Attila (l.) und Alban Scheiber (m.) sind stolz darauf, die historisch wertvollen Fahrzeuge in ihrem Museum der Öffentlichkeit zu präsentieren. ©Ötztal Tourismus / Markus Geisler

Einblicke in die Abenteuer des Tirolers Max Reisch in Gurgl

Historisch wertvolle Fahrzeuge und Schaustücke erzählen spannende Geschichten von internationalen Erkundungstouren und Expeditionsreisen. Im höchstgelegenen Motorradmuseum Europas in Gurgl ist die Sammlung des legendären Tiroler Abenteurers Prof. Dr. Maximilian Reisch nun permanent zu sehen. Zu den Highlights der Schau zählen etwa das Orient-Archiv und seine Asien-Sammlung. Zudem gibt es auch Einblicke in die Entwicklung des Tiroler Motorsports.

Der 1912 in Kufstein geborene Max Reisch erkundete schon in jungen Jahren mit Bergschuhen und Skiern seine Heimat. Per Motorrad unternahm er Fahrten über die Alpen. Die erste Fernfahrt führte ihn in die Sahara. Es folgten zahlreiche Expeditionen auf vier Kontinenten der Erde. Durch sein journalistisches Talent wurden die einzigartigen Erlebnisse in Schriftstücken und Bildern festgehalten und über Jahrzehnte aufbewahrt.

Nachdem die Sammlung der bestens erhaltenen Expeditionsfahrzeuge für fast 15 Jahre in Bozen nur privat zu besichtigen war, ist das TOP Mountain Motorcycle Museum in Gurgl nun neue fixe Heimat der Ausstellungsstücke. Die Initiatoren der Ötztaler Motorrad-Erlebniswelt Alban und Attila Scheiber sind stolz, dass es ihnen gelungen ist, der Öffentlichkeit einen Zugang zu den historisch wertvollen Fahrzeugen und Exponaten zu ermöglichen. „Wir freuen uns sehr, ein Stück Tiroler Geschichte präsentieren zu können. Max Reisch war ein Pionier, der seine spannenden Reisen in Bildern und Texten dokumentiert und für die Nachwelt erhalten hat“, so Attila Scheiber. Dies bestätigt auch Paul D’Orleans. Der Amerikaner ist Gründer und Herausgeber von thevintagent.com und kuratierte eine Sonderausstellung zum Thema Überlandfahrzeuge im Petersen Automotive Museum in Los Angeles. Bei der Schau, die von 300.000 Menschen gesehen wurde, stand die Indian Puch von Max Reisch dem weltbekannten Mars Rover gegenüber. „Die Maschine von Reisch war der Star unserer Ausstellung. Ich kann mir keinen besseren Platz für die Sammlung als hier in Gurgl vorstellen“, betont der renommierte Fachmann aus San Francisco.

13.000 km von Wien nach Indien

Die Ausstellung zeigt viele bekannte Stücke aus dem Leben von Max Reisch. Das Highlight der Exposition ist die Indian Puch, ein Motorrad der Kultmarke Puch, Type 250 T (Baujahr 1933), mit dem er 13.000 Kilometer von Wien nach Indien fuhr und dabei die Türkei, den Irak und Pakistan querte. Daneben gibt es auch gut erhaltene Kraftfahrzeuge der frühen 1930er Jahre zu sehen, wie beispielsweise einen PKW der Marke Steyr mit Spezialaufbau (Baujahr 1934). Dieser begleitete Reisch von Palästina nach China und dann mit unglaublichen 40.000 zurückgelegten Kilometern über die USA und Mexiko um die Welt. Für seine Expeditionen wurden auch Sonderanfertigungen in den Jenbacher Werken konstruiert, wie etwa das erste Wohnmobil Europas. Mit dem „Atlas 800″ (Baujahr 1950) erforschte Max Reisch die Sahara und erhielt sogar eine Einladung nach Riad, Hauptstadt Saudi-Arabiens, die damals für Ausländer eigentlich nicht zugänglich war.

Das TOP Mountain Motorcycle Museum zeigt insgesamt sechs Expeditionsmotorräder und drei Kraftfahrzeuge der Sammlung Max Reisch, die alle im Originalzustand erhalten sind. Die historischen Fortbewegungsmittel dienen als Zeitzeugen, die einen kleinen Teil der Geschichte des mutigen Tiroler Expeditionsreisenden erzählen. Ergänzt werden diese durch Aufzeichnungen, Fotos und Schriftsammlungen. Reisch schuf eine überaus genaue Dokumentation und fast lückenlose Geschichte seines Lebens, die BesucherInnen heute durch die Besichtigung des Museums begleitet.

Sehenswert, auch für Motorrad-Neulinge

Neben den Exponaten der Sammlung Max Reisch lockt das TOP Mountain Motorcycle Museum mit zahlreichen weiteren Highlights. Auf einer Ausstellungsfläche von über 4.500m² werden 520 Motorräder und 30 weitere Fahrzeuge, wie Oldtimer, Rennautos und Co., abwechslungsreich und informativ präsentiert. Die Motor Experience bietet eine multimediale Erlebniswelt mit interaktiven Stationen, die Motorradgeschichte und -technik spannend erklären. Ein besonderes Highlight ist das 4D-Kino, bei dem BesucherInnen auch ohne Führerschein erfahren, wie sich ein Ritt über die Hochalpenstraße am Timmelsjoch anfühlt.

Das TOP Mountain Motorcycle Museum in Hochgurgl ist täglich geöffnet von 10.00 – 17.00 Uhr. Nähere Informationen unter: www.crosspoint.tirol

 

 

 

 

Gut aufgestellt für die Zukunft, v.l.: Robert Vockenhuber, Michael Köb, Reinhard Aschauer, Thomas Pichler. ©Doppelmayr

Doppelmayr Gruppe übernimmt Karosserie- und Kabinenhersteller Carvatech

Mit Wirkung zum 10. Oktober übernimmt die Doppelmayr Gruppe den Karosserie- und Kabinenhersteller Carvatech aus Oberösterreich. Beide Parteien blicken bereits auf eine jahrelange und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück. Carvatech ist ein innovationsstarkes Unternehmen, das in der Gruppe als eigene Marke bestehen bleibt.

Als langjährige und zuverlässige Partner kennen sich Doppelmayr und der Karosserie- und Kabinenhersteller aus Oberweis bestens. Bei zahlreichen Pendel-, Standseil- und auch Einseilumlaufbahnen aus dem Hause Doppelmayr wurden die Produkte von Carvatech bereits erfolgreich eingesetzt. Mit dem Zusammenschluss wird die Zusammenarbeit nun auf eine neue Ebene gehoben. Sowohl Carvatech als auch die bereits zur Doppelmayr Gruppe gehörende Tochter CWA bleiben als eigenständige Marken bestehen. Für Carvatech geht mit der Übernahme durch Doppelmayr außerdem die altersbedingte Suche nach einer Eigentümer-Nachfolge erfolgreich zu Ende.

Thomas Pichler, geschäftsführender Direktor der Doppelmayr Holding SE: „Mit Carvatech und CWA unter einem Dach verstärken wir in der Gruppe ab sofort unsere führende Kompetenz im Fahrzeug- und Karosseriebau am Weltmarkt. Carvatech ist ein profitables Unternehmen, das am Markt bestens positioniert ist. Wir sind überzeugt, dass der Zusammenschluss neue Impulse und wertvolle Synergien für unser Geschäft bringt. Wir bedanken uns bei den Eigentümern, Robert Vockenhuber und Reinhard Aschauer, von Carvatech für das entgegengebrachte Vertrauen und dürfen somit den neuen Geschäftsführer, Christoph Spiesberger sowie die gesamte Carvatech-Mannschaft in der Doppelmayr Gruppe herzlich willkommen heißen.“

Robert Vockenhuber und Reinhard Aschauer, Eigentümer Carvatech: „Wir pflegen seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung zur Doppelmayr Gruppe. In den letzten Monaten sind wir proaktiv auf Doppelmayr zugegangen, weil wir glauben, dass eine Bündelung unserer Kräfte für beide Seiten ein Gewinn ist. Im Rahmen der Suche nach einer Eigentümer-Nachfolge war es unser höchstes Anliegen, unser Unternehmen in gute Hände zu übergeben. In Hände, die Stabilität und Erfolg versprechen. Wir sind fest überzeugt, dass uns das gelungen ist“.

 

 

LEITNER EcoDrive macht eine automatische Geschwindigkeitsanpassung je nach Gästeandrang möglich. ©LEITNER

EcoDrive – Energiesparende und nachhaltige Innovation von LEITNER

Die aktuelle Energiekrise und die damit verbundenen Preissteigerungen erhöhen in allen Lebensbereichen den Druck auf zusätzliche Einsparungen. LEITNER trägt in dieser besonderen Zeit mit zwei umweltfreundlichen technologischen Innovationen zur Erreichung dieser Ziele in der Seilbahnbranche bei. So können mit dem EcoDrive, einer automatischen adaptiven Geschwindigkeitskontrolle für Seilbahnen, bis zu 20 Prozent an Energie eingespart werden. Weiterhin unerreicht am Seilbahnmarkt ist das getriebelose Antriebssystem LEITNER DirectDrive, das im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben bis zu 5% an Energie einspart und zudem mit hoher Verlässlichkeit, Benutzer- und Wartungsfreundlichkeit punktet.

LEITNER sieht sich als innovativer und nachhaltiger Hersteller und Partner in der Verantwortung, Antworten auf aktuelle Problemstellungen zu finden und Kunden mit dementsprechenden Produktentwicklungen zu unterstützen. Besonders in der aktuell angespannten Situation rund um Energiekosten, Teuerung und Ressourcenknappheit sind auch die Hersteller dazu aufgerufen, in dieser wirtschaftlich herausfordernden Zeit durch praxisnahe Forschung und Entwicklung zur Entlastung beizutragen.

Mit dem EcoDrive, einem bereits bei sieben Seilbahnanlagen erfolgreich implementierten System, wird LEITNER den Anforderungen an energiesparende Technologien gerecht. Die adaptive Geschwindigkeitskontrolle für Seilbahnen wird in die Steuerung integriert und reguliert das Tempo der Anlage auf Basis eines Kamerasystems, welches die Anzahl der wartenden Gäste bei den Stationen erfasst. Auf diesem Wege ist durch die automatische Geschwindigkeitsreduktion, beispielsweise bei einer Sesselbahn von 5 m/s auf 4 m/s, eine Energieeinsparung von bis zu 20 Prozent möglich, ohne dass der Fahrkomfort beeinträchtigt wird. Ein weiterer ökologisch wie finanziell relevanter Effekt der von LEITNER entwickelten Technologie ist die geringere Materialabnutzung. Der EcoDrive, der sowohl für neue Anlagen als auch zur Nachrüstung bestehender Seilbahnen verfügbar ist, trägt somit zugleich auch zu einer Verlängerung der Lebensdauer bei und schafft einen markanten Mehrwert im Sinne eines nachhaltigen und ressourcenschonenden Betriebs.

Erste Ergebnisse aus der Saison 2021/22 im Skigebiet Serre Chevalier (FR) liegen bereits vor. So wurde an zwei unterschiedlichen Anlagen das Einsparungspotenzial an 23 bzw. 21 Tagen in der Saison gemessen. Das Ergebnis lässt sich sehen: 7.550 kWh sowie 5.000 kWh konnten in diesen Zeiträumen eingespart werden.

Vorsprung durch Innovation beim Direktantrieb

Ein weiteres Beispiel für die ökologisch ausgerichtete Weiterentwicklung ist das getriebelose Antriebssystem LEITNER DirectDrive, welches bereits seit über 20 Jahren und in über 250 Anlagen bei LEITNER im Einsatz ist. Die von LEITNER perfektionierte Technologie erreicht vom Teil- bis in den Spitzenlastbereich einen Wirkungsgrad von bis zu 96 Prozent und ist damit deutlich in der Pole Position am Markt. Zur maximalen Leistungsfähigkeit trägt auch die Redundanz der DirectDrive- Bauweise bei. Ein DirectDrive bietet höchstmögliche Laufruhe, einen minimalen Wartungsaufwand (keine Getrieberevision, kein Getriebeölwechsel), einen nachhaltigen Betrieb (kein Öl und Schmierstoffe) sowie unschlagbar geringe Betriebskosten, denn er reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Antrieb um bis zu 5%.

Aufgrund dieser einzigartigen Vorteile, hat sich beispielsweise der Betreiber Seggiovia Dantercepies Spa im heurigen Sommer entschieden, auf einen LEITNER DirectDreive umzurüsten.

 

 

Station Cineteca National. ©Doppelmayr

Doppelmayr gewinnt nächsten Auftrag in Mexiko-Stadt

Doppelmayr konnte zum zweiten Mal einen Großauftrag für den Bau einer urbanen Seilbahn in Mexiko-Stadt gewinnen. Die dritte Linie „Cablebús Línea 3“ wird die Stadtteile Los Pinos und Vasco de Quiroga auf einer Strecke von 5,42 Kilometer miteinander verbinden. Insgesamt sechs Stationen, vier davon am populären Chapultepec-Wald, werden auf der Strecke den Ein- und Ausstieg ermöglichen. Durch die attraktive Route werden ab Dezember 2023 sowohl Anwohner als auch Touristen von der Mobilitätslösung profitieren. Bereits für die erste Linie des „Cablebús“ in Mexiko-Stadt – die 2021 fertiggestellt wurde – zeichnete Doppelmayr verantwortlich.

Die Entscheidungsträger der Stadt Mexiko verfolgen mit der Errichtung der „Cablebús Línea 3“ einerseits das Ziel, die Mobilität im öffentlichen Nahverkehr zu verbessern und andererseits die Attraktivität für den Tourismus zu erhöhen. Bereits Ende September dieses Jahres haben die Bauvorbereitungen für die Linie 3 begonnen. Laut dem Sekretär für Bauwesen und Dienstleistungen von Mexiko-Stadt, Jesús Antonio Esteva Medina, werde die Bevölkerung im Raum „Santa Fe“ am meisten von der Anlage profitieren. Außerdem wird sie eine Verbindung zum im Bau befindlichen Zug „Tren Interurbano“ und der U-Bahn-Station „Metro Constituyentes“ herstellen. Die Fertigstellung der Linie 3 ist für Dezember 2023 geplant.

Zweite D-Line für Mexiko-Stadt

Bei dem zukunftsträchtigen Verkehrsprojekt in der Hauptstadt Mexikos kommen erneut kuppelbare Gondelbahnen der Seilbahngeneration D-Line zum Einsatz. Die Gesamtstrecke von 5,42 Kilometern wird mithilfe von sechs Stationen, 37 Stützen und 71 Omega V-Kabinen sowie einer Fahrgeschwindigkeit von 6 m/s in ca. 21 Minuten überwunden. Jede Kabine ist mit zehn Sitzplätzen ausgestattet und bietet damit ausreichend Platz für die Fahrgäste, die während der Fahrt das integrierte W-Lan nutzen können. Rund 12 Millionen Passagiere pro Jahr sollen nach Fertigstellung von der neuen Verbindung profitieren.

Claudia Sheinbaum Pardo, Bürgermeisterin Mexiko-Stadt: „Mit der Linie verfolgen wir das Ziel sowohl die Mobilität als auch den Tourismus anzukurbeln. Beispielsweise wird ein Besuch der elf Kulturprojekte, die mit dem Projekt Chapultepec „Natur und Kultur“ in Verbindung stehen sowie der vier Sektionen der Grünanlage von Chapultepec, erleichtert. Die Linie 3 ist ein großartiges Projekt.“

Konstantinos Panagiotou, CEO Doppelmayr Mexiko: „Wir haben bereits gesehen, dass der Cablebus funktioniert. Die Linien 1 und 2 entfalten eine positive soziale Wirkung, sorgen für mehr Sicherheit vor Ort sowie einen wirtschaftlichen Aufschwung rund um die Stationen. Zudem stößt die Anlage keine Emissionen aus und bieten eine komfortable und zuverlässige Mobilität. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Linie 3, auf dem Weg zur Transformation des öffentlichen Verkehrssystems hin zu mehr Nachhaltigkeit in Mexiko-Stadt, einen großen Schritt näherkommen werden.“

Im Überblick: Cablebús Línea 3, Mexiko-Stadt

Seilbahnsystem: Kuppelbare Gondelbahn

Seilbahngeneration: D-Line

Kabinentyp: Omega V

Kabinenkapazität: 10 Personen

Gesamtlänge: 5,42 km

Stationen: 6

Fahrgeschwindigkeit: 6 m/s

Förderleistung: 1.000 Personen pro Stunde und Richtung (Anfangsausbau) 3.000 Personen pro Stunde und Richtung (Endausbau), 34.000 Personen pro Tag (Anfangsausbau) 102.000 Personen pro Tag (Endausbau), 12 Millionen Personen pro Jahr (Anfangsausbau) 36 Millionen Personen pro Jahr (Endausbau)

 

 

Satellitenbild von Pralong im Val d’Hérémence/VS am 6. Januar 2018 (SPOT 6/7 © Airbus DS 2018): Die Bereiche, die der Computer als Lawine einstuft, sind gelb (nicht so sicher) bis rot (sehr sicher) eingefärbt. Als Referenz sind die von Hand kartierten Lawinen, mit denen das Modell verglichen wurde, blau umrandet dargestellt. Wo die farbigen Bereiche innerhalb der Umrisslinien liegen, stimmen Modell und manuelle Kartierung überein.

Lawinen auf Satellitenbildern automatisch erkennen

Satellitenbilder machen Lawinenereignisse großflächig sichtbar. Um dieses Potenzial für das Monitoring nutzbar zu machen, haben Forschende des SLF eine Methode entwickelt, mit der sich Lawinen auf optischen Satellitenaufnahmen automatisch, schnell und zuverlässig kartieren lassen. Die Ergebnisse haben sie kürzlich in der Fachzeitschrift „The Cryosphere“ veröffentlicht.

In welchen Gebieten kommen wiederholt Lawinen vor? An welcher Stelle reißen sie an und welchen Weg nehmen sie? Wie häufig ereignen sie sich und in welcher Größenordnung? Diese Fragen sind wichtig, um das Gefahrenpotenzial von Lawinen besser einschätzen und das Risikomanagement optimieren zu können. Für die Analyse von Lawinen ist die Vogelperspektive besonders aufschlussreich. „Interessant sind für uns vor allem Satellitenbilder“, sagt Elisabeth Hafner, die am SLF in der Gruppe Alpine Fernerkundung doktoriert. „Sie geben im Gegensatz zu Besuchen im Gelände oder Webcam- und Drohnenaufnahmen nicht nur Einblick in Teile des Berggebiets, sondern können den ganzen Schweizer Alpenraum großflächig abbilden.“

Satellitenbild ist aber nicht gleich Satellitenbild. Hafner und ihre Kollegen beschäftigen sich aktuell mit den Daten optischer Satelliten. Es handelt sich dabei sozusagen um Fotos, wie man sie etwa aus Google Maps kennt. Die Aufnahmen des französischen Satelliten SPOT 6/7, die die SLF-Forschenden für die Lawinenkartierung nutzen, haben eine Auflösung von 1,5 Metern und sind äußerst detailreich. „Auf solchen optischen Satellitenbildern können wir den kompletten Umriss einer Lawine erkennen, also auch Ort und Art des Anrisses und ihren Verlauf“, erklärt Hafner. Im Hinblick darauf beschlossen die Doktorandin und ihr Team eine auf Machine-Learning basierte Bildanalysemethode zu entwickeln, mit der sich Lawinen auf optischen Satellitenaufnahmen automatisch identifizieren und kartieren lassen. Bisher ist das nämlich noch mühsame Handarbeit: Man muss die Aufnahmen auf dem Bildschirm von Auge nach Lawinen absuchen und deren Umriss manuell nachzeichnen.

Genau das hat Hafner auf Satellitenaufnahmen von SPOT 6/7 gemacht. Die Bilder datieren vom 24. Januar 2018 und dem 16. Januar 2019 – Tage, für die das SLF die höchste Lawinenwarnstufe 5 (sehr groß) prognostiziert hatte. Hafner kombinierte die Satellitenbilder mit der Schweizer Karte und einem digitalen Geländemodell, um zu überprüfen, ob ein Lawinenereignis in einem bestimmten Gebiet überhaupt plausibel ist. Denn Lawinen entstehen praktisch nur in Hängen, die steiler sind als 30 Grad. Insgesamt identifizierte und kartierte die Forscherin auf den Aufnahmen der zwei Tage über 24.000 Lawinen. „Im Schnitt habe ich etwa 2 Minuten pro Lawine gebraucht – ich habe also fast fünf Wochen nur mit Lawinensuchen verbracht“, erzählt Hafner lachend. „Das zeigt, wie wichtig es ist, diesen Prozess zu automatisieren, um in der Praxis die Lawinenaktivität schneller analysieren zu können.“

Die manuelle Kartierung bildete die Grundlage, um den Computer zu trainieren, ihm beizubringen, was in der Aufnahme Lawine ist und was nicht. Hafner griff dabei auf eine etablierte Methode zurück, adaptierte diese aber so, dass neben den optischen Daten auch explizit die topografischen Informationen aus dem Geländemodell verarbeitet werden. Die Evaluation der Methode ergab schließlich einen F1-Score von 0.63, wobei ein Wert von 1 eine perfekte Reproduzierbarkeit bedeuten würde. „Wir waren damit zuerst nicht so zufrieden, konnten die Leistung mit Anpassungen am Modell aber nur marginal verbessern.“ Da kam den Forschenden ein Gedanke: Was, wenn sich selbst Fachleute bei der Existenz und den Umrissen von Lawinen nicht immer einig sind?

Also ließ Hafner ein Satellitenbild von fünf Lawinenexpertinnen und -experten manuell kartieren und verglich deren Übereinstimmung. Resultat: In besonnten, gut sichtbaren Gebieten war die Übereinstimmung höher als in schattigen Bereichen. Insgesamt erkannten die Expertinnen und Experten gleich viel Lawinenfläche wie das Modell. Das zeigt, dass der Computer Lawinen praktisch genauso verlässlich erkennt, wie verschiedene Fachleute. In einem nächsten Schritt wird Hafner untersuchen, wie diese bei der manuellen Kartierung vorgehen und warum sie die Aufnahmen in manchen Fällen anders beurteilen. „Wenn wir diese Unsicherheiten kennen, haben wir die Chance, unser Modell entsprechend zu justieren. Unsere Zukunftsvision ist es, dass der Computer Lawinen in optischen Satellitendaten schnell und konsistent erkennt und täglich für den Schweizer Alpenraum kartiert, damit die Entscheidungsträger diese wichtigen Informationen zeitnah zur Verfügung haben.“ (Isabel Planer)

 

Spendenübergabe an die Lebenshilfe Tirol (v.li.): Jürgen Kurz/Aufsichtsratsvorsitzender Silvrettaseilbahn AG, Michael Eberharter/Lebenshilfe Tirol/Regionalleitung Landeck, und Günther Zangerl/Vorstand Silvrettaseilbahn AG. ©Silvrettaseilbahn AG

Silvrettaseilbahn AG überreichte Spendenschecks für Tirol und Ukraine

Für den guten Zweck wurden auch heuer wieder die Erlöse aus dem Verkauf der VIP-Karten des Top of the Mountain Closing Konzertes 2022 gespendet. Zwei wohltätige Organisationen – die Lebenshilfe Tirol und das Erzbistum Lemberg in der Ukraine – konnten sich über insgesamt 16.000 Euro freuen.

Die karitativen Aktivitäten rund um die Top of the Mountain Konzerte haben Tradition: Seit dem Auftritt von Robbie Williams beim Top of the Mountain Closing Konzert im Jahr 2014 wird der Erlös aus dem Verkauf der VIP-Tickets gespendet. So auch heuer beim Konzert von Kings of Leon, das am 30. April zum Abschluss der Wintersaison 21/22 stattfand. Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG, und Jürgen Kurz, Aufsichtsratsvorsitzender der Silvrettaseilbahn AG, übergaben einen Scheck über 3.000 Euro an die Zweigstelle Landeck der Lebenshilfe Tirol. Die Spende wird insbesondere für die Weiterentwicklung im Bereich der Barrierefreiheit verwendet, etwa um Niveauunterschiede in Räumlichkeiten der Landecker Standorte auszugleichen. Eine weitere Spende in der Höhe von 13.000 Euro wird für die Versorgung von Flüchtlingskindern in der Ukraine verwendet und erging an den Erzbischof von Lemberg, Mieczysław Mokrzycki.

Gesellschaftliches Engagement als Herzensangelegenheit

„Es ist uns ein zentrales Anliegen mit unserer Unterstützung sowohl in unserer Region als auch in der Ukraine eine unbürokratische Hilfe für Mitmenschen in Not und schwierigen Lebenslagen zu leisten. Gleichzeitig möchten wir uns bei den beiden Organisationen auch nochmals für deren unermüdliches Engagement im Dienste der Gesellschaft bedanken“, so Markus Walser, ebenfalls Vorstand der Silvrettaseilbahn AG.

 

 

 

 

Seilbahnen generieren Wertschöpfung für die gesamte Region. ©Geißkopfbahn

VDS: Seilbahnen bereiten sich auf die Wintersaison vor

Die Vorbereitungsarbeiten für die kommende Wintersaison sind angelaufen. Unternehmen beschäftigen sich dabei mit Einsparungspotentialen bei Energie.

Seilbahnen sind hinsichtlich effiziente Energienutzung/-einsparung bereits gut aufgestellt, etwa durch Maßnahmen wie das Heizen von Gebäuden (z.B. Gastronomie) durch die Abwärme der Seilbahn oder Photovoltaikanlagen zur unterstützenden Eigenversorgung. Dennoch beschäftigen sich die Unternehmen angesichts der aktuellen Energiekrise intensiv mit zusätzlichen Einsparungspotentialen für die kommende Wintersaison.

Grundsätzlich werden dabei alle Bereiche des Seilbahnbetriebs auf den Prüfstand gestellt, so VDS- Vize-Präsident Peter Lorenz. Dazu zählen eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit, ein Abschalten der Sitzheizungen, aber auch Einschränkungen bei der Beleuchtung und Innenraumtemperaturen.

Der Beginn der Wintersaison der deutschen Seilbahnen steht seit jeher in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen und liegt meist zwischen Mitte Dezember und dem Beginn der Weihnachtsferien. Der Energiebedarf für einen Gast an einem Skitag mit Seilbahnen, Pistenpräparierung etc. liegt bei 16 kWh, erläutert Peter Lorenz. Genauso viel Energie benötigt ein Mittelklasse-PKW mit einem Durchschnittsverbrauch von 7 Litern für eine Strecke von 22 km.

Seilbahnen generieren eine enorme Wertschöpfung für die gesamte Region. Sie leisten insbesondere in strukturschwachen Gebieten einen unersetzlichen Beitrag für sichere und nachhaltige Arbeitsplätze. So schafft bzw. sichert 1 Arbeitsplatz bei der Seilbahn insgesamt 5,1 Arbeitsplätze in der Region.

Dazu kommt: „Mit unserem Angebot ermöglichen wir wichtige Auszeiten vom Alltag, die in der aktuellen Situation wichtiger denn je sind“, resümiert Peter Lorenz, stv. VDS-Vorstand.

Infos:

www.seilbahnen.de

 

 

Die neue PV-Anlage auf dem Dach der Talstation der Planai-Bahn in Schladming. © Maximilian Kollau

Photovoltaik-Projekt am Dach der Planai-Bahn realisiert

Die Energie Steiermark hat für die Planai-Hochwurzen-Bahnen die Dachfläche der Hauptseilbahn-Talstation mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und wird die Anlage für 15 Jahre technisch betreuen. Insgesamt wurde mit einer Investitionssumme von knapp 200.000 Euro eine Gesamtleistung von knapp 160 kWp auf der Dachfläche im Zentrum Schladmings verbaut.

Das Hauptaugenmerk bei diesem Gemeinschaftsprojekt lag darauf, die vorhandene Dachfläche bestmöglich zu nutzen, um die benötigte Energie für das Talstationsgebäude der Planai Hauptseilbahn zu einem großen Teil nachhaltig selbst erzeugen zu können. 422 Stück Photovoltaikmodule mit je 375 Watt wurden auf einer Dachfläche von 800 m² verbaut. An Spitzentagen erreicht die Anlage bis zu 1.000 Kilowattstunden, was fast den kompletten Strombedarf des Bürogebäudes in der warmen Jahreszeit entspricht. Über das gesamte Jahr hinweg kann nun rund ein Viertel des Verbrauches der Talstation mit Sonnenenergie selbst produziert werden.

„Mit dieser Anlage haben wir auf der Planai mittlerweile drei Photovoltaikanlagen in Betrieb. Bis 2030 haben wir uns das Ziel gesetzt, 10 bis 15% unseres gesamten Eigenverbrauchs auf der Planai selbst erzeugen zu können. Die Ideen dazu sind vielfältig und gehen bis hin zu Photovoltaik-Inseln auf unseren Speicherteichen.  Neben dem Bau von Photovoltaikanlagen setzen wir auch mit dem bewährten intelligenten Schneemanagement und ersten Testversuchen mit Elektrobussen ein Zeichen im Bereich Umwelt- und Energiemanagement.“ so Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen.

Die Gesamt-Umsetzung erfolgte durch die Energie Steiermark Kunden GmbH und deren Tochterunternehmen E1, das auch die gesamte Förderabwicklung und Montage übernommen hat. Bei der Anlage für die Planai-Bahnen wurde Wert auf technisch hervorragende Komponenten und langlebige Technik gesetzt.

„Der Wunsch unserer KundInnen – egal ob Privathaushalte oder Unternehmen – selbst Strom zu erzeugen, nimmt immer mehr zu und erfährt befeuert durch die internationale Energiekrise eine noch nie dagewesene Nachfrage. Allein im Jahr 2021 haben wir auf Dächern heimischer Unternehmen Photovoltaik-Projekte realisiert, die jährlich mehr als 6 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom liefern. Diese Zahlen werden 2022 nochmals deutlich übertroffen“, so das Vorstandsduo der Energie Steiermark, Christian Purrer und Martin Graf „aktuell befinden sich im Netz der Energie Steiermark rund 25.000 privaten Photovoltaik-Anlagen. In den kommenden Jahren sollen noch mindestens 20.000 weitere hinzukommen, denn zur Erreichung der Klimaziele muss der Photovoltaik-Ausbau 4 Mal höher sein“.

 

Persönlich setzt Franz Hörl künftig auf Elektromobilität. Er wird sich künftig in seinem Skigebiet auf dem vor kurzen erworbenen MoonBike fortbewegen.

Franz Hörl goes Green

 

 

Österreichs Seilbahnsprecher NR Franz Hörl, Chef der Gerlos Bergbahnen, wird zum „Windräder-Pionier“ in der Gerlos-Zillertal Arena. Bis zur Wintersaison 2023/24 sollen drei Windräder in der Skiregion für größere Energieunabhängigkeit sorgen. „In den österreichischen Skigebieten gibt es bisher nur wenige Windräder. Es reden immer alle nur gscheit daher. Aber der Praxistest steht aus. Den will ich nun liefern“, erklärt der Franz Hörl.

Die Errichtung der technischen Ausstattung für die Windmessung sei bereits jetzt im Gange, so Hörl, der das Projekt seit mehreren Monaten im Stillen vorantreibt. „Ziel ist es, schon ab nächsten Winter mit Hilfe von Windenergie bald zu 50 Prozent energieautark zu sein“. Berechnungen würden zudem zeigen, dass der Betrieb der Gerloser Bergbahnen mit drei Windrädern ohne nennenswerte Zusatzeinspeisung gewährleistet werden könne. „Nimmt man den Bau des geplanten Wasserkraftwerks und die bereits erweiterte Photovoltaikanlage mit hinzu, sind wir bereits nahe an der kompletten Energieautonomie“, zeigte sich Hörl zufrieden. Einem Logistik-Gutachten zufolge könne man Anlagen mit einer Produktionsleistung von 250 Kilowattstunden (geschätzte Jahresproduktion von 550 MW/h) oder 1.500 Kilowatt (geschätzte Jahresproduktion von 2.700 MW/h) nach Gerlos ins Skigebiet transportieren.

„Selbst wenn die heimischen Seilbahnen nur 1,2 Prozent der in Österreich verbrauchten elektrischen Energie konsumieren, wollen und werden wir in Sachen Energiegewinnung nachhaltig nach vorne schauen“, betonte Hörl.

Hergestellt und errichtet werden die Anlagen im Zillertal von Leitwind, einem Unternehmen der HTI-Gruppe. Die Generatoren kommen aus dem Leitwind-Werk in Telfs, wo auch wesentliche Forschungs- und Entwicklungsprozesse der Windkraftanlagen beheimatet seien. Windenergie im alpinen Umfeld zu errichten, stelle eine massive Herausforderung dar, die Erschließung einen nicht zu unterschätzenden Eingriff, erklärte Hörl. So habe sich die Logistik als besondere Hürde in Bezug auf einen Transport der einzelnen Bauteile herausgestellt. Dies führte dazu, dass die Bergbahnen ein eigenes Logistik-Gutachten erstellten. Die engen Kurvenradien und schmalen Durchfahrten der Zufahrtsstraßen führten zu einer Limitierung. So können die Komponenten von Windenergie-Anlagen ausschließlich über Salzburg und den Gerlospass angeliefert werden.

 

Maximilian Posch. Mag. Renate Ecker, Sandra Fleißner, Kohl und Partner, Christoph Bründl

Zell am See/Kaprun Akademie für Unternehmer

 

 

 

Im Rahmen der Akademie für Unternehmer bietet die Tourismusregion Zell am See-Kaprun, einzigartig in Österreich, ein umfassendes Bildungsangebot für Hoteliers und deren Nachfolger. Die besonders innovative Akademie richtet sich an Personen, die Interesse an einer branchenspezifischen Ausbildung mit facheinschlägigen Experten haben, und das Ziel verfolgen, sich als Führungsperson in der Hotellerie weiterzuentwickeln oder sich auf ihre zukünftige Rolle im Hotelmanagement vorzubereiten. Die Akademie für Unternehmer sieht eine Dauer von 4 Semestern vor, in denen pro Semester ausgewählte Seminare und Exkursionen besucht werden können, die aufeinander aufbauen. Die Inhalte der Module wurden speziell auf die Region Zell am See-Kaprun und die Teilnehmer abgestimmt. Der gewählte 360°-Zugang bietet den (zukünftigen) Führungskräften in der Region einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil und sie können ihre eigene Fähigkeit stärken und lernen, erfolgreich mit aktuellen und künftigen Herausforderungen der Branche umzugehen.

Maximilian Posch, Obmann Tourismusverband Zell am See, meint: Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Mitarbeiter-Situation schwierig ist, ist es von zentraler Bedeutung in die Aus- und Weiterbildung der Region zu investieren. Uns war es wichtig ein qualitativ hochwertiges Angebot direkt vor unserer Haustüre zu entwickeln und somit für Familien und Berufstätige zugänglich zu machen.

Mag. Renate Ecker, Tourismusdirektorin Zell am See-Kaprun: Wir in Zell am See-Kaprun konzentrieren uns seit Jahren stark auf ein umfassendes Employer-Branding. Mit dem Programm „Team4U“, haben wir bereits 2017 einen ersten Meilenstein geschaffen. Die Akademie für Unternehmer ist eine weitere Maßnahme dieses Programmes bzw. der Höhepunkt dieser Entwicklung. Da wir Klima- und Modell-Region sind, ist es ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, eine so hochwertige Ausbildung, die Akademie für Unternehmer, in der Region abzuhalten. Das heißt, kurze Wege zu den Kursen verringern den CO2 Ausstoß.“

Christoph Bründl, Obmann Tourismusverband Kaprun zeigt auf, „…wie wichtig die Akademie für Unternehmer, wie wichtig Aus- und Weiterbildung in unserer Region Zell am See-Kaprun ist. Unsere Destination hat einen sechsstelligen Betrag in die Akademie für Unternehmer, sprich für und in die Menschen der Region investiert – das beste Investment ist schließlich immer in Menschen. Das Ziel ist keine reinen Arbeitsplätze zu schaffen, sondern darüber hinaus zu gehen und Entwicklungsplätze zu schaffen.“ 

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de