Ischgl wurde von Skiresort.de für die Wintersaison 2024/15 erneut unter die Top 5 gewählt. ©TVB Paznaun

Paznaun präsentiert Winterneuheiten 2024/25

In der Wintersaison 2024/25 erwarten Besucher des Paznauns zahlreiche Neuerungen und Attraktionen. Von Galtür bis See wurden sowohl infrastrukturelle Verbesserungen als auch neue Angebote für Wintersportler und Erholungssuchende eingeführt.  Zudem setzt die Region verstärkt auf nachhaltige Mobilität und bietet ein vielseitiges Eventprogramm.

Ischgl bleibt auch in der Wintersaison 2024/25 eine Top-Destination für Wintersportler. Das Skigebiet wurde von Skiresort.de mit 5 Sternen ausgezeichnet und überzeugte erneut als Testsieger in den Kategorien Schneesicherheit, Orientierung und Après-Ski. Neu 2024/25 ist der renovierte Außenbereich der Fimbabahn mit modernisiertem Zugang für mehr Komfort. Zudem profitieren Gäste mit einem 4-Tages-VIP-Skipass im Dezember und April von 20 % Rabatt auf Thermen-, Sauna- und Kombi-Tickets in der Silvretta Therme. Die Silvretta Therme selbst bleibt ein Highlight mit ihren talentierten Saunameistern wie Bernie Becht, der die diesjährigen „Aufguss Masters“ des Österreichischen Sauna Forums (ÖSF) gewann und damit den Erfolg seines Kollegen Thor Moeller aus dem Vorjahr fortsetzte.

Die Loipe Ischgl ist ab Winter 2024/25 auch nach Einbruch der Dunkelheit nutzbar. Die zwei Kilometer lange Strecke vom Weiler Paznaun zur Loipenbrücke wird bis 21:30 Uhr durch Flutlicht erleuchtet und steht kostenlos zur Verfügung. Sie ist zudem leicht zu Fuß vom Zentrum Ischgl aus erreichbar.

Galtür: Luftkurort und Allergikerfreundlichkeit im Fokus

Galtür profiliert sich weiterhin als ECARF-zertifizierter Luftkurort und bietet vor allem Allergikern optimale Bedingungen. Die Höhenlage und die speziell auf Allergiker ausgerichteten Unterkünfte sorgen für einen erholsamen Urlaub. Das Skigebiet Silvapark Galtür wurde von Skiresort.de erneut in der Kategorie „Extraklasse: Weltweit führendes Skigebiet bis 60 Pistenkilometer“ ausgezeichnet und ist besonders für Familien und Ruhesuchende attraktiv. Im Winter bietet Galtür mit 80 Loipenkilometern auch zahlreiche Möglichkeiten für Langläufer, die abseits der Pisten die Ruhe der Natur genießen möchten.

See und Kappl: Neue Pisten und Winterwanderwege

Kappl und See bieten im Winter 2024/25 ein erweitertes Angebot an Winterwanderwegen und Skirouten. In Kappl gibt es zwei neue Winterwanderwege, „Müllermahdlen“ und „Sesslad“, die durch beeindruckende Berglandschaften führen. Im Skigebiet See wurde die neue Piste „Fear of Heights 1530“ eröffnet, die mit einem Höhenunterschied von 1530 Metern die steilste Abfahrt im Paznaun ist. Außerdem gibt es eine neue Skiroute, die „Steinbockroute“ und den neuen Winterwanderweg „Istalanztal“. Das Skigebiet See erhielt von Skiresort.de eine Auszeichnung in der Kategorie „Extraklasse: Weltweit führendes Skigebiet bis 60 Pistenkilometer“.

Das Skigebiet Kappl wird am 30. März 2025 geschlossen, um den Neubau der Diasbahn zu starten. Das Skigebiet See bleibt bis zum 21. April 2025 geöffnet.

Mobilität: Nachhaltige Anreise und lokale Verkehrslösungen

Im Bereich Mobilität setzt das Paznaun verstärkt auf umweltfreundliche Alternativen. Mit dem „Nightjet zum Schnee“ können Gäste aus Hamburg, Düsseldorf, Amsterdam, Wien und Graz bequem mit der Bahn anreisen. Im Paket sind Skipässe, Sitzplatzreservierungen sowie der Transfer von Innsbruck in die Unterkunft enthalten.

Innerhalb des Tals sorgt die Buslinie 260, die halbstündlich zwischen Wirl und Landeck-Zams verkehrt, für eine reibungslose Verbindung zwischen den Orten und dem Bahnhof. Auch die Skibusse sind weiterhin im Einsatz und bieten während der Hauptverkehrszeiten eine effiziente Fortbewegung.

Events: Bewährte Highlights im Winter 2024/25

Auch in dieser Wintersaison dürfen sich Besucher auf eine Vielzahl an Events freuen. Das „Top of the Mountain Opening Concert“ in Ischgl eröffnet am 30. November 2024 die Saison, gefolgt von den traditionellen „Formen in Weiss“ im Jänner. Sportliche Höhepunkte sind die Freeride Junior World Championships und Open Faces im Jänner in Kappl sowie das Langlaufevent Galtür Nordic Volumes Ende März. Familien dürfen sich auf drei Kinderkonzerte in Galtür während der Ferienzeit freuen, und zu Ostern findet in See der beliebte Watersurf Contest als Saisonabschluss statt. Ab 6. April bis 4. Mai heißt es wieder Frühlingsskifahren im Spring Blanc in Ischgl und Samnaun mit den Top of the Mountain Konzerten auf der Idalp sowie dem Internationalen Frühlingsschneefest auf der Alp Trida.

Hoch die Hände! Beim Skifahren in Berwang kommt die gute Laune nicht zu kurz © Tiroler Zugspitz Arena, Sam Oetiker

Winterliche Familienabenteuer in Tirol

Der Winter in Tirol bietet Familien eine Fülle von Möglichkeiten, gemeinsam unvergessliche Tage auf und abseits der Piste zu verbringen – und das mit attraktiven Angeboten! In den zertifizierten Familienskiregionen Tirols gibt es zahlreiche Angebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern abgestimmt sind. Hier sind die besten Sparmöglichkeiten und Aktivitäten, die Familien diesen Winter erwarten.

 Saisonabhängige Angebote für Familien

Die „FamilienSkiWochen“ in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental garantieren von 7. bis 20. Dezember 2024 sowie vom 15. bis 30. März 2025, dass Kinder bis 15 Jahre kostenlos skifahren können, wenn ein Elternteil mindestens einen 3-Tages-Skipass kauft. Auch in Nauders im Tiroler Oberland profitieren Familien in den „Family Weeks“ vom 5. bis 21. April 2025: Hier dürfen Kinder bis 15 Jahre gratis auf die Pisten, wenn ein Elternteil einen 6-Tages-Skipass erwirbt. Im Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau erhalten Kinder bis 15 Jahre von 15. März bis 21. April 2025 einen kostenlosen Skipass, bis Jahrgang 2018 und jünger fahren sie sogar den ganzen Winter über kostenlos.

Neben erstklassigen Pisten dürfen sich Eltern und Kinder im Skiurlaub in Tirol auch über exzellente Skischulen freuen. Viele Skigebiete bieten kostenlose Skikurse und professionelle Kinderbetreuung an. Im Rahmen der „Happy-Family-Wochen“ in Hochoetz im Ötztal beispielsweise erhalten Gästekinder (Jahrgang 2019 und jünger) ab einem Aufenthalt von sieben Nächten einen kostenlosen 5-Tages-Skipass sowie die Wahl zwischen einem kostenlosen 5-Tages-Skikurs oder einer 5-Tages-Kinderbetreuung.

Jungfamilientickets und kostenlose Skipässe

In Tirols beliebten Skiregionen gibt es zudem vielfältige Ticketoptionen, die den Geldbeutel schonen. So bietet das Jungfamilienticket beispielsweise in den Skigebieten Serfaus-Fiss-Ladis, SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, Pitztal und Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau einen familienfreundlichen Tarif. Das Ticket richtet sich speziell an Familien mit einem nicht skifahrenden Kleinkind und kann abwechslungsweise von einem der beiden Elternteile benutzt werden. Das Online-Frühbucher-System in Nauders im Tiroler Oberland hingegen lockt mit bis zu 25 % Rabatt bei frühzeitigem Ticketkauf.

Besonders herausragend sind zudem in vielen Tiroler Skigebieten die Angebote für Kinder unter sechs Jahren bzw. teils sogar bis zehn Jahre: So können Kinder in Begleitung eines zahlenden Elternteils etwa im Pitztal, im Wipptal, in der Tiroler Zugspitz Arena, im Stubai sowie im Silvapark Galtür kostenlos skifahren. Mit dem SKI Plus CITY Pass Innsbruck-Stubaital fahren Kinder bis acht Jahre gleich in zwölf Skigebieten in und rund um Innsbruck gebührenfrei und profitieren zudem von zahlreichen Kulturangeboten.

Familienfreundliche Unterkünfte

Für einen erholsamen Aufenthalt im Winterurlaub in Tirol sorgt eine breite Palette an qualitätsgeprüften, familienfreundlichen Unterkünften. Von gemütlichen Apartments bis hin zu Hotels, die speziell auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet sind – hier findet jede Familie die passende Unterkunft.

Tirol lädt Familien ein, gemeinsame Abenteuer zu erleben und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Familien profitieren von attraktiven Angeboten und entdecken so die Vielfalt, welche Tirols Berge in der kalten Jahreszeit zu bieten hat!

 

 

 

 

Pressekonferenz Wintervorschau 2024/25 Snow Space Salzburg im Hangar 7. Am Podium: vlnr. Thomas Mussger (Moderator), Christina König (CFO Snow Space Salzburg), Johannes Gfrerer (GF Salzburger Verkehrverbund) & Wolfgang Hettegger (CEO Snow Space Salzburg). © wildbild

Längerer Pistenspaß und deutlich reduzierte CO2 Emission im Snow Space Salzburg

Eine lange Wintersaison steht im Snow Space Salzburg in Flachau, Wagrain und St. Johann/Alpendorf bevor. Aufgrund des späten Osterfestes laufen die Anlagen bis zum 21. April. Start ist am 30. November, die Höhepunkte der Saison stellten die beiden Vorstände Wolfgang Hettegger und Christina König heute, Donnerstag, 24. Oktober, in Salzburg vor. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Salzburg, Johannes Gfrerer, präsentierte dabei die Neuauflage der Aktion „Ruck Zug“, der kostenlosen Anfahrt ins Skigebiet aus dem ganzen Land Salzburg.

„Ruck Zug“ wurde 2022/23 von den Snow Space Salzburg Bergbahnen entwickelt und vom Land sowie dem Verkehrsverbund Salzburg unterstützt. Erstmals konnten Skibegeisterte aus dem ganzen Land Salzburg den Zug und weitere öffentliche Verkehrsmittel kostenlos für die An- und Abreise ins Skigebiet nutzen. In der vergangenen Saison kam ein zusätzlicher Vorteil dazu: Mit der Bahn ging es zügig am Stau auf der Tauernautobahn vorbei. Eine Umfrage unter den Nutzern präsentierte der Projektpartner Verkehrsverbund Salzburg. Dessen Geschäftsführer Mag. Johannes Gfrerer, der den erkrankten Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll vertrat, betonte: „Das Projekt ist seit der Einführung ein Meilenstein und zugleich beispielgebend auch für andere Skigebiete. Wir schaffen Aufmerksamkeit für eine umweltschonende Anreise und weniger Emissionen. Insgesamt wurden 2023/24 durch „Ruck Zug“ 50 Tonnen CO2 vermieden. Zugleich gestalten wir die An- und Abreise für skifahrbegeisterte Kunden nachhaltig und wesentlich entspannter“, so Gfrerer.
Umfrage zeigt hohe Zufriedenheit
Die Frequenz der Aktion hat sich von 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Saison 2022/23 auf 4.500 in der Saison 2023/24 mehr als verdoppelt. Unter 200 Nutzern wurde in einer Umfrage nun das direkte Feedback erhoben.
Hier die Ergebnisse:
  • Rund 70 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer starten von der Stadt Salzburg aus.
  • Mehr als drei Viertel sind davor mit dem Auto ins Skigebiet gereist.
  • Knapp die Hälfte der Fahrgäste haben „Ruck Zug“ mehr als zweimal genutzt. Knapp 40 Prozent sind einmal gefahren, etwa 10 Prozent zweimal.
  • Mehr als zwei Drittel finden „Ruck Zug“ so gut, dass sie das Angebot weiterempfehlen würden.
  • Die häufigsten Motive der Nutzer waren die Kostenersparnis und der Klimaschutz.
  • Die Hälfte hatte eine Saisonkarte, 30 Prozent nutzten eine Tageskarte, 20 Prozent eine Mehrtageskarte.
„Der Erfolg der Aktion Ruck Zug spricht Bände und beweist, dass die öffentliche Anreise ins Skigebiet komfortabel und entspannt ist. Es freut mich sehr, dass wir durch die Aktion so viele Menschen von den Vorteilen des Öffentlichen Verkehrs überzeugen konnten. Komfortabel, staufrei und nachhaltig auf die Pisten: Was will man mehr? Zugleich unterstützen wir mit der Aktion natürlich auch alle Bergbahnen im Inner-Gebirge in der herausfordernden Bauphase der ASFINAG auf der A10“, unterstrich Gfrerer.
60 Prozent der CO2-Emissionen eingespart
Als einen weiteren umweltrelevanten Erfolg verzeichnete die Vorständin der Snow Space Salzburg Bergbahnen, Christina König, die massive Reduktion von CO2-Emissionen im eigenen Unternehmen mit rund 430 Beschäftigten. Die emittierte CO2-Gesamtmenge war am Ende der Saison 2023/24 um 60 Prozent niedriger als beim Start des Projektes im Herbst 2019 (4.148 Tonnen/1.638 Tonnen). Diese Reduktion sei vor allem durch den Einsatz von HVO (Hydrotreated Vegetable Oils)-Treibstoffe bei den 30 Pistengeräten und bei den Linien-Skibussen im ganzen Gebiet gelungen. Auch beim Transport der Beschäftigten seien klimaschonende Maßnahmen gesetzt worden, zum Beispiel durch die Anschaffung von elektrisch betriebenen Kleinbussen. Die 50 Seilbahnen im Snow Space Salzburg würden vergleichsweise wenig CO2 emittieren, sagte König. Dort komme nur zertifizierter Ökostrom zum Einsatz. König betonte, am Ende der Saison 2025/26, also im Frühjahr 2026, könne man ein klimaneutrales Unternehmen sein. „Wir wollen auch damit die Ökologisierung des Geschäftsmodells Bergbahnen konsequent vorantreiben“, erläuterte die Vorständin.

Optimale Steuerung der Beschneiung: Erstmals mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz
Um weiteres Einsparpotenzial optimal zu nutzen und Ressourcen schonend einzusetzen, setzt Snow Space Salzburg erstmals auf Künstliche Intelligenz im Beschneiungsprozess. Die Software „Schneeprophet“ unterstützt dabei, den idealen Zeitpunkt für die Beschneiung zu bestimmen und die natürlichen Bedingungen bestmöglich auszuschöpfen. Für die Prognosen werden neben Wetter- und Klimadaten auch Informationen aus dem Skigebiet, wie Schneehöhenmessungen, herangezogen. Über die Webplattform können die Bergbahnen gezielt auf Schneedaten zugreifen, spezifische Pistenabschnitte auswählen und die Entwicklung der Schneedecke in den nächsten 15 Tagen in Abhängigkeit von der Beschneiungsstrategie einsehen. Dank „Schneeprophet“ lassen sich zusätzlich bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs pro Schneekanone einsparen.
Saison 2024/25: AUDI FIS Skiweltcup Nachtslalom und Parachute-Ski WM
Die Saison 2024/25 startet voraussichtlich am 30. November und dauert bis 21. April, also genau 143 Tage, kündigte Wolfgang Hettegger an. Auch dieser Winter bringt einige sportliche Highlights mit sich. Allen voran der AUDI FIS Skiweltcup der Damen in Flachau am Dienstag, 14. Jänner 2024, bei dem die Slalom-Asse auf der Hermann Maier FIS Weltcupstrecke im Flutlicht um den begehrten Titel der Snow Space Salzburg Princess kämpfen. Der Damen Nachtslalom verspricht nicht nur Spannung pur während der beiden Renndurchgänge, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm, so wird heuer der österreichische Musiker Josh während den beiden Durchgängen die Stimmung am Kochen halten.
Bereits am Vorabend des Flutlichtklassikers testet Hermann Maier bei seiner Star Challenge bereits die Rennpiste. Gemeinsam mit Skilegenden wie beispielsweise Franz Klammer sorgt so bei freiem Eintritt für beste Stimmung für den guten Zweck. Beide Rennen sind, wie bereits im vergangenen Winter, zur Prime-Time auf ORF1 zu sehen.
Von 13. bis 16. März gilt es dann bei den Parachute-Ski Weltmeisterschaften in St. Johann/Alpendorf für rund 80 Athletinnen und Athleten aus 10 Nationen skifahrend und fallschirmspringend den WM-Titel zu erringen. Parachute-Ski ist eine Kombinationssportart aus Ski-Rennlauf und Fallschirm Zielsprung. Es gilt dabei in einem FIS reglementierten Ski Rennlauf, ausgetragen in zwei Durchgängen, so schnell als möglich, und in sechs Fallschirmsprung-Durchgängen so genau wie möglich zu sein.
Extra langer Skigenuss in der Wintersaison 2024/25
Sobald es die Morgensonne zulässt, werden die Betriebszeiten im Premiumskigebiet ab dem 10. Januar 2025 um eine halbe Stunde nach vorne verlegt, sodass die ersten Seilbahnanlangen in Flachau, Wagrain und St. Johann/Alpendorf bereits um 8:00 Uhr in Betrieb gehen. „Frühaufsteher können als Early Birds sogar noch früher auf die frisch präparierten und leeren Pisten starten“, empfiehlt Hettegger. Diese Maßnahme hilft zudem, das Verkehrsaufkommen auf der A10 Tauernautobahn etwas zu entzerren, da dort weiterhin die Tunnelkettensanierung der ASFINAG im Gange ist.

Der neue "KidsCross Alpbachtal". Foto: Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau

Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau investiert € 4,5 Mio. in moderne Infrastruktur

Das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau zählt zu den beliebtesten Skigebieten Tirols und begeistert Wintersportler mit seinem breiten Angebot an perfekt präparierten Pisten, modernen Liftanlagen, einem atemberaubenden Panorama und gemütlichen Hütten. Mit 113 abwechslungsreichen Pistenkilometern bietet das Skigebiet perfekte Bedingungen für Familien, Genussskifahrer und ambitioniertere Skifahrer gleichermaßen.

Um den Winterbetrieb weiter zu optimieren und die Attraktivität des Skigebiets nachhaltig zu steigern, werden kontinuierlich Investitionen getätigt. Ein zentrales Projekt ist die Verbesserung der Beschneiungsanlage am Wiedersberger Horn und am Reither Kogel. Insgesamt investiert die Alpbacher Bergbahn heuer 1,5 Millionen Euro, wovon ein Großteil in die Anschaffung von 50 Turm-Schneeerzeugern fließt. Dies erhöht die Effizienz der Beschneiungsanlage um 20%. Darüber hinaus sind die neuen Geräte ressourcenschonender und verbrauchen deutlich weniger Energie, was einen weiteren, wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen leistet. 25 Schneeerzeuger werden bereits für die kommende Wintersaison installiert, der Rest folgt im nächsten Jahr. Die verbesserte Beschneiung ermöglicht es, das Angebot für unsere Gäste zu verbessern und zu erweitern. So gibt es ab dem kommenden Winter den neuen „KidsCross Alpbachtal“ beim Muldenlift am Wiedersberger Horn in Alpbach sowie erweiterte Trainingsmöglichkeiten für den Nachwuchs. Außerdem erfolgt die Erweiterung der Beschneiungsanlage und die Errichtung des neuen Technikzentrums in Niederau.

„KidsCross Alpbachtal“ beim Muldenlift am Wiedersberger Horn in Alpbach

Speedfans aufgepasst! Ab dem kommenden Winter 2024/25 wartet mit dem „KidsCross Alpbachtal“ beim Muldenlift am Wiedersberger Horn ein neues Highlight für alle Fans der schnellen Kanten. Ab in die Hocke, fertig und los geht das rasante Abenteuer – über die ersten Steilkurven weiter durch den Schneetunnel, wo man von unserem Maskottchen „Lauser“ angefeuert wird. Anschließend düst man über die unteren Steilkurven und die Bodenwellen, wo es mit Schuss ins Ziel geht. Alternativ misst man die eigene Geschwindigkeit im SpeedCheck, der sich in unmittelbarer Nähe befindet.

Der neue „KidsCross Alpbachtal“ ist neben den beliebten Familienhighlights, wie der Skimovie-Strecke, der Funslope und dem KidsRun ein weiteres Highlight im Alpbachtal und bietet Fun und Action für alle kleinen und großen Lauser.

Erweiterte Trainingsmöglichkeiten im Alpbachtal

Zudem werden die Trainingsmöglichkeiten für den Skinachwuchs und den Skisport erheblich verbessert, insbesondere im Bereich des Galtenbergliftes und am Reither Kogel.

Technikzentrum in Niederau

In Niederau wird ein neues Technikzentrum mit einem Investitionsvolumen von rund 2,5 Millionen Euro errichtet. Dieses neue Technikzentrum wir ausreichend Platz bieten, um die gesamte Flotte der Pistenmaschinen und Schneekanonen am Markbachjoch unterzubringen. Konkret befinden sich hier sechs Pistenmaschinen und 58 Schneekanonen. Dies ermöglicht nicht nur eine optimale Wartung und Lagerung der Geräte, sondern sorgt auch für einen reibungslosen und effizienten Winterbetrieb.

 

 

 

Sujet der Kooperation zwischen Besten Österreichsichen Sommer-Bergbahnen und Klimaticket Ö. © BÖSB

Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen und KlimaTicket Ö setzen Kooperation 2025 fort

Die erfolgreichen Partner, Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen und KlimaTicket Ö, setzen ihre Kooperation „Eins für Berg und Tal“ fort und bieten auch im nächsten Sommer nachhaltige Mobilität in Kombination mit unvergesslichen Bergerlebnissen. Nachdem das Angebot in der laufenden Saison auf großes Interesse gestoßen ist und von vielen Gästen positiv bewertet wurde, erhalten KlimaTicket-Besitzer:innen auch 2025 einen Rabatt von 10 % an den Kassen der teilnehmenden Bergbahnen.

Nachhaltige Mobilität weiterhin im Fokus

Nach einem erfolgreichen Start in dieser Saison und zahlreichen positivem Gästefeedback wird das Angebot nächste Saison fortgesetzt. Viele Gäste haben die Vorteile des KlimaTickets bereits genutzt und sind begeistert von dem vielfältigen Angebot an vergünstigten Berg- und Talfahrten und der einfachen und umweltfreundlichen Anreisemöglichkeit in die heimische Bergwelt – ca. 80% der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen sind öffentlich gut angebunden. Eine umfassende Auswertung des Gästefeedbacks wird am Ende der aktuellen Sommersaison dazu durchgeführt.

„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz und das große Interesse an unserer Kooperation mit dem KlimaTicket Ö“, sagt Kornel Grundner, Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. „Durch die Verlängerung dieses Angebots möchten wir weiterhin unseren Beitrag für einen umweltfreundlichen Tourismus leisten und die oft sehr einfache Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fördern. Unvergessliche Bergerlebnisse sind näher als Du vielleicht denkst. Und das auch noch öffentlich und klimafreundlich erreichbar“, so Grundner.

„Die Attraktivierung von Mobilitäts- und Freizeitangeboten mit dem KlimaTicket Ö ist uns ein besonderes Anliegen, um noch mehr Menschen von dem Produkt zu begeistern. Die klimaschonende Anreise ist für viele Gäste bei ihrer Fahrt in den Urlaub oder der Wahl für ein Ausflugsziel zu einem wichtigen Kriterium geworden. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere gemeinsame Kooperation bereits unmittelbar nach dem Start so gut angenommen und auch fortgesetzt wird“, ergänzt Hanna Merkinger, Produktmanagerin KlimaTicket Ö.

Die Kooperation „Eins für Berg und Tal“

Bei Vorlage eines gültigen KlimaTicket Ö erhalten dessen Besitzer:innen bei allen teilnehmenden Sommer-Bergbahnen 10% Rabatt auf die Berg- und/oder Talfahrt vom tagesaktuellen Kassapreis an der Kassa. Die Rabattaktion ist nicht gültig auf Online-Käufe und ist nicht auf bereits reduzierte Tickets anrechenbar.

Auch wenn die aktuelle Saison sich dem Ende nähert und der Winter vor der Tür steht, haben Gäste noch bis einschließlich 3. November 2024 die Möglichkeit, das Angebot der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen zu nutzen. Die Aktion umfasst also auch das lange Wochenende rund um den Feiertag am 1. November – eine perfekte letzte Gelegenheit, den Herbst in den Bergen zu genießen.

Die zwei neuen VDS-Vorstände Henrik Volpert (li.) und Stellvertreter Karl Dirnhofer (re) mit dem scheidenden Vorstand Matthias Stauch. © VDS

Henrik Volpert ist neuer Vorstand beim Verband Deutscher Seilbahnen

Der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) hat einen neuen Vorstand auf der Jahreshauptversammlung in Garmisch-Partenkirchen gewählt: Henrik Volpert, Vorstand der Oberstdorfer Bergbahn AG und Nebelhornbahn AG, wurde zum Nachfolger für den scheidenden 1. Vorsitzenden Matthias Stauch bestimmt. Auch der 1. Stellvertreter wurde mit Karl Dirnhofer neu besetzt.

Henrik Volpert ist Vorstand der Oberstdorfer Bergbahn AG und Nebelhornbahn AG und seit gestern auch des VDS. Zuvor hatte Matthias Stauch, kaufmännischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG,  den deutschen Seilbahnverband seit 2017 geführt. Stauch beendet zum 30.04.2025 seine berufliche Tätigkeit bei der BZB und verabschiedet sich in den Ruhestand: „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für ihr Vertrauen und den positiven Zusammenhalt und wünsche allen eine weiterhin so erfolgreiche Verbandsarbeit zur Unterstützung unserer Branche.“

Henrik Volpert war ehemals Investmentbanker und dann Almwirt, ehe er im August 2015 zum Bergbahnen CEO in Oberstdorf avancierte. Beim VDS war Volpert seit 2018 Leiter des Arbeitskreises Betriebswirtschaft und seit 2022 1. stellvertretender Vorstand.

Der ebenfalls neu gewählte Karl Dirnhofer ist technischer Leiter der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG. Der staatlich geprüfte Bautechniker und Seilbahnfachmann ist seit nunmehr 30 Jahren bei der Bayerischen Zugspitzbahn tätig und seit 2019 der technische Leiter des Unternehmens. Beim VDS leitet Dirnhofer bereits den Arbeitskreis Umwelt.

Antonia Asenstorfer, Geschäftsführerin Brauneck- und Wallbergbahnen GmbH und Alpenbahnen Spitzingsee GmbH, steht dem Verband weiterhin als 2. stell-vertretender Vorstand vor. Asenstorfer leitet beim VDS seit über 7 Jahren den Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit.

Als eines der Hauptziele des VDS definierte Volpert die „optimierte Ressourcennutzung und gelebte Nachhaltigkeit bei den Seilbahnen als Anpassungsstrategie in Zeiten des Klimawandels“. Eine Erfolgsmeldung konnte Volpert gleich zum Amtsantritt verkünden: die Gleichwertigkeit der in Österreich ausgebildeten Seilbahntechniker mit dem deutschen Industriemechaniker wurde nach vielen Jahren des Verhandelns erreicht. Nun wird der österreichische Abschluss offiziell anerkannt.

Details zur Deutschen Seilbahntagung finden Sie im nächsten Mountain Manager MM 7

ÖSFA-Aussteller © Brandboxx Salzburg.jpg

ÖSFA 2025 – Österreichs wichtigste Wintersportmesse findet zum 112. Mal statt

Von 14. bis 16. Jänner wird die Brandboxx Salzburg wieder zum angesagtesten Treffpunkt der Sportartikelbranche.

Alle Wintersportmarken an einem Ort – bei der ÖSFA präsentiert die gesamte Wintersportindustrie ihre Produktneuheiten und innovativen Technologien im Bereich Hartware sowie eine große Vielfalt an Textilien und Accessoires. Sportartikelhändler:innen sind herzlich eingeladen, sich die Must-haves der Wintersaison 2025/2026 anzusehen, ihre Order abzugeben und sich mit Branchenkolleg:innen in geselliger Atmosphäre auszutauschen.

Diese Markenvielfalt gibt es nur bei der ÖSFA

Die ÖSFA hat sich seit vielen Jahren als Fixtermin für die Sportartikelbranche etabliert: Industrie und Handel treffen sich in Salzburg, wenn es um die neuesten Technologien und Trends für die kommende Wintersaison geht. Bei der 112. ÖSFA präsentieren über 250 Marken von rund 80 Fixmieter:innen ihre Produkte in ihren Showrooms in der Brandboxx Salzburg. Dazu kommen mehr als 100 Marken von rund 40 Aussteller:innen auf den freien Ausstellungsflächen. Erstmals gibt es auch eine Start-up Area, bei der die Händler:innen exklusive Einblicke in neue Wintersportprodukte bekommen, bevor diese den B2C-Markt erobern.

Lehrlinge werden zu Beratungs- und Verkaufstalenten, während Händler:innen ordern

Auch bei der 112. ÖSFA kehren der beliebte ÖSFA Lehrlingstag, organisiert vom VSSÖ in Kooperation mit dem Berufszweig Sportartikelhandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Brandboxx Salzburg, sowie der ÖSFA Next Generation Award zurück. Die Lehrlinge können sich auf einen Ausflug freuen, bei dem sie die Trends der Wintersportindustrie praxisnah erleben und ihre Beratungs- und Verkaufsfähigkeiten trainieren. Verschiedenste Marken vermitteln dem Branchennachwuchs in Kleingruppen Einblicke in die Funktionsweise ihrer Produkte und erklären, wie sie Kunden im Gespräch überzeugen. Beim ÖSFA Next Generation Award dürfen die Nachwuchstalente per Online-Voting für ihr Lieblingsprodukt abstimmen – ausgezeichnet wird das innovativste Produkt der Wintersaison 2025/2026.

Lehrlinge aus ganz Österreich sind zum ÖSFA Lehrlingstag am 15. Jänner eingeladen. Die Teilnahme kann von den Berufsschulen für die ganze Klasse koordiniert werden. Händler:innen sind eingeladen, ihre Lehrlinge aber auch selbstständig zum ÖSFA Lehrlingstag anmelden. So wird die ÖSFA zum Teamausflug – die Lehrlinge bilden sich weiter, während die Händler:innen ordern.

 

Programmhighlights im Überblick:

ÖSFA 2025: 14. – 16. Jänner in der Brandboxx Salzburg

Über 350 Marken von rund 120 Aussteller:innen

Start-up Area mit innovativen Produktneuheiten

ÖSFA Lehrlingstag: 15. Jänner

Verleihung ÖSFA Next Generation Award: 15. Jänner

Après ÖSFA Networking Abend: 15. Jänner, 18 Uhr – Verpflegung & Getränke sind für Händler:innen und Aussteller:innen kostenlos

Nach der Online-Registrierung erhalten Händler:innen ihr kostenloses Zutrittsticket

 

 

 

Das Kufsteinerland ist offiziell Träger des österreichischen Umweltzeichen für Destinationen. Der Lebensraum mit seinen acht Dörfern. Im Bild v.l.: Kulturmanagerin Maria Reitberger, GF Sabine Mair, Nachhaltigkeitskoordinatorin Theresa Gorbach und TVB-Obmann Georg Hörhager. © TVB Kufsteinerland, Thorben Jureczko

Kufsteinerland erhält Österreichisches Umweltzeichen für Destinationen

Die Tourismusdestination Kufsteinerland mit seinen acht Dörfern Bad Häring, Ebbs, Erl, Langkampfen, Niederndorf, Niederndorferberg, Schwoich, Thiersee sowie der Stadt Kufstein mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destination ausgezeichnet. Für Obmann Hörhager ist dies ein „Meilenstein und wichtige Vorreiterrolle“.

Nach Seefeld ist das Kufsteinerland nun die zweite Tiroler Destination, die diese bedeutende Nachhaltigkeits-Zertifizierung trägt. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Meilenstein für unseren Lebensraum möglich gemacht haben. Das Kufsteinerland gehört damit nicht nur in Tirol, sondern auch in Österreich zu den Vorreitern – das Umweltzeichen wurde erst zum fünften Mal überhaupt an eine Destination verliehen“, so TVB-Obmann Georg Hörhager. Das Zertifikat wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) verliehen. Ein offizieller Verleihungstermin steht derzeit noch aus. Das Umweltzeichen identifiziert das Kufsteinerland als eine führende, nachhaltige Tourismusregion in Österreich.

Auszeichnung ist Etappenziel

Theresa Gorbach, seit 2023 Nachhaltigkeitskoordinatorin des TVB Kufsteinerland: „Der Verband engagiert sich bereits seit mehr als drei Jahren aktiv für Nachhaltigkeit. Diese Auszeichnung markiert einen bedeutenden Meilenstein und zugleich den Startschuss für unseren weiteren Weg, denn nachhaltige Entwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess. Dass wir zu den Vorreitern in Österreich gehören, hat große Strahlkraft.“

„Dass sich Menschen, Organisationen, Unternehmen, politische Akteure und alle Gemeinden im Kufsteinerland geschlossen ihre ökologische und soziale Verantwortung für den Erhalt einer intakten Umwelt und einer zukunftsfähigen Entwicklung der Region wahrnehmen, ist eine starke Message – an unsere Gäste, unsere Gesellschaft und zukünftige Generationen, so Sabine Mair, Geschäftsführerin des TVB Kufsteinerland, stolz. „Mein Dank gilt allen, die über viele Jahre so hart auf diese Zertifizierung hingearbeitet haben und diesen Weg auch weiter mit uns gehen.“

Der TVB Kufsteinerland ist nun offiziell berechtigt, das Österreichische Umweltzeichen für Destinationen zu tragen. Die Zertifizierung gilt vier Jahre, der Termin für die offizielle Verleihung steht jedoch noch aus.

Nachhaltig zertifizierte Hotels im Kufsteinerland

Diese Hotels im Kufsteinerland sind Betriebe, die aktuell das Österreichische Umweltzeichen tragen: Bio Chalet Haus Wagner, Juffing Hotel & Spa, Hotel Stadt Kufstein, Hotel Thierseerhof, Sattlerwirt Hotel – Wirtshaus – Seminar.

Auch in der Wintersaison 2024/25 setzt die Tirol Werbung auf die Botschaft „Immer für dich da.“ © Tirol Werbung / Andreas Jakwerth

Winterkampagne der Tirol Werbung: „Immer für Dich da.“

Auch in der aktuellen Winterkampagne setzt die Tirol Werbung auf den vertrauten Slogan „Immer für dich da.“. Im Fokus der Maßnahmen stehen die Beziehungen zwischen Gastgeberfamilien und ihren Gästen, die von familiärer Atmosphäre, besonderen Erlebnissen und authentischem Feedback geprägt sind. Die Kampagne läuft auf acht europäischen Märkten.

In Tirol sind 92 Prozent der Tourismusbetriebe familiengeführt, was einen Spitzenwert im internationalen Vergleich darstellt. „Diese Familienbetriebe spielen eine zentrale Rolle, da sie mit ihrer langjährigen Tradition und persönlichen Hingabe die authentische Tiroler Gastfreundschaft leben. In Gästebefragungen wird dies immer wieder hervorgehoben“, sagt Patricio Hetfleisch, Marketingleiter der Tirol Werbung. „Gerade in unsicheren Zeiten sehnen sich Menschen nach Vertrautheit und Geborgenheit. Genau das strahlen die familiengeführten Betriebe in Tirol aus und diese Botschaft bringen wir in der Kampagne mit unterschiedlichen Geschichten zum Ausdruck“, fügt Hetfleisch hinzu.

Im Zentrum der Winterkampagne stehen ein Imagespot und verschiedene Kurzvideos, welche die enge Verbindung der Tiroler Gastgeberinnen und Gastgeber mit ihren Gästen zeigt. Im Imagespot verkörpert, wie schon im Vorjahr, Teddybär „Pauli“ diese Verbundenheit. Als Testimonial der Kampagne, das auf zahlreichen Werbemotiven präsent ist, steht „Pauli“ für die Botschaft „Immer für dich da.“ und soll vorrangig die Zielgruppe der „erholungssuchenden Familien“ ansprechen.

Teddybär „Pauli“ spielt außerdem eine Gastrolle im Familienfilm „De Club van Sinterklaas: Het Grote Sneeuwavontuur“ (deutsch: „Der Club von Sinterklaas: Das große Schneeabenteuer“), der zu einem großen Teil am Achensee gedreht wurde und in Kinos in den Niederlanden und Belgien zu sehen ist. Um die Verbindung mit der Winterkampagne zu verdeutlichen, wird der Imagespot mit „Pauli“ jeweils direkt vor Filmbeginn gezeigt.

Gäste schildern prägende Erlebnisse

Teil der Winterkampagne ist außerdem ein Kurzvideo, in dem junge Menschen ihre prägenden Erlebnisse beim Varianten-Skifahren schildern – einschließlich herausfordernder Situationen, die sie dank der professionellen Unterstützung des begleitenden Skiguides meistern konnten. Die Guides vermitteln dabei nicht nur technisches Know-how, sondern ermöglichen auch den Zugang zu unberührten Landschaften und informieren zum Thema Sicherheit.

Wie Betriebe auf Bewertungen reagieren

Abgerundet wird die Winterkampagne mit kurzen Videoporträts von Tiroler Gastgeberinnen und Gastgebern, die vor der Kamera mit Onlinebewertungen zu ihren Betrieben konfrontiert werden. Die Produktion, die vollständig von der Tirol Werbung entwickelt und mit ausgewählten Partnern aus der Tiroler Filmwirtschaft umgesetzt wurde, bietet dabei authentische Einblicke. Sie zeigt, wie Gastgeberinnen und Gastgeber aus der Hotellerie, Gastronomie und Wintersportbranche auf Gästebewertungen reagieren und das Gästefeedback in den Betrieben aufgenommen und genutzt wird.

Ausspielung der Winterkampagne auf acht Märkten

Die Winterkampagne ist im September 2024 angelaufen und fokussiert auf die Kernmärkte der Tirol Werbung: Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Niederlande. Zusätzlich wird die Kampagne in Belgien, Tschechien, Polen und Dänemark ausgespielt. Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich online, über Social Media und in Printmedien. Auch die Tiroler Tourismusverbände haben erneut die Möglichkeit, sich aktiv an den Werbemaßnahmen zu beteiligen.

Den Auftakt zur aktuellen Winterkommunikation bildete die Kampagne zur Snow Card Tirol. Zeitgleich und ebenfalls ergänzend zur Winterkampagne der Tirol Werbung starteten auch die Maßnahmen im Zuge der Kooperation mit den 5 Tiroler Gletschern, die heuer dank der ergiebigen Schneefälle im September bereits früh in die Skisaison starten konnten.

 

 

 

Zogen Bilanz über den aktuellen Sommer und blickten auf die kommende Wintersaison: Landesrat Mario Gerber, Tirol Werbung-Geschäftsführerin Karin Seiler und Wirtschaftskammer-Spartenobmann Alois Rainer (v.l.) © Tirol Werbung / Franz Oss

Stabiles Ergebnis für Tirols Sommer

Mit einem kleinen Rückgang bei den Nächtigungen und einem leichten Plus bei den Gästeankünften bilanziert Tirols Tourismus nach fünf von sechs Monaten der aktuellen Sommersaison. Annähernd stabil ist nach einer ersten Berechnung des MCI Tourismus auch die Wertschöpfung. Der kommenden Wintersaison, die am 1. November beginnt, blickt die Branche zuversichtlich entgegen.

Die aktuelle Sommersaison, die mit 31. Oktober zu Ende geht, war für Tirols Tourismus keine einfache. Durchwachsene Wetterperioden wie zuletzt im September führen in der Zwischenbilanz zu einem leichten Rückgang bei den Nächtigungen. Die Auswertung der Monate Mai bis September, die im Schnitt rund 90 Prozent der Sommernächtigungen repräsentieren, zeigt 20,3 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem kleinen Minus von 0,9 Prozent. Ganz leicht gewachsen ist hingegen die Zahl der Gäste – um 0,3 Prozent auf 5,7 Millionen. Gleich geblieben ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer, sie beträgt weiterhin 3,6 Tage.

„Wir hatten im Vorjahr eine starke Nachfrage und das beste Sommerergebnis seit 1992. Daher sind wir zufrieden, diese sehr gute Bilanz in diesem Sommer annähernd halten zu können“, resümiert Tourismuslandesrat Mario Gerber. Zudem sei der Fokus auf rein quantitative Kennzahlen ohnehin zu wenig. Entscheidend sei die wirtschaftliche Entwicklung. Eine erste Berechnung des MCI Tourismus zeigt, dass die Wertschöpfung für die heurige Sommersaison 2,4 Milliarden Euro beträgt. Unter Berücksichtigung der Inflation bedeutet dies einen minimalen Rückgang von 0,1 Prozent, der damit geringer ausfällt als jener bei den Nächtigungen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im saisonalen Tourismusbarometer wider, einer repräsentativen Befragung unter Tiroler Unterkunftsbetrieben. Darin zeigen sich 57 Prozent der Betriebe mit dem wirtschaftlichen Erfolg der abgelaufenen Sommersaison zufrieden, 24 Prozent sogar sehr zufrieden. „Angesichts der nicht einfachen Rahmenbedingungen ist es beachtlich und erfreulich, wie stabil sich Tirols Tourismus präsentiert. Die Branche trägt sowohl wirtschaftlich als auch in puncto Freizeitmöglichkeiten und Infrastruktur maßgeblich zu Wohlstand und Qualität in unserem Land bei“, so Gerber.

Leichte Rückgänge auf Nahmärkten

Bei den Märkten sind es vor allem die Nahmärkte Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande, die ein kleines Nächtigungsminus aufweisen. „Der Rückgang aus den Nahmärkten resultiert insbesondere daraus, dass diese am sensibelsten und kurzfristigsten auf das Wetter reagieren und auch reagieren können“, erläutert Karin Seiler. „Aufgrund der Wichtigkeit dieser Märkte mit 80 Prozent Nächtigungsanteil beeinflusst dies selbstverständlich auch das Gesamtergebnis.“ Konkret sind die Übernachtungen deutscher Gäste um 1,4 Prozent auf 11,7 Millionen zurückgegangen, aus dem Heimmarkt Österreich gab es ein Minus von 2,7 Prozent auf 2,0 Millionen, aus den Niederlanden eines von 1,5 Prozent auf 1,6 Millionen und aus der Schweiz eines von 0,3 Prozent auf 1,0 Millionen Nächtigungen. Am stärksten gewachsen sind die Fernmärkte, wenngleich auf niedrigem Niveau: Aus den USA gab es bei den Nächtigungen ein Plus von 9,9 Prozent auf 200.000 und aus China von 159 Prozent auf 60.000 Nächtigungen.  Bei den Unterkünften sind Ferienwohnungen (+0,5%), die Vier- und Fünfstern-Hotellerie (+1,1%) sowie Campingplätze (+1,9%) die Nächtigungsgewinner.

Kurzfristigkeit bleibt Herausforderung für Betriebe

Für die Betriebe sei die aktuelle Sommersaison durchaus herausfordernd, berichtet Alois Rainer, Spartenobmann Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol: „Die weiterhin wachsende Kurzfristigkeit der Buchungen und Stornierungen machen uns zu schaffen. Gäste buchen an mehreren Orten gleichzeitig und fahren dann dorthin, wo das Wetter am besten ist. Das erschwert die Planung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Ressourcen massiv.“ Zudem wirken sich auch die gestiegenen Kosten bei Wareneinsatz, Energie und Löhnen weiterhin aus. „Die lassen sich nicht immer vollständig auf die Preise umlegen. Damit bleibt unterm Strich teilweise zu wenig übrig“, so Rainer. Es sei jedenfalls eine Gratwanderung, die Balance zwischen notwendigen Preisanpassungen und der Zahlungsbereitschaft der Gäste zu finden.

Gute Buchungslage für den Winter

Was die Nachfrage für die kommende Wintersaison betrifft, ist die Branche zuversichtlich. „Laut Tourismusbarometer haben 76 Prozent der Betriebe eine gleich gute oder sogar bessere Buchungslage als im Vorjahr um diese Zeit“, erläutert Landesrat Gerber. Insbesondere bei deutschen Gästen steht der Winterurlaub in Tirol hoch im Kurs: 85 Prozent der Betriebe registrieren aus dem wichtigsten Quellmarkt des Tiroler Tourismus eine gleich gute oder sogar bessere Buchungslage.

Diese Einschätzung deckt sich auch mit dem Preis- und Buchungsmonitoring der Tirol Werbung, mit dem sich die Nachfrage tagesgenau prognostizieren lässt. Die Vorschau zeigt großteils eine ähnliche Auslastung wie im vergangenen Winter. „Weihnachten und Neujahr sind aktuell mit Abstand am besten gebucht, im wichtigsten Monat Februar liegt die Nachfrage derzeit noch etwas unter dem Vorjahr“, berichtet Karin Seiler.

In puncto wirtschaftlicher Erwartungen rechnen die Betriebe mit einem guten Winter: 57 Prozent gehen davon aus, das Ergebnis vom Vorjahr halten zu können. 25 Prozent erwarten ein Umsatzplus, lediglich 16 Prozent rechnen mit Einbußen bei den Umsätzen.

Auch Spartenobmann Rainer blickt grundsätzlich zuversichtlich Richtung Winter. Neben der Ertragssituation bleibe allerdings das Thema Fachkräfte ein Dauerbrenner. „Aktuell hat sich die Situation etwas entschärft, es fehlen jedoch noch immer zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Neben der Employer Branding Kampagne der Lebensraum Tirol Gruppe setzt die Wirtschaftskammer auf die Initiative Bist Happy. „Damit können Betriebe die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym messen. Motivierte Beschäftigte bleiben nicht nur selbst gerne im Betrieb, sondern sind auch die beste Werbung, um neue Kräfte zu gewinnen“, so Rainer.

Die Tirol Werbung investiert rund 7,3 Millionen Euro in die Kommunikationsmaßnahmen für den kommenden Winter und ist unter anderem mit einer Werbekampagne auf acht europäischen Märkten präsent.

Gäste bewerten Tirol insbesondere bei Nachhaltigkeit positiv

Die hohe Anziehungskraft des Urlaubslandes Tirol unterstreicht auch eine aktuelle Auswertung der Tirol Werbung, für die mittels Künstlicher Intelligenz mehr als 30.000 Gästebewertungen auf Onlineplattformen analysiert wurden. 85 Prozent davon waren positiv, 13 Prozent negativ und zwei Prozent neutral. Besonders positiv fällt die Einschätzung der Gäste im Bereich Nachhaltigkeit aus: Bezogen auf dieses Thema sind gleich 92 Prozent der Bewertungen positiv. Besonders häufig nennen Gäste dabei die Regionalität bzw. regionale Produkte als Pluspunkte.

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