Station des CD6C FIS Lifts in Corviglia. Foto: LEITNER

Ökologisch verantwortungsvoller Betrieb 

In der Seilbahnbranche schreitet der Trend hin zum ökologisch verantwortungsvollen Betrieb und nachhaltigen Investitionen immer intensiver voran. Beispiel dafür ist die umfassende Modernisierung bestehender Anlagen sowie die Errichtung neuer Anlagen entlang bestehender Trassen. Auf diesem Wege kann eine möglichst ressourcenschonende Nutzung bestehender Infrastruktur erreicht werden. LEITNER realisiert zwei  „Retrofit-Projekte“ in den Schweizer Skigebieten St. Moritz – Corviglia und Arosa Lenzerheide. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erhöhung von Komfort und Sicherheit sowie der Integration neuester Antriebstechnik – samt optischem Facelift für zusätzliche Attraktivität.

Das Skigebiet Corviglia ist der Hausberg des weltbekannten Wintersportortes und zweifachen Olympia-Austragungsortes St. Moritz im Engadin. Auf insgesamt 155 Pistenkilometern, die sich bis auf über 3.000 Meter Höhe erstrecken, bietet es ultimativen Ski- und Snowboardspaß. Hier entschied sich der Betreiber St. Moritz Engadin Mountains nun für ein umfassendes „Facelift“ des beliebten FIS-Lifts. Als Beitrag zu einem ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Wirtschaften wird der bestehende – und von LEITNER vor 20 Jahren erstmals in die Schweiz gelieferte – Direktantrieb durch den hauseigenen LEITNER DirectDrive mit einem höheren Wirkungsgrad ersetzt. Im Zuge des Retrofit-Projekts werden auch die Haubensessel der 6er-Sesselbahn überarbeitet, die zukünftig durch ihre bemerkenswerte Laufruhe, eine großzügige Sitzbank und hohe Rückenlehnen bestechen werden.

Auch die Kooperation mit regionalen Herstellern nimmt bei der Überarbeitung der Anlage einen wichtigen Stellenwert ein. So liefert die Sisag AG als technischer Partner von LEITNER in der Schweiz die neue Steuerung für die Bahn. Das Unternehmen installierte bereits mehrere Produkte für Anlagen im Skigebiet, wodurch bereits bekannte Prozesse erhalten bleiben und kein zusätzlicher Schulungsbedarf entsteht. In Zukunft wird der neue FIS-Lift bei gleichbleibender Beförderungskapazität ein deutliches Plus an Gästekomfort und Sicherheit bieten und damit zur nachhaltigen Attraktivierung beitragen. Die Montageund Umbauarbeiten sind erfolgreich abgeschlossen, die Sessel sind bereits geliefert und einer geplanten Inbetriebnahme Mitte Oktober steht nichts im Wege.

Nachhaltiger „Bahntausch“ in Arosa Lenzerheide

In Arosa Lenzerheide, einem der größten Skigebiete im schweizerischen Graubünden, ersetzt LEITNER eine 4er-Sesselbahn durch ein Modell der neuesten Generation. Getreu dem Grundsatz der Nachhaltigkeit setzt man auch hier ganz auf den „Retrofit-Faktor“. Die CD4C „Stätzertäli“ wird entlang der bestehenden Trasse verlaufen, wobei ein Großteil der bestehenden Stützen und Fundamente verwendet werden und somit vorwiegend erhalten werden kann. Auf der Überdachung der Bergstation werden zudem Photovoltaik-Paneele zur nachhaltigen Energiegewinnung installiert. Daneben setzt die Lenzerheide Bergbahnen AG als Betreiberin beim Projekt auf ästhetischen Mehrwert. So wird die neue Anlage im Pininfarina-Design auch für ein optisches Upgrade sorgen – samt neuester Seilbahntechnologie inklusive LEITNER DirectDrive, dem energie- und kostensparenden EcoDrive und einer LEITNER-Steuerung. Ausgestattet mit Premium Sesseln EVO wird für die Fahrgäste hier in Zukunft aus einer gewohnten Fahrt mit der Sesselbahn, eine komfortable Reise im Premium-Segment.

Auch hier schreiten die Arbeiten dem Zeitplan gemäß erfolgreich voran. Zurzeit werden die Montagearbeiten an der Antriebsstation durchgeführt woraufhin der Seilzug in der zweiten Oktoberwoche folgt. Die Inbetriebnahme der CD4C „Stätzertäli“ ist termingerecht für Ende Oktober geplant.

Markus Sigrist – Verkaufsleiter LEITNER Schweiz: „Wir sind überzeugt, dass diese Anlagen nicht nur einen Meilenstein in der Schweizer Seilbahnbranche setzen, sondern auch als leuchtendes Vorbild für zukünftige Projekte dienen werden.“

 

 

Die Seilbahnen Schweiz können eine robuste finanzielle Erholung der Branche nach der Corona-Pandemie verzeichnen. Foto: SBS

Finanzsituation der Schweizer Bergbahnen: Positive Entwicklungen

Die neueste Studie zur Finanzsituation der Schweizer Bergbahnen der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit Seilbahnen Schweiz zeigt eine robuste finanzielle Erholung der Branche nach der Corona-Pandemie. Die Analyse hält unter anderem fest, dass 30 % der untersuchten Wintersportbahnen und 75 % der Ausflugsbergbahnen über eine gute bis sehr gute Kapitalrendite verfügen. Schneesichere Angebote und werthaltige Sommererlebnisse wirken sich sehr positiv auf die Ertragskraft aus.

Prof. Dr. Philipp Lütolf von der Hochschule Luzern analysierte vertieft die Finanzsituation von 77 Seilbahnunternehmen der Schweiz im Zeitraum 2022/23 und im Mehrjahresvergleich. Die Studie, die nebst 19 Ausflugsbergbahnen auch 58 Wintersportbergbahnen untersucht, beleuchtet die finanzielle Erholung und zukünftige Herausforderungen der Bergbahnen.

Finanzielle Stabilität trotz wetterbedingten Schwankungen bei Wintersportbahnen

In den letzten zehn Jahren hat sich die Finanzsituation der Bergbahnen insgesamt verbessert. Die Wintersportbahnen verzeichneten wie immer ein gemischtes Bild. Rund 30 % der 58 analysierten Seilbahnunternehmen erzielten eine gute bis sehr gute Kapitalrendite, die eine substanzielle Eigenfinanzierung von Investitionen ermöglicht. Die Kapitalrendite ist dabei als Durchschnitt der Jahre 2021/22 (schneereicher Winter) und 2022/23 (schneearmer Winter) gemessen. Besonders große und schneesichere Wintersportregionen gehörten zu den Spitzenreitern. Bei etwa 45 % der Unternehmen kann die Kapitalrendite als genügend eingestuft werden. Am unteren Ende müssen jedoch rund 25 % der Seilbahnen in größerem Stil auf externe Finanzhilfen zurückgreifen, um die Finanzierung der zukünftigen Investitionen sicherzustellen.

Interessanterweise trugen drei der größten Seilbahnunternehmen (Zermatt, Laax und Davos) zu 40 % des gesamten Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) der untersuchten Wintersportbahnen bei. Die steigenden Energiekosten in den Jahren 2022 und 2023 belasteten einige Seilbahnunternehmen, was in Einzelfällen zu einer Reduktion des investierbaren EBITDA um bis zu 30 % führte.

Ausflugsbergbahnen: Erholung der finanziellen Lage nach der Pandemie

Die 19 analysierten Ausflugsbergbahnen konnten die Auswirkungen der Pandemie gut überwinden. Obwohl sie zwischen 2020 und 2022 rund 260 Millionen Franken an investierbarem EBITDA verloren haben, investierten sie in den betreffenden Jahren über CHF 340 Mio. 60 % davon konnten sie aus dem EBITDA finanzieren. Daneben mussten sie rund CHF 100 Mio. Schulden aufnehmen und ca. CHF 40 Mio. bestehende flüssige Mittel einsetzen. Auch dank dieser Investitionen und der Erholung des internationalen Tourismus sind die Ausflugsbergbahnen wieder sehr gut auf Kurs. Rund 75 % der untersuchten Bergbahnunternehmen wiesen 2022 eine gute bis sehr gute Kapitalrendite aus.

Das Geschäftsjahr 2023 brachte vor allem Unternehmen, die stark im interkontinentalen Markt agieren, ein kräftiges Ertragswachstum. «Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig der internationale Tourismus für die langfristige Stabilität dieser Unternehmen ist», meint Berno Stoffel vom Verband Seilbahnen Schweiz.

Verhalten der Gäste bei dynamischen Preismodellen

In der Studie wurde auch untersucht, wie sich dynamische Preismodelle auf den Verkehrsertrag der Wintersportbahnen auswirken. Es wurde nachgewiesen, dass eine Einführung dynamischer Preise signifikant positiv auf den Durchschnittsertrag je Skierday (Anzahl Gäste pro Tag) wirkt. Bei den Auswirkungen auf die Anzahl Skierdays ist die Datenlage uneinheitlich. Einige scheinen im Vergleich zur «statischen» Konkurrenz zuzulegen, andere zu verlieren. Auf Stufe Verkehrsertrag zeigt sich die Datenlage daher auch uneinheitlich. Auch das Gästeverhalten bei Unternehmen, welche das dynamische Preismodell verwenden, wurde analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Online-Käufe bei dynamischen Preisen deutlich erhöhen. Dabei buchen bis zu 30 % der Tagesgäste nur wenige Tage im Voraus online ihr Ticket, während Mehrtagestickets von rund 50 % der Gäste einen Monat vorab virtuell eingekauft werden. Es zeigt sich weiter, dass Schneesicherheit besonders für dynamische Preismodelle entscheidend ist.

Schneesicherheit mit technischer Beschneiung als Schlüssel zum Erfolg

Schneearme Winter stellen eine wachsende Herausforderung für die Wintersportbahnen dar, daher wurde diese Thematik in der Studie vertieft analysiert. Rund 20 % der untersuchten Seilbahnunternehmen haben im schneearmen Winter 2022/23 höhere Einnahmen erzielt als im schneereichen Winter 2021/22, dabei handelt es sich vorwiegend um Destinationen in höheren Lagen des Kantons Wallis. Die Studie unterstreicht, dass Investitionen in technische Beschneiungsanlagen von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Erfolg sind. Wintersportbahnen, die weniger als 20 % ihrer Pisten beschneien, erzielten im Mehrjahresvergleich niedrigere Kapitalrenditen. Zudem haben sich die Sommerangebote vieler Seilbahnen positiv entwickelt. Der Sommerverkehrsertrag ist im Durchschnitt im untersuchten Zeitraum zwischen 2014 bis 2022 um 45 % gestiegen; wobei das Sommergeschäft mittlerweile um 25 % des Verkehrsertrags ausmacht. Es bleibt festzuhalten, dass die Wintersportbahnen für einen fehlenden Wintergast im Sommer zwischen 1.3 und 4.2 Gäste benötigen, um den ausgebliebenen Ertrag zu kompensieren. «Entscheidend für den Sommererfolg ist, dass werthaltige Angebote bestehen, für welche die Gäste einen annähernd mit der Skitageskarte vergleichbaren Preis bezahlen», hält Philipp Lütolf fest.

Chancen für die Zukunft

Die Mehrheit der Schweizer Bergbahnen hat sich insgesamt positiv entwickelt und ist auf gutem Weg, ihre finanzielle Stabilität zu sichern, auch wenn Veränderungen wie steigende Energiekosten und der Klimawandel sie herausfordern. Mit gezielten Investitionen in technische Beschneiung und der Stärkung des Sommergeschäfts werden sich die Seilbahnunternehmen langfristig behaupten können.

 

 

Mille Miglia Warm Up Austria - SalzburgerLand 2024: Im Bild ein Porsche auf der Großglockner Hochalpenstraße. Foto: SalzburgerLand Tourismus / mattia martegani

Historische Boliden und eindrucksvolle Aussichten

Das SalzburgerLand war in den vergangenen Tagen Gastgeber für die bekannteste Oldtimer-Veranstaltung der Welt. Beim 1000 Miglia Warm Up Austria ging es für die historischen Boliden durch die eindrucksvolle Seen- und Berglandschaft, bis der Zieleinlauf in der Salzburger Altstadt den Schlusspunkt setzte.

Nach erfolgreichen Events in Japan, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und der Schweiz, reiht sich Österreich mit dem SalzburgerLand in die renommierte Reihe der lizenzierten Warm-Ups ein. Diese Veranstaltungen tragen den Geist der 1000 Miglia in die Welt hinaus und bieten Oldtimerfahrern eine einzigartige Möglichkeit, sich langfristig auf das legendäre Rennen in Italien vorzubereiten.

Vom Fuschlsee über die Großglockner Hochalpenstraße …

Von Donnerstag bis Samstag erstreckte sich das außergewöhnliche Motorsportevent drei Tage lang über die atemberaubenden Straßen im SalzburgerLand. Nach dem Trainingstag am legendären Salzburgring führte die Route am Freitag vom malerischen Fuschlsee mit einem Zwischenstopp im Hans-Peter Porsche Traumwerk in Anger (Deutschland) über die Großglockner Hochalpenstraße auf den höchsten Berg Österreichs. Von dort ging es zum Zielort der ersten Etappe nach Mittersill, wo tausende Besucher die Teilnehmenden empfingen.

… bis in die historische Stadt Salzburg

Am Samstag wies das Roadbook den Weg von Mittersill vorbei am Zeller See weiter durch die europäische Kulturhauptstadt-Region Salzkammergut. Nach einem Zwischenstopp an der Seepromenade von St. Gilgen am Wolfgangsee ging es zurück nach Salzburg. Dort befuhren die teilnehmenden Wagen die altehrwürdige Altstadt mit dem Ziel auf dem Mozartplatz und schließlich einer Fahrzeugpräsentation am prunkvollen Residenzplatz im Zentrum von Salzburg.

Die Unterkünfte der Teilnehmer im Rosewood Schloss Fuschl, im Hotel Schloss Mittersill und im Hotel Sacher Salzburg konnten sich ebenso sehen lassen wie die Fahrzeuge selbst: Startberechtigt waren zum einen Autos aus der 1000 Miglia-Ära – das inkludiert Modelle, die zwischen 1927 und 1957 an der 1000 Miglia teilgenommen haben, und zum anderen Autos aus der Post-1000 Miglia-Ära, d.h. Sport- und Gran-Turismo-Autos, die zwischen 1958 und 1976 gebaut wurden. Parallel zum 1000 Miglia Warm Up Austria fand die Porsche Challenge statt, bei der bis zu 20 Exemplare der Marke Porsche, die von 1977 bis heute gebaut wurden, die historischen 1000 Miglia-Fahrzeuge begleiteten.

Dazu Leo Bauernberger, Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG): „Oldtimer-Veranstaltungen wie das 1000 Miglia Warm Up Austria sind ein spannender Impulsgeber für den Tourismus, handelt es sich hier doch um die berühmteste Oldtimer-Rallye der Welt. Solche Events bieten eine einzigartige Gelegenheit, die Schönheit unserer Landschaften zu erleben, neue Gästegruppen anzusprechen und gleichzeitig den Tourismus nachhaltig zu stärken. Viele Medienvertreter aus den für uns bedeutenden Märkten kamen ins SalzburgerLand, um das 1000 Miglia Warm Up begleiten und von der Veranstaltung zu berichten.“

 

 

 

Die neue Zutrittslösung sMove von SKIDATA ist eine inklusive Anwendung für Skifahrer, Mountainbiker, Familien und Menschen mit Behinderung. Sie lässt sich mit wenigen Handgriffen von Winter- auf Sommerbetrieb umrüsten. © SKIDATA

SKIDATA präsentiert neue Zutrittslösung sMove

SKIDATA will mit  sMove – einer flexiblen und komfortablen  Zutrittslösung – die Welt des Gästeempfangs für immer verändern. Der Weltmarktführer aus Grödig spricht von einer revolutionären Verbindung von Technologie und Emotion.

SKIDATA revolutioniert die Zugangstechnologie, damit sich jeder Besucher im Winter wie im Sommer vom ersten Moment an wohlfühlt. Die speziellen Features lauten:

+ Inklusive Zutrittslösung für Skifahrer, Mountainbiker, Familien, und Menschen mit Behinderung;
+ Ein modulares und optisch ansprechendes Design erfüllt höchste internationale Sicherheitsstandards;
+ Maximale Durchgangsgeschwindigkeiten und mehr Komfort durch das weiche Wave Element

Als First Mover führt die Ski- und Wanderdestination Serfaus–Fiss–Ladis dieses neue System ein. Dazu ein Kommentar von Christof Schalber, Geschäftsführer Bergbahnen Serfaus: „Bei uns machen viele Familien mit Kindern Urlaub. Deshalb haben wir schon seit längerem darüber nachgedacht, wie wir unseren Gästen den Zutritt zu unseren zahlreichen Aufstiegsanlagen erleichtern können, damit die langersehnten Tage in der Natur unbeschwert beginnen. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Region als erste alpine Destination weltweit mit der innovativen Zutrittslösung sMove ausstatten durften. Die Besucher waren durchwegs begeistert von den barrierefreien Gates, wir haben sehr viel positives Feedback erhalten und freuen uns, die Region damit noch attraktiver gestalten zu können.“

Skipass und Services können entweder bequem von zu Hause aus gebucht oder über ein Ticketsystem vor Ort erworben werden. Mit dem Skipass am Smartphone, Bar- oder QR-Code passieren die Besucher rasch und unkompliziert das Gate. sMove ist als konventionelles Drehkreuzsystem (sMove Turn), oder mit einem innovativen und patentierten weichen Sperrelement (sMove Wave) verfügbar. Die flexiblen Waves von sMove können im Notfall entweder zentral gesteuert geöffnet werden oder bei einem Stromausfall mit minimalem Kraftaufwand sogar von einem Kind zur Seite gedrückt werden. Dadurch wird der Zugang als Fluchtweg für eine schnellstmögliche Räumung des Geländes oder Gebäudes geöffnet. Das Einrichten zusätzlicher Fluchtwege wird damit überflüssig.

Bergparadies für alle: Inklusivität trifft auf Naturerlebnis
Während im Winter vor allem Skifahrer, Snowboarder oder Schlittenfahrer die Gates passieren, sind Sommergäste mit dem Mountainbike, einem Kinderwagen oder auch im Rollstuhl unterwegs. In 20 Minuten kann sMove übrigens von Winter- auf Sommerbetrieb mit wenigen Handgriffen umgerüstet werden: Mit einer Durchgangsbreite von bis zu 140 cm wird allen Gästen mit ihren Ausrüstungen ein barrierefreier Zugang geboten.

Dank langlebiger Materialien sind die Gates wartungsarm und gewährleisten auch bei rauen Witterungsbedingungen eine zuverlässige Funktion. Der energieeffiziente Betrieb spart Kosten und unterstreicht das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, das auch im Bergtourismus immer mehr in den Mittelpunkt rückt.

Weitere Hintergrund-Informationen werden im Mountain Manager MM 7 folgen.

Festspiele der Alpinen Küche 2024: mit (v.l.) Karl Obauer, Landesbäuerin Claudia Entleitner, Rudi Obauer, Klemens Gold, Leo Bauernberger (SalzburgerLand Tourismus), Andreas Döllerer, Sven Wassmer, LAbg. Camilla Schwabl, Julia Göschelbauer (AMA), Astrid Steharnig-Staudinger (Österreich Werbung) und Manuel Resch (Zell am See-Kaprun Tourismus). Foto: SalzburgerLand Tourismus

Festspiele der Alpinen Küche wagen Blick „über den Tälerrand“

Wie positionieren sich Österreich und der gesamte Alpenraum als internationale Kulinarik-Destination? Wer sind die herausragenden Persönlichkeiten der Alpinen Küche? Welche Produkte machen unseren Natur- und Lebensraum so besonders? Aber vor allem auch: Wo liegen die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft? Diesen „Blick über den Tälerrand“ wagten die Festspiele der Alpinen Küche 2024 in Zell am See-Kaprun.

Zum fünften Mal ging die führende Veranstaltung rund um die Kulinarik im Alpenraum am Montag im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See-Kaprun über die Bühne. Auf dieser trafen sich einige der Besten der Besten der Szene zum Vor- und Nachdenken über die aktuellen Themen, die die Branche bewegen. Die Schirmherrschaft übernahm der Salzburger Spitzenkoch Andreas Döllerer, der gemeinsam mit den Event-Initiatoren SalzburgerLand Tourismus und Zell am See-Kaprun Tourismus ein hochwertiges Programm mit vielen köstlichen Erlebnissen auftischte. Dazu Manuel Resch, CEO, Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH: „Zell am See-Kaprun ist der perfekte Ort für die Festspiele der Alpinen Küche, denn Kulinarik und Genuss spielen in der Region das ganze Jahr über eine große Rolle. Mit den Alpinen Genusswochen und den Festspielen der Alpinen Küche im September wird dieser Fokus noch verstärkt und die Sommersaison nachhaltig verlängert. Neben all den internationalen Größen der kulinarischen Szene freut es uns als Veranstalter sehr, dass das Programm von vielen regionalen Köchen und Produzenten geprägt war, die den Gästen ihr Können und ihre Handwerkskunst beim Event präsentierten. Sie machen die Region seit Jahren zu einem einzigartigen kulinarischen Aushängeschild und stützen unsere strategische Handlungsfelder nachhaltig.“

Schweizer Drei-Sterne-Koch als Star-Gast

Unter anderem mit dabei war in diesem Jahr der Schweizer Drei-Sterne-Koch Sven Wassmer (Restaurant Memories, Bad Ragaz / CH), der live auf der Bühne seine „Moderne Alpenküche“ präsentierte und die Gäste mit seinen Signature-Gerichten – Saibling mit karamellisiertem Rahm und Tannenöl sowie die legendären Knöpfli mit gerösteter Hefe und Trüffel – zum Schwärmen brachte.

Über die kulinarische Positionierung Österreichs, heimische Kulinarik-„Originale“ und die Chancen des Alpenraums bei genussaffinen Gästen weltweit diskutierten davor Österreich-Werbung-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger, die beiden Salzburger Koch-Legenden Karl und Rudi Obauer (Restaurant Obauer, Werfen), der oberösterreichische Youngster Klemens Gold (Restaurant Rau, Großraming) und der renommierte deutsche Journalist und Gastro-Kritiker Wolfgang Faßbender. Einen großen Meilenstein für die internationale Wahrnehmung der heimischen Küche, da waren sich die Diskutanten einig, bedeute die Rückkehr des Guide Michelin, der ab dem kommenden Jahr 2025 wieder die Spitzenleistungen von Köchinnen und Köchen bewertet und auszeichnet.

Kontroverse Themen zur Gegenwart und Zukunft der Kulinarik wurden bei den Festspielen der Alpinen Küche bewusst nicht ausgespart. So widmete sich ein Programmpunkt der veganen Kochlehre und dem Laborfleisch, zu dem auch der frühere Olympiasieger und jetzige Rinderbauer Fritz Strobl seine Meinung sagte. Dass unterschiedliche Auffassungen aber auch zu kreativen Prozessen führen können, zeigte sich im Generationen-Talk mit Hanna und Hannes Müller (Forelle Weissensee, JRE), Fredi Rohrmoser und Alfred Mössler (Reinbachstube, St. Johann im Pongau) sowie Bettina und Dominik Edlinger (Restaurant SeeSushi, Strobl). Dabei ging es um die Chancen und Herausforderungen bei Betriebsübergaben und wie sich neue Ideen mit bewährten Strukturen vertragen.

Ein besonderer Höhepunkt bei den Festspielen der Alpinen Küche ist aber – wie sollte es anders sein – sind regionale Produkte und Gerichte. Beim Alpine Lunchunter der Leitung von Schirmherr Andreas Döllerer zeigten aufstrebende Köchinnen und Köche wie Viktoria Fahringer (Female Chef of the Year 2024 / Restaurant Tiroler Hof im Hotel Viktorias Home, Kufstein), Florian Zillner (Flos Restaurant, Zell am See), Jaimy Reisinger (Patissière des Jahres 2023 aus der Steiermark) und Christof Schernthaner (Restaurant FinESSEN, Kaprun) ihr großes Können. Am Alpinen Marktplatz konnten die Besucherinnen und Besucher herausragende Produkte aus dem Alpenraum verkosten. Und ein sprichwörtlicher „Blick über den Tälerrand“ war schließlich auch das Südtiroler Törggelen mit Wein und herbstlich-saisonalen Köstlichkeiten, das den krönenden Abschluss der Festspiele der Alpinen Küche 2024 bildete.

Berwang Outdoor Escape Erlebnis Trail. Foto: Berggeheimnis

Outdoor-Escape-Rooms: Die Trails in Berwang

Ein mysteriöser Rucksack, verborgene Hinweise und eine geheime Mission: Klingt wie ein klassischer Escape Room? Fast. Denn diese Outdoor-Escape-Trails in Berwang führen dazu noch durch die atemberaubende Berglandschaft der Tiroler Zugspitz Arena!

 Für alle Abenteuer- und Rätselfans gibt es ab sofort ein spannendes Wander-Highlight in der Tiroler Zugspitz Arena: die Escape Trails in Berwang. Diese Outdoor-Escape-Games sind weit mehr als die Spurensuche in einem verschlossenen Raum: Hier kommt buchstäblich Bewegung ins Spiel.

Auf zum Outdoor-Escape-Erlebnis!

Die neuen Escape Trails in Berwang sind eine Attraktion für die ganze Familie. Jedes Rätsel führt an einen geheimnisvollen Ort der Berwanger Bergwelt. Je nach Trail erwartet die Teilnehmer eine Wanderung von ein bis vier Stunden.

Das Berwanger Tourismusbüro stellt die nötige Ausrüstung zur Verfügung: einen mysteriösen Rucksack voller nützlicher Hilfsmittel. Und schon kann es losgehen! Entscheiden können sich die abenteuerlustigen Besucher – je nach Alter – zwischen zwei Geschichten und damit zwischen zwei verschiedenen Routen.

Das Bärengeheimnis – Spaß für Groß und Klein

Während der Berwanger Bär noch gemütlich in seiner Höhle schlummert, steht ihm eine Reise bevor, die sein Leben auf den Kopf stellen wird. Auf diesem Escape-Trail erforschen kleine und große Entdecker gemeinsam mit dem Bären die wundervolle Natur in und um Berwang und lernen heimische Pflanzen, Alpenkräuter und so manche tierischen Wald- und Wiesenbewohner kennen.

Das Berwang-Geheimnis – Rätselspaß für Erwachsene

Ein neu formierte Truppe, ein Funkgerät und eine drohende Gefahr: Was als harmlose Teambuilding-Mission beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Wettlauf gegen die Zeit, um das Dorf Berwang zu retten. Dabei begibt sich die Gruppe auf eine Reise zurück ins Jahr 2009 und schlüpft in die Rolle einer Spezialeinheit des Bergrettungsdienstes. Gelingt es den Spielern des Outdoor-Escape-Games, alle Hinweise zu entschlüsseln und das Unheil abzuwenden?

Lust bekommen? So geht’s zum Outdoor-Escape-Spaß: Information, Buchung und Abholung Escape-Rucksack im Tourismusbüro Berwang

 

 

10-MGD Chapultepec Cablebús Línea 3 Mexico City. Foto: Doppelmayr

Mexico City eröffnet Cablebús Línea 3 von Doppelmayr

Mit der Eröffnung des Seilbahnprojekts Cablebús Línea 3 ist Mexico City weiterhin einer der Vorreiter in Sachen innovativer städtischer Mobilitätsinfrastruktur. Für den Bau der modernen Gondelbahn wurde erneut Doppelmayr als Partner beauftragt. Am 24. September 2024 weihten Präsident Andrés Manuel López Obrador und Claudia Sheinbaum Pardo, gewählte Präsidentin und ehemalige Bürgermeisterin von Mexico City, das nachhaltige Transportsystem persönlich ein.

Im Juli 2021 feierten Mexico City und die Doppelmayr Gruppe mit der Eröffnung der Cablebús Línea 1 einen wichtigen Meilenstein in Sachen nachhaltiger urbaner Mobilität. Die Hauptstadt Mexikos setzte diesen Weg seitdem konsequent fort und eröffnete am 24. September 2024 mit Stolz die Cablebús Línea 3. Zu den Ehrengästen der Feierlichkeiten zählten Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador und Claudia Sheinbaum Pardo, gewählte Präsidentin und ehemalige Bürgermeisterin von Mexico City.

Nachhaltiger Nutzen

Diese neue öffentliche Verkehrslösung verbindet wichtige Gebiete der mexikanischen Hauptstadt, und ist Teil eines nachhaltigen und effizienten Verkehrsmodells, von dem Einwohner und Besucher gleichermaßen profitieren. Die Cablebús Línea 3 verfügt über sechs Stationen und verbindet über eine Gesamtlänge von 5,5 Kilometern die Stadtteile Los Pinos und Vasco de Quiroga. Dabei quert die Strecke den berühmten Chapultepec-Wald. Mit einer anfänglichen Kapazität von 1.000 Personen pro Stunde und Richtung soll die Cablebús Línea 3 jährlich etwa 12 Millionen Fahrgäste befördern – mit dem Endausbau ist eine Erweiterung auf 36 Millionen Nutzer möglich.

Die Seilbahn wird nicht nur auf die öffentliche Mobilität der Bürgerinnen und Bürger positive Auswirkungen haben, sondern auch auf den Tourismus. Mit der Cablebús Línea 3 werden die Bewohner der Region Santa Fe von deutlich kürzeren Fahrzeiten und einer besseren Anbindung an wichtige öffentliche Verkehrsmittel, wie den Tren Insurgente und die U-Bahn-Station Constituyentes, profitieren. Darüber hinaus wird die Cablebús Línea 3 das touristische Potential des Gebiets erhöhen und Zugang zu Kultur- und Sportprojekten im Rahmen des „Chapultepec Wald Projekts: Natur und Kultur“ der mexikanischen Regierung ermöglichen.

First-class Seilbahntechnologie

Die kuppelbare Gondelbahn wurde vom weltweit führenden Seilbahnhersteller Doppelmayr gebaut und ist mit modernster Technologie der Seilbahngeneration D-Line ausgestattet. Sie verfügt über 71 OMEGA V Kabinen, die jeweils zehn Personen Platz bieten. Mit einer Fahrgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde verkürzt sich die Gesamtfahrzeit von 40 auf nur 21 Minuten. Dieses Verkehrsmittel bietet ein schnelles und komfortables Fahrerlebnis und macht die Cablebús Línea 3 zu einer attraktiven und effizienten Alternative für den täglichen Pendlerverkehr.

Der Eröffnung dieser urbanen Seilbahn unterstreicht das Engagement der Regierung und der Doppelmayr Gruppe für eine nachhaltige Mobilität. „Die Cablebús Línea 3 ist nicht nur ein Meilenstein in der Verkehrsinfrastruktur von Mexico City, sondern auch ein Beweis dafür, wie Seilbahnen das städtische Leben verändern können: Es ist eine moderne, effiziente und umweltfreundliche Lösung, die die Lebensqualität der Fahrgäste jeden Tag spürbar verbessert“, so Konstantinos Panagiotou, Direktor von Doppelmayr Mexiko.

 

Cablebús Línea 3, Mexico City

Seilbahnsystem: Kuppelbare Gondelbahn Seilbahngeneration: D-Line

Kabinentyp: OMEGA V

Kapazität pro Kabine: 10 Personen

Schräge Länge: 5,5 km

Stationen: 6

Fahrgeschwindigkeit: 6 m/s

Förderleistung: 1.000 Personen pro Stunde und Richtung (Anfangsausbau), 3.000 Personen pro Stunde und Richtung (Endausbau), 34.000 Personen pro Tag (Anfangsausbau), 102.000 Personen pro Tag (Endausbau), 12 Millionen Personen pro Jahr (Anfangsausbau), 36 Millionen Personen pro Jahr (Endausbau)

 

Gletscherskifahren im Stubai. © Sebastian Marko

Früher Schneefall eröffnet extralange Skisaison

Die 5 Tiroler Gletscher sind für den Start der wohl längsten Wintersaison in den Alpen – vom frühen Herbst bis weit ins Frühjahr – bestens gerüstet. Dank der aktuellen Schneelage sind fast alle der fünf Gletscherskigebiete bereits geöffnet, allerorts freut man sich schon jetzt über eine gute Buchungslage.

 Die Höhe macht es: Schneesicherheit auf allen Pisten

Die vergangene Wintersaison war für Tirol mit 5,97 Millionen Ankünften und 26 Millionen Nächtigungen ein großer Erfolg und untermauert dessen Dominanz im Wintersport. Darüber hinaus zeigt die Prognose der Tirol Werbung bereits jetzt eine gute Auslastung auf dem Niveau des vorherigen Winters. Dabei punkten die 5 Tiroler Gletscher als höchstgelegene Skigebiete in Österreich mit ihrer Schneesicherheit.

Die Pisten sind aktuell in Sölden (seit 20. September 2024), auf dem Hintertuxer (seit 18. September) und auf dem Stubaier Gletscher (20. September) geöffnet. Der Pitztaler (28. September) und der Kaunertaler Gletscher (4. Oktober) folgen in Kürze. In der Hochsaison stehen dann wieder über 300 Pistenkilometer auf über 3.000 Metern Seehöhe zur Verfügung. 75 moderne Seilbahnen und Liftanlagen bringen Wintersportler:innen bequem auf die Pisten. Der frühe Schneefall im September verspricht einen gelungenen Start in die neue Saison.

White5, Snow Card Tirol und Gletscherpauschalen: Die Zutaten für den vollen Ski-Spaß

Skifahrer:innen, die die Pracht der 5 Tiroler Gletscher so richtig auskosten wollen, sollten sich den White5 Skipass zulegen, der für alle Anlagen im Winter- und Gletscherskigebiet Sölden sowie am Kaunertaler, Pitztaler, Stubaier und Hintertuxer Gletscher gültig ist. Er kostet 610 Euro und ist während der Saison vom 1. Oktober 2024 bis 15. Mai 2025 an zehn Tagen (müssen nicht zusammenhängend sein) gültig. Wer so richtig verrückt nach Schnee ist, hält mit der Snow Card Tirol die Eintrittskarte zu über 90 Skigebieten und allen 5 Tiroler Gletschern in der Hand. Die Snow Card Tirol ist dieses Jahr erstmalig vom 28. September bis zum 31. Oktober 2024 zum Vorverkaufspreis von 989 Euro erhältlich und somit perfekt für eine Reise zu den 5 Tiroler Gletschern geeignet. Die lohnt sich vor allem deswegen, weil dieWintersaison auf den Gletschern bereits früh startet und die Karte dort ab 1. Oktober 2024 genutzt werden kann. Mehr unter www.tirolergletscher.com/regionsinfo/saisonkarten.html

Für eine konkrete Urlaubsplanung inklusive Unterkunftsbuchung lohnt sich ein Blick auf die Gletscherpauschalen: Hier gibt es attraktive Angebote in allen Regionen und unterschiedlichen Hotel-Kategorien. Weitere Informationen unter www.tirolergletscher.com/pauschalen.html

Anreise & Mobilität: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln umweltfreundlich in den Schnee

Sowohl die Anreise als auch die Fahrt auf die Pisten geht bei den 5 Tiroler Gletschern aufgrund einer sehr guten Bahn- und öffentlichen Anbindung problemlos ohne eigenes Auto.

Ein spezielles Angebot bietet dabei Im Nightjet zum Schnee, mit welchem Gäste von Wien, Graz, Hamburg, Düsseldorf und Amsterdam komfortabel, stau- und stressfrei den Stubaier Gletscher und das Zillertal erreichen können. Der Skipass (3 bis 6 Tage) ist bei diesem Angebot direkt im Ticketpreis enthalten. Mehr Informationen unter kombitickets.railtours.at/de/im-nightjet-zum-schnee

Auch vor Ort ist man mit öffentlichen Skibussen ohne Auto bestens unterwegs. In allen Gletscher-Regionen sind die öffentlichen Linienbusse zu den großen Bergbahn-Talstationen für Skipass- oder Gästekarteninhaber im Winter gratis

Weitere Informationen unter: www.tirolergletscher.com

 

 

Die Bergstation im Holzschindel-Design fügt sich bereits vor ihrer Fertigstellung perfekt in die Landschaft ein. © Bergbahnen Fieberbrunn

Neue Streubödenbahn in Fieberbrunn – es geht voran!

Die Bauarbeiten für die neue Streubödenbahn in Fieberbrunn liegen trotz des zwischenzeitlichen Wintereinbruchs im Zeitplan. Die moderne 10er Einseilumlaufbahn von Doppelmayr (D-Line) ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung des Skigebiets und dank der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne ein Gemeinschaftsprojekt von Einheimischen und Gästen. 

Anfang April hat der Bau in Fieberbrunn begonnen, nun biegen die Arbeiten für das neue Prestigeprojekt bereits auf die Zielgerade ein. In etwas mehr als zwei Monaten soll die neue Streubödenbahn den Aufstieg auf den Lärchfilzkogel moderner, schneller und komfortabler machen.

Lange Wartezeiten, Stehgondeln und Umsteigen gehören dann der Vergangenheit an. Die Arbeiten an der neuen Bahn schreiten zügig voran und viele Meilensteine wurden bereits erreicht. Die Seilbahntechnik ist größtenteils montiert, die Seile sind bereits aufgezogen und gespleißt und die neuen Kabinen warten in der Talstation auf ihren Einsatz. Auch das äußere Erscheinungsbild der Stationen nimmt immer mehr Gestalt an: Mit den charakteristischen Doppelmayr-Stationstuben und einer Holzschindel-Fassade an den Stationsgebäuden entsteht ein modernes, aber gleichzeitig schlichtes und naturnahes Design, das sich perfekt in die Landschaft einfügt:

Alle beteiligten Firmen und Seilbahnmitarbeiter arbeiten intensiv an der Fertigstellung bis zur Eröffnung Anfang Dezember. Der große Baufortschritt steigert die Vorfreude auf die Inbetriebnahme der neuen Streubödenbahn, die einen sehr wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Bergbahnen Fieberbrunn darstellt“, ist Bergbahn-Geschäftsführer Martin Trixl überzeugt. 
Die für den Neubau initiierte Crowdfunding-Beteiligungskampagne mit über 200 Unterstützern und einer Unterstützungssumme von rund € 600.000 gibt diesem Großprojekt zusätzlich viel Rückenwind und positive Stimmung unter Einheimischen und Gästen.

Schlepplift Zillstatt erleichtert Einstieg für Anfänger und Kinder
Auch der Schlepplift Zillstatt wird für die kommende Wintersaison rundum erneuert: Durch eine leichte Verkürzung des Schlepplifts im Bereich der Talstation wird ein ebener Einstiegsbereich und damit ein leichterer Einstieg ermöglicht. Der neue stufenlose Antrieb erleichtert vor allem Kindern und Anfängern das Erlernen des Schleppliftfahrens. Mit dem neuen Zillstattlift investieren die Bergbahnen Fieberbrunn in den Skinachwuchs und das Skischulangebot und schaffen eine topmoderne Infrastruktur an der Mittelstation der neuen Streubödenbahn.

Mit der neuen Streubödenbahn schneller zur Ski-WM
Die Streubödenbahn wird auch beim bevorstehenden Ski-Großereignis im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn eine wichtige Rolle spielen: Von  Fieberbrunn aus geht es noch schneller, einfacher und bequemer mit Skiern zur Ski-WM nach Saalbach (04.-16.02.2025). Mit einem gültigen Skipass können die Rennen entlang der Strecke kostenlos mitverfolgt werden. Für alle Stadionbesucher stehen im Zielstadion Skidepots zur Aufbewahrung der Skiausrüstung zur Verfügung. Während der WM sind alle Lifte im Skicircus für Gäste regulär geöffnet und bieten unbeschwertes Skivergnügen.

Wandern zählt zu den Kern-Produkten im Kitzbüheler Sommer. V.l. Ortsausschuss-Obmann Jochberg Stefan Zwertetschka, Kitzbühel Tourismus Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser mit Bernd Brandstätter und Ortsausschuss-Obmann Aurach Jürgen Stelzhammer. © Kitzbühel Tourismus

Kitzbühel verstärkt die Kompetenz im Bereich Wandern

2019 als erste Destination mit dem Europäischen Wandergütesiegel ausgezeichnet, zählen die Orte Aurach und Jochberg seit mittlerweile zwei Jahren zu Österreichs Wanderdörfern.

Kitzbühel Tourismus ist mit den beiden Orten Aurach und Jochberg seit Juli 2022 Mitglied von Österreichs Wanderdörfern, der größten Wanderangebotsgruppe im deutschsprachigen Raum.

Wandern ist eines der Hauptbewegungsthemen im Kitzbüheler Bergsommer. In den letzten Jahren wurde in der Region viel in das Thema investiert, um Gäste verstärkt von der traumhaften Natur, der Ruhe und dem großartigen Wanderangebot zu begeistern. In einem Wegenetz von 1.000 Kilometern bietet die Region Kitzbühel die gesamte Bandbreite des Wanderns an: angefangen von einsteigerfreundlichen Höhenlinienwanderungen mit Aufstiegshilfe durch die Bergbahn bis hin zu anspruchsvollen Wanderungen und fordernden alpinen Touren.

Kitzbühel Tourismus Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser ist von dem Produkt Wandern überzeugt, was auch zahlreichen Studien untermauern: „Bergwandern ist und bleibt ein Klassiker und der Hauptbuchungsgrund unserer Urlaubgäste im Sommer. Zusätzlich wird Wandern salonfähig bei jüngeren Zielgruppen. Das zeigt alleine der Outdoor-Mode-Trend im urbanen Bereich. Umso mehr freut es uns, dass sich Aurach und Jochberg mit Wandergastgebern, hochwertigen Wanderzielen und Infrastruktur auf dieses Thema spezialisieren.“

Aurach | Dem Tiroler Brauchtum auf der Spur

Der bekannte Kitzbüheler Maler Alfons Walde war von dem lieblichen Dorf Aurach so begeistert und inspiriert, dass er es in seinen Bildern verewigte: Fast unwirklich schön ist die Idylle in dem kleinen Dorf am Fuße der Kitzbüheler Südberge. Aurach ist berühmt für seine stattlichen Erbhöfe, kunstvolle Holzbauwerke, für die farbenfrohe Lüftlmalerei, den Urtiroler Charakter und die liebevoll gepflegten Bauerngärten.

Für den Ortsausschuss-Obmann Aurach Jürgen Stelzhammer ist jeder Gast wichtig: „Die gesamte Infrastruktur samt Wanderwegen kann von allen, Einheimischen und Gästen, genützt werden. Es ist ein Privileg, dass diese von den Mitarbeitern des Bauhofs von Kitzbühel Tourismus regelmäßig gepflegt werden.“ Als zertifizierter Wandergastgeber ist das Lifesport Hotel Hechenmoos zu nennen.

Wandertipps | Einer der schönsten Höhenwanderwege verläuft geradeaus und gemütlich von der Bichlalm zur Hochwildalm. Die 9-Gipfel-Tour ist besonders für erfahrene Wanderer ein einzigartiges Erlebnis in den Kitzbüheler Südbergen.

Jochberg | Von alten Kupferschätzen und der Magie des Wassers 

Dörfliche Idylle und eine große Geschichte: Jochberg ist ein Dorf, das viel zu erzählen hat. Schon früh war der kleine Ort für einen besonderen Schatz berühmt, denn hier wurde vor rund 3.000 Jahren Kupfer geschürft. Neben seiner langen Geschichte sind es heute vor allem besondere Naturjuwele rund um das Thema Wasser, die Jochberg seinen einzigartigen Charakter verleihen.

Für Ortsausschuss-Obmann Jochberg Stefan Zwertetschka ist Wandern im Sommer in Jochberg das Kernthema, das dank der sanften Grasberge für alle angeboten werden kann: „Es freut uns sehr, dass wir als Mitglied der Österreichischen Wanderdörfer gemeinsam die hohen Qualitätsstandards umsetzen und somit ein perfektes Angebot an Wanderwegen, Wander-Infrastruktur sowie zertifizierten Wander-Gastgebern anbieten können.“ Vom Luxushotel Kempinski Hotel Das Tirol über den Privatvermieter Ederhof und die beiden Gasthöfe Jochberger Dorfstubn und Alte Wacht finden Gäste die passende Wander-Unterkunft in der Region.

Wandertipps | Das imposante Naturschauspiel Sintersbacher Wasserfall begeistert kleine und große Wanderer. Als Geheimtipp gilt in Jochberg die wunderbare Wanderung beginnend ab Schering über den Speicherteich zur Blauen Lacke und retour mit Einkehr bei der Brugger-Alm.

Weitere Informationen zur Destination Kitzbühel: kitzbuehel.com

 

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de