Tourismuslandesrat Mario Gerber, Karin Seiler (Geschäftsführerin Tirol Werbung) und Alois Rainer (Spartenobmann Tourismus- und Freizeitwirtschaft Wirtschaftskammer Tirol, v.l.) © Tirol Werbung / Emanuel Kaser

Tiroler Tourismus mit Wintersaison zufrieden

Eine stabile Aufenthaltsdauer sowie eine Wertschöpfung und Nachfrage, die erwartungsgemäß noch etwas hinter den Werten vor Corona zurückliegen – diese Eckpunkte prägen die zu Ende gehende Wintersaison im Tiroler Tourismus, mit deren wirtschaftlicher Entwicklung sich 90 Prozent der Beherbergungsbetriebe zufrieden zeigen. Für den kommenden Sommer herrscht dank einer guten Buchungslage Zuversicht.

Mit 30. April endet die Wintersaison. Sie ist die erste ohne coronabedingte Beschränkungen seit 2018/19, die damit die Referenz für das aktuelle Ergebnis bildet. Im Rahmen eines Pressegesprächs zogen Branchenvertreter:innen Bilanz. „Nach einer Berechnung des MCI Tourismus erreichen wir in der diesjährigen Wintersaison eine Wertschöpfung von rund 3,5 Milliarden Euro. Inflationsbereinigt kommen wir damit bis auf sechs Prozent an den Wert aus der Wintersaison 2018/19 heran“, betonte Tourismuslandesrat Mario Gerber. Dieses solide Winterergebnis spiegelt sich auch im saisonalen Tourismusbarometer wider, einer repräsentativen Befragung unter Tirols Beherbergungsbetrieben. 90 Prozent davon sind mit dem wirtschaftlichen Erfolg der aktuellen Wintersaison sehr zufrieden bzw. zufrieden.

Qualität steht im Fokus

In der aktuellen Wintersaison sind derzeit fünf von sechs Monaten – November 2022 bis März 2023 – ausgewertet. Diese entsprechen im Schnitt rund 90 Prozent der gesamten Winternächtigungen. In diesem Zeitraum bilanziert Tirols Tourismus 5,1 Millionen Ankünfte. Damit liegt das Ergebnis 7,4 Prozent hinter dem Vergleichszeitraum vor der Pandemie zurück. Bei den Nächtigungen hält die Branche bei 23,2 Millionen – damit fehlen 6,8 Prozent auf die Werte von 2018/19. „Trotz dieses Rückstands sind wir zufrieden, zumal es uns schon lange nicht mehr um ein quantitatives, sondern ein qualitatives Wachstum geht“, macht Gerber deutlich. „Zudem war die Ausgangslage alles andere als einfach. Energieknappheit, eine massive Teuerung bei den Energiepreisen und die hohe Inflation hatten zu Beginn der Wintersaison für Unsicherheit und Zurückhaltung gesorgt. Die Branche hat diese vielfältigen Herausforderungen aber sehr gut gemeistert“, so Gerber.

Jede zweite Nächtigung von einem deutschen Gast

Bezogen auf die Herkunftsmärkte bestätigt sich einmal mehr die Bedeutung Deutschlands. Die Ankünfte deutscher Gäste liegen im Vergleich zur Vorcoronazeit 2018/19 mit 2,6 Millionen zwar um 5,1 Prozent zurück und die Nächtigungen mit 11,7 Millionen um 6,3 Prozent. Demnach stammt aber weiterhin jede zweite Nächtigung von einem deutschen Gast. Ein Wachstum gab es aus dem Markt Niederlande: Die Ankünfte stiegen um 5,8 Prozent auf 650.000, die Nächtigungen um 6,0 Prozent auf 3,6 Millionen. Der Heimmarkt hat das Niveau vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht. 500.000 Ankünfte von Gästen aus Österreich bedeuten ein Minus von 7,1 Prozent. Mit 1,5 Millionen Nächtigungen fehlen 7,7 Prozent auf den Vergleichszeitraum 2018/19.

Stabil geblieben ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 4,5 Tagen. „Je länger die Gäste bleiben, umso weniger An- und Abreisen und damit auch weniger Verkehr“, erläuterte Tirol Werbung-Geschäftsführerin Karin Seiler. „Es ist daher ein strategisches Ziel von uns, die Aufenthaltsdauer zu verlängern.“ Die Tirol Werbung hat sich in den vergangenen Monaten insgesamt neu aufgestellt und Strategie sowie Struktur weiterentwickelt, um den Zielen der Tourismusstrategie Tiroler Weg bestmöglich gerecht zu werden. Neben einem Future Lab für potenzielle Zukunftsthemen gibt es beispielsweise ein eigenes Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit. „Dort bündeln wir Themen wie Klima oder Mobilität“, so Seiler.

Gute Aussichten für den Sommer

Für den Sommer wird eine gute Nachfrage erwartet. Das saisonale Tourismusbarometer bestätigt eine hohe Anziehungskraft des Urlaubslandes Tirol. 78 Prozent der Betriebe sind mit der Buchungslage für die Sommersaison zufrieden bzw. sehr zufrieden. Das ist ein besseres Ergebnis als im Vorjahr (74 Prozent). „Diese gute Nachfrage gilt es, für eine selbstbewusste Preisgestaltung zu nutzen“, sagte Gerber. Das sei ein wichtiger Hebel, um die Wertschöpfung im Sommer zu steigern, die noch hinter jener des Winters liegt. Die Befragung hat gezeigt, dass etwa sechs von zehn Betrieben die Preise für die kommende Sommersaison erhöht haben.

„In der Detailanalyse der Buchungslage sehen wir ebenfalls die Bedeutung des Marktes Deutschland für Tirols Tourismus“, erläuterte Seiler. „Mit den Buchungen deutscher Gäste sind laut Tourismusbarometer gleich 92 Prozent der befragten Betriebe sehr zufrieden oder zufrieden.“ Für den Markt Niederlande zeigen sich knapp 85 Prozent der Betriebe zufrieden oder sehr zufrieden. Bei den Buchungen aus dem Heimmarkt Österreich liegt dieser Wert bei 80 Prozent.

Richard Walter (loi.) wurde als Präsident des ÖSSV wiedergewählt, Gerhard Sint vom Salzburger Skilehrerverband steht ihm als Vizepräsident zur Seite. ©snowsport austria

Richard Walter als Präsident des österreichischen Skischulverbandes wiedergewählt

Als Dachverband der sieben Landesskilehrerverbände vertritt der Österreichische Skischulverband (ÖSSV) österreichweit über 600 Skischulen mit mehr als 18.000 Ski-, SchneesportlehrerInnen. Am 18. April wurde Präsident Richard Walter  für vier Jahre wiedergewählt, als Vizepräsident steht ihm abermals Gerhard Sint vom Salzburger Skilehrerverband zur Seite.

„Einstimmig“ – so lautete das Votum für die Wiederbestellung des Präsidenten des Tiroler Skilehrerverbandes als Präsident des Österreichischen Skischulverbandes. Ihm zur Seite als Generalsekretär steht weiterhin Christian Abenthung. Vizepräsident Gerhard Sint vom Salzburger Skilehrerverband wurde ebenfalls einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Richard Walter, der seit 1998 den Tiroler Skilehrerverband leitet und seit 2003 als Präsident des ÖSSV tätig ist, sieht die Zustimmung vor allem als Auftrag: „Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, dass die Obmänner der Landesskilehrerverbände mir erneut das Vertrauen schenken. Dies ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich, mich auch in den kommenden vier Jahren mit vollem Einsatz für die Belange unseres Verbandes einzusetzen.“

Der Österreichische Skischulverband

Der österreichische Skischulverband (ÖSSV) ist der Dachverband der österreichischen Skilehrerverbände und vertritt die Interessen der österreichischen Ski-/Schneesportlehrer und der österreichischen Skischulen in allen grundsätzlichen Angelegenheiten des Skilehrwesens im Inland auf Bundesebene und im Ausland; insbesondere auf EU-Ebene. Eine wesentliche Aufgabe des österreichischen Skischulverbandes stellt die Koordination, Planung und Durchführung der staatlichen Skilehrerausbildung als Partner des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur dar.

„Gerade der letzte schneearme Winter hat gezeigt, wie wichtig höchstausgebildete ScheesportlehrerInnen für die Sicherheit von Gästen und Einheimischen ist. Schneesport findet im alpinen Gelände statt, da herrschen oft andere Gesetze und da gilt es die Regeln zu beherrschen und einzuhalten. Nur so kann vermieden werden, dass Glücksmomenten in Katastrophen enden“, betont Walter.

V. l: Christoph Walser (Präsident der Wirtschaftskammer Tirol), Abg.z.NR Franz Hörl (Obmann Fachverband der Seilbahnen Österreichs), Mario Gerber (Landesrat für Wirtchaft & Tourismus), Dipl-BW (FH) Dir. Christian Mayerhofer (Geschäftsführer Congress Messe Innsbruck), Stefan Kleinlercher (Projektleiter INTERALPIN) und Ing. Bruno Walter (PRÁTTO Consulting). ©Congress Messe Innsbruck

Die Global-Player treffen sich auf der INTERALPIN 2023

Vom 19. bis 21. April 2023 findet die 24. INTERALPIN als führende Messe für alpine Technologien in Innsbruck statt und rückt das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus. Die Weltleitmesse verfügt über globale Strahlkraft, ist der geschäftliche Ankerpunkt im Wirtschaftsjahr und eine eindrucksvolle Leistungsschau der Branche zugleich. Die Vorfreude ist immens: Die Weltmarktführer präsentieren im Rahmen der 24. INTERALPIN ihre Innovationen und Neuheiten den internationalen Entscheidungsträgern.

Die Seilbahn- und Alpintechnikbranche ist von Fortschritt, Wandel und Weitblick geprägt. Mit Spannung werden die Weltneuheiten und Innovationen der ausstellenden Unternehmen erwartet. „Wie sehr sich die Branche auf die INTERALPIN als zentrale Branchenplattform freut und diese auch benötigt, zeigen die Zahlen“, betont Direktor Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck als Veranstalterin der INTERALPIN und ergänzt: „Die INTERALPIN 2023 ist erfreulicherweise flächenmäßig noch größer als die letzte Ausgabe in 2019. Wichtig für die rund 650 Anbieter ist, dass sich auf der INTERALPIN die wesentlichen internationalen Entscheidungsträger treffen, Geschäfte direkt abschließen sowie über konkrete Investitionen und in die Zukunft ausgerichtete Projekte sprechen können.“ Mario Gerber, Tirols Landesrat für Tourismus und Wirtschaft, betont: „Dass das Sportland Tirol wiederholt Gastgeber der INTERALPIN ist, freut mich außerordentlich. Als international bekannte und beliebte Urlaubsdestination zieht das Alpenland im Herzen Europas Jahr für Jahr Millionen von Gästen an. Der Weltleitmesse für alpine Technologien, die wesentliche Entscheidungsträger aus zahlreichen Nationen in der Messe Innsbruck versammelt, ist es mitunter zu verdanken, dass innovative Technologien sowie neue Produkte und Dienstleistungen in diesem Bereich von Tirol in die Welt hinausgetragen werden.“

Nachhaltigkeit und globale Herausforderungen bewegen die Branche
„Das Thema Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren durch unterschiedliche globale Einflüsse eine enorme Dynamik erfahren. Die Seilbahn- und Alpintechnikbranche setzte in diesem Bereich bereits in den letzten Jahren Maßstäbe: Dabei geht es sowohl um ökonomische und soziale Faktoren als auch um Klima- und Umweltschutz. In diesem Jahr gilt der Nachhaltigkeit und den damit verbundenen Lösungen im alpinen Bereich ein ganz besonderes Augenmerk. Die INTERALPIN wird einmal mehr ihrem Status als Weltleitmesse gerecht werden und die Fachbesucher dürfen sich auf völlig neue Technologien und Ansätze freuen“, schildert INTERALPIN-Projektleiter Stefan Kleinlercher von der Congress Messe Innsbruck. Christoph Walser, Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, fügt hinzu: „Tirol ist für diese Messe der perfekte Gastgeber und überzeugt mit unternehmerischer Power aus den eigenen Reihen. Gerade bei alpinen Technologien sind heimische Firmen auch international betrachtet ein Schwergewicht. Die Seilbahnwirtschaft investiert seit Jahren massiv in Energieeinsparungen und konnte in den letzten zehn Jahren ihren Verbrauch um 20 Prozent senken. Besonders bei der Beschneiung werden laufend neue Technologien eingesetzt, mit denen sich die Energieeffizienz um bis zu 200 Prozent steigern lässt.“

Themenführerschaft mit den INTERALPIN INSPIRATION DAYS
Die Themen, die die Branche bewegen, spiegeln sich auch in den Sessions der 2. INTERALPIN INSPIRATION DAYS am zweiten und dritten Messetag wider. Hochkarätige Key Notes und Vorträge zu den Schwerpunkten „Zukunft und Ausblick des Tourismus“, „Marketing & Daten“, „Nachhaltigkeit im alpinen Tourismus“ und „Innovation & Inszenierung am Berg“ stehen im Fokus. Eröffnungsredner wird Eduardo Santander, Executive Director der European Travel Commission aus Brüssel sein, bestätigt Koordinator Bruno Walter von PRÁTTO Consulting: „Die INSPIRATION DAYS 2023 bringen geballtes Wissen von europaweit führenden Experten nach Innsbruck. In vier Sessions mit 15 Referenten wird dieses Wissen an die Entscheidungsträger der Zielgruppen in kompakter Form weitervermittelt.“

Branchentreffpunkt für internationale Politiker, Verbände und Organisationen

Als Partner der INTERALPIN lädt der Österreichische Seilbahnverband am 19. April 2023 im Rahmen der Messe zur Österreichische Seilbahntagung ein. Weitere Veranstaltungen ergänzen die INTERALPIN, wie etwa die Generalversammlung und das Seminar der Internationalen Organisation für das Seilbahnwesen (OITAF) oder die Sitzung der Internationalen Föderation nationaler Verbände von Seilbahnunternehmen (FIANET). Mit der „INTERALPIN-B2B-Kooperationsplattform“ unterstützt die Österreichische Wirtschaftskammer und die Wirtschaftskammer Tirol die INTERALPIN bereits am Vortag – und auch während der Messe beim Match-Making der internationalen Anbieter und Einkäufer sowie bei Exkursionen zu Herstellerbetrieben und Skigebieten. Wirtschaftsdelegationen werden unter anderem aus China, Kanada, Japan, Aserbaidschan oder Marokko avisiert. Aus Indien wird beispielsweise der Verkehrsminister als Spitze einer Wirtschaftsdelegation zur INTERALPIN anreisen. Am ersten Messeabend lädt zudem der Österreichische Skiverband (ÖSV) zusammen mit der Österreichischen Wirtschaftskammer und der Congress Messe Innsbruck mehr als 700 Gäste aus Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Snow Crystal Gala, in deren Rahmen der hochkarätige „Schneekristall des Skisports“ für das Lebenswerk an eine prominente Persönlichkeit verliehen wird.

Die ungebrochene Strahlkraft einer Weltleitmesse

Zur INTERALPIN werden Anbieter und Fachbesucher aus über 100 Nationen erwartet. Viele verbinden den Messebesuch mit der Besichtigung von Unternehmensstandorten und Skigebieten. „Die INTERALPIN verfügt über eine immense Strahlkraft: Innsbruck ist beflaggt, viele Hotels und Restaurants in Innsbruck und Umgebung werden ausgebucht sein“, freut sich Projektleiter Stefan Kleinlercher. „Die INTERALPIN 2023 sendet mehr denn je ein starkes und positives Signal.“

 

Die erweiterte Studie "Best Summer Resort of the Alps" ermöglicht Bergregionen, ihre Sommergäste besser zu kennen. © Michael Werlberger/TVB Mayrhofen

Studie „Best Summer Resort of the Alps“ erweitert

Der Sommer wird für die Bergregionen immer wichtiger! Deshalb ist es von hoher Dringlichkeit, über die derzeitigen und auch künftigen Gäste mehr zu wissen wie z. B. Begeisterungsfaktoren der angebotenen Produkte , Zufriedenheiten, NPS bzw. Markenassoziationen. Mountain Management Consulting hat daher das Design der Studie BEST SUMMER RESORT OF THE ALPS erweitert.

Sommer-Gäste besser kennen – so lautet das Ziel der heuer um „brand & product“ erweiterten Studie von BEST SUMMER RESORT OF THE ALPS, die erstmals 2019 sowie auch 2021 durchgeführt wurde. „Konkret erfolgt aus den vorliegenden Studien, die den Schwerpunkt im Bereich Wichtigkeiten und Zufriedenheiten legten, nun eine Vertiefung  in der Analyse der im jeweiligen Resort/Gebiet angebotenen Produkte. ( Kenntnis, Nutzung, Bewertung). Es gilt einerseits die Begeisterungsfaktoren zu erheben, andererseits um Optimierung des Angebotes, um zielgerichtet zu agieren“, sagt Studienleiter Mike Partel von Mountain Management Consulting.Sommerangebot ist vielschichtiger

Das Produktangebot im Winter am Berg deckt vorwiegend Skifahrer/Snowboarder ab. Das Angebot im Sommer ist vielschichtiger. Jedes Resort/Gebiet hat hier ein unterschiedliches Angebot vorzuweisen. Insofern ist es wichtig, diese Umfrage sehr individuell dem jeweiligen Angebot anzupassen. Also Informationen zu generieren, die Effizienz und Treffsicherheit erhöhen. Flankiert wird dies durch eine gleichzeitige Erhebung der Markenassoziationen (gestützt aber auch ungestützt),  um die Marke/Positionierung aus der Sicht des Gastes besser einschätzen zu können. Also z. B. wie stark bestimmte Assoziationen im Kopf der Gäste bereits verankert sind. Das liefert die Basis für die Kommunikationsstrategie und den daraus folgenden Maßnahmen.

Der Trend geht bekanntlich klar in Richtung Ganzjahresdestination, speziell bei den Top-Gebieten. Eine solche Strategie bedarf jedoch relevanter und wichtiger Informationen über Gästestruktur deren Verhalten und Vorlieben, sowohl für den Winter als auch dem Sommer. Mountain Management vergleicht auch diese Daten/Informationen, um hier diesen Prozess wirkungsvoll zu unterstützen – abgesehen von den Benchmarks zu den Top-Gebieten im Alpenraum.

Fazit: BEST SUMMER (brand & product) hilft Bergregionen richtungsweisende Entscheidungen zu treffen!

Weitere Informationen:

Mountain Management Consulting Est. /

Mike Partel

mpartel@aon.at

+43-664-4417971

Executive Board der Doppelmayr Gruppe, v. l.: Arno Inauen, Gerhard Gassner, Michael Köb und Thomas Pichler. ©Doppelmayr

Doppelmayr Gruppe verstärkt Management

Bis Ende August 2023 wird István Szalai, Geschäftsführender Direktor der Doppelmayr Holding SE, seine Tätigkeiten in den verschiedenen Unternehmen der Doppelmayr Gruppe sukzessive beenden und in den wohlverdienten Ruhestand treten. Diesen Schritt nimmt Doppelmayr zum Anlass, das Management der Unternehmensgruppe neu aufzustellen.

Seit 2019 ist István Szalai gemeinsam mit Thomas Pichler Geschäftsführender Direktor der Doppelmayr Holding SE. Bis Ende August 2023 wird er sukzessive die operative Geschäftsleitung zurücklegen. Mit diesem Schritt treten verschiedene Neuerungen im Management der Doppelmayr Gruppe in Kraft.

Die gesamten operativen Managementfunktionen der Doppelmayr Gruppe werden vom Executive Board wahrgenommen. Deren Mitglieder sind seit 1. April 2023 Thomas Pichler, Arno Inauen, Gerhard Gassner und Michael Köb.

Die Doppelmayr Seilbahnen GmbH erhält mit Michael Köb per 1. April 2023, neben Thomas Pichler und Gerhard Gassner, einen weiteren Geschäftsführer. Alle drei Geschäftsführer sind zudem auch Geschäftsführende Direktoren der Doppelmayr Holding SE.

Das breiter aufgestellte Führungsteam ist ein weiterer, wichtiger Schritt für die langfristige erfolgreiche Entwicklung der Doppelmayr Gruppe.

 

 

Der Kaunertaler Gletscher steht ganz im Zeichen der Spring Classics. ©Kaunertaler Gletscherbahnen GmbH

Spring Classics Kaunertal 2023: „The greatest Classics since years.“

Nicht umsonst gilt der Kaunertaler Gletscher als Wiege des Snowboardens und Freeskiings und besitzt Kultstatus in der Szene. Vom 15. April bis 14. Mai 2023 findet heuer wieder die Kult-Eventserie „Spring Classics“ unter dem Titel „The greatest Classics since years“ statt.

 Während sich der Winter langsam verabschiedet und die Snowparks der Alpen endgültig ihre Pforten schließen, heißt man am Kaunertaler Gletscher den Frühling willkommen: Die Kult-Eventserie der „Spring Classics“ vom 15. April bis 14. Mai 2023 bietet tolle Events, Tricksessions, Contests und vieles mehr. Bis in den Mai treffen sich am Kaunertaler Gletscher Shredder und Freestyler und versuchen sich im Snowpark Kaunertal im längsten Nature-Run der Alpen, der beliebt-berüchtigten „Half Mile Jib Line“, die über die Karlesjochbahn erreichbar und mit rund 30 Obstacles verschiedenster Art bestückt ist.

Umweltgerechte Anreise

Auch heuer wieder unterstützen die Kaunertaler Gletscherbahnen umweltgerechte Anreiseoptionen wie Fahrgemeinschaften über die ummadum-App. Snowboarder, Skifahrer und Freeskier, die im Zeichen der Nachhaltigkeit zu den „Spring Classics“ in einer Fahrgemeinschaft anreisen möchten, können sich für die geteilten Kilometer belohnen lassen. Ab dem 15. April können Fahrten in der ummadum App geteilt und angelegt werden. Wer gemeinsam fährt spart so nicht nur CO2 sondern auch bares Geld.

Für jede angelegte Fahrt erhalten „Fahrgäste“ 2,50 EUR. Werden weitere gemeinsame Kilometer gefahren, gibt es 10 Cent pro Kilometer dazu. Das gesammelte Guthaben kann beispielsweise im Gletscherrestaurant Weißsee oder vielen anderen ummadum-Partnerbetrieben eingelöst werden. „Mit der ummadum-Fahrgemeinschafts-Kooperation bieten wir allen Festival-Teilnehmer:innen die Möglichkeit, ihren CO²-Fußabdruck zu verringern und ebenso das Parkraum-Management veranstaltungsgerecht zu organisieren“, erklärt Karin Wille vom Kaunertaler Gletscher.

Bis zu 25 € für deine Fahrgemeinschaft

ummadum ist ein österreichisches Climate-Tech Unternehmen, das mit gleichnamiger App Unternehmen, Gemeinden und Kommunen dabei unterstützt, umweltgerechte Mobilität zu fördern und auf diese Weise CO²-Emissionen zu reduzieren. Das Anreiz-Ökosystem besteht aus Gutscheinen, die auch in diesem Jahr wieder an die Spring-Classics-Besucher verteilt werden. Mit digitalen Mobilitätsgutscheinen, die automatisch bei App-Nutzung aufgeladen werden, können Mitfahrgelegenheiten bezahlt werden. Außerdem ermöglicht die ummadum-App den Zusammenschluss von Fahrgemeinschaften in nur wenigen Klicks.

Freizeitticketbesitzer:innen zahlen für ein Tagesticket am Kaunertaler Gletscher 25 EUR, Kinder 15 EUR und Kinder Jahrgang 2015 und jünger fahren frei. Die Tirol Snowcard gilt bis einschließlich 15. Mai.

Programm Spring Classics 2023 im Snowpark Kaunertal

12.-14. April 2023 – Downdays X Kaunertal

  1. April 2023 – Gaptastic Voyage 2.0 – Pubilc Cash for Trick Session
  2. April 2023 – Shredlife Gaunershred 2023 – Snowboard & Freeski Contest
  3. April 2023 – Oberland Tour Stop – Bezirksmeisterschaften 2023
  4. April 2023 – Banked Slalom Tirol Finale – Kaunertal

29.04.-03.05.2023 – UK Spring Break is Back! – Die Briten sind zurück

04.-07.05.2023 – The return of Monster Session – Public & brands shooting days

Weitere Informationen unter:

www.snowpark-kaunertal.tirol

www.kaunertaler-gletscher.at

 

 

Die BUGA ist Austragungsort der VRN-Tagung über die Möglichkeiten urbaner Seilbahnen am 15. Juni. ©Doppelmayr

Mobilität liegt in der Luft – urbane Seilbahnen als Baustein zur Verkehrswende?

Urbane Seilbahnen werden in Südamerika bereits vielfach im urbanen Bereich eingesetzt, andere Staaten folgen. Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN)/D befasst sich ebenfalls mit diesem Verkehrsmittel und widmet ihm am 15. Juni im Rahmen der BUGA eine Fachtagung.

In Deutschland haben verschiedene Initiativen auf Bundesebene die Voraussetzungen dafür geschaffen, urbane Seilbahnen einzusetzen. Dazu zählen die Integration von Seilbahnen in den Förderkulissen des GVFG (also der Regionalisierungsmittel), die Anpassung der standardisierten Bewertung an die Besonderheiten dieses Verkehrsmittels, die Erstellung eines Bundesleitfadens zu den notwendigen Prozessschritten sowie die erste Kongressmesse Cable Car World. Darüber hinaus gibt es in allen Bundesländern eine entsprechende Seilbahn-Gesetzgebung, die aus einer europäischen Rahmenverordnung entstanden ist.

Im Rahmen der interaktiven Fachtagung „Mobilität liegt in der Luft!“ am 15. Juni 2023 will der VRN jetzt diese und weitere Themen in unterschiedlichen Formaten beleuchten und diskutieren. Neben interessanten Keynotes, Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion bietet die Veranstaltung Raum für informellen Austausch und Diskussion.

Zielgruppen der Veranstaltung sind regionale und überregionale Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Industrie und Anbieter, Stadt- Verkehrs- und Umweltplaner, Verbände und Institutionen, die im weitesten Sinne mit der Thematik betraut sind oder sich dafür interessieren.

Zudem laden die Veranstalter zu einer Fahrt mit der BUGA Seilbahn ein, die zwischen den Ausstellungsflächen Spinelli und Luisenpark den urbanen Raum der Stadt Mannheim überfliegt.

 

 

 

 

„Von A bis Z” – zusammen mit Sunkid konzipiert und ausgestattet: der neue Skischulbereich in Bad Hofgastein. ©Sunkid

Sunkid auf der Interalpin

 Ganzjahres-Portfolio „aus einer Hand“ – mit zwei Premieren. Das gibt es am Stand A25, am Skywalk und im Freigelände FGW5 bei Sunkid zu sehen.

Entwicklungskompetenz für ganzjährige Freizeitkonzepte, modernste Fördertechnologien, innovative Weiterentwicklungen und Premieren im Bereich „Sommerrodelbahn“ und „Family Rides“ – Sunkid, der weltweit führende Ganzjahresanbieter von Freizeitattraktionen für die ganze Familie, präsentiert dies „alles aus einer Hand“ auf der Interalpin 2023 (19. – 21. April, Innsbruck).

Das Ausstellungsprogramm auf einen Blick:

Weltpremiere: Mountain Coaster 2.0

Der Zauberteppich® – Innovation am laufenden Band

Wood’n’Fun – Sommer wie Winter eine Attraktion

Gesamtplanungen mit Sunny Stuff, Sunline,…

Europa-Premiere: Loopster 2.0 (Re-Launch)

Neben dem herzlichen Empfang aller Kunden und Interessenten mit eigens gebrautem “Sunny Beer” und kleinen Snacks am Sunkid-Hauptstand (A25) stehen die Produktexperten von Sunkid ebenso durchgehend an allen Exponaten (FGW5 und Skywalk) für Interalpin-Gäste zur Verfügung.

Internationale Besucher, vorneweg Skigebietsbetreiber und Projektentwickler, können im Rahmen der “B2B Kooperationsplattform” bereits einen Tag vor Messebeginn (18.04.) das direkte Gespräch mit Sunkid suchen. Termine können vorab online über https://interalpin-2023.b2match.io/ gebucht werden. Im Rahmen dieser Gästebetreuung findet zudem am Donnerstag, 20.04., eine Exkursion zum Stubaier Gletscher mit dem Sunkid-Produktfokus auf Zauberteppich und “Sunny Stuff” statt.

Über Sunkid

Als internationale tätige Unternehmensgruppe bietet Sunkid eine breite Produktpalette für Tourismusregionen, Freizeitparks und Erlebniswelten. Mit innovativen Lösungen für den Personen- und Gütertransport bewegt man heute Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Täglich strebt Sunkid danach, ihrer Vision gerecht zu werden, „der erste Ansprechpartner für Freizeitattraktionen für Kinder und Familien weltweit“ zu sein.

Sunkid besteht aus 8 Unternehmen mit rund 130 Mitarbeitenden und produziert an 3 Standorten in Österreich und Deutschland. Mit 45 Vertriebs- und Servicepartnern wurden bislang mehr als 9.000 Projekte für Kunden in über 75 Ländern auf der ganzen Welt realisiert – hiervon mehr als 3.900 Zauberteppich-Förderbänder.

 

 

Die Präsentation der Rekordergebnisse 2022 und die Ehrung langjähriger Mitarbeiter standen am Programm der Jahresabschlussfeier der Unternehmensgruppe HTI. ©HTI

Rekordjahr für die Unternehmensgruppe HTI

Bei der traditionellen Jahresabschlussfeier der Unternehmensgruppe HTI präsentierte Präsident Anton Seeber im Beisein von Landeshauptmann Arno Kompatscher und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider rund 700 anwesenden Mitarbeitenden die Rekordzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres: Die HTI – Bilanz für 2022 weist die besten Zahlen der Unternehmensgeschichte auf. Das 2019 vor der Corona-Krise erreichte Niveau konnte um 247 Millionen übertroffen werden. HTI erzielte 2022 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Mit den Umsatzerlösen wuchsen auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung. HTI-Präsident Anton Seeber: „Wir setzen auf Wachstum im Zeichen von vier Werten: Innovation, Diversifizierung, Internationalisierung und Nachhaltigkeit!“

Der Südtiroler Konzern ist weltweiter Innovationsführer in den Bereichen Seilbahnen (Leitner, Poma, Bartholet und Agudio), Pistenfahrzeuge, Ketten-Nutzfahrzeuge und Vegetationsmanagement (Prinoth und Jarraff), Beschneiung und Entstaubungsanlagen (Demaclenko und WLP), digitalisiertes Skigebietsmanagement (Skadii), Windenergie (Leitwind) und seit kurzem auch Wasserkraft (Troyer). Knapp 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aktuell – verteilt auf weltweit 20 Produktionsstandorte, 84 Tochtergesellschaften und 144 Vertriebs- und Servicestellen – für die Unternehmensgruppe HTI tätig. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sind auf einen historischen Höchstwert gewachsen und übersteigen inzwischen die 35-Millionen-Euro-Marke. Für Investitionsgüter wurden im selben Zeitraum insgesamt 28 Millionen Euro ausgegeben. Die Unternehmensgruppe HTI konnte auch 2022 erneut im globalen Wettbewerb reüssieren – mit Europa und Nordamerika als führende Märkte sowie bedeutenden Marktanteilen in Asien und Mittel- und Südamerika.

Hinter den Zahlen steckt eine bewährte Strategie, die Anton Seeber, der seit 2016 an der Spitze der Unternehmensgruppe steht, mit klarem Fokus auf den Punkt bringt: „Das erzielte Ergebnis steht im Einklang mit der Mission, die unser tägliches Handeln bestimmt. Es geht um ein nachhaltiges Wachstum unserer Gruppe. Um dies zu gewährleisten, gehen wir seit Jahren einen Weg, der von Werten wie Innovation, Diversifizierung, Internationalisierung und Nachhaltigkeit geprägt ist. Dabei können wir uns weltweit auf außergewöhnliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einen enorm starken Teamgeist verlassen“.

Die jüngsten Akquisitionen der HTI Unternehmensgruppe, das US-Unternehmen Jarraff (Baumschneidemaschinen) wie auch Bartholet (im Bereich Seilbahnen), haben zum starken Wachstum beigetragen. Zudem war 2022 eine Rekordzahl neu errichteter Seilbahnen in den USA ein zusätzlicher Faktor für das Geschäftsergebnis.

2022: Bedeutende Ereignisse und Projekte

Von der Einweihung der längsten urbanen Seilbahn Europas in Toulouse über die Realisierung des zweiten Prototyps eines wasserstoffbetriebenen Pistenfahrzeugs und die Markteinführung des ersten elektrischen Pistenfahrzeugs bis hin zu wichtigen Innovationen im Bereich der Energieeffizienz bei Seilbahnen sowie im Bereich der Beschneiung. Mit den neuen Windkraftanlagen mit 250 und 500 kW von Leitwind bietet die HTI Gruppe eine konkrete Lösung für die Anforderung von Erneuerbaren Energiegemeinschaften, nämlich Windenergie in der Nähe des Verbrauchers zu erzeugen und zu verteilen.

Die Unternehmensgruppe setzt auch an den eigenen Standorten auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Mit dem Betrieb mehrerer Photovoltaikanlagen mit einer potenziellen Jahresproduktion von 2.300 MWh an den meisten europäischen Produktionsstandorten investiert HTI weitblickend in die Modernisierung der eigenen Infrastruktur. Mit dem kürzlich vollzogenen Eintritt der Firma Troyer in die HTI Gruppe wird das Portfolio im Bereich der erneuerbaren Energie abgerundet. Neuigkeiten gab es auch bei Skadii: Durch neue Anwendungen in der digitalen Skigebiets-Management Plattform können Energieeinsparungen und mehr Effizienz gewährleistet werden.

Mit Blick auf das Jahr 2023 stehen drei große Seilbahnprojekte kurz vor der Fertigstellung: die zweite Linie der Mexicable 2 im Bundesstaat Mexiko-Stadt, die zweite Linie der städtischen Seilbahn in Santo Domingo (Dom. Rep.) und die zweite Sektion von „Alpine Crossing“ von Zermatt (CH) nach Cervinia (I) – eine Dreiseilumlaufbahn, die die Alpen am Fuße des Matterhorns überquert und die Schweiz 365 Tage im Jahr mit Italien verbinden wird.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier hat das Unternehmen die langjährigen Mitarbeiter geehrt und ihnen für ihren Einsatz gedankt.

 

Acht Tourismusschulen aus fünf Ländern waren bei der Premiere am Gaislachkogl am Start. ©Ötztal Tourismus/Kirchgasser Photography

Schweizer Sieg beim europäischen Gipfeltreffen des Tourismusnachwuchs in Sölden

Mit „Sölden sucht das Gastro Supertalent“ feierte ein einzigartiges Format im Ötztal seine Premiere. Den Gesamtsieg holten sich die StudentInnen der Schweizerischen Hotelfachschule in Luzern. Die Reise in Österreichs höchstgelegenes Haubenrestaurant ice Q, den Austausch mit Gleichgesinnten und das Zusammentreffen mit Top-Stars wie Hans Neuner, Thomas Penz und Co. bewerteten alle TeilnehmerInnen als Erfolg. Sie wünschen sich eine Wiederholung des Events.

„Ja, ich kann mir vorstellen, in Zukunft in Sölden zu arbeiten. Das Event hat mir verdeutlicht, welche Wertschätzung die GastronomInnen in Sölden dem Nachwuchs entgegenbringen. Zudem ist es traumhaft schön hier“, erklärt Helena Stahl, Schülerin an der Villa Blanka in Innsbruck. Mit diesem Statement spricht die 17-Jährige ihren KollegInnen aus dem Herzen. Für knapp 50 TourismusschülerInnen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Luxemburg wurde der Gipfel des Gaislachkogls auf 3.048 m zur Plattform für Challenges in Küche, Service und Marketing sowie spannenden Insights von hochkarätigen Vortragenden. Im Haubenrestaurant ice Q bündelte sich an einem Tag die gesamte Gastronomiekompetenz. Neben den Nachwuchskräften renommierter Institutionen wie Villa Blanka, der Landeshotelfachschule Meran, der Bergiusschule in Frankfurt waren auch hochkarätige Namen der Szene als Impulsgeber vor Ort. Unter ihnen Hans Neuner, Koch des Jahres in Portugal und mehrfacher Protagonist in der TV-Sendung „Kitchen Impossible“. Als „Gasthauskind“, das nie etwas anderes machen wollte, lobt er die Idee. „Ich finde es toll, dass so ein Aufwand betrieben wird, um der Jugend eine Bühne zu bieten und sie zu motivieren.“ Viele solcher Aktionen würden dazu beitragen, den Mangel an Nachwuchskräften zu bekämpfen.

Mission geglückt

Feedbacks wie jenes von Neuner bestärken das Organisationsteam von „Sölden sucht das Gastro Supertalent“ rund um Angelika Falkner. Sie ist Leiterin der Arbeitsgruppe „Destination Employer Branding“, welche im Rahmen der Initiative „Zukunft Sölden“ entstanden ist. „Es erfüllt mich mit Freude zu sehen, mit welchem Elan die jungen Menschen in unserem Beruf aufgehen. Sie dafür zu begeistern und darin zu bestärken, ist mir ein echtes Anliegen“, so die routinierte Gastgeberin vom Hotel Das Central in Sölden. Von einem „Motivationsbooster für unsere jungen Leute“ spricht Sabine Wechselberger, Direktorin der Villa Blanka in Innsbruck. Ihre Bilanz: „Die Veranstaltung war so hochkarätig besetzt mit Vorträgen. Man muss dabei gewesen sein.“ Neben Hans Neuner und Thomas Penz (Sieger „Junge Wilde 2022″) gaben auch Foodstylist Nils Jorra, Master of Wine Andreas Wickhoff und die kreativen Köpfe von Kirchgasser Photography den TourismusschülerInnen wertvolle Einblicke in ihre Arbeitswelt

Talent demonstriert

Gastronomische Bewerbe gibt es zuhauf. In der Kombination von Küche, Service und Marketing sticht „Sölden sucht das Gastro Supertalent“ heraus. Das bestätigt Marc-André Dietrich, Culinary Director an der renommierten Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. „Das Event ist die beste Werbung für die gesamte Tourismusbranche im Alpenraum. Es ist gewaltig, dass sich ein ganzes Tal für diese Sache einsetzt und nachahmenswert für andere Länder“, so Dietrich über die Vorbildwirkung der Sölden-Premiere. Mit seinen StudentInnen konnte er sich zudem über den Gesamtsieg freuen. Die weiteren Ränge gingen nach Südtirol an die Emma Hellenstainer Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe in Brixen (Platz 2) und die Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran (Platz 3). Zudem dürfen sich die besten Teams über eine Rückkehr nach Sölden freuen bei Sommerurlaub, Electric Mountain Festival oder Skiweltcup. Den Tagessieg in den Kategorien Service und Küche holten sich die Teams der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. Mit ihrem Marketingkonzept überzeugten die SchülerInnen aus Luxemburg.

Feedback für EntscheiderInnen

Nicht nur die SchülerInnen profitierten vom Gipfeltreffen. Insbesondere der Marketing-Wettbewerb lieferte den Verantwortlichen wertvollen Input, wie die nächste Generation „tickt“. Im Form von kurzen Präsentationen sagten die Nachwuchskräfte den UnternehmerInnen, wie ein attraktiver Arbeitsplatz für sie auszusehen hat. Neben bekannten Benefits wie die kostenlose bzw. vergünstigte Nutzung von Freizeitangeboten brachten die SchülerInnen auch Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Vernetzung von Einheimischen und MitarbeiterInnen oder laufende Weiterbildungsmöglichkeiten und Nachhaltigkeit ins Spiel.

Infos: https://www.zukunft-soelden.at/lp/gastro-supertalent

 

 

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MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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