Bike Trail Sonnenrast. © Kitzbühel Tourismus/Thomas Griesbeck
Die neuesten Trails im 360° Flow Trails Paradies
Ein neues Übungsgelände sowie die neuen Sonnenrast- und Streiteck-Trails vervollständigen das derzeit 25 Kilometer umfassende Biketrail-Angebot in Kitzbühel und Kirchberg.
Die Sonnenrast Trails sind Teil eines regionsübergreifenden Masterplans, der durch das LEADER-Programm und das Land Tirol unterstützt wird. Der Verein BIKE ARGE, bestehend aus der Bergbahn AG Kitzbühel, Kitzbühel Tourismus, dem Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – Brixental, der Stadtgemeinde Kitzbühel und der Gemeinde Kirchberg in Tirol, ist der Initiator des Projekts. Die Firma Allegra begleitet den Prozess.
Die Sonnenrast Trails stellen den ersten Meilenstein eines regionsübergreifenden Gesamtkonzepts dar. Gebaut wurden die MTB Family Area Streiteck und zwei neue Trails im Bereich der Sonnenrast-Sesselbahn. Am 28. Juli 2023 wurden der Sonnenrast Trail – der Haupttrail des neuen Angebots – und die MTB Family Area Streiteck offiziell eröffnet.
Das neue Bike-Angebot wird bereits stark genutzt, mit strahlenden Gesichtern und positiven Rückmeldungen von allen Seiten. Auch Kitzbühels Bürgermeister Dr. Klaus Winkler zeigte sich bei der Eröffnung beeindruckt: „Ich bin begeistert, was in so kurzer Zeit hier auf der Ehrenbachhöhe und in der Streiteckmulde entstanden ist. Die Sonnenrast Trails ergänzen das bestehende Bike-Angebot perfekt und sind ein weiterer Schritt für ein nachhaltiges Freizeitangebot für unsere Einheimischen und Gäste. Die BIKE ARGE und die beteiligten Baufirmen haben hervorragende Arbeit geleistet. Ein großer Dank gilt vor allem auch den Grundstückseigentümern und den Vertretern der Behörden für die gute Zusammenarbeit“, lobte Dr. Klaus Winkler. „Der Biketourismus hat großes Potential. Durch die Erweiterung des Bikeangebots für Familien und SportlerInnen können auch die bestehenden Liftanlagen besser ausgelastet werden“, so Dr. Klaus Winkler, Aufsichtsratsvorsitzender der Bergbahn AG Kitzbühel, abschließend.
Ziel des Vereins BIKE ARGE
Im letzten Jahr gründeten die Bergbahn Kitzbühel, Kitzbühel Tourismus und der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – Brixental gemeinsam den Verein BIKE ARGE. Dieser Verein fördert den Ausbau von Rad- und Wanderwegen, Ausflugszielen und Bike-Trails von Kirchberg bis Mittersill unter dem Markendach „Green Mountains“.
Die Sonnenrast Trails sind ein gelungenes Beispiel für den Masterplan „Sanfte Mobilität“. Dieses Projekt berücksichtigt verschiedene Bedürfnisse und schafft attraktive Lösungen zur Steuerung der Besucherströme, indem Forst- und Wanderwege getrennt werden. Die Planung und Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, einschließlich Forst, Jagd, Naturschutz, Landwirtschaft, Grundstückseigentümern, Gemeinden, Behörden und dem Land Tirol.
Die Sonnenrast Trails bieten langfristige Vorteile für alle, einschließlich Wanderern, die mit einem Liftticket der Bergbahn AG Kitzbühel die Sonnenrast Sesselbahn nutzen können, um von der Streiteckmulde auf die Ehrenbachhöhe zu gelangen.
MTB Family Area Streiteck
Die MTB Family Area Streiteck, ideal für Familien und EinsteigerInnen, befindet sich im Bereich der Talstation der Sonnenrast Sesselbahn und ist mit der Sonnenrast Sesselbahn oder zu Fuß erreichbar. Ein 100 m langes Förderband und mehrere Kinder- und Übungstrails mit einer Gesamtlänge von 1,4 km stehen zur Verfügung.
Tagungen auf 2.700 m: Modernste Technik und atemberaubender Ausblick auf die Dachstein-Bergkulisse. © Harald Steiner
Tage(n) auf höchstem Niveau
Nach einem Komplettumbau erstrahlt die Bergstation der Dachstein Gletscherbahn seit 24. Mai in neuem Glanz und sorgt mit neuen Attraktionen wie die Dachstein Himmelsleiter für atemberaubende Momente auf 2.700 m Seehöhe. Ein mit modernster Tagungstechnik ausgestatteter Seminarraum bietet nun auch eine einzigartige Möglichkeit für Seminare und Events für bis zu 55 Personen in hochalpiner Lage.
Ganz nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ ist es möglich, maßgeschneiderte Seminar-Packages zu buchen. Diese umfassen nicht nur die Berg- und Talfahrt, sondern auch die komplette Organisation des Events inklusive Seminarverpflegung und einem dreigängigen Mittagessen sowie dem Eintritt zu den Attraktionen am Dachstein. Zusätzlich besteht die Option, einen Bustransfer zur Dachstein Gletscherbahn hin und zurück zu buchen.
„Eine Tagung am Dach der Steiermark und Oberösterreichs ist zweifellos etwas ganz Besonderes. Die atemberaubende Bergkulisse regt die Kreativität an und bietet Raum für neue Perspektiven. Zusammen mit dem erstklassigen kulinarischen Service unseres Gastroteams und einem Besuch der faszinierenden Attraktionen am Dachstein wird dieser Tag nicht nur produktiv sein, sondern auch unvergessliche Eindrücke bei den Teilnehmern hinterlassen“, so Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen.
Weitere Informationen und Buchung: www.derdachstein.at
Bike and Hike – Erlebnisraum Tiroler Oberland. © Rudi Wyhlidal
Das Bike und Hike Erlebnis im Tiroler Oberland
Das obere Inntal präsentiert sich als ideales Ziel für Aktivurlauber. Mit einem breit gefächerten Angebot an Bike- und Wanderwegen zieht die Region zahlreiche Naturliebhaber, Sportbegeisterte und Erholungssuchende an. Von gemütlichen Familientouren bis hin zu anspruchsvollen Bergabenteuern bietet das Tiroler Oberland für jeden Geschmack die passende Route.
Abenteuer 3 in 1: Bewegung, Natur und Kulinarik
Bei der Kombination aus Radfahren und Wandern erlebt man die Natur aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Radfahren ermöglicht es, große Distanzen in kurzer Zeit zu überwinden, während das Wandern den Zugang zu versteckten Naturwundern zulässt, die nur zu Fuß erreichbar sind. Gut markierte Wanderwege führen durch abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an klaren Bergseen, durchduftende Wälder und hinauf zu beeindruckenden Gipfeln. Die Region bietet sowohl gemütliche Panoramawege als auch herausfordernde Bergtouren. Zwischen den Bike- und Hike-Routen laden Almen und Hütten zur Einkehr ein, wo man regionale Spezialitäten genießen und sich in gemütlicher Atmosphäre erholen kann. Diese Pausen bieten eine willkommene Gelegenheit, neue Energie zu tanken und die beeindruckende Berglandschaft in Ruhe zu genießen.
Rad- und Wanderparadies: Die perfekte Kombination
Für alle, die das Beste aus beiden Welten verbinden möchten, bietet das Tiroler Oberland spezielle Bike und Hike Routen. Diese Kombination ermöglicht es, zunächst per Fahrrad durch die idyllischen Täler zu radeln und anschließend zu Fuß die weiteren Höhenmeter zu erklimmen. Die detaillierten Routen, inklusive Wegbeschreibungen und Schwierigkeitsgraden, sind in dem Onlineportal “maps.tiroler-oberland.com“ unter dem Filter „Bike & Hike“ ersichtlich. Hier können sich Interessierte vorab informieren und die perfekte Route für ihre Ansprüche filtern und auswählen.
Geführte Bike-Touren im Tiroler Oberland
Das Aktivprogramm des Erlebnisraumes Tiroler Oberland bietet ebenso eine breite Palette an geführten Bike-Touren, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnitten sind. Einsteigertouren ermöglichen es Neulingen, die Schönheit der Region in einem entspannten Tempo zu genießen. Genusstouren richten sich an Radfahrer, die die Landschaft etwas entspannter genießen möchten. Für sportlich Ambitionierte stehen anspruchsvolle Touren bereit, die Kondition und Technik fordern. Familienfreundliche Touren bieten sichere und angenehme Strecken, die auch für Kinder geeignet sind, sodass die ganze Familie gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen kann.
Vielfältige Möglichkeiten für unvergessliche Erlebnisse
Das Tiroler Oberland bietet eine beeindruckende Vielfalt an Aktivitäten für Aktivurlauber. Ob Radfahren auf familienfreundlichen Wegen, anspruchsvolle Mountainbike-Touren oder das Erkunden der Natur auf gut markierten Wanderwegen – die Region hat für jeden etwas zu bieten. Spezielle Bike und Hike Routen eröffnen neue Perspektiven auf die einzigartige Landschaft und geführte Touren für verschiedene Ansprüche und Fähigkeiten runden das Angebot ab. Die Bike-Shops im Tiroler Oberland bieten eine breite Auswahl an Mountainbikes und weiteren Fahrrädern. Neben klassischen Modellen stehen auch hochwertige E-Bikes zur Verfügung, die besonders für anspruchsvolle Touren und steile Anstiege ideal sind. Mehr Informationen zum Rad- und Wandererlebnis sind auf der Homepage des Erlebnisraumes unter tiroler-oberland.com/ Bike-Hike ersichtlich.
Feierliche Eröffnung der neuen Panorama-Plattform "Kaiserblick": V.l. Ing. Hannes Mayer (technischer Leiter & Prokurist der Schmittenhöhebahn AG), KR Heinrich Spänger (Aufsichtsrat der Schmittenhöhebahn AG), MMMAg. Getraud Salzmann (Abgeordnete zum Nationalrat), Dr. Erich Egger (Vorstand Schmittenhöhebahn AG), Andreas Wimmreuter (Bürgermeister Zell am See), Franz Hörl (Abgeordneter zum Nationalrat & Seilbahnsprecher), Arch. DI Andreas Schmid (Architekturbüro Schmid + Schmid). Foto: nikolaus faistauer photography
Panorama-Plattform „Kaiserblick“ feierlich eröffnet
Die Schmittenhöhe in Zell am See feierte am Samstag, den 27. Juli die Eröffnung der neuen Panorama-Plattform „Kaiserblick“, die den Gästen ab sofort einzigartige Aus- und Tiefblicke auf 2.000 m Seehöhe ermöglicht.
Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG, ist stolz: „Die Panorama-Plattform mit Glasboden und ihr zugehöriger 20 Meter langer Steg an der Südseite der Bergstation, ist eine neue, spektakuläre Ergänzung unserer Attraktionen. Sie bietet Besucherinnen und Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes neue Perspektiven auf die beeindruckende Bergwelt rund um die Schmittenhöhe und den Zeller See und ist gleichzeitig ein perfekter Fotopoint für Gäste und Einheimische.“ Beim Eröffnungsevent mit anschließendem Frühschoppen waren u.a. dabei: Andreas Wimmreuter (Bürgermeister Zell am See), MMMag. Gertraud Salzmann (Abgeordnete zum Nationalrat), Christoph Bründl (Obmann TV Kaprun), Franz Hörl (Abgeordneter zum Nationalrat, Seilbahnsprecher), KR Heinrich Spängler (Bankhaus Carl Spängler), Bartl Gensbichler (Präsident des Salzburger Landesskiverband) uvm.
Ein architektonisches Meisterwerk: Panorama-Plattform mit Sky Walk
Seit der Zeller Hausberg vor fast 100 Jahren durch die Schmittenhöhebahn erschlossen wurde, kommen Wander:innen, Naturliebhaber:innen, Skifahrer:innen und Sonnenanbeter:innen auf komfortablem Wege in den Genuss des atemberaubenden Panoramas. Um diese Aussicht nun noch besser erlebbar zu machen, erweiterte die Schmittenhöhebahn AG, bekannt für innovative Projekte und höchste Qualitätsstandards, mit der neuen Aussichtsplattform „Kaiserblick“, ihr Angebot mit einem spektakulären Bauwerk: Ein teils mit Glasboden versehener Steg ragt 50 Meter über die Südseite der Bergkante hinaus und bietet am Ende eine großzügige Plattform mit Fernrohren, Viscopes und einem Fotopoint für die perfekten Erinnerungsbilder. Besonders beeindruckend ist die Aussicht auf die mehr als 30 Dreitausender der Region, sowie der Ausblick auf den tief unter dem Steg liegenden Zeller See.
Der „Kaiserblick“ ist namentlich Franz Joseph I. gewidmet und erinnert an die historischen Besuche von ihm und Kaiserin Elisabeth. Der Kaiser selbst übernachtete 1893 im Gipfelhaus, während Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sisi, bereits 1885 die Schmittenhöhe noch vor Tagesanbruch bestieg, um den Sonnenaufgang zu erleben. Zu Ehren dieser kaiserlichen Aufenthalte wurde schon 1904/05 die Elisabeth-Kapelle errichtet, die Ziel- und Ausgangspunkt des Sisi-Rundweges ist und sich direkt neben dem Berghotel und der neuen Panorama-Plattform befindet.
Bei der Architektur-Ausschreibung 2011 setzten sich die Architekten Elisabeth und Andreas Schmid durch und wurden schließlich mit der Neugestaltung der Bergstation beauftragt. Die Aussichtsplattform Kaiserblick stellte dabei die dritte und besonders herausfordernde Bauetappe dar. Ziel dieses Projekts war es, den Besuchern der Schmittenhöhe ganzjährig ein spektakuläres Erlebnis zu bieten: einen 270-Grad-Rundblick auf die beeindruckende Bergwelt sowie hinunter auf die Bergstadt und den Zeller See.
Für Gestaltung und Konstruktion des Steges wurden geschwungene Formen einer Schalenbauweise gewählt, ähnlich einem Schiffsrumpf, um den Gästen auf der Gipfelebene großzügige und sichere Bewegungsfreiheit zu bieten. Gleichzeitig sorgt die stromlinienförmige und elegante Formgebung des Steges für ein unaufdringliches und reduziertes Erscheinungsbild. Insgesamt soll die gewählte Gestaltung und Konstruktion des Steges sich harmonisch in die bauliche und natürliche Umgebung einfügen. Andreas Schmid betont: „Zurückhaltung und Eleganz und dabei trotzdem ein imposantes Erlebnis zu bieten – das war das Ziel.“
Festlicher Eröffnungsakt und musikalische Untermalung
Der Eröffnungstag begann um 11:00 Uhr mit einer stimmungsvollen Auffahrt. Nach einem Aperitif und Canapés begrüßte Schmitten-Vorstand Dr. Erich Egger die rund 180 Gäste und gab einen Einblick in die Geschichte des Berges. Beim anschließenden offizielle Eröffnungsakt wurde die Plattform durch das symbolische Durchschneiden des Bandes eingeweiht. Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher die neue Plattform besichtigen, die beeindruckende Aussicht genießen und die Gelegenheit nutzen, ein Foto mit „Kaiser Franz Josef I“ zu machen.
Die längste Zirbenbank der Welt mit Blick in das Inntal und ins Voldertal. ©hall-wattens.at
Längste Zirbenbank der Welt mit Blick in zwei Täler in den Tiroler Alpen
Stolze 55 Meter misst die längste Zirbenbank der Welt – die neue, verspielte und gleichzeitig imposante Sitzgelegenheit thront am Gipfel des Schartenkogel in der Ferienregion Hall-Wattens und gewährt aufgrund der geschickten Platzierung Blicke in beide Richtungen, also ins Inntal und ins Voldertal.
Die nunmehr längste Zirbenbank der Welt bietet Platz für bis zu 100 Personen. Auf 2.311 Metern Seehöhe lässt sich auf der Bank ein feines Picknick und die Aussicht genießen.
Errichtet wurde die Bank von der Speckbacher Schützenkompanie Tulfes. „Viele fleißige und kreative Kameraden haben Hand angelegt, um die längste Zirbenbank der Welt Wirklichkeit werden zu lassen“, berichtet der Tulfer Schützen-Obmann Manfred Arnold. Ein abwechslungsreicher Rundwanderweg von der Bergstation der Glungezerbahn führt nach 2,2 km zur längsten Zirbenbank der Welt am Schartenkogel und nach weiteren 2,4 km über den idyllischen Zirbensee wieder retour. 300 Höhenmeter müssen dafür überwunden werden. Nach bereits einer Stunde Wandern erreicht man die spektakuläre Aussicht am Schartenkogel-Gipfel. Dort wartet die neue, längste Zirbenbank der Welt auf die Wanderer und bietet besondere Panoramablicke auf das Inntal, das Karwendelgebirge, das Voldertal und die Tuxer Alpen.
Der Glungezer besitzt einen der größten Zirbenbestände in ganz Europa, ebenso wie den ältesten Baum Tirols. Dieser ist ebenfalls eine Zirbe mit über 750 Jahren. Bewusst wurde die Bank aus dem beliebten Zirbenholz hergestellt. Der Zirbe und ihren ätherischen Ölen werden heilende Wirkung und auch die Beruhigung des Herzschlages nachgesagt. Somit ist die neue Zirbenbank der perfekte Ort für eine erholsame Pause.
Weitere Informationen zur Ferienregion Hall-Wattens unter www.hall-wattens.at und zur Glungezerbahn unter www.glungezerbahn.at
Metro Alpin Saas-Fee/Schweiz. Foto: Saastal Bergbahnen AG/Nicolas Bodenmüller
Modernisierung von zwei Seilbahnen in Saas-Fee
Garaventa hat im Juni zwei bedeutende Projekte in Saas-Fee abgeschlossen: die Standseilbahn Metro Alpin und die Gondelbahn Hannig. Beides sind Modernisierungen, die sowohl technische als auch logistische Herausforderungen beinhalteten. Sie verbessern insbesondere den Fahrkomfort und die Zugänglichkeit der Ausflugsziele Allalin und Hannig.
Umbau der Metro Alpin: Neue Fahrzeuge für die höchste unterirdische Standseilbahn
Die Metro Alpin, die höchstgelegene unterirdische Standseilbahn der Welt, verbindet den Felskinn mit dem Gletscher- und Sommerskizentrum Mittelallalin auf 3500 m.ü.M. Ursprünglich 1984 von der Firma Von Roll gebaut, wurden die Fahrzeuge der Standseilbahn anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums durch neue, hochmoderne Fahrzeuge von Carvatech ersetzt. Die neuen Wagen bieten den Fahrgästen einen höheren Komfort mit grösserem Platzangebot. Zusätzlich erlauben die neuen Bahnsteigtüren ein Warten auf dem Bahnsteig und somit schnelleres Einsteigen. Die elektrische Steuerung wurde von Frey Stans ebenfalls komplett erneuert.
Der Umbau stellte aufgrund der geografischen Lage und des engen Zeitplans eine Herausforderung dar. Die präzise Logistik und Planung waren entscheidend für den Transport der neuen Fahrzeuge und Materialien an ihren Bestimmungsort im Tunnel auf knapp 2‘980 m ü. M. Die Anlieferung musste mit Spezialtiefgängeranhänger durch das autofreie Saas-Fee erfolgen. Anschliessend wurden die Fahrzeuge mittels der Felskinnbahn (Pendelbahn) nach oben transportiert und durch den engen Zugangsstollen an ihren Bestimmungsort gebracht. Der Umbau konnte innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen und der öffentliche Betrieb termingerecht aufgenommen werden.
Neugestaltung der Hannigbahn: Ein neues Kapitel für ein historisches Ausflugsziel
Die Hannigbahn, erstmals 1969 in Betrieb genommen und seither fester Bestandteil im Gesamtangebot der Destination Saas-Fee, wurde durch einen umfassenden Neubau ersetzt. Seit der Skibetrieb am Hannigberg 1992 eingestellt wurde, bleibt der Berg ein beliebtes Ziel für Wanderer, Schlittler und Velofahrer. Als die Konzession für die bestehende Anlage, die letzte Giovanola-Bahn in der Schweiz, im April 2023 auslief und keine Betriebsverlängerung mehr genehmigt wurde, entschied man sich für eine umfassende Neugestaltung und den Bau einer neuen Bahn.
Die neuen, modernen 10er-Gondeln von CWA erfüllen hohe Ansprüche an den Fahrkomfort und ermöglichen einen problemlosen Transport von Freizeitgeräten wie Schlitten und Bikes. Die Gondeln sind barrierefrei gestaltet, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Familien mit Kinderwagen eine einfache Nutzung zu ermöglichen. Die Modernisierung der Hannigbahn stellt sicher, dass der Hannigberg auch in Zukunft für ein breites Publikum ganzjährig zugänglich bleibt.
95-FUL Felskinn–Mittelallalin (Metro Alpin), Saas-Fee, Schweiz
Schräge Länge: 1‘447 m
Höhenunterschied: 464 m
Förderleistung: 1‘240 pph
Fahrgeschwindigkeit: 10 m/s
10-MGD Saas-Fee–Hannig, Saas-Fee, Schweiz
Schräge Länge: 1‘104 m
Höhenunterschied: 515 m
Förderleistung: 800 p/h
Fahrgeschwindigkeit: 5 m/s
Vom Wohnmobil direkt in die Berge: Ab sofort in Hinterstoder und Wurzeralm möglich. Der Bürgermeister von Spital am Pyhrn, Aegidius Exenberger (links im Bild), Corinna Polz, GF Tourismusverband Pyhrn-Priel und der Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG, Rainer Rohregger (rechts im Bild), begrüßen die Familie Lackinger, begeisterte Wohnmobilisten. ©hiwu
Seilbahnen Hinterstoder und Wurzeralm: Vom Wohnmobil in die Berge
Campen liegt im Trend: Viele Junge und Junggebliebene erkunden mit ihrem Wohnmobil oder Campingbus die Welt. Immer mehr entdecken dabei nicht nur die Ferne, sondern die Schönheit ihrer Heimat. Aus diesem Grund bieten die Bergbahnen Hinterstoder und Wurzeralm ab sofort Stellplätze für Wohnmobile, um die herrliche heimische Bergwelt zu erkunden, an.
„Wir orientieren uns an den Bedürfnissen unserer Gäste und versuchen, hier ein innovatives Angebot zu bieten. Die Stellplätze befinden sich direkt bei der Talstation der Seilbahnen. So können die Berge direkt von der Tür des Wohnmobils aus erkundet werden“, so Rainer Rohregger, Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG.
„Das Angebot der Seilbahnen trifft voll ins Schwarze, denn Camping als Urlaubsform bzw. Unterkunftsart erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die meisten Camper suchen naturnahe und ruhige Campingplätze und begegnen der Umwelt mit entsprechendem Respekt. Wir freuen uns, mit den Stellplätzen bei den Talstationen ein weiteres, legales Campingangebot in der Region anbieten zu können. Damit kommen wir nicht nur den Bedürfnissen unserer Gäste nach, sondern mindern auch das Konfliktpotenzial mit z.B. Grundeigentümern, Jägerschaft oder Landwirtschaft – Stichwort „Wild Camping“. Dies steigert sowohl den Erholungswert für die Gäste als auch die Tourismusgesinnung in der Region. Campingurlaub ist darüber hinaus entgegen der vielfach verbreiteten Meinung längst nicht mehr als „Low-Budget-Urlaub“ einzustufen. Denn investiert wird nicht nur in die Wohnwägen und -mobile selbst, auch beim Urlaub vor Ort wird nicht gespart,“ so Corinna Polz, GF Tourismusverband Pyhrn-Priel
Angebot für Sommer und Winter
Mit den Stellplätzen in den Skigebieten Hinterstoder und Wurzeralm können Camper künftig im Sommer und im Winter attraktive Stellplätze direkt am Fuß der Berge vorfinden und buchen. Viele Wintercamper nutzen bereits die Möglichkeit, ihre Wohnmobile in der unmittelbaren Nähe der Seilbahn parken zu können.
Stellplätze online buchen
Buchung und Bezahlung der Stellplätze sind mit nur wenigen Klicks online möglich. Dafür ist die Kennzeichennummer des Fahrzeuges einzugeben. Ein Stellplatz kostet 10 Euro für 24 Stunden (11 bis 11 Uhr), auch mehrere Tage können gebucht werden. Pro Person über 16 Jahren ist zusätzlich eine Ortstaxe von 3 Euro zu bezahlen. Das Abstellen der Wohnmobile und Campingbusse ist ausschließlich auf den dafür markierten Flächen erlaubt. Die Stellplätze befinden sich auf den Parkplätzen neben den Talstationen der Seilbahnen in Hinterstoder und Wurzeralm. Auf diesen befinden sich auch Toilettenanlagen, die genutzt werden können. Buchungen hier:
Die sechs Gschnitztaler Hütten laden zum Besuch. Foto: TV Wipptal
Ein neuer „Star“ im Wipptal – Der Gschnitztaler Hüttenstern
Die neu ausgearbeitete Hüttentour im Wipptal bietet Wanderliebhabern ein ganz besonderes Erlebnis.
In diesem Sommer präsentiert der Tourismusverband Wipptal ein innovatives Konzept des Hüttenwanderns. Im Bergsteigerdorf Gschnitztal erweitert sich das traditionelle Hüttenwandern um eine weitere Möglichkeit: Gäste können in einem sternförmigen Muster von einer Unterkunft im Tal aus täglich eine andere Hütte erkunden.
Der „Gschnitztaler Hüttenstern“ – Die perfekte Ergänzung für ein Bergsteigerdorf des Österreichischen Alpenvereins
Der „Gschnitztaler Hüttenstern“ bereichert das Bergsteigerdorf Gschnitztal auf ideale Weise. Die Sternform der Route verbindet nicht nur die Hütten miteinander, sondern ermöglicht auch die Erkundung von einzigartigen Landschaften. Ein besonderer Höhepunkt ist der Blaser, der als der blumenreichste Berg in Tirol bekannt ist. Dabei wird deutlich, dass die Bezeichnung „Bergsteigerdorf“ nicht nur Hochalpinisten anspricht. Dieses neue Angebot bietet auch Hobbywanderern die Möglichkeit, die Natur in einem angemessenen Tempo zu genießen.
Punktesystem für mehr Motivation mit der App SummitLynx oder mit Stempelpass
Die Zusammenarbeit mit der SummitLynx-App bietet Wanderern eine spannende Möglichkeit, die sechs Gschnitztaler Hütten zu erkunden und sich dabei ein online Wanderabzeichen zu erwandern. Durch das Sammeln von Punkten bei jeder erreichten Hütte können Wanderer das virtuelle Abzeichen für das Absolvieren des „Gschnitztaler Hüttensterns“ erhalten. Alternativ kann dafür auch der übliche Stempelpass vom Wipptaler Wanderriesen verwendet werden. Mit dieser Funktion wird das Gschnitztal als attraktives Wanderziel für Abenteurer und Naturliebhaber noch bekannter gemacht.
Mehr Informationen über den Gschnitztaler Hüttenstern gibt es auf: www.wipptal.at
Das Paznaun bietet facettenreiche Angebote zum Wandern, Biken und Klettern. © TVB Paznaun - Ischgl
Veranstaltungsreihe „Golden Summits“ verlängert erlebnisreichen Aktivherbst im Paznaun
Ein Himmel voller Gleitschirme, olympiareife Käsespezialitäten oder WM-Medaillen für jedermann – Paznaun-Gäste erleben im Rahmen der Golden Summits von 31. August bis 13. Oktober 2024 einen verlängerten Aktivherbst mit spannenden Sportevents zum Mitmachen und Staunen, facettenreichen Angeboten zum Wandern, Biken oder Klettern sowie ganz besonderen kulinarischen und kulturellen Events.
Im Herbst lockt die Veranstaltungsreihe Golden Summits mit zahlreichen kulturellen, sportlichen und kulinarischen Highlights in die Orte Galtür, Ischgl, Kappl und See. Auf dem Programm vom 31. August bis 13. Oktober: Die herbstliche Paznauner Bergwelt in all ihren Facetten erkunden, Neues ausprobieren und – genießen. Zu den anspruchsvollen sportlichen Events zählen die E-Bike WM für Jedermann in Ischgl vom 5. bis 7. September oder das Hike & Fly Event Wanderbird-Trophy sowie der Staffel-Triathlon „Geigerman“ mit Trailrunning, Paragleiten und Mountainbiken vom 4. bis 6. Oktober in Kappl und See. Aktivurlauber entdecken bei geführten Wanderungen oder mit sportlichen Bike & Hike-Angeboten versteckte Naturjuwele und erkunden die abwechslungsreiche Paznauner Bergwelt. Gourmets erwandern sich Hochgenuss auf Paznauner Almhütten, lassen sich am 28. September in Galtür die prämierten Produkte der 30. Internationalen Almkäseolympiade schmecken oder verkosten am 31. August beim Paznauner Markttag in Ischgl regionale Köstlichkeiten. Kulturell stehen am 27. September die Schlagernacht mit Live-Konzerten der Schlagerstars Francine Jordi und Marc Pircher in See, vom 3. bis 6. Oktober bei den „2. Ischgl Classics“ 17 Klassikkonzerte in vier Tagen und farbenprächtige Almabtriebe auf dem Programm. Alle Infos zu den Veranstaltungen, Termine und Buchung: www.goldensummits.at
Terminkalender Golden Summits 2024
- August: Paznauner Markttag in Ischgl
- September: Hüttenfest Larein Alpe mit Daniel Kurz und Kai Lindner
- – 07. September: E-Bike WM für Jedermann in Ischgl
- – 11. September: Transalpine Run – Etappe 3 bis 5 in Ischgl
- – 15. September: Boulder x Mountainbike in Galtür
- September: Schlagernacht mit Marc Pircher und Francine Jordi in See
- September: 30. Internationale Almkäseolympiade in Galtür
- September: Sunny Mountain Herbstfest in Kappl
- – 06. Oktober: Ischgl Classics mit Musikschwerpunkt Gioachino Rossini in Ischgl
- – 06. Oktober: Staffel-Triathlon Geigerman und Wanderbird in Kappl und See
Weitere Informationen unter www.goldensummits.at.










