Smart Solutions mit erweiterter Produktpalette – Das leistbare Konzept für Anfängergelände

Die Smart Solutions GmbH aus Saalbach gehört zweifellos zu den innovativsten Firmen Österreichs. Eigentümer Dr. Ruud CD Lether MBA – ehemaliger Arzt und Skilehrer – entwickelt seit Jahren hochqualitative Produkte, welche die Gästebedürfnisse bei Skischulen und Bergbahnen exzellent abdecken. Die jüngste Innovation, funktionale Softfiguren als wirkungsvolle und bezahlbare Lehrmittel, rundet die breite Produktpalette mit einem weiteren Mehrwert ab. Wenn es um Anfängergelände geht, kommt an Smart Solutions künftig niemand mehr vorbei.

Smart Solutions ist der ideale Partner, um ein Anfängergelände einzurichten. Die neuen Soft-Figuren sind nicht nur Eye Catcher, sie haben auch eine didaktische Funktion. Fotos: Smart Solutions

Dr. Ruud Lether MBA geht es darum, die Begeisterung für den Schneesport zu steigern. Nur dann lässt sich die Anzahl der Wintersportler steigern bzw. können die für die Zukunft so wichtigen Anfänger generiert werden. Aus dieser Absicht heraus und den Erfahrungen aus 18 Saisonen Skischule gründete Ruud vor zwei Jahren mit 4 innovativen Skischulen (Bögei in Filzmoos, Dagn in Reith-Kitzbühel, Wielandner in Hochkrimml und die Alpin-Skischule Schneider Kaprun) das Austrian Skischool Competence Center (ASCC), das die „richtigen“ Innovationen hervorbringen soll. Hier sind Profis am Werk, die wissen, was die Zielgruppe wirklich möchte und wie das Gelände beschaffen sein muss. Da Ruud früher Arzt war und in Kinderpsychiatrie sowie in der Farbenlehre ausgebildet ist, kann er zusammen mit den Fachleuten etwas bieten, wozu sonst niemand auf dem Weltmarkt in der Lage ist.

Alle Elemente, ob aus GFK-, Soft- oder Alu-Produktion, lassen sich auch für kleinere Betriebe zu einem preiswerten Konzept optimal kombinieren.

Soft-Figuren mit didaktischer FunktionFangen wir bei der jüngsten Neuheit an, den funktionalen Soft-Figuren. Hier geht es nicht einfach um Eye-Catcher – obwohl die Designs grafisch von höchster Qualität im Stil beliebter Zeichentrickfilme sind – sondern um Tierfiguren, die helfen, Kindern und auch erwachsenen Anfängern auf spielerische Art das Skifahren beizubringen. Zum Beispiel kann man über so einen Spaßartikel den Hüftknick lernen, indem man einfach mit dem Po den Affenball berührt. Oder man gibt nach dem Überfahren einer Welle einen „High Five“, den die Softfigur sogar erwidert (dank spezieller Kipptechnik). „Diese Elemente haben einen didaktisch hohen Wert und das ist absolut neu an der Sache“, verrät Ruud. „Da wir heute in einer Multimedia-Erlebniswelt leben, müssen wir auch diese Dimensionen bieten, sonst fallen wir zurück. Die Kids werden heute von Multimedia aus dem Schneesport weggezogen, daher schreit der ganze Markt nach adäquaten Lösungen. Die Sache muss so heiß sein bei den Kleinen, dass sie unbedingt Snowsportler werden wollen. Davon abgesehen machen Hilfsmittel wie Softfiguren es auch den Skilehrern leichter, weil die Zielgruppe begeistert ist.“Alles perfekt kombinierbarEs geht allerdings nicht nur um den Wintersport. Man kann auch bei Sommertrails und Mountainbiken Softfiguren einsetzen. Dafür hat Smart Solutions spezielle Figuren, die sogenannten „sportiven Bergzwerge“ entwickelt. Sämtliche Soft-Figuren – ob aus der Dschungel-Linie oder der Zwergen-Linie – sind perfekt kombinierbar mit den GFK-Produkten von Smart Solutions wie z. B. dem Pilzhaus, den Eichhörnchen oder Giraffen sowie mit der Alu-Umzäunung und natürlich den Kostümen für Animationsprogramme. Die Planen der Gelände-Umzäunung lassen sich z. B. wiederum mit den sportiven Bergzwergen oder den Dschungel-Tieren darauf branden. Ergänzend gibt es Tic Tac Toe, Puzzle als Sitzwürfel und Bögen aus Softmaterial. Alles in allem kann sich nun auch ein kleinerer Lift- oder Skischul-Betreiber für relativ wenig Geld eine tolle komplette Standardausrüstung für ein Anfängergelände leisten, die auf die Zielgruppe perfekt zugeschnitten ist. Nicht jeder ist ja Serfaus – wo übrigens jede Menge dieser Elemente bereits eingesetzt werden.…Natürlich kann die Standardausrüstung mit einem speziellen Design der jeweiligen Gesellschaft versehen werden. Die Mehrkosten sind nicht dramatisch. Wichtig ist, dass ein Betreiber dank des Modulsystems von Smart Solutions jährlich erweitern und innovieren kann: Er braucht ja keine Prototypen entwickeln lassen. Dass hier ständig neue Ideen nachkommen, dafür sorgt schon Ruud regelmäßig, wie er gegenüber dem Mountain Manager versichert!

Auch das Thema „Sitzbänke“ wurde von Smart Solutions neu und effizient interpretiert. Sie dienen u. a. sogar zum Chillen für die Teenager und als Starthilfe für Jumps.

Sitzbänke und Skiständer clever konzipiertDass Smart Solutions clevere Konzepte entwickelt, hat man auch in der Vergangenheit schon öfters gesehen. Man denke nur an die leichten und trotzdem robusten Alu-Sitzbänke mit Softkissen, die heute überall im Skigelände verwendet werden, oder an die attraktiven, multifunktionalen und nachhaltigen Alu-Skiständer. Oder an die Umzäunung, welche ohne Verschrauben höhenverstellbar ist.Bei ersteren bestand ja in Gestalt der „Bierbänke“ das leidige Problem, dass sie umkippten, wenn alle bis auf einen an der Ecke sitzenden Skischüler aufstanden! Das ist hiermit Vergangenheit. Der Beginners Park Serfaus verwendet die Sitzbänke jedoch auch im Unterricht als Starthilfe für Jumps. So kann auch ein schlechter Fahrer ein Sprungerlebnis haben. Dadurch erhält man viel mehr Anmeldungen in der Skischule im New-School und Funbereich!Man sollte überhaupt bedenken, dass nur wenige Prozent der Gäste die immer gigantischer werdenden Funparks benützen können, ohne sich zu verletzen. „Besser wäre es etwas anzubieten, das der Großteil nutzen kann, sonst ist es unwirtschaftlich“, meint Ruud. Dem kann man eigentlich nur beipflichten. mak

9. Mountain Management Symposium München – Wer nicht innoviert, verliert

In Zeiten der Verdrängung ist Positionierung und Differenzierung das Gebot der Stunde. Die Innovationskraft eines Unternehmens entscheidet immer mehr über künftigen Erfolg. Es stellt sich dabei einerseits die Frage, womit wir die Gäste zum Wiederkommen animieren bzw. neue anziehen und andererseits, ob wir das Kapital unserer Mitarbeiter und Kunden für neue Ideen ausreichend nutzen? Antworten und Impulse für ihre Wettbewerbsfähigkeit erhielten die rund 50 Teilnehmer der „Innovation Days“ am 1./2. Oktober in der BMW-Welt München.

Stefan Mangott, Seilbahn Komperdell- „We are family“ – mit klarer Positionierung zum Erfolg

Die Destination Serfaus-Fiss-Ladis steht seit Jahren als Synonym für Familien-Skiurlaub. Die Erfolgsgeschichte mit den kleinen Gästen auf dem Sonnenplateau im hinteren Tiroler Inntal hat ihre Wurzeln bereits in den 70er Jahren, als die Skischulen diese Positionierung professionell aufgegriffen haben. Heute hat man einen Zusammenschluss, einen intensiven Markenbildungsprozess und viele Prämierungen hinter sich – zuletzt den Titel „Best Ski Resort 2012“ in Europa. Die derzeitigen Geschäftsführer Stefan Mangott und Benny Pregenzer weihten das Fachpublikum am TFA-Forum sowie 9. MM-Symposium in ihre Strategie ein. Wir geben hier einige Fragestellungen wider.

Stefan Mangott, Seilbahn Komperdell, Foto: mak

MM: „Wie lautet der Markenkern in Serfaus-Fiss-Ladis?“Mangott: „Unsere Destination steht (eindeutig und unverwechselbar) für Eltern mit Kindern, Großfamilien und Genießer. Motto: ,We are family‘. Innerhalb der Hauptzielgruppe hat jedes Segment (Kinder, Teenager, Erwachsene, Senioren) eigene Bedürfnisse, die es optimal zu erfüllen gilt. Es ist natürlich in so einem Markenentwicklungsprozess wichtig, dass man die eigenen Stärken definiert. Unsere sind: eine enge Zusammenarbeit mit den touristischen Partnern, was kurze Wege, schnelle Entscheidungen und eine strategische Ausrichtung in der gesamten Region ermöglicht. Daraus entstand eine innovative und erfolgreiche Eigendynamik – und zwar bei allen Dienstleistern.“MM: „Wie passt die Positionierung Familie und Genießer zusammen?“Mangott: „Wenn die Kinder entsprechend versorgt sind, werden die Eltern zu wahrlichen Genießern. Alles natürlich unter dem Aspekt größtmöglicher Qualität und bestmöglicher Dienstleistung am Gast.Bei den Kindern geht es hauptsächlich um den Spaß, das Eintauchen in eine Traumwelt. Und sie wollen den Bergerlebnispark entdecken und damit ihre Neugierde stillen. Das Ganze wollen die Kinder entweder in der Familie oder in der Gruppe der Gleichaltrigen.Die Teenager wollen auch Spaß, jedoch zusätzlich Action. Sie wollen vor allem weg von ihren Eltern und begleitete Erlebnisse in der Gruppe bzw. so viele Aktivitäten wie möglich ausprobieren.Erwachsene und Senioren: Wollen natürlich ebenfalls Spaß im Bergerlebnispark haben. Sie nutzen aber auch die Genussangebote. Wichtig ist ihnen eine komfortable Möglichkeit zum Beobachten der Kinder. Sie genießen die Ruhezonen und vor allem auch die Zeit für sich selbst – auch einmal ohne Kinder. Das Thema Sicherheit ist für die Erwachsenen und Senioren ganz wichtig. Zum einen das Vertrauen in die Sicherheit der Attraktionen am Berg und zum anderen, dass die Kinder eine gute, spannende und sichere Kinderbetreuung erfahren.“

In Serfaus-Fiss-Ladis hat man bereits 1998 als erste Destination aktiv Maskottchen wie die Kuh Berta eingesetzt. Foto: Müller

MM: „Welche Rolle spielt Ihr in Eurer Destination als Bergbahn?“Mangott: „Wir sehen uns zugleich als Zugpferd, aber auch als Diener der Region. Als Zugpferd, weil wir der größte Arbeitgeber sind, zuständig für die gesamte Entwicklung des Bergerlebnisses und somit größter Investor und Innovator der Region. Als Diener, weil wir uns dem Gesamtinteresse der Region unterordnen. Außerdem: Beide Bergbahnen gehören mehrheitlich den Gemeinden. Damit können wir auch Projekte realisieren, die es nicht unbedingt immer gleich in der Bergbahnkasse klingeln lassen. Sondern, wenn daraus eine Wertschöpfung für die ganze Region entsteht, ist das ebenfalls in Ordnung. Weiters verstehen wir uns als Diener im Sinne von Dienstleistung am Gast. Hier kommen unsere Mitarbeiter ins Spiel. Sie sind der wichtigste Erfolgsfaktor in der Dienstleistungskette! Wir brauchen nicht nur den Spitzentechniker, sondern auch den Bezugspunkt zum Gast. Deshalb haben wir vor Jahren diesbezüglich eigene Schulungen ins Leben gerufen. Das Allerwichtigste daran ist jedoch, dass man die Philosophie als Chef tagtäglich selber vorlebt. Sonst nimmt der Mitarbeiter die Schulung nicht auf.Eine weitere Tatsache besteht darin, dass man heute als Bergbahn über die als selbstverständlich angenommenen Basisangebote hinaus Zusatzangebote schaffen muss, mit denen der Gast nicht rechnet und die ihn begeistern. Motto: ,Von den Basics hin zur Begeisterung. Was einmal Begeisterung auslöste, ist heute in renommierten Skigebieten oft schon Basisangebot (z. B. kuppelbare Systeme, Zauberteppiche, Sitzheizungen etc.)‘.“

Benny Pregenzer, GF Fisser Bergbahnen, Foto: mak

MM: „Wie gelingt es am besten, über das Basisangebot hinaus Angebote bzw. Dienstleistungen zu schaffen, die den Gast begeistern?“Mangott: „Hierzu nenne ich einmal zwei Beispiele: Bei uns in der Region verletzen sich im Jahr 1 000 Wintersportler. Nach ca. 3 Wochen schicken wir ihnen einen süßen Gruß nach Hause – konkret ein Päckchen mit heimischen Produkten und einem Begleitschreiben, in dem wir als Destination die besten Genesungswünsche ausrichten. Zu diesen 1 000 Sendungen bekommen wir über 400 schriftliche Rückmeldungen! Kostet nur 5 000 Euro, löst aber eine ungeheure Begeisterung bei den Gästen aus.Oder das exklusive Zusatzangebot ,Die erste Spur‘. Hier fahren die Geschäftsführer und Skischulleiter gemeinsam mit maximal 50 Gästen auf den ,erwachenden‘ Berg und ziehen die erste Spur. Anschließend geht man noch gemeinsam frühstücken. Die direkten Rückmeldungen von den teilnehmenden Gästen sind einzigartig!Wir haben intern einen Leitsatz: Wir Bergbahnen bewegen Menschen in zweierlei Hinsicht: zum einen von A nach B und zum anderen bewegen wir Menschen emotional – Beispiele dafür wären die Kulinarik auf hohem Niveau, die Ski Shows (Adventure Night in Serfaus, Nightflow in Fiss), die Kinderspielplätze und Funparks, der Crystal Cube etc.“

Ein Trumpf der Region ist die Skischule – sie gilt als Innovationsschmiede unter den Skischulen. Neu ist das weltweit einzigartige Programm „Snowstar Serfaus“ für 6 – 12Jährige. Foto: Maro & Partner

MM: „Worauf ist bei der Produktentwicklung in der Destination zu achten?“Pregenzer: „Wir haben relativ viele Player in unseren Destinationen, die mitbestimmen und von denen jeder andere Interessen hat. Diese Interessen zu kombinieren, zu sammeln und eine einzige Ausrichtung zu schaffen, war der Grundstein für die Entwicklung in unserer Destination. Wir haben früh erkannt, dass es nicht um die einzelnen Leistungen eines Anbieters im Ort geht, sondern in Wahrheit um die Destination. Wir entwickeln bewusst und spezifisch, also organisiert und strukturiert – immer abgestimmt auf unseren Markenkern. D. h. wenn wir etwas tun, dann denken wir immer an die Familie. So haben wir z. B. heuer für die Skikurskinder zwei neue Kinderrestaurants am Komperdell gebaut („Murmlirest“ und „Starrest“), die bisher einzigartig in den Skigebieten der Alpen sind. Sie berücksichtigen die unterschiedlichen Altersinteressen von Kindern und verbinden kindgerechte Gastronomie sowie Unterhaltung miteinander in verschieden gestalteten Erlebnisräumen. Sie folgen einem neuen gastronomischen Konzept, das auf die übliche 3-Gänge-Logik verzichtet. Alle Menüs wurden von Spezialisten für die Kinderküche zusammengestellt, geboten werden gesunde und altersgerechte Speisen, die Kinder lieben und auch von Eltern empfohlen werden.Natürlich müssen wir die Anforderungen unserer Gäste kennen. Um das zu erfahren, führen wir kurze face-to-face Interviews. Das Gleiche tun wir mit unseren Mitarbeitern und unseren Partnern. Weiters führen wir Fachexkursionen mit unseren Vertretern der verschiedenen Gremien durch, damit wir uns selber auch immer wieder die Augen öffnen und inspirieren lassen.Und schließlich pflegen wir einen behutsamen Umgang mit der Natur – wie viele andere auch. Wir Bergbahnen haben es geschafft, die Natur mit unseren Inszenierungen attraktiver gemacht zu haben. Wir haben sie wesentlich zugänglicher gemacht für viele Menschen, die vielleicht sonst gar nicht in den Genuss gekommen wären.“

Bei allen Innovationen wird darauf geachtet, dass sie ganzjahrestauglich sind und zum Markenkern passen. Im Bild der Fisser Flieger. Foto: Andreas Kirschner

MM: „Gibt es noch weitere Beispiele für Innovationen, die den Markenkern stärken?“Pregenzer: „Weitere Innovationen, die unseren Markenkern stärken, kommen aus den Bereichen Sicherheit und Convenience – etwa der Einsatz der 1. kindersicheren Sesselbahn oder 1996 die Entwicklung der Förderbänder für Kinder gemeinsam mit der Firma Sunkid! Das Angebot wurde im Laufe der Zeit sowohl breiter als auch spezifischer, wie o. e. angepasst an die Bedürfnisse und die Altersgruppen. Nicht unwesentlich ist das übergeordnete Ziel, aus allen Leistungen, die wir entwickeln, auch eine hohe Wertschöpfung daraus zu erzielen. Selbst bei den All-inclusive-Cards, von denen viele glauben, hier werde Leistung verschenkt, stimmt das. Denn wir haben dadurch eine wesentlich höhere Frequenz erzeugt und verkaufen all die „side-products“ und Zusatzleistungen viel stärker. Schließlich berücksichtigen wir bei der Produktentwicklung auch, dass die Angebote ganzjahrestauglich sein müssen.“MM: „Bei Erfolg können hohe Frequenzen auch kontraproduktiv werden. Wie geht Ihr mit den Massen um?“Pregenzer: „Durch die Ferienregelungen tummeln sich zu gewissen Zeiten sehr viele Gäste im Gebiet. Daher haben wir uns Maßnahmen überlegt, wie man solche Massierungen entzerren kann und der Gast dies als weniger dominant wahrnimmt. Zum einen praktizieren wir seit 1985 u. a. durch die Dorf ,U-Bahn‘ eine Verkehrsberuhigung, zum anderen haben wir Dienstleistungen für persönliche Ansprüche eingerichtet wie z. B. die ,Helping Hands‘. Unsere Mitarbeiter sind mittlerweile verpflichtet, an den Bahnen mitzuhelfen, besonders Damen und Kindern beim Einsteigen in die Gondelbahn. Wir wissen, wie stressig es für die Gäste sein kann, wenn Massen anstehen und alle 8 Leute wollen gleichzeitig in die Gondel. Außerdem gibt es eigene Kindereingänge, Skidepots an der Talstation oder Info-Men, die den ankommenden Gästen bei der Orientierung helfen. Erwähnenswert ist hier auch die Zusammenarbeit mit der Skischule: gemeinsam wurden zwei Beginnzeiten für alle Leistungsgruppen entwickelt, außerdem gibt es längere Öffnungszeiten bei den Bahnen und Vergünstigungen in den Restaurants nach 13:30 Uhr. Zusätzlich bieten wir eine eigene App an, damit der Gast am Handy die neuralgischen Punkte mit hoher Frequenz erkennen kann.Davon abgesehen geben einige Highlights das Gefühl der Exklusivität und persönlichen Ansprache wie z. B. Genussstationen abseits der Piste, kulinarische Genussgondel und die bereits erwähnte ,1. Spur‘ etc. So gehen wir mit der Masse um und haben dazu den Slogan kreiert: Wir begeistern Gäste massenhaft!“

Mit speziellen Dienstleistungen wie der „Genussgondel“ vermittelt man das Gefühl der Exklusivität und persönlichen Ansprache. Foto: Müller

MM: „Für eine langfristige Top-Performance müsst Ihr auch Eure Nachwuchs-Touristiker begeistern. Wie könnt Ihr Euer Erbe übergeben?“Pregenzer: „Zu diesem Thema wurde eine eigene Strategiegruppe gebildet, die sich u. a. der Frage widmet: Wie können wir Serfaus-Fiss-Ladis so gestalten, dass die Region auch noch im Jahr 2025 lebensbegehrlich für unsere Jungen und engagierten Einheimischen ist. Herausgekommen sind viele Beiträge, von denen wir die unserer Meinung nach wichtigsten angepackt haben.Es beginnt damit, dass wir die Produkte und Leistungen, die wir verkaufen, unseren jungen Leuten zur Verfügung stellen, d. h. jeder bis 14 Jahre erhält eine gratis Skikarte, kann am Skitraining kostenlos teilnehmen, jederzeit in die Skischule gehen und der Sportfachhandel stellt die Ausrüstung zur Verfügung. Wenn Volks- oder Hauptschulen zum Skifahren kommen, wird selbstverständlich auch ein Skilehrer abgestellt. Weiters bieten wir kostenlose Schulskikurse für alle Tiroler Schulen – wir wollen nämlich die positive Stimmung im ganzen Land aufrechterhalten. Dafür steckten wir anfangs viel Kritik von den Mitbewerbern ein! Mittlerweile machen das aber alle so, denn jeder weiß, dass wir die Begeisterung der jungen Leute brauchen, um das Erbe weiterzutragen.Wir haben uns in Serfaus-Fiss-Ladis stark eingesetzt, dass wir eine eigene Hauptschule erhalten, die unserer spezifischen Situation am Berg entspricht. Die Leute im Tal haben nämlich andere Interessen als eine Tourismusdestination. Das Unterfangen ist letztlich gelungen und heute verfügen wir über eine touristisch ausgerichtete Hauptschule. Von den Bahnen, TVB, Skischule und Gemeinde wurden drei Personen angestellt, die das Training und den Sportunterricht durchführen.Zuguterletzt ermöglichen wir großzügigen Zugang zu all unseren Attraktionen (Fisser Flieger, Skywing, Bagjump etc.) und binden die Jugendclubs in unsere Veranstaltungen wie z. B. die Adventure Night ein. Abschließend möchte ich erwähnen, dass wir auch der größte Lehrlingsausbilder des Bezirkes sind: 17 Jugendliche absolvieren derzeit bei uns ihre Lehre vom Koch bis zum Mechaniker und zum Seilbahnfachmann/frau.“

Ausgabe 7/2013

MM MAGAZIN
• Editorial
• Inhalt
TRENDS
• Meinung: Martin Rasinger, Bagjump Action Sports: Diese Erfindung könnte die Branche beflügeln
• 9. Mountain Management Symposium in München
• Digitale Services als Chance
• Skifahren – Volkssport mit Verfallsdatum?
• Mythos Alpen – Strategien für die Zukunft
• Zugspitz Arena: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich gestartet
• RopeRunner bringt 3 Innovationen nach Val Thorens
• Smart Solutions: Das leistbare Konzept für Anfängergelände
• OBRA Design: Mit Aktiv-Spielbereichen Besucher begeistern
• KristallTurm weiter auf Erfolgskurs
OUTFIT
• Edelweiss zeigt allen, wie es geht
SKISERVICE & RENT
• Wintersteiger: Skischule Nauders startet durch
• Partnerschaft Montana und Ochsner Sport
NEUE BAHNEN
• Leitner: Top-Komfort am Wurmberg
• Leitner: Mehr Komfort für Wintersportler in den Karpaten
• Doppelmayr/Garaventa: Facelift für die Schauinslandbahn
• Leitner: Lärchwandschrägaufzug wird moderner, sicherer und schneller
• Doppelmayr Italia erneuert PB Saring-Aschbach
• CWA: TWISTIN Ski Rack als neue Ausstattungsoption
• SIGMA: Kabinen für die Stadtseilbahn Ankara
• Neubau des Verwaltungsgebäudes bei Doppelmayr

MARKETING & MANAGEMENT

• 99. MM-Interview: Stefan Mangott, GF Serfaus, und Benny Pregenzer, GF Fiss
• Tiroler Seilbahntagung: Maultier oder Zugpferd?
• Deutschlands Seilbahnen setzen auf Nachhaltigkeit
• Steirische Seilbahntagung: Betriebe halten Qualitätsniveau hoch
• Fixedmind: Langfristiger Erfolg braucht solides Fundament
• VTK-Tagung: neue Rekordbeteiligung

TECHNIK & WIRTSCHAFT

BESCHNEIUNG
• DEMACLENKO: St. Moritz schneit!
• Titan Silent: leise und leistungsstark zugleich
PISTENMANAGEMENT
• Prinoth Service
• Kässbohrer: die Snowpark Allianz
• PowerGIS: die 100ste Pistenmaschine geht nach Saas Fee
ELEKTROTECHNIK & ELEKTRONIK
• Tscharner: Erneuerung der SSB Rothenbrunnen Balveins
• SISAG bei der Schachtstandseilbahn im Kraftwerk Aegina
• Fluw Crawler inspiziert Drahtseile
• Kriwan Austria: Revision – der nächste Winter kommt bestimmt
FIRMEN NEWS
• Gear Control Oil/ Eisenbeiss GmbH: Dem Fehlerteufel einen Schritt voraus
• Robustes für die Berge von ZARGES

Download (PDF)

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de