Zeitschrift auf Sitzbank in Seilbahnkabine in der Stadt

Foto/Photo: KI generiert/AI generated

Brandneu: die pct 2025

Die neueste Ausgabe der pct (public/cable/trans), der zweisprachigen Fachzeitschrift für urbane Seilbahntechnik, ist erschienen und ist auch auf dem diesjährigen UITP Summit, der dieses Jahr vom 15. bis 18. Juni in Hamburg abgehalten wird, vertreten. Die pct wird auf Deutsch und auf Englisch publiziert.

Inhaltliche Highlights:
  • Dominik Berndt, CEO Cable Car World GmbH: Akzeptanz für urbane Seilbahnen ist größer geworden.
  • Neue Stationen für Seilbahn Koblenz
  • Neuseeländisches Unternehmen stellt neue Technologie vor.
  • Hoch hinaus mit dem HighStep System
  • Leitner baut in Triest.
  • ÖPNV erreicht Plus-Eins-Ebene im Großraum Paris.
  • Zwischen Tradition und Innovation: Bartholet baut in Varanasi

MM wünscht eine interessante Lektüre!

Brand new: the pct 2025

The latest issue of pct (public/cable/trans), the bilingual trade magazine for urban cableway technology, has been published and will be presented at this year’s UITP Summit, which will be held in Hamburg from 15 to 18 June. The pct is published in German and English.

Content highlights:
  • Dominik Berndt, CEO Cable Car World GmbH: Acceptance of urban cable car installations has increased.
  • New stations for the Koblenz aerial ropeway
  • New Zealand company unveils new tech.
  • High above ground with the HighStep system
  • Leitner builds in Trieste.
  • Local public transport system reaches plus-one level in the greater Paris area.
  • Between tradition and innovation: Bartholet builds in Varanasi

MM whishes you an interesting read!

Firmengebäude mit Glasfronten

Rendering des neuen Firmengebäudes, das fast doppelt so groß wie das bisherige sein wird und direkt neben dem bestehenden Bauwerk errichtet wird. © Doppelmayr

Doppelmayr Canada erweitert Standort

Doppelmayr Canada gab vor kurzem den Ausbau seines Sitzes in Saint-Jérôme, Québec, bekannt. Geplant ist eine neue Betriebsstätte mit Büro-, Produktions- und Lagerflächen. Für die Errichtung sind 18 Monate vorgesehen. Die Erweiterung ist eine Reaktion auf die hohe Nachfrage in der Seilbahnbranche.

Mit der Standorterweiterung in Saint-Jérôme, Québec, positioniert sich Doppelmayr Canada ideal, um den Anforderungen des florierenden nordamerikanischen Seilbahnmarkts gerecht zu werden. Das neue Gebäude, das nahezu doppelt so groß wie das derzeitige sein wird, umfasst rund 11.000 m² an Produktions-, Service- und Lagerflächen in Innenräumen, 2.900 m² überdachte Außenflächen sowie ein 3.200 m² großes Büro- und Schulungszentrum. Der Neubau wird direkt neben dem bestehenden Gebäude errichtet, das 1978 eröffnet wurde.

Strategische Investition stärkt Position in Nordamerika

Die Investition ermöglicht es Doppelmayr Canada, die Fertigungsprozesse zu optimieren und gleichzeitig dem Wachstum des Mitarbeiterstamms gerecht zu werden.

Statement Gerhard Gassner, Geschäftsführer der Doppelmayr Gruppe:

„Unsere Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit und realisieren alle Seilbahnprojekte termingerecht und in höchster Qualität. Aufgrund des wachsenden Marktvolumens ist der Neubau jedoch unerlässlich geworden, um diesen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden.“

Statement Luc Guy, CEO von Doppelmayr Canada:

„Das bestehende Gebäude wurde über 45 Jahre hinweg mehrfach erweitert, aber nun richten wir unseren Blick in die Zukunft des Seilbahngeschäfts – mit Fokus auf Materialfluss, Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit. Die neue Betriebsstätte wird ein hochmodernes Fertigungszentrum sein, in dem wir weiterhin Seilbahnsysteme von höchster Qualität für Nordamerika entwickeln und produzieren. Wir freuen uns, unsere Produktionskapazitäten und unser Team auszubauen und die Seilbahntradition von Doppelmayr in Saint-Jérôme fortzusetzen. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer langjährigen Partnerschaft mit unseren Kunden und dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeitenden in den letzten 45 Jahren. Wir danken Invest Quebec und Canada Economic Development für ihre Unterstützung und die finanzielle Beteiligung an dieser bedeutenden Investition.“

Die architektonischen und technischen Planungen befinden sich derzeit in der finalen Phase. Die Inbetriebnahme der neuen Betriebsstätte ist für das letzte Quartal 2026 geplant.

 

Feuerwek mit Zeitschrift im Vordergrund

© C. Mantona

Mountain Manager 3/25 is on its way!

Die neueste Ausgabe geht nächste Woche in den Versand und hat die Messenachlese zur Interalpin 2025, die Weltleitmesse für alpine Technologien, und urbane Seilbahnen als Schwerpunkte.

Auszug aus dem Inhalt:
  • Die Highlights der INTERALPIN 2025 in 60 Spots
  • OITAF-Seminar 2025: Künstliche Intelligenz in der Seilbahnwelt
  • Österreichische Seilbahntagung: Strategie 2040 – Zukunft Skifahren sichern
  • City Cable Car Solutions auf der INTERALPIN
  • Meinung: Dominik Berndt, Geschäftsführer Cable Car World GmbH: Akzeptanz für urbane Seilbahnen ist größer geworden
  • MM-Interview: Josef Bogensperger jun., Geschäftsführer Katschbergbahnen: Erstmals im Sommer mehr Nächtigungen generiert als im Winter
  • Fiss: Erster Augmented-Reality-Themenwanderweg in den Alpen

Das MM-Team wünscht eine interessante Lektüre!

Berglandschaft mit Kabinenseilbahn und Personen auf Sitzbank im Sommer

Der Skiverbund Ski amadé bietet auch im Sommer ein abwechslungsreiches Angebot für Alt und Jung. © Ski amadé

Führungswechsel bei Ski amadé

Ende Mai dieses Jahres zog sich Dr. Christoph Eisinger, der seit mehr als 20 Jahren als Managing Director und Geschäftsführer bei der Ski amadé GmbH tätig war, von dieser Funktion zurück. Seine Nachfolge trat sein bisheriger Stellvertreter und Prokurist Manuel Schnell an. Damit wurde der geplante und zukunftsorientiere Generationenwechsel vollzogen.

Dr. Christoph Eisinger war maßgeblich an der Gründung von Ski amadé im Jahr 2000 beteiligt und übernahm bereits 2001 die Leitung dieses Skiverbunds in Österreich. Unter seiner Führung entwickelte sich Ski amadé zu einer der bedeutendsten Kooperationsgemeinschaften im europäischen Tourismus.

Zu den wichtigsten Meilensteinen seiner Amtszeit zählen:
  • die erfolgreiche Positionierung von Ski amadé als international anerkannte Ski-Destinationsmarke;
  • der Aufbau eines Kooperationsmodells, das Seilbahngesellschaften, Tourismusverbände und Ski amadé in einer bisher nicht dagewesenen Form vernetzt und gestärkt hat;
  • die Einführung eines einheitlichen Skipass- und Abrechnungssystems, das sowohl für Gäste als auch für Partnerunternehmen neue Maßstäbe bei der Effizienz und Benutzerfreundlichkeit gesetzt hat;
  • die Realisierung etlicher Innovationsprojekte im Bereich Digitalisierung. Dazu zählen unter anderem der Aufbau einer modernen E-Commerce-Plattform, die Entwicklung einer eigenen Skigebiets-App, die Einführung einer Datenskibrille sowie ein dynamisches Frühbuchersystem für Skipässe.
Zwei Männer im Anzug

Zepterübergabe bei Ski amadé: Sein bisheriger Stellvertreter und Prokurist Manuel Schnell (re.) hat Dr. Christoph Eisinger als Managing Director und Geschäftsführer abgelöst. © Ski amadé, Christan Schartner

Christoph Eisinger erklärte: „Mit Stolz blicke ich auf die letzten 25 Jahre zurück und bin dankbar für die zahlreichen wertvollen Erfahrungen und die vielen Erfolge, die wir in Ski amadé gemeinsam erreicht haben. Diese positive Entwicklung ist durch enge Zusammenarbeit, hohes Engagement und gemeinsame Visionen aller Kooperationspartner ermöglicht worden. Mit Manuel Schnell übernimmt ein erfahrener, kompetenter Kollege, der Ski amadé seit über 13 Jahren entscheidend mitgestaltet. Ich bin überzeugt, dass er das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen wird.“

Strategische Neuausrichtung von Ski amadé

Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung bleibt Ski amadé weiterhin als starke, vertraute Marke bestehen. Zukünftig liegt ein besonderer Fokus auf dem Ausbau digitaler Services, der Intensivierung der regionalen Zusammenarbeit sowie der Weiterentwicklung des erfolgreichen Ticketing-Systems und dem verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Manuel Schnell wird die eingeschlagene Richtung fortsetzen und neue Akzente setzen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Chance, Ski amadé in eine innovative, serviceorientierte und partnerschaftliche Zukunft zu führen. Gemeinsam mit den Bergbahnen und Tourismuspartnern wollen wir den Gästen auch weiterhin ein herausragendes Skierlebnis bieten – mit Qualität, Leidenschaft und Fortschritt.“

Über Ski amadé

Mit insgesamt rund 760 Pistenkilometern, 270 Seilbahnanlagen und -liften in den fünf Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal ist der Skiverbund Ski amadé ein starker und verlässlicher Partner im Tourismus.

Gruppenbild von Pesonen, die zur Tiroler Adler Runde gehören

v.l. n. re.: Josef Empl (Geschäftsführer Empl, Vizepräsident Tiroler Adler Runde), Karl Christian Handl (CEO Handl Tyrol, Präsident Tiroler Adler Runde), Klaus Mark (Geschäftsführer MK Illumination, Pressesprecher Tiroler Adler Runde) und Gottfried Sint (Geschäftsführer SIBEG, Kassier & Schriftführer Tiroler Adler Runde); © Franz Oss

Tiroler Adler Runde fordert Entbürokratisierung

Vor kurzem forderte die „Tiroler Adler Runde“ eine nachhaltige Entbürokratisierung und Deregulierung. Basierend auf aktuellen Studien, Analysen der Agenda Austria und den Ergebnissen des Tirol-Konvents, wurde ein Forderungskatalog erstellt, der darauf abzielt, Hürden abzubauen, die Tiroler Wirtschaft zu stärken, die Verwaltung zu modernisieren und die Serviceorientierung zu verbessern. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ beginnt nun im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol.

„Die heimische Wirtschaft sieht sich zunehmenden Herausforderungen durch eine Flut von Verordnungen und Regulierungen gegenüber, die zusätzliche Bürokratie verursachen. Hinzu kommt der erhebliche Druck aufgrund von Auftrags- und Fachkräftemangel sowie steigenden Kosten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können diese Belastung immer schwerer stemmen“, so Karl Christian Handl, Präsident der „Tiroler Adler Runde“. Agenda Austria zufolge verbringen österreichische Einzelunternehmer rund 250 Stunden pro Jahr mit bürokratischen Vorgaben. Das ergibt fast zwei Monate an Arbeitszeit. „Angesichts dieser belastenden Situation müssen wir uns fragen: Wollen wir die Bürokratie retten oder den Standort? Wir sehen eine dringende Notwendigkeit in der Reduktion von Bürokratie auf Verwaltungs- ebenso wie Unternehmensebene. Der von uns dahingehend entwickelte Forderungskatalog umfasst konkrete Maßnahmen zur Entlastung und Förderung der Tiroler Wirtschaft, der letztlich der gesamten Bevölkerung zugutekommt“, erklärt Klaus Mark, Pressesprecher der Tiroler Adler Runde.

Mehr Bürgernähe gewünscht

Die Forderungen der Tiroler Adler Runde wurden Landeshauptmann Anton Mattle bereits vorgelegt und entsprechen den Zielen des Tirol-Konvents, die Landesverwaltung bürgernäher zu gestalten und Verwaltungsverfahren sowie Behördengänge durch digitale Lösungen möglichst einfach zu gestalten. Darüber hinaus unterstützen sie die Sparpläne des Landes. Da die Umsetzung dieser Forderungen eines koordinierten Ansatzes und einer klaren politischen Unterstützung bedarf, regte die Tiroler Adler Runde, insbesondere der Vorstand, einen Dialog mit dem Land Tirol sowie hochrangigen Beamten an. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ startet jetzt im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol, um gemeinsam konkrete Resultate im Sinne einer effektiven Entbürokratisierung zu erreichen.

Über die Tiroler Adler Runde

Die „Tiroler Adler Runde“ ist eine politisch unabhängige Plattform namhafter Unternehmerpersönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen. Sie verbindet Gründergeist, Weitblick und eine tiefe Verbundenheit mit ihrer Tiroler Heimat. Die Runde versteht sich als eine impulsgebende Ideenschmiede, mit dem klaren Ziel, bestmögliche Rahmenbedingungen für eine starke Tiroler Wirtschaft im Einklang mit nachhaltigen Werten zu schaffen.

Pistenbully mit spezieller Fräse beim Shapen einer Superpipe

Pistenbully mit Zaugg-Pipe Monster bei der Arbeit, Foto: Zaugg AG

Strategische Zusammenarbeit von Zaugg und Westa

Ziel der in dieser Woche verkündeten Kooperation zwischen der Zaugg AG in Eggiwil aus der Schweiz und der Westa GmbH aus Weitnau im Allgäu (D) ist es, durch gebündelte Marktpräsenz neue Kundengruppen zu erschließen und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Beide Unternehmen profitieren somit von einem erweiterten Kundenzugang und einer gestärkten Vertriebsstruktur. Die Zaugg AG, ein sehr renommierter Hersteller und Experte im Bereich Schneeräumgeräte, und die Westa GmbH, die für seine ausgezeichnete Expertise im Bereich Schneefräsen und Sonderlösungen international bekannt ist, ergänzen sich in ihrer Marktabdeckung und mit ihrem jeweiligen Produktportfolio ideal. Im Rahmen der Kooperation wird die Westa GmbH das Produktportfolio der Zaugg AG in definierten Märkten aktiv vertreiben – und umgekehrt.

Statement Wilhelm Rieder, CEO der Zaugg AG:

„Die Kooperation mit Westa ist ein bedeutender Schritt für unser Unternehmen. Wir freuen uns auf eine enge Partnerschaft, die neue Impulse in der Branche setzt. Durch die Zusammenarbeit bauen wir unsere Kundenbasis gezielt aus.“

Statement Alois Weber, Geschäftsführer der Westa GmbH:

„Zaugg verfügt über eine starkes Produktportfolio, mit dieser Kooperation schaffen wir eine echte Win-win-Situation. Gemeinsam können wir unsere Reichweite deutlich erhöhen und unseren Kunden ein erweitertes Angebot bieten.“

Beide Unternehmen planen in den kommenden Monaten erste gemeinsame Projekte umzusetzen. Der Fokus dieser Projekte besteht auf den Kundennutzen, wie die gemeinsame Ersatzteilbevorratung und die verstärkte Zusammenarbeit im Service.

Pistenfahrzeug räumt mit Schneefräse meterhohen Schnee

Pistenbully 600 mit Westa-Anbaufräse 6546 im Einsatz, Foto: Westa

 

Weitere Informationen:

www.westa.de

www.zaugg.swiss

 

 

3S-Bahn mit langem Spannfeld

Die 3S-Bahn Peak 2 Peak Gondola in Whistler-Blackcomb, Foto: C. Mantona/ 3S-Ropeway Peak 2 Peak Gondola in Whistler-Blackcomb, photo: C. Mantona

Rob Katz kehrt als CEO zurück

Vail Resorts, Inc. gab diese Woche bekannt, dass Rob Katz, derzeitiger Executive Chairperson und ehemaliger Chief Executive Officer, zum CEO des Unternehmens ernannt wurde. Katz, 58 Jahre alt, tritt die Nachfolge von Kirsten Lynch an, die von ihrem Amt als CEO und als Vorstandsmitglied zurückgetreten ist. Lynch wird dem Unternehmen für eine Übergangszeit in beratender Funktion erhalten bleiben, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.

Über Vails Reorsts, Inc.

Vail Resorts ist ein Netzwerk der besten Skigebiete der Welt, darunter Vail Mountain, Breckenridge, Park City Mountain, Whistler Blackcomb, Stowe und 32 weitere Skigebiete in Nordamerika, Andermatt-Sedrun und Crans-Montana Mountain Resort in der Schweiz sowie Perisher, Hotham und Falls Creek in Australien.

Mehr Infos dazu: https://news.vailresorts.com/2025-05-27-Vail-Resorts-Announces-Leadership-Transition

Rob Katz to return as CEO

Vail Resorts, Inc. announced this week that Rob Katz, current Executive Chairperson and former Chief Executive Officer, has been appointed CEO of the Company. Katz, age 58, succeeds Kirsten Lynch, who has stepped down as CEO and as a director of the Board. Lynch will remain in an advisory role to the Company for an interim period to facilitate a smooth transition.

About Vali Resorts, Inc.

Vail Resorts is a network of the best destination and close-to-home ski resorts in the world including Vail Mountain, Breckenridge, Park City Mountain, Whistler Blackcomb, Stowe, and 32 additional resorts across North America; Andermatt-Sedrun and Crans-Montana Mountain Resort in Switzerland; and Perisher, Hotham, and Falls Creek in Australia.

More information: https://news.vailresorts.com/2025-05-27-Vail-Resorts-Announces-Leadership-Transition

 

Bond auf Brettern: Skifahrer Christian Flühr bim Weltrekordversuch

Project 3M: Christian Flühr, der „Bond auf Brettern“ in seiner größten Mission; Foto: Yannik Bikker

Weltrekordversuch Project 3M: in 365 Tagen drei Millionen Höhenmeter auf Skiern

 

Nach 14 Weltrekorden, darunter 264 Stunden Nonstop-Skifahren vor 17 Jahren, will Christian Flühr, der „Bond auf Brettern“, mit seinem Project 3M einen weiteren Meilenstein im Skisport setzen. Der Startschuss soll Ende September 2025 erfolgen, wenn die ersten Schneeflocken auf den europäischen Gletschern fallen. Seinen letzten Guinness-Ski-Rekord mit 80 verschiedenen Seilbahnanlagen und Liften stellte Flühr bei KitzSki und in der SkiWelt Wilder Kaiser 31. Januar 2025 auf.

Was steckt hinter Project 3M? Der Name ist bewusst gewählt: Flühr plant, innerhalb eines Jahres drei Mio. Höhenmeter auf Skiern zu überwinden. Zum Vergleich: Das entspricht einer Distanz von etwa 3.000 km, der Strecke von Frankfurt zu den Kanarischen Inseln. Da Flühr nicht senkrecht die Berge hinabfahren kann, wird die reale Streckendistanz viermal so lang. Dies kommt der Strecke von Lissabon am Atlantik bis Wladiwostok am Pazifik gleich. Das bedeutet täglich eine enorme Herausforderung für Flühr. Um das Ziel zu erreichen, müsste er rechnerisch an jedem der 365 Tage mehr als 8.200 Höhenmeter bewältigen. Da aber von 250 veranschlagten Skitagen ausgegangen wird, muss Flühr 12.000 Höhenmeter pro Tag leisten – das Dreifache dessen, was ein Durchschnittsskifahrer an einem guten Tag schafft. Und das ganz ohne längere Pausen.

Leidenschaft oder Tortur?

Warum tut er sich das an? „Ich liebe Herausforderungen. Project 3M ist eine neue Challenge mit vielen Unbekannten, der ich mich gerne stelle“, erklärt Flühr. Hinter den Kulissen arbeitet ein engagiertes Team von rund 20 Personen aus mehreren europäischen Ländern mit Hochdruck an der Umsetzung. Teamchefin Sabrina Hoever-Houben und Christian Flühr haben in den vergangenen Wochen intensiv Details besprochen, um den Erfolg von Project 3M sicherzustellen. Der Startschuss soll Ende September 2025 fallen.

Rekord über Ländergrenzen hinweg

Flührs Planung geht weit über die üblichen Skigebiete hinaus. An etwa 250 von 365 Tagen wird er unterwegs sein. Dabei wird er eine Vielzahl von Skigebieten in verschiedenen Ländern besuchen. Teilweise soll der Rekord auch in Skihallen, auf Matten und an ungewöhnlichen Orten aufgestellt werden. Besonders herausfordernd ist die Koordination über ein ganzes Jahr hinweg. Viele Skigebiete auf Flührs Liste haben bereits zugesagt. Weitere Details zur Route und den Rekordbedingungen werden Anfang September 2025 bekannt gegeben, sobald die finalen Planungen abgeschlossen sind. Der aktuelle Weltrekord liegt bei rund 2,6 Mio. Höhenmetern und wurde in den Vereinigten Staaten aufgestellt. Flühr plant, diese Marke bis zum Saisonfinale Ende März 2026 in den klassischen Winterskigebieten zu übertreffen. Sein persönliches Ziel von drei Mio. Höhenmetern will er bereits an seinem Geburtstag, dem 2. Mai 2026, erreichen. Danach folgt die Kür über den Sommer.

Weitere Informationen zu Project 3M finden Sie auf:

www.Bond-Auf-Brettern.com

 

Alle Busse auf der Linie 320 sind mit Radanhängern ausgestattet. Foto: Ötztaler / Christoph Nösig

Nachhaltige Mobilität im Ötztal

Das Ötztal zeigt, wie nachhaltige Mobilität im alpinen Raum funktioniert. Mit der Partnerschaft zwischen der Ötztaler Verkehrsgesellschaft und Ötztal Tourismus wird der Bike-Transport für Einheimische und Gäste gestärkt. Mittlerweile befördern die Busse in der Sommersaison mehr als 31.500 Fahrräder.

Im Sommer 2024 transportierte Ötztaler über 31.500 Fahrräder zwischen Ötztal Bahnhof und Obergurgl. Auch heuer verkehren die Linien von Mitte Juni bis Mitte September mit Radanhängern im 30-Minuten-Takt. Bei hoher Nachfrage in den Kernmonaten Juli und August reagiert das Unternehmen rasch mit zusätzlichen Bussen – bis hin zu 15-Minuten-Intervallen. „Wer sein Rad liebt, lässt es auch mal mit dem Bus fahren. 31.500 transportierte Bikes zeigen: Unsere Radanhänger sind kein Nice-to-have, sondern ein Muss für die klimafitte Mobilität im Tal“, so Franz Sailer, Geschäftsführer von Ötztaler.

Best Practice durch enge Zusammenarbeit

Der Erfolg des Radtransports im längsten Tiroler Seitental basiert auf der engen Zusammenarbeit zwischen Ötztaler und Ötztal Tourismus. Ihr gemeinsames Mobilitätskonzept verbindet den rund 50 km langen Ötztal Radweg, gezielt platzierte Radbushaltestellen und digitale Hilfen wie Erklärvideos zur Nutzung der Radanhänger. „Radweg und Bus stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich ideal“, betont Sailer. Rund 23 Radbushaltestellen auf der Linie zwischen Haiming und Obergurgl ermöglichen eine nahtlose Verbindung zwischen Radweg und öffentlichem Verkehr. „Das Angebot des Radtransportes mit den öffentlichen Bussen wird von Gästen und Einheimischen stark nachgefragt. Der meistfrequentierte Abschnitt ist jener zwischen Haiming und Umhausen“, so Leopold Holzknecht, Destination Manager Ötztal bei Ötztal Tourismus.

Update Ötztal Radweg 2025

An Spitzentagen nutzen rund 2.000 Radfahrer:innen den Ötztal Radweg – oft mit dem E-Bike und in Kombination mit Bus & Bahn. Gäste und Einheimische profitieren gleichermaßen vom ausgebauten Angebot. Seit Ende April ist der Ötztal Radweg durchgehend befahrbar. Nach dem Abschluss der Hochwasser-Baustelle bei der Köfler Geraden und etlichen Optimierungen wurde der Komfort weiter gesteigert – etwa durch die Asphaltierung im Bereich AREA 47 im Spätherbst 2024 und geplante Arbeiten im Bereich Nösslach.

Parkraummanagement fördert Umstieg

Neue Verkehrsmodelle – wie das kontinuierlich erweiterte Parkraummanagement im Einklang mit der Ötztaler Mobilitätsstrategie – zeigen, dass Öffis auch für Tagesgäste zur attraktiven Alternative werden. Der Umstieg auf Rad und Bus ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch vielfach komfortabler und günstiger. Vorteil für die Kund:innen: Das Rad fährt in den halbstündlich verkehrenden Linienbussen (Linie 320 sowie Schnellbuslinien) mit gültigem Ticket nämlich gratis mit. Den hohen Stellenwert von Ötztaler im längsten Tiroler Seitental offenbart die Statistik: Über 2,7 Mio. Fahrgäste nutzten 2024 die Angebote des heimischen Mobilitätsdienstleisters.

Bike-Transport im Ötztal

  • 31.500 Fahrräder per Bus transportiert (2024)
  • Alle Busse auf der Linie 320 (Ötztal-Bahnhof – Obergurgl) im 30-Minuten-Takt mit Radanhänger unterwegs
  • Service-Design: Erklärvideos erleichtern Radanhänger-Nutzung

 

 

Strahlende Gesichter nach der gelungenen Veranstaltung „Alpenglühen“ auf der MS Schmittenhöhe. Von rechts: Dr. Erich Egger Vorstand der Schmittenhöhebahn AG, Mag. Karoline Edtstadler und Moderator Thomas Mussger sagen Danke für einen unvergesslichen Abend. © conny faistauer Fotoatelier

„Alpenglühen – Innovative Dialoge zu brennenden Themen“

Am Mittwoch, den 14. Mai 2025, fand auf der MS Schmittenhöhe eine weitere Ausgabe der etablierten Veranstaltungsreihe „Alpenglühen – Innovative Dialoge zu brennenden Themen“ statt. Die Schmittenhöhebahn AG und der Rotary Club Zell am See durften mit Mag. Karoline Edtstadler eine prominente und hochkarätige Persönlichkeit begrüßen. Unter dem Titel „Mag. Karoline Edtstadler – Persönlich“ gab sie den zahlreich erschienenen Gästen einen sehr persönlichen Einblick in ihren Werdegang und ihre Erfahrungen aus Politik, Justiz und Gesellschaft.

Vor rund 100 geladenen Gästen berichtete Edtstadler über ihren Werdegang von der Richterin zur Staatssekretärin, EU-Abgeordneten und Bundesministerin für EU und Verfassung. Besonders betonte sie ihre Erfahrungen beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und ihre Motivation, sich für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie einzusetzen. Großes Interesse galt ihrer Entscheidung, sich aus der Bundesregierung zurückzuziehen und neue berufliche Wege einzuschlagen. Seit Februar 2025 ist sie geschäftsführende Obfrau der Salzburger Volkspartei. In ihrer gewohnt klaren und nahbaren Art sprach sie über Beweggründe, Herausforderungen und ihre Zukunftsvisionen.

Die Veranstaltung bot den Gästen nicht nur einen tiefen Einblick in die politische Laufbahn von Mag. Edtstadler, sondern auch in ihre persönlichen Werte und Überzeugungen. Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG, begrüßte die Gäste zum Auftakt des Abends, der anschließend von Moderator Thomas Mussger in entspannter Atmosphäre auf dem Zeller See begleitet wurde.

„Alpenglühen“ ist eine angesehene Veranstaltungsreihe der Schmittenhöhebahn AG, die regelmäßig Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu aktuellen Themen einlädt. Ziel ist es, einen offenen Dialog zu fördern und den Gästen neue Perspektiven zu bieten.

 

 

 

Über MOUNTAINMANAGER

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