Das Critérium de la Première Neige in Val d'Isère wird jedes Jahr im Dezember ausgetragen. Foto: MND

MND bereit für wichtige Winterwettkämpfe

In nur 10 Tagen findet das Critérium de la Première Neige in Val d’Isère (14.-15. Dezember) statt und das Team von MBS, einer Tochtergesellschaft des französischen Unternehmens MND, das sich auf die Entwicklung und Sicherheit von Skigebieten spezialisiert hat, ist bereits intensiv im Einsatz bei Wettkampfstätten in Frankreich, Italien, Georgien und der Schweiz, um die Pisten für bedeutende Winter-Sportevents weltweit abzusichern.

Der Wettkampfgedanke ist durch MBS, wo man seit über einem Jahrzehnt eine langjährige Partnerschaft mit dem Sportverein von Val d’Isère, dem Veranstalter des Critérium de la Première Neige, pflegt, ein fester Bestandteil der DANN von MND. Jedes Jahr sorgt MBS für die Sicherheit der Veranstaltung, indem man Sicherheitsnetze, Matten, Wettkampfstangen und aufblasbare Hochsicherheitsmodule bereitstellt, die einen reibungslosen Ablauf des Rennens vom Start bis ins Ziel gewährleisten. Dieses Weltcup-Rennen im alpinen Skifahren gilt aufgrund der Eigenschaften der Strecke als eines der technisch anspruchsvollsten und markiert den Auftakt der französischen Skisaison.

Eine der Innovationen, die MBS für Skirennen entwickelt hat, ist ein auf Stangen montiertes Schutzsystem, das die Sicherheit der Athleten bei internationalen Skirennen erhöhen soll. Große Risikobereiche müssen während der Wettkämpfe abgesichert werden, da die Sportler Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreichen können. In Zusammenarbeit mit dem Sportclub von Val d’Isère hat MBS das „World Cup“-System entwickelt und implementiert, um die Sicherheit der Athleten, des Organisationsteams und der Zuschauer zu verbessern. Auf der Face de Bellevarde-Strecke umfasst dieses System acht Stangen und doppelte Netze, die sich über einen 200 Meter langen Abschnitt erstrecken.

Dieses „World Cup“-Schutz- und Sicherheitsnetzsystem, das in den Werkstätten der Gruppe in Savoyen (Made in France) entwickelt und hergestellt wurde, bietet optimalen, maßgeschneiderten Schutz, der den Zulassungskriterien des Internationalen Skiverbandes (FIS) entspricht. MBS hat ein doppellagiges Netzsystem in diese Lösung integriert, das eine sofortige Bereitstellung ermöglicht, wenn dies durch die Vorschriften erforderlich ist, ohne dass schwere Ausrüstung oder zusätzliche Anpassungen notwendig sind. Dieses System reduziert den ökologischen Fußabdruck, indem es auf Betoninstallationen verzichtet, die Montage optimiert, Kosten senkt und erheblich Zeit bei der Vorbereitung der Wettkampfpisten spart.

Ein weiteres Produkt, das in Val d’Isère zu sehen ist, ist die Rennstartkabine am oberen Ende der Riesenslalom-Strecke, die von den MBS-Teams entworfen und gebaut wurde. In den Farben des französischen Ausrüstungsherstellers Rossignol gehalten, bietet dieser einzigartige Raum den Skifahrern die Möglichkeit, sich zu konzentrieren, bevor sie die legendäre 3 km lange Strecke mit einer durchschnittlichen Steigung von 36 % in Angriff nehmen, die im Herzen des Resorts endet.

Auch in diesem Jahr werden die technischen Teams von MBS und MND vor und während des Critérium de la Première Neige in Val d’Isère vor Ort sein. Danach werden sie sich um die Sicherheitsvorkehrungen für die FIS Para-Alpinen Ski-Weltcup-Veranstaltungen in Tignes und Courchevel vom 16. bis 20. Dezember 2024 kümmern.

 

 

Die Aktion des österreichsichen Fachverbandes der Seilbahnen

Österreichs Seilbahnen laden am 11. 12. wieder zum großen Schulskitag

Die zum dritten Mal stattfindende Aktion „Go for Ski“ des Fachverbandes  der österreichischen Seilbahnen bringt Schülerinnen und Schüler am 11. 12. gratis auf die Piste!

Das Erfolgsformat „Go for Ski“ des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen geht kommende Woche in die dritte Runde: Am 11. Dezember erhalten alle Schülerinnen und Schüler ein Gratis-Tagesticket für ein Skigebiet ihrer Wahl. Insgesamt nehmen 108 Seilbahnbetriebe an der Aktion teil und setzen damit ein
wichtiges Zeichen für die Nachwuchsförderung auf den heimischen Skipisten.
Der Skisport ist und bleibt jung: 41 Prozent der Skifahrerinnen und Skifahrer besuchen Österreichs Skigebiete als Familie, der Anteil der Kinder und Jugendlichen steigt und liegt derzeit bei über 26 Prozent. Zugleich intensiviert der Fachverband der österreichischen Seilbahnen die Nachwuchsförderung von Jahr zu Jahr. Zu den
vielfältigen Maßnahmen zählt auch der „Go for Ski“-Schulskitag, der am 11. Dezember zum dritten Mal in sieben Bundesländern stattfindet. Schülerinnen und Schüler, sowie die Begleitpersonen erhalten an diesem Tag ein Gratis-Tagesticket für das Skigebiet ihrer Wahl.

„Der Schulskitag hat sich in den beiden vergangenen Jahren bereits bestens etabliert und ermöglicht es Schulklassen, gemeinsam einen erlebnisreichen Tag im Schnee zu verbringen. Zudem bringt er auch junge Menschen auf die Skipisten, die bis dato noch wenig oder keinen Kontakt zum Skisport hatten“, so Fachverbandsobmann Franz Hörl, der in der Aktion auch einen wichtigen Impuls für Kinder und Familien mit Migrationshintergrund sieht. „Besonders in dieser Zielgruppe möchten wir gezielt noch mehr Neugier für das Skifahren wecken. Über die Schulen als wichtigen sozialen Ankerpunkt kann es uns gelingen, den Ski- und Snowboardsport stärker zu etablieren und einen niederschwelligen und leistbaren Zugang zur sportlichen Betätigung auf unseren Bergen zu schaffen“, so Hörl.

Nähere Informationen finden interessierte Schulen unter: https://www.wko.at/oe/transport-verkehr/seilbahnen/go-for-ski-schulskitag

Die Silberregion Karwendel lädt zu Schneeschuhwanderwochen. Foto: TVB Silberregion Karwendel/Maria Knoll

Schneeschuhwanderwochen in der Silberregion Karwendel

Frische Winterluft, das Knirschen des Schnees unter den Füßen und eine atemberaubende Bergkulisse. Vom 11. Januar bis 1. Februar 2025 lädt die Silberregion Karwendel zu den Schneeschuhwanderwochen unter dem Motto „Mit Sicherheit Spaß im Schnee“ ein. In diesem Zeitraum erwartet die Gäste ein besonderes Winterabenteuer, das mindestens sechs Übernachtungen umfasst.

Die Teilnehmer*innen können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Geführte Schneeschuhwanderungen durch die verschneite Landschaft, Schneeschuh-Yoga für Entspannung in der Natur und eine spannende Schneeschuh-Olympiade, bei der Geschicklichkeit gefragt ist. Ein Highlight ist der verpflichtende alpine Sicherheitskurs, der jeden Montag stattfindet, und den Teilnehmern wertvolle Kenntnisse für sichere Schneeschuhwanderungen im Gelände vermittelt.

Eine besondere Überraschung hält die Silberregion Karwendel für alle Gäste bereit: Jeder Teilnehmer erhält TUBBS Schneeschuhe inklusive Tragetasche und Stöcke als Geschenk. Diese hochwertige Ausrüstung sorgt für weitere unvergessliche Erlebnisse in der winterlichen Berglandschaft der Silberregion Karwendel.

Weitere Informationen unter www.silberregion-karwendel.com/schneeschuhwanderwochen

 

 

Die 50. Interalpin in Innsbruck von 5. - 7. Mai 2025 wird neue Akzente mit den „City Cable Car Solutions“ und dem parallel stattfindenden Kongress für alpine Naturgefahrensetzen setzen. © CMI

Premiere auf der nächsten Interalpin in Innsbruck

Die 50. Jubiläumsausgabe der INTERALPIN bringt nicht nur die etablierten Themen rund um Wintersport und Alpintechnik auf die Bühne, sondern setzt auch neue Akzente: Erstmals steht mit den „City Cable Car Solutions“ urbane Mobilität auf Basis von Seilbahntechnologie im Mittelpunkt. Parallel dazu feiert der Kongress für alpine Naturgefahren „Inter-Alpine Natural Hazards Conference“ (INAC) Premiere im Congress Innsbruck.

Auf der INTERALPIN 2025 werden rund 650 Aussteller aus über 50 Ländern die Zukunftsvisionen der Branche vorstellen. Projektleiter Stefan Kleinlercher fasst zusammen: „Die Aussteller präsentieren die neuesten Entwicklungen in Bereichen wie Seilbahnanlagen, Pistenpflege, Digitalisierung, Smart Solutions und Sicherheitstechnik. Die INTERALPIN wird erneut ihrem Ruf als führende Weltmesse gerecht und verspricht spannende neue Technologien und Ansätze.“

Urbane Mobilität im Fokus

Mit den „City Cable Car Solutions“ rückt die INTERALPIN die zunehmende Bedeutung von Seilbahnen als urbane Verkehrsmittel in den Fokus. Diese gelten als innovative und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Transportlösungen, da sie platzsparend, schnell umsetzbar und umweltschonend sind. Besonders ihre Fähigkeit, Hindernisse wie Flüsse, Hügel oder dichte Stadtgebiete zu überwinden, macht sie für Städte weltweit attraktiv. Kleinlercher betont: „Die INSPIRATION DAYS der INTERALPIN 2025 bieten spannende Keynotes und Best-Practice-Beispiele, die das Potenzial urbaner Seilbahnlösungen beleuchten.“

Inter-Alpine Natural Hazards Conference

Unter dem Motto „Industry Meets Science“ findet von 5. bis 7. Mai 2025 erstmals die „Inter-Alpine Natural Hazards Conference“ (INAC) statt. Die Congress Messe Innsbruck organisiert den Kongress gemeinsam mit dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) und der Wildbach- und Lawinenverbauung Tirol (WLV). Der Klimawandel und das steigende Naturgefahrenpotenzial im Alpenraum stellen neue Herausforderungen dar, etwa in den Bereichen Prävention, Monitoring und Management. „Die Überschneidung mit der INTERALPIN bietet einzigartige Synergien“, erklärt CMI Geschäftsführer Christian Mayerhofer. „Ausstellende Unternehmen der INTERALPIN, die bereits im Bereich Naturgefahren aktiv sind, und ein globales Fachpublikum aus rund 130 Ländern schaffen eine ideale Plattform für den Austausch von Wissen und Lösungen.“

Mit einem vielfältigen Programm und einer Kombination aus Messe, Fachvorträgen und Kongress setzt die INTERALPIN 2025 erneut Maßstäbe und bietet der Branche eine einzigartige Gelegenheit, Innovationen und Zukunftsthemen zu erleben.

Rendering der neuen TRI-Line Kabine. Foto: Garaventa AG

Größtes Auftragspaket der Firmengeschichte

Die Jungfraubahn AG hat Garaventa mit einem Gesamtpaket von sechs Seilbahnanlagen beauftragt – darunter vier Neuanlagen und zwei Umbauten. Mit einem Gesamtvolumen von fast 70 Millionen Franken handelt es sich um das bislang größte Auftragspaket in der Unternehmensgeschichte.

Ein Highlight des Projekts ist die geplante TRI-Line Seilbahn, die in zwei Sektionen vom Bahnhof Grindelwald nach First führen wird. Dieses neuartige System kombiniert die Stärken des 3S-Systems mit den Eigenschaften der D-Line. Es überzeugt durch hohen Fahrkomfort, Laufruhe, Energieeffizienz, hohe Windstabilität und Förderleistung. Zudem ermöglicht die TRI-Line große Seilspannfelder, sodass die Strecke mit nur sechs Stützen vom Bahnhof Grindelwald über Bort bis nach First geführt werden kann. Die neue Anlage wird die bestehende Firstbahn ersetzen, deren Konzession 2034 ausläuft. Die Jungfraubahn AG entschied sich für die Variante ab Fuhrenmatte/Grindelwald, um eine direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr sicherzustellen.

Ausgestattet mit rund 70 Kabinen, die zwölf Sitzplätze und zu Spitzenzeiten fünf zusätzliche Stehplätze bieten, erhöht die TRI-Line die Beförderungskapazität deutlich. Dadurch werden Fahrgastströme besser bewältigt und Wartezeiten an den Stationen reduziert. Ein weiterer Vorteil der neuen Anlage ist der vollautomatische Transport von Mountaincars.

Zusätzlich wird die bestehende Verbindung ab First durch eine neue Gondelbahn mit 30 Kabinen für je zehn Personen zum Knotenpunkt Schreckfeld ergänzt. Ebenfalls Teil des Neubau-Projekts ist der Bau einer Vierer-Sesselbahn Isch-Bodmi.

Umbauprojekte Lauterbrunnen und Wengernalp

Neben den Projekten in Grindelwald umfasst das Auftragspaket den umfangreichen Umbau der einspurigen Pendelbahn Lauterbrunnen–Grütschalp. Hier werden unter anderem die Fahrzeuge und die Steuerung erneuert. Zudem erhält die 6er-Gondelbahn Arvengarten–Eigergletscher eine Förderleistungserhöhung durch neue Haubensessel sowie Anpassungen an der Seilbahnsteuerung. „Nach der V-Bahn und dem Schilthorn dürfen wir nun zum dritten Mal im Berner Oberland Champions-League-Projekte im Seilbahnbau umsetzen,“ freut sich Raphael Reinle, Projektleiter Verkauf bei Garaventa. „Dieser Großauftrag ist ein bedeutender Meilenstein für unser Unternehmen und zeigt das Vertrauen in unsere Seilbahnlösungen“.

 

 

Das 34. TourismusForum Alpenregionen findet vom 31. März bis 2. April in Bruneck am Kronplatz (I) statt. © Bruneck Kronplatz Tourismus

34. TFA TourismusForum Alpenregionen: Premiere in Südtirol!

Vom 31. März bis 2. April 2025 wird Bruneck im Pustertal zum pulsierenden Zentrum der internationalen Bergbahn- und Tourismusbranche. Zum ersten Mal findet das renommierte TFA TourismusForum Alpenregion in Südtirol statt.

Die malerische Stadt Bruneck, eingebettet zwischen dem Alpenhauptkamm und den imposanten Dolomiten, bietet eine perfekte Kulisse: historische Schlösser, atemberaubende Natur und eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten – vom Skifahren und Wandern bis zum Mountainbiken und Golfen. Der Kronplatz, Südtirols Skigebiet Nummer eins und Teil des Dolomiten UNESCO Welterbes, punktet mit 121 Pistenkilometern, 31 modernsten Aufstiegsanlagen und vielseitigen Abfahrten, die Anfänger und Profis begeistern.

Das dreitägige Forum wird vom TFA-Team um Roland Zegg, unterstützt von ibex fairstay und Grischconsulta Beratungen organisiert. Es bringt Unternehmer, Entscheidungsträger und Visionäre aus der Bergbahnbranche sowie der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusammen. Neben spannenden Fachvorträgen stehen exklusive Forumstouren auf dem Programm. Die Abende bieten Networking auf höchstem Niveau und die legendäre TFA Bar lädt zu entspannten Gesprächen bis tief in die Nacht ein.

Am Programm wird derzeit noch gefeilt, erklärt TFA-Forumsleiter Lars Prevost. Dennoch verrät er bereits einige Highlights: Marco Weishaupt, Gründer und Verwaltungsratspräsident der BSmart Hotelgruppe, referiert über innovative Hotelkonzepte und Viktoria Veider-Walser, Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus, über ihre Arbeit in der DMO Kitzbühel. Darüber hinaus bieten Outdooractive-CEO Hartmut Wimmer sowie Silke Stabinger Direktorin Tourismusverein Pragser Tal, Einblicke in Hotspotmanagement, etwa am Best Practice-Beispiel Pragser Wildsee. Weitere spannende Themen sind Alpine Crossing Zermatt und ein Karriere-Rückblick von Markus Hasler, CEO der Zermatt Bergbahnen, sowie die DNA Kronplatz-Präsentation von Skirama Kronplatz-Geschäftsführer Thomas Reiter. Zusätzlich dürfen sich die Teilnehmer auf einen Referenten von Dolomiti Superski freuen. Grischconsulta Beratungen präsentiert einen Überblick über die Abolandschaft, ergänzt durch einen Beitrag von Urs Zurbriggen, CEO My Leukerbad, zum Magic Pass und anschließender Diskussionsrunde.

Branchenübergreifende Impulse gibt es von Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park sowie und Gründer und CEO von Mack One, zum Thema digitales Entertainment, sowie vom legendären Designstudio Pininfarina. Doch nicht nur auf der Bühne wird Großes geboten: Am Abend warten kulinarische Highlights mit Sternekoch Norbert NIederkofler, der die Teilnehmenden in seine Gourmetwelt blicken lässt, ein Essen im AlpINN Restaurant sowie eine Nachtfahrt auf den Kronplatz. Die drei Forumstouren schließlich bieten exklusive Einblicke – sowohl hinter die Kulissen der Skigebiete Kronplatz oder 3 Zinnen während der Skitouren als auch in das Atelier von Moessmer von Norbert Niederkofler auf der Kulinariktour.

Das finale Programm ist ab Weihnachten digital verfügbar, die Printversion folgt im Januar.

Skifahren am Schollenwiesenlift. Foto: Dominik Somweber, Naturparkregion Reutte

TVB Naturparkregion Reutte setzt auf neues Kinderskigebiet

Der Tourismusverband Naturparkregion Reutte stellt den Betrieb des Schollenwiesenliftes in Höfen ein. Die Entscheidung erfolgte aufgrund fehlender Nutzungsrechte für Beschneiung und Grundstücksüberfahrten.

„Um den Lift in einer Weise zu betreiben, die den Erwartungen der Skigäste entspricht, wäre eine großflächige Beschneiungsanlage nötig gewesen“, erklärt Obmann Hermann Ruepp. Der TVB hatte in der Vergangenheit wiederholt Bereitschaft zur Investition in eine entsprechende Beschneiung zugesichert. „Allerdings ist die Förderung des Landes für Skigebiete unter 1.000 Höhenmetern weggefallen, was die Umsetzung zunehmend erschwert hat.“ Bisherige Investitionen wurden dankenswerterweise mit 50 % seitens des Landes Tirol unterstützt.

Stattdessen richtet der TVB seine Investitionen nun auf ein neu entstehendes Kinderskigebiet am Fuße des Hahnenkamms. „Mit der Unterstützung der Pletzer-Gruppe können wir Kindern, Familien und Schulen aus der Region ein modernes, schneesicheres Skigelände bieten und damit die Zukunft des Wintersports in unserer Region langfristig sichern“, so Ruepp weiter. Die Eröffnung des neuen Anfängerareals, das im Bereich der Talstation über einen 110 Meter langen Zauberteppich, eine Verpflegungsstation, sowie über Sanitär- und Aufenthaltsräume verfügen wird, ist für 20. Dezember 2024 geplant.

Der Schollenwiesenlift, seit 1967 eine beliebte Anlaufstelle für Anfänger und Familien, bleibt damit vorerst stillgelegt. Besonders der sonnige Standort und das Angebot für junge und unerfahrene Skifahrerinnen und Skifahrer hatten den kleinen Lift zu einer Institution in der Region gemacht.

Der TVB Naturparkregion Reutte bedankt sich ausdrücklich bei der Gemeinde Höfen für die langjährige, hervorragende Zusammenarbeit am Schollenwiesenlift und freut sich darauf, gemeinsam ein neues Kapitel für die Skiförderung und den Tourismus in der Region aufzuschlagen.

 

 

 

In Zauchensee warten auf die Wintersportler:innen ab 29. 11. top präparierte Pisten und eine herrliche Winterlandschaft. ©Liftgesellschaft Zauchensee

Zauchensee: Endlich wieder mal g´scheit Skifahren

Zauchensee im Salzburger Land startet am Freitag, 29. November, mit attraktiven Angeboten und zahlreichen Auszeichnungen in den Winter.

Ab Freitag den 29. 11. warten top präparierte Pisten und eine herrliche Winterlandschaft auf die Wintersportler:innen in Zauchensee. Auch die Talabfahrt nach Zauchensee wird dann bereits geöffnet sein. Dazu gibt es einige attraktive Neuheiten wie zum Beispiel günstige Ticketpreise mit dem Online Frühbucher-Bonus.

Skispaß muss nicht teuer sein – sparen mit dem Online Frühbucher-Bonus
Noch bis Donnerstag, 05. Dezember, läuft der Ticket-Vorverkauf Winter-Tickets: So kostet die Ski amadé ALL-IN Card White für alle Ski amadé-Gebiete nur 799 € anstelle der offiziellen 855 €, für Kinder nur 210 € statt 320 €. Jeder Gast, der in der Wintersaison 22/23 oder 23/24 eine Ski amadé ALL-IN Card White oder ALL-IN Card Gold erworben hat, erhält für die ALL-IN Card White in der bevorstehenden Saison 24/25 einen Treuebonus in Höhe von 100 € für Erwachsene, 50 € für U25 bzw. 30 € für Jugend & Kind. Zusätzlich können Wintersportler:innen mit dem Online Frühbucher-Bonus bei allen Tages- und Mehrtagestickets kräftig sparen. Je früher der Kauf im Online-Ticketshop, desto günstiger.Stammgäste schätzen in Zauchensee besonders die perfekte Lage – mitten in der alpinen Naturlandschaft und dennoch sehr gut erreichbar. Die vielen bewährten Zauchensee-Qualitäten bleiben auch in der Wintersaison 24/25 gleich: herrliche Pisten für jeden Geschmack, mal breit und übersichtlich für Genussfahrer:innen, mal sportlich anspruchsvoll wie die legendäre Weltcup-Abfahrt am Gamskogel mit drei Kilometern Länge und eindrucksvollen Passagen. Zauchensee ist seit vielen Jahren Austragungsort der Speedrennen der Damen. Nach den tollen Wettkämpfen im Januar ist 2025 wieder der Partner-Weltcup St. Anton am Arlberg an der Reihe. In Zauchensee ist der Weltcup-Zirkus das nächste Mal im Januar 2026 zu Gast. Mit dem Panorama-Link zwischen Wagrain und Flachauwinkl-Kleinarl kann man von Zauchensee aus über Flachauwinkl gleich drei Skigebiete befahren. 210 Pistenkilometer, 70 Liftanlagen und jede Menge Erlebniswelten für den Nachwuchs zwischen Zauchensee und Alpendorf stehen zur Verfügung. Eine echte Challenge ist die 12 Peaks Trophy: Hier können mit Ski oder Snowboard auf abwechslungsreichen Pisten alle zwölf Gipfel im „Heart of Ski amadé“ mit insgesamt 10.000 Höhenmetern erobert werden. Wer das schafft, bekommt eine kleine Erinnerung als Anerkennung.

Zauchensee – ein Winterparadies für Familien
Dass sich Eltern und ihr Nachwuchs in Zauchensee wohlfühlen, dafür gibt es viele gute Gründe. Dazu gehören die übersichtlichen Pisten oder der zentrale Treffpunkt mit der Weltcup-Arena, wo es neben der Gastronomie noch ein Sportgeschäft mit Skiverleih gibt und man in einer Tiefgarage bequem parken kann. Zudem haben Familien eine breite Auswahl auf und neben den Pisten wie „Zauchis Kinderland“ mitten im Hoteldorf Zauchensee inklusive überdachtem Zauberteppich. Die Kids und Youngsters mit sportlicheren Ambitionen finden am Rosskopf im Familypark ideale Bedingungen mit einem Playground mit zwei spannenden Lines. Im Trainingszentrum bei der Kogelalm auf schneesicheren 1.900 Metern Höhe werden zwei abgesperrte und betreute Trainingsstrecken für den sportlichen Nachwuchs präpariert. Hier können sich die jungen Gäste und alle Junggebliebenen auf der kostenlosen Skimovie-Strecke verewigen.

Schneesicherheit durch Statistik bestätigt
Für die Schneesicherheit ist Zauchensee seit Jahren bekannt. Hier starten die Pisten in Flachauwinkl erst auf 1.000 Metern Meereshöhe, in Zauchensee sogar ab 1.350 Metern und reichen bis über 2.100 Meter. Für den Schneenachschub ist in der Regel gut gesorgt. Das bestätigt auch die Schneefallstatistik von „Skiinfo.de“. Hier wurden die Schneefälle der letzten zehn Jahre ausgewertet, wobei Zauchensee sehr gut abgeschnitten hat. Im Dezember ist es durchschnittlich ein Meter, im Januar sind es mehr als 1,50 Meter, im Februar immer noch mehr als 1,30 Meter und selbst im März ist es noch knapp ein Meter Schneefall.

Ab acht Uhr auf die Piste
Auch in dieser Saison starten die Gamskogelbahn I in Zauchensee und der Highliner I und II in Flachauwinkl wieder 30 Minuten früher. Damit können die Gäste nicht nur die gelegentlich auftretenden Staus auf der Tauernautobahn wegen der Tunnelsanierung umgehen. Sie kommen auch in den Genuss besonders reizvoller Skierlebnisse: frühmorgens als Erste:r auf perfekt präparierten und nahezu leeren Pisten mit herrlichem Pulverschnee im ersten milden Licht der Morgensonne zu fahren. Wenn dann der normale Tagesbetrieb beginnt, sitzt man bequem in der Hütte bei einem herzhaften Frühstück mit Salzburger Spezialitäten. Das ist perfektes Genussskifahren. Praktisch: Tickets kann man online buchen und entweder auf die eigene Key Card laden oder mit dem zugesandten QR-Code an einem der vier Ticketautomaten holen.

Ohne Umwege von der Tauernautobahn direkt auf den Gamskogel
Zauchensee unterscheidet sich von vielen anderen Skigebieten – vor allem dank des direkten Zugangs von der Tauernautobahn zur Seilbahn. Gerade 700 Meter sind es von der Ausfahrt Flachauwinkl zur Talstation der modernen Kabinenbahn Highliner I. Zusammen mit der anschließenden Sechsersesselbahn Highliner II dauert es nur wenige Minuten, bis man ganz oben im Skigebiet steht und herrliche Pulverschneepisten zur Auswahl hat.

Am 27. November wurde die Betriebsbewilligung für die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ und das „Wintersportzentrum WEST“ erteilt. Foto: Thomas Kovacsics

Betriebsbewilligungen erteilt

Nach acht Monaten Bauzeit ist es soweit: Am Dienstag, dem 26. November, wurden die Betriebsbewilligungen für die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ sowie für das „Wintersportzentrum WEST“ erteilt. Mit diesen wegweisenden Projekten wurde in Schladming ein weiteres hochwertiges Zentrum für den Einstieg auf die Skiberge Planai und Hochwurzen geschaffen. Noch bevor die neue Bahn offiziell ihren Betrieb aufnimmt, können Interessierte beim Tag der offenen Tür am 5. Dezember erste Probefahrten unternehmen.

Die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ bietet mit ihren 30 Panoramagondeln eine Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde. Mit einer Gesamtinvestition von 13,5 Millionen Euro wurde eine moderne Seilbahn geschaffen, die den Zugang auf das Rohrmooser Plateau deutlich komfortabler und schneller gestaltet. Das neue Wintersportzentrum WEST überzeugt mit seiner Lage in Gehweite zum Bahnhof Schladming, modernen Skidepots, einem Sportgeschäft und der „WESTend“ Lounge.

„Mit der Erteilung der beiden Betriebsbewilligungen für die Kabinenbahn ‚Rohrmoos I‘ und das ‚Wintersportzentrum WEST‘ schlagen wir ein neues Kapitel für unser Skigebiet auf“, freut sich Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem. „Mein besonderer Dank gilt allen Verantwortlichen, den beauftragten Firmen, der Stadtgemeinde Schladming mit Bürgermeister Hermann Trinker, den Behörden sowie unserem gesamten Team. Dank ihres großen Engagements konnten alle Arbeiten fristgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden“. Von Seiten der Behördenvertreter, unter der Leitung von Frau Mag. Nina Piber, wurde der besonders gut gelungene Gesamtauftritt der beiden Projekte hervorgehoben, der in Design und Funktionalität neue Maßstäbe gesetzt hat.

Skifahrer können sich ab Freitag, dem 29. November einen ersten Eindruck vom neuen „Wintersportzentrum WEST“ verschaffen, denn die Auffahrt auf die Planai erfolgt ab dann bequem mit der Seilbahn „Planai West“. Am Donnerstag, dem 5. Dezember haben Interessierte die Möglichkeit, die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ noch vor dem offiziellen Betriebsstart bei einem Tag der offenen Tür (von 13:00 bis 16:00 Uhr) Probe zu fahren.

 

 

 

BergWind Energy Turbinen werden ab Jänner 2025 offiziell auf dem Markt eingeführt. © BergWind Energy

BergWind Turbinen nun für den Markt freigegeben

„BergWind Energy“ bietet, wie im Mountain Manager mehrmals berichtet, mit seinen modularen Windturbinen an Schlepplift- und Seilbahnseilen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Windkraftwerken. Nun sind die Tests der Protoypen BergWind 2000 und Powerflag erfolgreich abgeschlossen und können ab Jänner 2025 geordert werden.

Das oberösterreichische Start-Up BergWind Energy kann demnächst seine Produkte für nachhaltige Windkraft offiziell vertreiben. Darauf haben laut Aussagen von Geschäftsführer Ibrahim Sagerer-Foric MSc bereits etliche Skigebietsbetreiber aus ganz Europa gewartet.

Die erste kommerzielle Seilbahnturbine BergWind 2000 ist am Attergauskilift Kronberg ist fertiggestellt, das Patent erteilt. Mit einem Durchmesser von 2,17 Metern und einer Nennleistung von 2000 Watt bei 11 m/s Windgeschwindigkeit zeigt sie eindrucksvoll, was möglich ist. Abhängig vom Standort können pro Turbine zwischen 1500 und 2500 kWh pro Jahr erzeugt werden.

Die BergWind 2000 ist speziell für die Nutzung an bestehenden Infrastrukturen wie Seilbahnen oder Brücken ausgelegt. Ihre Montage erfordert keine Bodenversiegelung und kein Betonfundament – ein Vorteil, der den CO₂-Fußabdruck erheblich reduziert und gleichzeitig Materialkosten spart. Die neu konzipierte Powerflag bietet zudem eine flexible Lösung für Dächer und Freiflächen und kombiniert erneuerbare Energie mit einer Werbefläche, was sie besonders attraktiv für Unternehmen macht, die Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit vereinen möchten.

Energieerzeugung bis 36.000 kWh/Jahr möglich

„Ab 2025 werden wir Sets mit 2, 4 und 6 Turbinen anbieten, die nach behördlicher Freigabe einfach von den Betreibern selbst installiert werden können. Ein Lift könnte zum Beispiel mit 3-mal-6-Turbinen-Sets ausgestattet werden, was eine jährliche Energieerzeugung von bis zu 36.000 kWh ermöglichen würde“, erklärt Sagerer-Foric. „Besonders interessant: Die Turbinen erzeugen häufig dann Strom, wenn Photovoltaik-Anlagen wenig oder gar keinen Ertrag liefern, etwa nachts oder bei Bewölkung und Regen. So können unsere Kunden außerhalb der Betriebszeiten nachhaltigen Strom erzeugen, den sie selbst nutzen, verkaufen oder speichern können.“

Ein neues Highlight ist die Werbefläche auf der Windfahne. Während der Testläufe ist aufgefallen, dass viele Touristen, Wanderer und Radfahrer Fotos von der Turbine gemacht haben. Das heißt, die BergWind 2000 ist nicht nur ein technisches Highlight, sondern auch ein echter Blickfang und kann, richtig positioniert, in Marketingvideos oder auf Fotos eine beachtliche Reichweite erzielen. Diese einzigartige Möglichkeit eröffnet den Anwendern zusätzliche Einnahmequellen durch den Verkauf dieser Werbeflächen.

Ab Januar 2025 bietet BergWind Energy GmbH sowohl die BergWind-Turbinen als auch die Vermittlung von Werbeflächen und Marketingpaketen in verschiedenen Varianten an.

Für Produktvorführungen steht BergWind Energy gerne zur Verfügung und ersucht um Terminreservierungen unter unter 0664 3802 857 oder via office@bergwind.energy

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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