Der Spatenstich für die neue 8er Gondelbahn auf das Aineck im Skigebiet Katschberg ist vollzogen. Im Bild 3.v.links: Bergbahnen-Chef Josef Bogensperger mit Gattin Denise. © Katschbergbahnen
Baustart für neue Gondel am Katschberg
Kräftig investiert wird am Katschberg, die neue Achterkabinenbahn „Almbahn“ von Doppelmayr auf das Aineck wird gebaut. Sie soll im Dezember in Betrieb gehen und ersetzt den 38 Jahre alten 3er Sessellift.
Bereits 2021 hätte die Achterkabinenbahn auf das Aineck gebaut werden sollen. Die Covid-Pandemie und die Teuerung haben die Verzögerung verursacht, sagte Josef Bogensberger, der Geschäftsführer der Bergbahnen Katschberg. Die Bauarbeiten hätten nun aber begonnen, seit wenigen Tagen rollen die Bagger und der bestehende Dreiersessellift wird abgetragen. Die geschlossene Kabinenbahn habe einen großen Vorteil, sagte Bogensperger: „Man ist quasi nicht Wind und Wetter ausgesetzt. Weil wer diese Bahn kennt auf das Aineck, da ist es wirklich immer zugig und kalt. Und das wird im kommenden Winter nicht mehr so sein.“
Die neue Kabinenbahn nütze die bestehende Lifttrasse, sämtliche Stützen würden aber neu errichtet, so Bogensperger: „Natürlich werden wir schauen, dass der Beton usw. wiederverwendet wird, dass man möglichst viele Ressourcen nutzen kann, die jetzt schon verbaut sind.“
In der Talstation werde ein Teil des Gebäudes, wo sich auch Personalzimmer und eine Garage befinden, bestehen bleiben und ins neue Gebäude integriert. Zwischen 15 und 20 Millionen Euro soll der Bau der neuen Seilbahn kosten. Eine genaue Zahl wollte Bogensperger nicht nennen.
Vorteile auch im Sommer
Die Achterkabinenbahn solle künftig die Gäste wesentlich komfortabler, auch im Sommer, auf das Aineck und damit auf die Salzburger Seite des Katschbergs befördern, so Bogensberger: „Die Wetterunempfindlichkeit ist wichtig. Jetzt natürlich im Sommer ist es für Kinderwägen und Kinder eigentlich die ideale Transportlösung. Am Berg oben ist ja auch der Almspielplatz und die Gäste können mit der Kabinenbahn dann rauf und runter fahren.“ So sei die neue Bahn für den ganzjährigen Tourismus wichtig.
Bis Ende Oktober soll die Anlage fertig sein. Nach einem Testbetrieb und der technischen Abnahme wird die Achterkabinenbahn zum Start der Wintersaison in Betrieb gehen.
Stefan Leitner, Leitung Marketing & Vertrieb Skijuwel Alpbachtal Wildschönau, freut sich über die Auszeichnungen. Foto: Skijuwel Alpbachtal Wildschönau
Doppelauszeichnung für das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau
Das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau zählt zu den großen Gewinnern des renommierten T.A.I. Werbe Grand Prix 2025: Für die Kampagne „Tirol ganz Nah“ wurde der TV-Spot mit Silber, der begleitende Radio-Spot mit Bronze ausgezeichnet – ein doppelter Werbeerfolg für eine Region, die Nähe nicht nur kommuniziert, sondern spürbar macht.
Unter rund 200 eingereichten Beiträgen konnte sich das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau gleich doppelt unter den Top-Platzierungen behaupten. Im Zentrum der ausgezeichneten Spots steht das Thema Nähe – sowohl emotional, mit Fokus auf familiäre Verbundenheit zum Skisport, als auch geografisch, mit der kurzen Anreisezeit insbesondere für Gäste aus Süddeutschland. Die Kampagne „Tirol ganz Nah“ transportiert diese Botschaft auf authentische und zugängliche Weise – mit starker Bildsprache, klarer Tonalität und hohem Identifikationspotenzial.
Die Verleihung des T.A.I. Werbe Grand Prix – einem der bedeutendsten Tourismus-Wettbewerbe im deutschsprachigen Raum – fand im Haus des Meeres im Herzen von Wien statt. Die Bewertung erfolgte durch ein drei-geteiltes System: Fachjury, Publikums-Voting und Leser:innen der T.A.I. Tourismuszeitung vergaben die Plätze zu gleichen Teilen.
Mit der erfolgreichen Kampagne und dem klaren Markenauftritt unterstreicht das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau einmal mehr, wie gezielte Markenpflege eine Ski -Destination nachhaltig im Bewusstsein der Gäste verankern und emotionale Bindung schaffen kann.
Über den T.A.I. Werbe Grand Prix
Der Wettbewerb zählt zu den wichtigsten Bewerben touristischer Werbung im deutschsprachigen Tourismusmarketing. Neben einer Fachjury, die unter Leitung von Agenturprofi Stefan Schmertzing die Arbeiten bewertet, ist auch ein reisefreudiges Publikum an der Bewertung der eingereichten Arbeiten beteiligt.
Bike-Transport im Ötztal: Durchdachtes Service-Design sowohl On- als auch Offline: Piktogramme an den Radanhängern sowie Erklärvideos gestalten das Be- und Entladen des eigenen Bikes komfortabel. © Ötztaler / Christoph Nösig
Bike & Bus: Das Ötztal rollt voran
Das Ötztal zeigt, wie nachhaltige Mobilität im alpinen Raum funktioniert. Mit der Partnerschaft zwischen der Ötztaler Verkehrsgesellschaft und Ötztal Tourismus wird der Bike-Transport für Einheimische und Gäste gestärkt. Mittlerweile befördern die Busse in der Sommersaison mehr als 31.500 Fahrräder.
Im Sommer 2024 transportierte Ötztaler über 31.500 Fahrräder zwischen Ötztal Bahnhof und Obergurgl. Auch heuer verkehren die Linien von Mitte Juni bis Mitte September mit Radanhängern im 30-Minuten-Takt. Bei hoher Nachfrage in den Kernmonaten Juli und August reagiert das Unternehmen rasch mit zusätzlichen Bussen – bis hin zu 15-Minuten-Intervallen. „Wer sein Rad liebt, lässt es auch mal mit dem Bus fahren. 31.500 transportierte Bikes zeigen: Unsere Radanhänger sind kein Nice-to-have, sondern ein Muss für die klimafitte Mobilität im Tal“, so Franz Sailer, Geschäftsführer von Ötztaler.
Best Practice durch enge Zusammenarbeit
Der Erfolg des Radtransports im längsten Tiroler Seitental basiert auf der engen Zusammenarbeit zwischen Ötztaler und Ötztal Tourismus. Ihr gemeinsames Mobilitätskonzept verbindet den rund 50 km langen Ötztal Radweg, gezielt platzierte Radbushaltestellen und digitale Hilfen wie Erklärvideos zur Nutzung der Radanhänger. „Radweg und Bus stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich ideal“, betont Sailer. Rund 23 Radbushaltestellen auf der Linie zwischen Haiming und Obergurgl ermöglichen eine nahtlose Verbindung zwischen Radweg und öffentlichem Verkehr. „Das Angebot des Radtransportes mit den öffentlichen Bussen wird von Gästen und Einheimischen stark nachgefragt. Der meistfrequentierte Abschnitt ist jener zwischen Haiming und Umhausen“, so Leopold Holzknecht, Destination Manager Ötztal bei Ötztal Tourismus.
Update Ötztal Radweg 2025
An Spitzentagen nutzen rund 2.000 Radfahrer:innen den Ötztal Radweg – oft mit dem E-Bike und in Kombination mit Bus & Bahn. Gäste und Einheimische profitieren gleichermaßen vom ausgebauten Angebot. Seit Ende April ist der Ötztal Radweg durchgehend befahrbar. Nach dem Abschluss der Hochwasser-Baustelle bei der Köfler Geraden und etlichen Optimierungen wurde der Komfort weiter gesteigert – etwa durch die Asphaltierung im Bereich AREA 47 im Spätherbst 2024 und geplante Arbeiten im Bereich Nösslach.
Parkraummanagement fördert Umstieg
Neue Verkehrsmodelle – wie das kontinuierlich erweiterte Parkraummanagement im Einklang mit der Ötztaler Mobilitätsstrategie – zeigen, dass Öffis auch für Tagesgäste zur attraktiven Alternative werden. Der Umstieg auf Rad und Bus ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch vielfach komfortabler und günstiger. Vorteil für die Kund:innen: Das Rad fährt in den halbstündlich verkehrenden Linienbussen (Linie 320 sowie Schnellbuslinien) mit gültigem Ticket nämlich gratis mit. Den hohen Stellenwert von Ötztaler im längsten Tiroler Seitental offenbart die Statistik: Über 2,7 Mio. Fahrgäste nutzten 2024 die Angebote des heimischen Mobilitätsdienstleisters.
Vertragsunterzeichnung auf der INTERALPIN 2025. Foto: LEITNER
HTI Unternehmensgruppe macht Narvik fit für die Ski WM 2029
Im Rahmen der INTERALPIN Messe in Innsbruck erfolgte die Vertragsunterzeichnung zu einem Großauftrag zwischen dem Skigebiet Narvikfjellet Allmenn AS und den Unternehmen LEITNER, PRINOTH und DEMACLENKO. Der norwegische Skigebietsbetreiber investiert in ein alpines Gesamtpaket der HTI Gruppe über 53 Millionen Euro zur Ski WM 2029.
Für die alpine Skiweltmeisterschaft 2029 setzt man im Austragungsort Narvik voll auf die Stärken der HTI Unternehmensgruppe. Der prestigeträchtige Auftrag umfasst die Errichtung von einer Kabinenbahn, einer Sesselbahn und 3 Schleppliften sowie die Bestellung von ca. 100 Schneerzeugern und 12 Pistengeräten. Daneben zeichnet die Unternehmensgruppe auch für die begleitenden Baumaßnahmen im Skigebiet der 15.000-Einwohner-Stadt nördlich des Polarkreises verantwortlich. Damit wird sich der WM-Ort in vier Jahren von der modernsten technologischen Seite zeigen. Während LEITNER für die sichere, komfortable und zugleich energieeffiziente Beförderung sorgt, garantiert PRINOTH als „Official Supplier“, unterstützt durch seinen lokalen Partner Owren, mit seinen Fahrzeugen des Typs Leitwolf perfekte Pistenverhältnisse und digital unterstütztes Schneemanagement.
DEMACLENKO liefert für die alpine Ski WM die komplette Beschneiungsinfrastruktur. In Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner Taubane realisiert das Unternehmen unter anderem eine Pumpstation,eine Druckerhöhungsanlage sowie einen neuen Speicherteich. Zum Auftrag zählt weiters auch das Verlegen des gesamten Leitungsnetzes sowie die Lieferung der Schneeerzeuger. Dank der digitalen Lösungen von DEMACLENKO entsteht somit ein miteinander vernetztes und perfekt aufeinander abgestimmtes Beschneiungssystem, das maximale Effizienz bei höchster Ressourcenschonung garantiert.
Unterzeichnet wurde der prestigeträchtige Vertrag im Rahmen der INTERALPIN Messe in Innsbruck. Chairman Paal Traelvik und Martin Leitner (Vizepräsident der HTI Unternehmensgruppe) betonten dabei die enorme Bedeutung dieser umfassenden und nachhaltigen Investition. „Dieser Auftrag ist einerseits ein Erfolg für unsere gesamte Unternehmensgruppe. Andererseits zeigt er auch die Stärken der einzelnen Unternehmen, die nun gemeinsam zu einer hoffentlich unvergesslichen Ski-WM beitragen werden. Zudem schafft das Paket aber auch die langfristige Basis für einen höchst modernen und sicheren Skibetrieb nach diesem Großereignis im Jahr 2029“, so Martin Leitner. PR
Blicken auf eine erfolgreiche Wintersaison 2024/25 zurück (v.r.): Peter Paul Mölk (Obmann von Innsbruck Tourismus) und Manuel Hujara (Geschäftsführer der Bergbahnen Oberperfuss). Copyright: © Innsbruck Tourismus / Thomas Holzmann
Innsbruck Tourismus: Positive Winterbilanz dank Investitionen in Qualität
Die Region Innsbruck hat sowohl bei den Nächtigungen (+ 6%) als den Ankünften (+5%) ein deutliches Plus erzielt. Entgegen dem allgemeinen Trend zeigt sich zudem bei der Aufenthaltsdauer eine positive Entwicklung. Auch die Nachfrage für Sommerurlaub in der Region ist gut – laut dem Preis- und Buchungsmonitoring liegt die derzeit erwartete Auslastung der Bettenkapazitäten bis August bei rund 70 % und damit leicht über dem Niveau des Vorjahres. Laut Obmann Peter Paul Mölk soll die konsequente Investition in Infrastruktur und Veranstaltungen die Anziehungskraft sowie die Lebensqualität in der Region weiter stärken – dabei stehen Gäste wie Einheimische gleichermaßen im Fokus.
„Die aktuelle Tourismusstatistik und die positive Entwicklung bei der neuen Bahn am Rangger Köpfl zeigen, dass sich Investitionen lohnen und damit Fortschritt und Entwicklung einhergehen. Zudem sind die aktuellen Zuwächse auf den Fernmärkten erfreulich, da diese Gäste deutlich mehr Tagesausgaben aufweisen. Deshalb ist die weitere Internationalisierung wichtig. Das positive Winterergebnis ist aber vor allem eine Gemeinschaftsleistung zum guten Zusammenspiel aller Kräfte im Verbandsgebiet“, betont Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus.
Um eine ganzjährige Auslastung zu fördern, wird Innsbruck Tourismus auch im Sommerhalbjahr in die Steigerung der Erlebnisqualität investieren und dabei Impulse im Bereich Events und Infrastruktur für die gesamte Region setzen, kündigt Mölk an. Allein im Zeitraum von April bis Oktober fließen rund 1,4 Mio Euro in ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm – vom World-Music-Festival über den Internationalen Kletter-Weltcup bis hin zu kleinen Formaten wie „Listening Closely“ bei. Auch im Bereich Infrastruktur wurde kräftig investiert: von den Urban-Blooms in der Stadt, über neue Mountainbike-, Wander-Routen und Pump-Tracks bzw. Erhaltung von Wegen, bis zur Neubeschilderung und geplanten Generalsanierung des Zirbenwegs.
V. l.: Vorstandsvorsitzender Mag. Anton Bodner, Christopher Lahm-Wolter (Schneehoehen.de) und Vorstand Mag. Christian Wörister. Foto: KitzSki
KitzSki ausgezeichnet
KitzSki wurde im Rahmen des Top-Skigebiete-Awards 2024/25 von Schneehöhen.de in der Kategorie „Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis“ ausgezeichnet.
Rund 40.000 Wintersportlerinnen und Wintersportler aus dem deutschsprachigen Raum nahmen an der Online-Abstimmung teil und wählten ihre Favoriten in verschiedenen Kategorien. KitzSki sicherte sich in der Kategorie Preis-Leistung den ersten Platz.
Die Auszeichnung wurde durch Christopher Lahm-Wolter der Schneemenschen GmbH, Betreiber von Schneehoehen.de, direkt vor Ort übergeben.
Weitere Informationen zu den Ergebnissen finden sich unter: www.schneehoehen.de/top-skigebiete
Über Schneehöhen.de:
Schneehöhen.de ist eines der führenden Wintersportportale im deutschsprachigen Raum und bietet umfassende Informationen zu Skigebieten, Skiurlaub, Schneehöhen, Wetterbedingungen und vielem mehr. Mit dem jährlichen Top-Skigebiete-Award ermöglicht das Portal Wintersportlern, ihre Lieblingsskigebiete zu wählen und herausragende Leistungen in der Branche zu würdigen.
Im Tannheimer Tal hat sich das Laufen zwischen Naturgenuss und sportlicher Herausforderung etabliert. Foto: TVB Tannheimer Tal/ Wolfgang Ehn
Laufspaß im Tannheimer Tal
Das Tannheimer Tal ist ein Paradies für Läufer und Trailrunner. Von Anfängerschleifen bis zu anspruchsvollen Bergläufen ist für jeden etwas dabei. Die Highlights wie der Seen-Lauf mit zwei Trailrunning-Strecken sowie die LOWA Trail Trophy (LTT) im Mai stehen in den Startlöchern. Beide sind die perfekten Kick-off Events für alle, die schon einmal die Lauf- und Trailrunning-Saison einleiten wollen – eingebettet in eine atemberaubende Bergkulisse.
Im Laufschritt durch die Tannheimer Bergwelt
Egal, ob Hobbysportler oder Profi – sich an der frischen Luft zu bewegen und die saftigen Wiesen, glitzernden Bergseen und umliegenden Berge zu Fuß zu erkunden, ist nicht nur das beste Training für den Körper, sondern auch wohltuender Balsam für die Seele.
Von den sechs Ausgangspunkten Tannheim, Grän-Haldensee, Nesselwängle-Haller, Zöblen, Schattwald und Jungholz startend, können alle Bewegungshungrigen Wegweisern und Hinweistafeln folgen und sich perfekt orientieren.
Damit Besucher aller Könnerstufen die Kombination aus sportlicher Herausforderung und atemberaubender Naturlandschaft erleben können, bietet das wohl schönste Hochtal Europas abwechslungsreiche Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Von der leichten „Trainingsrunde um den Haldensee“ mit 4,3 km bis zur etwas anspruchsvolleren Route wie „Rund um den Sorgschrofen“ mit 14,5 km ist für jeden die passende Strecke dabei. So wurde das Tal bereits 2005 mit dem Titel „Lauf- und Walkingkompetenzzentrum“ ausgezeichnet.
Trailrunning Kick-off durch die LOWA Trail Trophy
Von Mittwoch, 21., bis Sonntag, 25. Mai, verspricht die LOWA Trail Trophy auf den Trails des Tannheimer Tals Spannung, Streckenvielfalt und spektakuläre Top-Spots. Auf vier Etappen mit Distanzen zwischen 21 und 28 Kilometern sowie bis zu 2.000 Höhenmetern eignet sich die LTT als optimales Kick-off-Rennen. Dank der ausgewogenen Balance aus Länge und Anspruch können sowohl sportlich ambitionierte Trailrunner als auch motivierte Einsteiger das Panorama-Feuerwerk und den alpinen Rundumblick während des Rennens in vollen Zügen genießen.
Durch den Seen-Lauf das Tannheimer Tal entdecken
Neben der LTT findet Ende Mai auch der Seen-Lauf statt. Er bietet zwei neue Trailrunning[1]Strecken: den „3 Hütten Trail S“ (12,5 Kilometer, 700 Höhenmeter) und den „6 Hütten Trail L“ (25 Kilometer, 1.500 Höhenmeter). Beide Varianten eröffnen neue Perspektiven auf die Bergwelt und sprechen Laufanfänger sowie Erfahrene gleichermaßen an. Auch Verena Hohenrainer, Drittplatzierte des Karwendellaufs 2024 und ambitionierte Hobbysportlerin aus dem Tannheimer Tal, ist begeistert von den neuen Trails: „Die Strecke Richtung Gimpelhaus ist eine meiner Lieblinge wegen des Panoramas. Das ist eine der schönsten Strecken, die es bei uns in der Gegend gibt.“ Ergänzt wird das Programm durch klassische Hauptläufe über zehn und 23 Kilometer, ein abwechslungsreiches Kids-Programm sowie eine acht Kilometer lange Nordic-Walking-Runde für diejenigen, die es etwas ruhiger angehen möchten.
Egal ob entspannter Lauf durchs Tal oder anspruchsvolle Trailrunning-Strecke – im Tannheimer Tal finden Laufbegeisterte aller Levels ihre perfekte Route. Zusätzlich sorgen die regelmäßigen Lauf-Events mit ihrer mitreißenden Atmosphäre und der gemeinsamen Energie für Highlights der Extraklasse.
In der Schweiz freut man sich über einen sehr guten Winter 2024/25. Foto: Seilbahnen Schweiz
Die Schweizer Bergbahnen blicken auf eine starke Wintersaison zurück
Die Wintersaison 2024/25 wird als außerordentlich gute Saison in die Annalen der Seilbahnbranche eingehen. In der kürzlich zu Ende gegangenen Saison konnten 11% mehr Gäste gezählt werden, was in absoluten Zahlen die beste Saison der letzten Dekade darstellt und den Winter 2021/22 noch übertrifft. Im Vergleich zum Fünfjahresschnitt wurden 21% mehr Gäste gezählt. Insbesondere kleinere und tief gelegene Unternehmen haben überdurchschnittlich profitiert.
Für das Saison-Monitoring wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) die Gästeanzahl (Ersteintritte) von über 120 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen erlauben eine Analyse der gesamten Wintersaison 2024/25 von Saisonstart bis Ende April. Dank tagesgenauen Zutrittsdaten kann der Verband zudem über Zeitabschnitte berichten, die nicht monatlich abgegrenzt sind.
Seilbahnen Schweiz freut sich über die solide Saisonabschlussperiode (16. März bis Saisonschluss: +1%) nach der außerordentlich guten Feiertagsperiode (+24%) und den Gästezuwächsen in der Sportferiensaison (+10%).
Der Winter war geprägt von anfänglichen Schneefällen bis ins Flachland, was bei vielen Schneesportbegeisterten die Lust auf das Schneevergnügen auslöste. Der weitere Wetterverlauf war ausgesprochen trocken und niederschlagsarm. Dennoch gelang es den Seilbahnunternehmen, sehr gute Pistenverhältnisse auf einer qualitativ hochwertigen technisch produzierten Schneegrundlage bereitzustellen. Wieder einmal wurde offensichtlich, dass ohne technisch produzierten Schnee die Wintersaison nicht garantiert werden kann.
Tiefer gelegene Regionen und Gebiete profitieren
Die Saisonanalyse zeigt, dass schweizweit 11% mehr Gäste mit Seilbahnen unterwegs waren wie im Vorjahr. Dabei konnten alle Regionen das gute Ergebnis vom Vorjahr halten oder verbessern. Die Waadtländer und Freiburger Alpen (+31%), das Berner Oberland (+21%), die Zentralschweiz (+20%) sowie die Ostschweiz (+17%) weisen zweistellige Zuwachsraten auf. Das Tessin (+7%), das Wallis (+6%) und Graubünden (+5%) haben einstellige Wachstumsraten.
Kleine und mittlere Unternehmen als Gewinner
Zudem ist erfreulich, dass kleine Unternehmen (bis 2 Mio. CHF Personenverkehrsertrag) im Durchschnitt über 22% mehr Gäste verzeichnen konnten als im Winter 2023/24, mittlere Unternehmen (2-10 Mio. CHF) im Schnitt 14% mehr Gäste, während große Unternehmen (über 10 Mio. CHF) 9% mehr Gäste empfangen konnten. «Diese Saison war für viele kleinere und tiefer gelegene Skigebiete eine sehr gute Saison. Sie konnten den Gästen, insbesondere Familien, ein attraktives Angebot zur Verfügung stellen. Es ist besonders erfreulich, dass die Gäste nicht nur die großen Gebiete, sondern auch die kleinen und tiefer gelegenen schätzen, wenn die Verhältnisse gut sind. Es sind genau solche Gebiete, die einen äußerst wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten. Hier machen die Kinder die ersten Schritte und Schwünge im Schnee. Hier wird das Schneefieber geimpft», meint Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.
Vergleich mit dem 5-Jahresdurchschnitt
Die Seilbahnbranche ist erfreut, dass die bisherige Saison auch im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt ein starkes Ergebnis aufweist. Die Zahl der Ersteintritte stieg um 21% gegenüber dem 5-Jahresschnitt. Im August präsentiert Seilbahnen Schweiz eine vertiefte Studie, die «Saisonbilanz 2024/25» mit differenzierten Analysen zu Frequenzen, Umsatz und die Herkunft der Gäste der aktuellen Wintersaison.
Die 25. INTERALPIN in Innsbruck vom 6. bis 9. Mai lockte wieder Besucherströme aus aller Welt an. Mit 36.800 Besuchern aus 130 Nationen wurde ein neuer Rekord aufgestellt. © CMI
Die 25. INTERALPIN setzte erneut Maßstäbe in der Branche
Von 6. bis 9. Mai wurde die INTERALPIN auf der Messe Innsbruck zum internationalen Zentrum der Seilbahn- und Alpintechnik und zog 36.800 Fachbesucher aus 130 Nationen an! Die 25. Ausgabe der INTERALPIN als Weltleitmesse der Branche im 50. Jubiläumsjahr war getragen von einer positiven Dynamik und hohem Investitionsinteresse. Mit einer Verlängerung auf vier Tage und einem erweiterten Programm sowie einer extrem hohen Internationalität setzte die INTERALPIN erneut Maßstäbe.
Präsentiert wurden technologische Neuheiten und zukunftsweisende Lösungen aus allen relevanten Bereichen der Branche: Seilbahntechnologie und Aufstiegshilfen, urbane Mobilitätskonzepte, alpine Planung und Architektur, Pistendienst und Beschneiung, Zutritts- und Kassensysteme, Sicherheitslösungen sowie Anlagen für Freizeit und Sport. Urbane Mobilität, Innovationen und Nachhaltigkeit standen diesmal im Fokus der INTERALPIN, auch das erweiterte Programm wurde positiv aufgenommen. Der erstmals eingeführte vierte Tag wurde von vielen Ausstellern als gewinnbringend empfunden, da die Besucherströme etwas entzerrt werden konnten und mehr Zeit für Kundengespräche blieb. Auch die extrem positive Investitionsdynamik wurde vom Großteil der Aussteller hervorgehoben.
Die internationale Strahlkraft der INTERALPIN zeigte sich 2025 in den Besucherzahlen und der Zusammensetzung des Fachpublikums: Über 60 Prozent der registrierten Besucher reisten aus dem Ausland an, das Zutrittskontrollsystem der Messe Innsbruck vermerkte Registrierungen aus rund 130 Nationen – darunter Vertreter aus etablierten Märkten wie beispielsweise den USA, Frankreich, Italien, Japan oder Kanada ebenso wie aus aufstrebenden und neuen Regionen wie Südkorea, Kasachstan, Rumänien, Argentinien, Usbekistan oder Chile. Als Hauptgründe für den Messebesuch nannten die hochkarätigen Fachbesucher den vollständigen Überblick über alle marktführenden Anbieter, den Zugang zu technologischen Weltneuheiten und Innovationen sowie die Möglichkeit, internationale Geschäftskontakte zu knüpfen und Investitionsprojekte anzustoßen. Über 90 Prozent der Besucher vergaben Bestnoten, wie eine unabhängige Besucherbefragung belegt, und ca.70 Prozent gaben an, keine andere Fachmesse außer der INTERALPIN zu nutzen.
Neuer Themenschwerpunkt Urbane Mobilität
Erstmals präsentierte die INTERALPIN mit „City Cable Car Solutions“ urbane Mobilitätslösungen mit seilbahnbezogener Technologie – sowohl praktisch als auch in der Wissensvermittlung. Die steigende Bedeutung nachhaltiger Verkehrsmodelle in urbanen Räumen wurde mit Best-Practices und aktuellen technischen Konzepten eindrucksvoll veranschaulicht. Etwa 10 Prozent der Fachbesucher zeigten Interesse an diesem Themenschwerpunkt. Die Aussteller selbst bezeichneten seilbahnbezogene urbane Lösungen als hochrelevant und zukunftsorientiert.
Hochwertiges Rahmenprogramm
Die 3. Auflage der INTERALPIN INSPIRATION DAYS bereicherte den Messbesuch mit einem hochkarätigen Vortragsprogramm in fünf Sessions an zwei Tagen. Dabei ging es um zentrale Zukunftsthemen der Branche – von nachhaltigem alpinem Tourismus über wie o. e. urbane Seilbahnlösungen und Naturgefahrenmanagement bis hin zu den Potenzialen von Künstlicher Intelligenz. Gesellschaftlicher Höhepunkt des ersten Abends war die traditionelle Snow Crystal Gala mit der Auszeichnung des „Schneekristalls des Skisports“, der erstmals für die Verdienste einer Institution verliehen wurde, und zwar dem ORF. Der Österreichische Skiverband würdigte damit ein Medium, das den österreichischen Wintersport über Jahrzehnte mit großem Engagement begleitet und geprägt hat. Georg Laich, Chefredakteur des ORF-Landesstudios Tirol, nahm den Preis entgegen.
Weitere hochkarätige Parallelveranstaltungen belegten die Verankerung der Fachmesse in der Branche, darunter die Österreichische Seilbahntagung des Fachverbands, die Generalversammlung und die Tagung der Internationalen Organisation für das Seilbahnwesen (OITAF) oder die SIEPPUR Sustainable Snow Management Konferenz der International Biathlon Union (IBU).
Die 26. INTERALPIN wird übrigens vom 20. bis 23. April 2027 auf der Messe Innsbruck stattfinden.
Weitere Informationen zur INTERALPIN, den Tagungen und Vorträgen sowie Neuheiten der Aussteller finden Sie im nächsten Mountain Manager MM 3.










