Rendering Seilbahn Triest. Foto: LEITNER

INTERALPIN 2025 zeigt urbane Mobilität von morgen

Urbane Seilbahnen im Öffentlichen Personennahverkehr: effizient, emissionsfrei, platzsparend und zukunftsweisend. Was in Lateinamerika und Asien längst etabliert ist, nimmt mittlerweile auch in Europa rasant an Fahrt auf. Vom 6. bis 9. Mai 2025 widmet die 25. INTERALPIN mit „City Cable Car Solutions“ (3CS) der seilbahnbezogenen Mobilität in Ballungszentren einen Schwerpunkt – mit internationalen Modellprojekten, technologischen Innovationen und spannenden Diskussionen über die Zukunft städtischer Mobilität.

 Die INTERALPIN ist die Weltleitmesse für alpine Technologien und wird vom 6. bis 9. Mai 2025 erneut zum Treffpunkt für Branchenführer, Innovatoren und Entscheidungsträger aus der globalen Seilbahnwelt auf der Messe Innsbruck. Neben den wesentlichen Themen wie Personenbeförderung, Pisten- und Schneemanagement, Sicherheit oder Zutrittssysteme rückt die Fachmesse 2025 verstärkt das Thema „Urbane Mobilität“ in den Mittelpunkt.

Hoch hinaus: zunehmendes Interesse an seilbahnbezogenen Lösungen im urbanen Raum
Zunehmender Mobilitätsbedarf, Platzmangel und Klimaschutzanforderungen stellen städtischen Verkehr weltweit vor große Herausforderungen. Urbane Seilbahnsysteme bieten hier ein neues Maß an Effizienz, Flexibilität und Umweltverträglichkeit, wie eine Reihe aktueller Studien bestätigt. Sie beanspruchen kaum Bodenfläche, sind leise, emissionsfrei und lassen sich problemlos in bestehende Verkehrssysteme integrieren. Besonders bei schwieriger Topografie – etwa über Flüsse, Täler oder Gleise hinweg – schaffen sie neue direkte Verbindungen in urbanen Räumen.

Unter dem Titel „City Cable Car Solutions“ (3CS) zeigt die INTERALPIN 2025, wie Seilbahntechnologie in Städten als Teil von Mobilitätsstrategien funktioniert. Fachbesucher erleben an den Ständen der Technologieführer neueste Entwicklungen, Pilotprojekte und Best-Practice-Beispiele hautnah. Ein inhaltlicher Schwerpunkt widmet sich im Rahmen der INTERALPIN INSPIRATION DAYS dem Thema in Vorträgen und Diskussionsrunden. „Wir freuen uns, die INTERALPIN mit dem Thema ‚City Cable Car Solutions‘ noch vielseitiger gestalten zu können. Für Zielgruppen, die wir bereits auf der Messe begrüßen dürfen, werden damit gezielt erweiterte und spezialisierte Angebote geschaffen – sowohl in der Ausstellung als auch im Rahmen der INSPIRATION DAYS“, berichtet Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck (CMI).

Über den Dächern der Stadt: Best-Practices aus aller Welt
In Lateinamerika gehören urbane Seilbahnen längst zum Stadtbild: In Mexiko-Stadt fahren täglich über 100.000 Menschen mit „Cablebús“ und „Mexicable“, in La Paz und El Alto verbindet „Mi Teleférico“ das städtische Gefüge auf über 30 Kilometern. Auch in Europa entstehen neue Projekte – etwa die Câble C1 im Großraum von Paris, die ab 2025 mehrere Gemeinden verbindet, oder geplante Systeme in Triest und Herne. Wie solche Systeme funktionieren und wie sie wirtschaftlich, technisch und städtebaulich tragfähig umgesetzt werden können, präsentieren marktführende Unternehmen wie Doppelmayr und LEITNER im Rahmen der INTERALPIN.

Thomas Pichler, CEO der Doppelmayr Gruppe, sieht darin eine richtungsweisende Entwicklung: „Die Mobilität in Städten wird vom Einsatz urbaner Seilbahnen als sinnvolle und nachhaltige Ergänzung im ÖPNV-Angebot profitieren. Diesem Thema auf der INTERALPIN Raum zu geben und einem internationalen Publikum näher zu bringen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn die INTERALPIN hat sich als führende Plattform etabliert, auf der sich Entscheidungsträger treffen, austauschen und inspirieren. Diese Gelegenheit zu nutzen und der urbanen Mobilität Raum zu geben, halten wir für sehr wichtig, um mutig in eine nachhaltige Zukunft zu gehen.“

Martin Leitner, Vorstand der LEITNER AG, freut sich auf die Präsentation im Rahmen der Fachmesse: „Wir freuen uns, auf der INTERALPIN 2025 unseren Kunden, Fachbesuchern und allen Interessierten die Ergebnisse unserer intensiven Innovations- und Entwicklungsarbeit im Bereich des intermodalen nachhaltigen Personentransports im urbanen Raum zu präsentieren. Erstmals wird unsere einzigartige Hybrid-Lösung ConnX – das von LEITNER entwickelte und patentierte System für die ‚Last Mile Connection‘ zwischen urbanen Seilbahnen und verschiedenen anderen Transportsystemen – hautnah erlebbar und begehbar sein.“

INTERALPIN 2025: Impulse für urbane Mobilität von morgen
Neben den eindrucksvollen Präsentationen der Aussteller wird innerhalb der INSPIRATION DAYS ein inhaltlicher Schwerpunkt mit der Session 3 „Urban Mobility“ am Mittwoch, 7. Mai, gelegt. Nach der Keynote von Claudio Büchel, Stellvertretender Direktor der Verkehrsbetriebe Glattal, werden europäische Modellprojekte aus Paris und Triest vorgestellt. In der Folge diskutieren mit ihm die Verkehrs- und Raumplanungsexperten Giulio Bernetti, Benedikt Prinzing, Konrad Bergmeister und Stephan Tischler über Potenziale und Umsetzungsstrategien. Im Anschluss wird Indiens ambitionierte Mobilitätsstrategie präsentiert, die urbane Seilbahnen als festen Bestandteil moderner Infrastrukturen vorsieht.

Wer die urbane Mobilität der Zukunft mitgestalten will, findet auf der INTERALPIN 2025 Impulse, Partner und Perspektiven. Denn: Die Seilbahn ist auf dem besten Weg, sich auch in der Stadt vom Nischenthema zur tragfähigen Lösung zu entwickeln – effizient, umweltfreundlich und visionär.

Mehr Informationen zur INTERALPIN 2025 gibt es unter www.interalpin.at. Weiterführende Informationen zu den Projekten sind einzusehen auf www.interalpin.at/de/news/urbane-mobilitaet-leitner-hti und www.interalpin.at/de/news/urbane-mobilitaet-doppelmayr.

 

 

 

 

Tourismuslandesrat Mario Gerber, Karin Seiler (Geschäftsführerin der Tirol Werbung) und Alois Rainer (Spartenobmann Tourismus- und Freizeitwirtschaft Wirtschaftskammer Tirol, v.l.) zogen Bilanz über die Wintersaison 2024/25. © Tirol Werbung / Gerhard Berger

Tirols Tourismus bilanziert Wintersaison trotz Herausforderungen stabil

Ein Wechselbad der Gefühle beschert die aktuelle Wintersaison dem Tiroler Tourismus. Nach einer sehr guten Entwicklung in der ersten Hälfte liegt die Branche in der Zwischenbilanz per Ende März mit -0,8 Prozent bei den Ankünften und -1,3 Prozent bei den Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Der Ostertermin im April lässt schlussendlich ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten. Für den kommenden Sommer herrscht Zuversicht.

Die aktuelle Wintersaison läuft noch bis 30. April. Während die erste Saisonhälfte – von November bis Jänner – sehr positiv verlaufen ist, erweist sich die zweite Hälfte herausfordernd: Wenig Naturschnee, mangelnde Winterstimmung auf den Märkten und der fehlende Schalttag haben die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr trotz guter Pistenbedingungen etwas zurückgehen lassen.

Nach fünf von sechs Monaten der aktuellen Wintersaison weist Tirols Tourismusstatistik 24,1 Millionen Übernachtungen aus. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 1,3 Prozent. 5,5 Millionen Ankünfte entsprechen einem kleinen Minus von 0,8 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist mit 4,4 Tagen gleichgeblieben. Zu berücksichtigen ist bei dieser vorläufigen Bilanz allerdings die Verschiebung von Ostern, das nach einem Märztermin im Vorjahr heuer in den April gefallen und in der vorliegenden Zwischenbilanz noch nicht enthalten ist. Daher wird am Ende der Wintersaison ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

Großes Engagement der Branche

„Die grundsätzlich stabile Entwicklung des Tiroler Tourismus ist gerade angesichts vielfältiger Herausforderungen kein Selbstläufer“, betont Tirols Tourismuslandesrat Mario Gerber. „Die Branche unternimmt dafür großes Engagement. Dieses reicht von Anpassungsleistungen an den Klimawandel bis hin zu einem Veranstaltungsreigen, um die Nebensaison zu beleben und insbesondere die Nachfrage in Richtung Ostern hochzuhalten.“ Der Tourismus festige damit seine Rolle als maßgeblicher Motor für die heimische Wirtschaft und den Wohlstand im Land und bleibe insbesondere in den Tälern alternativlos.

Die stabile Entwicklung der Branche demonstriert auch eine erste Berechnung der Wertschöpfung seitens MCI Tourismus. Diese liegt für die Wintersaison 2024/25 bei 3,6 Milliarden Euro und damit inflationsbereinigt mit -0,3 Prozent nur minimal unter dem Vorjahr.

Das saisonale Tourismusbarometer, eine repräsentative Befragung unter Tirols Unterkunftsbetrieben, unterstreicht dieses Resultat: 60 Prozent der befragten Betriebe zeigen sich mit dem wirtschaftlichen Ergebnis der Wintersaison 2024/25 zufrieden. Knapp 30 Prozent sind sehr zufrieden und nur etwa zehn Prozent nicht zufrieden.

Unterschiedliche Entwicklung auf wichtigsten Herkunftsmärkten

Ein gemischtes Bild zeigt die aktuelle Zwischenbilanz beim Blick auf die wichtigsten Herkunftsmärkte. Einem Rückgang bei den Nächtigungen deutscher Gäste von -4,7 Prozent auf 12,0 Millionen stehen Zuwächse aus den Niederlanden auf 3,8 Millionen Nächtigungen (+4,2%) und Österreich auf 1,6 Millionen (+2,2%) gegenüber.

Unterschiedlich präsentiert sich auch die Entwicklung bei den Unterkünften: Gewerbliche Ferienwohnungen verzeichnen aktuell ein Wachstum (+4,8%), die Hotellerie Rückgänge: Vier- und Fünfstern-Hotels -0,9 Prozent, Dreistern-Hotels -3,7 Prozent und Zwei- und Einstern-Betriebe -1,5 Prozent.

Für Karin Seiler, Geschäftsführerin der Tirol Werbung, ist die Anpassungsleistung des Tiroler Wintertourismus maßgeblich für die Robustheit der Branche. „Skifahren bleibt auf absehbare Zeit das Kernprodukt des Tiroler Wintertourismus. Gleichzeitig kann das Angebot aufgrund veränderter Bedürfnisse und Rahmenbedingungen nicht mehr nur auf den Pistensport reduziert werden“, so Seiler. „Mit dem sogenannten ,Skifahren plus‘ prägt eine vielfältige Palette vom Winterwandern über Wellness bis hin zur Kulinarik schon seit Jahren die Aktivitäten ergänzend zur Piste.“

Aus betrieblicher Sicht sei die zu Ende gehende Wintersaison keine einfache gewesen, resümiert Alois Rainer, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol. Gerade für tiefer gelegene Regionen ist es nicht möglich, die späten Ostertage noch mitzunehmen. „Wir haben gewusst, dass die heurige Saison angesichts dieser Ferienlage keine einfache wird, daher ist auch das Ergebnis keine Überraschung“, so Rainer. Auch die Ausgabefreude der Gäste ist angesichts von Wirtschaftskrisen und Co. etwas zurückgegangen. „Daher ist es den Betrieben nicht immer möglich, die deutlich gestiegenen Kosten weiterzugeben.“ Rund 40 Prozent geben laut Tourismusbarometer an, die gestiegenen Kosten bisher an die Gäste weitergeben zu können. 30 Prozent konnten die Aufwendungen teilweise weitergeben, weiteren 30 Prozent ist dies nicht gelungen. „Dass unsere Branche trotz dieser vielfältigen Herausforderungen so erfolgreich ist, zeigt einmal mehr das Engagement und Qualitätsstreben der Betriebe.“

Dieses Engagement spiegelt sich auch in einer aktuellen Analyse der Tirol Werbung wider, für die mittels Künstlicher Intelligenz mehr als 420.000 Gästebewertungen auf Onlineplattformen analysiert wurden. 84 Prozent davon waren positiv, zwei Prozent neutral und 14 Prozent negativ.

Zuversichtlicher Blick Richtung Sommer

Dem kommenden Sommer blicken die Touristiker:innen zuversichtlich entgegen. Etwa drei Viertel der Tiroler Unterkunftsbetriebe sind derzeit mit der Buchungslage für die mit 1. Mai beginnende Sommersaison zufrieden bzw. sehr zufrieden. Am besten stellt sich die Situation dabei am wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland dar: Gleich 92 Prozent der Befragten sprechen von einer gleich guten oder sogar besseren Buchungslage als im Vorjahr. Diesen positiven Ausblick untermauert auch das Preis- und Buchungsmonitoring der Tirol Werbung. Demzufolge liegt die Nachfrage für den heurigen Sommer auf dem Niveau des Vorjahres.

Auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung herrscht Optimismus: Rund die Hälfte der Unterkunftsbetriebe geht davon aus, das Ergebnis vom Vorjahr halten zu können. 28 Prozent erwarten, die Sommersaison 2025 mit einem Umsatzplus abzuschließen, nur 13 Prozent rechnen mit Einbußen bei den Umsätzen. Die zuversichtliche finanzielle Einschätzung zur kommenden Sommersaison zeigt sich auch im Preis- und Buchungsmonitor. Die Prognose der Preise für den Sommer 2025 weist in allen betrachteten Kategorien einen höheren Wert auf als noch im Vorjahr.

Doppelmayr zeigt auf der INTERALPIN zahlreiche Innovationen aus unterschiedlichen Bereichen. Foto: Doppelmayr

Die Doppelmayr Gruppe auf der INTERALPIN 2025

Auf der 25. Jubiläumsausgabe der INTERALPIN Messe vom 6. bis 9. Mai 2025 in Innsbruck stellt die Doppelmayr Gruppe einmal mehr ihre Neuerungen vor. Die Seilbahn-Experten präsentieren zahlreiche Weiterentwicklungen aus den verschiedensten Disziplinen. Besucher können sich beispielsweise über AURO, ESFOR, Connect und die neuesten digitalen Services rund um den Kundendienst sowie clair informieren. Maßgeschneiderte Kabinenausstattungen von Highlight-Projekten runden das Erlebnis am Messestand ab.

 Komfortabel: Kabinenerlebnisse

Am Stand der Doppelmayr Gruppe auf der INTERALPIN 2025 bekommen Besucher einen einzigartigen Vorgeschmack auf aktuelle Seilbahn-Highlights. Vor Ort nehmen sie Platz in der STELLA aus Hoch-Ybrig (CHE) oder können sich von der außergewöhnlichen Ausstattung der urbanen OMEGA V-10 XL überzeugen, die bald im Großraum Paris (FRA) Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes sein wird. Die ATRIA Kabine für Canazei (ITA) wird alle Blicke auf sich ziehen und ein Hauch von Weltrekord wird in der Kabine der Schilthornbahn AG (CHE) erlebbar.

Integrativ: Connect Cabin

Mit Connect hat Doppelmayr die technische Basis für ein vernetztes Seilbahnsystem geschaffen, das die integrierte Steuerung zahlreicher Funktionen ermöglicht. Ein wichtiger Fokus liegt neben Station und Strecke naturgemäß auf der Kabine. Hier kommt Connect Cabin ins Spiel. Funktionen wie Kommunikation, Beleuchtung, Belüftung, Infotainment-Features bieten eine Vielzahl an Individualisierungsmöglichkeiten, mit dem Ziel, ein Höchstmaß an Komfort, Effizienz und Sicherheit für Betreiber zu schaffen. Am Doppelmayr-Stand haben Besucher die Gelegenheit sich von unterschiedlichen Ausstattungskonzepten inspirieren zu lassen.

Autonom: Erfolgskonzept AURO

Die Doppelmayr Gruppe hat mit AURO (Autonomous Ropeway Operation), dem autonomen Betriebskonzept für Seilbahnen, einen Meilenstein für die Branche auf den Markt gebracht. Mehr und mehr Kunden entscheiden sich für die zukunftsweisende Technologie. Anhand der Erfahrungen aus zahlreichen Projekten wird das System stetig weiterentwickelt.

Energieeffizient: ESFOR

Mit dem Energiespeichersystem ESFOR (Energy Storage System For Ropeways) wird selbstproduzierter Strom besser nutzbar und dadurch die Abhängigkeit vom Stromnetz reduziert. Durch die Rekuperation, Zwischenspeicherung und anschließender Wiederverwendung von Bremsenergie kann die Effizienz des Gesamtsystem gesteigert werden. ESFOR optimiert auch den Leistungsbedarf der Seilbahn und ermöglicht ein Notantriebskonzept ohne Dieselgenerator.

Am Messestand der Doppelmayr Gruppe können Gäste mit Hilfe von Funktionssimulationen die Möglichkeiten des Systems kennen lernen.

Kundenorientiert: Next-Level Service

Mit erhöhter Transparenz und Effizienz sowie verbesserter Kommunikation mit dem KundendienstTeam markiert das neu entwickelte Doppelmayr-Kundenportal einen Meilenstein in der Zusammenarbeit. Auch in Sachen Kundenschulungen hat sich einiges getan. Mit dem Doppelmayr Digital Training ist Seilbahnwissen jederzeit und überall verfügbar – einfach, effizient und zeitgemäß.

Betrieb und Instandhaltung: clair Resort Management

Als digitaler Assistent unterstützt clair das Management von Betrieb und Instandhaltung in einem Resort. Die Plattformlösung führt die Infrastruktur eines Resorts zentral zusammen und legt Betreibern Werkzeuge in die Hand, um die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen zu erhöhen. Einen Ein- und Ausblick, wie clair die Planung der nächsten Revisionsperiode noch angenehmer macht, erfahren Besucher am Stand der Doppelmayr Gruppe.

Verbunden: Connect Steuerung

Connect ist die zuverlässige Steuerung der Doppelmayr Gruppe. Sie bietet viele funktionelle Vorteile und stellt mit intuitiver und übersichtlicher Bedienung der Seilbahn die Bedürfnisse der Anwender in den Mittelpunkt. Mit einem einheitlichen Bedienkonzept für die ganze Produktfamilie präsentieren die Steuerungsexperten zudem neue Funktionen, die einen effizienten und nachhaltigen Seilbahnbetrieb ermöglichen.

Sommerbetrieb: Bike-Transport

Mit dem Bike Cab bringt Doppelmayr erstmals die eleganteste Art, mit einer Gondelbahn Fahrräder zu transportieren, auf den Messestand. Bis zu acht Bikes können in einem Bike Cab befördert werden – wie das genau funktioniert können die Besucher selbst ausprobieren. Auch der Bike Clip für Sesselbahnen lädt zum Testen ein. Mit einfachen Handgriffen werden die Bikes ein- und ausgehängt.

INTERALPIN: Die Weltleitmesse für alpine Technologien

Die INTERALPIN ist die führende internationale Fachmesse für alpine Technologien und ein zentraler Treffpunkt der Branche. Sie vereint innovative Lösungen und neueste Entwicklungen in den Bereichen Seilbahntechnik im alpinen und urbanen Raum, Schneemanagement, Pistenpflege, Kassen- und Zutrittssysteme, Sicherheit, Freizeitindustrie und vieles mehr. Fachleute aus aller Welt nutzen die INTERALPIN, die von Dienstag, 6. Mai, bis Freitag, 9. Mai 2025 stattfinden wird, um sich auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen und um zukunftsweisende Technologien zu entdecken, die den alpinen Tourismus und urbane Transportlösungen revolutionieren.

City Cable Car Solutions

Die INTERALPIN Inspiration Days untermauern mit einem spannenden Rahmenprogramm aus Keynote-Vorträgen, Podiums-Diskussionen und Präsentationen aktueller Trends und Entwicklungen die Themenführerschaft der INTERALPIN als Branchenplattform. Am 7. Mai widmen sie mit „City Cable Car Solutions“ auch einen Themenschwerpunkt der urbanen Mobilität mit Seilbahnen. Denn Seilbahnsysteme gewinnen als nachhaltige und effiziente Ergänzung im Stadtverkehr zunehmend an Bedeutung und die urbane Mobilität steht vor wegweisenden Veränderungen.

 

 

Während der Wintermonate fuhren die alte Pendelbahn (links) und die erste Spur der neuen Funifor-Bahn noch nebeneinander, jetzt wird die alte Bahn zurück gebaut. © Schilthornbahn AG

Pendelbahn Mürren-Birg: Mit 60 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand

Nach 60 Betriebsjahren wurde die Luftseilbahn zwischen Mürren und Birg am Ostermontagabend eingestellt. Sie wird in den kommenden Wochen zurück gebaut und macht so der zweiten Spur der neuen Funifor-Bahn Platz. Die alte Bahn galt in mehreren Hinsichten als Pionierin im Seilbahnbau und verdient nun ihren Ruhestand.

Am 13. März 1965 wurde zwischen Mürren und Birg die Pendelbahn eröffnet. Ihr sechzigjähriges Bestehen wäre eigentlich ein Grund zum Zelebrieren; aber die Bahn hat ausgedient und darf nun in wohlverdiente Rente gehen. Am Osterdienstag, 21. April 2025, fuhr sie zum letzten Mal aus den Stationen, bevor sie in den kommenden Wochen rückgebaut wird und damit dem Bau der zweiten Spur der neuen Funifor-Bahn Platz macht. Klein und bescheiden wirkte die alte Bahn über die vergangenen Wintermonate neben der bereits Mitte Dezember in Betrieb genommenen ersten Funifor-Spur. Auch mit ihren siebeneinhalb Minuten Fahrzeit konnte sie der zweieinhalb Minuten schnelleren Funifor während den vergangenen Monaten nicht mehr das Wasser reichen. Überdies wirkten die zwei Stützen sind im Vergleich zur massiven neuen Stütze verschwindend klein.

Seilbahntechnische Meisterleistung

Dabei musste sich die alte Pendelbahn keineswegs verstecken: Seilbahntechnisch als auch bautechnisch galt die Luftseilbahn während vielen Jahrzehnten als Meisterleistung. Die Linie erstreckt sich über 2779 Meter und wurden mit nur zwei Stützen bewältigt. Die maximale Seilfeldlänge, also der Abstand zwischen den Masten, wies eine für die Zeit der Erstellung beeindruckende Länge von 1941 Metern aus – jahrelanger Rekord! Wie bei den aktuellen Bauarbeiten an den neuen Seilbahnen, stellte das anspruchsvolle hochalpine Gelände die Macher auch damals vor große Herausforderungen. Trotzdem gelang ihnen einen gekonnten Dialog zwischen architektonischer Gestaltung und seilbahntechnischen Anforderungen. Die Formensprache ist einheitlich und die Stationsbauten massiv. Aus diesem Grund wurde die Bahn vom Seilbahninventar, welches vom Bundesamt für Kultur BAK 2011 ins Leben gerufen wurde, als technisches Denkmal aufgenommen und unter Schutz gestellt. Trotzdem muss sie nun der neuen Bahn weichen. „Es ist nicht zuletzt eine Altersfrage, dass wir auch diese Bahn ersetzen müssen“, erklärt Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG. „Das Seilbahninventar macht aber weiterhin Vorgaben. Wir sind gezwungen, das nicht mehr benötigte alte Stationsgebäude aus Beton zu erhalten“, sagt Egger weiter. So wurde es bei der Planung kurzerhand in die neue Station aufgenommen und wird zu einem späteren Zeitpunkt in ein Restaurant mit herrlichem Ausblick auf das Dreigestirn umgebaut.

Pionierin in jeder Hinsicht

Umgebaut wurde in den vergangenen 60 Jahren auch die alte Bahn einige Male: 1982 wurden der Antrieb, die Steuerung sowie die Bremseinrichtung erneuert, 2003 die beiden Kabinen ausgewechselt. 2014 wurde die Steuerung komplett ersetzt. Trotz ihrer Zuverlässigkeit war auch diese Luftseilbahn nicht ganz vor Pannen gefeit: Ende Dezember 2004 führte ein Tragseilschaden zu einem zweimonatigen Unterbruch des Betriebs oberhalb Mürren. Der Mantel eines Tragseils riss – ein Vorfall, der in der Seilbahnbranche eigentlich als unmöglich galt. Wie später bekannt wurde, ging die Ursache auf einen Fehler bei der ersten Tragseilverschiebung im Jahr 1979 zurück. Als Konsequenz hat das Bundesamt für Verkehr im Anschluss eine Sonderinspektion an rund 130 Seilbahnen in der Schweiz angeordnet. Auch in diesem Fall war die Bahn Mürren-Birg also eine Art Pionierin.

An die Pionierleistung angeknüpft

Nach der Materialseilbahn Käthi von Stechelberg nach Mürren und der Luftseilbahn Birg-Schilthorn ist sie die letzte Bahn, die dem Neubau weichen muss. Lediglich ein paar Meter daneben entsteht über die Sommermonate die zweite Spur der neuen Funifor-Bahn. Ende November 2025 wird diese in Betrieb genommen und zusammen mit der ersten Spur bis zu 800 Personen pro Stunde befördern. Die beiden windstabilen, für je 100 Personen konzipierten Kabinen werden mechanisch unabhängig sein. Im Revisionsfall wird eine Fahrbahn stillgelegt und so einen Betrieb an 365 Tagen im Jahr ermöglichen. Im Normalbetrieb werden die beiden Fahrbahnen elektrisch gekoppelt und die Bahn als «klassische» Pendelbahn betrieben. An die Pionierleistung der alten Bahn wird direkt angeknüpft: Es sind die schweizweit ersten Bahnen des Typs Funifor. Auf dem internationalen Markt gilt die Bahn als technologisch einzigartig und rangiert in Sachen Sicherheit, Technik und Ökonomie ganz oben. Und was passiert mit den zwei ausgedienten Kabinen? Eine hat der Seilbahnhersteller Garaventa verkauft, die andere behält die Schilthornbahn und somit darf sie nach millionenfach transportierten Personen am Berg ihre wohlverdiente Ruhe genießen.

Das Geschäftsjahr 2023/24 stand für die Gletscherbahnen Kaprun AG vor allem im Zeichen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „MEIN JOB IST ALLES. AUSSER GEWÖHNLICH.“ So lautete die lancierte Recruiting- & Employer-Branding-Kampagne. © Kitzsteinhorn

65. Hauptversammlung der Gletscherbahnen Kaprun AG: Ein alles außer gewöhnliches Geschäftsjahr

Der Vorstand des touristischen Leitbetriebs mit Sitz in Kaprun hat den Aktionärinnen und Aktionären der Gesellschaft bei der 65. ordentlichen Hauptversammlung am 23. April vom überaus erfolgreichen Geschäftsjahr 2023/24 berichtet. Die Zeit von Oktober 2023 bis September 2024 erwies sich für das Unternehmen als „ALLES. AUSSER GEWÖHNLICH.“

Rahmenbedingungen

Erstmals in der Unternehmensgeschichte konnte der Herbstskibetrieb am Kitzsteinhorn nicht wie gewöhnlich im Oktober starten, sondern erst am 3. November. Grund dafür waren der wärmste September und Oktober seit Beginn der Messaufzeichnungen. Umso erfreulicher verlief der Winter, mit durchwegs ausgezeichneten Schnee- und Pistenbedingungen. Das wussten auch überdurchschnittlich viele Gäste zu schätzen, wie die Frequenzen zeigen. Der Sommer gestaltete sich zeitweise herausfordernd – mit intensiven Gewitterereignissen und heftigem Wind. Besonders im August herrschten bis in den obersten Höhenbereich durchgehend sehr hohe Temperaturen. Das Sommerangebot auf den beiden Kapruner Hausbergen wurde hervorragend genutzt und begeisterte zahlreiche Gäste.

Zahlen & Fazit

Trotz des verspäteten Starts der Gletscherskisaison haben 1.236.084 Gäste das Kitzsteinhorn und den Maiskogel besucht – nur 2,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Insbesondere die Monate Februar und März stachen mit bis dahin unerreichten Höchstwerten hervor. Die Höhenlage und damit verbundene Schneesicherheit sowie herausragende Pistenqualität erwiesen sich als besondere Wettbewerbsvorteile. So hat die Gletscherbahnen Kaprun AG im Geschäftsjahr 2023/24 Umsatzerlöse in Höhe von 68,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr: „Dieser Erfolg war nur dank des großartigen Einsatzes und der professionellen Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Dafür gebührt ihnen herzlicher Dank und große Anerkennung“, so Thomas Maierhofer, Vorstandsdirektor des Unternehmens.

Bau- & Investitionstätigkeiten:

Straßenunterführung am Maiskogel

Über die Sommermonate hat die Gletscherbahnen Kaprun AG auf der Talabfahrt am Maiskogel eine Straßenunterführung errichtet. Seither fahren Autos unter der Piste durch, weshalb Schneesportler beim Queren der Schaufelbergstraße nicht mehr nach links und rechts schauen müssen. Für das ortsnahe Familienskigebiet bedeutet das einerseits eine Aufwertung, andererseits einen Gewinn in puncto Sicherheit.

Neubau Restaurant Gletschermühle

Nach umfassendem Umbau und aufwendiger Renovierung des Alpincenters geht die Qualitätsoffensive für die Kitzsteinhorn-Gastronomie in die nächste Runde: In den Sommermonaten wurde mit der Errichtung des Kellers die erste Bauetappe für das neue Restaurant Gletschermühle abgeschlossen und der oberirdische Ursprungszustand für den Herbst- und Winterbetrieb 2024/25 wiederhergestellt. Im Sommer 2025 soll das neue Gebäude errichtet und im Winter desselben Jahres eröffnet werden.

Kitzsteinhorn als Arbeitgeber:

„MEIN JOB IST ALLES. AUSSER GEWÖHNLICH.“

Das Geschäftsjahr 2023/24 stand für die Gletscherbahnen Kaprun AG vor allem im Zeichen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um als Arbeitgebermarke weiter an Attraktivität zu gewinnen, erarbeitete das Unternehmen gemeinsam mit der Agentur Hello München eine besondere Recruiting- und Employer-Branding-Kampagne: Unter dem Titel „Mein Job ist alles. Außer gewöhnlich.“ stellte diese zum einen das einzigartige Arbeitsumfeld, zum anderen die vielseitigen Arbeitsbereiche am Kitzsteinhorn in den Fokus.

myKitz App

Mit der Entwicklung und Einführung der Kitzsteinhorn-Team-App „myKitz“ hat das Unternehmen einen bedeutenden Schritt hinsichtlich des innerbetrieblichen Informationsaustauschs gesetzt.

Nachhaltigkeit & Energieeffizienz:

Dekarbonisierung

Die firmeneigene E-Kleinbusflotte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Bildung von Fahrgemeinschaften wurde um weitere umweltschonende Elektrobusse erweitert.

100 % Ökostrom aus Kaprun

Seit Jänner 2024 wird die elektrische Energie für alle firmeneigenen Betriebsanlagen von der VERBUND Energy4Business GmbH direkt aus den Kapruner Kraftwerksanlagen als Grünstrom bezogen. Die Maßnahme bringt einen wesentlichen Synergievorteil im Hinblick auf die Wahrung der regionalen Kreislaufwirtschaft, auch im Energiesektor.

ISO-Rezertifizierung

Im August 2024 hat die TÜV NORD CERT GmbH das aufwendige Rezertifizierungsaudit für die Bereiche Qualitätsmanagement (9001), Umweltmanagement (14001) und Energiemanagement (50001) durchgeführt. Sämtliche Managementaktivitäten, die Definition und Dokumentation aller Betriebsprozesse sowie die Umsetzung zahlreicher Handlungsmaßnahmen entsprechen den zugrunde liegenden Normen und haben zur uneingeschränkten Verlängerung aller Zertifikate geführt.

Forschung

Die Kooperationsvereinbarung mit der GEORESEARCH Forschungsgesellschaft mbH wurde verlängert. Damit setzt sich die bereits seit 2010 bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit zu den Forschungsthemen Klima, Gletscher, Permafrost und Felsstabilität bis zumindest Ende 2026 fort. Die Kooperation bietet wesentliche Unterstützung bei der Analyse nachhaltiger Anlagenanpassungen, betrieblicher Aktivitäten sowie qualitativ hochwertiger und zukunftsorientierter Angebotsoptimierungen in der sich durch die Klimaerwärmung verändernden Hochgebirgsregion.

AUSBLICK

Dank ausgiebiger Schneefälle Mitte September startete die Skisaison am Kitzsteinhorn im laufenden Geschäftsjahr 2024/25 am 5. Oktober – und damit rund einen Monat früher als im Vorjahr. Der Winter 2024/25 zählt zu den niederschlagsärmsten und trockensten Winter seit Messbeginn. Ungeachtet dessen blieben die Schnee- und Pistenbedingungen am Kitzsteinhorn hervorragend. Für den Gletscherfrühling kündigen sich schöne Tage beim Sonnenskilauf bis 18. Mai an.

Wahlen in den Aufsichtsrat

Im Zuge der Hauptversammlung fanden die Wahlen in den Aufsichtsrat statt. Die Wiederwahl aller Mitglieder für fünf Jahre sichert Kontinuität und den Erhalt ihres wertvollen Erfahrungsschatzes.

GESCHÄFTSJAHR 2023/2024
01.10.2023–30.09.2024

  • Gäste: 1.236.084
  • Mitarbeiter:innen (Jahres-Ø): 295
  • Umsatzerlöse (in T€): 68.456
  • Jahresüberschuss (in T€): 8.748

Die Veranstalter freuten sich mit Schmittenmaskottchen Schmidolin wieder über zahlreiche Teilnehmer an der Ostereiersuche. ©faistauer photography

Auf zur Suche nach dem Goldenen Schmitten-Ei

Was 2007 mit gerade einmal 20 versteckten Ostereiern begann, hat sich längst zu einem beliebten Highlight im Veranstaltungskalender der Schmittenhöhe in Zell am See entwickelt. Und obwohl die Ostereiersuche in den vergangenen Jahren zweimal pausieren musste, wurde 2025 ein besonderes Jubiläum gefeiert: die 20. Ostereiersuche auf der Schmittenhöhe in Zell am See!

Am Ostersonntag verwandelte sich das winterliche Bergpanorama erneut in ein fröhliches Osterabenteuer. Zwei große Schneehügel, gefüllt mit über 100 bunten Ostereiern, warteten auf die eifrigen TeilnehmerInnen. Besonders begehrt: das Schmitten-Glücksei, das einen 500-Euro-Gutschein verbarg. Optisch nicht von den anderen Eiern zu unterscheiden, entschied – wie so oft – das richtige Gespür (und eine Portion Glück) über den Erfolg.

Punkt 14:00 Uhr gaben Schmitten-Maskottchen Schmidolin und Moderator Sebastian Kaufmann das Startsignal. Mit vollem Einsatz stürzten sich Groß und Klein ins Schneegestöber, alle mit nur einem Ziel: das eine Ei zu finden, das den Hauptpreis enthielt.
Am Ende hatte Isabell Perner aus Bruck an der Glocknerstraße/Österreich das beste Näschen – und entdeckte nach anstrengenden 100 Minuten das Schmitten-Glücksei. Herzlichen Glückwunsch zum Hauptgewinn!

 

 

 

Salzburg konnte mit dem beeindruckenden Ausblick über die Gärten von Schloss Mirabell bereits zum fünften Mal den Titel „Sommerparadies“ für sich entscheiden. © TSG Tourismus Salzburg

feratel PanoramaAward: 25.456 Stimmen, 4 Gewinner

Mehr als 11.000 Panorama-Enthusiast:innen haben entschieden: Die Sieger des siebten feratel PanoramaAward Österreich und des dritten feratel PanoramaAward Schweiz stehen fest.

Insgesamt 25.456 Stimmen wurden auf www.panoramatv.com abgegeben – verteilt auf 259 Kamerastandorte des feratel Panoramanetzwerks. Die Top 5 jeder Kategorie im Überblick:

Kategorie Wintermärchen – Österreich

  1. Tiroler Zugspitzbahn Ehrwald
  2. Galtür
  3. Dachstein
  4. Zell am See
  5. Obertauern

Kategorie Sommerparadies – Österreich

  1. Salzburg
  2. Innsbruck
  3. Hinterriß – Karwendel
  4. Wien
  5. Bregenz

Kategorie Überflieger – Österreich

  1. Ischgl
  2. Bad Gastein
  3. Filzmoos
  4. Saalbach
  5. Großarl

Länderkategorie Schweiz

  1. Riederalp – Moosfluh Bergstation
  2. Grindelwald – First
  3. St. Moritz – Muottas Muragl
  4. Scuol – Scuol-Schlivera
  5. Brülisau – Hoher Kasten

Einfach unschlagbar

Während Ehrwald, Ischgl und die Riederalp in ihren jeweiligen Kategorien erstmals den ersten Platz erreichten, konnte Salzburg mit dem beeindruckenden Ausblick über die Gärten von Schloss Mirabell bereits zum fünften Mal den Titel „Sommerparadies“ für sich entscheiden.

Beate Kassner, Geschäftsführerin TSG Tourismus Salzburg: „Das Panorama vom Mirabellgarten ist mehr als ein wunderschönes Bild – es weckt Reiselust in Echtzeit. Dass es bereits zum fünften Mal ausgezeichnet wurde, bestätigt seine besondere Wirkung. Solche Motive sind kraftvolle visuelle Botschafter für die ganze Welt: Salzburg – da will man sein, da muss man hin. Ein echtes Sehnsuchtsbild!

Der Kamerastandort in Salzburg ist einmalig, atemberaubend und international bekannt. Mit unserer starken Medialeistung und damit verbundenen Verteilung auf allen digitalen Medien ermöglichen wir es Millionen von Menschen weltweit, dieses Panorama täglich zu erleben, erklärt Ferdinand Hager, CTO feratel media technologies, und ergänzt: „it dem PanoramaAward holen wir die schönsten Panoramen in unserem Netzwerk vor den Vorhang – als emotionale Bilder, die inspirieren und Sehnsucht wecken.

Neuer Startpunkt, gleiche Spannung: Vom Mattunjochboden aus ging es direkt auf den berüchtigten Schmerzensberg. Foto: Philipp Schilcher

Österreichisches Triple beim Kultrennen „Der weisse Rausch“

Der weisse Rausch lockte am 19. April 2025 wieder 555 Teilnehmer:innen und zahlreiche Zuschauer:innen zum großen Saisonfinale nach St. Anton am Arlberg. Bei strahlendem Sonnenschein kämpften sich die Athlet:innen durch schweren Schnee und über herausfordernde Passagen. Der Vorarlberger Dieter Bischof verteidigte eindrucksvoll seinen Titel, gefolgt vom Tiroler Dominik Schranz. Bei den Damen jubelte Petra Zeller vor Lokalmatadorin Katrin Alber.

Wenn sich der Winter verabschiedet, dann tut er das in St. Anton am Arlberg mit Stil – und mit Schweißperlen auf der Stirn. Zum 26. Mal ging das legendäre Rennen „Der weisse Rausch“ über die Bühne – und für den krönenden Saisonabschluss zeigte sich der Arlberg von seiner sonnigsten Seite. Während die vielen Zuschauer:innen im Zielbereich das Kaiserwetter genossen, mussten sich die Athlet:innen mit anspruchsvollsten Pistenverhältnissen herumschlagen: schwerer, weicher Schnee, Buckel bis ins Tal und Temperaturen, die die Oberschenkel zum Glühen brachten. „Der weisse Rausch ist ein Mythos – und wie jeder Mythos verlangt er alles“, bringt es Tourismusdirektor Martin Ebster auf den Punkt. „Gerade bei diesen Pistenverhältnissen zeigt sich, wer wirklich an seine Grenzen gehen kann.“

Geänderter Start, brutaler Anstieg

555 Skifahrer:innen, Snowboarder:innen und Telemarker:innen starteten diesmal nicht wie gewohnt vom Vallugagrat, sondern vom Mattunjochboden. Die Sicherheit steht an vorderster Stelle, deshalb entschied sich das OK-Team für diese Variante. Was gleich blieb, war das gnadenlose Warm-up – und zwar im wortwörtlichen Sinne. Bevor die Abfahrt begann, ging es heuer mit Ski und Snowboard in der Hand steil bergauf: Der berüchtigte Schmerzensberg wartete mit knapp 300 Metern gnadenlosem Anstieg. Wer zu schnell war, dem brannten die Lungen. Wer zu langsam war, der verlor den Anschluss. „Der Schmerzensberg war in diesem Jahr steiler denn je – da hat garantiert jeder ordentlich Laktat beim Aufstieg gespürt. Und auch die restliche Strecke hatte es in sich: grandios, aber extrem fordernd. Besonders die Kandahar war wieder ein buckliges Monster“, so OK-Chef und Erfinder des Rennens, Peter Mall.

Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur Ziellinie

Schon beim Anstieg kristallisierten sich die Top-Anwärter heraus. Angeführt vom Tiroler Dominik Schranz und dem Vorarlberger Dieter Bischof entwickelte sich ein packendes Duell. Schranz führte bis zur gefürchteten Kandahar – doch genau dort schlug Bischof zu: Mit cleverer Linienwahl überholte er seinen Freund und Teamkollegen und zog davon. Doch das Rennen hatte noch ein letztes Hindernis in petto: Schneehügel kurz vor dem Ziel, zu Fuß und mit Ski in der Hand zu überwinden. Genau hier kam es zum finalen Schlagabtausch – Bischof gegen Schranz, Mann gegen Mann, Ski gegen Müdigkeit. Mit letztem Einsatz sicherte sich Dieter Bischof das Triple und wurde erneut Sieger. Zweiter: Dominik Schranz. Dritter: der junge Lokalmatador Tobias Kerber aus Pettneu am Arlberg.

Spitzenleistungen bei den Frauen

Im Damenfeld setzte sich mit Petra Zeller eine Athletin durch, die bereits 2017 und 2022 den weissen Rausch für sich entscheiden konnte. Die Deutsche bewies erneut ihre Klasse und holte sich nach einer Aufholjagd den Sieg. Für Begeisterung im Ziel sorgte auch die Lokalmatadorin Katrin Alber, die bei ihrem Heimrennen in St. Anton am Arlberg mit einer beherzten Fahrt auf Platz zwei fuhr. Den dritten Platz sicherte sich Chiara Pohlner, ebenfalls aus Deutschland, mit einem technisch starken Lauf. Neben den Skifahrer:innen zeigten auch die Snowboarder:innen eindrucksvoll, welches sportliche Niveau beim Saisonfinale am Arlberg herrschte. Mambo Jonckheere aus Belgien setzte sich durch und fuhr souverän zum Sieg. Bei den Damen triumphierte Camilla Van-Der-Borg aus Österreich, die mit einer starken Linie überzeugte.

Die Zukunft des Mythos: Der Weisse Rausch Mini

Beim „Weissen Rausch Mini“ stürzten sich heuer 80 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren ins Rennen – so viele wie noch nie. Der Start erfolgte etwas früher als beim Hauptrennen, doch das Rennen stand dem Original in nichts nach. Eine kleine Zusatzschlaufe mit Anstieg gleich zu Beginn forderte Kraft, Konzentration und Kampfgeist – ganz im Stil des legendären Vorbilds. Der Deutsche Xaver Holzinger, Sohn des Seriensiegers Florian Holzinger, konnte sich erneut durchsetzen und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Bei den Mädchen zeigte Malou Klein, ebenfalls aus Deutschland, eine starke Leistung und sicherte sich den Sieg.

Comeback der Gesamtwertung: „Die weißen Rennen“

2025 feierte eine besondere Wertung ihr Comeback: Die weißen Rennen. Wer sowohl beim St. Antoner Kultrennen „Der weisse Rausch“ als auch beim Lecher Pendant, dem weißen Ring, am Start war, kämpfte um den Gesamtsieg. 37 Damen und Herren stellten sich der Doppelbelastung – eine Herausforderung, die noch mehr Spannung und Prestige ins Spiel brachte. Die Gesamtsieger 2025: Dieter Bischof (AUT) und Alexandra Braun (GER).

Emotionen im Ziel – und Begeisterung im Livestream

Wer es nicht persönlich nach St. Anton am Arlberg geschafft hat, konnte das Spektakel auch online miterleben: Der Livestream, moderiert von Martin Ebster und Martin Böckle, brachte das Kultrennen direkt ins Wohnzimmer – inklusive Interviews mit Stargästen wie den beiden Skirennläufern Michael Matt und Christian Borgnaes, Skibergsteiger Silvano Wolf und dem neunfachen Rausch-Sieger Paul Schwarzacher. Im Zielbereich sorgten unzählige Zuschauer:innen für Stadion-Atmosphäre. Applaus, Emotionen, erschöpfte Sieger – ein besseres Finale hätte man der Wintersaison kaum wünschen können.

Ausblick: Der Berg ruft – auch im Sommer

Kaum ist „Der weisse Rausch“ Geschichte, steht die Sportregion St. Anton am Arlberg schon wieder in den Startlöchern. Die nächste Saison wirft ihre Schatten voraus – diesmal in Wander-, Lauf- und Radschuhen. Highlights wie der Montafon Arlberg Marathon, der ARLBERG Giro, der Arlberger Wadlbeißer und das Yoga Festival versprechen sportliche Höhenflüge im Sommer. Der Mythos lebt – auf Schnee, Asphalt und Almen.

Alle Ergebnisse gibt es auf der Website www.der-weisse-rausch.at

 

 

 

Gemeinsam mit Georg Bliem (Geschäftsführer), Katharina Rainer (Leitung Personal) und Mario Sieder (Bikepark-Manager) startet das neue Shaper-Team motiviert in die Saison. © Thomas Kovacsics

Bikepark Schladming: Neues Kapitel mit eigenem Shaper-Team

Der Bikepark Schladming mit seinem 42 Kilometer umfassenden Streckennetz in allen Schwierigkeitsstufen wird ab Frühjahr 2025 in einem entscheidenden Bereich neu organisiert: Die Planai-Hochwurzen-Bahnen übernehmen erstmals den gesamten Streckenbau sowie die Instandhaltung der Trails in Eigenregie. Mit jahrelanger Erfahrung und einem neu formierten, hochmotivierten Team soll das Fahrerlebnis im Bikepark Schladming auf höchstem Niveau weiterentwickelt werden.

Das Team besteht aus 13 Personen – darunter auch zwei Frauen – und vereint ein ausgewogenes Verhältnis aus Erfahrung und frischem Elan. Zwei Mitglieder waren bereits zuvor im Unternehmen tätig, elf weitere wurden neu ins Team aufgenommen. Die Mannschaft setzt sich aus einem vielseitigen Mix erfahrener Shaper, Trailbuilder, Baggerfahrer und Rettungskräfte sowie engagierten Nachwuchstalenten zusammen.

„Wir freuen uns, ein internationales Team aus sieben verschiedenen Nationen – darunter Deutschland, Chile, Belgien, Ungarn, die Slowakei, Bulgarien und Österreich – an Bord zu haben. Neben handwerklichem Können in Bereichen wie Architektur, Garten- und Landschaftsbau sowie Seilbahntechnik bringen die meisten bereits wertvolle Erfahrungen aus namhaften Bikeparks mit“, erklärt Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen. „Besonders stolz sind wir darauf, unserem Team dank unserer Struktur als Ganzjahresfreizeitunternehmen stabile Arbeitsplätze über das gesamte Jahr hinweg bieten zu können.“

Am 29. Mai startet die Planai in die Sommersaison – und auch im Bikepark Schladming geht’s dann wieder los mit Trailspaß für alle Schwierigkeitsstufen.

 

Die 5. Ausgabe der Clean Up Plateau Challenge steht vor der Tür. ©Region Seefeld

Raus aus der Winterdecke, rein in die Gummistiefel

Wenn der Schnee schmilzt, zeigt sich, was der Winter so alles „unter den Teppich gekehrt“ hat – vom verlorenen Taschentuch bis zum afrikanischen Musikinstrument (kein Scherz – tatsächliches Fundstück). Damit sich das Hochplateau in der kommenden Sommersaison wieder von seiner schönsten Seite zeigen kann, lädt die Region Seefeld vom 25. bis 27. April 2025 zur bereits fünften Clean Up Plateau Challenge ein.

Eingeladen sind alle, die nicht nur die Natur lieben, sondern auch bereit sind, sich für sie zu bücken – im wahrsten Sinne des Wortes. Ob Einheimische, Gäste, Spaziergänger:innen oder Trailrunner mit Adleraugen: Wer mindestens 5 kg Müll findet und sammelt, wird mit einem Genussgutschein über € 15 belohnt – und mit dem guten Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. Aber keine Sorge, wer keine fünf Kilo zusammenbringt (Zigarettenstummel wiegen eben nicht viel, sind aber extrem schädlich), darf sich trotzdem über eine Belohnung freuen. Denn egal ob Autoreifen oder Feuerzeug, beides gehört nicht in die Natur.

Müllsäcke gibt’s jeweils ab 09:00 Uhr bei den Gemeindebauhöfen in Seefeld, Scharnitz und Reith sowie bei den TVB-Bauhöfen in Seefeld und Leutasch, wo der Müll am Ende auch wieder abgegeben werden kann. Handschuhe oder Müllzangen bitte selbst mitbringen. Wichtig: Jeder Sack sollte mit einem Sticker samt Name und E-Mail-Adresse versehen sein, damit der fleißige Einsatz auch gewürdigt werden kann. Die Gutscheine im Wert von € 15,00 werden in der Woche nach der Aktion per Mail ausgesandt und sind bis 31. Oktober 2025 in der regionalen Gastronomie einlösbar.

Extra-Tipp für Frühaufsteher:innen: Am Samstag, 26. April um 7:30 Uhr startet außerdem die Aktion „Sauberes Leutaschtal“. Treffpunkt ist die Feuerwehrhalle Leutasch in Kirchplatzl. Nach dem Frühputz gibt’s eine wohlverdiente Brotzeit – wie immer gilt: Wer aufräumt, darf auch reinhauen.

Michaela Kraler, Nachhaltigkeitskoordinatorin beim TVB Seefeld: „Unsere Natur ist keine Kulisse – sie ist unsere Lebensgrundlage. Zeit, unsere Lieblingsplätze wieder mal richtig rauszuputzen – gemeinsam geht’s am besten!“

 

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