Die Akteure der ISPO-Podiumsdiskussion (vlnr.): Martin Dolezal, Gerald Stöllnberger, John Ha Jung Yang, Reto Aeschbacher und Bernhard Ratschiller. © ISPO

ISPO-Diskussion: Die Zukunft des Wintersports

Nach zwei Saisonen Covid-Pause hat die ISPO Munich Ende November 2022 wieder ihre Tore geöffnet. Eine Podiumsdiskussion, die von der Snowsports Academy aus Wien mitorganisiert wurde, widmete sich dem Thema „New Perspectives on Winter Sports“.

Die bekannteste Sportartikelmesse der Welt ist zurück und erfreute sich eines sehr regen Interesses – wenngleich als Wermutstropfen trotz 1.700 Ausstellern etwa die großen Skimarken und Produzenten von Skiservicemaschinen nicht vertreten waren. Die erste Podiumsdiskussion der ISPO Munich war äußerst gut besucht, wurde doch ein hochbrisantes Thema aufgegriffen: Welche neuen Perspektiven gibt es für den Wintersport? Bei dem Panel tauschten sich fünf internationale Vertreter aus verschiedenen Branchen über Lösungsansätze aus – vom Ist-Zustand bis zu möglichen Szenarien in zehn Jahren.

Zu Beginn beschrieb Martin Dolezal von der Snowsports Academy, der an der Zusammenstellung der Experten maßgeblich mitgewirkt hatte, warum Skifahren und Co zurzeit mit einer Imagekrise zu kämpfen haben. „Die Diskussion im Wintersport ist zu emotional und konzentriert sich zu stark auf die Energiekrise. Aber das entspricht nicht den Fakten. Der komplette Wintersportsektor in Österreich etwa verbraucht gerade einmal 0,325 Prozent des Gesamt-Energiebedarfs. Dabei handelt es sich um einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor, der Tourismus, Seilbahnen, Industrie und zahlreiche regionale Dienstleister miteinschließt.“

Anderer Kontinent, andere Perspektiven

Dass es in anderen Teilen der Welt eine viel positivere Einstellung zum Wintersport gibt, weiß Bernhard Ratschiller. Der Österreicher ist seit mehr als fünf Jahren im asiatischen Raum tätig und arbeitet unter anderem mit Snow 51 zusammen, Chinas größtem Anbieter von One-Stop-Shops fürs Skifahren. Unter dem Motto „City Life – Mountain Love!“ werden in urbanen Regionen Rollpisten, Skikurse und Ausrüstung an einem Platz angeboten. „Um das Image des Skifahrens zu heben, müssen wir handeln und die Pisten zu den Menschen bringen – damit sie nicht so weite Strecken fahren müssen. Auf diese Weise können die Menschen bereits gewisse Skills erlernen. Das finale Ziel ist aber immer, den Genuss und die Erlebnisse in den Bergen zu steigern“, so Ratschiller.

Noch optimistischer ist John Ha Jun Yang, Experte in der Kleidungsbranche. Der Südkoreaner lebt seit mehr als zehn Jahren in China und ist Mitgründer von ALI sowie Vorsitzender von 2Y International. „Der Wintersportmarkt in China wächst enorm: Einerseits wurde er von der Regierung im Hinblick auf Olympia 2022 in Peking gefördert. Andererseits gibt es mehr Menschen, die sich den Sport leisten können. 300 Millionen Menschen in China hatten bereits mindestens eine Wintersporterfahrung.“ Ein großer Vorteil, so Yang: „Es existieren viele Indoor-Wintersport-Resorts in China, daher startet die Saison mittlerweile im Mai. Das hat man heuer auch im E-Commerce-Business gemerkt, wo der Verkauf sonst immer erst im Oktober anlief.“

 

Von Nachhaltigkeit bis Digitalisierung

Reto Aeschbacher aus der Schweiz, CMO bei Scott Sports, sieht folgende wichtigen Tendenzen: „Wintersport hat seit über 100 Jahren eine Kultur in den Alpen – das Erlebnis in den Bergen, die frische Luft. Mittlerweile werden wir immer mehr zu Multisport-Menschen: Trailrunning, Mountainbiken, Wandern, Skifahren. Einige Regionen haben sich bereits zu Ganzjahres-Destinationen entwickelt. Der Wintersport muss aber – wie andere Industrien auch – nachhaltigere Wege finden: ob recyclebare Materialien oder ökologischere Produktion. Dabei geht es nicht nur um einen Kompromiss, sondern um echte Innovation.“ Damit könne man dann auch das junge Publikum wieder besser motivieren.

Um mehr und vor allem junge Menschen zu erreichen, müssen auch digitale Möglichkeiten genutzt werden, ist Gerald Stöllnberger überzeugt. Mit seinem Wiener Unternehmen 360° Perspektiven bietet er unter anderem Virtual und Augmented Reality für den Tourismus an. „Gerade in der Pre-Trip-Phase, also bevor man eine Reise bucht, werden digitale Angebote immer wichtiger: Man kann sich das Hotel und die Region mit VR-Brillen ansehen und die Pisten virtuell hinunterfahren. Und man kann erste Skiübungen zuhause im Wohnzimmer üben.“ Für die Erfahrung am Berg gebe es dann weitere VR-Angebote. Zum Beispiel Informationen zur Umgebung: „Was ist das für ein Gipfel?“ Oder bei Nebel auf der Piste: „Wo geht die blaue Piste weiter und wo die schwarze?“

 

Die Zukunft des Schneesports

Wo die Reise in zehn Jahren laut Stöllnberger hingehen wird: „Die Brillen werden einen Supercomputer installiert haben, der Informationen in Erfahrungen transformiert. Was wir jetzt am Smartphone und mit Headsets machen, wird später einmal mit VR-Brillen, Glasses, Goggles, Watches oder anderen Weiterentwicklungen passieren. Auch der Magic Mirror beim Einkaufen der Kleidung wird Standard sein – so kann man sich dann beim Shopping schon in den Bergen sehen.“

Für Bernhard Ratschiller steht die breite Masse im Vordergrund: „Wir müssen Erreichbarkeit für möglichst viele Menschen bieten und nicht nur für die Elite. Warum sollen nur Menschen, die in der Nähe von Bergen leben, Zugang zu Wintersport haben? Kids und Jugendliche in den Städten sollen sagen können: ‚Hey, das ist cool, ich möchte das ausprobieren.‘“

In diese Kerbe schlug auch Martin Dolezal von der Snowsports Academy mit seinem Schluss-Statement: „Um den Schneesport und sein Image zu heben, wollen wir unter dem Motto ‚Snow Connecting People‘ den Schnee zu den Menschen bringen: mit Rollpisten, Skihallen und digitalen Möglichkeiten wie VR-Brillen. Damit wollen wir auch das Abenteuer, die Emotionen, die Erlebnisse transportieren – und so die Leidenschaft für sportliche Betätigung in den Bergen wecken.“

Der Sommertourismus 2022 entwickelte sich zu einem der besten aller Zeiten. Im Bild: Leoganger Bergbahnen.

Erfolgreiches Comeback des Sommertourismus

Die Sommersaison 2022 kann fast an Vorkrisenniveau anschließen, diesen Schwung gilt es in den Winter mitzunehmen, sagt Tourismus Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.

„Die aktuelle Tourismusbilanz zeigt die Beliebtheit Österreichs als Sommerdestination und damit vor allem auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Angebots und die Stärke des heimischen Tourismus. Österreich konnte diesen Sommer mit 77,88 Millionen Nächtigungen fast an den Rekordzahlen von 2019 anknüpfen und liegt mit nur mehr 1,4 Prozent knapp unter dem Vorkrisenniveau 2019. Dies obwohl der asiatische Markt mit China und Japan in diesem Sommer noch geschlossen war. Bei der jüngsten Tagung der European Travel Commission (ETC) wurde festgestellt, dass Österreich nach zwei Jahren Pandemie und trotz schwieriger geowirtschaftlicher Situation zu den europäischen Destinationen mit der schnellsten touristischen Erholung gehört. Dies zeigt auch, dass wir in Marketing und Angebot vieles richtig gemacht haben. Diese positive Stimmung gilt es mitzunehmen und zuversichtlich auf die Wintersaison zu blicken“, so Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der heute präsentierten Sommerbilanz der Statistik Austria.

Bei den Gesamtnächtigungen von Mai bis Oktober sind fast ein Drittel (31,2 Prozent) auf inländische Gäste zurückzuführen. „Das verdeutlicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem heimischen Tourismus die Treue halten und im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 sogar um 1,7 Prozent bei den Nächtigungen zulegten“, so die Staatssekretärin. 68,8 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf ausländische Gäste: Bei Gästen aus Deutschland (+5,6 Prozent) und den Niederlanden (+7,1 Prozent) konnte ein Plus im Vergleich zu 2019 erzielt werden. „Diese eindrucksvollen Zahlen belegen, dass dem heimischen Tourismus das Comeback gelungen ist. Mit der gezielten Winterkampagne der Österreich Werbung ist es unser Ziel, das Ergebnis des Sommers zu wiederholen“, so Kraus-Winkler. Kurzfristigere Buchungen sowie die Teuerungen erschweren eine zuverlässige Prognose für die kommenden Monate, doch laut aktueller Erhebung der Österreich Werbung ist Lust und Zeit für einen Winterurlaub in unseren Hauptherkunftsmärkten vorhanden.

Die Zahlen bestätigen auch, was die Reisebranche schon seit einiger Zeit beobachtet: Die gehobene Hotellerie sowie Ferienwohnungen erzielten ein Plus von 29,2 Prozent bei den Nächtigungen, wohingegen die Mitte im 1-, 2-Stern- und im 3-Stern-Beherbergungsbereich vermehrt unter Druck zu stehen beginnt.

Asiatischer Herkunftsmarkt fehlt weiterhin

2019 war China mit knapp einer Million Nächtigungen der wichtigste asiatische Herkunftsmarkt, gefolgt von Japan. Im heurigen Sommer gingen die Buchungszahlen aufgrund der Corona-Restriktionen der Herkunftsmärkte China um 93,7 Prozent und Japan um 85,3 Prozent zurück. „Als wichtigster Herkunftsmarkt fehlen uns die Asiatinnen und Asiaten im Städtetourismus ganz besonders. Positiv überrascht sind wir hingegen von den Gästen aus den USA, die als Herkunftsmarkt immer stärker vertreten sind und heuer sogar ein Plus von 18,9 Prozent der Nächtigungen verzeichneten“, so Kraus-Winkler.

BILD zu OTS - Kraus-Winkler/Weddig: Wintersaison kann trotz Herausforderungen zum Erfolg werden

Aktuelle Winterpotenzialstudie der ÖW lässt hoffen

Trotz eines herausfordernden Umfelds sehnen sich die Menschen nach Winterurlaub. Dies zeigt die aktuelle Winterpotenzialstudie der Österreich Werbung in den 10 wichtigsten Herkunftsmärkten.

Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler und die Geschäftsführerin der Österreich Werbung Lisa Weddig wagten auf einer Pressekonferenz am 21. Oktober einen vorsichtig optimistischen Blick auf die kommende Wintersaison.

Basis ist die aktuelle Winterpotenzialstudie, die vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) vom 2. – 11. September in 10 Märkten bei über 10.000 Befragten durchgeführt wurde.

Lisa Weddig kommentiert das Ergebnis wie folgt: „Lust und Zeit für einen Winterurlaub sind in allen befragten Märkten ausreichend vorhanden. Die Urlaubslaune ist in den meisten Märkten im Vergleich zur letzten Wintersaison gestiegen. Es ist davon auszugehen, dass die derzeitige weltwirtschaftliche Situation, die von hoher Inflation geprägt ist, Einfluss auf das Buchungsverhalten hat. Gleichzeitig rechnet die Mehrheit der Befragten mit einem Gleichbleiben bzw. einer Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Situation. Die Anzahl der festen Österreich-PlanerInnen, also jenen Menschen, die höchstwahrscheinlich einen Winterurlaub in Österreich planen, ist mit 17 Millionen wieder auf Vor-Corona-Niveau. Somit können wir aus heutiger Sicht mit einem guten Winter rechnen.“

Österreich unter Top 3 Destinationen

Laut der Studie gehört Österreich im kommenden Winter in den befragten Märkten zu den Top-Destinationen. In den meisten Märkten liegt Österreich unter den Top 3. „Dass wir trotz der beinahe wieder weltweiten Reisemöglichkeiten so gut platziert sind, bestätigt auch die Arbeit der Branche.

Zusätzlich blieb die Nachfrage nach Wintersporturlaub und Winterurlaub im Schnee im Vergleich zum letzten Winter stabil und die Popularität hat in einigen relevanten Märkten sogar zugenommen. Österreich hat somit die richtigen Angebote für den kommenden Winter“, so Weddig weiter.

Ein Drittel der WinterreiseplanerInnen ist im kommenden Winter zudem dazu bereit, mehr als im vergangenen Jahr auszugeben. Jene potenziellen Urlaubsgäste, die ihre Urlaubsausgaben einschränken werden, werden dies vor allem bei der Unterkunft, dem Reiseziel und der Länge der Urlaubsreise tun. „Aus der Studie wissen wir auch, dass die WinterreiseplanerInnen im kommenden Winter auf günstigere Reisen, Hygiene und Vertrautheit mit der Urlaubsregion achten werden. Österreich hat gerade für diese Bedürfnisse die richtigen Angebote. Einerseits gibt es in Österreich Urlaubsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel und anderseits haben wir im letzten Winter gezeigt, dass bei uns ein sicherer Urlaub möglich ist“, betont Weddig.

Aus der Studie geht auch der Bedeutungsverlust der Corona-Pandemie bei der Buchung hervor: So hat sie als Unsicherheitsfaktor bei der Buchungsentscheidung im Vergleich zur Sommerpotenzialstudie von vor einem halben Jahr deutlich abgenommen (von 42 % auf nun 25 %). Für Staatsekretärin Kraus-Winkler ist klar, dass sich der Tourismus im Aufholmodus trotz großer Herausforderungen befinde und fast an das Vorkrisenniveau anknüpfen könne, wie die bisherige Entwicklung von 2022 zeige.

Über 100 Statisten wurden im Zuge der Bergeübung aus der Roten-8er Gondelbahn und dem Starjet 2 geborgen. © Christoph Huber

Große Bergeübung im Snow Space Salzburg

Kürzlich wurde im Snow Space Salzburg eine großangelegte Bergeübung durchgeführt, um im Einsatzfall eine rasche und professionelle Bergung unter höchsten Sicherheitsstandards zu ermöglichen.

Im Einsatzfall muss jeder Handgriff sitzen. – Deshalb werden im Snow Space Salzburg in regelmäßigen Abständen großangelegte, bergeübergreifende Notfallübungen durchgeführt, in denen ein technischer Defekt der Seilbahnanlagen unter Realbedingungen nachgestellt wird. Am Das Übungsszenario lautete wie folgt: Die untere Sektion der Roten-8er Gondelbahn in Wagrain sowie die Sesselbahn Starjet 2 in Flachau kommen zeitgleich zum Stillstand. Innerhalb kürzester Zeit müssen alle 100 eingeschlossenen Fahrgäste sicher evakuiert und über das teilweise unwegsame Gelände zurück zur Talstation gebracht werden.

„Ein Totalausfall unserer Seilbahnen ist zugegeben ein sehr unwahrscheinliches Szenario, denn im Snow Space Salzburg verfügt jede Seilbahnanlage über ein redundantes Sicherheitssystem und einen Notantrieb, wodurch es möglich wäre, die Bahnen auch bei einem möglichen, großflächigen Blackout oder ähnlichem  zu entleeren und alle Fahrgäste sicher in die Bergstation zu bringen. Dennoch müssen wir sichergehen, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und wir unseren Gästen höchste Sicherheitsstandards garantieren können“, so Vorstandsvorsitzender Wolfgang HETTEGGER über den Grund der regelmäßigen Übungen.

Professionalität vom ersten bis zum letzten Handgriff

Zum Einsatz alarmiert wurden die Bergrettungsortstellen aus Flachau, Wagrain, St. Johann und Altenmarkt sowie die Freiwilligen Feuerwehren Flachau, Eben, Altenmarkt, Wagrain, St. Johann und der Löschzug aus Reitdorf. Zur weiteren Unterstützung standen Heli Austria, die Alpinpolizei und das Rote Kreuz bereit. Unter anderem ist es auch ein Ziel, die überörtliche Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen mit den Seilbahnmitarbeitern im unwegsamen Gelände zu üben. Mit dem Hubschrauber wurden die 12 Bergetrupps an die zugewiesenen Stützenfelder der betroffenen  Seilbahn gebracht. Je eine Person des Bergetrupps kletterte auf die jeweilige Seilbahnstütze, fuhr mittels der Seilrolle am Tragseil entlang zu den Gondelkabinen beziehungsweise Liftsesseln und seilte die eingeschlossenen Personen nacheinander ab. Anschließend wurden die geretteten Personen vom Bodenpersonal des Bergetrupps in Empfang genommen, registriert und zur nächstgelegenen Straße begleitet, von wo aus sie zurück zur jeweiligen Talstation transportiert werden konnten.

Die gesamte Evakuierung erfolgte in zwei Stunden und lag somit deutlich unter der behördlich vorgeschriebenen Zeit von dreieinhalb Stunden. „Um solch rasche Evakuierungen unter hochprofessionellen Bedingungen garantieren zu können, ist das richtige Training gemeinsam mit den Einsatzorganisationen von hoher Bedeutung. Mit der Simulation des Realfalls können wir unsere Rettungskette weiter optimieren und sind bestens vorbereitet, wenn es darauf ankommt.“, erklärt Gesamteinsatzleiter Harald PFEIFENBERGER, Betriebsleiter in Flachau.

Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte vor Ort und evakuierten die 100 Statisten in einer Zeit von 2 Stunden. Sichtlich zufrieden mit dieser Leistung zeigt sich auch Wolfgang HETTEGGER während der Nachbesprechung der Einsatzübung: „Wir haben heute gesehen, dass unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestens mit den zuständigen Blaulichtorganisationen, wie Bergrettung, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Alpinpolizei  zusammenarbeiten und im Einsatzfall optimal vorbereitet sind. Darauf können wir stolz sein und mit gutem Gefühl in die anstehende Wintersaison starten.“

Die neue PV-Anlage auf dem Dach der Talstation der Planai-Bahn in Schladming. © Maximilian Kollau

Photovoltaik-Projekt am Dach der Planai-Bahn realisiert

Die Energie Steiermark hat für die Planai-Hochwurzen-Bahnen die Dachfläche der Hauptseilbahn-Talstation mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und wird die Anlage für 15 Jahre technisch betreuen. Insgesamt wurde mit einer Investitionssumme von knapp 200.000 Euro eine Gesamtleistung von knapp 160 kWp auf der Dachfläche im Zentrum Schladmings verbaut.

Das Hauptaugenmerk bei diesem Gemeinschaftsprojekt lag darauf, die vorhandene Dachfläche bestmöglich zu nutzen, um die benötigte Energie für das Talstationsgebäude der Planai Hauptseilbahn zu einem großen Teil nachhaltig selbst erzeugen zu können. 422 Stück Photovoltaikmodule mit je 375 Watt wurden auf einer Dachfläche von 800 m² verbaut. An Spitzentagen erreicht die Anlage bis zu 1.000 Kilowattstunden, was fast den kompletten Strombedarf des Bürogebäudes in der warmen Jahreszeit entspricht. Über das gesamte Jahr hinweg kann nun rund ein Viertel des Verbrauches der Talstation mit Sonnenenergie selbst produziert werden.

„Mit dieser Anlage haben wir auf der Planai mittlerweile drei Photovoltaikanlagen in Betrieb. Bis 2030 haben wir uns das Ziel gesetzt, 10 bis 15% unseres gesamten Eigenverbrauchs auf der Planai selbst erzeugen zu können. Die Ideen dazu sind vielfältig und gehen bis hin zu Photovoltaik-Inseln auf unseren Speicherteichen.  Neben dem Bau von Photovoltaikanlagen setzen wir auch mit dem bewährten intelligenten Schneemanagement und ersten Testversuchen mit Elektrobussen ein Zeichen im Bereich Umwelt- und Energiemanagement.“ so Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen.

Die Gesamt-Umsetzung erfolgte durch die Energie Steiermark Kunden GmbH und deren Tochterunternehmen E1, das auch die gesamte Förderabwicklung und Montage übernommen hat. Bei der Anlage für die Planai-Bahnen wurde Wert auf technisch hervorragende Komponenten und langlebige Technik gesetzt.

„Der Wunsch unserer KundInnen – egal ob Privathaushalte oder Unternehmen – selbst Strom zu erzeugen, nimmt immer mehr zu und erfährt befeuert durch die internationale Energiekrise eine noch nie dagewesene Nachfrage. Allein im Jahr 2021 haben wir auf Dächern heimischer Unternehmen Photovoltaik-Projekte realisiert, die jährlich mehr als 6 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom liefern. Diese Zahlen werden 2022 nochmals deutlich übertroffen“, so das Vorstandsduo der Energie Steiermark, Christian Purrer und Martin Graf „aktuell befinden sich im Netz der Energie Steiermark rund 25.000 privaten Photovoltaik-Anlagen. In den kommenden Jahren sollen noch mindestens 20.000 weitere hinzukommen, denn zur Erreichung der Klimaziele muss der Photovoltaik-Ausbau 4 Mal höher sein“.

 

Planai-Geschäftsführer Georg Bliem (Mitte) begrüßte die neuen Lehrlinge. © Planai-Bahnen

7 neue Lehrlinge starteten ihre Ausbildung bei der Planai

Die Planai-Hochwurzen-Bahnen zählen österreichweit zu einem der größten Ausbildungsbetriebe im Bereich der Seilbahnunternehmen. Am Montag, den 5. September starteten sieben neue Lehrlinge ihre Ausbildung zum Seilbahntechniker. In den nächsten dreieinhalb Jahren erhalten sie Einblicke in die vielfältigen Bereiche des Unternehmens und werden in einem vorgegebenen Rhythmus auf den Bergen der Planai Unternehmensgruppe tätig sein.

Der Beruf Seilbahntechniker bietet ein abwechslungsreiches, attraktives und spannendes Tätigkeitsfeld. Neben der Bedienung, Überprüfung, Wartung und Instandhaltung der Anlagen umfasst das Berufsbild beispielsweise auch die professionelle Betreuung und Beratung der Gäste.

Ausbildung für Fachkräfte von morgen

Die Planai-Hochwurzen-Bahnen zählen mit über 400 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern in der Region Schladming-Dachstein. Der Arbeitsplatz während der Lehre bei den Planai-Hochwurzen-Bahnen reicht von der Dachstein Pendelbahn auf 2.700 Meter Höhe über die Planai 10er Seilbahn und einer Kombibahn auf der Hochwurzen bis hin zur klassischen Doppelsesselbahn am Wilden Berg in Mautern. Neben einer fachlichen Ausbildung in der hauseigenen Lehrwerkstätte bei der Planai Mittelstation haben die Lehrlinge auch die Möglichkeit, weitere interne Ausbildungen in verschiedenen Fachrichtungen zu absolvieren. „Eine gute Ausbildung junger Menschen liegt uns sehr am Herzen. Neben der Praxisausbildung im Unternehmen sind uns auch die schulischen Leistungen unserer Lehrlinge in der Landesberufsschule für Seilbahn- und Elektrotechnik in Hallein sehr wichtig. Daher veranstalten wir vierzehntägig, gemeinsam mit hauseigenen Ausbildnern, einen Lerntag mit theoretischen Beispielen und praktischen Arbeiten für unsere Lehrlinge. Mathematik oder Physik stehen ebenso am Stundenplan wie Theorieeinheiten zu diversen mechanischen und elektrischen Themen“ so Planai-Geschäftsführer Georg Bliem. Derzeit werden insgesamt 14 Lehrlinge bei den Planai-Hochwurzen-Bahnen ausgebildet.

Das nächste DWDS-Summit findet in Berchtesgaden statt. © TOC

Dein Winter. Dein Sport. Summit 2022 in Berchtesgaden

SPORT MEETS WINTER – lautet das Motto des vierten Kongresses der Plattform „Dein Winter. Dein Sport.“ von 6.- 7. Oktober in Berchtesgaden. Die Initiatoren Deutscher Skiverband, Deutscher Skilehrerverband und Snowboard Germany werden zusammen mit Vertretern aus Wissenschaft, Sport, Wirtschaft, Politik und Medien über bedeutende Themen wie Nachhaltigkeit, Energie, Digitalisierung und die derzeitigen globalen wirtschaftlichen Herausforderungen, deren Auswirkungen auf die gesamte Branche und daraus resultierende gemeinsame Aufgaben diskutieren.

Die Initiative Dein Winter. Dein Sport. – 2014 von den drei Initiatorenverbänden gestartet – versteht sich als Sprachrohr für den Wintersport in Deutschland. Der Summit richtet sich an all diejenigen, die nicht nur reden, sondern handeln wollen – für eine nachhaltige Zukunft des Wintersports. Den diesjährigen Summit wird der ehemalige Skirennläufer und TV-Experte Felix Neureuther eröffnen. Anschließend liefert Prof. Dr. Ralf Roth in seiner Keynote „Welche Zukunft wollen wir? Herausforderungen und Lösungsansätze“ wichtige Impulse aus der Wissenschaft. Der Leiter des Instituts für Outdoor Sport und Umweltforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln hat zusammen mit den Wintersportverbänden und der Agentur TOC das Programm entwickelt. Den übergeordneten Themenbereich „Wintersport & Lebensraum – eine Symbiose?“ leitet Lars Bengsch, Geschäftsführer dwif-Consulting, mit einem spannenden Impulsvortrag zum Thema „Tourismus im Wandel – für Gäste und Einheimische“ ein. Anschließend werden die sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte des Wintersports in einer Podiumsdiskussion mit Branchengrößen wie Josef Margreiter (Geschäftsführer Lebensraum Tirol Holding) und Harald Gmeiner (Mitglied des Präsidiums Tourismus Oberbayern München e.V.) auf den Punkt gebracht. Auch Großveranstaltungen und deren Verantwortung sowohl
aus Verbandsperspektive als auch am Beispiel des Snowboard-Weltcups Berchtesgaden werden beim diesjährigen Summit thematisiert. Spannend dürfte auch Peter Schöffels Vortrag „Nachhaltigkeit braucht Mut zur Veränderung und Innovationen“, mit konkreten Maßnahmen und Lösungsansätzen aus dem eigenen Unternehmen, werden.

Am Freitag, den 07. Oktober, dreht sich alles um die Zukunft des Wintersports. Bleibt Wintersport finanzierbar? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Medien und die fortschreitende Digitalisierung? Und welche Ideen braucht es für die Zukunft? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es an diesem Tag in abwechslungsreichen Vorträgen und Podiumsrunden. Lorenz Beringer (Geschäftsführer LOBECO) verschafft den Teilnehmer:innen einen Einblick in die digitale Transformation des (Winter)Sports. Auf dem Podium diskutieren unter anderem Matthias Stauch (Vorsitzender Vorstand Verband Deutscher Seilbahnen),
Valentin König (Vorstand Schweizer Seilbahnen), Peter Wagner von Alturos Destinations (Chief Business Officer), Reinhard Klier (Stellvertretender Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen) und Dr. Helmut Sartori (Präsident Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols) über das Thema „Finanzierbarkeit im Wintersport“. Auch die ehemalige Skirennläuferin Viktoria Rebensburg ist in einer Talkrunde mit dem Fokus „Medien im Wandel“ am zweiten Tag des Summits dabei.

Alle Infos zum Programm, zu den Inhalten, Speakern und Podiumsteilnehmern sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es ab sofort immer aktuell auf:
www.deinwinterdeinsport.de/summit

Dreht der technische Prokurist Ing. Günther Brennsteiner am gro§en blauen Rad, dauert es etwa zehn Minuten, bis die Turbinen im Kraftwerk Strom erzeugen. © GLB Kaprun

Kitzsteinhorn – Energie in Eigenregie

Eine dritte Turbine sorgt ab sofort für Schnee im Winter und Strom im Sommer am Kitzsteinhorn. Die Gletscherbahnen Kaprun AG setzt schon seit Jahren auf nachhaltige Energie. Neben eigenen Photovoltaikanlagen auf Betriebsgebäuden erzeugt das Kitzsteinhorn mit dem Kleinkraftwerk Grubbach selbst Energie aus dem Schmelzwasser.

Bereits 2012 wurde die erste Ausbaustufe dieses kombinierten Pump- und Wasserkraftwerkes mit zwei Turbinen in Betrieb genommen – ab sofort sorgt eine dritte Turbine im Sommer für Strom und im Winter für Schnee. Denn die Besonderheit dieser Energieproduktion in Eigenregie: Legt man im Herbst den Hebel um, wird durch die Rohrleitungen Wasser von den großen Hochgebirgsstauseen Moserboden und Wasserfallboden direkt in die Beschneiungssysteme am Kitzsteinhorn gepumpt. So müssen im hochalpinen Bereich des Kitzsteinhorns keine zusätzlichen Speicherteiche für die Beschneiung angelegt werden. Im Frühjahr wird wiederum das Schmelzwasser aus einem großen Einzugsbereich im Auffangbecken Langwied gesammelt und kontinuierlich über eine 2 Kilometer lange Rohrleitung und 460 Höhenmeter zum Kraftwerk geleitet. Dort verwandeln die drei Turbinen 300 Liter Wasser pro Sekunde in Stromenergie.

Für Vorstandsdirektor Ing. Norbert Karlsböck ein weiterer Meilenstein auf dem „grünen Weg“ in Richtung Nachhaltigkeit: „Durch die Verstärkung des Wasserkraftwerks mit der dritten Turbine können wir nun ein Drittel des für die Beschneiung benötigten Stroms selbst erzeugen – ein sehr positiver Beitrag zur Energiebilanz. Schon mit zwei Turbinen konnten wir 900.000 kWh im Jahr gewinnen – mit der dritten Turbine im Einsatz erzeugen wir 1,2 Millionen kWh an Jahresenergie.“, so Karlsböck.

Die Beschneiung und der Betrieb eines Skigebiets erfordern Strom, der seit vielen Jahren aus erneuerbarer Energie vom Stromlieferanten bereitgestellt wird. Durch die Strom-Eigenproduktion, den zahlreichen Energieeffizienzmaßnahmen, den Einsatz von E-Bussen im Skibus-Nahverkehr und Investitionen in effizientere Schneisysteme wird vom Kitzsteinhorn weiter an der Dekarbonisierung gearbeitet. So sind auch die nun investierten 700.000 Euro für den Maschinensatz der dritten Turbine ein wichtiger Meilenstein im nachhaltigen Handeln am Kitzsteinhorn.

In Brunos Bergwelt am Dachstein sind fünf Spiel- und Rätselstationen dazugekommen. © Dachstein West

Neue Abenteuer in Brunos Bergwelt am Dachstein

Das Familienvergnügen mit Dachsteinblick am Rußbacher Hornspitz wächst weiter. Dank neuer Investitionen sind fünf Spiel- und Rätselstationen in Brunos Bergwelt hinzugekommen. Somit stehen zur Freude der kleinen Besucher nun 21 Freizeitanlagen zur Verfügung. Diese können gemütlich mit der Hornbahn von Rußbach in nur 12 Minuten erreicht werden.

Brunos Bergwelt bildet einen vielfältigen Abenteuerspielplatz am Gipfel des Rußbacher Hornspitz. Mit den neuen Rätselstationen lernen die Kinder die FreundInnen von Bruno dem Bären kennen. „Brunos Bergwelt steht für Spiel und Spaß in der wunderschönen Natur der Wanderregion Dachstein West. So sollen Kinder bereits in jungen Jahren für Bewegung und die Natur begeistert werden“, erklärt Rupert Schiefer, Geschäftsführer der Bergbahnen Dachstein West GmbH. Eine der neuen Stationen ist das Almkonzert, wo die Jungs und Mädchen mit gestimmten Kuhglocken Lieder spielen können. Zusätzlich wird Innovation mit der neuen Audiostation geboten, bei welcher der notwendige Strom für Klänge selbst erzeugt werden muss. Neben den Abenteuerstationen sind aber auch Lernstationen, wie beispielsweise zur Spannweite des Adlers, zu finden. Zusätzlich wurde einiges im Gipfelbereich des Hornspitz umgestaltet: Während das Freizeitangebot von Brunos Bergwelt die Kinderaugen auf sich zieht, lädt die neue Steinbock-Arena mit Dachsteinblick die Erwachsenen zum Entspannen ein.

Bequeme Erreichbarkeit

Mit der Hornbahn Rußbach gelangen Jung und Alt von Rußbach am Pass Gschütt in 12 Minuten auf das Almgebiet und den Abenteuerplatz am Berg. Die gelbe Gondelbahn schwebt auf den 1.450 m hoch gelegenen Hornspitz. Dort befindet sich der ausgiebige Rundwanderweg in Brunos Bergwelt, der mit allen Spielstationen für ein rund zweistündiges Wandervergnügen sorgt. Anschließend kann über einem leichten Wanderweg oder mit dem Bummelzug „Ameisenexpress“ in 20 Minuten die Edtalmhütte erreicht werden. Die Hornbahn Rußbach sowie Brunos Bergwelt haben noch bis Mitte September jeweils von Mittwoch bis Sonntag ab 9:00 Uhr geöffnet.

Die ersten Sommerzahlen liegen fast auf Vor-Corona Niveau. Im Bild Kitzsteinhorn Explorer Tour. © GLB Kaprun

Sommertourismuszahlen fast auf Vor-Corona-Niveau

Die Zahlen sprechen für sich: Die Nächtigungen des ersten Sommerdrittels zeigen, dass Österreich als Reiseland fast wieder Vorkrisenniveau erreichen konnte und vor allem auch die Nächtigungen der Inlandsgäste nochmals stark gestiegen sind.

War Mai als Frühsommermonat noch etwas verhalten, zeigt der Juni, dass Sommerurlaub in Österreich bei Gästen aus dem In- und Ausland wieder zu den beliebtesten Reisezielen gehört und die Nächtigungszahlen der ersten zwei Sommermonate nur mehr 4,5 Prozent hinter dem Referenzjahr 2019 liegen. Die Sonderbudgets der Österreich Werbung zeigen hier große Wirkung und waren wichtige Beiträge zu diesen ersten Sommerergebnissen“, sagt Tourismus Staatssekretärin Kraus-Winkler. „Doch um die Qualität und Resilienz des Tourismusstandortes zukunftsweisend abzusichern, braucht die heimische Branche dringend langfristige Lösungen zur Bewältigung des immer stärker werdenden Mitarbeiterbedarfs“, so die Bilanz von Kraus-Winkler anlässlich der neuen Statistik Austria Zahlen für Mai und Juni 2022. Mit 12,0 Millionen Nächtigungen hat der heimische Tourismus im Juni 2022 im Vergleich zum Vorjahr um über 60 Prozent zugelegt und fast das Vorkrisenniveau von 2019 (12,61 Millionen Nächtigungen) erreicht. Somit konnte fast an die Nächtigungsrekorde von Mai/Juni 2019 und 2018 angeknüpft werden. „Um dies in die Herbst- und Wintersaison mitnehmen zu können, braucht der Tourismus verständlicher Weise wieder einmal Planbarkeit für die vielen Fragezeichen rund um Energiekrise, Covid und Teuerung, obwohl diese Entwicklungsszenarien in Wirklichkeit derzeit besonders schwer abzuschätzen sind“, so Kraus-Winkler.

Drittstärkste Ergebnis

Insgesamt kann die österreichische Tourismusbranche (Mai und Juni) mit 19,17 Millionen Nächtigungen das drittstärkste Ergebnis nach 2019 (20,08 Millionen) und 2018 (19,30 Millionen) verbuchen. 7,21 Millionen Nächtigungen waren Inlandsurlaubern zuzuschreiben, das sind 37,6 Prozent. Im Vergleich zu 2019 ist das ein Plus von 6,5 Prozent. Die Nächtigungen ausländischer Gäste hingegen lagen mit 11,95 Millionen um 10,1 Prozent unter dem Niveau von 2019 (13,3 Millionen), so die vorläufigen Ergebnisse der Statistik Austria. Auf Bundesländerebene zeigen die Ergebnisse in allen Bundesländern, außer Niederösterreich, einen Zuwachs an inländischen Gästen, während die Nächtigungen ausländischer Gäste, außer in Vorarlberg, überall unter dem Vorkrisenniveau lag.