Brustbild eines Mannes mit Zitat

Neuer CEO bei Wintersteiger

Mit 1. November dieses Jahres wird Pierre Bilgeri neuer Vorstandsvorsitzender der Wintersteiger Holding AG und wird ab diesem Zeitpunkt als CEO und CFO fungieren. Damit setzt der weltweit tätige Maschinen- und Anlagenbauer aus Oberösterreich auf einen Manager mit globaler Führungserfahrung.

Sein Vorgänger, Dr. Florestan von Boxberg, wird dieses Jahr im Dezember in den Aufsichtsrat als stellvertretender Vorsitzender wechseln. CTO und CIO der Unternehmensgruppe mit weltweit rund 1.200 Mitarbeitenden und einem Umsatz von knapp 250 Mio. Euro bleibt weiterhin Thomas Fürkötter.

Internationale Marktentwicklung im Fokus

Pierre Bilgeri ist gebürtiger Vorarlberger und aufgewachsen in Österreich, Asien, England und der Schweiz. Als erfahrene Führungskraft mit Stationen in Nordamerika, Mitteleuropa und dem asiatisch-pazifischen Raum leitete er in den vergangenen fünf Jahren für die Liebherr Gruppe das Geschäftsfeld Mobil- und Raupenkrane in den USA, wobei er den Umsatz signifikant steigern konnte. Wichtig für den Erfolg sind ihm vor allem profitables Wachstum durch operative Exzellenz, nachhaltige Kundenzufriedenheit, internationale Marktentwicklung und nicht zuletzt ein herausragendes Arbeitsumfeld. Bilgeri ist Absolvent der International School of Lausanne in der Schweiz und der Royal Holloway University of London. Der 36-Jährige ist verheiratet und Vater eines Sohnes. In seiner Freizeit treibt der FIS-geprüfte Skilehrer viel Sport, verbringt Zeit in der Natur und ist gerne auf Reisen.

 Statement des scheidenden CEOs Dr. Florestan von Boxberg:

„Mit Herrn Bilgeri gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die nicht nur über internationale Managementerfahrung verfügt, sondern insbesondere auch unsere Werte und Visionen teilt. Ich bin mir sicher, dass Herr Bilgeri mit seiner fachlichen Expertise und seiner positiven Art wichtige neue Impulse setzen wird.“

Perspektiven für Wachstum und Digitalisierung

Trotz der aktuellen Marktherausforderungen blickt Wintersteiger positiv in die Zukunft. Mit 1. Oktober 2025 hat das Unternehmen für die Division Sports die Verleihsoftware Sports Rental von der deutschen SR Software GmbH & Co. KG übernommen. Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein für das Geschäftsfeld Rent & Service und eröffnet neue Perspektiven für Wachstum, Digitalisierung und Kundenzugang. „Wir investieren weiter in die Zukunft des Skiverleihs: innovativ, digital und im engen Schulterschluss mit unseren Kunden“, so Boxberg abschließend.

 

Rendering der Seilbahn Kahlenberg in Wien

Rendering der geplanten „Seilbahn Kahlenberg“, die nun einer UVP zu unterziehen ist. © ZOOM VP.AT/Genial Tourismus- & Projektentwicklung GmbH

Seilbahn Kahlenberg: UVP laut VwGH erforderlich

Im laufenden UVP-Feststellungsverfahren zur umstrittenen „Seilbahn Kahlenberg“ in Wien wurde gestern eine grundlegende Entscheidung bekannt: Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat beschlossen, dass die geplante Seilbahn auf den Wiener Kahlenberg einer UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) zu unterziehen ist.

Diese Erkenntnis wurde gestern in Pressemeldungen seitens der Projektgegner (Bürgerinitiativen, betroffenen Anrainer, Umweltorganisation) als auch des Projektbetreibers (Genial Tourismus- & Projektentwicklung GmbH) mitgeteilt. Eingeleitet wurde das UVP-Feststellungsverfahren durch einen Feststellungsantrag des (ehemaligen) Klimaschutzministeriums als oberster Seilbahnbehörde an die Wiener Landesregierung, der im Juni 2023 bei der betroffenen Dienststelle der Stadt (MA 22) eingebracht wurde. Im Mai 2024 stellte die Wiener Landesregierung daraufhin fest, dass keine UVP-Pflicht für das Vorhaben bestehen würde – doch diese Entscheidung wurde im Oktober 2024 vom Bundesverwaltungsgericht (BVwG) aufgehoben und die Angelegenheit zur Erlassung eines neuen Bescheids an die UVP-Behörde zurückverwiesen. Mit der jüngsten Feststellung des VwGH wurde das gegen die Entscheidung des BVwG eingelegte Rechtsmittel abgewiesen. Damit steht endgültig fest, dass für die geplante „Seilbahn Kahlenberg“ eine Einzelfallprüfung gemäß dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 (UVP-G 2000) durch die UVP-Behörde durchzuführen ist.

Die Begründung

Der VwGH stellte klar, dass bei der Auslegung des UVP-G 2000 ein weiter Begriffsansatz heranzuziehen ist, der sich unmittelbar aus der einschlägigen EU-Richtlinie (UVP-RL) ergibt. Sowohl aus dem Zweck der UVP-RL als auch aus dem Wortlaut der in Rede stehenden Bestimmung ergibt sich, dass auch außerhalb von Skigebieten projektierte Seilbahnen, die zumindest vorwiegend der Personenbeförderung dienen, als Infrastrukturvorhaben dem Tatbestand des Anhang II Z 10 lit. h UVP-RL unterliegen. Im Ergebnis bestätigte der VwGH somit die Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG), dass Seilbahnen, die nicht ausschließlich innerhalb geschlossener Siedlungsgebiete liegen, auch unter die einschlägigen Bestimmungen des UVP-G 2000 fallen. Damit unterliegt auch die „Seilbahn Kahlenberg“ dem UVP-G 2000 – eine Einzelfallprüfung gemäß dem UVP-G 2000 ist somit durchzuführen.

Weitere Informationen und Details zur „Seilbahn Kahlenberg“ finden Sie hier:

https://www.seilbahn-kahlenberg.at/

Das Klettelement verhakt sich im Bauteil.

Das Klettelement verhakt sich im Bauteil. © IAT - TU Graz

TU Graz entwickelt Klettverschluss für Gebäudeteile

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der TU Graz hat im Projekt ReCon gemeinsam mit Unternehmenspartnern ein Klett-Verbindungssystem für Gebäude entwickelt: Damit lassen sich unterschiedliche Gebäudeteile resilient verbinden und bei Bedarf einfach voneinander trennen. Dadurch können bei Reparaturen, Renovierungen oder Nutzungsänderungen Zeit, Material und Bauschutt eingespart werden.

Das geht aus einem vor kurzem veröffentlichten Pressetext der TU Graz hervor. Der Fokus bei diesem interdisziplinären Forschungsprojekt ReCon lag auf der Verbindung von Bauteilen mit unterschiedlicher Lebensdauer, bei denen irreversible Verbindungen den Austausch üblicherweise erschweren. Hierzu untersuchten die Forschenden zwei unterschiedliche Zugänge. Einerseits klebten sie industrielle Klettkomponenten auf herkömmliche Beton- oder Holzbauteile. Andererseits stellten sie Klettkomponenten aus den Rohbaustoffen Beton und Holz sowie aus Papierwerkstoffen her. Solche Klettsysteme ermöglichen es, langlebige Tragstrukturen, die über Jahrzehnte bestehen sollen, von kurzlebigeren Elementen wie Installationen, Oberflächen, Fußböden oder nicht-tragenden Innenwänden sauber zu trennen.

Teiletausch statt Abriss

„Das zentrale Prinzip von ReCon ist die Rückbaubarkeit von Gebäuden durch klar definierte, trennbare Schnittstellen“, sagt Projektleiter Matthias Lang-Raudaschl vom Institut für Architekturtechnologie der TU Graz. „Dadurch sind im Falle einer Renovierung oder neuen Nutzung nur jene Bauteile zu tauschen, die abgenutzt sind oder neuen Anforderungen entsprechen müssen. Das verlängert die Gesamtlebensdauer eines Gebäudes erheblich, da statt eines Abrisses ein einfacher Teiletausch genügt. Dadurch lassen sich viel Bauschutt und Materialverbrauch verhindern.“

Das entwickelte System mit Klettkomponenten aus Rohbaustoffen funktioniert wie ein Klettverschluss – nur in etwas größerer Dimension. An den zu verbindenden Enden der Bauteile befinden sich direkt eingearbeitete Pilzköpfe oder Haken, die sich auf der entgegengesetzten Seite in ein (eigens mittels 3D-Druck hergestelltes) Klettelement verhaken und damit fest verbinden. Die im Projekt entwickelten Verbindungssysteme zeigten bei Tests im Labor für konstruktiven Ingenieurbau der TU Graz eine gute Haftzugfestigkeit, die mit industriellen Produkten vergleichbar ist. Die Klettverbindung ist primär für Innenräume gedacht, um etwa nicht-tragende Holz- oder Gipswände oder Teile mit Installationen zu tauschen. Eine weitere Steigerung der Haftzugfestigkeit versprechen sich die Forschenden, wenn statt des im Projekt genutzten 3D-Drucks für das Klettelement Spritzguss oder gestanztes Metall zur Anwendung kommen.

Digitalisierung der Teiledaten

Neben dem Klettsystem entwickelten die Forschenden im Projekt ReCon das Konzept einer digitalen Anwendung, um die Wiederverwendung von Bauteilen zu erleichtern. Ziel war es, Bauteildaten langfristig nutzbar zu machen und dadurch zu einer verbesserten Kreislaufwirtschaft beizutragen. Das Team hat dafür zwei Methoden entwickelt: Zum einen integrierte es RFID-Chips in die Bauteile, wodurch Informationen zur Zusammensetzung und dem Einbaudatum direkt vor Ort auslesbar sind. Zum anderen untersuchten sie den Einsatz von QR-Codes, die auf das jeweilige Element gedruckt oder gestanzt werden und Mindestdaten zum Bauteil enthalten. Beim Rückbau lassen sich die Codes mit einem Smartphone scannen, um den Zustand des Elements einschätzen und mögliche Schadstoffe erkennen zu können. Das erleichtert nicht nur die Wiederverwendung, sondern erhöht auch die Sicherheit. So kann etwa ein prüfendes Labor schon viele Risiken erkennen, wenn das Herstellungsjahr eines Bauprodukts bekannt ist.

Sustainability Award 2024 erhalten

Das Projekt ReCon, in dem das Institut für Architekturtechnologie, das Labor für Konstruktiven Ingenieurbau sowie das Institut für Biobasierte Produkte der TU Graz mit den Unternehmen Axtesys und NET-Automation zusammenarbeiteten, wurde von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert und beim vom österreichischen Bildungs- und Klimaschutzministerium vergebenen Sustainability Award 2024 in der Kategorie Forschen mit Gold ausgezeichnet.

Pendelbahn während der Fahrt vor Bergkulisse

Die Fellhornbahn I: Herzstück der umfassenden Modernisierung sind die neuen, bodentief verglasten Kabinen, die den Fahrgästen einen großzügigen Panoramablick ermöglichen. © Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen

Modernisierung von zwei traditionsreichen Pendelbahnen

Garaventa, ein Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe, hat in den vergangenen Monaten die Fellhornbahn I im Allgäu (D) und die Pendelbahn Elsigbach– Elsigenalp im Berner Oberland (CH) umfassend modernisiert. Beide Anlagen wurden technisch wie optisch nach 50 respektive 40 Jahren Betrieb auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die erste Teilstrecke der Fellhornbahn in Oberstdorf, eine Pendelbahn von Faistenoy zum Schlappoldsee, wurde 1972 von Habegger in Thun errichtet, einem Unternehmen, das heute zu Garaventa gehört. Herzstück der Erneuerung sind die neuen, bodentief verglasten Kabinen (je 80 + 1 Personen), die den Fahrgästen einen Rundum-Panoramablick ermöglichen. Laufwerk und Gehänge blieben bei der Modernisierung bestehen. Sie wurden in der Garaventa-Servicewerkstatt in Uetendorf revidiert und anschließend wieder eingebaut. Zudem wurden die Steuerung komplett ersetzt und die Bremsanlagen inklusive Doppelbremshydraulikaggregat erneuert. Des Weiteren installierte man einen neuen Notantrieb und baute automatisierte Bahnsteigtüren ein. Die modernisierte Anlage ist seit August wieder in Betrieb. Sie wurde am 20. September 2025 feierlich eingeweiht. Die Fellhornbahn I der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen überwindet bei einer Länge von 2.689 m einen Höhenunterschied von 863 m. Die Seilbahnanlage verfügt bei einer Fahrgeschwindigkeit von 10 m/s über eine Förderleistung von 642 P/h & Richtung.

Pendelbahn bei der Fahrt nahe Stationsgebäude

Die Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp wurde auf den Stand der Technik gebracht und ist seit Juni 2025 wieder in Betrieb. © Garaventa AG

Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp

In Frutigen im Berner Oberland wurde die Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp, die 1985 von Garaventa gebaut wurde, nach 40 Betriebsjahren auf den Stand der Technik gebracht. Die Modernisierung erfolgte im Rahmen der Konzessionserneuerung und umfasste sowohl technische als auch optische Verbesserungen. Die neuen Kabinen (je 37 + 1 Personen) im eigens für diese Anlage entwickelten „Design E“ steigern den Fahrgastkomfort und setzen optische Akzente. Automatische Bahnsteigtüren erhöhen die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg, zudem erfüllt die barrierefreie Ausführung die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). Die Pendelbahn kann nun auch unbegleitet betrieben werden und ist seit Juni 2025 wieder in Betrieb. Diese Seilbahnanlage der Elsigenalpbahnen AG überwindet bei einer Länge von 1.489 m einen Höhenunterschied von 470 m. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 8 m/s befördert die Pendelbahn 410 P/h & Richtung.

Fahrgastraum einer Pendelkabine

Die neuen Kabinen der Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp im eigens für diese Anlage entwickelten „Design E“ erhöhen den Fahrgastkomfort und setzen optische Akzente. © Garaventa AG

Bei beiden Projekten stammen die neuen Kabinen von Carvatech, einem Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe.

Statement Damian Zenklusen, Projektleiter Verkauf bei Garaventa:

„Diese beiden Projekte zeigen, wie wir mit unserer Erfahrung und den Synergien innerhalb der Doppelmayr Gruppe bestehende Anlagen zukunftsfit machen. Die Kombination aus technischer Erneuerung und hochwertigem Kabinendesign bietet unseren Kunden langfristigen Mehrwert.“

 

Auotmatische Bahnsteigtüren in barrierefreier Ausführung

Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp: Automatische Bahnsteigtüren erhöhen die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg, zudem erfüllt die barrierefreie Ausführung die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). © Garaventa AG

Titelseite Fachzeitschrift mit Piste im Hintergrund

Das Special "Überschneefahrzeuge" in der neuesten Ausgabe Mountain Manager 5/25 bietet informativen Lesestoff.

Out now: die Beilage Überschneefahrzeuge

Die neueste Ausgabe Nr. 5/25 der Fachzeitschrift Mountain Manager mit der Beilage zum Thema „Überschneefahrzeuge“ wurde bereits Ende letzter Woche versandt. Das Special enthält auch technische Tabellen zu den Pisten- und Loipenfahrzeugen verschiedener Hersteller. Darüber hinaus beinhaltet die Beilage informative Artikel.

Auszug aus dem Inhalt der Beilage „Überschneefahrzeuge“:
  • SnowSat Suite von Kässbohrer optimiert Management im Skigebiet.
  • Prinoth Leitwolf: Leistung auf höchstem Niveau
  • Snow Cat von Xelom: Still, stark und nachhaltig
  • Can-Am Challenge am Großglockner
  • Drei Jahre KFX-Schnellwechselsystem im Härtetest
  • Strategische Kooperation von ZAUGG und WESTA
Viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe – Ihr MM-Team!
Eine Frau in einer Seilbahnkabine liest die Fachzeitschrift.

Brandneu: der Mountain Manager 5/25

Die neueste Ausgabe ist teilweise schon bei der Leserschaft eingelangt und ist auch online auf unserer Website nachzulesen. Sie hat unter anderem den Bergsommer, die Sommerbahnen und den Bikesport als Schwerpunkte. Eine eigene Beilage zum Thema „Überschneefahrzeuge“ bietet interessante Artikel zu dieser Thematik. Technische Tabellen über die Pisten- und Loipenfahrzeugmodelle unterschiedlicher Hersteller liefern detaillierte Einblicke. Mehr über dieses Supplement erfahren Sie demnächst bei uns online.

Auszug aus dem Inhalt des Mountain Manager 5/25:

MEINUNG

  • Manuel Lutz, GF VITALPIN: „Als Brückenbauer zu agieren, ist unumgänglich.“

BERGSOMMER

  • Mountaincarts haben das Freizeitangebot auf der Plose geprägt.
  • Padel Pop-Up am Obersee in Arosa
  • Montelinos Erlebnisalm mitten im „Home of lässig“
  • Erster Tiroler Rutschenweg im Stubaital

BIKEN

  • Neuheiten aus Österreichs größter Bike-Region
  • Destination Kitzbühel Kirchberg: längster Bike Trail in Tirol
  • E-Trial Parcours auf dem Penken erneuert
  • Sportgeräte mit der Seilbahn transportieren

NEUE BAHNEN

  • Doppelmayr baut modernste Dreiseilbahn Italiens.
  • Bartholet: Start für neues Seilbahn-Erlebnis am Monte Tamaro im Tessin
  • Logistik-Lebensader Titlis Connect
  • Zwei neue Sesselbahnen von LEITNER in Mitterdorf
  • Materialtransport für hochgelegene Baustellen

TAGUNG

  • Nachbericht zur VTK-Tagung in Bulle (CH)
Das MM-Team wünscht eine interessante Lektüre!
Tagungsgebäude in Alpbach mit Leuten davor

Der Tiroler Seilbahntag 2025 fand am 15. September im Congress Centrum in Alpbach statt. © cm

„Herz-Lungen-Maschine“ Seilbahnen

Die Tiroler Seilbahnbranche startet optimistisch in den diesjährigen Winter und kann sich über eine konstante Nachfrage freuen. Thematisiert und diskutiert beim Tiroler Seilbahntag 2025 am 15. September in Alpbach wurden auch die Einheimischentarife, der demographische Wandel, der Klimawandel, die hohe Bedeutung einer klaren Kommunikationsstrategie und die Preisgestaltung.

Von wissenschaftlicher Seite her wurde aufgezeigt, dass z. B. in Deutschland zwar nach wie vor konstant 7,2 Millionen der Bevölkerung Ski fährt, aber die Skierdays aufgrund der oftmals als zu hoch empfundenen Preise zurückgehen. Einen ausführlichen Nachbericht liefern wir in unserer nächsten Ausgabe Mountain Manager 6/25.

Herbstlandschaft mit Fluss als Titelbild des Videos

Ein Kurzvideo zeigt einige Impressionen von dem Tiroler Seilbahntag:

https://youtu.be/7I8FQrIqfyw

Golfspielerin vor grünem Hintergrund

Interalpin Golftrophy 2025: Rund 60 Teilnehmer matchten sich im Spielmodus 5er Texas Scramble im Olympia Golfkurs Igls. © gb via Canva.com

14. INTERALPIN Golftrophy

Die INTERALPIN feierte im Mai 2025 50 Jahre „Peak Experience“: ein halbes Jahrhundert Innovation, Wachstum und internationaler Themenführerschaft in alpinen Technologien. Nach diesem Gipfelerlebnis im Mai ging es in Igls sportlich weiter: Die INTERALPIN Golftrophy im Olympia Golfkurs Igls wurde erneut zum beliebten Treffpunkt der Branche vor eindrucksvoller Bergkulisse.

Die 14. INTERALPIN Golftrophy vereinte am Samstag, dem 13. September, die Schlagkräftigsten aus der Seilbahn- und Tourismusbranche. Auch Gerhard Bartsch, Marketingleiter bei der Fachzeitschrift „Mountain Manager“ war mit von der Partie. Bei guter Stimmung genossen rund 60 Teilnehmer die Platzbedingungen. Unterstützt wurde das Event powered by Doppelmayr von weiteren Keyplayern der Branche wie Axess, Alps.Sens, Bellutti, Smart Solutions, SunKid und TechnoAlpin. Die Teilnehmer matchten sich im Spielmodus 5er Texas Scramble. Den Netto-Sieg sicherte sich der 5er-Flight mit Kamran Kiafar, Manuela Schallhart, Tobias Rieser, Dietmar Kratzer und Roland Weinhart. Brutto-Sieger wurden Johannes Wiedorfer, Florian Heigl, Johann-Benedikt Koller, Volker Miklautz und Claudia Schneeberger. Die Auszeichnung „Nearest to The Pin“ konnten Alois Raich und Martin Dolezal für sich erspielen.

Im folgenden Kurzvideo liefern wir Ihnen einige Impressionen von diesem Branchenevent:
Hände schreiben auf Tastatur

Mit der ISO 27001-Zertifizierung hat die Wyssen Seilbahnen AG einen weiteren Meilenstein geschafft.

ISO 27001-Zertifizierung erreicht!

Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit hat die Wyssen Seilbahnen AG mit Hauptsitz in Reichenbach im Kandertal (CH), inklusive der Wyssen Avalanche Control AG und dessen Niederlassungen, Anfang September dieses Jahres die ISO 27001-Zertifizierung erfolgreich erhalten.

In einer digitalen Welt, in der Cyberangriffe, Datenlecks und Sicherheitslücken zur täglichen Bedrohung gehören, ist ein effektives Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) entscheidend. Genau hier setzt die ISO 27001-Zertifizierung an – dieser international anerkannte Standard gilt als Gütesiegel für Informationssicherheit. Er garantiert, dass vertrauliche Daten, interne Prozesse und Kundeninformationen bei dem zertifizierten Unternehmen optimal geschützt sind – gegen Risiken wie Datenverlust, Cyberangriffe oder Missbrauch. Der Wyssen Seilbahnen AG zufolge bestand die besondere Herausforderung darin, ISO 27001 nicht als isoliertes Projekt umzusetzen, sondern es in ihr bestehendes Managementsystem zu integrieren. Das ist gelungen – und damit hat das Unternehmen nicht nur die Anforderungen erfüllt, sondern auch die Basis für effiziente, sichere und nachhaltige Prozesse geschaffen. Laut der Wyssen Seilbahnen AG verfügen nur wenige Unternehmen über diese Zertifizierung.

 

Urkunde ISO Zertifizierung mit Unterschriften

Die ISO 27001-Zertifizierung ist der international anerkannte Standard für den systematischen Schutz sensibler Daten in Unternehmen und damit ein Gütesiegel für Informationssicherheit – im Bild: das ISO 27001 Zertifikat (Auszug) der Wyssen Seilbahnen AG © Wyssen Seilbahnen AG

Schneilanze in Aktion

HKD Snowmakers zählt zu den Marktführern im Bereich der Beschneiungssysteme in den USA und Kanada und erzielte zuletzt einen Umsatz von 60 Millionen Dollar (= ca. 51 Mio. Euro). © HTI-Unternehmensgruppe

HTI-Gruppe expandiert in Nordamerika

Die Südtiroler Unternehmensgruppe HTI wird Mehrheitsaktionär von HKD Snowmakers. HKD ist ein auf Beschneiungsanlagen spezialisiertes Unternehmen mit Niederlassungen in den USA und Kanada. Damit wird die Präsenz der HTI-Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt weiter gestärkt.

Das teilte die HTI-Unternehmensgruppe Anfang September dieses Jahres in einer Presseaussendung mit. HKD Snowmakers erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 80 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 60 Mio. US-Dollar (= ca. 51 Mio. Euro). Durch die Integration dieses nordamerikanischen Beschneiungsunternehmens stärkt die HTI-Gruppe ihre bereits solide Position, die aus den Seilbahnherstellern Leitner, Poma und Bartholet, den Pisten- und Kettennutzfahrzeugen von Prinoth sowie dem am europäischen Markt etablierten Beschneiungsexperten Demaclenko besteht. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, die in den vergangenen Jahren zu einer geografischen wie thematischen Diversifizierung der Aktivitäten der Südtiroler Unternehmensgruppe geführt hat. In diesem Zusammenhang wurden eine Reihe von Investitionen in Nordamerika getätigt: Von einer Produktionsstätte in Utah über die Übernahme von Jarraff (Vegetation Management) in Minnesota bis hin zur Erweiterung der Werke von Prinoth in Granby in Kanada und Leitner Poma of America in Grand Junction in Colorado. Investitionen, die sich sowohl aufgrund des Wachstums des nordamerikanischen Wintertourismusmarktes, insbesondere in den USA, als auch aufgrund der jüngsten politischen Rahmenbedingungen als erfolgreich erweisen. „Made in USA“ gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Handshake von zwei Männern

Anton Seeber, Präsident der HIT-Unternehmensgruppe (li.), und Charles Santry, Präsident und Mitbegründer von HKD Snowmakers. © HTI-Unternehmensgruppe

Statement Anton Seeber, Präsident der HTI-Unternehmensgruppe:

„Wir freuen uns, dass unsere große Unternehmens-Familie in den Vereinigten Staaten mit der Aufnahme eines Unternehmens, welches unseren Werten entspricht, erneut wächst. HKD Snowmakers wird wie die anderen Unternehmen unserer Gruppe agieren, und seine Autonomie und Unabhängigkeit bewahren, um effizient und flexibel auf die Bedürfnisse des eigenen Referenzmarktes reagieren zu können. Mit Dezentralisierung und Diversifizierung verfolgt unsere Gruppe das Ziel, nachhaltigen und langfristigen Erfolg zu erzielen, der es ermöglicht, Arbeitsplätze zu sichern und in den Regionen, in denen wir präsent sind, Wertschöpfung zu generieren.“

Statement Charles Santry, Präsident und Mitbegründer von HKD Snowmakers:

„Dies ist eine außergewöhnliche Chance für uns alle bei HKD Snowmakers. In den letzten 35 Jahren haben wir hart daran gearbeitet, technologischer Marktführer im Bereich zuverlässiger und energieeffizienter Beschneiung zu werden. Durch den Zusammenschluss mit HTI und die enge Zusammenarbeit mit Demaclenko werden wir nun unser aktuelles Produktangebot vervollständigen und unseren Kunden in Nordamerika die vielfältigste und zuverlässigste Beschneiungstechnologie bieten können, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist.“

Über HKD Snowmakers

1973 entwickelte Herman Kress Duprè (der Name des Unternehmens ist ein Akronym aus seinen Initialen) die erste Beschneiungsanlage in den Bergen des Familienresorts Seven Springs in Pennsylvania. Anfang der 1990er Jahre schlug Hermans Schwiegersohn Charles Santry, ausgebildeter Geologe und Spezialist in Umweltfragen, vor, diese innovative Technologie zu vermarkten. So entstand HKD Snowmakers, und der „HKD-Standard” wurde in der Branche eingeführt und entwickelte sich schnell zu einem effektiven Schneegenerator, der von nordamerikanischen Skigebieten verwendet wurde. HKD Snowmakers wuchs durch Übernahmen weiter und fusionierte 2011 mit dem kanadischen Propellerhersteller Turbocristal, wodurch die Propellertechnologie in die Produktpalette aufgenommen wurde. Im Jahr 2018 schließlich übernahm HKD Snowmakers iSno, die Steuerungs- und Automatisierungssparte von Sno-Matic in Lyme mit Sitz in New Hampshire.

Weitere Informationen auf:

https://www.hti.global/de/

https://www.hkdsnowmakers.com/

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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