Talstation Geisskopf. Foto: LEITNER

Neue 6er-Sesselbahn auf den Geisskopf im Bayerischen Wald

So vielseitig der Geisskopf im Bayerischen Wald ganzjährig genutzt wird, so multifunktional sollte auch die neue Aufstiegshilfe auf den 1.097 Meter hohen Freizeitberg sein. Mit der Entscheidung für eine 6er-Sesselbahn von LEITNER setzen die Betreiber nun nach über 50 Jahren ein wichtiges Signal der Modernisierung und bieten eine komfortable Anbindung, die auf Bedürfnisse der Gäste des Geisskopfs perfekt zugeschnitten ist.

Die neue Talstation mit 90-Grad-Einstieg wird sich am Fuße der Familienabfahrt befinden und sich durch eine nachhaltige und attraktive Gestaltung mit Holz und Glas besonders harmonisch in ihre Umgebung einbetten. In der Station ist der neue – getriebelose, ölfreie sowie besonders energieeffiziente und leise – LEITNER DirectDrive positioniert, zudem findet hier auch die vollautomatische Garagierung der Sessel im Stationsumlauf und auf einem Stichgleis statt. Bei diesen hat man sich für das 6er-Modell mit maximaler Funktionalität entschieden.

Eine Premiere stellen die vielen Nutzungsmöglichkeiten der Bahn im Winter dar: Am Geisskopf können künftig Skifahrer und Rodler samt ihren Sportgeräten (ein bis zwei Rodler + ein bis vier Skifahrer/Snowboarder) gemeinsam auf einem Sessel befördert werden. Außerdem führt eine besondere Leitvorrichtung mittels LED-Technik den Gast durch den Einstiegsprozess. Im Sommer bietet die Anlage den Transport von bis zu sechs Fußgängern oder wahlweise von bis zu drei Bikern und zwei Fußgängern pro Sessel. Damit wird die neue Anlage zu einer spürbaren Entlastung und Verbesserung für Biker führen, die bisher oft sehr lange Anstehzeiten in Kauf nehmen mussten um das attraktive Angebot an vielseitigen Downhillstrecken am Geisskopf zu nutzen.

Spezielle Halterungen an den Sesseln machen es möglich, dass im Winter pro Fahrzeug zwei Rodeln und im Sommer drei Bikes transportiert werden können. Dabei werden die Sportgeräte jeweils am vorderen Sessel eingehängt und sind so für die Besitzer während der gesamten Fahrt sichtbar. Für das Anbringen der Mountainbikes an den Sesseln wird eine neuartige Vorrichtung verwendet. Dadurch kann der Sportler das Bike selbst am Sessel anbringen und an der Bergstation wieder entnehmen. Diese Systematik ist erstmals bei einer Sesselbahn in Deutschland im Einsatz und erleichtert vor allem jungen und nicht allzu kräftigen Gästen deren Nutzung. Die Rodel kann beim Ausstieg mit einem Handgriff wieder abgenommen werden.
Die neue Bahn – sie ersetzt einen im Jahr 1967 errichteten Einer-Sessellift sowie einen im Jahr 1988 gebauten Schlepplift – wird so zur exzellenten Wahl für den Geisskopf und erfüllt neben den funktionellen Anforderungen auch den Wunsch nach schnellem und sicherem Transport. So wird die Anlage bis zu 2.100 Personen pro Stunde befördern können. Die bisher 14-minütige Fahrt wird dabei in Zukunft nur noch fünf Minuten dauern – dies bei gleichzeitig größerem Entspannungsfaktor dank Komfortpolsterung, Fußraster und wegfallender Anstehzeiten. Für die Betreiber ist die Realisierung der Bahn weitaus mehr als der bloße Ersatz für altgediente Infrastruktur. So geht man von einem Wertschöpfungsimpuls für die gesamte Region aus, der nicht nur die Entwicklung des Tourismus positiv prägen wird, sondern auch weitere Investitionen zur zusätzlichen Attraktivierung auslösen soll.

Kornel Grundner, GF der Leoganger Bergbahnen, übernimmt die Angebotsgruppe "Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen"

Grundner ist neuer Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen

Der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen Kornel Grundner folgte kürzlich Maria Hofer als bundesweiter Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen nach. Schon bisher als Salzburger Landessprecher erfolgreich, will Grundner den Erfolgsfaktor Produkt- und Angebotsentwicklung weiter ausbauen.

Maria Hofer verabschiedete sich nach 4 Jahren als Sprecherin der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und Marketingleiterin des Kitzssteinhorns (Gletscherbahnen Kaprun) in den Ruhestand. In ihrer Zeit hat sie die Qualitätsinitiative entscheidend weiterentwickelt. Nachfolger Grundner bringt knapp 25 Jahre Bergbahn-Erfahrung mit und hat u. a. den den ersten Bikepark Österreichs gegründet und Projekte wie den Berg der Sinne, Flying Fox XXL und Tonspuren am Asitz entwickelt.

„Eine strategische Angebotsentwicklung ist einer der wichtigsten Erfolgstreiber im Tourismus. Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen verstehen das und sind dadurch maßgeblich für den Bergsommer verantwortlich, den wir heute kennen. Nur durch die Weiterentwicklung der Bergbahn von der Aufstiegshilfe zu einem vielseitigen Naturerlebnis am Berg für die gesamte Familie, ist der Sommer zu diesem wichtigen Standbein geworden. Diese Erfolgsgeschichte werden wir weitererzählen“, so Grundner.

Kooperation für einen starken Sommertourismus in Österreich

In seinen Funktionen als Obmann Stellvertreter des TVB Leogang, Aufsichtsrat der Saalfelden Leogang Touristik GmbH und Initiator der Gruppe „GraVity Card“ European Leading Bikeparks weiß Grundner, wie wichtig Erfahrungsaustausch und Kooperation für eine erfolgsorientierte Weiterentwicklung des österreichischen Tourismus sind.

„Gerade in diesem außergewöhnlichen Jahr hat sich gezeigt, dass die Qualitätsinitiative Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen wegweisend für einen starken Sommertourismus ist. Dank einem engen Austausch und einer klaren Positionierung konnten die Mitglieder des Gütesiegels ihren Gästen ein sicheres Bergerlebnis bieten“, betont der Seilbahner. „Wir haben aber auch gesehen, wie viel Potenzial bei den einheimischen Touristen liegt. Auf diesen Erfahrungen wollen wir aufbauen und den Sommer 2021 entsprechend vorbereiten.“

Kabinenwartung mit CALAG

Service-Kompetenz nach Plan

Seit Übernahme der Kabinenbau-Aktivitäten von Gangloff im Jahr 2018 ist die Langenthaler Calag AG auch zuständig für den weltweiten Kundendienst. Man setzt dabei auf langjährige Seilbahnerfahrung der Service-Mitarbeiter, hochmoderne Ausrüstungen und vollständige technische Dokumentationen.

Kleinere Reparaturen oder Ersatzteillieferungen nicht eingerechnet, erledigen wir derzeit 30 bis 40 Revisionsaufträge pro Jahr – Tendenz steigend,“ erklärt Domenico Condello, gemeinsam mit „Gangloff-Urgestein“ Heinz Arn zuständig für den Bereich Reparatur, Revision & Service bei Calag. Insgesamt sechs Servicemonteure mit langjähriger Erfahrung im Seilbahnbereich bilden heute den Kern der Abteilung Kabinenwartung. Je nach Aufgabenstellung greifen sie auf die hochmodernen technischen und personellen Ressourcen – Konstruktion, Metallbau, Hydraulik & Elektronik, Lackierung, etc. – der Calag Carrosserie Langenthal AG mit heute insgesamt 200 Mitarbeitern zurück

„Das macht uns sehr flexibel und ermöglicht schnelle Reaktionen gegenüber den Kunden – etwa bei kurzfristigen Reparaturen oder der Behebung größerer Schäden vor Ort. Andererseits können wir bei planmäßigen Revisionen oder Generalüberholungen tatsächlich alles aus einer Hand bieten, was die Abläufe deutlich beschleunigt und letztlich Kosten spart.“ so Domenico Condello auch mit Blick auf das „Retrofit“- Programm von Calag.

Domenico Condello im Gangloff-Archiv

Kundendienstleiter Domenico Condello im Gangloff-Archiv, das die Calag komplett übernahm.

Expertise bis ins Detail

Als wirtschaftliche Alternative zu Neufahrzeugen bieten die Karosserie-Spezialisten die fachmännische Generalüberholung bestehender Kabinen oder Waggons, inklusive neuem attraktivem Look, moderner Komfort- und Kommunikationsstandards und natürlich unter Berücksichtigung geltender Sicherheitsvorschriften. „Das Kabinenkonzept und vor allem das Fahrzeuggewicht und damit die Förderleistung bleiben unverändert, entsprechend muss die Gästeführung innerhalb der Stationen nicht aufwändig angepasst werden,“ fasst Domenico Condello weitere wichtige Vorteile zusammen.

Grundlage für die Retrofit-Projekte und strukturelle Reparaturen ist das Gangloff-Archiv mit allen in den vergangenen 50 Jahren und noch weiter zurück weltweit realisierten Fahrzeug-Ausrüstungen. Auf Dutzenden von Regalmetern und in großen Hängeregistern lagern in Langenthal die Originalpläne von rund 200 Pendelbahn-Kabinen, etwa 60 Standseilbahn-Waggons sowie 75 Gondel-Garnituren.

Ob bei der behutsamen Restaurierung „historischer“ Bahnen oder dem maßgenauen Nachbau sicherheitsrelevanter Komponenten – immer orientieren sich die Calag -Spezialisten an den teilweise noch im Maßstab 1:1 gehaltenen Konstruktionszeichnungen von Gangloff.

Vogellisi-Kabine in Adelboden

Retrofit für VIPs: Auf den Sommer 2020 gestaltete Calag die beiden „Vogellisi“-Themenkabinen der Bergbahnen Adelboden. Als Basis dienten zwei 30jährige Kabinen der 6-EUB Oey-Sillerenbühl.

 Flexibler Service vor Ort

Neben den Projekten in den umfassend zertifizierten Langenthaler Werkstätten, die meist mit medial wirksamen, aber aufwändigen Sonder-Transporten einhergehen, leisten die Calag Experten auch gezielte Unterstützung vor Ort. „Auf Wunsch assistieren wir bei der regelmäßigen Sicherheitsüberprüfung oder kontrollieren und ersetzen im Auftrag alle sicherheitsrelevanten Komponenten. Auch Neuverglasungen, der Einbau von Klimaanlagen oder der Wechsel von hydraulischen auf elektrische Türantriebe können mit entsprechendem Vorlauf kostengünstig direkt beim Kunden erfolgen,“ skizziert Domenico Condello das Leistungsangebot seiner qualifizierten Montage-Teams.

Ist ein Transport nicht möglich – etwa bei unerwarteten substanziellen Schäden, bei weit entfernten internationalen Standorten oder weil der wichtige Zubringer nicht aus dem Verkehr genommen werden kann – kommt die Fachwerkstatt zum Kunden. So setzte ein Calag-Schweißteam binnen einer Arbeitswoche den stark beschädigten Hauptträger eines Standseilbahn-Waggons direkt in der Station instand und führte zudem die Vollkonservierung der tragenden Rohre durch.

Standseilbahn St. Luc – Chandolin

Knapp sechs Wochen dauerte die umfassende Bodenerneuerung der knapp 11 Meter langen Waggons der Standseilbahn St. Luc – Chandolin.

Auch bei der Revision der Waggons an der Walliser Standseilbahn St. Luc–Chandolin im Spätherbst 2018 zeigten die Calag-Teams vollen Einsatz: Noch vor der Wintersaison sollte der Boden der beiden 80-Personen-Kabinen (Bj. 1994) komplett erneuert werden. Die Bestandsaufnahme wenige Wochen vor den geplanten Arbeiten zeigte jedoch auch Korrosionsschäden am Bodengerippe, die behoben werden mussten. Möglich war dies nur in Nachtschichten über ganze sechs Wochen, in denen der wichtige Zubringer zum 1936 Meter hohen Bergdorf ohne Unterbrechung verkehrte. Von 18:00 Uhr abends bis zur täglichen Übergabe um 6:00 Uhr arbeiteten sich die Teams aus 2 bis 4 Technikern Abteil für Abteil vor, erneuerten dabei partiell die tragende Metallstruktur und verlegten insgesamt rund 70 m² neuen Holzboden samt Kunststoffbelag und neuen Umrandungsprofilen.

Armon Cantieni, Direktor der Funiculaire St. Luc/Chandolin SA, stellt dem Calag-Team ein gutes Zeugnis aus.

Armon Cantieni, Direktor der Funiculaire St. Luc/Chandolin SA, stellt dem Calag-Team ein gutes Zeugnis aus. (Fotos: zvg, tb)

„Natürlich arbeiteten wir auch hier nach den Originalplänen und konnten so viele Teile wie Stahl- und Aluminiumprofile oder alle Bodendeckel bereits im Werk vorfertigen,“ erläutert Domenico Condello den stabsmäßig geplanten Feldeinsatz. Und auch der Kunde zeigte sich vom Vorgehen und Ergebnis überzeugt: „Dank der schnellen Arbeit von Calag wurde der Boden der Standseilbahn vollständig repariert und ist für die nächsten Jahre bereit,“ urteilt Armon Cantieni, Direktor der Funiculaire St. Luc/Chandolin SA.

tb

MM-Info: www.calag.ch

Kabinendesinfektion am Beispiel Stubaier Gletscher. Foto: DEMACLENKO

Von der Beschneiung zur Desinfektion: DEMACLENKO desinfiziert Kabinenbahnen

In Vorbereitung auf die neue Wintersaison stellt die Covid-19-Pandemie die Skigebiete vor allem im Hinblick auf Hygienevorkehrungen vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Einer der neuralgischen Punkte: geschlossene Kabinenbahnen. DEMACLENKO, bisher vorrangig im Beschneiungssektor tätig, hat deshalb ein vollautomatisches System entwickelt, mit dem Skigebiete die Desinfektion der Kabinen ohne personellen Mehraufwand bewerkstelligen können. In einigen Skigebieten, wie z.B. Stubai und Plose, war das System schon im Einsatz.

Bereits zu Beginn der Krise wurde bei DEMACLENKO versucht, neue Geschäftsfelder auszuloten und die Produktpalette zu erweitern. „Langfristig ist die Diversifikation eine strategische Notwendigkeit, um das Wachstum und die Zukunft des Unternehmens zu sichern“, erklärt Andreas Lambacher, CEO von DEMACLENKO. „Auf Basis unseres Know-hows in der Beschneiung und der bereits vorhandenen Technologien und Ressourcen wurden deshalb schon im März verschiedene Tests gestartet, um Desinfektionsmaßnahmen mit Schneeerzeugern durchzuführen.“ In kürzester Zeit ist daraus ein effizientes, vollautomatisches Desinfektionssystem mit einem speziellen Ventilator gereift, der eine exakt dosierbare und flächendeckende Zerstäubung der Desinfektionsflüssigkeit ermöglicht. Das Desinfektionssystem hat sich besonders bei der Desinfektion von geschlossenen Kabinenbahnen bewährt. Sie zählen zu den neuralgischen Punkten eines Skigebietes, wenn es um die Einhaltung der Hygieneregeln geht.

Die Lösung

Die Ansteckung mit SARS-CoV-2 erfolgt zwar in erster Linie über Tröpfchen und Aerosole, eine Übertragung über Gegenstände oder Oberflächen konnten diverse Studien bislang aber noch nicht ausschließen. Sorgfältige Desinfektionsmaßnahmen sind demnach die beste Voraussetzung, um optimale Vorkehrungen für eine erfolgreiche und sichere Wintersaison zu treffen. Das System von DEMACLENKO eignet sich für jedes Modell von Seilbahnkabine und ist auch mit Winter-Package erhältlich, um den reibungslosen Betrieb in der bevorstehenden kalten Jahreszeit zu garantieren. Durch den autonomen Betrieb bedarf es keines personellen Mehraufwands, da Intervalle und Sprühzeiten individuell nach Bedarf voreingestellt und automatisch gestartet werden können. Die Zerstäubung durch feine Edelstahldüsen bewirkt die gleichmäßige Ausbringung des Desinfektionsmittels in die Kabine und garantiert die lückenlose Desinfizierung der Oberflächen. Der Bahnbetrieb muss nicht gestoppt werden, da die Desinfektion während des Durchlaufs der Kabine in der Tal- oder Bergstation erfolgt.

Beispiel Plose 

Im Skigebiet Plose in Südtirol war das System während des Sommers bereits im Einsatz. Alessandro Marzola, Geschäftsführer der Plose Ski AG, blickt zuversichtlich auf die neue Wintersaison und betont: „Oberste Priorität für mich als Betreiber liegt darin, unseren Gästen höchste Sicherheits- und Hygienestandards zu garantieren. Aus diesem Grund haben wir uns für die Lösung von DEMACLENKO entschieden. Mit diesem System haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und sind bestens gerüstet, was die Umsetzung der Hygienerichtlinien in unseren Kabinenbahnen betrifft. Der größte Vorteil liegt darin, dass das System vollautomatisch betrieben werden kann. Das bedeutet eine große Erleichterung für das Team, da niemand nur für diese Arbeit eingeteilt werden muss und wir die Bahn für die Desinfektion nicht stoppen müssen. Zusätzlich garantiert der standardisierte Ablauf ein konstant gleiches Ergebnis.“

Auch in Österreich vorgestellt

Das System wurde Anfang Oktober auch in der Talstation der Eisgratbahn in Stubai in Österreich präsentiert: „Wir sind als Skigebiet immer auf der Suche nach praktikablen Lösungen, die uns in unserem Streben nach maximaler Sicherheit zusätzlich unterstützen“, erklärt Reinhard Klier, Vorstandsvorsitzender der Wintersport Tirol AG & CO Stubaier Bergbahnen KG. „Der Testlauf der DEMACLENKO-Anlage bei der 3S-Eisgratbahn steht dabei für eine Reihe an Maßnahmen, die Wissenschaft und Technologie mit unserem täglichen Betrieb vereinbar machen“, so Klier.

Große Verantwortung und große Ehre: PistenBully ist offizieller Ausstatter der FIS Nordischen Ski WM 2021 in Oberstdorf. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG

PistenBully sorgt für weltmeisterliche Loipen

PistenBully sorgt bei der FIS Nordischen Ski WM 2021 in Oberstdorf für perfekte Wettkampfbedingungen. Und macht mit seiner saubersten Flotte am Markt dieses herausragende Winterevent auch in Sachen Nachhaltigkeit zu einem Highlight!

Nachhaltigkeit ganz groß

Für ideale Bedingungen auf und rund um die Rennstrecken sorgt Hightech-Equipment von Kässbohrer: PistenBully wurde ausgewählt, um auf nachhaltige Weise perfekte Bedingungen auf der Loipe und an der Schanze zu garantieren. Dabei hat das Gesamtpaket überzeugt: Maschine und Service. Die PistenBully Flotte im typischen WM-Look wird ab Dezember 2020 im Einsatz sein. Rekordverdächtig dabei: der grüne PistenBully 600 E+.

Hauptdarsteller ist der Loipen-Experte PistenBully 100 mit neuer und besonders effizienter Fräse: Ihre top Performance garantiert beim Präparieren höchste Flächenleistung. Die verfeinerte Finisherstruktur ebnet den Athleten den Weg zu Höchstleistungen. Und das alles so nachhaltig wie nie.

„Die Athleten werden bei der FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaften Höchstleistungen bringen – und dafür brauchen wir starke Partner, die genau dies ermöglichen. Mit PistenBully können wir in den Stadien beste Bedingungen für den Sport schaffen. Wir freuen uns, mit einem solchen erfahrenen und verlässlichen Partner die Nordische Weltmeisterschaft in Oberstdorf zu bestreiten“, so Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH.

Man sieht sich in Oberstdorf!

Erfolgreiche Service-Schulung für Sportfachhändler und Verleihbetriebe. ©Reichmann

Reichmann Serviceworkshops 2020

Trotz der außergewöhnlichen Umstände ergriffen auch in diesem Jahr zahlreiche Inhaber und Servicemitarbeiter von Sportgeschäften und Verleihbetrieben die Möglichkeit, sich bei den Reichmann Serviceworkshops optimal auf die kommende Wintersaison vorzubereiten. Mit angepasstem Hygienekonzept und stark reduzierter Teilnehmerzahl konnte die Veranstaltung auch zu COVID-19 Zeiten erfolgreich durchgeführt werden.

 Aufgrund der stark limitierten Teilnehmerzahl waren die vorhandenen Plätze für die diesjährigen Serviceworkshops schnell ausgebucht. „Es freut uns ganz besonders, dass auch in der aktuellen Situation so großes Interesse an professioneller Weiterbildung und Schulung für die kommende Wintersaison besteht. Die Teilnehmer sind aus den unterschiedlichsten Regionen zu unseren Workshops angereist, um sich neues Wissen im Skiservicebereich anzueignen“, betont Stefan Reichmann, Geschäftsführer der Reichmann & Sohn GmbH. „Auch zu COVID-19 Zeiten ist ein praktisches Training unter Anleitung von Experten der beste Weg, um möglichst viel Know-how und Wissen für die eigene Ski- und Boardpräparation mitzunehmen.“

Professionelles Training unter Anleitung von Experten aus dem Ski und Snowboard Weltcup

Die Servicetechniker des Deutschen Snowboardverbandes Martin Grüner und Hans-Ueli Forrer vermittelten im Bereich händisches Kantentuning ihr Expertenwissen aus dem Snowboard-Weltcup. Matthias Fleissner, Servicetechniker des deutschen Ski Cross Teams, ist schon seit Jahren bei den Reichmann Serviceworkshops dabei und gab sein professionelles Know-how im Strukturschleifen an die Teilnehmer weiter. Als weiterer Trainer präsentierte Hubert Walther, langjähriger Betreuer von Rennläufern beim Skihersteller Rossignol, verschiedene Möglichkeiten zum Wachsauftrag und neue umweltfreundliche Wachsalternativen. 

Anregungen zur Umsetzung eines Hygienekonzeptes im Sportfachhandel & Skiverleih

Als zusätzlichen Service bot Reichmann eine Beratung zur Umsetzung eines Hygienekonzeptes für den Sportfachhandel und Skiverleih an. Im Rahmen der Workshops wurden Produkte und Maßnahmen vorgestellt, um COVID-19 sicher in die neue Saison zu starten. Der von Reichmann neu ins Produktprogramm aufgenommene kontaktlose Hand-Desinfektionsspender kam bereits während der Veranstaltung regelmäßig zum Einsatz. Auch zur Schuh- und Helmdesinfektion, Abstandsregulierung, Raumluftdesinfektion und Körpertemperatur-Messung bietet Reichmann geeignete Lösungen.

Positives Feedback zu den Reichmann Serviceworkshops

Das Feedback der Teilnehmer war auch in diesem Jahr trotz Abstandsregelungen und verpflichtendem Mund-Nasen-Schutz während des Trainings durchwegs positiv. Die Teilnehmer schätzten besonders den hohen Praxisbezug sowie die individuelle Betreuung durch kompetente Trainer aus dem professionellen Ski- und Board Servicebereich. Als besonderes Highlight konnte am Ende der Veranstaltung jeder Teilnehmer seine Skier oder Boards mit einer individuellen Laserstruktur nach Hause nehmen.

Wolfgang Hettegger, Vorstandsvorsitzender im Snow Space Salzburg, ist mit dem positiven Verlauf der Sommersaison zufrieden.

Sommer-Besucherzahlen im Snow Space Salzburg besser als erwartet

Die Snow Space Salzburg Bergbahnen mit den Tourismusorten Flachau, Wagrain und St. Johann ziehen mit einem soliden Gäste-Ergebnis eine positive Bilanz über die heurige Sommersaison. In Summe besuchten zwischen Juli und September 160.000 Besucher die drei Erlebnisberge. Die Corona-Präventionsmaßnahmen wurden von den Besuchern wohlwollend aufgenommen und weitestgehend eingehalten, so konnte allen Beteiligten ein Bergerlebnis bei höchstmöglicher Sicherheit geboten werden.

Aufgrund des Corona Lock Downs im Frühjahr und dem langsamen Wiederhochfahren der Hotellerie starteten die Bergbahnen heuer ein Monat später, Ende Juni, in die Sommersaison. Dementsprechend gedämpft waren die Erwartungen hinsichtlich des heurigen Sommerbetriebs. Die Auswertung der Besucherzahlen zeigt nun, dass das Ergebnis besser ausfällt als erwartet.  „Obwohl heuer weniger Sommergäste als in den letzten Jahren ihren Urlaub in der Region verbracht haben, konnten wir als Bergbahnen über die Ferienmonate Juli und August an die Besucherzahlen der letzten Jahre anschließen.“, zeigt sich Wolfgang Hettegger, Vorstandsvorsitzender im Snow Space Salzburg, zufrieden. Als Grund dafür gibt er an, dass es gelungen sei verstärkt Tagesgäste anzusprechen. Als Besuchermagneten erwiesen sich die beiden im Sommer neu eröffneten Familienattraktionen: der KUHbidu Erlebnisweg auf dem Grafenberg und der Kinderklettersteig am Gernkogel. Gesichert am Stahlseil können dort Kinder gemeinsam mit ihren Eltern eine 40 Meter hohe Felswand erklimmen.

Wichtigste Zielgruppe für die Bergbahnen blieben auch in diesem Sommer Gäste aus Österreich und Deutschland, mit jeweils knapp der Hälfte des Besucheranteils. Erstmals kamen über 15 % aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet rund um die Stadt Salzburg. Mit einem Anteil von knapp acht Prozent des jährlichen Gästeaufkommens hat sich der Sommerbetrieb in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standbein der Seilbahnen entwickelt. „In Anbetracht der regionalen Wertschöpfung bleibt die Wintersaison jedoch das mit Abstand wichtigste Geschäftsfeld der Bergbahnen.“, erklärt Hettegger, dementsprechend akribisch arbeitet man aktuell am Sicherheitskonzept für die bevorstehende Wintersaison.

Wichtige Erkenntnisse für bevorstehenden Winter

Positiv hebt Hettegger hervor, dass die für den Sommerbetrieb ausgearbeiteten Sicherheitsmaßnahmen von den Gästen wohlwollend aufgenommen und zum allergrößten Teil eingehalten wurden. Neben dem obligaten Mund-Nasenschutz, der sowohl im Kassenbereich, bei den Zutritten zu den Seilbahnen sowie in den Gondelkabinen und auf den Sesselbahnen galt, setzten die Verantwortlichen der Bergbahnen auf die Entzerrung von Besucherströmen. Mit einem Online-Reservierungssystem sollten Besucheransammlungen im Kassenbereich vermieden werden. „Im ersten Jahr haben bereits über 5 % der Gäste ihr Ticket online gelöst.“, zeigt sich Hettegger erfreut. Die Erkenntnisse aus dem Sommerbetrieb fließen nun in das Sicherheitskonzept für die bevorstehende Wintersaison ein. Gleich wie im Sommer wird beim Zugang zu den Seilbahnen, in den Kabinen sowie bei neuralgischen Sammelpunkten, das Tragen eines Mund- Nasenschutzes verpflichtend vorgeschrieben. Um Skifahreransammlungen im Kassenbereich zu vermeiden, setzt man auch in der Wintersaison auf den Online-Vertrieb der Skitickets.

Das Bremssystem des PistenBully 600 E+ ist redundant über 2 unabhängige Bremsventile aufgebaut. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG

PistenBully 600 E+ mit redundanter Bremse

Der neue PistenBully 600 E+ setzt Maßstäbe für einen nachhaltigen Pistenbetrieb. Er setzt aber auch Maßstäbe, wenn es um Sicherheit geht. Zum Beispiel mit seinem redundanten Bremssystem.

Focus auf Sicherheit

Zusätzlich zum elektrischen Bremssystem verfügt der PistenBully 600 E+ über hydraulisch angesteuerte Lamellenbremsen an beiden Fahrantrieben. Sie sind so ausgelegt, dass sie das Fahrzeug bei Ausfall halten und abbremsen können. Um den Fahrern höchstmögliche Sicherheit zu bieten, haben die Ingenieure bei Kässbohrer großen Wert auf dieses Thema gelegt und die entwickelten Maßnahmen in intensiven Tests perfektioniert.

Doppelter Boden

In beiden Planetengetrieben ist jeweils eine hydraulisch angesteuerte, federdruckbelastete Lamellenbremse verbaut, die im alltäglichen Einsatz als statische Haltebremse dient. Im Notfall bringt diese das Fahrzeug aber auch aus der Dynamik heraus zum Stehen. In diesem Fall wird über die Lamellenbremse automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Zur zusätzlichen Absicherung des hydraulischen Bremssystems ist, über die allgemeinen TÜV-Vorgaben hinaus, redundant ein zweites, unabhängiges Bremsventil installiert.

Darauf ist Verlass

Von alldem bekommt der Fahrer nichts mit und muss nichts tun – denn der komplette Vorgang erfolgt automatisch über die Software-Steuerung im Fahrzeug. Er kann sich darauf verlassen, dass in einem Notfall der sichere, gebremste Zustand erreicht wird. Der PistenBully 600 E+ steht – auch am steilsten Berg!

 

Ein lachendes und ein weinendes Auge war bei Roland Zegg (1.v.r.) zu entdecken, als die Übergabe an Edgar Grämiger (Mitte) und Michael Hartmann per Unterschrift erfolgte.

Generationswechsel bei grischconsulta

Roland Zegg übergibt sein Unternehmen grischconsulta an seinen langjährigen Stellvertreter und Weggefährten Edgar Grämiger und an dessen Geschäftspartner Michael Hartmann. Vor über 30 Jahren in den Bündner Bergen aus der Taufe gehoben, ist grischconsulta heute eines der etabliertesten Beratungsunternehmen in der Bergbahnbranche und im alpinen Tourismus. Mit dem internen Führungswechsel wird die Kontinuität sichergestellt. 

Mit Roland Zegg zieht sich ein anerkannter Branchenexperte aus der Geschäftsführung zurück. Nun ist die nächste Generation mit Edgar Grämiger und Michael Hartmann am Zug. Sie werden die Leistungen des Unternehmens mit neuen Ideen fortführen. Roland Zegg bleibt mit seiner Erfahrung als Senior Advisor und Verwaltungsrat der grischconsulta erhalten.

grischconsulta wird auch in Zukunft auf die bewährten Säulen des Unternehmens setzen: Fachkompetenz, Innovationsgeist und Pragmatismus. Gleichzeitig werden neue Ideen und Ansätze für eine zukunftsfähige Bergbahnbranche und florierende alpine Destinationen die Leistungen des Unternehmens ergänzen.

Kernkompetenzen bewahren – Innovationen fortführen

Edgar Grämiger, seit 2012 bei grischconsulta tätig, freut sich, das Unternehmen in einem hervorragenden Zustand zu übernehmen. Der ETH-Ingenieur und studierte Betriebswissenschaftler bringt sowohl technisches Verständnis wie auch ökonomisches Wissen mit. Beides wichtige Eigenschaften, Bergbahnen, Destinationen und Gemeinden mit den richtigen Instrumenten zu begleiten. Der begeisterte Snowboarder tritt mit viel Erfahrung und Weitsicht an: «Als Projektleiter konnte ich in den letzten Jahren Masterpläne, Unternehmensstrategien, Restrukturierungen und Sanierungen für Bergbahnen und Tourismusunternehmen prägend mitgestalten und begleiten. So beispielsweise in Gstaad, Zermatt, Leukerbad, Graubünden, Tirol und Südtirol. Zukünftig wird uns sicherlich die Finanzierung der Bergbahnen stark beschäftigen sowie die Aspekte einer nachhaltigen Betriebsführung. Dazu gehört immer mehr ein Gesamtkonzept mit stimmiger Einbettung in die Region und in das natürliche Umfeld.»

Michael Hartmann ist als Projektleiter im August 2019 bei grischconsulta eingestiegen. Er hat Betriebswirtschaft und Business Innovation an der Universität St. Gallen (HSG) studiert. Der ehemalige Skilehrer begeistert sich vor allem für Strategien und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle: «Die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind für den alpinen Tourismus eine grosse Herausforderung, die jedoch voller Chancen steckt. Diese Chancen müssen genutzt werden mit  innovativen, mutigen Strategien und zukunftsweisenden Organisationsmodellen für Bergbahnen und Tourismusunternehmen».

Maria Hofer und Christian Hörl © Kitzsteinhorn

Führungswechsel im Kitzsteinhorn-Marketing

Bei zahlreichen Meilensteinen in der Geschichte des Kitzsteinhorns hat Marketingleiterin Maria Hofer tatkräftig mitgewirkt und deutliche Spuren gesetzt. Im Jahr 1991 trat sie als erste Marketingmitarbeiterin der Gletscherbahnen Kaprun AG ins Unternehmen ein. Neben ihrem Herzensprojekt – der Gipfelwelt 3000 – verschrieb sie sich ab 1998 der Mission der Neupositionierung mit komplettem Marken Relaunch des Kitzsteinhorns. Aber auch der Mitaufbau der Qualitätsinitiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“, Leiterin und Sprecherin der letzten 4 Jahre, und die Kommunikation der Neustrukturierung des Gletschers gehen wie viele andere erfolgreiche Projekte auf Maria Hofers Konto. Mit einem fulminanten Finale wurde ihre berufliche Karriere mit dem Generationenprojekt „K-ONNECTION – Wir bringen zusammen, was zusammen gehört“ – der Verbindung Kaprun-Maiskogel-Kitzsteinhorn – gekrönt.

Vorstandsdirektor Ing. Norbert Karlsböck verabschiedet seine langjährige Marketingleiterin nun in den Ruhestand und blickt gern auf die intensive Zusammenarbeit zurück: „Maria Hofer hat seit ihrem Einstieg 1991 den erfolgreichen Aufbau der Marke Kitzsteinhorn geleitet und damit die Positionierung des Unternehmens geprägt. Ihr Engagement bei der Bewältigung der schweren Krise nach dem 11. November 2000 und ihr unermüdlicher Einsatz zum Aufbau eines zukunftsorientierten Unternehmensleitbilds war die Basis das Kitzsteinhorn zu der heute so erfolgreichen Marke wachsen zu lassen. Die Gletscherbahnen Kaprun zählen mittlerweile zu den größten Seilbahnbetrieben im Land Salzburg, und Maria Hofers Arbeitseinsatz und die besondere Liebe zu ,ihrem‘ Kitzsteinhorn trugen einen wesentlichen Teil zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung bei.“

In die Spuren von Maria Hofer tritt ab 1. Oktober 2020 ihr Nachfolger Christian Hörl. Der Absolvent des Studiengangs „Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ am Management Center Innsbruck kam 2005 als Marketingassistent ins Team von Maria Hofer. Mit 2015 übernahm Christian Hörl zusätzlich die Leitung der Sales-Abteilung im Unternehmen der Gletscherbahnen Kaprun AG. Christian Hörl freut sich über die neue Herausforderung und meint: „Ich bin für alles dankbar das ich im Team von Maria Hofer lernen durfte. Jetzt, als neuer Leiter der Abteilung Marketing & Sales, habe ich ein erfahrenes und starkes Team zur Seite und freue mich das unverwechselbare Erlebnisangebot am Kitzsteinhorn weiter entwickeln und präsentieren zu dürfen.“

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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