Sölden goes SNOWsat: Pistenpräparierung und mehr…

Die Flotte ist schon PistenBully pur. Nun werden die 25 Fahrzeuge zudem komplett mit SNOWsat ausgestattet, um den hohen Ansprüchen und vielfältigen Aufgaben, vor denen ein solch großes Skigebiet ständig steht, gerecht zu werden.

PistenBully spielen in Sölden schon lange eine wichtige Rolle.

Oberstes Ziel: Kosteneffizienz bei bester PistenqualitätVorrangiges Ziel ist – wie überall, aber gerade bei solch einem großen Skigebiet wie Sölden – die Steigerung der Effizienz in der Pistenpräparierung. Deshalb kommt auf 23 Fahrzeuge die „Vollausstattung“ mit dem Flotten- und Pistenmanagementsystem. So können die Verantwortlichen verschiedenste Informationen abrufen und weiteren Analyseprozessen unterziehen. Daraus ergeben sich mannigfaltige Effekte: Optimierte Arbeitsabläufe und Fahrwege erhöhen beispielsweise die Effizienz und verringern gleichzeitig den Spritverbrauch. Einfach und übersichtlich werden auf einer Karte des Skigebietes Fahrzeugdaten und Schneetiefen angezeigt. Dies optimiert das Schneemanagement und reduziert auch die Kosten für technischen Schnee.Hilfreich: KostenstellenzuordnungBei 2 weiteren Fahrzeugen in Sölden wird ganz bewusst das Premium-Flottenmanagement-System, sprich ohne Schneetiefenmessung, aber mit Fahrerdisplay, eingesetzt. Sie sind speziell ausgestattet mit Personenkabine bzw. Kranaufbau und nicht in der Pistenpräparierung im Einsatz. Ihr Job sind ausschließlich Sonderaufgaben: die Belieferung der Hütten, spezielle Arbeitseinsätze, VIP-Transporte – und das alles bezogen auf verschiedene Veranstaltungen wie Weltcups, Konzerte, Events etc. Und davon gibt es in Sölden im Laufe einer Saison so einige! Mit dem Flottenmanagementsystem können sämtliche Aufgaben einfach und unbegrenzt den verschiedenen Kostenstellen zugeordnet werden.

Foto: ÖTZTAL TOURISMUS

Immer im Blick: SicherheitBeim Flottenmanagementsystem, über das nun alle Fahrzeuge verfügen, bietet der zusätzliche Touch-screen in der Kabine dem Fahrer alle Informationen auf einen Blick. Neben der Karte des Skigebietes werden auch Informationen wie Pistenränder, Ankerpunkte, Beschneiungsanlagen oder andere gefährliche Stellen (Felsen, Abhänge etc.) angezeigt. Das gibt den Fahrern Sicherheit – auch bei schlechter Sicht. Das ist, wenn zum Beispiel Daniel Craig mitfährt, umso wichtiger!Gemeinsam in die ZukunftSölden ist für PistenBully aber mehr als nur ein guter Kunde. Man kann die Beziehung durchaus als eine sehr kreative Entwicklungspartnerschaft bezeichnen. In Sölden verfügt man über sehr viel Erfahrung, aber auch ganz bestimmte Wünsche und Vorstellungen. Gemeinsam haben die Experten aus dem Skigebiet mit den Entwicklern von SNOWsat einzelne Features auf die speziellen Bedürfnisse angepasst. Und was in Sölden gut funktioniert, hilft auch dem Großteil aller anderen Skigebiete!

PRINOTH – Optimierte Pistenpräparierung durch Ressourcenmanagement

Seit wenigen Wochen ist im Skigebiet Karersee in Südtirol ein neuer PRINOTH LEITWOLF im Einsatz.

Georg Eisath, Präsident der Latemar Karersee GmbH, Foto: G. Eisath

Das Besondere dabei ist, dass er mit einem speziellen Tool zur Überwachung und Optimierung sämtlicher Ressourcen ausgestattet ist. Georg Eisath, Präsident der Latemar Karersee GmbH, hat dem MOUNTAIN MANAGER über seine Erfahrungen damit berichtet.Das Skigebiet Karersee gehört mit seinen rund 40 Pistenkilometern und 16 Liftanlagen zu den sonnigsten Destinationen Südtirols und engagiert sich als Mitglied bei den „Alpinen Perlen der Alpen“ für sanfte Mobilität und umweltfreundliche Angebote. Dabei möchte man im Rahmen der Projektinitiative „alpine Klimaskigebiete“ durch ein energieeffizientes und ökologisch nachhaltiges Skigebietsmanagement Akzente setzen.Vor diesem Hintergrund wurde für die Wintersaison 2012/13 ein Pistenfahrzeug des Typs PRINOTH LEITWOLF angekauft, das mit dem Tool Ressourcenmanagement ausgerüstet ist. Nach den ersten Wochen in Betrieb zeigt man sich vor Ort ausgesprochen zufrieden mit den Möglichkeiten zum Verwalten, Planen, Steuern und Kontrollieren des Pistenfahrzeugs.MM: „Wie lange arbeiten Sie im Skigebiet Karersee mit PRINOTH zusammen?“Georg Eisath: „Ich habe das Gebiet 2007 übernommen und gleich zur ersten Saison 2007/08 einen LEITWOLF gekauft.“MM: „Wie viele Pistenfahrzeuge haben Sie im Einsatz und wann wurde der PRINOTH Leitwolf mit dem Ressourcenmanagement Tool angekauft bzw. in Betrieb gestellt?“Eisath: „Wir haben 5 Pistenfahrzeuge im Einsatz, also 4 PRINOTH Pistenfahrzeuge und einen PistenBully von Kässbohrer. Im letzten Herbst wurde in einem PRINOTH LEITWOLF das Tool Ressourcenmanagement eingebaut, auch ein Kässbohrer-Fahrzeug wurde damit ausgestattet.“MM: „Wo kommt der LEITWOLF zum Einsatz, um welche Pisten handelt es sich?“Eisath: „Das Fahrzeug wird sowohl für steile als auch flache Pistenabschnitte eingesetzt, weil es uns nicht nur um das GPS-Gerät generell geht, sondern um aussagekräftige Informationen zur optimalen Pistenpräparierung sowie um Treibstoff- und Arbeitsstundenreduktion.“

Das Tool Ressourcenmanagement kann in alle Pistenfahrzeuge eingebaut werden. Fotos PRINOTH

MM: „Warum ist für Sie/Ihr Skigebiet Ressourcenmanagement wichtig?“Eisath: „Der Karersee ist ein Klimaskigebiet. Unser Hauptziel ist es, Treibstoff einzusparen und die Pisten effizient zu bearbeiten, dabei aber beste Qualität zu bieten. Optimiert werden soll die ganze Bandbreite der Arbeiten. Wichtig ist uns dabei also z. B. die Drehmomentüberwachung der Pistenfahrzeuge oder wie viel Schnee geschoben oder gefräst wird. Wir bekommen durch das Ressourcenmanagement Daten zum Einstellwinkel der Fräse und zur Kraft, die aufgewendet wird. Jeder Fahrer hat seine eigene Verfahrensweise, die wir durch die Daten, die wir jetzt zur Verfügung haben, optimieren können.“MM: „Welche Voraussetzungen waren für den Betrieb nötig?“Eisath: „Natürlich braucht es moderne Geräte und Maschinen mit den erforderlichen Schnittstellen, um die Daten einlesen und auswerten zu können. Die waren bei uns vorhanden, sodass wir uns mit PRINOTH in erster Linie nur abstimmen mussten, welche Daten und Parameter wir wollen und brauchen und wie eine Auswertung der Informationen erfolgen soll.“MM: „Wie ist die Einschulung erfolgt?“Eisath: „Es gab Gespräche mit den Pistenraupenfahrern, da sie natürlich durch die Auswertung der Daten auch kontrolliert werden. Unser Team war aber einverstanden, weil man letztendlich auch sehr gut gesehen hat, was diese Vorgangsweise bringt. Wir haben eine gute Zusammenarbeit, die auch wesentlich ist, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.Die Einschulung auf das Ressourcenmanagement ist durch PRINOTH vor Ort erfolgt. Man ist mit dem Pistenfahrzeugfahrer mitgefahren und hat im Rahmen der Arbeit direkt getestet und gezeigt, wie alles funktioniert und wie man genau damit arbeitet.“MM: „Welche Daten sind Ihnen im Rahmen der Effizienzsteigerung und Optimierung Ihrer Flotte besonders wichtig?“Eisath: „Wesentlich ist für uns, wie sich die Pistenfahrzeuge bewegen, also dass etwa über einzelne Abschnitte nicht mehrfach gefahren wird. Zweitens ist für uns die Drehzahloptimierung wichtig, damit keine Energie verschwendet wird. Wir haben exakte Daten, wie viel Zeit in das Verschieben des Schnees oder das Fräsen investiert wird. Dazu kommen eine Reihe anderer Daten, die uns das Gerät vermittelt, die aber für uns nicht vordergründig relevant sind. In Zukunft wird auch die Schneetiefenmessung noch wichtig werden, die notwendigen Features sollen noch dieses Jahr dazukommen. Auf diese Weise wollen wir mit Hilfe unserer Beschneiungsanlage auch das Schneemanagement optimieren.Die Daten werden bei uns täglich so ausgewertet, dass wir unsere Schlüsse daraus ziehen und dem Pistenfahrzeugfahrer genaue Instruktionen geben können, wie er sein Arbeiten an welcher Stelle optimieren kann. Natürlich werden die Daten auch entsprechend aufbewahrt, sodass eine genaue Übersicht zur Verfügung steht. Wir haben auch in der Vergangenheit schon Daten elektronisch oder per Hand notiert und ausgewertet – die jetzigen Informationen sind aber natürlich sehr viel genauer, sodass wir wirklich auf die kleinsten Veränderungen oder Abweichungen reagieren können.“MM: „Wie sind Sie mit den zusätzlichen Informationen zufrieden?Eisath: „Ich bin sehr zufrieden. Die Arbeit hat sofort Früchte getragen, die Pistenfahrzeugfahrer sind gemäßigter unterwegs und folgen den elektronischen Anweisungen genau. Auf diese Weise haben wir weniger Treibstoffverbrauch bei qualitativ hochwertigen Pisten.“

Exaktes Fahrzeugmonitoring erleichtert das Handling.

FAKTEN RESSOURCENMANAGEMENT PRINOTHMit dem PRINOTH Ressourcenmanagement können Skigebiete die Performance ihrer Fahrzeugflotte und ihrer Pistenfahrzeugfahrer steigern! Eine intuitive Software ermöglicht Produktivitätssteigerungen in allen Bereichen und hilft, kosteneffizient zu wirtschaften:. Produktivitätssteigerung durch präzise Messmethoden. Auswertungstool für perfekte Planung. Exaktes Fahrzeugmonitoring. Routenoptimierung. Produktivitätsbewertung. Bericht über Treibstoffverbrauch. Kontrolle von Leerlaufzeiten. Analyse von Fräsdaten für Hochleistungspräparieren. Laufendes Monitoring der gesamten PräparierkostenDas Ressourcenmanagement Tool ist bereits seit Jahren in Nordamerika erfolgreich im Einsatz und wird in Kürze auch in Europa präsentiert.Referenzkunden:. Ski Bromont, Quebec, Kanada. Loon Mountain, News Hampshire, USA. Aspen, Colorado, USA

Bares Geld sparen mit snowMeter

Schneemanagement ist das Gebot der Stunde. Das neue, bei der Ski-WM in Garmisch eingesetzte Schneehöhenmesssystem snowMeter® von Klenkhart / Trimble sorgt durch gezielte Schneeproduktion und -verteilung für optimale Pistenqualität während der gesamten Skisaison.

Die Schneehöhenmessung snowMeter wurde sowohl für Kässbohrer- als auch für Prinoth-Pistengeräte konzipiert und u.a. von den Skiliften Hochfügen im Zillertal im Einsatz getestet. Fotos: Trimble

Genauigkeit von 5 cm  10 cmSnowMeter basiert auf der fortschrittlichen GNSS-Technologie (Global Navigation Satellite System) und ermöglicht erstmals eine flächige Erfassung der Schneehöhe. Ein auf dem Pistengerät montiertes Trimble GNSS-System misst mit Hilfe eines Korrekturdienstes, z.B. einer Basisstation, die linke und rechte Position sowie die Höhe des Pistengerätes. Diese Position wird in Echtzeit von einem digitalen Geländemodell im schneefreien Zustand subtrahiert. Das Ergebnis ist die zentimetergenaue Schneehöhe unter dem Pistengerät, die optisch in Echtzeit auf einem intuitiv bedienbaren Bildschirm in der Fahrerkabine angezeigt wird. Die gewünschte Schneehöhe kann im Vorfeld bereits eingestellt werden, so dass der Fahrer den Schnee gezielt mit einer Genauigkeit zwischen 510 cm verteilen kann. Während der Pistenpräparierung werden alle Messdaten aufgezeichnet und automatisch mit Wireless-LAN an einen Geodatenserver übermittelt. Über Internet bietet nun die Software snowMeter-Analyze verschiedene Funktionen zur Dokumentation, Auswertung und Visualisierung der Schneehöhen in Form von Schneehöhenkarten und -statistiken. Auf diese Weise erhält man einen exakten Überblick über die aktuelle Verteilung der Schneedecke im Skigebiet und kann in Folge eine sinnvolle Schnei-Strategie im Hinblick auf optimale Ressourcennutzung (Wasser, Strom und Manpower) entwickeln. SnowMeter wurde sowohl für Kässbohrer als auch für Prinoth Pistengeräte konzipiert und von den Skiliften Hochfügen im Zillertal und der Kleinwalsertaler Bergbahn AG getestet. Die Testläufe verliefen hoch erfreulich. Inzwischen sind snowMeter als Schneehöhenmessung und das zugehörige Tool snowMeter-Analyze serienreif und einsatzbereit. Professionellen Support für die GNSS-Komponenten vor Ort bieten dabei Trimbles lokale Vertriebspartner wie z.B. die Firma Geodaesie Austria oder die Firma SITECH Süd GmbH in Deutschland. Alle anderen Belange bei der Einführung, Umsetzung und optimalen Nutzung werden von Klenkhart & Partner wahrgenommen.Hochfügen schwört auf snowMeterImmer mehr zukunftsorientierte Skigebiete setzen sich mittlerweile mit der Schneehöhenmessung auseinander, so auch die Skiliftgesellschaft Hochfügen. Um alle Pisten immer befahrbar zu machen, setzt Hochfügen schon seit 1994 eine Beschneiungsanlage ein, die seither regelmäßig erweitert und verbessert wird. Das Ziel, Schnee effizient, kostengünstig und Ressourcen schonend zu produzieren, führte in der Saison 2009/2010 zum Testeinsatz des Systems snowMeter auf dem Pistenbully 600.Betriebsleiter Josef Fiechtl verfolgte die Funktionalität von snowMeter seit Testbeginn im Oktober 2009 und berichtet über seine Erfahrungen mit dem System: Uns geht es primär um die Schnei-Effizienz. Wir wollen genau wissen, wo wie viel Schnee liegt, um unsere technische Beschneiung darauf optimal ausrichten zu können. Die Skifahrer transportieren während der Fahrt selbst viel Schnee ins Tal. Mit snowMeter messe ich bei jeder Überfahrt des Pistenfahrzeugs die aktuelle Schneehöhe und weiß somit, wo ausreichend Schnee vorhanden ist, wo ich welchen wegnehmen kann bzw. wohin ich ihn schieben soll, erläutert Fiechtl. Gerade im Frühjahr sei das sehr wichtig, um eine optimale Pistenqualität zu gewährleisten. Die Vermeidung von Überproduktion an Kunstschnee biete gleichzeitig ein enormes Einsparpotential beim Strom- und Wasserverbrauch sowie einen optimalen Mitarbeitereinsatz.Ein weiterer Vorteil ist, dass der Fahrer die genaue Position vorhandener Kanal- und Unterflur-Schneischächte während der Fahrt auf dem Display im Pistenfahrzeug ablesen kann, so dass versehentliche Beschädigungen verhindert werden. Außerdem ist auch eine gezielte Schachtsuche möglich, wenn Beschneiungsanlagen umgesetzt werden müssen.

Die Software snowMeter-Analyze erstellt u.a. Schneehöhenkarten für einen exakten Überblick über die aktuelle Verteilung der Schneedecke im Skigebiet. Im Bild Garmisch, Bereich Skiverteiler.

Amortisation in ein bis zwei SaisonenDie Vorteile, die snowMeter den Skiliftbetreibern bringt, sind mannigfaltig in Bezug auf Schneeproduktion, Pistenpräparierung und -verwaltung. Das Einsparpotenzial bei den Betriebskosten eines Skigebiets lässt sich am eindrucksvollsten bei der Schneeproduktion verdeutlichen. Die Produktionskosten von einem Kubikmeter Schnee bewegen sich zur Zeit zwischen 1,25 Euro und 4,00 Euro (ohne Abschreibungskosten für die Technik und Finanzierungskosten).Um eine optimale Pistenqualität während der ganzen Skisaison zu gewährleisten, werden in einem mittleren Skigebiet mit einer Fläche von 500000 m2 bisher erfahrungsgemäß ca. 325000 m3 Maschinenschnee produziert und verteilt. Durch den Einsatz von snowMeter wird die Menge des erforderlichen Maschinenschnees für eine flächendeckende Schneehöhe von 50 cm auf 250000 m3 reduziert. Die Ersparnis beträgt 75000 m3 oder 93750  , wenn man einen Kubikmeterpreis von 1,25  zugrunde legt. Eine Amortisation des Systems ist daher je nach Ausstattung in ein bis zwei Saisonen möglich.Die Bedienung von snowMeter ist relativ einfach und das System ist technisch ausgereift, so dass die Pisten in wesentlich kürzerer Zeit optimal präpariert werden können, erklärt Josef Fichtl. Ich bin daher überzeugt, dass die Schneehöhenmessung mit GPS/GNSS Technik in den nächsten Jahren in den Pistenfahrzeugen zum Standard wird, so Fichtl abschließend.

Kässbohrer Geländefahrzeug AG: Optimierung ökologischer Aspekte

Auf der Interalpin 2009 in Innsbruck präsentierte Kässbohrer erstmals eine Studie über den Einsatz eines dieselelektrischen Antriebs für den Pisten – Bully. Damit werden nicht nur Emissionen minimiert, sondern auch Kraftstoffverbrauch und Betriebskosten reduziert.

Die Studie zum dieselelektrischen Antrieb erregte auf der Interalpin großes Interesse. Fotos: dwl

Kässbohrer ist bekannt für seinen Pioniergeist und seine Innovationskraft – Eigenschaften, die in der 40-jährigen PistenBully-Geschichte zur wiederholten Entwicklung wegweisender Fahrzeugtechnologien geführt haben. Bei seinen Neuentwicklungen stellt das Unternehmen nicht nur Verbesserungen in punkto Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Bedienkomfort in den Vordergrund, auch die Optimierung ökologischer Aspekte hat einen hohen Stellenwert. Auf der Interalpin 2009 trat man dafür mit einem dieselelektrischen Antrieb den Beweis an. „Dieselelektrische Antriebe sind streng genommen elektrische Antriebe, die ihr eigenes Kraftwerk mit sich führen – einen Generator, der von einem Dieselmotor angetrieben wird. Mit der erzeugten elektrischen Energie werden neben den Fahrmotoren auch Elektromotoren für den unmittelbaren Antrieb von Fräse und Winde versorgt“, erklärt Michael Kuhn, Leiter der Entwicklungsabteilung bei Kässbohrer, den Antrieb. Mit der Technologie wird der PistenBully zu einer Art Powerstation, die es erlaubt, auch externe Geräte anzuschließen, zum Beispiel ein Schweißgerät für Reparaturarbeiten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Vergleich zu einem hydrostatischen Fahrantrieb wird mit einer niedrigeren Leistung der gleiche oder sogar ein besserer Wirkungsgrad erzielt. Besonders von Vorteil ist der geringere Kraftstoffverbrauch. Einerseits reduzieren sich dadurch die Emissionen, andererseits verringern sich die Betriebskosten – das Fahrzeug wird somit wirtschaftlicher. Darüber hinaus wird die Energie bei Talfahrt zurückgespeist und genutzt, um die Schneefräse anzutreiben. „Der Hauptnutzen ist jedoch rein funktional, da kein hydraulischer Antrieb für Zusatzgeräte mehr benötigt wird“, betont Kuhn. Der dieselelektrische Antrieb wurde in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern und Hochschulen entwickelt. Testfahrzeuge sind bereits im Einsatz.SNOWsat-System optimiert PistenpflegeEine optimierte Pistenpflege unter Ausnutzung aller vorhandenen Möglichkeiten stand hinter der Entwicklung des SNOWsat-Systems, an dem Kässbohrer maßgeblich beteiligt war. Dabei handelt es sich um ein integriertes System zur Führung und Echtzeitüberwachung von Pistenfahrzeugen sowie Motorschlitten. Das System verwendet GPS-Daten mit deren Hilfe eine kartografische Darstellung der Pisten inklusive aller Seilbahnmasten und Schneeerzeuger sowie potentieller Gefahrenstellen erzeugt werden kann. Die Position der einbezogenen Fahrzeuge wird in Echtzeit übermittelt. Optional kann SNOWsat auch für die Messung der Schneetiefe ausgerüstet werden. Die Vorteile des innovativen Systems liegen auf der Hand: Die integrierte Lösung unterstützt den Fahrer, verbessert die Sicherheit des Personals während der Arbeit und optimiert die Qualitätskontrolle der durchgeführten Arbeiten. Das SNOWsat-System kann auch als Höhenpräzisionsversion geliefert werden. Die patentierte Lösung erlaubt die Veränderung der Schneetiefen während der Saison mit Hilfe von zentimetergenauen GPS-Daten zu verfolgen. Sie zeigt deutlich, wie sich die Schneetiefe ändert. „Das erleichtert die Einsatzplanung von Beschneiungsanlagen und gibt Hilfestellung bei der Entscheidung, ob Pisten für den Publikumsverkehr geöffnet werden“, so Kuhn. SNOWsat ist für neue PistenBully als Erstausstattung ab Werk lieferbar, kann aber jederzeit auch nachträglich eingebaut werden.

Der dieselelektrische Antrieb erzeugt mit einem Generator, der von einem Dieselmotor angetrieben wird, elektrische Energie.

Der Umwelt zuliebe„Als Technologie-Unternehmen fühlen wir uns zu einem schonenden Umgang mit Ressourcen und zu nachhaltigem Handeln im Sinne der Umwelt verpflichtet. Mit der Einführung des Umweltmanagementsystems unterstreichen wir diesen Anspruch und wollen eine dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung garantieren sowie eine ständige Verbesserung erreichen“, definiert Jens Rottmair, Vorstandsvorsitzender der Kässbohrer Geländefahrzeug AG, die umweltbewussten Ambitionen des Unternehmens, die über eine entsprechende Maschinentechnik hinausgehen. Aus diesem Grund wurde die Kässbohrer Geländefahrzeug AG schon im Oktober letzten Jahres nach der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001/ 2004 zertifiziert. Im Rahmen dieser Umweltzertifizierung verpflichtet sich Kässbohrer zur Einhaltung und Weiterentwicklung eines Katalogs an Umweltschutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Minimierung negativer Umweltauswirkungen durch vorbeugende Maßnahmen, der Einsatz bzw. die Entwicklung arbeitsstoffoptimierter und gefährdungsminimierter Prozesse und Verfahren oder die sichere Lagerung von Gefahrenstoffen. Einbezogen werden in diesen Prozess alle Mitarbeiter, in dem man sie zum sorgsamen Umgang mit den wertvollen Ressourcen motiviert und ihr Bewusstsein für ökologisches Handeln fördert.

Kässbohrer Geländefahrzeug AG: Neuer Ersatzteil-Webshop und Service-Portal online

Rechtzeitig zur Interalpin 2009 hat die Kässbohrer Geländefahrzeug AG, Laupheim, ihren neuen Ersatzteil-Webshop und ein Service-Portal online gestellt. Über den neuen Ersatzteil-Webshop können PistenBully-Kunden nun noch schneller ihr Original-PistenBully-Ersatzteil via Internet beziehen. Mit der neuen Service-Site stellt Kässbohrer ein umfassendes Online-Support-Zentrum mit präzisen, aktuellen und zielgruppengerechten Informationen zur Verfügung.

Christof Heim präsentiert den neuen Online-Shop für Kässbohrer Original-Ersatzteile. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Schneller Weg zu PistenBully Original-Ersatzteilen“Schnell war der PistenBully Ersatzteilservice schon immer“, so Christof Heim, Leiter Ersatzteilvertrieb, „doch die Tage der guten alten CD ROM für Ersatzteile waren einfach gezählt. Eine Marktstudie hatte gezeigt, dass die Kunden ein tagesaktuelles Angebot, das nur per Internet möglich ist, fordern.“ Der PistenBully Ersatzteil-Webshop bietet den Kunden eine komfortable und einfache Userführung. Beinahe intuitiv wird der User Schritt für Schritt zum gewünschten Ersatzteil geführt. Der Einstieg erfolgt zunächst über die Fahrgestell-Nummer. Um zukünftige Bestellvorgänge zu erleichtern, ist es möglich, einen kundenindividuellen Fuhrpark mit eigenen Flottennummern zu definieren.Besonders kundenfreundlich ist das „automatische Gedächtnis“ des PistenBully Ersatzteil-Webshops: Bestellungen werden archiviert und Folgebestellungen können ohne großen Aufwand mit einem Klick ausgelöst werden. Zudem lassen sich unter dem Benutzernamen individuelle Hinweistexte hinterlegen. Lieferung der Ersatzteile bleibt dezentral organisiertDie PistenBully Kunden erwarten vom Marktführer beste Betreuung: Die Lieferung der PistenBully Ersatzteile ist daher nach wie vor dezentral organisiert, um schnellstmöglich beim Kunden zu sein und den direkten, persönlichen Kontakt auch zukünftig sicherzustellen. Bei der Online-Anmeldung nennt der Kunde seinen persönlichen PistenBully-Servicepartner. Die Lieferung wird im jeweiligen Land durchgeführt. Kässbohrer bleibt damit der Unternehmensphilosophie „Der Kunde im Focus“ treu. Die Vorteile des PistenBully Ersatzteil-Webshops auf einen Blick: * Fahrzeugbezogene Teiledefinition.* Umfangreiche Suchmöglichkeit.* Artikelbezogene Hinweise und Einbautipps.* Tagesaktuelle Dokumentation.* Archivierung von Bestellungen.Kunden fordern tagesaktuelle Informationen und SupportEin zeitgemäßes, ansprechendes Design, eine klare Informationsstruktur und die Bereitstellung umfassender elektronischer Kundenservices – das waren die Ziele, welche sich Kässbohrer auch bei der Konzeption und Entwicklung des neuen PistenBully Service-Portals gesetzt hatte. „Das Service-Portal wurde anhand des Feedbacks von Kunden entwickelt, die eine elektronische Anlaufstelle für Antworten und Hintergrundinformationen zu ihren technischen Fragen einforderten“, kommentiert Albert Arbogast, Gebietsleiter Technischer Kundendienst. „Dieses zentrale Portal verschafft den Kunden einen einfachen und schnellen Zugang zu Produkt- und Serviceinformationen, liefert tagesaktuelle Supportangebote und jede Menge Tipps und Tricks rund um die PistenBully-Pflege und -Wartung, die helfen Kosten zu sparen. Schon auf der Startseite sieht der Kunde die TOP 10 der neuesten Einträge. Die komfortable Volltextsuche führt schnell zum gewünschten Suchergebnis. Es kann außerdem auch nach Fahrgestellnummer und Baugruppe selektiert werden. Nicht nur der PistenBully Kunde profitiert von der leistungsstarken Datenbank-Lösung, auch die PistenBully Service-Techniker sind zukünftig mit deutlich leichterem Gepäck in Form eines Laptops unterwegs. Das PistenBully Service-Portal auf einen Blick: * Zentraler Zugang zu Produkt- und Serviceinformationen.* Tagesaktuelle Supportangebote.* Zugriff rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.* Schnellstmögliche Verfügbarkeit.* PDF-Dokumente zum Download.* Direkte und effiziente Kommunikation.Schnell und direkt, rund um die UhrNeben technischen Innovationen zählt Kundennähe zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren von PistenBully. „Kundennähe bedeutet in der heutigen Zeit nicht nur eine enge persönliche Kundenbeziehung zu pflegen“, so Albert Arbo, „es bedeutet auch moderne Kommunikationsmittel, die uns dem Kunden noch schneller näher bringen, effizient einzusetzen. Viele intensive Gespräche mit unseren Kunden in den vergangenen Monaten haben gezeigt, dass nicht nur die junge Generation professionelle Online-Plattformen als echte Arbeitshilfe schätzen.“ Die Zugriffszahlen auf die beiden neuen PistenBully Online-Portale geben Arbogast Recht. Beide Angebote sind eine perfekte Ergänzung der bestehenden Kundeninformation und -kommunikation und werden schon jetzt weit über die Erwartungen hinaus genutzt. Sowohl der PistenBully Ersatzteil-Webshop als auch das Service-Portal stehen in Deutsch und Englisch zur Verfügung.

    
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HPW Engineering: Leistbare Loipenpräparierung mit Snowliner

Wer Loipen und Wanderwege mit einfachen Mitteln und trotzdem präzise präparieren will, ist bei HPW Engineering richtig. Dort hat man mit dem Snowliner ein kostengünstiges und flexibles Loipenspurgerät entwickelt, das für den Anbau an Traktoren geeignet ist.

Snowliner im Einsatz. Foto: HPW Engineering

Im Snowliner stecken zwei Jahre harte Arbeit. Dann konnte die Entwicklung zum Patent angemeldet werden. Das Loipenspuren und Wegepräparieren war bis jetzt die klassische Arbeit für spezielle Raupenfahrzeuge oder Motorschlitten mit hohen Anschaffungskosten. Jetzt gibt es für kleine Gemeinden und Tourismusverbände eine kostengünstige Alternative, so Ing. Hans-Peter Wiedemaier, Erfinder des Snowliner.Das neue Gerät wurde speziell für den Anbau an Traktoren entwickelt und empfiehlt sich deshalb auch für alle Anwendungsbereiche, für die ein Traktor eingesetzt werden kann, angefangen von der Langlaufloipe über Rodelwege bis hin zu Wanderstrecken oder kleineren Pistenabschnitten. Der Snowliner ist kostengünstig und ausgesprochen flexibel einsetzbar. Er ist einfach zu montieren, kann vom Traktor aus bedient werden und ist schon bei einer geringen Schneehöhe von rund 10 cm einsetzbar. Durch die Anbaumöglichkeit am Traktor und eine damit verbundene Straßenzulassung kann er problemlos zum jeweiligen Einsatzort transportiert werden. Auf diese Weise ist der Snowliner auch eine gute Ergänzung für alle Bergbahnunternehmen, wenn abseits des eigentlichen Pistenareals präpariert werden soll.So funktioniert der SnowlinerAls Basismaschine für den Snowliner empfiehlt sich ein Allradtraktor der Kategorie II oder III mit Dreipunkt-Anbaumöglichkeit und mindestens 50 kW Antriebsleistung. Das Kernstück des Snowliners ist eine speziell entwickelte Fräse mit Sichelscheiben, die für alle Schneearten geeignet ist. Hinter der Fräse kommt der Finisher zum Einsatz, der den Schnee ebnet und ihm die bekannte Rillenstruktur gibt. Zum Präparieren klassischer Langlaufloipen sind optional ein oder zwei Spurarme zu haben, die sich hydraulisch rauf- und runterklappen lassen. Der Anpressdruck wird über ein Druckventil geregelt.Die Arbeitsbreite des Snowlinersbeträgt 2880 mm, sein Gewicht 670 kg. Gearbeitet wird mit einer Zapfwellengeschwindigkeit von 540 U/min, sodass die Fräswelle rund 1080 U/min. leistet. Bei der Herstellung des Snowliners kommen nur hochwertige Materialien zum Einsatz. So wird etwa durch eine Pulverbeschichtung ein optimaler Oberflächenschutz sichergestellt. Die robuste Bauweise des Anbaugeräts, bei dessen Entwicklung Flexibilität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund gestanden sind, sorgt für eine lange Lebensdauer.Präsentiert wurde der Prototyp erstmals im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen im Bezirk Murau/Steiermark. Darauf folgten Vorführungen in weiteren österreichischen Bundesländern, Deutschland und Italien. Das Feedback ist bislang sehr positiv, so Hans-Peter Wiedemaier, der das Interesse am Snowliner und das positive Echo neben Preis und Wirtschaftlichkeit auch dem einfachen Handling, der Flexibilität im Einsatz und der Wartungsfreundlichkeit des neuen Anbaugeräts zuschreibt.Infos: www.snowliner.atTechnische DatenTraktorbaugröße: KAT II (KAT I und III auch möglich)Antriebsleistung: min. 50 kWZapfwellenanschluss: 1 3/8 6 ZähneZapfwellengeschwindigkeit: 540 U/minHydraulik am Traktor: zwei doppelt wirkende SteuergeräteHöhe:  1217,5 mmLänge: 1965,5 mmBreite: 2880 mmGewicht: 670 kg

    
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KÄSSBOHRER GELÄNDEFAHRZEUG AG: Formatic 350 – Ein weiteres Mitglied in der PistenBully-Familie

Pistenraupen der Marke Formatic gehören zu den Pionieren unter den Schneefahrzeugen. Seit 2008 gehört die Marke Formatic zur Kässbohrer Geländefahrzeug AG. Kässbohrer komplettiert damit seine Produktpalette an Fahrzeugen für die Loipen- und Pistenpräparierung und stärkt die Position des Unternehmens im Weltmarkt.

Der Formatic 350 – Technik aus dem hohen Norden. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Mit dem Formatic 350 fährt Kässbohrer erstmals eine Zweimarken- Strategie. Jüngst in das Produktprogramm aufgenommen, punktet diese Maschine mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Ausgezeichnetes Steigvermögen, eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und das komfortable Fahrerhaus machen den Formatic 350 zu einem soliden Fahrzeug für die istenpflege. Selbst bei problematischen Schneebedingungen stellt er seine durchdachte Konstruktion eindrucksvoll unter Beweis.Modernste Technik und umfassender KomfortDank des Einsatzes von groß dimensionierten Hydraulikpumpen überträgt der Formatic 350 seine 350 PS direkt auf die Ketten und steigt damit mühelos jede Piste empor. Die Triflexfräse „Snowrobot“ mit hintereinander montiertem Zweifach-Finisher und hydraulisch klappbaren Seitenfinishern präpariert die einzelnen Spuren ohne erkennbare Übergänge.Die Zusatzgeräte des Formatic 350 lassen sich bis ins Detail über die vollproportionale „Load Sensing“ gesteuerte Arbeitshydraulik lenken und dank modernster On-Board- Elektronik können alle Funktionen mühelos angesteuert werden. Im Funpark vereinfachen die patentierte Auto Tracer Fräslenkfunktion sowie das Justieren und Abspeichern aller erforderlichen Funktionen und Einstellungen über die Can Bus Elektronik die Arbeitsabläufe um ein Vielfaches.Das Fahrerhaus des Formatic 350 ist selbstverständlich ROPS-zertifiziert. Serienmäßig ist das Fahrzeug mit einem Mittelsitz mit Hosenträgergurten ausgestattet. Zwei Beifahrersitze bieten Platz für weitere Personen. Die Bedienung des Fahrzeugs erfolgt über eine Einhand-Hebelsteuerung. Für eine gute Sicht und die nötige Sicherheit bei der täglichen Arbeit sorgen die elektrisch beheizbare Rundumverglasung der vibrationsarm gelagerten Kabine, kühlwasserbeheizte Frontscheibenwischer sowie ein durchdachtes Lichtkonzept.Und mit dem MP3-kompatiblen CD-Radio inklusive Sound Boost System kommt auch der Spaß bei der Arbeit keineswegs zu kurz.

    
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ATV & Sonderfahrzeuge

ATVs und UTVs gewinnen auch in der Bergbahnbranche immer größere Bedeutung. Der Mountain Manager hat eine Übersicht ausgewählter Fahrzeuge für den alpinen Einsatz zusammengestellt, nach PS/kW aufsteigend geordnet.

Yamaha Grizzly 700 4WD – EPS

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PRINOTH: Vier neue Leitwölfe für Kronplatz

Winterprofis sind die Schneeraupenfahrer des Kronplatzes, Südtirols Skiberg Nr. 1, in jedem Fall. Allabendlich präpariert eine ganze Schneefahrzeugflotte die zum Teil äußerst schwierigen Pistenkilometer – in einer Perfektion, die Kronplatzbesucher anderswo vergeblich suchen. Den außergewöhnlichen Pistenstandard halten seit Jahren Schneefahrzeuge aus dem Hause PRINOTH. Heuer sorgen gleich vier neue Leitwölfe dafür, dass das internationale Skipublikum mit perfekten Ergebnissen überzeugt wird.

Das Team der Pistenfahrzeugfahrer vom Kronplatz sorgt für beste Wintersportbedingungen. Fotos: PRINOTH

Als „hervorragend“, „märchenhaft“ und „paradiesisch“ beschreiben die Gästebuch-Einträge auf der Homepage des Kronplatz die diesjährigen Pistenverhältnisse – und dabei zeigte Frau Holle sich gerade zu Saisonbeginn nicht besonders großzügig. „Die Pistenqualität ist das Um und Auf bei uns am Kronplatz“, unterstreicht Dr. Ing. Andreas Dorfmann, Direktor der Kronplatz Seilbahn AG, einer der vier Betreibergesellschaften. Mit 105 km Abfahrten, 200 Schneekanonen, hochkomfortablen Aufstiegsanlagen, modernsten Dienstleistungen rund um Ski und Schnee, Gratis- Parkplätzen direkt am Einstieg und vor allem mit optimal präparierten Pisten hat sich der 2 275 m hohe „Glatzkopf“ inzwischen zu Südtirols Skiberg Nr. 1 gemausert. „Den Kronplatz und seinen Service kann man sich wie ein 5-Sterne-Superior-Hotel vorstellen, das den Preis eines 4-Sterne-Hotels hat. Wir bieten höchste Qualität zu erschwinglichen Preisen und erreichen damit eine sehr gute Auslastung.“ Die Kronplatz Seilbahn AG ist seit Jahrzehnten exklusiver PRINOTHKunde. Drei neue, 2006 gelieferteLeitwölfe sind nur ein weiterer Abschluss in der seit langem bestehenden Partnerschaft. Die PiculinSki GmbH hat sich mit dem Kauf eines weiteren Leitwolfs 2006 neu dazugesellt. Ganze neun Leitwölfe, drei davon mit Winde, warten allein in den Garagen der AG auf ihren allabendlichen Pisteneinsatz. „Unsere Schneefahrzeuge leisten jährlich 1 000 bis 1 200 Betriebsstunden und werden damit extremgefordert.“, erklärt Dorfmann. „Doch der Grund dafür, gleich drei neue Leitwölfe anzukaufen, liegt nicht nur in der Langlebigkeit und in den herausragenden Fähigkeitender Maschinen – etwa in der Steigfähigkeit, der Zuverlässigkeit, dem außergewöhnlichen Fahrkomfort oder den überzeugenden Präparierleistungen, für die das Preis-Leistungsverhältnisabsolut stimmt.  Mit den Leitwölfen drücken wir vor allem unser Qualitätsdenken aus, das sich durch alle Entscheidungen unserer Gesellschaft zieht. Und mit einer Flotte der neuesten Generation fördern wir natürlich auch den Teamgeist unserer Fahrer!“Gerade die „rabenschwarzen“ Pisten  in den Einzugsgebieten der beiden Betreibergesellschaften sind Hauptanziehungspunkte für viele Kronplatzbesucher. Die „Sylvester“, die „Herrnegg“ und vor allem die neue, 2 km lange „Piculin“, die mit Extremneigungen bis zu 70 % beachtliche 500 m Höhenunterschied überwindet, verlangen den Schneefahrzeugen ein Maximum ab. „Diese Pisten fordern perfekte Qualität. Es genügt nicht, sie morgens gut aussehen zu lassen. Die Qualität muss auch in den extremsten Hangneigungen bis zum Abend halten. Hier sind Windeneinsätze gefragt, dabei höchste Schubleistung, gleichzeitiges Fräsen und maximale Kontrollierbarkeit aller Komponenten. Die exakte Frästiefe und das Mitnehmen von genügend Schnee in der Fräse sind wesentliche Qualitätsfaktoren. Zurzeit ist es einfach so, dass bei Steigleistungen von über 60 % ein aktives Arbeiten mit dem Frontschild und gleichzeitiges Fräsen von mindestens fünf Zentimetern bei ständigem Präparieren nur der Leitwolf zu leisten vermag.“

Gleich 4 neue Pistenfahrzeuge des Typs Leitwolf wurden 2006 am Kronplatzin Dienst gestellt.

Gewachsenes VertrauenSeit Beginn ihres Bestehens arbeitet die Kronplatz Seilbahn AG aufsEngste mit PRINOTH zusammen,  etwa 50 bisher angekaufte Pistengeräte stammen aus dieser Partnerschaft. Max Stemberger, Kronplatz- Direktor ab 1963, erinnert sich noch genau an die erste PRINOTHMaschine, die im Jahre 1967 geliefert wurde: „Es war die famose Doppelaggregatmaschine P15, die pro Raupe einen Motor hatte.“ Anfang der achtziger Jahre folgten drei PRINOTH Big 769, von 1985 bis 1992 acht LH 420. Einen absoluten Qualitätssprung in der Pistenpräparierung machte das Skigebiet laut Direktor Dorfmann: „…mit den Ankäufen des LH 500 ab 1992.“ Der Leitwolf und die Powerfräse stellen den bisher letzten Höhepunkt dar. „Mit diesen leistungsfähigen Geräten ist bei uns eine neue Pistenqualität eingezogen. In Symbiose mit unseren flächenstarken Beschneiungsanlagen sind wir imstande, jede Nacht aufs Neue Traumpisten herzuzaubern, die man früher nicht einmal bei Neuschnee zusammengebracht hätte“, meint Dorfmann. „Besonders wichtig sind dabei die Serviceleistungen von PRINOTH. Ein Maschinenausfall über einige Stunden hinaus wäre bei unserer straffen Organisation nicht verkraftbar. Der Service rund um die Uhr, die rasche Disponibilität der Ersatzteile, die gewinnbringende Qualität der Fahrer- und Mechanikerschulungen sind für uns im Laufe der Jahre zur Selbstverständlichkeit geworden.“ Für die Besucher des „Glatzkopfes“ ist klar, warum am Saisonende bis zu 1,5 Millionen Skifahrertage gezählt werden. Dass Skigebiete im Herzen der Dolomiten, am Arlberg, in der hochalpinen Schweiz oder in Frankreich oft die bessere Aussicht zu bieten haben, tut dabei nichts zur Sache. Die Qualität des Schnees und die der Pistenpräparation sind es, die von den Gästen immer wieder zitiert werden. „Die jahrelange Zusammenarbeit mit PRINOTH hat viel zu unserem heutigen Ruf beigetragen“, meint Dorfmann abschließend, „Den engen Austausch werden wir deshalb auch in Zukunft weiter pflegen.“