Die Aletsch Arena (CH) setzt auf Dynamisches Pricing von Alturos Destinations.

Dynamisches und intelligentes Pricing von Skitickets für die Aletsch Bahnen

Alturos Destinations ist es mit Peaksolution® und in Zusammenarbeit mit Smart Pricer gelungen, einen Webshop für die Aletsch Bahnen AG zu entwickeln, der in der Wintersaison 2019/20 erstmalig ein dynamisches Preiskonzept von Ski- und Bergbahntickets ermöglicht. Mit dem neuen Ticketsystem reagiert die Aletsch Bahnen AG auf die veränderten Kundenbedürfnisse im digitalen Markt.

„Mit dem neuen Webshop führen wir dynamische Preise ein. Wer früh und online bucht, der kann sich so äußerst attraktive Preise sichern“, erklärt Valentin König, CEO der Aletsch Bahnen AG. „Mit dem moderneren Webshop bieten wir unseren Gästen einen unkomplizierten und attraktiven Zugang zu unseren Angeboten. Der Webshop shop.aletschbahnen.ch wurde komplett neu aufgebaut und auf die Bedürfnisse der Gäste angepasst.“

Alturos Destinations hat es damit geschafft, das Konzept für individuelle und dynamische Preisstrukturen für das Produktsortiment in einem Peaksolution® Shop wesentlich auszubauen und zu flexibilisieren. Konzentriert sich das dynamische Pricing derzeit noch auf Skitickets, kann die Preisstrategie in Zukunft auf andere Produktgruppen ausgeweitet werden.

„Unsere innovative Skipassverkaufslösung ist ein erster, bedeutender Schritt in eine mit der Aletsch Arena geplante, langfristige Digitalisierungskooperation. Wir freuen uns, diese bedeutende Schweizer Tourismusregion erfolgreich in eine digitale Zukunft führen zu können“, sagt Herwig Probst – Chief Product Officer bei Alturos Destinations.

Dynamische Preisgestaltung in Echtzeit

Smart Pricer automatisiert Preisoptimierungen mithilfe von Big-Data Analysen und ermöglicht Skigebieten dadurch Ticketumsätze zu verbessern und Besucherströme zu leiten. Auf Basis der von den Aletsch Bahnen festgelegten Preiskriterien, aktualisiert der Yield Pricing Kalender dynamisch und tagesaktuell die Preise im neuen Peaksolution® Shop der Aletsch Bahnen. Die Abweichungen vom Standardpreis werden angezeigt, dadurch bleiben die Preisänderungen jederzeit transparent und für den Kunden nachvollziehbar.

Neue Chancen im Preismarketing

Die dynamische Preisgestaltung des Skiticketverkaufs bietet ein innovatives Preismarketing für das Skigebiet. In saisonschwachen Zeiten hat die Region die Möglichkeit, mehr Kunden durch eine niedrigere Preisgestaltung zu generieren. Peaksolution® bietet beispielsweise die Möglichkeit auf Frühbucher preislich einzugehen oder kurzfristig auf Schlechtwetterprognosen mit niedrigeren Preisen zu reagieren. Der dynamische Pricing Algorithmus ermöglicht die individuelle Preisanpassung an unterschiedlichste Umstände und Gegebenheiten.

Frühbucher können ab sofort Skitickets für die anstehende Wintersaison 2019/20 im neuen Peaksolution® Shop https://shop.aletschbahnen.ch/ der Aletsch Bahnen zu Vorteilspreisen erwerben.

Das Team der Riesneralm Bergbahnen geht optimistisch in die Zukunft

Riesneralm investiert € 6 Mio. in die Zukunft

Das steirische Skigebiet Riesneralm hat im Sommer mit dem Bau eines E-Werkes, einer Beschneiungsanlage, Pistenverbreiterungen, Hotelumbau und vielem mehr begonnen. Es laufen derzeit an allen Ecken und Enden die Baustellen auf Hochtouren.

Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit  nimmt das beliebte Skigebiet wieder enorm viel Geld in die Hand, um im harten Wettbewerb für die Zukunft gerüstet zu sein. Dabei stehen Investitionen im Vordergrund, die einen ökologisch nachhaltigen Skibetrieb für die Zukunft garantieren und anderseits Investitionen, die den Kunden schon direkt beim Start in die neue Saison begeistern werden.

Zentraler Ausgangspunkt ist im Tal der Bau eines „E-Werkes“, welches sowohl Strom als auch Schnee erzeugt. Mit Hilfe der Kraft des fließenden Donnersbaches werden mit zwei Wasserkraftwerken in Zukunft jährlich rund 6 Millionen Kilowattstunden Strom produziert und damit fast dreimal so viel grüne Energie erzeugt, wie die saisonale Beschneiung und der Betrieb des gesamten Skigebiets überhaupt erfordern.

Der Clou: Das jetzt neu im Bau befindliche Wasserkraftwerk wird mit seinem Rohrsystem an die bestehende Beschneiungsanlage angeschlossen. Damit erspart man sich den Bau eines weiteren Beschneiungsteiches, welcher mind. 3 Millionen Euro gekostet hätte und nur über verkaufte Liftkarten zu finanzieren gewesen wäre. Mit diesem einzigartigen Modell ist man nun aber in der Lage, die Beschneiung über den Stromverkauf zu refinanzieren. Zugleich wird technisch alles so vorbereitet, dass ein Teil der erzeugten Wasser-Energie direkt im Netz der Riesneralm verbraucht werden kann.

Am Berg selbst wird das Beschneiungssystem so modernisiert, dass in Zukunft mit genügend Wasser und neuen Beschneiungsanlagen alle Pisten top beschneit werden können. Im Zuge dieses Projektes wurde der „Familienschuss“ so verbreitert, dass der Skifahrer auch heuer wieder ein „Aha-Erlebnis“ hat. 2 neue Pistengeräte werden dabei helfend zur Seite stehen.

Wechsel an der VDS-Spitze

Der Verband Deutscher Seilbahnen hat am 17. 10. Matthias Stauch von der Bayerischen Zugspitzbahn zum neuen Vorstand gewählt. Im vergangenen Geschäftsjahr konnten die Ersteintritte gesteigert werden, was auf kräftige Investitionen zurückzuführen ist.

Matthias Stauch ist kaufmännischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen und brachte sich bereits seit 2017 als 2. Stellvertretender Vorstand aktiv in die Verbandsarbeit ein. Stauch tritt damit in die Fußstapfen des bisherigen Präsidenten Peter Schöttel, der schon früh auf das Potenzial eines Ganzjahresbetriebes bei Seilbahnen setzte.

Peter Lorenz, GF der Brauneck Bergbahn, bleibt 1. Stellvertreter. Die Funktion des 2. Stellvertreters übernahm Christine Kury, die seit 10 Jahren die kaufmännische Leitung der Schauinslandbahn in Freiburg innehat sowie bei der Freiburger Verkehrs AG die Sparte Personal & Verwaltung führt. Kury will den Verband bei seinem Weg in die Zukunft mit Ideen unterstützen: „Ich sehe für die Mitgliedsunternehmen in den Bereichen Demographie, Personalgewinnung und -entwicklung und Nachhaltigkeit große anstehende Herausforderungen. Dies sind genau auch jene Handlungsfelder, in denen meine Kernkompetenzen liegen!“, so die Funktionärin.

Nach erfolgreichem Jahr wird kräftig investiert

Ein erfolgreiches Jahr mit hohen Gästezahlen im gesamten Verlauf liegt hinter der deutschen Seilbahnbranche mit + 8,3 % bei den Sommergästen (5 Mio.) und + 1,5 % bei den Ersteintritten im Winter (6 Mio.). Dies führt der VDS auf die zahlreichen Neubauten und frischen Attraktionen zurück, die bei den Gästen gut ankommen. Neben dem Wintersport gewinnt der Bergsommer ständig an Bedeutung, die Zahl der Ersteintritte ist beinahe angeglichen. Das entspricht der Ausrichtung der deutschen Seilbahnen, das Ganzjahreskonzept weiter zu verstärken. In dieser Erfolgsspur starten sie mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 70 Mio. Euro in den kommenden Winter. „Der Trend zum Bergerlebnis wächst stetig – sowohl im Winter als auch im Sommer. In den Wachstumsbranchen Sport, Freizeiterlebnis und Gesundheit spielen dabei die Seilbahnen eine wichtige Rolle“, kommentiert Stauch die Lage.

Das jüngste Aushängeschild an Modernität und Investitionskraft der Branche stellt die heuer um 57 Mio. € fertiggestellte 10 EUB Jennerbahn in Berchtesgaden. Weitere Highlights sind die 6 SBK Schrödelstein in Lenggries, die Erneuerung der Merkur Standseilbahn in Baden Baden, die  6 EUB Eckbauerbahn in Garmisch-Partenkirchen, 6 SBK Schrattenwang am Söllereck  sowie der für 20/21 geplante Neubau der Nebelhornbahn in Oberstdorf als 10 EUB.

Ein wichtiges Thema bei den deutschen Seilbahne ist auch Nachhaltigkeit. Jüngstes Beispiel ist die Laber Bergbahn, die mit 1 Mio. € für die Anbindung der Bergstation an das öffentliche Wasserver- und Entsorgungsnetz.

Neues Ticket-Highlight im Alpenraum

Die Ski ALPIN CARD für 3 Premiumregionen

Die Top-Destinationen Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, Schmittenhöhe Zell am See und Kitzsteinhorn Kaprun bieten mit dem neuen ganzjährigen Ticketverbund Ski ALPIN CARD eine im gesamten Alpenraum unerreichte Erlebnisdichte: 408 Pistenkilometer, 47 Themenpisten, 121 Anlagen und ein  Maximum an Attraktionen – inklusive Gletscher.

Die neue Ski ALPIN CARD verbindet die drei alpinen TOP-Marken ab dem kommenden Winter zu einer faszinierenden Erlebniswelt: Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, das „Home of Lässig“, zählt schon heute mit 270 Abfahrtskilometern, 70 Seilbahnen und Liften sowie über 60 Hütten zu den größten und vielfältigsten Skigebieten Österreichs. Das Panorama- und Familienskigebiet Schmittenhöhe in Zell am See überzeugt mit 77 abwechslungsreichen Pistenkilometern, einer Vielfalt an Attraktionen für Groß und Klein sowie mit einzigartigem Panoramablick auf die Bergstadt Zell am See. Das ganzjährig geöffnete Kitzsteinhorn in Kaprun wiederum ist Salzburgs einziges Gletscherskigebiet und bietet 100-prozentige Schneesicherheit und ein einzigartiges hochalpines Naturerlebnis.
Die Ski ALPIN CARD ist Teil des neu begründeten Ticketverbundes ALPIN CARD, die das umfassende Angebot der drei Premiumregionen bündelt. Die ALPIN CARD wird in unterschiedlichen Versionen aufgelegt – in den Versionen Ski (Winter-Saisonkarte, Tages- & Mehrtageskarten) und Hike (Sommer-Saisonkarte) sowie 365 Classic und 365 Action (Jahreskarten). Zukünftig setzt man alles auf eine gemeinsame Karte, schafft so einen Mehrwert sowohl für Gäste als auch Einheimische, aber auch einen nachhaltigen Impuls in Richtung Ganzjahresauslastung in den Regionen. Alle drei Premium-Regionen warten im kommenden Winter mit zahlreichen Neuerungen auf und beweisen so ihre Vorreiterfunktion im Alpenraum.

Markante Neuerungen zur Saison 2019/20

# Die alte Zwölferkogelbahn im Herzen Hinterglemms wurde im Sommer 2019 durch eine moderne 10er Kabinenbahn mit zwei Teilstrecken ersetzt. Bei einer Beförderungskapazität von 3.500 Personen pro Stunde gelangen die Wintersportler nun noch schneller und bequemer an den Ausgangspunkt der Weltcup-Abfahrt, die aufgrund ihrer Länge und Steilheit  (72%)  das Herz jedes sportlichen Skifahrers höherschlagen lässt.

# Vor zwei Jahren hat der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn einen umfangreichen Designprozess gestartet, um die Gäste mithilfe eines smarten Pistenleitsystems noch sicherer, einfacher und informativer durch das Skigebiet zu führen. Mit dem neuen Orientierungssystem will man eine Benchmark unter den alpinen Leit- und Informationssystemen setzen.

# Für die Schmittenhöhebahn in Zell am See erfüllt sich mit Winterstart 2019/20 ein langgehegter Traum. Mit der Fertigstellung der Sektion I des zellamseeXpress wird die Anbindung der Schmitten ans Glemmtal über Viehhofen ab Dezember 2019 nun Wirklichkeit und stellt so die Weichen für einen der größten und vielfältigsten Skiräume Österreichs.

# Als Jahrhundertprojekt gilt die Realisierung der neuen Seilbahnverbindung K-ONNECTION in Kaprun, verbindet diese doch das Kapruner Ortszentrum mit dem Familienskigebiet Maiskogel und dem 100 % schneesicheren Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn. Das Herzstück der neuen Verbindung, die 4,3 Kilometer lange 3K K-onnection ist Salzburgs erste Dreiseilumlaufbahn.

Die MounTeens am Pizol

Die Pizolbahnen in Bad Ragaz (CH) präsentieren ein aufregendes neues Familienerlebnis: Seit dem 6. Juli kann am Pizol mit der Schweizer Detektivbande „MounTeens“ ein kniffliger Fall um den mysteriösen Berggeist gelöst werden. Zum interaktiven Detekiv-Weg hinauf fahren die Wanderer in extra MounTeens-Gondeln mit Stimmen und Musik.

Spannung am Pizol:  Die Schweizer Detektivbande MounTeens ermittelt nämlich am Berg! Die MounTeens – das sind die Dreizehnjährigen Sam, Lena, Matteo und Amélie, die in ihren Abenteuern mutig und scharfsinnig, aber keine Superhelden sind! Sie kümmern sich im fiktiven Alpenstädtchen Bad Lärchenberg um Spuren, derer sich die Polizei nicht annimmt – und das mit beachtlichem Erfolg! Die MounTeens-Geschichten sind als Buchreihe im Handel erhältlich und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Marcel Naas, Autor der Serie, ist ehemaliger Sekundarlehrer, promovierter Pädagoge und Familienvater. Der Zürcher kennt die Lebenswelt der Acht- bis Vierzehnjährigen also aus eigener Erfahrung. Er hat für das neue Pizol-Erlebnis das Detektiv-Wanderbuch mit dem Titel „Der Berggeist vom Pizol“ geschrieben und ein Hörspiel-Erlebnis für die Gondelfahrt von Wangs hinauf zur Bergstation Furt geschaffen.

Zweistündiger Rundwanderweg zum Rätsel Lösen

Interessierte können nun seit der Sommersaison 2019 in eine der fünf Gondeln im MounTeens-Look steigen und Amélie, Sam, Lena und Matteo während der Fahrt näher kennen lernen. Die Original-Stimmen des Hörspiels, Musik und Rätsel machen die Gondelfahrt unvergesslich. Oben wartet dann ein spannendes Abenteuer auf dem MounTeens Detektiv-Weg: Im Detektiv-Wanderbuch wird ein kniffliger Fall geschildert, für dessen Lösung an den zehn Posten auf der ca. zweistündigen Rundwanderung die nötigen Antworten gefunden werden müssen. Die Rätselstationen wurden aufwendig gestaltet und begeistern durch viele haptische Erfahrungen. Bei der Gestaltung und Umsetzung des MounTeens-Erlebnisses am Berg haben Profis aus den Bereichen Storytelling, Hörspielproduktion, Thematisierung und Programmierung mitgewirkt, was für ein solches Projekt einzigartig ist.

Spatenstich für Niederösterreichs erste Zipline

Am Annaberg erfolgte am 1. Juli der Startschuss für den Bau der ersten Zipline Niederösterreichs inklusive Aussichtswarte um 1,65 Mio Euro. Die Zipline von RopeRunner wird 1,3 km lang sein und die Passagiere werden bei ihrer Fahrt mit rund 100 km/h vom Hennesteck ins Tal in rund 90 Sekunden eine Höhendifferenz von 386 Metern überwinden. Die Fertigstellung ist für Oktober geplant.

„Mit der Zipline am Annaberg entsteht eine spektakuläre Touristenattraktion, mit welcher der Sommertourismus in der Region durchstarten wird“, zeigen sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeisterin Petra Zeh und ecoplus GF Jochen Danninger überzeugt. „Die Annaberger Lifte ziehen im Winter jährlich rund 100.000 Gäste an. Bislang stand im Sommer der Lift still. Das wollen wir nun ab Oktober 2019 mit Niederösterreichs erster Zipline ändern. Damit krönen wir eine Strategie, die wir in unseren Bergerlebniszentren bereits seit rund acht Jahren konsequent umsetzen: Auf schneereiche Winter allein können wir uns nicht verlassen, das zeigen gerade die Wetterkapriolen der letzten Monate: Wir setzen daher auf Ganzjahrestourismus bei unseren Bergbahnen. Der Winter wird zwar in den kommenden Jahren weiterhin die mit Abstand wichtigste Saison bleiben, aber mit innovativen Angeboten wie der Zipline Annaberg werden die Gästezahlen auch im Sommer weiter steigen“, erklärt Bohuslav die Strategie hinter dem Bauprojekt.

Ganzjahresziel für Familien

Mit dem Baustart der RopeRunner Zipline werde ein weiterer Schritt gesetzt, um Annaberg als Ganzjahresziel für Familien mit Kindern zu positionieren, zeigt sich Zeh erfreut: „Die Annaberger Lifte sind das Herzstück der Tourismusentwicklung der gesamten Region, so freuen uns die umfassenden Investitionen des Landes in den Lift. Das beginnt mit dem Speicherteich, der mehr Schneesicherheit im Winter bringt, über den Mini-Bikepark, der die erste kleinere Initiative für den Sommertourismus des Liftes war, und gipfelt nun in der Zipline, die zahlreiche weitere Ausflugstouristen anziehen wird.“

Die Annaberger Lifte sind Teil der Niederösterreichische Bergbahnen –Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) – genauso wie die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, die Familienarena St. Corona am Wechsel und (gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe) die Ötscherlifte und die Hochkar Bergbahnen. Die NÖ-BBG wiederum ist eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „Seit 2011 wurden rund 57 Mio € in die erfolgreiche Transformation dieser 5 Bergbahnen investiert, um sie zu Ganzjahres-Tourismuszentren zu verwandeln.

Karl Weber, GFder Annaberger Lifte, betont: „Diese Zipline mit ihren 4 parallelen Lines ist eine Attraktion für die ganze Familie und für Kinder ab acht Jahren. Einzige Voraussetzungen: Eine Körpergröße von 125 Zentimetern und ein Körpergewicht von mindestens 30 Kilogramm. Danach steht einem atemberaubenden Fluggefühlt nichts mehr im Weg. Bereits nach einem Drittel der Fahrt wird die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Dicht über den Bäumen gleiten die Passagiere dann wie Adler ins Tal. Der Flug inklusive Sesselbahnfahrt kostet 34,- Euro für Erwachsene“.

Der erste E-Trial Park Vorarlbergs ist eine Bereicherung für alle

Willi Mathies betreibt in Stuben am Arlberg nicht nur eine Skischule, sondern seit 6. Juli auch den ersten E-Trial Park Vorarlbergs. Das mit Osetbikes auf einem stillgelegten Schwimmbad-Areal umgesetzte Konzept hat inzwischen auch ehemalige Skeptiker restlos überzeugt. Als Besonderheit werden hier zusätzlich geführte Bergtouren mit E-Trials angeboten.

Zwei Jahre lang hat Willi Mathies an der Idee zum ersten E-Trial Park Vorarlbergs herumgetüftelt, musste Tourismusverband, Gemeinde, die Alpe und die Jägerschaft ins Boot holen, ehe der Traum auf einer ehemaligen, stillgelegten  Freizeitanlage im Sommer 2019 umgesetzt werden konnte. Die Realisierung selbst klappte mit dem Parkprofi von Osetbikes aus Azrl auf dem 3.000 m2 großen Gelände relativ schnell. Inmitten der Bergwelt des Arlbergs,   herrlich gelegen am Fuße des Arlbergpasses, geht es nun für die ganze Familie auf dem E-Motorrad über Hügel, Rampen, Steine, Treppen und andere spannende Hindernisse. Dafür stehen 11 Maschinen bereit, davon 8 Ostbikes in den Größen 24/20/16,5 Zoll für Kinder ab 7 Jahren und Jugendliche und 3 GASGAS für Erwachsene. Mit dem Alter will Mathies noch auf ein Startalter von 4 Jahren runterkommen und dementsprechend 2 kleine Maschinen anschaffen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Familien  kommen, die auch noch Kleinere dabeihaben, welche dann zum Nichtstun verurteilt wären…

Für jeden Neuling finden natürlich kurze Einschulungen vor der ersten Fahrt statt. In Zukunft sind auch Fahrtechnik-Kurse für Gruppen geplant, ebenso Saisonkarten für Einheimischem, gestaffelt neach Maschinengröße – als Z. B. 270,- Euro für die 16,5 Zoll-Maschine. Diese Kosten hat ein Vielfahrer bereits nach ein paar Tagen hereingebracht. Zum Vergleich: eine Viertelstunde für Kinder kostet normal 17 € und für Erwachsene 23 € (samt Schutztausrüstung). „Wobei die meisten Kinder nach einer Viertelstunde auf eine halbe Stunde erhöhen und immer wieder kommen. Das würde auf Dauer für die Eltern zu teuer,“ erklärt Mathies.

Umweltfreundlich und eine Ergänzung zum Skifahren

Nach einem Monat Betrieb des E-Trial Parks ist der Skischulleiter mit den Erfahrungen und dem örtlichen Feedback sehr zufrieden. Auch anfängliche Skeptiker haben verstanden, dass diese Sportart umweltfreundlich ist, ohne Lärm, Verbrennungsgefahr und Abgase, und sich mit dem Skifahren gut ergänzt. Die beim Trial-Fahren gelernte  Bewegungstechnik, das Gleichgewichtsgefühl und das  Konzentrationstraining kann man auch beim Skifahren gut gebrauchen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Skischule Arlberg jede Woche hier auftaucht. Sogar die ÖSV Nachwuchsmannschaft hat kürzlich im Osetbikes-Park Stuben trainiert. Und das verbindende Element zum Skikurs ist für Mathies außerdem, dass man hier wie dort Kindern etwas Sportliches zeigen und lernen kann!

Geführte Bergtouren mit E-Trials

Wenngleich Mathies aufgrund des Erfolges bereits an Gelände-Erweiterungen denkt, ist ihm der E-TrialPark als Attraktion alleine zu wenig. Er bietet zusätzlich 2 Rundfahrten ins Gelände mit Guide an (ab 12 J), tituliert als „Geführte Bergtouren mit E-Trials – das besondere Erlebnis“ Damit hat Stuben sicher ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Österreich! Als Gelände werden jene Bereiche genutzt, die im Winter als Skipisten dienen, bzw. auch Forststraßen.

Vor dem Tourstart gibt es eine kurze Einführung zu den E-Trials und ein „Warmlaufen“ im Trial-Park: ca. 15 min.

Jetzt, in der Phase der Bekanntwerdung und Etablierung, sind es vor allem noch die Einheimischen bzw.auch benachbarte Tiroler Motorsportler und der Durchzugsverkehr, die von dem neuen E-Trialpark am Arlberg profitieren. Auf Dauer wird aber auch der Tourismus in Stuben daraus nutzen ziehen. Um die Szene anzukurbeln, plant Willi Mathies als nächstes ein Turnier auszurichten. Die Voraussetujgnen dafür sind optimal, der E-TrialPark befindet sich direkt neben einer Straße und verfügt aufgrund der Vorwidmung über einen großen Parkplatz. Und die Anlage selbst ist außerdem sehr gelungen, wie auch Reinhard Deutschmann, Chef von Osetbikes Austria, attestiert: Das ist einer der besten Osetbike-Parks in unserer österreichweiten Osetbike-Familie!“

Weitere Informationen:

www.e-trial-arlberg.at

Crans-Montana: Schweizer Tourismus-Marke feiert mit VIScope

Ein Dutzend VIScope – für jeden Buchstaben eines – eröffnen in diesem Sommer den Gästen spannende Ausblicke in der Ferienregion Crans-Montana. Mit dem Erlebnisfernrohr von der Idee GmbH. „beschenkt“ sich die Regon u. a. zur diesjährigen 125 Jahr-Feier der Tourismusmarke Crans-Montana.

12 Aussichtsplattformen in Crans Montana werden mit je einem VIScope bestückt, um die Schönheiten der Region, die sich die sich den Hang entlang reihen, ins Visier zu nehmen. Vom   Plaine-Morte-Gletscher aus eröffnet sich der Blick auf hochalpine Europameister – vom Matterhorn bis zum Mont Blanc und ins Rhŏnetal bis Martigny.
Die Namen der Gipfel, darunter etliche Viertausender, sowie der fünf Pässe (vom Großen St. Bernhard bis zu Simplon oder Furka), die ins Walliser Ferienparadies führen, aber auch der in weiter Ferne liegenden Hauptstädte der Gäste verorten sich mit Crans-Montana. Tokyo, Seoul, London oder Paris werden beim Blick durch VIScope ebenso angezeigt wie die Walliser Aletsch Arena, Saas-Fee oder Zermatt.
Touristischer Zusatznutzen
„Mit Crans-Montana überzeugten wir eine weitere Schweizer Top-Destination von unserer Erfindung VIScope. Das spricht für die Zufriedenheit unserer anderen Kunden, die den touristischen Zusatznutzen unseres Erlebnisfernrohrs zu schätzen wissen“, freut sich Marius Massimo, Co-Geschäftsführer der Idee GmbH.
Unsere Kunden schätzen die optische Qualität der Erlebnisfernrohre mit punktgenauer Einblendung der Informationen, die robuste formschöne Ausführung sowie die Funktionsweise ohne Stromzufuhr und technischen Zusatz.
VIScope das Erlebnisfernrohr inszeniert an mehr als 200 Standorten in ganz Europa nicht nur Bergpanoramen. Es kommt an Küstenstreifen mit vorgelagerten Inseln und Leuchttürmen ebenso zum Einsatz wie in Weinbergen zur Erklärung der Reblagen oder auf Erlebniswegen, wo Geschichten zur Umgebung erzählt werden.

Hannes Parth übergab das Zepter bei der Silvrettaseilbahn AG in Ischgl

In der Ära Parth ging die Erfolgskurve der Silvrettaseilbahn steil nach oben, insgesamt verantwortete er über 40 Bahnen mit einem Investitionsvolumen von 707 Mio. Im Ranking der weltbesten Seilbahnunternehmen mischt das Unternehmen heute an vorderster Stelle mit.

Der Umsatz liegt bei 80 Mio. Euro (Geschäftsjahr 2017), das EGT bei 24 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote bei rund 90%. Der Jahresgewinn von 18,7 Mio. Euro fließt auf das Rücklagenkonto, Dividenden wurden und werden nicht ausgeschüttet, sondern zu 100% für Investitionen in den Tourismus verwendet.

Die Silvrettaseilbahn AG beschäftigt im Winter rund 550 bzw. im Sommer rund 250 Mitarbeiter und ist somit einer der wichtigsten Arbeitgeber im Paznaun. Dabei wird vor allem in die regionale Wertschöpfung investiert und knapp 80% der Aufträge im eigenen Land vergeben. In Summe ist der Anteil des touristischen Kernumsatzes am Gesamtumsatz der Region mit über 70% sehr hoch – die Erfolge im Tourismus stellen somit die Lebensgrundlage im Paznaun sicher. So konnten die Winternächtigungen im Paznaun von 1,4 Mio. im Jahr 1991 auf 2,3 Mio. im Jahr 2016 gesteigert und dabei der touristische Kernumsatz in 10 Jahren um 35% gesteigert werden. Das scheidende Vorstandsmitglied Hannes Parth sieht im Erfolg der Silvrettaseilbahn AG auch die Grundlage für die Perspektiven des gesamten Lebensraums: „Neben den ureigenen Aufgaben eines Seilbahnunternehmens hat die Silvrettaseilbahn AG immer auch Verantwortung für die regionale Entwicklung und damit die Förderung des Tourismus – auch im Sommer – durch Investitionen und den Betrieb von Infrastruktureinrichtungen und Unternehmungen übernommen.“
Die Bergbahnen Samnaun AG und die Silvrettaseilbahn AG betreiben heute gemeinsam 45 Seilbahn- sowie Liftanlagen, 239 Pistenkilometer und 12 Restaurants im Skigebiet. Wiederholt wurde das Skigebiet Ischgl – Samnaun mit Preisen ausgezeichnet und zu einer der besten Wintersportregionen der Welt erklärt. Regelmäßig werden während einer Wintersaison zwei Millionen Erstzutritte/Skier Days gezählt.

Paznaun-Ischgl spielt in der touristischen Top-Liga
Mit dem Erfolg der Silvrettaseilbahn AG gelang auch die qualitativ hochwertige Positionierung der Tourismusregion, die heute zu den erfolgreichsten Destinationen des Alpenraums zählt. Investiert wurde dabei sowohl in die Qualität als auch in das Erlebnisangebot der Region. Legendär sind die weltbekannten „Top of the Mountain Concerts“, die bereits zahlreiche Weltstars auf die berühmte Idalp lockten. Profilieren konnte sich Ischgl gerade in jüngster Vergangenheit auch als Gourmet-Hotspot der Alpen. An keinem anderen Platz werden in Relation zur Größe des Ortes so viele Hauben gezählt (18).

Ein Abschied mit viel Innovationsfreude
Parth selbst verließ als 63-Jähriger seine Position standesgemäß mit einer Innovation, in die heuer noch einmal 16,5 Mio. € investiert wurden: Für den Winter 2018/19 präsentierte die Silvrettaseilbahn AG erst kürzlich die neue kuppelbare Design-6er-Sesselbahn Gampen E4 inklusive neuem SB-Restaurant „Ischgl Slope Food“ an der Gampenbahn-Talstation sowie das neue Bergrestaurant Gampenalpe, das dem Wunsch der Gäste nach Hüttenflair und Gemütlichkeit nachkommt.

Neo-Vorstand Günther Zangerl führt nun gemeinsam mit seinem arrivierten Kollegen, dem technischen Vorstand Markus Walser, künftig die Geschicke des Unternehmens. Neuheiten sind auch in Zukunft garantiert. Bis zur Wintersaison 2022/2023 will das Unternehmen in Kooperation mit der Gemeinde Ischgl und dem Tourismusverband Paznaun – Ischgl ein neues Thermen-Erlebnisbad eröffnen. Laut derzeitigen Schätzungen wird die Umsetzung 60 Mio. Euro kosten.

Und auch Parth selbst will aktiv bleiben. Er hat den Verein „Vitalpin“ maßgeblich initiiert und dort die Position des Obmanns übernommen. Damit will er dem ländlichen Raum und dem Tourismus als einzig zukunftsfähigem Wirtschaftszweig in den abgelegenen Seitentälern des Alpenraums mehr Gewicht in der öffentlichen Diskussion geben. Denn, so Parth, es könne doch nicht sein, dass Organisationen wie CIPRA, ÖAV etc., die meist von Städtern geführt würden, über Projekte und damit die Zukunft im alpinen Raum bestimmen, ohne dass ein Gegengewicht existiere.

Urlaub in Österreichs Bergen zählt zu den klimafreundlichsten Reiseformen

Vergleicht man die Treibhausgasbilanz typischer Urlaubsarten, dann zählt der Winter- und Sommerurlaub in Österreichs Bergen zu den klimafreundlichsten Reiseformen – so das Ergebnis einer Studie des Umweltbundesamtes im Auftrag des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen.
Mit jeder Urlaubsentscheidung sind bekanntlich auch ökologische Folgen verbunden. Denn jede Reise trägt durch Mobilität, temporäres Wohnen und diverse Freizeitaktivitäten zu unterschiedlich hohen Treibhausgas-Emissionen bei. In der untersuchten Treibhausgas-Bilanz klassischer Urlaubsformen wurden alle reiserelevanten Faktoren wie Verkehrsmittel für An- und Abreise, Unterkunft bzw. Mobilität vor Ort berücksichtigt sowie auch der direkte und indirekte Energieeinsatz für die Urlaubsaktivität vor Ort. Das Ergebnis zeigt, dass die Wahl des Verkehrsmittels für die An- und Abreise weitaus bedeutender ist als die Aktivitäten am Urlaubsort.
Im Vergleich mit dem klassischen Italienurlaub fällt die Bilanz für den Winterurlaub in Österreich besser aus. Reist man mit dem Auto an, entstehen insgesamt ein Fünftel weniger Treibhausgas-Emissionen, mit der Bahn ca. die Hälfte. Im Vergleich mit einem Urlaub inklusive Flug nach Spanien verursacht der Winterurlaub in Österreich nur knapp 21 % der Treibhausgas-Emissionen, wenn das Auto für die Anreise genutzt wird – bei Anreise mit der Bahn sind es sogar nur knapp 13 %.
Besonders deutlich fällt der Vergleich aus, wenn man Urlaub in Österreich exotischen, aber keineswegs unüblichen Reisezielen gegenüberstellt. Demnach verursacht ein Winterurlaub in Österreich mit Auto-Anreise 7 % an Treibhausgas-Emissionen im Vergleich mit einer Flug-Fernreise (z. B. Malediven). Bei einer Anreise mit der Bahn sinkt dieser Wert auf ca. 4,4 %.
Freizeitaktivitäten – und in diesem Fall speziell der alpine Wintersport bzw. das Skifahren – verursachen knapp halb so viele Treibhausgas-Emissionen, wie sie durch Unterbringung am Urlaubort entstehen. Weitaus höher ist der Einfluss der individuellen An- und Abreise zum Urlaubsort: Mit Blick auf die stärksten Herkunftsmärkte für Wintertourismus in Österreich spielt die Wahl des Verkehrsmittels eine entscheidende Rolle.
„Sommer- und Winterurlaub in Österreich schneiden in der Bilanz am besten ab. Wer klimafreundlich Urlaub machen will, fährt mit der Bahn“, erklärt DI Günther Lichtblau, Experte für Ökobilanzierung im Umweltbundesamt. „Besonders negativ wirken sich Flugreisen aus.“

Seilbahnen investieren in nachhaltige Energie
Entscheidend ist laut Berechnungen auch die Art der Stromversorgung im Urlaubsland, in Österreich großteils durch Wasserkraft gedeckt. Beim Skifahren fallen vor allem drei relevante Stromverbräuche an: für Beschneiung und Wasserpumpen, für Liftbetriebe, für Gebäudeheizung und Beleuchtung.
„Besonders hier zeigt sich, dass die österreichische Branche mit ihren weitblickenden Investitionen zusätzlich zur Verminderung von Treibhausgas-Emissionen beiträgt“, betont Mag. Reinhard Klier, Vorsitzender des Umweltforums im Fachverband der österreichischen Seilbahnen. „Für die Saison 2018/19 wurde auch wieder ein relevanter Anteil der Gesamtinvestitionen von 600 Mio. Euro in das Thema Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Qualität gesteckt“, so Klier, der auch ein Beispiel aus seinem Unternehmen, den Stubaier Bergbahnen, nennt:
„Die 3S-Eisgratbahn benötigt aufgrund ihrer speziellen Konstruktion weniger Energie, da die Reibungsverluste im Vergleich zu Einseilumlaufbahnen wesentlich geringer sind. Bei höherer Auslastung der talwärts fahrenden Kabinen wird sogar Strom erzeugt und ins Netz eingespeist.“ Bei der technischen Beschneiung liege Österreich mit einem Anteil von über 90 Prozent an erneuerbarer Energie für den Betrieb „international ganz vorne“.

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