Auch dieses Jahr im Sommer steht in Österreich bei den Bergurlaubern Mountainbiken hoch im Kurs – im Bild der Biketrail Serfaus. @Bergbahnen Serfaus-Fiss-Ladis
Österreich bei Bergurlaubern europaweit äußerst beliebt
Gemäß einer aktuellen Sonderauswertung der Sommerpotenzialstudie der Österreich Werbung (ÖW) belegt Österreich unter bergbegeisterten Urlaubern in Europa einen Spitzenplatz. Es ist wichtig, dass hochwertige Angebote in den Regionen zur Stärkung dieses Trends beitragen.
Rund 43 Millionen Menschen in den zehn von der ÖW analysierten europäischen Märkten (Österreich, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Belgien, Dänemark, UK, Italien, Polen und Tschechien) möchten dieses Jahr einen Urlaub in den Bergen verbringen. Dabei stehen Wandern und Mountainbiken besonders hoch im Kurs. Dies entspricht ca. einem Viertel aller Sommerreisenden. Besonders erfreulich ist, dass ein Drittel dieser europäischen Bergurlauber, also 13 Millionen Menschen, Österreich als Reiseziel für ihren Urlaub angeben. Im Allgemeinen gehört Österreich in den zehn untersuchten Märkten zu den Top-5-Bergzielen: Es belegt den ersten Platz im Inland und in den Niederlanden, sowie den zweiten Platz in Deutschland, der Schweiz, Belgien, Dänemark und Großbritannien. „Die Sehnsucht nach frischer Luft, majestätischen Panoramen und vielfältigen Outdoor-Aktivitäten trifft auf eine Zielgruppe, die jünger, aktiver und naturbewusster als der Durchschnittsgast ist. Besonders relevant ist, dass von ihnen 60 bis 80 % auch in den Vor- und Nachsaisonen verreisen. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass unsere Bergerlebnisse das ganze Jahr populär und damit zentral für die Weiterentwicklung des Ganzjahrestourismus in Österreich sind“, sagt Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.
Tourismusmotor Seilbahnen
Seilbahnen ermöglichen den Zugang zu alpinen Natur- und Erlebnisräumen und tragen durch ihre Infrastruktur wesentlich zur Mobilität und Aufenthaltsqualität in den Regionen bei. „Seilbahnen sind der Schlüssel zu vielen außergewöhnlichen alpinen Erlebnissen und einzigartigen Aktivitäten in Österreichs Bergwelt. Sie verbinden nicht nur Tal und Gipfel, sondern fungieren ganzjährig als zentrale Säulen nachhaltiger touristischer Mobilität“, so Steharnig-Staudinger weiter.
Hörl: Angebote der Seilbahnen im Sommer bleiben voll im Trend
Für den Fachverband der österreichischen Seilbahnen wird die Sommersaison zu einem bedeutenderen Bestandteil innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette. „Wir beobachten seit Jahren einen positiven Trend, der untrennbar mit der intensiven Weiterentwicklung des Angebots der Seilbahnen verbunden ist“, so Fachverbandsobmann Franz Hörl. Inzwischen beträgt der Anteil des Sommertourismus am jährlichen Gesamtumsatz bereits 15 %. Dies führe nicht nur zu einer weiteren Attraktivierung der Branche als Arbeitgeber mit einer steigenden Anzahl an Ganzjahresarbeitsplätzen, sondern entspreche auch den Wünschen der Gäste. „Immerhin geben bereits 40 % der Gäste an, dass sie bei einem fehlenden Bergbahnangebot eine andere Region als Urlaubsdestination wählen“, erklärt Hörl. Seitens der österreichischen Seilbahnen werde sich daher die Professionalisierung und Diversifikation der Angebote weiter fortsetzen. „Wir werden uns auch in Zukunft mit Qualität und einem starken Fokus auf die Vielfalt der Bergerlebnisse als attraktive Bereicherung des heimischen Sommertourismus positionieren. Dies trägt maßgeblich zu einer markanten Alleinstellung der Destination Österreich im Wettbewerb der Urlaubsziele bei“, so der Fachverbandsobmann.
Grundner: Hohe Nachfrage nach Naturerlebnis, Entschleunigung und generationenübergreifende Angebote
„Die Nachfrage nach echten Naturerlebnissen und Entschleunigung am Berg ist ungebrochen – und unsere Mitglieder liefern genau das: naturnahe Erlebnisräume, kreative Inszenierungen und höchste Qualitätsstandards”, so Kornel Grundner, Sprecher der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen”. Das Gütesiegel steht nicht nur für abwechslungsreiche Bergerlebnisse und Familienfreundlichkeit, sondern auch für ein tief verankertes Nachhaltigkeitsverständnis. „Gäste dürfen sich 2025 auf neue Biketrails, erweiterte Wasserwelten oder Erlebniswege freuen, die Generationen verbinden und den Berg ganzjährig erlebbar machen. Unsere Bergbahnen sind längst mehr als ein Transportmittel – sondern aktiver Teil der alpinen Sommer-Berg-Erlebnisse unserer Gäste, die auch immer häufiger ein zweites oder drittes Mal während der Saison wiederkommen. Nachhaltigkeit ist dabei Teil unserer DNA. Und mit starken Partnerschaften, etwa im Bereich nachhaltige Mobilität mit dem ‚KlimaTicket Ö‘ oder der ‚Gipfel-Charta für mehr Achtsamkeit am Berg‘, übernehmen wir Verantwortung für unsere Bergwelt – gemeinsam mit unseren Gästen“, so Grundner.
Über die Studie „Bergurlaub im Sommer“
Die Studie „Bergurlaub im Sommer“ wurde von der Österreich Werbung in Auftrag gegeben und liefert wertvolle Erkenntnisse zu Zielgruppen, Trends und Potenzialen im alpinen Sommertourismus.
Den Pakettransport per Seilbahn testen derzeit die Hochschule Darmstadt, DHL und die Seilbahn Koblenz. @ Deutsche Post/DHL, Bernd Georg.
Pakettransport in Seilbahn Koblenz
In vielen deutschen und europäischen Städten sind Seilbahnen als ÖPNV-Variante in der Diskussion. Dabei könnten urbane Seilbahnen eine logistische Alternative für den Pakettransport sein. In Koblenz haben die Hochschule Darmstadt, der Logistikdienstleister DHL und die Betreiberin der Seilbahn Koblenz im Juni 2025 einen Feldversuch gestartet. „Skyfreight“ heißt das gemeinsame Projekt. Darin wird untersucht, wie Pakete künftig auch schwebend in das entstehende Wohnquartier auf dem Areal der ehemaligen Fritzsch-Kaserne oberhalb der Stadt transportiert werden können.
Die Idee dahinter: Paketzusteller verfrachten ihre Pakete in der Talstation am Deutschen Eck in die Seilbahnkabinen. An der Bergstation werden sie ausgeladen und von den Fahrern mit E-Bikes im Wohnquartier verteilt. Das geht auch retour: Rücksendungen werden per E-Bike an die Bergstation gebracht, von dort aus in die Seilbahnkabinen geladen und im Tal dann in Empfang genommen. Der luftige Transport bringt für alle Beteiligten Vorteile: In der Stadt Koblenz wird der Lieferverkehr auf der Straße ein Stück weit reduziert, denn die Lieferdienste müssen nicht umständlich ins neue Wohnquartier fahren. Paketzusteller wie DHL liefern noch ein Stück weit klimafreundlicher und sparen Emissionen. Die mit Ökostrom betriebene Seilbahn Koblenz lastet ihre Kabinen noch besser aus.
„Wir möchten nun untersuchen, wie sich unterschiedliche Szenarien beim Ablauf des Pakettransports per Seilbahn auswirken“, erklärt Prof. Dr. Johanna Bucerius aus dem Studiengang Logistik-Management der Hochschule Darmstadt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Dirk Wollenweber und einem interdisziplinären Team aus dem Studienfeld Mobilität unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Follmann begleitet sie den Feldversuch wissenschaftlich. „Wie lassen sich Güter- und Personenverkehr kombinieren? Wie viel Zeit benötigt es, um die Pakete in der Kabine zu verstauen? Was sagen die Passagiere? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen wir uns“, erläutert Prof. Dr. Dirk Wollenweber. Peter Magnus, Betriebsleiter der Seilbahn Koblenz, ergänzt: „Für uns ist das Projekt Skyfreight ein spannender Schritt über den Tellerrand des klassischen Personenverkehrs hinaus. Gemeinsam mit unseren Partnern denken wir urbane Mobilität neu – effizienter, nachhaltiger und vielfältiger.“
Untersucht wird unter anderem auch, ob es einen Unterschied macht, ob zuerst die Pakete in die Kabinen gebracht werden oder ob die Fahrgäste Vorrang erhalten. Ein Mathematik-Team der Hochschule Darmstadt simuliert derzeit mit Studierenden, wie sich Warteschlangen bilden und wie sie sich verändern. Daraus soll ein Leitfaden für Gütertransporte entstehen, an dem sich auch andere urbane Seilbahnen orientieren können, zum Beispiel die geplante Seilbahn in Bonn.
„E-Mobilität und alternative Antriebe haben für uns schon lange einen hohen Stellenwert und wir sind hier klarer Vorreiter in der Logistik“, sagt Miriam Leser, Leiterin der Postniederlassung Koblenz. „Wir haben mittlerweile über 32.000 elektrische Zustellfahrzeuge in Deutschland im Einsatz und planen, unsere gesamte Flotte zu elektrifizieren. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit weiteren Lösungen, wie beispielsweise der Zustellung mit elektrischen Lastenrädern. Weil unser Unternehmen immer an Innovationen in der Logistik interessiert ist, unterstützen wir in Koblenz gerne das Seilbahn-Projekt der Hochschule Darmstadt mit unserem postalischen Know-how.“
Die Projektergebnisse sollen voraussichtlich im Juli vorgestellt werden.
In Österreich erhalten dieses Jahr die 18.000 Beschäftigten der Seilbahnbranche erstmals in den Sommermonaten eine Sonntagszulage – im Bild die Grünberg-Seilbahn in Gmunden. @ C. Mantona
Mehr Geld für Seilbahnmitarbeiter in Österreich
In der Seilbahnbranche in Österreich erhalten die 18.000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 3,1 %. Außerdem haben die Gewerkschaft vida und die Sozialpartner erstmals eine Vereinbarung über eine Sonntagszulage für die Sommermonate getroffen.
Die Seilbahnbranche in Österreich hat Ende Juni 2025 die Kollektivvertragsverhandlungen in der vierten Runde mit der Gewerkschaft vida erfolgreich beendet. Andreas Hochwimmer, der Vorsitzende des Berufsgruppenausschusses Seilbahnen in der Gewerkschaft vida, führte das Verhandlungsteam der vida an, das trotz herausfordernder Bedingungen eine Erhöhung der KV-Löhne um 3,1 % ab dem 1. Juli 2025 erreichen konnte. Der neue KV gilt bis 30. April, der Einstiegslohn wurde auf 2.138 € brutto im Monat erhöht.
Hochwimmer, der auch Zentralbetriebsratsvorsitzender bei den Bergbahnen Kitzbühel ist, freut sich darüber, dass es gelungen ist, erstmals eine Sonntagszulage für die Beschäftigten in der Seilbahnbranche für die Sommermonate erfolgreich auszuhandeln. Die Sonntagszulage wird während der Sommersaison vom 1. Mai bis zum 31. Oktober ausgezahlt.
Kajetan Uriach, der Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft vida in Salzburg, hebt hervor, dass die Sozialpartnerschaft in der Seilbahnbranche sicher und stabil ist. Er sagt zum Abschluss des Kollektivvertrags: „Auch die diesjährigen Verhandlungen waren trotz zähen Verlaufs stets von gegenseitigem Respekt geprägt und haben bewiesen, dass sich die Verhandlungspartner in dieser für Österreich so wichtigen Branche auf Augenhöhe begegnen können.“
In der Seilbahnwirtschaft Österreich arbeiten zu den saisonalen Spitzenzeiten rund 18.000 Beschäftigte in 250 Seilbahnunternehmen. Die Branche sichert zudem wichtige Arbeitsplätze in den Tourismusregionen.
Auch 2023 nutzten mehr Wanderer die Südtiroler Seilbahnen als im Vorjahr. @IDM Südtirol-Alto Adige/Manuel Kottersteger
Südtiroler Seilbahnen mit Beförderungsrekord
Mit 143,4 Millionen beförderten Personen haben die Südtiroler Seilbahnanlagen in der Wintersaison 2023/2024 den bisherigen Allzeitrekord (= +2,6 % gegenüber dem Vorjahr) erreicht. Der Sommerskilauf ist zwar weiterhin rückläufig, aber dafür steigt die Zahl der Wanderer oder Pendler, die die Seilbahn nutzen, stetig. Im Sommer 2023 hat sie sich im Vergleich zu 2022 um 2,3 % erhöht. Auch die Langzeittendenz ist positiv: Waren es im Sommer 2000 ungefähr 4 Millionen beförderte Wanderer und Pendler, sind es im Sommerhalbjahr 2023 mit 10,9 Millionen fast dreimal so viele gewesen.
Das geht aus dem aktuellen Bericht „Seilbahnen in Südtirol – 2023 und 2024“ hervor, den das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Seilbahnen erstellt hat.
54,1 % mehr Investitionen als im Vorjahr getätigt
Die Südtiroler Seilbahnen erwirtschafteten in diesem Zeitraum einen Gewinn von 77,6 Mio. Euro, bei stabilen Betriebserträgen (522 Mio. Euro) und Aufwendungen (422 Mio. Euro). Sie investierten rund 161 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 54,1 % entspricht. Davon entfallen 103 Mio. Euro (64,2 %) auf die Infrastrukturen, 34 Mio. Euro (21,2 %) auf den Kauf von Betriebsgeräten (Schneekatzen, Fahrzeuge, Propellermaschinen usw.) und 23,5 Mio. Euro (14,6 %) auf sonstige Investitionen.
354 Seilbahnanlagen in Südtirol
Mit Stichtag Ende Dezember 2024 gab es in Südtirol 354 Seilbahnanlagen, drei Anlagen weniger als im Vorjahr. 58,8 % der Seilbahnen wurden nach 2000 errichtet, das Durchschnittsalter beträgt 23 Jahre. Die Anzahl der Schlepplifte hat sich von 310 (1980) auf 98 (2024) reduziert. 2024 wurden sechs neue Seilbahnanlagen errichtet und neun abgebaut.
Folgende Seilbahnanlagen wurden 2024 realisiert:
- Skigebiet Schwemmalm, Ultental: Ersatz von zwei fix geklemmten Sesselliften durch eine kuppelbare 6er-Sesselbahn mit einer Förderleistung von 2.200 P/h.
- Karerpass: Ersatz des bestehenden Schlepplifts durch einen neuen Schlepplift auf gleicher Trasse. Förderleistung: 895 P/h.
- Skigebiet Vals-Jochtal: Ersatz eines fix geklemmten 4er-Sessellifts durch eine kuppelbare 6er-Sesselbahn mit Wetterschutzhaube und einer Förderleistung von 2.400 P/h.
- Skigebiet Kronplatz: Anlage „Plateau“: Bau der ersten 8er-Sesselbahn des Typs D-Line in Italien mit Sitz- und Rückenlehnenheizung, Wetterschutzhaube sowie automatischen und verriegelbaren Schließbügeln. Förderleistung: 3.600 P/h.
- Alta Badia (Hochabtei): Ersatz der bestehenden kuppelbaren Sesselbahn Braia Fraida durch eine neue 6er-Sesselbahn mit einseitiger Mittelstation. Förderleistung: 2.800 P/h.
- Skigebiet Rotwandwiesen: Ersatz des bestehenden Schlepplifts Porzen durch eine kuppelbare 6er-Sesselbahn mit geänderter Trasse für bessere Anbindung an das restliche Skigebiet. Förderleistung: 2.200 Personen pro Stunde.
- Skigebiet Rosskopf/Sterzing: Noch vor Jahresende 2024 wurde das System „LeitPilot“ an der Kabinenbahn Sterzing-Rosskopf als Prototyp für die Erreichung der Zulassung in Italien eingebaut und versuchsweise in Betrieb genommen. Es handelt sich um die erste Anlage mit unbemannter Umlenkstation in Italien.
Technische Beschneiung unverzichtbar
Um die Wettbewerbsfähigkeit der Wintertourismusorte zu sichern, sind auch laufende Investitionen in die technische Beschneiung ausschlaggebend. So wurden 2023 in Südtirol insgesamt 5.061 Schnee-Erzeuger (Propellermaschinen und Schneilanzen) gezählt, das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 6,1 %. Somit hat sich die Zahl der Schnee-Erzeuger in den vergangenen 20 Jahren fast verfünffacht. Durch die Automatisierung der Beschneiungsanlagen haben sowohl die Anzahl der Schnee-Erzeuger als auch die Investitionen zugenommen.
Wichtiger Arbeitgeber in Südtirol
2023 waren 2.382 Personen in der Seilbahnbranche beschäftigt, 121 mehr als im Vorjahr (+ 5,3 %). Damit erzielte die Anzahl der Festangestellten und der Saisonarbeitskräfte wieder das Vor-Corona-Niveau.
Weitere Details sind nachzulesen auf:
https://astat.provinz.bz.it/de/publikationen/seilbahnen-in-suedtirol-2023-und-2024
33 Seilbahnprofis erhielten in diesem Jahr ihr Diplom für den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. @Seilbahnen Schweiz
33 Seilbahnprofis feiern Lehrabschluss
28 Seilbahn-Mechatroniker und fünf Seilbahner haben nun ihren erfolgreichen Lehrabschluss in der Tasche. Am Freitag, dem 27. Juni 2025, wurden ihnen auf dem Stoos (Kanton Schwyz) ihre Diplome überreicht. Dabei würdigten Nationalrat Heinz Theiler und Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz, die Leistungen der jungen Berufsleute.
Vier Jahre intensive Ausbildung liegen hinter den 24 Seilbahn-Mechatronikern und vier Seilbahn-Mechatronikerinnen, die nun ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ in Händen halten. Auch drei Seilbahner und zwei Seilbahnerinnen konnten ihr eidgenössisches Berufsattest EBA entgegennehmen – der Lohn für zwei Jahre praktische und theoretische Ausbildung. In Anwesenheit ihrer Familien, Vertretern der Branche und weiteren Gästen wurde den Absolventen auf dem Stoos ein würdiger Rahmen geboten. Auch Martin Langenegger, Geschäftsführer der Stoosbahnen AG, Adrian Bühlmann, Geschäftsführer der Transportunternehmen Zentralschweiz, sowie Marc Ziegler, Leiter des Ausbildungszentrums Seilbahnen Schweiz (SBS) in Meiringen, waren unter den Gratulanten.
Absolventen aus sechs Regionen
Am stärksten unter den Absolventen vertreten ist das Wallis mit zehn erfolgreichen Prüfungen, gefolgt von der Zentralschweiz (8), Bern (6), Graubünden (5), Ostschweiz (3) und Fribourg (1). 25 von ihnen besuchten das Ausbildungszentrum SBS in Meiringen, acht die französischsprachige Schule in Sion. Die besten Prüfungsnoten der EFZ-Ausbildung erzielten Silvan Odermatt (Deutsch: Note 5.4) sowie Jhonathan Clivaz und Melvyn Coutaz (Französisch: beide Note 5.3). Ebenfalls mit der Note 5.3 waren Svenja Waser und Pascale Flacher die Klassenbesten bei der deutschsprachigen Prüfung der EBA-Ausbildung. Nicolas Urweider erreichte in der französischen Klasse die Note 4.5.
Hard Skills und Soft Skills
Im Gespräch mit den Diplomierten wird klar, dass es neben den fachlichen Kenntnissen auch andere Aspekte gibt, die in diesem Beruf wichtig sind. Michelle Müller hat ihre Ausbildung bei den Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis BET AG abgeschlossen und eignete sich in den vergangenen vier Jahren auch Fähigkeiten an, welche ihr im Alltag dienen: Teamarbeit, der Umgang mit jeder Wetterlage und deswegen auch spontan und flexibel zu bleiben. „Die Lehre ist eine super Grundbildung, weil sie so breit ist. Man muss aber schon gerne in der Natur und den Bergen sein“, so Müller. Besonders geschätzt hat sie den Zusammenhalt in der Klasse im Blockunterricht in Meiringen: „Wir kamen aus unterschiedlichen Orten der Schweiz, haben uns gegenseitig unterstützt und auch besucht. Dadurch lernt man sowohl andere Seilbahnen wie auch Regionen kennen.“
Für Samuel Liard, der seine Lehrzeit als Seilbahnmechatroniker EFZ beim Centre Touristique Gruyères Moléson Vudalla SA verbrachte, war der Neubau einer Sesselbahn auf dem Moléson ein Höhepunkt – und er freut sich, dass er vorerst in seinem ehemaligen Lehrbetrieb bleiben darf. „Nach der Rekrutenschule im Januar will ich die Weiterbildung zum Seilbahnfachmann angehen.“ Einen Tipp hat er für diejenigen, die eine Lehre bei einer Seilbahn in Betracht ziehen: „Bei einer Lehre in einem großen Seilbahnunternehmen ist der Fokus auf der Mechanik größer als in einem kleineren Betrieb. Dort bist du näher an anderen Bereichen – wie dem Pisten- und Rettungsdienst – dran.“
Vielfältige Zukunftsperspektiven
Mit dem Abschluss in der Tasche stehen den jungen Seilbahnprofis mehrere Wege offen: etwa die berufsbegleitende Weiterbildung zur Seilbahnfachperson mit eidgenössischem Fachausweis. Dieser qualifiziert zur technischen Leitung eines Seilbahnbetriebs und ermöglicht die Ausbildung von Lehrlingen.
Berno Stoffel hob in seiner Ansprache die Rolle der jungen Fachkräfte für die Zukunft der Branche hervor. Angesichts von technologischem Wandel, Fachkräftemangel und Klimaanpassung brauche es motivierte Talente mit frischen Ideen und technischem Know-how. Dies alles bringen die diesjährigen Absolventen mit. Marc Ziegler, Leiter des Ausbildungszentrums SBS, unterstrich derweil die Vielseitigkeit der Seilbahnlehre: Sie erfordere technisches Verständnis, Wetterfestigkeit und Teamgeist – all das hätten die Lehrlinge während ihrer Ausbildung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Türen für eine weitere Spezialisierung, etwa in der Weiterbildung zur Seilbahnfachperson, stünden ihnen offen.
Eine Erfolgsgeschichte seit 2006
Seit der Einführung der Seilbahnausbildung in der Schweiz im Jahr 2006 haben 400 Seilbahn-Mechatroniker EFZ und 69 Seilbahner EBA ihren Abschluss gemacht. Die Kombination aus betrieblicher Praxis und überbetrieblichen Kursen in Meiringen, Sion oder Bodio bereitet optimal auf eine vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit bei einem Seilbahnunternehmen vor.
Die neuen Seilbahnprofis finden Sie hier:
Loser Panoramabahn: Die Lärchenholzfassade im Ausseer Stil der barrierefreien Talstation unterstreicht die regionale Verbundenheit. @ C. Mantona
Internationale Auszeichnung für die Loser Panoramabahn
Seit dem 25. Oktober 2024 befördert die neue 10er-Kabinenbahn „Loser Panoramabahn” in Altaussee im steirischen Salzkammergut (Österreich) die Passagiere komfortabel, energieeffizient und barrierefrei in zwei Teilstrecken vom Tal auf den Berg. Die Seilbahnanlage steht beispielhaft für moderne Architektur, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt und einprägsame Besuchererlebnisse schafft. Diese Leistung wurde vor kurzem mit dem „BIG SEE Architecture Award 2025“ belohnt.
Dies wurde Mitte letzter Woche bei Kaiserwetter mit einer feierlichen Veranstaltung im Loser Alm Bergrestaurant gewürdigt. Bei der feierlichen Übergabe betonten Ing. Rudolf Huber, Geschäftsführer der Loser Bergbahnen, Gerald Loitzl, Bürgermeister von Altaussee, sowie Architekt Dipl.-Ing. Gerhard Kreiner, Geschäftsführer der KREINERarchitektur ZT GmbH, die Bedeutung des „BIG SEE Architecture Award 2025” für die Region und das gesamte Projektteam. Bei der „Loser Panoramabahn” des Herstellers Bartholet vertrauten die Verantwortlichen auf das Know-how des erfahrenen Architekturbüros KREINERarchitektur ZT GmbH aus Gröbming. Die Stationsgebäude verbinden Modernität mit Regionalität, beispielsweise durch den Einsatz von Lärchenholz bei der Fassadengestaltung. Neben der optimalen Einbindung in die Landschaft waren Funktionalität, Barrierefreiheit und Energieeffizienz wesentliche Aspekte. So verfügt die Mittelstation der „Loser Panoramabahn” über eine PV-Anlage mit einer Leistung von 150 kWp, und die Bergstation ist mit einer 26 kWp-PV-Anlage ausgestattet. Außerdem wurden mehrere Tausend Parkplätze rückgebaut, was einer Bodenentsiegelung von rund 5.000 m² entspricht. Während der Betriebszeiten der „Loser Panoramabahn“ ist die Panoramastraße für den Individualverkehr gesperrt. Dadurch entfallen jährlich mindestens 40.000 PKW-Fahrten.

Betonten die Bedeutung dieser Anerkennung für die Region und das gesamte Projektteam, v.l.n.r.: Dr. Johann Maurer, Vorstandsvorsitzender der Hannes Androsch Stiftung, Bürgermeister Gerald Loitzl, Miteigentümer Alois Grill (Loser Bergbahnen), Architekt Dipl.-Ing. Gerhard Kreiner (KREINERarchitektur ZT GmbH) und Geschäftsführer Ing. Rudolf Huber (Loser Bergbahnen); im Hintergrund die Bergstation. @ C. Mantona
Die Award-Begründung von BIG SEE
Die ursprünglich in Südosteuropa ins Leben gerufenen „BIG SEE Awards“ haben sich seitdem zu einer globalen Plattform entwickelt, die herausragende Projekte ehrt. Ursprünglich dienten sie dazu, das kreative Potenzial der Region zu erkunden und zu feiern. Heute werden besondere Leistungen unter anderem in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design ausgezeichnet. Laut BIG SEE setzt die Region mit der „Loser Panoramabahn” ein klares Zeichen für innovative, ökologische Architektur und zukunftsorientierte Mobilität. Die hochmoderne Seilbahn gewährleistet eine schnellere, sicherere und barrierefreie Verbindung zum Loser und bietet einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick. Auf einer Strecke von 3,5 km verkehrt die Seilbahn in zwei Teilstrecken mit insgesamt 76 Kabinen (im Design F. A. Porsche), die jeweils Platz für zehn Passagiere bieten. Die Fahrt dauert nur zwölf Minuten und bietet höchsten Komfort und maximale Energieeffizienz, so die Ausführungen von BIG SEE.

Die Mittelstation vereint Funktionalität mit Modernität und überzeugt durch ihr gelungene Design. @ C. Mantona
Zu den Stationsgebäuden:
- Talstation (859 m ü. M.): Sie verbindet modernste Seilbahntechnik (beispielsweise die Abspannung für Teilstrecke 1) mit einem kundenfreundlichen Ticketbereich. Ihre Holzfassade im traditionellen Ausseer Stil unterstreicht die regionale Verbundenheit.
- Mittelstation (1 402 m ü. M.): In dieser großzügigen Station sind unter anderem die Seilbahntechnik (Antriebseinheit für Teilstrecke 1) und die vollautomatische Garagierung für alle 76 Kabinen untergebracht.
- Bergstation (1 610 m ü. M.): Sie beeindruckt mit einem großen Panoramafenster, das einen spektakulären Blick auf die umliegende Berglandschaft bietet. Dort befindet sich z.B. die Antriebseinheit für die Teilstrecke 2.
Mehr Informationen zum Award finden Sie unter:
Am 26. Juni 2015 wurde das neue Gipfelgebäude auf dem Chäserrugg eröffnet. Es ist das erste Haus des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron in der Ostschweiz. @Toggenburg Bergbahnen AG
Zehn Jahre Chäserrugg: Architektur als Impuls für den Tourismus
Im Sommer 2025 ist das Gipfelgebäude Chäserrugg der Toggenburg Bergbahnen AG bereits seit zehn Jahren für die Gäste geöffnet. Dieses Jubiläum wird am kommenden Samstag, den 28. Juni 2025, auf dem Gipfel gefeiert. Musikalische Unterhaltung, eine Ausstellung und öffentliche Führungen ergänzen an diesem Tag den Ausflug der Gäste auf den Chäserrugg.
Am 26. Juni 2015 wurde das neue Gipfelgebäude auf dem Chäserrugg eröffnet. Es ist das erste Haus des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron in der Ostschweiz und war damals gleichzeitig ihr höchstgelegenes Projekt mit 2.262 m ü. M. Das Haus vereint die Bergstation der Luftseilbahn mit einem Gipfelrestaurant und bildete damals den sichtbaren Anfang der touristischen Weiterentwicklung im Toggenburg. Zehn Jahre später wird nun das Jubiläum gefeiert – nicht nur des Gebäudes, sondern der damit verbundenen Impulse für eine wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Tourismusentwicklung in der Region.
Abwechslungsreiches Programm am Jubiläumstag
Anlässlich des Jubiläums finden am Samstag, den 28. Juni 2025, verschiedene Events statt. So bietet beispielsweise das Duo AlpTraum eine klangvolle Reise durch die europäische Volksmusik. Am Nachmittag tritt der Jodelclub Säntisgruess auf. Während des Tages haben die Gäste auch die Möglichkeit, im Tenn und im Alpzimmer die Ausstellung zur Entwicklung vom Bau auf dem Gipfel zu besuchen.
Die verschiedenen Events sind öffentlich und können kostenlos besucht werden, bei den Führungen wird aufgrund beschränkter Platzzahl um Anmeldung gebeten. Den Gipfel erreichen die Gäste entweder mit den Bergbahnen (Chäserrugg Ticket ab CHF 31 mit GA/HTX, online und an den Kassen erhältlich) oder in Verbindung mit einer Wanderung.
Programmdetails und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier:
https://www.chaeserrugg.ch/10-jahre-chaeserrugg
Über die Toggenburg Bergbahnen AG
Das Unternehmen betreibt die Seilbahnanlagen, mehrere Gastronomie-Betriebe und die Skischule im Chäserrugg Gebiet, Toggenburg. Es differenziert sich durch eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie in allen Bereichen: sanfter Tourismus mit Respekt vor der Natur und schonendem Umgang mit den Ressourcen, Einbettung in das lokale Sozialleben mit Arbeits- und Ausbildungsplätzen und gezielte Aktivierung des regionalen Wirtschaftskreislaufes. Seit 2011 arbeitet die Toggenburg Bergbahnen AG mit dem Architekturbüro Herzog & de Meuron zusammen. Die notwendige Infrastruktur soll nicht die Landschaft erobern, sondern mit ihr für die Besucher eine interessante Wechselwirkung erzeugen. Seit 2015 wurden gemeinsam das Gipfelgebäude auf dem Chäserrugg, die drei Stationen der Stöfeli-Bahn, ein Pavillon an der Piste, und zuletzt im Zuge der Erneuerung der historischen Standseilbahn zum Iltios der Bahnhof Unterwasser im Tal realisiert.
Wichtige Auszeichnung erhalten
2021 wurde die Toggenburg Bergbahnen AG für den natur- und kulturnahen Tourismus und die sorgfältigen Erneuerungen der Infrastruktur von der Stiftung für Landschaftsschutz Schweiz zur „Landschaft des Jahres“ gekürt.
Mehr über das Unternehmen sowie die Tätigkeitsfelder erfahren Sie hier:
https://www.chaeserrugg.ch/de/informieren/toggenburg-bergbahnen
Der Testbetrieb bescheinigt der Snow Cat von xelom sehr gute Leistung im Betrieb. © xelom
Leistung trifft Nachhaltigkeit
Maximale Leistung, Vielseitigkeit und dabei Null-Emissionen – das charakterisiert Snow Cat von xelom. Die neue Generation an Pistenfahrzeugen wurde zur INTERALPIN 2025 einem interessierten Publikum vorgestellt.
Drei Jahre hat die Entwicklung gedauert – drei Jahre, in denen viel getüftelt und getestet wurde. Als Ergebnis wurde das neue vollelektrische Pistenfahrzeug Snow Cat von xelom auf der INTERALIN 2025 präsentiert. Dabei hat man mit der Snow Cat unter dem Motto „still, stark und nachhaltig“ in der Entwicklung völlig neue Wege eingeschlagen. „Die Snow Cat wurde von Grund auf neu gedacht und mit dem Ziel entwickelt, ein voll-elektrisches Pistengerät zu schaffen, das den Ansprüchen der Skigebiete hinsichtlich Leistung und Flexibilität gerecht wird“, erklärte dann auch Armin Oberhollenzer, Geschäftsführer von xelom, einem Tochterunternehmen von TechnoAlpin, dem Global Player für innovative Beschneiungslösungen. „Snow Cat ist kein Umbau und kein Kompromiss, sondern eine konsequente Neuentwicklung, die solide Technologie und echte Praxistauglichkeit bietet.“
Für Matthias Illmer, CEO TechnoAlpin Österreich, ist xelom ein logisches Element der firmeneigenen Ausrichtung auf eine nachhaltige Zukunft: „Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist es, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die Skigebieten dabei helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern: sei es durch die Reduzierung des Energiebedarfs oder der Nutzung erneuerbarer Energien. Als TechnoAlpin-Gruppe setzen wir hierfür über unser gesamtes Produktportfolio viele Schritte. Mit xelom folgt nun der nächste wichtige Schritt.“
Fünf Stunden arbeiten, 45 bis 60 Minuten laden
Kernstück der Snow Cat, die modular aufgebaut und in drei Maschinenbreiten erhältlich ist, sind Batterie und Antriebssystem, die speziell für hohe Anforderungen im alpinen Einsatz entwickelt wurden. Je nach Aufgabe und Bedingungen vor Ort sind mit der Snow Cat und einer Leistung von 510 kW (695 PS) bis zu fünf Betriebsstunden in Folge möglich, und das ohne Leistungseinbuße. Dann muss das Pistenfahrzeug an die Ladestation. 45 bis 60 Minuten sind dafür einzuplanen, dann kann es mit der Arbeit weitergehen. Um diese Effizienz zu erreichen, hat xelom ein neues Schnellladesystem mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW entwickelt. „Wir arbeiten mit einer 300 kWh-Batterie, die – je nach Kennlinie – von 0 auf 80 Prozent in etwa 45 bis 60 Minuten geladen werden kann. Das Lastmanagement sorgt dabei für eine optimale Verteilung mit anfangs hoher Leistung, die in der Folge sanft reduziert wird, um die Batterie zu schonen – auch bei Volllast,“ so Oberhollenzer. Dazu ist Snow Cat aber auch kompatibel mit dem internationalen Ladestandard für Elektrofahrzeuge (CCS-Standard), der sowohl eine Wechselstrom- als auch eine Gleichstrom-Ladung über denselben Anschluss möglich macht.
Erstes positives Feedback
Drei Jahre Entwicklungsarbeit haben ein umfassendes Austesten der neuen SnowCat möglich gemacht. So hatten etwa die Oberstorf Kleinwalsertaler/OK Bergbahnen schon im letzten Winter eine Snow Cat im Testbetrieb. „Die Ok Bergbahnen bekennen sich bereits seit einigen Jahren zur ‚MyMountainNature‘-Nachhaltigkeitsstrategie. Deshalb ist es uns auch wichtig, im Bereich Elektrifizierung Gas zu geben. Wir haben eine Snow Cat von xelom bereits eine ganze Wintersaison im Einsatz gehabt, und das in drei Bereichen: am Nebelhorn, am Söllereck und am Heuberg. Die Leistung hat uns sehr positiv überrascht. Deshalb haben wir uns auch entschlossen, im kommenden Winter drei Maschinen zum Einsatz zu bringen“, Henrik Volpert, Vorstand Oberstdorfer Bergbahn AG & Nebelhornbahn AG.
Und auch Armin Oberhollenzer zeigt sich von den Chancen der Snow Cat am Markt überzeugt: „Das erste Markt-Feedback ist sehr positiv. Die Snow Cat ist leiser, angenehmer zu bedienen und in den Arbeitsalltag einfacher zu integrieren, als viele erwartet haben. Fahrgefühl, Kraft, Reichweite und Ladezeiten überzeugen – für viele bedeutet das nicht nur einen Umstieg, sondern ein Upgrade. Wir blicken sehr zuversichtlich in eine emissionsfreie Zukunft der Pistenpräparierung mit unserer Snow Cat.“ lw
Jungfraubahnen: Oliver Hammel übernimmt das operative Szepter
Seit 13. Juni 2025 ist Oliver Hammel für die operative Führung der Jungfraubahnen verantwortlich. Er tritt die Nachfolge von Urs Kessler an, der sich nach 38 Jahren bei den Jungfraubahnen und 17 Jahren an deren Spitze vor kurzem in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.
Statement Oliver Hammel:
„Ich habe während der Einführung Menschen mit verschiedensten Lebensläufen kennengelernt, die mit Herzblut, Freude und viel Fachwissen tagtäglich am Erfolg der Jungfraubahnen arbeiten.“ Viele strategische Projekte wie zum Beispiel die Erneuerung der Firstbahn oder der Bau der alpinen Solaranlage Hintisberg seien klar aufgegleist und initialisiert. „Wir werden auch in Zukunft an diesen weiterarbeiten und somit den langfristigen und nachhaltigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen.“
Wie bei solchen Funktionen üblich, wird sich der 42-Jährige erst nach rund 100 Tagen im Amt generell öffentlich äußern. Das wird am Donnerstag, dem 28. August 2025, im Rahmen der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen der Jungfraubahn Holding AG sein.
Zur Person Oliver Hammel:
Vor seinem Umzug aus Bangkok nach Interlaken (Kanton Bern) war Oliver Hammel seit 2015 beim globalen Unternehmen DKSH tätig. Er leitete zuletzt als Direktor den Geschäftsbereich Technologie für die Märkte Thailand, Laos, Kambodscha und Myanmar (Burma). Der 42-Jährige ist in Liestal (Kanton Baselland) geboren und hat in Safenwil eine Lehre als Konstrukteur bei der Firma Scholl gemacht. Er absolvierte diverse Weiterbildungen in Leadership und Marketing/Verkauf. Oliver Hammel ist verheiratet, hat eine neunjährige Tochter und wohnt in Interlaken.











