der Photovoltaik-Anlagen.
  3. Preis für Karl Cerny, Leitung EDV (Zentralbüro der Bergbahn Kitzbühel): Ökologisch kreative Nachhaltigkeitskonzepte durch Förderung der Biodiversität sowie die Digitalisierung verschiedener Prozesse
  4. Preis für Luzia Krall, Rechnungswesen (Zentralbüro der Bergbahn Kitzbühel): Gestaltung ressourcenschonender Betriebsabläufe durch Evaluierung der bedarfsorientierten Nutzung.

 

 

Slope-Master Siegfried Rumpfhuber. Foto: Reichmann

Reichmann Ski & Board Tuning: Online-Premiere des Reichmann Slope Masters

Im Februar wurde die neueste Maschineninnovation aus dem Hause Reichmann in einer Online-Premiere dem Fachpublikum vorgestellt. Der neue Slope Master ist der wahrscheinlich kleinste Schleifautomat für Ski und Snowboards am Markt. Neben der besonders kompakten Baugröße bringt er zahlreiche weitere spannende Features für den Anwender mit.

Klein im Design – groß in der Leistung

Der neue Slope Master vereint zahlreiche Anwendervorteile in einem äußerst kompakten Gehäuse. Der reduzierte Aufbau macht die Installation und Wartung des Automaten besonders einfach. Durch die Möglichkeit, den Schleifstein für Ski in verschiedene Zonen für Vorschliff und Strukturschliff abzurichten, erzielt der Anwender mit nur einem Stein dasselbe hochwertige Schleifresultat wie ein Automat mit zwei Schleifsteinen. Das spart Zeit, Material und Platz in der Werkstatt. Als weiteres Highlight lässt sich der Slope Master mit der Kantenschleifmaschine DTS-U II RACE zu einem Vollautomaten für Belag und Kante verbinden. Dabei ist der Automat universell einsetzbar: vom Langlaufski über Alpinski oder extra lange Sprungski bis hin zum Snowboard.

Vorstellung auf der ISPO Digital 2021

Als einer der ersten und langjährigsten Aussteller auf der ISPO in München blieb Reichmann der Messe auch in diesem außergewöhnlichen Jahr treu. In einem virtuellen Brandroom konnten die Online-Messebesucher den neuen Slope Master und weitere Highlights des Unternehmens entdecken und über Livechat kommunizieren. „Selbstverständlich kann eine Online-Messe den persönlichen Kontakt und eine Live-Vorführung der Maschine nicht ersetzen. Dennoch war es uns wichtig, trotz der schwierigen Umstände Teil der ISPO Digital zu sein und die Plattform als Ergänzung unserer eigenen Kanäle zu nutzen“, so Stefan Reichmann.

Persönliche Vorführtermine nach Absprache

Unter der Microsite www.slopemaster.de ist der neue kompakte Schleifautomat online erlebbar. Als zusätzliches Angebot bietet Reichmann nach persönlicher Absprache und unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygienevorschriften auch individuelle Vorführtermine im Showroom in Weissenhorn an.

Dramatische Auswirkungen des Ausfalls der Wintersaison auf den Arbeitsmarkt. (gerundete Zahlen)

Ausfall der Wintersaison bringt Wirtschaftssystem ins Wanken

Der alpine Tourismus ist keine Insel der Seligen. Er ist der Motor eines gesamten Wirtschaftssystems. In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen rund um die Covid19-Pandemie gehen Touristiker nun von einem Totalausfall der Wintersaison aus. Was das in Zahlen bedeutet und welche Auswirkungen das weit über die Branche hinaus hat, zeigt die von Vitalpin in Auftrag gegebene Hochrechnung der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW). Keine Nächtigungen im Winter 2020/21 heißt: 15,8 Milliarden Euro Umsatzausfall und eine Steigerung der Arbeitslosen um knapp 200.000 im Alpinen Raum.

Eine touristische Öffnung wird es aller Voraussicht nach in dieser Saison nicht geben, das ist im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen nicht mehr realistisch. Die von Vitalpin, der internationalen Interessensgemeinschaft für alpines Wirtschaften, in Auftrag gegebene Hochrechnung zeigt die dramatischen wirtschaftlich Auswirkungen, die weit über die Branche hinaus zu spüren sind. Hannes Parth, Obmann von Vitalpin, zeigt sich besorgt: „Durch Reisewarnungen und Lockdowns steht nicht nur der Tourismussektor vor enormen Herausforderungen. Auch viele andere Branchen, die indirekt vom Reisegeschehen abhängig sind, haben mit massiven Umsatzeinbußen zu kämpfen. Der Virus hat die Gesundheit des gesamten Wirtschaftssystems im Alpenraum ins Wanken gebracht. Umso mehr gilt es an dieser Stelle, einen großen Dank an Seilbahnunternehmen und an jene Betriebe zu richten, die trotz wirtschaftlicher Verluste, Freizeit- und Sportaktivitäten für Einheimische unter Einhaltung größtmöglicher Sicherheitsvorkehrungen ermöglicht haben. Denn wie sowohl die Erfahrung als auch eine Studie der AGES in Österreich bestätigen, stellt die Ausübung von Outdoor-Aktivitäten wie Skifahren, keinen Widerspruch zu einer verantwortungsvollen Pandemiebekämpfung dar, sondern ist ein wertvolles Angebot, insbesondere für unsere Kinder.“

Wirtschaftsmotor Tourismus

Die Hochrechnung analysierte Auswirkungen der Nächtigungsrückgänge im Alpenraum im Winter 2020/21 auf die Umsätze, die Wertschöpfung, den Arbeitsmarkt und die unselbstständigen Einkommen in den unterschiedlichen Wirtschaftszweigen. Unter „alpiner Raum“ werden in der Hochrechnung die österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Steiermark, der Kanton Graubünden, der Freistaat Bayern sowie die autonome Provinz Bozen – Südtirol verstanden.

Destinationen und Betriebe bekamen die direkten Auswirkungen der Corona-Krise sehr schnell zu spüren. Die Umsatzausfälle in den direkt betroffenen Sektoren führen aber über die realwirtschaftlichen Kreislaufverflechtungen sowie die innerregionalen Lieferbeziehungen am Ende zu Einbußen in allen Branchen. Die Hochrechnung zeigt, dass der Totalausfall des Nächtigungstourismus im alpinen Raum einen Wertschöpfungsverlust von 23 Milliarden Euro, einen Einkommensverlust von 8,7 Milliarden Euro und einen Verlust an knapp 200.000 Jobs mit sich bringt. Stark betroffene Bereiche, neben dem Tourismus an sich, sind etwa der Handel und die Bauwirtschaft. Über 32.000 Verkäuferinnen und Verkäufer bangen um ihren Job und mehr als 13.000 Bauarbeiter. Stark betroffen sind auch Mobilitätsanbieter, Dienstleister und die Landwirtschaft. Weil die Abnehmer aus der Gastronomie und Hotellerie fehlen, müssen Tonnen an wertvollen Lebensmitteln vernichtet werden: „So wie eine Kuh auch in Pandemiezeiten weiter Milch gibt, muss auch angebautes Gemüse geerntet werden, unabhängig davon, ob es dafür Abnehmer gibt oder nicht. Das führt dazu, dass allein in Tirol kürzlich 120.000 Tonnen Kohl vernichtet werden mussten, um nur ein Beispiel für die prekäre Lage der indirekt betroffenen Branchen zu geben“, zeigt Theresa Haid, Geschäftsführerin von Vitalpin, auf.

„Diese Zahlen beweisen deutlich, dass ein gesundes Wirtschaften im Alpenraum ohne die Schlüsselindustrie Tourismus nicht möglich wäre. Es bleibt nur zu hoffen, dass die staatlichen Hilfspakete ausreichen, um die gesunden Betriebe durch diese schwierige Zeit zu bringen. Nur so kann die Branche gut vorbereitet und mit Zuversicht in den Sommer starten. Das Bedürfnis zu reisen ist ungebrochen gegeben und die Menschen sehnen sich nach Qualitätsurlaub und Erholung in den Alpen“, so Haid abschließend.

Dramatische Auswirkungen des Ausfalls der Wintersaison auf den Arbeitsmarkt. (gerundete Zahlen)

Funicular Santa Cova. Foto: LEITNER

In der Pilgerbahn zur Kapelle Santa Cova

2018 erhielt LEITNER den Auftrag zur Modernisierung der Standseilbahn am Montserrat in Katalonien. Seit Sommer 2020 ist die neue Bahn wieder im Einsatz.

Das Benediktinerkloster Montserrat befindet sich im beeindruckenden gleichnamigen Bergmassiv nordwestlich von Barcelona und ist seit Jahrhunderten ein bekanntes Wallfahrtszentrum. Für einen bequemen Transport der Pilger zu den diversen Orten des Geländes wurden im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche verschiedene Verkehrsmittel in dieser Gegend errichtet. So wurde etwa 1929 neben der Zahnradbahn von Montserrat auch eine Standseilbahn gebaut, die das Kloster mit der Kapelle Santa Cova, der „Heiligen Höhle“, verbindet – jenem Ort, an dem laut der Überlieferung das Gnadenbild der Jungfrau von Montserrat gefunden wurde. Aufgrund der Beschädigungen durch heftige Sturzregen im Juni 2000 musste die ursprüngliche Bahn durch eine neue Anlage ersetzt werden.

2018 hat die Betreibergesellschaft der Bahn, die Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya (FGC), LEITNER und dessen spanische Niederlassung Teleféricos y Nieve mit der Modernisierung der Standseilbahn beauftragt. Die Untergestelle wurden in der neuen Revisionswerkstatt bei LEITNER in Leinì entwickelt und gebaut, auch die Bremsen sowie die Elektrotechnik wurden ersetzt. Die Karosserie wurde von einem Partnerunternehmen in Salerno (IT) komplett erneuert und das Zugseil ausgetauscht.

Die Wagen sollten insgesamt an Gewicht verlieren, um eine höhere Transportkapazität zu erreichen. Die geforderte Kapazität von 25 Personen pro Wagen konnte schließlich sogar übertroffen werden – die zwei Wagen bieten nun Platz für jeweils 40 Passagiere. Eine der größten Herausforderungen bei diesem Projekt war der Zugang zur Bahnstrecke. Diese befindet sich an einer sehr steilen Stelle des Berges, weshalb für die Anlieferung der Wagen sowie den Austausch des Zugseils eine detaillierte technische Planung nötig war.

Die Standseilbahn überwindet in etwa drei Minuten auf einer Länge von 262 Metern einen Höhenunterschied von 118 Metern und eine maximale Steigung von 56,5%. In der Mitte der Strecke können die zwei Wagen durch einen doppelten Gleisabschnitt aneinander vorbeifahren. Im Sommer 2020 konnte die renovierte Bahn wieder in Betrieb genommen werden.

Technische Daten Funicular Santa Cova:

  • Geneigte Länge: 262 m
  • Höhendifferenz: 118 m
  • Fahrgeschwindigkeit: 2 m/sec
  • Förderleistung: 40 Personen/Wagen
  • Anzahl Fahrzeuge: 2

Im Beisein der beiden Vorstände der Snow Space Salzburg Bergbahnen, Christina König und Wolfgang Hettegger, absolvierte die 33 Jahre alte Flying Mozart Gondelbahn am Sonntag die letzte Fahrt auf das Grießenkar. © Bene Oberhuber / Snow Space Salzburg

Snow Space Salzburg: Baustart für die Flying Mozart Gondelbahn NEU

Das Generationenprojekt Skifahren über 12 Gipfel und 5 Täler nimmt mit dem Neubau der Flying Mozart Gondelbahn, von Wagrain/Kirchboden auf das Grießenkar, konkrete Formen an. Mit Beginn der Wintersaison 2021/22 wird die 33 Jahre alte Kabinenbahn von einer neuen, hochmodernen 10er Gondelbahn abgelöst.

Aufgrund des Beschlusses der österreichischen Bundesregierung, den behördlichen Lockdown von Hotellerie und Gastronomie zu verlängern, haben die Snow Space Salzburg Bergbahnen entschieden, die Bauarbeiten für die hochmoderne 10er Gondelbahn Flying Mozart früher als ursprünglich geplant wiederaufzunehmen. Bereits gestern, am Montag den 22.Feb, wurde mit dem Abriss der alten Bahn begonnen und die Bautätigkeiten für die neue Bahn fortgesetzt.

Am Sonntag hatten Wintersportler im Snow Space Salzburg zum letzten Mal die Gelegenheit mit der 1988 errichteten Flying Mozart Gondelbahn, von Wagrain Kirchboden aus ins Skigebiet, aufzusteigen. In den letzten 33 Jahren absolvierte die Bahn 58.000 Betriebsstunden und beförderte gesamt 33,7 Millionen Wintersportler und Wanderer unfallfrei auf das auf 1.991 Metern Seehöhe liegende Grießenkar.

Wolfgang Hettegger, der Vorstandsvorsitzende der Snow Space Salzburg Bergbahnen, zeigte sich bei der allerletzten Fahrt der Flying Mozart Gondelbahn optimistisch: „Wir sind uns unserer Verantwortung als touristischer Leitbetrieb und der Strahlkraft des Bauvorhabens Flying Mozart Gondelbahn NEU bewusst. Der gefasste Entschluss, die Bautätigkeiten früher als ursprünglich geplant wiederaufzunehmen und die neue hochmoderne 10er Kabinenbahn bis zur Wintersaison 2021/22 fertigzustellen, soll ein deutliches Signal an die vielen touristischen Betriebe in unserer Region sein, dass es nach dem Totalausfall der heurigen Wintersaison, wieder bergauf gehen wird und in den nächsten Jahren wieder ganz andere Winter auf uns zukommen werden.“

Der Neubau der Flying Mozart Gondelbahn stellt eine der drei zentralen Säulen für das Generationenprojekt „Skifahren über 12 Gipfel und 5 Täler“ dar und rückt den Ort Wagrain in den Mittelpunkt des neuen Großskigebiets. Mit der neuen Verbindungbahn Panorama Link zwischen Wagrain und Kleinarl/Flachauwinkl konnte bereits zu Beginn dieser Wintersaison das erste Meilenstein-Projekt erfolgreich in Betrieb genommen werden. Die ebenfalls für diesen Sommer geplante Winkl-Link Verbindungsbahn zwischen den Skigebieten Shuttleberg Flachauwinkl/Kleinarl und Flachauwinkl/Zauchensee komplettiert die neue Skiverbindung und lässt die Region zu den größten und abwechslungsreichsten Wintersportdestinationen der Alpen aufsteigen.

Die neue Flying Mozart Bahn wird die 970 Höhenmeter auf das Grießenkar in weniger als 11 Minuten überwinden und bis zu 4.000 Gäste pro Stunde bergwärts befördern (aktuell 2.500 Personen). Die Gondelbahn der Firma Doppelmayr zählt somit zu den leistungsstärksten Einseilumlaufbahnen weltweit. Längere Wartezeiten an der Tal- bzw. Mittelstation gehören künftig endgültig der Vergangenheit an. Die 142 deutlich größeren Omega-V Gondelkabinen überzeugen mit ergonomischen Einzelsitzen mit Sitzheizung und einem modernen hellen Design mit viel Glas und höchster Beinfreiheit. Als absolutes Novum werden die High-Tech Kabinen mit einer integrierten Beleuchtung und freiem WLAN ausgerüstet sein und mit zusätzlichen Features die Gondelfahrt für den Gast zum Erlebnis machen. Zudem bieten die Gondel-Kabinen ausreichend Platz für Kinderwägen, Mountainbikes und andere Sportgräte.

Mit Montag wurde der Skibetrieb im Snow Space Salzburg zur Roten 8er Gondelbahn verlegt, so können die einheimische Wintersportler weiterhin, die aktuell optimalen Wetter- und Pistenbedingungen zum Skifahren nutzen. Mit der Inbetriebnahme der Roten 8er Gondelbahn sind auch die Anlagen im Kinderland Wagrainis Winterwelt bei der Mittelstation der Roten 8er Gondelbahn wieder täglich geöffnet. An den kommenden Wochenenden werden in allen drei Orten (Flachau, Wagrain, St. Johann/Alpendorf) zusätzliche Seilbahnanlagen in Betrieb genommen und so den Gästen im Snow Space Salzburg ein umfangreiches Pisten- und Seilbahnangebot geboten, bei Schönwetter jeweils bereits ab Freitag.

 

Die Bergbahn Kitzbühel tut alles, um das Skivergnügen trotz Corona-bedingter Einschränkungen möglich zu machen. Im Bild: Reihe hinten: Team zur Betreuung der COVID-Test-Station. Reihe vorne von links nach rechts: Mag. Christian Wörister, Thomas Rass, GF Rass & Dorner, und Mag. Anton Bodner. Foto: Elisabeth Laiminger

COVID-Test-Station für Wintersportler von KitzSki

Am Parkplatz Klosterfeld (P2) nahe der Talstation der Hahnenkammbahn in Kitzbühel haben Wintersportler ab sofort täglich von 08:00-12:00 Uhr die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Beachtet werden muss, dass es mindestens 15 Minuten lang dauern kann, bis das Testergebnis vorliegt. Es wird in Papierform ausgehändigt (keine Verständigung per SMS). Wer ein gültiges Liftticket von KitzSki (auch Saisonkarten und Verbundtickets) vorweisen kann, hat gegenüber anderen Vortritt.

Ein negativer Corona-Test ist derzeit – neben einiger Ausnahmen – zur Ausübung des Ski- und Snowboardsports notwendig, heißt es seitens der Tiroler Landesregierung. Die Bergbahn Kitzbühel tut alles dafür, damit seine Gäste Ski fahren gehen können. „Unser Ziel ist es, den Skibetrieb – zwar in eingeschränkter Form – weiterhin täglich bis 11. April aufrecht zu erhalten. Das tun wir, weil wir es als unsere Pflicht ansehen, den Einheimischen und unseren Saisonkartenbesitzern bzw. all jenen, die derzeit eine Möglichkeit haben, um bei uns Ski zu fahren, ein attraktives Freizeitangebot anbieten zu können“, betont Mag. Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel. Die wirtschaftliche und gesundheitspolitische Lage ist weiterhin sehr angespannt und macht es erforderlich, den Skibetrieb anzupassen. „Wir setzen seit dem Saisonstart im Dezember ein umfangreiches Maßnahmen- und Sicherheitspaket um, welches wir laufend evaluieren und weiterentwickeln, damit die Verbreitung von COVID beim Skisport nahezu unwahrscheinlich ist“, erklärt Mag. Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel. Trotz vieler Widrigkeiten setzt sich die Bergbahn Kitzbühel dafür ein, den Gästen das Skivergnügen zu ermöglichen. „Darum bitten wir unsere Gäste dringend um Unterstützung und ersuchen alle, die Sicherheitsbestimmungen gewissenhaft umzusetzen“, so Mag. Anton Bodner und Mag. Christian Wörister.

Weitere Möglichkeiten für einen kostenlosen Corona-Test 

  • Screening-Straße Kitzbühel: 7 bis 16 Uhr | Parkplatz Schwarzsee | 6370 Kitzbühel
  • Veranstaltungszentrum Kaisersaal St. Johann in Tirol: 8 bis 16 Uhr | Bahnhofstraße 3 | 6380 St. Johann i. T.

Alle Teststraßen sind auf der Website der Tiroler Landesregierung einsehbar: https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/infekt/coronavirus-covid-19-informationen/tirol-testet/

 

Saalbach-Hinterglemm. Foto: saalbach.com/Daniel Roos

Neue Pumpstation: Saalbach-Hinterglemm investiert in energieeffiziente Gesamtlösung

Mit einer Pumpanlage der neuesten Generation von TechnoAlpin investiert die BBSH Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm GmbH in eine energieeffiziente Komplettausstattung zum weiteren Ausbau der Schneesicherheit.

Im Sommer 2020 begannen in Hinterglemm die Arbeiten an einem zweijährigen Bauprojekt zur Verbesserung der Schneesicherheit. Der neue Speicherteich Rosswald mit einem Volumen von etwa 230.000 m3 versorgt künftig den Skiraum zwischen Rosswald und Reiterkogel. Er vervielfacht die Schneileistung des bislang für diesen Bereich genutzten Speicherteichs durch eine besonders effiziente Lösung.

Als Generalunternehmer für die Pumpstation wurde TechnoAlpin – Weltmarktführer auf dem Gebiet innovativer Beschneiungslösungen mit Österreich-Sitz in Volders/Tirol – im Mai 2020 beauftragt. „Da wir bereits unsere Schneeerzeuger von TechnoAlpin beziehen, wollten wir auch beim Bau der Pumpstation alles aus einer Hand haben“, erläutert Alexander Gensbichler, Geschäftsführer der BBSH. „Ein perfektes Zusammenspiel von Pumpen und Schneeerzeugern in einem Leitsystem wirkt sich zudem positiv auf die Energiebilanz aus.“

Energieeffiziente Anlage

„Bei der Pumpstation in Hinterglemm handelt es sich um eine Anlage der neuesten Generation“, erklärt Alexander Aichhorn, Verkaufsleiter von TechnoAlpin Austria. „Die Wassermenge kann ohne Vordruckpumpen direkt vom Speicherteich entnommen werden; drehzahlgeregelte Pumpen ermöglichen eine energieeffiziente Nutzung bei nicht vollständiger Auslastung der Anlage.“ Außerdem sind dank effizienter Gruppierung nur mehr zwölf Pumpen für die installierte Gesamtleistung von 3.225 KW nötig. Eine Gesamtpumpleistung von 540 l/s garantiert die gleichzeitige Versorgung aller Schneeerzeuger.

Neueste Sensor-Technik und optimierte Kühltürme

Im Maschinenraum werden neueste Sensoren installiert, welche gleichzeitig mehrere Werte messen und übertragen können. „Die digitalen Komponenten liefern einen umfassenden Überblick über den Ist-Zustand der Anlage und benachrichtigen das Schneiteam im Falle eines Fehlers“, betont Aichhorn. Diese Technologie vereinfacht die Wartung des Skigebiets und geht mit einer Zeitersparnis für das gesamte Team einher.

„Wir können alle wichtigen Parameter der Beschneiungsanlage auf einen Blick überwachen“, so Gensbichler. „Zudem ist mit der Einbindung der Schneehöhenmessung ein zielgerichtetes und effizientes Beschneien möglich. Schließlich ist es uns ein großes Anliegen, mit unseren wertvollen Ressourcen so sparsam wie möglich umzugehen. Dabei unterstützt uns das Statistik-Tool von TechnoAlpin.“

Zudem kommen in Hinterglemm eigens konzipierte Kühltürme von TechnoAlpin zum Einsatz, welche im Laufe der Zeit energetisch stark optimiert wurden. Durch die Seevorkühlung wird die Leistung der einzelnen Schneeerzeuger angepasst und damit die Energieeffizienz gesteigert. Die einzelnen Anlagenkomponenten des Projektes beim Reiterkogel wurden von TechnoAlpin so konzipiert, dass die Baukubatur möglichst gering ausfällt und ein vereinfachtes Bauwerk mit wartungsfreundlicher Raumnutzung entsteht.

Zeller Schulkinder bedankten sich bei der Schmittenhöhebahn AG für die tollen Pistenbedingungen mit dieser liebevoll gestalteten Collage

Große Zustimmung für die Schmitten bei Einheimischen

Mit einem vorbildlichen Sicherheitskonzept unter dem Motto „Stay Healthy – Stay Schmitten“ und einem Top-Angebot für Einheimische und Tagesgäste startete das Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See in den Winter. Das große Engagement der Schmittenhöhebahn AG, die perfekte Pistenpflege und das breite Angebot sorgen gerade in diesem speziellen Winter für viel Beifall bei heimischen Wintersportlern.

Auch wenn dieser Winter aufgrund der anhaltend angespannten Gesundheitslage und den damit verbundenen strengen Reisebeschränkungen mit keinem anderen vergleichbar ist – für die Verantwortlichen der Schmittenhöhebahn AG war klar, dass mit dieser Wintersaison eine große Verantwortung für die heimische Bevölkerung einhergeht.

Bedürfnisse der Bevölkerung im Fokus

„Auch wenn der Betrieb in der Wintersaison 20/21 nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden darf, war für uns klar, dass wir der Bevölkerung trotz allem ein vielfältiges Angebot zur Verfügung stellen wollen“, so Vorstand Dr. Erich Egger. Sportliche Bewegung in der Natur – so betonen Experten – sei gerade in dieser angespannten Zeit enorm wichtig. Deshalb habe man besonders auch mit Blick auf Kinder, Jugendliche und Familien und deren psychische wie physische Gesundheit ein entsprechendes Wintersportangebot zur Verfügung stellen wollen, so Egger.

Engagement erntet enorme Resonanz

Die Resonanz auf dieses Engagement sei in dieser Dimension überraschend und deshalb umso erfreulicher. Egger: „Mit Blick auf unsere Social-Media-Kanäle ist diese Zustimmung auch messbar!“ Zwischen November und Jänner habe man Topwerte in der Interaktion erreicht, aber auch deutliche Zuwächse in der regionalen Reichweite – etwa mit einer Steigerung um knapp 36% auf Instagram. Besonders erfreulich sei die direkte Gästeresonanz, die besonders das akribisch umgesetzte Covid-Sicherheitspaket, die umsichtigen Mitarbeiter und das bestens präparierte Pistennetz lobte. „Ein schönes Feedback erreichte uns von den Zeller Kindern und Jugendlichen, die sich mit einer eigens angefertigten Collage bei uns bedankt haben – diese Zustimmung für unsere Arbeit direkt vor der Haustür ist für uns enorm wertvoll“, bedankt sich Egger.

Leitbetrieb mit regionaler Verantwortung

Selbstverständlich nimmt die Schmittenhöhebahn AG auch ihre regionale Verantwortung als Leitbetrieb und Arbeitgeber in der Region Zell am See-Kaprun in dieser außergewöhnlichen Zeit besonders ernst. „Auch wenn der Großteil unserer Gäste außerhalb Salzburgs in diesem Winter nicht zu uns kommen kann, sind alle 200 Stammmitarbeiter unseres Unternehmens seit dem ersten Lockdown mit an Bord.“ Mit diesem Zusammenhalt und Optimismus wolle man nun auch die restliche Wintersaison im Sinne der heimischen Bevölkerung bestreiten, um dann den Blick gemeinsam auf das nachhaltige Sommerangebot auf der Schmitten zu richten. Egger: „Aus vielen Gästezuschriften wissen wir, wie sehr sich die Menschen bereits auf die Schmittenhöhe im Sommer freuen. Wir sind zuversichtlich, dass wir ein starkes Comeback erleben werden – genauso wie im letzten Jahr, in dem wir mit einem Top-Sicherheits-Konzept gekoppelt mit einzigartigen Erlebnissen am Berg und See unsere Gäste überzeugen konnten.“

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