Gasteiner Bergbahnen AG plant Solarpark im Bereich der Schlossalm-Talstation. ©INNERHOFER Architekten  

Gasteiner Bergbahnen AG plant innovativen Solarpark

Die Gasteiner Bergbahnen konnten bereits mehrere Solar- und Photovoltaikanlagen in den letzten Jahren in Betrieb nehmen. Ein neuer Solarpark im Bereich der Schlossalm-Talstation soll die Energieunabhängigkeit und den Klimaschutz im Skigebiet nun weiter vorantreiben. Wie bereits beim Neubau der Schlossalmbahn werden auch Einheimische und Gäste wieder die Möglichkeit haben, in Nachhaltigkeitsprojekte zu investieren.

Der geplante Solarpark bei der Schlossalm-Talstation stellt einen Meilenstein in Gasteins Bemühungen um Energieunabhängigkeit dar. Rund 170 Tonnen an CO2-Emissionen sollen durch das neue Projekt pro Jahr eingespart werden. „In einer Simulation lieferten die insgesamt 800 Paneele einen Jahresertrag von 364.500 Kilowattstunden. Mit dieser Menge Strom könnten die Lifte der Schlossalm, ohne Zubringer, den ganzen Winter über betrieben werden“, erklärt der mit der Konzeption beauftragte Architekt Hendrick Innerhofer. Entworfen hat das Architekturbüro Innerhofer oder Innerhofer schlussendlich 65 unterschiedlich große und verschieden ausgerichtete „Solarbäume“, um ein optisch ansprechendes und abwechslungsreiches Gesamtbild zu schaffen. Alle Module sind schräg angelegt, sodass Schnee abrutschen und auch im Winter Strom produziert werden kann. „Der Solarpark kostet uns keinen einzigen Parkplatz und wir verbauen auch kein zusätzliches Areal“, unterstreicht Bergbahnen-Vorstand Andreas Innerhofer außerdem das Ziel, die Solarpaneele bestmöglich in die bestehende Infrastruktur zu integrieren.

Bürgerbeteiligungsmodell Skisparen 2023

Wer mit dem Kauf seines Skipasses gleichzeitig auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten möchte, kann Projekte wie den Solarpark Gastein noch bis zum 30. April 2023 im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsmodells unterstützen. Drei Investitionspakete (Gold, Silber und Bronze) stehen zur Auswahl, mit dem Betrag wird ab Mai 2023 fünf Jahre lang ein elektronisches Guthabenkonto aufgeladen. Mit dem Guthaben können sämtliche Produkte des Online-Ticketshops skigastein.skiperformance.com erworben werden. Insgesamt wird eine um 15 Prozent höhere Summe gutgeschrieben, als ursprünglich investiert wurde – eine Win-win-win-Situation für Wintersportler, Bergbahnen und Umwelt. Nutzen die Skisparer:innen darüber hinaus die Vorteile des Dynamic Pricings, profitieren sie sogar doppelt. „Online-Frühbucher:innen genießen bei uns eine Bestpreis-Garantie. Mit der Zeit nähern sich die Tarife den Kassapreisen an, daher lohnt es sich, Tages- und ab diesem Winter auch Mehrtagesskipässe frühzeitig und ‚dynamisch‘ zu kaufen“, empfiehlt Benjamin Rogl von den Gasteiner Bergbahnen das im letzten Winter eingeführte Erfolgsmodell.

Gasteiner Bergbahnen AG goes E-Mobility

„Nachhaltiges Skifahren beginnt nicht erst auf der Piste, deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere Gäste zur klimafreundlichen Anreise zu motivieren und auch die Möglichkeiten dafür zu schaffen“, weist Vorstand Franz Schafflinger auf ein entsprechendes Angebot in Kooperation mit der ÖBB hin. Für Inhaber:innen einer ÖBB-Vorteilscard ist das Bahnticket aus ganz Salzburg oder von Villach aus im Tagesticketpreis inkludiert. Wer bereits ein Klimaticket besitzt, erhält 15 Prozent Rabatt auf den Tagesskipass. Besonders bequem gestaltet sich die Anreise auf Schienen in Bad Gastein, wo der Bahnhof unmittelbar neben der Talstation der Stubnerkogelbahn liegt – eine einmalige Situation in ganz Salzburg. Eva Buzzi von ÖBB Rail Tours weiß um das Einsparpotential von Treibhausgasen im Bereich der Mobilität: „70 bis 80 Prozent aller CO2-Emissionen, die ein Winterurlauber verursacht, entstehen bei der An- und Abreise. Die ÖBB-Initiative ‘Mit Railjet & Co zum Schnee‘ ist unsere Antwort darauf. Das Wintersport-Kombiticket Gastein bringt Wintersportler bequem, kostengünstig und entspannt direkt ins Skivergnügen.“

Für die Mobilität innerhalb des Gasteinertals starteten die Gasteiner Bergbahnen gemeinsam mit der BÄM Mobility GmbH im Sommer ein Elektro-Carsharing-Projekt. Aufgrund der positiven Resonanz wurde die Flotte für die Wintersaison auf fünf Elektro-Fahrzeuge aufgestockt. Führerschein und Bankomatkarte reichen aus, um das niederschwellige und klimafreundliche Mobilitätsangebot zu nutzen.

In Summe sind es eine ganzheitliche Sichtweise und das Verantwortungsbewusstsein für die Region, die die Gasteiner Bergbahnen AG zu vielfältigen Umweltschutz- und Energiesparmaßnahmen antreiben. Andreas Innerhofer resümiert: „Rein finanziell ist das Ganze ein Nullsummenspiel – durch die Errichtung und Instandhaltung eines Solarparks etwa entstehen auch erhebliche Kosten. Aber darum geht es uns nicht. Ganz viele Arbeitsplätze im Gasteinertal hängen vom Schutz und der Bewahrung unserer Bergwelt ab. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und setzen die entsprechenden Maßnahmen.“

Nachhaltigkeitsprojekte der Gasteiner Bergbahnen AG im Überblick

Als Unternehmen, das in und mit der Natur arbeitet, sind sich die Gasteiner Bergbahnen ihrer Verantwortung für die Gasteiner Bergwelt bewusst und setzen kontinuierlich Schritte, um Besucher:innen ein nachhaltiges Bergerlebnis für Generationen zu ermöglichen. Um Ressourcen zu schonen, ohne dabei Abstriche bei der Pistenqualität machen zu müssen, setzen die Gasteiner Bergbahnen etwa auf effizientes Schneemanagement. Bei der Beschneiung kommen datengestützte Schneehöhenmessungen und Schneezäune zum Einsatz, um Schnee punktgenau produzieren und halten zu können. In der letzten Wintersaison konnten durch die strategische Verknüpfung von Messdatenauswertung und jahrzehntelangem Erfahrungswissen bereits 10 bis 15 Prozent an Einsparungen erzielt werden. Auch die Förderleistung der Seilbahnen wird gezielt reguliert und orientiert sich an den jeweiligen Personenströmen, um Energieverluste zu vermeiden. Und im Sommer werden in Zusammenarbeit mit Partnern in der Land- und Forstwirtschaft Maßnahmen im Bereich Waldpflege, Aufforstung und Bodenaktivierung gesetzt.

Bereits heute stammt die Energie, die das Skigebiet verbraucht, ausschließlich aus erneuerbaren Quellen. Neben dem zu 100 % zertifizierten Ökostrom, den die Gasteiner Bergbahnen von der Salzburg AG und dem E-Werk Bad Hofgastein beziehen, produziert die Liftgesellschaft ihren Strom zunehmend selbst. Eine Solar-Großanlage am Parkdeck der Schlossalmbahn sowie Photovoltaikanlagen bei der Tal- und Mittelstation der Schlossalmbahn und an der Stubnerkogel-Talstation wurden im Zuge dieser Entwicklung bereits umgesetzt. Ein neues Projekt im Bereich Schlossalm wird derzeit evaluiert.

 

Der Betrieb der GD10 „Gärten der Welt“ ist weitere 10 Jahre gesichert. ©LEITNER

Seilbahn Berlin weitere 10 Jahre in Betrieb

Die Grün Berlin GmbH hat den Vertrag mit der LEITNER Seilbahn Berlin GmbH über den technischen Betrieb der Grün Berlin Seilbahn um weitere zehn Jahre, bis zum 31. Dezember 2033, verlängert. So wird der Betrieb der Grün Berlin Seilbahn als nachhaltiges und attraktives Verkehrsmittel und direkte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr zur Erschließung der Gärten der Welt, des Kienbergparks und des umliegenden Wuhletals langfristig gesichert.

Mit Beginn des neuen Vertrages ab dem 1. Januar 2023 werden die Betriebszeiten der Grün Berlin Seilbahn weiter verbessert und vereinheitlicht. Von April bis September verkehrt die Seilbahn dann täglich von 10 bis 19 Uhr, im Oktober von 10 bis 17 Uhr. In den Monaten Dezember bis März erfolgt der Betrieb in den Ferienzeiten sowie an Feiertagen von 10 bis 16.30 Uhr. Flexible Verlängerungen der Fahrzeiten zu Veranstaltungen sind weiterhin möglich.

Dazu Christoph Schmidt, Geschäftsführer Grün Berlin GmbH: „Berlins einzige Seilbahn ist ein nachhaltiges Mobilitätsangebot für die Berliner*innen, Anwohner*innen und Gäste der Stadt und gleichzeitig ein Best Practice-Beispiel für einen stadtverträglichen und innovativen Tourismus. Sie fördert die klimafreundliche Anreise mit dem Umweltverbund und setzt die Tourismusstrategie des Landes Berlin zur Stärkung der Berliner Außenbezirke und dezentraler Attraktionen vorbildlich um.“ Und Michael Tanzer, Geschäftsführer LEITNER Seilbahn Berlin GmbH, ergänzt: „Wir freuen uns, mit dem technischen Betrieb der schwebenden Besucher*innenattraktion ein besonderes Erlebnis- und Verkehrsangebot in Berlin zu unterstützen. Mit unseren 21 Mitarbeitenden sorgen wir für den reibungslosen technischen Betrieb und Unterhalt der Seilbahn.“

Betrieb langfristig gesichert

Rund 600.000 Fahrgäste, also fast jede*r zweite Besucher*in, nutzen die Seilbahn für die Fahrt in die Gärten der Welt. Gemeinsam mit dem Land Berlin konnten die Haushaltsmittel zum Betrieb der Seilbahn langfristig gesichert werden. Das technische Seilbahnpersonal wird durch die Firma LEITNER gestellt. Sämtliche kaufmännische Leistungen inklusive des Ticketing obliegen der Grün Berlin.

Neben der schnellen Anbindung der Gärten der Welt sowie des Kienbergparks an den öffentlichen Personennahverkehr ist die Seilbahn seit ihrem Bau zur IGA Berlin 2017 auch ein nachhaltiges Verkehrsmittel für Anwohner*innen für den Weg von Marzahn nach Hellersdorf und zurück. Die Seilbahnstation Kienbergpark ist direkt mit der U-Bahnlinie 5 in nur 35 Minuten vom Berliner Hauptbahnhof und in 18 Minuten von der Ringbahn aus zu erreichen. Insgesamt 64 Kabinen bringen von dort die Fahrgäste auf direktem Weg zur 1,5 Kilometer entfernten Talstation Gärten der Welt am Blumberger Damm.

Grün Berlin ist als landeseigenes Unternehmen zuverlässiger Partner für eine klimaschonende und klimaresiliente grüne Stadtentwicklung. Grün Berlin entwickelt, baut und betreibt nachhaltige Infrastrukturen und lebenswerte öffentliche Räume für Berlin. Zu Grün Berlin zählen die Grün Berlin GmbH, Grün Berlin Stiftung, Grün Berlin Service GmbH und GB infraVelo GmbH.

 

 

 

 

Saisoneröffnung im Alpenpark Neuss. ©SLTG

SalzburgerLand und Alpenpark Neuss eröffnen die Wintersaison

Action im Schnee mit alpiner Hüttenküche und Musik aus dem SalzburgerLand – und das mitten in Deutschland: Mit einem großen Fest hat das SalzburgerLand im Alpenpark Neuss in Nordrhein-Westfalen – einem der wichtigsten Herkunftsmärkte für den heimischen Tourismus die Wintersaison eröffnet. Besonders im Fokus: Die nächste Ski-Generation.

Mit Skilehrer*innen aus dem SalzburgerLand zogen Kinder beim Winterfest zum Saisonauftakt ihre allerersten Schwünge in den Schnee. 2000 Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Winterprogramm von Skifahren über Rodeln bis hin zu einer Schatzsuche im Schnee. Großes Highlight: Die „Generation Winter“ Fashionshow mit Skiausrüstung von damals und heute mit einer anschließenden Skiurlaubs-Verlosung.

Traditioneller Saisonauftakt in der „Ski-Nachwuchsschmiede“

„Das Winterfest ist der traditionelle Saisonauftakt in Nordrhein-Westfalen und ein Fixtermin für Wintersportbegeisterte in der gesamten Metropolregion“, so Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG). „Wir freuen uns über die langjährige Partnerschaft mit dem Alpenpark Neuss. Auch weil er mit seiner Skihalle als erfolgreiche ‚Ski-Nachwuchsschmiede‘ gilt: Rund 40.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr stehen im Alpenpark das erste Mal auf Skiern. Ein ganz wichtiger Einstieg, um sie fernab der Berge für Wintersport zu begeistern – und oftmals ist das der erste Schritt zu einem Urlaub im SalzburgerLand“, so SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger.

Passend dazu hatte man sich auch medial mit dem Thema „Zukunft des Wintersports“ auseinandergesetzt. Bei einem Expertentalk mit Sportwissenschafter Dr. Niels Kaffenberger (Deutsche Sporthochschule Köln) wurde unter anderem über den Skinachwuchs, Nachhaltigkeit und die Weiterentwicklung des Wintertourismus diskutiert. Außerdem hat die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG) gemeinsam mit den Partnerregionen ihre Angebote für die Wintersaison vorgestellt. Besonders für Familien gibt es auch in diesem Winter attraktive und vor allem leistbare Angebote vom Urlaub am Bauernhof bis hin zum Hotel.

Alpenpark Neuss als „Außenstelle“ der Salzburger Berge

Seit 20 Jahren verbindet die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG) und den Alpenpark Neuss in Nordrhein-Westfalen eine erfolgreiche Kooperation. „Das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands, Nordrhein-Westfalen, ist einer der wichtigsten Märkte für den Wintertourismus im SalzburgerLand. Jeder fünfte deutsche Wintergast im SalzburgerLand kommt aus Nordrhein-Westfalen“, so Yvonne Rosenstatter, Marktmanagement-Leiterin bei der SLTG.

Die SLTG präsentiert sich im Alpenpark gemeinsam mit den sechs Partnerregionen Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, Zell am See-Kaprun, Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern, Region Hochkönig, Salzburger Sportwelt und Obertauern. Von der Piste über die Skischule bis hin zur Gastronomie ist das SalzburgerLand im gesamten Alpenpark Neuss omnipräsent. Sogar die dort erhältlichen Ski kommen aus dem SalzburgerLand, vom Salzburger Alpinski-Weltmarktführer ATOMIC.

Als Aktiv-Freizeitpark ist der Alpenpark die erste Anlaufstelle für Skibegeisterte in Nordrhein-Westfalen – und damit ein hervorragender strategischer Partner für das SalzburgerLand, das sich in diesem besonders wichtigen Herkunftsmarkt als attraktive Urlaubsdestination für sportlich-aktive Gäste positioniert. „Der Alpenpark Neuss zählt jährlich rund 800.000 Gäste (Zahlen aus dem Jahr 2019), von denen ein Großteil sehr Sport- und insbesondere Wintersport-affin ist. Umfragen haben ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Alpenpark-Gäste bereits einen Winterurlaub verbracht hat – die Hälfte sogar im SalzburgerLand“, so SLTG-Marktmanagement-Leiterin Yvonne Rosenstatter.

 

 

Goldene Maschine Jakobshorn. ©TechnoAlpin

Goldene Maschine für die Davos Klosters Bergbahnen AG

TechnoAlpin, der Weltmarktführer für innovative Schneelösungen, liefert die 1000. Propellermaschine jeweils in einer goldfarbenen Ausstattung. In diesem Jahr wurden die Davos Klosters Bergbahnen AG mit der Sonderedition überrascht. Die Goldene Maschine ist ein Zeichen der besonderen Wertschätzung der 30-jährigen, vertrauensvollen Partnerschaft der beiden Unternehmen. Die neue Maschine steht am Jakobshorn.

Sie ist in jeder Beziehung ein spezielles Stück: Die Propellermaschine aus dem Hause TechnoAlpin, die am Jakobshorn steht. Es ist Tradition beim Weltmarktführer für innovative Schneelösungen, dass jedes Jahr die 1000. Propellermaschine ein goldfarbenes Kleid bekommt. „Wir wollen damit unterstreichen, wie viel uns unsere Produkte bedeuten und wie viel Leidenschaft und Innovation wir in ihre Entwicklung stecken“, sagt Patrizio Laudonia, Branch Manager TechnoAlpin Schweiz AG.

In diesem Jahr geht die goldene Maschine an die Davos Klosters Bergbahnen AG. Mitte November 2022 konnte Patrizio Laudonia den Verantwortlichen des Bündner Wintersportgebietes das seltene Stück überreichen. Es handelt sich dabei um eine Propellermaschine des Typ TT10, die auch bei herausfordernden Bedingungen perfekte Schneequalität liefert und äußerst ressourcenschonend ist. Das Besondere an diesem Modell ist der neue kippbare Turm, mit dem der Schneeerzeuger verbaut ist. Bislang wurden dafür die mobilen Schneeerzeuger auf einem Turm montiert, für die Wartung musste das Personal mit einer Leiter zum Schneeerzeuger aufsteigen. Der kippbare Turm macht die TT10 zum ersten Schneeerzeuger, der die Vorteile einer Turmmaschine mit der Wartungsfreundlichkeit einer mobilen Propellermaschine vereint.

TechnoAlpin und die Davos Klosters Bergbahnen AG verbindet eine besondere Beziehung. Seit 30 Jahren arbeiten sie bereits zusammen. Beide Unternehmen verbindet das Bemühen nach innovativen und nachhaltigen Projekten. Ein besonders gelungenes Beispiel ist das Kleinwasserkraftwerk, das schon seit einigen Jahren erfolgreich läuft. Dafür wird die bestehende Beschneiungsinfrastruktur zur Stromproduktion genutzt. Durch die Turbinierung des Überlaufwassers aus den Speicherseen kann während 10 Monaten im Jahr Strom für 200 Familienhaushalte produziert werden. Über 60 Prozent der für die Beschneiung benötigten Energie am Jakobshorn wird auf diese Art selbst erzeugt. Weitere Kleinwasserkraftwerke sind aktuell in Planung. Für das gemeinsame Projekt waren die beiden Unternehmen 2021 für den Swiss Mountain Award nominiert.

Patrizio Laudonia, Branch Manager TechnoAlpin Schweiz AG sagt: „Innovative Lösungen sind ein zentrales Anliegen von TechnoAlpin. Dafür sind wir stets bereit, Neues zu wagen. Umso leichter fällt uns dies, wenn wir dies mit unseren treuen Partnern tun, bei denen wir über die Jahre ein großes Vertrauen aufgebaut haben.“

Projekte wie am Jakobshorn werden für Bergbahnen immer wichtiger. Sie erlauben einerseits auch zukünftig einen wirtschaftlich nachhaltigen Betrieb. Andererseits steigern sie die Ressourceneffizienz und erhöhen den Anteil der Stromeigenproduktion. Beides ist nicht nur für die Bergbahnen, sondern für die gesamten Bergregionen von großer Bedeutung.

 

 

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG zeigt sich für 2023 bestens vorbereitet. ©Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Vorstandsbesetzung bei der Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Der Aufsichtsrat der Kässbohrer Geländefahrzeug AG hat zwei neue Vorstandsmitglieder bestellt. Dr. Christian Oberwinkler verantwortet ab 01.03.2023 die Bereiche Technik und Operations. Christof Peer übernimmt ab 01.04.2023 die Bereiche Vertrieb, Service und Marketing.

Die vergangenen drei Jahre haben das Unternehmen stark geprägt. Schwierige Rahmenbedingungen in der Wintersportbranche und im Tourismus aufgrund von Klima- und Energiekrisen sowie die weltweite Pandemie haben das Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Deshalb hat der Aufsichtsrat beschlossen, den Vorstand von bisher zwei Mitgliedern um ein weiteres Vorstandsresort zu erweitern, um den Herausforderungen wirksam zu begegnen. Die personelle Ergänzung unterstreicht den Anspruch des Unternehmens als Weltmarktführer seinen Kunden die besten Fahrzeuge, Produkte und Lösungen anzubieten.

Christian Oberwinkler, 47 Jahre alt, wird bei der Kässbohrer Geländefahrzeug AG die Bereiche Technik und Operations übernehmen. Er leitet seit vielen Jahren das österreichische Unternehmen Komptech aus Frohnleiten, das sich mit Maschinen, Anlagen und Lösungen für den Bereich der Umwelttechnik spezialisiert hat.

Christof Peer, 44 Jahre alt, wird als Vorstand die Bereiche Vertrieb, Service und Marketing übernehmen. Der gelernte Elektro-Ingenieur bringt aus verschiedenen beruflichen Positionen umfangreiche internationale Vertriebs- und Serviceerfahrung aus dem Spezialfahrzeugbau mit – insbesondere von intelligenten, kundenorientierten Lösungskonzepten, Elektrifizierung von Fahrzeugen sowie Digitalisierungslösungen. Zuletzt als Vertriebsleiter bei der Goldhofer AG, Memmingen.

Gemeinsam mit dem bisherigen Vorstandsmitglied Steffen Kaiser, der die Bereiche Finanzen, Digitalisierung, Personal und Recht verantwortet, ist der Vorstand mit dieser Besetzung gut gerüstet.

Bis zum Eintritt der neuen Vorstände hat Rolf Glessing – ehemaliges Vorstandsmitglied der Kässbohrer Geländefahrzeug AG – die Bereiche Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Service und Marketing von Jens Rottmair als Interimsvorstand übernommen.

 

 

Salzmann Ingenieure und die Bernard Gruppe planen im indischen Varanasi eine urbane Seilbahn zum Transport der Pilger:innen in den Tempelbezirk mit der Endstation Godowlia. (Visualisierung Bernard India)

Elf Seilbahnen in Indien

Das Joint Venture von Salzmann Ingenieure aus Bregenz und der Bernard Gruppe aus Hall in Tirol wurde mit der Planung von elf Seilbahnprojekten in Indien beauftragt. Für die staatliche National Highway Logistics Management Limited (NHLML) konzipieren die beiden Unternehmen Anlagen im ganzen Land mit einer Gesamtlänge von rund 50 Kilometern und einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro. Das erste Leuchtturmprojekt entsteht in Varanasi im Bundesstaat Uttar Pradesh: Die topmoderne Stadtseilbahn bringt ab 2025 bis zu 3.000 Pilger:innen pro Stunde sicher zum Kashi-Vishwanath-Tempel.

„Wir prüfen potenzielle Standorte, kalkulieren deren Wirtschaftlichkeit und entwickeln optimale Konzepte für Seilbahnen in ganz Indien. Dabei bringen wir unser Know-how von alpinen Projekten ein und setzen auf modernste Technik“, erklärt Stephan Salzmann, Geschäftsführer von Salzmann Ingenieure. Gemeinsam mit der Bernard Gruppe mit Sitz in Hall in Tirol plant das Bregenzer Büro im Auftrag der National Highways Logistics Management Limited (NHLML) elf Projekt in ganz Indien. Das Joint Venture ist neben Machbarkeitsstudien für 15 Standorte für die komplette Planung von elf Seilbahnprojekten inklusive Statik und Gebäuden als Basis für eine Generalunternehmerausschreibung verantwortlich.

Die Anwendungen reichen von Verkehrsentlastung im urbanen Raum über die Regulierung von Pilgerströmen bis zu touristischen Angeboten. Zwischen den einzelnen Projekten liegen mehr als 3.500 Kilometer. Sie reichen von Leh im nördlichsten Unionsterritorium Ladakh bis nach Palani im südlichsten Bundestaat Tamil Nadu. Die Streckenlänge der Anlagen beträgt zusammengenommen rund 50 Kilometer, das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 300 Millionen Euro. „Klima, Kultur, Standort, Topografie und Nutzungsart unterscheiden sich stark. Jedes Projekt ist eine neue Welt, fordert neue Perspektiven und bereichert unsere Expertise“, so Salzmann.

Leuchtturmprojekt Stadtseilbahn Varanasi

Das erste Projekt entsteht in der Millionenstadt Varanasi im Bundesstaat Uttar Pradesh. Dort planen Salzmann Ingenieure und die Bernard Gruppe eine moderne Stadtseilbahn vom Bahnhof Varanasi Cantt zum Kashi-Vishwanath-Tempelbezirk mit den Ghats am Ganges. Mit täglich mehr als 90.000 Besucher:innen zählt der Tempel im jahrtausendealten Pilgerort zu den bedeutendsten in ganz Indien. Noch führt der Weg zu den heiligen Stätten zu Fuß durch überfüllte Straßen.

Voraussichtlich ab 2025 werden die Pilgerströme in 10er-Kabinenbahnen über zwei Teilstrecken hin und retour befördert – 3.000 Personen pro Stunde. Die insgesamt 3,6 Kilometer lange Strecke verläuft parallel zu den Hauptverkehrsadern und fügt sich damit harmonisch in den Bestand ein. „Stadtseilbahnen schaffen als sichere und komfortable Transportlösungen direkte Verbindungen. Sie reduzieren das Verkehrsaufkommen an neuralgischen Punkten, überbrücken historisch gewachsene Strukturen ohne gröbere Eingriffe und eignen sich damit perfekt für stark frequentierte Wege“, erklärt Stephan Salzmann. Die Planung ist abgeschlossen, derzeit läuft die Ausschreibung für Bau und Betrieb.

50 Jahre Salzmann Ingenieure

Die nächsten Projekte stehen in Kullu im Bundesstaat Himachal Pradesh und in Shivkhori im Bundesstaat Jammu Kashmir an. Dort entstehen zwei Einseilumlaufbahnen mit einer Förderleistung von 1.500 bzw. 1.800 Personen pro Stunde. „Spannende Aufgaben mit großem Potenzial für innovative Lösungen mit Vorbildcharakter“, freut sich Stephan Salzmann. Der Großauftrag in Indien fällt genau ins Jubiläumsjahr von Salzmann Ingenieure. Das Unternehmen feiert heuer 50-jähriges Bestehen. 

Infos: www.salzmann-ing.at

 Factbox: Stadtseilbahn Varanasi

  • 10er-Kabinen-Einseil-Umlaufbahn
  • Förderleistung: 3.000 Personen pro Stunde
  • Gesamtstreckenlänge: 3,6 Kilometer
  • Zwei Teilstrecken, sechs Stationen
  • Start: Bahnhof Varanasi Cantt, Ziel: Kashi-Vishwanath-Tempel (Godowlia)
  • Planung: Salzmann Ingenieure und Bernard Gruppe

 

 

 

 

 

 

 

Bergstation und Top of Alpbachtal der Hornbahn 2000. ©Alpbacher Bergbahn GmbH

10 Jahre Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau

Das neue Aushängeschild im Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau heißt „Top of Alpbachtal“. Der neu gebaute Aussichtsturm und die neue Hornbahn 2000 gehen pünktlich zum Start der Jubiläumssaison am 3. Dezember in Betrieb.

Das Alpbachtal und die Wildschönau feiern Jubiläum. Vor 10 Jahren wurden die beiden Skigebiete im Alpbachtal und in der Wildschönau durch eine moderne Gondelbahn verbunden. Mit dem Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau ist eines der größten Skigebiete Tirols entstanden. Zum runden Geburtstag investiert das Skigebiet in eine neue Sesselbahn und eröffnet mit „Top of Alpbachtal“ ein neues Wahrzeichen.

Der Hornlift 2000 hat nach 23 Jahren ausgedient. Eine neue, kuppelbare 6er Sesselbahn mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung wurde nun errichtet. Die Sesselbahn befördert Skifahrer in 3,45 Minuten auf den höchsten Punkt im Skigebiet auf 2030 Metern. Damit die neue Bahn auch von Einsteigern genutzt werden kann, wurde eine neue blaue Piste angelegt.

Bei der neuen Sesselbahn handelt es sich um eine Ersatzinvestition. „Damit investiert die Alpbacher Bergbahn im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau nicht in die Expansion, sondern in die Qualität des Angebots mit dem Ziel, den Gästen ein besonderes Bergerlebnis zu bieten“, betont Reinhard Wieser, Geschäftsführer von den Alpbacher Bergbahnen. „Die neue Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik. Sie verfügt über einen Direktantrieb, der bis zu 10 Prozent Energie spart“, erklärt Wieser. Das Investitionsvolumen liegt bei 10,5 Millionen Euro.

Top of Alpbachtal 

Ein absolutes Highlight verspricht die neue Bergstation zu werden. Mit dem Namen „Top of Alpbachtal“ wird diese einen 13 Meter hohen Aussichtsturm erhalten, der einen Innenraum mit Panoramafenster sowie eine Aussichtsplattform mit einzigartigem 360 Grad Rundumblick bereithält. Für die Architektur zeichnet sich Snøhetta, ein international renommiertes Architekturbüro mit einer Niederlassung in Innsbruck, verantwortlich. „Wir haben möglichst ressourcenschonend und nachhaltig geplant“, erklärt Architekt Patrick Lüth von Snøhetta.

Passend zur Tradition des Alpbachtals ist der Turm aus Holz gebaut und mit handgefertigten Schindeln verkleidet. Große Glasfronten sorgen für Licht und Weitblick auf die umliegenden Berge. Der Innenraum entspricht einer informellen Sitzlandschaft. Eine Tiroler Stube, die architektonisch neu interprästiert wird. „Die Stube ist windgeschützt, aber nicht beheizt“, so Lüth. Das spare ebenfalls Energie, denn Skifahrer tragen bereits warme Kleidung. Die Besucher können sich dort kurz ausruhen und die Aussicht genießen.

Regionale Investitionen  

Bei diesem Projekt wird großer Wert auf eine nachhaltige und effiziente Umsetzung gelegt. Der Start war ursprünglich für das Jahr 2020 geplant. Durch die coronabedingte Verzögerung konnte man jedoch mehr Zeit für die sorgfältige Planung und Vorbereitung der Investition aufwenden. „Jede Rechnung für das 10,5 Millionenprojekt stammt aus Tirol“, erklärt Wieser. Die Bahn ist von Leitner GmbH aus Telfs, viele regionale Gewerke wurden eingesetzt und die Holzschindeln, mit denen der Turm versehen ist, werden per Hand von Hans Hauser aus Alpbach gefertigt. Von 3. Dezember an ist es möglich, den höchsten Punkt im gesamten Skigebiet zu erreichen und sich von dort aus einen Überblick über die verschneite Landschaft zu verschaffen.

83 Millionen in elf Jahren

Die Errichtung der Verbindungsbahn zwischen den Skigebieten im Alpbachtal und in der Wildschönau war der Startschuss für das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau. Der Grundstein für eine positive, wirtschaftliche Entwicklung war somit gelegt. Insgesamt wurden in den letzten 11 Jahren ca. 83 Millionen Euro investiert. Dazu zählen: Der Neubau der Verbindungsbahn im Jahr 2012, der Neubau der Gmahbahn im Jahr 2014, die Errichtung der neuen Schatzbergbahn im Jahr 2017 und die aktuell laufende Umsetzung der neuen Hornbahn 2000.

Weiters wurden zahlreiche Investitionen in das Sommer- bzw. in das Ganzjahresangebot getätigt. Das Highlight war hierbei der Alpine Coaster „Alpbachtaler Lauser-Sauser“ im Jahr 2017.

Die Bergbahnen im Alpbachtal und in der Wildschönau zählen zu den Leitbetrieben und größten Arbeitgebern der Region. Sie beschäftigen ganzjährig 105 Mitarbeiter, während der Wintersaison sind 220 Mitarbeiter für die Bergbahnen tätig. 98 Prozent aller Beschäftigten kommen aus der Region.

DATEN & FAKTEN: die neue „HORNBAHN 2000“

  • Bahntyp:                                6er Sesselbahn mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung
  • Geschwindigkeit:                   5 m/s
  • Höhenunterschied:                391,00 m
  • Fahrzeit:                                3 min 45 sec
  • Förderleistung:                      2.600 Personen pro Stunde
  • Investition:                             ca. € 10,5 Mio.
  • Hersteller:                              Leitner GmbH, Telfs
  • Architekt / Planung:               Snøhetta, Innsbruck & Seilbahnbüro Gröbner, Kitzbühel
  • Baubeginn:                            Juni 2022
  • Fertigstellung:                        Beginn Wintersaison 2022/23

 

István Szalai und Thomas Pichler, geschäftsführende Direktoren Doppelmayr Holding SE, können sich über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021/22 freuen. ©Doppelmayr Seilbahnen GmbH

Doppelmayr Holding SE zieht positive Bilanz im Geschäftsjahr 2021/22

Nach zwei herausfordernden Jahren zieht die Doppelmayr Holding SE positiv Bilanz über das Geschäftsjahr 2021/22. Das Unternehmen konnte gemeinsam mit seinen Kunden weltweit zahlreiche Seilbahnanlagen, Materialtransportsysteme und Intralogistiklösungen abschließen und damit einen Umsatz von 886 Millionen Euro erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von rund 16 %.
Das Geschäftsjahr 2021/22 war geprägt von zahlreichen Großprojekten im Seilbahnbau. Weltweit haben Kunden in den Ausbau ihres Mobilitätsangebots investiert – sowohl im touristischen, als auch im urbanen Bereich. Auch im Intralogistiksektor war das Unternehmen gefordert, es wurden über 60 Einzelprojekte erfolgreich abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz der Doppelmayr Holding SE um 16 % auf 886 Millionen Euro.
Modernste Technik für Bergdestinationen
Für die Innovation AURO – die autonome Seilbahn – erhielt Doppelmayr 2021 den Innovationspreis vom Land Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Nur wenige Monate später nahm die Valisera Bahn im Skigebiet Silvretta Montafon den Betrieb auf. Sie ist die erste AURO-Anlage in Österreich und die zweite weltweit. Bei AURO (Autonomous Ropeway Operation) handelt es sich um Seilbahnen, die weitgehend bedienerlos und ohne Stationspersonal betrieben werden können. Sie sind technisch auf höchstem Niveau, überzeugen mit intelligenter und vernetzter Technik sowie einem Höchstmaß an Sicherheit. Kameras und Sensoren überwachen die Seilbahn – insbesondere beim Ein- und Ausstieg in die Kabinen. „Innovationen wie AURO entstehen aus unserem Anspruch, mit modernen Seilbahnen neue Möglichkeiten für unsere Kunden und die Mobilität der Zukunft zu schaffen. Diese Technologie wird auch im urbanen Kontext große Vorteile für die Betreiber bringen“, erklärt Thomas Pichler, Geschäftsführender Direktor der Doppelmayr Holding SE.
Komfort für den Winter – Biketransport im Sommer
Kancamagus 8 in Loon Mountain (USA) ist eine 8er-Sesselbahn der D-Line Generation. Ausgestattet mit Sitzheizung und Bubble bietet sie im Winter Komfort in allen Wetterlagen. Im Sinne einer Ganzjahresnutzung der Infrastrukturen setzt der Kunde die Sesselbahn auch im Sommer als Zubringer zu den Bike Trails in Loon Mountain ein. Dafür kommen Bike Carrier zum Einsatz, sodass die Anlage nicht nur die Mountainbiker, sondern auch deren Fahrräder sicher auf den Berg bringt.
Urbane Mobilität in Großbritannien, Mexiko und Israel
Doppelmayr übergab im Geschäftsjahr 2021/22 gleich drei urbane Seilbahnlösungen an die Kunden. Der Luton DART ist ein rund zwei Kilometer langer Cable Liner zwischen dem Bahnhof Luton Airport Parkway und dem Flughafen Terminal des London Luton Airports. Er bietet den Flugreisenden eine schnellere, zuverlässigere und nachhaltigere Alternative zum Bus-Shuttle sowie zum Individualverkehr. Die Cablebús Línea 1 ist eine leistungsstarke Seilbahnverbindung, die das Stadtviertel Cuautepec an einen der größten Verkehrsknotenpunkte in Mexico City anschließt. In Haifa steht Studenten und Mitarbeitenden der Universität Haifa und des Technion – der größten Forschungseinrichtung Israels – eine urbane Seilbahn zur Verfügung. Die 10er-Gondelbahn Rakavlit verlängert das ÖPNV-Angebot vom zentral gelegenen Bahn- und Busterminal „HaMiFratz“ zum Campus auf dem Mount Carmel und erzielt eine Zeitersparnis von bis zu 25 Minuten.
Effizienter Materialtransport
Neben dem Personentransport ist Doppelmayr auch im Materialhandling nicht mehr wegzudenken. Ein Kernprodukt ist dabei der RopeCon® – eine Kombination aus bewährter Seilbahntechnik und Stetigfördertechnologie. Im Geschäftsjahr 2021/22 wurde der Booysendal Link in Südafrika weiter ausgebaut. Als zuverlässiges und effizientes System wird dieser RopeCon® für den Transport von Platinerz genutzt.
Zur Renaturierung eines Tagebaus wird der RopeCon® Bardon Hill in Großbritannien als umweltschonende Lösung eingesetzt. Anstelle von unzähligen LKW-Fahrten transportiert er das Abraummaterial in die zu renaturierende Mulde.
Digitalisierung auf dem Vormarsch
Die Doppelmayr Gruppe investiert laufend in ein Portfolio an digitalen Produkten und Services. Ein Beispiel dafür ist die Resort Management Plattform „clair“, welche eine effiziente Planung von Aufgaben und Ressourcen sowie die zustandsorientierte Instandhaltung aller Gewerke im gesamten Resort ermöglicht. Dieses und zahlreiche weitere Projekte sind im Fokus des digitalen Ausbaus des Unternehmens.
Erfolgsfaktor Mitarbeiter:innen
Innovationen entstehen nur dank dem langjährigen Know-how und dem hohen Engagement der Mitarbeiter:innen. Doppelmayr fördert daher die enge, eigenverantwortliche Zusammenarbeit in internationalen Teams. Laufende Aus- und Weiterbildungsinitiativen werden zusammen mit der attraktiven Lehrlingsausbildung genutzt, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels und neuer Technologien zu begegnen. Flexible Arbeitsmodelle sind darauf ausgerichtet, die Anforderungen des aktuellen Arbeitsmarktes mit den Bedürfnissen von Doppelmayr zu verbinden.
Ausblick Geschäftsjahr 2022/23
Die Auftragslage für das Geschäftsjahr 2022/23 ist sehr erfreulich. Insbesondere in Nordamerika erlebt die Seilbahnbranche einen enormen Investitionsschub in den Skigebieten. Anlagen werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht und der Komfort für die Gäste weiter erhöht. Auch in den anderen Regionen der Welt nimmt die Umsetzung von Seilbahnprojekten wieder Fahrt auf. Der neuerliche Auftrag für eine weitere Seilbahnlinie in Mexico City ist ein positives Zeichen für die nachhaltige urbane Mobilität mit Seilbahnen.

Abgeschlossene Seilbahn-Projekte im Geschäftsjahr 2021/22 (Auszug)
162-ATW Baoquan Huixian, CHN
50-ATW Ulriksbanen, Bergen, NOR
50-FUL Polybahn, Zürich, CHE
10-MGD Flying Mozart, Wagrain, AUT
10-MGD AURO 2 Valisera Bahn, St. Gallenkirch, AUT
10-MGD Rakavlit, Haifa, ISR
10-MGD Floriade Expo 2022, Almere, NLD
10-MGD Cablebús Línea 1, Mexico City, MEX
10-MGD Zugerbergbahn, Lech am Arlberg, AUT
8-CLD-B Kancamagus 8, Lincoln, USA
6-CLD-B Madlochbahn, Zürs am Arlberg, AUT
RPC Bardon Hill, Coalville, GBR
CLS Luton DART, Luton, GBR
Factbox Geschäftsjahr 2021/22 (1.4.–31.3.)
Umsatz: 886 Mio. Euro
Mitarbeiter:innen weltweit: 3.154 FTE
Mitarbeiter:innen in Österreich: 1.481 FTE
Lehrlinge weltweit: 150 FTE
Lehrlinge in Österreich 106 FTE
FTE = Full Time Equivalent

V. l.: Mag. Anton Bodner, Dr. Klaus Winkler und Mag. Christian Wörister zeigen eine Tafel des neuen Pistenleitsystems. © Elisabeth Laim inger

KitzSki ist startklar für den Skiwinter 2022/23

Trotz notwendiger Energie-Sparmaßnahmen ist es der Bergbahn Kitzbühel gelungen, einige Innovationen im Skigebiet umzusetzen. Dazu zählen das neue Pistenleitsystem und zahlreiche Qualitätsverbesserungen im Skigebiet sowie die Weiterentwicklung von dynamischen Skiticket-Rabatten im Onlineshop (shop.kitzski.at). Das Wintergenuss-Angebot – das Pisten-Skitouren gehen, Langlaufen am Berg, Schlitten fahren und Winterwandern – wird im Winter 2022/23 in gewohnter KitzSki-Qualität angeboten.

Bis vor wenigen Tagen konnten die Gäste einen wundervollen Herbst im Wander- und Bikeparadies von KitzSki genießen. „Wir freuen uns sehr, auf den erfolgreichsten Sommer der Bergbahngeschichte zurückblicken zu dürfen“, eröffnete Bürgermeister Dr. Klaus Winkler, Aufsichtsratsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel die Pressekonferenz „KitzSki Winterstart 2022/23“ in Kitzbühel. „Das Ziel von KitzSki ist es, den Gästen wieder ein erstklassiges und genussvolles Skivergnügen zu bieten. Dabei soll das Angebot, trotz der notwendigen Sparmaßnahmen im Energiebereich, möglichst ohne spürbare Einschränkungen für die Gäste in hervorragender Qualität erhalten bleiben“, ergänzten Mag. Anton Bodner und Mag. Christian Wörister, Vorstandsduo der Bergbahn Kitzbühel.

Strom und Gas sparen

Der effiziente und sparsame Umgang mit den Ressourcen ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Das trifft jeden Einzelnen und macht auch vor Unternehmen nicht halt. „Die Bergbahn Kitzbühel setzt sich schon viele Jahre mit dem Thema Energieeffizienz auseinander. Es werden Einsparungsziele definiert und Maßnahmen umgesetzt, die vor allem den Strom- und Gasverbrauch reduzieren können. Sie wirken auch dann noch, wenn sich die aktuelle Lage entspannt“, so Mag. Anton Bodner. Dies geschieht im großen Stil – wie zum Beispiel die Erstellung eines Masterplans für Schneeanlagen – und im vermeintlich kleinen Stil, wie etwa die bedarfsgerechte Anpassung der Raumtemperaturen und Lichtquellen. Eine eigene Arbeitsgruppe und alle Betriebsleitungen beschäftigen sich damit, den Energieverbrauch laufend zu evaluieren.

Das neue Pistenleitsystem von KitzSki – übersichtlich, werbefrei und modern
Ab dem Winter 2022/23 präsentiert sich das Pistenleitsystem von KitzSki im modernen Look und weist den Gästen den Weg durch das weltbeste Skigebiet. Die Infotafeln sind an rund 80 gut sichtbaren Standorten auf den perfekt präparierten Pisten in Kitzbühel, Kirchberg, Jochberg und Mittersill zu finden. Auch die Tafeln mit dem Winterpanorama wurden im Zuge des Redesigns überarbeitet. „Informationstafeln aus verschiedenen Epochen der Skigeschichte waren quer über das Skigebiet verteilt. Stellenweise kam es zur Überinformation, was da und dort einen Schilderwald hat entstehen lassen. Konzipiert und umgesetzt wurde das neue Pistenleitsystem gemeinsam mit sitour, der Marketing- und Technikabteilung von KitzSki sowie den zuständigen Betriebsleitern der Bergbahn Kitzbühel“, erklärte Mag. Christian Wörister.

KitzSki Card: -10 % im Vorverkauf bis zum 08. Dezember 2022

Der erfolgreiche Vorverkauf der KitzSki Card zeigt: Die Vorfreude auf die bevorstehende Wintersaison ist größer denn je. Viele haben ihre KitzSki Card bereits im Sommer 2022 gekauft und zum Wandern bzw. Biken fleißig genutzt. Nun freuen sie sich auf unlimitierten Skigenuss von November 2022 bis April 2023. Gekauft werden kann die KitzSki Card an allen Kassen der geöffneten Seilbahnen, im Reisebüro Kirchberg und beim Tourismusverband Mittersill plus sowie online über den Webshop von KitzSki (shop.kitzski.at).

KitzSki Card Inklusiv-Leistungen:

  • gültig ab Kaufdatum bis zum Ende der Wintersaison 2022/23
  • KitzSki Bonusheft mit Rabatten im Gesamtwert von mehr als € 1.500,-
  • -50% auf den Hallenbadbesuch im Badezentrum AQUARENA Kitzbühel
  • gratis Skibus Benützung
  • gratis Streifzug Benützung im Winter (St. Johann 1 Hahnenkamm 1  Westendorf)
  • 1x kostenloser KitzSki-Schlauchschal

Wer sich eine personalisierte KitzSki Pure Card wünscht, kauft seine KitzSki Card am besten über den Webshop (shop.kitzski.at). Sie ist für all jene KitzSki-Kunden etwas Besonderes, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Die KitzSki Pure Card ist eine Keycard aus Holz und als Merchandise-Artikel auf shop.kitzski.at erhältlich. Sie kann mit jedem Ticket von KitzSki aufgeladen werden.

Online-Rabatt: Wer früher kauft, der spart!

Für alle, die das Skivergnügen auf den Pisten von KitzSki tageweise zum Bestpreis erleben möchten, gibt es gute Nachrichten. Ab sofort erhält man auf shop.kitzski.at einen Online-Rabatt für Skitickets. Je früher das Ein- oder Mehrtagesticket gekauft wird, desto höher fällt die Vergünstigung aus – es können bis zu 20 Prozent gespart werden!

Für Tickets mit Online-Rabatt gelten eigene Bestimmungen für Tickets:

  • Die Tickets sind personalisiert (Vor- und Nachname).
  • Die Tickets sind nicht übertragbar.
  • Die Tickets können nicht rückerstattet, storniert oder umgetauscht werden.

Nähere Details gibt es in den Häufig gestellten Fragen (FAQ) unter kitzski.at/online-rabatt und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auf kitzski.at.

Gespart werden können bis zu 20 Prozent auf den regulären Ticketpreis bei frühzeitigem Kauf des Skitickets auf shop.kitzski.at. Den Online-Rabatt gibt es für folgende Skitickets: 1-Tages Skitickets sowie 2-14 Tage Skitickets für jede Altersgruppe (Kinder/Jugendliche/Erwachsene). Wichtig: Es ist pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an vergünstigten Tickets erhältlich, daher wird empfohlen, das Ticket früh genug zu kaufen. Details gibt es auf shop.kitzski.at.

Aktionen und KitzSki Specials für die ganze Familie

Auch in diesem Winter gibt es wieder zahlreiche Aktionen und die beliebten KitzSki Specials.15 Prozent Rabatt gibt es in der Spar-Saison (bis 10.12.2022) und in der Basis-Saison
(11. bis 24.12.2022 und 12.03. bis 10.04.2023).

  • Ladies‘ Day (montags)
  • 60plus Skitag (dienstags)
  • Men’s Day (freitags)
  • Horn oder Resterhöhe Special
  • Gaisberg, Ganslern, Wagstätt und Bichlalm Special

 

 

„20 Jahre erfolgreiche Unternehmensführung“ steht auf der Urkunde, die Michael Saringer (re.), Alturos Destinations GmbH, vom Wirtschaftskammerobmann Franz Ahm überreicht bekam. ©Alturos Destinations

20 Jahre Alturos Destinations

Ob im Sommer oder Winter, mit Alturos Destinations gibt es seit 20 Jahren Action – unvergessliche Erlebnisse mit Photopoint, Fotofalle, Skimovie, Speedcheck und Co.

 Seit dem Start mit dem Skiline Höhenmeterservice kamen über die Jahre viele innovative Produkte hinzu: Skiline, Peaksolution, JAMES, EMMA, MyServices, Skiline Terminal, ActionCam und zuletzt die Vereinigung dieser in Destionation OS. Außerdem wurde 2020 die Produktionsstätte „Mechatronic Forge“ in der Ebentalerstraße/Klagenfurt bezogen. „Wir freuen uns, dass hunderte Kunden auf Alturos Destinations vertrauen und wir auf ein starkes Team von 140 Personen zählen dürfen. Erfolg definiert nie der Unternehmer selbst sondern immer seine Kunden“, fasst Michael Saringer, CEO von Alturos Destinations, zusammen.

„20 Jahre erfolgreiche Unternehmensführung“ steht auf der Urkunde, die Michael Saringer von Wirtschaftskammerobmann Franz Ahm diese Woche überreicht bekam. „Ein Unternehmen über viele Jahre erfolgreich zu führen, braucht Einsatz, Engagement und Mut. Es braucht die Fähigkeit, in die Zukunft zu denken und im Jetzt Entscheidungen zu treffen. Es braucht Menschen, wie Sie“, betonte Franz Ahm.

Unsere aktive Skiline Community

Nicht nur 20 Jahre Alturos Destinations ist ein Grund zum Feiern, sondern auch die stetig wachsende Skiline Community. So waren die Skiline User waren auch die vergangene Wintersaison sehr aktiv: Über 5,8 Mio. Skitage, 28,2 Mrd. Höhenmeter und knapp 4 Mio. Photopoint Fotos sowie Skimovies wurden generiert. Trotz Covid-Einschränkungen konnte Alturos Destinations durch zahlreiche neue Sommer-Attraktionen einen neuen Rekord erreichen. Die Skiline Community ist auf 4,4 Millionen registrierte User angewachsen.

„Wir freuen uns sehr, dass Skiline bei den Gästen so beliebt ist, denn mit Skiline inszeniert Alturos Destinations emotionale Erlebnisse und konvertiert anonyme Gäste in bekannte User mit persönlichem, digitalem Content und eröffnet damit neue Möglichkeiten im digitalen Vertrieb für Bergbahn und Tourismusregion“, so Gilberto Loacker, Verwaltungsratspräsident von Alturos Destinations.

Destination OS nutzen für Ihr Unternehmen

Alturos Destination OS (Operating System) ist eine vollumfassende Lösung für die Umsetzung digitaler Vertriebsstrategien von touristischen Destinationen und (Berg-)Bahnen. Im Fokus bei Alturos Destinations stehen besonders Vertrieb und Marketing im Zuge des Destinationsmanagement. Von digitalem Verkauf mit Peaksolution® und der Destination App JAMES®, über digitale Kommunikation mit EMMA®, bis hin zu Entertainment am Berg sowie Community-Analyse mit Skiline® – der größten Wintersport Community der Welt – bietet Alturos Destinations das Rundum Paket. Alturos Destination OS kann somit als touristisches Betriebssystem bezeichnet werden. Es ermöglicht, dass die unterschiedlichen Applikationen miteinander kommunizieren und somit ineinander voll integrierbar sind.

In das Alturos Destination OS lassen sich auch zahlreiche externe Systeme implementieren – somit bietet Alturos Destinations eine destinationsübergreifende Vertriebslösung mit vielen Vorteilen.