Doppelmayr TRI-Line Talstation. © Doppelmayr

Doppelmayr präsentiert ein neues Seilbahnsystem: TRI-Line sprengt sämtliche Grenzen moderner Seilbahntechnik

Mit der TRI-Line läutet Doppelmayr das nächste Seilbahn-Zeitalter ein. Das innovative Umlaufsystem kombiniert die Vorzüge der bewährten D-Line mit denen des leistungsstarken Dreiseil-Systems. Kompakte Stationen und Seilbahnkomponenten, geräumige Kabinen für bis zu 20 Personen, ein neu-entwickeltes Laufwerk und eine Förderleistung von bis zu 8.000 Personen pro Stunde und Richtung sind die Highlights der TRI-Line. Das erste Projekt entsteht in Hoch-Ybrig in der Schweiz.

Die TRI-Line definiert das, was bisher mit Seilbahntechnik möglich war, komplett neu. Sie ist in sämtlichen Anwendungsgebieten – im Winter, Sommer und in der Stadt – einsetzbar und eröffnet neue Möglichkeiten und Anwendungsfelder für die nachhaltige, seilgezogene Mobilität. Ihre kompakte Ausführung sorgt für einen minimalen Fußabdruck und höchste Effizienz.

Das Beste aus zwei Welten

„Die TRI-Line ist ein kuppelbares Umlaufsystem und eine kompakte Weiterentwicklung aus zwei bewährten Seilbahnsystemen. Sie vereint die Vorteile der D-Line mit den Vorzügen der leistungsstarken 3S-Bahn“, erklärt Peter Luger, Entwicklungsleiter der TRI-Line bei Doppelmayr in Wolfurt. So ist ihr Design an die D-Line angelehnt und zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise aus. Die Stationen beanspruchen im Vergleich zur wesentlich größeren 3S-Bahnen erheblich weniger Platz und haben eine deutlich kürzere Bauzeit. Die TRI-Line verwendet bewährte Komponenten der D-Line – so kann auch bei diesem neuen System beispielsweise der Doppelmayr Direct Drive wirkungsvoll eingesetzt werden. Ein weiteres wesentliches Merkmal der TRI-Line ist ihre hohe Windstabilität. Diese wird durch die beiden Tragseile, die eine stabile Fahrbahn bilden, ein Zugseil, welches die Fahrzeuge bewegt, sowie die Zwischenaufhängungen gewährleistet. Darüber hinaus kommen bei der TRI-Line Rundrohrstützen zum Einsatz. Das bringt einen geringen Flächenbedarf und in der Bauphase entsprechende Vorteile mit sich, wie die Flugtauglichkeit der Bauteile und kurze Montagezeiten.

Komfortabel und leistungsstark

Die TRI-Line Kabine fügt sich in Form und Funktion nahtlos in die Designlinie der beliebten OMEGA V und ATRIA Kabinen ein. Das modulare Sitzplatzkonzept ist für alle Anwendungsgebiete ausgelegt. Es bietet sowohl im Winter- und Ganzjahresbetrieb als auch im städtischen Umfeld ausreichend Platz und Komfort für die Fahrgäste. Bis zu 20 Personen können pro Kabine befördert werden. Zwölf Personen genießen die Fahrt sitzend auf einem Einzelsitzplatz. Zudem sind sie komplett barrierefrei mit ebenerdigem Ein- und Ausstieg und elektrischen Türen auf beiden Seiten. Durch die beidseitigen Kabinentüren können Fahrgastströme im Stationsbereich optimal geregelt werden – was insbesondere im urbanen Einsatz einen großen Vorteil bietet. So wird die beeindruckende Förderleistung von bis zu 8.000 Personen pro Stunde und Richtung möglich – ein neuer Maßstab in der Seilbahnbranche. Selbstverständlich ist mit der TRI-Line auch ein autonomer Seilbahnbetrieb mit dem AURO-Konzept möglich.

Laufwerk als technisches Highlight

Das Kernstück der Entwicklung der TRI-Line basiert auf einem neuen Konstruktionsansatz des Laufwerks. Die Grundlage ist die Verwendung der D-Line Kuppelklemme: „Auf dieser Basis konnten wir ein einfaches und wartungsfreundliches Laufwerk kreieren. Die einzelnen Bauteile sind leicht in der Handhabung. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Seilführung in den Stationen. Dies ermöglicht uns, auf die kompakten D-Line Stationen und deren Komponenten zurückzugreifen. Das Laufwerk ist aus technischer Sicht das absolute Highlight“, betont Peter Luger.

Erste TRI-Line in der Schweiz

Die weltweit erste TRI-Line entsteht in Hoch-Ybrig in der Schweiz. Sie wird eine 55 Jahre alte Pendelbahn ersetzen. Das Gebiet in Hoch-Ybrig zieht sowohl im Winter als auch im Sommer zahlreiche Gäste aus Zürich und Umgebung zum Skifahren oder Wandern an. Als Ganzjahresdestination bietet die Region den Gästen ein breites Spektrum an Aktivitäten, weshalb die Seilbahn und ihre hohe Verfügbarkeit eine zentrale Rolle spielen. „Mit der TRI-Line haben wir ein Seilbahnsystem gefunden, welches alle unsere Anforderungen erfüllt – und das zu einem vernünftigen Preis. Eine Einseil-Umlaufbahn ist zwar aus technischer Sicht realisierbar, hätte aber in dem besonderen Gelände diverse Herausforderungen mit sich gebracht und wäre entsprechend schwierig zu bauen gewesen. Die 3S-Bahn als Alternative lag über unserem Budget. Die TRI-Line ist kompakt und kommt dank der 3S-Vorteile mit dem in unserem Gebiet vorherrschenden Wind zurecht, was ein entscheidendes Kriterium für die wichtige Zubringerbahn ist. Dank der neuen Kabinen mit ihren bequemen Sitzen und der großzügigen Verglasung können wir nun den Fahrgästen auch deutlich mehr Komfort bieten“, erzählt Urs Keller, CEO in Hoch-Ybrig.

Weitere Insights zur TRI-Line folgen auf der Interalpin 2023.

Die Vorteile im Überblick:

  • Leistungsstark: Die Förderleistung von bis zu 8.000 Personen pro Stunde und Richtung ist einzigartig in der Seilbahnbranche.
  • Kompakt: Die TRI-Line ist an die D-Line angelehnt. Die kompakten Stationen und Seilbahnkomponenten tragen zu einem minimalen Fußabdruck bei.
  • Barrierefrei: Der Ein- und Ausstieg in die Kabinen ist barrierefrei. Durch die beidseitigen, elektrischen Fahrzeugtüren eröffnen sich komplett neue Möglichkeiten in der Gestaltung der Fahrgastströme.
  • Digitalisiert: Die TRI-Line ist ein vernetztes Seilbahnsystem. Sämtliche Kabinenfunktionen können integriert und mit der Seilbahnsteuerung Doppelmayr Connect direkt angesteuert werden.
  • Zukunftsweisend: Mit dem AURO-Konzept ist ein autonomer Seilbahnbetrieb möglich.

In einem Insights-Special stellen Peter Luger, Entwicklungsleiter der TRI-Line und Thomas Pichler, Geschäftsführer bei Doppelmayr die neue TRI-Line vor: insights.doppelmayr.com

KitzSki erhält die Auszeichnung "Weltbestes Skigebiet 2022", v. l. Mag. Anton Bodner, Oliver Kern und Mag. Christian Wörister. ©Elisabeth Laiminger

KitzSki erhält die Auszeichnung „Weltbestes Skigebiet“ 2022

Weltweit gibt es mehr als 6.000 Skigebiete. Der Test von SKIRESORT.DE bestätigt, dass KitzSki und seine Mitarbeiter täglich Herausragendes leisten, weshalb in allen Kriterien Bestnoten vergeben werden konnten. Die Gäste genießen in Kitzbühel ein qualitativ hochwertiges Skierlebnis. Geschätzt werden vor allem die bestens präparierten Pisten, modernen Lifte und das vielfältige Service-Angebot von KitzSki.

Kitzbühel | Kirchberg | Mittersill. KitzSki punktete mit 4,9 von 5 möglichen Sternen im internationalen Test von SKIRESORT.DE, insbesondere durch die Weitläufigkeit und Größe des Skigebietes sowie seine moderne Infrastruktur. Ausgezeichnet bewertet wurden darüber hinaus das abwechslungsreiche Pistenangebot die Lifte und Bahnen sowie die Schneesicherheit und Qualität der Pistenpräparierung. Kitzbühel eignet sich hervorragend für Familien und Kinder, Anfänger, Könner und Freerider sowie Snowpark-Fans und Sportler, die sich für das Höhenlanglaufen begeistern. „Wir sind stolz, dass wir die zahlreichen Kriterien so hervorragend erfüllen konnten und uns die Auszeichnung ‚Weltbestes Skigebiet 2022‘ verliehen wurde“, freuen sich Mag. Anton Bodner und Mag. Christian Wörister, Vorstandsduo der Bergbahn Kitzbühel. „Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle natürlich allen unseren Mitarbeitern, die sich während der ganzen Saison mit großem Engagement um unsere Gäste und den reibungslosen Skibetrieb kümmern.“

Faktoren wie Sauberkeit und Hygiene, Orientierung, Information und umweltfreundlicher Skibetrieb spielen zunehmend eine immer wichtigere Rolle; diese erfüllt KitzSki zu 100 Prozent. Herausragend ist auch das Angebot an Unterkünften direkt an der Piste oder in der Nähe von Liften sowie die Bewirtung in den Bergrestaurants und Hütten im Skigebiet. Gediegener und exklusiver Après-Ski, herzliche Mitarbeiter und die ausgezeichnete Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen KitzSki zu einer beliebten Skidestination für das nationale und internationale Skipublikum.

Oliver Kern, Geschäftsführer von SKIRESORT.DE, lobt die Bemühungen von KitzSki und gratuliert dem gesamten Team zur Auszeichnung. „Zufriedene Gäste, motiviertes Personal und eine traumhafte Naturkulisse – im gesamten Skigebiet von Kitzbühel ist die Begeisterung für den Skisport deutlich spürbar. Diese Form der Authentizität und das legendäre Weltcup-Feeling von Kitzbühel verleihen KitzSki einen unverwechselbaren Charakter“, so Oliver Kern.

Hier geht’s zum Testbericht

https://www.skiresort.de/skigebiet/kitzski-kitzbuehelkirchberg/testbericht/

 

Der Herbst lädt ins Zillertal. © Zillertal Tourismus / Bernhard Huber

Bergherbst im Zillertal

Der Bergherbst bietet im Zillertal schier unendliche Möglichkeiten an Freizeitaktivitäten. Eines haben aber alle herbstlichen Ausflüge im Tal gemeinsam: Die spektakuläre Farbenpracht der alpinen Naturlandschaft – einige Highlights sind neu dazugekommen.

Escape-Abenteuer am Familien-Erlebnisberg Spieljoch

Das neue interaktive Abenteuer „Das verlassene Bergwerk am Spieljoch“ lockt Wagemutige in einem Wettlauf um ein geheimnisvolles Erbe am Spieljoch in der Region Fügen-Kaltenbach. Bei der multimedialen Schatzsuche dürfen die Spielenden die Umgebung mit Schatzkarte und Smartphone erkunden, um alle Rätsel und Aufgaben zu lösen. Nur wer als Erstes alle kniffligen Rätsel und Aufgaben löst, findet den richtigen Weg durch das gefährliche Labyrinth im verlassenen Bergwerk, gelangt an den mysteriösen Gegenstand und hat das Anrecht auf das vielversprechende Erbe des reichen Großvaters.

Tradition trifft auf Moderne 

Von preisgekrönter Kulinarik im Tal, der Tiroler Wirtshauskultur bis hin zu exquisiten Haubenmenüs am Berg kommen Genießer im Zillertal voll auf ihre Kosten. Die Zillertaler Hütten und Wirtshäuser haben oftmals eine lange Tradition, dennoch werden Gerichte vom Kaiserschmarrn bis zum Pulled Pork Burger auf zillertalerisch neu definiert. Ob nach einer Genusswanderung, nach einer verausgabenden Mountainbikerunde oder nach einem gemütlichen Einkehrschwung: mehr als 150 kulinarische Genusshütten und Berggasthäuser laden im Zillertal zu höchsten Kulinarikfreuden ein. Ein Highlight der Gaumenfreunde bietet in der Region Zell-Gerlos das BrauKunstHaus. Auf über 5.000 m² bietet die Privatbrauerei Zillertal Bier in ihrem neuen BrauKunstHaus dem Besucher einen spannenden und multimedialen Rundgang in den Brauprozess und die Abfüllung. Krönenden Abschluss bietet die Verkostung der Bierspezialitäten.

Bauernherbst und Kunsthandwerk

Lokale Landwirte und bäuerliche Familienbetriebe aus der Region Mayrhofen-Hippach präsentieren bis Mitte Oktober am Zillertaler Bauernherbst ihre Produkte. Für alle, die sich gesund und nachhaltig ernähren möchten, gibt es am Bauernmarkt frisches, saisonales Gemüse, Käse, Brot oder Speck sowie regionale Qualitätsprodukte aus landwirtschaftlicher Hand. Daneben präsentieren diverse Aussteller ihre Kunstwerke und ermöglichen Interessierten einen Einblick in ihr Handwerk. Der ideale Ort also, um sich zum Beispiel für ein Picknick rund um den Schlegeisstausee zu verpflegen. Dank der öffentlichen Verkehrsmittel, die mit der Zillertaler Activcard kostenlos genutzt werden können, gelangt man flexibel, komfortabel und klimafreundlich im 30-Minuten-Takt von Mayrhofen zum Schlegeisstausee.

Highlight Almabtrieb

Haben die Kühe die Sommermonate traditionell auf den Hochweiden der Zillertaler Almen verbracht, kehren die bunt geschmückten Tiere unter den staunenden Blicken hunderter Schaulustiger in den Heimatstall zurück. Jedes Tier wird dabei mit einem festlichen „Buschn“ aus Tannenzapfen und Rosen, aus Körnern und Gerstenhalmen, aus Edelweiß und Perlen geschmückt. In der Region Tux-Finkenberg ist der Almabtrieb fester Bestandteil der lokalen Traditionen. Beim Oktoberfest 2022 kehren die farbenfroh aufgebüschelten Tiere dankend von der Bichlalm ins Tal zurück und sind vor der Hintertuxer Bergkulisse wahrlich ein magischer Anblick. Das zweitägige Fest, von 23. bis 24 September 2022, wird umrahmt von unzähligen musikalischen Highlights. Schöner könnte der Herbst im Zillertal nicht eingeläutet werden.

Die Natur vor der Tür

Der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen ist mit seinen 422 Quadratkilometern (eine Fläche, die über 40 % des gesamten Tales einnimmt) ein Garten Eden für seltene Tier- und Pflanzenarten – hier kommt man der Natur ganz nah. Das Panorama wird von insgesamt 72 Dreitausendern bestimmt, die man bei köstlichen Gaumenfreuden auf einer kulinarischen Genusshütte oder gemeinsam mit einem Naturparkführer bestaunen kann. Mehrmals pro Woche begleiten die erfahrenen Natur- und Wanderexperten ihre Gäste durch die herbstliche Landschaft. Atemberaubend ist etwa die botanische Wanderung durch einen sagenhaften Schluchtwald. Das Naturerlebnis liegt im geschützten Landschaftsteil Glocke, einer Insel botanischer und geologischer Raritäten in Finkenberg. Besonders beeindruckend sind die bis zu 70 Meter tief eingeschnittene Tuxbach-Klamm, der wunderschöne Buchenwald sowie die sagenumwobene Teufelsbrücke, ein Holzbauwerk aus dem Jahre 1876.

Informationen:

www. Zillertal.at/Bergherbst

 

 

 

Dreht der technische Prokurist Ing. Günther Brennsteiner am gro§en blauen Rad, dauert es etwa zehn Minuten, bis die Turbinen im Kraftwerk Strom erzeugen. © GLB Kaprun

Kitzsteinhorn – Energie in Eigenregie

Eine dritte Turbine sorgt ab sofort für Schnee im Winter und Strom im Sommer am Kitzsteinhorn. Die Gletscherbahnen Kaprun AG setzt schon seit Jahren auf nachhaltige Energie. Neben eigenen Photovoltaikanlagen auf Betriebsgebäuden erzeugt das Kitzsteinhorn mit dem Kleinkraftwerk Grubbach selbst Energie aus dem Schmelzwasser.

Bereits 2012 wurde die erste Ausbaustufe dieses kombinierten Pump- und Wasserkraftwerkes mit zwei Turbinen in Betrieb genommen – ab sofort sorgt eine dritte Turbine im Sommer für Strom und im Winter für Schnee. Denn die Besonderheit dieser Energieproduktion in Eigenregie: Legt man im Herbst den Hebel um, wird durch die Rohrleitungen Wasser von den großen Hochgebirgsstauseen Moserboden und Wasserfallboden direkt in die Beschneiungssysteme am Kitzsteinhorn gepumpt. So müssen im hochalpinen Bereich des Kitzsteinhorns keine zusätzlichen Speicherteiche für die Beschneiung angelegt werden. Im Frühjahr wird wiederum das Schmelzwasser aus einem großen Einzugsbereich im Auffangbecken Langwied gesammelt und kontinuierlich über eine 2 Kilometer lange Rohrleitung und 460 Höhenmeter zum Kraftwerk geleitet. Dort verwandeln die drei Turbinen 300 Liter Wasser pro Sekunde in Stromenergie.

Für Vorstandsdirektor Ing. Norbert Karlsböck ein weiterer Meilenstein auf dem „grünen Weg“ in Richtung Nachhaltigkeit: „Durch die Verstärkung des Wasserkraftwerks mit der dritten Turbine können wir nun ein Drittel des für die Beschneiung benötigten Stroms selbst erzeugen – ein sehr positiver Beitrag zur Energiebilanz. Schon mit zwei Turbinen konnten wir 900.000 kWh im Jahr gewinnen – mit der dritten Turbine im Einsatz erzeugen wir 1,2 Millionen kWh an Jahresenergie.“, so Karlsböck.

Die Beschneiung und der Betrieb eines Skigebiets erfordern Strom, der seit vielen Jahren aus erneuerbarer Energie vom Stromlieferanten bereitgestellt wird. Durch die Strom-Eigenproduktion, den zahlreichen Energieeffizienzmaßnahmen, den Einsatz von E-Bussen im Skibus-Nahverkehr und Investitionen in effizientere Schneisysteme wird vom Kitzsteinhorn weiter an der Dekarbonisierung gearbeitet. So sind auch die nun investierten 700.000 Euro für den Maschinensatz der dritten Turbine ein wichtiger Meilenstein im nachhaltigen Handeln am Kitzsteinhorn.

Die Talstation des Zentrum-Shuttles, direkt neben dem Zielbereich der Schtirggar Line, bringt die Bike-Rookies an den Start der neuen Einsteiger-Strecke. ©Ötztal Tourismus / Christoph Nösig

BIKE REPUBLIC SÖLDEN baut Einsteiger-Angebot aus

Als führende Tiroler Bike-Destination baut die BIKE REPUBLIC SÖLDEN das Angebot weiter aus. Eine neue, familienfreundliche Line mit niedrigem Schwierigkeitsgrad erweitert seit dem 29. August 2022 das Portfolio der Trails um den Faktor Gemütlichkeit. Besonders für Bike-AnfängerInnen ist die frisch gebaute Schtirggar Line eine Bereicherung.

Das bereits bekannte Angebot in der Zweirad-Republik verteilt sich geografisch auf die Bergseiten am Giggijoch und Gaislachkogl. Der sogenannte „Innerwald“– ein Ortsteil oberhalb von Söldens Zentrum – bildet so etwas wie das Mündungsgebiet der „Republic“. Genau dort hat auch die neue Schtirggar Line ihren Ausgangspunkt. Ihr Name entstammt dem Ötztaler Dialektwort „Schtirggar“, das genau für diese Werte steht: Entspannt radeln und nicht aus der Ruhe bringen lassen. Breite Lines und lange Roller verlaufen über leichte Steilkurven rund 1,3 Kilometer zum Ort und bieten perfektes Terrain für Trail-EinsteigerInnen. Das geringe Gefälle eignet sich bestens dafür, Fahrsicherheit zu trainieren und sich an die verschiedenen Highlights der Strecke heranzutasten. Die Talstation des Zentrum-Shuttles liegt am Ende der Line und bringt die BikerInnen wieder direkt an den Startpunkt des Trails – perfekte Voraussetzungen für ausgiebigen Fahrspaß und mehrere Rides.

Das Gemeinsame im Vordergrund

Vom ersten Versuch bis zum Profi ist das Miteinander gemeinsamer Nenner in der BIKE REUBLIC SÖLDEN. Seit 2014 heißt man vom Flowsurfer bis zum Downhiller Zweiradliebhaber jeglicher Art willkommen. Das spiegelt sich auch im breitgefächerten Angebot wider. Mit der frisch geshapten Schtirggar Line wird die Trail-Palette nun auch für Rookies und kleinere Besucher weiterentwickelt. „Die familienfreundliche Strecke soll Werte wie Rücksichtnahme und Verständnis vermitteln, damit auch die Kleinsten am Bikesport Gefallen finden können“, erklärt Dominik Linser, Destinationsleiter in Sölden bei Ötztal Tourismus und Initiator der BIKE REPUBLIC SÖLDEN. „Die Gemeinschaft zeichnet unsere Community aus und verschönert das Erlebnis, das wir in der BIKE REPUBLIC SÖLDEN anbieten.“

Von leichtem Grün bis zur tiefschwarzen Challenge

Die 17 Natur Trails und 12 Shaped Lines in der BIKE REPUBLIC SÖLDEN werden je nach Schwierigkeitsgrad in Farben unterschieden. Die Schtirggar Line ergänzt diese mit einer „grünen“ und leichten Alternative. So besteht neben der Broate Line eine zweite Möglichkeit, Fahrtwind zu spüren und ein erstes Feeling für das Fahren zu entwickeln. Rider, die schon auf den Geschmack gekommen sind, erfreuen sich an den etwas anspruchsvolleren „blauen“ Strecken. Die Lettn Line führt durch mooriges Terrain, die Eebme Line überzeugt mit nur wenigen Höhenmetern. Aber auch altbekannte Evergreens locken die Bürger der Republic: die Teäre Line mit ihren Kurven oder die Zaahe Line mit einer ordentlichen Portion Airtime sind stolze Werke der Trailbauer. Die extrem schwere und doppelschwarze Olm Volle Line – Immer Vollgas – benannt nach dem Leitspruch der Ötztaler Radweltmeisterin Laura Stigger ist bei Fortgeschrittenen hoch im Kurs und serviert bei entsprechendem Know-how pures Adrenalin.

Infos: www.bikerepublicsoelden.com

 

 

Weltrekordbahn zum Boiling Lake/Dominica. ©Doppelmayr

Doppelmayr realisiert Weltrekordseilbahn in der Karibik

Im karibischen Inselstaat Dominica entsteht ein neues Besuchererlebnis am Boiling Lake, welches die Gäste künftig mit der längsten Gondelbahn der Welt erreichen. Für die Umsetzung dieses einzigartigen Projekts wurde die Doppelmayr Gruppe beauftragt. Die 6,6 km lange Seilbahn wird bei Doppelmayr in Wolfurt ausgearbeitet, das Konzept für die ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung des Gebiets stammt aus der Feder der Projektentwicklungsfirma Input.

Dominica ist ein Inselstaat in der Karibik und Heimat der zweitgrößten Thermalquelle der Welt, dem Boiling Lake im Morne Trois Pitons National Park. Sie liegt rund 10,5 km östlich der Landeshauptstadt Roseau. Um die Thermalquelle zu besuchen, ist eine siebenstündige Wanderung notwendig – vier Stunden hin und drei Stunden zurück. Mit dem Ziel, den Boiling Lake auch Tagesgästen komfortabel zugänglich zu machen, beauftragte ABL Holdings LTD die Doppelmayr Gruppe als Partner für die Entwicklung einer neuen Erlebniswelt.

Die Input Projektentwicklungs GmbH erarbeitete gemeinsam mit der Outdoor Engineers AG ein ökologisch und wirtschaftlich nachhaltiges Konzept, welches der Tourismus-Strategie in Dominica entspricht: Der Morne Trois Pitons National Park ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Nicht zuletzt deshalb verfolgt Dominica einen nachhaltigen Tourismus, der das Leben der Bürger bereichert, indem er wirtschaftliche, soziale und kulturelle Möglichkeiten schafft und die natürlichen Ressourcen, Natur und Kultur des Landes schützt. Für die umweltfreundliche Mobilität zum Boiling Lake sorgt künftig eine 6,6 Kilometer lange kuppelbare 10er-Gondelbahn – sie wird die längste Einseilumlaufbahn der Welt sein und von Doppelmayr mit der Seilbahngeneration D-Line umgesetzt. Mit ihr erreichen die Besucher in knapp 20 Minuten schnell, zuverlässig und komfortabel den Nationalpark.

In der Talstation werden Shopping- und Einkehrmöglichkeiten geschaffen, die insbesondere die lokalen Besonderheiten des Landes in den Fokus rücken. Im Bereich rund um die Bergstation befinden sich ein Restaurant mit Panoramaterrasse, Aussichtsplattformen und als Highlight auf dem höchsten Punkt eine sechs Meter hohe Statue des Nationalvogels „Sisserou”. Über einen Wanderweg erreichen die Besucher von der Bergstation aus in wenigen Minuten den beeindruckenden Boiling Lake, die zweitgrößte Thermalquelle der Welt.

Aktuell arbeiten die Seilbahningenieure bei Doppelmayr in Wolfurt die Seilbahntechnik für die Weltrekordbahn aus. Die Eröffnung ist Anfang 2024 geplant.

 

Technische Daten 10-MGD Boiling Lake

Lage: Dominica

Schräge Länge: 6.610 m

Höhenunterschied: 366 m

Fahrgeschwindigkeit: 6 m/s

Fahrzeit: 19,5 min

Förderleistung: 1.000 Personen pro Stunde und Richtung

 

 

Themenweg Spieljoch. ©Locandy

„Das verlassene Bergwerk am Spieljoch“

Im 2022 lockt ein weiteres interaktives Abenteuer Rätselfreunde auf das Spieljoch, den Familienberg am Anfang des Zillertals. Kinder, Jugendliche und Familien begeben sich auf die spannende Suche nach dem geheimnisvollen Erbe von Opa Mauritsch.

 Das sommerliche Familien-Abenteuer am Spieljoch in Fügen ist um ein weiteres Highlight reicher. Neben dem, im letzten Jahr in Betrieb genommenen, Kristallpark, dem erlebnisreichen Kletterpark und aussichtsreichen Berghighlights wartet ein weiteres fesselndes Outdoor-Abenteuer in der Ersten Ferienregion im Zillertal: „Das verlassene Bergwerk am Spieljoch.“ Spielbegeisterte konkurrieren hier per Handy-App um das Erbe des Großvaters Mauritsch. Mit einer geheimnisvollen Karte und dem dazugehörigen Hörspiel bewaffnet schickt er sie auf Schatzsuche. Wohin der letzte Scherz des wohlhabenden Opas die Abenteurer wohl führt?

Rätselreicher Entdeckungsweg

Die App, die vom Innsbrucker Gamification-Hersteller Locandy programmiert wurde, begleitet Abenteurer bei ihrer Mission von der Bergstation über die Speicherseen bis zur Mittelstation der Spieljochbahn. Dabei decken sie knifflige Rätsel auf und meistern herausfordernde Aufgaben. Nur wer alle Lösungen findet, bahnt sich den Weg durch das Labyrinth im verlassenen Bergwerk. Im Stollen angekommen, findet der Spielende einen mysteriösen Gegenstand, mit er das Anrecht auf das Erbe des reichen Großvaters erlangt. Dieses Losungswort können Abenteurer nun beim Kohleralmhof an der Mittelstation der Spieljochbahn gegen ein Überraschungsgeschenk eintauschen. Zusätzlich erhalten alle, die „Das verlassene Bergwerk“ absolvieren die Möglichkeit, online an einem Gewinnspiel mit mehreren Preisen teilzunehmen.

Weitere Informationen zum besonderen Familien-Bergerlebnis am Spieljoch unter www.spieljochbahn.at und allgemeine Informationen über die erste Ferienregion im Zillertal unter www.best-of-zillertal.at.

 

 

In Brunos Bergwelt am Dachstein sind fünf Spiel- und Rätselstationen dazugekommen. © Dachstein West

Neue Abenteuer in Brunos Bergwelt am Dachstein

Das Familienvergnügen mit Dachsteinblick am Rußbacher Hornspitz wächst weiter. Dank neuer Investitionen sind fünf Spiel- und Rätselstationen in Brunos Bergwelt hinzugekommen. Somit stehen zur Freude der kleinen Besucher nun 21 Freizeitanlagen zur Verfügung. Diese können gemütlich mit der Hornbahn von Rußbach in nur 12 Minuten erreicht werden.

Brunos Bergwelt bildet einen vielfältigen Abenteuerspielplatz am Gipfel des Rußbacher Hornspitz. Mit den neuen Rätselstationen lernen die Kinder die FreundInnen von Bruno dem Bären kennen. „Brunos Bergwelt steht für Spiel und Spaß in der wunderschönen Natur der Wanderregion Dachstein West. So sollen Kinder bereits in jungen Jahren für Bewegung und die Natur begeistert werden“, erklärt Rupert Schiefer, Geschäftsführer der Bergbahnen Dachstein West GmbH. Eine der neuen Stationen ist das Almkonzert, wo die Jungs und Mädchen mit gestimmten Kuhglocken Lieder spielen können. Zusätzlich wird Innovation mit der neuen Audiostation geboten, bei welcher der notwendige Strom für Klänge selbst erzeugt werden muss. Neben den Abenteuerstationen sind aber auch Lernstationen, wie beispielsweise zur Spannweite des Adlers, zu finden. Zusätzlich wurde einiges im Gipfelbereich des Hornspitz umgestaltet: Während das Freizeitangebot von Brunos Bergwelt die Kinderaugen auf sich zieht, lädt die neue Steinbock-Arena mit Dachsteinblick die Erwachsenen zum Entspannen ein.

Bequeme Erreichbarkeit

Mit der Hornbahn Rußbach gelangen Jung und Alt von Rußbach am Pass Gschütt in 12 Minuten auf das Almgebiet und den Abenteuerplatz am Berg. Die gelbe Gondelbahn schwebt auf den 1.450 m hoch gelegenen Hornspitz. Dort befindet sich der ausgiebige Rundwanderweg in Brunos Bergwelt, der mit allen Spielstationen für ein rund zweistündiges Wandervergnügen sorgt. Anschließend kann über einem leichten Wanderweg oder mit dem Bummelzug „Ameisenexpress“ in 20 Minuten die Edtalmhütte erreicht werden. Die Hornbahn Rußbach sowie Brunos Bergwelt haben noch bis Mitte September jeweils von Mittwoch bis Sonntag ab 9:00 Uhr geöffnet.

Im Jahr 2014 zerstörte ein großer Murgang ein Wasserkraftwerk in Devdoraki, Georgien. Foto: Perry Bartelt, SLF

Gefahrenhinweiskartierung Lawinen und Murgang für den Staat Georgien

Mit einer Kombination von Geländeanalysen und numerischen Modellierungswerkzeugen hat das SLF großflächige Naturgefahrenkarten für Georgien entwickelt.

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) beauftragte die SLF-Forschungseinheit Alpine Umwelt und Naturgefahren mit der Vorhersage der Murgang- und Schneelawinengefahr für den Staat Georgien. Das Projekt wurde zum Teil von der schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert. Ziel des sechsmonatigen Projekts war es, die Regionen im Südkaukasus zu identifizieren, die einem hohen Murgang- und Schneelawinenrisiko ausgesetzt sind.

Mit RAMMS über zwei Millionen Lawinen simuliert

Die Technologie, die dem Projekt zugrunde liegt, wurde vom SLF entwickelt und kombiniert zwei Software-Tools. In einem ersten Schritt werden Algorithmen der Geländeanalyse zur automatischen Erkennung und Eingrenzung von Lawinenanrissgebieten im Gebirge eingesetzt. Die identifizierten Startzonen werden dann mit dem RAMMS-Modellierungstool verarbeitet, um den Auslauf von Schneelawinen vorherzusagen. Die für Georgien angewandte Berechnungsmethodik wurde kürzlich in der Zeitschrift Natural Hazards and Earth System Sciences veröffentlicht. Dabei werden mithilfe variabler Anbruchhöhen in der Schneedecke unterschiedliche Wiederkehrperioden von Lawinen simuliert. Da lawinengefährdete Gebiete durch den Anpralldruck der Lawinen charakterisiert werden, sind hochauflösende digitale Geländemodelle eine Schlüsselkomponente der Modellierungskette. Auf diese Weise können gefährdete Gebäude und Straßenabschnitte identifiziert werden. Insgesamt simulierten die SLF-Forschenden für Georgien über zwei Millionen Lawinen für verschiedene Schnee- und Waldbedeckungsszenarien und erstellten daraus Gefahrenhinweiskarten. In einem Folgeschritt führen die Ingenieure vor Ort nun detailliertere Simulationen durch, allerdings nur in Gebieten mit extremer Lawinengefahr.

Fachleute vor Ort geschult

Das Projekt endete im April 2022 mit einem einwöchigen RAMMS-Workshop mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden der nationalen Umweltbehörde Georgiens in Tiflis. Die Teilnehmenden lernten, mit dem Modellierungstool zu arbeiten und verbrachten auch einen Tag im Gelände. Dabei besuchten sie Devdoraki, wo 2014 ein großer Murgang ein Wasserkraftwerk nahe der russischen Grenze zerstörte, das sich im Bau befand. Um dorthin zu gelangen, müssen Straßen benutzt werden, die von Schneelawinen bedroht sind. Mithilfe der Gefahrenhinweiskartierung des SLF sollte es nun möglich sein, das Risiko von Murgängen und Lawinen besser einzuschätzen.

Perry Bartelt

 

 

 

Jens Rottmair hat die erfolgreiche Entwicklung der Kässbohrer Geländefahrzeug AG in den letzten 16 Jahren maßgeblich geprägt. ©Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Vorstandswechsel bei der Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Jens Rottmair hat dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Hauptgesellschafter, Ludwig Merckle, mitgeteilt, dass er seinen Vertrag aus privaten Gründen nicht verlängern will. Nunmehr wurde gemeinsam geregelt, wie die Übergangszeit aussehen soll. Das Ausscheiden von Jens Rottmair soll zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 am 30.09.2022 stattfinden.

  • Jens Rottmair legt nach 16 Jahren sein Amt als Sprecher der Gesellschaft nieder. Der Aufsichtsrat dankt Jens Rottmair für große Verdienste und Erfolge für die Gesellschaft in den letzten 16 Jahren und der strategischen Ausrichtung der Drei-Sparten Strategie – PistenBully, BeachTech und PowerBully.
  • Die Vorstandsbereiche von Jens Rottmair werden bis zum Eintritt der neuen Vorstände von Rolf Glessing als Interimsvorstand geleitet.
  • Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Hänle übernimmt die Rolle eines operativen Beraters im Bereich Technik, Entwicklung und Operations.

Nach nun 16 erfolgreichen Jahren bei der Kässbohrer Geländefahrzeug AG stehen für Jens Rottmair persönliche Gründe bei der Abwägung aller Gesichtspunkte klar im Vordergrund. Deshalb lege er sein Amt bereits jetzt nieder.

Am 01. Mai 2006 trat Jens Rottmair als Vorstand in das Unternehmen ein und stand dem Unternehmen seitdem ununterbrochen als Vorstandssprecher vor. In dieser Zeit hat das Unternehmen eine sehr erfolgreiche Entwicklung gehabt. Bei einem gleichbleibenden Marktvolumen ist es unter der Führung von Jens Rottmair und dem gesamten Management-Team gelungen, den weltweiten Marktanteil auf ein Niveau von über 60 % zu steigern. Er hat die Erfolgsgeschichte der Kässbohrer Geländefahrzeug AG sehr stark geprägt und beeinflusst. Herr Rottmair hat die Kässbohrer Geländefahrzeug AG neu ausgerichtet. Mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf den Utility-Bereich (Kettenfahrzeuge außerhalb des Schnees) hat er die wichtigen Weichen für eine breitere Umsatzbasis und damit der Zukunftssicherung für das Unternehmen als 3-Sparten Unternehmen gestellt. Beim Hauptumsatzträger, dem PistenBully, wurden ebenfalls neue innovative Wege eingeschlagen. Mit SNOWsat wurde eine ganzheitliche digitale Anwendung geschaffen, die den Skigebieten weltweit, Lösungen für ihr Schnee- und Skigebietsmanagement bietet.

Unter seiner Führung gab es mehrere Unternehmensakquisitionen, die die strategische Ausrichtung des Unternehmens heute und in Zukunft stärken. Jens Rottmair war zuständig für die Bereiche Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Logistik sowie Marketing, Vertrieb, Service und alle Auslandsgesellschaften.

Der Standort Laupheim wurde seit der Ansiedlung im Jahr 2002 stetig erweitert. Zuletzt sind neu entstanden 2017 das Kundencenter, 2019 die neue Logistikhalle mit einem hohen Automatisierungsgrad und 2020 das Ausbildungscenter. Diese wichtigen Erweiterungen waren ein deutliches Signal an Kunden, Mitarbeiter und den Markt und tragen klar seine Handschrift. Auch in den ausländischen Tochtergesellschaften wurden unter seiner Führung hohe Investitionen in den Ausbau der Standorte in den USA, der Schweiz und Italien getätigt zur Sicherung der weltweit führenden Rolle. Während der Corona-Pandemie 2020, 2021 und bis heute führte Herr Rottmair mit seinem Management-Team das Unternehmen durch wirtschaftlich schwierige Zeiten. Das Ziel ist und war dabei immer, die Krise zu überstehen, sich ergebende Chancen zu nutzen und vor allem Arbeitsplätze zu erhalten.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Ludwig Merckle, richtet seinen Dank an Jens Rottmair: „Der Aufsichtsrat bedauert, dass Herr Rottmair nun ausscheidet. Herr Rottmair hat in seinem 16 Jahren als Vorstandssprecher das Unternehmen erfolgreich geführt und die entscheidenden strategischen Weichen für die Zukunft gestellt. Ich habe jedoch großes Verständnis für seine heutige Entscheidung.“

Jens Rottmair ist diese finale Entscheidung nicht einfach gefallen: „Ich bin dankbar dafür, ein Unternehmen geleitet haben zu dürfen, welches weltweit ein herausragendes Image hat und in den schönsten Regionen der Welt tätig ist. Ganz besonders bin ich dankbar für die Unterstützung aller Mitarbeiter, die für ihre Produkte und ihr Unternehmen brennen und ihre Begeisterung täglich aufs Neue beweisen und die mich jahrelang immer unterstützt haben. Nun gilt mein ganzer Fokus der eigenen Familie.“

Die Nachfolge für die beiden von Herrn Rottmair verantworteten Vorstandsressort hat der Aufsichtsrat bereits mit einer Suche durch einen Personalberater gestartet. Dabei soll ein Vorstand für den Bereich Technik und ein Vorstand für den Bereich Vertrieb gesucht werden. Bis zu dem Eintritt der beiden neuen Vorstände leitet der ehemalige Vorstand der Kässbohrer Geländefahrzeug AG, Rolf Glessing, als neuer Sprecher die bisherigen Vorstandsbereiche von Herrn Rottmair und führt gemeinsam mit dem CFO & CDO, Herrn Steffen Kaiser, das Unternehmen. Zudem hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass das Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Hänle bis zum Eintritt eines neuen, eigenen Vorstands Technik und Operations die Funktion als Operating Consultant ausübt und damit beide Vorstände im operativen Tagesgeschäft in diesen Bereichen unterstützt.

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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