Die Prowinter 2025 hat zahlreiche Highlights zu bieten. Foto: Fierramesse/Marco Parisi

Prowinter 2025

Die 25. Auflage von Prowinter präsentiert sich als zentraler Treffpunkt für die B2B-Welt des Skibusiness und der Bergsportbranche. Vor kurzem wurden die Highlights der Messe präsentiert, die von Montag, 13. Januar, bis Mittwoch, 15. Januar 2025, in der Messe Bozen stattfinden wird.

Geraldine Coccagna, Brand Managerin von Prowinter, zeigte sich von der Weiterentwicklung der Messe begeistert: „Jedes Jahr ergänzt Prowinter ein neues Puzzlestück, um die vollständigste und fokussierteste Fachmesse für den Winterberg zu werden. In der kommenden Auflage erweitern wir das Angebot um die neue Sektion Prowinter Outdoor in Zusammenarbeit mit Italian Outdoor Group und MagNet, sowie um einen zusätzlichen Tag der Prowinter Test Days powered by ITASnow und Prove Libere Retail by Pool Sci Italia.“

Prowinter Outdoor ist eine bedeutende Erweiterung der Messe und wird von zwei führenden Branchenakteuren unterstützt: Italian Outdoor Group und die Veralgsgruppe MagNet. Die neue Sektion widmet sich einer aktualisierten und breiteren Nutzung des Winterbergs, die über den alpinen Skisport hinausgeht. Sie berücksichtigt auch die veränderten Anforderungen neuer Zielgruppen, die nicht unbedingt mit traditionellen Wintersportarten verbunden sind, sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Branche.

„Italian Outdoor Group ist eine Abteilung innerhalb von Assosport, die führende italienische Unternehmen in der Herstellung, dem Import und der Distribution von Outdoor- und Bergsportbekleidung, Schuhen und Ausrüstung repräsentiert“, erklärte Vittorio Forato, Vizepräsident von IOG. „Zu den Zielen der Gruppe gehört die Entwicklung von Initiativen mit den wichtigsten Fachmessen der Branche. Aus diesem Grund wird die Italian Outdoor Group offizieller Partner von Messe Bozen und eröffnet das neue Prowinter Outdoor. Die Messe wird zur Gelegenheit, Marktforschung zu betreiben, um den Markt besser zu verstehen – auch durch den Austausch von Daten, Erfahrungen und Synergien zwischen den Unternehmen.“

Prowinter 2025 bestätigt zudem die Rückkehr der Initiative Prowinter Test Days by ITASnow und Prove Libere Retail by Pool Sci Italia. Dazu äußerte sich Emilio Fontana, Präsident von Pool Sci Italia, der die zweite Aufalge der Materialtests vorstellte. Diese werden von Prowinter mit der entscheidenden Unterstützung von Pool Sci Italia und der Partnerschaft mit ITASnow organisiert. „Die Initiative stellt den ersten Ski-Test der Saison 2025 in Europa dar und ist ein unverzichtbarer Termin für die Vertriebsnetzwerke der Unternehmen. Gemeinsam mit Prowinter bieten wir in Carezza die Möglichkeit, die meisten Produkte in exklusiver Vorschau zu testen, sodass Händler und Verleiher ihre Einkaufsstrategien frühzeitig planen können“, betonte Fontana. Das Event ist ein Schlüsselereignis für die gesamte Lieferkette und bietet eine einzigartige Plattform für Begegnungen und Networking, um neue Trends und Best Practices zu diskutieren.

Zu den bestätigten Initiativen zählt Prowinter Award Retail, der sich in der Auflage 2025 neu präsentiert: Der Preis für alpine Ski und Skischuhe wird in die Kategorien Top und Allround unterteilt, während die Kategorie für Skitourenausrüstung unverändert bleibt. Im Einklang mit der erweiterten Ausrichtung der Messe werden zudem vier neue Outdoor-Kategorien eingeführt, die Rucksäcke und Schuhe auszeichnen. Zwei spezialisierte Jurys, bestehend aus Experten und Branchenpersönlichkeiten, haben bereits die Finalisten in jeder Kategorie ausgewählt. Diese wurden heute Vormittag von den Jurymitgliedern selbst im Rahmen der Pressekonferenz bekannt gegeben.

Florian Eisath, CEO von Carezza Dolomites und Jurymitglied des Prowinter Award Retail, erklärte: „Unter den Bewertungskriterien spielte die Verkaufbarkeit der Produkte eine zentrale Rolle. Verkaufbarkeit bedeutet für uns die Fähigkeit, technische Innovationen anzubieten, die sich wirklich vom bestehenden Marktangebot abheben, aber auch die Fähigkeit der Marke, das Produkt überzeugend zu präsentieren und es für die Endnutzer attraktiv zu machen.“

Auf Grundlage dieser Kriterien wurden die Finalisten der Kategorie ‚Top‘ unter den Skiern von Atomic, Fischer und Salomon sowie den Skischuhen von Head, Tecnica und K2 ausgewählt. In der Kategorie ‚Allround‘ wurden die Skier von Salomon, Elan und Rossignol sowie die Skischuhe von Salomon, Dalbello, Atomic und Nordica nominiert. Für die Kategorie Skitouren erreichten die Skier von Skitrab, Blizzard und Salomon sowie die Skischuhe von Salomon, Dalbello und La Sportiva die Endrunde. Alle nominierten Modelle und sämtliche eingereichten Produkte werden in einem speziellen Bereich von Prowinter am Stand D26 ausgestellt. Die Gewinnerprodukte werden im Rahmen der Eröffnungszeremonie am Montagmorgen, den 13. Januar 2025, bekannt gegeben.

Zu den neuen Outdoor-Kategorien äußerte sich Giovanni Viganò von Sherpa Mountain Store sowie Juryvorsitzender: „Wir haben die gleichen Bewertungskriterien angewendet, die auch unsere Kollegen aus der Ski-Jury verwendet haben, um die Outdoor-Kategorie dieser Auflage zu beurteilen. In der Kategorie ‚Multifunktionale Winterschuhe‘ wurden die Finalisten Lowa, Scarpa, Dolomite und Tecnica ausgewählt. Für die Kategorie ‚Vielseitige Winterschuhe für Experten‘, die für anspruchsvollere und längere Winteraktivitäten entwickelt wurden, fiel unsere Wahl auf die Modelle von Aku, Millet und Lowa. In der Kategorie ‚Lawinenrucksäcke für Winterabenteuer‘, ausgestattet mit AirBag-Systemen für Tiefschneeausflüge, wurden die Produkte von Ortovox, Voltage und Arva nominiert. Schließlich wählten wir in der Kategorie ‚Multifunktionale Rucksäcke für intensive Aktivitäten‘ die Modelle von Millet, Vaude und Camp als Finalisten aus.“

Eine weitere Neuerung der Auflage 2025 des Prowinter Award Retail ist die Einführung eines Special Prize, eines Preises, der speziell einer bestimmten Produktkategorie gewidmet ist: Damenski. Die Finalisten dieser Kategorie sind Salomon, Atomic und Head.

Prowinter 2025 richtet ihren Blick auch in die Zukunft des Einzelhandels und startet die erste Auflage des Projekts NextGen RetailPro. Mit dieser Initiative bringt die Messe ein Team von Unter-25-Jährigen, die im Verkauf von Sportartikeln tätig sind, auf die Messe. Die jungen Händler haben sich durch eine Bewerbung für die von der Messe Bozen initiierte Veranstaltung qualifiziert. Sie erhalten die Möglichkeit, die Messe im Rahmen einer geführten Tour zu besuchen und führende Persönlichkeiten der Branche zu treffen. Diese Gelegenheit ist eine wertvolle Chance, ein Netzwerk aufzubauen und die für den Einzelhandel erforderlichen Kompetenzen zu entwickeln.

Das nächste Treffen mit Prowinter findet von Montag, 13. Januar, bis Mittwoch, 15. Januar 2025, in der Messe Bozen statt.

 

 

Die Schmittenhöhe in Zell am See bietet große Erlebnisse für kleine Winterabenteurer. © Schmittenhöhe/Korbinian Seifert

Schmittenhöhe präsentiert sich 2024/25 erneut als Kinderparadies

Die Schmittenhöhe in Zell am See ist auch diesen Winter wieder das ultimative Paradies für Kinder und überzeugt mit einem vielseitigen und spannenden Programm. Abwechslungsreiche Pisten und einzigartige Attraktionen lassen das Skigebiet seinem Ruf als familienfreundliches Reiseziel gerecht werden.

„Bei uns wird das Angebot für die Kleinsten ganz großgeschrieben, denn wir möchten, dass Kinder und Familien die Magie des Winters auf der Schmittenhöhe in Zell am See in vollen Zügen genießen können“, erklärt Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. „Mit unseren innovativen Angeboten und der atemberaubenden Umgebung schaffen wir unvergessliche Erlebnisse für die gesamte Familie.“

Familienattraktionen der Schmittenhöhe
Die Schmittenhöhe bietet ein vielfältiges Angebot, das sich besonders an Familien und Kinder richtet. „Schmidolins Drachenpark“, der Zauberteppich „Schmidolins Drachentunnel“ und die Kidsslope, sorgen für Spaß und Abwechslung auf der Piste. Bestens ausgebildete Skilehrer:innen der Zeller Skischulen unterstützen – zusammen mit Schmidolin – die jungen Talente professionell bei ihren ersten Schwüngen auf der Piste. Für ältere Kinder und Jugendliche bietet die Funslope XXL mit ihren baulichen Elementen, wie Riesenschnecken, Riesenhände zum Abklatschen sowie Schneewellen und Tunnel, neue Herausforderungen. Die Skimovie-Strecke und die dort montierten Kameras ermöglichen es, die eigene Performance auf der Piste genau zu analysieren. Die Glocknerbahn bietet dank Sitzheizung, Wetterschutzhaube und kindersicherer Bauweise ideale Bedingungen für eine bequeme Bergfahrt. Auch in den familienfreundlichen Skihütten und Bergrestaurants kommen die jungen Gäste auf ihre kulinarischen Kosten – hier warten spezielle Kinderspeisekarten und liebevoll zubereitete Gerichte.

In dieser Saison gibt es außerdem viel Neues zu entdecken: Die Panorama Plattform „Kaiserblick“ bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Berge und macht den Ausflug an die frische Luft zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Das neue Berghotel Schmittenhöhe zelebriert zudem „150 Jahre Übernachtungsmöglichkeit am Berg“ und verbindet Tradition mit modernem Komfort – ein idealer Ort für Familien, die ihren Aufenthalt in der malerischen Bergwelt verlängern möchten.

Weitere Informationen auf www.schmitten.at

In der wohltuenden Stille der Natur in Zell am See-Kaprun den Alltag hinter sich lassen. Foto: Zell am See-Kaprun Tourismus

Zeit für achtsame Momente zwischen Gletscher, Berg und See

In Zell am See-Kaprun sorgen Bergpanoramen, klare Winterluft und wohltuende Stille für frische Energie. Die Berge entschleunigen und in der Natur gelingt es, den Alltag hinter sich zu lassen und innere Ruhe zu finden. Aktivitäten wie Winter-Yoga, Wald- oder Eisbaden sowie Skitouren und Schneeschuhwanderungen verbinden körperliche Aktivität mit mentaler Erholung.

Zell am See-Kaprun bietet ideale Bedingungen, um neue Energie zu tanken sowie eine große Vielfalt an Aktivitäten, die Körper und Geist stärken. Die Schmittenhöhe lockt beispielsweise mit Winterwanderrouten und imposanten 360°-Panoramablicken. Besondere Erlebnisse bieten die Schneeschuhwanderungen rund um den Speicherteich Plettsaukopf oder entlang der Höhenpromenade, die auch als geführte Touren angeboten werden. Im Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn kommen Skibegeisterte auf Freeride-Routen und Skitouren auch abseits der Pisten auf ihre Kosten, während der Skitourenberg Ronachkopf in Thumersbach dank seiner Beleuchtung auch Skitouren am Abend ermöglicht. Ausdauer und Immunsystem lassen sich zudem auf zahlreichen Langlaufloipen in der Region fördern.

Achtsamkeit in ihrer reinsten Form

Umgeben von den mächtigen Dreitausendern des Nationalparks Hohe Tauern ist Zell am SeeKaprun nicht nur ein Paradies für Aktivurlauber, sondern auch ein Rückzugsort für Entspannung und Erneuerung. Angebote wie Waldbaden oder Winter-Yoga lösen Verspannungen, kräftigen den Körper und helfen, die innere Balance wiederzufinden. Ein besonderes Highlight ist das Eisbaden im Zeller See: Der intensive Kältereiz stärkt das Immunsystem, setzt Glückshormone frei und senkt Stresshormone. Für zusätzlichen Ausgleich sorgen Wellnessangebote wie Dampfbäder, Saunen und Massagen, die die Ruhe der Natur widerspiegeln.

Die Stille der Berge schmecken

Die alpine Küche in Zell am See-Kaprun rundet das Wohlfühlerlebnis ab. Ganz nach dem Motto „Gutes bewahren und dem Zeitgeist offen gegenüberstehen“ trägt sie mit einer Kombination aus traditionellen Spezialitäten wie Kaiserschmarren oder Pinzgauer Kasnockn und modernen Kreationen zur Tiefenentspannung bei. Zahlreiche Berghütten und authentische Gasthäuser bis hin zu den Gourmetrestaurants der Region sorgen mit ihrer besonderen Atmosphäre für den kulinarischen Abschluss eines entschleunigten Urlaubstages.

Den Alltag im Winterurlaub in Zell am See-Kaprun hinter sich lassen: www.zellamsee-kaprun.com/winterurlaub

 

 

Das neue Panorama Restaurant Kreuzjoch im Skizentrum Schlick 2000 bietet Tiroler Köstlichkeiten und ein 360-Grad-Bergpanorama. © Thorben Jurecko

Skizentrum Schlick 2000 startet mit neuem Restaurant in die Skisaison

Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Panorama Restaurant Kreuzjoch erwartet ab sofort alle Wintersportler:innen im Stubaital in der Schlick 2000 ein besonderes Highlight: Direkt neben der Bergstation der Kreuzjochbahn gelegen, vereint der barrierefreie und ebenerdige Neubau modernsten Komfort mit traditionellem Hüttencharme und wird so zum perfekten Ort für eine genussvolle Pause. Bis zu 200 Gäste können hier Tiroler Spezialitäten genießen, während sie sich im stilvollen Ambiente erholen und neue Kraft tanken.

Ein kulinarisches Konzept, das überzeugt
Das Panorama Restaurant besticht durch sein gastronomisches Konzept, das sowohl einen Selbstbedienungs-Bereich als auch ein Bedienungsrestaurant umfasst. „Der Name Panorama Restaurant Kreuzjoch – passend zum traumhaften Rundumblick – bleibt natürlich bestehen“, erklärt Geschäftsführer Martin Pittl. „Wir wollen näher am Gast sein, deshalb haben wir uns neben einem Selbstbedienungs-Bereich auch für einen kundenfreundlichen Bereich mit Bedienung entschieden.“

Rustikaler Charme im modernen Gewand mit atemberaubendem Ausblick

Der ebenerdige, barrierefreie Neubau verbindet Tradition und Moderne auf harmonische Weise. Rustikale Stilelemente treffen auf elegantes Design, was das Panorama Restaurant Kreuzjoch zum idealen Einkehrziel für Sportler:innen sowie Genießer:innen macht. Eine Panoramabar mit verglasten Schiebeelementen rundet das Konzept perfekt ab und lädt sowohl bei schönem als auch schlechtem Wetter zu geselligen Stunden ein. Ein weiteres Highlight des neuen Restaurants ist die großzügige Sonnenterrasse. Hier genießen die Gäste nicht nur die frische Bergluft, sondern auch den atemberaubenden 360-Grad-Blick auf die umliegende Berglandschaft. Von der Terrasse aus bietet sich ein unvergleichlicher Ausblick auf das malerische Stubaital und die beeindruckenden Gipfel der Serles, des markanten Elfers, der imposanten Gebirgskette der Kalkkögel und bis nach Innsbruck.

Tiroler Spezialitäten mit Liebe zur Region
Das Panorama Restaurant Kreuzjoch wird Wintersportler:innen nicht nur mit seiner einzigartigen Aussicht, sondern auch mit einem herzhaften kulinarischen Angebot begeistern. Frische Tiroler Spezialitäten aus regionalen Zutaten sorgen für den perfekten Genussmoment, egal, ob drinnen im gemütlichen Hüttenambiente oder draußen auf der Sonnenterrasse.

Nachhaltig in die Zukunft
Stolz erklärt Geschäftsleiter Lukas Pittl: „Die nachhaltigen Aspekte des Neubaus umfassen die Wiederverwendung und den Wiedereinbau des Abbruchmaterials aufgrund der guten alten Bausubstanz, die Verwendung einer nachhaltigen Holzbauweise sowie die Installation einer PV-Anlage im kommenden Frühjahr mit einer jährlichen Energieproduktion von 120.000 kWh, was einer Emissionseinsparung von 48 Tonnen CO2 entspricht – oder umgerechnet der Anzahl von 3.000 gepflanzten Bäumen.“

Mit einem erfahrenen Guide im Tiefschnee steigt die Sicherheit und es entstehen verbindende Erlebnisse. © Tirol Werbung, Mario Webhofer

Mit Guide die winterlichen Seiten Tirols entdecken

Tirols atemberaubende Winterlandschaft ist der perfekte Ort für Outdoor-Abenteuer. Ob auf Skiern, mit Pickel und Steigeisen oder bei einer Winterwanderung: Mit einem erfahrenen Guide an der Seite wird das Wintererlebnis nicht nur sicherer, sondern auch unvergesslich. Von Freeride-Abenteuern bis hin zu besonderen Naturführungen – Tirol hat für jeden Geschmack das passende Angebot.

 Freiheit pur: Freeriden & Skitouren

Freeriden ist für viele der Inbegriff von Freiheit beim Skifahren. Abseits der präparierten Pisten locken Tiefschneehänge mit neuen Herausforderungen – von der ersten Spur in noch unberührten Hängen bis hin zu Sprüngen über meterhohe Schneewechten mit weicher Landung im pulvrigen Schnee. Ein einmaliges Erlebnis, das jedoch – wie auch das beliebte Skitourengehen – auch Risiken birgt. Wer sich mit einem erfahrenen Guide an der Seite dem Abenteuer Tiefschnee stellt, erhöht die eigene Sicherheit und schafft zugleich Begegnungen, die zusammenschweißen. Denn oftmals bringt einen ein Guide nicht nur an völlig neue Orte, sondern ermöglicht dank kundiger Führung auch einmalige Momente, die einem sonst verwehrt bleiben.

Sicher im Schnee unterwegs

Tirol bietet zahlreiche Freeride-Camps und Skitourenkurse, bei denen Lawinensicherheit und Verhalten am Berg vermittelt werden. Wer kein eigenes Equipment hat, kann es unkompliziert beim Alpenverein leihen – inklusive Checklisten für die perfekte Vorbereitung sowie die Möglichkeit, eine geführte Tour zu buchen. Und auch beim Bergsportführerverband Tirol findet man den oder die passende:n Berg- bzw. Skiführer:in für ein unvergessliches Winterabenteuer.

Schöne Momente gemeinsam erleben

Nicht nur beim Freeriden und Skitourengehen lohnt sich die Begleitung durch einen Guide. Viele weitere Winteraktivitäten in Tirol werden erst durch einen fach- und ortskundigen Guide zu einem ganz besonderen Erlebnis, an das man sich noch lange zurückdenkt.

Biathlon: Präzision trifft Ausdauer

Biathlon vereint die anspruchsvolle Kombination aus Langlaufen und Schießen zu einer einzigartigen Herausforderung. In Tirol können sich Interessierte beim Biathlon-Schnupperkurs, etwa in Seefeld, Hochfilzen oder Osttirol, selbst versuchen. Die Schnupperkurse ermöglichen es, unter fachkundiger Anleitung die Grundlagen zu erlernen und sich einmal wie ein:e Profisportler:in zu fühlen. Mehr Inspiration und Tipps gibt es im Blog „Biathlon Training für Anfänger“.

Eisklettern: Die Faszination Eis

Eisklettern zählt zu den spektakulärsten Disziplinen des Bergsports. Tirols gefrorene Wasserfälle bieten perfekte Bedingungen, um sich der einmaligen Herausforderung zu stellen. So sind etwa der Eiskletterpark beim Matreier Tauernhaus oder die Eisklettergebiete im Paznaun oder Sellrain bestens geeignete Hotspots, um erste Erfahrungen mit Pickel, Steigeisen und Eisschrauben zu machen. Mit einem erfahrenen Guide oder in einem Kurs wird das Abenteuer nicht nur risikoärmer, sondern auch lehrreich – von der Technik bis hin zur richtigen Ausrüstung.

Eisbaden: Der Trend für Mutige

Das Eintauchen in eiskaltes Wasser stärkt Körper und Geist – und liegt voll im Trend. Tirol bietet zahlreiche Möglichkeiten, diesen besonderen Kick unter professioneller Anleitung zu erleben. Vom Eisschwimm-Workshop mit Kältecoach Josef Köberl bis zum Eisbaden-Workshop mit den zertifizierten Wim-Hof-Instruktoren Flo Mausser und Martina Sowinz im Ötztal reicht das Angebot. Für Neugierige ist zudem der Natur Eis Palast am Hintertuxer Gletscher ebenso ein Highlight wie das Eisbaden im Weißsee mit Mentalcoach Marcel Schmid am Kaunertaler Gletscher.

Natur erleben: Mit Rangern unterwegs

Tirols Naturparks sind ein Paradies für Naturliebhaber – auch im Winter. Rangertouren im Naturpark Kaunergrat, Tierspurenwanderungen im Naturpark Lech oder Wildtierbeobachtungen im Nationalpark Hohe Tauern sind besondere Highlights. Aber auch im Naturpark Karwendel und Naturpark Ötztal erfahren Gäste in Begleitung eines:r Naturpark-Ranger:in Spannendes über die heimische Flora und Fauna und erleben die unberührte Winterlandschaft Tirols hautnah.

Kultur & Genuss: Spezielle Themen- und Stadtführungen

Nicht nur sportlich, auch kulturell hat Tirol viel zu bieten. Stadtführungen mit speziell ausgebildeten Guides durch Innsbruck, Kufstein oder Hall in Tirol eröffnen spannende Einblicke in Geschichte und Architektur. Wer es genussvoll mag, entdeckt bei einer Innsbruck Food Tour oder Culinary Craft Tours die kulinarische Seite der Landeshauptstadt. Zudem bieten viele weitere Themenführungen, Kostümführungen oder Museumsbesuche die Möglichkeit, Tirols kulturellen Reichtum mit Expert:innen zu erkunden.

Ob Adrenalin-Kick oder entspannte Naturbeobachtung – Tirol bietet Wintersport- und Outdoor- Erlebnisse für jeden Geschmack. Mit einem Guide werden diese sicher und bleiben als unvergessliche Momente noch lange in Erinnerung. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten sind zu finden auf www.tirol.at.

 

 

Das SKI OPENING in Schladming 2024 zog 26.500 Besucher an. Im Bild: Konzert Bryan Adams am ersten Tag. © Harald Steiner

26.500 Gäste beim Ski-Opening in Schladming

Voller Erfolg: 26.500 Gäste an drei Tagen, drei internationale Superstars im Schladminger Planai Stadion und ein Wochenende voller Superlativen! „The Grand Festival 2024“ wird als größtes Ski Opening der Region in die Geschichte eingehen: ein perfekter Start in die Skisaison 2024/25! 

Das „Grand Festival 2024“ im Planai Stadion Schladming brachte Bryan Adams, Sting und Simply Red auf die Bühne. Die Region Schladming-Dachstein mit den 4-Bergen (Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen, Reiteralm) sowie Veranstalter Klaus Leutgeb (Leutgeb Entertainment Group) blicken zurück auf ein sehr erfolgreiches Wochenende.  Am Sonntag machte Frontman Mick Hucknall mit seiner Band Simply Red den Abschluss der Dreier-Riege beim Ski Opening Schladming-Dachstein 2024 und sorgte noch einmal für absolute Top-Stimmung. Er zeigte sich gesprächig und gut gelaunt, kommunizierte immer wieder auch auf Deutsch mit dem Publikum und präsentierte eine Setlist voller Lieblingslieder. Angefangen mit „Better with You“ über „Holding Back The Years“ und „Stars“ bis hin zu „If You Don‘t Know Me By Now“ als letzte Zugabe.

Internationale Superstars, regionale Wertschöpfung

10.000 Gäste kamen gleich am ersten Abend zum kanadischen Superstar Bryan Adams, 9.500 am Samstag bei der britischen Poplegende Sting und schließlich noch einmal 7.000 bei Mick Hucknall und seiner Band Simply Red. Viele von den Gästen blieben für alle drei Konzerte und verlängerten ihren Urlaub in der Region Schladming-Dachstein dadurch merklich. 52% der Festivalpass-Besitzer:innen waren internationale Gäste und somit auch von weiter her angereist. Schon im Vorjahr konnte das Ski Opening Schladming-Dachstein mit Robbie Williams und mehr als elf Millionen Euro an Nachfrageimpulsen auf eine neue Ebene gehoben werden, heuer könnte diese Zahl noch einmal getoppt werden.

„Wir sind unglaublich stolz, dass wir dieses dreitägige Mega-Event gemeinsam mit unseren Partnern, den Bergbahnen der 4-Berge-Skischaukel Schladming und der Leutgeb Entertainment Group, umsetzen konnten. Insgesamt waren rund 26.500 Besucher:innen aus mehr als 30 Ländern an diesem Wochenende bei uns zu Gast in der Region Schladming-Dachstein. Und auch die drei Stars haben unsere Region zu schätzen gelernt und wollen zum Urlauben wiederkommen“, freuen sich Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein, und Andreas Keinprecht, Vorsitzender der Tourismusregion Schladming-Dachstein.

200 Scheinwerfer, 150 Quadratmeter LED-Flächen und insgesamt 50 Tonnen Material wurden verbaut, um die Bühne im Schladminger Talkessel zu kreieren. Aber auch auf den Pisten der 4-Berge-Skischaukel herrschten perfekte Bedingungen und pünktlich zum Ski Opening gab‘s 50 cm Neuschnee in der Region.

V. l.: Michael Walchhofer, Alexandra Meissnitzer, Michaela Kirchgasser, Martin Zauner, Leo Bauernberger, Annemarie Moser, Felix Gottwald, Carl Philip von Maldeghem und Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll in Wien. Foto: Fehringer

SalzburgerLand läutet den WM-Winter ein

Mit einem stimmungsvollen Abend in Wien eröffnete die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG) eine besondere Wintersaison 2024/25. Rund 250 Gäste erlebten eine abwechslungsreiche Reise durch die Highlights des kommenden Winters – von der Alpinen Ski-WM in Saalbach Hinterglemm über das neue Musical „Skiverliebt“ bis hin zur weltmeisterlichen Kulinarik von Vier-Haubenkoch Andreas Herbst..

Gemeinsam mit dem Salzburger Landestheater und dem WM-Ort Saalbach Hinterglemm lud SLTGGeschäftsführer Leo Bauernberger zu dem vorwinterlichen Abend im Wiener Palais Wertheim, den sich auch der Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll und Sport-Landesrat Martin Zauner nicht entgehen ließen.

Legenden glänzten mit „goldenen“ WM-Geschichten

Die Vorfreude auf die alpinen Ski-Weltmeisterschaften war spürbar, besonders im Gespräch mit prominenten Wintersportlegenden wie Annemarie Moser-Pröll, Alexandra Meissnitzer, Felix Gottwald, Michael Walchhofer und Michaela Kirchgasser. Sie teilten ihre Erinnerungen an glänzende Erfolge und die besondere Atmosphäre bei Sport-Großereignissen und verbreiteten große Lust auf Skifahren in den Salzburger Wintersportorten.

Eine Delegation aus Saalbach Hinterglemm, angeführt von Bürgermeister Alois Hasenauer und WM-Sportchef Bartl Gensbichler gaben Einblicke, wie sich die Region auf die Ski-WM vorbereitet. Und ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober sprach rund zwei Monate vor Beginn der Heim-WM über die letzten Feinschliffe im österreichischen Ski-Team.

Exklusiver Einblick ins WM-Musical „Skiverliebt“

Den sprichwörtlichen Auftakt zum WM-Winter lieferte das Musical „Skiverliebt“, das eigens zur Ski-WM komponiert wurde. am 1. Februar 2025 im Salzburger Landestheater Premiere feiert und auch im Rahmen der WM aufgeführt wird. Die Hauptdarsteller*innen Alfons Haider, Anna Rosa Döller, Timotheus Hollweg und Larissa Enzi präsentierten exklusive Hörproben, darunter den charmanten Song Zwei Brettlndie die Welt bedeuten und den schwungvollen Kaiserschmarrn Walzer. Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem gab spannende Einblicke in die Proben und Vorbereitungen zu dieser Weltpremiere.

Prominente Gästeliste mit Winter-Vorfreude

Den Salzburger Winter-Auftakt in Wien feierten neben den oben Genannten auch Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler, der 2. Nationalratspräsident Peter Haubner, Österreich-Werbung-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger, Wien-Energie-Chef Michael Strebl sowie vom ORF Regisseur Michael Kögler und Moderatorin Alina Zellhofer.

 

 

HEAD ist Partner der Turracher Höhe und steht genauso für Qualität und Leidenschaft wie das Kärntner Skigebiet. © TMG Daniel Waschnig

HEAD verfolgt gemeinsame Linie mit Turracher Höhe

Die Kooperation mit der Turracher Höhe in Kärnten  ist aus verschiedenen Gesichtspunkten eine zentraler Erfolgsfaktor für HEAD.

Dank der Höhe des Skigebiets (von 1.763 – 2.205m) ist die Turracher Höhe eine der schneesichersten Skiregionen Österreichs. Vor allem aber die zentrale Lage an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark macht die Region so attraktiv.

„Wir werden in den kommenden Saisonen den werblichen Auftritt in der Region erhöhen und gemeinsam neue Eyecatcher definieren. Zusammen mit der Turracher Höhe werden wir attraktive Aktivierungen, seien es Skitests oder ein Promi Skirennen umsetzen und so gemeinsam die beiden Marken stärken.“ bekräftigt Peter Egger Marketing Manager Wintersport bei HEAD.

Leidenschaft verbindet.

Weiters betont Julia Stückelschwaiger von der Turracher Höhe Marketing GmbH: „Mit HEAD haben wir einen Partner an unserer Seite, der genauso wie die Turracher Höhe für höchste Qualität und Leidenschaft steht. Wir hatten das Thema schon länger im Kopf: Seit diesem Winter leben wir die neue Kooperation mit HEAD aus, Know-how, von dem auch unsere Gäste profitieren.

Innovationen mit Köpfchen und 100 % Leidenschaft sind nicht nur in der DNA von Head verankert, sondern auch in unserer.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und viele gemeinsame Projekte in der kommenden Saisonen.“

Hits für Adrenalinjunkies.

Der Fun-Mountain auf der Turracher Höhe ist der perfekte Spot! Der 1,5 km lange Snowpark bietet vier Lines für jedes Level und zählt zu den Top-Hotspots der Freestyle-Szene. Die XXL-Funslope, eine der längsten weltweit, begeistert mit Sprüngen, Wellen und Tunnels für Anfänger und Profis. Kinder lieben „Nocky’s WinterZeit“ mit Maskottchen Nocky und seinen Freunden. Fortgeschrittene geben im Funcross richtig Gas. Die Shapecrew sorgt für perfekte Bedingungen. Regelmäßige Events für Freestyler und Boarder sorgen für Action. Speedfans genießen die weiten Pisten und die legendäre Alpen-Achterbahn Nocky Flitzer – eine spektakuläre 1,6 km lange Strecke mit Kurven, Kreiseln und Sprüngen.

Gleich losstarten statt warten.

Urlauber kaufen ihr Ticket auf der Turracher Höhe übrigens ganz entspannt: Sie wählen einfach im Webshop ihren Tages- bzw. Mehrtages-Pass und holen ihn nach Kaufabschluss an den Kassen oder Ticketautomaten auf der Turracher Höhe mithilfe eines QR-Codes ab. Am nächsten Tag kann die Karte ganz einfach aufgeladen werden. So geht es gleich direkt durch das Drehkreuz hinein ins Skivergnügen.

Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler ist erfreut über die höchsten Nächtigungszahlen im Sommer seit Aufzeichnungsbeginn. © mak

Kraus-Winkler: Top-Sommersaison für Österreichs Tourismus

Mit 81,59 Millionen Nächtigungen hat der österreichische Sommertourismus sein bisher bestes Ergebnis nochmals um 0,8 Prozent übertroffen.

Österreich ist eine weltweit gefragte Tourismusdestination und diese beeindruckenden Zahlen zeigen, dass wir unseren Gästen eine hohe Servicequalität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten“, freut sich Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.

Mehr als zwei Drittel der Nächtigungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland, während sich der Inlandstourismus trotz eines leichten Rückgangs zu 2023 auf einem stabilen Niveau hält – im Vergleich zu 2019 gab es bei den Nächtigungen von österreichischen Gästen immer noch ein Plus von 2,1 Prozent. „Damit ist die Sommersaison 2024 ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Erfolgsgeschichte unseres Tourismus“, so Kraus-Winkler.

„Obwohl der asiatische Markt nur langsam zurückkehrt, konnten wir dennoch mehr Nächtigungen als jemals zuvor erzielen. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Tourismus beim Ansprechen neuer Märkte sehr flexibel ist“, erklärt Kraus-Winkler. Chinesische Gäste machten in diesem Sommer beispielsweise 421.000 Nächtigungen aus, während es im Sommer 2019 noch 966.000 Nächtigungen waren. Ein deutliches Wachstum gab es demgegenüber bei Nächtigungen von US-amerikanischen Gästen: Im Vergleich zum Sommer 2023 stiegen sie um 15,3 Prozent auf 1,49 Millionen Nächtigungen – im Vergleich zu 2019 liegt das Plus bei 13,7 Prozent.

Auch der 10-Jahres-Vergleich zeigt, dass der Tourismus eine verlässliche Wachstumsbranche ist: So gab es im Jahr 2014 67,2 Millionen Nächtigungen, was zu 2024 ein Plus von ca. 21 Prozent ist. Ebenso stiegen die Nächtigungen von ausländischen Gästen von damals 46,7 Millionen um 24 Prozent und die Nächtigungen inländischer Gäste von 20,6 Millionen um 15 Prozent.

Bei den Beherbergungskategorien setzt sich der langfristige Trend ebenfalls fort: Im Vergleich zum Sommer 2014 legten die Nächtigungen im 5/4-Stern Bereich um ca. 16 Prozent auf 28,1 Millionen zu. Besonders gefragt sind nach wie vor die gewerblichen Ferienwohnungen, die von 2014 zu 2024 um ca. 145 Prozent auf 9,1 Millionen Nächtigungen zulegten.

Für Kraus-Winkler zeigt „das erfreuliche Wachstum vor allem, dass Tourismus dort wächst, wo er das auch kann. Punktuell kam es sicherlich da und dort zu räumlichen und zeitlichen Konzentrationen. Dazu haben wir vor allem in den letzten Jahren auch begonnen, konsequent viel Präventionsarbeit zu leisten. Besucherlenkung und richtiges Gästemanagement ist die große Zukunftsaufgabe für den österreichischen Tourismus“, so Kraus-Winkler.

In der Tourismuspolitik des Bundes wurden dazu etwa die jährliche Messung der Tourismusakzeptanz gesetzlich verankert und auch wichtige Nachhaltigkeitsinitiativen – von der der Neuausrichtung der gewerblichen Tourismusförderung, über eine nationale Zertifizierungsstrategie für Betriebe und Destinationen bis hin zu einem ESG Data Hub für den Tourismus – entwickelt. „Das Ziel muss immer sein, einen ausbalancierten Tourismus in Zukunft sicherzustellen“, so Kraus-Winkler.

V.l.: Siegbert Trinker – Betriebsleiter Hochwurzen, Dir. Georg Bliem – Planai-Geschäftsführer, Hermann Trinker – Bürgermeister Stadtgemeinde Schladming, Mag. Martin Latzka – Planai-Aufsichtsratsvorsitzender, Mag. Gerhard Wiedmann – Planai-Aufsichtsratsvorsitzender Stv., Reinfried Prugger – Planai-Projektleiter. © Harald Steiner

Neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ und „Wintersportzentrum WEST“ offiziell eröffnet

Mit einem feierlichen Festakt wurde am 4. Dezember 2024 die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ sowie das hochmoderne „Wintersportzentrum WEST“ offiziell eröffnet. Neben dem Vorsitzenden des Planai-Aufsichtsrates, Martin Latzka, und Bürgermeister der Stadtgemeinde Schladming, Hermann Trinker, konnte Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem viele Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie Partner, Grundbesitzer und Anrainer begrüßen.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier stellten Dir. Georg Bliem und Projektleiter Reinfried Prugger die beiden eng miteinander verbundenen Projekte vor. „Nach intensiver, jahrelanger Planung freuen wir uns, die 10er-Kabinenbahn Rohrmoos I und das Wintersportzentrum WEST zu eröffnen – zwei Projekte, die neue Maßstäbe in Design und Funktionalität setzen. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten: den Grundbesitzern, Planern, bauausführenden Firmen, Partnern und allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Mit der hochmodernen Seilbahnstation im Westen von Schladming bieten wir nun einen komfortablen Zugang auf die Planai und Hochwurzen – und das in Gehweite zum Bahnhof Schladming“, so Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem.

Martin Latzka, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH, unterstrich das Vertrauen, das er in die Arbeit von Dir. Georg Bliem und sein Team setzt: „Die Planai hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie innovative und zukunftsweisende Projekte auf höchstem Niveau umsetzen kann. Mit der neuen 10er-Kabinenbahn Rohrmoos I und dem Wintersportzentrum WEST ist erneut ein Meilenstein gesetzt worden. Ein Projekt, das nicht nur durch modernste Infrastruktur, sondern auch durch sein herausragendes Design überzeugt.“

Auch der Bürgermeister der Stadtgemeinde Schladming Hermann Trinker zeigte sich erfreut und hob die Vorteile für Gäste und Einheimische hervor: „Mit der neuen Gondelbahn kann man komfortabel und rasch das Rohrmoos erreichen – als Skifahrer, Fußgänger oder umweltfreundlich ohne Auto. Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung des Zentrums Schladming WEST, mit dem Sportgeschäft Tritscher, mit Gastronomie und den beiden Verbindungen aufs Rohrmoos und die Planai.“

Nach einer ökumenischen Segnung konnten die Gäste die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ bei einer ersten Probefahrt erleben. Die Feier klang rund um die neu errichtete WESTend Lounge und im stark vergrößerten neuen Sportgeschäft Tritscher im Wintersportzentrum WEST aus. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Big Band Schladming.

Neue Maßstäbe im Westen Schladmings

Die neue topmoderne 10er-Kabinenbahn vom Seilbahnhersteller Doppelmayr ist mit einer Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde ausgelegt. 30 Panorama-Gondeln sorgen für höchsten Fahrgastkomfort, die Garagierung der Fahrbetriebsmittel erfolgt in der Bergstation. Weitere Anforderungen wie sicherer Kindertransport wurden ebenso berücksichtigt wie die Mitnahme von alternativen Sportgeräten. Eine Premiere in der 4-Berge-Skischaukel ist es, dass die Skier bei der neuen Bahn in die Gondeln mit hineingenommen werden und dort auch abgestellt werden können. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg schneller und vor allem einfacher möglich und insbesondere für Familien mit Kleinkindern erhöht sich der Fahrgastkomfort beträchtlich.

Wintersportzentrum WEST – Multifunktionales Talstationsgebäude

In Kombination mit der neuen 10er-Gondelbahn „Rohrmoos I“ entstand – neben dem Planet Planai bei der Hauptseilbahn auf die Planai – im Westen von Schladming ein modernes Zentrum für Wintersportler. Die umgebaute Talstation überzeugt mit einer optimalen Infrastruktur, etwa der neuen „WESTend“-Lounge, einem großzügigen Sportgeschäft, verbesserten Zugangs- und Abgangsmöglichkeiten mit Rolltreppen und Aufzug sowie hochmodernen Skidepots. Dank der günstigen Lage in Gehweite zum Bahnhof Schladming ist das Wintersportzentrum WEST für Tagesgäste, die mit der Bahn anreisen, besonders bequem erreichbar.

Das moderne Erscheinungsbild der gesamten Anlage trägt die architektonische Handschrift von KREINERarchitektur. Ein besonderer Blickfang ist die künstlerische Wandgestaltung im Bereich der Rolltreppen und des Treppenaufgangs. Künstler André Zechmann setzte hier außergewöhnliche Akzente, was dem Innenraum einen einzigartigen Charakter verleiht.

 

 

 

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