Die Seilbahnunternehmen in der Schweiz freuen sich über eine gute Wintersaison. © Seilbahnen Schweiz

Weiterhin sehr erfolgreiche Wintersaison

Die Wintersaison der Seilbahnbranche verläuft weiterhin sehr positiv. Nach einem außergewöhnlich guten Saisonstart mit sehr stark frequentierten Feiertagen zeigt sich auch die Sportferienzeit deutlich besser als im Vorjahr. Betrachtet man die bisherige Saison, waren seit Saisonstart bis Ende März durchschnittlich 12% mehr Gäste in den Schneesportgebieten als im Vorjahr und gar 20% mehr als im Fünfjahresschnitt. Insbesondere kleinere Unternehmen haben überdurchschnittlich profitiert.

Für das Saison-Monitoring wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) die Gästeanzahl (Ersteintritte) von über 120 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen erlauben eine Analyse vom Start der Wintersaison bis Ende März. Dank tagesgenauer Zutrittsdaten kann der Verband erstmals über Zeitabschnitte berichten, die nicht monatlich abgegrenzt sind.

Seilbahnen Schweiz ist sehr erfreut, dass nach der Feiertagsperiode (16. Dezember bis 15. Januar: +24%) nun auch die Sportferiensaison frequenzmäßig 10% besser abschneidet als im Vorjahr.

Diese Entwicklung zeichnete sich schon aufgrund der guten Buchungslage in vielen Destinationen für die Sportferien ab. Und nicht zuletzt das sehr gute Wetter an den Wochenenden und die anhaltend ausgezeichneten Pistenverhältnisse haben wesentlich zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Seilbahnen Schweiz betont, dass es sich in diesem Jahr um einen ausgesprochen trockenen Winter mit wenig Niederschlägen handelt. Die Gründe für die guten Pistenverhältnisse liegen in der qualitativ guten Pistengrundlage mit technisch produziertem Schnee und den relativ kalten Nächten bis Ende März.

Tiefer gelegene Regionen profitieren

Die Saisonanalyse zeigt, dass schweizweit von Saisonbeginn bis Ende März insgesamt 12% mehr Gäste mit Seilbahnen unterwegs waren. Vergleicht man den März isoliert mit dem März des Vorjahres, waren es gar 23% mehr Gäste. Ein Blick in die Regionen zeigt, dass alle Regionen das gute Ergebnis der Vergleichsperiode des Vorjahres halten oder verbessern konnten. Die Waadtländer und Freiburger Alpen (+29%), die Zentralschweiz (+20%), das Berner Oberland (+18%), die Ostschweiz (+14%) sowie das Tessin (+11%) weisen zweistellige Zuwachsraten auf. In tiefer gelegenen Regionen mit vielen kleinen Unternehmen sind die Zahlen noch besser, was zeigt, dass die Gäste diese Gebiete bei guten Schnee- und Pistenverhältnissen sehr schätzen. Auch das Wallis (+9%) und Graubünden (+3%) weisen positive Werte auf.

Kleine und mittlere Unternehmen als Gewinner

Eine weitere Analyse zeigt, dass kleinere Unternehmen (bis 2 Mio. CHF Personenverkehrsertrag) im Durchschnitt über 20% mehr Gäste hatten als in der Vergleichsperiode, mittlere Unternehmen (2-10 Mio. CHF) verzeichneten im Schnitt 18% mehr Gäste, während große Unternehmen (über 10 Mio. CHF) 8% mehr Gäste empfangen konnten.

«Kleinere Skigebiete haben gezeigt, dass sie den Gästen ein überzeugendes Angebot bieten können. Die kleineren und häufig tiefer gelegenen Skigebiete leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Nachwuchsförderung und werden vor allem von Familien sehr gern besucht», meint dann auch Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.

 

 

Riesenslalom der Extraklasse am Kitzsteinhorn Gletscher. © Zell am See-Kaprun Tourismus

Skischwung trifft Golfschwung

Sportliche Schwünge zwischen Gletscher, Berg und See: Die Ski&Golf Weltmeisterschaft vom 7. bis 11. Mai 2025 in Zell am See-Kaprun verspricht eine einzigartige Kombination des Ski- und Golfsports. Weltklasse-Athleten aus aller Welt treten in beiden Sportarten an, um den begehrten und einmaligen Titel des Ski&Golf Weltmeisters zu erobern.

Maes, Grugger & Co jagen eine neue Bestzeit

Den Auftakt der WM macht der Riesenslalom auf fast 3.000 Metern Seehöhe am Kitzsteinhorn-Gletscher. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Nationalparks Hohe Tauern müssen die Teilnehmer zum ersten Mal die richtige Linie wählen. Auf rund 40 Sekunden Rennzeit zeigen die WM-Teilnehmer ihr Skikönnen – und ihren schnellsten Schwung. In diesem Jahr gibt es zwei Favoriten auf die Bestzeit: Sam Maes, der quasi direkt vom Skiweltcupfinale in Sun Valley nach Zell am See-Kaprun kommt, sowie Hans Grugger, der zwar inzwischen in „Skipension“ ist, aber vier Weltcupsiege in seiner Rennkarriere verbuchen konnte. An die Bestzeiten von Bode Miller aus den Vorjahren werden weder Sam Maes noch Hans Grugger herankommen – denn die Rennstrecke wird um etwa zehn Sekunden verlängert.

Nach dem Skirennen wechselt der WM-Tross die Location und zum Golfclub Zell am See-Kaprun. Der einzige 36-Loch-Leading-Golf-Course der Alpen bietet mit seinem Blick auf das majestätische Kitzsteinhorn eine beeindruckende WM-Bühne. An zwei Turniertagen gilt es, nach dem schnellen Skischwung die besten Golfschwünge zu zeigen und nach dem Skirennen auch die Ideallinie auf den Putting Greens zu finden. Am Samstagnachmittag wird sich zeigen, welcher Skirennfahrer sein bestes Golf ausgepackt hat – oder welcher Golfprofi bzw. Single- Handicaper nach dem Skirennen die beste Aufholjagd auf dem Golfplatz hingelegt hat. Die besten Kombinierer werden sich Medaillen und WM-Titel sichern.

Das WM-Fieber steigt

So oder so erwischt jeden Teilnehmer das WM-Fieber – Tendenz steigend –, dank eines weltmeisterlichen Rahmenprogramms: von der feierlichen Eröffnung über Promi-Talks bis hin zu BBQ & Freibier, der glanzvollen Siegerehrung und das legendäre Après-Ski&Golf-WM-Party mit DJ und Saxophon-Klängen.

Die große Besonderheit der Ski&Golf WM ist die einzigartige Kombination zweier völlig unterschiedlicher Disziplinen: Sowohl im Riesenslalom am Gletscher als auch beim Golfturnier im Tal müssen die Teilnehmer sportliche Vielseitigkeit, Präzision und Konzentration unter Beweis stellen. Die Ergebnisse aus beiden Bewerben machen die Gesamtwertung aus – ein Erlebnis, das sportlich wie mental fordert. Auch in diesem Jahr werden wieder neben den Ski Profis, wie Hans Grugger und Sam Maes, Golfprofis, Unternehmer und prominente Gäste erwartet. Die Ski & Golf WM ist damit nicht nur ein sportliches Top-Event, sondern auch ein exklusiver Treffpunkt für die internationale Sport- und Business-Community – eingebettet zwischen Gletscher, Berg und See.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter: www.skigolfworldcup.com

 

 

Vor allem im Verleihgeschäft sind rasche Prozesse ein Muss. Das Duo avarics und Easyrent von WINTERSTEIGER bietet Anwendern einen erheblichen Mehrwert. © Wintersteiger

Retail Software advarics bei WINTERSTEIGER Sports neu im Vertrieb

WINTERSTEIGER Sports vertreibt seit Kurzem sofort die Retail Software advarics in den USA, Italien, der Schweiz Frankreich, Norwegen, Schweden und Kanada. Diese Partnerschaft markiert einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung des Einzelhandels.

WINTERSTEIGER Sports ist bekannt für seine optimalen Service- und Verleihlösungen im Ski- und Snowboardsport. Mit der Einführung von advarics erweitert das Unternehmen sein Portfolio um eine leistungsstarke ERP- und POS-Plattform, die speziell für den Sport- und Mode-Einzelhandel entwickelt wurde. advarics bietet eine cloud-basierte Lösung, die den gesamten Geschäftsprozess abdeckt – von der Bestandsverwaltung über die Rechnungsstellung bis hin zur Integration von E-Commerce-Plattformen. Die Software ist benutzerfreundlich, flexibel und reduziert Hardwarekosten erheblich.

Warum advarics?

  • Cloud-basiert: Zugriff auf Geschäftsdaten jederzeit und überall.
  • Modular und skalierbar: Anpassbar an die Bedürfnisse jedes Unternehmens.
  • Echtzeit-Daten: Sofortige Verfügbarkeit und Aktualität der Daten.
  • Benutzerfreundlich: Intuitive Oberfläche, leicht zu bedienen.

Ein unschlagbares Duo: advarics und Easyrent

Durch die Expertise von WINTERSTEIGER im Sport-Bereich und der Spezialisierung von advarics im Sport- und Mode-Einzelhandel versprechen sich beide Unternehmen große Vorteile. Die Kombination von advarics mit der Skiverleihsoftware Easyrent bietet Kunden einen erheblichen Mehrwert. Easyrent ermöglicht eine effiziente Verwaltung von Verleihvorgängen und Bestandskontrollen, nahtlos integriert in die advarics Plattform. Das Ergebnis: eine optimierte Bestandsverwaltung, verbesserte Kundenerfahrung und gesteigerte Effizienz.

Zukunftsweisende Partnerschaft

Diese Partnerschaft zwischen WINTERSTEIGER Sports und advarics unterstreicht das Engagement beider Unternehmen, innovative Lösungen für den Einzelhandel zu bieten. Durch die Integration modernster Technologien und die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden setzen sie neue Maßstäbe in der Branche. Kunden können sich auf eine nahtlose und effiziente Verwaltung ihrer Geschäftsprozesse freuen, die ihnen hilft, wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Marktposition zu stärken.

Dem zentralen Pistenrettungsdienst Kitzbühel stehen Skidoos, Akia, Defibrillatoren samt Beatmungsgerät, bestens ausgestattete Erste Hilfe Rucksäcke, Seilwinden und Bergeseile zur Verfügung. © Elisabeth Laiminger

Hohe Sicherheit im Skigebiet

Der zentrale Pistenrettungsdienst Kitzbühel sorgt für Sicherheit auf den Pisten von KitzSki. Dank des Modells der Selbstfinanzierung steht der Verein auch wirtschaftlich auf einer soliden Basis. Investiert wird in die Ausbildung und das Equipment der Pistenretter. Davon profitieren vor allem jene Einheimische und Gäste, die auf der Piste in eine Notlage geraten. Geholfen wird rasch, professionell und mit modernen Hilfsmitteln.

 Durchschnittlich sind an einem Wochenende in der Hauptsaison in etwa 25.000 Skifahrer im weitläufigen Skigebiet von KitzSki unterwegs. Davon benötigen im Schnitt täglich rund 15 Personen Hilfe von der Pistenrettung. Die Pistenretter bringen die Verunfallten in Sicherheit, leisten Erste Hilfe, koordinieren die Rettungskette, erfassen den jeweiligen Unfallhergang und dokumentieren die Unfallstelle.

Mag. Anton Bodner und Mag. Christian Wörister, Vorstandsduo der Bergbahn Kitzbühel, wissen um die Bedeutung von Sicherheit im Skigebiet und sind erfreut, dass die Zahl der Verunfallten sinkt. „Für unsere Urlaubsgäste und Einheimischen scheuen wir keine Anstrengungen, um ihnen ein höchstmögliches Maß an Sicherheit auf unseren Pisten zu bieten. Die Grundlage dafür sind ein durchdachtes Pistenleitsystem, großzügig angebrachte Pistenrandmarkierungen und – sollte doch etwas passieren – rasche und professionelle Hilfe im Ernstfall durch den zentralen Pistenrettungsdienst Kitzbühel“.

Zentraler Pistenrettungsdienst Kitzbühel feiert in der zu Ende gehenden Wintersaison das 50-jährige Jubiläum

Vor 1974 war die Bergrettung für die Hilfe auf den Pisten von Kitzbühel zuständig. Mit der wachsenden Zahl der Skigäste ist auch die Unfallhäufigkeit gestiegen. Die personellen Ressourcen der Bergrettung drohten zu erschöpfen, zumal sie sich zu diesem Zeitpunkt (wie auch heute) um zahlreiche andere Aufgaben kümmerte. Aus diesem Grund haben die Anrainergemeinden von KitzSki am 2. Februar 1974 beschlossen, die Pistenrettung als eigenständigen Verein („Zentraler Pistenrettungsdienst Kitzbühel“) zu etablieren, dem die Bergbahn Kitzbühel, die Anrainergemeinden, Kitzbühel Tourismus und der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – Brixental angehören.

Ing. Gerhard Eilenberger, Erster Vize-Bürgermeister von Kitzbühel, hat 2012 die Rolle des Obmanns dieses Vereins ehrenamtlich übernommen. Ihm ist es geglückt, die Finanzierung des Pistenrettungsdienstes Kitzbühel auf eine solide Basis zu stellen. „Mit dem Modell der Selbstfinanzierung ist es uns gelungen, eine qualitativ hochwertige Form der Pistenrettung anbieten zu können. Österreichweit verrechnen wir Bergetarife im untersten Bereich. Was wir einnehmen, investieren wir in die Ausbildung unserer Pistenretter und stellen ihnen ausgezeichnetes Equipment für ihre Einsätze zur Verfügung. Es ist technisch immer auf dem neuesten Stand“, freut sich Ing. Gerhard Eilenberger. Auch die Dienstkleidung muss passen, wenn man Wind und Wetter ausgesetzt ist. „Deshalb werden alle rund 20 Pistenretter für die kommende Wintersaison wieder neu eingekleidet.“

Helfen – die anspruchsvolle und zugleich erfüllende Aufgabe des Pistenretters

Die KitzSki Pistenretter werden sehr gut ausgebildet und bringen eine Reihe an wichtigen Charaktereigenschaften mit: Sie sind teamfähig, empathisch, resilient und freundlich. Wertschätzung in Form von Dankbarkeit erhalten sie vor allem von den Verunfallten. Harald Schill, Vertreter der Pistenretter, nimmt nahezu täglich wohlwollenden Worte entgegen. „In einer Notlage sind alle froh, wenn schnell geholfen wird. Das schweißt uns als Team zusammen, ebenso die Gewissheit, dass sich unsere Einsätze gelohnt haben“, ist Harald Schill überzeugt. Je nach Situation werden die Pistenretter auch von den Maschinisten und Beschneiern unterstützt. „Es ist ein schönes Miteinander, das uns persönlich, vor allem aber den Einheimischen und Gästen, zugutekommt.“

Zahlen, Daten und Fakten

Zwischen 11 und 13 Uhr passieren die meisten Unfälle, laut Statistik zählen vor allem 50- bis 70-jährige zu den Verunfallten. Die GPS-Daten der Unfallstellen werden aufgenommen, um zu analysieren, ob weitere Maßnahmen (z. B. Pistensicherung, Zusatz-Beschilderung oder Pistenkorrekturen) notwendig sind. 1.300 Einsätze bei rund 1,5 Millionen Erstzutritten ergeben pro Wintersaison eine sehr geringe Unfallquote. Das kann unter anderem auch auf die guten Pistenverhältnisse von KitzSki zurückgeführt werden.

 

 

Am 12. April 2025 fällt der Startschuss für eine neue, actiongeladene Bike-Saison in Saalfelden Leogang und dem Herzstück der Bike-Region: im Epic Bikepark Leogang. © rasolution GmbH

Mehr Trails, mehr Action – Saisonstart 2025 im Epic Bikepark Leogang

Der Countdown läuft! Am 12. April 2025 fällt der Startschuss für eine neue, actiongeladene Bike-Saison in Saalfelden Leogang und dem Herzstück der Bike-Region: im Epic Bikepark Leogang. Mit brandneuen Lines & Trails, spektakulären Events und gezielten Formaten für die weibliche Bike-Community verspricht 2025 jede Menge Spaß auf zwei Rädern. Vom ersten Flow-Erlebnis bis zur ultimativen Downhill-Challenge – die neue Saison bringt in Österreichs größter Bike-Region Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn noch mehr Abwechslung für alle Könnerstufen.

Ski oder Bike? In Saalfelden Leogang geht beides
In Saalfelden Leogang startet die Bikesaison früher denn je – und das mit einem besonderen Frühlingsprogramm: Vom 12. bis 21. April 2025 läuft am Asitz der kombinierte SKI & BIKE Betrieb. Wer will, zieht vormittags seine Schwünge im Schnee und rollt wenig später schon über die ersten geöffneten Lines im Epic Bikepark Leogang – oder eben in umgekehrter Reihenfolge. Frühlingstage, wie sie nur Saalfelden Leogang bieten kann.

Neue Strecken für jedes Level
Zum offiziellen Saisonstart am 9. Mai geht der Epic Bikepark Leogang dann in den Vollbetrieb über – mit neuen Strecken und aufregende Trailupdates. Ob Speed-Fan, Genussbiker oder Nachwuchsfahrer: Diese Saison bringt jede Menge Abwechslung auf den Berg. Und das Beste: Bis zum 9. November 2025 bleibt genügend Zeit, um die neuen Lines & Trails ausgiebig zu testen.

Diese vier frischen Highlights sorgen für Speed, Flow und technische Finesse:

  • T-LINE: Eine brandneue, rote Strecke zwischen Vali’s Hölle und Bongo Bongo, die mit spielerischen Sprüngen und Anliegern für Endorphinschübe sorgt.
  • GATEWAY: Die perfekte Einstiegslinie für alle, die sich mit sanften Kurven und Holzstegen an die Trails herantasten wollen. Auf 600 Metern bietet sie den idealen Übergang zur Steinberg Line.
  • BACK TO THE ROOTS: Der 1,3 Kilometer lange, schwarze Singletrail macht seinem Namen alle Ehre. Naturbelassen, technisch anspruchsvoll und mit knackigen Wurzelpassagen – genau das Richtige für alle, die eine echte Herausforderung suchen.
  • HANGOVER: Die neue schwarze Variante des Hangman 1 Trails sorgt für noch mehr Nervenkitzel und wurde von der Community selbst benannt.

Wie sehr die Bike-Community mit dem Epic Bikepark Leogang verbunden ist, zeigte das Instagram-Voting zur Namensgebung: Über 3.100 Stimmen wurden abgegeben – und mit „BACK TO THE ROOTS“ und „HANGOVER“ haben die Rider ihre neuen Lieblingslines selbst auf die Trailkarte gebracht.

Race-Action und Festival-Vibes – die Events 2025
Auch 2025 stehen in Saalfelden Leogang wieder einige große Bike-Events auf dem Programm – und den Auftakt macht ein echter Kracher. Vom 5. bis 8. Juni kehrt die WHOOP UCI Mountain Bike World Series zurück und bringt die internationale Elite des Mountainbike-Sports an den Start im Epic Bikepark Leogang. Auf den technisch anspruchsvollen Strecken messen sich die Athleten in Downhill, Cross-Country und Enduro – mittendrin die beiden heimischen Publikumslieblinge Vali Höll und Andreas Kolb, die alles geben werden, um auf heimischem Boden erneut zu glänzen. Fans dürfen sich auf Hochspannung pur, spektakuläre Action und eine Atmosphäre freuen, die ihresgleichen sucht.

Wer sich nicht nur vom Geschehen am Streckenrand mitreißen lassen, sondern auch selbst in die Pedale treten will, ist beim BIKE Festival Saalfelden Leogang vom 12. bis 14. September genau richtig. Die große Expo-Area am Fuße des Bikepark Leogangs wird zum Tummelplatz für alle Bike-Fans: Hier können die neuesten Modelle und Innovationen der Top-Marken direkt getestet werden. Workshops und geführte Ride-Outs mit Profis bieten die perfekte Gelegenheit, an der eigenen Technik zu feilen und mit Insider-Tipps neue Lines zu meistern. Spannende Challenges sorgen für den extra Adrenalinkick, während das einzigartige Community-Feeling das Festival zu einem absoluten Saison-Highlight macht. Nur wenige Wochen später heißt es: Start frei für die auner Austrian Gravity Series. Am 5. Oktober 2025 verspricht Saalfelden Leogang Downhill-Action für alle, die sich mit der Schwerkraft messen wollen.

Ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Verantwortung setzt die Community bei den Clean The Trail Days am 13. Juni, 25. Juli und 29. August. Gemeinsam werden dabei Abschnitte des Bikeparks gereinigt und gepflegt – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und den respektvollen Umgang mit der Natur.

Mit dem neuen RUSH 300 am 21. September 2025 bekommt Saalfelden Leogang 2025 ein Rennrad-Highlight der Extraklasse.  Auf 302 Kilometern und 3.425 Höhenmetern führt die Route durch die beeindruckende Alpenlandschaft des SalzburgerLandes – ein echtes Abenteuer für alle, die Ausdauer und Ausblick lieben.

Ladies, let’s shred!
Mountainbiken ist längst keine Männerdomäne mehr – immer mehr Frauen erobern die Trails. Der Epic Bikepark Leogang bietet mit speziellen Camps und Workshops für Frauen den idealen Rahmen dafür. Im Fokus stehen Fahrtechnik, Selbstvertrauen und der Spaß am gemeinsamen Biken. Ob erste Wurzelpassagen, mehr Flow im Gelände oder der Mut, Neues auszuprobieren – mit professionellem Coaching und echtem Teamspirit entstehen perfekte Bedingungen, um gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Jede Line zählt, jeder Fortschritt wird gefeiert.

Smarte Features für ein noch besseres Bike-Erlebnis
Wer sich frühzeitig für seinen Bike-Trip nach Saalfelden Leogang entscheidet, kann mit dem Online Bikebonus von attraktiven Vergünstigungen profitieren – dank dynamischem Preissystem lohnt sich frühes Buchen. Noch bequemer wird der Start in den Bike-Tag mit dem Smartphone-Ticket: Einfach online kaufen, aufs Handy laden und direkt durch die Drehkreuze – ganz ohne Anstehen.

Frühjahrsskifahren in Zauchensee. © Zauchensee Liftgesellschaft

Perfektes Genussskifahren zum Saisonfinale

Zu Ostern zeigt sich Zauchensee von seiner allerbesten Seite. Ganz entspannt die bestens präparierten Pisten hinunterfahren, auf den Sonnenterrassen der Hütten relaxen und sich mit einheimischen Spezialitäten verwöhnen lassen. Zum Saisonfinale bietet Zauchensee echte Schmankerl für Genießer:innen und Familien. Die Schneefälle in den letzten Tagen haben noch einmal für herrliche Pisten und Winterromantik gesorgt – g`scheit Skifahren auf Zauchenseer Art.

Dieses Jahr wird Frühjahrsskifahren in Zauchensee besonders attraktiv und das hat viele gute Gründe. Zum einen liegen die Osterfeiertage mit dem 20. und 21. April relativ spät, und auch die Lifte laufen noch bis zu diesem Zeitpunkt. In den letzten Tagen hat es noch einen Nachschlag an Pulverschnee gegeben. Nicht nur oben am Berg und auf den Pisten präsentiert sich Zauchensee in allerfeinster, blütenweißer Winterromantik. Auch in Zauchensee selbst hat der Neuschnee für eine herrliche Stimmung gesorgt. Nach dem letzten Schneefall vor wenigen Tagen folgen nun einige sonnenreiche Tage, welche die Gäste mit herrlichen Pisten und perfekten Bedingungen verwöhnen.

Frühjahrsskifahren ist eben Genussskifahren. Oder wie die Zauchenseer sagen: g`scheit Skifahren. Darauf können sich die Gäste, die sich das Vergnügen gönnen, bis Ostern auf den Pisten unterwegs zu sein, wirklich freuen. Auch die legendäre Weltcupabfahrt auf dem Gamskogel, wo sich seit Jahrzehnten die schnellsten Skidamen der Welt messen, ist ein sportliches Highlight. Was das Skifahren in Zauchensee noch so begehrenswert macht, ist die schneesichere Lage bis auf knapp 2.000 Meter Höhe.

Perfekte Skitage mit einem Bergfrühstück am Gamskogel

Der Frühjahrsskilauf in Zauchensee hat noch weitere Highlights. Einkehrschwünge sind bei den milden Temperaturen und den schon recht kraftvollen Sonnenstrahlen besonders angenehm. Zwischendurch auf den Sonnenterrassen einen Stopp einlegen, sich stärken und gepflegt relaxen bis zur nächsten Abfahrt. In diesem Winter hat Zauchensee eine neue genussvolle Attraktion: Jeden Sonntag bis 20. April erhalten Gäste von 9:00 bis 11:00 Uhr das herzhafte Bergfrühstück auf der Gamskogelhütte, das online unter www.zauchensee.at/gamskogel-bergfruehstueck gebucht werden kann. Das lässt sich auchperfekt kombinieren mit dem frühen Start der Gamskogelbahn I von Zauchensee oder dem Highliner I und II von Flachauwinkl direkt an der Ausfahrt der Tauernautobahn ab 8:00 Uhr.

Das Bergfrühstück können übrigens auch Fußgänger:innen genießen, die mit der Bahn von Zauchensee hochfahren und dies mit einer Winterwanderung kombinieren.

Beste Unterhaltung für Jung und Alt

Gute Laune garantieren die Konzerte der „New Orleans Dixielandband“ mit Frontmann Wolfgang Friedrich, die bis 04. April in Zauchensee auf Skihütten und in Hotels auftritt. Den kleinen Skifahrern wird auch viel geboten. Es gibt leichte, übersichtliche Übungslifte mit Förderbändern und Tellerliften, Zauchi`s Kinderland mit Abenteuer-Parcours und Zauberteppichen und den Familypark am Rosskopf für kleine und große Wintersportler:innen mit Jumps, Rainbows und Obstacles. Was die Eltern freut: Mit der Osterfamilienaktion wird kräftig gespart. Mit dem Kauf eines Sechs-Tages-Skipasses mindestens eines Elternteils fahren Kinder bis 15 Jahre (Jahrgang 2009 und jünger) gratis.

Von der Tauernautobahn direkt auf die Piste

Von der Autobahnausfahrt Flachauwinkl auf der A10 sind es gerade einmal 700 Meter bis zur Talstation. Auto parken, Ski und Stöcke dazu und dann geht es direkt zur Talstation in die moderne Kabinenbahn Highliner I. Zusammen mit der anschließenden Sechser-Sesselbahn Highliner II schwebt man in wenigen Minuten ganz hinauf und mitten in den Pulverschnee. Rechts der Gamskogel, links der Rosskopf und rundherum herrliche Abfahrten.

 

 

 

Ein Gewinn für alle Beteiligten: Die Teilnahme bei Sölden sucht das Gastro Supertalent. © Ötztal Tourismus / Lukas Kirchgasser

Sölden als Bühne für junge Gastro-Talente

Das Ötztal wurde erneut zum Treffpunkt für junge Talente aus der heimischen Tourismusausbildung. Sechs Schulen aus ganz Österreich beteiligten sich bei „Sölden sucht das Gastro Supertalent“. In den drei Disziplinen Küche, Service und Marketing traten die insgesamt 36 Schüler:innen in Teams gegeneinander an – mit innovativen Ideen, Einsatz und viel Eigenverantwortung. Der begehrte Titel blieb 2025 in Tirol und ging an die Tourismusschulen am Wilden Kaiser. Auf dem zweiten Platz landete die Gastgewerbefachschule Wien, gefolgt von der Tourismusschule Bludenz.

Die Veranstaltung stellte die Schüler:innen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Sie planten Menüs, führten Service-Abläufe durch und präsentierten ihre innovativen Marketingkonzepte – und das unter realen Bedingungen inklusive Zeitdruck. Dabei geht es nicht um Showeffekte, sondern um solides Handwerk, Teamarbeit und lösungsorientiertes Denken. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Fachkräfte im Tourismus sichtbar zu machen und ihnen eine würdige Bühne zu geben, auf der ihr Können gewürdigt wird. Dies untermauert die hochkarätige Zusammensetzung der Fachjury mit bekannten Namen, u.a. dem Zweihauben-Koch Stefan Lenz aus Vorarlberg oder seinem Kollegen Peter Fankhauser aus dem Zillertal, der einen Michelin Stern trägt. „Ich halte es für wichtig, dass man junge Menschen und die Tourismusberufe ins Rampenlicht stellt. Sölden ist damit ein Vorbild für alle anderen“, so Spitzenkoch Stefan Lenz. Für Begeisterung sorgte zudem die Präsenz von Stars aus dem Sport- und Social-Media-Bereich. Neben Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen, der mit den Schüler:innen nach dem Wettbewerbstag auf die Pisten von Sölden startete, war auch Influencer Nathan Goldblat vor Ort. Neben erfüllten Selfie-Wünschen berichtete der Instagram-Star mit mehr als 600.000 Follower:innen über seinen (Online)-Alltag.

Tiroler Sieger:innen

Nach dem Triumph der Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel aus Landeck im Vorjahr ging der erste Platz auch heuer nach Tirol. Das Team der Tourismusschulen am Wilden Kaiser überzeugte gesamtheitlich in allen Kategorien mit einem durchdachten Menü, einem gut eingespielten Serviceteam und überzeugenden Marketingideen wie Social-Media-Kampagnen bis hin zu Portalen mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz.  Platz zwei ging an die Gastgewerbefachschule Wien, gefolgt von den Tourismusschulen Bludenz, die heuer erstmals teilnahm. Mit der weitesten Anreise durfte sich die Tourismus- und Hotelfachschule aus dem burgenländischen Oberwart über den Tagessieg des Küchenteams freuen. „Die Veranstaltung ist eine einzigartige Plattform für junge Schüler:innen und Sölden bereitet ihnen damit eine super Bühne, die wir ihnen im Alltag nicht bieten können“, so Hermann Wachter, Lehrer an den Tourismusschulen Bludenz. Samuel Jordan aus Längenfeld und Fabian Frischmannaus Tumpen bestritten für die Berufsschule Landeck den Wettbewerb in der Küche. „Wenn man Kreativität liebt, dann ist die Gastronomie, insbesondere die Küche, eine erfüllende Herausforderung“, sind sich die beiden Ötztaler Jungköche einig in Sachen Berufswahl. Mit einem eigens für den Wettbewerb erstellten Buch mit dem Titel „Die Ötztaler Jungs“ demonstrierten sie diesen Ansatz eindrücklich.

Sölden investiert in den Nachwuchs

Der Wettbewerb ist Teil einer größeren Idee: Sölden will junge Menschen stärken – nicht nur als Gäste, sondern als Gestalter:innen der Branche. Seit dem Start 2023 hat sich das Format etabliert und weiterentwickelt. „Es ist eine Freude zu sehen, wie motiviert die jungen Leute beim Wettbewerb mitmachen. Diese Haltung bestärkt uns, dass wir eine derartige Veranstaltung ins Leben gerufen haben“, so Angelika Falkner, Gastgeberin im 5-Sterne-Hotel Das Central und Leiterin der Arbeitsgruppe „Destination Employer Branding“ des Projekts Zukunft Sölden. Großen Respekt dafür zollt Alois Rainer, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol. „Wenn wir mehr touristische Regionen hätten, die sich so ins Zeug legen, dann wäre das für die gesamte Branche gut. Bei Sölden sucht das Gastro Supertalent wird die Arbeit im Tourismus auf ein anderes Niveau gehoben“, betont Rainer.

 

 

 

 

2x Gold und 1 x Bronze für Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau bei der Progress Out of Home Jahres Trophy 2024. Foto: Progress Werbung / Thomas Steinlechner

Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau: Dynamik und Branding brachten den Sieg

Der Trend bei den Gewinnersujets der Progress Out of Home Trophy des Jahres 2024 war klar: Digitalisierung und klares Branding in Kombination mit einer Werbefläche, die die Message unterstützt.

Am 25. März wurden im Medicent Innsbruck die Progress Out of Home Jahrestrophies feierlich verliehen. Tausende Interessierte haben für die besten Out of Home Kampagnen in Tirol online abgestimmt. Im Rahmen der Preisverleihung wurden nun Kund:innen und Agenturen mit den beliebten roten Trophy-Kugeln und Urkunden für die besten Werbesujets des Jahres 2024 ausgezeichnet. „Wir sehen auch im Publikumsvoting, dass klares Branding in Kombination mit einem die Message unterstreichenden Werbemedium fast immer das Rennen macht“, fasst Fred Kendlbacher, Geschäftsführer der Progress Werbung, die gemeinsamen Nenner der Siegersujets zusammen. Die prämierten Sujets und Kampagnen des Jahres 2024 wurden ganztägig via Progress Out of Home Medien den Kund:innen, Agenturen und der Fachpresse präsentiert.

Kongruenz überzeugt
Die Progress Out of Home Trophy ist eine Initiative der Progress Werbung und mittlerweile eine begehrte und renommierte Auszeichnung für die Werbewirtschaft und Agenturen. Aus den zwölf monatsbesten Sujets wurden auch dieses Jahr die Sieger:innen in fünf Kategorien mittels Publikumsvoting gekürt. Die Kategorien 2024 waren: Digital Out of Home, Transport Media, City Light, Großfläche analog und Innovative & Ambient Media. Peter Buglas, Regionalmanager der Progress Tirol, ist begeistert von den Auszeichnungen: „Die Publikumswahl bestätigt, dass den Zielgruppen Kongruenz enorm wichtig ist“ und Dominik Sobota, Mitglied der Geschäftsleitung der Progress Werbung, ergänzt: „Wenn der Werbeträger und die Message zusammenpassen, dann überzeugt das einfach.“

Auszeichnungen:  

City Light

1. Platz: Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau, 4 Berge 2 Täler 1 Skierlebnis

Innovative & Ambient Media     
1. Platz : Alpbacher Bergbahn mit den Bergerlebnissen im Alpbachtal, JUPPI ZAUBERWALD

3. Platz : Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau, Familienpass – BONUS FÜR TIROLER FAMILIEN

 

 

Die MERAN 2000 Bergbahn AG hat einen strategischen Nachhaltigkeitsprozess gestartet. Kürzlich wurden die ersten Ergebnisse dazu veröffentlicht. © Manuel Kottersteger

MERAN 2000 veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Den Lebensraum Berg schützen und die Resilienz des Gebietes gegenüber den Umwelt-
Herausforderungen stärken: Mit diesem zentralen Anliegen hat die Meran 2000 Bergbahnen AG einen strategischen Nachhaltigkeitsprozess gestartet, in dem Ziele und Maßnahmen für eine zukunftsfähige Ausrichtung des Unternehmens definiert wurden. Am 24. März wurden die Ergebnisse im ersten Nachhaltigkeitsbericht von Meran 2000 veröffentlicht, mit dem ein erster wichtiger Schritt für die laufende Entwicklung gemacht wurde.

Der interne Prozess wurde im Herbst 2023 vom Präsidenten der Meran 2000 Bergbahnen AG,
Andreas Zanier, angestoßen und floss bald darauf in einen offiziellen, strategischen und
bereichsübergreifenden Nachhaltigkeitsprozess im Unternehmen ein. Dabei sollten alle
Themenbereiche und eventuell Maßnahmen unter den Perspektiven Ökologie, Ökonomie,
Soziales, Governance und Kundenorientierung ausgerichtet werden. Diese bilden das Dach, unter
dem zusammen mit dem Terra Institute im Herbst 2024 die Entwicklung einer ganzheitlichen
Strategie gestartet ist. „Der Prozess zur Strategie umfasste auch Dialoge und Ideensammlungen
mit dem Verwaltungsrat der Gesellschaft und den Stakeholdern, wie den Aktionärsgemeinden,
Tourismusvereinen, Alpenvereinen und Partnern im Gebiet. Der Austausch mit ihnen soll weiter
fortgeführt werden, denn Nachhaltigkeit kann nur als Gemeinschaftsprojekt gelingen“, so Andreas
Zanier. „Wir müssen zusammen an einem Strang ziehen, um unseren Hausberg zu erhalten und
dessen Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten.“

Pistenpräpapiergeräte auf HVO-Diesel umgestellt

Auf der Grundlage der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele SDGs wurde schließlich ein Strategiepapier für
den Zeitraum 2024 bis 2030 ausgearbeitet, wobei die Chancen und Risiken für die
Geschäftstätigkeit sowie deren Auswirkungen identifiziert und nach Wichtigkeit priorisiert
wurden. Auf dieser Basis wurden relevante Handlungsfelder samt entsprechender Ziele und
Maßnahmen definiert. „Es sind Maßnahmen kleinerer und größerer Art – von
Sensibilisierungsprojekten wie Müllsammelaktionen, die auf Bewusstseinsschärfung zielen, bis zu
energetischen Einsparungen und anderen messbaren Emissionsreduzierungen. Um ein Bespiel zu
nennen: Mit Beginn der Wintersaison 2024/2025 wurde der gesamte Diesel-Fuhrpark im Gebiet,
der auch alle Pistenpräpapiergeräte umfasst, auf HVO-Diesel umgestellt, der zu 100 Prozent aus
erneuerbaren Rohstoffen wie Abfällen und Reststoffen hergestellt wird und dessen nachhaltige
Beschaffungspraktiken genau beobachtet werden. Die Effizienz des Treibstoffs ist dieselbe, er erzeugt nur weniger Ruß, Geruchsbelästigung und ist bei Kontakt mit dem Boden und der Haut
weniger schädlich als sein fossiler Vorgänger“, so Geschäftsführer Paul Jakomet. Neben dem
Umstieg auf HVO-Diesel wird der Umstieg des Fuhrparks auf elektrischen Antrieb gefördert: Im
Moment wird ein elektrisches Pistenpräpariergerät der Marke Xelom über drei Jahre getestet.
Innerhalb März wird zudem ein elektrischer Motorschlitten im Gebiet geprobt. Ein Fahrzeug, das
bereits angekauft wurde, ist ein E-Quad, der für kleinere Transporte genutzt wird.
Die Themenfelder umfassen auch Bereiche wie die Unternehmensethik und -transparenz sowie ein
nachhaltig motivierendes und sicheres Arbeitsumfeld für Mitarbeiter:innen. „Bestimmte ethische
Vorgaben und Standards sind in unserem Sektor arbeitsrechtlich gut geregelt“, so Zanier. „Aber
natürlich bedeutet Nachhaltigkeit auch, die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben, oder
Arbeit und Familie weiter auszubauen, um den Mitarbeiter:innen – das Kapital eines jeden
Unternehmens – eine langfristige, attraktive Mitarbeit im Unternehmen zu ermöglichen.“

Zeitgleich, während der Konzeption der Strategie, wurden die Emissionsdaten des Jahres 2023
gesammelt und in das Tool Terra Footprint powered by Earth Check von Terra Institute eingepflegt.
Im Laufe der Jahre wird sich somit ein Vergleich im Verbrauch und in der Ersparnis von Ressourcen
zeigen, der als Richtwert für die Rechtfertigung, Lenkung und Messung zukünftiger Maßnahmen
dienen wird.
In die Strategie wurden dann die Struktur und Identität des Unternehmens sowie der Ist-Zustand
und die bereits umgesetzten Projekte eingearbeitet. „Nun sind wir stolz, den ersten
Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2024 zu veröffentlichen. Dies ist eine hervorragende
Grundlage, mit der die eigentliche Arbeit an unserer Entwicklung nun weitergeführt wird. Er ist die
Basis, mit welcher zukünftige Entscheidungen getroffen und Projekte geplant werden“, resümiert
Zanier. „Der Prozess hat so viele Themen und Bereiche angestoßen und es ist eine Genugtuung,
hier einen langfristigen Beitrag zu leisten. Ich freue mich sehr, dass wir hier den Umgang mit
unserer wertvollsten Ressource – dem Berg – festgelegt haben und damit unseren Claim in die
Zukunft tragen können: Das Schönste erlebst du draußen.“

Tourismus Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sieht den Wintertourismus weiterhin als tragende Säule für Österreich. © BM für Arbeit & Wirtschaft

Tourismus-Staatssekretärin Zehetner: Wintertourismus bleibt starker Wirtschaftsfaktor

Die heute veröffentlichten Nächtigungszahlen von Statistik Austria zeigen: Der Tourismus bleibt ein zentraler Stabilitätsfaktor für den Wirtschaftsstandort Österreich. Die Wintersaison 2024/2025 liegt mit über 51 Millionen Nächtigungen weiterhin auf einem starken Niveau – auch wenn der Februar einen deutlichen Dämpfer brachte.

„Die Zahlen bestätigen: Unser Tourismus ist nach wie vor ein wirtschaftlicher Kraftanker – gerade im Winter. Doch die Eintrübung im Februar nehmen wir sehr ernst“, betont Staatssekretärin für Tourismus Elisabeth Zehetner.

Mit 17,15 Millionen Nächtigungen verzeichnete der Februar 2025 ein Minus von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gründe dafür sind unter anderem das fehlende Schaltjahr sowie die bayerischen und niederländischen Ferien, die heuer erst im März stattfinden. „Wir reden hier nicht von einem strukturellen Rückgang, sondern von einem saisonalen Effekt. Trotzdem: Solche Schwankungen zeigen, wie wichtig gezielte Maßnahmen zur Stärkung des Wintertourismus sind – gerade in Zeiten des Klimawandels und sich verändernder Reisegewohnheiten“, so Zehetner.

Positiv stimmt der Blick auf die gesamte bisherige Wintersaison: Von November bis Februar wurden 51,35 Millionen Übernachtungen gezählt – ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich: Die Nächtigungen von Gästen aus dem Inland stiegen um 3,5 Prozent.

Zehetner kündigt an, die Herausforderungen rund um die touristischen Schwankungen im Rahmen der Weiterentwicklung des Plan T – der nationalen Tourismusstrategie – aktiv anzugehen: „Wir werden Problemfelder klar benennen und dort ansetzen, wo es notwendig ist: bei der Angebotsentwicklung, bei der Anpassung an neue Gästebedürfnisse und beim Schulterschluss von Tourismus und Regionen.“

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