Auch in der Wintersaison 2024/25 setzt die Tirol Werbung auf die Botschaft „Immer für dich da.“ © Tirol Werbung / Andreas Jakwerth

Winterkampagne der Tirol Werbung: „Immer für Dich da.“

Auch in der aktuellen Winterkampagne setzt die Tirol Werbung auf den vertrauten Slogan „Immer für dich da.“. Im Fokus der Maßnahmen stehen die Beziehungen zwischen Gastgeberfamilien und ihren Gästen, die von familiärer Atmosphäre, besonderen Erlebnissen und authentischem Feedback geprägt sind. Die Kampagne läuft auf acht europäischen Märkten.

In Tirol sind 92 Prozent der Tourismusbetriebe familiengeführt, was einen Spitzenwert im internationalen Vergleich darstellt. „Diese Familienbetriebe spielen eine zentrale Rolle, da sie mit ihrer langjährigen Tradition und persönlichen Hingabe die authentische Tiroler Gastfreundschaft leben. In Gästebefragungen wird dies immer wieder hervorgehoben“, sagt Patricio Hetfleisch, Marketingleiter der Tirol Werbung. „Gerade in unsicheren Zeiten sehnen sich Menschen nach Vertrautheit und Geborgenheit. Genau das strahlen die familiengeführten Betriebe in Tirol aus und diese Botschaft bringen wir in der Kampagne mit unterschiedlichen Geschichten zum Ausdruck“, fügt Hetfleisch hinzu.

Im Zentrum der Winterkampagne stehen ein Imagespot und verschiedene Kurzvideos, welche die enge Verbindung der Tiroler Gastgeberinnen und Gastgeber mit ihren Gästen zeigt. Im Imagespot verkörpert, wie schon im Vorjahr, Teddybär „Pauli“ diese Verbundenheit. Als Testimonial der Kampagne, das auf zahlreichen Werbemotiven präsent ist, steht „Pauli“ für die Botschaft „Immer für dich da.“ und soll vorrangig die Zielgruppe der „erholungssuchenden Familien“ ansprechen.

Teddybär „Pauli“ spielt außerdem eine Gastrolle im Familienfilm „De Club van Sinterklaas: Het Grote Sneeuwavontuur“ (deutsch: „Der Club von Sinterklaas: Das große Schneeabenteuer“), der zu einem großen Teil am Achensee gedreht wurde und in Kinos in den Niederlanden und Belgien zu sehen ist. Um die Verbindung mit der Winterkampagne zu verdeutlichen, wird der Imagespot mit „Pauli“ jeweils direkt vor Filmbeginn gezeigt.

Gäste schildern prägende Erlebnisse

Teil der Winterkampagne ist außerdem ein Kurzvideo, in dem junge Menschen ihre prägenden Erlebnisse beim Varianten-Skifahren schildern – einschließlich herausfordernder Situationen, die sie dank der professionellen Unterstützung des begleitenden Skiguides meistern konnten. Die Guides vermitteln dabei nicht nur technisches Know-how, sondern ermöglichen auch den Zugang zu unberührten Landschaften und informieren zum Thema Sicherheit.

Wie Betriebe auf Bewertungen reagieren

Abgerundet wird die Winterkampagne mit kurzen Videoporträts von Tiroler Gastgeberinnen und Gastgebern, die vor der Kamera mit Onlinebewertungen zu ihren Betrieben konfrontiert werden. Die Produktion, die vollständig von der Tirol Werbung entwickelt und mit ausgewählten Partnern aus der Tiroler Filmwirtschaft umgesetzt wurde, bietet dabei authentische Einblicke. Sie zeigt, wie Gastgeberinnen und Gastgeber aus der Hotellerie, Gastronomie und Wintersportbranche auf Gästebewertungen reagieren und das Gästefeedback in den Betrieben aufgenommen und genutzt wird.

Ausspielung der Winterkampagne auf acht Märkten

Die Winterkampagne ist im September 2024 angelaufen und fokussiert auf die Kernmärkte der Tirol Werbung: Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Niederlande. Zusätzlich wird die Kampagne in Belgien, Tschechien, Polen und Dänemark ausgespielt. Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich online, über Social Media und in Printmedien. Auch die Tiroler Tourismusverbände haben erneut die Möglichkeit, sich aktiv an den Werbemaßnahmen zu beteiligen.

Den Auftakt zur aktuellen Winterkommunikation bildete die Kampagne zur Snow Card Tirol. Zeitgleich und ebenfalls ergänzend zur Winterkampagne der Tirol Werbung starteten auch die Maßnahmen im Zuge der Kooperation mit den 5 Tiroler Gletschern, die heuer dank der ergiebigen Schneefälle im September bereits früh in die Skisaison starten konnten.

 

 

 

Zogen Bilanz über den aktuellen Sommer und blickten auf die kommende Wintersaison: Landesrat Mario Gerber, Tirol Werbung-Geschäftsführerin Karin Seiler und Wirtschaftskammer-Spartenobmann Alois Rainer (v.l.) © Tirol Werbung / Franz Oss

Stabiles Ergebnis für Tirols Sommer

Mit einem kleinen Rückgang bei den Nächtigungen und einem leichten Plus bei den Gästeankünften bilanziert Tirols Tourismus nach fünf von sechs Monaten der aktuellen Sommersaison. Annähernd stabil ist nach einer ersten Berechnung des MCI Tourismus auch die Wertschöpfung. Der kommenden Wintersaison, die am 1. November beginnt, blickt die Branche zuversichtlich entgegen.

Die aktuelle Sommersaison, die mit 31. Oktober zu Ende geht, war für Tirols Tourismus keine einfache. Durchwachsene Wetterperioden wie zuletzt im September führen in der Zwischenbilanz zu einem leichten Rückgang bei den Nächtigungen. Die Auswertung der Monate Mai bis September, die im Schnitt rund 90 Prozent der Sommernächtigungen repräsentieren, zeigt 20,3 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem kleinen Minus von 0,9 Prozent. Ganz leicht gewachsen ist hingegen die Zahl der Gäste – um 0,3 Prozent auf 5,7 Millionen. Gleich geblieben ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer, sie beträgt weiterhin 3,6 Tage.

„Wir hatten im Vorjahr eine starke Nachfrage und das beste Sommerergebnis seit 1992. Daher sind wir zufrieden, diese sehr gute Bilanz in diesem Sommer annähernd halten zu können“, resümiert Tourismuslandesrat Mario Gerber. Zudem sei der Fokus auf rein quantitative Kennzahlen ohnehin zu wenig. Entscheidend sei die wirtschaftliche Entwicklung. Eine erste Berechnung des MCI Tourismus zeigt, dass die Wertschöpfung für die heurige Sommersaison 2,4 Milliarden Euro beträgt. Unter Berücksichtigung der Inflation bedeutet dies einen minimalen Rückgang von 0,1 Prozent, der damit geringer ausfällt als jener bei den Nächtigungen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im saisonalen Tourismusbarometer wider, einer repräsentativen Befragung unter Tiroler Unterkunftsbetrieben. Darin zeigen sich 57 Prozent der Betriebe mit dem wirtschaftlichen Erfolg der abgelaufenen Sommersaison zufrieden, 24 Prozent sogar sehr zufrieden. „Angesichts der nicht einfachen Rahmenbedingungen ist es beachtlich und erfreulich, wie stabil sich Tirols Tourismus präsentiert. Die Branche trägt sowohl wirtschaftlich als auch in puncto Freizeitmöglichkeiten und Infrastruktur maßgeblich zu Wohlstand und Qualität in unserem Land bei“, so Gerber.

Leichte Rückgänge auf Nahmärkten

Bei den Märkten sind es vor allem die Nahmärkte Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande, die ein kleines Nächtigungsminus aufweisen. „Der Rückgang aus den Nahmärkten resultiert insbesondere daraus, dass diese am sensibelsten und kurzfristigsten auf das Wetter reagieren und auch reagieren können“, erläutert Karin Seiler. „Aufgrund der Wichtigkeit dieser Märkte mit 80 Prozent Nächtigungsanteil beeinflusst dies selbstverständlich auch das Gesamtergebnis.“ Konkret sind die Übernachtungen deutscher Gäste um 1,4 Prozent auf 11,7 Millionen zurückgegangen, aus dem Heimmarkt Österreich gab es ein Minus von 2,7 Prozent auf 2,0 Millionen, aus den Niederlanden eines von 1,5 Prozent auf 1,6 Millionen und aus der Schweiz eines von 0,3 Prozent auf 1,0 Millionen Nächtigungen. Am stärksten gewachsen sind die Fernmärkte, wenngleich auf niedrigem Niveau: Aus den USA gab es bei den Nächtigungen ein Plus von 9,9 Prozent auf 200.000 und aus China von 159 Prozent auf 60.000 Nächtigungen.  Bei den Unterkünften sind Ferienwohnungen (+0,5%), die Vier- und Fünfstern-Hotellerie (+1,1%) sowie Campingplätze (+1,9%) die Nächtigungsgewinner.

Kurzfristigkeit bleibt Herausforderung für Betriebe

Für die Betriebe sei die aktuelle Sommersaison durchaus herausfordernd, berichtet Alois Rainer, Spartenobmann Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol: „Die weiterhin wachsende Kurzfristigkeit der Buchungen und Stornierungen machen uns zu schaffen. Gäste buchen an mehreren Orten gleichzeitig und fahren dann dorthin, wo das Wetter am besten ist. Das erschwert die Planung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Ressourcen massiv.“ Zudem wirken sich auch die gestiegenen Kosten bei Wareneinsatz, Energie und Löhnen weiterhin aus. „Die lassen sich nicht immer vollständig auf die Preise umlegen. Damit bleibt unterm Strich teilweise zu wenig übrig“, so Rainer. Es sei jedenfalls eine Gratwanderung, die Balance zwischen notwendigen Preisanpassungen und der Zahlungsbereitschaft der Gäste zu finden.

Gute Buchungslage für den Winter

Was die Nachfrage für die kommende Wintersaison betrifft, ist die Branche zuversichtlich. „Laut Tourismusbarometer haben 76 Prozent der Betriebe eine gleich gute oder sogar bessere Buchungslage als im Vorjahr um diese Zeit“, erläutert Landesrat Gerber. Insbesondere bei deutschen Gästen steht der Winterurlaub in Tirol hoch im Kurs: 85 Prozent der Betriebe registrieren aus dem wichtigsten Quellmarkt des Tiroler Tourismus eine gleich gute oder sogar bessere Buchungslage.

Diese Einschätzung deckt sich auch mit dem Preis- und Buchungsmonitoring der Tirol Werbung, mit dem sich die Nachfrage tagesgenau prognostizieren lässt. Die Vorschau zeigt großteils eine ähnliche Auslastung wie im vergangenen Winter. „Weihnachten und Neujahr sind aktuell mit Abstand am besten gebucht, im wichtigsten Monat Februar liegt die Nachfrage derzeit noch etwas unter dem Vorjahr“, berichtet Karin Seiler.

In puncto wirtschaftlicher Erwartungen rechnen die Betriebe mit einem guten Winter: 57 Prozent gehen davon aus, das Ergebnis vom Vorjahr halten zu können. 25 Prozent erwarten ein Umsatzplus, lediglich 16 Prozent rechnen mit Einbußen bei den Umsätzen.

Auch Spartenobmann Rainer blickt grundsätzlich zuversichtlich Richtung Winter. Neben der Ertragssituation bleibe allerdings das Thema Fachkräfte ein Dauerbrenner. „Aktuell hat sich die Situation etwas entschärft, es fehlen jedoch noch immer zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Neben der Employer Branding Kampagne der Lebensraum Tirol Gruppe setzt die Wirtschaftskammer auf die Initiative Bist Happy. „Damit können Betriebe die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym messen. Motivierte Beschäftigte bleiben nicht nur selbst gerne im Betrieb, sondern sind auch die beste Werbung, um neue Kräfte zu gewinnen“, so Rainer.

Die Tirol Werbung investiert rund 7,3 Millionen Euro in die Kommunikationsmaßnahmen für den kommenden Winter und ist unter anderem mit einer Werbekampagne auf acht europäischen Märkten präsent.

Gäste bewerten Tirol insbesondere bei Nachhaltigkeit positiv

Die hohe Anziehungskraft des Urlaubslandes Tirol unterstreicht auch eine aktuelle Auswertung der Tirol Werbung, für die mittels Künstlicher Intelligenz mehr als 30.000 Gästebewertungen auf Onlineplattformen analysiert wurden. 85 Prozent davon waren positiv, 13 Prozent negativ und zwei Prozent neutral. Besonders positiv fällt die Einschätzung der Gäste im Bereich Nachhaltigkeit aus: Bezogen auf dieses Thema sind gleich 92 Prozent der Bewertungen positiv. Besonders häufig nennen Gäste dabei die Regionalität bzw. regionale Produkte als Pluspunkte.

Laut P8-Umfrage ist und bleibt Wintersport für viele Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz ein fixer Bestandteil ihres Lebens. © iStock

P8-Studie zeigt hohe Akzeptanz bei Ticketpreisen

Markus Bischof, Geschäftsführer von P8 Marketing GmbH, kommentiert: „Unsere Analyse belegt, dass Wintersport für viele Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz fixer Bestandteil ihres Lebens ist. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten ist es bemerkenswert, wie ungebrochen die Nachfrage nach Skifahren ist. Davon profitieren die Bergbahnen und somit die gesamte Tourismusbranche in herausfordernden Zeiten unmittelbar.“

Großes Verständnis für Ticketpreise

Während in der Öffentlichkeit – meist im Oktober – regelmäßig über die Preisgestaltung der Bergbahnen diskutiert wird, zeichnet die P8-Studie ein anderes Bild: Die meisten Skifahrer suchen nicht das günstigste Ticket, sondern eines, das dem Erlebnis gerecht wird. Tagestickets zwischen 60 und 70 Euro werden von den Gästen als absolut fair bewertet. Walter Schertler, Professor für strategisches Management und Beirat von P8 hierzu: „Wir erleben jährlich eine breite mediale Diskussion darüber, inwieweit die ’neuen‘ Kartenpreise gerechtfertigt sind bzw. diese vom Kunden akzeptiert werden. Die P8 Studie zeigt uns, dass diese Diskussion ’scheinbar‘ ohne den ‚relevanten‘ Kunden geführt wird. Das Verständnis wie auch die Akzeptanz für die aktuelle Preisgestaltung ist beim Kunden gegeben. Die Herausforderung besteht darin, den Gästen ein Erlebnis zu bieten, das den geforderten Preis rechtfertigt bzw. darüber hinaus ihre Erwartungen übertrifft.“

Interessant ist aber, dass mit Blick auf die kommende Wintersaison eine Erhöhung des Ticketpreises über 75 Euro die Nachfrage deutlich sinken lässt, während Preise unter 50 Euro keine signifikante Nachfrage-Steigerung erzielen.

Skifahren ist ein gemeinschaftliches Erlebnis, Wetter und Naturerlebnis sind die Treiber

Die Studie offenbart zudem den sozialen Aspekt des Skifahrens, welcher oft unterschätzt wird. Für viele Gäste ist der Tag auf der Piste nicht nur ein sportliches, sondern vor allem ein gemeinschaftliches Erlebnis. Ob mit der Familie, Freunden oder dem Partner – für die Mehrheit der Befragten steht das Zusammensein im Vordergrund. Nur 7 % der Befragten sagen, dass sie am liebsten alleine Skifahren.

Zentraler Faktor für die Planung eines Skitages ist das Wetter. Für 27 % in Österreich und 37 % in der Schweiz entscheidet der blaue Himmel, ob sie Skifahren gehen oder nicht. Für ebenfalls gut ein Drittel steht das Naturerlebnis beim Skifahren im Mittelpunkt. Der Adrenalinkick beim Skifahren stellt nur für 10 % der Schifahrer ein entscheidendes Auswahlkriterium dar. Den größten Unterschied zwischen den drei Ländern gibt es beim Thema Kilometersammeln – das liegt vor allem den Österreichern mit 18 % besonders am Herzen.

Skifahrer sind „semi-loyal“, nehmen aber viel für ihren Sport auf sich

Nur 50 % der Tagesgäste sind ihrem Lieblingsschigebiet „treu“ bzw. verbringen zumindest die Hälfte ihrer Skitage in einem Skigebiet. „Was im ersten Moment nach viel klingt, ist doch erstaunlich wenig. Denn das bedeutet, dass 50 % der Tagesgäste regelmäßig zwischen den einzelnen Angeboten wechseln und somit den Bergbahnen die Chancen eröffnen, Marktanteile zu erschließen. Wer es versteht, wechselwilligen Gäste mit kreativen und maßgeschneiderten Angeboten anzusprechen, wird langfristig profitieren und die Marktposition entscheidend stärken“, erläutert Markus Bischof.

Was Wintersportler im Besonderen auszeichnet, ist ihre Begeisterungsfähigkeit oder umgekehrt gesagt ihre „Leidensfähigkeit“ in Bezug auf die Anreise: 61 % der Tagesgäste reisen für einen Skitag bis zu 100 Kilometer pro Strecke, 24 % sogar wesentlich mehr.

 

 

Im Snow Space Salzburg fand kürzlich eine große Bergeübung mit Bergrettungsteams aus Flachau, St. Johann und Altenmarkt sowie den Freiwilligen Feuerwehren der Region statt. © Lorenz Masser

Große Bergeübung im Snow Space Salzburg

Am Samstag den 19. Oktober 2024 fand im Snow Space Salzburg die alljährliche, großangelegte und Täler übergreifende Bergeübung statt, um sicherzustellen, dass im Notfall eine schnelle und professionelle Rettung unter höchsten Sicherheitsstandards gewährleistet ist.

Die diesjährige Übung wurde an einer der neuesten Gondelbahnen im Snow Space Salzburg, der Flying Mozart in Wagrain, durchgeführt. Diese Anlage bietet durch ihre Modernität ein Höchstmaß an Kontrolle und Information im Ernstfall. Zusätzlich zu den herkömmlichen Durchsagen an den Seilbahnstützen gibt es spezifische, mehrsprachige Ansagen direkt in den Kabinen, was den Gästen in Notsituationen eine kontinuierliche Information und Beruhigung bietet. Auch bei einem Stromausfall bleibt die Kommunikation dank Notstromversorgung aufrecht. Zudem erfassen Belegungssensoren in jeder Gondel präzise, wie viele Personen sich in den einzelnen Abschnitten der Bahn befinden und eine Kamera liefert Live-Standbilder aus den Kabinen, was im Ernstfall eine noch effizientere Evakuierungsreihung – Kinder oder ältere Personen vorrangig – ermöglicht. Auch die Temperatur kann für jede einzelne Kabine überwacht werden. Diese Information ist besonders während der heißen Sommermonate von großer Bedeutung.
Wolfgang HETTEGGER, Vorstandsvorsitzender der Snow Space Salzburg Bergbahnen AG, betonte die Bedeutung solcher Übungen: „Unsere Seilbahnen verfügen über ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen und Notantriebe, die den sicheren Transport der Gäste garantieren. Dennoch ist es wichtig, dass wir stets auf den Ernstfall vorbereitet sind. Die regelmäßigen Übungen schärfen nicht nur das Können unseres Teams, sondern verbessern auch die Zusammenarbeit mit den Rettungsorganisationen.“
Enge Zusammenarbeit mit den Rettungskräften ist unerlässlich
Für die Bergeübung waren auch in diesem Jahr die Bergrettungsteams aus Flachau, St. Johann und Altenmarkt sowie die Freiwilligen Feuerwehren der Region im Einsatz. Unterstützung erhielten sie zudem von Heli Austria, der Alpinpolizei und dem Roten Kreuz.
Harald PFEIFENBERGER, Gesamteinsatzleiter und Betriebsleiter in Flachau, betonte ebenfalls die Wichtigkeit regelmäßiger Schulungen: „Eine reibungslose Evakuierung unter schwierigen Bedingungen setzt eine enge Zusammenarbeit mit den Rettungskräften voraus. Solche Übungen helfen uns, die Abläufe zu verfeinern und sicherzustellen, dass im Ernstfall alles bestens funktioniert.“
Der Transport der Rettungsteams in das unwegsame Gelände erfolgte u.a. per Hubschrauber, der die Rettungsteams zeitnah zu den betroffenen Seilbahnstützen flog. Dort kletterten die Bergetrupps auf die Stützen und nutzten ein spezielles Seilfahrgerät, um entlang des Förderseils zu den Kabinen zu gelangen. Die Rettungskräfte seilten sich zu den Kabinen ab und begannen mit der Evakuierung der Passagiere. Jeder Fahrgast wurde dabei einzeln abgeseilt. Am Boden wurden die Passagiere von den Bodenmannschaften in Empfang genommen. Anschließend organisierte die Bergrettung den Abtransport aus dem alpinen Gelände zur Sammelstelle. Dort wurde jeder Fahrgast registriert und bei Bedarf vom Roten Kreuz betreut. Insgesamt waren 215 Personen an der Übung, die innerhalb von zwei Stunden sicher abgeschlossen werden konnte, beteiligt. Das ist deutlich schneller als die behördlich festgelegte Zeit von dreieinhalb Stunden.
Zum Abschluss der Übung zeigte sich Wolfgang HETTEGGER erfreut: „Heute haben wir erneut gesehen, dass unser Team gemeinsam mit den Rettungsorganisationen perfekt Hand in Hand arbeitet und für den Ernstfall bestens vorbereitet ist. Dies gibt uns viel Zuversicht für Zukunft, wenngleich wir hoffen, dass es immer nur bei einer Übung bleibt.“

Seilbahn Kahlenberg. ©ZOOM VP.AT/Genial Tourismus- & Projektentwicklung GmbH

Frage der UVP-Pflicht für Seilbahn Kahlenberg weiterhin offen

Bundesverwaltungsgericht ordnet zusätzliche Prüfschritte zur Klärung der UVP-Pflicht an – Projektbetreiber bedauert Verzögerungen auch aus Klimaschutzsicht.

Im laufenden Verfahren zur Frage der UVP-Pflicht der Seilbahn Kahlenberg hat das Bundesverwaltungsgericht den Bescheid der Wiener Landesregierung aufgehoben und die Angelegenheit zur neuerlichen Prüfung der UVP-Pflicht an die Landesregierung zurückverwiesen. Die Frage, ob für die Seilbahn Kahlenberg eine UVP durchzuführen ist, wird daher neu aufgerollt. In einer ersten Stellungnahme dazu bedauert der Projektbetreiber die damit verbunden Verzögerungen auch aus Sicht des Klimaschutzes.

„Wir waren und sind überzeugt, dass die Entscheidung der UVP-Behörde in Wien mit der nötigen Sorgfalt getroffen wurde. Dass das Bundesverwaltungsgericht diese Einschätzung nicht teilt, ist aber natürlich zu respektieren“, so Hannes Dejaco, Geschäftsführer der Genial Tourismus- und Projektentwicklung GmbH. „Dass das Gericht die noch erforderlichen Ermittlungen nicht selbst vornimmt, sondern die Angelegenheit an die UVP-Behörde der Stadt Wien zurückverwiesen hat, führt leider zu weiteren Verzögerungen für unser Vorhaben.“

Durch den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts ist rund 1,5 Jahre nach der Beantragung der Prüfung der UVP-Pflicht noch immer nicht geklärt, welches behördliche Verfahren zur Genehmigung der Seilbahn anzuwenden ist. Auch der bekannt gewordene Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts beantwortet diese Frage nicht, sondern trägt der Behörde weitergehende Ermittlungen auf. Das sei nicht zuletzt aus Sicht des Klimaschutzes bedauerlich, da die Seilbahn den motorisierten Verkehr auf den beliebten Naherholungsraum Kahlenberg nachhaltig reduzieren würde, so Dejaco.

„Unser vorrangiges Ziel bleibt die Sicherstellung der größtmöglichen Rechtssicherheit für alle Beteiligten. Dabei haben wir die Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit immer im Blick“, betonte der Projektbetreiber.Trotz der erneuten Prüfung sei er daher unverändert zuversichtlich, dass „am Ende eines wohl noch recht lange dauernden Prozesses“ und ungeachtet des letztlich zur Anwendung kommenden Verfahrens die Einhaltung aller Genehmigungskriterien durch die Seilbahn Kahlenberg festgestellt werden würde.

Weitere Informationen und Details zur Seilbahn Kahlenberg www.kahlenberg.at

 

 

V.l.: Oskar Schenk, Filialleiter DEMACLENKO Österreich und Deutschland, und Andreas Lambacher, CEO & Präsident des Vorstands DEMACLENKO. Foto: DEMACLENKO

Oskar Schenk wird neuer Filialleiter von DEMACLENKO Österreich und Deutschland

Der DEMACLENKO-Vorstand freut sich, die Ernennung von Oskar Schenk als neuen Filialleiter von DEMACLENKO Österreich und Deutschland am Hauptsitz in Telfs bekannt zu geben. Durch seine langjährige Erfahrung und Expertise, insbesondere in der technischen Beschneiung und der Pistenpräparierung, ist er in der Branche bestens vernetzt und verfügt über umfassende fachliche Kenntnisse.

Die DEMACLENKO-Niederlassung für den österreichischen und deutschen Markt ist in Telfs angesiedelt, wo auch die HTI-Schwesterunternehmen LEITNER, PRINOTH, LEITWIND und SKADII ihren österreichischen Hauptsitz haben. Mit Oktober 2024 übernimmt Oskar Schenk als neuer DEMACLENKO-Filialleiter die Verantwortung für mehrere zentrale Bereiche, die unter dem Dach der Filiale vereint sind: Die Betreuung des gesamten Vertriebsnetzes Deutschland und Österreich, die Verwaltung und Servicierung aller Gebrauchtmaschinen sowie die Organisation des weltweiten Ersatzteilgeschäfts, da in Telfs das zentrale Ersatzteillager von DEMACLENKO angesiedelt ist.

„Wir freuen uns sehr, dass Oskar Schenk die Leitung unserer Filiale in Telfs übernehmen und das Team mit seinen Kompetenzen und seinem Wissen bereichern wird. Wir sind überzeugt, dass sein umfassendes Verständnis für den österreichischen und deutschen Beschneiungsmarkt entscheidend zur Stärkung und zum Wachstum von DEMACLENKO beitragen wird“, so Andreas Lambacher, CEO & Präsident des Vorstands bei DEMACLENKO.

„Ich trete meine neue Rolle mit klarem Fokus und viel Motivation an. Es ist eine sehr spannende Aufgabe, die Leitung der Filiale von DEMACLENKO Österreich und Deutschland zu übernehmen und gemeinsam mit meinem Team die zukünftigen Herausforderungen und Chancen anzugehen. Mein Ziel ist es, unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen und das Unternehmen weiter auf Erfolgskurs zu halten. Mit meiner Erfahrung und Leidenschaft für die Branche bin ich überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen und weiter wachsen können,“ so Oskar Schenk.

Das gesamte DEMACLENKO-Team heißt Oskar Schenk herzlich willkommen und freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Der neu gewählte Vorstand mit dem gesamten Ausschuss des TVB Kaprun. © Zell am See-Kaprun Tourismus

Neuwahlen der Tourismusverbände Zell am See und Kaprun

Im Rahmen der diesjährigen Vollversammlungen der Tourismusverbände Zell am See und Kaprun haben die Mitglieder ihre neuen Vorstände und Ausschüsse für die kommende Periode gewählt. Sowohl der Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes Zell am See, Maximilian Posch, als auch sein Gegenüber im Tourismusverband Kaprun, Christoph Bründl, wurden in ihren Funktionen bestätigt.

Am 9. Oktober fand mit der Vollversammlung des TVB Kaprun in der Burg Kaprun die erste der beiden Wahlen statt. Dabei wurde Christoph Bründl, Geschäftsführer der Bründl Gruppe, als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt und lenkt so für weitere fünf Jahre die Geschicke des Tourismusverbands Kaprun. Vorstandsvorsitzender-Stellvertreterin Simone Maria Orgler sowie Finanzreferentin Michaela Muxel-Rexeisen bleiben weiterhin in ihren Funktionen. Der weitere Vorstand setzt sich zudem aus den Mitgliedern MMag. Thomas Maierhofer, Markus Adrigan, Herbert Hamoser sowie Bürgermeister Domenik David zusammen.

Ebenfalls gewählt wurde am 15. Oktober bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes Zell am See im Ferry Porsche Congress Center. Maximilian Posch vom Hotel Tirolerhof Zell am See bildet auch in der kommenden Periode als Vorsitzender die Spitze des Vorstandes. Florian Ziller tritt als Vorsitzender-Stellvertreter neu in den Vorstand ein, Mag. Georg Daxer bleibt Finanzreferent. Dr. Erich Egger, Mag. Georg Segl und Mag. Christoph Berner komplettieren den Vorstand als weitere Mitglieder.

Stimmen zum Wahlausgang

Christoph Bründl, wiedergewählter Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Kaprun: „Ich freue mich über diesen vielversprechenden Wahlausgang und blicke mit Motivation, Energie und Zuversicht in die Zukunft von Kaprun. Mein besonderer Dank gilt sowohl dem alten Vorstand und Ausschuss für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen sieben Jahren als auch allen Partnern und Leistungsträgern in Kaprun. Weiters darf ich mich für die Geschlossenheit hinter meiner Person seit bereits 23 Jahren bedanken.“

Maximilian Posch, wiedergewählter Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Zell am See: „Die Beständigkeit in unserer Arbeit ist ein positiver Anker, auf den wir stolz sein können. Mit optimistischem Blick in die Zukunft wollen wir in Zell am See das Gemeinsame fördern und im Austausch mit allen Verbandsmitgliedern eine Strategie für die Zukunft von Zell am See erarbeiten – mit dem Ziel die beste Premium Destination in den Alpen zu werden. Unser Fokus liegt dabei auf der stetigen Weiterentwicklung und dem Ausbau der hohen Qualitätsstandards, für die wir stehen. Ohne die tatkräftige Unterstützung und das Vertrauen des bisherigen Vorstandes in unsere gemeinsame Arbeit wäre die positive Entwicklung der Region nicht möglich gewesen. Ich bedanke mich besonders dafür und freue mich auf die weiterhin enge und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Manuel Resch, CEO der Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH: „Die Wiederwahl von Christoph Bründl und Maximilian Posch unterstreicht das Vertrauen in die strategische Ausrichtung unserer Region. Beide Obmänner stehen für Stabilität und kontinuierliche Weiterentwicklung, die für Zell am See-Kaprun von entscheidender Bedeutung sind. Gemeinsam wollen wir die Erfolgsgeschichte der Region weiterschreiben, die hohe Qualität unserer Angebote weiter ausbauen und sowohl Einheimische als auch Gäste nachhaltig begeistern. Ich freue mich auf die Fortsetzung der hervorragenden Zusammenarbeit und darauf, die Region mit neuen Impulsen weiter voranzubringen.“

Im PistenBully stecken viele unsichtbare Helfer wie z. B. der SlopeTracer. Foto: Kässbohrer

Assistenzsysteme für optimale Pistenpflege

Assistenzsysteme sind aus unseren Fahrzeugen nicht mehr wegzudenken. Besonders spürbar wird ihr Nutzen im anspruchsvollen Terrain der Pistenpräparierung. Im PistenBully sorgen zahlreiche dieser Helfer für komfortableres Arbeiten. Der Einsatz dieser Assistenzsysteme erzielt eine präzisere Bedienung und ein verbessertes, unbeschwertes Fahrerlebnis – für Unterstützung, auf die niemand mehr verzichten sollte.

 Sicherheit, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit

SlopeTracer und AutoTracer erhöhen die Fahrzeugkontrolle und Stabilität, was das Risiko von Unfällen verringert. Durch Echtzeitüberwachung der Umgebung informiert SNOWsat GPS-gesteuert einerseits über die aktuelle Schneetiefe rund ums Fahrzeug und warnt ebenso vor potenziellen Gefahren. Auch die Assistenten der Winde – AutoWinch und ActiveWinch – machen die Arbeit im steilen Gelände effizienter und vor allem sicherer. Darüber hinaus tragen diese Systeme zur Effizienzsteigerung bei, indem sie den Kraftstoffverbrauch senken und die Qualität der präparierten Pisten verbessern.

Optimale Konturverfolgung mit dem SlopeTracer

Verschiedenartiger als eine Skipiste kann ein Terrain kaum sein – mal hügelig, mal flach, aber auf jeden Fall unregelmäßig. Mit dem SlopeTracer von PistenBully steht ein Assistenzsystem zur Verfügung, das eine gleichmäßige Verfolgung der Pistenkontur durch die Fräse sicherstellt. Sie folgt präzise der Geländesilhouette und gleicht Unebenheiten automatisch aus – ganz nach den Wünschen des Fahrers. Die Pistenqualität wird damit in jedem Terrain perfekt.

Der Neigungswinkel macht’s möglich

Was die Fahrer brauchen, war den Entwicklern bei Kässbohrer ganz klar: Die Fräse soll unter allen Fahrwerks- und Geländezuständen optimal auf der Pistenoberfläche liegen – und dabei gleichzeitig eine konstante Frästiefe realisieren. Ergebnis: Im SlopeTracer registriert ein sensibler Neigungs- und Beschleunigungssensor vorne im PistenBully die Fahrzeuglage und errechnet daraus ein Oberflächenmodell. Dieses bildet die Eingangsgröße, auf dessen Basis die Frästiefe geregelt wird. Die Steuerung folgt präzise der Oberfläche unter den Vorgaben des Fahrers.

 Einfache Bedienung über das iTerminal

Gleich auf der Hauptseite des iTerminal wählt der Fahrer zwischen den beiden Assistenzmodi des SlopeTracers:

*Konturverfolgung

Auf dem Bildschirm erscheint nach Wahl des Konturverfolgungsmodus ein Slider, mit welchem in einem Bereich von – 10 bis + 10 gearbeitet werden kann. Dies macht die Einstellung für den Fahrer aussagekräftiger und damit leichter: Der Referenzwert 0 steht für die optimale, absolut konstante Konturverfolgung der Fräse. Eine Erhöhung des Wertes Richtung + 10 überhöht auch den Korrekturwert und verstärkt so die Konturen: Mulden werden stärker ausgefräst und Kuppen deutlicher ausgeprägt. Ein Reduzieren des Wertes ins Negative verringert auch den Korrekturwert: Die Pistengeometrie wird beruhigt, Mulden werden aufgefüllt und Kuppen leicht eingeebnet.

*Parallelmodus

Viele Fahrer begeistert nach wie vor die einfache Bedienung der Fräse beim PistenBully 400. Wer das Verhalten des PistenBully 400 Parallelgeräteträgers auch in den großen PistenBully 600 und 800 wünscht, hat die Möglichkeit, es durch den Parallelmodus zu simulieren. Dadurch ist das Verhalten der Fräse auch am PistenBully 600 und 800 mit dem im PistenBully mit mechanischem Parallelgeräteträger vergleichbar. Großer Vorteil dabei: Durch den Kombi-Geräteträger lassen sich große Bewegungsradien – gepaart mit dem bewährten Verhalten des PistenBully 400 -realisieren.

Infos: www.pistenbully.com

 

 

 

 

Das Zillertal ruft zum Herbstskilauf, wie hier am Hintertuxer Gletscher. © Zillertal Tourismus / Flo Smith

Das Zillertal lockt zum Skifahren im Herbst

Der Winter hat in diesem Jahr im Zillertal einen Frühstart hingelegt und die goldene Jahreszeit in den Höhenlagen mit Schnee beglückt. Das bedeutet: Rauf auf den Berg, Ski anschnallen und ab auf die Piste. Im Zillertal finden ambitionierte Freizeitsportler wie professionelle Rennfahrer und Rennfahrerinnen am Hintertuxer Gletscher Traumbedingungen und eine winterliche Kulisse vor. Ab 1. November öffnet auch der RacePoint, eine frei buchbare Trainingsstrecke, in Hochfügen seine Pforten.

 Während im Tal die herbstlichen Rot- und Goldtöne Einzug halten, carven am Hintertuxer Gletscher Rennläufer und ambitionierte Freizeitsportler die Hänge hinunter. Aufgrund des umfassenden Schneefalls im September zählt der Hintertuxer Gletscher derzeit bereits 13 geöffnete Liftanlagen. Der Hintertuxer Gletscher steht für 365 Tage Schneespaß und bietet die längste Skisaison Österreichs, mit einer Schneegarantie von Oktober bis Juni. Seit 1. Oktober 2024 bringt der Herbstskibus alle Wintersportler mit Skiausrüstung kostenlos von Mayrhofen nach Hintertux. Herbstskilauf vom Feinsten steht also nichts mehr im Wege.

Tschechien, Deutschland, Italien, Österreich: Trainingsteams zu Gast im Zillertal
Zahlreiche Trainingsteams zählen im Zillertal auf perfekte Rennbedingungen und dem fundierten, heimischen Know-How. Neu im Repertoire der Trainingsmöglichkeiten ist der RacePoint in Hochfügen in der Ersten Ferienregion im Zillertal. Ab 1. November bis 21. April 2025 steht bei ausreichender Schneelage die Piste 8 mit einer Länge von 800 Metern, 200 Höhenmetern und vier Geländeübergängen exklusiv für Rennlauftrainings bereit. Profis und ambitionierte Amateure können hier Zeitfenster für ihre Trainings buchen und sich auf 1.500 bis 1.700 Metern Höhe auf Slalom und Riesenslalom vorbereiten. Parkplätze direkt an der Trainingspiste, nahegelegene Unterkünfte, eine FIS-konforme Piste, betreut und ausgestattet mit Sicherheitsnetzen, Startrampen und Turmkanonen sowie Zeit- und Videoanalyse, garantieren ein optimales Training. Hochfügen ist somit die ideale Wahl für alle, die bereits im Spätherbst ein professionelles und effizientes Renntraining suchen.

Über das Zillertal
Tal der Dreitausender, des ewigen Eises, der kulinarischen Höhepunkte und der Musik. Perfekt präparierte Pisten, traumhafte Langlaufloipen und Rodelbahnen im Winter, hunderte Kilometer Wanderwege und Bikestrecken sowie erfrischende Freibäder und idyllische Bergseen mit kristallklarem Wasser im Sommer – umgeben von einzigartigen Bergpanoramen: Das erlebst du nur hier. Vom Hochfeiler, dem mit 3.509m höchsten Berg des Zillertals, zieht sich das Zillertal über 47 km am Ziller entlang talauswärts. Die berühmte Zillertaler Gastfreundschaft der mehr als 35.000 Einwohner können Sie in den 25 Gemeinden des Zillertals selbst erleben. Sommer wie Winter stehen Wohlbefinden, Regionalität und Genuss an oberster Stelle. Egal ob einzigartige Bergerlebnisse oder einfach nur die Natur genießen, Möglichkeiten gibt es im aktivsten und musikalischsten Tal der Welt wie Nadeln im Zirbenwald. Dazu kommt höchster Genuss: von regionaler Kulinarik, echter Zillertaler Hausmannskost bis hin zu exquisiten Gourmet-Menüs. Willkommen im Zillertal – das fühlst du nur hier.

Die Zillertal Tourismus GmbH in Schlitters wurde im Jahr 2005 zur internationalen Vermarktung des Zillertals gegründet. Zu den Hauptaufgaben zählt die Marketing- bzw. Maßnahmenplanung auf definierten internationalen Märkten sowie die Image- und Themenstrategie des Tales im Einklang mit den lokalen Tourismusverbänden und Infrastrukturträgern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der nachhaltigen Entwicklung und Förderung der Region für zukünftige Generationen. Gemeinsam mit den Tourismusverbänden Erste Ferienregion, Zell-Gerlos, Mayrhofen-Hippach und Tux-Finkenberg sowie den örtlichen Bergbahnen informiert die Zillertal Tourismus GmbH seine Gäste über die breite Palette an ganzjährigen Angeboten und Produkten sowohl im Tal als auch am Berg. Mit knapp 7,6 Mio. Nächtigungen im Kalenderjahr 2023 und 1,6 Mio. Gästeankünften zählt das Zillertal zu den größten Tourismusdestinationen im gesamten DACH-Raum.

 

 

 

 

Familienskilauf auf der Bürgeralpe in Mariazell ist Teil des neuen NÖ Bergerlebnispasses. © Bürgeralpe

Neue Saisonkarte „NÖ Bergerlebnispass“ eingeführt

Zehn Skigebiete mit einer Karte und ein vielfältiges Angebot in der heurigen Wintersaison auch abseits der Skipisten präsentierten heute auf einer Pressekonferenz Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Michael Duscher, Geschäftsführer der NÖ Werbung, und Markus Redl, Geschäftsführer ecoplus Alpin.

„Der NÖ Bergerlebnispass ist ein Zusammenschluss von zehn Skigebieten in Niederösterreich, mit in Summe 125 Pistenkilometern, 51 Liften und einer guten Erreichbarkeit für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Ostregion und darüber hinaus“, erklärte sie. Mit dem neuen Pass mache man Skifahren leistbar, denn beim Kauf eines Erwachsenen-Passes zu 400 Euro fahren alle Kinder unter elf Jahren gratis, beim Kauf von zwei Erwachsenen-Pässen alle Kinder unter 16 – und zwar im Familienverbund. Das bedeute, der Bergerlebnispass gelte nicht nur für Eltern, sondern auch für Großeltern und Patchworkfamilien. Man biete aber auch in der kommenden Wintersaison – abseits vom neuen Pass – wieder flexible Preise in den größten Skigebieten Niederösterreichs. „Das heißt, wer früh und online bucht, profitiert von Rabatten“, sagte Mikl-Leitner. So könne man eine Erwachsenen-Tageskarte bereits ab rund 33 Euro kaufen, günstiger als in den Skigebieten im Westen Österreichs. „Es verspricht, ein sensationeller Winter zu werden“, unterstrich sie.

Angebot abseits der Pisten

Zusätzlich warte ein attraktives und vielfältiges Angebot auch abseits der Pisten. Hier rücke man heuer in einer neuen Kampagne der NÖ Werbung „sieben Städte in den Mittelpunkt – St. Pölten, Baden, Wr. Neustadt, Zwettl, Krems, Retz und Waidhofen a.d. Ybbs – die den Gästen als Ausgangspunkt dienen, um im Winterurlaub Tradition und Brauchtum zu genießen.“ Sie sprach u.a. von Advent- und Christkindlmärkten, angefangen von Grafenegg über die „Flammende Lichterweihnacht“ am Schloss Rothschild bis hin zu den Innenstädten mit Erlebnissen wie zum Beispiel dem Retzer Erlebniskeller. „Nicht zu vergessen unsere Thermen und Wellness-Hotels von Linsberg Asia bis zur Therme Laa mit den neuen Silent Villas“, so Mikl-Leitner, „aber auch unserer Kulinarik und Kultur, wo wir am 8. November, rechtzeitig zum 250. Jubiläum, das Stadttheater Wr. Neustadt wiedereröffnen.“ Niederösterreich punkte aber auch mit Winterspaziergängen und Wanderungen vom Nationalpark Thayatal über den Nibelungengau bis zum Wienerwald. „Mit unserem Angebot trotzen wir jedem Wetter und bieten vielfältigen Winterurlaub bei jeder Witterung“, zeigte sich die Landeshauptfrau überzeugt. Erklärtes Ziel sei die Steigerung der Nächtigungszahlen in den Städten auch in der Wintersaison. Der Sommer sei bereits erfolgreich gewesen, bilanzierte sie: „Mit einem Wachstum von 7,3 Prozent bei den Nächtigungen im August und sogar 7,4 Prozent plus bei den ausländischen Gästen.“ Besonders erfolgreich seien auch die Zahlen im Ausflugstourismus, vor allem die NÖ Card habe einen „absoluten Höhenflug erlebt“ und sei alleine im August 330.000 Mal zum Einsatz gekommen. „Der September war aufgrund des Hochwassers für alle dramatisch und hat vor allem den Tourismus im wahrsten Sinne des Wortes für einige Wochen unter Wasser gesetzt“, so Mikl-Leitner. Doch nun blicke man mit Optimismus und Mut in die Wintersaison. Überhaupt biete man in Niederösterreich ganzjährig und witterungsunabhängig einmalige Erlebnisse wie beispielsweise die Wexl Arena in St. Corona, „wo wir erst am Wochenende zwei neue Trails eröffnet haben.“

Der Geschäftsführer der NÖ Werbung, Michael Duscher, ging in seinen Ausführungen näher auf die neue Kampagne ein, „in der wir unser zweites Standbein, den sanften Wintertourismus, forcieren und deshalb die bereits sieben genannten Städte in den Vordergrund rücken.“ Dabei habe man Vertreterinnen und Vertreter herausragender Betriebe in der jeweiligen Region als Protagonisten gewonnen, „die eine Liebeserklärung an ihre Stadt abgeben“, so Duscher, der u.a. Matthias Krenn von der Feinbäckerei aus Waidhofen a.d. Ybbs, Maurice von Vinzenz Pauli, Susanne Dorfer vom Landhaus Bacher oder auch Johannes Gutmann vom Sonnentor sowie Hotelier Josef Dietmann von der Krainerhütte in Baden nannte. Duscher gab außerdem einen Überblick über weitere Angebote wie beispielsweise „,Guga hö´, wo Frühaufsteher nicht nur die ersten auf den frisch präparierten Mostviertler Pisten sind, sondern auch einen exklusiven Hüttenbrunch genießen können“ oder auch die Winteredition von ,Haubenkoch trifft Hüttenwirt´, die zu Schneeschuhwandern auf der Rax mit anschließendem 6-Gänge-Menü einlädt. „Unsere NÖ Betriebe haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt und haben es sich verdient, auf der Weihnachtswunschliste ganz oben zu stehen.“

Markus Redl, Geschäftsführer ecoplus Alpin, nannte Details zum neuen NÖ Bergerlebnispass. „Die zehn teilnehmenden Skigebiete sind die Annaberger Lifte, die Erlebnisalm Mönichkirchen, die Gemeindealpe Mitterbach, die Hochkar Bergbahnen, Königsberg, die Mariazeller Bürgeralpe, die Ötscherlifte Lackenhof, das Familienschigebiet Maiszinken, Semmering Hirschenkogel sowie die Wexl Arena in St. Corona am Wechsel“, so Redl, der erklärte, der neue Bergerlebnispass sei ein attraktives und flexibel nutzbares Saisonkartenprodukt, das die kleinregionalen Saisonkarten ablöse. Zu den Angeboten der „flexiblen Preise“ ergänzte er: „Online buchen ist immer rund 15 Prozent billiger als vor Ort an der Kasse.“

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