Oliver Ken von Skiresort hat den Weltrekord an verschiedenenen Liften pro Tag geknackt. Die Urkunde gibt Zeugnis davon. © skiresort

Münchner knackt Weltrekord: 101 verschiedene Skilifte an einem Tag

In den Skigebieten der Region Sälen in Schweden wurde am 11.02.2025 ein neuer Weltrekord von Oliver Kern, Inhaber desTest- Portals  Skiresort.de aufgestellt.

Oliver Kern ist neuer Weltrekordhalter und hat alle bisherigen Rekorde überboten. Der
aktuelle Rekord von 80 Skiliften wurde deutlich übertroffen. Noch dazu wurde der neue Weltrekord von
Oliver Kern während der normalen Betriebszeiten der Skiliftanlagen in der Skiregion Sälen in Schweden
aufgestellt. In den Skigebieten Stöten, Hundfjället (SkiStar), Tandådalen (SkiStar), Högfjället (SkiStar),
Lindvallen (SkiStar) und Kläppen wurden innerhalb von knapp 11 Stunden 101 verschiedene Skilifte
gefahren. Drei Skilifte wurden doppelt gefahren und als Bonus noch 6 SunKid-Förderbänder. Dank der
perfekten Ski und der Skischuhe der aktuellen Head-Kollektion konnte der Weltrekord sehr gut
gemeistert werden.

Der leidenschaftliche Skifahrer und Gründer des weltweit größten Testportals von Skigebieten
Skiresort.de sucht immer neue Herausforderungen. Somit ging es pünktlich um 7.30 Uhr am Dienstag,
den 11.02.2025 im Skigebiet Stöten mit dem Early Morning Skiing los. In der ersten Stunde wurden die 9
geöffneten Liftanlagen ohne Probleme gemeistert. Dann ging es mit dem Auto ins knapp 20 Kilometer
entfernte Skigebiet Hundfjället, einem Teilgebiet von SkiStar Sälen. Um 9.00 Uhr öffneten die Lifte und
die Challenge ging weiter. In Hundfjället (Skistar) wurden 20 verschiedene Skilifte gefahren.
Um 11.00 Uhr zogen die beiden Verbindungslifte Oliver Kern in das Skigebiet Tandådalen (Skistar) und es
wurden weitere 22 Skilifte auf der Liste abgearbeitet. Gegen 13 Uhr wurde Oliver Kern vom
Transportliften östra zum Parkplatz gezogen und dort wartete auch schon das Auto und es ging
innerhalb von 6 Minuten ins 5 Kilometer entfernte Högfjället (Skistar). Hier wurden 12 weitere Anlagen
genutzt, um dann mit der Dreiersesselbahn und einem Schlepplift in den Skigebietsteil Lindvallen
(Skistar) zu wechseln.
In Lindvallen (SkiStar) wurden dann nochmals 29 Anlagen in Rekordzeit gemeistert und leider gab es
keinen Stop im weltweit einzigen McDonald’s Ski-In, da es zeitlich knapp wurde. Während des 11
Stunden andauernden Skitages gab es keine Zeit für eine Pause und es wurde nur im Lift gegessen und
getrunken. Um 17.30 Uhr ging es dann ins 19 km entfernte Skigebiet Kläppen. Hier wurden dann noch
die restlichen 9 Skilifte gefahren. Mit der 10er-Gondelbahn Gondol Sälen aus dem Hause Doppelmayr
ging es über eine Mittelstation zum Gipfel und hier wurde dann nach 101 verschiedenen Liftfahrten das
offizielle Weltrekords-Zertifikat übergeben.
Somit ist Oliver Kern von Skiresort.de neuer Weltrekordhalter und er ist mit den meisten verschiedenen
Skiliften an einem Tag gefahren.

Über Skiresort

Als weltweit größtes Testportal von Skigebieten bietet „Skiresort.de“ detaillierte und persönliche
Testberichte von den führenden Skidestinationen der Welt. Aufwändig gepflegte Daten zu mehr als
6.100 Skigebieten aus allen Kontinenten machen „Skiresort“ zudem zur umfangreichen
Informationsquelle für Skifahrer. Wintersportlern stehen auf den Webseiten rund 3.400 Pistenpläne,
900 tagesaktuelle Schneeberichte, 5.300 Wetterberichte, 5.500 Webcams sowie Wissenswertes zu
neuen Liften und Bahnen zur Verfügung. Alle Daten sind auch über die kostenfreie „Skiresort App“
abrufbar.

Die Freeride Worldtour Challenge bringt in Obertauern die finale Entscheidung. ©Florian Gassner

Obertauern ruft: Grande Finale der Freeride World Tour Challenger Series

Am 22. März 2025 blickt die Freeridewelt ins Salzburger Land nach Obertauern – dem Schauplatz der finalen Entscheidung der Freeride World Tour Challenger Series. Am Fuße der Hundskogelbahn erwartet die Athlet:innen und Fans der sechste und somit letzte Stopp, bei dem die Tickets für die Freeride World Tour 2026 vergeben werden.

Die Challenger Series wurde heuer adaptiert. Der Wettbewerb wird noch fairer und aufregender gestaltet und umfasst nun sechs Stopps, wobei die fünf besten Ergebnisse jeder Riderin, jedes Riders für die Gesamtwertung zählen. Enge Entscheidungen in den vorangegangenen Bewerben könnten in Obertauern für ein Herzschlagfinale sorgen. Ein überarbeitetes Regelwerk ermöglicht es den besten Athlet:innen der Vorsaison, direkt in der Challenger Series zu starten, um sich ein heiß begehrtes Ticket für die World Tour zu sichern. Riderinnen und Rider der aktuellen World Tour sind hierbei nicht vorgesehen – es sei denn, sie erhalten eine einmalige Wildcard.

Wer schafft den Sprung in die Königsklasse?

Nach dem Finale in Obertauern steht fest, welche Riderinnen und Rider den Aufstieg in die Freeride World Tour 2026 erreichen. Insgesamt werden vier Ski Men, zwei Ski Women, zwei Snowboard Men und eine Snowboard Woman den Sprung in die Königsklasse schaffen und sich mit den besten Freerider:innen der Welt messen. Das Regelwerk der Challenger Series wurde in enger Abstimmung mit den Rider:innen überarbeitet, um ihren Input bestmöglich umzusetzen und eine faire sowie spannende Serie zu garantieren.

Das Event Village lädt mit einem fetten Setup zum Verweilen ein: Besucher:innen dürfen sich auf eine IceTea-Bar, einen Foodtruck, eine große Videowall für Public Viewing sowie Ski- und Snowboardtests freuen – perfekte Freeride-Vibes garantiert! Wer es nicht dorthin schafft, hat via Livestream auf www.open-faces.com und dem Kanal der Freeride World Tour die Möglichkeit, mit dabei zu sein. Der letztendlich „bestätigte“ Contesttag wird auf den Social Media Plattformen der Open Faces Series und ebenso auf jenen der Freeride World Tour veröffentlicht.

Kürzere Aufenthalte werden immer beliebter. © Dachstein West/Herman Erber

Dachstein West – Natürlich im Salzkammergut: Semesterferien als Umsatzturbo

Über 17 Millionen Menschen planen, ihren Winterurlaub in Österreich zu verbringen. Dies geht aus der neuen Winterpotenzialstudie der Österreich Werbung (ÖW) hervor. Gut gebuchte Semesterferien, den ganzen Februar über, bestätigen dieses Bild. Auch in der Skiregion Dachstein West.

Die Weihnachtsferien waren bereits äußerst gut gebucht und der Ausblick auf die Semesterferien, bereits Anfang des Monats in Wien/Niederösterreich und ab dem 17. Februar in Oberösterreich, bieten hohes Potenzial für eine erfolgreiche Winterbilanz. „Die Schneelage und das herrliche Wetter laden zum Skifahren, Schneeschuhwandern, Tourengehen und Co. Alle Talabfahrten und alle Seilbahnen sind geöffnet. Es kamen und kommen täglich viele Gäste und für uns sind die Ferien ein wirtschaftlich sehr starker Faktor. Wir erwirtschaften in einer Wintersaison rund 55 Prozent unseres Jahresumsatzes“, berichtet Rupert Schiefer, Vorstand und Geschäftsführer der Bergbahnen Dachstein Salzkammergut. Trotz guter Auslastung zeigt sich ein Wandel im Urlaubsverhalten. Die Gäste aus Österreich, aber auch aus Deutschland, Tschechien und den Niederlanden bleiben nicht mehr eine ganze Woche, sodass man in der Region auf mehr Gäste angewiesen ist, um eine positive Auslastung zu erreichen.

Buchungsverhalten 2.0

Trotz des veränderten Urlaubsverhaltens – die ÖsterreicherInnen fahren kürzer, dafür öfter in den Urlaub laut DERTOUR-Studie – wollen viele ÖsterreicherInnen aber nicht aufs Skifahren verzichten. Ein Tagesticket für Erwachsene kostet für die Skiregion Dachstein West 61,90 Euro (online). „Wir bleiben bei unserem stabilen Pricing. Unsere Preise unterscheiden sich lediglich zwischen Online-Buchung und Kasse vor Ort. Das kommt sehr gut an.“ Die Urlaubsstudie bestätigt, dass fast drei Viertel der OberösterreicherInnen ihre Reisen und Aktivitäten online buchen.

60 Prozent der Studien-Befragten finden zudem das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Dass viele Gäste an einer nachhaltigen Anreise ins Skigebiet interessiert sind, erfreut den Bergbahnen-Chef: „Zugreisen werden im Allgemeinen beliebter. Wir arbeiten mit starken InfrastrukturpartnerInnen daran, dass unsere Gäste komfortable und das ganze Jahr über nachhaltig zu uns kommen können.“ Aktuell fahren die ÖBB und die Busse des Verkehrsverbundes sowie einige Skibusse in den Regionen.

Die wichtigsten Wochen in der Wintersaison

Die Ferienregion Dachstein Salzkammergut ist sehr erfolgreich in die Wintersaison 2024/2025 gestartet. Von großer Bedeutung ist selbstverständlich der Februar mit den Semesterferien in ganz Österreich, aber auch den Ferien in den Kernmärkten Bayern, Tschechien und den Niederlanden. „Die Ferienzeit sorgt für eine hohe Auslastung in den Unterkünften und belebt den Tourismus und damit die Wirtschaft in der Zwischensaison. Die Buchungslage ist gut, dass „Jänner-Loch“ ist heuer aufgrund diverser Veranstaltungen unter anderem der „Ballon Woche“ oder auch der FIS- Rennen ausgeblieben, viele Betriebe melden eine zufriedenstellende Auslastung, insbesondere an den Wochenenden“, berichtet Mag. (FH) Christian Schirlbauer, Geschäftsführer Ferienregion Dachstein Salzkammergut.

Jedoch zeichnet sich auch hier ab: während früher die Gäste eine ganze Woche im Winterurlaub waren, sind aktuell kürzere Aufenthalte von drei bis fünf Tagen zunehmend beliebter. Neben dem klassischen Skifahren sind Skikurse weiterhin stark nachgefragt. Gleichzeitig erfreuen sich alternative Aktivitäten wie geführte Schneeschuhwanderungen und Winterwanderungen wachsender Beliebtheit.

Winter-Tourismus boomt

Skifahren ist nach wie vor der Winter-Urlaubs-Motiv Nummer 1. Aber nicht mehr eine Woche über. „Wir sehen, dass die Gäste auch aus Tschechien und Holland früher eine Woche hier waren und täglich Ski gefahren sind. Heute bleiben sie nur mehr drei bis vier Tage und unternehmen auch Aktivitäten abseits der Piste“, sagt Alexandra Winter vom Gästeservice Tennengau und ergänzt: „Viele Gäste kommen gezielt für den Wintersport. Wellness ist jedoch eine angenehme Ergänzung, Kunst und Kultur spielen für klassische SkifahrerInnen eher eine untergeordnete Rolle.“ Dank der stabilen Nachfrage und der anhaltenden Begeisterung für Wintersport bleibt der Tourismus in der Region auch in diesem Jahr ein starker Wirtschaftsfaktor. Die aktuelle Buchungslage ist sehr gut. Vor allem Familien kommen ins Lammertal und genießen zahlreiche familienfreundliche Angebote, wie Kinderländer, Skischulen und Co.

 

 

 

Präsentierten die Bilanz des Geschäftsjahres 2024, v.l.n.r.: David Mölk (GF MPREIS), Björn Rasmus (GF BIO vom BERG), Bianca Klapeer (Bioalpin eGen.-Vorstandsmitglied) und Simon Wolf (Obmann Bioalpin eGen.). Foto: Agentur Polak

BIO vom BERG steigert Umsatz

Tirols einzige unabhängige Bio-Erzeugermarke BIO vom BERG blickt auf ein ereignisreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Dank gezielter Investitionen in Produktentwicklung und Vertrieb konnte die Erzeugergenossenschaft Bioalpin ihre Marktstellung weiter festigen und einen Nettoumsatz von 15,5 Millionen (2023: 14,2 Millionen) erwirtschaften.

„Unser Auftrag, Wertschöpfung für die Tiroler Bio-Berglandwirtschaft zu generieren, stand auch 2024 im Mittelpunkt“, erklärt Bioalpin-Obmann Simon Wolf. „Durch Investitionen in die Produktentwicklung und eine nachhaltige Vertriebsstrategie konnten wir speziell im Bereich der Großküchen und dem Naturkostfachhandel zulegen.“ Erstmals wurden Rollgerste, Mehle sowie Dunstäpfel, Äpfel, Kirschen und Birnen in Großgebinden angeboten. Produkte aus der kleinstrukturierten Tiroler Bio-Berglandwirtschaft sind über die Grenzen hinaus beliebt: „Der Absatz von Käsespezialitäten entwickelt sich sehr gut und gilt als Exportschlager“, so Wolf. BIO vom BERG-Produkte haben auch im Bereich des Eventcaterings großen Anklang gefunden. Bei Großevents wie den Olympischen Spielen in Paris oder dem Kitz Race Club beim Hahnenkammrennen wurden Qualität und Vielfalt unter Beweis gestellt. „Maßgeblich für den Erfolg ist die erfreuliche Entwicklung der Tochterfirma Tiroler Bauernprodukte GmbH, die bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens einen Nettoumsatz von knapp 2,5 Millionen Euro erzielte“, betont Wolf.

Umsatzplus von mehr als 9 Prozent

Ebenso positiv fällt die Bilanz der Erzeugergenossenschaft Bioalpin für das Geschäftsjahr 2024 aus: „Unser Nettoumsatz ist von 14,2 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 15,5 Millionen Euro gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von 9,24 Prozent“, präsentiert Geschäftsführer Björn Rasmus. Besonders wichtig für das Wachstum bleibt die langjährige Partnerschaft mit MPREIS. Der anteilige Nettoumsatz, der 2024 über MPREIS erzielt wurde, stieg von 11,3 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 12,4 Millionen Euro – ein Plus von 9,7 Prozent. „Ein großer Dank gilt der Firma MPREIS, die unsere Kleinstruktur in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten verlässlich unterstützt“, so Rasmus.

MPREIS-Geschäftsführer David Mölk ergänzt: „Das starke Umsatzwachstum unterstreicht den hohen Stellenwert regionaler Qualität und verdeutlicht, dass MPREIS-Kund:innen neben dem Genuss auch die heimischen Bio-Produzent:innen am Herzen liegen. Seit dem Beginn der Partnerschaft mit BIO vom BERG vor 23 Jahren stärkt jeder einzelne Kauf die Landwirtschaft in der Region. Größtenteils handelt es sich dabei um kleine Familienbetriebe, die durch die Vermarktung und den Verkauf bei MPREIS einenstabilen Absatz erhalten. Um das Sortiment noch attraktiver für unsere Kundinnen und Kunden zu machen, sind im Laufe des Jahres regelmäßige Aktionen geplant.“

Starke Marke als Erfolgsfaktor

Trotz des Umsatzwachstums bleibt die wirtschaftliche Lage herausfordernd. „Wie viele andere sehen auch wir uns mit sinkenden Roherträgen konfrontiert“, so Rasmus. „Unsere Entscheidung, verstärkt in die Markenbekanntheit zu investieren, ist nach wie vor strategisch richtig.“ Besonders wichtig ist dabei die Unterstützung von Partnern wie der Agrarmarketing Tirol. „Rund die Hälfte der Umsatzerlöse aus ‚Qualität Tirol‘-Produkten entfällt auf BIO vom BERG-Produkte“, erklärt Rasmus. „Daher ist es wichtig, dass man auch in Zukunft verstärkt zusammenarbeitet und gemeinsame Marketingaktivitäten forciert.“

Synergien sichern Zukunft

Bianca Klapeer, Bio-Produzentin aus Nauders und Vorstandsmitglied von Bioalpin, gibt einen Einblick in die betriebliche Praxis: „Wir erleben in unserem Hofladen, dass die Menschen biologische Produkte bewusst kaufen und schätzen.“ Trotz der erfreulichen Absatzzahlen bleibt die Situation angespannt: „Die gestiegenen Kraftfutterpreise seit Beginn des Ukraine-Kriegs belasten die Betriebe weiterhin wirtschaftlich.“ Während der Kilopreis vor 2022 noch 0,59 Cent betrug, belaufen sich die Kosten mittlerweile auf 0,82 Cent pro Kilo. „Gerade deshalb sind Erzeugergemeinschaften wie unsere neun Eier-produzierenden Betriebe so wichtig. Sie spiegeln den kooperativen Gedanken wider, den BIO vom BERG seit jeher lebt“, unterstreicht Klapeer und führt weiter aus: „Synergien sind in diesen Zeiten essenziell, und wir sind froh, mit Bioalpin und MPREIS starke Partner an unserer Seite zu haben.“

BIOFACH 2025: Treffpunkt für Bio-Pioniere

Vom 11. bis 14. Februar 2025 findet die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel in Nürnberg statt. Als zentraler Treffpunkt für Bio-Pioniere bietet sie eine ideale Plattform, um sich mit internationalen Akteurinnen und Akteuren der Branche auszutauschen, neue Partnerschaften zu knüpfen und wichtige Impulse für das kommende Geschäftsjahr zu gewinnen. BIO vom BERG ist auf der BIOFACH wieder mit einem Stand vertreten.

Über BIO vom BERG

Mehr als 900 Bio-Bäuerinnen und -Bauern produzieren für die einzige unabhängige Bio-Erzeugermarke Tirols. BIO vom BERG garantiert eine einzigartige Bio-Qualität, nachhaltige und faire Produktionsbedingungen und den Erhalt der kleinstrukturierten heimischen Berglandwirtschaft. Das Label legt die Latte höher als das EU-Bio-Gütesiegel und setzt auf den BIO AUSTRIA-Qualitätsstandard und damit auf strengste Kontrollen. Nähere Informationen unter www.biovomberg.at

 

 

 

(v.l.): Peter Mall (OK-Chef der Arlberg-Kandahar-Rennen), Helmut Mall (Bürgermeister der Gemeinde St. Anton am Arlberg), Roswitha Stadlober (ÖSV-Präsidentin), Mario Gerber (Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Tirols) und Josef Chodakowsky (Obmann des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg und Präsident des Ski-Club Arlberg). © Home of Snow / Hetfleisch

ÖSV nominiert St. Anton für die nächste WM in Österreich

Während die Ski Weltmeisterschaften Saalbach 2025 denkt man im Home of Snow, dem Treffpunkt der internationalen Ski-Community in Saalbach, bereits an die Zukunft. Der Österreichische Skiverband (ÖSV), das Land Tirol und St. Anton am Arlberg sind sich einig: Die WM 2033 soll nach Tirol geholt werden. An den großen Erfolg von 2001 und die positiven Auswirkungen des damaligen Sportgroßevent auf die Region St. Anton am Arlberg will man nahtlos anknüpfen.

St. Anton am Arlberg ist der ideale Kandidat
„Die Ski-Weltmeisterschaften hier in Saalbach sind hervorragend angelaufen und zeigen, welche Faszination der Skisport und ein solches Sportgroßevent in Österreich auslösen kann“, betont Christian Scherer, Vorsitzender der Geschäftsführung & Generalsekretär des ÖSV, und denkt bereits an die nächste Heim-WM in der Zukunft: „St. Anton am Arlberg hat bereits 2001 bewiesen, dass es Weltmeisterschaften auf höchstem Niveau austragen kann. Die Region lebt den Skisport, verfügt über eine großartige Infrastruktur und zeigt enorme Begeisterung für internationale Events. Deshalb ist es nur konsequent, dass wir St. Anton als nächsten WM-Austragungsort für 2033 ins Rennen schicken wollen.“ ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober unterstreicht die Bedeutung dieser Bewerbung: „St. Anton am Arlberg hat eine lange Tradition als Austragungsort bedeutender Skiveranstaltungen und bringt alle Voraussetzungen mit, um erneut eine unvergessliche WM auszurichten. Der ÖSV steht mit voller Überzeugung hinter dieser Bewerbung, und wir freuen uns darauf, dieses ambitionierte Projekt gemeinsam mit unseren Partnern voranzutreiben.“
Land Tirol und St. Anton am Arlberg sind bereit
Tirols Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Mario Gerber weiß um die Bedeutung einer Heim-WM: „Als eine der weltweit führenden Ski-Destinationen haben wir in Tirol eine einzigartige Verbindung von Tradition, Qualität und Innovation im Wintersport. Wir haben in der Vergangenheit des Öfteren gezeigt, dass wir sportliche Großereignisse auf höchstem Niveau ausrichten können. Die Austragung einer weiteren Ski-WM hätte enorme Strahlkraft für das Land Tirol und würde eine herausragende Gelegenheit bieten, die Stärken Tirols global ins Rampenlicht zu rücken.“
Die Ski-Weltmeisterschaften 2001 waren ein Meilenstein für St. Anton am Arlberg und die gesamte Region. Helmut Mall, Bürgermeister der Gemeinde St. Anton am Arlberg: „Neben der Modernisierung des Bahnhofs entstand das Karl-Schranz-Zielstadion als zentrales Veranstaltungszentrum und das Arlberg WellCom, ein modernes Wellness- und Kongresszentrum, das bis heute das touristische Angebot bereichert. Auch für eine zukünftige WM arbeiten wir bereits daran, den dann geltenden Anforderungen sowohl für Sportler:innen als auch für Zuschauer:innen gerecht zu werden.“
Josef Chodakowsky, Obmann des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg und Präsident des Ski Club Arlberg, betont: „St. Anton am Arlberg ist mit dem traditionsreichen Ski-Club Arlberg, der heuer sein 125. Bestandsjahr feiert, ein Synonym für alpinen Skisport. Die Leidenschaft der Menschen, die erstklassige Infrastruktur und die Gastfreundschaft machen die Region zu einem perfekten Gastgeber für eine künftige Ski-WM.“ Peter Mall, OK-Chef der Arlberg-Kandahar-Rennen, ergänzt: „Wir sind hochmotiviert und bereit, diese große Herausforderung erneut anzunehmen und die Erfolge und Emotionen von 2001 wieder aufleben zu lassen. Unser Know-how von damals sowie die Erfahrungen aus den im Zweijahresrhythmus stattfindenden Rennen auf der Karl-Schranz-Piste sind die Basis für ein WM-Konzept, das den Zeitgeist treffen soll.
„Wir möchten den Verantwortlichen der Ski-WM in Saalbach zur herausragenden Organisation und dem äußerst gelungenen Auftakt der Weltmeisterschaften 2025 gratulieren. Die bisherigen Wettkämpfe haben bereits eindrucksvoll gezeigt, mit welcher Leidenschaft und Präzision hier gearbeitet wird – hier werden neue Maßstäbe für zukünftige Weltmeisterschaften gesetzt“, so Chodakowsky, Peter und Helmut Mall unisono.
Mit dieser starken Unterstützung durch den ÖSV, das Land Tirol und die Region St. Anton am Arlberg ist die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung gelegt, und die Weichen für eine mögliche Heim-WM 2033 sind gestellt.

Mountopolis abseits der Pisten entdecken: AdlerBühne Ahorn  ©Mayrhofner Bergbahnen

Mehr als eine Alternative

Wenn sich eine weiße dicke Schneeschicht über die kunterbunte Abenteuerwelt Mountopolis by Mayrhofner Bergbahnen legt, dann geht das Angebot weit über den Skilauf hinaus. Im Winterurlaub 2024/25 darf es auf den beiden Erlebnisbergen Penken und Ahorn nämlich etwas von Allem sein. Statt einem Entweder-oder legt man in Mayrhofen im Zillertal Wert auf ein Und und die schier unendliche Vielfalt an Möglichkeiten, die Natur fernab des klassischen Skitrubels bei Winterwandern, Rodeln & Co. für sich zu entdecken.

 Jeden Tag die Skier anschnallen und über die Pisten sausen? In Mountopolis ein Kann aber längst kein Muss. Kein Wunder, wenn idyllische Abenteuer auf den entspannenden Adrenalinkick treffen und in aufregender Ruhe das Herz kräftig pulsiert. Takt für Takt, Minute für Minute, Augenblick für Augenblick, immer die Wahl, so facettenreich wie jede einzelne Schneeflocke für sich. Hier wird die Perfektion zur Bergfektion, ganz nach der persönlichen Vorliebe und dem eigenen Geschmack. Heute Skifahren, morgen Winterwandern? Morgens auf die Piste und nachmittags auf die Rodel? Das ist das Wunschkonzert, das sowohl am Penken als auch am Ahorn gespielt wird.

Schritt für Schritt ins Winterglück

Wer die Skischuhe gegen feste Wanderschuhe tauscht, kann in Mountopolis aus den Vollen schöpfen. Raufkommen, um runterzukommen, funktioniert wohl nirgends besser als in der unberührten winterlichen Natur auf dem Penken und dem Ahorn. Der ca. einstündige gemütliche WinterWanderWeg Penken von der Bergstation der Kombibahn auf das Penkenjoch mit der beeindruckenden Granatkapelle verspricht genussvolle Ausblicke auf die umliegenden Berge. Atemberaubend befreiend und beruhigend lebendig zugleich. Durch die verschneite Landschaft führt
außerdem der BergWaldWeg von der Penkenbahn Bergstation bis zur Mittelstation der Finkenberger Almbahnen. In diese Idylle einzutauchen, birgt einen besonderen Reiz und macht die rund zweistündige Tour zum kurzweiligen Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt. Der perfekte Begleiter hierfür ist das bei vier Bergbahnen (Penkenbahn, Kombibahn und beider Sektionen der Finkenberger Almbahnen) gültige Penkenjoch Rundwander Ticket. Mit ihm im Winterwanderrucksack steht einer legendären Rundwanderung nichts mehr im Wege.

Einen sensationellen Blick auf die Zillertaler Alpen und das Stilluptal der das Herz berührt, können naturverliebte Winterwander:innen vom Ahorn genießen. Der WinterWanderWeg Filzenkogel inklusive Gipfelerlebnis sorgt mit seinen lauschigen Plätzchen für echte Genussmomente und dieses bekannte „Hier-will-ich-nicht-mehr-weg“-
Gefühl!

Durch den Schnee hinein ins tierische Vergnügen

Zugleich NEU und Highlight ist der AlbertAdler ErlebnisWeg, der von der Bergstation vorbei an der WhiteLounge SchneeBar bis zur AdlerBühne Ahorn mit ihrem neuen Standort direkt am Speicherteich Filzen führt. Die auf 2.000 Metern höchstgelegene GreifVogelStation Europas vermittelt viel Wissenswertes über die majestätischen Tiere mit ihrer kräftigen Leichtigkeit, der sanften Stärke und der anmutigen Lebensfreude. Beim täglichen AdlerBühne „Meet & Greet“ (Samstag Ruhetag, wetterbedingte Änderungen möglich) können die Könige der Lüfte in ihren Wintervolieren bestaunt und die Falkner bei ihrer Arbeit beobachtet werden. Über den ebenfalls neuen FalkenSteig (geöffnet je nach Schnee- und Wetterlage) sowie die imposante freischwebende GreifenBrücke, mit über 60 Metern Länge, geht es retour zur Bergstation. Wer lieber zurück zum Ausgangspunkt schweben möchte, der kann auf den 8SB Ahorn zurückgreifen und anschließend die AussichtsPlattform AdlerAuge – Viscope inklusive – erklimmen und den Ahorn aus der Vogelperspektive bestaunen.

 Dem Spaßfaktor auf der Spur

Beim Rodelspaß PistenBock ist der Name Programm. Dieser Lenkschlitten für Groß und Klein hat es in sich und sorgt für richtig Action. Auf einer eigenen PistenBock-Strecke am Ahorn heißt es sich gekonnt in die Kurven zu legen, um in seiner persönlichen Bestzeit frech bergab zu düsen. Aber Vorsicht ist geboten, denn Maskottchen Albert ist hier, ebenso wie am Penken, live unterwegs. AlbertAdler on Tour steht auch diesen Winter für spaßige Begegnungen und noch witzigere Erinnerungsfotos. Lustig und sportlich ist die Mountopolis BigChair Challenge, bei der fünf Riesenstühle in der Erlebniswelt Mountopolis gefunden werden müssen. An jedem BigChair ist ein Buchstabe verborgen, der Teil eines Lösungswortes ist. Wer sich dieser Aufgabe stellt und das korrekte Wort bildet, wird an den Kassen der Mayrhofner Bergbahnen sogar mit einer kleinen Überraschung belohnt. Und selbst wenn der Wettergott es einmal nicht gut meint und für keinen Spaß zu haben ist, dann wird in Mountopolis selbst den Kleinsten etwas Außergewöhnliches geboten. In der AlbertAdler SpieleWelt by Ravensburger, einer 140 m2 großen Indoor-Spielewelt unter anderem mit Kletterwand, Spielehäuschen und Adlernest ausgestattet, wird nämlich Spaß immer Großgeschrieben. Informativ und technisch hingegen gestaltet sich die SeilbahnFührung an der Ahornbahn (jeden Sonntag um 10.30 Uhr). Dort kommen Technikinteressierte so richtig auf ihre Kosten. Denn hier wird Einblick hinter die Kulissen Österreichs größter Pendelbahn gewährt und spannende Facts, wie zum Beispiel die Förderleistung, die Betonmassen oder die Stützenanzahl, preisgegeben.

Die Schneeflocken zeigen uns, dass das Beste oft von oben kommt. Doch das ist in Mountopolis längst nicht alles, was sich hoch über dem Talboden am Himmel präsentiert. Auch im Winter ist ein Paragleitflug vom Penken nach Mayrhofen ein außergewöhnliches Erlebnis und die wohl spektakulärste Variante das beeindruckende Winterpanorama auf sich wirken zu lassen. Die Weiten einer leeren Skipiste lassen sich hingegen bei der PistenraupenFahrt am Ahorn täglich von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr erleben (Anmeldung erforderlich). Zu sehen, wie die Mitarbeiter der Pistenpräparierung, auch „Helden der Nacht“ genannt, die großen Fahrzeuge scheinbar mühelos über die steilen Abhänge lenken und so das ganze Gebiet erobern, ist Faszination pur! Daher unbedingt aufsitzen, mitfahren und vielleicht sogar selbst anpacken!

 

 

 

Auf dem Stubaier Gletscher wird am 5. April als neues spektakuläres Event der 10 km lange "Wilde Grube Ride" stattfinden. © Sebastian Marko

Premiere für den härtesten Riesentorlauf der Welt: „Wilde Grube Ride“ am 05. April im Stubaital

Am 05. April 2025 findet am Stubaier Gletscher in Tirol ein neues, spektakuläres Skisport-Event statt: der Wilde Grube Ride, härtester Riesentorlauf der Welt. Mit zehn Kilometern Rennstrecke ist dieser Wettbewerb die ultimative Herausforderung für Skifahrer:innen mit Ausdauer. Egal, ob ambitionierte Hobbyathleten oder erfahrene Profis – hier können Grenzen ausgelotet werden. Anmeldungen werden unter www.wildegrube-ride.com angenommen.

„Epic Rides. Epic Valley.“ heißt es vom 04. bis 06. April 2025 beim Wilde Grube Ride im Stubaital. Mit zehn Kilometern, einer Höhendifferenz von 1.450 Metern und 200 Toren ist das Rennen definitiv eine Challenge und zählt zu den härtesten Riesentorläufen der Welt. Teilnehmen können alle volljährigen Sportler:innen, die sich der anspruchsvollen Herausforderung stellen wollen. Zu gewinnen gibt es attraktive Preisgelder und zahlreiche Sachpreise. Rund um das einzigartige Rennen am Samstag, den 05. April wird im Stubaital das gesamte Wochenende ein großes Rahmenprogramm geboten.

Informationen zur Strecke
Die Abfahrt mit rund zehn Kilometern ist nicht nur sehr lang, sondern auch konditionell anspruchsvoll. Gestartet wird auf 3.210 Metern Höhe mit einem atemberaubenden Blick auf die Stubaier Bergwelt. Dann gilt es, 1.450 Meter nach unten zu bewältigen, die durch die spektakuläre Hochgebirgslandschaft des Gletschers führen. Das Highlight ist die legendäre „Wilde Grube“-Abfahrt, die als Herzstück des Rennens bekannt ist und höchste technische Fähigkeiten, Konzentration und Kraft verlangt.

Fritz Dopfer, der ehemalige Ski Alpin Weltcup-Fahrer und WM-Silbermedaillengewinner, betont den hohen Anspruch der Strecke: „Ich kenne das Stubaital sehr gut, habe hier bereits viele Male trainiert und bin mit der Wilde Grube-Abfahrt am Stubaier Gletscher bestens vertraut. Sie ist eine durchaus anspruchsvolle Strecke. Wer auf den zehn Kilometern vorne mit dabei sein möchte, muss seine Kräfte gut einteilen und sollte nicht direkt am Anfang mit voller Power starten.“

Das Ziel des Wilde Grube Ride liegt knapp oberhalb der Talstation Gamsgarten, auf 1.760 Metern Seehöhe. Dort werden am Ende des Tages die Königin und der König im Königreich des Schnees am Stubaier Gletscher gekrönt. Ein spezielles Briefing mit allen wichtigen Informationen zur Strecke, zum Ablauf und zu den Sicherheitsvorgaben erhalten die Teilnehmer:innen bereits am Freitag, 04. April, vor Ort in Neustift im Stubaital.

Ein spannendes Rahmenprogramm
Doch der Wilde Grube Ride bietet mehr als nur sportliche Höchstleistungen. Am gesamten Wochenende von 04. bis 06. April 2025 wird das Rennen von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. Den Auftakt bildet am Freitag eine stimmungsvolle Pasta-Party am Dorfplatz in Neustift, bei der sich Teilnehmer:innen und Zuschauer:innen bei Livemusik auf das Event einstimmen können. Der Renntag am Samstag wird mit musikalischen Highlights und einer großen Siegerehrung abgeschlossen, bevor es zur After Race Party beim Sporthotel Mutterberg geht. Auch der Sonntag sorgt mit musikalischen Darbietungen für einen würdigen Abschluss des Event-Wochenendes.
Anmeldungen für das Event sind ab sofort möglich. Alle Details zur Teilnahme, zur Strecke und zum Rahmenprogramm unter: www.wildegrube-ride.com

Das All-Wetter-Beschneiungssystem SNOW4EVER 200 von DEMACLENKO und 3CON hat sich in Hochfilzen bewährt. Foto: DEMACLENKO

Hochfilzen setzt auf SNOW4EVER 200

Der Biathlon-Weltcup in Hochfilzen ist jedes Jahr eine der ersten Stationen des IBU-Rennkalenders. Der entscheidende Aspekt bei den Vorbereitungen: die Präparierung der Wettkampfstrecken mit dem zentralen Element Schnee. Damit dieser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht, haben die Verantwortlichen dieses Mal nicht nur auf Depotschnee und die konventionelle Beschneiung zurückgegriffen, sondern auch auf das temperaturunabhängige All-Wetter-Beschneiungssystem SNOW4EVER 200 von DEMACLENKO und 3CON.

 „Dass SNOW4EVER temperaturunabhängig echten Schnee, also kein Eis produziert, hat maßgeblich zum Erfolg unseres Weltcups beigetragen,“ betont Franz Berger, der Chef des Organisationskomitees des Weltcups in Hochfilzen. Das renommierte Event ist jährlich Mitte Dezember im Biathlon- und Langlaufzentrum Hochfilzen/PillerseeTal angesetzt und verlangt eine kompromisslose Loipenqualität. Damit die Rennstrecke ordnungsgemäß präpariert werden kann und die offizielle Freigabe für die Wettbewerbe erhält, braucht es insgesamt 11.000 Kubikmeter Schnee.

Da das Event relativ früh in der Saison stattfindet, kann aber mit den konventionellen Beschneiungsanlagen wegen zu warmer Temperaturen nicht immer effizient bzw. in ausreichender Menge Schnee erzeugt werden. Naturschnee ist während dieser Periode ebenso sehr variabel. Deshalb verwendet man für die Präparierung der Loipe zu einem großen Teil das angelegte Schneedepot aus dem Vorwinter, jedoch sichert auch dieses nicht die benötigte Gesamtmenge. „Dank SNOW4EVER konnten wir dieses Mal  jedoch unabhängig von diesen Faktoren arbeiten und die fehlenden Schneemengen effizient erzeugen,“ freut sich Franz Berger. „Auch bei der Qualität mussten wir keine Abstriche machen. Der Schnee ließ sich perfekt integrieren, sodass wir hochqualitative und konsistente Loipen präparieren konnten“, betont Franz Berger. SNOW4EVER ist nämlich die weltweit einzige All-Wetter-Beschneiungstechnologie auf dem Markt, deren Schnee sich in Qualität und Konsistenz nicht vom Schnee klassischer Beschneiungsanlagen unterscheidet.

Der Weltcup in Hochfilzen findet immer Mitte Dezember statt, mit den Vorbereitungen starten wir aber natürlich sehr viel früher. Deshalb war für uns auch auschlaggebend, dass wir diesen hochqualitativen Schnee unabhängig von unbeständigen Wetterbedingungen und Temperaturen produzieren konnten,“ erklärt Franz Berger. „Dank SNOW4EVER ist es uns gelungen, den hohen Anforderungen der IBU gerecht zu werden und die Freigabe für die Rennstrecke ohne Einwände zu erhalten.“ Für die Erzeugung des hochwertigen Schnees müssen weder Salz noch andere chemische Zusätze beigefügt werden. Die Schneedichte, und somit die Schneequalität, lässt sich individuell und nach Bedarf einstellen.

Entwickelt wurde SNOW4EVER 200 in Zusammenarbeit von DEMACLENKO mit dem Unternehmen 3CON, internationaler Technologieführer bei der Fertigung von Highend-Produktionsanlagen für die führende Automobil- sowie Pharma- und Medizinindustrie. Bereits der Prototyp stieß auf großes Interesse und überzeugte durch die unvergleichliche Schneequalität. Jetzt, nach der mehr als überzeugenden Performance beim IBU-Biathlon-Weltcup in Hochfilzen, ist die SNOW4EVER 200 startbereit für die Serienproduktion.

DEMACLENKO und 3CON haben das Event außerdem zum Anlass genommen, ausgewählte Kunden und Partner zu einer Besichtigung der Anlage einzuladen und anschließend gemeinsam die Biathlon-Wettbewerbe zu verfolgen. Unter den Gästen fanden sich u.a. eine Delegation des OK-Teams vom IBU-Biathlon-Weltcup Ruhpolding, des Deutschen Skiverbands (DSV) und der Ski Austria Academy.

 

 

 

In der Schweiz kann man sich über eine gute erste Wintersaisonhälfte freuen. © Seilbahnen Schweiz

Sehr gute erste Saisonhälfte

Die Schweizer Seilbahnbranche blickt auf eine gute erste Hälfte der Wintersaison 2024/25 zurück. Der Januar 2025 ist auf dem gleichen Niveau wie der Januar 2024. Zählt man den außergewöhnlichen Saisonstart dazu, beträgt das Plus 10%. Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt sind es sogar 22% mehr Gäste. Auch im Januar konnten sehr viele auch tiefer gelegene Bergbahnen ein hochwertiges Produkt anbieten. Reichlich Neuschnee zu Monatsende schaffte gute Voraussetzungen für gute Pisten während der Sportferien.

Für das Saison-Monitoring wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) die Gästeanzahl (Ersteintritte) von über 120 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen erlauben eine Analyse vom Start der Wintersaison bis Ende Januar.

Nachdem der Winter Mitte November schneereich gestartet war, und Weihnachten und Neujahr sehr gut besucht waren, zeigte sich der Januar von der wechselhaften Seite. Warme Phasen wechselten sich mit lokal kräftigen Schneefällen ab. Die Seilbahnunternehmen haben von Saisonbeginn bis Ende Januar auf gesamtschweizerischer Ebene insgesamt 10% mehr Gästefrequenzen verzeichnet.

Regionale Unterschiede

Ein Blick in die Regionen zeigt, dass alle Regionen das Ergebnis der Vergleichsperiode des Vorjahres halten oder verbessern konnten. Besonders erfreulich sind die Entwicklungen in tiefer gelegenen Regionen mit vielen kleineren und mittleren Skigebieten. So verzeichnet die die Zentralschweiz 22%, die Waadtländer und Freiburger Alpen 18%, das Tessin und die Ostschweiz 15% mehr Frequenzen. Das Berner Oberland gehört auch zu zweistelligen Prozentgewinnern mit einer Zuwachsrate von 12%. Die Frequenzen der höher gelegeneren Regionen waren weniger ausgeprägt; im Wallis +6% und in Graubünden +1%.

Seilbahnen Schweiz ist sehr zufrieden über die erste Saisonhälfte und die positive Entwicklung. „Die Skigebiete in den Voralpen haben bewiesen, dass sie mit wenig Schnee beste Pisten herrichten können. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung und sorgen dafür, dass der Schneesport in der Schweiz äußerst populär bleibt und zum Kulturgut gehört“, meint Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.

Vergleich mit dem 5-Jahresdurchschnitt

Die Seilbahnbranche stellt erfreut fest, dass die erste Saisonhälfte, auch verglichen mit dem 5-Jahresdurchschnitt, erfolgreich war. So konnte bei den Ersteintritten eine Steigerung von 22% gegenüber dem 5-Jahresschnitt verzeichnet werden. Auch hier sind die Zuwachsraten unterschiedlich und liegen zwischen 15% in Graubünden und 35% in der Ostschweiz. So blickt die Branche zuversichtlich auf die zweite Saisonhälfte. Die Bedingungen sind in allen Regionen der Schweiz ausgezeichnet und stimmen die Branche positiv auf die wichtigsten Wochen im Winter.

 

 

Open Faces Alpbachtal 2025. Foto: Open Faces / Mia Maria Knoll

Freeride-Nachwuchs überzeugt beim 1* FWT Qualifier

Die Zukunft des Freeridens ist gesichert – das hat der so beliebte Einsteigerevent der Open Faces Series am vergangenen Samstag im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau eindrücklich unter Beweis gestellt. Pünktlich zum Conteststart ließ sich die Sonne blicken und zahlreiche motivierte Teilnehmer:innen, darunter auch viele neue Gesichter, nutzten die Gelegenheit, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Von der ersten bis zur letzten Line war klar: Die Rider:innen, ob Anfänger:in oder Fortgeschrittene, zeigten beeindruckende Leistungen, was nicht nur die Zuschauer:innen, sondern auch die Judges begeisterte. Besonders bemerkenswert war, dass auch bereits die Einsteiger:innen ein Gefühl für das Gelände bewiesen und keine Chance ungenutzt ließen, um mit Cliffdrops oder Kickerhits wertvolle Punkte zu sammeln. Manche Punkte blieben zwar auch auf der Strecke liegen oder die Rider:innen riskierten gar eine Disqualifikation, da sie aufgrund des sogenannten „Zonings“ außerhalb des erlaubten Bereichs fuhren. Nichtsdestotrotz waren die Livestream-Moderator:innen rund um Flo Orley und Aline Bock oft sprachlos angesichts der beeindruckenden Performances – von technisch anspruchsvollen Lines bis zu stylischen Tricks war alles dabei, was das Freeride-Herz höherschlagen lässt.

Der Freeridesport lebt und wächst
Mit dem sichtbaren Enthusiasmus aller Rider:innen ist eines klar: Der Nachwuchs ist da und motiviert. Dies beweist einmal mehr, warum die 1* Qualifier Bewerbe einen so hohen Stellenwert haben. Sie bieten ein niederschwelliges Format, das ideal für Fahrer:innen ist, die ihre ersten Schritte im Contest-Umfeld wagen möchten und den Einsteigercontest als Sprungbrett in die Freeride World Qualifier-Serie sehen. Andere wiederum nehmen an einem 1* Bewerb teil, um ohne Druck und Erwartungen Contest-Luft zu schnuppern – und fangen dann oft buchstäblich Feuer für den Sport.

Altbekannte Gesichter kürten das Junior-Podium
Den Anfang machten die Juniors, die den Erwachsenen ordentlich vorlegten. In der Kategorie der Ski Men U16 jubelte einer, den mittlerweile jede:r in der Szene kennt, am obersten Treppchen. Toma Trandafir (ROU) holte sich nach Silvretta Montafon und der Youngstars-Challenge in Oberstdorf bereits den dritten Sieg in dieser noch jungen Saison und sorgte mit zwei weiten Straightair-Cliffs gleich zu Beginn und einem 360 auch hier für bleibenden Eindruck. Den zweiten Platz sicherte sich der Lette Jekabs Birznieks, der seinen Run mit einem Jump über die Ridge startete und einen 360 sowie einen Straightair über die Kicker nachlegte. Und auch der drittplatzierte, Korbinian Werth aus Deutschland, ist kein Unbekannter im Freeride-Nachwuchs. Er holte sich nach dem Junior-Bewerb in Silvretta Montafon den nächsten Podestplatz.
Bei den Snowboard Men U18 setzte sich der Deutsche Mika Schweizer mit einem stattlichen Vorsprung von 20 Punkten ab und holte sich den ersten Platz. Als Nachwuchsathlet des deutschen Slopestyle- und Bigairteams sollte man sich diesen Namen auf jeden Fall merken. Mit erst 14 Jahren bewies der zweitplatzierte Gabe Hardwick (AUS) bereits viel Style und Technik und Niklas Frauenstein (GER) rundete das Podium der Snowboarder ab. Auch die Kategorie der Ski Women U18 ging mit Tabea Tropp an das deutsche Team. Tabea wurde ihrer Favoritenrolle nach bereits zwei Siegen in dieser Saison gerecht und überzeugte mit einer kontrollierten Fahrt. Dahinter platzierten sich Poppy Freeman (NZL), die bereits in der New Zealand Junior Freeride Tour Erfolge feierte und Milla Grattan (AUS), die nach einem Sturz gleich zu Beginn ihres Runs sofort wieder auf den Beinen war und ihren Lauf noch fortsetzen konnte.
Aiden Fitzpatrick (NZL), der gemeinsam mit der Stefan Häusl Freeride Crew am Arlberg trainiert, zeigte insgesamt drei 360 und bewies somit nicht nur Kontrolle auf den Kickern, sondern auch im Gelände. Das Podium der Ski Men U18 komplettierten Harry Rowden (AUS) und Mika Rolshoven (GER), der den Contesttag mit Startnummer 1 eröffnete.

Erwachsene legten beeindruckend nach
Tessa Knoef (GER) holte sich bei ihrem ersten Freeride-Contest in der Kategorie der Snowboard Women gleich einen Sieg und teilte das Podest mit Alina Brandacher (AUT), die mit einem Cab 180 in den Run startete sowie mit ihrer Landsfrau und Letztjahressiegerin Mia Grempel (GER), als Drittplatzierte.
Die Kategorie Snowboard Men konnte Vorjahressieger Sebastian Kepplinger (AUT) wieder für sich entscheiden. Er startete zügig in den Run und überzeugte trotz einer kurzen Unsicherheit schließlich mit zwei 360. Carl Ziegler (GER) ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht auf dem Freeride-Podium und rettete nach einem Sturz im sehr steilen Gelände mit technischen Jumps noch seinen zweiten Platz vor dem Österreicher Johannes Leitner.
Tereza Novotnà (CZE) aus der Kategorie der Ski Women startete bereits vor sieben Jahren zum ersten Mal im Alpbachtal und zeigte, dass ihr das Face liegt. Den ersten Podiumsplatz bei ihrem ersten Contest in Europa holte sich Jessica Winston Smith (AUS) mit Platz zwei und die bronzene Lokalmatadorin Vicky Candlin (AUT) wurde von ihrem Fanclub in der Public Area trotz eines Sturzes lautstark bejubelt.
Ein wahres Feuerwerk zündete bei den Ski Men Jonathan Hauss (AUT), der sich mit einem 360 über die Windlip und den Scott-Kicker sowie einem Cork 7 satte 91 Punkte abholte. Auch Filip Rabanser (ITA) überzeugte mit einem Cork 3 über den oberen Kicker sowie sauberen Cliffs und Hannes Mühlböck (AUT) zeigte einen Handdrag-360 über die Ridge sowie einen Backflip und einen weiteren Kicker-Spin.

 

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