Drittgrößtes Skigebiet Europas entsteht

Eine neue Gondelbahn wird ab Saisonbeginn 05/06 die Skigebiete SkiWelt-Wilder Kaiser von Westendorf aus und Kitzbühel via Kirchberg verbinden. Mit diesem Zusammenschluß entsteht das drittgrößte Skigebiet Europas.

Ein langgehegter Wunsch der Touristiker im Großraum Kitzbühel wird ab der kommenden Wintersaison Wirklichkeit: Die Verbindung der Skigebiete SkiWelt/Westendorf und Kirchberg/Kitzbühel. Ermöglichen wird diese Verbindung eine neue Umlaufseilbahn, die vom Kirchberger Spertental zum Gampenkogel direkt in das Westendorfer Skigebiet führt. Die neue 2878 Meter lange Gondelbahn wird als 8-Personen-Einseil-Umlaufbahn ausgeführt und kann bei einer Fahrzeit von knapp unter 10 Minuten rund 1600 Personen pro Stunde befördern. Im Endausbau beträgt die Beförderungsleistung 2000 Personen pro Stunde. Zwischen der Talstation der neuen Gondelbahn „Ki-West“ (Kürzel für Kirchberg/Kitzbühel und SkiWelt/Westendorf) zwischen Aschau und Kirchberg sowie der Kirchberger Pengelsteinbahn wird ein Shuttlebus-System für die direkte Verbindung sorgen.Die neue Skiabfahrt wird rund vier Kilometer lang sein und komplett technisch beschneit werden. Ein tolles Angebot für alle Skienthusiasten, denen dann an die 150 Lifte und viele hundert Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade zur Verfügung stehen werden. Und künftig sogar ab der 3 Tages-Karte als Kitzbüheler Alpen-Skipaß, der alle Lifte der beiden Skiregionen umfassen wird.

Neue Erlebniswelt auf der Zugspitze

Auf dem höchsten Berg Deutschlands ist ein topmodernes Bergmuseum entstanden. Betreiber der neuen Erlebniswelt ist die Tiroler Zugspitzbahn, in deren Auftrag Gletscherwissenschaftler, Historiker und Bergfexen alles Wissenswerte über den Berg an der Deutsch-Österreichischen Grenze zusammengetragen haben.

Nach einer 10-Minütigen Seilbahnfahrt, bei der 1.700 Höhenmeter überwunden werden, findet der Besucher „besondere Einblicke und 3-Dimensionale-Erlebnisse“ im derzeit wohl modernsten Bergmuseum der Alpen. „Die Gletscherforscher des Teams Eiswelten, Mag. Marius Massimo und Dr. Norbert Span, haben dazu ein Konzept erarbeitet, welches den Besuchern die Faszination Zugspitze auf eine beeindruckende Art näher bringt“, schildert der Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn, Franz Dengg.Die Reise führt von der Erstbesteigung der Zugspitze 1820 durch Josef Naus über den Bau der Zugspitzbahn in den 20er Jahren und der höchsten Schneelage von 9,40 m im Jahr 1994 hin zum puren Bergerlebnis: eine Sicherheitsglasplatte am Boden gewährt den Besuchern einen senkrechten Blick in das 200 Meter abfallende Zugspitzmassiv.In der anschließenden 3D-Multimediavorführung im ehemaligen Spannraum der alten Zugspitzbahn erleben die Besucher die Zugspitze ähnlich wie beim Flug eines Adlers. Über zwei Geschoße zieht sich die Projektionsfläche. Die Vorführung besticht durch einzigartige Effekte und Technik. Die Naturschauspiele am Berggipfel von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang werden ganz beeindruckend präsentiert. Der mit Wasser gefüllte Boden im ehemaligen Spannraum lässt durch die Spiegelung die Halle noch größer und tiefer erscheinen. Dass dabei Wind und Regen durch modernste Technik in den Raum kommen, überrascht sogar den größten Cineasten!

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