ÖW kürt „Best of Sommer 2006“ Trendsieger

Die Österreich Werbung definiert 6 Trends für den Sommer. Zum Sieger wurde das Angebot „Stollenbiken von Kärnten nach Slowenien gekürt.

Bei ihrer Sommer-Pressekonferenz wählte die ÖsterreichWerbung (ÖW) zum ersten Mal einen „Best of Sommer 2006 Trend-Sieger“. Der Gewinner: Stollenbiken in Kärnten. Die Pressekonferenz war für die ÖW gleichzeitig Anlass, mit dem österreichischen Starmodel Carmen Kreuzer eine Offensive für das Wandern zu starten. Gemeinsam mit Kreuzer überreichte der Geschäftsführer der Österreich Werbung, Dr. Arthur Oberascher, Vertretern des Sportcenters Klopeiner See den Swarovski Kristall für den Trend-Sieger „Best of Sommer 2006“. Unter dem Motto „Bike into the mountain“ ist es dem Sportcenter erstmals in der Radgeschichte Kärntens gelungen, einen aufgelassenen Bergwerkstollen für Mountainbiker zu erschließen. Unter fachkundiger Leitung bietet das Sportcenter Klopeiner See regelmäßige Touren durch den Berg – von Kärnten nach Slowenien – an. Die Fahrt mit dem Mountainbike durch den aufgelassenen Bergwerksstollen ist ein in Europa einzigartiges Abenteuer. Auf 7 Kilometern, die in ca. 2 Stunden absolviert werden, entdeckt man die Schönheiten des Inneren der Erde.Der Wahl zum Best of Sommer 2006 Trend-Sieger gingen eine Befragung von österreichischen Reisejournalisten und eine Trendanalyse durch Sekundärprognosen von Trendforschungsinstituten voraus. „Daraus ließen sich für uns die sechs dominierenden Trends des diesjährigen Sommers ableiten, denen touristische Angebote des Sommers zugeordnet wurden“, führte Oberascher aus.Diese Trends sind: Die Renaissance des Authentischen, die österreichische Küche und Wirtshauskultur (Think global – Cook Local), der einzelne Gast ist Mittelpunkt, architektonische Ikonen im Tourismus, Wege zu einer tieferen Natur- und Körpersensibilität und grenzüberschreitende Erlebnisangebote.

Event-Manie hat Zenit erreicht

Zukunftsforscher Horst Opaschowski von der Universität Hamburg kommt zu dem Schluss, dass in Zukunft der stille Bergsee ohne Rundum-Veranstaltung zum Tourismus-Event werden könnte. Er sieht das Ende der Event-Manie kommen, was den Überlegungen eines nachhaltigen Tourismus durchaus förderlich sei.

Im Rahmen der europäischen Fachkonferenz „Umweltfreundlich Reisen in Europa“ hielt Horst Opaschowski einen Vortrag über“Zukunftsperspektiven umweltfreundlicher Mobilität in Freizeit und Tourismus“. Dass die Menschen aufhören mobil zu sein, glaubt der Forscher nicht. „Der homo sapiens war nämlich mobil, ehe er sesshaft wurde“, so Opaschowski, „Mobilität gilt als menschliches Urbedürfnis“. Der Mensch könne auf Dauer nicht untätig in seinen eigenen vier Wänden verweilen. Daran ändere auch der Komfort in der eigenen Wohnung nichts. „Es ist sogar erwiesen, dass Menschen mit bequemeren Wohnungen noch mehr dazu neigen mobil zu sein.“ Allerdings sieht der Experte auch das Ende der „Event-Manie“ kommen.Die Angst etwas zu verpassen, sorge für die massenhafte Ausbreitung der Freizeitmobilität. Dies sei das Ergebnis von Befragungen. „Alle Versuche, die Spontaneität des mobilen Menschen mit rationalen und verkehrsrechtlichen Mitteln einzuschränken, sind bisher nicht gelungen, weil sie den Gefühls- und Erlebniswert des Unterwegsseins außer acht gelassen haben“, urteilt Opaschowski. Ein gleichwertiges Pendant zum Wegfahren gebe es offensichtlich nicht. Der Begriff „sanftes Reisen“, der von Robert Jungk 1980 ins Leben gerufen wurde, sei eine Paradoxie des Anliegens. „Auch der sanfte Reisende zerstört, was er sucht – indem er es findet. Um Natur und Umwelt zu erhalten, sind nicht Auto und Reisen abzuschaffen. Zu überdenken sei der Automatismus der gewohnheitsmäßigen Mobilität. „Die umweltbewusste Devise für die Freizeitmobilität der Zukunft kann nur lauten, weniger zu fahren.“ Eine konsensfähige Begriffserklärung des mittlerweile neu definierten Terminus „Nachhaltiger Tourismus“ kann nur darin bestehen, langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar und ethisch und sozial gerecht zu werden. Als ersten Lösungsansatz sieht der Wissenschaftler die Förderung und den Ausbau sanfter Freizeittechnologien, die zu einer Reduzierung des Autoverkehrs führen soll. Weiters müsste der Freizeit- und Ferienverkehr entzerrt werden, um temporäre Überlastungen von Natur und Landschaft zu vermeiden. Ein weiterer Lösungsansatz sei eine Flexibilisierung von Ferienregelungen. „Aus ökologischer Sicht müsste der Zeitraum der Schulferien so verlängert werden, dass ein einziger rollierender Frühjahrs-Sommer-Herbst-Ferienblock zwischen April und September/Oktober entsteht.“Von den Slogans, die Zukunftsszenarien wie „Telekommunikation statt Automobilität“ und „Datenhighway statt Autobahn“ prognostiziert haben, hält Opaschowski wenig. „Die Rechnung wird hier ohne die menschliche Psychologie gemacht, denn virtuelle Mobilität kann Ortswechsel und Fortbewegung nur ergänzen, nie ersetzen.“

Komfortverbesserung am Pitztaler Gletscher für 06/07

Am Pitztaler Gletscher werden zur Saison 06/07 zwei neue Bahnen den Komfort verbessern: die 8er Gondelbahn Mittelbergjoch und die kuppelbare 6er Sesselbahn Gletschersee. Erstere erhält eine Bahntrasse mit 12 Stützen die nicht im beweglichen Eis situiert sind, letztere erhält Sitzheizungen.

Am Pitztaler Gletscher soll der 2,2 km lange Schlepplift Mittelbergjoch I durch die 8er Gondelbahn Mittelbergjoch ersetzt werden. Der kürzere Schlepplift Mittelbergjoch II bleibt weiter im Liftangebot. Die Talstation der 8er EUB Mittelbergjoch ist auf 2.689 m; die Mittelstation mit Zusteigemöglichkeit ist auf ca 3.000 m und die Bergstation auf 3.275 m situiert. Damit werden in Hinkunft 580 m Höhendifferenz des bestehenden Pistenangebotes mit 6 m/sec Fahrgeschwindigkeit und zeitgemäßem Beförderungskomfort in 68 Gondeln überwunden. Gestartet werden soll mit einer Förderleistung von ca. 2.000 Pers. pro Std. Die neue Talstation ist zugleich auch Startpunkt für die neuekuppelbare 6 er Sesselbahn Gletschersee. Diese führt mit einer Länge von 850 m bis zur Terrasse des Restaurants Kristall auf 2.840 m Höhe. Die Förderleistung der 6er SBK beträgt 2.700 Personen/Std. Die 39 Sessel werden über Sitzheizungen verfügen. Die neue Gletscherseebahn erfüllt eine Doppelfunktion: Einerseits nutzen schwächere Skifahrer bislang schon die dazu gehörige blaue Abfahrt, können hier häufiger Wiederholungsfahrten absolvieren und bei der Selftime Rennstrecke „Speed testen“. Andererseits werden die unangenehmen Wartezeiten beim Rücktransport der Gäste vomMittelbergjochbereich zum Bergrestaurant damit entscheidendminimiert. Die vorgefertigten Stahlbauteile für beide Bahnen haben ein Gesamtgewicht von ca. 900 Tonnen und müssen „just in time“ bergwärts geliefert werden. Ein allfälliger Baubeginn im Frühjahr 2006 ist von der aktuellen Gesamtschneesituation abhängig.

Krisenkommunikation für Seilbahnen am 12./13. Mai

Aufgrund des großen Erfolgs im Vorjahr referiert Mag. Birgit Kraft-Kinz auch heuer wieder zu dem Thema „Professionelle Krisenkommunikation für Seilbahnen und Tourismusbetriebe – Krisenkommunikation leicht gemacht“ am 12. und 13. Mai 2006 in Innsbruck.

Über den sensationellen Zuspruch des Krisenseminars im vergangenen Herbst freut sich Mag. Birgit Kraft-Kinz, Trainerin des Seminars und Inhaberin von KRAFTKINZ©: „In Zeiten immer größer werdenden Konkurrenzdrucks ist es gerade für Seilbahnunternehmen enorm wichtig, im Falle einer Krise bestens vorbereitet zu sein. Dabei steht die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens im Mittelpunkt, denn mit professioneller Krisenkommunikation kann der Schaden für das Unternehmen minimiert werden“, erklärt Mag. Birgit Kraft-Kinz und führt weiter aus: „Deshalb sind wir besonders stolz, dass Vertreter renommierter Seilbahnunternehmen und Tourismusbetriebe, wie z.B.: den Skiliften Lech oder den Großarler Bergbahnen, an unseren Seminar teilnehmen. Unsere Beratung wird als Impuls für professionelle Krisenkommunikation angenommen!“ Für Mai sind nun weitere Termine im Sporthotel Penz in Innsbruck geplant.“Um für eine Krise bestens vorbereitet zu sein, gilt es im Vorfeld zu klären, welche Krisen können auf uns zukommen, wann beginnt eine Krise und wann endet sie!“ erklärt die Expertin und führt weiter aus: „Das Wichtigste ist eine klare Struktur der Krisenorganisation in Form eines Krisenhandbuches. Darin sind definierte Schritte für die Kommunikation, die Dramaturgie, die sich daraus ergebenden Sprachregelungen, die Bestimmung eines Krisensprechers sowie Szenarien für die interne Kommunikation festzuhalten!“ Beim Seminar werden diverse Szenarien durchgespielt und mit Gruppenübungen und praktischen Fallbeispielen vertieft. Besonders wichtig ist dabei das professionelle Coaching und die Sicherheit, dass Unternehmen wie KRAFTKINZ© im Krisenfall unterstützend zur Seite stehen.“Mit unseren Seminaren tragen wir dazu bei, dass Betreiber von Seilbahnunternehmen und Tourismusbetrieben hellwach zum Thema Krisenvorbereitung bleiben. Wir haben es uns zum Zielgesetzt, unser Know How umfassend im Rahmen der KRAFTKINZ© Akademie weiter zu geben. Es freut uns, dass dieses Angebot so rege angenommen wird“, so Mag. Kraft-Kinz abschließend.Das Seminar im Mai enthält als wichtige Inhalte neben der Erarbeitung möglicher Krisensituationen, die Vorbereitung, Verhaltensregeln und Tipps, wie man auch mit den schwierigsten Herausforderungen gut zurechtkommt. möglich.) AnmeldungenMag. Birgit Kraft-KinzFon: 01 / 803 308 4 16Fax: 01 / 803 3084 14Mai: birgit@kraftkinz.comwww.kraftkinz.com

Kräftige Zuwächse im NÖ Wintertourismus

Die Wintersaison 05/06 bescherte Niederösterreich ein Nächtigungsplus von 4,7 Prozent und 11,7 Prozent mehr Ankünfte. Bezahlt gemacht haben sich besonders die Investitionen in die Winterinfrastruktur.

Die Wintersaison 05/06 ist in Niederösterreichs Schigebieten nicht zuletzt auf Grund der hervorragenden Schneeverhältnisse sehr positiv verlaufen. In allen größeren Schigebieten wurden die Aufstiegshilfen erweitert bzw. erneuert. Mit einem Nächtigungsplus von 4,7 % nimmt Niederösterreich im Bundesländervergleich einen Spitzenplatz ein. Die NÖ Wintersportgebiete sind vor allem auch bei Gästen aus den neuen EU-Staaten sehr beliebt. Zudem konnte durch den Zusammenschluss mit elf Skiorten der Oberen Steiermark zur Skiregion Ostalpen die Marktpräsenz Niederösterreichs weiter verstärkt werden. Außerdem gibt es im NÖ Tourismus einen anhaltenden Trend zum Qualitätstourismus. Von 2000 bis 2004 ist die Zahl der „Vier-Sterne-Betten“ in Niederösterreich um rund 1.300 oder 11 % gestiegen.“Eine hohe Qualität bei den Angeboten sowie bei den Serviceleistungen zu sichern, ist Schwerpunkt der Tourismusstrategie des Landes“, sagt Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. In Zukunft gelte es, die vorhandenen Top-Angebote zu bündeln und daraus „stimmige Urlaubserlebnisse“ zu entwickeln.Damit wolle man sich deutlich von der Konkurrenz abheben.Für das laufende Tourismusjahr 2006 erwartet man sich weitere Impulse: Die überarbeitete Tourismusstrategie, das „Kursbuch Tourismus 2010“, geht mit einer Reihe von neuen Maßnahmen in die Umsetzung. Ein wesentlicher Aspekt der neuen Strategie ist die Einführung gezielter Produktentwicklung. Eine weitere Maßnahme des neuen Kursbuches betrifft den Ausflugstourismus, der künftig deutlich intensiver bearbeitet werden soll. Als neues Marketinginstrument hierfür wird die NÖ-CARD eingesetzt.

Kitzbühel: Arabisch und Russisch auf der Website

Österreichs Parade-Skiresort Kitzbühel ergänzte seine Website um die Sprachen Arabisch, Russisch und Spanisch. Damit antwortet man auf den vermehrten Tourismus von arabischen, russischen, osteuropäischen, japanischen und spanischen Gästen.

„In Anbetracht der Wichtigkeit hochqualitativer Informationen und Kundenorientierung hat Kitzbühel Tourismus einige neue Websites gestartet, um die Kommunikation mit und das Bewusstsein für diese Märkte zu verstärken“, sagte eine Pressesprecherin. Die Websites sind klar strukturiert mit Illustrationen, Online-Buchungsmöglichkeit, aktuellen Wetternachrichten und einer Newsletter-Bestellung – alles zugeschnitten auf die kulturellen Eigenheiten der Benutzer. Im Besonderen hat das Kitzbühel Tourismus-Team die kulturellen Unterschiede in ihrem E-Marketing herausgearbeitet. Mit diesen Ergänzungen will sich Kitzbühel jedenfalls neue Marktchancen und Geschäftsbeziehungen eröffnen.

Schladming: Skischule für Behinderte voller Erfolg

Die Behinderten-Skischule im steirischen Schladming ist ein voller Erfolg. Drei Monate nach dem Start des in Österreich einzigartigen Projektes zogen die beiden Organisatoren Sabine Eham und Armin Wagenhofer eine erfreuliche Zwischenbilanz.

Der Zuspruch der Behinderten-Skischule, die als Verein organisiert ist, übertrifft alle Erwartungen. Nun wird an einem ähnlichen Programm für den Sommer gearbeitet. Und dieses soll nicht minder spektakulär aussehen. Sabine Eham: „Wir werden zahlreiche Abenteuersportarten anbieten, darunter Klettern, Abseilen, Tauchen und sogar Paragliding.“ In vielen Gesprächen mit den behinderten Skischülern konnten Eham und ihr Partner Armin Wagenhofer die hohe Nachfrage nach den Sommeraktivitäten erheben.Ziel des Vereins ist es, das Urlaubs-Programm gleichermaßen interessant für Menschen mit und ohne Behinderung zu gestalten. Das Motto lautet „Integrative Familienerholung“. Sponsoren für das Projekt werden noch dringend gesucht.
Weitere InformationenTourismusdirektor Peter DonabauerMobil: +43/(0)664/4665058, mailto:peter@schladming.at

e-Tourismus Tag 2006 in Baden

Beim e-Tourismus Tag 2006, der am 4. Mai im Congress Casino Baden über die Bühne geht, tragen die Veranstalter Österreich Werbung und anet GmbH dem wachsenden Interesse am Online-Tourismusmarketing Rechnung. Anwendungsorientiert, qualitativ hochwertig und aktuell vermitteln die vortragenden Experten aktuelles Know-How mit hohem Nutzen für die Teilnehmer.

Ob Marketing, Vertrieb oder Buchung – das Internet ist schon lange vom Nischenkanal zu einer tragenden Säule des Tourismus-Marketings geworden. Angesichts stetig wachsender Userzugriffe und Online-Buchungen ist das Interesse der Branche an Strategien, Zukunftsszenarien und Trends in Sachen Online-Tourismusmarketing entsprechend groß. Am e-Tourismus Tag werden der Branche u. a. Studien, Analysen und Erkenntnisse zum Thema e-Tourismus in Österreich aus erster Hand präsentiert. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion können die Teilnehmer mit Vertretern der führenden e-Tourismus Unternehmen (Tiscover, Feratel, NetHotels und Österreich Werbung) in Österreich sprechen.Die Wahl der Gewinner des Swarovski WebAward 2006 zeigt die praktische Seite des e-Tourismus: In den Kategorien Hotels/Unterkünfte, Online Plattformen, Orte/Regionen sowie Reiseveranstalter/Reisebüros prämiert eine Fachjury Österreichs beste touristische Adressen im World Wide Web.Weitere Informationen auf www.webaward2006.atAnmeldefrist für die Tagung: 24.April

Der Tourismus boomt weiter!

Wirtschaftsminister Bartenstein bei internationaler Tourismusbehörde (ITB) in Berlin: Das Jahr „2005“ war ein absolutes Erfolgsjahr für den Österreichischen Tourismus.

„Der Tourismus ist für die internationale und europäische Wirtschaft ein entscheidender Faktor. Das belegen eindrucksvolle Zahlen und Daten der Tourismus-Statistik“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein anlässlich einer Pressekonferenz auf der ITB in Berlin. Die Zahl der Ankünfte im letzten Jahr sei deutlich gestiegen und der Marktanteil Europas bei deninternationalen Ankünften liege nun bei 55%. Für 2006 zeichne sich wieder ein Anstieg der weltweiten Ankünfte von 4 – 5% ab. „Der Tourismusboom wird im 21. Jahrhundert anhalten“, so Bartenstein. Prognosen gehen davon aus, dass sich weltweit die internationalen Ankünfte bis 2020 auf 1,56 Milliarden verdoppeln werden. Die Top Destination dabei wird Europa mit 717 Milliarden Ankünften sein, gefolgt von Ostasien und der Pazifikregion und Amerika.Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union nehmen im internationalen Tourismus eine führende Stellung ein. Österreich selbst liegt beim Anteil am Weltmarkt hinter der Türkei an 9.Stelle. 447,7 Milliarden Euro Einnahmen verdeutlichen die Bedeutung des Tourismus für Europas Wirtschaft. Österreich selbst ist bei den Pro-Kopf-Einnahmen aus dem internationalen Tourismus sogar weltweit die Nummer Eins, zeigte sich der Minister stolz.Im Jahr 2005 konnte bei den Nächtigungen ein Plus von 1,7% verzeichnet werden, das sind um 2 Mio. Nächtigungen mehr als 2004! Auch die Ankünfte sind um 3,1 % auf 23,3 Millionen gestiegen und bei den Tourismusumsätzen seien heuer die 20 Milliarden zu schaffen, meinte Bartenstein optimistisch. Auch der Wintersaison 2005/06 ist ein hervorragender Start gelungen, so Bartenstein, von November bis Jänner zeigen sich Zuwächse in allen Bereichen. Das WIFO schätzt ein Plus von 5% für die gesamte Wintersaison.
Spezielle Tourismusbeziehungen Deutschland/ÖsterreichWir freuen uns, dass wir das Lieblingsurlaubsland der Deutschen sind, betonte Bartenstein, „Der Aufschwung ist da, der Optimismus ist zurück und die Reiselust der Deutschen steigt. In keinem anderen Land geben die Deutschen mehr Geld aus als in Österreich.“ Mit 6,87 Milliarden Euro Ausgaben deutscher Reisender hat Österreich 2004 Spanien (6,18 Milliarden Euro) abgelöst, Italien liegt mit 5,68 Milliarden Euro an dritter Stelle

Lech-Zürs: Eine Internet-Erfolgsgeschichte

Die Destination Lech-Zürs und Tiscover hat vor 5 Jahren ein Vorzeigeprojekt mit 260 online buchbaren Betrieben im eCommerce geschaffen. Nun hat die 10.000ste Online-Buchung per Mausklick stattgefunden.

94 Prozent aller Betriebe in Lech Zürs sind heute online buchbar und nutzen die Tools der Online-Reiseplattform Tiscover: Die Betriebe können ihre Daten selbstständig warten. Durch die One-Source-Strategie erscheinen diese Daten im Internet unter www.lech-zuers.at, auf www.tiscover.at und auf zahlreichen Vertriebskanälen. Gleichzeitig ist die Reservierungszentrale der Lech Zürs Tourismus mit der Tiscover-Backoffice-Lösung ausgestattet. Dies hält sie auf dem aktuellen Stand der Online Plattform.“Wenn wir weiterhin so erfolgreich bleiben möchten, müssen wir unsere Schwerpunkte im eBusiness setzen. Und das ist uns mit der umfassenden Unterstützung von Tiscover bestens gelungen,“ betont Gerhard Walter, Direktor der Lech Zürs Tourismus GmbH. „Der 10.000ste Online-Bucher macht uns stolz und ist ein Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“Für die Vermieter und Rezeptionisten gibt es laufend Schulungen durch die Tiscover Systembetreuerin. So können Entwicklungen am gesamten System auch gemeinsam verbessert werden, beide Seiten profitieren von der engen Zusammenarbeit. Dazu sagt Tiscover-Vorstand Bruno Walter: „Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Lech Zürs Tourismus ist es uns gelungen, viele Erfahrungen aus der Praxis in unser System einfließen zu lassen. Davon profitieren auch Vermieter anderer Regionen und im Endeffekt die Gäste und Online-Bucher!“

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