Leicht zu finden und alles im Blick: die neue Website www.pistentech.com. Foto: PISTENTECH

Am Puls der Zeit

Stillstand ist keine Option für PISTENTECH. Seit der Gründung des Unternehmens vor 10 Jahren hat sich viel getan. Der MOUNTAIN MANAGER hat bei den Chefs Gloria und Antonios Karakikes nachgefragt.

 

MM: PISTENTECH gibt es jetzt seit 10 Jahren am Markt. Wie sind Sie mit der Entwicklung zufrieden?

A. Karakikes: Wir haben vor 10 Jahren mit einer Idee angefangen, die sich durchgesetzt und bewährt hat. Wir bieten gebrauchte Pistenfahrzeuge aller namhaften Marken, Zubehör und Ersatzteile. Das wissen Kunden aus mittlerweile 50 Ländern der Welt zu schätzen. Deshalb ist PISTENTECH neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch in Italien, Skandinavien und den baltischen Staaten ein Begriff. Wir liefern nach Osteuropa, Russland und Asien genauso wie nach Lateinamerika und vor kurzem erstmals nach Aserbaidschan. Ausgeliefert wird mit eigenen Fahrzeugen, dazu kümmern wir uns um alle notwendigen Exportdokumente und den Zoll. Der Kunde kann sich auf unseren Service verlassen.

MM: Sie haben vor kurzem eine bis ins Detail überarbeitete Website auf den Weg gebracht. Wie wichtig ist das Internet für PISTENTECH?

G. Karakikes: Für viele Kunden ist unsere Website www.pistentech.com die erste Möglichkeit, mit uns ins Kontakt zu kommen. Deshalb war es für uns sehr wichtig, dass unsere Website suchmaschinenoptimiert ist, sodass wir noch schneller gefunden werden. Wir haben großen Wert auf ein modernes, übersichtliches Design gelegt, mit dem eine schnelle Orientierung möglich ist. Neben unserer Website sind wir aber auch auf anderen Plattformen und in den heute gängigen sozialen Netzwerken vertreten.

MM: 2019 haben Sie in den Ausbau Ihrer Zentrale in Deisslingen/Schömberg in Deutschland investiert. Was wurde gemacht?

A. Karakikes: Auf dem 10.000 m2 großen Gelände wurde eine neue rund 500 m2 große Werkstatt errichtet, in der unsere mittlerweile 8 Mitarbeiter beste Arbeitsbedingungen und moderne Maschinen vorfinden. Auf diese Weise können wir die Wünsche unserer Kunden schnell und qualitativ hochwertig umsetzen. Beim Neubau haben wir großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. So haben wir etwa am Dach der Werkstatt eine Photovoltaikanlage errichtet, mit der wir Strom für unseren Betrieb erzeugen und überschüssige Energie in das Stromnetz einspeisen können.

MM: Was schätzen Ihre Kunden an PISTENTECH, wofür steht das Unternehmen?

A. Karakikes: PISTENTECH ist als freier Händler weltweit aktiv ist. Ein faires Preis-/Leistungsverhältnis ist uns genauso wichtig wie Verlässlichkeit und Flexibilität. Unsere Kunden erhalten genau das Pistenfahrzeug, das sie brauchen. Dazu haben wir in unserer Zentrale immer eine ganze Reihe an Fahrzeugen zur Verfügung, die gerne besichtigt werden können. Das Angebot wird auch ständig erneuert. Wenn wir dennoch nicht das Passende vor Ort haben, suchen wir für unsere Kunden auch nach speziellen Fahrzeugen. Diese werden dann genauso aufbereitet, wie es gewünscht wird. Pistenfahrzeuge werden also mit oder ohne Reparatur angeboten, je nachdem was der Kunde ausgeben möchte. Die Wünsche unserer Kunden sind für uns ausschlaggebend. lw

Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn in Zell am See, ist neuer Salzburger Seilbahnsprecher

Erich Egger ist Salzburgs neuer Seilbahnsprecher

Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Turbulenzen aufgrund der Pandemie hat die Salzburger Wirtschaftskammer ihre Wahl ordnungsgemäß abgehalten.

In der Sparte Transport und Verkehr waren in der Fachgruppe Seilbahnen 110 Stimmberechtigte zur Mandatsvergabe aufgerufen. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 70 Prozent erreichte die Liste der Salzburger Wirtschaft –  Salzburger Wirtschaftsbund  elf Mandate und die Freiheitliche Wirtschaft Salzburg (FW) – RfW und Unabhängige ein Mandat.

Der designierte Spitzenkandidat des Salzburger Wirtschaftsbundes, Schmittenhöhebahn-Vorstand Dr. Eich Egger aus Zell am See, ist somit der künftige Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft. Seine Stellvertreterin wird als Zweitgereihte Veronika Scheffer aus Zauchensee, die amtierende Sprecherin, sein. Die  offizielle Zepterübergabe wird erst erfolgen, wenn aufgrund der neuen Covid-19 Gesetze eine ordentliche Fachgruppentagung möglich ist.

Michael Partel, GF Mountain-Management Consulting.

Wie sicher sind unsere Skigebiete im nächsten Winter 20/21?

Mike Partel, Geschäftsführer der renommierten Marketingagentur Mountain Management Consulting, rät den Skigebieten, sich frühzeitig mit dem Thema Sicherheit / Gesundheit am Berg in Hinblick auf die Wintersaison 20/21 zu beschäftigen. Es bestünde sogar die große Chance, hier Akzente zu setzen…

 „Wie sicher oder gesundheitsgefährdend die Skigebiete sind, werden sich sehr viele Gäste bei der Wahl des kommenden Skiurlaubs – sofern die Reisebeschränkungen bis dahin fallen – stellen. Das betrifft nicht nur die aktuell, medial sehr stark belasteten Skiregionen Tirols, sondern generell alle Skiregionen. Das Thema Gesundheit und Hygiene hat mit Covid-19 eine ganz neue Dimension erhalten.

In den kommenden Wochen erwarten wir seitens der Politik klare Richtlinien, in welcher Form der Winterbetrieb gestartet und durchgeführt werden kann. Hoffen wir, dass dazu gute und sinnvolle Lösungen gefunden werden.

Es gilt also, sich frühzeitig mit dem Thema Sicherheit (Gesundheit) – abgestimmt auf diese neue und spezielle Situation – zu beschäftigen und entsprechend zu kommunizieren. Dies betrifft nicht nur Hotels, Restaurants, öffentliche Räume im Skigebiet, sondern auch den Berg als Ganzes. Das beginnt beim Parken über Kassazonen, Einstiegsbereiche etc. bis zum eventuell „neuen Après-Ski“ und weiteren Unterhaltungsangeboten.

In der Anpassung an diese neuen Rahmenbedingungen liegt eine große Chance für sehr umsichtige, chancenorientierte Unternehmen. Versuchen Sie Ihre Mitarbeiter in diesen Prozess aktiv einzubinden. An welchen „Touch-Points“ können wir dem Gast ein „Wow“ bieten?

Dass die vorgeschriebenen Maßnahmen umgesetzt werden, wird eine klare Erwartung sein. Denken wir daher nach, wie und wo wir etwas drauflegen können! Wo können wir aufzeigen, dass wir besonders bemüht sind, die Gesundheit unserer Gäste zu schützen.

Wahrscheinlich haben auch Sie selbst in den letzten Wochen Unterschiede in diesem Bereich von Dienstleistern erlebt, ob man jemand nur eine Maske am Eingang gereicht hat, oder ob ein Mitarbeiter den Einkaufswagen vor Ihnen persönlich gereinigt hat. Abgesehen von deren Auftreten bzw. Willkommensgesten sind das Erlebnisse, die man weiter transportiert. Hier kann man punkten!

Eine Chance, Akzente zu setzen

Also nutzen wir die große Chance, Akzente zu setzen, Gäste zu binden und deren Weiterempfehlung (Net Promoter Score) positiv zu beeinflussen. Krisenzeiten sind Chancen-Zeiten!

Überlegen Sie sich, wie Sie schon im Vorfeld – also nachdem klar ist, was und wie behördlich vorgeschrieben sein wird – das Thema „Sicherheit“ besetzen wollen. Von der Homepage über soziale Medien bis zur Info beim Parking, in der Talstation etc. !

Aus eigenen Studien wissen wir, dass ca. 30% unserer Gäste „Fans“ sind (Jene die den Wintersport als wichtige Bereicherung ihres Lebens sehen) Diese Gäste wollen sicher wieder auf die Piste. Den anderen Teil müssen wir uns heuer härter „erarbeiten“. Es ist davon auszugehen, dass Urlauber, ähnlich wie im bevorstehenden Sommer, zögern, abwarten, vermehrt zu Hause bleiben. Also bedarf es besonderer Anstrengungen, diese Gruppe mit proaktiven Aktivitäten in Bezug auf Ihre Bemühungen, sich an diese neue Situation anzupassen, zu gewinnen.

Wir alle wissen, dass aufgrund der medialen Präsenz in Bezug auf COVID 19 besondere Anstrengungen unternommen werden müssen, glaubhaft darzustellen, dass man „fit“ in Bezug auf die besonderen Vorsichtsmaßnahmen ist.

Für Österreich gilt es die weltweit Nr.1 Position (gemeinsam mit Deutschland) im Bereich „Health & Hygiene“  – siehe „The Travel and Tourism Competitiveness Report 2019 – Seite 72“ – zu behaupten! Die Schweiz und auch Frankreich liegen im Ranking ebenfalls unter den Top 10. Etwas dahinter folgt Italien.

Die Alpenländer genießen weltweit hohes Ansehen. Dieses entgegengebrachte Vertrauen gilt es zu bewahren!“

Wolfgang Hettegger (li.), Vorstandsvorsitzender der Snow Space Salzburg Bergbahnen, übergibt 5.000,- Euro an Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg. Die Spende verwendet die Caritas für Menschen in Not direkt in der Region. © Snow Space Salzburg

Erfolgreich Spenden gesammelt

Die Snow Space Salzburg Bergbahnen sammelten in der heurigen Wintersaison für soziale Hilfsprojekte in der Region. 5.000 Euro konnten nun der Caritas Salzburg übergeben werden.

Im Skigebiet Snow Space Salzburg in den Wintersportorten Flachau, Wagrain und St. Johann stehen Skitourengehern vier ausgewiesene Aufstiegsspuren kostenlos zur Verfügung. Für die Nutzung bat man die Tourengeher im heurigen Winter um eine freiwillige Spende für karitative, regionale Projekte. Und auch alle Skifahrer konnten sich mit der Spende ihrer nicht mehr benötigten Key-Card an der Sammlung beteiligen. Die drei Euro Skipass-Pfand kommen ebenfalls den Hilfsprojekten der Caritas Salzburg zugute. In Summe konnten die Bergbahnen in der heurigen Wintersaison 4.819 Euro sammeln.

Wolfgang Hettegger, Vorstandsvorsitzender der Snow Space Salzburg Bergbahnen, zeigt sich angesichts der Spendenbereitschaft der Wintersportler erfreut: „Es ist schön zu sehen, dass die karitative Kooperation bei unseren Gästen Anklang findet und wir den Spendenbetrag aus dem letzten Jahr nochmals übertreffen konnten. Wir haben uns als Bergbahnen dazu entschieden, den Spendenbetrag aus eigener Tasche aufzustocken. So können wir einen runden Betrag in Höhe von 5.000 Euro an die Caritas Salzburg überreichen.“

Mag. Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg: „Wir freuen uns sehr über die gute und langjährige Zusammenarbeit mit Snow Space Salzburg und darüber, dass auch in diesem Winter so viele Keycards gespendet wurden. Die 5.000- Euro verwenden wir für unsere Projekte direkt im Pongau – natürlich für die Nothilfe jetzt in der aktuellen Corona-Situation, in der so viele Menschen in Not sind. Aber auch für das Lerncafé in Bischofshofen, wo wir Kinder mit Lernschwächen unterstützen– jetzt digital – und für die mobilen Palliativteams, die weiterhin im Einsatz sind. Herzlichen Dank!“

 

PURE CO18 zur chemiefreien Desinfektion von Schutzmasken und hygienetechnischen Utensilien.

Wintersteiger liefert Lösungen in der Corona-Krise

Trocknungsschrank für COVID-19-Schutzmasken

 Um Einsatzkräfte und medizinisches Personal in Zeiten der COVID-19-Pandemie zu unterstützen, hat Wintersteiger aus Ried/Innkreis (OÖ) einen neuen Trocknungsschrank entwickelt. Der PURE CO18 wird zur chemiefreien Desinfektion von Schutzmasken und hygienetechnischen Utensilien eingesetzt.  

Neben dem Trockenvorgang erfolgt auch eine effektive Keimreduktion mittels Ozon. Wintersteiger nutzt diese Technologie bereits seit Jahren erfolgreich in verschiedenen Branchen, etwa in der Lebensmittelbranche, in Kindergärten oder bei Feuerwehren. Aufgrund der Entwicklungen im Zuge der COVID-19-Pandemie entschloss sich der Maschinen- und Anlagenbauer für eine Modifikation des bewährten Trocknungsschrank-Systems. Pro Schrank sind 7 Nirosta-Körbe eingebaut, in denen innerhalb kurzer Zeit hunderte Masken und Utensilien getrocknet werden können. Desinfiziert wird je nach Bedarf: über eine 6-Stunden-Zeitschaltuhr für höchstmögliche Flexibilität oder eine 24-Stunden-Zeitschaltuhr für fixe Trocknungszeiten.

Ozon zerstört Corona-Viren auf Oberflächen

Die Keimreduktion erfolgt mittels zweier UVC-Lampen (niederwelliges UV-Licht) mit je 7 bzw. 11 Watt. Ozon ist ein natürlich vorkommendes Gas, das aus Sauerstoffatomen besteht und die Keimzahl in der Luft sowie alle damit in Berührung kommenden Gegenstände von Mikroorganismen, Bakterien, Viren und Pilzen signifikant reduziert. Mehrere Publikationen haben gezeigt, dass Corona-Viren auf Oberflächen durch den Einsatz von Ozon zerstört werden können. Nachdem die Struktur der SARS-COV-2-Viren ähnlich ist, sind Experten zuversichtlich, dass die Wirkung von Ozon in Kombination mit Temperatur auch beim aktuellen SARS-COV-2-Virus gegeben sein wird. Die Wirksamkeit bei SARS-COV-2 wird gerade in einem Fachlabor geprüft und dokumentiert.

Darüber hinaus kommt die Idee des Unternehmens aus Ried im Innkreis auch der Umwelt zugute: Schutzmasken und -Kleidung werden getrocknet, desinfiziert und können wiederverwendet werden, anstatt in den Müll zu wandern.

Weitere Informationen unter:

www.wintersteiger.com/drytech

Desinfektion mit Schneeerzeugern von DEMACLENKO. © DEMACLENKO

Ein mobiles Desinfektionssystem mit Schneeerzeugern

Die mobile Desinfektionslösung, entwickelt und produziert von DEMACLENKO, wird den Südtiroler Gemeinden kostenlos zur Verfügung stehen.

Bereits seit einigen Wochen haben die Experten von DEMACLENKO in Sterzing Tests mit einem Schneeerzeuger, einer Propellermaschine, gestartet, um großräumige Desinfektionsmaßnahmen realisieren zu können.

Nachdem erste Praxistests mit Lastwagen samt Tank erfolgreich verlaufen sind, wurde gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Gossensass auch ein Test in Verbindung mit einem Tanklöschfahrzeug umgesetzt. Die maximale Mobilität und der flexible Anwendungsbereich sind gewährleistet. Zum Einsatz kommen ein Hochleistungsschneeerzeuger und eine dem Schneeerzeuger vorgeschaltete Pumpe, die für den optimalen Wasserdruck sorgt, und ein 100% biologisch abbaubares Desinfektionsmittel.

Nachdem diese mobile Lösung der Agentur für Bevölkerungsschutz vorgestellt wurde, wird sie nun den Südtiroler Gemeinden für die flächendeckende Desinfektion der öffentlichen Räume kostenlos zur Verfügung gestellt. Die interessierten Gemeinden können sich direkt beim Beschneiungsexperten DEMACLENKO in Sterzing melden, um das Angebot in Anspruch nehmen.

Ticketproduktion im Werk Innsbruck

Axess produziert unter strengen Vorgaben für wichtige Großprojekte

Trotz Einschränkungen durch den Coronavirus erfolgreich zu bleiben und alle Arbeitsplätze erhalten zu können zeigt die Axess AG, der weltweite Spezialist für Zutrittslösungen.

Noch bevor am Freitag vor 10 Tagen die Nachricht und Aufforderung der Bundesregierung im Unternehmen einlangte, und es noch ungreifbar aber vorhersehbar war, dass man die Mitarbeiter bitten wird müssen, auf Remote-Work umzustellen reagierte man bei Axess. Die beiden Vorstände Oliver Suter und Christian Windhager riefen daher bereits um 9:00 Uhr morgens alle Mitarbeiter zusammen und baten Sie, sich auf Remote-Work einzurichten. Den ganzen Tag waren die Mitarbeiter der IT und Technik beschäftigt, allen Kollegen ihre zukünftigen Arbeitsplätze von zu Hause aus einzurichten. Am Freitag mittags gingen alle voll ausgestattet und bereits mit zukünftigen Arbeitsabläufen vertraut, ins Wochenende. Seit Montag dieser Woche läuft der Betrieb nun schon per Video-Konferenzen, Telefon und Mail reibungslos, manchmal sogar effizienter als sonst. Sämtliche Abteilungen der Zentrale als auch 9 Niederlassungen in Europa sind aktiv und haben sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnt. Alle Produktentwicklungen werden fortgesetzte, Projekte werden wie immer bearbeitet, auch der Vertrieb ist nach wie vor aktiv. Selbst Kundentermine finden statt, moderne Kommunikationsmittel ersetzen die persönlichen Treffen und lange Reisen. Vielleicht sogar ein Modell, für nachhaltiges Wirtschaften in der Zukunft. Viele der Mitarbeiter sind vorerst ausgelastet und können produktiv zum wirtschaftlichen Fortbestand des Unternehmens beitragen.

Werk Innsbruck im Einsatz

Besonders erfreulich ist der Einsatz der Mitarbeiter im Werk in Innsbruck, welche zum größten Teil nicht auf Home-Work umstellen können. Hier findet die Fertigung sämtlicher Hardware-Produkte statt, knapp hundert Mitarbeiter produzieren Tickets, verschiedenste Zutrittssysteme und Module. Nach widersprüchlicher Kommunikation der Behörden am Wochenende meinte man, das Werk schließen zu müssen. Am Dienstag kam dann jedoch die Entwarnung. Der Produktionsbetrieb konnte aufrechterhalten werden. Es herrschen natürlich strenge Auflagen wie z.B. dass der Abstand der Mitarbeiter zueinander vergrößert ist, die Anlieferung den neuen gesetzlichen Richtlinien entspricht um Infizierungen auszuschließen, alle sich regelmäßig desinfizieren etc. Dadurch können Großaufträge wie das Zutrittssystem für ein Stadion in Abu Dhabi oder Ticketautomaten für ein Skiresort in Kasachstan gefertigt und ausgeliefert werden. Ebenso läuft der Support und Ersatzteil-Service weiter, ein wichtiger Faktor für Kunden und Geschäftspartner.

Für Axess ist das wirtschaftlich wichtig, um allen 300 Mitarbeitern weiterhin die Arbeitsplätze garantieren zu können. Dies ist oberstes Ziel der Unternehmensführung, welche durch sofortiges Reagieren auf die Gegebenheiten den wirtschaftlichen Schaden bis jetzt begrenzen konnte. Aufgrund der wirtschaftlich erfolgreichen vergangenen Jahre ist man zuversichtlich, die zu erwartende Wirtschaftsrezession möglichst gut abfedern zu können.

Offener Brief von Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn Ischgl

Sehr geehrte Damen und Herren!
Auch in Zeiten, in denen die Welt, zumindest aber das ganze Land und die Republik zusammenhalten sollten, scheinen für einige Sündenböcke immer noch gelegen zu kommen. Ein derartiger Sündenbock ist aktuell Ischgl im Paznaun. Die Schlagzeilen könnten reißerischer nicht sein: „Virenschleuder Europas“ ist noch eine der harmloseren, die derzeit vor allem in den sozialen Medien kursieren, letztlich halten sich aber auch vermeintlich seriöse Medien nicht mit massiver Kritik an Behördenversagen und Krisenmanagement zurück.
Mehr oder weniger direkt wird uns jetzt unterstellt, aus Profitgier die Ansteckung hunderter Menschen mit dem Coronavirus und dessen anschließende Verbreitung billigend in Kauf genommen zu haben. Den seit Wochen, speziell aber in den letzten Tagen rund um die Uhr unter Hochdruck arbeitenden Gesundheitsbehörden wird offen Versagen bzw. Vertuschung vorgeworfen.
Es können sich wohl die wenigsten nur ansatzweise vorstellen, was es für Entscheidungsträger bedeutet, eine bis dahin äußerst erfolgreiche Skisaison vorzeitig zu beenden und damit – in unserem Fall – hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des eigenen Unternehmens, in letzter Konsequenz aber große Teile der Wirtschaft einer ganzen Region in eine massive Unsicherheit zu stürzen, in Einzelfällen wohl auch in ihrer wirtschaftlichen Existenz zu gefährden. Vor dieser Entscheidung standen wir bzw. die Gesundheitsbehörden auf Landes- und Bezirksebene vor einer Woche.
Zu diesem Zeitpunkt waren bekanntlich die ersten positiv auf COVID-19 getesteten Fälle in Ischgl aufgetaucht und auch schon behördliche Einschränkungen verfügt worden. Wir haben diese Anordnungen selbstverständlich mitgetragen und unternehmensintern weitere Beschränkungen verfügt. Durch die Absonderung von weiteren Verdachtsfällen schien der Gefahr einer Weiterverbreitung wirksam begegnet, der Gesundheitsschutz für Einheimische, Gäste und Mitarbeiter somit vorerst gewährleistet.
Dennoch war klar, dass die Wintersaison nicht mehr zu retten sein wird und es primäres Ziel sein muss, am Wochenende keinen Gästewechsel mehr zuzulassen. Eine geordnete Abreise der Gäste zum Wochenende hin schien im Hinblick darauf, rechtzeitig alle dafür notwendigen Vorkehrungen treffen zu können und keine Panik zu verbreiten, die beste Lösung. Dies mit dem seinerzeitigen Wissensstand um Ansteckungszahlen und vor allem hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit einer übertragung des Virus. Dass sich die Ereignisse im Anschluss daran derart überschlagen würden, war zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise abzusehen.
Nach den dramatischen Entwicklungen der nächsten Tage und mit Wissenstand heute wäre eine Quarantäne wohl bereits bei Aufkommen des ersten leisesten Verdachtes auf einen Erkrankungsfall die effizienteste Maßnahme zu Eindämmung einer Weiterverbreitung des Virus gewesen (dies vor dem Hintergrund, dass der räumliche Geltungsbereich und die Eingriffsintensität entsprechender Maßnahmen in der Folge nahezu im Stundentakt verschärft wurden). So zumindest sehe ich das.
„Halten wir daher zusammen und seien wir solidarisch“
Dafür hätten die Gesundheitsbehörden nach dem Epidemiegesetz angesichts der zu diesem Zeitpunkt bekannten Fakten aber gar keine rechtliche Handhabe gehabt, zumal derart einschneidende Maßnahmen in einem Rechtsstaat ja immer noch verhältnismäßig sein müssen.
Bevor Sie daher vorschnell (ver)urteilen, versetzen Sie sich abschließend bitte kurz in die Lage eines Behördenvertreters, „Liftkaisers“ oder sonstigen Entscheidungsträgers und fragen sich ehrlich, ob sie selbst eine solch weitreichende Entscheidung mit all ihren Konsequenzen auf Basis von zu diesem Zeitpunkt noch unbestätigten Vermutungen getroffen hätten. Nur in diesem Fall hätten Sie im Nachhinein alles richtiggemacht.
Ischgl und auch allen anderen von dieser – bis vor wenigen Tagen noch unvorstellbaren – Krise betroffenen Regionen wäre in Zeiten wie diesen mit Solidarität jedenfalls weit mehr geholfen als mit den aktuell in einigen Kreisen kursierenden Anschuldigungen. Jetzt gilt es, gesund zu bleiben und die Ausbreitung des Virus wirksam zu verhindern.
Halten wir daher zusammen und seien wir solidarisch – wenn wir diese Krise gemeinsam überstanden haben, werden wir Ischgl als starken Motor für die Wirtschaft in unserer Region und darüber hinaus wieder brauchen.
Mit freundlichen Grüßen
Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG

Thomas Hunziker. © CWA

Thomas Hunziker wird neuer CEO von CWA

Thomas Hunziker, Leiter Marketing und Verkauf sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Garaventa AG, übernimmt ab 6. April 2020 als CEO die Führung der CWA Constructions SA/Corp.

Thomas Hunziker ersetzt Raimund Baumgartner, der das Unternehmen im Januar verlassen hat. Während seiner beruflichen Laufbahn hatte Thomas Hunziker verschiedene Führungsfunktionen bei der Pilatus Flugzeugwerke AG inne. In den Jahren 2010 bis 2015 führte er als CEO die Lenzerheide Bergbahnen und setzte die Skigebietsverbindung mit Arosa erfolgreich um. Im November 2015 wechselte Thomas Hunziker von der Betreiber- auf die Herstellerseite: Er übernahm die Leitung des Ressorts Marketing und Verkauf bei der Garaventa AG, wo er das Verkaufsteam führte.

Für die Position als CEO von CWA bringt Thomas Hunziker viel Branchenwissen, Führungserfahrung und ein gutes Gespür für Marktentwicklungen mit. „Die CWA ist ein traditionsreiches Schweizer Unternehmen, das für Qualität und Innovation steht. Auch in Zukunft wird es viele spannende Herausforderungen für die CWA geben. Ich freue mich, diese gemeinsam mit den Mitarbeitenden der CWA anzupacken“, freut Thomas Hunziker sich auf die neue Aufgabe.

 

Messe MOUNTAIN PLANET auf April 2022 verschoben

Als Reaktion auf die Bedrohungen durch den Corona-Virus haben die Organisatoren von MOUNTAIN PLANET beschlossen, die für Ende April in Grenoble geplante Ausgabe 2020  (22. – 24. 4.) zu verschieben. Die nächste Ausgabe der internationalen Fachmesse für Berg- und Wintertechnik findet laut Veranstalter Alpexpo vom 26. bis 28. April 2022 statt.

Angesichts der Verschärfung der Coronavirus-Epidemie und des in ganz Frankreich verfügten Verbots für Veranstaltungen mit über 1.000 Personen kann MOUNTAIN PLANET 2020 mit rund 23.000 erwarteten Fachbesuchern und über 900 Ausstellern und Marken aus fast 70 Ländern nicht unter den besten Bedingungen stattfinden. Entsprechend entschied sich die Messeleitung Alpexpo zur Verschiebung der kommenden Ausgabe um zwei Jahre. Diese Entscheidung wurde nach Rücksprache mit den Aktionären von Alpexpo und den Hauptakteuren der Messe MOUNTAIN PLANET getroffen, dem französischen Seilbahnverband DSF, ANEM, der Region Auvergne Rhône-Alpes sowie den weltweit führenden Unternehmen der Berg- und Wintertechnik und beteiligten Berufsverbänden wie AFMONT, Mountain Cluster und den Industrie- und Handelskammern von Grenoble und Savoyen.

Die starke Saisonabhängigkeit der Tätigkeit von Unternehmen im Berg- und Wintertourismus und anderen alpinen Wirtschaftsbranchen mache es laut Veranstaltern zudem unmöglich, die Ausgabe von April auf ein anderes Datum im Jahr 2020 zu verschieben. Mit ihrem traditionellen Termin im April – also zum Saisonende in den europäischen Skigebieten sei MOUNTAIN PLANET von Beginn an zu einem strategischen Datum positioniert worden. Darüber hinaus biete die aktuelle Situation der Quarantäne in Italien und tägliche Veränderungen der Lage in Frankreich und Europa keine ausreichende Planbarkeit und Garantien, um ein internationales Großereignis wie die MOUNTAIN PLANET mit Besuchern aus über 70 Nationen kurzfristig auf den Sommer zu verschieben.

Die nächste MOUNTAIN PLANET findet daher vom 26. bis 28. April 2022 wiederum im Messezentrum Grenoble-Alpexpo statt.

 

MM-Info: www.mountain-planet.com

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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