Eine Helferin und ein Helfer bestimmen per GPS die Endposition der Betonklötze. Foto: Jochen Bettzieche / SLF
Fels-Boccia am Hang
SLF-Forschende untersuchen, wie sich künstliche Steine auf rauem Untergrund bewegen, um Gefahrenhinweiskarten zu verbessern. (Jochen Bettzieche/SLF)
«Oh, oh, der ist kaputt», sagt Joël Borner und schaut seinem Felsblock hinterher, hinunter ins Hauptertälli. Einen großen, rot-orangen Betonklotz hat der Steinschlagexperte des SLF den gut 30 Grad steilen Hang von seiner Abwurfstelle nahe dem Weißfluhjoch bei Davos hinabstoßen lassen, auf Kommando: «Wir starten in drei, zwei, eins, Start.» Auf seinem Weg hinab stieß der Block dann auf einen Felsen – und zersprang mit einem lauten Knall in zwei Teile.
Borner will herausfinden, wie Steine und Blöcke auf rauem Untergrund wie dem hier vorhandenen Hangschutt herabstürzen, wie sie sich bewegen, wie sie von Hindernissen abgelenkt werden: «Jeder Stein startet irgendwo, ich will wissen, wie weit er kommt und wie schnell er wird.» Seine Ergebnisse sollen in erster Linie in sein Computermodell einfließen, mit dem er solche Stein- und Blockschläge simuliert Auf deren Basis können unter anderem Gefahrenhinweiskarten der Schweizer Bergregionen für Gemeinden und Kantone erstellt werden.
Die Versuche sind nicht ungefährlich. Immerhin verläuft innerhalb des Hangs der Wanderweg vom Strelapass zum Weißfluhjoch. Hier sind Menschen unterwegs, zu Fuß und mit dem Mountainbike. Borner benötigt daher für jeden Versuchstag eine Gruppe Freiwilliger vom SLF, die unter anderem hilft, diesen Weg vor jedem Steinwurf kurzfristig zu sperren.
Denn die Blöcke wiegen zwischen 45 und 200 Kilogramm und sind ungefähr genau so groß wie das natürliche Geröll im Hang. Ihre Sturzbahn verläuft scheinbar zufällig. «Sie können hoch in die Luft geschleudert werden, ihre Richtung schlagartig ändern oder auch in einem einzigen Aufprall jegliche Energie verlieren, genau das interessiert uns in dieser Phase.», nennt Borner den Grund für die obere Grenze. Um vergleichbare Resultate zu erhalten, hat er eigens 30 stahlbewehrte Betonblöcke gießen lassen, mit unterschiedlichen Formen und Größen, um verschiedene Sturzprozesse zu analysieren.
Fels für Fels
Borner und seine Helferinnen und Helfer stecken lange Metallzylinder in vorgebohrte Löcher und verkeilen sie. «Man darf sie nicht zu fest anziehen, sonst brechen Teile raus», warnt der Forscher. In jedem dieser Zylinder steckt ein Sensor. Eine Forscherkollegin protokolliert genau, welcher Sensor in welchen Zylinder und in welchen Stein kommt. Mit deren Hilfe misst Borner diverse Daten, unter anderem die Beschleunigung und Rotationsgeschwindigkeit.
Schon eine gute Woche vor den ersten Experimenten hat er die Steine mit der Bergbahn auf das Weißfluhjoch bringen lassen. Acht Fahrten waren dafür nötig. Dann war er noch zwei Mal mit großen Einkaufstaschen voller Zubehör vor Ort, um am gegenüberliegenden Hang, mitten im Fels, einen geeigneten Standort für eine Kamera auszuwählen, die Steine farbig zu nummerieren und Referenzpunkte im Gelände farblich zu markieren. Die Kamera zeichnet die Experimente auf, Betonfels für Betonfels.
Unterstützung aus der Luft
Das SLF hat Stein- und Blockschlag bereits zuvor auf ähnliche Weise untersucht, am Flüelapass bei Davos auf weichem Boden und im Wald bei Schiers im Prättigau. «Die Interaktion mit Hang- und Blockschutt haben wir bislang nicht so detailliert betrachtet», sagt Borner. Die Computermodelle funktionierten daher dort nicht so gut, weil sie die Rauigkeit des Bodens nicht angemessen berücksichtigen. Das will der Forscher ändern und die dafür benötigten Daten liefern. «Denn insbesondere dort, wo man Steinschlag erwartet, ist meist bereits Geröll vorhanden», erläutert er.
Ab und zu entsteht bei den Tests eine Pause. Dann ist der Wanderweg frei und SLF-Fernerkundungsspezialist Andi Stoffel vermisst das Gelände, in dem die Steine liegen, mit Hilfe einer Drohne. Von oben sieht es aus, als hätte jemand einer Partie Boccia am Hang gespielt, mit zugegebenermaßen großen Kugeln.
Räder sind am gefährlichsten
Im Anschluss bestimmen die Helfenden per GPS die genauen Endpunkte, bei denen die Steine gelandet sind, bevor das Team die Sensoren einsammelt. Borner liest die Daten noch vor Ort aus, dann kommen die Sensoren in die nächste Charge der Steinblöcke. Die radförmigen interessieren ihn am Meisten: «Steht ihnen nichts im Weg, werden sie mit Abstand am schnellsten und gefährlichsten. Treffen sie aber auf ein Hindernis, können sie auf ihre flache Seite kippen und so sogar im steilen Hang liegen bleiben. Ihre Reichweite variiert also extrem.»
Im kommenden Jahr wird der Forscher erneut Richtung Weißfluhjoch aufbrechen. Dann stehen die Betonklötze wieder an ihrem Ausgangspunkt. Und dann wird er wieder seine Kommandos durchs Funkgerät geben: «Wir starten in drei, zwei, eins, Start.»
Massive Drops fordern die Athlet:innen zu Top-Performances. Foto: Swatch Nines
Neuer Dirtpark Grünwald in Sölden
Seit dem Start im Jahr 2015 erweitert die Bike Republic Sölden kontinuierlich ihr Angebot. Jüngster Neuzugang ist ein XXL-Dirtpark mit Freeride Line und Slopestyle Kurs auf einer Fläche von 13.300 Quadratmetern. Der Fokus liegt auf einer langfristigen und nachhaltigen Nutzung. Somit bleibt das Wettbewerbsareal nicht eventbezogen den absoluten Profis vorbehalten, sondern steht ab der Bikesaison 2025 auch permanent für fortgeschrittene Fahrer:innen bereit.
Standesgemäß feiert die Bike Republic Sölden die Eröffnung des Dirtpark Grünwald anlässlich der Premiere des Events BYND The Mountain und SWATCH NINES. Die beiden Veranstaltungen versammeln die großen Namen der internationalen Bike-Szene in Sölden. Darunter Top-Stars wie Sam Pilgrim, Clemens Kaudela oder ihre Kolleginnen Casey Brown und Patricia Druwen. Sie haben das Vergnügen, den neuen „Bike-Spielplatz“ mit massiven Drops und Obstacles auf Äußerste auszureizen. „Es freut mich, dass wir das Opening vom Dirtpark Grünwald in diesem Rahmen feiern können. Die ersten Rückmeldungen bestätigen uns, dass wir damit einen Meilenstein auf der österreichischen bzw. internationalen Bike-Landkarte geschaffen haben“, so Dominik Linser, Managing Director Bike Republic Sölden. Er verweist außerdem auf die zahlreichen weiteren Zweirad-Highlights im längsten Tiroler Seitental wie den Ötztal Radweg oder Österreichs einzigen Indoor Bikepark in der AREA 47.
Heimischer Testrider und Impulsgeber
Bei der Planung und dem Bau des Areals holten sich die Verantwortlichen wertvolles Expert:innen-Wissen. Etwa vom Tiroler Bikeprofi und Local Hero Peter Kaiser: „Es ist wirklich cool, dass ich mich beim Design der Kurse einbringen und erste Testrides für gezieltes Feedback absolvieren konnte. Insbesondere der Slopestyle-Bereich ist einzigartig mit Drops und Sprüngen, die man in dieser Form noch nie zuvor gesehen hat.“ Der gebürtige Außerferner lobt zudem die langfristige Ausrichtung der Bike Republic Sölden in Sachen Infrastruktur.
Langfristig ausgerichtet
Insgesamt erstreckt sich der Dirtpark Grünwald über eine Fläche von 13.300 m2. Knapp ein Drittel davon ist reine Fahrbahn, der Rest wird wieder dauerhaft begrünt. Wie bei den Trails der Bike Republic Sölden steht auch hier eine nachhaltige Vorgehensweise an erster Stelle. Deshalb erarbeiteten die Verantwortlichen zusammen mit der Landesumweltanwaltschaft Tirol und der Bezirkshauptmannschaft Imst ein ökologisches Ausgleichskonzept. Dieses beinhaltet zahlreiche Rekultivierungsmaßnahmen sowie das Errichten von Lebensräumen für Kleinlebewesen. „Unsere Challenge beim Bau war es einerseits einen für Biker:innen ansprechenden Kurs zu schaffen und andererseits diesen bestmöglich in das Landschaftsbild einzufügen“, erklärt Leopold Linser, Projektmanager der Bike Republic Sölden.
Weitere Infos: bikerepublic.soelden.com
Executive Board, Doppelmayr Group Management v. l.: Gerhard Gassner, Michael Köb, Thomas Pichler, Arno Inauen. Foto: Doppelmayr
Doppelmayr Gruppe verzeichnet sattes Umsatzplus
Die internationale Doppelmayr Gruppe mit Hauptsitz in Wolfurt (AUT) verzeichnet im Geschäftsjahr 2023/24 ein Umsatzplus von 11,81 % auf 1.057 Mio. Euro. Ausschlaggebend dafür sind zahlreiche Kundenaufträge mit Großprojekten in Europa, Nordamerika und Asien – insbesondere im Seilbahnbereich.
Die Kunden der Doppelmayr Gruppe vor allem im Seilbahnbereich investieren weiterhin stark in den Ausbau ihrer Angebote und Infrastruktur. Auch im Intralogistik-Segment ist die Auftragslage sehr zufriedenstellend. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse um 11,81 % auf 1.057 Millionen Euro. „Die vergangenen Jahre haben unsere Kunden sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor verschiedenste Herausforderungen gestellt. Wir sind sehr stolz, dass es uns gemeinsam gelungen ist, das Unternehmen erfolgreich auf die aktuellen Marktanforderungen und Gegebenheiten anzupassen“, so Michael Köb. Thomas Pichler führt weiter aus: „Wir haben uns intensiv auf unsere Kernkompetenzen fokussiert. Die jüngsten Produktentwicklungen kommen jetzt am Markt an und stimmen uns zuversichtlich für neue Projekte.“
Berge im Winter
Das Wintergeschäft ist für die Doppelmayr Gruppe überproportional gestiegen. Hauptfaktor dafür ist der weiterhin sehr starke nordamerikanische Markt, mit den USA als erneut größter Einzelmarkt. Die Wild Blue Gondola in Steamboat Springs/Colorado mit zwei Sektionen sowie die 75-Personen-Pendelbahn Lone Peak Tram in Big Sky/Montana sind Beispiele für die vielseitigen US-Aufträge. Auch in Österreich haben die Doppelmayr-Teams mit ihren Kunden beeindruckende Großprojekte umgesetzt, darunter die AURO-Gondelbahn Komperdellbahn in Serfaus/Tirol, die sich durch ihren autonomen Betrieb auszeichnet. Einige Prestige-Projekte befinden sich aktuell in der Bauphase, darunter die Schilthornbahn 20XX sowie die erste TRI-Line Anlage in Hoch-Ybrig, beide in der Schweiz. Arno Inauen: „Was unsere Teams täglich leisten, ist bemerkenswert. Mit höchster Präzision und großem Engagement schaffen sie technische Innovationen und Weltneuheiten, die für viele Menschen zu einem besonderen Erlebnis werden.“
Erlebnis im Ganzjahrestourismus
In Asien ist die Seilbahn nach wie vor eine beliebte Lösung für komfortable Mobilität der Gäste in touristischen Destinationen. Die Seilbahnen in den Ba Na Hills in Vietnam oder die Tianmeng Funicular in China erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Besuchern.
Mobilität in der Stadt
Im Geschäftsjahr 2023/24 wurde zwar keine urbane Seilbahnanlage fertiggestellt, die Doppelmayr-Teams arbeiten jedoch fleißig an verschiedensten städtischen Projekten weltweit. Ein Leuchtturmprojekt für Europa wird die Anlage Câble C1 im Großraum von Paris sein. In Mexico City wird noch in diesem Jahr die Cablebús Línea 3 fertiggestellt. Südamerika bleibt der Spitzenreiter für urbane Mobilität mit Seilbahnen.
Zuverlässiger Betrieb
Die Doppelmayr Gruppe bietet den Kunden ein Rundum-sorglos-Paket. Das bedeutet: In sämtlichen Projektphasen hat das Unternehmen Experten zur Hand – von der ersten Idee über die Planung, das Engineering, die Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und den Kundenservice. Auch Betrieb und Wartung von Seilbahnen gehören zu den Kompetenzen des Unternehmens. Im Geschäftsjahr 2023/24 konnte die Doppelmayr Gruppe wichtige O&M-Verträge (Operations & Maintenance) abschließen, darunter für die neue Sterling Vineyards Gondelbahn im Napa Valley in Kalifornien (USA) sowie die Verlängerung des Vertrags der IFS Cloud Cable Car in London (GBR). Gleichzeitig konnte das Unternehmen den größten Auftrag der Firmengeschichte gewinnen: Am Newark Airport in New Jersey (USA) wird ein neuer Cable Liner ® gebaut.
Material von A nach B
Zum umfassenden Produktportfolio der Doppelmayr Gruppe zählen neben dem Personentransport auch Lösungen für den Materialtransport. Kernprodukt ist der RopeCon® , eine Kombination aus bewährter Seilbahntechnik mit Stetigfördertechnologie. Das RopeCon ® System transportiert Schütt- und Stückgüter aller Art, überspannt Hindernisse mühelos und minimiert den Platzbedarf am Boden. Der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2023/24 lag auf diversen Engineering-Aufträgen sowie der Produktweiterentwicklung für neue Anwendungsfelder. Der neueste Auftrag unterstützt das Tunnelbauprojekt Tunnel Euralpin Lyon Turin (TELT) zwischen Italien und Frankreich.
Effizient gelagert
LTW Intralogistics GmbH ist nicht nur Experte für Intralogistik und Materialfluss innerhalb der Doppelmayr Gruppe sondern hat umfassende Kompetenzen im Digital- und Software-Bereich aufgebaut. Der digitale Zwilling für Hochregallager, Echtzeitsimulationen oder LIOS (LTW Intralogistics Operations System) gehören zu den neuesten Produkt-Entwicklungen in diesem Bereich. Die Auftragslage für Intralogistiksysteme ist sehr zufriedenstellend. Die LTW-Teams arbeiten derzeit an zwei weiteren Bootslagern sowie bedeutenden Projekten für die Holzstoffindustrie.
Ein starkes Team
Zuwachs gab es für die Doppelmayr Gruppe im Geschäftsjahr 2023/24 nicht nur hinsichtlich Umsatzes, sondern auch bei der Mitarbeiterzahl. 3.517 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (FTE) kümmern sich weltweit um ihre Kunden und Projekte. Rund die Hälfte davon (1.697 FTE) arbeitet in Österreich. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Kern unseres Unternehmenserfolgs. Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft, umso mehr sind wir stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dass sie sich für die Doppelmayr Gruppe als Arbeitgeber entschieden haben“, berichtet Gerhard Gassner. Tolle Erfolge erzielte das Unternehmen auch in der Lehrlingssuche: „48 junge Talente haben im September 2024 ihre Lehre bei Doppelmayr in Wolfurt gestartet – so viele wie nie zuvor. Das macht uns als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb sehr stolz.“
Neue Produktionshalle in Wolfurt
Gerhard Gassner führt weiter aus: „Der Ausbau unserer Standorte ist für uns essenziell, um weiterhin unsere Seilbahn in höchster Qualität pünktlich fertig zu stellen. Im Rahmen der geplanten Werkserweiterung an unserem Stammsitz in Wolfurt soll Raum für 850 Arbeitsplätze geschaffen werden.“ Auch in den USA, Kanada und China werden die Fertigungsstandorte der Doppelmayr Gruppe weiter ausgebaut.
Geschäftsjahr 2023/24 (1.4.–31.3.)
Umsatz 1.057 Mio. Euro (+ 11,81 %)
Mitarbeiter weltweit (FTE) 3.517 (+ 5,1 %)
Mitarbeiter in AUT (FTE) 1.697 (+ 8,2 %)
27 engagierte Nachwuchskräfte bei BRP-Rotax. Copyright: BRP-Rotax
27 Lehrlinge für BRP-Rotax
BRP-Rotax fördert den Fachkräftenachwuchs: 27 engagierte Nachwuchskräfte haben im September ihre Lehre begonnen und starten damit in eine vielversprechende Karriere beim führenden Entwickler und Hersteller von Antriebssystemen in Gunskirchen.
Mit frischem Elan und vielversprechenden Zukunftsaussichten startet BRP-Rotax in das neue Ausbildungsjahr. Im September hat für 27 junge Talente, davon 7 Mädchen, die berufliche Ausbildung begonnen. Diese haben sich für eine Karriere in den zukunftsträchtigen Lehrberufen Kraftfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Mechatronik, Informationstechnologie und Industriekauffrau/-mann entschieden – und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere bei BRP-Rotax, dem führenden Entwickler und Hersteller von Antriebssystemen. „Unsere Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen. Wir investieren bewusst in ihre Ausbildung, weil sie der Motor für die Zukunft von BRP-Rotax sind“, betont Werner Lehner, Ausbildungsleiter bei BRP-Rotax.
Zwei Drittel der Lehrlinge bei BRP-Rotax mit Auszeichnung oder gutem Erfolg
Das vergangene Schuljahr haben die Lehrlinge bei BRP-Rotax äußerst erfolgreich absolviert: 13 Lehrlinge konnten ihre Ausbildung mit einem beeindruckenden Notendurchschnitt von 1,0 abschließen. Insgesamt 37 Lehrlinge haben die Berufsschule dieses Jahr mit ausgezeichnetem Erfolg und 14 weitere mit gutem Erfolg abgeschlossen. Damit haben rund 65 % der Lehrlinge bei BRP-Rotax das vergangene Schuljahr mit einer Auszeichnung bzw. gutem Erfolg beendet.
Berufsentscheidung leicht gemacht
Um schon jetzt junge Menschen für die Lehrlings-Ausbildung im kommenden Jahr zu begeistern, ist BRP-Rotax auf der Messe „Jugend und Beruf“ vom 2. bis 5. Oktober in Wels vertreten. Dort haben interessierte Jugendliche und ihre Eltern die Gelegenheit, sich über Ausbildungsangebote zu informieren und erste Einblicke in die Lehrberufe zu erhalten.
Am 7. November öffnet BRP-Rotax selbst die Türen zur „Langen Nacht der Lehrwerkstätte“ in Gunskirchen. Bei dieser Veranstaltung erleben potenzielle Lehrlinge und ihre Familien die Ausbildungsstätten hautnah und tauschen sich mit Ausbilder:innen sowie aktuellen Lehrlingen aus.
Weitere Informationen zur Lehre bei BRP-Rotax gibt es unter https://www.rotax.com/lehre-bei-rotax.html.
Friedrich Drack, GF KASBERG Betriebs GmbH. Foto: TV Traunsee-Almtal
Startschuss für Saisonplanung 2024/25
Das oberösterreichische Skigebiet Kasberg im Almtal kündigt vollen Skibetrieb für die Wintersaison 2024/25 an. Nach einer wirtschaftlich erfolgreichen Saison im letzten Winter fiel nun der Startschuss für die Saisonplanung 2024/25. Auch an der Umsetzung von Zukunftskonzepten für das beliebte Skigebiet wird mit Hochdruck gearbeitet.
Das Skigebiet Kasberg (Almtal, OÖ) gibt den vollen Skibetrieb für die anstehende Wintersaison 2024/25 bekannt. Nach einer wirtschaftlich erfolgreichen Saison im letzten Winter sind alle Beteiligten überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. Das beliebte Familienskigebiet erfuhr im Almtal und darüber hinaus großen Zuspruch: „Der Kasi ist Kult!“ und konnte im letzten Winter Rekordtage mit 5.000 Besuchern verzeichnen.
Erfolgreicher Winter 2023/24 als Basis für kommende Skisaison
Die vergangene Wintersaison 2023/24 war für das Skigebiet Kasberg im Almtal (OÖ) wirtschaftlich erfolgreich. Die KASBERG Betriebs GmbH konnte in der vorangegangenen Saison Umsatzerlöse in Höhe von rund 1,95 Mio. EURO erzielen und erreichte einen positiven Bilanzgewinn. Man hat gezeigt, dass ein wirtschaftlicher Skibetrieb am Kasberg absolut möglich ist. Der Zuspruch für das sympathische Familienskigebiet mit langer Tradition war enorm: An Rekordtagen konnten 5.000 Skisportler im oberösterreichischen Skigebiet begrüßt werden. Besonders die Events wurden äußerst gut angenommen und mobilisierten zahllose Skisportler. Auch im Kartenverbund Snow & Fun konnte der Kasberg in der vergangenen Saison mit starken Zahlen als drittstärkste Skigebiet bilanzieren.
„Der Rückhalt und die Unterstützung aus der gesamten Region sowie von den Gästen aus Oberösterreich und den anderen Zielmärkten war in der vergangenen Saison wirklich unglaublich!“, zeigt sich Geschäftsführer Friedrich Drack überwältigt von der letzten Wintersaison im traditionsreichen Skigebiet.
Intensive Arbeit an langfristigen Zukunftskonzepten
Nachdem mit dem erfolgreichen Abschluss des Sanierungsverfahrens der Almtal Bergbahnen GmbH & Co KG ein wichtiger Meilenstein erreicht wurde, wird nun intensiv an langfristigen Zukunftskonzepten für das Skigebiet Kasberg im Almtal gearbeitet. Deshalb werden parallel zum operativen Betrieb intensive Gespräche mit potenziellen Investoren geführt. Im Zuge einer langfristigen Ausrichtung werden auch die Gemeinden ihre Anteile an neue Privateigentümer übergeben.
„Das ausgesprochene Ziel, die abgelaufene Wintersaison zu überbrücken und erfolgreich abzuschließen, wurde erreicht. Nun geht es darum den Kasberg in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Mit den verfügbaren Konzepten und Partnern werden wir unser Ziel erreichen“, blickt Geschäftsführer Friedrich Drack gemeinsam mit der Fördergenossenschaft lebenswertes Almtal und dem Tourismusverband Traunsee-Almtal optimistisch in die Zukunft.
„Gemeinsam mit Kollegen hat mein Vater das Skigebiet Kasberg einst gegründet. Viele Oberösterreicher haben am Kasberg das Skifahren erlernt und verbinden mit dem Berg unvergessliche Erinnerungen. Es war mir ein besonderes Anliegen dieses Vermächtnis meines Vaters und seiner Mitstreiter zu erhalten, das Skigebiet aus der Krise zu führen und nun die Fortführung des Skibetriebs am Kasberg langfristig abzusichern. Mit zahlreichen Helfern setzen wir uns dafür mit vollem Tatendrang ein! Derzeit arbeiten wir auch daran, die Gesellschaftsanteile der Almtalgemeinden in private Hände zu überführen… Die Fördergenossenschaft lebenswertes Almtal unterstützt uns dabei, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und sich entsprechend einzubringen.“, erklärt Friedrich Drack seine Motivation und die aktuellen Aufgaben rund um das Skigebiet Kasberg.
„Durch den Zusammenhalt einer ganzen Region wurde in der Wintersaison 2023/2024 ein positiver Abschluss für das Skigebiet Kasberg erreicht. Durch diesen Motivationsschub startete das neue Kasberg-Team mit erneuter Hilfe vieler Vereine, Betriebe, BürgerInnen und finanziellen Unterstützern mit den Vorbereitungen zur neuen Saison. Es ist wichtig, dass der Ski-Hausberg des Almtals weiterbesteht und langfristig für Schulen, Kindergärten, Vereine, Pensionisten, Skibegeisterte etc. auch im Hinblick als sozialer Treffpunkt erhalten bleibt. Nicht vergessen dürfen wir unsere Freunde aus Holland und die anderen Urlaubsgäste, die uns im letzten Jahr zum Erhalt des Schigebietes zahlreich besuchten und dadurch unterstützten. Ich sehe die Entwicklung und Fortführung des Skigebietes positiv und werde mich auch in Zukunft mit aller Kraft für unseren Berg einsetzen.“, unterstreicht auch der Bürgermeister von Grünau im Almtal, Klaus Kramesberger.
Wintersaison 2024/25 gespickt mit Highlights
Die Vorbereitungen für die anstehende Skisaison 2024/25 am Kasberg laufen auf Hochtouren. Neben den technischen Arbeiten liegt der Fokus besonders darauf, mit außergewöhnlichen Events die Gäste am Kasberg zu begeistern. Die Kasberg-Fans dürfen sich neben den neuen Events wie „Bass Mountain“ und der „Kasberg Kinderolympiade“ auch wieder auf das legendäre Ski- und Kulinarik-Event „DER KASBERG KOCHT“ freuen. Ein weiteres Highlight für Groß und Klein bildet das international bekannte Kinderskirennen „KidsXBattle“.
Saisonkarten-Vorverkauf ab September
Ab September können sich Skisportler wieder die Kasberg Saisonkarte im Vorverkauf zu einem attraktiven Preise sichern. Nähere Informationen zur Wintersaison 2024/25 können demnächst auf www.kasberg.at sowie bei den Partnerbetrieben in der Region und beim Tourismusverband Traunsee-Almtal eingeholt werden.
Ein RopeCon ® wird beim Bau des längsten Eisenbahntunnel-Projekts der Welt eingesetzt. Foto: Doppelmayr
RopeCon ® unterstützt grenzübergreifendes Tunnelbauprojekt
Die Doppelmayr Gruppe wurde für das grenzübergreifende Tunnelbauprojekt TELT (Tunnel Euralpin Lyon Turin) mit einem RopeCon System beauftragt. Ende 2025 soll das leistungsfähige System den Betrieb aufnehmen und als smarte und umweltfreundliche Lösung das Aushubmaterial der Baustelle CO 05 transportieren.
Im Rahmen des Tunnelbauprojekts TELT (Tunnel Euralpin Lyon Turin) und dessen Baustelle CO 05 hat sich ELYOT, das Konsortium bestehend aus Eiffage Génie Civil (Hauptvertragspartner), Spie Batignolles Génie Civil, Ghella und Cogeis, für den Bau eines RopeCon ® Systems entschieden. Den Auftrag werden die Materialtransport-Experten von Doppelmayr Transport Technology GmbH in Wolfurt (Österreich) umsetzen.
Der RopeCon ® wird beim Bau des längsten Eisenbahntunnel-Projekts der Welt (57,5 km) unterstützen und 1.350 t/h an Aushubmaterial über eine Distanz von ca. 850 m transportieren. ELYOT nützt den RopeCon® , um das Werk zur Vorfertigung von Tunnelsegmenten in St. Antoine zu beschicken. Damit werden die LKW-Fahrten minimiert und ein ungestörter Baustellenbetrieb ermöglicht. Der RopeCon® , das erste System dieser Art in Frankreich, wird eine öffentliche Straße, Gebäude und den Fluss Arc überspannen. ELYOT analysierte verschiedene Lösungen im Rahmen der technischen Prüfung von CO 05 und der RopeCon ® wurde dabei als die smarteste und umweltfreundlichste Lösung für die Unterstützung des TELT-Projekts definiert. Die Inbetriebnahme ist für das 4. Quartal 2025 geplant. Die Betriebsdauer beträgt fünf Jahre.
Die 25. Auflage der World Games of Mountainbiking in Saalbach Hinterglemm lieferte hockarätige Rennen bei einer starken Beteiligung. © TVB Saalbach Hinterglemm.
Erfolgreiches Jubiläum der World Games of Mountainbiking
Die 25. Auflage der World Games of Mountainbiking in Saalbach Hinterglemm ging am Sonntag nach einem Wochenende voller spannender Wettkämpfe, großartiger sportlicher Leistungen und unvergesslicher Momente erfolgreich zu Ende. Rund 800 Teilnehmer:innen aus 17 Nationen waren bei dem Jubiläumsevent am Start. In den Disziplinen Marathon, E-Marathon und der beliebten Junior Trophy wurden an dem traumhaften Eventwochenende wieder zahlreiche Sieger:innen gekürt.
Hochkarätige Rennen und packende Herausforderungen
Die diesjährigen World Games boten spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau. Die vier Marathon-Distanzen – 21, 42, 58 und die Königsdistanz mit 80 Kilometern – verlangten den Athlet:innen alles ab.
Die beiden Deutschen Daniela Höfler und Aaron Wilhelmi bewältigten als Sieger der Königsdistanz beeindruckende 80 Kilometer und 3.788 Höhenmeter in einer Zeit von 5:24:23 bzw. 4:21:58 Stunden. Bei den Damen entschied Michaela Barz-Herold das Rennen auf der kürzeren Marathon 58-Strecke und holte sich dort den Tagessieg. Bei den Männern dominierte Julian Hatzold den Marathon 58. Weitere Tagesschnellste waren Nina Gunther (42 km) und Anita Olschnegger (21 km). Bei den Herren holten sich Maxi Spahn (42 km) und Günther Flatscher (21 km) den Tagessieg in den jeweiligen Kategorien.
Starke Beteiligung beim E-Bike Marathon und der Junior Trophy
Auch der E-Bike Marathon, der dieses Jahr in seiner dritten Auflage stattfand, erfreute sich großer Beliebtheit. Auf der neuen 42 Kilometer langen Strecke mit 1.700 Höhenmetern konnten E-Biker:innen das Marathon-Feeling genießen und die Schönheit der Region erleben. Bei den Damen konnte sich Laura Gruber mit einer Zeit von 1:31:12h den Sieg sichern. Nur wenige Minuten davor entschied Louis Büttner mit einer Zeit von 1:28:09h die Kategorie der Herren für sich.
Für die jüngsten Mountainbike-Fans war die Junior Trophy am Sonntag ein besonderes Highlight. Kinder bis 13 Jahre traten in verschiedenen Altersklassen an und zeigten auf dem Rundkurs ihr Können. Die Begeisterung der Kids und die Unterstützung des Publikums sorgten für eine tolle Atmosphäre, die einmal mehr das starke Gemeinschaftsgefühl des Events unterstrich.
Ein Vierteljahrhundert Mountainbike-Geschichte
Seit 1999 haben die World Games of Mountainbiking nicht nur Sportler:innen aus aller Welt zusammengebracht, sondern sich auch zu einem wahren Fest des Mountainbikesports entwickelt. In den letzten 25 Jahren ist das Event zu einem festen Bestandteil der Mountainbike-Szene geworden und hat sich stets weiterentwickelt.
„Das Jubiläum war ein voller Erfolg und ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der World Games of Mountainbiking“, resümierte Wolfgang Breitfuß, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Saalbach Hinterglemm. „Wir freuen uns, dass wir erneut so viele Menschen für den Mountainbikesport begeistern konnten und blicken bereits mit Vorfreude auf die nächsten Jahre.“
Radeln für den guten Zweck
Wie alle Jahre wurde auch dieses Jahr wieder fleißig für einen guten Zweck in die Pedale getreten. Dieses Jahr konnte eine Spendensumme von € 10.000 zugunsten Debra – Hilfe für Schmetterlingskinder gesammelt werden.
Save the Date!
Nach dem diesjährigen Jubiläum laufen bereits die Planungen für das nächste Jahr. Die 26. World Games of Mountainbiking in Saalbach Hinterglemm finden von 4. bis 7. September 2025 statt.
V. l.: Stefan Kleinlercher (CMI), Walter Hlebanya (Präsident Vorarlberger Skiverband), Markus Kleissl (Geschäftsführer Golfclub Lech), Christian Mayerhofer (Geschäftsführer CMI) (v.l.n.r.). Foto: CongressMesseInnsbruck
13. INTERALPIN Golftrophy: Vorfreude auf die Jubiläumsausgabe 2025
Die Vorbereitungen zur INTERALPIN 2025 laufen auf Hochtouren. 2024 feiert die Weltleitmesse für alpine Technologien und Seilbahntechnik ihr 50-jähriges Jubiläum. Zur Einstimmung auf die Feierlichkeiten im Rahmen der 25. INTERALPIN 2025 trafen sich prominente Vertreter der Seilbahn- und Tourismuswirtschaft zur jährlichen INTERALPIN Golftrophy – erstmals im hochalpinen Ambiente des Golfclubs Lech mit Österreichs höchstgelegenem Abschlag auf 1.500 Meter Seehöhe.
Der letzte Augusttag zeigte sich vielversprechend: Strahlender Himmel, frisch präpariertes Green und Vorfreude auf ein Wiedersehen unter Kollegen. Kurzum: Der Golfplatz Lech in Zug präsentierte sich in einem perfekten Zustand für einen erfolgreichen Schlagabtausch beim Turnier und dem angebotenen Schnuppergolfen. Die rund 60 Teilnehmer waren nicht nur aus Westösterreich und Südtirol, sondern sogar aus Polen und Island zum sportlichen Event angereist. Der Spielmodus erfolgte traditionell nach Stableford über 18 Löcher. Über die Bruttosiege konnten sich am Ende Harald Strobl und Birgit Strobl-Wolfram freuen. Den erstmals eingeführten BERGBAHNEN „Nearest to the Pin“-Bewerb gewann Florian Moosbrugger, Aufsichtsratsvorsitzender der Lech Bergbahnen AG.
Jährlicher Networking-Treffpunkt für Branchenteilnehmer
Die Branchenteilnehmer schätzen das Side-Event zur INTERALPIN als sportlich-kompetitives Turnier und für den fachlichen Austausch in entspanntem Ambiente. „Die INTERALPIN Golftrophy bietet den Branchenpartnern die Möglichkeit, sich abseits der alle zwei Jahre stattfindenden INTERALPIN, Weltleitmesse für alpine Technologien, zu vernetzen und in sportlich-ungezwungener Atmosphäre aktuelle Entwicklungen zu besprechen und sich auszutauschen“, berichtet Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck. „Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Unterstützern und Sponsoren, der Firma Doppelmayr sowie Axess, Alps.Sens, Golfclub Lech, Bellutti, TechnoAlpin, Smart Solutions, Belvita, SunKid, Fleischhof Oberland, Tirolerin und Unterberger.“
Geselliger Ausklang mit kulinarischen Highlights
Der Golfclub Lech sorgte durch seine perfekte Organisation für eine gelungene Premiere der INTEALPIN Golftrophy am Arlberg. Bei kulinarischen Köstlichkeiten und Live-Musik ließen die Teilnehmer den Tag bis in die späten Abendstunden in Walch’s Rote Wand Gourmet Hotel ausklingen. Für den Projektleiter Stefan Kleinlercher war die 13. INTERALPIN Golftrophy somit ein voller Erfolg: „Dass sich wieder zahlreiche Teilnehmer aus der Seilbahn- und Tourismusbranche bei der 13. INTERALPIN Golftrophy beteiligt haben, zeigt, wie sehr das Event fest in der Seilbahnbranche verankert ist. Als Einstimmung auf die Jubiläumsausgabe der INTERALPIN zeigte sich die Golftrophy so als ein ganz besonderer Anlass.“ Die 25. INTERALPIN findet vom 6. bis 9. Mai 2025 statt.
Weitere Informationen unter: www.interalpin.eu und www.interalpin.tv.
Zwei Drittel der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen melden einen Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Abkühlung am Berg wird immer attraktiver. Im Bild: Zirbenwasser Hochzeiger © Daniel Zangerl
Positive Zwischenbilanz der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen
Blitzumfrage der Qualitätsinitiative des WKÖ-Fachverbands der Seilbahnen zeigt erste positive Ergebnisse, Gästezahlen auf hohem Niveau.
Zum Ende der Schulferien ziehen die Mitglieder der Qualitätsinitiative des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich eine Zwischenbilanz zur aktuellen Sommersaison. Eine aktuelle Blitzumfrage unter den Mitgliedern liefert zudem Aufschluss darüber, was eine Bergregion braucht, um im Sommer für die Urlaubsgäste besonders attraktiv zu sein.
Während Mai und Juni in vielen Teilen Österreichs eher regnerisch starteten, stabilisierte sich das Wetter im Laufe des Julis und Augusts. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wider: „Mit der aktuellen Sommersaison sind wir durchaus zufrieden“, bestätigt Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich. „Rund zwei Drittel der Mitglieder der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen berichten in einer aktuellen Blitzumfrage von einem Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr.“ Die Blitzumfrage zeigt Steigerungen von bis zu 15 Prozent bei diesen Mitgliedern. Das restliche Drittel berichtet von einem leichten Minus zwischen 5 und 10 Prozent. Die meisten Gäste kommen, wie auch in den letzten Jahren, aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden.
Abkühlung am Berg: „Coolcation“ mit Wasserangeboten in den österreichischen Alpen
Auf den Reisetrend 2024 ist Österreich gut vorbereitet: Um den heißen Temperaturen zu entfliehen, erfreuen sich kühlere Destinationen – von den Alpen bis zu nordischen Ländern – zunehmender Beliebtheit. Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen sorgen nicht nur durch die standortbedingten klimatischen Voraussetzungen für Abkühlung: Wasserspielplätze sind für nahezu alle Mitglieder ein Muss – auch in der Saison 2024, wie die Blitzumfrage zeigt. Auf diesen können Jung und Alt mit Wasserlaufbahnen experimentieren, Floß- oder Bootfahren, Balancieren üben und vieles mehr. Ergänzt werden die Angebote beispielsweise durch Kneipp-Pfade oder Schwimmmöglichkeiten im Bergsee oder im beheizten Infinity-Pool. „Urlaubsgäste wünschen sich im Sommer den Kontakt mit Wasser, egal ob am Strand oder in den Bergen“, weiß Kornel Grundner, Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. „Deshalb setzen die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen schon seit einigen Jahren auf die Weiterentwicklung von Wassererlebnissen am Berg. Damit treffen wir 2024 noch einmal mehr das Bedürfnis unserer Gäste.“
Gemeinsame Bergerlebnisse für die gesamte Familie
Der Großteil der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen ist in der Kategorie Familien-Berg ausgezeichnet. „Das Stichwort für Familien lautet Quality Time“, so Grundner. „Familien, die unsere Mitgliedsbetriebe besuchen, wünschen sich gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen zu sammeln.“ Eltern und Kinder werden deshalb zu gleichen Teilen bei der Angebotsentwicklung berücksichtigt. Neben Erlebnisspielplätzen gibt es beispielsweise Schaukelliegen, auf denen sich die Eltern ausruhen, den Kindern zusehen und gleichzeitig die Aussicht genießen können. Wichtig ist auch, dass Bewegung am Berg den Kindern Spaß machen soll.
Zu diesem Zweck gibt es auf Familien-Rundwegen Rätselstationen, Wimmelspiele, Kugelbahnen, Schnitzeljagden und mehr. Viele Mitglieder bieten auch Themenwege an, auf denen die Wissensvermittlung im Fokus steht. Hier können nicht nur Kinder etwas über die Natur lernen, sondern auch die Eltern. „Diese Angebote sind leicht zugänglich und kurzweilig“, so Grundner. „Das hat gleichzeitig den Vorteil, dass Familien bei jedem Besuch etwas Neues entdecken können.“
Positiver Ausblick auf den September und Oktober
Für den September wird oft kurzfristig, abhängig vom Wetter, gebucht. Aktuell sind die Wetterprognosen vielversprechend – nicht zuletzt deshalb blicken die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen zuversichtlich auf den weiteren Saisonverlauf. Auch wenn die Temperaturen in Richtung Herbst weniger werden, rechnen die Mitglieder bei sonnigem bzw. trocknen Wetter in den kommenden zwei Monaten mit vielen Tages- und Wochenendgästen. „Der Sommerbetrieb zieht sich für die meisten Mitglieder bis in den Oktober, für einige sogar in den November hinein. Und das zurecht: Der goldene Herbst ist der ideale Zeitpunkt für den Ausflug in die heimische Bergwelt“, schließt Grundner ab.










