Am 6. Mai 2025 wurde die positive Bewilligung für den Bau der neuen 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ erteilt. V.l.: Geschäftsführer Dir. Georg Bliem mit Team Planai, Verhandlungsleiterin Mag. Nina Piber sowie weitere Behördenvertreter, Bgm. Marktgemeinde Haus Matthias Schwab, Vertreter der Firma Doppelmayr und KREINERarchitektur. © Kovacsics
OITAF Seminar 2025
Am Mittwoch, den 7.5.2025, fand das diesjährige OITAF Seminar (Thema: KI – Steht die Seilbahnwelt vor einem strukturellen Umbruch ?) im Rahmen der Interalpin in Innbruck statt. Anbei ein paar Video-Impressionen:
Die Hochgebirgsstauseen sind Energielieferant und Ausflugsziel gleichermaßen. Foto: Zell am See-Kaprun Tourismus
Alltag aus, Auszeit an
Inmitten von Gletscherluft, Bergstille und Seeidylle fühlt sich der Urlaub in Zell am See-Kaprun wie eine echte Auszeit an. Die alpenweit einzigartige Kombination aus Gletscher, Berg und See macht Zell am See-Kaprun zum Rückzugsort für alle. Die Sommererholung beginnt im glasklaren Wasser des Zeller Sees auf 750 Metern Seehöhe und reicht bis auf über 3.000 Meter am Gletscher am Kitzsteinhorn.
Zell am See-Kaprun ist keine Region für hastige Besuche. Mitten im SalzburgerLand im Herzen der österreichischen Alpen wartet eine vielfältige Mischung aus Ausflugszielen sowie Natur-, Sport- und Genussmöglichkeiten, an denen neue Energie getankt werden kann. Hier gilt es, das Tempo zu drosseln, zu verweilen und den Moment bewusst wahrzunehmen. Und schon sind Meetings und To-Do-Listen ganz einfach vergessen.
AKTIV ZUR RUHE KOMMEN ZWISCHEN GLETSCHER, BERG UND SEE
Die Natur von Zell am See-Kaprun gibt den Rhythmus für einen aktiven Sommerurlaub vor. So freuen sich Wanderer auf 400 km bestens markierte Routen auf abwechslungsreichem Terrain. Am Kitzsteinhorn lässt man den Blick von den Aussichtsplattformen in die Ferne schweifen oder erklimmt gemeinsam mit einem Bergführer den 3.203 Meter hohen Gipfel – ganz hochalpin nach dem Motto „Mein erster Dreitausender“. Ebenso eindrucksvoll ist eine entspannte Sonnenaufgangswanderung auf der Schmittenhöhe: Während die ersten Sonnenstrahlen die Bergwelt in goldenes Licht tauchen, sorgt der einmalige Ausblick auf 30 Dreitausender der Hohen Tauern für einen perfekten Start in den Tag. Bike-Enthusiasten finden rund um Zell am See und Kaprun 240 Kilometer Rad- und Bikewege: Egal ob mit dem Mountainbike, dem Rennrad oder dem Gravelbike – mit jedem Kilometer rückt der Alltag weiter in die Ferne.
VOLLKOMMENE ERHOLUNG MIT GUTEM GEWISSEN
Einatmen, ausatmen – und ankommen. Wer Stille sucht, findet sie beim Waldbaden inmitten der beruhigenden Atmosphäre und den Düften des Waldes. Eine harmonische Symbiose von Bewegung und Entspannung entsteht auch bei Yoga-Asanas mit Blick auf den See oder auf die umliegende Natur. Noch intensiver wird das Erlebnis direkt am Wasser, wenn beim SUP-Yoga Körper und Geist in perfekter Balance eins werden. Nach Momenten der Ruhe schmeckt der Genuss umso intensiver: eine herzhafte Almjause, frisches Quellwasser oder exquisite Küche. Kulinarik bedeutet Regionalität in Zell am See-Kaprun – egal ob beim Picknick auf der Almwiese, in gemütlichen Hütten oder in einem der acht Haubenrestaurants. Und auf dem Stadtmarkt Zell am See oder dem Alpinen Genussmarkt am Kirchbichl in Kaprun lassen sich regionale Produkte direkt und authentisch entdecken.
URLAUB IM EINKLANG MIT DER NATUR
In Zell am See-Kaprun wird Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich gelebt. Die Region setzt auf Umweltschutz, regionale Energie und sanfte Mobilität. So stammen 100 Prozent des Stroms für die Bergbahnen aus erneuerbaren Quellen, zudem wird aus den Hochgebirgsstauseen Energie aus Wasserkraft gewonnen. Wer klimafreundlich anreisen möchte, kommt bequem mit dem Zug ins Zentrum von Zell am See und mit dem ÖBB-Transfer direkt in die Unterkunft. Ab Mai 2025 sorgt das neue Guest Mobility Ticket für freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im gesamten Bundesland Salzburg.
Den Alltag im Sommerurlaub in Zell am See-Kaprun hinter sich lassen: www.zellamsee-kaprun.com/sommerurlaub
v.l.: Markus Walser und Günther Zangerl, die Vorstände der Silvrettaseilbahn AG, empfangen Annemarie Dohr und Harald Dohr aus Niederösterreich als zweimillionsten Wintergast der Saison. © Silvrettaseilbahn AG
Silvretta Arena Ischgl/Samnaun verzeichnet wieder mehr als 2 Mio. Erstzutritte
Ein ganz besonderer Moment krönt die Wintersaison 2024/25 in der Silvretta Arena: Am 26. April 2025 begrüßten die Vorstände der Silvrettaseilbahn AG, Markus Walser und Günther Zangerl, Annemarie Dohr aus Niederösterreich zusammen mit ihrem Ehemann Harald als zweimillionsten Wintergast der Saison. Die feierliche Übergabe eines Präsents an die überraschte Besucherin unterstrich die Bedeutung dieses Meilensteins für das Unternehmen.
Mobiler Parkplatzwächter von dataMatters. Foto: dataMatters
Ein Anhänger überwacht 300 Parkplätze
Das gab’s noch nie, behauptet das Kölner Startup dataMatters: ein mobiler Fahrzeuganhänger mit Kameras auf einem ausfahrbaren Teleskopmast, mit dem sich eine Parkfläche für bis zu 300 Autos effizient, rechtssicher und datenschutzkonform überwachen lässt, ohne auf bestehende Infrastrukturen angewiesen zu sein. „In vielen Städten und Kommunen steigt der Bedarf an flexiblen Lösungen zur Überwachung und Analyse von Parkplätzen, vor allem bei temporären Parkflächen, etwa auf Feldern, Festivalgeländen oder Baustellen“, erklärt dataMatters-Geschäftsführer Dr. Daniel Trauth die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des innovativen Parkmobils.
Fest verbaute Gerätschaften mit Kameras oder Bodensensoren stellen bei temporären Parkflächen in der Regel aus mehreren Gründen keine gute Lösung dar: ein loser Untergrund erlaubt keine feste Installation, es gibt keine Strom- oder Netzwerkanschlüsse oder es fehlt an Genehmigungen. Zudem lohnt sich eine Festinstallation in den meisten Fällen schlichtweg nicht für die wenigen Tage eines Volksfestes oder eines Musikfestivals, in denen Sondernutzungsflächen als Parkplätze ausgewiesen werden.
Der dataMatters-Parkanhänger arbeitet nach Angaben des aus der RWTH Aachen ausgegründeten Startups völlig autark ohne externe Stromversorgung. „Abstellen und Überwachung starten“, fasst der unternehmerische Erfinder Dr. Daniel Trauth zusammen. Für die Energie sorgen zwei Solarpanels auf dem Wagendach, die je bis zu 100 Watt Leistung liefern. Der erzeugte Strom wird in einer Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie mit einer Kapazität von bis zu 1,5 Kilowattstunden gespeichert. „Das genügt problemlos für ein ganzes Veranstaltungswochenende ohne Steckdose“, erklärt der pfiffige Startup-Unternehmer aus Köln. Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien sind bekannt für ihre hohe Sicherheit, lange Lebensdauer, thermische Stabilität und Umweltfreundlichkeit im Vergleich zu anderen Batteriearten. Bei Bedarf kann der Anhänger auch über eine außenliegende 230-Volt-Steckdose mit Strom versorgt werden, etwa bei Langzeitbetrieb auf einem Messegelände oder einer Firmendauerausstellung.
„Edge AI statt Cloud Computing“: Die KI steckt im Anhänger vor Ort
Für die Überwachung verfügt der Anhänger über einen ausfahrbaren Mast, an dem derzeit bis zu drei sogenannte Edge-AI-Kameras befestigt sind, die jeweils rund 100 Stellplätze gleichzeitig erfassen und auswerten können. Künftige Ausbaustufen sollen bis zu neun derartige Kameras erlauben. „Edge AI“ bedeutet, dass die digitale Verarbeitung der Aufnahmen durch Künstliche Intelligenz (AI steht für Artificial Intelligence, also Künstliche Intelligenz) direkt an den Kameramodulen erfolgt, ohne personenbezogene Daten speichern und nachträglich verpixeln zu müssen. Dadurch genügt die mobile Parkraumüberwachung allen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
„Edge AI statt Cloud Computing“, liefert Dr. Daniel Trauth eine technische Erklärung für die DSGVO-konforme Verarbeitung der Bilddaten im Anhänger, bevor die sachlichen Erkenntnisse in einen externen Datenraum übertragen werden, wo sie der Verwalter der Parkfläche analysieren kann. Die Übermittlung der Informationen vom Anhänger zu einer Datenzentrale für die weitere Auswertung erfolgt hybrid über das Mobilfunknetz (LTE) und über ein sogenanntes LoRaWAN-Gateway. Der Begriff „Long Range Wide Area Network“ bezeichnet einen weltweit genormten Funkstandard, der ohne Netz auskommt. „Unser Parkraumanhänger funktioniert ohne Stromanschluss und ohne Satellitendatenverbindung“, sagt der diplomierte und promovierte Technik-Tüftler von der RWTH Aachen. Der „Trick“: LoRaWAN arbeitet ähnlich wie ein kleiner Radiosender, der fast keinen Strom verbraucht. Der Empfänger kann Kilometer entfernt in einem Datenzentrum stehen, wo die Informationen gesammelt und durch Künstliche Intelligenz analysiert werden. Bei der Übertragung via Mobilfunk sorgt ein im Anhänger integrierter Multinetz-Router dafür, dass automatisch das jeweils beste verfügbare Netz gewählt wird.
Geschützt vor Diebstahl und Brandgefahr
Der massive Anhänger überwacht nicht nur den Parkplatz, sondern auch sich selbst. So erkennt ein fest verbauter GPS-Tracker jede Bewegung und meldet den Standort in Echtzeit. Bei Diebstahl oder unbefugtem Versetzen schlägt der „autarke Parkplatzwächter“ Alarm und kann jederzeit geortet werden. Für zusätzlichen Schutz ist ein kombinierter Rauch-, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor verbaut, der potenzielle Brandgefahren frühzeitig erkennt. Die Alarmierung erfolgt via LoRaWAN, also unabhängig von der Mobilfunkversorgung oder sonstigen Infrastrukturen vor Ort.
Den ersten Anhänger hat dataMatters an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) ausgeliefert. Er parkt regelmäßig auf dem Stellplatz 47 des Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) auf dem Euronova-Campus in Hürth bei Köln, wenn er nicht gerade im Einsatz ist. Kommunen und Unternehmen können den mobilen Parkplatzwächter für ihre Zwecke mieten.
„Wir bieten eine vollständig autarke, mobile Lösung zur kurzfristigen Parkplatzüberwachung mit einem intelligenten Anhänger, der dort zum Einsatz kommt, wo klassische Systeme versagen“, ordnet Dr. Daniel Trauth die jüngste Innovation seiner Firma dataMatters ein. Der kreative Tech-Unternehmer hat schon mit zahlreichen kommunalen Erfindungen für Furore gesorgt. So hat dataMatters das zwischen Köln und Düsseldorf gelegene Dormagen bereits mit Sensoren beliefert, die in vielen städtischen Einrichtungen betrieben werden. Sie erfassen die Temperatur und weitere umweltrelevante Werte wie Luftfeuchtigkeit, CO2-Belastung, Feinstaub und Lautstärke oder zählen in Zusammenarbeit mit einem anderen Startup aus Aachen DSGVO-konform, wie viele Fußgänger, Radfahrer und Autos vorbeikommen. Dormagen nutzt die durch KI-Auswertung gewonnenen Erkenntnisse, um Hitze-Inseln zu identifizieren und die Bevölkerung an diesen Stellen mit Verschattungsmaßnahmen zu schützen, Verkehrsströme zu verbessern, Fuß- und Fahrradwege entlang des tatsächlichen Bedarfs zu planen, die Logistik rund um Stadtfeste zu optimieren sowie den innerstädtischen Einzelhandel und die Gastronomie mit relevanten Informationen zu versorgen.
Kleine Schritte zur großen Vision der Smart City
Bei einem anderen Projekt hat dataMatters die zwischen Köln und Düsseldorf gelegene Stadt Hürth mit Füllstandssensoren für öffentliche Abfallbehälter versorgt. Die Mülleimer melden sich per Funk – wiederum LoRaWAN – wenn sie voll sind. Dadurch kann die städtische Müllabfuhr eine optimierte Route zur Leerung abfahren statt wie zuvor alle Behälter regelmäßig anzufahren, auch wenn diese kaum gefüllt sind. Der Clou: Die Künstliche Intelligenz im Datenzentrum kennt nicht nur den aktuellen Füllstand der Müllbehälter, sondern ist auch bestens informiert über Fußballspiele, Volksfeste und sonstige Ereignisse, bei denen vorauszusehen ist, dass an bestimmten Stellen ungewöhnlich viel Müll anfällt. Mit allen diesen Informationen gefüttert erstellt die KI eine „Müllvorhersage“, bei der übrigens auch die Wettervorhersage einbezogen wird, um beliebte Outdoor-Plätze oder die Lage rund ums Freibad zu berücksichtigen.
„Die intelligente Parkraum- und Mülleimer-Überwachung sind nur zwei von vielen Beispielen auf dem Weg zur Smart City“, sagt Dr. Daniel Trauth. Er zeichnet das große Bild: „Die Smart City fußt auf drei Komponenten. Das sind erstens überall in der Stadt verteilte Sensoren, die die reale Lage vor Ort erfassen. Zweitens werden diese Informationen in einen zentralen städtischen Datenraum übermittelt und dort mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ausgewertet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden drittens genutzt, um den Service für die Bürger zu verbessern und die kommunalen Kosten zu senken sowie den Umwelt- und Klimaschutz etwa durch Optimierungen zu stärken.“ So werden beispielsweise in Hürth durch die Dynamisierung der zuvor festen Route der Müllabfuhr Leerfahrten vermieden, was rund 20 Prozent Kosten einspart und die CO2-Emissionen um etwa 30 Prozent verringert. „Im Laufe der nächsten Jahre werden sich alle Städte und Kommunen in Richtung Smart City bewegen, weil die Vorteile einfach gewaltig sind“, ist Dr. Daniel Trauth fest überzeugt.
dataMatters (www.datamatters.io) ist auf die Nutzung Künstlicher Intelligenz in der Realwirtschaft spezialisiert. Einsatzgebiete: Smart City, Smart Factory, Industrie 4.0, Smart Buildung, IoT, Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheitswesen, Agrarwirtschaft u.v.a.m. Dabei werden über Sensoren Daten aus dem realen Betrieb erfasst, in Datenräumen gesammelt und dort mittels KI-Software analysiert bzw. an KI-Systeme der Firmenkunden zur Weiterverarbeitung übergeben. Anhand der Ergebnisse lässt sich der Betrieb effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher führen. Anwendungsbeispiele: Parkraumbewirtschaftung, Frühwarnsysteme für Anomalien wie beispielsweise Extremwetter, Maschinenverschleiß oder Rohrbruch, Heizungs-/Beleuchtungsautomatisierung in Gebäuden, CO2-Footprint-Erfassung anhand realer Daten und vieles mehr. So greifen bspw. Kommunen gerne auf dataMatters zurück, um die urbane Lebensqualität und Nachhaltigkeit zu erhöhen. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Daniel Trauth hat dataMatters aus der RWTH Aachen ausgegründet und zu einem internationalen Player an der Schnittstelle zwischen Realwirtschaft und KI geführt. Er wurde hierfür mit über 20 Ehrungen (RWTH Spin-off Award 2019, digitalPioneer 2020 u.v.a.m.) ausgezeichnet und zum Co-Chairman des „Real World AI Forum“ des Diplomatic Council mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen ernannt.
Die Rax-Seilbahn zählt mit jährlich rund 200.000 Beförderungen zu den führenden Leitbetrieben der Wiener Alpen in Niederösterreich. Um zukunftsfit zu bleiben, wurde das Attraktivierungskonzept „Pioniere & Freigeister“ entwickelt. © Katrin Nusterer
Rax-Seilbahn: „Pioniere & Freigeister“ als Vorzeigeprojekt
Die Rax-Seilbahn zählt mit jährlich rund 200.000 Beförderungen zu den führenden Leitbetrieben der Wiener Alpen in Niederösterreich. In weniger als acht Minuten bringt Österreichs erste Personen-Seilschwebebahn ihre Gäste auf 1.545 m Seehöhe. Um zukunftsfit zu bleiben, wurde das Attraktivierungskonzept „Pioniere & Freigeister“ entwickelt, das weiter Gestalt annimmt. Mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung wurden unter anderem die Tal- und Bergstation mit Beschilderung und neuer Terrasse modernisiert sowie eine barrierefreie Nutzung ermöglicht.
„In den vergangenen Jahren wurden einige Neu- und Umbauten durchgeführt und die erste Phase des Vorzeigeprojekts ‚Pioniere & Freigeister‘ ist mittlerweile abgeschlossen. Die Raxalpe präsentiert sich dank der Rax-Seilbahn, die jährlich rund 200.000 Gäste befördert, als Naherholungsgebiet für Jung und Alt und ist ein wichtiges touristisches Highlight für Outdoorbegeisterte in Niederösterreich“, schildert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Im Rahmen des Attraktivierungskonzepts „Pioniere & Freigeister“ wurden auf der Rax zahlreiche neue Erlebnispunkte geschaffen: eine überdimensionale 140-Skulptur, das „Infinity-Gate“, die „Welcome-Terrasse“ sowie zehn Couch-Elemente, die Sigmund Freud gewidmet sind und als „Sigmunds“ bezeichnet werden. Diese Maßnahmen haben einen einzigartigen Erlebnisraum in den Wiener Alpen in Niederösterreich entstehen lassen. Weiters wurde im Rahmen des Attraktivierungsprojekts die Talstation um barrierefreie WC-Anlagen sowie einen Familienraum mit Wickelmöglichkeit und einer Stillecke erweitert. Dank der neuen Welcome-Terrasse genießen ankommende Gäste vom ersten Moment an einen atemberaubenden Ausblick. Zahlreiche Infotafeln laden dazu ein, in die faszinierende Geschichte der Region sowie der Seilbahn einzutauchen. Hier können Besucherinnen und Besucher nicht nur die Schönheit der Umgebung bewundern, sondern auch wertvolle Informationen und Geschichten entdecken, die die Region lebendig werden lassen.
Nach einer kurzen Revisionspause vom 22. bis 30. April nimmt die Rax-Seilbahn ab dem 1. Mai wieder ihren Betrieb auf. In nur acht Minuten bringt sie ihre Gäste sicher von der Tal- zur Bergstation und überwindet dabei rund 1.000 Höhenmeter. Bernd Scharfegger, Betreiber der Rax-Seilbahn und Geschäftsführer des Scharfegger’s Raxalpen Resorts, betont: „Regelmäßige Wartungen und Investitionen sind essenziell, um die Attraktivität der Rax-Seilbahn nachhaltig zu sichern. Die Raxalpe ist ein Berg für jedermann – und sie ermöglicht einen barrierefreien, komfortablen und sicheren Zugang zu diesem einzigartigen Naturerlebnis. Unser Ziel ist es, Tradition mit modernster Technik zu verbinden und das Wanderparadies Rax für kommende Generationen zu bewahren.“
„Die Regionalförderung, die ecoplus für das Land Niederösterreich umsetzt, ist für die Gemeinden, Regionen und Projektträger ein starker Partner. Damit der Bergausflug zu einem Erlebnis wird, muss auch das infrastrukturelle Angebot stimmen. Daher investieren wir laufend in die Verbesserung bzw. die Modernisierung der notwendigen Infrastruktur“, schildert Geschäftsführer Helmut Miernicki.
Der Aktionstag für Menschen mit Behinderung findet am 4. Mai statt. Foto: Skyglide Event Deutschland GmbH/Horst Dostert
Bergerlebnis für alle
Am 4. Mai 2025 findet wieder der traditionelle Aktionstag der deutschen Seilbahnunternehmen für Menschen mit Handicap statt. Gäste mit einer im Ausweis eingetragenen Behinderung ab 60 % werden an diesem Tag kostenfrei auf den Berg und wieder ins Tal befördert. Ebenfalls kostenlos ist die Mitfahrt für eine im Ausweis eingetragene Begleitperson.
Deutsche Seilbahnunternehmen bieten diesen Aktionstag schon seit Jahren an, da Seilbahnen als inklusives Transportmittel für Jedermann auch Menschen mit Behinderungen einen erholsamen Aufenthalt in den Bergen ermöglichen. Da nicht alle teilnehmenden Seilbahnunternehmen komplett barrierefrei sind, ist es sinnvoll, sich auf den jeweiligen Homepages über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren.
Der VDS-Aktionstag findet in Zusammenhang mit dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt, der 2025 unter dem Motto „Neustart Inklusion“ steht. „Wir freuen uns darüber, dass Seilbahnen an unserem jährlichen Aktionstag Menschen mit Einschränkungen die Möglichkeit bieten, kostenfrei die Schönheit der Bergwelt genießen zu können“, so Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS).
Teilnehmende Seilbahnen am Aktionstag gibt es unter www.seilbahnen.de
Rendering Seilbahn Triest. Foto: LEITNER
INTERALPIN 2025 zeigt urbane Mobilität von morgen
Urbane Seilbahnen im Öffentlichen Personennahverkehr: effizient, emissionsfrei, platzsparend und zukunftsweisend. Was in Lateinamerika und Asien längst etabliert ist, nimmt mittlerweile auch in Europa rasant an Fahrt auf. Vom 6. bis 9. Mai 2025 widmet die 25. INTERALPIN mit „City Cable Car Solutions“ (3CS) der seilbahnbezogenen Mobilität in Ballungszentren einen Schwerpunkt – mit internationalen Modellprojekten, technologischen Innovationen und spannenden Diskussionen über die Zukunft städtischer Mobilität.
Die INTERALPIN ist die Weltleitmesse für alpine Technologien und wird vom 6. bis 9. Mai 2025 erneut zum Treffpunkt für Branchenführer, Innovatoren und Entscheidungsträger aus der globalen Seilbahnwelt auf der Messe Innsbruck. Neben den wesentlichen Themen wie Personenbeförderung, Pisten- und Schneemanagement, Sicherheit oder Zutrittssysteme rückt die Fachmesse 2025 verstärkt das Thema „Urbane Mobilität“ in den Mittelpunkt.
Hoch hinaus: zunehmendes Interesse an seilbahnbezogenen Lösungen im urbanen Raum
Zunehmender Mobilitätsbedarf, Platzmangel und Klimaschutzanforderungen stellen städtischen Verkehr weltweit vor große Herausforderungen. Urbane Seilbahnsysteme bieten hier ein neues Maß an Effizienz, Flexibilität und Umweltverträglichkeit, wie eine Reihe aktueller Studien bestätigt. Sie beanspruchen kaum Bodenfläche, sind leise, emissionsfrei und lassen sich problemlos in bestehende Verkehrssysteme integrieren. Besonders bei schwieriger Topografie – etwa über Flüsse, Täler oder Gleise hinweg – schaffen sie neue direkte Verbindungen in urbanen Räumen.
Unter dem Titel „City Cable Car Solutions“ (3CS) zeigt die INTERALPIN 2025, wie Seilbahntechnologie in Städten als Teil von Mobilitätsstrategien funktioniert. Fachbesucher erleben an den Ständen der Technologieführer neueste Entwicklungen, Pilotprojekte und Best-Practice-Beispiele hautnah. Ein inhaltlicher Schwerpunkt widmet sich im Rahmen der INTERALPIN INSPIRATION DAYS dem Thema in Vorträgen und Diskussionsrunden. „Wir freuen uns, die INTERALPIN mit dem Thema ‚City Cable Car Solutions‘ noch vielseitiger gestalten zu können. Für Zielgruppen, die wir bereits auf der Messe begrüßen dürfen, werden damit gezielt erweiterte und spezialisierte Angebote geschaffen – sowohl in der Ausstellung als auch im Rahmen der INSPIRATION DAYS“, berichtet Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck (CMI).
Über den Dächern der Stadt: Best-Practices aus aller Welt
In Lateinamerika gehören urbane Seilbahnen längst zum Stadtbild: In Mexiko-Stadt fahren täglich über 100.000 Menschen mit „Cablebús“ und „Mexicable“, in La Paz und El Alto verbindet „Mi Teleférico“ das städtische Gefüge auf über 30 Kilometern. Auch in Europa entstehen neue Projekte – etwa die Câble C1 im Großraum von Paris, die ab 2025 mehrere Gemeinden verbindet, oder geplante Systeme in Triest und Herne. Wie solche Systeme funktionieren und wie sie wirtschaftlich, technisch und städtebaulich tragfähig umgesetzt werden können, präsentieren marktführende Unternehmen wie Doppelmayr und LEITNER im Rahmen der INTERALPIN.
Thomas Pichler, CEO der Doppelmayr Gruppe, sieht darin eine richtungsweisende Entwicklung: „Die Mobilität in Städten wird vom Einsatz urbaner Seilbahnen als sinnvolle und nachhaltige Ergänzung im ÖPNV-Angebot profitieren. Diesem Thema auf der INTERALPIN Raum zu geben und einem internationalen Publikum näher zu bringen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn die INTERALPIN hat sich als führende Plattform etabliert, auf der sich Entscheidungsträger treffen, austauschen und inspirieren. Diese Gelegenheit zu nutzen und der urbanen Mobilität Raum zu geben, halten wir für sehr wichtig, um mutig in eine nachhaltige Zukunft zu gehen.“
Martin Leitner, Vorstand der LEITNER AG, freut sich auf die Präsentation im Rahmen der Fachmesse: „Wir freuen uns, auf der INTERALPIN 2025 unseren Kunden, Fachbesuchern und allen Interessierten die Ergebnisse unserer intensiven Innovations- und Entwicklungsarbeit im Bereich des intermodalen nachhaltigen Personentransports im urbanen Raum zu präsentieren. Erstmals wird unsere einzigartige Hybrid-Lösung ConnX – das von LEITNER entwickelte und patentierte System für die ‚Last Mile Connection‘ zwischen urbanen Seilbahnen und verschiedenen anderen Transportsystemen – hautnah erlebbar und begehbar sein.“
INTERALPIN 2025: Impulse für urbane Mobilität von morgen
Neben den eindrucksvollen Präsentationen der Aussteller wird innerhalb der INSPIRATION DAYS ein inhaltlicher Schwerpunkt mit der Session 3 „Urban Mobility“ am Mittwoch, 7. Mai, gelegt. Nach der Keynote von Claudio Büchel, Stellvertretender Direktor der Verkehrsbetriebe Glattal, werden europäische Modellprojekte aus Paris und Triest vorgestellt. In der Folge diskutieren mit ihm die Verkehrs- und Raumplanungsexperten Giulio Bernetti, Benedikt Prinzing, Konrad Bergmeister und Stephan Tischler über Potenziale und Umsetzungsstrategien. Im Anschluss wird Indiens ambitionierte Mobilitätsstrategie präsentiert, die urbane Seilbahnen als festen Bestandteil moderner Infrastrukturen vorsieht.
Wer die urbane Mobilität der Zukunft mitgestalten will, findet auf der INTERALPIN 2025 Impulse, Partner und Perspektiven. Denn: Die Seilbahn ist auf dem besten Weg, sich auch in der Stadt vom Nischenthema zur tragfähigen Lösung zu entwickeln – effizient, umweltfreundlich und visionär.
Mehr Informationen zur INTERALPIN 2025 gibt es unter www.interalpin.at. Weiterführende Informationen zu den Projekten sind einzusehen auf www.interalpin.at/de/news/urbane-mobilitaet-leitner-hti und www.interalpin.at/de/news/urbane-mobilitaet-doppelmayr.
Tourismuslandesrat Mario Gerber, Karin Seiler (Geschäftsführerin der Tirol Werbung) und Alois Rainer (Spartenobmann Tourismus- und Freizeitwirtschaft Wirtschaftskammer Tirol, v.l.) zogen Bilanz über die Wintersaison 2024/25. © Tirol Werbung / Gerhard Berger
Tirols Tourismus bilanziert Wintersaison trotz Herausforderungen stabil
Ein Wechselbad der Gefühle beschert die aktuelle Wintersaison dem Tiroler Tourismus. Nach einer sehr guten Entwicklung in der ersten Hälfte liegt die Branche in der Zwischenbilanz per Ende März mit -0,8 Prozent bei den Ankünften und -1,3 Prozent bei den Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Der Ostertermin im April lässt schlussendlich ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten. Für den kommenden Sommer herrscht Zuversicht.
Die aktuelle Wintersaison läuft noch bis 30. April. Während die erste Saisonhälfte – von November bis Jänner – sehr positiv verlaufen ist, erweist sich die zweite Hälfte herausfordernd: Wenig Naturschnee, mangelnde Winterstimmung auf den Märkten und der fehlende Schalttag haben die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr trotz guter Pistenbedingungen etwas zurückgehen lassen.
Nach fünf von sechs Monaten der aktuellen Wintersaison weist Tirols Tourismusstatistik 24,1 Millionen Übernachtungen aus. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 1,3 Prozent. 5,5 Millionen Ankünfte entsprechen einem kleinen Minus von 0,8 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist mit 4,4 Tagen gleichgeblieben. Zu berücksichtigen ist bei dieser vorläufigen Bilanz allerdings die Verschiebung von Ostern, das nach einem Märztermin im Vorjahr heuer in den April gefallen und in der vorliegenden Zwischenbilanz noch nicht enthalten ist. Daher wird am Ende der Wintersaison ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.
Großes Engagement der Branche
„Die grundsätzlich stabile Entwicklung des Tiroler Tourismus ist gerade angesichts vielfältiger Herausforderungen kein Selbstläufer“, betont Tirols Tourismuslandesrat Mario Gerber. „Die Branche unternimmt dafür großes Engagement. Dieses reicht von Anpassungsleistungen an den Klimawandel bis hin zu einem Veranstaltungsreigen, um die Nebensaison zu beleben und insbesondere die Nachfrage in Richtung Ostern hochzuhalten.“ Der Tourismus festige damit seine Rolle als maßgeblicher Motor für die heimische Wirtschaft und den Wohlstand im Land und bleibe insbesondere in den Tälern alternativlos.
Die stabile Entwicklung der Branche demonstriert auch eine erste Berechnung der Wertschöpfung seitens MCI Tourismus. Diese liegt für die Wintersaison 2024/25 bei 3,6 Milliarden Euro und damit inflationsbereinigt mit -0,3 Prozent nur minimal unter dem Vorjahr.
Das saisonale Tourismusbarometer, eine repräsentative Befragung unter Tirols Unterkunftsbetrieben, unterstreicht dieses Resultat: 60 Prozent der befragten Betriebe zeigen sich mit dem wirtschaftlichen Ergebnis der Wintersaison 2024/25 zufrieden. Knapp 30 Prozent sind sehr zufrieden und nur etwa zehn Prozent nicht zufrieden.
Unterschiedliche Entwicklung auf wichtigsten Herkunftsmärkten
Ein gemischtes Bild zeigt die aktuelle Zwischenbilanz beim Blick auf die wichtigsten Herkunftsmärkte. Einem Rückgang bei den Nächtigungen deutscher Gäste von -4,7 Prozent auf 12,0 Millionen stehen Zuwächse aus den Niederlanden auf 3,8 Millionen Nächtigungen (+4,2%) und Österreich auf 1,6 Millionen (+2,2%) gegenüber.
Unterschiedlich präsentiert sich auch die Entwicklung bei den Unterkünften: Gewerbliche Ferienwohnungen verzeichnen aktuell ein Wachstum (+4,8%), die Hotellerie Rückgänge: Vier- und Fünfstern-Hotels -0,9 Prozent, Dreistern-Hotels -3,7 Prozent und Zwei- und Einstern-Betriebe -1,5 Prozent.
Für Karin Seiler, Geschäftsführerin der Tirol Werbung, ist die Anpassungsleistung des Tiroler Wintertourismus maßgeblich für die Robustheit der Branche. „Skifahren bleibt auf absehbare Zeit das Kernprodukt des Tiroler Wintertourismus. Gleichzeitig kann das Angebot aufgrund veränderter Bedürfnisse und Rahmenbedingungen nicht mehr nur auf den Pistensport reduziert werden“, so Seiler. „Mit dem sogenannten ,Skifahren plus‘ prägt eine vielfältige Palette vom Winterwandern über Wellness bis hin zur Kulinarik schon seit Jahren die Aktivitäten ergänzend zur Piste.“
Aus betrieblicher Sicht sei die zu Ende gehende Wintersaison keine einfache gewesen, resümiert Alois Rainer, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol. Gerade für tiefer gelegene Regionen ist es nicht möglich, die späten Ostertage noch mitzunehmen. „Wir haben gewusst, dass die heurige Saison angesichts dieser Ferienlage keine einfache wird, daher ist auch das Ergebnis keine Überraschung“, so Rainer. Auch die Ausgabefreude der Gäste ist angesichts von Wirtschaftskrisen und Co. etwas zurückgegangen. „Daher ist es den Betrieben nicht immer möglich, die deutlich gestiegenen Kosten weiterzugeben.“ Rund 40 Prozent geben laut Tourismusbarometer an, die gestiegenen Kosten bisher an die Gäste weitergeben zu können. 30 Prozent konnten die Aufwendungen teilweise weitergeben, weiteren 30 Prozent ist dies nicht gelungen. „Dass unsere Branche trotz dieser vielfältigen Herausforderungen so erfolgreich ist, zeigt einmal mehr das Engagement und Qualitätsstreben der Betriebe.“
Dieses Engagement spiegelt sich auch in einer aktuellen Analyse der Tirol Werbung wider, für die mittels Künstlicher Intelligenz mehr als 420.000 Gästebewertungen auf Onlineplattformen analysiert wurden. 84 Prozent davon waren positiv, zwei Prozent neutral und 14 Prozent negativ.
Zuversichtlicher Blick Richtung Sommer
Dem kommenden Sommer blicken die Touristiker:innen zuversichtlich entgegen. Etwa drei Viertel der Tiroler Unterkunftsbetriebe sind derzeit mit der Buchungslage für die mit 1. Mai beginnende Sommersaison zufrieden bzw. sehr zufrieden. Am besten stellt sich die Situation dabei am wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland dar: Gleich 92 Prozent der Befragten sprechen von einer gleich guten oder sogar besseren Buchungslage als im Vorjahr. Diesen positiven Ausblick untermauert auch das Preis- und Buchungsmonitoring der Tirol Werbung. Demzufolge liegt die Nachfrage für den heurigen Sommer auf dem Niveau des Vorjahres.
Auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung herrscht Optimismus: Rund die Hälfte der Unterkunftsbetriebe geht davon aus, das Ergebnis vom Vorjahr halten zu können. 28 Prozent erwarten, die Sommersaison 2025 mit einem Umsatzplus abzuschließen, nur 13 Prozent rechnen mit Einbußen bei den Umsätzen. Die zuversichtliche finanzielle Einschätzung zur kommenden Sommersaison zeigt sich auch im Preis- und Buchungsmonitor. Die Prognose der Preise für den Sommer 2025 weist in allen betrachteten Kategorien einen höheren Wert auf als noch im Vorjahr.
Doppelmayr zeigt auf der INTERALPIN zahlreiche Innovationen aus unterschiedlichen Bereichen. Foto: Doppelmayr
Die Doppelmayr Gruppe auf der INTERALPIN 2025
Auf der 25. Jubiläumsausgabe der INTERALPIN Messe vom 6. bis 9. Mai 2025 in Innsbruck stellt die Doppelmayr Gruppe einmal mehr ihre Neuerungen vor. Die Seilbahn-Experten präsentieren zahlreiche Weiterentwicklungen aus den verschiedensten Disziplinen. Besucher können sich beispielsweise über AURO, ESFOR, Connect und die neuesten digitalen Services rund um den Kundendienst sowie clair informieren. Maßgeschneiderte Kabinenausstattungen von Highlight-Projekten runden das Erlebnis am Messestand ab.
Komfortabel: Kabinenerlebnisse
Am Stand der Doppelmayr Gruppe auf der INTERALPIN 2025 bekommen Besucher einen einzigartigen Vorgeschmack auf aktuelle Seilbahn-Highlights. Vor Ort nehmen sie Platz in der STELLA aus Hoch-Ybrig (CHE) oder können sich von der außergewöhnlichen Ausstattung der urbanen OMEGA V-10 XL überzeugen, die bald im Großraum Paris (FRA) Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes sein wird. Die ATRIA Kabine für Canazei (ITA) wird alle Blicke auf sich ziehen und ein Hauch von Weltrekord wird in der Kabine der Schilthornbahn AG (CHE) erlebbar.
Integrativ: Connect Cabin
Mit Connect hat Doppelmayr die technische Basis für ein vernetztes Seilbahnsystem geschaffen, das die integrierte Steuerung zahlreicher Funktionen ermöglicht. Ein wichtiger Fokus liegt neben Station und Strecke naturgemäß auf der Kabine. Hier kommt Connect Cabin ins Spiel. Funktionen wie Kommunikation, Beleuchtung, Belüftung, Infotainment-Features bieten eine Vielzahl an Individualisierungsmöglichkeiten, mit dem Ziel, ein Höchstmaß an Komfort, Effizienz und Sicherheit für Betreiber zu schaffen. Am Doppelmayr-Stand haben Besucher die Gelegenheit sich von unterschiedlichen Ausstattungskonzepten inspirieren zu lassen.
Autonom: Erfolgskonzept AURO
Die Doppelmayr Gruppe hat mit AURO (Autonomous Ropeway Operation), dem autonomen Betriebskonzept für Seilbahnen, einen Meilenstein für die Branche auf den Markt gebracht. Mehr und mehr Kunden entscheiden sich für die zukunftsweisende Technologie. Anhand der Erfahrungen aus zahlreichen Projekten wird das System stetig weiterentwickelt.
Energieeffizient: ESFOR
Mit dem Energiespeichersystem ESFOR (Energy Storage System For Ropeways) wird selbstproduzierter Strom besser nutzbar und dadurch die Abhängigkeit vom Stromnetz reduziert. Durch die Rekuperation, Zwischenspeicherung und anschließender Wiederverwendung von Bremsenergie kann die Effizienz des Gesamtsystem gesteigert werden. ESFOR optimiert auch den Leistungsbedarf der Seilbahn und ermöglicht ein Notantriebskonzept ohne Dieselgenerator.
Am Messestand der Doppelmayr Gruppe können Gäste mit Hilfe von Funktionssimulationen die Möglichkeiten des Systems kennen lernen.
Kundenorientiert: Next-Level Service
Mit erhöhter Transparenz und Effizienz sowie verbesserter Kommunikation mit dem KundendienstTeam markiert das neu entwickelte Doppelmayr-Kundenportal einen Meilenstein in der Zusammenarbeit. Auch in Sachen Kundenschulungen hat sich einiges getan. Mit dem Doppelmayr Digital Training ist Seilbahnwissen jederzeit und überall verfügbar – einfach, effizient und zeitgemäß.
Betrieb und Instandhaltung: clair Resort Management
Als digitaler Assistent unterstützt clair das Management von Betrieb und Instandhaltung in einem Resort. Die Plattformlösung führt die Infrastruktur eines Resorts zentral zusammen und legt Betreibern Werkzeuge in die Hand, um die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen zu erhöhen. Einen Ein- und Ausblick, wie clair die Planung der nächsten Revisionsperiode noch angenehmer macht, erfahren Besucher am Stand der Doppelmayr Gruppe.
Verbunden: Connect Steuerung
Connect ist die zuverlässige Steuerung der Doppelmayr Gruppe. Sie bietet viele funktionelle Vorteile und stellt mit intuitiver und übersichtlicher Bedienung der Seilbahn die Bedürfnisse der Anwender in den Mittelpunkt. Mit einem einheitlichen Bedienkonzept für die ganze Produktfamilie präsentieren die Steuerungsexperten zudem neue Funktionen, die einen effizienten und nachhaltigen Seilbahnbetrieb ermöglichen.
Sommerbetrieb: Bike-Transport
Mit dem Bike Cab bringt Doppelmayr erstmals die eleganteste Art, mit einer Gondelbahn Fahrräder zu transportieren, auf den Messestand. Bis zu acht Bikes können in einem Bike Cab befördert werden – wie das genau funktioniert können die Besucher selbst ausprobieren. Auch der Bike Clip für Sesselbahnen lädt zum Testen ein. Mit einfachen Handgriffen werden die Bikes ein- und ausgehängt.
INTERALPIN: Die Weltleitmesse für alpine Technologien
Die INTERALPIN ist die führende internationale Fachmesse für alpine Technologien und ein zentraler Treffpunkt der Branche. Sie vereint innovative Lösungen und neueste Entwicklungen in den Bereichen Seilbahntechnik im alpinen und urbanen Raum, Schneemanagement, Pistenpflege, Kassen- und Zutrittssysteme, Sicherheit, Freizeitindustrie und vieles mehr. Fachleute aus aller Welt nutzen die INTERALPIN, die von Dienstag, 6. Mai, bis Freitag, 9. Mai 2025 stattfinden wird, um sich auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen und um zukunftsweisende Technologien zu entdecken, die den alpinen Tourismus und urbane Transportlösungen revolutionieren.
City Cable Car Solutions
Die INTERALPIN Inspiration Days untermauern mit einem spannenden Rahmenprogramm aus Keynote-Vorträgen, Podiums-Diskussionen und Präsentationen aktueller Trends und Entwicklungen die Themenführerschaft der INTERALPIN als Branchenplattform. Am 7. Mai widmen sie mit „City Cable Car Solutions“ auch einen Themenschwerpunkt der urbanen Mobilität mit Seilbahnen. Denn Seilbahnsysteme gewinnen als nachhaltige und effiziente Ergänzung im Stadtverkehr zunehmend an Bedeutung und die urbane Mobilität steht vor wegweisenden Veränderungen.
