Die Chiemgau Arena in Ruhpolding ist beim BMW IBU Biathlon Weltcup eine Partnerschaft mit Outdoor Active eingegangen. © Outdoor Active
Chiemgau Arena Ruhpolding setzte auf Expertise von Outdooractive
Outdooractive, die führende digitale Plattform im Outdoor-Tourismus, gibt stolz die neue Zusammenarbeit mit der Chiemgau Arena GmbH in der aktuellen Wintersaison bekannt. Outdooractive war erstmalig beim BMW IBU Biathlon Weltcup Ruhpolding vom 15. bis 19. Januar 2025 mit eigenem Promotionstand vor Ort.
Die Chiemgau Arena ist das sportliche Herzstück Ruhpoldings und eine der modernsten Wintersport-Arenen der Welt. Jedes Jahr im Januar zieht es Zehntausende Wintersportfans in die Chiemgau Arena, wenn die Weltelite des Biathlonsports um wichtige Weltcuppunkte kämpft. Für alle Besucher gab es in diesem Jahr einen kostenlosen Outdooractive Pro+ Zugang für vier Wochen geschenkt.
Outdooractive verspricht die weltweit zuverlässigste Tourenplattform und Navigationstechnologie im digitalen Outdoor-Tourismus zu sein. Zuschauern vor Ort wurde nun erstmals beim BMW IBU Biathlon Weltcup die umfassenden Web- und App-Features live präsentiert.
„Unser Angebot umfasst nicht nur Millionen von Wander- und Radinspirationen, sondern auch eine breite Palette an Wintersportaktivitäten“, sagt Heiko Eckert, Marketing Director bei Outdooractive. „Wir bieten alle Werkzeuge, die für eine sichere Tourenplanung im Wintersportgebiet notwendig sind. Dazu zählen beispielsweise Angaben zu Hangneigung, Schneehöhe oder zur aktuellen Lawinengefahr. Mit unserem Geschenk vier Wochen Pro+, können die Zuschauer alle Features ausgiebig testen und sich Toureninspirationen in der Urlaubsdestination oder Heimatregion holen“, so Eckert.
Im Rahmen der Sportveranstaltung in der Chiemgau Arena, wurden die Besucher so zuverlässig über das gesamte Gelände navigiert, vom Busshuttle bis hin zum individuellen Stehplatz. Auf der Outdooractive Plattform gab es alle offiziellen Informationen zu den Wettkämpfen direkt vom Veranstalter. An allen Eventtagen reiste zudem ein Team aus der Heimatregion Allgäu an, um bei der Community vor Ort zu sein und Fragen zu beantworten.
Über Outdooractive
Zuverlässig, sicher und nachhaltig: Seit nunmehr 30 Jahren hilft Outdooractive mit seinen umfassenden Web- und App-Features sowie einer einzigartigen Routing-Technologie, Outdoor-Begeisterten ihre Erlebnisse in der Natur in vollen Zügen zu genießen – vom ambitionierten Wanderer bis zum Hobby-Skifahrer, vom Wochenend-Mountainbiker bis zum Profi-Reiter. Outdooractive vernetzt eine weltweite Community und arbeitet mit knapp 6.000 Branchenexperten wie Tourismusorganisationen, Guides oder Trail Managern zusammen, um verlässliche Tourenvorschläge zu liefern und offiziell anerkannte Inhalte leicht zugänglich zu machen. Für DMOs und weitere Akteure im Tourismus bietet Outdooractive ein einzigartiges Full-Service SaaS-Produkt für ein effektives, digitales Destinationsmarketing zur direkten Vernetzung aller Beteiligten bis hin zum einzelnen Gast. CEO und Gründer Hartmut Wimmer ist Initiator zahlreicher Projekte und Mitglied in verschiedenen Bündnissen, um internationale Standards im Tourismus zu schaffen und den einfachen Austausch hochwertiger Daten zu ermöglichen.
Top-Bewertung für das Skigebiet Loser. Foto: Ausseerland Salzkammergut/Kerschbaumer
Loser Bergbahnen sind Top-Skigebiet
Das Skigebiet Loser in Altaussee wurde kürzlich von Skiresort.de, dem weltweit größten Testportal von Skigebieten, als Top-Skigebiet ausgezeichnet.
Das Team von Skiresort.de hat das Skigebiet in der Saison 2024/2025 in 18 Bewertungskriterien umfassend getestet. Hierbei erreichte Loser – Altaussee mit 4,0 von 5 möglichen Sternen eine Top-Bewertung. 5 von 5 Sterne erhielten die Bergbahnen in den Kategorien: Top Lifte und Bahnen, Top für Anfänger, Top Pistenpräparierung, Top Sauberkeit und Hygiene.
Das Loser Bergbahnen-Team arbeitet engagiert daran, das bestehende Angebot zu verbessern und zukunftstauglich zu gestalten. Die Auszeichnungen durch Skiresort.de zeugen von den positiven Weiterentwicklungen der letzten Jahre am Loser, wie etwa die neue Panoramabahn und ökologische Maßnahmen.
Kunstprojekt “AERO 3000” im ICE CAMP am Kitzsteinhorn presented by Audi. © Kitzsteinhorn/Alexander Papis
Wunderwelt aus Eis und Schnee am Kitzsteinhorn
Eines der außergewöhnlichsten Kunstwerke im Alpenraum steht am Kitzsteinhorn: In Salzburgs Gletscherskigebiet zieren am Sonnenplateau auf 2.600 Metern drei Iglus die hochalpine Winterlandschaft. Darin verbirgt sich ein beeindruckendes Kunstwerk, das zahlreiche Menschen begeistert.
Kunstprojekt „AERO 3000“
Im Inneren des ICE CAMP presented by Audi erzählen Eis- und Schneeskulpturen, kreative Lichtinstallationen und mystische Klänge sowie ein eindrucksvoll in Szene gesetzter Audi jedes Jahr eine neue, faszinierende Geschichte. Um den Bau der Iglus kümmert sich das Team rund um Chris Geissler und Andy Tremschnig, um das Konzept und die Gestaltung der Künstler und Bildhauer Max Seibald. Gemeinsam wollen sie bedeutende Botschaften vermitteln und mit teils interaktiven Kunstelementen zu mehr Bewusstsein auffordern: „Das diesjährige Kunstprojekt „AERO 3000“ verbindet die Schönheit der Natur mit der Innovation der Technologie und schafft eine immersive Erfahrung, die das Publikum in eine Welt der reinsten Luft entführt. Der Skiurlaub wird so mit Erkenntnissen angereichert, die alle mit in ihren Alltag nehmen können“, so der Künstler aus Heiligenblut. Wenn die Temperaturen im Frühjahr steigen, holt sich die Natur die geliehenen Baustoffe Eis und Schnee zurück.
Einfach erreichbar
Das ICE CAMP lässt sich bis etwa Mitte April besuchen und erleben. Für Schneesportler ist es einfach über die Pisten erreichbar, für Winterwanderer über den ausgeschilderten „ICE CAMP Trail“ mit Start beim Alpincenter auf 2.450 Metern (Gehzeit ca. 30 Minuten). Vor den Iglus lädt das Sonnendeck mit Snack Bar, Liegestühlen und Loungemusik zum Entspannen ein. Von 1.3.–19.4. findet hier jeden Samstag die Eventreihe „ICE CAMP Sounds“ mit Live-DJs statt.
Seit 2012 „presented by Audi”
Bereits seit über einem Jahrzehnt setzt die Gletscherbahnen Kaprun AG das ICE CAMP in bewährter Partnerschaft mit Audi um. Demnach bereitet eines der drei Iglus seit 2012 einem ausgewählten Audi-Modell eine beispiellose Bühne – dieses Jahr steht der Audi Q6 e-tron im Fokus.
Grandiose Aussicht, perfekte Pisten und dann in die warme Gaststube. Foto: Liftgesellschaft Zauchensee
Perfektes Genussskifahren
Zauchensee-Fans kennen sich aus. Sie stehen etwas früher auf und fahren entspannt möglichst staufrei auf der Tauernautobahn Richtung Piste. Das lohnt sich in diesem Winter besonders. Denn bis zum Saisonende wird jeden Sonntag ab 9 Uhr ein herzhaftes Bergfrühstück in der Gamskogelhütte zubereitet. Zu dieser gelangen die Gäste mit einer Berg- und Talfahrt direkt mit der Seilbahn und alternativ auf leeren, frisch präparierten Pisten. Schöner kann Skifahren nicht sein.
Das sind Skitage, die ewig in Erinnerung bleiben. Bereits ab 8:00 Uhr morgens geht es mit der Gamskogelbahn I in Zauchensee und mit dem Highliner I und II in Flachauwinkl bereits los, wenn man im milden Licht der Morgensonne durch die Salzburger Bergwelt fährt. In diesem Moment steigt schon die Vorfreude angesichts der herrlich verschneiten Berge. Das Gute ist: Am Sonntagmorgen ist der Verkehr auf der Tauernautobahn noch überschaubar. Da lohnt sich das frühe Aufstehen in mehrfacher Hinsicht. Nur 700 Meter sind es von der Autobahn zum zu dieser Tageszeit noch fast leeren Parkplatz bei der Seilbahn in Flachauwinkl. Nur wenige Minuten später steht man ganz oben und mitten im Skigebiet. Dort empfangen einen nicht nur eine grandiose Aussicht, sondern auch noch traumhafte, leere und frisch präparierte Pisten. Besser können Skitage nicht beginnen. Jeder Schwung ist purer Genuss. Die Abfahrten am Rosskopf liegen perfekt in der Morgensonne. Das Ziel ist die Gamskogelhütte auf 1.900 Metern Höhe. Hier heißt es: Ski abschnallen und hinein in die warme Gaststube, in der es verführerisch nach frischem Kaffee duftet und ein herzhaftes Frühstück mit feinsten regionalen Spezialitäten wartet. Die perfekte Belohnung für den frühen Start.
Schöne Zauchensee-Sonntage den ganzen Winter über
Das Bergfrühstück in Zauchensee steht in dieser Saison jeden Sonntag zwischen 9 und 11 Uhr auf dem Programm. Und zwar bis zum 20. April 2025. Hinauf kommt man als Skifahrer:in entweder mit den Bahnen Highliner I und Highliner II von Flachauwinkl aus direkt neben der Autobahnausfahrt und dann auf der Piste hinunter nach Zauchensee bis zur Gamskogelbahn I, die einen direkt zur Hütte bringt. Die zweite Option: direkt von Zauchensee aus mit der Gamskogelbahn I. Damit können auch Fußgänger:innen ohne Umsteigen direkt hinauffahren und in den Genuss eines verlockenden Frühstücks mit exzellentem Bergpanorama kommen. Zudem steht die Sonnenterrasse der Gamskogelhütte bereit, die wie geschaffen ist für das Entspannen danach.
Spektakulär und genussvoll frühstücken auf dem Berg
Das Gamskogel-Bergfrühstück kann ausschließlich über den Onlineshop auf www.zauchensee.at gebucht werden. Frist ist jeweils bis Samstag um 15 Uhr, die Plätze sind limitiert. Im Onlineshop lässt sich auch das Liftticket kaufen. Das Bergfrühstück inklusive Heißgetränken kostet – ohne Liftticket – 30 Euro für Erwachsene und 18 Euro für Kinder (Jahrgang 2009 bis 2018). Für Fußgänger:innen gibt es ein spezielles Package inklusive Berg- und Talfahrt mit der Gamskogelbahn I für 44 Euro (Kindertarif 26 Euro).
Viel Neuschnee und jede Menge Pistenerlebnisse
Gerade jetzt zu Beginn des neuen Jahres mit ausgiebigen Schneefällen bietet Zauchensee exzellente Bedingungen. Schneesicher ist das sportliche und für seine Weltcuprennen bekannte Skigebiet dank seiner ausgeprägten Höhenlage bis über 2.000 Meter. 45 Pistenkilometer und 15 moderne Liftanlagen lassen die Herzen aller Wintersportler:innen höherschlagen – darunter auch die legendäre Weltcuppiste am Gamskogel, wo von 13. bis 17. Januar die Frauen um Europacup-Punkte fighten. Auf die Kids warten kinderleichte Übungslifte mit Förderbändern und Tellerliften. Zu Zauchis Kinderland gehören ein Abenteuer-Parcours und Zauberteppiche. Für die Youngsters bieten die Jumps, Rainbows und Obstacles am Rosskopf beste Bedingungen. Freerider lieben die Variante East am Gamskogel. Und der sportliche Nachwuchs fühlt sich im Trainingszentrum Kogelalm pudelwohl und kann sich auf den Trainingspisten Rodeodrive und Larkpipe sowie auf einer permanenten Rennstrecke mit kostenloser Zeitmessung austoben.
Über Flachauwinkl eröffnen sich Verbindungen mit Lift und Piste bis Flachau, Wagrain, Kleinarl und Alpendorf. Ein absolutes Highlight ist die 12 Peaks Trophy, eine Exkursion auf den Pisten mit den zwölf aussichtsreichsten Gipfeln zwischen Zauchensee und Alpendorf. Stolze 28 Lifte und 10.000 Höhenmeter sind zu absolvieren. Wer es an einem Tag schafft, sichert sich die Black Trophy, an zwei Tagen die Red Trophy. Entsprechende Sticks oder das Stockwappen für den Skistock gibt es gratis an den Liftkassen und für die Finisher der Blacktrophy gibt es außerdem ein T-Shirt für 24 Euro zu kaufen.
So schnell geht es nur in Zauchensee auf die Piste
Für den Weg hinauf zum Bergfrühstück ist die Anreise nach Flachauwinkl mit der Bergfahrt mit Highliner I und II aufgrund der frisch präparierten und leeren Pisten ab 8 Uhr eine besonders reizvolle Option. Generell ist Flachauwinkl eine smarte Alternative dank der direkten Anbindung an die Tauernautobahn. Am Ende des Skitags gönnt man sich noch eine Genussabfahrt in der Nachmittagssonne vom Rosskopf Richtung Flachauwinkl und landet direkt beim Parkplatz und weniger als eine Fahrminute von der Autobahnzufahrt entfernt. Das ist eben g`scheit Skifahren auf Zauchenseer Art.
Am 28. und 29. Jänner 2025 wird der Zielhang der Planai wieder zum Schauplatz im Ski-Weltcupzirkus – mit neuer mobiler Flutlichtanlage im oberen Streckenabschnitt des Riesentorlaufs. © Martin Huber
Weltcup-Schladming: Mobile Flutlichtlösung für Nachtriesentorlauf
Seit 1997 ist das legendäre Nightrace in Schladming ein Fixpunkt im Ski-Weltcupzirkus und begeistert jedes Jahr tausende Fans. Der Nachtriesentorlauf, der 2025 bereits zum dritten Mal in Folge ausgetragen wird, hat sich mittlerweile als spannende Ergänzung etabliert. Für die optimale Ausleuchtung des oberen Streckenabschnitts des Riesentorlaufs wurde eine innovative, nachhaltige Lösung entwickelt: eine mobile Flutlichtanlage, die modernste LED-Technologie mit Flexibilität und Umweltfreundlichkeit vereint.
Die Idee zu dieser Innovation stammt aus dem Hause Planai. Ein Expertenteam, bestehend aus Manuel Wöhrer, Reinfried Prugger, Daniel Gerhardter und Georg Knauß, entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem ÖSV, der Firma Philips und PS-Consulting aus Altenmarkt ein Konzept, das sowohl sportlichen Anforderungen als auch ökologischen Ansprüchen gerecht wird.
Die mobile Anlage umfasst 11 Masten mit insgesamt 108 LED-Leuchtmitteln und liefert eine Lichtstärke von durchschnittlich 1.500 Lux. Für die Installation setzt die Planai auf umweltfreundliche Schraubanker anstelle von Betonfundamenten – ein Verfahren, das die Natur schont und kaum sichtbar ist. „Die Entwicklung dieser Lösung zeigt, wie innovative Ideen zukunftsweisende Projekte im Wintersport ermöglichen. Sie ist ein weiterer Schritt, der Schladming als Vorreiter in nachhaltigen Ski-Großveranstaltungen positioniert“, betont Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH. Die mobile Flutlichtanlage berücksichtigt zudem die Umgebung. In unmittelbarer Nähe des Riesentorlaufstarts befindet sich eine größere Wohnsiedlung mit Beherbergungsbetrieben. Eine fixe Installation von 25 Meter hohen Flutlichtmasten hätte das Wohnumfeld stark beeinträchtigt. Mit der mobilen Lösung konnte hingegen eine umwelt- und anwohnerfreundliche Alternative gefunden werden.
Nach ihrem Einsatz bei den Weltcuprennen am 28. und 29. Jänner 2025 in Schladming – mit Nachtriesentorlauf und Nightrace – wird die mobile Anlage bei der Ski-WM in Saalbach eingesetzt. Ihre Vielseitigkeit macht sie auch für andere Sportveranstaltungen zu einer nachhaltigen und innovativen Lösung.
Nachhaltigkeit wird auch bei der Präparierung der Weltcuppiste großgeschrieben.
Seit Jänner 2024 wird bei der Planai die gesamte Pistengerätflotte mit dem palmölfreien HVO100-Treibstoff betrieben, der Diesel ersetzt und den CO₂-Ausstoß um 90 % reduziert. Diese umweltfreundliche Technologie wird auch bei der Präparierung der Weltcuppiste angewendet und trägt zur weiteren Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei. Damit zeigt die Planai, dass eine erfolgreiche sportliche Großveranstaltung und Nachhaltigkeit miteinander vereinbar sind und die Zukunft des Wintersports auch mit Rücksicht auf die Umwelt gestaltet werden kann.
Frühjahrsskitouren mit viel Firnschnee im Defereggental. © Egon Kleinlercher
Skitourenfrühling in Osttirol
Ab Februar, wenn die Tage länger werden und die frühen Sonnenstrahlen jungfräuliche Hänge in butterweiche Firnflächen verwandeln, beginnt Osttirols Skitouren-Hauptsaison. Im Land der 266 Dreitausender, das zur Hälfte auf über 2.000 Metern liegt, finden Fans der beliebten Wintersportart bis weit ins Frühjahr unberührte Natur und hochalpine Gebirgszüge, soweit das Auge reicht.
Vielfalt zwischen Lienzer Dolomiten und Hohen Tauern
Eine der schönsten Skitouren in den Lienzer Dolomiten führt in den Laserzkessel rund um die Karlsbader Hütte mit Abfahrten für alle Schwierigkeitsgrade. Von Tristach gelangt man zum Parkplatz Kreithof und steigt dann gemütlich über die Dolomitenhütte zur Karlsbader Hütte auf, was etwa drei Stunden dauert. Von dort bietet die Ödkarscharte auf 2.600 Metern nach einer Stunde Anstieg ein aussichtsreiches Panorama und lohnende Abfahrten. Auch das schneesichere Defereggental eröffnet im Frühjahr zahlreiche Möglichkeiten für Anfänger und Genusstourengeher. Vom Ausgangspunkt Staller Sattel auf 2.052 Metern startet die Route zur Roten Wand. Der Aussichtsberg (2.818 Meter) ist über weites Muldengelände durch das Ackstaller Tal erreichbar. Der Aufstieg über 800 Höhenmeter dauert etwa zweieinhalb Stunden, die Abfahrt folgt entlang der gleichen Strecke zurück ins Tal.
Mehrtagesklassiker mit Hüttenübernachtung
Die Skiroute Hoch-Tirol ist eine sechstägige Hochgebirgstour in den Ostalpen über mehr als 18.000 Höhenmeter und 140 Kilometer, die von Kasern in Südtirol durch die mächtige Gipfel- und Gletscherlandschaft des Venedigergebiets bis zum Großglockner, höchster Berg Österreichs, führt. Die Durchquerung gilt als die Kaiserin unter den Frühjahrsskitouren, sind zu dieser Zeit doch schon ein paar Hütten nicht nur mit Winterräumen geöffnet, sondern auch als Stützpunkte samt Schlaf- und Verpflegungsmöglichkeiten. Die Route führt über das Umbaltörl nach Osttirol zur Essener-Rostocker Hütte, von wo aus der Große Geiger (3.360 Meter) erklommen wird. Nach Übernachtung auf der Johannishütte führen knapp 1.500 Höhenmeter auf den Großvenediger (3.674 Meter). Die Tour beinhaltet anspruchsvolle Abfahrten ins Innergschlöss, gefolgt von Aufstiegen zur Amertaler Höhe, Granatscharte und Stubacher Sonnblick (3.088 Meter). Am fünften Tag geht es auf die Granatspitze ((3.086 Meter), bevor eine Steilabfahrt zum Dorfersee und weiter zum Taurerwirt in Kals führt. Den krönenden Abschluss bildet die Besteigung des Großglockners (3.798 Meter) am sechsten Tag ab der Stüdlhütte, gefolgt von der Abfahrt zum Lucknerhaus. Skitourenerfahrung, Kletterkenntnisse und gute Kondition sind unbedingt erforderlich. Außerdem wird die Begleitung durch einen Osttiroler Berg- und Skiführer empfohlen.
Drei Fragen an Berg- und Skiführer Vittorio Messini:
Welche wesentlichen Unterschiede gibt es bei der Skitourenplanung im Hochwinter im Vergleich zum Frühjahr?
Hauptunterschied ist der zeitliche Faktor! Im Frühjahr beginnt der Tag für Skitourengeher oft einige Stunden früher als im Hochwinter. Manchmal ist sogar ein Start mit Stirnlampe nötig, je nach Länge der geplanten Tour. Im Hochwinter ist die Sonne schwach, wodurch der Schnee viel länger braucht, um sich zu setzen, besonders auf nordseitigen Hängen. Im Frühjahr hingegen verläuft dieser Prozess deutlich schneller, was teilweise schon während des Schneefalls durch die stärkere Sonneneinstrahlung geschieht. Unabhängig von der Jahreszeit spielen Lawinengefahr und Wetter eine sehr große Rolle, meist basiert die Tourenplanung auf diesen beiden Punkten und man entscheidet dann erst über das Ziel. Besonders in Osttirol gilt der Zeitraum von Februar bis Ende April als beste Zeit für Skitouren, da dort im Frühjahr meist optimale Bedingungen herrschen.
Was gehört in jeden Skitourenrucksack?
Die Notfallausrüstung ist unabhängig von der Jahreszeit und gehört immer in den Rucksack: LVS-Gerät, Schaufel und Sonde zählen zur Grundausstattung. Im Hochwinter sollte der Airbag-Rucksack dabei sein. Dieser nutzt im Frühjahr bei harten Firnverhältnissen allerdings kaum, da er bei Nassschneelawinen nicht von Vorteil ist. In den wärmeren Monaten sind Harscheisen wichtig, da der Untergrund frühmorgens oft hart und gefroren ist. Es schadet aber nie, diese dabei zu haben. Denn manchmal sind Gipfel oder Hänge unabhängig von der Jahreszeit durch starken Wind verblasen und vereist. Meine weiteren Empfehlungen für die Packliste: Skitourenhelm, Sonnenbrille, Rettungsdecke, Biwaksack, Reparaturset, Daunenjacke, Thermoskanne, Snacks und Wechselwäsche nicht vergessen.
Welche Vorteile bietet eine Skitour im Frühjahr im Vergleich zum Hochwinter, sowohl in Bezug auf die Schneeverhältnisse als auch auf das Gesamterlebnis?
Das ist nicht leicht zu beantworten. In der kalten Jahreszeit durch eine idyllisch verschneite Winterlandschaft aufzusteigen, um dann auf unberührten Pulverschneehängen abzufahren, ist ein irres Erlebnis. Als eher unangenehm empfinden viele die tiefen Temperaturen, da frieren Finger und Zehen gern mal ein. Ich mag die Zeit ab März, wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne schon richtig Kraft hat, auch sehr gern. Wir haben in Osttirol 266 Dreitausender und vergletscherte Landschaften mit unzähligen Möglichkeiten bis ins späte Frühjahr. Selbst im April und Mai ist Pulverschnee auf nordseitigen Abfahrten möglich. Einige Hütten öffnen für Skitourengeher bereits ab März.
Informationen zu den schönsten Skitouren in Osttirol: Skitouren.osttirol.com
Das Tannheimer Tal gilt als schönstes Hochtal Europas und lockt im Jänner und März mit gratis Bergbahnticket ab 3 Nächtigungen. © TVB Tannheimer Tal/Basti Heckel
Umweltfreundlich und entspannt ins schönste Hochtal Europas
Auf die Wintersportgäste des Tannheimer Tals wartet wieder ein besonderes Angebot: „Winterbergbahnen inklusive“. Zu bestimmten Zeiträumen im Januar sowie im März erhalten die Gäste ab einem Mindestaufenthalt von drei Nächten ihr Bergbahnticket gratis. Ins schönste Hochtal Europas reisen sie am besten mit Bahn und Bus an, wobei sich der Transfer klimaschonend und entspannt gestaltet.
Vom Angebot „Winterbergbahnen inklusive“ zu profitieren, ist denkbar einfach. Dazu muss der Gast lediglich seine Tannheimer Tal-Gästekarte, die vom Vermieter ausgestellt wird, an der Kasse einer teilnehmenden Bergbahn im Tannheimer Tal vorzeigen. Auch die Anreise ist für die Gäste bereits Erholung pur. Hier heißt es: in den nächsten Zug Richtung Ulm einsteigen, in Ulm in den kostenlosen Busshuttle umsteigen und sich bis zum Nächtigungsbetrieb chauffieren lassen. Der Urlaub beginnt also schon bei der Anreise.
Verschneite Bergwelt lockt mit dem speziellen Angebot „Winterbergbahnen inklusive“ Rasanter Pistenspaß, entspannende Winterwanderungen oder der Genuss des Ausblicks von den Bergstationen – das alles ist im besonderen Angebot „Winterbergbahnen inklusive“ enthalten. Im Tannheimer Tal erstreckt sich eine traumhafte Winterlandschaft, wo verschneite Wanderwege, Ski- und Snowboardpisten auf Klein und Groß warten. Alle Wintersportler:innen können bei den teilnehmenden Bergbahnen das vielseitige Winterprogramm im Tannheimer Tal bei einem Mindestaufenthalt von drei Nächten mit einem gratis Bergbahnticket auskosten. Dies ist im Zeitraum von Montag, 13. Januar, bis Donnerstag, 30. Januar – das Angebot gilt jeweils von Montag bis Donnerstag –, sowie von Montag, 17. März, bis Donnerstag, 20. März, möglich. Damit können Urlauber:innen ihren Aufenthalt im Tannheimer Tal flexibel planen und die ganze Vielseitigkeit der Region erleben. Zu beachten ist hier, dass die Skilifte Schattwald und Zöblen nur für Ski- und Snowboardgäste zur Verfügung stehen. In Tannheim und Grän dagegen sind auch Wanderinnen und Wanderer herzlich willkommen.
Klimaschonende Anreise mit der Bahn und kostenloser Busshuttle ab Ulm
In der Wintersaison 2024/25, oder genauer gesagt von 21. Dezember bis 15. März, beginnt jeden Samstag der Urlaub bereits bei der Anreise: Der kostenlose Busshuttle ab dem Hauptbahnhof Ulm für die „letzte Meile“ ist bei der Buchung inkludiert. Aus Richtung Hamburg (Abfahrt ca. 6:20 Uhr via Hannover – Fulda – Frankfurt) oder aus der Ruhrmetropole Dortmund (Abfahrt ca. 8:35 Uhr via Köln – Mannheim – Stuttgart) geht es mit dem ICE der Deutschen Bahn nach Ulm. Reisende aus Richtung Berlin (Abfahrt ca. 8 Uhr) steigen einmal in München um. Die Züge treffen gegen 14 Uhr am Hauptbahnhof Ulm ein. Der kostenlose Shuttlebus fährt um 14:30 Uhr ab dem Bahnhofsvorplatz direkt ins schönste Hochtal Europas. Die Fahrzeit beträgt rund 90 Minuten. In der Gegenrichtung fährt der Shuttlebus um 11:30 Uhr im Tannheimer Tal ab. Er erreicht den Hauptbahnhof Ulm gegen 13:30 Uhr. Damit bleibt ausreichend Zeit zum Umsteigen in die Fernzüge Richtung Norden, die dort gegen 14 Uhr abfahren. Wichtig ist eine Reservierung für den Busshuttle, damit die Transportkapazitäten geplant werden können. Die Gästekarte ist hier gleichzeitig die Fahrkarte, dank der jeder Gast bequem bis zu seinem Hotel gefahren wird. Sollte ein Hotel per Bus nicht erreichbar sein, wird man mit einem Taxi zur Unterkunft transportiert. Bei Zugverspätungen wartet der Bus selbstverständlich auf die Urlauber:innen. Wichtig ist nur, bei der Buchung eine Handynummer anzugeben, damit der Busfahrer einen im Falle einer Zugverspätung kontaktieren kann.
Bayerische Zugspitzbahn. ©Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/ Maximilian Prechtel
Positiver Saisonstart
In den Weihnachtsferien gab es optimale Witterungsbedingungen. Die deutschen Wintersportgebiete ziehen eine positive Bilanz.
In den Weihnachtsferien sorgten kalte Temperaturen, Schneefall und Sonnenschein für ein hohes Gästeaufkommen und gute Stimmung bei den Besuchern. Die Besucherzahlen lagen je nach Gebiet zwischen 25% und 40% über dem Vorjahr.
In den oberbayerischen Skigebieten waren die Bedingungen von Saisonbeginn an sehr zufriedenstellend. Das konstant schöne Wetter in den Weihnachtsferien ermöglichte überall hohe Gästezahlen. Am Kolbensattel in Oberammergau ist die Umstellung auf Rodelbetrieb sehr gut gelaufen und die Strecke konnte dank Beschneiung von zahlreichen Gästen genutzt werden.
Im Allgäu schufen pünktlich zu Weihnachten intensive Schneefälle beste Bedingungen und perfekte Voraussetzungen für Skifahrer und Snowboarder. Ebenso gute Verhältnisse herrschten im Bayerischen Wald und am Feldberg.
Auch die Wintersportarena Sauerland konnte über 40 Ski- und Rodellifte in insgesamt neun Gebieten betreiben und vielen Familien schöne Schneeerlebnisse verschaffen. Die deutliche Besuchersteigerung zum Vorjahr zeigt, dass die Nachfrage nach Wintersport in der heimischen Bergwelt ungebrochen ist. „Wir freuen uns über die positiven Gästezahlen und die starke Nachfrage nach unseren vielfältigen Angeboten. Diese Bandbreite an ballungsraumnahen Angeboten ist aber auch zu einem großen Teil der technischen Beschneiung zu verdanken“, so Antonia Asenstorfer, 3. Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS) und Geschäftsführerin der Brauneck- und Wallbergbahnen GmbH und der Alpenbahnen Spitzingsee.
Praxistest auf der Piste. Foto: Salzburg Research
Neuer Algorithmus verbessert Sprungerkennung im Ski- und Wintersport
Forschende von Salzburg Research haben in Zusammenarbeit mit dem Red Bull Athlete Performance Center einen einfachen, aber hocheffektiven Algorithmus entwickelt, um „Big Air“-Sprünge und verschiedene andere Sprungtypen im Skisport automatisiert und in Echtzeit zu erkennen. Diese neue Methode könnte das Training und die Leistungsbeurteilung in vielen Sportarten im Profi- wie auch Freizeitbereich verbessern.
Sprünge sind ein wichtiges Leistungs- und Bewertungskriterium beim Skifahren, Freestyle, Snowboarden, Skispringen oder im Eiskunstlauf. Seit Einführung des Slopestyle als olympische Disziplin erfreut sich insbesondere das Freestyle-Skifahren zunehmender Beliebtheit. Ein detaillierter Einblick ist daher sowohl für Sportlerinnen und Sportler wie auch für Trainerinnen und Trainer essenziell.
„Springen ist in vielen Wintersportarten ein entscheidendes Leistungskriterium. Unser Algorithmus ermöglicht es den Athlet:innen und Trainer:innen die Sprünge in Echtzeit zu erkennen und verbessert so die Trainingseffizienz“, sagt Stefan Kranzinger von Salzburg Research, Hauptautor der Studie.
On-Body-Sensortechnologie misst Sprünge
Die etablierte Methodik zur Sprungerkennung basiert auf Maßbändern, laserbasierter Distanzberechnung, Kraftmessplatten, Drucksensoren und Videoanalyse. Diese Maßnahmen lassen sich jedoch nur bedingt auf Messungen direkt auf der Piste übertragen. „Darum setzen wir auf minimalinvasive On-Body-Sensortechnologie, die direkt am Körper getragen wird und Messungen im Feld ermöglicht“, so Stefan Kranzinger von Salzburg Research.
Am Skischuh angebrachte Trägheitsmesssensoren (IMUs) erfassen Beschleunigungsdaten und ermöglichen eine präzise Sprungerkennung bei minimaler Störung. Ein speziell für den alpinen Skisport entwickelter Bewertungsalgorithmus liefert eine präzise Echtzeit-Analyse.
Weitreichende Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Sprunganalyse
Das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Stefan Kranzinger wird mit dieser neuen Technologie dem wachsenden Bedarf an präzisen Echtzeit-Analysen beim Skifahren und Snowboarden gerecht.
Die digitale Sprunganalyse kann für unterschiedliche Einsatzbereiche genutzt werden: Athletinnen und Athleten können ihre eigene Leistung überwachen und so ihre Technik verfeinern. Dies ermöglicht ein besseres Trainingsmanagement, um Verletzungsrisiken zu verringern. Der Algorithmus könnte auch in Verbraucherprodukte integrierte werden, um das Skierlebnis für Freizeitsportler:innen beispielsweise durch spielerisches Feedback in Gamification-Anwendungen zu verbessern.
From Lab to Field: Der Algorithmus im Praxistest auf der Piste
Der Algorithmus wurde mit einer Vielzahl von Sprungtypen getestet, darunter „Big Air“-Sprünge und routinemäßige Sprünge beim Skifahren. Bei allen Testpersonen wurden die IMUs hinten an der oberen Manschette beider Skischuhe befestigt. Zusätzlich wurden alle Sprünge gefilmt. Zur Validierung des Algorithmus wurde die im Video erkannte Sprungstartzeit mit der vom Algorithmus berechneten Sprungstartzeit verglichen. Eine große Anzahl und Vielfalt von Studien-Teilnehmenden und Sprungeigenschaften erhöhte die Gültigkeit und Robustheit des Algorithmus.
Die Ergebnisse zeigen, dass das System 100 Prozent der Big-Air-Sprünge, 94 Prozent der mittleren Sprünge und 44 Prozent der kleineren Sprünge mit Flugzeiten unter 500 Millisekunden erkennt. Ein einzigartiges, strafpunktangepasstes Punktesystem wurde eingeführt, um den Konflikt zwischen Erkennungsgenauigkeit und Übererfassung aufzulösen.
„Die Ergebnisse zeigen eine sehr hohe Quote erkannter Sprünge mit kaum Übererkennungen für kleine und mittlere Sprünge. Der Vorteil des vorgeschlagenen Algorithmus besteht darin, dass er eine leicht zu implementierende Struktur bietet, schnelles Feedback liefert und eine hohe Genauigkeit aufweist“, so Stefan Kranzinger von Salzburg Research.
Zukünftige Entwicklungen zielen darauf ab, die Erkennung kleinerer Sprünge zu verbessern und die Anwendung des Algorithmus auf andere Wintersportarten wie Snowboarden und Skispringen zu erweitern. Eine Übertragung auf andere Sportarten ist ebenfalls denkbar.
Hintergrundinformationen
Die Forschung wurde vom österreichischen Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), dem österreichischen Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und dem Land Salzburg im Rahmen des Forschungsprogramms COMET – Competence Centers for Excellent Technologies – im Projekt „Digital Motion in Sport, Fitness and Well-being“ (DiMo) gefördert. https://www.digital-motion.at
