Die neue Verbindungsbahn Panorama Link verbindet die beiden Skigebiete Snow Space Salzburg und Flachauwinkl/Zauchenseen Panorama Link verbindet die beiden Skigebiete Snow Space Salzburg und Flachauwinkl/Zauchensee
Panorama Link Verbindungsbahn im Snow Space Salzburg gestartet
Sicheres Skifahren über 12 Gipfel und 5 Täler dank umfangreicher Corona-Präventionsmaßnahmen
Die Snow Space Salzburg Bergbahnen haben am 24. Dezember den Winterbetrieb aufgenommen. Dazu gehört auch die Panorama Link, die neue Verbindungsbahn zwischen dem Skiberg Grießenkar in Flachau/Wagrain und den Nachbarskigebieten Flachauwinkl/Kleinarl und Zauchensee. „Mit dem heutigen Tag wird eine jahrzehntelang gehegte Vision wahr: Skifahren über die 12 schönsten Gipfel und 5 Täler des Salzburger Pongaus im Herzen von Ski amadé. Die neue Verbindungsbahn Panorama Link macht es möglich und setzt einen Meilenstein in der Geschichte unserer Wintersportdestination“, erklärt Wolfgang Hettegger, Vorstandsvorsitzender der Snow Space Salzburg Bergbahnen. Die Panorama Link ist eine moderne 10er Kabinenbahn, die ihren Namen dem beeindruckenden Panoramablick auf die Hohen und Niederen Tauern verdankt, den man während der Fahrt genießen kann. „Wir haben die Seilbahnen so gewählt, dass bereits zu Beginn der Saison ein größtmögliches Pistenangebot zur Verfügung steht, sollte es die Besucherfrequenz zulassen, werden wir kurzfristig weitere Seilbahnen in Betrieb nehmen“, verspricht Hettegger.
Skibetrieb in herausfordernden Zeiten
Die Freude über den Saisonstart ist jedoch nicht ungetrübt. „Wir stehen in dieser Saison vor einer Herausforderung, wie sie noch nie da war. In den Wochen nach Weihnachten und Silvester, die normalerweise zu unseren stärksten Zeiten gehören, fallen die gesamten Urlaubsgäste weg. Dennoch möchten wir Einheimischen und Tagesgästen das Skifahren ermöglichen. Wir wollen zeigen, dass der Skisport dank dem umfangreichen Sicherheitskonzept gefahrlos möglich ist,“ erläutert Hettegger die Hintergründe. Wirtschaftlichen Nutzen bringe der Betrieb in diesen Wochen kaum, heißt es weiter. Durch die Anbindung an die Tauernautobahn ist das Skigebiet für Tagesgäste einfach erreichbar. „Wir hoffen, dass wir durch die neue Skiverbindung und unser vielfältiges Pistenangebot zusätzlich bei den Tagesgästen punkten können“, so Hettegger.
Payback-Garantie für Stammkunden
Im Bereich des Ticketangebots gibt es in dieser Saison eine besonders kulante Lösung. Einerseits wurde der Saisonkartenvorverkauf bis zum 31.12.2020 verlängert, andererseits gibt es eine nutzungsabhängige Payback-Garantie. Das heißt, wenn Saisonkartenbesitzer in der Wintersaison weniger als 15 Mal Skifahren gehen, bekommen sie am Ende einen anteiligen Betrag zurückerstattet. Diese Rückerstattung ist unabhängig davon, aus welchem Grund die Saisonkarte nicht voll genutzt wurde.
Betriebsleiter Andreas Werlberger, Aufsichtsrats-Vorsitzender, Bgm. Dr. Klaus Winkler, Vorstand Walter Astl, Vorstandsvorsitzender Mag. Anton Bodner, Vorstand Christian Wörister (v.r.n.l.) Ganz links Covid-19 Beauftragte Stefanie Prader mit dem schweren Ordner, der ein Drittel der Kitzbüheler Covid Maßnahmen beinhaltet. Foto: gb
KitzSki fährt zu Weihnachten an: Gesundheit hat höchste Priorität
Die durch die Pandemie schwer gebeutelte Tourismusbranche sucht nach Lösungen, die Seilbahnen in Betrieb gehen zu lassen und damit den Sport auf der Piste der breiten Öffentlichkeit zu ermöglichen. KitzSki startet den Liftbetrieb am 24. Dezember und hat dazu ein hervorragendes Covid-Sicherheitskonzept ausgearbeitet.
„Egal welche Auflagen noch auf uns zukommen, wir werden den Skibetrieb zu Weihnachten starten“, erklärte KitzSki Aufsichtsrats-Vorsitzender, Bgm. Dr. Klaus Winkler, vor wenigen Tagen. „Wenn wir nur für zehn Minuten fahren dürfen, tun wir das. Für uns überwiegen hier aber nicht die wirtschaftlichen Aspekte, sondern wir sehen es als unsere sozialpolitische Verantwortung, die Lifte in Betrieb zu nehmen. Wir wollen der Bevölkerung in der Region mit der Möglichkeit, das Skigebiet in Ruhe näher kennen zu lernen, ein aufrichtiges Danke sagen für die Unterstützung, die sie der manchmal beschwerlichen Tourismuswirtschaft geben!“
Dazu hat KitzSki, das mit 40 Anlagen zu Weihnachten in Betrieb geht, ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, das die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern gewehrleisten soll. Aufsteller, Lautsprecherdurchsagen und eigens dafür geschultes Personal erinnern die Gäste daran, Abstand zu halten und den Mund-Nasen-Schutz zu tragen – das ist verpflichtend in den öffentlichen Bereichen, in den Zu- und Ausstiegen sowie in den Seilbahnen. Die Gondeln werden nur zur Hälfte der zulässigen Kapazität ausgelastet. Die Gondeln werden zudem regelmäßig mit Kaltvernebelung und die Kabinen der Horngipfelbahn mit UV-C Licht desinfiziert. Diese UV-C Licht Desinfektion wurde von der Planlicht GmbH entwickelt (MM berichtete darüber in Ausgabe 7/20). KitzSki setzt als Kooperationspartner vier solcher Desinfektionsgeräte ein. „Die Desinfektion einer Großkabine dauert je nach Kabinengröße 5-10 Minuten“, erklärt Andreas Werlberger, Betriebsleiter der Kitzbüheler Hornbahn. „Das passt sich genau der Lade- und Entladezeit am anderen Ende der Pendelbahn an. Sämtliche Kabinen der Umlaufbahnen werden bei uns ständig kaltvernebelt, so dass auch hier die größte Sicherheit gewährt ist!“
Rund 35 sanitäre Anlagen stehen im gesamten Skigebiet flächendeckend zur Verfügung. Sie sind entsprechend ausgeschildert, befinden sich im Bereich ausgewählter Seilbahnanlagen (Tal- oder/und Bergstation) oder in Bergrestaurants. Die Bewirtung durch die Gastronomie am Berg ist gesetzlich nicht möglich, es werden jedoch an zehn Hütten Take-away-Lösungen angeboten.
Vorstandsvorsitzender Mag. Anton Bodner betont ausdrücklich: „Für uns hat natürlich die Gesundheit oberste Priorität. Daher wurde ein seriöses Konzept sehr umfangreich ausgearbeitet. Wir sind froh, dass wir den Einheimischen und den 8.000 Saisonkartenbesitzern die Gelegenheit geben können, unbeschwert und ohne Wartezeiten auf leeren Pisten Skifahren zu können. Wir haben ohnehin alles für die Betriebsaufnahme bereitgestellt, also fahren wir auch unter allen Umständen an!“
Stefanie Prader, die Covid-19 Beauftragte der Bergbahnen Kitzbühel, arbeitet seit dem Sommer am umfangreichen Präventionskonzept. „Neben den Sicherheitsvorkehrungen im Bahnbereich setzen wir stark auf Online-Ticketing, haben neue zusätzliche Parkplätze geschaffen und trafen eine Vereinbarung mit dem Postbus, um die Beförderungen der Skifahrer problemlos zu gestalten. Im Bahnbetrieb gewähren wir nur eine 50% Auslastung, außerdem fährt keine Bahn länger als 15 Minuten, also innerhalb der Sicherheitsgrenzen!“ gb
LEITWOLF h2MOTION. Foto: PRINOTH
PRINOTH bringt den Wasserstoff auf die Skipisten!
Der Betrieb von Pistenfahrzeugen war bis dato untrennbar mit dem Verbrauch von Diesel verbunden. Der Südtiroler Hersteller PRINOTH sagt den fossilen Energieträgern nun den Kampf an und sorgt mit dem neuen Konzeptmodell LEITWOLF h2MOTION für einen Kulturwandel und eine Weltpremiere zugleich: Erstmals geht ein Fahrzeug mit Wasserstoffbrennstoffzelle in die aktive Testphase und skizziert damit die Zukunft von ressourcenschonendem und nachhaltigem Pistenmanagement. Neben dem LEITWOLF, schickt PRINOTH mit dem HUSKY eMOTION zugleich auch das neueste reinelektrische Pistenfahrzeugmodell an den Start. www.prinoth.com/cleanmotion
„Unsere Unternehmensgruppe spricht nicht nur über Umweltschutz, sondern setzt konkrete Schritte: von der Produktion erneuerbarer Energie bis hin zur Herstellung und Installation von Windkraftanlagen, von der Umsetzung von innovativer Elektromobilität im öffentlichen Transportsystem und nun die Einführung von CO2 neutralen Pistenfahrzeugen. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Verpflichtung“, so der Vorstandsvorsitzende der HTI Unternehmensgruppe, Anton Seeber, der PRINOTH dahingehend als Vorreiter bezeichnet.
„Unsere PRINOTH-Entwicklerteams haben mit dem LEITWOLF h2MOTION die Verbindung zwischen umweltfreundlichem Antrieb und unverminderter Kraft erreicht. Mit dem neuen Modell vereinen wir alle leistungsbezogenen Ansprüche und schaffen den 100-prozentigen Verzicht auf fossile Energieträger“, so PRINOTH Vorstandsvorsitzender Klaus Tonhäuser. So zeigt der Vergleich mit dem Diesel-LEITWOLF, dass die neue, wasserstoffbetriebene Version nichts an seinen technischen Höchstwerten eingebüßt hat. In Sachen Motorleistung kann das neue Konzeptfahrzeug mit 544 PS (400kW) gegenüber dem klassischen Modell noch weiter zulegen und übertrifft dieses sogar.
Ein Riesenschritt auf dem Weg zum klimaneutralem Skigebietsbetrieb
Damit startet PRINOTH eine neue Ära der Pistenpräparierung, die auch auf die Ökobilanz ganzer Skigebiete eine positive Auswirkung haben wird. Zahlreiche Skigebiete setzen bereits seit Jahren in unterschiedlichen Bereichen auf teils massive Investitionen in die Steigerung von Nachhaltigkeit. Neben der Energiegewinnung und der verstärkten Nutzung regionaler Ressourcen steht dabei vor allem das ökologisch verantwortungsvolle Pistenmanagement an vorderster Stelle. Das Fahrzeug kann bereits am 20. und 21. Dezember in Alta Badia bei der Gran Risa-Piste besichtigt werden, wo am Sonntag und Montag die beiden Skiweltcuprennen stattfinden.
Neues E-Modell macht die emissionsfreie Fahrzeug-Offensive komplett!
Neben dem LEITWOLF h2MOTION, der in Sachen Antrieb eine Kombination aus Wasserstoffbrennstoffzelle und E-Motor darstellt, schickt PRINOTH mit dem HUSKY eMOTION zugleich das neueste reinelektrische Pistenfahrzeugmodell an den Start. Damit setzt der Hersteller in zwei der zukunftsträchtigsten Energie-Segmente ein imposantes Innovationssignal, das alternative Technologien perfekt auf die herausfordernden Einsätze auf mitunter schwierigem Terrain abstimmt.
Daten Konzeptfahrzeug
LEITWOLF h2MOTION
- Motorenleistung: 544 PS (400kW)
- Antrieb: H2-Brennstoffzelle, Elektromotor
- Autark-Arbeitszeit: bis zu vier Stunden
- Sofortiges max. Drehmoment ab Start: 2300 Nm
HUSKYeMOTION
- Motorenleistung: 270 PS (200kW)
- Antrieb: Elektromotor
- Batterieleistung: 190 kWh
- Autark-Arbeitszeit: bis zu drei Stunden
- Sofortiges max. Drehmoment ab Start: 1140 Nm
) Theresa Haid (GF Vitalpin) mit Christian Baumgartner (Vize-Präsident CIPRA International) bei einem der Workshops zum Thema "Tourismus mit Zukunft".
Vitalpin: Schutz der Alpen & Tourismus darf kein Widerspruch sein
Die Tourismusbranche im Alpenraum wird von diversen Seiten zum Umdenken aufgefordert. Vitalpin rief anlässlich des Internationalen Tages der Berge zu mehr Dialog auf. Zwei aktuelle Projekte des Vereins zeigen, dass Tourismus und der Schutz der Alpen kein Widerspruch sind.
Umweltzerstörer, Klimasünder oder gar geldgierige Alpenkaiser – es sind oftmals keine schmeichelhaften Attribute, die den alpinen Touristikern in der medialen/öffentlichen Debatte zugeschrieben werden. Die Gräben scheinen tief und die Herausforderungen, vor denen der alpine Lebensraum steht, sind enorm. Neben einem fortschreitenden Gesellschafts- und Klimawandel hat die Corona-Krise den Tourismus besonders stark getroffen und defacto zum Erliegen gebracht. Die hohe Bedeutung und der Nutzen des Tourismus für die Menschen in den Alpen werden uns dadurch wieder deutlich vor Augen geführt.
Grabenkämpfe als Sprengsatz für die Gesellschaft
Theresa Haid, die Geschäftsführerin von Vitalpin betont: „Für den alpinen Wirtschaftsraum spiele der Tourismus eine lebenswichtige Rolle, umso wichtiger ist es, dass auch die Bevölkerung hinter dieser Leitbranche steht.“ Wenn sich aber die Menschen in städtischen Ballungsräumen und in den alpinen Tälern nicht mehr über touristische Zukunftsentwicklungen und Erfolgschancen einig werden, so hätte das enorme Sprengkraft für die Gesellschaft in den Alpenländern.“
Gesellschaftliche Akzeptanz für Tourismus erneuern
Um unterschiedliche Interessen zu moderieren, habe Vitalpin heuer das Projekt „Tourismus mit Zukunft“ ins Leben gerufen, so Haid: „Für Besucher ist der Alpenraum ein Ort der Erholung und er zieht deshalb jedes Jahr unzählige Gäste an. Das sichert die Lebensgrundlage für viele Einheimische, aber: Die Alpen sind auch ein fragiles Ökosystem, das es zu schützen gilt. In diesem Spannungsverhältnis müssen nun erfolgreiche, tragfähige und breit akzeptierte Perspektiven erarbeitet werden, die dem Tourismus auch neue Entwicklungen und Projekte ermöglichen. Deshalb arbeitet Vitalpin seit knapp einem Jahr mit Touristikern, Experten aus unterschiedlichen Branchen aber auch mit NGOs an neuen Visionen für einen nachhaltigen und zukunftstauglichen Tourismus. „Mit dieser Initiative wollen wir die Dialogbereitschaft zwischen Tourismusbranche, einheimischer Bevölkerung, politischen Entscheidungsträgern, Umweltschutz, Medien sowie der Wissenschaft stärken und den Weg für notwendige Veränderungen bereiten. Unser Ziel ist es, Brücken zwischen den Lagern zu bauen, um so unseren wertvollen Naturraum zu schützen aber auch die Branche enkeltauglich weiterzuentwickeln.“
NGOs und Tourismusbranche rücken näher zusammen
Christian Baumgartner, Vize-Präsident von CIPRA International und einer der an diesem Projekt beteiligt ist, begrüßt das Engagement von Vitalpin. „Die Bereitschaft aus der Tourismusbranche heraus, Änderungen voranzutreiben und sich für den Schutz, als auch für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt der Alpenregion einzusetzen stimmt mich positiv. In meiner Doppelrolle als Wissenschafts- und NGO-Vertreter halte ich den konstruktiven Dialog für essenziell wichtig, um die Nachhaltigkeit im Tourismus voranzubringen. Die Alpen sind unser aller Lebensraum. Von Ihrem Erhalt sind wir abhängig und das gelingt uns nur, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen.“
Vitalpin KimaInvestment: Naturschutz und touristische Wertschöpfung
Die Zusammenarbeit mit CIPRA International, aber auch anderen NGOs wie z.B. POW (Protect our Winters) werde man im kommenden Jahr weiter intensivieren, betont Haid. Und kündigt für das Jahr 2021 bereits eine neue Initiative an: „Wir arbeiten derzeit in einem internationalen Netzwerk und mit Beteiligung von starken Tourismusbetrieben mit Hochdruck an einem regionalen Klimaschutzprojekt zum Schutz der Alpen. Das Projekt namens Vitalpin KlimaInvestment wird bereits Anfang 2021 starten und zeigen, dass touristische Wertschöpfung und konkrete Beiträge zum Schutz unseres gemeinsamen alpinen Lebensraums sich nicht ausschließen müssen“, so Haid abschließend.
Resterhöhe © Michael Werlberger
Skitourengeher sind auf der Resterhöhe ab sofort herzlich willkommen
Tourenskischuhe, Tourenski, Felle, Teleskopstöcke, Jause und Tee – viele Skitourengeher stehen bereits in den Startlöchern, um zu einer Skitour aufzubrechen. Die Bergbahn Kitzbühel weiß, dass die Vorfreude bei manchen sehr groß ist.
Ab dem Parkplatz Pass Thurn bzw. der Talstation 6SB Resterhöhe gibt KitzSki für eine genüssliche Pisten-Skitour (Piste Nummer 70) grünes Licht. Gut zu wissen ist, dass das Parken auf dem Parkplatz Pass Thurn für alle Saisonkartenbesitzer kostenlos ist. Die Bergbahn Kitzbühel ersucht alle Skitourengeher, besonders vorsichtig zu sein. Der reguläre Skibetrieb startet erst am 24.12.2020 und bis dahin werden die Pisten präpariert. Hinweis: Betreten auf eigene Gefahr! Pistensperren sind zu beachten! Das Pisten-Skitourengehen auf allen anderen Pisten von KitzSki ist bis 24.12.2020 ausdrücklich verboten!
Beschilderte Pisten-Skitouren ab 24.12.2020
KitzSki beteiligt sich mit drei Routen an der Pisten-Skitouren Initiative des Landes Tirol. Ziel ist es, die Infrastruktur und Angebote für Pistentourengeher in ganz Tirol zu erweitern. Die Pisten-Skitouren von KitzSki werden separat ausgeschildert. Auf diesen Routen können die Skitourengeher sicher sein, dass sie auf genehmigten Wegen unterwegs sind und auch die naturschutzrechtlichen Bestimmungen von Experten abgeklärt wurden.
Die neu beschilderten Pisten-Skitouren im Überblick:
> Gaisberg (Ausgangspunkt: Parkplatz Gaisberg 4er Sesselbahn in Kirchberg)
> Hochetzkogel (Ausgangspunkt: Parkplatz Bichlalmlift)
> Bichlalm bis zur Bergstation der Schneekatze (Ausgangspunkt: Parkplatz Bichlalmlift)
Die grüne Flotte von Kässbohrer freut sich auf Nachwuchs! Foto: Kässbohrer, D. Kalbermatten
Serienreif und bezahlbar
In Sachen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein nimmt Kässbohrer schon seit langem eine Vorreiterrolle ein. Nicht umsonst kommt der einzige alternative Antrieb von Kässbohrer: Der PistenBully 600 E+ mit dieselelektrischem Antrieb ist schon seit rund zehn Jahren am Markt – und dies bereits in der zweiten Generation. Nicht umsonst hat sich der PistenBully 100 E zu einer realistischen emissionsfreien Alternative für Loipen und Skihallen entwickelt. Und überdies ist Kässbohrer nicht umsonst schon seit 2019 Teil eines Pilot-Wasserstoffprojektes mit dem Ziel, ein serienreifes Fahrzeug auf die Piste zu bringen.
PistenBully 600 E+ – Meilenstein unter den Pistenraupen
Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG sieht sich als Technologieführer einer langen Tradition verpflichtet, Dinge besser zu machen. Bereits 2012 wurde das weltweit erste diesel-elektrisch angetriebene Pistenfahrzeug seinem alpinen Einsatz übergeben. Die Nachfrage nach der zweiten Generation dieses Fahrzeuges übersteigt sogar das Angebot. So ist auch Dominik Kalbermatten, Pisten-Rettungschef bei der Saastal Bergbahnen AG begeistert von dem Fahrzeug: „Unseren PistenBully 600 E+ geben wir nicht mehr her!“
PistenBully 100 E: auf dem Weg von der Studie zum serienreifen Produkt
Auch beim ersten rein elektrischen PistenBully 100 E ist der Übergang geschafft: Präsentiert als Weltneuheit auf der Interalpin 2019, geht Kässbohrer jetzt den nächsten Schritt und entwickelt die Studie zur Serienreife weiter. Selbstverständlich nutzt man hierbei die Synergieeffekte aus den Erfahrungen der letzten 10 Jahre für elektrische Antriebe. „Wir wollen diese Technologie nicht nur serienreif, sondern auch bezahlbar machen,“ erklärt Michael Kuhn, Leiter Entwicklung bei Kässbohrer in Laupheim. „Denn erst, wenn diese vielversprechende Technologie bezahlbar ist, wird sie auch breit genutzt. Und erst das wirkt positiv auf die Natur.“
Zukunft Wasserstoff im Fokus
Die Verkehrsexperten in Europa sind sich einig: Frühestens Mitte der 2020-er Jahre wird die Infrastruktur einen praktikablen Einsatz von wasserstoffbetriebenen PKW ermöglichen. Bei uns in den Bergen wir das noch etwas länger dauern. „Wenn Tankstellen auch in den Skigebieten verfügbar sein werden, dann stehen wir mit einer serienreifen und bezahlbaren Wasserstoffmaschine bereit,“ verspricht Michael Kuhn. Deshalb ist Kässbohrer bereits seit Anfang 2019 Entwicklungspartner des österreichischen Wasserstoffprojektes „HySnowGroomer“ zur Entwicklung einer wasserstoffbetriebenen Pistenraupe mit entsprechender Infrastruktur. „Parallel sind wir mit einigen multinationalen Herstellern in Kontakt, um unseren Kunden dann eine top aktuelle und hochwertige Antriebstechnologie anbieten zu können, die auch weltweit von unserem Service supportet werden kann.“
Sauberer Skispass für Betreiber und Wintersportler
„Das Projekt HySnowGroomer ist der konsequente nächste Schritt in unserer Strategie für effiziente und nachhaltige Pistenpräparierung,“ fasst Kuhn zusammen. „Denn eins ist sicher: Der Ruf nach nachhaltigen Konzepten wird auch in den Bergen immer lauter. Nachhaltiges Handeln schützt nicht nur die Umwelt, sondern sorgt für zufriedene Gäste und damit hohe Wirtschaftlichkeit. Deshalb kümmern wir uns um nachhaltige, serienreife und bezahlbare Antriebe. Wir sind der richtige Partner für eine Zukunft mit sauberer und effiziente Pistenpräparierung und umweltbewusstem Skivergnügen.“
FIT für die kommende Wintersaison?
In den Alpenländern liegen nun unterschiedliche COVID-Richtlinien für die kommende Wintersaison vor. Mountain Management hat hierzu zwei, speziell auf die neuen Richtlinien abgestimmte, Tools entwickelt, das Covid-E-Learning, um die Mitarbeiter über einen zusätzlichen Kanal über die bestehenden Maßnahmen informieren zu können und ein live Feedback-System, den Covid-Radar.
Ob und in welcher Menge Skifahrer/Snowboarder auf den Pisten anzutreffen sein werden, hängt sicherlich sehr stark vom Sicherheitsgefühl ab, welches die Bergbahnen in diesem Bereich vermitteln. Wie eine der aktuellen Studien von Mountain Management zeigt, ist die erwartete Sicherheit das Kaufentscheidungskriterium für den kommenden Winter. Eine Mehrheit potenzieller Gäste prüft und wägt genau ab, welches Skigebiet besondere Vorkehrungen trifft. Gewinnen werden jene Skigebiete, welche nicht nur die Norm erfüllen, sondern eben sicht-/ und erlebbar machen, dass sie sich besonders bemühen!
Das Covid E-Learning kann direkt an die Mitarbeiter, die in den Bereichen Parking/ Kasse/ Anstehzone/ Einstieg etc. tätig sind, ausgespielt werden und vermittelt die wichtigsten Maßnahmen. Ziel dieses E-Learnings ist es, die Mitarbeiter noch weiter auf die bestehenden Richtlinien zu sensibilisieren. Die vermittelten Inhalte werden durch Videos und interaktive Quizze spielerisch vermittelt. „LUCA“, die Hauptfigur dieses speziell für die Bergbahnen entwickelten E-Learning Programmes, führt den Mitarbeiter durch die Schulung.
Dieses E-Learning unterstützt bestehende Schulungen und ist auf die Verordnungen für die Österreichischen und Schweizer Seilbahnen abgestimmt.
Ebenso kann ein Video für die Kommunikation an den Gast entwickelt werden. In diesem Video wird das eigene Sicherheitskonzept präsentiert und wichtige Verhaltensregeln für die Gäste selbst erläutert. Mountain Management liefert eine Produktion, die dem Gast auf der Homepage, Social Media, Screens etc. kommuniziert werden kann. So kann sehr offensiv dieses aktuell wichtige Thema Sicherheit im Skigebiet weiter gestärkt werden.
Darüber hinaus wurde der Covid-Radar entwickelt. Bei diesem System handelt es sich um ein Live-Feedback-Tool, welches darauf abzielt, Feedback in Bezug auf die Corona-Maßnahmen zu sammeln und zu bündeln. Es liegen somit täglich entscheidende Daten vor, wie sicher sich Gäste im Gebiet fühlen und in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Die Daten können jederzeit über das Dashboard abgerufen werden. Die Umfrage erfasst die wichtigsten Touchpoints eines Skitages. Vom Parking, Anstellbereichen bis hin zur Beförderung etc. bekommen Sie ein umfassendes Bild über die Gesamtsituation.
Dem Gast und dem eigenen Personal die höchstmögliche Sicherheit zu bieten liegt im Fokus dieser Systeme!
Nähere Infos erhalten beim Produktmanager Thomas Häder: thaeder@mountain-m.com bzw. unter www.mountain-m.com.
Eiger Express. Foto: Jungfraubahnen
Spektakuläre Dreiseilbahn zum Eigergletscher
Die Eröffnung des Eiger Express ist ein Meilenstein – für die Jungfraubahnen, für Doppelmayr/Garaventa und für die gesamte Seilbahnbranche. Seilbahntechnologie, wie es sie noch nie gegeben hat, ein Panorama-Ausblick auf eine außergewöhnliche Bergkulisse und Komfort, der keine Wünsche offenlässt, sind in einer Dreiseilbahn vereint.
Für den Bau des Eiger Express setzten die Jungfraubahnen ihr Vertrauen in die Innovationskraft von Doppelmayr/Garaventa. Die Ansprüche und Wünsche an ein herausragendes Produkt wurden mit vielen technischen Neuheiten und maßgeschneiderten Entwicklungen erfüllt.
Fahrerlebnis in der modernsten Seilbahnkabine der Welt
Die neueste Kabinengeneration von Doppelmayr/Garaventa – ATRIA – bietet den Besuchern ein Fahrerlebnis, das „TOP of Europe“ mehr als gerecht wird. 26 Sitzplätze sind ausgestattet mit Sitzheizung, zwei Infotainment-Bildschirme liefern GPS-gesteuerte Informationen und sorgen für Unterhaltung und Information während der Fahrt. Ein besonderes Highlight der neuen CWA-Kabine ist die Panorama-Verglasung: Die Scheiben gehen in das Kabinendach über und geben dadurch einen unvergleichlichen Ausblick auf die Eigernordwand und die umliegende Landschaft frei. Die integrierte Scheibenheizung verhindert ein Beschlagen oder Vereisen, sodass die Sicht aus der Kabine stets ungestört ist. Die Energieversorgung für die beiden Heizsysteme wird während der Fahrt im neuentwickelten Laufrollengenerator des 3S-Laufwerks erzeugt. Die Seilbahnfahrt ist somit für alle Gäste sehr komfortabel. Auch mit Kinderwagen, Rollstuhl und Sportgeräten – Barrierefreiheit wurde beim Eiger Express und dem gesamten Terminal kompromisslos umgesetzt.
VIPs ganz im Glück
Die VIP-Kabine des Eiger Express trägt die Glückszahl 888. Die goldene Kabine mit exklusiver Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Der rote Teppich vermittelt bereits beim Einstieg ein VIP-Gefühl, die indirekte Bodenbeleuchtung sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Ein Sternenhimmel mit hunderten Lichtpunkten, drehbare Ledersessel – ebenfalls in Rot – und eine Champagnerbar vollenden die Luxus-Fahrt für bis zu acht VIP-Gäste.
Verbindung zweier Welten
Doppelmayr/Garaventa lieferte für den kombinierten Transport von Personen und Gütern eine einzigartige Neuheit. Erstmals bei einer Seilbahnanlage findet der gesamte Materialtransport während des Publikumsbetriebs und für den Besucher sichtbar statt. Dieses neuartige System erfüllt höchste Sicherheitsstandards und Effizienz auf einem neuen Niveau. Der Materialfluss ist hochgradig automatisiert und weltweit bisher einzigartig. Die Güter – z.B. Lebensmittel für die Gastronomie, Waren für die Souvenir-Shops etc. – werden von der Fördertechnik auf einen Vertikalförderer transportiert, welcher die Waren an einen neuentwickelten Verladeroboter übergibt, der dann die Kabine belädt. Doppelmayr/Garaventa hat diese Lösung gemeinsam mit LTW Intralogistics, einem weiteren Unternehmen der Gruppe entwickelt. LTW ist Spezialist für Intralogistik-Lösungen mit Erfahrung in den verschiedensten Bereichen, von Hochregallagern in Holzbautechnik bis zu Tiefkühl-Lagern für Lebensmittel. Diese Kompetenz wurde mit der Seilbahn-Expertise kombiniert, um den Gütertransport während dem normalen Fahrgastbetrieb des Eiger Express zu kombinieren.
Die Mischung macht’s
Der Eiger Express ist für verschiedene Beförderungsarten vorbereitet und bietet für alle ganz individuelle Vorteile. Für Besuchergruppen die das Jungfraujoch besuchen, wird eine Kabine im Gruppeneinstieg angehalten. Sie können so geschlossen als Gruppe komfortabel in ihre eigene Kabine einsteigen. Individualgäste steigen wie gewohnt in einem großzügigen Einstiegsbereich in die Kabine ein, während diese langsam durch die Station fährt. Möglich wird das durch ausgetüftelte Prozesse, ausgeführt von einer intelligenten Seilbahnsteuerung – Doppelmayr Connect wurde von Frey AG Stans, einem Unternehmen von Doppelmayr/Garaventa, umgesetzt. Für den Eiger Express wurden die Grundfunktionen der Steuerung mit den zusätzlichen neuen Funktionen wie den optimierten Einstiegskonzepten für Gruppen-, VIP- und Individualgäste sowie den Warentransport parallel zum Personenbetrieb mit den dazugehörigen Überwachungssystemen ergänzt. Der Seilbahnmitarbeiter kann so die gesamte Anlage mit allen Zusatzfunktionen nach dem einheitlichen, logisch aufgebauten und intuitiven Steuerungskonzept einfach und sicher bedienen. Damit beweist sich Doppelmayr/Garaventa einmal mehr als Allrounder und Lösungsanbieter für verschiedene Transportaufgaben – alles aus einer Hand.
Großprojekt V-Bahn
Mit der V-Bahn realisieren die Jungfraubahnen zusammen mit Doppelmayr/Garaventa in Grindelwald ein hochmodernes Mobilitätszentrum für die nächsten Generationen. Es vereint mit dem neuen öffentlichen Verkehrsanschluss den regionalen Zug, eine 10er-Gondelbahn, die schon letztes Jahr eröffnet wurde, sowie nun auch den Eiger Express. Der hochmoderne Terminal bietet Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten auf mehreren Stockwerken. Von einer „Meisterleistung aller Beteiligter“, sprach Jungfraubahnen-Direktor Urs Kessler, beim Rückblick auf 908 Tage Bauzeit. „Die V-Bahn sichert mittel- und langfristig die erfolgreiche touristische Zukunft der gesamten Jungfrau Region als Ganzjahres-Destination im Schweizer Tourismus. Sie bildet den Grundstein für die Destinationsentwicklung hin zu einer Premium-Destination. Die Schweiz verfügt so im internationalen Wettbewerb über eine top Winter- und Sommer-Destination mit modernem öV-Anschluss.“
Technische Daten 26-TGD Eiger Express
Schräge Länge: 6.483 m
Höhenunterschied: 1.385 m
Förderleistung: 2.200 pphpd
Fahrgeschwindigkeit: 8 m/s
Fahrzeit: 15 min
Kabinenanzahl: 44
Stützenanzahl: 7
Am 1. Dezember 2020 hat die Schmittenhöhebahn AG bei der 92. ordentlichen Hauptversammlung im Ferry Porsche Congress Center das Geschäftsergebnis 2018/19 den Aktienteilhabern via Livestream präsentiert. ©Schmittenhöhebahn AG
Schmittenhöhebahn AG präsentiert Ergebnisse
In einem besonderen Jahr bestreitet auch die Schmittenhöhebahn AG neue Wege.
Am Dienstag, 01. Dezember 2020 fand die 92. ordentliche Hauptversammlung im Ferry Porsche Congress Center statt. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie wurde die Hauptversammlung diesmal nicht nur in den Herbst verschoben – sondern fand auch erstmalig ohne anwesende Zuschauer statt. Aktienteilhaber und geladene Gäste wurden per Livestream zugeschalten und konnten das Geschehen so von Zuhause aus live mitverfolgen. Vor Ort präsentierte die Geschäftsleitung, allen voran Vorstand Dr. Erich Egger mit den Prokuristen Ernst Eder und Ing. Hannes Mayer das Geschäftsjahr 2018/19. Die Schmittenhöhebahn AG blickt auf ein erfolgreiches Berichtsjahr, mit 1.143.892 Gästen am Berg zurück. Aufgrund des überragenden Geschäftsjahres 2017/18 ergibt dies ein knappes Minus von 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahr 2020 begann für die Schmittenhöhebahn mit einem sehr guten Winter, mit einem – aufgrund der Pandemie – abrupten Ende Mitte März, gefolgt von einem überraschend erfolgreichen Sommer.
Berichtsjahr 2018/19: Ein Winter mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können
Die großen Neuschneemengen wie im Vorjahr, ließen im Berichtsjahr 2018/19 etwas auf sich warten. Lange Schönwetterperioden zögerten den Start der Beschneiung bis Mitte November hinaus. Trotz allem konnte man planmäßig am 30. November mit den ersten Bahnen im Höhenbereich in den Skibetrieb starten. Bereits im Dezember kam dann der ersehnte Neuschnee und sorgte für ideale Pistenbedingungen während der Feiertage.
Rekordwerte brachte der Jänner, tagelange Schneefälle und stürmische Wetterbedingungen sorgten für außergewöhnliche Naturschneehöhen von bis zu 630 cm. Die idealen Schneeverhältnisse, die einen Skibetrieb und perfekte Pistenbedingungen bis zum sehr späten Ostertermin sichern konnten, waren ein Mitgrund, dass trotz des späten Saisonstarts das zweitbeste Saisonergebnis, seit Firmengeschichte erzielt werden konnte. Mit 930.000 Gästeeintritten im Winter 18/19 liegt man nur 4,8 % hinter dem Vorjahresniveau.
Umso erfolgreicher präsentierte sich der Sommer, der mit 214.000 Gästeeintritten ein noch nie
dagewesenes Ergebnis lieferte und den Vorjahres-Sommer um 3,3 % überstieg. Mit den vier Schiffen am Zeller See beförderte man im Berichtsjahr 132.600 Gäste, was im Vergleich zum Vorjahr doch einen Rückgang von 9,5 % bedeutet. Großteils geschuldet ist diese Tatsache den schwierigen Wetterbedingungen im Mai, die für die Schifffahrt mit den Osterrundfahrten eine wichtige und auslastungsstarke Zeit darstellen.
Insgesamt erwirtschaftete die Schmitten einen Gesamtumsatz von € 41.054 Tsd., beförderte 1.143.892 Personen mit den Seilbahn- und Liftanlagen und 132.600 Gäste mit den Schiffen am Zeller See. Das Pinzgauer Unternehmen erzielte so einen Jahresgewinn von € 1.039 Tsd. (Vorjahr € 1.397 Tsd.).
Winter 2019/20: Eine Saison auf Rekordkurs mit abruptem Ende
2019 konnte man, dank der entsprechenden Wetterlage, bereits von 22. – 24. November mit den ersten Höhenanlagen in den Skibetrieb starten. Der Winter 19/20 wurde mit einem Meilenstein in der Geschichte der Schmittenhöhe eingeläutet, denn unter dem Motto „Über den Tälerrand“ ging mit der Eröffnung der Sektion I des zellamseeXpress am 07. Dezember ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.
Die moderne 10er Einseil-Umlaufbahn bringt WintersportlerInnen nicht nur in 12 Minuten von Saalbach auf die Schmittenhöhe, sondern war zudem ein wesentlicher Grund den regionsübergreifenden Ticketverbund „ALPIN CARD“, gemeinsam mit dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn und dem Kitzsteinhorn Kaprun ins Leben zu rufen.
Es gilt festzuhalten, dass sich die Saison sehr gut entwickelte, bereits Mitte März lagen die Gästezutritte mit 868.600 6,6 % über dem Vorjahreswert zur selben Zeit.
Leider wurde der Skibetrieb aufgrund der Ausbreitung der Corona-Pandemie mit 15.03.2020 behördlich untersagt und die bis dahin sehr erfolgreiche Wintersaison musste vorzeitig beendet werden. Aufgrund dieser Tatsache mussten einige geplante Investitionen zurückgestellt werden, so wurde zum Beispiel der Umbau des Panorama Restaurants um ein Jahr nach hinten verschoben.
Der vergangene Sommer
Große Unsicherheiten prägten das vergangene Jahr und Flexibilität und Zuversicht waren noch nie so wichtig. So war auch der Start in die Sommersaison aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lange ungewiss.
Am 29. Mai war es dann soweit und sowohl die Schifffahrt am Zeller See als auch die Bergbahn starteten etappenweise mit reduzierten Kapazitäten in die neue Saison. Der Juni entwickelte sich aufgrund der vorherrschenden Reisewarnungen noch zögerlich, doch bereits im Juli konnten erfreuliche Ergebnisse bei den Gästeeintritten, mit einem kleinen Minus im Vergleich zum Vorjahr, verzeichnet werden. Der August und der September übertrafen alle Erwartungen mit Zahlen, die das Rekordniveau vom Vorjahr überstiegen. Die Erlebnis- & Freizeitangebote wurden von zahlreichen Gästen – und was besonders hervorzuheben ist – von sehr vielen Einheimischen, sehr gut angenommen und vielfach genutzt. Ein deutliches Indiz dafür, dass die Reiselust der Menschen nach wie vor ungebrochen ist und alle nach Freiheit, Natur und Erholung streben, die nur die Berge bieten können.
Ein herausfordernder Winter liegt vor uns
Nach dem vergangenen Sommer, der alle überrascht und zuversichtlich gestimmt hat, steht nun ein Winter in den Startlöchern, der viele Herausforderungen mit sich bringt. Befindet sich das ganze Land derzeit noch in einem Lockdown, so hofft man trotz allem auf eine baldige Öffnung, um in die Wintersaison starten zu können. Hat man bereits für den Sommer umfangreiche Sicherheits- & Hygienemaßnahmen implementiert, so wurde in den letzten Wochen und Monaten nochmals intensiv an den Maßnahmen für einen möglichst reibungslosen und sicheren Winterbetrieb gearbeitet. Das Konzept beinhaltet neben der notwendigen und vorgeschriebenen Standard-Maßnahmen, noch weitere umfangreiche Zusatzmaßnahmen wie Frequenz-Cams in den Einstiegsbereichen, Auslastungsbarometer oder einer Übersicht der Parkplatzauslastung, welche dem Gast die notwendige Sicherheit und Flexibilität in seiner Tagesplanung geben sollen.
Schmittenhöhebahn AG auf einen Blick
Die Schmittenhöhebahn AG ist mit bis zu 400 Mitarbeitern in der Wintersaison einer der Leitbetriebe und wichtigsten Arbeitgeber in der Region Zell am See-Kaprun. 28 Lift- und Seilbahnanlagen auf der Schmittenhöhe, sowie die Schifffahrt am Zeller See zählen im Winter und Sommer zu den touristischen Hauptattraktionen in Zell am See-Kaprun.










