Die Tiroler Schulskiaktion „Skifahr’n“ wird von den Kindern bzw. ihren Eltern offenbar gut angenommen. © ORF Tirol

Tiroler Kinder lieben das Skifahren

Die Tiroler Schulskiaktion „Skifahr’n“ wird von den Kindern bzw. ihren Eltern offenbar gut angenommen. In den vergangenen Wochen haben mehr als 870 Schulklassen die vergünstigten Angebote in den Skigebieten wahrgenommen. Das sei ein Rekord, teilte die Tiroler Wirtschaftskammer kürzlich mit.

In der laufenden Wintersaison 2024/25 haben mit Stand 24. Februar 874 Tiroler Schulklassen teilgenommen und insgesamt 89.156 Skitage verbracht, so viele wie noch nie. Die Initiative wird von den Tiroler Seilbahnen, dem Land Tirol und der Bildungsdirektion für Tirol getragen und zusätzlich von „Sport 2.000 Rent“ unterstützt. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen den Wintersport zu ermöglichen und das zu besonders günstigen Konditionen.

Günstig Skifahren für Junge

Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 9. Schulstufe bekommen die Skitickets in der Aktionswoche gratis, die 10. bis 13. Schulstufe zahlen pro Jugendlichen und Tag fünf Euro. Das finanziert die Fachgruppe der Tiroler Seilbahnen. Wenn Kinder und Jugendliche keine eigene Ausrüstung haben, ist das auch kein Problem. Für acht Euro können sie das Equipment ausleihen. Das zahlt Sport 2.000. Und die Anreise mit den Bussen übernimmt bis zu 500 Euro pro Klasse und Schuljahr das Schulsportservice des Landes Tirol.

Skifahren früh lernen

„Diese Initiative ermöglicht es allen Schülerinnen und Schülern, das Skifahren bereits im Kindesalter zu erlernen und unvergessliche Erlebnisse im Schnee zu sammeln. Durch die kostenlose bzw. stark vergünstigte Bereitstellung der Skitickets leisten unsere 67 teilnehmenden Bergbahnen jährlich einen Beitrag von über zwei Mio. Euro,“ betonte Reinhard Klier, Sprecher der Tiroler Seilbahnen und ergänzte: „Die Tiroler Seilbahnen setzen sich nicht nur für beste Bedingungen für Urlaubsgäste ein, sondern engagieren sich auch gezielt für den Nachwuchs im eigenen Land.“

Seit heuer leistet auch das Schulsportservice des Landes Tirol mit rund 650.000 Euro einen wesentlichen finanziellen Beitrag zum Erfolg der Schulskiaktion. Neben Skikurskosten wurden damit vor allem große Teile der Fahrtkosten abgedeckt. So konnte zum einen den Schulen ein Rundum-Sorglos-Paket geboten und zum anderen die nachhaltige öffentliche Anreise zu den Skitagen massiv gestärkt werden.

Mit den Öffis zum Skifahren

Die Aktion wird außerdem durch die geförderte Anreise mit Bussen einheimischer Unternehmen sowie einer Förderung von Skilehrerinnen und Skilehrern zur Unterstützung für die Lehrpersonen abgerundet, hieß es in der Aussendung der Tiroler Wirtschaftskammer.

Das Pilotprojekt „Schwimmende PV-Anlage“ auf der Planai soll neue Erkenntnisse für die Weiterentwicklung liefern. V. l.:. Jay Joubert – SolOcean, Thomas Pitzer und Georg Knauß – Planai, Marcus Ramsauer und Peter Dolfuss – Tele-Haase. ©Harald Steiner

Schwimmende PV-Anlage auf der Planai

Die Planai-Hochwurzen-Bahnen verfolgen ein ambitioniertes Ziel: Bis 2029 sollen 16 % des eigenen Strombedarfs durch selbst erzeugte erneuerbare Energie gedeckt werden. Im Rahmen eines umfassenden Photovoltaikkonzepts werden jedes Jahr neue Projekte auf geeigneten Flächen realisiert. Dabei zeigt sich das Unternehmen offen für innovative Ansätze, wie ein aktuelles Pilotprojekt für eine schwimmende Photovoltaik-Anlage auf einem Speicherteich der Planai zeigt.

Nachdem bereits im Jänner die ersten fünf – speziell für die Anforderungen im Hochgebirge entwickelten – Paneele montiert wurden, folgte Anfang März die Erweiterung auf insgesamt zehn Paneele mit einer Gesamtleistung von 6 kW. Im Testzeitraum bis Ende März stehen die Auswirkungen extremer alpiner Wetterbedingungen im Fokus. Besonderes Augenmerk gilt der Widerstandsfähigkeit der Schwimmkörper gegenüber Eisbildung, Schneedruck und Schmelzwasser. „Als Vorreiter im Bereich Photovoltaik-Ausbau sind wir offen für innovative Lösungen, die unsere Vision einer nachhaltigen Energiezukunft vorantreiben. Mit dem Pilotprojekt der schwimmenden PV-Anlage erhoffen wir uns wertvolle Erkenntnisse, welche Potenziale diese Technologie für die Zukunft der erneuerbaren Energie im Gebirgsklima bietet“, so Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen.

Diese in Österreich neu entwickelte, patentierte Technologie von SolOcean in Zusammenarbeit mit Stonehill, eröffnet neue Möglichkeiten zur Erzeugung von Photovoltaik-Strom im alpinen Bereich. In Verbindung mit dem Messtechnik-Produzenten TELE Haase wird diese innovative Lösung weiter optimiert, um den besonderen Herausforderungen der alpinen Region gerecht zu werden.

 

 

Der Seen-Lauf 2025 verspricht ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein. Foto: TVB Tannheimer Tal/Rolf Marke

Seen-Lauf am 31. Mai im Tannheimer Tal

Endlich ist es wieder so weit: Der Seen-Lauf 2025 steht in den Startlöchern. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre dürfen sich Läufer:innen aller Altersklassen erneut auf ein unvergessliches Sporterlebnis im Tannheimer Tal freuen. Am Samstag, 31. Mai, heißt es wieder: gemeinsam an die Startlinie und Ausdauer sowie Willenskraft unter Beweis stellen – inmitten einer traumhaften Bergkulisse.

 Ein Tag voller Sport, Natur und Gemeinschaft

Der traditionsreiche Seen-Lauf bietet eine perfekte Kombination aus sportlicher Herausforderung und Naturgenuss. Das Organisationsteam rechnet in diesem Jahr mit bis zu 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich auf Strecken unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade freuen dürfen. Start und Ziel befinden sich am Sportcenter Nesselwängle, von wo aus sich die Läufer:innen je nach persönlicher Vorliebe für eine der malerischen Routen entscheiden können.

Zu den Highlights zählt der 23 Kilometer lange Hauptlauf, der um den Haldensee, durch Tannheim und zum Naturschutzgebiet Vilsalpsee führt. Dieser ist besonders auf alle ambitionierten Hobby- sowie Langstreckenläuferinnen und -läufer ausgelegt und führt durch eine atemberaubende Landschaft. Unterwegs stehen je nach Streckenlänge bis zu sieben Verpflegungsstationen bereit.

Ein Programm für die ganze Familie

Auch die jungen Sportler:innen kommen nicht zu kurz: Das beliebte Kids-Programm bietet einen Schülerlauf (drei Kilometer) und Hindernisläufe für Kinder über 500 oder 1.000 Meter. Gemeinsam mit Freunden oder neuen Bekanntschaften können Kinder erste Lauferfahrungen sammeln und die Freude an Bewegung in der Natur entdecken.

Für die Erwachsenen gibt es neben den klassischen Läufen über 10 oder 23 Kilometer eine 8 Kilometer lange Nordic-Walking-Runde – ideal für alle, die es lieber etwas gemütlicher Angehen lassen möchten. Zusätzlich bereichern in diesem Jahr zwei neue Trailrunning-Strecken das Event: Der 3 Hütten Trail S (12,5 Kilometer, 700 Höhenmeter) und der 6 Hütten Trail L (25 Kilometer, 1.400 Höhenmeter) versprechen spektakuläre Ausblicke und bieten sportliche Herausforderungen für Einsteiger:innen und Erfahrene. Start- und Zielort ist jeweils das Sportcenter Nesselwängle. Von dort aus führt die Strecke über das Gimpelhaus, die Tannheimer Hütte, die Schneetalalm sowie beim 6 Hütten Trail L noch zusätzlich über den Haldensee, die Gräner Ödenalpe, die Edenalpe Nesselwängle und zur Krinnenalpe. Trailrunning-Fans können sich bei den neuen Strecken auf einen guten Mix aus steilen Anstiegen und technischen Passagen freuen.

Schnell sein lohnt sich

Wer sich bis Mittwoch, 30. April, anmeldet, kann bei der Startgebühr sparen. Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, sich bis Freitag, 30. Mai, je nach Verfügbarkeit noch das exklusive Startpaket zu sichern – unter anderem mit Produkten von Xenofit. Die Anmeldung und Bezahlung erfolgen bequem online über die Website des Seen-Laufs. Am Event-Tag können Starter:innen ihre Startnummern und Pakete ab 9 Uhr abholen. Kurzentschlossene haben zudem die Möglichkeit, sich vor Ort nachzumelden.

 

Die Gemeindealpe Mitterbach in Niederösterreich blickt auf eine erfolgreiche Wintersaisoin zurück. ©Bergbahnen Mitterbach/Lindmoser

Gemeindealpe Mitterbach zieht Bilanz der Wintersaison 2024/25

Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen und der anhaltend warmen Witterung wurde die Wintersaison 2024/25 der Gemeindealpe Mitterbach (Niederösterreich) am 2. März beendet. Die Bilanz der abgelaufenen Saison ist sehr zufriedenstellend.

„In dieser Wintersaison haben 28.500 Fahrgäste die Angebote und das erholsame Natur- und Bergerlebnis der Gemeindealpe Mitterbach genutzt. Dieses deutliche Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr bestätigt uns darin, dass die Investitionen in unsere Mobilitätsangebote für Alltag und Freizeit wichtig und richtig sind“, informiert NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

Das blau-gelbe Skigebiet zählt zu den beliebtesten Wintersportzielen der Niederösterreicher. Um das Sporterlebnis auf gewohnt hohem Niveau zu halten, hat die Gemeindealpe Mitterbach im vergangenen Jahr in die zukunftsfitte Umrüstung der Liftanlage investiert und lockt Skifahrer sowie Tourengeher zudem mit attraktiven Kombiangeboten mit der Mariazellerbahn. Durch die milden Temperaturen der letzten Wochen kündigt sich nun der Frühling im Skigebiet an. „Wir achten jedes Jahr darauf, witterungsangepasst zu agieren, um einen möglichst kosteneffizienten Betrieb der Seilbahnen und der Beschneiung zu gewährleisten. Das bedeutet, dass wir gegebenenfalls bei zu hohen Plusgraden nicht beschneien oder bei Schlechtwetter geschlossen halten. Mit dem Ende der Wintersaison dürfen wir uns nun auf den kommenden Bergsommer freuen“, ergänzen die NÖVOG Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl.

Die Sommersaison 2025 startet auf der Gemeindealpe Mitterbach am 10. Mai. Ab Juli 2025 erwartet die Gäste zudem ein völlig neues Sommerangebot: ein Outdoor Mountain Escape Spiel. Von der Mittelstation bis zum Gipfel gilt es, für die Spieler Rätsel zu lösen und Hinweise zu finden, um so das „Geheimnis der Gemeindealpe“ zu enthüllen.

Mit dabei ist auch wieder die weltgrößte Mountaincart-Flotte für große und kleine Actionfreunde, Erholungssuchende genießen hingegen ein entspanntes Gipfelerlebnis in den Sonnenliegen. Im Bergrestaurant Terzerhaus erwartet die Gäste bodenständige Küche, eine weitläufige Sonnenterrasse und die gemütliche Stube mit Panoramablick auf die umliegenden Gipfelketten.

GD10 Cotch. Foto: LEITNER

LEITNER in Frankreich und Osteuropa

Ein Mix aus Komfort- und Effizienzsteigerung bildet die Basis für die Aktivitäten von LEITNER in Frankreich und Osteuropa. Dabei kann sich das Unternehmen auf einen zukunftsweisenden Auftrag eines Neukunden sowie über prestigeträchtige Projekte in bekannten Wintersport-Destinationen freuen. Im Zentrum steht dabei der smarte und nachhaltige Umgang mit bestehenden Ressourcen sowie der Einsatz modernster und effizienter Seilbahntechnik.

Der Auftrag zum Bau einer neuen 10er-Kabinenbahn inklusive der Möglichkeit zum Biketransport im französischen Skigebiet Gourette, markierte die Premiere der Zusammenarbeit des Betreibers mit dem italienischen Seilbahnhersteller LEITNER. Im Rahmen dieser umfassenden Restrukturierung der Liftinfrastruktur entstand die GD10 „Cotch“ auf der Trasse einer ausgedienten 6er-Sesselbahn und befördert nun mit 24 Premium Kabinen Diamond EVO bis zu 2.000 Personen pro Stunde bis zum Bergrestaurant Snowk’fé auf 1.610 Metern Höhe.

Bereits 2022 realisierte LEITNER im französischen Skigebiet La Forêt Blanche auf der Seite von Vars, zwei leistungsstarke 6er-Sesselbahnen. Nun folgte 2024 der Bau einer weiteren Anlage gleichen Typs auf der Seite von Risoul: Die CD6 „Homme de Pierre“ ersetzt mit der 3er-Sesselbahn „Césier“ und dem Schlepplift „Homme de Pierre“ gleich zwei bestehende Anlagen und ist unter anderem mit Einzelfußrastern und Bikehalterungen ausgestattet. Die Anlage befördert bis zu 2.400 Personen pro Stunde und stellt damit eine noch schnellere Anbindung an die Bergstation in 2.376 Metern Höhe sicher.

Auch in Font Romeu im Arrondissement Prades stehen die Zeichen auf einem Plus an Leistung und Sicherheit: Mit der Entscheidung für die Errichtung einer neuen fixgeklemmten 4er-Sesselbahn samt KidStop erhöht sich die Förderkapazität auf der 638 Meter langen Strecke auf 2.000 Personen pro Stunde.

Sieben neue LEITNER-Anlagen in Osteuropas Skiregionen

Das slowakische Skigebiet Bachledka Ski & Sun investierte in eine neue 6er-Sesselbahn mit LEITNER DirectDrive. Die CD6C „Franková“ wertet das beliebte Familienskigebiet mit einer Förderleistung von knapp 3.000 Personen pro Stunde auf. Im Zuge der Arbeiten wurde auch die von LEITNER 2018 errichtete 10-er Kabinenbahn zur Erhöhung der Förderleistung, mit neun zusätzlichen Kabinen ausgestattet.

In Polen wurden 2024 gleich drei neue Anlagen realisiert. Im Szczyrk Mountain Resort, einem der größten Skigebiete des Lands, wurde neben einem neuen Schlepplift auch eine komfortable 6er-Sesselbahn errichtet. Die CD6C „Doliny III“ ist mit Wetterschutzhauben, Einzelfußrastern und Premiumpolsterung ausgestattet und erreicht eine stündliche Kapazität von 1.800 Personen bei einer Fahrzeit von weniger als vier Minuten. Dadurch wird die Qualität auf dem Weg in das 36 Pistenkilometer umfassende, größtenteils anfängerfreundliche Skigebiet spürbar gesteigert.

Ein neuer Schrägaufzug dient in Wisla als moderner Zubringer zur Skisprungschanze. In einer modernen 3S-Kabine des Typs Symphony befördert die Anlage mit automatischer Niveauregulierung auf 300 Metern bis zu 40 Personen und kann im Sommer auch für touristische Zwecke genutzt werden.

In Chelmos, im nördlichen Teil der Halbinsel Peloponnes, errichtete LEITNER nach einer 10er-Kabinenbahn im Jahr 2023 nun auch eine neue 6er-Sesselbahn als Ersatz für einen stillgelegten 2er-Sessellift. Die Anlage „Styga“ führt über 475 Höhenmeter und befördert bis zu 1.500 Personen pro Stunde in nur fünf Minuten zur Bergstation des Skigebiets Chelmos – Kalavrita.

Zwei neue Schlepplifte von LEITNER modernisieren die Beförderung der Gäste im Skiresort Kolašin in Montenegro und symbolisieren somit das dortige Vorhaben, zum größten Skigebiet Südeuropas mit bis zu 250 Pistenkilometern zu werden. Für die nahe Zukunft sind dafür weitere Seilbahnanlagen sowie die Verbindung mit weiteren Skigebieten geplant.

 

 

Mantis Autonomy von Mantis Ropeway Technologies AG sorgt mit künstlicher Intelligenz für mehr Sicherheit im Sesselbahnbetrieb. © Mantis Ropeway Technologies AG

Swiss Mountain Award 2025: Die Nominierten

Seilbahnen sind bekannt dafür, in Bewegung zu sein. Auch die Schweizer Seilbahnbranche bewegt sich und entwickelt innovative Projekte. Mit dem Swiss Mountain Award werden revolutionären Ideen ausgezeichnet und die Jury hat drei wegweisenden Projekte der Unternehmen Remontées Mécaniques Grimentz-Zinal SA, Mantis Ropeway Technologies AG und Melya Systems GmbH nominiert. Der Gewinner wird an der Branchentagung von Seilbahnen Schweiz am 28. Oktober 2025 in Rapperswil-Jona verkündet.

Der Swiss Mountain Award ist eine nationale Auszeichnung von Seilbahnen Schweiz (SBS) für herausragende Leistungen in der Schweizer Seilbahnbranche und wird in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Die achtköpfige Jury setzt sich aus Experten aus den Bereichen Bergbahnen, Tourismus, Wirtschaft und Forschung zusammen und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Franken wird von der Firma Sisag AG gesponsert. Auch in diesem Jahr hat die Jury zahlreiche Bewerbungen erhalten und drei Projekte für den Gewinn nominiert.

Alpine Top – die weltweit erste vollständig verglaste Seilbahnkabine

Mit der Alpine Top-Kabine setzt das Bergbahnunternehmen Remontées Mécaniques Grimentz-Zinal SA neue Maßstäbe in der Seilbahntechnik. Die vollständig verglaste Kabine mit zwei offenen Balkonen bietet den Fahrgästen eine spektakuläre Rundumsicht und sorgt für ein einzigartiges Fahrerlebnis. Die innovative Konstruktion mit einem gläsernen Boden verstärkt das Gefühl, über den Alpen zu schweben, während die seitlichen Glasbalkone ein Open-Air-Erlebnis ermöglichen. Die Alpine Top-Kabine stellt eine Weltneuheit dar und spricht sowohl Abenteuerlustige als auch Familien an. Die Innovation ist bei wärmeren Temperaturen eine Attraktion, fördert so den Ganzjahrestourismus und trägt damit zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei. Die Jury würdigte insbesondere die Kombination aus technischer Innovation, Erlebniswert und Tourismusförderung.

Mantis Autonomy – KI-gestützte Sicherheit für Sesselbahnen

Mantis Autonomy ist das weltweit erste KI-gestützte System für den autonomen Betrieb von Sesselbahnen und wurde von Mantis Ropeway Technologies AG entwickelt. Das System verwendet Kameras und eine Software, welche künstliche Intelligenz nutzt, um den Ausstiegsvorgang der Fahrgäste zu überwachen und potenzielle Gefahrensituationen zu erkennen. Dadurch kann die Bergstation ohne permanente Mitarbeiter betrieben werden.

Nach fünf Jahren Entwicklung wurden im Dezember 2023 die ersten Betriebsbewilligungen erteilt, und im Winter 2024/25 wurden bereits sechs weitere Anlagen in Betrieb genommen. Die Jury lobte die wegweisende Technologie, die sowohl die Sicherheit der Fahrgäste erhöht als auch Personalressourcen optimiert. Bereits in mehreren Skigebieten erfolgreich im Einsatz, zeigt das System großes Zukunftspotenzial für die gesamte Seilbahnbranche.

blueYAGI – Frühwarnsystem für Seilbahntechnikerinnen und Seilbahntechnikern

Das blueYAGI-System wurde entwickelt, um die Sicherheit von Seilbahntechnikerinnen und -technikern während Wartungsarbeiten bei laufendem Betrieb an Luft- und Standseilbahnen zu erhöhen. Es bietet eine dreistufige Alarmierung mit einer Reichweite von bis zu 500 Metern für Luftseilbahnen und 300 Metern für Standseilbahnen, wobei es auch in Tunneln und bei Kurven zuverlässig funktioniert. In der Praxis erfolgt der erste Alarm bereits bei einer Distanz von 150 Metern, wobei die Signalfrequenz bei Annäherung auf 100 und 50 Meter schrittweise erhöht wird. Dieses technische Hilfsmittel ermöglicht es den Technikerinnen und Technikern, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, ohne ständig den Fahrbetrieb überwachen zu müssen. Durch die rechtzeitige Warnung vor herannahenden Fahrzeugen können gefährliche Situationen vermieden und die Arbeitssicherheit signifikant erhöht werden. Die Jury war beeindruckt von der hohen Relevanz dieses Projekts für die Sicherheit in der Seilbahnbranche sowie der präzisen technologischen Umsetzung.

«Die drei nominierten Projekte zeigen eindrücklich, wie Innovationen die Seilbahnbranche voranbringen. Sie bieten nicht nur technologische Fortschritte, sondern schaffen auch spürbaren Mehrwert für Mitarbeitende, Gäste und Betreiber», so Berno Stoffel, Direktor SBS und Jurymitglied.

 

 

Dreiländereck – Die Zukunft ist gesichert! Im Bild bei der Pressekonferenz (v. li. n. re.): Georg Overs, GF Region Villach; Ing. Reinhard Antolitsch, Bürgermeister Arnoldstein; Andreas Blüm, GF und Mehrheitsgesellschafter Bergbahnen Dreiländereck; Dr. Erhard Juritsch, Bergbahnen Dreiländereck ©: Bergbahnen Dreiländereck/O. Pichler

Dreiländereck – Die Zukunft ist gesichert!

Mit Sommer 2025 werden die Bergbahnen Dreiländereck in der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See den Sommerbetrieb wieder aufnehmen. Der Start in die Wintersaison ist für vor Weihnachten 2025 geplant. Einheimische übernehmen die Bergbahnen zu 100 Prozent.

„Ich bin stolz und überglücklich, dass nach langem Bemühen die Zukunft des Dreiländerecks als Ganzjahres-Erlebnisberg gesichert ist“, freut sich Arnoldsteins Bürgermeister Ing. Reinhard Antolitsch. „Es ist uns gelungen, die bestmögliche Lösung für unser Dreiländereck zu erarbeiten“, betont Antolitsch, der sich auch bei der Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See für die intensive Mitarbeit bedankt.

„Das Dreiländereck – zentral gelegen und verkehrsmäßig leicht erreichbar – wird in Zukunft wieder seiner wichtigen Funktion eines Ski-Nahversorgers gerecht“, nennt Reinhard Antolitsch eine wichtige Funktion des Dreiländerecks.

Wesentliche Säule des Tourismusangebots

„Das Dreiländereck ist eine wesentliche Säule des Tourismusangebots unserer Region. Im Sommer als Familien-Erlebnisberg mit überregionaler Strahlkraft in einzigartiger Lage am Schnittpunkt dreier Länder, dreier Sprachen und dreier Kulturkreise (germanisch, romanisch und slawisch). Und im Winter für Urlaubsgäste als perfekte Alternative zu den großen Skigebieten“, beschreibt Georg Overs die touristische Ganzjahres-Relevanz des Dreiländerecks. Overs ist Geschäftsführer der Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See, in der auch die Marktgemeinde Arnoldstein liegt.

Bergbahnen Dreiländereck – solide und behutsam mit Kapital ausgestattet

„Die in Gründung befindlichen neuen Bergbahnen Dreiländereck werden von uns solide aber behutsam mit Kapital ausgestattet“, betont Dr. Erhard Juritsch, einer der Gesellschafter des neuen Unternehmens. „Wir haben ein Investitionsprogramm für die nächsten fünf Jahre erarbeitet, das Saison für Saison für eine Steigerung der Attraktivität des Dreiländerecks sorgen soll“, verrät der anerkannte Wirtschaftsexperte. „Überdies arbeiten wir gemeinsam mit der Gemeinde Arnoldstein und dem Verkehrsverbund an der CO2-freien Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln“, erklärt Juritsch.

Andreas Blüm – Geschäftsführer der neuen Bergbahnen Dreiländereck

„In Faak am See lebend, habe ich als 5-Jähriger am Dreiländereck Skifahren gelernt. Das verbindet auf ewig. Nur logisch, dass wir seit Mitte des Vorjahres intensiv an der nun vorliegenden, vielversprechenden Lösung gearbeitet haben, in die alle regionalen Player – Gemeinde, Tourismusregion, Agrargemeinschaft u.a. – bis zum heutigen Tag eingebunden sind“, erklärt Andreas Blüm, der neue Geschäftsführer und Mehrheitseigentümer der Bergbahnen Dreiländereck.

Klarheit – Beginn der intensiven Vorbereitungen für Sommer und Winter

„Sondiert und geplant haben wir bereits viel. Jetzt wo Klarheit herrscht beginnen wir mit den weitreichenden Vorbereitungen für die kommende Sommersaison ebenso wie die nächste Wintersaison“, freut sich Andreas Blüm, offiziell loslegen zu können.

Sommer-Saisonstart Anfang Juli 2025

Aufgrund der umfassenden Vorarbeiten, wird die Sommersaison 2025 voraussichtlich Anfang Juli starten. Ziel ist es bereits 2025 erste neue Berg-Erlebnisattraktionen zu schaffen. Ab 2026 ist ein früherer Start in die Sommersaison vorgesehen.

Winter Saisonstart 2025/26 – vor Weihnachten

„Wir wissen aus eigener Beobachtung, dass die Temperaturen am Berg und nordseitig gerade auch in Talnähe sehr guten Skibetrieb zwischen Weihnachten und März möglich machen. Alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist eine unserer Prioritäten. So wird das Dreiländereck wieder zum attraktiven Ski-Nahversorger. Auch Urlaubsgäste finden bei uns pure Ski-Idylle“, beschreibt Blüm die Winterausrichtung des Dreiländerecks.

Kitzbühel Tourismus setzt im Rahmen des Markenbildungsprozesses #wirsindKitzbühel verstärkt auf die Next Generation. V.l.:. Kitzbühel Tourismus Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser, Sebastian Schlechter und Julia Brandstätter. Foto: Kitzbühel Tourismus

#wirsindKitzbühel | Next Generation

Im Rahmen des im Jahre 2021 von Kitzbühel Tourismus initiierten Markenbildungsprozesses wurden Beteiligte sowie Interessierte zum dritten Workshop eingeladen.

Kitzbühel Tourismus geht bei der strategischen Destinationsentwicklung seit 2021 einen co-kreativen Weg. Unter Einbeziehung aller im Lebensraum Interessierten, sprich Einheimischen, Zweitheimischen, UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen, wurde ein gemeinsames Zukunftsbild erarbeitet.

Nach einer umfassenden Evaluation des Status Quo im Jahre 2021 mit über 1.200 Befragten wurde nach intensiven und teils spannungsgeladenen Diskussionen ein großer Meilenstein geboren: ein gemeinsames Verständnis für die künftige Entwicklung des touristischen Kitzbühels. Dabei entstanden ist ein Zukunftsbild mit fünf Erfolgsmustern und einem gemeinsamen Leistungskern.

Markenbildungsprozess #wirsindKitzbühel

Über 70 KitzbühelerInnen aller Alters- und Berufsgruppen engagieren sich seit Initiierung des Markenbildungsprozesses 2021 durch Kitzbühel Tourismus ehrenamtlich auf Hochtouren, um konkrete Projekte im Rahmen des gemeinsam erarbeiteten Zukunftsbilds umzusetzen. Während bei bereits erfolgreichen Produkten weiter an Qualität und Spitzenleistungen gearbeitet werden soll – Stichwort „Outdoor Active“ und „Culinary Delights“, wurden im Zukunftsbild auch Trendthemen berücksichtigt, wie das noch in den Kinderschuhen befindliche Thema „Workation“. Alles, was aus diesem neuen Zukunftsbild von Kitzbühel Tourismus entsteht, dient einem Zweck: Kitzbühel als Lebensraum noch attraktiver zu machen (My Preferred Place for Being) – für Gäste ebenso wie für Einheimische, Zweitheimische und MitarbeiterInnen.

In regelmäßig stattfindenden Meetings des sogenannten Steuerungsgremiums und in internen Nachbesprechungen konnte man erkennen, dass es ein großes Interesse an Diskussionsrunden zu spezifischen Produktthemen gibt. Nach der Analyse des Status Quo, der Initiierung der Arbeitsgruppen und des Steuerungsgremiums setzt der Markenbildungsprozess #wirsindKitzbühel seit Herbst im 4. Schritt auf Dialogformate, die eine weitere Verbesserung und Weiterentwicklung der Erfolgsmuster zum Ziel hat.

Von der Next Generation für die Next Generation

Nach den ersten beiden erfolgreichen Workshops zum Thema Innenstadtbelebung und Wandern stand beim dritten Dialogformat die Next Generation im Fokus. Gemeinsam wurden wichtige Fragen diskutiert, wie zum Beispiel: Wer und wo ist die Next Generation? Welche Themen beschäftigen diese? Wie kann diese Generation in den Markenbildungsprozess bestmöglich eingebunden werden?

Im Rahmen der konstruktiven Gespräche wurde schnell klar, dass es für den nächsten Schritt wichtig ist, die Next Generation ab sofort miteinzubinden, ihre Ideen und Anliegen anzuhören und gemeinsam eine langfristige Weiterentwicklung anzustreben. Mit zwei jungen KitzbühelerInnen konnte erfolgreich eine Unterstützung zur Fortführung dieses Projektes gewonnen werden – und das ist noch nicht alles. Die beiden werden in den nächsten Wochen mit Hochdruck an weiteren Formaten arbeiten und Interessierte ins Boot holen, die aktiv die touristische Zukunft mitgestalten möchten. Denn nur von der Next Generation für die Next Generation ist eine langfristige Integration in den Markenbildungsprozess möglich. „Zukunft ohne die nächste Generation zu denken, ist sinnlos. Umso mehr freut es uns, dass wir in Kitzbühel sehr viele engagierte Leute haben, die sich aktiv einbringen möchten“, freut sich Kitzbühel Tourismus Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser.

Die nächsten Workshops zu relevanten touristischen Themen wie Skifahren und Bike sind für die nächsten Monate geplant. Details werden zeitnah bekanntgegeben. Bei Interesse bitte um Kontaktaufnahme mit Projektleiterin Bettina Wiedmayr unter wirsind@kitzbuehel.com – dies gilt selbstverständlich auch für alle Interessierten der Next Generation.

Zusätzliche Infos: marke.kitzbuehel.com

 

 

 

Die beiden Wettbewerbsorte Gerlitzen Alpe und Ossiacher See sind durch die Kanzelbahn direkt verbunden! ©Villach Tourismus GmbH

Region Villach: Alpin- und Wasserski-Wettbewerb an nur einem Tag!

So etwas gab es in dieser Form noch nie: Ein Wettkampf im Alpin Riesentorlauf und Wasserskislalom an einem Tag und nur einem Ort! Das ist die „Melted Snow Ski Challenge“ vom 28. bis 30. März 2025 auf der Gerlitzen Alpe und dem Ossiacher See.

Wer Alpinski- und Wasserskifahren liebt, der hat nun die einmalige Gelegenheit, beide Sportarten in einem Wettkampf zu vereinen. Und das ganz ohne Auto, denn die beiden Wettbewerbsorte Gerlitzen Alpe und Ossiacher See sind durch die Kanzelbahn direkt verbunden! Initiator ist der 22-fache Staatsmeister im Wasserskifahren Claudio Köstenberger: „Ich bin in beiden Sportarten sehr passioniert, daher hatte ich die Idee zur Challenge schon länger im Kopf. Mit der Umsetzung geht nun ein kleiner Traum in Erfüllung.“

Nach etwa sieben Monaten Planungszeit ist es Ende März soweit: Der Wasserskiclub Ossiacher See ist gemeinsam mit dem ASKÖ Landskron offiziell Veranstalter der „Melted Snow Ski Challenge“ und stellt an insgesamt drei Tagen den Wettbewerb selbst und ein umfassendes Rahmenprogramm auf die Beine. Georg Overs, Geschäftsführer der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See freut sich sehr über die Idee und die kreative Umsetzung: „Wir sind stolz, dass ein einzigartiger Wettkampf in unserer Region stattfinden wird. Das Skigebiet Gerlitzen Alpe, dessen Talstation in unmittelbarer Ufernähe des Ossiacher Sees liegt, bietet sich perfekt dafür an.“ Der Ablauf der Challenge am 29. März klingt vielversprechend. „Um 10 Uhr vormittags geht der Riesentorlauf auf der Neugarten Speed Abfahrt über die Bühne, nach dem Mittagessen starten dann ab 14 Uhr die ersten Teilnehmer:innen im Wasserskislalom in Annenheim“, so Claudio Köstenberger. Angemeldet haben sich auch schon echte Größen des Wasserskisports aus aller Welt, vertreten sein werden unter anderem Teilnehmer:innen aus Frankreich, Irland oder der Schweiz – und selbstverständlich aus Österreich.

Neben der Challenge selbst, in der Interessierte in den Altersklassen U17 und der Allgemeinen Klasse antreten können, klingt auch das Rahmenprogramm für Zuschauer:innen vielversprechend. Während am Freitag, den 28. März und Sonntag, den 30. März gemeinsames Training und Skifahren am Plan steht, bietet der Samstag auch für Zuschauer:innen spannende Szenen am Schnee und Wasser. Veronika Zorn-Jäger, Vorsitzende des Tourismusverbandes Gerlitzen Alpe – Ossiacher See freut besonders der innovative Gedanke der Challenge: „Nicht nur, dass unsere Region ideale Bedingungen für beide Sportarten bietet, lassen sich hier auch beide ganz ohne einen einzigen Autokilometer verbinden.“

Weitere Informationen sowie Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Claudio Köstenberger (claudiokoe@hotmail.com): „Wir freuen uns über jede und jeden, die sich trauen mitzufahren und natürlich über alle Gäste, die uns anfeuern kommen.“

Vorhersagen, tagesaktuelle Analysten, detaillierte Gästestruktur u.v.m. bietet der Performancemonitor von feratel. © feratel

feratel Performancemonitor setzt neue Standards in der touristischen Prognose

Präzise Vorhersagen und tagesaktuelle Analysen verbessern die Planung und Steuerung im Tourismus. Destinationen profitieren von der Genauigkeit des neuen Performancemonitors von feratel.

Die zuverlässige Vorhersage von Nächtigungen und Auslastungen, das detaillierte Wissen um die Gästestruktur und die Anreisen ist für Tourismusdestinationen (von Hotellerie und Gastronomie über Bergbahnen bis hin zur Verkehrsplanung und Veranstaltungsorganisation etc.) ein entscheidender Erfolgsfaktor und wichtiger Lenkungshebel.

Top-Destinationen wie Sölden, Ischgl, Serfaus-Fiss-Ladis, Seefeld, Mayrhofen-Hippach, Schladming-Dachstein und Saas Fee hatten bereits die Möglichkeit, den Performancemonitor zu testen. In enger Abstimmung mit diesen hat feratel in den vergangenen Monaten das System perfektioniert und die Prognosequalität auf ein neues Niveau gehoben. Das offizielle Rollout am Markt erfolgt im Mai dieses Jahres.

Josef Schirgi, GF des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis zeigt sich begeistert von dem Performancemonitor „Durch die Digitalisierung der Meldeprozesse verfügen wir bereits über einen umfangreichen tagesaktuellen Datenpool. Der Live-Einblick in die aktuell anwesende Gästestruktur nach Nationalität und Altersgruppen erlaubt uns in Kombination mit dem neuen Prognosetool eine verbesserte kurzfristige Reaktion auf Marktanforderungen und besseren Einsatz unserer Marketingmittel.“

GF Thomas Köhle vom TVB Paznaun – Ischgl„Auch wir in Ischgl setzen auf den engen Austausch mit feratel und schätzen den kontinuierlichen Innovationsgeist. Das neue Prognosetool liefert uns nicht nur präzise Vorhersagen zu den erwarteten Gästezahlen, sondern auch tagesaktuelle Einblicke in die Nationalitätenstruktur, die Verteilung der Gäste auf verschiedene Kategorien und deren Aufenthaltsorte im Ort. Diese Daten ermöglichen eine noch gezieltere Steuerung unserer Angebote und eine flexible Anpassung an aktuelle Gegebenheiten.“

Wie Touristiker von der Echtzeit-Auswertung profitieren

Mit dem feratel Performancemonitor haben Touristiker die Möglichkeit, tagesaktuell und detailliert neuartige Erkenntnisse aus dem eigenen Datenpool abzurufen. Das System bietet zusätzlich zu den Prognosen präzise Einblicke in:

  • Tagesaktuelle Information aus dem digitalen Meldewesen zu allen derzeit anwesenden Gäste nach Herkunftsländern, Verteilung nach Kategorien, Orten und Altersgruppen
  • Vorschau der eigenen DMO-Buchungslage für zukünftige Anreisezeiträume mit Trendanzeige
  • Marktradar mit Analyse der Entwicklung der wichtigsten Herkunftsländer mit Buchungsverhalten, erzielte Buchungspreise, Aufenthaltsdauer, etc.

KI-gestützte Technologie für höchste Präzision

Der feratel Performancemonitor kombiniert unterschiedlichste Datenquellen, darunter tagesaktuelle Buchungsdaten aus Deskline (dem Buchungssystem der Destinationen), aus 30 angeschlossenen Buchungsportalen wie Booking.com oder Airbnb, aus Zimmerplänen von über 170 Hotelprogrammen, die durch die Auslastungsdaten eine realitätsnahe Einschätzung der Kapazitäten ermöglichen sowie aus historischen Nächtigungszahlen aus dem Meldewesen.
Die Integration von Korrekturfaktoren z.B. für Stornoquoten ermöglicht noch präzisere Vorhersagen. Die besondere Innovation der Prognosen liegt in der tagesaktuellen Schätzung der Nächtigungen, Anreisen und Auslastung je Anreisetag für die gesamte Destination, über alle Kategorien und Betriebe. Neben der Prognose für die Zukunft wird auch die Vergangenheit mit dem Vergleich zum tatsächlichen Ist-Stand auf einer zeitlichen Skala angezeigt.

Individuelle Konfiguration je Destination

Die Stärke des feratel Prognosemodells liegt im umfangreichen Datenpool der Destination sowie der individuellen Konfiguration je Destination durch das feratel Data Science Team. Regionale Faktoren wie Ferienzeiten besonderer Herkunftsmärkte, Feiertage, Liftöffnungszeiten oder buchungsstarke Events fließen mit entsprechender Gewichtung in die Berechnungen ein, da sie einen signifikanten Einfluss auf die Nachfrage und saisonale Auslastung haben. Durch die Kombination all dieser Faktoren und den kontinuierlichen Abgleich mit realen Werten liefert das feratel Prognosemodell eine beeindruckende Genauigkeit. Die Prognosemodellierung unterliegt außerdem einem laufenden Monitoring und wird permanent adaptiert, verbessert und zukünftig um weitere Quellen wie z.B. historische Wetterdaten ergänzt.

Die Nutzung präziser Prognosedaten bietet zahlreiche Vorteile. Eine optimierte Personal- und Ressourcenplanung sorgt für eine effizientere Einsatzsteuerung – von der Reinigung bis zur Gästebetreuung. Auch Marketingkampagnen lassen sich gezielter steuern, da Erkenntnisse zur künftigen Auslastung eine präzisere Ansprache potenzieller Gäste ermöglichen. Zudem profitieren Verkehrsmanagement und Infrastrukturplanung von den Prognosedaten. Ein Beispiel hierfür ist das Zillertal, das die Informationen nutzt, um die Verkehrssituation an An- und Abreisetagen besser zu lenken.

Dazu Andreas Lackner, GF des Zillertaler Tourismusverbandes Mayrhofen-Hippach, der seit Jahren mit feratel zusammenarbeitet: „feratel liefert verlässliche Vorschau-Zahlen für den Tourismusverband, die wir mit der Bezirkshauptmannschaft teilen. Diese erkennt mit der Prognose bereits vor Saisonbeginn die Spitzentage und leitet daraus ihre verkehrsplanerischen Maßnahmen für starke Anreisetage ab. Die neue feratel-Prognose der täglichen Anreisezahlen schafft genau die Vorlaufzeit, die es für komplexe und bezirksweite Verkehrsplanungen benötigt.“

Darüber hinaus ermöglichen frühzeitige Analysen eine proaktive Reaktion auf Engpässe oder ungenutzte Kapazitäten, sodass Destinationen rechtzeitig gegensteuern können. Die hohe Prognosegenauigkeit erlaubt es, strategische Entscheidungen mit einem neuen Maß an Sicherheit zu treffen. Dieser Paukenschlag in der Tourismusbranche verändert die Art und Weise, wie Destinationen arbeiten – und gibt ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

„Durch unsere enge Zusammenarbeit mit führenden Tourismusdestinationen und Forschungseinrichtungen wie dem IDA Lab Salzburg konnten wir ein Tool entwickeln, das nicht nur genaue Prognosen liefert, sondern auch gezielt auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmt ist“, so Markus Schröcksnadel, CEO feratel.

Auch Elias Walser, GF des Tourismusverbandes Seefeld, setzt als datengetriebener Entscheider auf präzise Analysen und digitale Tools. „Ich habe die Prognose in den letzten Wochen täglich mit den tatsächlichen Meldedaten abgeglichen und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend: Die feratel-Prognose zeichnet sich durch Genauigkeit aus.“

Nicht anders bewertet GF Oliver Schwarz von Ötztal Tourismus die Datenqualität: „Die Prognosen und Daten, die wir mit dem feratel-Performancemonitor aus unserem eigenen Datenpool erhalten, ermöglichen uns eine präzisere Planung. Die Genauigkeit der Prognosen in den Tests stimmen sehr positiv.“

Mathias Schattleitner, Geschäftsführer des TVB Schladming-Dachstein treibt nicht nur die Weiterentwicklung seiner Destination voran, sondern engagiert sich als Präsident des Destinations-Netzwerks Austria gezielt für die Wettbewerbsfähigkeit aller österreichischen Destinationen: „Wir sind positiv überrascht von der Qualität der Prognosen, da sie völlig neue Erkenntnisse liefern. Sie ermöglichen ein präziseres Verständnis des kurzfristigen Gästeverhaltens, Optimieren unser strategisches Handeln und stärken damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Destinationen durch fundierte Insights und die intelligente Nutzung umfangreicher Datenpools.“

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