Die 50. Interalpin in Innsbruck von 5. - 7. Mai 2025 wird neue Akzente mit den „City Cable Car Solutions“ und dem parallel stattfindenden Kongress für alpine Naturgefahrensetzen setzen. © CMI

Premiere auf der nächsten Interalpin in Innsbruck

Die 50. Jubiläumsausgabe der INTERALPIN bringt nicht nur die etablierten Themen rund um Wintersport und Alpintechnik auf die Bühne, sondern setzt auch neue Akzente: Erstmals steht mit den „City Cable Car Solutions“ urbane Mobilität auf Basis von Seilbahntechnologie im Mittelpunkt. Parallel dazu feiert der Kongress für alpine Naturgefahren „Inter-Alpine Natural Hazards Conference“ (INAC) Premiere im Congress Innsbruck.

Auf der INTERALPIN 2025 werden rund 650 Aussteller aus über 50 Ländern die Zukunftsvisionen der Branche vorstellen. Projektleiter Stefan Kleinlercher fasst zusammen: „Die Aussteller präsentieren die neuesten Entwicklungen in Bereichen wie Seilbahnanlagen, Pistenpflege, Digitalisierung, Smart Solutions und Sicherheitstechnik. Die INTERALPIN wird erneut ihrem Ruf als führende Weltmesse gerecht und verspricht spannende neue Technologien und Ansätze.“

Urbane Mobilität im Fokus

Mit den „City Cable Car Solutions“ rückt die INTERALPIN die zunehmende Bedeutung von Seilbahnen als urbane Verkehrsmittel in den Fokus. Diese gelten als innovative und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Transportlösungen, da sie platzsparend, schnell umsetzbar und umweltschonend sind. Besonders ihre Fähigkeit, Hindernisse wie Flüsse, Hügel oder dichte Stadtgebiete zu überwinden, macht sie für Städte weltweit attraktiv. Kleinlercher betont: „Die INSPIRATION DAYS der INTERALPIN 2025 bieten spannende Keynotes und Best-Practice-Beispiele, die das Potenzial urbaner Seilbahnlösungen beleuchten.“

Inter-Alpine Natural Hazards Conference

Unter dem Motto „Industry Meets Science“ findet von 5. bis 7. Mai 2025 erstmals die „Inter-Alpine Natural Hazards Conference“ (INAC) statt. Die Congress Messe Innsbruck organisiert den Kongress gemeinsam mit dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) und der Wildbach- und Lawinenverbauung Tirol (WLV). Der Klimawandel und das steigende Naturgefahrenpotenzial im Alpenraum stellen neue Herausforderungen dar, etwa in den Bereichen Prävention, Monitoring und Management. „Die Überschneidung mit der INTERALPIN bietet einzigartige Synergien“, erklärt CMI Geschäftsführer Christian Mayerhofer. „Ausstellende Unternehmen der INTERALPIN, die bereits im Bereich Naturgefahren aktiv sind, und ein globales Fachpublikum aus rund 130 Ländern schaffen eine ideale Plattform für den Austausch von Wissen und Lösungen.“

Mit einem vielfältigen Programm und einer Kombination aus Messe, Fachvorträgen und Kongress setzt die INTERALPIN 2025 erneut Maßstäbe und bietet der Branche eine einzigartige Gelegenheit, Innovationen und Zukunftsthemen zu erleben.

Rendering der neuen TRI-Line Kabine. Foto: Garaventa AG

Größtes Auftragspaket der Firmengeschichte

Die Jungfraubahn AG hat Garaventa mit einem Gesamtpaket von sechs Seilbahnanlagen beauftragt – darunter vier Neuanlagen und zwei Umbauten. Mit einem Gesamtvolumen von fast 70 Millionen Franken handelt es sich um das bislang größte Auftragspaket in der Unternehmensgeschichte.

Ein Highlight des Projekts ist die geplante TRI-Line Seilbahn, die in zwei Sektionen vom Bahnhof Grindelwald nach First führen wird. Dieses neuartige System kombiniert die Stärken des 3S-Systems mit den Eigenschaften der D-Line. Es überzeugt durch hohen Fahrkomfort, Laufruhe, Energieeffizienz, hohe Windstabilität und Förderleistung. Zudem ermöglicht die TRI-Line große Seilspannfelder, sodass die Strecke mit nur sechs Stützen vom Bahnhof Grindelwald über Bort bis nach First geführt werden kann. Die neue Anlage wird die bestehende Firstbahn ersetzen, deren Konzession 2034 ausläuft. Die Jungfraubahn AG entschied sich für die Variante ab Fuhrenmatte/Grindelwald, um eine direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr sicherzustellen.

Ausgestattet mit rund 70 Kabinen, die zwölf Sitzplätze und zu Spitzenzeiten fünf zusätzliche Stehplätze bieten, erhöht die TRI-Line die Beförderungskapazität deutlich. Dadurch werden Fahrgastströme besser bewältigt und Wartezeiten an den Stationen reduziert. Ein weiterer Vorteil der neuen Anlage ist der vollautomatische Transport von Mountaincars.

Zusätzlich wird die bestehende Verbindung ab First durch eine neue Gondelbahn mit 30 Kabinen für je zehn Personen zum Knotenpunkt Schreckfeld ergänzt. Ebenfalls Teil des Neubau-Projekts ist der Bau einer Vierer-Sesselbahn Isch-Bodmi.

Umbauprojekte Lauterbrunnen und Wengernalp

Neben den Projekten in Grindelwald umfasst das Auftragspaket den umfangreichen Umbau der einspurigen Pendelbahn Lauterbrunnen–Grütschalp. Hier werden unter anderem die Fahrzeuge und die Steuerung erneuert. Zudem erhält die 6er-Gondelbahn Arvengarten–Eigergletscher eine Förderleistungserhöhung durch neue Haubensessel sowie Anpassungen an der Seilbahnsteuerung. „Nach der V-Bahn und dem Schilthorn dürfen wir nun zum dritten Mal im Berner Oberland Champions-League-Projekte im Seilbahnbau umsetzen,“ freut sich Raphael Reinle, Projektleiter Verkauf bei Garaventa. „Dieser Großauftrag ist ein bedeutender Meilenstein für unser Unternehmen und zeigt das Vertrauen in unsere Seilbahnlösungen“.

 

 

Das 34. TourismusForum Alpenregionen findet vom 31. März bis 2. April in Bruneck am Kronplatz (I) statt. © Bruneck Kronplatz Tourismus

34. TFA TourismusForum Alpenregionen: Premiere in Südtirol!

Vom 31. März bis 2. April 2025 wird Bruneck im Pustertal zum pulsierenden Zentrum der internationalen Bergbahn- und Tourismusbranche. Zum ersten Mal findet das renommierte TFA TourismusForum Alpenregion in Südtirol statt.

Die malerische Stadt Bruneck, eingebettet zwischen dem Alpenhauptkamm und den imposanten Dolomiten, bietet eine perfekte Kulisse: historische Schlösser, atemberaubende Natur und eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten – vom Skifahren und Wandern bis zum Mountainbiken und Golfen. Der Kronplatz, Südtirols Skigebiet Nummer eins und Teil des Dolomiten UNESCO Welterbes, punktet mit 121 Pistenkilometern, 31 modernsten Aufstiegsanlagen und vielseitigen Abfahrten, die Anfänger und Profis begeistern.

Das dreitägige Forum wird vom TFA-Team um Roland Zegg, unterstützt von ibex fairstay und Grischconsulta Beratungen organisiert. Es bringt Unternehmer, Entscheidungsträger und Visionäre aus der Bergbahnbranche sowie der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusammen. Neben spannenden Fachvorträgen stehen exklusive Forumstouren auf dem Programm. Die Abende bieten Networking auf höchstem Niveau und die legendäre TFA Bar lädt zu entspannten Gesprächen bis tief in die Nacht ein.

Am Programm wird derzeit noch gefeilt, erklärt TFA-Forumsleiter Lars Prevost. Dennoch verrät er bereits einige Highlights: Marco Weishaupt, Gründer und Verwaltungsratspräsident der BSmart Hotelgruppe, referiert über innovative Hotelkonzepte und Viktoria Veider-Walser, Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus, über ihre Arbeit in der DMO Kitzbühel. Darüber hinaus bieten Outdooractive-CEO Hartmut Wimmer sowie Silke Stabinger Direktorin Tourismusverein Pragser Tal, Einblicke in Hotspotmanagement, etwa am Best Practice-Beispiel Pragser Wildsee. Weitere spannende Themen sind Alpine Crossing Zermatt und ein Karriere-Rückblick von Markus Hasler, CEO der Zermatt Bergbahnen, sowie die DNA Kronplatz-Präsentation von Skirama Kronplatz-Geschäftsführer Thomas Reiter. Zusätzlich dürfen sich die Teilnehmer auf einen Referenten von Dolomiti Superski freuen. Grischconsulta Beratungen präsentiert einen Überblick über die Abolandschaft, ergänzt durch einen Beitrag von Urs Zurbriggen, CEO My Leukerbad, zum Magic Pass und anschließender Diskussionsrunde.

Branchenübergreifende Impulse gibt es von Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park sowie und Gründer und CEO von Mack One, zum Thema digitales Entertainment, sowie vom legendären Designstudio Pininfarina. Doch nicht nur auf der Bühne wird Großes geboten: Am Abend warten kulinarische Highlights mit Sternekoch Norbert NIederkofler, der die Teilnehmenden in seine Gourmetwelt blicken lässt, ein Essen im AlpINN Restaurant sowie eine Nachtfahrt auf den Kronplatz. Die drei Forumstouren schließlich bieten exklusive Einblicke – sowohl hinter die Kulissen der Skigebiete Kronplatz oder 3 Zinnen während der Skitouren als auch in das Atelier von Moessmer von Norbert Niederkofler auf der Kulinariktour.

Das finale Programm ist ab Weihnachten digital verfügbar, die Printversion folgt im Januar.

Skifahren am Schollenwiesenlift. Foto: Dominik Somweber, Naturparkregion Reutte

TVB Naturparkregion Reutte setzt auf neues Kinderskigebiet

Der Tourismusverband Naturparkregion Reutte stellt den Betrieb des Schollenwiesenliftes in Höfen ein. Die Entscheidung erfolgte aufgrund fehlender Nutzungsrechte für Beschneiung und Grundstücksüberfahrten.

„Um den Lift in einer Weise zu betreiben, die den Erwartungen der Skigäste entspricht, wäre eine großflächige Beschneiungsanlage nötig gewesen“, erklärt Obmann Hermann Ruepp. Der TVB hatte in der Vergangenheit wiederholt Bereitschaft zur Investition in eine entsprechende Beschneiung zugesichert. „Allerdings ist die Förderung des Landes für Skigebiete unter 1.000 Höhenmetern weggefallen, was die Umsetzung zunehmend erschwert hat.“ Bisherige Investitionen wurden dankenswerterweise mit 50 % seitens des Landes Tirol unterstützt.

Stattdessen richtet der TVB seine Investitionen nun auf ein neu entstehendes Kinderskigebiet am Fuße des Hahnenkamms. „Mit der Unterstützung der Pletzer-Gruppe können wir Kindern, Familien und Schulen aus der Region ein modernes, schneesicheres Skigelände bieten und damit die Zukunft des Wintersports in unserer Region langfristig sichern“, so Ruepp weiter. Die Eröffnung des neuen Anfängerareals, das im Bereich der Talstation über einen 110 Meter langen Zauberteppich, eine Verpflegungsstation, sowie über Sanitär- und Aufenthaltsräume verfügen wird, ist für 20. Dezember 2024 geplant.

Der Schollenwiesenlift, seit 1967 eine beliebte Anlaufstelle für Anfänger und Familien, bleibt damit vorerst stillgelegt. Besonders der sonnige Standort und das Angebot für junge und unerfahrene Skifahrerinnen und Skifahrer hatten den kleinen Lift zu einer Institution in der Region gemacht.

Der TVB Naturparkregion Reutte bedankt sich ausdrücklich bei der Gemeinde Höfen für die langjährige, hervorragende Zusammenarbeit am Schollenwiesenlift und freut sich darauf, gemeinsam ein neues Kapitel für die Skiförderung und den Tourismus in der Region aufzuschlagen.

 

 

 

In Zauchensee warten auf die Wintersportler:innen ab 29. 11. top präparierte Pisten und eine herrliche Winterlandschaft. ©Liftgesellschaft Zauchensee

Zauchensee: Endlich wieder mal g´scheit Skifahren

Zauchensee im Salzburger Land startet am Freitag, 29. November, mit attraktiven Angeboten und zahlreichen Auszeichnungen in den Winter.

Ab Freitag den 29. 11. warten top präparierte Pisten und eine herrliche Winterlandschaft auf die Wintersportler:innen in Zauchensee. Auch die Talabfahrt nach Zauchensee wird dann bereits geöffnet sein. Dazu gibt es einige attraktive Neuheiten wie zum Beispiel günstige Ticketpreise mit dem Online Frühbucher-Bonus.

Skispaß muss nicht teuer sein – sparen mit dem Online Frühbucher-Bonus
Noch bis Donnerstag, 05. Dezember, läuft der Ticket-Vorverkauf Winter-Tickets: So kostet die Ski amadé ALL-IN Card White für alle Ski amadé-Gebiete nur 799 € anstelle der offiziellen 855 €, für Kinder nur 210 € statt 320 €. Jeder Gast, der in der Wintersaison 22/23 oder 23/24 eine Ski amadé ALL-IN Card White oder ALL-IN Card Gold erworben hat, erhält für die ALL-IN Card White in der bevorstehenden Saison 24/25 einen Treuebonus in Höhe von 100 € für Erwachsene, 50 € für U25 bzw. 30 € für Jugend & Kind. Zusätzlich können Wintersportler:innen mit dem Online Frühbucher-Bonus bei allen Tages- und Mehrtagestickets kräftig sparen. Je früher der Kauf im Online-Ticketshop, desto günstiger.Stammgäste schätzen in Zauchensee besonders die perfekte Lage – mitten in der alpinen Naturlandschaft und dennoch sehr gut erreichbar. Die vielen bewährten Zauchensee-Qualitäten bleiben auch in der Wintersaison 24/25 gleich: herrliche Pisten für jeden Geschmack, mal breit und übersichtlich für Genussfahrer:innen, mal sportlich anspruchsvoll wie die legendäre Weltcup-Abfahrt am Gamskogel mit drei Kilometern Länge und eindrucksvollen Passagen. Zauchensee ist seit vielen Jahren Austragungsort der Speedrennen der Damen. Nach den tollen Wettkämpfen im Januar ist 2025 wieder der Partner-Weltcup St. Anton am Arlberg an der Reihe. In Zauchensee ist der Weltcup-Zirkus das nächste Mal im Januar 2026 zu Gast. Mit dem Panorama-Link zwischen Wagrain und Flachauwinkl-Kleinarl kann man von Zauchensee aus über Flachauwinkl gleich drei Skigebiete befahren. 210 Pistenkilometer, 70 Liftanlagen und jede Menge Erlebniswelten für den Nachwuchs zwischen Zauchensee und Alpendorf stehen zur Verfügung. Eine echte Challenge ist die 12 Peaks Trophy: Hier können mit Ski oder Snowboard auf abwechslungsreichen Pisten alle zwölf Gipfel im „Heart of Ski amadé“ mit insgesamt 10.000 Höhenmetern erobert werden. Wer das schafft, bekommt eine kleine Erinnerung als Anerkennung.

Zauchensee – ein Winterparadies für Familien
Dass sich Eltern und ihr Nachwuchs in Zauchensee wohlfühlen, dafür gibt es viele gute Gründe. Dazu gehören die übersichtlichen Pisten oder der zentrale Treffpunkt mit der Weltcup-Arena, wo es neben der Gastronomie noch ein Sportgeschäft mit Skiverleih gibt und man in einer Tiefgarage bequem parken kann. Zudem haben Familien eine breite Auswahl auf und neben den Pisten wie „Zauchis Kinderland“ mitten im Hoteldorf Zauchensee inklusive überdachtem Zauberteppich. Die Kids und Youngsters mit sportlicheren Ambitionen finden am Rosskopf im Familypark ideale Bedingungen mit einem Playground mit zwei spannenden Lines. Im Trainingszentrum bei der Kogelalm auf schneesicheren 1.900 Metern Höhe werden zwei abgesperrte und betreute Trainingsstrecken für den sportlichen Nachwuchs präpariert. Hier können sich die jungen Gäste und alle Junggebliebenen auf der kostenlosen Skimovie-Strecke verewigen.

Schneesicherheit durch Statistik bestätigt
Für die Schneesicherheit ist Zauchensee seit Jahren bekannt. Hier starten die Pisten in Flachauwinkl erst auf 1.000 Metern Meereshöhe, in Zauchensee sogar ab 1.350 Metern und reichen bis über 2.100 Meter. Für den Schneenachschub ist in der Regel gut gesorgt. Das bestätigt auch die Schneefallstatistik von „Skiinfo.de“. Hier wurden die Schneefälle der letzten zehn Jahre ausgewertet, wobei Zauchensee sehr gut abgeschnitten hat. Im Dezember ist es durchschnittlich ein Meter, im Januar sind es mehr als 1,50 Meter, im Februar immer noch mehr als 1,30 Meter und selbst im März ist es noch knapp ein Meter Schneefall.

Ab acht Uhr auf die Piste
Auch in dieser Saison starten die Gamskogelbahn I in Zauchensee und der Highliner I und II in Flachauwinkl wieder 30 Minuten früher. Damit können die Gäste nicht nur die gelegentlich auftretenden Staus auf der Tauernautobahn wegen der Tunnelsanierung umgehen. Sie kommen auch in den Genuss besonders reizvoller Skierlebnisse: frühmorgens als Erste:r auf perfekt präparierten und nahezu leeren Pisten mit herrlichem Pulverschnee im ersten milden Licht der Morgensonne zu fahren. Wenn dann der normale Tagesbetrieb beginnt, sitzt man bequem in der Hütte bei einem herzhaften Frühstück mit Salzburger Spezialitäten. Das ist perfektes Genussskifahren. Praktisch: Tickets kann man online buchen und entweder auf die eigene Key Card laden oder mit dem zugesandten QR-Code an einem der vier Ticketautomaten holen.

Ohne Umwege von der Tauernautobahn direkt auf den Gamskogel
Zauchensee unterscheidet sich von vielen anderen Skigebieten – vor allem dank des direkten Zugangs von der Tauernautobahn zur Seilbahn. Gerade 700 Meter sind es von der Ausfahrt Flachauwinkl zur Talstation der modernen Kabinenbahn Highliner I. Zusammen mit der anschließenden Sechsersesselbahn Highliner II dauert es nur wenige Minuten, bis man ganz oben im Skigebiet steht und herrliche Pulverschneepisten zur Auswahl hat.

Am 27. November wurde die Betriebsbewilligung für die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ und das „Wintersportzentrum WEST“ erteilt. Foto: Thomas Kovacsics

Betriebsbewilligungen erteilt

Nach acht Monaten Bauzeit ist es soweit: Am Dienstag, dem 26. November, wurden die Betriebsbewilligungen für die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ sowie für das „Wintersportzentrum WEST“ erteilt. Mit diesen wegweisenden Projekten wurde in Schladming ein weiteres hochwertiges Zentrum für den Einstieg auf die Skiberge Planai und Hochwurzen geschaffen. Noch bevor die neue Bahn offiziell ihren Betrieb aufnimmt, können Interessierte beim Tag der offenen Tür am 5. Dezember erste Probefahrten unternehmen.

Die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ bietet mit ihren 30 Panoramagondeln eine Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde. Mit einer Gesamtinvestition von 13,5 Millionen Euro wurde eine moderne Seilbahn geschaffen, die den Zugang auf das Rohrmooser Plateau deutlich komfortabler und schneller gestaltet. Das neue Wintersportzentrum WEST überzeugt mit seiner Lage in Gehweite zum Bahnhof Schladming, modernen Skidepots, einem Sportgeschäft und der „WESTend“ Lounge.

„Mit der Erteilung der beiden Betriebsbewilligungen für die Kabinenbahn ‚Rohrmoos I‘ und das ‚Wintersportzentrum WEST‘ schlagen wir ein neues Kapitel für unser Skigebiet auf“, freut sich Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem. „Mein besonderer Dank gilt allen Verantwortlichen, den beauftragten Firmen, der Stadtgemeinde Schladming mit Bürgermeister Hermann Trinker, den Behörden sowie unserem gesamten Team. Dank ihres großen Engagements konnten alle Arbeiten fristgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden“. Von Seiten der Behördenvertreter, unter der Leitung von Frau Mag. Nina Piber, wurde der besonders gut gelungene Gesamtauftritt der beiden Projekte hervorgehoben, der in Design und Funktionalität neue Maßstäbe gesetzt hat.

Skifahrer können sich ab Freitag, dem 29. November einen ersten Eindruck vom neuen „Wintersportzentrum WEST“ verschaffen, denn die Auffahrt auf die Planai erfolgt ab dann bequem mit der Seilbahn „Planai West“. Am Donnerstag, dem 5. Dezember haben Interessierte die Möglichkeit, die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ noch vor dem offiziellen Betriebsstart bei einem Tag der offenen Tür (von 13:00 bis 16:00 Uhr) Probe zu fahren.

 

 

 

BergWind Energy Turbinen werden ab Jänner 2025 offiziell auf dem Markt eingeführt. © BergWind Energy

BergWind Turbinen nun für den Markt freigegeben

„BergWind Energy“ bietet, wie im Mountain Manager mehrmals berichtet, mit seinen modularen Windturbinen an Schlepplift- und Seilbahnseilen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Windkraftwerken. Nun sind die Tests der Protoypen BergWind 2000 und Powerflag erfolgreich abgeschlossen und können ab Jänner 2025 geordert werden.

Das oberösterreichische Start-Up BergWind Energy kann demnächst seine Produkte für nachhaltige Windkraft offiziell vertreiben. Darauf haben laut Aussagen von Geschäftsführer Ibrahim Sagerer-Foric MSc bereits etliche Skigebietsbetreiber aus ganz Europa gewartet.

Die erste kommerzielle Seilbahnturbine BergWind 2000 ist am Attergauskilift Kronberg ist fertiggestellt, das Patent erteilt. Mit einem Durchmesser von 2,17 Metern und einer Nennleistung von 2000 Watt bei 11 m/s Windgeschwindigkeit zeigt sie eindrucksvoll, was möglich ist. Abhängig vom Standort können pro Turbine zwischen 1500 und 2500 kWh pro Jahr erzeugt werden.

Die BergWind 2000 ist speziell für die Nutzung an bestehenden Infrastrukturen wie Seilbahnen oder Brücken ausgelegt. Ihre Montage erfordert keine Bodenversiegelung und kein Betonfundament – ein Vorteil, der den CO₂-Fußabdruck erheblich reduziert und gleichzeitig Materialkosten spart. Die neu konzipierte Powerflag bietet zudem eine flexible Lösung für Dächer und Freiflächen und kombiniert erneuerbare Energie mit einer Werbefläche, was sie besonders attraktiv für Unternehmen macht, die Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit vereinen möchten.

Energieerzeugung bis 36.000 kWh/Jahr möglich

„Ab 2025 werden wir Sets mit 2, 4 und 6 Turbinen anbieten, die nach behördlicher Freigabe einfach von den Betreibern selbst installiert werden können. Ein Lift könnte zum Beispiel mit 3-mal-6-Turbinen-Sets ausgestattet werden, was eine jährliche Energieerzeugung von bis zu 36.000 kWh ermöglichen würde“, erklärt Sagerer-Foric. „Besonders interessant: Die Turbinen erzeugen häufig dann Strom, wenn Photovoltaik-Anlagen wenig oder gar keinen Ertrag liefern, etwa nachts oder bei Bewölkung und Regen. So können unsere Kunden außerhalb der Betriebszeiten nachhaltigen Strom erzeugen, den sie selbst nutzen, verkaufen oder speichern können.“

Ein neues Highlight ist die Werbefläche auf der Windfahne. Während der Testläufe ist aufgefallen, dass viele Touristen, Wanderer und Radfahrer Fotos von der Turbine gemacht haben. Das heißt, die BergWind 2000 ist nicht nur ein technisches Highlight, sondern auch ein echter Blickfang und kann, richtig positioniert, in Marketingvideos oder auf Fotos eine beachtliche Reichweite erzielen. Diese einzigartige Möglichkeit eröffnet den Anwendern zusätzliche Einnahmequellen durch den Verkauf dieser Werbeflächen.

Ab Januar 2025 bietet BergWind Energy GmbH sowohl die BergWind-Turbinen als auch die Vermittlung von Werbeflächen und Marketingpaketen in verschiedenen Varianten an.

Für Produktvorführungen steht BergWind Energy gerne zur Verfügung und ersucht um Terminreservierungen unter unter 0664 3802 857 oder via office@bergwind.energy

Gemeinsam mit der Marke LEGO®, werden exklusive Aktivitäten der Ischgl Wintersaison 2024/25 präsentiert. © TVB Paznaun - Ischgl

Die LEGO® Marke und Ischgl präsentieren exklusive Aktivitäten

Die weltweit bekannte LEGO® Spielzeugmarke und der renommierte Wintersportort Ischgl haben sich für den Winter 2024/25 zusammengetan und bieten einzigartige Erlebnisse für Familien und LEGO Fans aller Altersgruppen im Skigebiet Silvretta Arena, im Dorf und in der Silvretta Therme.

Nach einer erfolgreichen Umsetzung im Vorjahr vereinen die LEGO GmbH, der Tourismusverband Paznaun – Ischgl und die Silvrettaseilbahn AG auch im Winter 2024/25 ihre Kräfte, und schaffen spannende Aktivitäten für Familien und Wintersportbegeisterte in Ischgl. Mit Fokus auf Kreativität und Gemeinschaft bieten die vielfältigen Aktivierungen eine einzigartige Möglichkeit, die beeindruckende Bergwelt der Silvretta Arena mit spannenden LEGO Aktionen zu erleben. Unter anderem erwartet Besucher das Highlight eines Weltrekordbauprojekts auf dem Pardatschgrat, eine Charity-Aktion, interaktive Bauaktionen in der Silvretta Therme sowie spannende Erlebnisse für die ganze Familie auf dem Skischulgelände. Einzigartige LEGO Specials erwarten die Gäste auch an den Feiertagen und während der Schulferien. Im Tal und im Skigebiet werden zu diesen Zeiten Bauaktionen und Events organisiert, die für besondere Überraschungen sorgen.

Build to Give

Der Startschuss der gemeinsamen Aktivierungen zwischen der LEGO® Marke und Ischgl ist die Aktion „Build to Give“. Hierbei handelt es sich um eine globale Initiative der LEGO Gruppe, die sich darauf konzentriert, durch kreatives Bauen etwas Positives zu bewirken. Mit der Zusammenarbeit in Ischgl und gemeinsam mit dem Radiosender kronehit wird diese Aktion erstmals auch in Österreich umgesetzt. Teilnehmer können zuhause oder in Ischgl im Bergrestaurant Pardorama mit LEGO Steinen Herzen bauen und mit diesen and der Aktion online teilnehmen. Für jedes Herz spendet die LEGO Gruppe ein Set an bedürftige Kinder in Österreich. Zusätzlich werden von Ischgl neun Sommerurlaube an bedürftige Familien aus Österreich gespendet. Durch diese kreative und gemeinschaftliche Aktivierung wird nicht nur der Spielspaß gefördert, sondern auch ein kleiner Beitrag zu einer besseren Welt geleistet. Die Aktion startet mit dem ersten Skitag am 28. November 2024 und läuft bis Weihnachten.

LEGO® Welt im Bergrestaurant Pardorama – Weltrekordbauprojekt am Pardatschgrat

Der Mittelpunkt der Aktivierungen ist die LEGO® Welt im Bergrestaurant Pardorama auf dem Pardatschgrat. Inmitten der atemberaubenden Bergkulisse wird das Pardorama von November bis Mai zum Schauplatz eines Weltrekordbauprojekts. Die Besucher können beim Bau einer Nachbildung der 3-S Pardatschgrat A2-Kabine von Doppelmayr aus LEGO Steinen mitwirken und somit Teil eines einmaligen Weltrekords werden. Neben diesem Projekt stehen weitere Bauaktionen auf dem Programm: So können die Gäste gemeinsam das beeindruckende Bergpanorama sowie ein Pistengerät und einen Schneemann aus LEGO Elementen nachbauen. Neben den großen Bauprojekten werden im Pardorama die beliebten Make & Take Tische aufgebaut, bei denen Familien und LEGO Fans die Möglichkeit haben, ihre eigenen kleinen Bauwerke zu erschaffen und als Andenken mitzunehmen. Durch unterschiedliche Aktionen ist Abwechslung beim Bauen garantiert.

Besonderes Extra für alle LEGO Fans: Im Pardorama und in der Tourismus Information Ischgl kann der exklusive LEGO Stempel mit Ischgl Motiv für den LEGO Reisepass gesammelt werden.

LEGO® Großfiguren und Entdeckerpass

Wie schon im Vorjahr wird Wintersportlern in Ischgl an vielen verschiedenen Standorten die außergewöhnliche Kunst des LEGO® Bauens nahegebracht. Die beeindruckenden LEGO Großfiguren zieren die Eingangsbereiche der Tourismus Information, der Silvretta Therme und des Eislaufplatzes sowie die Tal- und Bergstationen der Zubringerbahnen. Sie bieten nicht nur die Gelegenheit für einzigartige Selfies, sondern auch interaktiven Rätselspaß für Kinder. Der Entdeckerpass enthält fünf Fragen rund um die LEGO Großfiguren, die es richtig zu beantworten gilt. Wenn alle Fragen richtig sind, bekommt man in der Tourismus Information Ischgl ein tolles LEGO Goodie als Belohnung. Die Entdeckerpässe sind kostenlos bei der Tourismus Information, der Silvretta Therme und an den Kassen der Silvrettaseilbahn erhältlich.

LEGO® Marke in der Silvretta Therme

Auch in der Silvretta Therme werden LEGO® Steine zum Mittelpunkt kreativer Aktivitäten. Familien und Kinder haben hier die Möglichkeit, an speziellen Aktivierungen teilzunehmen. Bei der Nintendo Spielstation können beliebte Spiele gespielt werden, und an den Make & Take Tischen können exklusive LEGO Kunstwerke zusammengebaut und als Andenken mit nach Hause genommen werden. Die Aktivierungen stehen den gesamten Winter bereit und sowohl an Feiertagen als auch während der Ferien werden besondere Highlights gesetzt. Ob beim kreativen Bauen oder beim entspannten Genießen der Therme – für Groß und Klein ist in der Silvretta Therme einiges geboten.

Das Skischulgelände wird zur LEGO® City

Ein weiteres Highlight der Kooperation ist die Umgestaltung des Skischulgeländes zur LEGO® City. Hier haben Kinder die Möglichkeit, in einer winterlichen LEGO Welt spielerisch das Skifahren zu lernen. Dieses einzigartige Konzept verbindet Wintersport mit der kreativen Welt der LEGO Marke und sorgt dafür, dass das Skischulgelände in Ischgl im Winter 2024/25 zu einem Anziehungspunkt für Familien wird.

 

 

 

 

Das Vorarlberger Skigebiet Silvretta Montafon wartet zur Wintersaison 2024/25, die bis Ende April gehen wird, wieder mit spannenden Neuheiten auf. © Silvretta Montafon

Rund fünf Monate Pistenvergnügen in der Silvretta Montafon

Auf alle Wintersportbegeisterten wartet im Winter 2024/2025 eine extra lange Saison in der Silvretta Montafon, dem sportlichsten Skigebiet. Am Samstag, 23. November, startete die Silvretta Montafon in die Wintersaison, die bis Ende April geht. Die Wintersportler*innen erwarten hier auch in dieser Saison wieder einige Neuheiten, 140 Kilometer Pisten und zahlreiche Event-Highlights. Spaß und Abwechslung sind garantiert – ebenso wie eine unkomplizierte Anreise und Schneesicherheit über den gesamten Winter.

Wie in jeder Wintersaison wartet die Silvretta Montafon auch 2024/2025 mit spannenden Neuheiten auf. Seit über zehn Jahren ist das Skigebiet Gastgeber des Weltcup Montafon, der jährlich die besten Snowboard- und Ski-Cross-Athletinnen und -Athleten anzieht. Mit dabei ist Lokalmatador und Olympiasieger Alessandro Hämmerle, der auf der herausfordernden Weltcupstrecke für Gänsehautmomente sorgt. Dieses Know-how fließt direkt in die Gestaltung der Cross-Strecken ein. Der Family Cross, Freeride Cross und Race Cross bieten abwechslungsreiche Herausforderungen für Groß und Klein. Neu dabei sind die Monti Lux Cross und Kids Cross Strecken am Kapell und in der Valisera, die speziell für Familien und junge Pistenfans konzipiert wurden. Auch der Snowpark Montafon sorgt weiterhin für unvergessliche Erlebnisse: Mit neuen Obstacles und perfekt geshapten Lines bietet der Park für Freestyler jeden Levels die Möglichkeit, ihre Skills auszubauen. Zusätzlich ergänzen die neue Tubing-Bahn am Kapell und die Nordic Area am Grasjoch das vielfältige Angebot. Während Adrenalinfans sich auf der Tubing-Bahn austoben können, genießen Langläufer*innen in der Nordic Area perfekt präparierte Loipen und die atemberaubende Alpenkulisse Vorarlbergs.

Das sportlichste Skigebiet
Bis April 2025 erwartet Wintersportler*innen in der Silvretta Montafon eine Zeit voller Erlebnisse. Mit insgesamt 140 Pistenkilometern, der längsten Talabfahrt Vorarlbergs, steilen Hängen und einem weitläufigen Backcountry bietet das sportlichste Skigebiet zahlreiche Highlights und Events. Die Race Area in der Nova beispielsweise bietet zwei Skiline-Installationen. Gäste können Parallelslalom, Speed Check, Race Cross und Kids Race ausprobieren. Dabei werden sie gefilmt und fotografiert, und die Zeiten sowie Höchstgeschwindigkeiten werden gemessen. Der Content kann im Anschluss in der Silvretta Montafon-App abgerufen werden.
Der im vergangenen Winter neu konzipierte Snowpark Montafon befindet sich am Grasjoch. Die Kicker und Rails wurden an den sonnigen Hängen des Platina Lifts angelegt und garantieren Action für Groß und Klein. Action auf Weltklasseniveau garantieren die Profis, die im Jahr 2027 zu den FIS Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Weltmeisterschaften ins Montafon kommen. Ein weiteres Highlight ist die Montafon Totale Ski – eine der längsten und anspruchsvollsten Skirunden im Alpenraum. Auf 45 Pistenkilometern und mit 10.000 Tiefenmetern kann das gesamte Skigebiet an einem Tag erkundet werden, ohne dabei eine Piste doppelt zu fahren. Für besonders ambitionierte Wintersportler*innen stehen mit den „Black Scorpions“ die steilsten Abfahrten zur Verfügung. In der Black Area am Hochjoch befindet sich mit dem Sennigrat Lift eine Anlage, die die Sportler*innen ausschließlich zu schwarzen Pisten und Routen führt. Drei weitere „Black Scorpion“-Abfahrten findet man im Gebiet Nova. Diese Abfahrten sind aber nicht die einzigen, die Gänsehaut und Nervenkitzel garantieren. Auch die vier Freeride-Gebiete sowie 24 markierte Skirouten sorgen für Freeride-Vergnügen auf allerhöchstem Niveau. Der Freeride Hotspot bietet in jedem Fall abwechslungsreiche Routen, spektakuläre Lines und ein weitläufiges Backcountry – immer garniert mit absoluter Schneesicherheit bis weit in den Frühling hinein.

„Die Schmelzerei“: neuer place to be für Gourmets
In der Alten Talstation eröffnet im Obergeschoss in diesem Winter ein neues Fondue-Restaurant – „Die Schmelzerei“. Während im Erdgeschoss weiterhin Party, Burger und Drinks warten, lädt „Die Schmelzerei“ mit stilvollem Ambiente und 360-Grad-Aussicht zu gemütlichen Abenden ein. Das Restaurant ist der neue place to be für Genießer*innen und Feierlustige in der Silvretta Montafon. Die Speisekarte umfasst traditionelle Gerichte mit einem kreativen Twist und bietet etwas für jeden Geschmack, ob herzhaft oder fein. Ein Besuch in der „Schmelzerei“ ist nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch eine Reise in die Tradition und Kultur der Montafon-Region – kombiniert mit modernen kulinarischen Highlights.
Das Ski Opening Montafon
In diesem Winter wird die Saison in der Silvretta Montafon rund fünf Monate lang sein. Bis Ende April ist Pistenspaß pur garantiert. Ein echtes Event-Highlight steigt dabei schon in wenigen Tagen: Am Wochenende 30. November/01. Dezember findet das große Ski Opening Montafon statt. Es verspricht ein spektakulärer Start in die Wintersaison zu werden und lockt mit einem aufregenden Mix aus Sport, Livemusik, DJs und Unterhaltung in die beeindruckende Bergwelt der Vorarlberger Alpen. Die Veranstaltung zieht Wintersportbegeisterte aus vielen Ländern an, die die ersten Schwünge auf perfekt präparierten Pisten genießen und die unvergleichliche Atmosphäre der Region erleben möchten.

Der Winter in der Silvretta Montafon – gespickt mit Event-Highlights
Auch in dieser Saison werden den Gästen wieder eine Menge Events präsentiert – sportlicher sowie musikalischer Art. Zum Start ins neue Jahr findet am 25. Januar 2025 das Mountain Beats Festival statt, bei dem DJs aus der EDM-Szene dem Publikum mit freshen Beats einheizen. Für absolute Highlights sorgen – jeweils samstags – die Auftritte des deutschen Singer-Songwriters KAMRAD („I believe“, „Feel Alive“) am 15. März, DJ Ötzi am 22. März und Josh. („Cordula Grün“, „Expresso & Tschianti“) am 29. März. In sportlicher Hinsicht geht es vor allem zwischen Mittwoch, 19. März, und Samstag, 22. März, zur Sache, wenn der Snowboardcross Weltcup in der Silvretta Montafon gastiert. Als perfekter Ausklang der Skisaison wartet am Samstag, 05. April, die Dirndl Ski Gaudi mit Schlagersänger Mickie Krause, der ein Garant für Partystimmung ist.

Stressfrei und umweltbewusst: die Anreise ins schneesichere und sportlichste Skigebiet
So aufregend und actionreich die Wintersportmöglichkeiten sind, so bequem und stressfrei gestaltet sich die Anreise ins schneesichere und sportlichste Skigebiet. Durch die gute Verkehrsanbindung gelangen Wintersportler*innen schnell und einfach zu ihrem Ziel – ganz ohne Passstraßen oder Schneeketten. Vor Ort erwartet die Gäste die größte E-Ladegarage Vorarlbergs mit 50 Ladestationen, die sich in einer Tiefgarage mit 600 Parkplätzen befindet. Diese ist nur einen kurzen Fußweg entfernt und über Rolltreppen direkt mit der Liftstation verbunden, sodass die Gäste schnell ins Schneevergnügen starten können. Für eine besonders umweltschonende und nachhaltige Anreise bietet die Silvretta Montafon das Green Ticket an. Es kann online gebucht werden und umfasst nicht nur das Liftticket, sondern auch die Anreise mit Bus und Bahn aus ganz Vorarlberg sowie von den Grenzbahnhöfen in Tirol (St. Anton), Deutschland (Lindau) und der Schweiz (Buchs/St. Margrethen). Darüber hinaus erhalten Gäste zehn Prozent Rabatt auf Verleihausrüstung und einmal kostenloses Skiwachsen.

Energiegewinnung durch Helioplants bei den Bergbahnen Sölden © Helioplant

Nachhaltiger Winterurlaub in Tirol 2024

Von der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zu winterlichen Aktivitäten mit geringem ökologischen Einfluss. Von Destinationen und Unterkünften mit dem grünen Gütesiegel bis hin zu Restaurants mit regionalen Produkten: Wer umweltfreundlich Urlaub machen möchte, findet in Tirol immer mehr Optionen.

Ressourcenschonend ans Ziel: Umweltfreundliche Anreise und Mobilität vor Ort

Bequem anreisen ohne Stress und Stau: Um seinen Lebens- und Erholungsraum zu schützen, forciert Tirol seit vielen Jahren die Anreise mit der Bahn und bietet Gästen attraktive direkte Tages- und Nachtverbindungen aus zahlreichen europäischen Ländern. Über das Drehkreuz München stehen Urlaubsgästen täglich schnelle und einfache Umsteigeverbindungen aus ganz Deutschland zur Verfügung. Die ÖBB bringen Gäste aus dem Osten Österreichs sowie aus der Schweiz umweltfreundlich und komfortabel mehrmals täglich nach Tirol. Seit Sommer 2024 kommen dafür die neuesten Railjets zum Einsatz, die nicht nur erhöhten Komfort und mehr Privatsphäre bieten, sondern auch barrierefreies Reisen erleichtern. Zudem zählen die Züge in Tirol zu den pünktlichsten in ganz Österreich.

Für Reisende, die lieber mit dem Bus ankommen, bietet das Fernbusunternehmen Flixbus schnelle und preisgünstige Verbindungen aus Städten wie Zürich, Verona und München direkt in die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck.

Einmal in Tirol angekommen, steht Gästen eine Vielzahl nachhaltiger Mobilitätsangebote zur Verfügung. Der bahnhofshuttle.tirol bringt Reisende bequem von den wichtigsten Bahnhöfen des Landes direkt bis zur Unterkunft. Zusätzlich bietet der On-Demand-Service RegioFlink die Möglichkeit, ein öffentliches Verkehrsmittel – ähnlich einem Taxi – direkt auf Abruf zu bestellen. Dieser Service ist bereits in Wattens und Reutte verfügbar und seit diesem Jahr auch in Jenbach im Einsatz. Wer während des Aufenthalts flexibel und umweltfreundlich in Tirol unterwegs sein möchte, kann auf die zahlreichen Busverbindungen des Verkehrsverbundes Tirol (VVT) zurückgreifen. Gut zu wissen: Fast alle Regionen Tirols bieten auch im Winter Gästekarten an, mit denen der Gast die Regional- sowie Skibusse in der Region kostenlos nutzen kann. Detaillierte Informationen zur Anreise nach Tirol und der VorOrt-Mobilität sind zu finden auf www.tirol.at/anreise-mit-dem-zug.

Bewusst essen und schlafen: Nachhaltige Unterkünfte und Destinationen

Regionale Produkte, umweltfreundliche Mobilität und nachhaltig zertifizierte Unterkünfte das sind zentrale Kriterien, die Regionen erfüllen müssen, um das Österreichische Umweltzeichen für Destinationen zu erhalten. Erst vor kurzem wurde das Kufsteinerland als zweite Region in Tirol mit dieser wichtigen Auszeichnung geehrt. Nach der Region Seefeld zählt nun auch das Kufsteinerland zu den führenden nachhaltigen Tourismusregionen in Österreich.

Nicht nur das Kufsteinerland, sondern auch zahlreiche Unterkünfte in ganz Tirol engagieren sich verstärkt für nachhaltigen Tourismus und wurden ebenfalls mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Zu den Neuzugängen zählen das Bio-Chalet Wagner in Niederndorf, das durch nachhaltige Holz- und Lehmbauweise besticht und ganz einfach ohne Auto erreichbar ist. Auch vor Ort kann man das Auto ganz einfach weglassen. In unmittelbarer Nähe befinden sich Hofläden, Supermärkte, Restaurants und romantische Spazierwege im Wald, die das ganzheitliche Naturerlebnis abrunden. Ebenso erhielten das Tirolerherz in St. Ulrich am Pillersee und das Alpine Collection Aparthotel in der Wildschönau das begehrte Umweltzeichen. Insgesamt gibt es in Tirol nun über 80 umweltzertifizierte Unterkünfte Tendenz steigend. Mehr zu den ausgezeichneten Betrieben unter www.umweltzeichen.at/de/tourismus/beherbergung-und-hotellerie

Unter dem Projekt „Bewusst Tirol“ lassen sich wiederum zahlreiche Hotels und Betriebe finden, die die Auszeichnung zu einem zertifizierten regionsbewussten Betrieb erhalten haben und somit den Einsatz von heimischen Lebensmitteln in der Tiroler Hotellerie und Gastronomie forcieren und die Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft stärken wollen. Nachhaltig Urlauben lässt es sich zudem in den Mitgliedsbetrieben von Urlaub am Bauernhof, wo insbesondere die Biobauernhöfe auf Regionalität und Nachhaltigkeit setzen, sowie bei den Alpinen Gastgebern, wo beispielsweise das regionale Frühstück großgeschrieben wird. Und auch die Mitgliedsbetriebe der „Tiroler Wirtshäuser“ setzen bewusst ein Zeichen – mit einem starken Fokus auf Regionalität in puncto Lebensmittel und Lieferant:innen.

Auch in den Berghütten Tirols wächst das Bewusstsein für nachhaltige Gastronomie. Besonders erwähnenswert ist das steigende Angebot an vegetarischen und veganen Speisen, wie etwa auf der Glungezer Hütte, die ihre Gäste mit einer einzigartigen nepalesisch-italienischen Fusionsküche verwöhnt. Hier stehen Gerichte wie die „Spaghetti Kathmandu“ und die „Nepalesische Linsensuppe“ auf der Speisekarte, die eine besondere kulinarische Note in die Berge bringen. Inmitten der stillen Tuxer Alpen liegt die Lizumer Hütte. Hier setzt man auf regionale und saisonale Produkte: Lizumer Almkäse, sonnengereiftes Gemüse aus kleinbäuerlicher Produktion und regionale Getränkespezialitäten prägen die Speisekarte. Neben den traditionellen Gerichten ergänzen zeitgemäße, leichte Speisen sowie vollwertige vegetarische und vegane Optionen das kulinarische Angebot. Damit bieten die Tiroler Berghütten nicht nur für Liebhaber:innen der regionalen Küche, sondern auch für bewusste Genießer:innen und Vegetarier:innen eine große Auswahl an nachhaltigen Speisen.

Mit gutem Gewissen: Skifahren mit Respekt vor der Umwelt

Auch Skigebiete und Liftanlagen setzen sich zunehmend für einen ressourcenschonenden Betrieb im Wintertourismus ein. So investieren die Tiroler Seilbahnbetriebe alljährlich beträchtlich in die Modernisierung von Anlagen und in den Einsatz von erneuerbarer Energie.

Ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltige Innovation bietet die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental, die zur Wintersaison 2024/25 die neue 8er Eibergbahn eröffnet. Ein zentrales Element ist die neue 140 kWP-Photovoltaikanlage auf dem Dach der Talstation, die etwa 50 % des Jahresenergiebedarfs decken kann. Damit markiert die SkiWelt einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung Energieeffizienz und setzt ein starkes Zeichen für nachhaltigen Wintersport. Auch die Bergbahnen Sölden gehen diesen Weg. Mit innovativen Helioplants vertikale, doppelseitige Photovoltaikanlagen, die in ihrer Form an Bäume erinnern – decken die Bergbahnen ein Drittel ihres Strombedarfs selbst. Diese zukunftsweisenden Anlagen sind nicht nur optisch ein Blickfang, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes im Skigebiet.

Sanfter Wintersport: Alternativen abseits der Pisten

Nachhaltig und umweltfreundlich zeigt sich der Tiroler Winter auch fernab von Pisten und Liften. Ob beim Schneeschuhwandern durch verschneite Wälder, beim Winterwandern zu einsamen Aussichtspunkten oder beim Rodeln mit Einkehr in einer urigen Hütte: Es ist ein Leichtes, in Tirol im Einklang mit der Natur zu urlauben und den Winter dennoch in vollen Zügen zu genießen. Viele Tiroler Regionen haben sich bewusst auf sanften Wintertourismus spezialisiert und bieten Gästen ein entsprechendes Angebot in der Natur.

Winterwandern lässt es sich besonders gut in Kartitsch, dem ersten Winterwanderdorf Österreichs. Hier erwarten die Gäste nicht nur bestens präparierte Winterwanderwege, sondern auch mehrmals wöchentlich geführte Touren. Für Urlaubsgäste in einem der zertifizierten Winterwanderbetriebe sind Wanderstöcke, Rucksack und Sitzunterlage bereits inkludiert. Dieses Angebot ermöglicht ein entspanntes und komfortables Naturerlebnis, bei dem die winterliche Berglandschaft Osttirols in aller Ruhe genossen werden kann.

Ein Highlight erwartet die Fans des nordischen Sports in Hochfilzen im PillerseeTal. Dort lädt die erste autark solarbeleuchtete Nachtloipe zu einem besonderen Langlauferlebnis ein. Rund 50 Photovoltaik-Paneele mit Akkus sorgen dafür, dass die Loipe nach Einbruch der Dämmerung für etwa vier Stunden erstrahlt – und das vollkommen unabhängig von externen Energiequellen. Dieses Leuchtturmprojekt, umgesetzt vom Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – PillerseeTal, eröffnet eine neue Dimension des nachhaltigen Langlaufens.

Ebenso hervorzuheben ist die im Vorjahr eröffnete Eisfläche bei Reutte On Ice. Hier können sich Einheimische und Gäste auf ein uneingeschränktes Eislaufvergnügen freuen. Nachhaltigkeit wird hier großgeschrieben: Der Betrieb der Eisfläche erfolgt zu 100 % mit Ökostrom.

Die besten Tipps für Regionen und Touren, die zum sanften Wintersport in den verschneiten Bergen Tirols einladen, sind zu finden auf www.tirol.at/winterurlaub.

 

 

 

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