Das Fazit der deutschen Seilbahnen im Dezember sorge für Besucherrekorde in zahlreichen Skigebieten. Die Bayerische Zugspitzbahn (im Bild) öffnete als erstes Gebiet in Oberbayern am 29. 11. © Zugspitzbahn

Dezember-Bilanz in Deutschlands Skigebieten

Endlich mal wieder Schnee und schönstes Winterwetter zur richtigen Zeit. So lautete das nach den schwierigen beiden letzten Wintern erleichterte Fazit vieler deutscher Seilbahn- und Skiliftbetreiber zum Monatsende. Zwar brachte der Dezember 2024 insgesamt weniger Schnee und Schneistunden als im Vorjahr. Aber während 2023 nur die erste Monatshälfte winterlich ausfiel, kam die Kälte heuer pünktlich zum Fest und das Weihnachtstauwetter fiel aus. Das sorgte in zahlreichen Skigebieten für Besucherrekorde, allerdings gab es regional deutliche Unterschiede.

„Wenn’s Schnee hat, kommen die Leut‘“ – diese Binsenweisheit der Branche bestätigte der Dezember 2024 eindrucksvoll. Kommen zum Schnee noch blauer Himmel und Freizeit dank Ferien hinzu, lockt das Angebot der Bergbahnen die Menschen wie eh und je in Scharen in die Berge. Die zuletzt teils deutlich gestiegenen Ticketpreise haben der Lust auf den Schnee offenbar keinen Abbruch getan.
„Wir kämpfen seit unserem ersten Öffnungstag ums Überleben – wegen der Menschenmassen,“ fasst es ein bayerischer Bergbahnchef zusammen. Letztes Jahr war es in den Weihnachtsferien eher der Schneemangel, der die Liftbetreiber landesweit extrem herausforderte. Dieses Jahr gab es teilweise sogar in bayerischen Städten weiße Weihnacht. In den deutschen Skigebieten waren im Dezember bis zu 445 Pistenkilometer geöffnet. Das waren 6,8% mehr als im Vorjahresdezember und 12,3% mehr als im 4-Jahres-Durchschnitt.
In der für das Geschäft besonders maßgeblichen Woche vom 25.-31.12. standen durchschnittlich 410 km Pisten in den deutschen Skigebieten zur Verfügung und damit fast doppelt so viele wie im Vorjahr (211 km). Gegenüber dem 4-Jahres-Mittel von 344 km eine Steigerung um 19%. Insgesamt waren an jedem Dezembertag durchschnittlich 151 Pistenkilometer verfügbar. Im letzten Jahr waren es 234 km – nur eben nicht ganz zur richtigen Zeit. Das 4-Jahres-Mittel für den Dezember beträgt 184 km.
Insgesamt waren im Dezember 2024 bis zu 48% der Skigebiete geöffnet, die meisten am 29. Dezember, nachdem es Heiligabend verbreitet Neuschnee und anschließend kalte Nächte gegeben hatte. Im Dezember letzten Jahres waren bis zu 58% der Skigebiete geöffnet gewesen und im 4-Jahres-Durch-schnitt des Dezembers 45% – dieser wurde also leicht übertroffen. In der ersten Dezemberwoche waren nur 4 bis 5 Skigebiete geöffnet, Schneefälle zur Monatsmitte sorgten für eine erste nennenswerte Angebotserweiterung.

Die Saison startete indes bereits im November: Am 15.11. ging mit dem 8er-Sessel am Winterberger Poppenberg die erste Anlage in Betrieb, dank der dort eingesetzten temperaturunabhängigen Beschneiung. Die ersten beiden Skigebiete, die unbeschneite Pisten öffnen konnten, waren am 22.11. der Kandel und Kalte Herberge im Schwarzwald. Einen Tag später gingen weitere 12 Skigebiete im Allgäu und im Schwarzwald in Betrieb, auf überwiegend beschneiten Abfahrten.
An diesem Wochenende lagen rund 30% der Bundesrepublik unter einer Schneedecke. Anfang Dezember war Deutschland dann wieder weitgehend schneefrei. Der durchschnittliche Schneebedeckungsgrad der letzten 20 Jahre konnte im Dezember an keinem einzigen Tag erreicht werden. Statt der üblichen rund 20% im Monatsdurchschnitt waren es bis Weihnachten durchgehend unter 5% und auch ab den Feiertagen beschränkte sich der Schnee auf die Gebirgslagen und das Alpenvorland und bedeckte weniger als 10% der Landesfläche.

Regionale Ergebnisse

Oberbayern
In den 35 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten in Oberbayern waren im Dezember 2024 bis zu 144 km Pisten geöffnet, das entsprach 54% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vor-jahr waren bis zu 122 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 133 km.
Man konnte in Oberbayern an allen 31 Tagen des Dezember 2024 Ski fahren, ebenso wie im letzten Jahr. Durchschnittlich waren 49,1 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 waren es 74,1 km gewesen. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 65% geöffnet, in 2023 waren es 49%. Durchschnittlich waren 24% der Skigebiete geöffnet, letztes Jahr waren es 26% gewesen.
Als erstes Skigebiet öffnete am 29. November die Zugspitze mit 4,7 Pistenkilometern. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt deutlich unter denen des Dezembers 2023, aber über dem langjährigen Mittelwert, die Zahl der Schneetage fiel leicht, die der maximalen Schneehöhe deutlich unterdurchschnittlich aus.

Allgäu
In den 24 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten im Allgäu waren im Dezember 2024 bis zu 187 km Pisten geöffnet, das entsprach 66% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vorjahr waren bis zu 163 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 157 km.
Man konnte im Allgäu an allen 31 Tagen des Dezember 2024 Ski fahren, ebenso wie im letzten Jahr. Durchschnittlich waren 66,7 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 waren es 79,9 km gewesen. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 75% geöffnet, in 2023 waren es 70%. Durchschnittlich waren 37% der Skigebiete geöffnet, letztes Jahr waren es 37% gewesen.
Als erste Skigebiete öffneten am 23. November die Buronlifte in Wertach, die Schwärzenlifte in Eschach, Iberg und Sinswang mit zusammen 9,5 km Abfahrten.
Die Temperaturen lagen im Durchschnitt deutlich unter denen des Dezembers 2023, aber etwas über dem langjährigen Mittelwert, die Zahl der Schneetage fiel leicht, die der maximalen Schneehöhe deut-lich unterdurchschnittlich aus.

Schwarzwald
In den 32 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten im Schwarzwald waren im Dezember 2024 bis zu 73 km Pisten geöffnet, das entsprach 62,5% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vorjahr waren bis zu 74 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 58 km.
Man konnte im Schwarzwald an 19 Tagen des Dezember 2024 Ski fahren, im letzten Jahr waren es 31 Tage gewesen. Durchschnittlich waren 18,5 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 waren es 23,9 km gewesen. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 72% geöffnet, in 2023 waren es 91%. Durchschnittlich waren 19% der Skigebiete geöffnet, letztes Jahr waren es 24% gewesen.
Als erste Skigebiete öffneten am 22.11. der Kandel und Kalte Herberge mit zusammen 2,0 km Piste.
Die Temperaturen lagen auf den Gipfeln wegen einer Inversionswetterlage am Monatsende noch etwas über denen des Dezembers 2023 und deutlich über dem langjährigen Mittel, die Zahl der Schneetage und die maximale Schneehöhe blieben deutlich hinter den langjährigen Mittelwerten zurück.

Sauerland
In den 13 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten im Sauerland waren im Dezember 2024 bis zu 7,3 km Pisten geöffnet, das entsprach nur 9,1% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vorjahr waren bis zu 44 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 31 km.
Man konnte im Sauerland an allen 31 Tagen des Dezember 2024 Ski fahren, ebenso wie im letzten Jahr. Durchschnittlich waren 3,2 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 waren es 22,1 km gewesen. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 31% geöffnet, in 2023 waren es 38%. Durchschnittlich waren 11% der Skigebiete geöffnet, letztes Jahr waren es 21% gewesen.
Als erstes Skigebiet öffnete am 15. November dank wetterunabhängiger Beschneiung das Skiliftkarussell Winterberg. Als erstes Skigebiet mit konventioneller Beschneiung öffnete am 23.12. das Postwiesenskigebiet in Neuastenberg.
Die Temperaturen lagen nur leicht unter denen des Dezembers 2023 und deutlich über dem langjährigen Mittelwert. Schneetage und maximale Schneehöhe fielen deutlich unterdurchschnittlich aus.

Bayerischer Wald
In den 27 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten im Bayerischen Wald waren im Dezember 2024 bis zu 17,5 km Pisten geöffnet, das entsprach 27% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vorjahr waren bis zu 32 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 22 km.
Man konnte im Bayerischen Wald an 19 Tagen des Dezember 2024 Ski fahren, im Dezember 2023 waren es 31 Tage gewesen. Durchschnittlich waren 7,0 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 10,3 km. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 33% geöffnet, in 2023 waren es 69%. Durchschnittlich waren 10% der Skigebiete geöffnet, letztes Jahr waren es 17% gewesen.
Als erstes Skigebiet öffnete am 13. November der Arber mit 4,6 Pistenkilometern. Die Temperaturen lagen noch etwas über denen des Dezembers 2023 und deutlich über dem langjährigen Mittelwert. Die Zahl der Schneetage blieb leicht, die der maximalen Schneehöhe deutlich hinter den langjährigen Mittelwerten zurück.

Erzgebirge
In den 13 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten im Erzgebirge waren im Dezember 2024 bis zu 8,2 km Pisten geöffnet, das entsprach 22% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vorjahr waren bis zu 27 km geöffnet gewesen, im 3-Jahres-Mittel (kein Betrieb im Dezember 2021 wegen Corona-Auflagen) maximal 16 km.
Man konnte im Erzgebirge an 18 Tagen des Dezember 2024 Ski fahren, im Dezember des letzten Jahres waren es 31 Tage gewesen. Durchschnittlich waren 2,8 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 waren es 12,9 km gewesen. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 46% geöffnet, in 2023 waren es 86%. Durchschnittlich waren 12% der Skigebiete geöffnet, letztes Jahr waren es 32% gewesen.
Als erste Skigebiete öffneten am 14.12. Holzhau, Eibenstock und Altenberg mit 5,6 km Abfahrten.
Die Temperatur lag über der des Dezembers 2023 und deutlich über dem langjährigen Mittel. Es gab mehr Schneetage als im Vorjahr, die maximale Schneehöhe fiel hingegen deutlich geringer aus.

Schwäbische Alb
In den 8 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten auf der Schwäbischen Alb waren im Dezem-ber 2024 bis zu 4,0 km Pisten geöffnet, das entsprach 25,1% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vorjahr waren bis zu 10,7 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 5,4 km.
Man konnte auf der Schwäbischen Alb im Dezember 2024 an 7 Tagen Ski fahren, im Dezember 2023 waren es 10 Tage gewesen. Durchschnittlich waren 0,6 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 waren es 2,3 km gewesen. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 50% geöffnet, in 2023 waren es 75%. Durchschnittlich waren 12,5% der Skigebiete geöffnet, letztes Jahr 18%.
Als erstes Skigebiet öffnete am 25. Dezember Donnstetten (Römerstein) mit 1,0 Pistenkilometern.
Die Temperaturen lagen im Durchschnitt unter denen des Dezembers 2023, aber deutlich über dem langjährigen Mittelwert. Die Zahl der Schneetage lag deutlich über der des Vorjahres, die maximale Schneehöhe fiel hingegen deutlich unterdurchschnittlich aus.

Harz
In den 9 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten im Harz wurde im Dezember 2024 kein Skibetrieb angeboten. Im Vorjahr waren an zehn Betriebstagen bis zu 6,4 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 5,3 km.
Die Temperaturen lagen im Durchschnitt auf dem Niveau des Dezembers 2023, aber deutlich über dem langjährigen Mittelwert. Die Zahl der Schneetage lag deutlich unter der des Vorjahres und sehr deutlich unter dem langjährigen Mittelwert. Die maximale Schneehöhe fiel ebenfalls deutlich unterdurchschnittlich aus.

Thüringer Wald
In den 11 in der Stichprobe berücksichtigten Skigebieten im Thüringer Wald waren im Dezember 2024 bis zu 2,0 km Pisten geöffnet, das entsprach 12% der Gesamtpistenlänge in diesen Skigebieten. Im Vorjahr waren bis zu 7,8 km geöffnet gewesen, im 4-Jahres-Mittel maximal 4,9 km. Man konnte im Dezember 2024 im Thüringer Wald an 16 Tagen Ski fahren, in 2023 waren es 31 Tage gewesen. Durchschnittlich waren 0,6 km Pisten geöffnet, im Dezember 2023 waren es 2,1 km gewesen. Von den Skigebieten in der Stichprobe waren maximal 20% geöffnet, in 2023 waren es 36%.
Als erstes Skigebiet öffnete am 16. Dezember der Fallbachhang in Oberhof mit 0,8 Pistenkilometern. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt unter denen des Dezembers 2023, aber deutlich über dem langjährigen Mittelwert. Die Zahl der Schneetage lag über der des Vorjahres und dem langjährigen Mittelwert. Die maximale Schneehöhe fiel hingegen deutlich unterdurchschnittlich aus.

Übrige Mittelgebirge
Als einziges Skigebiet aus der 11 Skigebiete umfassenden Stichprobe der übrigen Skigebiete der deutschen Mittelgebirge bot die Wasserkuppe ab dem 24. Dezember Skibetrieb auf 0,7 km Pisten an. Im Vorjahr waren in den betreffenden Skigebieten bis zu 13,6 km geöffnet gewesen, im 5-Jahres-Mittel maximal 4,2 km.
Die Temperaturen lagen auf der Wasserkuppe leicht unter denen des Dezembers 2023, aber deutlich über dem langjährigen Mittelwert. Die Zahl der Schneetage lag deutlich über der des Vorjahres und leicht über dem langjährigen Mittelwert. Die maximale Schneehöhe fiel hingegen deutlich unterdurchschnittlich aus.

Die hier dargestellte Analyse stammt von Montenius Consult, die sich auf Wirtschaftlichkeitsrechnungen sowie Besuchs- und Erlös-prognosen und Geschäftspläne für Seilbahnunternehmen und Skigebiete spezialisiert hat. Zu diesem Zweck führt das Unternehmen ein umfangreiches Marktmonitoring durch, das angesichts der starken Exponiertheit der Wintersportbranche gegenüber dem Klimawandel auch Daten zu Pistenangebot und Witterung sowie langjährige Klimamessreihen beinhaltet. Inhaber Christoph Schrahe ist Dozent für Businessplanung im Rahmen des Hochschullehrgangs Grundlagen der Seilbahnwirtschaft an der FH Vorarlberg in Dornbirn/Österreich und unterrichtet dort angehende Führungskräfte von Seilbahnunternehmen in der Erstellung von nachhaltigen Geschäftsplänen.

www.montenius.de

Die Inter-Alpine Natural Hazards Conference INAC findet vom 5. bis 7. Mai im Congress Innsbruck statt. © Congress Messe Innsbruck

Extremwetter fordert Maßnahmen

Dürre, Starkregen, Muren oder Hochwasser: Die Extremwetterereignisse in Europa haben sich 2024 im historischen Vergleich deutlich gehäuft. Der Entwicklung von Schutzkonzepten für Naturgefahren kommt so eine erhöhte Dringlichkeit zu. Die Inter-Alpine Natural Hazards Conference (INAC) bietet von 5. bis 7. Mai 2025 im Congress Innsbruck eine neue europäische Plattform zur Vernetzung von Wissenschaft und Praxis zum transdisziplinären Austausch und zur Erarbeitung von Sicherheitskonzepten.

Das Jahr 2024 verzeichnete den heißesten Sommer in Europa seit Dokumentationsbeginn und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahresschnitt mehr als 1,5 Prozent über dem vorindustriellen Niveau liegen, berichtet der EU-Klimawandeldienst Copernicus. Die fortschreitende globale Erwärmung und damit einhergehenden Extremwetterereignisse führen zum Auftreten von spezifischen Naturgefahren im Alpenraum.

Zunahme bei Extremwetterereignissen im Alpenraum
Robert Hofmann, Abteilungsleiter des Arbeitsbereichs für Geotechnik der Universität Innsbruck, fasst die aktuelle Situation im Alpenraum so zusammen: „Der Klimawandel triggert eine Reihe von Naturgefahren im alpinen Raum und erfordert die Anpassungen der Schutzmaßnahmen für die nächsten Jahre. Abrupte Temperaturänderungen, im Zusammenhang mit intensiven Niederschlägen, bewirken Hangmuren, Felsstürze, Bergstürze und Massenbewegungen.“ Margreth Keiler vom europäischen Netzwerk women exchange for Disaster Risk Reduction (we4DDR) zeigt auf, dass diese Ereignisse dadurch vermehrt und intensiver auftreten, mit verheerenden Auswirkungen: „Die jüngsten Extremereignisse in Europa haben gezeigt, dass sich klimainduzierte Naturgefahren weltweit in ihrer Häufigkeit, Intensität und Ausdehnung verändern, was zu Todesfällen, erheblichen finanziellen Verlusten, dem Verlust von Lebensgrundlagen und Betriebsunterbrechungen führt.“ Alison Evans von der Working Party on the Management of Mountain Watersheds (WPMMW) verweist auf die Lawinenereignisse, Hochwasser, Muren, Steinschläge und Waldbrände der letzten fünf Jahre hin sowie insbesondere auf die veränderten Bedingungen in Gletscherregionen und die Folgen der Gletscherschmelze: „Die Erwärmung durch den Klimawandel führt nicht nur zu einer Verstärkung im Abschmelzen der eisbedeckten Flächen, sondern auch zum Auftreten von Phänomenen in bisher nicht exponierten Gebieten, die die flussabwärts gelegenen menschlichen Siedlungsgebiete bedrohen könnten, darunter die beschleunigte Entwicklung von Gletschern und der Abbau von Permafrost.“

Austausch zwischen Forschung und Praxis stärken
Mit der Inter-Alpine Natural Hazards Conference (INAC) findet vom 5. bis 7. Mai 2025 im Congress Innsbruck erstmals ein Format statt, das den Austausch zwischen Industrie, Infrastruktur, Ingenieurpraxis und Forschung in der Integration der Erkenntnisse der unterschiedlichen Forschungsbereiche und Branchen, ihrer Diskussion und der Ausarbeitung von Sicherheitskonzepten fördern soll. Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Mitveranstalterin Congress Messe Innsbruck (CMI), fasst zusammen: „Mit der INAC möchten wir auf verschiedenen Wissens- und Anwendungsfeldern dazu beitragen, den Lebensraum und die Infrastruktur in den Alpen bestmöglich vor Naturgefahren zu schützen.“

Die Experten, zugleich Mitglieder des INAC-Programmkomitees, betonen die Dringlichkeit einer interdisziplinären und integrierten Perspektive, um Forschung und Ausbau von Sicherheitskonzepten voranzutreiben. Zu ihnen gehört auch Cédric Moscatelli, Präsident der französischen Organisation infra2050, der hervorhebt: „Für eine Stärkung der Resilienz der betroffenen Gebiete ist es wichtig, eine Zusammenarbeit zwischen Forschern und operativem Personal aufzubauen, um robuste und wirksame Risikomanagementtechniken und -methoden zu entwickeln, die vor Ort eingesetzt werden können.“

Neben der Erforschung der Naturgefahren kommt ihrer Prävention und ihrem Management in Zusammenarbeit mit Industrie und Infrastruktur, Planern und Herstellern, Behörden und Organisationen sowie Gemeinden und Regionen eine wesentliche Rolle zu. Dazu gehört, wie Willigis Gallmetzer vom Lawinenwarnzentrum Bozen erklärt, auch der Ausbau von Frühwarndiensten für den Bevölkerungsschutz: „Das Risikobewusstsein der Bevölkerung und die entsprechenden Verhaltensmaßnahmen zum Selbstschutz sind ein bisher noch zu wenig genutztes Potenzial zur Schadensverringerung oder -vermeidung. Unser Ziel muss es sein, durch effiziente Warnungen und Alarmierungen einen Beitrag zu leisten, um den Ereignissen einen Schritt voraus zu sein.“

Nähere Informationen zum Kongress unter www.inac-conference.com

 

 

 

 

Auf der 112. ÖSFA in der Brandboxx Salzburg vom 14. bis 16. Jänner präsentieren sich 130 Aussteller mit 350 Marken. © Brandboxx

ÖSFA 2025 – Bei Österreichs größter Wintersportmesse trifft Innovationskraft auf Nachwuchsförderung

Auf keiner anderen Wintersportmesse wird Händler:innen so viel geboten wie auf der ÖSFA 2025: Die neuesten Produkte der Wintersportsaison 25/26, Einblicke für den Nachwuchs und zahlreiche Networking-Möglichkeiten. Damit bietet die 112. ÖSFA in der Brandboxx Salzburg eine Plattform für die gesamte Sportbranche – ein Format, das immer weiter an Relevanz gewinnt.

Must-haves für die Wintersaison 25/26 gibt es zuerst auf der ÖSFA zu sehen

„Fachveranstaltungen wie die ÖSFA gewinnen in der Sportartikelbranche wieder zunehmend an Bedeutung“, erklärt Katharina Absmanner, Leitung Sportfachmessen bei der Brandboxx Salzburg. „Händlerinnen und Händler bekommen die Produkttrends aller Marken in angenehmer Atmosphäre auf einen Schlag zu sehen, treffen viele bekannte Gesichter wieder und können ihren Lehrlingen einen spannenden Tag bieten, während sie ihre Order abgeben. Diesen Stellenwert erkennen die Wintersportmarken und fahren für die ÖSFA 2025 ein spannendes Programm auf.“

Die gesamte Wintersportindustrie präsentiert auf der ÖSFA 2025 ihre Produktneuheiten und innovativen Technologien im Bereich Hartware sowie eine große Vielfalt an Textilien und Accessoires. Händler:innen dürfen sich auf 130 Aussteller:innen und Fixmieter:innen mit über 350 Marken freuen. Auch Sport 2000 Österreich ist bei der ÖSFA 2025 als Aussteller dabei. Gleichzeitig investieren viele Brandboxx-Fixmieter in die Erweiterung und Neugestaltung ihrer Showrooms. Dazu zählen Marken wie Blizzard, Head, Eisbär, Nordica, UYN, Ibex Sportartikel GmbH oder Atomic. Neben etablierten Marken finden sich auch spannende Neuzugänge wie Nivia, Alpaka Exklusiv, Reima und viele mehr auf der Messe. Eine Startup Area mit Marken wie Pusu Ski, Qwicklane, ReNewBike oder znow-motion bietet außerdem exklusive Einblicke in neueste Wintersportprodukte, bevor diese den B2C-Markt erobern.

Der Nachwuchs kann die Branche hautnah erleben

Der ÖSFA Lehrlingstag, organisiert von dem VSSÖ, der WKÖ und der Brandboxx Salzburg, hat sich als fester Bestandteil der Wintersportmesse etabliert und findet am 15. Jänner bereits zum 6. Mal statt. Die Lehrlinge bekommen in Kleingruppen tiefe Einblicke in die Trends der Wintersportindustrie, können ihre Talente und Fähigkeiten ausbauen und sammeln Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft.

„Lehrlinge motiviert es, die Innovationskraft und Leidenschaft unserer Branche hautnah zu erleben – und das ist auf der ÖSFA der Fall“, erklärt Michael Nendwich, Sprecher des Sportartikelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich und Geschäftsführer des VSSÖ. „Für Händlerinnen und Händler ist das eine Win-Win-Situation: Sie können ihren Lehrlingen ein Top-Incentive anbieten, während sie ihre Order für die kommende Wintersaison abgeben. Darüber hinaus gewinnen die Lehrlinge an dem Tag an Beratungs- und Verkaufskompetenz dazu.“

10 innovative Marken im Rennen um den ÖSFA Next Generation Award

Salomon, Lange, Rossignol, Blizzard, Bachgold AG, KOHLA, Fischer, Nordica, Qwicklane und POC kämpfen am 15. Jänner um den begehrten ÖSFA Next Generation Award. Österreichs Lehrlinge stimmen für ihr Lieblingsprodukt ab: Von automatischer Skitourenbindung, über Outdoor Wasserfilter bis hin zu den neuesten Ski- und Skischuhmodellen. Die Preisverleihung findet um 14.00 Uhr statt und wird von Skirennläuferin Michaela Kirchgasser moderiert. Ab 18.00 Uhr geht es dann zum Networking über bei der Après ÖSFA Party.

Programmhighlights im Überblick:

  • ÖSFA: 14. – 16. Jänner in der Brandboxx Salzburg
  • Über 350 Marken von rund 130 Aussteller:innen und Fixmieter:innen
  • Start-up Area mit innovativen Produktneuheiten
  • ÖSFA Lehrlingstag: 15. Jänner – Anmeldung über die Berufsschulen oder direkt per E-Mail an office@vsso.at
  • Verleihung ÖSFA Next Generation Award: 15. Jänner, 14 Uhr
  • Après ÖSFA Networking Abend: 15. Jänner, 18 Uhr – Verpflegung & Getränke sind für Händler:innen und Aussteller:innen kostenlos
  • Nach der Online-Registrierung erhalten Händler:innen ihr kostenloses Zutrittsticket

Ausschlaggebend für den guten Saisonstart sind die Schneefälle bis in tiefe Lagen im November und vor Weihnachten. © Seilbahnen Schweiz

Ausgezeichneter Saisonstart der Schweizer Seilbahnbranche

Die Schweizer Seilbahnbranche ist sehr gut in den Winter 2024/25 gestartet. Im Vergleich zum ebenfalls guten Winter 2023/24 beginnt die Saison mit einem Plus von 18%. Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt sind es sogar 31% mehr Gäste. Ausschlaggebend für den guten Start sind die Schneefälle bis in tiefe Lagen im November und vor Weihnachten. Diese haben die Lust auf Schneesport und Ferien in den Alpenregionen geweckt. Dank bestem Wetter und ausgezeichneten Pistenverhältnissen zwischen Weihnachten und Neujahr wurden zudem sehr viele Tagesgäste verzeichnet.

Für das Saison-Monitoring wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) die Gästeanzahl (Ersteintritte) von über 120 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen erlauben eine Analyse zum Start der Wintersaison. Mitte November fiel ergiebig Schnee bis in tiefe Lagen, was zu einem großen Buchungsschub führte. Kurz vor Weihnachten fiel nochmals viel Schnee bis in die Städte im Mittelland, was nochmals kurzfristige Buchungen auslöste. Das hervorragende Winterwetter in den Bergen nach Weihnachten und die ausgezeichneten Schnee- und Pistenverhältnisse haben auch Tagestouristen in die Skigebiete gelockt. Es herrschten also beste meteorologische Verhältnisse. Auf gesamtschweizerischer Ebene waren 18% mehr Gäste als bei Saisonstart 2023/24 mit den Seilbahnen unterwegs.

Regionale Unterschiede

Ein Blick in die Regionen zeigt, dass alle Regionen einen besseren Saisonstart hatten als 2023/24. Es zeigen sich dennoch deutliche regionale Unterschiede. Die tiefer gelegenen Regionen haben in diesem Winterstart dank der sehr guten Schneeverhältnisse überdurchschnittlich profitiert, dies zeigt sich insbesondere in der Zentral- und Ostschweiz sehr deutlich. Die großen Regionen Wallis und Graubünden verzeichnen 11% bzw. 8% mehr Gäste als im Vorjahr, gefolgt vom Tessin (+7%), während die übrigen Regionen zweistellige Zuwächse vermelden: das Berner Oberland +22%, und die Podestplätze gehen an die Waadtländer und Freiburger Alpen (+41%), Ostschweiz (+38%) sowie die Zentralschweiz (+32%).

Seilbahnen Schweiz ist sehr erfreut, dass die kleineren Skigebiete sehr gut besucht waren. «Es ist wichtig, dass besonders Familien und Kinder dank der kleinen Skigebiete in der Nähe der grossen Agglomerationen für den Schneesport begeistert werden können. Sie finden hier lukrative Angebote, um erste Schritte in den Schnee zu wagen und sich zu vergnügen. Diese Skigebiete haben wiederum bewiesen, dass sie mit viel Herzblut und Engagement den Betriebschnell und sicher aufnehmen können», meint Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.

Vergleich mit dem 5-Jahresdurchschnitt

Die Seilbahnbranche nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Winterstart auch im Vergleich mit dem 5-Jahresschnitt gelungen ist. So konnte ein Zuwachs von 31% bei den Ersteintritten gegenüber dem 5-Jahresschnitt verzeichnet werden. Die Zuwachsraten sind auch hier unterschiedlich hoch und liegen zwischen 18% in Graubünden und 66% in der Ostschweiz.

Die Branche freut sich über den gelungenen Saisonstart. Die Temperaturen anfangs Dezember waren optimal, um technischen Schnee zu produzieren. Zudem fiel vor Weihnachten genügend Schnee, um den Gästen ein Top-Angebot zu bieten. Damit stellte sich ein echtes Wintergefühl in der gesamten Schweiz ein; frei nach dem Motto «Alles fährt Ski»! Es zeigt sich, dass Schneesport und Winterferien immer noch top aktuell sind bei der Schweizer Bevölkerung und den internationalen Gästen. Gleichzeitig ist sich die Branche auch bewusst, dass sich die momentan günstigen Verhältnisse wieder ändern können und die wichtigsten Saisonperioden noch folgen. «Erst nach Ostern wird Bilanz gezogen», sagt Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz.

 

 

 

Die Vorbereitungen auf den Weltrekordversuch von Christian Flühr gehen in die finale Phase. ©2024 von Der Bond auf Brettern - Skiweltrekordler Christian Flühr.

Countdown zum neuen Ski-Weltrekord

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Christian Flühr, 13-facher Skiweltrekordhalter, steht kurz vor einem weiteren Meilenstein in der Geschichte des Skisports. Mit seinem Vorhaben, an einem einzigen Tag 80 Lifte und Pisten zu nutzen, stellt er sich einer der größten Herausforderungen des Skisports – eine Kombination aus Ausdauer, Präzision und Planung.

Am 31. Januar 2025 will Christian Flühr in den Tiroler Skigebieten KitzSki und SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental einen neuen Guinness-Weltrekord aufstellen: Ziel ist es, als erster Skifahrer an einem einzigen Tag 80 Lift- und Pistenanlagen zu nutzen und dabei mehrere hundert Kilometer zurückzulegen. Ziel ist es, an einem einzigen Tag 80 Lifte und Pisten zu nutzen – und damit sowohl den bisherigen offiziellen Guinness-Weltrekord als auch die inoffizielle Bestmarke zu übertreffen.

Die Dimensionen dieses Vorhabens sind beeindruckend:

  • Zwei der größten Skigebiete der Welt: Zwischen dem südlichsten und nördlichsten Punkt der Route liegen 25 Kilometer Luftlinie – sogar eine Bundeslandgrenze wird überwunden.
  • 139 Liftanlagen: Die theoretisch mögliche Anzahl an Liften in den beiden Gebieten verdeutlicht die gigantische Infrastruktur.
  • 250 Kilometer auf Ski: Christian Flühr wird bei seinem Rekordversuch ungefähr die Distanz der Strecke zwischen München und Zürich bewältigen.
  • Tausende Höhenmeter: Zu den Highlights der Abfahrten zählen:
  • Kandleralmabfahrt Brixen/Westendorf (1.211 m Höhenunterschied)
  • Brandstadl-Scheffau (965 m)
  • Pengelstein-Skirast (1.000 m)
  • Fleckalmbahn (971 m)
  • Die legendäre Streif als Zieleinfahrt (900 m)

Guinness-Schiedsrichter vor Ort

Der Rekordversuch soll von einem offiziellen Team des Guinness-Buchs der Rekorde begleitet werden. Direkt nach Abschluss des Versuchs sollen die Weltrekordurkunden übergeben werden.

Christian Flührs Skihistorie

Christian Flühr hat seine Wurzeln fernab der Berge: Er wuchs in Oberhausen, mitten im Ruhrgebiet, auf und entdeckte die Berge erst mit 19 Jahren während seiner Zeit bei der Bundeswehr. Seine ersten Schritte im Schnee machte er jedoch bereits im Alter von zwei Jahren, geführt von seinem Vater am Stinesserlift in Fischen. Richtig Skifahren lernte er in der Skischule von Olympiasieger Gustl Berauer am Spitzingsee und später in Filzmoos, wo er häufig im Elternhaus der Vize-Olympiasiegerin Brigitte Totschnig zu Gast war.

Vor 25 Jahren stellte Christian Flühr seinen ersten Weltrekord im Marathon-Skifahren auf: Vom 15. bis 18. Dezember 1999 fuhr er in Obertauern beeindruckende 68 Stunden und 23 Minuten nonstop Ski.

2008 schrieb er erneut Geschichte mit einem Marathon-Skiweltrekord von 264 Stunden (11 Tage) in Obergurgl – ein Rekord, der bis heute Bestand hat.

Der Weg zum Rekord

Seit Mitte November pendelt Christian Flühr für seine Vorbereitung zwischen Unterlaus (Feldkirchen-Westerham) und Kitzbühel. Zusätzlich trainiert er regelmäßig am Hocheck in Oberaudorf. Seine intensive Vorbereitung und die Unterstützung vor Ort geben ihm die Zuversicht, am 31. Januar 2025 erfolgreich zu sein. Dazu Christian Flühr: „Ich weiß, was auf mich zukommt, und ich bin bestens vorbereitet. Das Positive und der Glaube an sich selbst sind entscheidend. Die Unterstützung und Zuspruch, die ich auf den Pisten und in Kitzbühel erfahre, motivieren mich enorm.“

Live dabei: Der Rekordtag.

Bereits zwei Tage (29.01.2025) vor dem Rekordversuch startet ab 12:00 Uhr mittags ein Liveticker, der über alle Entwicklungen bei #KitzSkiWelt2025WR14 auf dem Laufenden hält. Alle Informationen unter www.Bond-Auf-Brettern.com

Dachstein West – Natürlich im Salzkammergut verzeichnet gut gebuchte Weihnachtsfeiertage und Ferien. © Dachstein West/Herman Erber

Gut gebuchte Weihnachtsfeiertage und Ferien

Mit dem Start in die neue Wintersaison am 6. Dezember startete auch der Run auf das Skigebiet Dachstein West. Frau Holle meinte es in diesem Winter bereits gut. Der Vorverkauf der Saisonkarten verlief ebenso sehr zufriedenstellend und auch bei Alternativen wie dem Lichterzauber am Grünberg ist die Nachfrage hoch. Rund um die Weihnachtsfeiertage war die Buchungslage sehr gut und die Ferien bieten perfekte Bedingungen für Schneefans.

Die Weihnachtsfeiertage und die Ferien sind für viele Gäste aus dem In- und Ausland ein Fixtermin zum Skifahren, Tourengehen oder Schneeschuhwandern. In der Skiregion Dachstein West sind alle Lifte in Betrieb. Der neue Kidsrun in Dachstein West aber auch der Family Park für die kleinen Schneehasel werden besonders gut angenommen. „Wir sind mit dem Start der Wintersaison und auch den ersten Weihnachtsferientagen sehr zufrieden. Die Schneelage ist sehr gut, das Wetter ermöglicht eine Beschneiung, um perfekte Pisten anzubieten. Unsere statischen Ticketpreise kommen sehr gut an und wir verzeichnen ein Plus im Vorverkauf der Saisonkarten. Insgesamt – von der Snow&Fun Karte, über die Salzburger Superskicard und der Dachstein West Saisonkarte – verkauften wir knapp 9.000 Stück. Wir sind daher sehr positiv gestimmt und freuen uns auf viele Gäste“, berichtet Rupert Schiefer, Vorstand und Geschäftsführer der Bergbahnen Dachstein Salzkammergut.

Beinahe ausgebucht

Viele Gäste sind bereits zum Skifahren in der Ferienregion Dachstein Salzkammergut. Die Buchungslage in den 3 und 4-Stern-Hotels ist gut, die Privatzimmer-Beherberungsbetriebe haben noch Kapazitäten. „Unsere Gäste sichern sich zeitnah ihr Quartier. Viele kommen bereits viele Jahre immer zu uns. Wir haben in der Region auf den Pisten aber auch abseits ein abwechslungsreiches Programm, das alle Sinne anregt. Und das für die Großen und die Kleinen“, sagt Mag. (FH) Christian Schirlbauer, Geschäftsführer Ferienregion Dachstein Salzkammergut und ergänzt: „Dass Gäste sieben Tage lang Skifahren ist nicht mehr die Norm. Vielmehr wird Abwechslung gesucht. Zum Beispiel ein oder zwei Tage Skifahren, dann aber auch Schneeschuhwandern oder Tourengehen, viele gehen Wandern oder genießen einen Wellnesstag. Shoppen und Kulinarik runden den Aufenthalt dann ab.“ Das Berg-Erlebnis und die Bewegung in der Natur können aber nicht nur bei sportlichen Aktivitäten in der Region ausgelebt werden, sondern auch bei zahlreichen traditionellen Veranstaltungen wie dem Neujahrblasen der Goiserer Blasmusikkapellen in Bad Goisern, beim Altjahrverbrennen am Hallstättersee oder beim Glöcklerlauf. Alle Informationen und zahlreiche Highlights aus der Region gibt es hier: https://dachstein.salzkammergut.at/erleben/veranstaltungen.html

International beliebt

Eine perfekte Schneelage und bestes Wetter wird den Gästen auf der salzburgerischen Seite des Dachsteins – in Sankt Martin, in Annaberg, Rußbach und Abtenau – geboten. Die Hotellerie ist bereits beinahe ausgebucht. „Zu uns kommen vor allem Gäste aus Österreich, aber auch viele aus Deutschland, Polen, Tschechien und den Niederlanden. Skifahren ist natürlich sehr beliebt, aber auch ein Wellness-Aufenthalt wird stark nachgefragt. Unsere Hotellerie hat hier einiges investiert, um dieser Nachfrage nachzukommen. Das Sahnehäubchen ist dann noch die Kulinarik, die bei uns in der Region, hinzukommt“, berichtet Alexandra Winter vom Gästeservice Tennengau. Alle Lifte sind in Betrieb. In den Weihnachtsferien sind zudem Veranstaltungen wie die Laternenwanderung in Abtenau, das Eisbaden im Waldbad in Annaberg-Lungötz oder das Dreikönigsreiter in Abtenau wichtige Fixpunkte bei den Gästen. Auch im neuen Jahr dreht sich in der Region alles um die Natur und die Kultur bei Faschingsumzügen, Schneeschuhwanderungen oder Eisdiscos.

 

 

V.l.: Vorstand Mag. Christian Wörister, Vorstandsvorsitzender Mag. Anton Bodner, Jan Überall (Generalsekretär Kitzbüheler Skiclub), Martin Leitner (LEITNER), Linus Strasser, Wolfgang Maier (Alpindirektor Deutscher Skiverband, Mario Mittermayer-Weinhandl (Rennleiter Hahnenkammrennen) und Michael Huber (Präsident Kitzbüheler Skiclub). © Martin Walch

Linus Strasser erhält Ganslern-Sessel

Linus Strasser, der gefeierte Slalom-Sieger der Hahnenkamm-Rennen 2024, durfte sich über ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk freuen: Der deutsche Slalom-Spezialist erhielt einen Ganslernsessel der Firma LEITNER als Ehrung für seinen Sieg. Der Sessel wurde ihm im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an der Talstation der Ganslernbahn überreicht.

Mit seinem triumphalen Sieg beim Slalom der Hahnenkamm-Rennen 2024 setzte der 31-jährige Münchener einen weiteren Meilenstein in seiner beeindruckenden Karriere und feierte seinen vierten Weltcupsieg. Nur drei Tage später folgte bereits der Fünfte. Strasser, der seine Skifahrerkarriere in Kitzbühel begann und seit Jahren Mitglied des Kitzbüheler Skiclubs ist, zeigte erneut seine herausragende Technik und mentale Stärke auf dem legendären Ganslernhang, einem der schwierigsten Hänge im alpinen Weltcup.

Die feierliche Übergabe fand in einem kleinen Rahmen statt, bei dem namhafte Vertreter der alpinen Skiszene anwesend waren, darunter Wolfgang Maier, Alpindirektor des Deutschen Skiverbandes, Martin Leitner, Vorstand LEITNER, Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Skiclubs, Jan Überall, Generalsekretär des Kitzbüheler Skiclubs, Mario Mittermayer-Weinhandl, Rennleiter der Hahnenkammrennen, sowie die beiden Vorstände der Bergbahn Kitzbühel, Anton Bodner und Christian Wörister.

 

 

Am Kasberg startet man gut vorbereitet in die Saison. Foto: Kasberg Betriebs GmbH

Der Kasberg wird zum Erlebnisberg!

Das oberösterreichische Skigebiet Kasberg, idyllisch gelegen im malerischen Almtal, steht vor einer aufregenden Wintersaison 2024/2025, die mit einer Vielzahl an Veranstaltungen aufwartet. Das besondere Engagement der heimischen Almtaler Vereine spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Das Skigebiet Kasberg (Almtal-Salzkammergut, OÖ) wird in der Wintersaison 2024/25 mit einem vielfältigen Event-Programm begeistern. Dabei spielt das intensive Engagement heimischer Vereine und Unternehmen eine entscheidende Rolle. – Das passt zum familiär geprägten Spirit am Kasberg.

Gemeinsam anpacken: Der Kasberg wird zum Erlebnisberg 

Die neue Geschäftsführung des Skigebiets hat sich auf eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und Betrieben verständigt, um aus dem kleinen, charmanten Skigebiet einen echten Erlebnisberg zu machen. Gemeinsam wird an einem Strang gezogen – egal ob beim heimischen Snowboard- oder Skiverein. Dieses Miteinander zeigt sich nicht nur in der Programmvielfalt, sondern auch in der gemeinsamen Organisation von Events, die Skigenuss und Spaß für alle Altersgruppen bieten. „Die Zusammenarbeit mit den heimischen Vereinen ist für uns von essenzieller Bedeutung. Gemeinsam schaffen wir ein Angebot, das über das übliche Wintersporterlebnis hinausgeht.“, betont Friedrich Drack, Geschäftsführer des Skigebiets. „Wir laden alle ein, Teil dieser besonderen Wintersaison zu werden und unvergessliche Momente in unserem Skigebiet zu erleben.“

Event-Vielfalt für die ganze Familie 

Von Kinder-Freestyle-Kursen bis hin zu internationalen Rennen für Kinder und Jugendliche – am Kasberg findet jeder Sportbegeisterte seinen Platz. Besondere Saison-Highlights werden das Musikfestival „Bass Mountain“ und das Ski- und Kulinarik-Event „Der Kasberg kocht“ bilden, die unvergessliche Erlebnisse im heimischen Skigebiet versprechen. Diese Veranstaltungen versprechen eine gute Zeit für die ganze Familie und sind Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms, das der Kasberg seinen Gästen in der Wintersaison 2024/25 bietet.

Für weitere Informationen: www.kasberg.at

 

 

Der FIS Snowboard Weltcup in Bad Gastein am 14. & 15. 1. feiert heuer sein 25. Jubiläum. © KTVB Bad Gastein, Simon Hutter

Winter Events 2025 in Gastein

Mit dem 25. Jubiläum des Snowboard Weltcups, elektronischen Beats beim Lighthouse Festival, frostiger Schneekunst zur Art on Snow und einem exklusiven Gondeldinner geht es in Gastein ins neue Jahr 2025.

Von packenden Sportereignissen über beeindruckende Kunst- und Musikfestivals bis hin zu außergewöhnlichen Herausforderungen – das Eventjahr 2025 in Gastein beginnt mit vielen Highlights, die den Alltag vergessen lassen. Den Auftakt macht der 25. Visa FIS Snowboard-Weltcup mit spannenden Flutlicht-Rennen auf der Bucheben. Spektakuläre Locations, dröhnende Beats und Kunstinstallationen prägen das Lighthouse Festival. Im Februar lädt der Kältetriathlon „Ice4Life“ zu eisigen Herausforderungen, bevor das Schneekunstfestival „Art on Snow“ die Skigebiete in eine märchenhafte Winterwelt verwandelt. Im März begeistern brasilianische Rhythmen beim Snow Jazz sowie vielseitige Workshops beim Tanz:Fest Winter Edition. Das Gondeldinner in Dorfgastein bietet Gästen ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Ein Highlight im April ist das spektakuläre wilde Rennen „Die Nord“.

Visa FIS Snowboard Alpine Weltcup Gastein: 14. & 15.1.2025

Mitte Jänner feiert der Snowboard Weltcup in Bad Gastein sein 25-jähriges Jubiläum. Die Parallel-Slalom-Bewerbe der Snowboarder (Herren, Damen und Mixed) auf der Bucheben versprechen auch in diesem Jahr wieder packende Duelle der Snowboard-Elite. Höhepunkt ist der spektakuläre Flutlicht-Bewerb am Dienstagabend. Am Mittwoch folgt der Team-Bewerb. Seit 2001 finden bereits jedes Jahr Snowboard-Rennen in Bad Gastein statt. Das Event hat sich mittlerweile zu einem der bedeutendsten und auch beliebtesten der Weltcup Tour entwickelt. Begleitet werden die Weltcuprennen von zahlreichen Side-Events, welche zusätzlich für stimmungsvolle Abende und Nächte sorgen werden. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/fis-snowboard-weltcup/

Grand Lighthouse Festival 23. bis 26.1.2025

Das GRAND LIGHTHOUSE Festival kommt zurück nach Bad Gastein. Bei der zweiten Ausgabe von 23. bis 26. Jänner steht wieder die Verbindung von elektronischer Musik, Kunst und Wintersport im Fokus. Mit einem Underground-Musikprogramm, einzigartigen Locations wie den Dancefloors im Grand Hotel de l’Europe, dem Alpine Panorama Rave am Stubnerkogel auf 2.200 m und der Grand Pool Party in der Felsentherme, bietet es viele besondere Festivelerlebnisse. Mit Künstler*innen wie DJ Hell, Sedef Adasi, Shanti Celeste und Steffi fokussiert das Grand Lighthouse Festival auf die Underground-Clubszene und aktuelle Strömungen der elektronischen Musik. Künstlerischer Höhepunkt wird die Lichtinstallation ECLIPSE des Medienkünstlerkollektivs lichterloh, die eine leuchtende Aluminiumskulptur über dem Gasteiner Wasserfall inszeniert (Eröffnung und Kunst-Vernissage am 28.12.2024). Weitere Informationen und Tickets unter: https://www.lighthousefestival.tv/

Ice4Life: 31.1. bis 2.2.2025

„Ice4Life“ gastiert Anfang Februar bereits zum dritten Mal in Bad Gastein. Der Kälte-Triathlon besteht aus Laufen, Langlaufen und einem Eisbad. Wer als Erster ins Ziel kommt, ist dabei nicht so wichtig: Gewinner sind alle, die mitgemacht haben und sich und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Durch den Kontakt mit der Kälte wird der Körper gestärkt, konditioniert und der Geist belebt. Eine Herausforderung für Jedermann und Jedefrau. Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.gastein.com/events/winter/ice4life-in-gastein/

Art on Snow: 1. bis 7. Februar 2025

Unter dem Motto „Märchen“ verwandelt sich das Gasteinertal Anfang Februar in eine faszinierende Schneekunstausstellung. In Dorfgastein entsteht ein durchfahrbares Dornröschenschloss aus 54m³ Schnee, das sechs Meter breit, drei Meter tief und drei Meter hoch ist. Weitere Highlights sind der Froschkönig am Stubnerkogel und ein Drache am Winterwanderweg Fulseck. In Sportgastein beeindruckt die Eisskulptur eines Adlers. Am 3. Februar um 11 Uhr lädt ein Get-Together mit Verantwortlichen und Künstlern am Stubnerkogel ein, begleitet von DJ-Musik Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/art-on-snow/

Musik:Wohnzimmer: 6., 13., 20., & 27.2.2025

Die Open-Air-Konzertreihe Musik:Wohnzimmer bietet jede Woche eine andere Live-Band, von Austropop bis zu modernem Rock, von Pop bis Schlager. Das Event findet immer donnerstags von 19:30 bis 22:00 Uhr am Hamplplatz, mitten im Ortszentrum, statt. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/musikwohnzimmer/

Internationales Schlittenhunderennen 7.-9.3.2025

Im März findet in Sportgastein ein besonderes Highlight statt: Beim internationalen  Schlittenhunderennen von 7.–9. März treten Starter*innen aus unterschiedlichsten Nationen in verschiedenen Kategorien wie Sprint, Mitteldistanz, Staffellauf sowie Schneecanicross an. Für Schaulustige ist das Event ein besonders lohnendes Ziel, denn entlang der Strecke laden gemütliche Winterwanderwege umringt von imposanten 3.000ern zum Spazieren ein. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/detail/event/internationales-schlittenhunderennen/

Tanz:Fest Winter-Edition: 12. bis 16.3.2025

Die dritte Ausgabe vom Tanz:Fest Winter-Edition eröffnet Gästen wieder die Möglichkeit, im Winterurlaub das Tanzbein zu schwingen. Bei verschiedensten Workshops werden Techniken aufgefrischt und neue Tanzstile erlernt. Kurse gibt es von Standard und Latein bis zu West Coast Swing und Lindy Hop – die Tanzschule Chris aus Wien, das Tanzloft Saarland und der Tanzstern Salzburg sorgen für unvergessliche Tanzerlebnisse. Gesellschaftliche Anlässe wie der Hüttenabend im Angertal oder die Tanz:Nacht in Gastein – Chassé to Apres bieten die Gelegenheit, das Gelernte gleich umzusetzen. Abseits des Parketts finden Gäste genug Zeit für ausgiebige Winter-Erlebnisse. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/winter/tanzfest-winter-edition/

Snow Jazz Gastein 12.–16.3.25

Das Snow Jazz Festival in Gastein entführt 2025 in die faszinierende Welt brasilianischer Musik. Vom 12. bis 16. März präsentiert Veranstalter Sepp Grabmaier ein Programm voller Lebensfreude, Rhythmus und Vielfalt. Brasilien, bekannt für Samba und Bossa Nova, hat musikalisch noch weit mehr zu bieten. Bei Snow Jazz Gastein erklingen Genres wie Música Popular Brasileira, Choro, Forró oder Lambada – ein Fest für die Sinne und eine Einladung, neue Klänge zu entdecken. Neben den Abendveranstaltungen im Jazzclub „Sägewerk“ warten auch kostenlose Jazz-Konzerte auf den Skihütten, die das Festival zu einem besonderen Erlebnis machen. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/fruehling/snow-jazz/

Gondeldinner 20.3.2025

Ein Highlight der Ski- und Weingenusswoche ist das Gondeldinner am Donnerstag, 20. März 2025: In den Gondeln der Gipfelbahn-Fulseck genießen Gäste während der Fahrt ein exklusives 4-Gänge-Menü – ein unvergleichliches Erlebnis mit kulinarischem Hochgenuss. Weitere Informationen folgen auf www.gastein.com

Ski & Golf Competition: 11. bis 13.4.2025

Bei der 52. „Ski & Golf Competition“ werden die Vorzüge von Sommer- und Wintersport in einem Event vereint. Auf den perfekten Schwung kommt es dabei gleich zweimal an: Denn einerseits sind die Teilnehmer beim Riesentorlauf am Berg und andererseits beim Golfspielen im Tal gefordert. Im hochalpinen Sportgastein auf 2.686 Metern können auch Mitte April noch perfekte Schneebedingungen geboten werden, während die Golfer im Tal ihre Abschläge bereits auf sattem Grün absolvieren. Weitere Informationen: https://www.gastein.com/events/fruehling/ski-golf-competition/

Die smarte Technologie von LEITNER als großer Schritt auf dem Weg zur automatisierten Seilbahn. Foto: LEITNER

Erster Einsatz für LeitPilot® bei Kabinenbahn am Rosskopf in Sterzing

Die enge Verbindung zwischen dem Skigebiet Rosskopf und dem Seilbahnhersteller LEITNER sorgt nun für einen weiteren Meilenstein in der bereits traditionell erfolgreichen Zusammenarbeit. Als erste Kabinenbahn wurde die GD10 „Rosskopf“ mit der neuen LeitPilot®-Technologie ausgestattet. Diese schafft eine wesentliche Voraussetzung für einen automatisierten Stationsbetrieb und trägt damit deutlich zur Effizienzsteigerung und Ressourceneinsparung bei.

Die beiden Sterzinger Unternehmen LEITNER und die Neue Rosskopf GmbH konnten ihre enge Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren stetig intensivieren. Jüngstes Beispiel dafür war die Errichtung der neuen 10er-Kabinenbahn im Jahr 2022. Jetzt ist der Sterzinger Hausberg erneut Standort für eine richtungsweisende Premiere: der Testbetrieb für die neue Automatisierungstechnologie LeitPilot® von LEITNER. Der Seilbahnhersteller legt den Fokus in seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeit seit vielen Jahren auf die Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie auf die energie- und ressourcenschonende Automatisierung.

„Als ortsansässiges Unternehmen sind wir stolz, gemeinsam mit der Neuen Rosskopfbahn GmbH Innovation und Fortschritt durch modernste Technologien, wie dem neuen LeitPilot®, zu fördern. Diese Lösungen spiegeln nicht nur unser Streben nach höchster Qualität und ständiger Optimierung wieder, sondern auch das gemeinsame Ziel, den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen“, so Martin Leitner, Vorstand der LEITNER AG.

Autonomer Stationsbetrieb durch Echtzeitüberwachung

Mit LeitPilot® schafft das Unternehmen nun erstmals eine wesentliche Voraussetzung für einen künftig „unbemannten“ Betrieb von Seilbahnstationen. Die Technologie basiert auf einer Echtzeitüberwachung mittels fortschrittlichen LIDAR-Sensoren für die Überwachung der Fahrzeuggrube und Kameras für den Ein- und Ausstiegsbereich sowie die Stationsumgebung. Daneben zählen auch Begrenzungstüren und Not-Aus-Schalter zu den neu entwickelten Sicherheitseinrichtungen. Dank dieser umfangreichen Schutzmaßnahmen bleiben die Fahrgäste stets innerhalb der festgelegten sicheren Stationsbereiche. Zudemkönnen sie dank der optimierten Kabinenführungen von LeitPilot® einen noch reibungsloseren Ein- und Ausstieg genießen. Diese Führungen stellen sicher, dass die Kabinen im Stationsumlauf bestens stabilisiert sind und sorgen so für ein hohes Maß an Komfort.

Tritt eine außerordentliche Situation ein, welche ein Abschalten der Anlage notwendig macht, greift das zentrale Überwachungssystem, welches ständig von einem Seilbahnbediensteten vor Ort kontrolliert wird. Dieses garantiert den Fahrgästen maximale Sicherheit und Hilfestellung sowie dem Betreiber eine unverzügliche Wiederaufnahme des Fahrbetriebs.

Smarte Technologie für neue und bestehende Anlagen

LeitPilot® kann künftig sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Anlagen integriert werden und dazu beitragen, den Einsatz von personellen Ressourcen zu optimieren und zugleich einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Zudem kann das System optimal an unterschiedliche Stationskonfigurationen, wie zum Beispiel auch HCL-Stationen (high capacity loading), angepasst werden. Am Rosskopf wird das System derzeit unterstützend zur manuellen Überwachung des Ein- und Ausstiegs getestet. Nach erfolgreichem Abschluss der Probephase soll LeitPilot® im autonomen Betrieb eingesetzt werden.

„Der LeitPilot® markiert einen echten Wendepunkt für unser Skigebiet. Mit dieser hochmodernen, autonomen Technologie setzen wir nicht nur neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Effizienz, sondern schaffen auch langfristige Vorteile durch eine deutliche Reduktion der Personalkosten. Gleichzeitig ermöglicht uns der LeitPilot®, noch flexibler auf die Bedürfnisse unserer Gäste einzugehen und den Rosskopf als Vorreiter in der Skigebiets-Innovation zu positionieren. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem starken Partner LEITNER ist dabei von unschätzbarem Wert – gemeinsam gestalten wir die Zukunft des Wintersports und setzen neue Standards für die gesamte Branche“, freut sich Paul Eisendle, Geschäftsführer der Neuen Rosskopf GmbH.

 

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