Der neue Skulpturenweg führt von Mils Richtung Baumkirchen © Hall-Wattens Tourismus

Neuer Skulpturenweg durch den Milser Wald

Fünf neue Wegbegleiter gibt es auf dem Spazierweg im Milser Wald von Mils Richtung Baumkirchen zu bestaunen.

Eindrucksvolle Holzskulpturen in Lebensgröße, geschnitzt vom heimischen Bildhauer Lukas Pittl, schmücken ab sofort den Wegesrand. Die aus Lärchen- und Fichtenholz gestalteten Skulpturen wurden vollständig der Kreativität von Lukas Pittl überlassen.

Eine Hexe, ein Adler, ein Einhorn, eine Waldfee und ein Holzfäller sind bei den Arbeiten entstanden und lassen sich nun bei einem Spaziergang entlang des Waldrandes betrachten. Gewünscht war eine naturnahe Bereicherung für den Spazierweg.

Regionale Zusammenarbeit mit hohem Mehrwert

Der in Mils wohnhafte Lukas Pittl hat bereits bei mehreren Projekten mit dem Tourismusverband Region Hall-Wattens erfolgreich zusammengearbeitet und war daher die erste Wahl für die Erschaffung der Skulpturen. „Mein Anspruch ist es, stets Werke mit eigener Seele zu erschaffen, bei denen die Betrachter die Emotion der Skulptur spüren und individuell interpretieren können“, erklärt Lukas Pittl. Weitere Figuren des Bildhauers lassen sich auch an anderen Stellen in der Region Hall-Wattens finden, beispielsweise die „Jochfee“ am Gipfel des Lafatscher Jochs oder der „Zwugl“ bei der Halsmarter am Glungezer.

Der Milser Skulpturenweg startet am Ende des Haslachwegs und führt ohne Höhenunterschied ca. einen Kilometer Richtung Baumkirchen entlang des Waldrandes und wieder zurück. Er ist kinderwagentauglich.

Mehr zum Milser Skulpturenweg unter www.hall-wattens.at/skulpturenweg

 

 

Talstation der neuen Eibergbahn. Foto: A-B Seilbahn Planungsbüro

Die neue 8er Eibergbahn

Mit der 8er Eibergbahn entsteht die kapazitätsstärkste und eine der energieautarksten Sesselbahnen der Welt.

Im Jahr 1992 gab es noch keine 8er Sesselbahn und dennoch bewies die Bergbahn Scheffau mit dem Bau der zwei 4er Sessel Eibergbahnen nebeneinander ihren Ruf als visionärer Leitbetrieb einmal mehr. Es sollte sich schnell zeigen, dass die Eibergbahnen eine wichtige Verbindung in der SkiWelt darstellt und wahrlich hohe Beförderungskapazitäten benötigen wird.  So hatten die beiden Eibergbahnen nicht nur mitunter die höchsten Frequenzen der SkiWelt, sie waren auch immer energieeffizient. Wenn nicht benötigt, konnte jederzeit eine der beiden Bahnen außer Betrieb genommen werden. Pro Wintersaison nutzten die SkiWelt Skifahrer rund 1,3 Millionen Mal die Eibergbahnen, so dass sie nach 32 Jahren unglaubliche 43.000.000 Fahrten aufweisen können. Die zwei 4er Sesselbahnen gehen dennoch nicht in den verdienten Ruhestand. Immer noch in sehr gutem technischem Zustand und hervorragend vom Team der SkiWelt Scheffau gewartet, wurde die Bahn komplett nach Übersee verkauft und wird dort nach einer Generalaufbereitung ihr zweites Seilbahnleben beginnen.  Sobald sie in Betrieb geht, informieren wir umgehend.

Die neue 8er Eibergbahn – Irrsinnig stark. Irrsinnig nachhaltig.

Die neue 8er Eibergbahn entsteht auf derselben Trassenführung und wird mit einer dynamischen Förderleistung von 1700 bis 4570 Person pro Stunde, die Beförderungsstärkste kuppelbare 8er Sesselbahn der Welt.  Sie hat eine maximale Fahrgeschwindigkeit von 5m/s, ist mit Sitzheizung und bewusst aus wind- und ressourcentechnischen Gründen ohne Haube ausgestattet.  Im Sinne von Energieeffizienz und Ressourcenschonung wird je nach Bedarf ein variabler Sesseleinschub ab mindestens 16 Sesseln möglich sein. Ein Herzstück der neuen Eibergbahn wird die neue 140 kWP PV-Anlage am Dach der Talstation der Eibergbahn.  Mit dieser kann rund 50% der benötigen Jahresenergie erzeugt werden. Ein weiterer Meilenschritt in die komplette Energieeffizienz der SkiWelt Bergbahnen.

Seit vielen Jahren planen wir bereits den Neubau der Eibergbahn. Doch erst jetzt ist es mit der Firma Doppelmayr, dem renommierten Vorarlberger Seilbahnhersteller gelungen, die geforderte Beförderungskapazität zu erreichen und somit an die Leistung der bisherigen parallelen fixgeklemmten 4er Bahnen anzuschließen. Wir sind schon sehr gespannt auf die neue technisch innovative 8er Sesselbahn.“  so Andreas Haselsberger, GF der Bergbahn Scheffau.

Fakten 8-CLD/B Eibergbahn

Länge: 476,18 m

Geschwindigkeit: 5 m/s

Fahrzeit: 2,26  Min.

Fahrzeuge: 30 + 13

Förderleistung: 4.570 P/h

Eröffnung: zum Saisonstart Winter 2024-25

 

 

 

Parkplatz-Bewirtschaftung Bödele Losenpass. (c) Dornbirner Seilbahn AG

Neues Parkplatz-Bewirtschaftungs-System am Bödele

Modern, einfach und benutzerfreundlich, so kann das neue Bewirtschaftungssystem am Bödele-Parkplatz Losenpass kurz und knackig beschrieben werden. Ab dem kommenden Winter können dort auch direkt Skikarten gekauft werden. Und für dringende Angelegenheiten, ist nun auch ein öffentliches WC vor Ort.

Am Parkplatz „Kälberrücken“ auf der Passhöhe am Bödele wurde ein neues Bewirtschaftungssystem installiert, um das Parken noch komfortabler zu gestalten. Entweder bei der Ausfahrt einfach die Bankomat- oder Kreditkarte hinhalten oder am Kassaautomat nach Eingabe des Kennzeichens mit Karte bezahlen. Wer eine Dienstleistungs-App von Easypark, Parkster oder Arivo nutzt, braucht nichts mehr zu tun als einzufahren, die Zeit am Bödele genießen und anschließend wieder auszufahren. Der automatisierte Vorgang wird durch die Kennzeichenerkennung ermöglicht.

Einfaches Parken leicht gemacht

Bei der Einfahrt wird jeweils das Kennzeichen des Fahrzeuges anhand einer Kamera erkannt und der Parkvorgang gestartet.

Wird eine der oben genannten Apps genutzt, so erkennt das System das Fahrzeug und rechnet über die Applikation direkt ab. Wichtig hierfür ist, dass die Kennzeichenerkennung in der jeweiligen App aktiviert ist. Mittels Kameratechnik öffnet sich die Schranke bei der Ausfahrt automatisch.

Wer noch kein „digitales Parken“ nutzt, fährt mit dem Fahrzeug genauso zur Ausfahrtsschranke, das Kennzeichen wird wiederum anhand der Kamera erkannt und der zu bezahlende Betrag erscheint am Terminal an der Schranke. Per Kartenzahlung wird die Parkgebühr beglichen und der Parkvorgang beendet. Die Schranke öffnet sich zur Ausfahrt.

Winterzeit – Skipass am Parkplatz erwerben

Ab der kommenden Wintersaison gibt es zudem eine Verkaufskasse für Skikarten direkt am Parkplatz. Damit können Wintersportler bequem Tickets erwerben, direkt zum Lift gehen und sich auf einen unvergesslichen Tag auf den Pisten freuen.

WC-Anlage für zusätzlichen Komfort

Für die Bedürfnisse unserer Gäste wurde beim Neubau des Kassagebäudes eine öffentliche Toilette mitbedacht. Sie ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur am Bödele.

 

 

 

 

 

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Berge nach Hinterstoder und auf die Wurzeralm wird im Öffi-Wanderherbst belohnt. © OÖVV_Riedler Reisen

Seilbahnen Hinterstoder und Wurzeralm: Öffentlich in die Berge wird belohnt

Klimaschutz gehört mittlerweile zum modernen Lifestyle. Aus diesem Grund laden die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG und der OÖ Verkehrsverbund vom 31. August bis 15. September 2024 zum Öffi-Wanderherbst. An diesen Tagen erhalten alle, die mit einem Öffi-Ticket anreisen, 30% Rabatt auf die Karten der Bergbahnen in Hinterstoder und der Wurzeralm.

„Das Thema Nachhaltigkeit ist für uns Bergbahnen in vielen Bereichen schon lange auf der Agenda. Die öffentliche Anreise ist ein besonders wichtiges Thema und wir freuen uns, gemeinsam mit dem OÖ Verkehrsverbund als Partner alle Gäste belohnen zu können, die öffentlich anreisen und andererseits andere zu motivieren, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen“, so Helmut Holzinger, Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG.

Nach Hinterstoder gelangt man aus dem Zentralraum Linz bequem mit Bahn und Bus, ebenso zur Wurzeralm. „Mit dem Oberösterreichischen Verkehrsverbund haben wir einen perfekten Partner, der alle klimabewussten Gäste einfach und kostengünstig direkt in die Berge bringt.“
Öffi-Wanderherbst mit 30% Rabatt
Wer vom 31. August bis 15. September 2024 öffentlich nach Hinterstoder oder zur Wurzeralm anreist erhält 30% Rabatt auf die Bergbahn-Tickets. So zahlen etwa Erwachsene für eine Bergfahrt in Hinterstoder 16 Euro statt 22,50 Euro Normalpreis. Der Rabatt wird an den jeweiligen Verkaufsstellen vor Ort gegen Vorlage eines am entsprechenden Tag gültigen Öffi-Tickets (inkl. KlimaTicket OÖ und KlimaTicket Ö) gewährt.

Ticket Tipp: Freizeit Ticket OÖ 

Besonders einfach und entspannt reisen Wanderfreunde und Familien mit dem Freizeit-Ticket OÖ. Mit dieser Tagesnetzkarte fahren bis zu zwei Erwachsene und vier Kinder unter 15 Jahren um 24,90 Euro einen Tag lang mit Bus und Bahn in ganz Oberösterreich. Das Freizeit-Ticket OÖ gilt von Montag bis Freitag werktags ab 9 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig im gesamten Verbundraum OÖ. Ausgenommen sind lediglich Fernverkehrszüge und die Pöstlingbergbahn in Linz.

Egal ob KlimaTicket OÖ, KlimaTicket Ö, Monatskarte, Freizeit-Ticket OÖ, Jugendticket-Netz oder Einzelfahrkarte: Die Sonderpreise zur Öffi-Wanderwoche gelten mit allen zu diesem Zeitpunkt gültigen Fahrkarten des OÖVV bzw. mit dem KlimaTicket Ö.

Philip Haslwanter, Geschäftsführer Bergbahnen Kühtai, und Michaela Burger, Geschäftsführerin Bergbahnen Hochoetz, freuen sich über den akustischen Tourbegleiter. Foto: Bergbahnen Hochoetz

Neuer Audioguide durchs Wörgetal

Die Almenregion Hochoetz-Kühtai eröffnet Wanderern mit dem Knappenweg-Audioguide ab sofort eine anregende Spurensuche im Naturjuwel Wörgetal. In 13 Kapiteln führt der akustische Tourbegleiter hinein in die spannende Bergbau-Geschichte des idyllischen Hochtals.

Das Wörgetal ist ein beliebtes Wanderziel für viele Einheimische und Gäste aus aller Welt. Die alpine Landschaft war im 16. und 17. Jahrhundert geprägt von betriebsamer Bergbau-Aktivität: Bis zu 400 Knappen schürften auf 2.500 Meter Seehöhe nach begehrten Erzen wie Kupferkies, Phyrit und Bleiganz – unter denkbar schwierigen Bedingungen. Diese historische Szenerie inmitten hochaufragender Gipfel ist wie gemacht für eine Darstellung in Erzählform. Fast zwei Jahrzehnte nach seiner Eröffnung im Jahr 2005 erhält der Knappenweg nun erstmals eine inhaltliche Inszenierung in Form eines modernen Audioguides. „Das Verteilen physischer Abspielgeräte an Wanderer war vor 20 Jahren eine logistische Hürde. Die Technik galt als empfindlich, das Verteilen und Rücknehmen der Player und Kopfhörer war in einer weitläufigen Bergwelt nur kompliziert machbar. In der Ära der Smartphones tun sich Möglichkeiten auf, die wir unseren Gästen via App-Store einfach und vor allem kostenlos zur Verfügung stellen können“, erklärt Michaela Burger, Geschäftsführerin der Bergbahnen Hochoetz.

Preisgekrönte Audio-Guide-Produzenten

Die Projekt-Initiatorin hat mit der Firma „Hearonymus“ eine bewährte Instanz für die Gestaltung des neuen Audioguides gewonnen. Der auf touristische und kulturelle Themenführer spezialisierte Anbieter hat bislang rund 1.500 Produktionen realisiert. Mit dem Guide für das Ötztaler Heimatmuseum unter der Leitung von Edith Hessenberger war Hearonymus hierzulande bereits erfolgreich, das Werk wurde vom Land Tirol mit dem Museumspreis 2023 ausgezeichnet. Die Österreicher waren somit die erste Adresse für die Gestaltung des digitalen Führers rund um den Knappenweg.

Kooperation als Herzensanliegen von Hochoetz und Kühtai

Die Bergbahnen Hochoetz und die Bergbahnen Kühtai setzen mit dem gemeinschaftlichen Vorhaben einen weiteren Akzent in ihrer seit vielen Jahren währenden Zusammenarbeit. „Uns verbinden neben der guten Nachbarschaft viele attraktive Angebote. Wir bieten unseren Gästen im Winter einen gemeinsamen Skipass, zwischen den Skigebieten pendelt regelmäßig ein Skibus. Während der Sommermonate teilen wir uns die herrliche Wander- und Almenregion mit Synergien bei Vermarktung und Angebotsgestaltung. Die Aufwertung des Knappenwegs durch einen professionell gestalteten Audioguide war ein gemeinsames Herzensanliegen“, erzählt Philip Haslwanter, Geschäftsführer der Bergbahnen Kühtai.

Beitrag zu gepflegtem Landschaftsbild

Christoph Rauch, als Destinationsleiter Vorderes Ötztal bei Ötztal Tourismus auch für Infrastruktur verantwortlich, verweist auf den positiven Nebeneffekt des neuen Audioguides für das Landschaftsbild. „Dieses Angebot hat als Begleiterscheinung zur Folge, dass es einem Wildwuchs an Infotafeln und Schildern entgegenwirkt. Die via App aufbereiteten Informationen sind informativ und lehrreich, belasten aber in dieser Form nicht die natürliche Szenerie. Das unterstützen wir sehr“, so Rauch. Für die Erhaltung des Knappenwegs tragen die Mitarbeiter des Bauhofteams von Ötztal Tourismus seit Jahren Sorge. Inklusive aller Zubringer-Wanderwege beläuft sich das entsprechende Streckennetz auf rund 30 km. In die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten investieren die Mitarbeiter von Ötztal Tourismus jedes Jahr rund 200 bis 300 Arbeitsstunden.

Unterhaltsam geführt auf der Wanderung zum Knappenhaus

Einmal heruntergeladen beschreibt der brandneue digitale Führer den zentralen Verlauf des Knappenwegs. Bei der Issbrücke findet sich der nächstgelegene Einstiegspunkt in den beschriebenen Weg. Alternative Startpunkte gibt es in Hochoetz, in Ochsengarten und im Kühtai. Je nach Startpunkt variiert die Route in Wanderlänge und Höhenmetern. Den obligatorischen Zielpunkt aller Varianten bildet das Knappenhaus, das auf rund 2.000 Metern Höhe am Puchersee liegt. Als originalgetreue Rekonstruktion vermittelt es eine lebhafte Vorstellung von der untergegangenen bergmännischen Welt. Knappenfiguren, Grubenhunt, Werkzeuge, Bilder und ein kleiner Museumsbereich sind unter dem Dach dieses gleichzeitig als Schutzhaus fungierenden Gebäudes vereint. Zum Knappenhaus gehören auch Nachbildungen längst verfallener Aufbereitungsanlagen in Form einer Siebanlage und eines Pochwerks. Die sonore Sprecher-Stimme des elektronischen Begleiters erzählt alles Wissenswerte. Neben Details zur Geschichte des Bergbaus und zu den wiederaufgebauten historischen Anlagen erhalten Hörerinnen und Hörer Einblicke in Fauna und Flora der Region und ihrer Sagenwelt. Besonders reizvoll: Unter den verschiedenen Sprachen des Audioguides ist auch eine in Ötztaler Mundart eingesprochene Version zu finden. Der in Erzählform gehaltene Wanderbegleiter lässt sich kinderleicht am Smartphone installieren: Die Hearonymus-App – verfügbar in allen gängigen App-Stores – hält den Knappenweg-Guide zum kostenlosen Download bereit. Zusätzlich sind die Hörstationen entlang des Knappenwegs mit Hinweisschildern inklusive QR-Codes ausgestattet.

 

 

 

Benjamin Raich begrüßte die HTI Sommerpraktikanten in Sterzing. Foto: HTI

Sommerpraktikanten-Event mit Ex-Skistar Benjamin Raich

Insgesamt sind diesen Sommer 73 Praktikanten bei der Unternehmensgruppe HTI beschäftigt.

Am Montag 8. August begrüßte Benjamin Raich im Showroom der HTI Unternehmensgruppe in Sterzing die diesjährigen Sommerpraktikanten mit seinem Gastvortrag „Veränderung als Chance zum Erfolg“. Der zweimalige Olympiasieger, dreimalige Weltmeister und Gesamtweltcup Gewinner im Jahre 2005/6 berichtete den Teilnehmenden in einem spannenden Vortrag von den Herausforderungen im Laufe seiner Karriere. Er erwähnte Beispiele seiner persönlichen Veränderung als auch der Wettbewerbsbedingungen. „Neue Methoden auszuprobieren und bewusst auf Veränderungen zu reagieren sind wichtige Grundlagen für langfristige Erfolge – sei es im Spitzensport als auch im Berufsleben“, gab Benjamin Raich den Praktikanten mit. „Wer mit 20 Jahren Erfolg hat, aber nicht bereit ist, seine Methoden anzupassen, riskiert, mit 30 nicht mehr erfolgreich zu sein.“ Als konkretes Beispiel erwähnte Benjamin die Materialumstellung zum Carvingski: innerhalb kürzester Zeit mussten sich Athleten im Skisport auf wesentlich kürzere Ski mit einem verkürzten Radius anpassen. Heute ist der Carvingski aus dem Skisport nicht mehr wegzudenken.

Bei der Veranstaltung für die Sommerpraktikanten nutzten auch Anton Seeber, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe HTI und Alexander Ploner, Head of HR Management, die Möglichkeit, sich bei den Jugendlichen persönlich für Ihren Einsatz in den letzten Monaten zu bedanken  und ihnen auf diesem Weg viel Erfolg für die schulische Weiterbildung bzw. berufliche Zukunft zu wünschen.

Insgesamt waren in Sterzing, Bozen und Telfs diesen Sommer 73 Praktikanten bei LEITNER, PRINOTH, DEMACLENKO, TROYER und LEITWIND beschäftigt (Oberschüler aller Fachrichtungen, Berufs- bzw. Vollzeit-Fachschüler und Studierenden).

Die Praktikanten nutzten die Gelegenheit, sich beim Get-Together mit Benjamin Raich auszutauschen und zeigten sich begeistert von dem Event.

 

 

Internationale Trachtenpaare zu Gast in Salzburg. Von links nach rechts - Andreas Metzenleitner mit Johanna Hogger (Trachtenpaar Bayern), Johana Schwarzová mit Josef Havlíček (Trachtenpaar Tschechien) und Gertrude Feurstein mit Robert Stiborek (Trachtenpaar Südtirol). Foto: SalzburgerLand Tourismus GmbH

„Tracht around the World“

In wenigen Tagen wird in Rauris der Bauernherbst 2024 eröffnet. Seit inzwischen 29 Jahren prägt die Veranstaltungsreihe rund um Brauchtum, Handwerk und regionale Kulinarik sehr erfolgreich die touristische Herbstsaison im SalzburgerLand. In diesem Jahr dreht sich im Bauernherbst alles rund um Dirndl, Tracht und Lederhose und soll unter dem Motto „Tracht around the World“ die verbindende Kraft der Tracht feiern. 

Was 1996 als kleine Veranstaltungsreihe im Salzburger Flachgau begann, ist heute eine wahre Erfolgsgeschichte. Seit dem ersten Bauernherbstjahr haben sich die Ankünfte im SalzburgerLand in den Monaten September und Oktober von knapp 500.000 auf mehr als eine Million verdoppelt, die Nächtigungen sind von rund zwei Millionen auf mehr als 3,3 Millionen gestiegen. Ein eindrucksvolles Zeichen dafür, dass unsere Gäste das attraktive Angebot im Bauernherbst – Brauchtum, regionale kulinarische Spezialitäten, traditionelle Volksmusik und Tanz sowie das gemeinsame Feiern – sehr schätzen.

Pallauf: „Brauchtum und Tradition erleben“

Das sieht auch Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf so: „Der Salzburger Bauernherbst ist längst eine fest verankerte Tradition, die die regionale Identität stärkt und sowohl Einheimische als auch Gäste begeistert. Diese einzigartige Veranstaltungsreihe bietet Salzburgerinnen und Salzburgern sowie Gästen gleichermaßen die Möglichkeit, unsere Traditionen, unser Brauchtum und unsere heimischen Spezialitäten zu erleben, während es zugleich die lokale Wirtschaft und die Gemeinschaft in den Orten nachhaltig fördert.“

Gäste im In- und Ausland lieben den Bauernherbst

Die grenzübergreifende Anziehungskraft des Salzburger Bauernherbst unterstreicht auch die Nächtigungsstatistik. In den Herbstmonaten September und Oktober besonders deutlich zugelegt haben demnach neben den österreichischen Inlandsgästen (9,6% Zuwachs in den vergangenen fünf Jahren) unter anderem die osteuropäischen Märkte Polen (+39,6%) und Tschechien (+32,3%) sowie die Niederlande (+22%) und der für das SalzburgerLand bedeutendste Herkunftsmarkt Deutschland (+12,8%).

Bauernherbst als Vorbild für nachhaltige Angebotsentwicklung

Ursprünglich als touristisches Angebot zur Verlängerung der Sommersaison konzipiert, steht der Salzburger Bauernherbst heute für viel mehr, nämlich für den Erhalt von Bräuchen und Werten, für ein echtes Miteinander und die Liebe zu Traditionen. „Der Bauernherbst gilt als Paradebeispiel dafür, was möglich ist, wenn Landwirtschaft und Tourismus an einem Strang ziehen und zeigt uns nicht nur wie wichtig diese Zusammenarbeit ist, sondern auch wie untrennbar die beiden Akteure durch lokale Netzwerke und Wirtschaftskreisläufe miteinander verbunden sind“, erklärt Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG). „14.000 aktive Teilnehmer verdeutlichen, wie tief der Salzburger Bauernherbst in der Bevölkerung mittlerweile verwurzelt ist – und diese leidenschaftliche Begeisterung spüren natürlich auch unsere Gäste, die vor allem gerne unsere hochwertigen bäuerlichen Spezialitäten vor Ort genießen“, freut sich Leo Bauernberger.

Bauernberger: „Positive Botschaft in unsicheren Zeiten“

Unter dem Motto „Tracht around the World“ bringt der diesjährige Bauernherbst einzigartige Trachten aus unterschiedlichsten Ländern ins SalzburgerLand und reist im Rahmen einer großen Social-Media-Aktion um die ganze Welt. „Das heurige Motto ‚Tracht‘ als verbindendes kulturelles Element ist eine positive Botschaft, welche besonders in Zeiten von globalen Unsicherheiten und Krisen ein wichtiges Signal nach außen ist“, so Leo Bauernberger. Vertreter von Volkskulturgruppen aus Bayern, Südtirol, Tschechienund dem diesjährigen Bauernherbst-Eröffnungsort Rauris haben beim heutigen Medientermin in der Stiegl Brauwelt erste Einblicke in ihre Traditionen sowie in die Unterschiede und verbindenden Elemente ihrer Trachten geliefert.

Der Bauernherbst reist um die Welt

Die Social-Media-Aktion „Tracht around the World“ lädt dazu ein, Trachten aus dem SalzburgerLand und ganz Österreich auf Reisen mitzunehmen und Fotos oder Videos davon einzureichen. Die besten Einsendungen werden von einer Jury ausgewählt und auf der Bauernherbst-Website präsentiert, wo die Online-Community über ihre Favoriten abstimmen kann. Die beliebtesten Beiträge können attraktive Preise wie Einkaufsgutscheine oder Kurzurlaube gewinnen, und auch für die Abstimmenden gibt es Preise. Die Einreichfrist läuft noch bis 16. September 2024. Mehr dazu aufwww.bauernherbst.com/weltreise

Eröffnungsfest heuer in Rauris

Der 29. Salzburger Bauernherbst wird am Samstag, den 24. August 2024, mit einem großen Fest in Rauris im Nationalpark Hohe Tauern feierlich eröffnet. Das Eröffnungsfest gibt den Startschuss für die „fünfte Jahreszeit“ und umfasst einen Festumzug, traditionelles Handwerk, Trachtenpräsentationen, Volkstanzaufführungen sowie regionale Köstlichkeiten und traditionelle Volksmusik. Insgesamt werden bis Ende Oktober in 76 Bauernherbst-Orten rund 2.000 Feste und Veranstaltungen stattfinden, zu denen mehr als 500.000 Besucher erwartet werden.

Tracht und Tradition im Einklang

Auch Claudia Entleitner, Salzburger Landesbäuerin und Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Salzburg, freut sich auf den Beginn der „fünften Jahreszeit“: „Im Bauernherbst legen wir großen Wert darauf, dass unsere Veranstaltungen und Feierlichkeiten von der Vielfalt unserer heimischen Produkte geprägt sind. Dies fördert nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern stärkt auch das Bewusstsein für die Bedeutung nachhaltiger Landwirtschaft und Erzeugnisse. Außerdem halte ich als Landesbäuerin Tracht und Traditionen für sehr wichtig. Beides ist in unserem landwirtschaftlichen Alltag verwurzelt und widerspiegelt unsere Identität sowie unsere Werte. Der Salzburger Bauernherbst ist nicht nur eine Veranstaltungsreihe, sondern eine Verpflichtung, unser Brauchtum zu bewahren und in die Zukunft zu führen.“

Vorschau auf den Bauernherbst-Kalender 2024

„In diesem Jahr steht die Tracht verstärkt im Fokus vieler Veranstaltungen. Besucher können Manufakturen und Schneidereien erkunden und dort faszinierende Einblicke in traditionelle Näh- und Handwerkstechniken erlangen. Darüber hinaus gibt es Näh-, Filz- und Bastel-Workshops sowie Ausstellungen und Vorträge, die das Thema Tracht in den Mittelpunkt rücken“, erklärt Eveline Bimminger, Projektleiterin des Salzburger Bauernherbstes, und gibt einen Ausblick auf das vielfältige Veranstaltungsprogramm. „Alle 76 Bauernherbst-Orte sind auch heuer wieder mit sehr viel Engagement dabei und machen die ‚fünfte Jahreszeit‘ mit ihren einzigartigen Angeboten und Festen für alle erlebbar. Ein großes Dankeschön gilt hierbei allen aktiven Teilnehmern und Teilnehmerinnen, den Vereinen sowie unseren Partnern, die den Bauernherbst Jahr für Jahr unterstützen und bereichern!“

Tuten und Blasen unplugged

Ein besonderes Highlight ist dieses Jahr in Großgmain zu bewundern. Das Salzburger Freilichtmuseum wird am Sonntag, den 25. August 2024, zur offenen Musik-Bühne für alle, die ihr Instrument einfach mitbringen und aufspielen oder sich zu einer spontanen „Jamsession“ hinreißen lassen. Egal ob Volksmusik, Weltmusik oder alternative Musik und egal ob Saiten-, Blas-, Schlag- oder Tasteninstrument. Frei, ungezwungen und ohne festes Programm.

Starke Partner im Salzburger Bauernherbst

Seit vielen Jahren begleiten wichtige Partner aus der Wirtschaft – alles Salzburger Traditionsunternehmen – den erfolgreichen Weg des Bauernherbstes. Sie alle eint Qualitäts- und Traditionsbewusstsein, der Regionalitätsgedanke und die Verbundenheit mit der Salzburger Bevölkerung. Ohne diese starken Wegbegleiter wären die Pflege von Tradition und Brauchtum, die Veranstaltungen und vor allem auch die Weiterentwicklung des Bauernherbsts nicht möglich. So hat Stiegl auch in diesem Jahr wieder das beliebte Bauernherbst-Bier „Herbstgold“ gebraut, Raiffeisen zeigt seine Verbundenheit durch Regionalität und Kundennähe in den Salzburger Raiffeisenbanken und Lagerhäusern ebenso wie Gössl mit seinen handgeschneiderten Bauernherbst-Trachten oder die SalzburgMilch, die mit ihren Premium-Produkten neue, innovative Wege in der Zusammenarbeit mit den regionalen Bauernfamilien geht.

 

 

Im Bild v. l.: Martin Reinberger (Egger Werksleitung Finanzen und Verwaltung), Anna Sophie Belik (Egger), Sepp Nothegger (Nothegger Reisen), Martina Foidl (GF Tourismusverband Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol) und Josef Grander (Obmann Tourismusverband Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol) freuen sich über den neuen „Okto Wanderbus“. Foto: TV Kitzbüheler Alpen - St. Johann in Tirol

Kostenloser Wanderbus in der Region St. Johann in Tirol

Bis einschließlich 25. Oktober können Einheimische und Gäste von Montag bis Freitag das neue Busangebot „Okto Wanderbus“ der Region St. Johann in Tirol kostenlos nutzen. Mit dem neu ins Leben gerufenen Bus-System können auf fünf unterschiedlichen Routen beliebte Wanderziele und abgelegenere Weiler bequem erreicht werden.

Schon lange ist es ein Bestreben des Tourismusverbandes Einheimische und Gäste zur Nutzung öffentlicher Verkehrsangebote zu animieren. Mit dem neuen Busangebot „Okto Wanderbus“ geschieht nun ein weiterer großer Schritt in diese Richtung. . Der „Okto Wanderbus“ verbindet nicht nur touristische Hotspots, sondern auch weniger erschlossene Gebiete, die oft vom öffentlichen Verkehr nicht ausreichend bedient werden. Die 5 im Einsatz stehenden Busse dienen außerhalb der „Wanderbus”-Zeiten übrigens dem Werksverkehr der Firma Egger und werden mit HVO-Kraftstoff betrieben.

Die fünf Routen des „Okto Wanderbusses“ wurden sorgfältig ausgewählt, um eine große Abdeckung bieten zu können. Der Startplatz von 4 der 5 Routen ist am Steinlechnerplatz in St. Johann, von wo aus die 20-sitzigen Busse in Achterschleifen gleichzeitig aus- und einfahren. Die fünfte Route fährt ab Kirchdorf und bildet eine schnelle Zusatzverbindung von Erpfendorf bzw. Kirchdorf ins Kaiserbachtal und wieder retour.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem ‚Okto Wanderbus‘ einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen können. Mit den neuen Bussen wollen wir nicht nur Gästen, sondern vor allem auch Einheimischen die Möglichkeit bieten, immer öfter auf das Auto zu verzichten. Wir freuen uns, dass wir mit der Firma Egger und der Firma Nothegger so kompetente und engagierte Partner für dieses Projekt an unserer Seite haben“, so Martina Foidl, Geschäftsführerin vom Tourismusverband.

Martin Reinberger, Egger Werksleitung Finanzen und Verwaltung ergänzt: „Wir kümmern uns schon jahrelang um den Transport unserer eigenen Mitarbeiter von und zu Egger und freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Tourismusverband St. Johann in Tirol und der Firma Nothegger den Wanderbus voranzubringen. Diese Kooperation nutzt optimale Synergie-Effekte und fördert den nachhaltigen Tourismus.“

Auch Sepp Nothegger, von Nothegger Reisen in St. Ulrich, findet lobende Worte für das Projekt: „Im 35. Kooperationsjahr mit der Firma Egger und der Ortswärme nun mit dem ‚Okto Wanderbus’ eine sehr innovative Variante für Ortsverkehr folgen zu lassen, ist mit dem Motto ‚Fünf Freunde’ und der Partnerschaft zwischen der Firma Egger, den St. Johanner Bergbahnen, den Gemeinden und der Firma Nothegger sehr treffend umschrieben.”

Der „Okto Wanderbus“ ist nicht nur ein praktisches Transportmittel, sondern auch eine Einladung an alle, die Schönheit und Vielfalt der Natur in der Region St. Johann in Tirol ohne Auto zu erleben. Die Nutzung des Busses ist für alle Fahrgäste kostenlos. Weitere Informationen zu den Routen, Fahrplänen etc. gibt es unter www.kitzalps.cc/wanderbus

 

 

 

Brixentaler Bergleuchten (c) TVB Kitzbüheler Alpen-Brixental/Johannes Kogler

Ein Lichtermeer aus 50.000 Fackeln

Am Samstag, 24. August, wird das Brixental zu einem faszinierenden Schauplatz, wenn tausende Lichter die Berge in ein strahlendes Panorama verwandeln: Das „Brixentaler Bergleuchten“ steht bevor.

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung bereiten sich örtliche Vereine, Gastronomen und Institutionen darauf vor, auf den frisch gemähten Wiesen mit etwa 50.000 Fackeln Symbole, Wappen und Schriftzüge zu gestalten. Sobald die Dämmerung einsetzt, werden gegen 20.45 Uhr die Fackeln entzündet und verwandeln die Berghänge in ein beeindruckendes Lichtermeer.

Bergleuchtfeste in Kirchberg, Itter, Brixen und Kelchsau
Abgerundet wird das leuchtende Spektakel mit einem attraktiven Rahmenprogramm. So wartet beim Gaisbergstüberl in Kirchberg ab 17 Uhr ein Bergleuchtfest mit Verpflegung, genauso wie in Brixen, wo das Festtreiben um 19 Uhr am Dorfplatz mit Live-Musik startet.
In Itter öffnen sich an diesem Abend um 18 Uhr die Türen zum Sommernachtsausklang mit Musik und Verpflegung beim Tennisplatz. In der Kelchsau wird ab 19.30 Uhr zum Dorfabend mit Platzkonzert geladen.
Den besten Blick auf das Brixentaler Bergleuchten bietet sich direkt am Berg. Aus diesem Grund bieten der Gaisberglift in Kirchberg und die Alpenrosenbahn in Westendorf von 19 bis 23 Uhr Sonderbetriebszeiten und Sondertarife für Berg- und Talfahrten.

 

 

Klettersteig Goldgrat im Nauderer Goldpark. © TVB Tiroler Oberland Nauders/Rudi Wyhlidal

Ein neuer Höhepunkt für Grenzgänger und Alpinisten am Reschenpass

Mit der feierlichen Eröffnung des Goldgrat Klettersteigs wurde Anfang August die neueste Attraktion im Nauderer Goldpark offiziell eingeweiht. Der einzigartige Klettersteig verläuft entlang des Nordgrats der Bergkastelspitze und bietet Kletterbegeisterten nicht nur beeindruckende Ausblicke, sondern auch eine grenzüberschreitende Erfahrung – der Steig verläuft direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich.

 Der Klettersteig, der bereits letztes Jahr in Betrieb genommen wurde, hat sich in kurzer Zeit zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. „An Spitzentagen sind aktuell um die 75 Personen unterwegs“, berichtet Helmut Wolf, Vorstand des Tourismusverbands Tiroler Oberland. Trotz der recht einfachen Kletterpassagen kann man sich nach der Begehung des Goldgrats als alpinistischer Grenzgänger bezeichnen.

Ein Klettersteig, der sich anpasst

Der Goldgrat wird von den Nauderern als der erste Klettersteig beworben, der sich dem Können der Kletterer anpasst. Dies wird durch zwei strategisch platzierte Notausstiege ermöglicht, die allerdings eher als alternative Routen betrachtet werden sollten. Der erste dieser Ausstiege befindet sich am „Goldspitzl“, einem kleinen Gipfel, auf dem eigens ein Kreuz errichtet wurde, um den Kletternden ein erstes Erfolgserlebnis zu bieten. „Man hat auf jeden Fall schon einen Gipfel erreicht“, erläutert Klettersteig-Spezialist Andreas Würtele.

Zusätzliche Highlights entlang des Steigs umfassen die „Goldschachtel“, ein Biwak aus Holz, das den Kletterern als Rastplatz und im Notfall als Schutzunterkunft dient. Der Steig endet am imposanten Gipfelkreuz der 2.912 Meter hohen Bergkastelspitze, wo ein atemberaubendes 360-Grad-Panorama auf die Kletterer wartet.

Finanzierung und Bedeutung für den Sommertourismus

Das Projekt wurde als Interreg-Kleinprojekt und durch RegioL finanziert, wobei 70 Prozent der Investitionen aus EU-Fördermitteln stammen, erklärt Manuel Baldauf, Geschäftsführer des Tourismusverbands Tiroler Oberland.

Die Bedeutung des Berges für den Sommertourismus in der Region hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. „Früher waren die Bergbahnen ein reiner Winterbetrieb“, erinnert sich Hartmann Ploner, Aufsichtsratsvorsitzender der Nauderer Bergbahnen AG. „2008 lag der Umsatz im Sommer bei 180.000 Euro, im letzten Sommer waren es bereits rund drei Millionen Euro.“ Auch Vizebürgermeister Karl Ploner lobte das Projekt: „Man hat hier oben einen wunderbaren Blick auf Nauders. Das ist eine tolle Sache.“

Der Goldgrat Klettersteig ist von Ende Juni bis Ende September begehbar und bietet durch seine flexible Gestaltung ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie, Trittsicherheit vorausgesetzt. Mit der Eröffnung dieses Steigs setzt Nauders neue Maßstäbe im alpinen Tourismus und bereichert das umfangreiche Angebot an Outdoor-Aktivitäten in der Region.

Weitere Informationen zum Goldgrat Klettersteig sowie Buchungsmöglichkeiten für geführte Touren sind unter https://www.nauders.com/goldgrat verfügbar.

 

 

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