Der FIS Snowboard Weltcup in Bad Gastein am 14. & 15. 1. feiert heuer sein 25. Jubiläum. © KTVB Bad Gastein, Simon Hutter
Winter Events 2025 in Gastein
Mit dem 25. Jubiläum des Snowboard Weltcups, elektronischen Beats beim Lighthouse Festival, frostiger Schneekunst zur Art on Snow und einem exklusiven Gondeldinner geht es in Gastein ins neue Jahr 2025.
Von packenden Sportereignissen über beeindruckende Kunst- und Musikfestivals bis hin zu außergewöhnlichen Herausforderungen – das Eventjahr 2025 in Gastein beginnt mit vielen Highlights, die den Alltag vergessen lassen. Den Auftakt macht der 25. Visa FIS Snowboard-Weltcup mit spannenden Flutlicht-Rennen auf der Bucheben. Spektakuläre Locations, dröhnende Beats und Kunstinstallationen prägen das Lighthouse Festival. Im Februar lädt der Kältetriathlon „Ice4Life“ zu eisigen Herausforderungen, bevor das Schneekunstfestival „Art on Snow“ die Skigebiete in eine märchenhafte Winterwelt verwandelt. Im März begeistern brasilianische Rhythmen beim Snow Jazz sowie vielseitige Workshops beim Tanz:Fest Winter Edition. Das Gondeldinner in Dorfgastein bietet Gästen ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Ein Highlight im April ist das spektakuläre wilde Rennen „Die Nord“.
Visa FIS Snowboard Alpine Weltcup Gastein: 14. & 15.1.2025
Mitte Jänner feiert der Snowboard Weltcup in Bad Gastein sein 25-jähriges Jubiläum. Die Parallel-Slalom-Bewerbe der Snowboarder (Herren, Damen und Mixed) auf der Bucheben versprechen auch in diesem Jahr wieder packende Duelle der Snowboard-Elite. Höhepunkt ist der spektakuläre Flutlicht-Bewerb am Dienstagabend. Am Mittwoch folgt der Team-Bewerb. Seit 2001 finden bereits jedes Jahr Snowboard-Rennen in Bad Gastein statt. Das Event hat sich mittlerweile zu einem der bedeutendsten und auch beliebtesten der Weltcup Tour entwickelt. Begleitet werden die Weltcuprennen von zahlreichen Side-Events, welche zusätzlich für stimmungsvolle Abende und Nächte sorgen werden. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/fis-snowboard-weltcup/
Grand Lighthouse Festival 23. bis 26.1.2025
Das GRAND LIGHTHOUSE Festival kommt zurück nach Bad Gastein. Bei der zweiten Ausgabe von 23. bis 26. Jänner steht wieder die Verbindung von elektronischer Musik, Kunst und Wintersport im Fokus. Mit einem Underground-Musikprogramm, einzigartigen Locations wie den Dancefloors im Grand Hotel de l’Europe, dem Alpine Panorama Rave am Stubnerkogel auf 2.200 m und der Grand Pool Party in der Felsentherme, bietet es viele besondere Festivelerlebnisse. Mit Künstler*innen wie DJ Hell, Sedef Adasi, Shanti Celeste und Steffi fokussiert das Grand Lighthouse Festival auf die Underground-Clubszene und aktuelle Strömungen der elektronischen Musik. Künstlerischer Höhepunkt wird die Lichtinstallation ECLIPSE des Medienkünstlerkollektivs lichterloh, die eine leuchtende Aluminiumskulptur über dem Gasteiner Wasserfall inszeniert (Eröffnung und Kunst-Vernissage am 28.12.2024). Weitere Informationen und Tickets unter: https://www.lighthousefestival.tv/
Ice4Life: 31.1. bis 2.2.2025
„Ice4Life“ gastiert Anfang Februar bereits zum dritten Mal in Bad Gastein. Der Kälte-Triathlon besteht aus Laufen, Langlaufen und einem Eisbad. Wer als Erster ins Ziel kommt, ist dabei nicht so wichtig: Gewinner sind alle, die mitgemacht haben und sich und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Durch den Kontakt mit der Kälte wird der Körper gestärkt, konditioniert und der Geist belebt. Eine Herausforderung für Jedermann und Jedefrau. Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.gastein.com/events/winter/ice4life-in-gastein/
Art on Snow: 1. bis 7. Februar 2025
Unter dem Motto „Märchen“ verwandelt sich das Gasteinertal Anfang Februar in eine faszinierende Schneekunstausstellung. In Dorfgastein entsteht ein durchfahrbares Dornröschenschloss aus 54m³ Schnee, das sechs Meter breit, drei Meter tief und drei Meter hoch ist. Weitere Highlights sind der Froschkönig am Stubnerkogel und ein Drache am Winterwanderweg Fulseck. In Sportgastein beeindruckt die Eisskulptur eines Adlers. Am 3. Februar um 11 Uhr lädt ein Get-Together mit Verantwortlichen und Künstlern am Stubnerkogel ein, begleitet von DJ-Musik Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/art-on-snow/
Musik:Wohnzimmer: 6., 13., 20., & 27.2.2025
Die Open-Air-Konzertreihe Musik:Wohnzimmer bietet jede Woche eine andere Live-Band, von Austropop bis zu modernem Rock, von Pop bis Schlager. Das Event findet immer donnerstags von 19:30 bis 22:00 Uhr am Hamplplatz, mitten im Ortszentrum, statt. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/musikwohnzimmer/
Internationales Schlittenhunderennen 7.-9.3.2025
Im März findet in Sportgastein ein besonderes Highlight statt: Beim internationalen Schlittenhunderennen von 7.–9. März treten Starter*innen aus unterschiedlichsten Nationen in verschiedenen Kategorien wie Sprint, Mitteldistanz, Staffellauf sowie Schneecanicross an. Für Schaulustige ist das Event ein besonders lohnendes Ziel, denn entlang der Strecke laden gemütliche Winterwanderwege umringt von imposanten 3.000ern zum Spazieren ein. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/detail/event/internationales-schlittenhunderennen/
Tanz:Fest Winter-Edition: 12. bis 16.3.2025
Die dritte Ausgabe vom Tanz:Fest Winter-Edition eröffnet Gästen wieder die Möglichkeit, im Winterurlaub das Tanzbein zu schwingen. Bei verschiedensten Workshops werden Techniken aufgefrischt und neue Tanzstile erlernt. Kurse gibt es von Standard und Latein bis zu West Coast Swing und Lindy Hop – die Tanzschule Chris aus Wien, das Tanzloft Saarland und der Tanzstern Salzburg sorgen für unvergessliche Tanzerlebnisse. Gesellschaftliche Anlässe wie der Hüttenabend im Angertal oder die Tanz:Nacht in Gastein – Chassé to Apres bieten die Gelegenheit, das Gelernte gleich umzusetzen. Abseits des Parketts finden Gäste genug Zeit für ausgiebige Winter-Erlebnisse. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/tanzfest-winter-edition/
Snow Jazz Gastein 12.–16.3.25
Das Snow Jazz Festival in Gastein entführt 2025 in die faszinierende Welt brasilianischer Musik. Vom 12. bis 16. März präsentiert Veranstalter Sepp Grabmaier ein Programm voller Lebensfreude, Rhythmus und Vielfalt. Brasilien, bekannt für Samba und Bossa Nova, hat musikalisch noch weit mehr zu bieten. Bei Snow Jazz Gastein erklingen Genres wie Música Popular Brasileira, Choro, Forró oder Lambada – ein Fest für die Sinne und eine Einladung, neue Klänge zu entdecken. Neben den Abendveranstaltungen im Jazzclub „Sägewerk“ warten auch kostenlose Jazz-Konzerte auf den Skihütten, die das Festival zu einem besonderen Erlebnis machen. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/fruehling/snow-jazz/
Gondeldinner 20.3.2025
Ein Highlight der Ski- und Weingenusswoche ist das Gondeldinner am Donnerstag, 20. März 2025: In den Gondeln der Gipfelbahn-Fulseck genießen Gäste während der Fahrt ein exklusives 4-Gänge-Menü – ein unvergleichliches Erlebnis mit kulinarischem Hochgenuss. Weitere Informationen folgen auf www.gastein.com
Ski & Golf Competition: 11. bis 13.4.2025
Bei der 52. „Ski & Golf Competition“ werden die Vorzüge von Sommer- und Wintersport in einem Event vereint. Auf den perfekten Schwung kommt es dabei gleich zweimal an: Denn einerseits sind die Teilnehmer beim Riesentorlauf am Berg und andererseits beim Golfspielen im Tal gefordert. Im hochalpinen Sportgastein auf 2.686 Metern können auch Mitte April noch perfekte Schneebedingungen geboten werden, während die Golfer im Tal ihre Abschläge bereits auf sattem Grün absolvieren. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/fruehling/ski-golf-competition/
Die smarte Technologie von LEITNER als großer Schritt auf dem Weg zur automatisierten Seilbahn. Foto: LEITNER
Erster Einsatz für LeitPilot® bei Kabinenbahn am Rosskopf in Sterzing
Die enge Verbindung zwischen dem Skigebiet Rosskopf und dem Seilbahnhersteller LEITNER sorgt nun für einen weiteren Meilenstein in der bereits traditionell erfolgreichen Zusammenarbeit. Als erste Kabinenbahn wurde die GD10 „Rosskopf“ mit der neuen LeitPilot®-Technologie ausgestattet. Diese schafft eine wesentliche Voraussetzung für einen automatisierten Stationsbetrieb und trägt damit deutlich zur Effizienzsteigerung und Ressourceneinsparung bei.
Die beiden Sterzinger Unternehmen LEITNER und die Neue Rosskopf GmbH konnten ihre enge Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren stetig intensivieren. Jüngstes Beispiel dafür war die Errichtung der neuen 10er-Kabinenbahn im Jahr 2022. Jetzt ist der Sterzinger Hausberg erneut Standort für eine richtungsweisende Premiere: der Testbetrieb für die neue Automatisierungstechnologie LeitPilot® von LEITNER. Der Seilbahnhersteller legt den Fokus in seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeit seit vielen Jahren auf die Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie auf die energie- und ressourcenschonende Automatisierung.
„Als ortsansässiges Unternehmen sind wir stolz, gemeinsam mit der Neuen Rosskopfbahn GmbH Innovation und Fortschritt durch modernste Technologien, wie dem neuen LeitPilot®, zu fördern. Diese Lösungen spiegeln nicht nur unser Streben nach höchster Qualität und ständiger Optimierung wieder, sondern auch das gemeinsame Ziel, den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen“, so Martin Leitner, Vorstand der LEITNER AG.
Autonomer Stationsbetrieb durch Echtzeitüberwachung
Mit LeitPilot® schafft das Unternehmen nun erstmals eine wesentliche Voraussetzung für einen künftig „unbemannten“ Betrieb von Seilbahnstationen. Die Technologie basiert auf einer Echtzeitüberwachung mittels fortschrittlichen LIDAR-Sensoren für die Überwachung der Fahrzeuggrube und Kameras für den Ein- und Ausstiegsbereich sowie die Stationsumgebung. Daneben zählen auch Begrenzungstüren und Not-Aus-Schalter zu den neu entwickelten Sicherheitseinrichtungen. Dank dieser umfangreichen Schutzmaßnahmen bleiben die Fahrgäste stets innerhalb der festgelegten sicheren Stationsbereiche. Zudemkönnen sie dank der optimierten Kabinenführungen von LeitPilot® einen noch reibungsloseren Ein- und Ausstieg genießen. Diese Führungen stellen sicher, dass die Kabinen im Stationsumlauf bestens stabilisiert sind und sorgen so für ein hohes Maß an Komfort.
Tritt eine außerordentliche Situation ein, welche ein Abschalten der Anlage notwendig macht, greift das zentrale Überwachungssystem, welches ständig von einem Seilbahnbediensteten vor Ort kontrolliert wird. Dieses garantiert den Fahrgästen maximale Sicherheit und Hilfestellung sowie dem Betreiber eine unverzügliche Wiederaufnahme des Fahrbetriebs.
Smarte Technologie für neue und bestehende Anlagen
LeitPilot® kann künftig sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Anlagen integriert werden und dazu beitragen, den Einsatz von personellen Ressourcen zu optimieren und zugleich einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Zudem kann das System optimal an unterschiedliche Stationskonfigurationen, wie zum Beispiel auch HCL-Stationen (high capacity loading), angepasst werden. Am Rosskopf wird das System derzeit unterstützend zur manuellen Überwachung des Ein- und Ausstiegs getestet. Nach erfolgreichem Abschluss der Probephase soll LeitPilot® im autonomen Betrieb eingesetzt werden.
„Der LeitPilot® markiert einen echten Wendepunkt für unser Skigebiet. Mit dieser hochmodernen, autonomen Technologie setzen wir nicht nur neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Effizienz, sondern schaffen auch langfristige Vorteile durch eine deutliche Reduktion der Personalkosten. Gleichzeitig ermöglicht uns der LeitPilot®, noch flexibler auf die Bedürfnisse unserer Gäste einzugehen und den Rosskopf als Vorreiter in der Skigebiets-Innovation zu positionieren. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem starken Partner LEITNER ist dabei von unschätzbarem Wert – gemeinsam gestalten wir die Zukunft des Wintersports und setzen neue Standards für die gesamte Branche“, freut sich Paul Eisendle, Geschäftsführer der Neuen Rosskopf GmbH.
Seit über drei Jahrzehnten gehört der Wettbewerb „Formen in Weiss“ zu den kulturellen Höhepunkten des Winters in Ischgl. © TVB Paznaun - Ischgl
Formen in Weiss 2025: Schnee trifft Kunst in Ischgl
Ischgl wird vom 4. bis 11. Januar 2025 zur Bühne für den internationalen Schneeskulpturen-Wettbewerb „Formen in Weiss“. Die Veranstaltung bietet Kunstwerke aus Schnee vor der beeindruckenden Kulisse der Silvretta Arena Ischgl/Samnaun.
„Formen in Weiss“ ist ein fester Bestandteil der Wintersaison in Ischgl und verbindet Kunst und Natur auf einzigartige Weise. Das diesjährige Motto „Sommer in Ischgl“ verspricht spannende Interpretationen und neue Perspektiven auf die Verbindung von Sommer und Winter. Die Veranstaltung ist für Kunstinteressierte und Wintersportler ein besonderes Highlight und ein Grund, die Silvretta Arena zu besuchen.
Seit über drei Jahrzehnten gehört der Wettbewerb „Formen in Weiss“ zu den kulturellen Höhepunkten des Winters in Ischgl. Internationale Künstlerinnen und Künstler gestalten aus Schnee beeindruckende Skulpturen, die bis zu fünf Meter hoch sein können. Die Teilnehmer haben fünf Tage Zeit, ihre Kunstwerke zu erschaffen, die dann bis in den Frühling hinein in der Silvretta Arena zu sehen sind. Für die Umsetzung des Events werden Künstler aus verschiedenen Ländern eingeladen, ihre Ideen und Konzepte einzureichen. Die Auswahl der Teilnehmenden und ihrer Entwürfe erfolgt durch eine Jury. Der Wettbewerb fördert nicht nur die Auseinandersetzung mit einem ungewöhnlichen Material, sondern bietet auch eine internationale Plattform für kreativen Austausch und kulturelle Vielfalt.
Das diesjährige Motto „Sommer in Ischgl“ setzt auf Kontraste. Die Künstler interpretieren die sommerlichen Aspekte der Region, wie alpine Landschaften, sportliche Aktivitäten und die Vielfalt der Bergflora, in winterlicher Umgebung. Die Schneeskulpturen sollen die Stimmung und Sportarten des Sommers transportieren und gleichzeitig die künstlerischen Möglichkeiten von Schnee als Material ausloten.
Die Lok-Taufe am Salzburger Hauptbahnhof. Foto: SalzburgerLand Tourismus/Franz Neumayr
Mit der „Winter-Lok“ durch Österreich und Deutschland
Land Salzburg, SalzburgerLand Tourismus, Saalbach, Österreich Werbung und ÖBB setzen starke Maßnahmen für die nachhaltige Anreise in das WM-Bundesland Salzburg.
Bei der Anreise zum Winterurlaub in Österreich spielt die Bahn eine bedeutende Rolle. 19 Prozent der inländischen Gäste reisen mit der Bahn an, bei den Gästen aus Österreichs größtem ausländischen Herkunftsmarkt Deutschland sind es immerhin 8 Prozent (Quelle: T-MONA Winter 2023/24). Die Statistik Austria errechnete einen signifikanten Anstieg bei der Nachfrage: Im dritten Quartal 2024 stiegen die Bahnreisen im österreichischen Inland um mehr als drei Prozent. Auch künftig soll dieser Anteil noch steigen.
„Für den Salzburger Tourismus bedeutet die Ski-WM einen weiteren Schub. Wir freuen uns, Gastgeberland solch eines sportlichen Großereignis zu sein“, sagt Landtagsabgeordneter Hans Scharfetter. „Der Öffentliche Verkehr ist für die Anreise zu den Wettbewerben die perfekte Wahl: Entspannt, ohne Stau und klimaschonend. Darum haben alle Partner gemeinsam keine Mühen gescheut, um die Öffi-Anreise zur WM durch Investitionen in die Infrastruktur sowie Angebotsausweitungen und weitere Anreize so angenehm wie möglich zu machen. Diese Infrastrukturprojekte sowie der Öffi-Ausbau werten die Region zusätzlich auf. Durch die Winter-Lok tragen wir die Vorfreude auf dieses Großereignis und das Bekenntnis zu einer nachhaltigen Mobilität klar nach außen und zeigen, was Salzburg zu bieten hat: hervorragende Pisten, erstklassige Infrastruktur und herzliche Gastfreundschaft“, so Scharfetter.
Gebrandete Lok als Nachhaltigkeitsbotschafterin
Um die nachhaltige Anreise weiter zu forcieren, wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen SalzburgerLand Tourismus, ÖBB, Österreich Werbung und Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn eine Lok gebrandet, die für die Dauer von einem Jahr zwischen Österreich und Deutschland verkehrt. Bei einem Event am Salzburger Hauptbahnhof am 17.12.2024 wurde die Lok von Doppel-Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin Alexandra Meissnitzer feierlich getauft. „Jahre eng mit der ÖBB zusammen. Aus dieser jahrelangen Partnerschaft ist für diesen Winter auch anlässlich der Ski-WM die Idee zu einer gebrandeten Lok entstanden. Mit der Winter-Lok wird die Botschaft der Ski- und Winterbegeisterung durch ganz Österreich und unseren wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland getragen“, so SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger. „Die Lok ist nicht nur ein Blickfang, sondern ein rollender Botschafter für unsere Wintersportregionen und unterstreicht die Bedeutung des SalzburgerLandes als attraktive, qualitätsvolle und nachhaltige Destination für Winterurlaub.“
ÖBB bauen Angebot aus
„Die Kooperation ‚Mit der Bahn in den Winter‘ bringt unter anderem nicht nur große Vorteile für die Zuschauer:innen der Ski-WM im Februar, sondern symbolisiert auch die stetig wachsende Zusammenarbeit zwischen dem SalzburgerLand Tourismus und den ÖBB. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten wir eng und erfolgreich zusammen und haben zahlreiche erfolgreiche Kampagnen sowie Sonderzüge zu Großveranstaltungen organisiert. Mit diesem Projekt schaffen wir eine Kapazität von zusätzlichen rund 8.400 Sitzplätzen und gewährleisten unseren Kund:innen eine klimafreundliche Anreise zu den Bewerben“, so Sabine Stock, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG.
Um die An- und Abreise zu den Bewerben am selben Tag zu ermöglichen, führen die ÖBB an jedem Renntag einen Direktzug von Wien nach Maishofen-Saalbach und retour, mit zusätzlichen Direktverbindungen am 08.02. und 09.02. zur An- und Abreise von Mehrtagesgästen.
Modernisierte Haltestelle Maishofen-Saalbach
Im Vorfeld der WM wurde die Haltestelle Maishofen-Saalbach modernisiert. Die neuen überdachten Bahnsteige erlauben mit ihrer Länge von 220 Metern den Halt von doppelten Zuggarnituren, sind durch Lifte barrierefrei erreichbar und durch eine Personenunterführung verbunden. Moderne Informationssysteme wie Monitore und Lautsprecher liefern Echtzeitinformationen zu Zugzeiten. Vor Wind und Wetter schützt ein moderner Wartebereich. Am Bahnhof gibt es jetzt eine Bike-&-Ride- und eine neue Park-&-Ride-Anlage. Dazu Alois Hasenauer, Bürgermeister Saalbach Hinterglemm: „Ein modernes Skigebiet braucht eine moderne Anbindung. Mit dem neuen Bahnhof Maishofen-Saalbach bieten wir eine klimafreundliche Alternative für die Anreise sowohl zu den FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften Saalbach 2025 als auch in der Wintersaison 2024/25 in die WM-Destination. Diese werden nicht nur ein sportliches Highlight, sondern mit dem neuen Bahnhof auch ein Vorbild für nachhaltige Mobilität. Unsere Gäste und auch die WM-Fans reisen so umweltfreundlich in den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn.“
WM von großer Bedeutung für den Tourismus
Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, unterstreicht die Bedeutung der Ski-WM für den Tourismus. „Wir wissen aus der Vergangenheit, dass sportliche Großereignisse nachhaltige positive Effekte haben. Die WM lenkt international die Aufmerksamkeit auf Österreich und die Region. Für uns als Österreich Werbung ist das eine gute Gelegenheit, unseren aktuellen Markenauftritt, das österreichische Lebensgefühl, reichweitenstark zu transportieren – auf der gebrandeten Lok und mit zahlreichen weiteren Kommunikationsmaßnahmen im Rahmen der WM.“ Darunter das Marketing-Flagship „WM Underdog“, Events auf Österreichs wichtigsten Wintermärkten, Social-Media-Aktivitäten, eine TV-Kampagne in Deutschland und Österreich. Außerdem ist die Österreich Werbung Partnerin beim Gastgeberhaus „Home of Snow“ und wird dort zwei exklusive Veranstaltungen durchführen.
„Mit dem Lok-Branding und einer dazugehörigen Kampagne forcieren wir das Thema der nachhaltigen Anreise – zur WM, aber auch zum Winterurlaub in Österreich generell“, sagt Steharnig-Staudinger. „Ein weiterer Fokus unserer Kommunikation liegt auf dem Skinachwuchs. Wir unterstreichen die Attraktivität des Ski-/Wintersports für alle Altersgruppen, mit einem besonderen Fokus auf den Nachwuchs.“
Di8e steilste Seilbahn der Welt ist offiziell seit 14. 12. als Direktverbindung zwischen Stechelberg und Mürren (CH) in Betrieb. © Schilthornbahn AG
Die steilste Seilbahn der Welt ist eröffnet
Am 14. Dezember nahm die steilste Seilbahn der Welt ihren Betrieb auf. Die neue Direktverbindung zwischen Stechelberg und Mürren im Schilthorn-Gebiet wurde am Vortag im Rahmen eines VIP-Openings feierlich eröffnet. Zeitgleich geht die erste Seilbahn-Spur zwischen Mürren und Birg in Betrieb.
Sie markiert den Abschluss der ersten grossen Bauetappe des Projekts SCHILTHORNBAHN 20XX: Die Eröffnung der neuen Direktverbindung zwischen Stechelberg und Mürren. Mit 159.4 Prozent Steigung ist sie die steilste Seilbahn der Welt. Die klassische Pendelbahn verbindet den Talboden in nur vier Minuten über die senkrechten Wände der Mürrenfluh mit dem autofreien Bergdorf. Sie überwindet dabei auf einer Fahrbahnlänge von knapp 1194 Metern eine Höhe von 775 Meter. Die zwei Seilbahnkabinen der Firma Carvatech aus Oberwies in Österreich haben Platz für 85 Personen oder maximal 6.8 Tonnen Güter als Unterlast. 800 Personen pro Stunde können so bei einer Vollauslastung transportiert werden. Auffällig ist der mit 11 Metern sehr lange Gehängearm, der wegen der enormen Steigung zwingend war. Die mit dem AURO-System (Autonomuous Ropeway Operation) ausgestatteten Pendelbahnen ermöglichen dank ständiger Überwachung durch Kameras und Sensoren einen autonomen Betrieb ohne Bahnpersonal in den Kabinen und Stationen. Mit einem vollautomatischen Verladeroboter wird die Güterlogistik gelöst. Gepäck und Waren werden synchron zu den Personen in einem unterhalb der Kabine befestigten Container transportiert.
Feierliche Eröffnung
Am Freitagabend, 13. Dezember 2024, wurde die Bahn im Beisein von über 600 Gästen feierlich eröffnet. Das rauschende Fest, moderiert von Monika Erb, fand in der neuen Talstation Stechelberg statt. Nebst der offiziellen Eröffnungszeremonie und Fahrten mit der neuen Bahn, konnten sich die Gäste auf Führungen durch die Gebäude ein Bild der neuen Stationen Stechelberg und Mürren machen. Speis und Trank an verschiedensten Essensständen sowie interessante Interviews mit Projektverantwortlichen rundeten das Rahmenprogramm ab. Bis spät in die Nacht hinein wurde schließlich an der Bar weitergefeiert.
Erste Seilbahn des Typs Funifor in der Schweiz
Zeitgleich mit der Eröffnung der steilsten Seilbahn der Welt, nahm auch die erste Spur der Funifor-Bahn auf der zweiten Sektion zwischen Mürren und Birg den Betrieb auf. Sie ist schweizweit die erste Bahn dieses Typs. Während den Wintermonaten werden auf dieser Strecke sowohl die alte als auch die neue Bahn nebeneinander in Betrieb sein, um die Förderleistung im Skibetrieb zu gewährleisten. Die Eröffnung der zweiten Funifor-Spur ist im November 2025 geplant. Die beiden Fahrbahnen mit den äusserst windstabilen, für je 100 Personen konzipierten Kabinen, werden mechanisch unabhängig sein. Im Revisionsfall wird eine Fahrbahn stillgelegt, während die Zweite den Betrieb aufrechterhalten kann. Diese Tatsache ermöglicht einen Betrieb an 365 Tagen im Jahr, Revisionspausen gehören folglich der Vergangenheit an. Im Normalbetrieb werden die beiden Fahrbahnen elektrisch gekoppelt und die Bahn als «klassische» Pendelbahn betrieben.
Sichtbare Seilbahntechnik
Aber nicht nur die Bahnen sind einzigartig, auch die dazugehörigen Stationen haben ihre Besonderheiten. Auffällig sind die hellen Kupferfassaden, die jede Station ummanteln. Ebenso die Fingerdocks der Bergstationen, die auf V-Stützen aus Beton weit nach aussen ragen und so eine unverbaute Sicht auf die umliegenden Berge ermöglichen. Speziell ist ebenso die sichtbare Seilbahntechnik, die in Anlehnung an die alte Seilbahnstation Gimmelwald aufgenommen wurde. Aus Mangel an Platz und wegen des steilen Winkels, wurden die Umlenkräder damals in den 1960er-Jahre außerhalb der Station auf dem Dach platziert. Diesen Charakter wurde nun auf die Stationen der neuen Seilbahnen übertragen. Ebenfalls ungewöhnlich ist die Tatsache, dass die Seilbahn bei der Station Stechelberg wegen der Steilheit der Bahn nicht vorne aus der Station, sondern direkt durch das Dach nach oben weg fährt. Klare Sichtlinien, ein einheitliches Lichtkonzept und eine klare, prägnante Gästeführung ziehen sich ebenfalls wie ein roter Faden durch alle Gebäude.
Schilthorngipfel bleibt bis März 2025 geschlossen
Seit Mitte Oktober ist der Betrieb auf der obersten Sektion zwischen Birg und Schilthorn eingestellt. Am 15. März 2025 soll die erste Spur der neuen Seilbahn – ebenfalls des Typs Funifor – in Betrieb gehen. Die zweite Spur folgt im Frühjahr 2026, womit das Projekt abgeschlossen wird.
Verlosung DeineWinterWoche: (v. l.) Christian Iber von Klühspies Reisen, Anna Gülden von alpetour, Dein Winter. Dein Sport.-Patin Miriam Neureuther, Thomas Ammer (Koordinator Wintersportinitiative Dein Winter. Dein Sport.) und Peter Hennekes (Geschäftsführer Deutscher Skilehrerverband, stellvertretend für die Initiatoren). © Dein Winter. Dein Sport.
DeineWinterWoche: das Schulklassenprojekt im Winter 2024/25
Wintersportwochen mit der ganzen Klasse zählen zweifellos zu den Highlights jeder Schulzeit. Daher ist es wichtig, dieses Erlebnis möglichst vielen Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. Genau aus diesem Grund hat die Wintersportinitiative Dein Winter. Dein Sport. – getragen vom Deutschen Skiverband, Deutschen Skilehrerverband, Snowboard Germany und der Stiftung Sicherheit im Skisport – das Schulklassenprojekt DeineWinterWoche ins Leben gerufen.
Das Ziel des Projekts ist, Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 10 – das Projekt gilt schulartübergreifend – aus allen deutschen Bundesländern eine unvergessliche Woche im Schnee zu ermöglichen. Über einen einfachen Bewerbungsprozess konnten sich die Lehrkräfte zusammen mit ihrer Klasse bewerben. Aus über 1.000 Bewerbungen wurden insgesamt neun Schulklassen von der Dein Winter. Dein Sport.-Patin Miriam Neureuther ausgelost, die in der Wintersaison 2024/25 eine fünf- bis sechstägige Klassenfahrt in einer Wintersportregion in Deutschland, Österreich oder Norditalien verbringen.
Bei den Siegerklassen hat sich ein bunter Mix herauskristallisiert – von der siebten bis zur zehnten ist jede Jahrgangsstufe vertreten. Schon im Januar starten die ersten Klassen in ihre Winterwoche. Die Destinationen sind dabei so vielfältig wie ihre Skigebiete: In Bayern reisen die Schüler:innen mit der Bahn nach Garmisch-Partenkirchen, Lenggries im Tölzer Land sowie Oberstdorf und in Baden-Württemberg nach Feldberg im Hochschwarzwald. In Österreich geht es nach Tirol in die Erste Ferienregion im Zillertal und ins Stubaital. Und ins Salzburger Land fahren die Schulklassen nach Altenmarkt/Zauchensee und Obertauern. Auch Südtirol ist mit der Destination Eggental vertreten.
Die kürzeste Anreise hat dabei die 7. Klasse der Realschule Unterpfaffenhofen, die ins rund 70 Kilometer entfernte Lenggries reist und dafür nicht einmal das Bundesland Bayern verlassen muss. Für die weiteste Tour hat sich die Schule Hohe Geest in Schleswig-Holstein entschieden. Die Achtklässler:innen werden ihre Woche im Schnee im rund 1.160 Kilometer entfernten Eggental verbringen.
Die Anreise erfolgt bequem und klimafreundlich mit dem Dein Winter. Dein Sport.-Premium-Partner Deutsche Bahn; damit ist eine nachhaltige Anreise mit sehr geringem CO2-Fußabdruck im Rahmen von Schulklassenfahrten garantiert. Alle Schüler:innen werden bei Bedarf zudem mit hochwertiger Leihausrüstung ausgestattet, die INTERSPORT gemeinsam mit ausgewählten Sportartikelherstellern bereitstellt.
Die Kosten für Anreise – außer dem Transfer zum Heimatbahnhof der jeweiligen Schulklasse – Mobilität vor Ort, Liftpässe, Loipengebühren, Schneesportunterricht sowie die Übernachtung mit Vollpension werden vollständig übernommen.
Die Organisatoren der Klassenfahrten sind Spezialisten, wenn es um Schulskifahrten Alpetour und Klühspies Reisen.Die Organisatoren der Klassenfahrten sind Spezialisten, wenn es um Schulskifahrten Alpetour und Klühspies Reisen.
Gemeinsam. Bewusst. Für Generationen. Vertreter*innen von Gemeinden, Bergbahnen und des Tourismusverbands der Region Serfaus-Fiss-Ladis entwickelten gemeinsam eine umfassende Strategie für eine nachhaltige Entwicklung. © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH / Fabian Schirgi
Serfaus-Fiss-Ladis: „Gemeinsam. Bewusst. Für Generationen.“
Serfaus-Fiss-Ladis legt als eine der ersten Regionen Tirols eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie mit einem verbindlichen Maßnahmenplan vor.
Das Ziel ist bewusst hochgesteckt, aber allen ist klar: die Entwicklung von Serfaus-Fiss-Ladis zu einer der familienfreundlichsten und nachhaltigsten Destinationen im Alpenraum ist kein Sprint, sondern ein langfristiger Prozess. Und er verlangt strategisches Denken sowie eine enge Zusammenarbeit aller Akteure. Aktuell wurden in der Region schon mehrere Projekte umgesetzt, und bis 2035 sind weitere ganz konkrete Schritte geplant. Mit der ersten umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt Serfaus-Fiss-Ladis einmal mehr seine Vorreiterrolle – so wie schon vor knapp 40 Jahren mit dem Bau der U-Bahn durch Serfaus.
„Nachhaltigkeit bedeutet für Serfaus-Fiss-Ladis den Lebens- und Erholungsraum zukunftsfähig zu gestalten – für Einheimische, Gäste und Mitarbeiter. Es gelingt nur, wenn wir Ökologie, Wirtschaft und soziale Verantwortung in Einklang bringen“
, erklärt Lukas Heymich, Obmann des Tourismusverbands Serfaus-Fiss-Ladis. „Es ist ein fortlaufender Prozess, der Zeit braucht. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir Chancen nutzen und Risiken frühzeitig begegnen.“
Zu den bereits umgesetzten Projekten zählen die Elektrifizierung der Wanderbusse und der Einsatz von HVO100-Treibstoff für Zusatzbusse, ein neuer Fahrplan zur Optimierung des öffentlichen Verkehrs sowie die Veranstaltungsreihe „S’Fest im Dorf“ in Ladis als zertifiziertes Green Event. Außerdem gibt es Mitarbeiterfeste und eine Lehrlingsoffensive zur Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes sowie Maßnahmen zur Förderung der heimischen Landwirtschaft und regionaler Produkte.
Bis 2035 ist noch vieles mehr geplant. Bereits im kommenden Jahr wird das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs weiter verbessert und Photovoltaikanlagen ausgebaut. Langfristig bis 2035 stehen zudem der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, die Unterstützung bei Betriebsübergaben und der Ausbau leistbarer Betriebsstätten für Neugründungen im Fokus. Außerdem auf der „to-do-Liste“: der soziale Wohnbau, die Schaffung sozialer Treffpunkte, Freizeitangebote und die Stärkung des Vereinswesens. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Modernisierung der Raumordnung.
Erfolgsfaktor Gemeinsamkeit
Die Nachhaltigkeitsstrategie wurde gemeinschaftlich von Vertreter*innen der Gemeinden, der Bergbahnen und des Tourismusverbandes erarbeitet. In den Prozess waren darüber hinaus auch Interessensvertreter*innen und Unternehmen der Region eingebunden. Inhaltlich lag der Fokus nicht auf der Entwicklung einer reinen Tourismusstrategie, sondern auf einer umfassenden regionalen Nachhaltigkeitsstrategie, die alle Branchen einbezieht. Für die Verantwortlichen der Region Serfaus-Fiss-Ladis ist klar, dass die Zukunftsfähigkeit nur gemeinsam mit der Bevölkerung und weiteren Stakeholder*innen erreicht werden kann. Einheimische, Arbeitnehmer*innen sowie Urlaubsgäste sind eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen, um die Region fit für die Zukunft zu machen.
„Bereits vor der gesetzlichen Verpflichtung konnte ich meine Arbeit als Nachhaltigkeitskoordinatorin in Serfaus-Fiss-Ladis aufnehmen. Aus eigenem Antrieb haben die Akteur*innen der Region die Initiative ergriffen, eine nachhaltige Strategie mit verbindlichem Maßnahmenplan zu entwickeln. Besonders beeindruckend war der respektvolle Umgang während des gesamten Erarbeitungsprozesses. Dieser gemeinsame Ansatz bekräftigt unser Engagement, eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Entwicklung für alle Branchen und die Bevölkerung voranzutreiben“
, sagt Katharina Lentsch, Nachhaltigkeitskoordinatorin der Region Serfaus-Fiss-Ladis.
Klare Kernbotschaft für eine lebenswerte Region
Die Kernbotschaft der Strategie unterstreicht die zentralen Werte und Ziele der Region. Die Betonung liegt darauf, dass bedeutende, nachhaltige Erfolge nur „Gemeinsam“ durch das Engagement der Bewohner*innen, Unternehmen und Gäste erreicht werden können. „Bewusst“ steht für verantwortungsvolles Handeln in allen Bereichen – ökologisch, sozial und wirtschaftlich – und betont reflektierte Entscheidungen im Hinblick auf ihre langfristigen Auswirkungen. „Für Generationen“ richtet den Fokus auf die Zukunft und darauf, nicht nur für die Gegenwart, sondern vor allem für kommende Generationen eine stabile, lebenswerte Region zu schaffen.
Der Winter im Tannheimer Tal hat viel zu bieten. Foto: tvb tannheimer tal
Von Eislaufen über Rodeln bis zum Christkindlmarkt
Der Winter im Tannheimer Tal lockt die Gäste nicht nur auf die Berge, sondern auch mit vielen Wintersportangeboten und Events. In dieser Saison öffnet auch wieder der Eislaufplatz für Klein und Groß.
All die beliebten Wintersportarten – vom Skifahren oder Snowboarden über Langlaufen bis hin zum Winterwandern – können im Tannheimer Tal, dem schönsten Hochtal Europas, optimal ausgelebt werden. Zusätzlich werden hier Eislaufen, Rodeln und vieles mehr angeboten. Auch die Christkindlmärkte, beispielsweise der am Vilsalpsee, sind Jahr für Jahr eine Attraktion für die Gäste.
Ab aufs Eis
Der Eislaufplatz eignet sich hervorragend als Alternative zum Skifahren, Rodeln oder Langlaufen. Es gibt einen Helm- und Schlittschuhverleih, sodass man diesen Spaß auch ohne eigene Schlittschuhe nicht verpasst. Der Eislaufbereich beträgt 450 Quadratmeter. Die Eisfläche wird täglich vom Tannheimer Tal-Team mit großer Sorgfalt präpariert, um ein optimales Eislauferlebnis für Klein und Groß zu gewährleisten. Immer dabei ist passende Musik, um den Tag auf dem Eis abzurunden. Kindern stehen Eislaufhilfen zur Verfügung, die sie kostenlos erhalten. Für erholsame Pausen und zum Aufwärmen sind Tanni’s Kinderparadies, das Tannheimer Genussland und die umliegenden Gaststätten, in denen köstliche Heißgetränke zur Stärkung erworben werden können, die perfekte Wahl.
Party auf dem Eislaufplatz
In diesem Jahr findet erneut eine Party beim Eislaufplatz in Tannheim statt. Dieser wurde ebenso wie die ersten Lifte und die erste Loipe – am Samstag, 14. Dezember, eröffnet. Die Party steigt zwischen Weihnachten und Neujahr, am Samstag, 28. Dezember, von 17 bis 22 Uhr. An diesem Abend ist das Eislaufen kostenlos – Schlittschuhe können für nur fünf Euro ausgeliehen werden. Für die Verpflegung vor Ort sorgt der Krampusverein Tannheim.
Ein großes Highlight ist auch dieses Mal die Nachtflug-Modellhubschraubershow, die um 18, 20 und 22 Uhr die Herzen der Zuschauer:innen höherschlagen lässt.
Winteraktivitäten en masse
Am Samstag, 15. Februar, findet ein Filmeabend statt. Besucher:innen werden dabei die eindrucksvolle Welt der Alpen erleben. Die beiden Filme aus dem Tannheimer Tal nehmen die Gäste mit auf die Traualpe und die Alpe Älpele. Eine einzigartige Reise – eingefangen mit der Kamera. Zudem stehen Rodelbahnen zur Verfügung, die tagsüber oder zum Teil sogar bis 22 Uhr genossen werden können.
Auch der Christkindlmarkt am Vilsalpsee ist einen Besuch wert. Er läuft bereits und ist noch am Wochenende 20. bis 22. Dezember geöffnet. Der Geruch von Glühwein, Punsch und Weihnachtsgebäck lockt die Gäste Jahr für Jahr zahlreich an. Auch die Kutschenfahrten im schönsten Hochtal Europas sollte man nicht verpassen. Sonnenfahrten, ein Besuch des Heimatmuseums und vieles mehr sind hierbei möglich.
Offizielle Übergabe der 9 neuen Pistenbullys an die Silvretta Montafon. © Natascha Zandfeld
Silvretta Montafon erneuert Fuhrpark mit Kässbohrer-Innovationen
Kürzlich wurde bei der Silvretta Montafon die nächste Generation der Pistenraupen offiziell in Betrieb genommen. Mit neun neuen Maschinen, darunter der PB 800 – die jüngste Innovation aus dem Hause Kässbohrer – setzt das Vorarlberger Skigebiet erneut auf modernste Technologie und erstklassige Performance. Das markante SiMo-Design, das seit mehreren Jahren Teil des Fuhrparks ist, verleiht den Fahrzeugen eine unverwechselbare Optik.
„Unsere enge Zusammenarbeit mit Kässbohrer, die seit 2019 besteht, ermöglicht es uns, immer auf die neuesten Innovationen zu setzen. Damit können wir unseren Gästen die bestmögliche Pistenqualität bieten und gleichzeitig die Effizienz im Betrieb steigern,“ betont Martin Oberhammer, Geschäftsführer der Silvretta Montafon.
Mit der diesjährigen Erneuerung von einem Drittel des Fuhrparks, der insgesamt 26 Maschinen umfasst, wird die Pistenpflege auf den 140 Pistenkilometern weiter optimiert. Alle Fahrzeuge sind vollständig in SNOWsat Maintain und Fleet eingebunden, um Betrieb und Wartung noch effizienter zu gestalten.
Ein besonderes Anliegen ist es der Silvretta Montafon, seinen Pistengerätefahrern das beste Werkzeug an die Hand zu geben. Die modernen Maschinen bieten nicht nur eine überragende Leistung, sondern auch höchsten Komfort und technische Unterstützung für die Fahrer. Damit schaffen wir die Grundlage für eine präzise und qualitativ hochwertige Pistenpräparation – auch unter anspruchsvollsten Bedingungen.
Mit dieser Investition in Qualität und Innovation stärkt die Silvretta Montafon seine Position als eines der führenden Skigebiete im Alpenraum.










