Am 1. Dezember 2020 hat die Schmittenhöhebahn AG bei der 92. ordentlichen Hauptversammlung im Ferry Porsche Congress Center das Geschäftsergebnis 2018/19 den Aktienteilhabern via Livestream präsentiert. ©Schmittenhöhebahn AG

Schmittenhöhebahn AG präsentiert Ergebnisse

In einem besonderen Jahr bestreitet auch die Schmittenhöhebahn AG neue Wege.
Am Dienstag, 01. Dezember 2020 fand die 92. ordentliche Hauptversammlung im Ferry Porsche Congress Center statt. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie wurde die Hauptversammlung diesmal nicht nur in den Herbst verschoben – sondern fand auch erstmalig ohne anwesende Zuschauer statt. Aktienteilhaber und geladene Gäste wurden per Livestream zugeschalten und konnten das Geschehen so von Zuhause aus live mitverfolgen. Vor Ort präsentierte die Geschäftsleitung, allen voran Vorstand Dr. Erich Egger mit den Prokuristen Ernst Eder und Ing. Hannes Mayer das Geschäftsjahr 2018/19. Die Schmittenhöhebahn AG blickt auf ein erfolgreiches Berichtsjahr, mit 1.143.892 Gästen am Berg zurück. Aufgrund des überragenden Geschäftsjahres 2017/18 ergibt dies ein knappes Minus von 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahr 2020 begann für die Schmittenhöhebahn mit einem sehr guten Winter, mit einem – aufgrund der Pandemie – abrupten Ende Mitte März, gefolgt von einem überraschend erfolgreichen Sommer.

Berichtsjahr 2018/19: Ein Winter mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können
Die großen Neuschneemengen wie im Vorjahr, ließen im Berichtsjahr 2018/19 etwas auf sich warten. Lange Schönwetterperioden zögerten den Start der Beschneiung bis Mitte November hinaus. Trotz allem konnte man planmäßig am 30. November mit den ersten Bahnen im Höhenbereich in den Skibetrieb starten. Bereits im Dezember kam dann der ersehnte Neuschnee und sorgte für ideale Pistenbedingungen während der Feiertage.
Rekordwerte brachte der Jänner, tagelange Schneefälle und stürmische Wetterbedingungen sorgten für außergewöhnliche Naturschneehöhen von bis zu 630 cm. Die idealen Schneeverhältnisse, die einen Skibetrieb und perfekte Pistenbedingungen bis zum sehr späten Ostertermin sichern konnten, waren ein Mitgrund, dass trotz des späten Saisonstarts das zweitbeste Saisonergebnis, seit Firmengeschichte erzielt werden konnte. Mit 930.000 Gästeeintritten im Winter 18/19 liegt man nur 4,8 % hinter dem Vorjahresniveau.
Umso erfolgreicher präsentierte sich der Sommer, der mit 214.000 Gästeeintritten ein noch nie
dagewesenes Ergebnis lieferte und den Vorjahres-Sommer um 3,3 % überstieg. Mit den vier Schiffen am Zeller See beförderte man im Berichtsjahr 132.600 Gäste, was im Vergleich zum Vorjahr doch einen Rückgang von 9,5 % bedeutet. Großteils geschuldet ist diese Tatsache den schwierigen Wetterbedingungen im Mai, die für die Schifffahrt mit den Osterrundfahrten eine wichtige und auslastungsstarke Zeit darstellen.
Insgesamt erwirtschaftete die Schmitten einen Gesamtumsatz von € 41.054 Tsd., beförderte 1.143.892 Personen mit den Seilbahn- und Liftanlagen und 132.600 Gäste mit den Schiffen am Zeller See. Das Pinzgauer Unternehmen erzielte so einen Jahresgewinn von € 1.039 Tsd. (Vorjahr € 1.397 Tsd.).

Winter 2019/20: Eine Saison auf Rekordkurs mit abruptem Ende
2019 konnte man, dank der entsprechenden Wetterlage, bereits von 22. – 24. November mit den ersten Höhenanlagen in den Skibetrieb starten. Der Winter 19/20 wurde mit einem Meilenstein in der Geschichte der Schmittenhöhe eingeläutet, denn unter dem Motto „Über den Tälerrand“ ging mit der Eröffnung der Sektion I des zellamseeXpress am 07. Dezember ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.
Die moderne 10er Einseil-Umlaufbahn bringt WintersportlerInnen nicht nur in 12 Minuten von Saalbach auf die Schmittenhöhe, sondern war zudem ein wesentlicher Grund den regionsübergreifenden Ticketverbund „ALPIN CARD“, gemeinsam mit dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn und dem Kitzsteinhorn Kaprun ins Leben zu rufen.
Es gilt festzuhalten, dass sich die Saison sehr gut entwickelte, bereits Mitte März lagen die Gästezutritte mit 868.600 6,6 % über dem Vorjahreswert zur selben Zeit.
Leider wurde der Skibetrieb aufgrund der Ausbreitung der Corona-Pandemie mit 15.03.2020 behördlich untersagt und die bis dahin sehr erfolgreiche Wintersaison musste vorzeitig beendet werden. Aufgrund dieser Tatsache mussten einige geplante Investitionen zurückgestellt werden, so wurde zum Beispiel der Umbau des Panorama Restaurants um ein Jahr nach hinten verschoben.

Der vergangene Sommer
Große Unsicherheiten prägten das vergangene Jahr und Flexibilität und Zuversicht waren noch nie so wichtig. So war auch der Start in die Sommersaison aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lange ungewiss.
Am 29. Mai war es dann soweit und sowohl die Schifffahrt am Zeller See als auch die Bergbahn starteten etappenweise mit reduzierten Kapazitäten in die neue Saison. Der Juni entwickelte sich aufgrund der vorherrschenden Reisewarnungen noch zögerlich, doch bereits im Juli konnten erfreuliche Ergebnisse bei den Gästeeintritten, mit einem kleinen Minus im Vergleich zum Vorjahr, verzeichnet werden. Der August und der September übertrafen alle Erwartungen mit Zahlen, die das Rekordniveau vom Vorjahr überstiegen. Die Erlebnis- & Freizeitangebote wurden von zahlreichen Gästen – und was besonders hervorzuheben ist – von sehr vielen Einheimischen, sehr gut angenommen und vielfach genutzt. Ein deutliches Indiz dafür, dass die Reiselust der Menschen nach wie vor ungebrochen ist und alle nach Freiheit, Natur und Erholung streben, die nur die Berge bieten können.

Ein herausfordernder Winter liegt vor uns
Nach dem vergangenen Sommer, der alle überrascht und zuversichtlich gestimmt hat, steht nun ein Winter in den Startlöchern, der viele Herausforderungen mit sich bringt. Befindet sich das ganze Land derzeit noch in einem Lockdown, so hofft man trotz allem auf eine baldige Öffnung, um in die Wintersaison starten zu können. Hat man bereits für den Sommer umfangreiche Sicherheits- & Hygienemaßnahmen implementiert, so wurde in den letzten Wochen und Monaten nochmals intensiv an den Maßnahmen für einen möglichst reibungslosen und sicheren Winterbetrieb gearbeitet. Das Konzept beinhaltet neben der notwendigen und vorgeschriebenen Standard-Maßnahmen, noch weitere umfangreiche Zusatzmaßnahmen wie Frequenz-Cams in den Einstiegsbereichen, Auslastungsbarometer oder einer Übersicht der Parkplatzauslastung, welche dem Gast die notwendige Sicherheit und Flexibilität in seiner Tagesplanung geben sollen.

 

Schmittenhöhebahn AG auf einen Blick
Die Schmittenhöhebahn AG ist mit bis zu 400 Mitarbeitern in der Wintersaison einer der Leitbetriebe und wichtigsten Arbeitgeber in der Region Zell am See-Kaprun. 28 Lift- und Seilbahnanlagen auf der Schmittenhöhe, sowie die Schifffahrt am Zeller See zählen im Winter und Sommer zu den touristischen Hauptattraktionen in Zell am See-Kaprun.

Dringende Bestellungen werden bei Kässbohrer über die Wintermonate bis 17 Uhr angenommen und noch am gleichen Tag bearbeitet. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Schneller geht’s nicht

Für die anstehende Wintersaison bietet die Kässbohrer Geländefahrzeug AG in Laupheim ihren Kunden wieder besonders verlängerte Bestellannahmezeiten im Ersatzteilwesen. Damit werden die hohen Ansprüche der Kunden nach verlässlicher Ersatzteilverfügbarkeit und geringen Ausfallzeiten in den Wintermonaten erfüllt. Schneller geht es nicht – und PistenBully ist damit führend in Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Ersatzteillieferung weltweit.

So nimmt die Ersatzteilabteilung den ganzen Winter über, ab sofort und bis zum 2. April 2021, sogar bis 17.00 Uhr Bestellungen an. Aufträge zum Versand per Nachtexpress (national) bzw. DHL (international) werden noch am Tag der Bestellung bearbeitet und verschickt.

Nach wie vor sollten Bevorratungsbestellungen idealerweise bis spätestens 15.00 Uhr übermittelt werden. Danach liegt der Fokus bei Bestellungen von betriebsnotwendigen Teilen, die für einen konkreten Schadensfall benötigt werden. Denn so ist sichergestellt, dass diese dringenden Bestellungen noch am gleichen Tag bearbeitet und umgehend per Nachtexpress (national) bzw. DHL (international) verschickt werden. Im Zweifelsfall wird der Ersatzteilvertrieb der Kässbohrer Geländefahrzeug AG direkt über eine Bearbeitung entscheiden.

An Wochenenden und Feiertagen steht der Bereitschaftsdienst von Kässbohrer wie gewohnt zur Verfügung.

3K K-onnection. Foto: Gletscherbahnen Kaprun

Spektakuläre Ansichten 3K K-onnection

Gemeinsam mit 360ty und dem Kistzsteinhorn hat Doppelmayr die Dreiseilbahn in Kaprun, 3K K-onnection, 360° erlebbar gemacht. Spektakuläre Aufnahmen von Drinnen und Draußen laden zum Entdecken dieser außergewöhnlichen Seilbahn ein. Die spektakulären Ansichten gibt es unter:

https://3k-doppelmayr.360ty.world/

360ty arbeitet mit zertifizierten Drohnen, die 360° Luftaufnahmen mit bis zu 3.000 Megapixel erstellen können. Für extrem hochauflösende Airpanoramen  gibt es sogar noch eine Option mit 8.000 Megapixel. Diese unglaublichen Auflösungen, kombiniert mit der neuesten Kamera-Technik und ausgefeilter Nachbearbeitung sind der Schlüssel zu einem einzigartigen Fotoergebnis.

 

Peter Soukal (li.) und Christian Paar. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Stabübergabe in Österreich bahnt sich an

Bei der Kässbohrer Austria GmbH bahnt sich die Übergabe der Geschäftsleitung an: Peter Soukal verabschiedet sich im Frühjahr 2021 in den Ruhestand. Das Steuer übernimmt Christian Paar.

PistenBully Urgstein
Peter Soukal blickt auf stolze 43 Jahre Kässbohrer zurück: Begonnen hat seine Karriere 1978 als KFZ Elektriker bei den SETRA Bussen, ab 1980 war er viele Jahre als Monteur im Namen von PistenBully unterwegs, hat zahlreiche Schulungen auf der ganzen Welt gehalten und wurde schließlich Serviceleiter. Seit 2006 führt er sehr erfolgreich die Geschäfte der österreichischen Kässbohrer-Tochter.

Im Schnee zuhause
Auch er ist von Anfang an nahe dran an den Kunden: Christian Paar begann 2005 im Kundendienst, wechselte dann Richtung Verkauf und ist seit 2013 verantwortlich für Vertrieb und Service SNOWsat Österreich. Ab April 2021 ist er der neue Geschäftsführer der Kässbohrer Austria GmbH.

Gemeinsame Tour in stürmischen Zeiten
Jetzt gehen die beiden nochmal zusammen auf Tour, zum Abschied, zur Vorstellung und zum gemeinsamen Austausch mit den vielen lieb gewonnenen Kunden. Im April beginnen dann die neuen Lebensabschnitte – spannend sicher für beide! Das Unternehmen und alle Mitarbeiter wünschen schon jetzt gutes Gelingen für die Übergabe, alles Gute und viel Erfolg.

233 Abfahrtskilometer zwischen dem Hahnenkamm und dem Resterkogel führen durch das 575 ha weitläufige Skigebiet von KitzSki mit 57 Liftanlagen, wovon 14 mit Sitzheizung ausgestattet sind. ©Michael Werlberger

KitzSki erneut mit „World‘s Best Ski Resort Company“ Award ausgezeichnet

Zum siebten Mal durfte KitzSki den Award „World‘s Best Ski Resort Company“ entgegennehmen und konnte sich – wie schon die Jahre zuvor – weltweit gegen renommierte Skigebiete durchsetzen. Die Auszeichnung unterstützt KitzSki vor allem im Bestreben um die langfristige Positionierung in den Nah- und Fernmärkten.

KitzSki ist es gelungen, zum siebten Mal in Folge den Titel „World‘s Best Ski Resort Company“ zu verteidigen. Diese Auszeichnung sei im höchsten Maße Ausdruck von Wertschätzung und Herausforderung zugleich – vor allem zum gegenwärtigen Zeitpunkt, weiß Mag. Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn AG Kitzbühel. „Dieser Award zeigt, dass unsere Mitarbeiter und Partner das ganze Jahr über hervorragende Arbeit leisten und dafür gebührt ihnen großer Dank“, so Mag. Anton Bodner. KitzSki konnte sich gegenüber namhaften Betreibern von Skigebieten im Premiumsegment, wie zum Beispiel Aspen Snowmass und den Vail Resorts in den USA sowie der Compagnie des Alpes in Frankreich, behaupten.

„Alles Deins zum Bestpreis“

Mag. Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel, verdeutlicht, dass die Auszeichnung von World‘s Best Skiresort für Werbemaßnahmen in den Nah- und Fernmärkten von großer Bedeutung ist. „Es gibt viele tolle Skigebiete. Wir nutzen die Auszeichnung, um uns langfristig zu positionieren. Eine unserer Kernbotschaften lautet ‚Alles Deins zum Bestpreis‘. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass alle unsere Gäste von der Superlative unseres Skigebietes profitieren“, so Mag. Christian Wörister. Das umfangreiche Angebot von KitzSki kann sich sehen lassen: 233 Abfahrtskilometer vom Hahnenkamm bis zum Resterkogel werden während der Skisaison für Genuss-Skifahrer, Freestyler und Rennfahrer täglich bestens präpariert. Auf den breiten Pisten und knackigen Rennstrecken sowie in den großzügig angelegten Snowparks findet jeder die passenden Bedingungen für einen schönen Skitag. 57 Liftanlagen – 14 davon sind mit Sitzheizung ausgestattet – stehen für die Aufstiege im 575 ha weitläufigen Skigebiet bereit. Ideal für Anfänger: 10 Übungsanlagen von KitzSki befinden sich im Tal und können kostenlos benutzt werden. KitzSki kann über 11 Zutrittsbahnen erreicht werden. Die ganze Saison über gibt es wechselnde Ticket-Aktionen für Jung und Alt. In den Hütten und Bergrestaurants können die Wintersportler eine gemütliche Einkehr genießen.

Sicherheit hat Vorrang – KitzSki ist vorbereitet 

„Es gibt ein umfangreiches Maßnahmenpaket, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Gäste zu schützen“, so Mag. Anton Bodner. Wie auch die Jahre zuvor, laufen bei KitzSki die Vorbereitungen für die Wintersaison auf Hochtouren. Die Revisionsarbeiten sind voll im Gange, Grundreinigung und Desinfektion inklusive. Die Schneekanonen sind startklar, die Pistenraupenpiloten stehen in der Poleposition. „Im Mittelpunkt steht, dass die Gäste die hervorragenden Skimöglichkeiten in Kitzbühel unbeschwert und sicher genießen können. Gerade in Zeiten wie diesen spüren wir eine große Sehnsucht nach Natur und Berg. Diese Sehnsucht wollen wir mit größtmöglicher Sicherheit erfüllen. Sobald es seitens der Regierung grünes Licht gibt, starten wir in die Wintersaison.“

Seit diesem Jahr ist Saalfelden Leogang mit Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn Österreichs größte Bikeregion

Außergewöhnliche aber erfolgreiche Mountainbike-Saison in Saalfelden Leogang

Im Jahr 2020 ist Mountainbiken so beliebt wie nie zuvor. Trotz oder vielleicht gerade wegen der besonderen Umstände haben viele ihre Leidenschaft zum Gravity-orientierten Radfahren und dem Auspowern in der Natur entdeckt.
Dementsprechend nimmt die Bike-Saison 2020 in der Region Saalfelden Leogang ein sehr zufriedenstellendes Ende. Für mehr Airtime und Adrenalin sorgte die umgebaute Hot Shots fired by GoPro. Neue Elemente im Riders Playground des Epic Bikepark Leogangs eignen sich ideal für Einsteiger. Als Austragungsort der UCI 2020  Mountainbike Weltmeisterschaft waren das Salzburger Land und Saalfelden Leogang dieses Jahr mit erschwerten Bedingungen konfrontiert, welche diszipliniert und erfolgreich gemeistert wurden.

Viele Rider begeisterte 2020 besonders die umgebaute Hot Shots fired by GoPro: Die großen Sprünge sorgen für jede Menge Spaß, viel Airtime und Adrenalin. Auf 3,1 Kilometern und 385 Tiefenmetern können die Fahrerinnen und Fahrer an ihren Sprung-Skills arbeiten und diese weiter ausbauen. Manche der Tables sind bis zu acht Meter lang und fordern viel Erfahrung auf dem Bike. Die Hot Shots eignet sich für erfahrene Bikerinnen und Biker und schlängelt sich mit einer Breite von etwa 2,5 Metern von der Asitz Bergstation durch den Wald mit Tables, Anliegern und Doubles und führt bis zum Flow Link des Epic Bikepark Leogang.

Learn early – from Rookie to Pro
Hat man noch nicht ganz so viel Zeit auf dem Bike verbracht, kann man sich im Riders Playground austoben, welcher 2020 deutlich ausgebaut wurde. Er befindet sich im Talbereich der Asitzbahn und gilt als einer der größten Einsteiger-Bereiche in den europäischen Bikeparks. Neu hinzugekommen ist hier der Mini Speedster – für alle, die schon mal etwas Downhill-Luft schnuppern möchten. Die zweite neue Strecke – die Maxi Line ist ein bunter Mix aus Tables, Drops und engen Radien, wo das neu Erlernte auf die Probe gestellt werden kann. Darüber hinaus gibt es im Riders
Playground seit diesem Sommer auch eine Bike School Area mit kleinen Obstacles für die Bikeschule Elements Outdoorsport, die sich ideal zum Trainieren der Bike-Basics, wie zum Beispiel dem Bunny Hop, eignet. Für mehr Komfort für Klein und Groß sorgt zudem ein weiteres neues Förderband, welches die Fahrerinnen und Fahrer im Riders Playground bequem zu den zwei neuen Lines sowie zum Fuße des Velosolutions Pumptracks bringt.

Insgesamt blickt man im Bikepark trotz der Herausforderungen des Jahres 2020 auf eine erfolgreiche Bike-Saison zurück: „Wir konnten zwar im Frühjahr aufgrund von Covid-19 erst zwei Wochen später starten und mussten jetzt seit dem 02. November den Bikepark schließen, aber im Großen und Ganzen hat der Mountainbike-Sport 2020 einen extremen Aufschwung erlebt“, so Headshaper Reini Leitner über die diesjährige Situation in Saalfelden Leogang.

BILD zu OTS - Hermann Maier zeigt im neuen Video wie Skifahren im kommenden Winter trotz COVID-Virus funktionieren kann

Hermann Maier zeigt in neuem Video, wie Skifahren 20/21 trotz COVID-Virus funktionieren kann

Um Skifahrer und Snowboarder bei der Ausübung ihres Wintersports bestmöglich vor einer Corona-Infektion zu schützen, treffen die Snow Space Salzburg Bergbahnen für die bevorstehende Wintersaison umfassende Sicherheitsvorkehrungen. Für die Information der Wintersportler über die konkreten Maßnahmen, wurde ein Erklärvideo mit Markenbotschafter Hermann Maier produziert und kürzlich vorgestellt.

Die aktuelle Situation rund um COVID-19 stellt den gesamten Wintertourismus vor neue Herausforderungen. Damit der Skisport, in Anbetracht dieser besonderen Lage, unter größtmöglicher Sicherheit erfolgen kann, werden im Snow Space Salzburg akribisch Vorkehrungen getroffen. Die Bergbahnen setzen auf eine proaktive Kommunikation der Maßnahmen. So wurde ein animiertes Erklärvideo produziert in dem die Salzburger Skilegende Hermann Maier die einzelnen Maßnahmen detailliert erklärt. Das Video soll die einzelnen Vorkehrungen einfach und verständlich übermitteln und kann vorab auf der Snow Space Salzburg Website und den Social Media Kanälen angesehen werden und wird zudem in den Infoscreens im Skigebiet und in den Skibussen eingespielt. Auch in den Hotel-TV-Kanälen wird der aufklärende Film zu sehen sein. Außerdem setzt man im Skigebiet auf regelmäßige Lautsprecher-Durchsagen sowie einen detaillierten Aushang der Präventionsmaßnahmen.

Kostenloser Schlauchschal als Mund-Nasen-Schutz

Allen voran besteht in jenen Situationen, in denen mehrere Personen zusammentreffen können, Maskenpflicht. Das betrifft die Fahrt mit den Seilbahnen, das Anstehen bei der Kassa sowie das Anstellen bei den Liften, auch dann, wenn man sich dabei im Freien befindet. In geschlossenen Räumen wie den Sanitäranlagen oder Aufenthaltsräumen der Bergbahnen muss ebenso ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden wie in den Sportshops, im Skibus oder beim freien Bewegen in den Skihütten. Skigäste erhalten beim Ticketkauf an der Kassa kostenlos einen zertifizierten Schlauchschal, welcher als Mund-Nasen-Schutz gilt. Dieser ist auch mit Skihelm komfortabel zu tragen und schützt zudem vor der kalten Luft. Auch ein eigener Schal oder eine Sturmhaube eignen sich als Mund-Nasen-Schutz. Das Tragen des Schutzes wird von den Mitarbeitern der Bergbahnen gewissenhaft kontrolliert.

Zusätzlich zur Maskenpflicht in den Kabinenbahnen werden die Gondeln regelmäßig mit einem Sprühgerät desinfiziert. Die Skifahrer sind außerdem dazu angehalten, die Fenster in den Gondeln durchgehend offen zu halten, damit die Luft gut zirkulieren kann. Ergänzend sei erwähnt, dass eine Fahrt mit einer der neun Gondelbahnen im Snow Space Salzburg durchschnittlich 8 Minuten und 46 Sekunden dauert, also deutlich unterhalb der offiziellen Gefahrengrenze von 15 Minuten, innerhalb welcher man sich maximal mit anderen Personen in nahem Kontakt befinden sollte. Nicht zuletzt werden alle Mitarbeiter täglichen Gesundheitschecks unterzogen, Verdachtsfälle werden umgehend auf Corona getestet.

 

Neue Strukturen und eine neue Aufstiegsanlage gibt es am Kronplatz. Foto: studio schlotthauser matthiessen architecturemade

Kronplatz Seilbahn AG stellt sich neu auf

Bei der außerordentlichen Generalversammlung am 30. Oktober 2020 hat die Kronplatz Seilbahn AG mit Ihren 589 Aktionären die Umstrukturierung der Kronplatz Seilbahn AG in die Kronplatz Holding AG, mit drei operativen Tochtergesellschaften, beschlossen.

Die Kronplatz Seilbahn AG konnte in den vergangenen Jahrzehnten ein ständiges, natürliches Wachstum verzeichnen und hat sich als eine erfolgreiche und solide, aber auch komplexe Gesellschaft etabliert.

Bis dato übte die Kronplatz Seilbahn AG eine Doppelfunktion aus: Zum einen die operative Seilbahntätigkeit, mit all ihren bekannten und vielschichtigen Geschäftsfeldern und Beteiligungen, zum anderen eine Holdingfunktion als Muttergesellschaft der Tochterunternehmen Kronplatz Gastronomie GmbH und Kronplatz Touristik GmbH.

Anlässlich der außerordentlichen Generalversammlung, die als Videokonferenz stattfand, wurde eine Reorganisation der Gesellschaft beschlossen und die Kronplatz Holding AG aus der Taufe gehoben.

Aus der Kronplatz Seilbahn AG wird künftig eine Holdinggesellschaft mit drei Geschäftsfeldern. Alle operativen Unternehmen sind als Tochtergesellschaften, nämlich die Kronplatz Seilbahn GmbH, die Kronplatz Touristik GmbH und die Kronplatz Gastronomie GmbH, unter der Führung der gemeinsamen Holding tätig.

Die Neuordnung verfolgt das Ziel die gesamte Struktur der Unternehmensgruppe klar zu definieren, mit eindeutig abgesteckten Tätigkeitsbereichen, um so gezielter, effizienter und leistungsfähiger agieren zu können.

Künftig wird die neu gegründete Kronplatz Seilbahn GmbH, als Tochtergesellschaft der Kronplatz Holding AG, mit einem schlanken Verwaltungsrat, gemeinsam mit dem geschäftsführenden Direktor, den Seilbahnbetrieb führen.

Die Aufgaben der künftigen Kronplatz Holding AG sind:

  • Festlegung der Unternehmensstrategien der gesamten Gruppe und der zugehörigen Unternehmen
  • Weiterentwicklung der Gruppe durch Erweiterung der bestehenden und möglicher zusätzlicher Tätigkeitsfelder
  • Genehmigung und Überwachung der Personal-, Investitions-, Finanz- und Businesspläne der einzelnen Unternehmen der Gruppe
  • Verwaltung der Beteiligungen der Tochterunternehmen
  • Liquiditäts- und Finanzmanagement in der Gruppe
  • Vermietung und Verwaltung der Immobilien im Eigentum der Holding

Somit ist die neu entstandene Kronplatz-Gruppe für die zukünftigen Herausforderungen optimal aufgestellt.

Auf der Piste, im Fahrzeug oder im Büro – mit SNOWsat ToDo können Aufgaben einfach und kontaktlos erstellt und anderen zugewiesen werden. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG

PistenBully SNOWsat: Mit Abstand die beste Lösung

Ob große Teambesprechungen, Schichtübergaben oder der persönliche Kontakt zu Kollegen aus verschiedenen Bereichen – vieles, was vor einem Jahr noch völlig normal war, ist in Zeiten einer Pandemie mit einem Risiko verbunden. Um die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen und den Betrieb am Laufen zu halten, sind digitale Lösungen in dieser Saison gefragter denn je.

 Ein wichtiges ToDo: Abstand halten!

Piste, Werkstatt, Büro und Beschneiung – damit an Skitagen alles rund läuft, müssen sich alle Bereiche perfekt abstimmen. Mit SNOWsat funktioniert das nahezu vollständig digital und damit kontaktlos. Der Pistenchef oder die Ski Patrol können Aufgaben überall mit ihrem Smartphone oder am PC notieren, bearbeiten und sie ihren Kollegen individuell und standortbezogen zuweisen. Beim Start seines PistenBully sieht der Fahrer sofort, welche Aufgaben in der letzten Schicht erledigt wurden und was noch zu tun ist – ganz ohne persönliche Schichtübergabe. Durch die Anzeige des Equipmentstatus in Echtzeit weiß der Werkstattleiter bereits am Morgen, welche Fahrzeuge verfügbar sind und welche Wartungen anstehen. Auch der Pistenchef ist informiert und kann den Einsatz seiner Flotte planen.

Hygiene? Check!

Nur, wenn sich alle an Sicherheitsvorgaben und Hygienestandards halten, wird das Risiko für eine Infektion geringgehalten. Mithilfe individuell anpassbarer Checklisten für vor, während und nach der Schicht wird nichts mehr vergessen – auch nicht die tägliche Reinigung der Arbeitsgeräte. SNOWsat leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung individueller Hygienekonzepte, die zum Schutz aller Mitarbeiter und Gäste dienen.

Rundum digital und übersichtlich

Ob SNOWsat ToDo, SNOWsat Maintain oder andere SNOWsat Lösungen: Kässbohrer setzt auf Digitalisierung – und das nicht erst seit Corona. Bereits seit vielen Jahren profitieren zahlreiche Skigebiet weltweit von den Einsparungen, die sich durch den Einsatz der Software ergeben. SNOWsat liefert viel mehr als nur eine zuverlässige Datenbasis, auf Grundlage derer beispielsweise die technische Beschneiung frühzeitig geplant werden kann. Die neuen Lösungen erleichtern die Kommunikation, verbessern die Arbeitsabläufe und steigern so nachhaltig die Effizienz der täglichen Arbeit.

 

Etwa so soll das innovative Testprodukt iCQT innen aussehen.

Neuer interaktiver Covid Quick Test schließt die Lücke

PACT und AMX bringen den iCQT auf den Markt.

 

Die bislang angewendeten Covid-Tests sind speziell für Zugänge bei Bergbahnen, Hotels, Events oder Sportstätten entweder zu ungenau, zu zeitaufwändig oder zu kostenintensiv. Nun bringen die Firmen PACT Group Innsbruck und AMX Linz in Kooperation den interaktiven „iCQT“ Quicktest auf den Markt, der in 20 Sekunden um 7 Cent eine 88 % Trefferquote liefert.

DI Meinhard Schwaiger von AMX suchte bereits im April nach Lösungen für einen neuen, sehr zuverlässigen aber sofort ergebnisverfügbaren und automatisierbaren praxistauglichen Covid-Test, der einen weitgehend reibungslosen Betrieb für Bergbahnen, Hotels oder Events aller Art ermöglichen kann. Denn alle bisher angewendeten Varianten hatten irgendeinen Nachteil.

Da wären einmal die Fiebermessungen, wie sie bereits zu Beginn der Krise z. B. bei Flughäfen etc. eingesetzt wurden. Diese bringen insofern wenig, da nur 40 % der Menschen mit Fieber auf diesen Infekt reagieren. Die anderen 60 % fallen sozusagen durch den Rost…Davon abgesehen, müsste man erst einmal die tatsächliche Körperkerntemperatur erfassen. Diese lässt sich mit Gewissheit jedoch nur bei den Tränenkanälen der Augen und bei geöffnetem Mund unterhalb der Zunge feststellen. Wärmebildkameras erfassen allerdings nur pauschal die Gesichter, wobei aber die Temperatur von Stirn und Wange von der Umgebung beeinflusst ist. Außerdem werden mehrere Personen gleichzeitig erfasst, was das Herausfiltern eines Infizierten weiter erschwert.

 

Daher verfolgte DI Meinhard Schwaiger, Geschäftsführer von AMX (Automation Technologies) und Patentanmelder, einen anderen Ansatz. „Wir haben eine Stele designt, welche der Testperson via Animation eine Einschulung gibt, wie sie das Gesicht zur Kamera ausrichten muss bzw. näher kommen soll, damit die Tränenkanäle erfasst werden können. Dann wird um Öffnung des Mundes und Hochstrecken der Zunge gebeten. Hierauf wird über einen mathematischen Algorithmus herausgefunden, ob die Messung wirklich korrekt war.

Und trotzdem ist auch auf diese Weise erst ein Erkennungspotenzial von    40 % damit möglich. Daher galt es, auch andere Symptome zu berücksichtigen. Laut jüngeren wissenschaftlichen Untersuchungen stellte sich vor allem das olfaktorische Symptom, also der Geschmacks- und Geruchsverlust, mit 82 % als sehr signifikant heraus. Daher haben wir zusätzlich einen zweiten Test eingeführt, der auf den Geruchssinn abzielt“, erklärt Schwaiger.

 

Dazu wird seitlich an der Station ein Papierstreifen   (1,5 cm x 15 cm)   ausgegeben, auf dem zuvor vom Apparat ein Geruchstropfen nach dem Zufallsprinzip aus 6 bis 9 unterscheidbaren Duftstoffen aufgebracht wurde. Die Testperson wird nun aufgefordert, das richtige der auf dem Bildschirm eingeblendeten Symbole anzuklicken. Die Kombination beider Tests ergibt schließlich eine Trefferquote bis zu 88 % – und das nach nur ca. 20 Sekunden.

 

Weitere Vorteile dieser Methode

Abgesehen davon, dass andere Testmethoden mit dem Ergebnis einige Tage oder neuere Varianten auch nur ca. 6 Stunden auf sich warten lassen – was einen unmittelbaren Zutritt für Seilbahnen oder Hotels unmöglich macht (wer soll da wo warten?) – bietet der iCQT Test noch einige andere Vorteile:

+ kein medizinisches Personal wird benötigt

+ kein Transport von Proben

+ umweltschonend, weil kein Plastikmüll anfällt

+ inklusive Besucherdatenerfassung

+ extrem günstig (ca. 7 Cent/Probe)

 

Problemlos oft wiederholbar

Die PCR-Tests brauchen hingegen medizinisches Fachpersonal, produzieren Plastikmüll und verursachen empfindliche Kosten. Der neue 20 Minuten Schnelltest, wie er kürzlich an der Wirtschaftsuni Wien durchgeführt wurde, verursachte Kosten von 25 – 50 Euro pro Person. Bei einer Vorlesung kamen da 70.000 Euro zusammen. Das macht man nicht jeden Tag…

Hingegen lässt sich der iCQT Test problemlos oft wiederholen, wodurch man dem sogenannten „Goldstandard“ der Labortests von 98 % Trefferquote im Endeffekt dann recht nahe kommt.

 

Abwicklung in der Praxis

Die Umsetzung in der Praxis würde dann so aussehen, dass eine Bergbahn beim Hauptzugang dem Ticketbereich vorgelagert möglichst mehrere iCQT Stationen aufstellt, um auch in Stoßzeiten keine langen Warteschlangen zu erzeugen. Leute, die den Test positiv absolvieren, sind dann z. B. berechtigt, diese Arena zu betreten und ein Ticket zu lösen oder z. B. bei Wochenkarte die Zutrittsschranken zu passieren.

Im Hotel kann man die Station vor dem Eingang platzieren und ankommende Gäste testen lassen. Dies empfiehlt sich auch jeweils abends, wenn ein Gast in sein Hotel zurückkehren möchte.

Der nächste Schritt in der Markteinführung von iCQT sieht vor, dass das innovative Testprodukt etwa Ende Oktober auf Testanlagen mit ausgewählten Testpartnern – darunter auch eine medizinische Einrichtung – laufen wird. Als Vertriebspartner fungiert wie o. e. die PACT Group Innsbruck mit Geschäftsführer DI (FH) Florian Danner, die üblicherweise Ladeneinrichtungen   sowie Kunden-Interaktionsanwendungen für Shops und ShoppingCenter entwickelt, produziert und weltweit installiert.

Auf jeden Fall wird das Produkt dazu beitragen können, die vorherrschende Unsicherheit in vielen Branchen – allen voran Tourismus, Sport und Events – ein gutes Stück herauszunehmen. Letztlich kann nur so eine weitere wirtschaftliche Talfahrt entschärft werden. Denn die aus Angst bzw. Unsicherheit hervorgerufene Zurückhaltung bringt bekanntlich alle Kreisläufe zum Erliegen.

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de