Ingenieurbüro Brandner: Sicherheitsansprüche in Europa immer noch unterschiedlich

Dipl.-Ing. Andreas Brandner bringt sein Fachwissen in internationalen und nationalen Normungsgremien ein. Für den Mountain Manager hat er die derzeitigen Fragestellungen und die daraus resultierende Problematik zusammengefasst.

Dipl.-Ing. Andreas Brandner. Fotos: Ingenieurbüro Brandner

MM-Frage: In welchem Normungsgremium bzw. Normungsgremien arbeiten Sie mit und wie lange schon?Andreas Brandner: Ich arbeite derzeit in zwei internationalen und nationalen Normungsgremien mit, es sind dies für Seilbahnen im nationalen Bereich das ONK-212 bzw. im europäischen Bereich das CEN/TC 242 working group 2 und 7, die sich mit den Normen EN 129291, EN 129292, EN 12830, EN 13107 beschäftigen sowie für Ingenieurdienstleistungen allgemein im europäischen Bereich CEN/TC 395 working group 1, im nationalen Bereich ONK-01810, wo Ingenieurleistungen allgemein auf eine einheitliche Stufe gestellt werden sollen. Ich arbeite in den genannten Gremien seit 2009/2010 mit.MM-Frage: Was war für Sie der Anlass, sich hier aktiv einzubringen?Brandner: Anlass, mich für eine Mitarbeit zu interessieren, war einerseits der Wunsch, die bisher erworbenen Erfahrungen auf dem Gebiet der Planung und Ausführungsüberwachung einbringen zu können und zu versuchen, die bestehenden Unterschiede auf europäischer Ebene etwas zu verringern. Dies wird auch in dem zweitgenannten Normungsausschuss versucht, der eine grenzübergreifende Tätigkeit in Europa erleichtern soll.

Die Planung von Seilbahnanlagen gehört zu den Kernkompetenzen des Ingenieurbüros Brandner.

MM-Frage: Woran wird gerade gearbeitet, wo sind Neuerungen bzw. Änderungen zu erwarten?Brandner: Derzeit wird im TC 242 WG 2 an der Überarbeitung und Revision der Normen EN 129291, EN 129292 und EN 12930 sowie in der WG 7 an der Revision der EN 13107 gearbeitet. Dabei sollen die Erfahrungen mit diesen Normen in den vergangenen 5 bis 7 Jahren seit Einführung einfließen und die Normen durchgängig auf das semiprobabilistische Sicherheitskonzept umgestellt werden. Dies insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass für die verbundenen Bau-, Material- und Bemessungsnormen nunmehr teilweise bereits harmonisierte Normen auf europäischer Ebene eingeführt wurden und diese ebenfalls umzusetzen sind. Insbesondere bei der EN 13107 sollen dabei Ansätze für Einwirkungen aus Wind, Schnee und Eis, Erdbeben auf die nunmehr gültigen Bemessungsnormen abgestimmt werden.

In Ischgl gibt es ab Sommer 2011 einen neuen Erlebnissteig zur Idalp mit insgesamt 2 Hängebrücken.

Ingenieurmäßiges Denken ist gefragtMM-Frage: Mit welchen Auswirkungen auf die Branche rechnen Sie? Wo liegt der Kernpunkt und welche Probleme/Herausforderungen sehen Sie?Brandner: Mein Wunsch und Hoffnung als Planer wäre der, dass es doch endlich zu einer einheitlichen gesamteuropäischen Norm kommt. Das Problem liegt aus meiner Sicht jedoch generell in der unterschiedlichen Betrachtungsweise und Sicherheitsanspruchsdenken in Europa, wodurch auch bei harmonisierten Normen noch heute Unterschiede bestehen, die rein technisch nicht nachvollziehbar sind. Nachdem aber die Seilbahnnormen mit diesen Normen verquickt sind, ist eine kurzfristige Änderung und Vereinheitlichung nicht in Aussicht.Die Herausforderung an die Mitglieder der Normungsgremien sehe ich in der Aufgabe, langfristig gepflegte Traditionen aufzugeben und sich rein auf die technischen Ansprüche zu konzentrieren. Um jedoch dies erreichen zu können muss in Zukunft mehr analysiert und dokumentiert werden, damit Erkenntnisse nicht nur aus der Analyse von Unfällen kommen, sondern ausreichend Daten vorhanden sind, die es uns ermöglichen, die für die sinnvolle Anwendung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes notwendigen Eingangsfaktoren mit ausreichender aber trotzdem nicht übertriebener Vorsicht wählen zu können.Damit wäre es dem Planer möglich, trotz Umstellung der Normen sichere und nicht, wie derzeit von den Kunden = Betreibern kritisiert, übertrieben sichere Anlagen planen zu können. Dies ist jedoch nur mit ingenieurmäßigem Denken und nicht mit Kochrezepten möglich.MM-Frage: Wie waren Sie im Rahmen Ihres Ingenieurbüros mit dem Jahr 2010 zufrieden?Brandner: Das vergangene Jahr 2010 war aus meiner Sicht durchaus erfreulich. Dadurch, dass unser Büro nicht ausschließlich im Bereich Seilbahnen und Tourismus tätig ist, waren wir sehr gut ausgelastet.

Die Anlage von Wanderwegen bzw. Erlebnissteigen erfordert viel Fingerspitzengefühl und Know-how bei der Planung.

MM-Frage: Bei welchen Projekten war Ihr Fachwissen gefragt, was wurde gemacht?Brandner: Wir haben in unserem Büro vielfältige interessante Projekte bearbeitet bzw. sind noch in der Bearbeitung  seien es Pistenbauten am Arlberg, Erlebnissteige mit Hängebrücken in Ischgl, Seilbahnanlagen am Sonnenkopf in Klösterle oder auch Mitarbeit zur Verlängerung der Konzession bestehender Anlagen. Dabei möchte ich auf die unterschiedliche Betrachtungsweise in den einzelnen Bundesländern bzw. durch die Oberbehörde in Wien verweisen, die nicht nur aus meiner Sicht zur Verwaltungsvereinfachung einer vernünftigen Abstimmung bedarf.Unser Know-how auf dem Sektor Bauen im Gebirge brachte uns Anfragen und Projekte aus Indien, Australien, Rumänien, Norwegen sowie dem mittleren Osten, bei denen wir durch unsere Planungsleistungen auch Hersteller aus Österreich mitziehen konnten bzw. für diese unser technisches Know-how einsetzten.MM-Frage: Woran arbeiten Sie gerade?Brandner: Derzeit arbeiten wir an Projekten in Vorarlberg, Tirol, dem mittleren Osten aus den Bereichen Seilbahnen, touristische Infrastruktur sowie Sicherung vor Naturgefahren.

Bares Geld sparen mit snowMeter

Schneemanagement ist das Gebot der Stunde. Das neue, bei der Ski-WM in Garmisch eingesetzte Schneehöhenmesssystem snowMeter® von Klenkhart / Trimble sorgt durch gezielte Schneeproduktion und -verteilung für optimale Pistenqualität während der gesamten Skisaison.

Die Schneehöhenmessung snowMeter wurde sowohl für Kässbohrer- als auch für Prinoth-Pistengeräte konzipiert und u.a. von den Skiliften Hochfügen im Zillertal im Einsatz getestet. Fotos: Trimble

Genauigkeit von 5 cm  10 cmSnowMeter basiert auf der fortschrittlichen GNSS-Technologie (Global Navigation Satellite System) und ermöglicht erstmals eine flächige Erfassung der Schneehöhe. Ein auf dem Pistengerät montiertes Trimble GNSS-System misst mit Hilfe eines Korrekturdienstes, z.B. einer Basisstation, die linke und rechte Position sowie die Höhe des Pistengerätes. Diese Position wird in Echtzeit von einem digitalen Geländemodell im schneefreien Zustand subtrahiert. Das Ergebnis ist die zentimetergenaue Schneehöhe unter dem Pistengerät, die optisch in Echtzeit auf einem intuitiv bedienbaren Bildschirm in der Fahrerkabine angezeigt wird. Die gewünschte Schneehöhe kann im Vorfeld bereits eingestellt werden, so dass der Fahrer den Schnee gezielt mit einer Genauigkeit zwischen 510 cm verteilen kann. Während der Pistenpräparierung werden alle Messdaten aufgezeichnet und automatisch mit Wireless-LAN an einen Geodatenserver übermittelt. Über Internet bietet nun die Software snowMeter-Analyze verschiedene Funktionen zur Dokumentation, Auswertung und Visualisierung der Schneehöhen in Form von Schneehöhenkarten und -statistiken. Auf diese Weise erhält man einen exakten Überblick über die aktuelle Verteilung der Schneedecke im Skigebiet und kann in Folge eine sinnvolle Schnei-Strategie im Hinblick auf optimale Ressourcennutzung (Wasser, Strom und Manpower) entwickeln. SnowMeter wurde sowohl für Kässbohrer als auch für Prinoth Pistengeräte konzipiert und von den Skiliften Hochfügen im Zillertal und der Kleinwalsertaler Bergbahn AG getestet. Die Testläufe verliefen hoch erfreulich. Inzwischen sind snowMeter als Schneehöhenmessung und das zugehörige Tool snowMeter-Analyze serienreif und einsatzbereit. Professionellen Support für die GNSS-Komponenten vor Ort bieten dabei Trimbles lokale Vertriebspartner wie z.B. die Firma Geodaesie Austria oder die Firma SITECH Süd GmbH in Deutschland. Alle anderen Belange bei der Einführung, Umsetzung und optimalen Nutzung werden von Klenkhart & Partner wahrgenommen.Hochfügen schwört auf snowMeterImmer mehr zukunftsorientierte Skigebiete setzen sich mittlerweile mit der Schneehöhenmessung auseinander, so auch die Skiliftgesellschaft Hochfügen. Um alle Pisten immer befahrbar zu machen, setzt Hochfügen schon seit 1994 eine Beschneiungsanlage ein, die seither regelmäßig erweitert und verbessert wird. Das Ziel, Schnee effizient, kostengünstig und Ressourcen schonend zu produzieren, führte in der Saison 2009/2010 zum Testeinsatz des Systems snowMeter auf dem Pistenbully 600.Betriebsleiter Josef Fiechtl verfolgte die Funktionalität von snowMeter seit Testbeginn im Oktober 2009 und berichtet über seine Erfahrungen mit dem System: Uns geht es primär um die Schnei-Effizienz. Wir wollen genau wissen, wo wie viel Schnee liegt, um unsere technische Beschneiung darauf optimal ausrichten zu können. Die Skifahrer transportieren während der Fahrt selbst viel Schnee ins Tal. Mit snowMeter messe ich bei jeder Überfahrt des Pistenfahrzeugs die aktuelle Schneehöhe und weiß somit, wo ausreichend Schnee vorhanden ist, wo ich welchen wegnehmen kann bzw. wohin ich ihn schieben soll, erläutert Fiechtl. Gerade im Frühjahr sei das sehr wichtig, um eine optimale Pistenqualität zu gewährleisten. Die Vermeidung von Überproduktion an Kunstschnee biete gleichzeitig ein enormes Einsparpotential beim Strom- und Wasserverbrauch sowie einen optimalen Mitarbeitereinsatz.Ein weiterer Vorteil ist, dass der Fahrer die genaue Position vorhandener Kanal- und Unterflur-Schneischächte während der Fahrt auf dem Display im Pistenfahrzeug ablesen kann, so dass versehentliche Beschädigungen verhindert werden. Außerdem ist auch eine gezielte Schachtsuche möglich, wenn Beschneiungsanlagen umgesetzt werden müssen.

Die Software snowMeter-Analyze erstellt u.a. Schneehöhenkarten für einen exakten Überblick über die aktuelle Verteilung der Schneedecke im Skigebiet. Im Bild Garmisch, Bereich Skiverteiler.

Amortisation in ein bis zwei SaisonenDie Vorteile, die snowMeter den Skiliftbetreibern bringt, sind mannigfaltig in Bezug auf Schneeproduktion, Pistenpräparierung und -verwaltung. Das Einsparpotenzial bei den Betriebskosten eines Skigebiets lässt sich am eindrucksvollsten bei der Schneeproduktion verdeutlichen. Die Produktionskosten von einem Kubikmeter Schnee bewegen sich zur Zeit zwischen 1,25 Euro und 4,00 Euro (ohne Abschreibungskosten für die Technik und Finanzierungskosten).Um eine optimale Pistenqualität während der ganzen Skisaison zu gewährleisten, werden in einem mittleren Skigebiet mit einer Fläche von 500000 m2 bisher erfahrungsgemäß ca. 325000 m3 Maschinenschnee produziert und verteilt. Durch den Einsatz von snowMeter wird die Menge des erforderlichen Maschinenschnees für eine flächendeckende Schneehöhe von 50 cm auf 250000 m3 reduziert. Die Ersparnis beträgt 75000 m3 oder 93750  , wenn man einen Kubikmeterpreis von 1,25  zugrunde legt. Eine Amortisation des Systems ist daher je nach Ausstattung in ein bis zwei Saisonen möglich.Die Bedienung von snowMeter ist relativ einfach und das System ist technisch ausgereift, so dass die Pisten in wesentlich kürzerer Zeit optimal präpariert werden können, erklärt Josef Fichtl. Ich bin daher überzeugt, dass die Schneehöhenmessung mit GPS/GNSS Technik in den nächsten Jahren in den Pistenfahrzeugen zum Standard wird, so Fichtl abschließend.

HPW Engineering: Leistbare Loipenpräparierung mit Snowliner

Wer Loipen und Wanderwege mit einfachen Mitteln und trotzdem präzise präparieren will, ist bei HPW Engineering richtig. Dort hat man mit dem Snowliner ein kostengünstiges und flexibles Loipenspurgerät entwickelt, das für den Anbau an Traktoren geeignet ist.

Snowliner im Einsatz. Foto: HPW Engineering

Im Snowliner stecken zwei Jahre harte Arbeit. Dann konnte die Entwicklung zum Patent angemeldet werden. Das Loipenspuren und Wegepräparieren war bis jetzt die klassische Arbeit für spezielle Raupenfahrzeuge oder Motorschlitten mit hohen Anschaffungskosten. Jetzt gibt es für kleine Gemeinden und Tourismusverbände eine kostengünstige Alternative, so Ing. Hans-Peter Wiedemaier, Erfinder des Snowliner.Das neue Gerät wurde speziell für den Anbau an Traktoren entwickelt und empfiehlt sich deshalb auch für alle Anwendungsbereiche, für die ein Traktor eingesetzt werden kann, angefangen von der Langlaufloipe über Rodelwege bis hin zu Wanderstrecken oder kleineren Pistenabschnitten. Der Snowliner ist kostengünstig und ausgesprochen flexibel einsetzbar. Er ist einfach zu montieren, kann vom Traktor aus bedient werden und ist schon bei einer geringen Schneehöhe von rund 10 cm einsetzbar. Durch die Anbaumöglichkeit am Traktor und eine damit verbundene Straßenzulassung kann er problemlos zum jeweiligen Einsatzort transportiert werden. Auf diese Weise ist der Snowliner auch eine gute Ergänzung für alle Bergbahnunternehmen, wenn abseits des eigentlichen Pistenareals präpariert werden soll.So funktioniert der SnowlinerAls Basismaschine für den Snowliner empfiehlt sich ein Allradtraktor der Kategorie II oder III mit Dreipunkt-Anbaumöglichkeit und mindestens 50 kW Antriebsleistung. Das Kernstück des Snowliners ist eine speziell entwickelte Fräse mit Sichelscheiben, die für alle Schneearten geeignet ist. Hinter der Fräse kommt der Finisher zum Einsatz, der den Schnee ebnet und ihm die bekannte Rillenstruktur gibt. Zum Präparieren klassischer Langlaufloipen sind optional ein oder zwei Spurarme zu haben, die sich hydraulisch rauf- und runterklappen lassen. Der Anpressdruck wird über ein Druckventil geregelt.Die Arbeitsbreite des Snowlinersbeträgt 2880 mm, sein Gewicht 670 kg. Gearbeitet wird mit einer Zapfwellengeschwindigkeit von 540 U/min, sodass die Fräswelle rund 1080 U/min. leistet. Bei der Herstellung des Snowliners kommen nur hochwertige Materialien zum Einsatz. So wird etwa durch eine Pulverbeschichtung ein optimaler Oberflächenschutz sichergestellt. Die robuste Bauweise des Anbaugeräts, bei dessen Entwicklung Flexibilität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund gestanden sind, sorgt für eine lange Lebensdauer.Präsentiert wurde der Prototyp erstmals im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen im Bezirk Murau/Steiermark. Darauf folgten Vorführungen in weiteren österreichischen Bundesländern, Deutschland und Italien. Das Feedback ist bislang sehr positiv, so Hans-Peter Wiedemaier, der das Interesse am Snowliner und das positive Echo neben Preis und Wirtschaftlichkeit auch dem einfachen Handling, der Flexibilität im Einsatz und der Wartungsfreundlichkeit des neuen Anbaugeräts zuschreibt.Infos: www.snowliner.atTechnische DatenTraktorbaugröße: KAT II (KAT I und III auch möglich)Antriebsleistung: min. 50 kWZapfwellenanschluss: 1 3/8 6 ZähneZapfwellengeschwindigkeit: 540 U/minHydraulik am Traktor: zwei doppelt wirkende SteuergeräteHöhe:  1217,5 mmLänge: 1965,5 mmBreite: 2880 mmGewicht: 670 kg

    
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IAG Schneeerzeuger von Gerlitzen und Grebenzen getestet – BK75 punktet mit geringem Stromverbrauch bei hoher Leistung

Die 1986 gegründete Firma IAG (Industrie Automatisierungs GesmbH) aus Weikersdorf hat international einen hervorragenden Ruf in den Geschäftsfeldern Sondermaschinenbau, Reibbelagtechnik, Emissionsschutz und Prüfstandtechnik. Bei der Herstellung von Maschinen für Bremsbeläge sind die Niederösterreicher sogar Weltmarktführer. Seit 2007 lässt die IAG ihr Know-how auch in die Beschneiungstechnik einfließen, wobei die Maxime von Anfang an Hohe Leistung bei geringem Stromverbrauch war. So kommen die derzeit angebotenen 3 vollautomatischen Propellerkanonen BK 100, BK 75 und BK 50 mit ca. 9 kW weniger Energie aus als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Etliche Skigebiete wie z. B. Gerlitzen (Kärnten) und Grebenzen St. Lambrecht (Steiermark) haben in Langzeittests bereits sehr positive Erfahrungen mit den IAG-Schneeerzeugern gemacht, wie die folgenden Statements dokumentieren.

Eine BK75S von IAG hat auf der Kärntner Gerlitzen einen Langzeittest positiv absolviert. Im Bild Schneimeister Ernst Burgstaller und Wolfgang Unterberger (IAG Gebietsrepräsentant). Fotos: mak

Das Thema Energiesparen nimmt auch im Skizentrum Gerlitzen-Kanzelbahn-Touristik einen immer höheren Stellenwert ein. Das beliebte Wintersportgebiet im Zentralraum Kärntens am Ossiacher See kann sein 2010 um 5 km auf 61 Pistenkilometer aufgestocktes Streckennetz annähernd zu 100% maschinell beschneien und setzt dafür 100 Propellermaschinen der Marken Lenko, TechnoAlpin, SUFAG und Hedco ein. Vor allem Letztere sind als Energiefresser bekannt und sollten bald ersetzt werden. Zu diesem Zweck hat Schneimeister Ernst Burgstaller einen Testbetrieb mit den derzeit gängigsten Schneigeräten durchgeführt  darunter zum Vergleich auch eine BK75 Silent von IAG, eine geräuscharme Variante mit 63 dB bei 20 m Abstand.Die Maschine zeigt sehr gute Ansätze im Energiebereich gekoppelt mit vergleichbarer Leistung, kommentiert Burgstaller den seit Ende Oktober stattfindenden Langzeittest. 9 kW weniger Leistungsaufnahme pro Maschine (die BK75 benötigt nur 1214 kW) sind bei einer großen Flotte nicht zu unterschätzen und die BK75 kann im Grenztemperaturbereich, in dem wir ja hauptsächlich schneien, durchaus mit den anderen getesteten Maschinen mithalten. Unser Ziel ist es, Einsparungspotenzial im Energiebereich zu finden. Denn beim Stromverbrauch sind wir irgendwann einmal eingeschränkt (Verfügbarkeit, Kosten). So gesehen geht diese Propellermaschine völlig in die richtige Richtung. Außerdem sind Aufbau und Funktion angenehm unkompliziert  es hätte ja kein Schneier Zeit, sich mit jedem Schneeerzeuger eine Viertelstunde zu beschäftigen, bis sie produziert.

2 neue Abfahrten mit 5 km Länge haben das Angebot im Skizentrum Gerlitzen zur Saison 2010 erweitert. Im Bild die verbreiterte Talabfahrt Klösterle West.

Ökonomisch Schneien im GrenztemperaturbereichDie IAG-Schneemaschinen zeichnen sich ja durch eine sehr gute Leistung im Grenztemperaturbereich aus. Die Hersteller sprechen von einer wirtschaftlichen Beschneiung ab  1° C FKT. Der Wasserdurchsatz liegt hier bei 100 l/min. Der Höchstdurchsatz beträgt ca. 600 l/min (ab  10° C FKT). Für Burgstaller ist jedes Schneien unter minus 2,5° FKT experimentell. Im Grenztemperaturbereich gelangt man an den Punkt, wo man überlegt: will ich, dass die Maschine bei  1° FKT startet oder will ich das nicht!Was auf jeden Fall wichtig ist: die Anzahl der Schneemaschinen erhöhen zu können, ohne an die Grenzen des Anschlusswertes bzw. der vor teilweise 20 Jahren verlegten Stromleitungen zu stoßen. Würde man die 13 alten Hedco-Maschinen z.B. durch BK75 ersetzen, so könnten ca. 25 Positionen mit Schneeerzeugen bestückt werden, ohne mehr Energie zu verbrauchen. Heute hat man eine andere Ära in der Beschneiung als vor 20 Jahren. In den punktuellen Anfängen war Stromsparen noch kein Thema. Jetzt, wo man fertig ausgestattet ist, muss man sehr wohl darauf achten. Wir sehen hier auch noch eine Möglichkeit bei der Reduzierung der Pumpleistungen. Es soll z.B. ein weiterer, 100000 m3 fassender Höhenspeicher errichtet werden, um das Pumpen vom Tal zu ersetzen (bisher sind zwei Pumpen á 135 kW ca. 1200 Stunden/Saison durchgelaufen). Das schafft Spielraum für weitere Schneigeräte, wie sie z.B. im unteren Bereich der Talabfahrt gebraucht werden. Hier könnte man sich energiesparsame Lanzen gut vorstellen.

Auch im steirischen Skigebiet Grebenzen St. Lambrecht wurde in dieser Saison eine BK 75 getestet.

Gute Performance in GrebenzenAuch für Egyd Plank, Geschäftsführer des steirischen Familien-Skigebietes Grebenzen  St. Lambrecht (23 km Pisten, 10001900 m Seehöhe) ist der niedrige Energieverbrauch der IAG-Schneeerzeuger ein Kauf-Argument bei künftigen Erweiterungen. Bislang sind hier 20 LENKO-Maschinen im Einsatz, kurzfristig steht eine Erweiterung um 15 weitere Propellerkanonen an. Die BK75 wurde über zwei Monate getestet und die Schnei-Performance für gut befunden  selbst bei windigen Verhältnissen. Weitere Vorteile sind die kurze Startzeit bei der Inbetriebnahme sowie das einfache Handling. Das Gewicht ist zwar höher als bei der LENKO, aber das nimmt man bei so vielen Pluspunkten in Kauf, sagt Plank.Die Firma IAG hat jedenfalls den Bedarf nach einer kostengünstigen, bedienungsfreundlichen und energiesparenden Schneemaschine richtig erkannt und treibt die Produktoptimierung weiter voran. Wie aktuelle Entwicklungen versprechen, sind weitere Einsparungen von 1,5  2 kW ohne Leistungsverlust möglich. Das ist die Kunst. Denn eine neue Maschine zu entwickeln, die 20  25 kW braucht, ist keine große Hexerei. Man darf gespannt sein, was der Quereinsteiger aus Niederösterreich mit seinen 100 Mitarbeitern, davon alleine 14 in der Konstruktionsabteilung und 5 im Software-Bereich, noch an Impulsen bringen wird. Für einen Ansturm ist man bestens gerüstet: die Produktionskapazität würde für 600 Stück pro Jahr reichen.

Der neue Durchflussdruckdruckregler HDR 60/20 hat schon viele Anfragen ausgelöst.

Neues Produkt: DurchflussdruckreglerEin anderes interessantes Produkt bei der IAG Beschneiungstechnik ist der neue HDR 60/20. Dieser selbsttätige Durchflussdruckregler ermöglicht den Betrieb von Schneemaschinen ohne Hydrantenmotor und ohne manuelles Nachregeln am Hydranten. Im Fall einer manuellen Hydrantenregelung kann durch den IAG-Durchflussdruckregler ein konstanter Druck unabhängig vom Durchfluss gehalten werden. Das heißt, unabhängig vom Eingangsdruck regelt der HDR 60/20 bei einer Durchflussmenge von 10 l/min bis 700 l/min den Ausgangsdruck je nach Ausführung auf 30, 20 oder 10 bar. Geeignet ist dieses Zubehör für alle Maschinen und besonders ideal bei Beschneiungsanlagen mit hohem Leitungsdruck. Es bewirkt eine Verschleißminderung am Hydranten und mechanischen Teilen sowie eine Gefahrenminderung für das Schneipersonal. Das Gewicht samt Kupplungen (Kamlock 2) beträgt 3,5 kg, die Maße Dm 70 mm x 250 mm. mak

LEITNER: Kitzbühel setzt Maßstäbe

In der bekannten Tiroler Skidestination Kirchberg/Kitzbühel hat LEITNER für die Saison 2010/11 gleich 2 neue Bahnen realisiert, mit denen man Komfort und Effektivität gleichermaßen erhöht hat. So gingen zum Saisonbetrieb Österreichs erste 10er-Kabinenbahn sowie eine moderne 8er-Sesselbahn in Betrieb.

Die 10er-Kabinen der Maierlbahn stammen von SIGMA. Fotos: Bergbahn AG Kitzbühel

Die Bergbahn AG Kitzbühel hatte sich für die Wintersaison 2010/11 ein umfangreiches Investitionsprogramm von rund 32 Mio. Euro vorgenommen. Darin enthalten war der Ersatz der Doppelsessellifte Maierl I und II durch die 10er-Kabinenbahn Maierl sowie des Doppelsesselliftes Maierl III durch die kuppelbare 8er-Sesselbahn Ochsalm. Der Auftrag zum Bau der beiden neuen Bahnen ging im März 2010 an LEITNER.Pünktlich zu Saisonbeginn konnten beide Bahnen im Rahmen eines Festaktes in Betrieb gestellt werden. Damit verfügt die sogenannte Maierl-Kette nun über ausgesprochen moderne Aufstiegsanlagen, die auch höchsten Ansprüchen Rechnung tragen.

Die Talstation wurde auf 881,20 m Seehöhe gebaut.

Top-Komfort, Top-DesignDer bisherige Doppelsessellift Maierl I wurde 1967 errichtet und hatte eine Förderleistung von 800 P/h. Damit konnte er den Ansprüchen der Gäste nicht mehr genügen, die attraktiven Pisten in diesem Bereich auch nicht mehr ausreichend bedienen. Der Doppelsessellift Maierl II war bereits im Jahr 2008 stillgelegt worden, abgetragen hat man ihn 2010.Die Trasse der neuen 10er-Kabinenbahn greift die Linienführung der Vorgängerbahnen auf und führt von der ehemaligen Talstation Maierl I geradlinig bis zur früheren Bergstation Maierl II. Mit einer Förderleistung von 2400 P/h übertrifft die Kabinenbahn die Kapazität der Vorgängerlifte bei weitem, außerdem wurde mit einer Sitzheizung das Optimum an Komfort für den Gast realisiert. Die Baukosten betrugen 9,3 Mio. Euro. Die Planungsarbeiten wurden von der Bergbahn AG Kitzbühel selbst durchgeführt.Die Entscheidung für eine 10er-Kabinenbahn hat man in Kitzbühel genau durchdacht, eine Reihe von Gründen war schließlich ausschlaggebend:. Eine Kabinenbahn wurde aus Komfortgründen gewählt und weil die Beförderung von Kindern der Skischule sicher ist.. Als Zubringeranlage mit einer Länge von 2,7 km ist man auch bei Schlechtwetter bestens gerüstet.. Für die 10er-Kabinen anstelle der 8er-Standardkabine hat das höhere Volumen und damit erhöhter Komfort gesprochen.. Weniger Kabinen bedeuten außerdem weniger Wartungsaufwand und daher einen günstigeren Betrieb.. Der Füllungsgrad der Kabinen ist leichter zu steigern, auch wenn manchmal nur 8 Personen eine Kabine benutzen (= 80%).Die Talstation wurde auf 881,20 m Seehöhe mit hoher Überdachung realisiert. Der gesamte Stationsbereich zeigt sich großzügig dimensioniert und bietet Platz für Diensträume, den Kassenbereich, Aufenthaltsraum und Schneibüro, Erste-Hilfe- und Umkleideraum sowie Schnee-Erzeuger-Lager. Bei der Architektur wurde auf eine funktionelle Bauweise Wert gelegt. Große Glasfronten erzeugen transparente Flächen und geben dem Gebäude Leichtigkeit. Durch die Verwendung von Holzschindeln sucht der Bau Anbindung an die Umgebung.Von den technischen Einrichtungen wurden im Tal die Umlenk-Spannstation sowie die Garagierung der Fahrbetriebsmittel vorgesehen. Im Bahnhof gleich neben der Talstation finden alle 69 10er-Kabinen sowie ein Wartungsfahrzeug Platz.In der Bergstation, die 680 m über der Talstation, also auf 1.561 m Seehöhe gebaut wurde, hat man den Oberflurantrieb mit einer Leistung von 730 kW installiert. Die Station selbst wurde ebenfalls mit hoher Überdachung ausgeführt.Die schräge Länge der Bahn beträgt 2713 m. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 6 m/s beträgt die Fahrzeit vom Tal auf den Berg etwas mehr als 7 Minuten. Auf diese Weise können mit den 69 10er-Kabinen rund 2400 P/h befördert werden.Die komfortablen Kabinen des Typs 210 LWI stammen von SIGMA und bieten mit einer Höhe von 2,10 m rund 20 cm mehr Raumhöhe. Auf diese Weise können auch große Personen mit Helm komfortabel ein- und aussteigen. Die modernen Rundum-Sichtfenster wurden bis zum Boden herabgezogen, sodass sich ein bemerkenswerter Ausblick erschließt. Dazu machen Komfortpolsterung und Sitzheizung eine Fahrt ausgesprochen angenehm.

Blick auf die Bergstation der Maierlbahn.

Technische Aufwertung komplettMit der kuppelbaren 8er-Sesselbahn Ochsalm wurde der Doppelsessellift Maierl III ersetzt. Die Bauinvestition betrug 7 Mio. Euro.Die Entscheidung, den Doppelsessellift durch eine 8er-Sesselbahn zu ersetzen, ergab sich aus den Aufgaben der Bahn als Zubringer, der für Wiederholungsfahrten genutzt wird. Auf diese Weise müssen die Gäste ihre Wintersportgeräte nicht abschnallen, Wartezeiten werden durch die Förderleistung von 3300 P/h bei gleichzeitig großzügiger Folgezeit vermieden.Die Talstation wurde unmittelbar neben der Ochsalm gebaut und mit einer hohen Überdachung versehen. Hier wurde die Umlenkspannstation untergebracht.In der Bergstation, die ebenfalls über eine hohe Überdachung verfügt, befindet sich die Antriebseinheit mit einer Leistung von 520 kW. Beim Antrieb handelt es sich um einen Direktantrieb von LEITNER, der durch seine geringen Geräuschemissionen punktet. Das kommt sowohl der nahen Gastronomie zugute, wie die Bergbahn AG Kitzbühel betont, garantiert aber auch einen wirtschaftlichen Betrieb. Der Wirkungsgrad herkömmlicher Antriebe liege bei 86%, jener des Direktantriebs bei 94%.Ebenfalls am Berg wurde derBetriebsmittelbahnhof realisiert. Er befindet sich unter der Bergstation und bietet allen 59 8er-Sesseln gut Platz. Das Entleeren und Beschicken der Anlage erfolgt vollautomatisch.Die Länge der Trasse beträgt 1153 m, die Fahrgeschwindigkeit 5 m/s. Sitzheizung und Wetterschutzhauben sorgen auf der rund 4-minütigen Fahrt für Bequemlichkeit und Wohlbefinden.Die Erfahrungen mit der modernisierten Maierl-Kette bezeichnet die Bergbahn AG Kitzbühel als sehr gut. So habe man im Winter 09/10 insgesamt 379000 Beförderungen verzeichnen können, im Winter 10/11 wären es bis 8. März schon 1088000 gewesen. Das entspricht einer Steigerung von rund 190%.

Der frühere DSL wurde durch eine moderne 8er-Sesselbahn mit Direktantrieb ersetzt.

Technische Daten GD10 Maierl:Seilbahnbau: LEITNERPlanung: Bergbahn AG Kitzbühel (Ing. Josef Egger, Florian Wörgetter und Dominik Bertsch)Kabinen: SIGMASeil: FatzerSeildurchmesser: 52 mmHöhenunterschied: 680 mFahrgeschwindigkeit: 6 m/sFörderleistung: 2.400 P/hAnzahl Kabinen: 69Fahrzeit: 7,54 min.Antriebsleistung: 730 kWTechnische Daten CD8C Ochsalm:Seilbahnbau: LEITNERPlanung: Bergbahn AG Kitzbühel (Ing. Josef Egger, Florian Wörgetter und Dominik Bertsch)Seil: FatzerSeildurchmesser: 48 mmHöhenunterschied: 312,5 mGeneigte Länge: 1.153 mFahrgeschwindigkeit: 5 m/sFörderleistung: 3.300 P/hAnzahl Sessel: 59Fahrzeit: 3,84 min.Antriebsleistung: 520 kW

40 Jahre NILS – mehr Partner als Lieferant

Schmiermittelspezialist NILS aus Burgstall (Südtirol) hat auch in den letzten beiden Krisenjahren ein Umsatzplus im Wintertechnik-Segment erreicht und seine Marktanteile weiter ausgebaut. Die Erweiterung des Firmensitzes sowie auch die Tochtergesellschaft in Wörgl haben eine positive Resonanz hervorgerufen. Die Liefergeschwindigkeiten sind aufgrund der Kapazitätserhöhung gestiegen, so dass die Kundenbedienung noch schneller abgewickelt werden kann. Auf jeden Fall kann NILS heuer mit Stolz auf eine 40 Jahre anhaltende Firmengeschichte zurückblicken – nicht ohne die Entwicklung weiter voranzutreiben.

NILS hat sich zum Komplettanbieter für Bergbahnen entwickelt. Fotos: NILS

Wie Martin Holzer, technischer Verkaufsleiter der NILS GmbH in Österreich, im Gespräch mit der MM-Redaktion durchblicken ließ, sind derzeit neue Produkte für Pistenfahrzeuge in Bearbeitung um immer an der Spitze zu bleiben. Etwa im Frühjahr 2012 ist mit der Markteinführung zu rechnen. Dann wird erstmals auch der Schweizer Markt bearbeitet. Bislang lag der Fokus auf Italien und Österreich, neue Märkte in Osteuropa kommen langsam aber sicher in Schwung. Mit Polen, Slowenien, Slowakei, und Tschechien konnte NILS voriges Jahr die Umsätze vom Vorjahr steigern. Es ist einmal ein Anfang, sagt Holzer, im Vergleich dazu konnten wir im Herbst 2010 in Österreich den 5000. Kunden begrüßen (alle Geschäftsbereiche zusammengerechnet)! In diesem wichtigen Markt sind wir flächendeckend mit 12 Mitarbeitern aufgestellt, für jedes Gebiet gibt es eigene Außendienstmitarbeiter  davon in Tirol alleine deren 5.

Schmiermittelspezialist NILS kann heuer mit Stolz auf eine 40 jährige Firmengeschichte zurückblicken.

Pool-Alpin LieferantSchon im Jahr 2010 hat sich NILS übrigens den Pool Alpin-Lieferanten angeschlossen. Weiters wurden die Motoröle auch auf die Anforderungen von Caterpillar-Motoren abgestimmt, wie sie z. B. beim neuen Prinoth Bison eingesetzt werden. Ansonsten blieb die bewährte Produktpalette unverändert: die Motoröle auf PAO-Basis BORA 10W40 und STRATOS 10W 40, das Hydrauliköl auf PAO Basis DEXRON III H, die Getriebeöle ATOIL PAO 220 (75W140) und ATOIL SYNTH PAO 150 sowie bei den Fetten das ATOMIC und das CALIT. Möglicherweise wird es eine neue Bezeichnung für das Getriebeöl YORK LT794 geben in ATOIL PAO 220, zumal NILS hier eine eigene Abfüllung in diversen Gebinde-Größen vornehmen wird (bisher nur 20 Liter oder 200 Liter). Die Qualität sämtlicher Produkte ist natürlich ständigen Kontrollen durch das firmeneigene Labor unterworfen.Wie eingangs erwähnt, hat sich die Erweiterung des Firmenhauptsitzes 2009 um eine neue Halle positiv ausgewirkt. Allerdings wurden bereits zusätzlich vier neue Tanks installiert, weil man schon wieder an Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Nun können auch größere Mengen gelagert werden, so dass man im Bedarfsfall schnell reagieren kann…

NILS ist seit vielen Jahren Erstausstatter von Kässbohrer Italia bzw. Formatic und Prinoth Pistenfahrzeugen.

Das Gesamtkonzept schlägt einNach den Gründen für den anhaltenden Erfolg von NILS befragt, meint Martin Holzer: Was bei den Kunden vor allem sehr gut ankommt ist unser angebotenes Gesamtkonzept, welches einzigartig in der Branche ist. Das reicht von der Beratung über die Auswahl des richtigen Produktes bis hin zur Nachbetreuung durch Analysen sowie zum Verleih von Filtergeräten oder Seilreinigungs-/bzw. Seilschmiergeräten. Diese Vorgangsweise führt erwiesenermaßen zu Einsparungen bei den Verbrauchsmengen und zu einer höheren Betriebssicherheit (weniger ölbedingte Schäden bei Hydraulik und Getriebe). Dadurch spart man nicht nur Geld, auch aus ökologischer Sicht ergibt sich ein Vorteil, wenn man hochwertige Produkte einsetzt: da das Wechselintervall größer ist, werden Rohstoffe gespart und man schont die Umwelt außerdem durch reduzierte Entsorgungsmengen.Ein weiterer Erfolgsfaktor ist, dass NILS sich zum Komplettanbieter für Bergbahnunternehmen entwickelt hat. Die Südtiroler decken ja nicht nur den Pistenfahrzeug- und Schneemobile Sektor ab, sondern auch den Bereich Aufstiegsanlagen (Fette), Karusselle und andere Freizeitparkausrüstungen sowie Beschneiung. Für letzteren hat man Kompressorenöle im Programm, diemit ausgezeichneten Erfolgen bei der Qualität der Schmierung und langen Wechselintervallen aufwarten können. Außerdem wird eine Absenkung der Betriebstemperaturen bewirkt, was natürlich bei der Schneeproduktion eine wichtige Rolle spielt: je kühler die Schneiluft desto besser.

Die Erweiterung des Firmensitzes in Burgstall hat sich positiv ausgewirkt.

Spezialisierung macht den UnterschiedEs ist also kein Wunder, wenn NILS seine Marktanteile Jahr für Jahr erhöht. Bei den bereits bestehenden Kunden erweitert sich das Spektrum der verkauften Produkte wie o.e. kontinuierlich. Das Vertrauen in Spezialprodukte ist markant gestiegen  es hat sich nämlich herumgesprochen, dass sich diese Taktik letztlich lohnt. Und kein anderer Schmiermittelproduzent bietet auf die Bergbahnbranche abgestimmte Spezialprodukte an. Für den Wettbewerb rechnet sich eine Spezialisierung bei einer so kleinen Branche eher nicht. NILS hingegen hat sich bewusst für eine Partnerschaft mit der Bergbahnbranche entschieden  und erntet dafür ein dementsprechend positives Feedback. Man will mehr als nur Lieferant sein, sozusagen ein Allround-Wartungsberater der imstande ist, maßgeschneiderte Lösungen zur Senkung der Gesamtkosten und Erhöhung der Verfügbarkeit bzw. Betriebssicherheit vorzuschlagen. Diese Ansage trifft den Zeitgeist, der Sicherheits- und Spareffekten einen sehr hohen Stellenwert einräumt! mak

MOTOREX: Schweizer Qualität jetzt auch in Österreich

Seit Jahren ist MOTOREX geschätzter Partner vieler Unternehmen der Seilbahnbranche. Mit Jahresanfang 2011 sind das komplette Sortiment an Schmierstoffen für Bergbahnen und der bekannt gute Service auch über die neue Niederlassung in Hallein/Österreich zu haben.

Roland Kapeller (l.), Gebietsleiter Österreich, und Robert Konvalina, Verkaufsleiter ALPINE LINE, stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Beide Fachleute verfügen über viele Jahre Praxis in der Branche und gezielte Weiterbildung. Fotos: MOTOREX

Seit mehr als 90 Jahren hat sich die Marke MOTOREX mit ihrer breiten Palette an Schmierstoffen durch höchste Qualität sowie besten Service einen Namen gemacht. So werden MOTOREX-Produkte für die unterschiedlichsten Anwendungen in über 65 Länder der Welt exportiert. 250 engagierte Mitarbeiter sorgen dafür, dass die innovativen Produkte auf dem neuesten Technologiestand sind und Kunden genau das erhalten, was ihren Anforderungen entspricht. Nicht umsonst wird MOTOREX in einem Atemzug mit Rennsporterfolgen, Spitzenqualität und Industriekompetenz genannt.Höchstleistung kombiniert mit gewissenhaftem Umgang mit der NaturFür die Schmierung und Wartung der alpinen Infrastruktur setzen renommierte Bergbahnunternehmen seit Jahren auf das bewährte Know-how und den hohen Umweltstandard von MOTOREX. Dabei bietet das Unternehmen ein ausgesprochen umfangreiches Sortiment, das alle Aspekte vom biologisch schnell abbaubaren Hydrauliköl über erprobte Seilschmiermittel bis zum geeigneten Helfer aus der Spraydose umfasst.So steht etwa mit dem LowSAPS-Motorenöl MOTOREX FOCUS QTM ein Produkt zur Verfügung, mit dem man schon heute die strengen ACEA-Normen E9/E6 erfüllt. Dieses Öl ist deshalb ideal für modernste Pistenfahrzeuge mit Abgasnachbehandlung geeignet. Es sorgt für ein optimales Funktionieren von Filtersystemen, bietet hervorragenden Verschleißschutz und ermöglicht verlängerte Serviceintervalle.Mit dem MOTOREX OEKOSYNT HEES hat man ein Hydrauliköl entwickelt, das biologisch schnell abbaubar ist und gleichzeitig in punkto Leistungsfähigkeit neue Maßstäbe setzt. Es erfüllt die Anforderungen aller führenden Hersteller und Anbieter von Hydraulik-Komponenten und ist ein leuchtendes Beispiel, wie Umweltverträglichkeit mit Spitzenleistung und Wirtschaftlichkeit kombiniert werden kann.Ergänzt wird die Produktpalette durch eine kompetente Beratung vor Ort und einen technischen Kundendienst, der auch für schwierige Fragen der richtige Ansprechpartner ist. Forschung und Entwicklung stehen im firmeneigenen Labor im Fokus. Für den Kunden bedeutet das: Produkte auf dem neuesten Stand der Technik, garantierte Qualität und schneller Analyseservice.

Produkte speziell auf die Anforderungen von Bergbahnen zugeschnitten und ein komplettes Sortiment, Beratungsleistung inklusive, sind die Pluspunkte von MOTOREX.

Willkommen Österreich!Um seiner Zielsetzung einer größtmöglichen Nähe zum Kunden Rechnung zu tragen, hat MOTOREX seit Anfang 2011 nun auch eine Niederlassung im österreichischen Hallein. Dabei ist man vor Ort sicher kein Unbekannter mehr. Immerhin ist MOTOREX Partner für Schmiertechnik im Seilbahn Kompetenzzentrum Hallein und auch Industrie und Sport wissen das Schweizer Know-how hierzulande bereits seit Jahren zu schätzen. So ist MOTOREX z. B. als enger Partner von KTM sowohl Erstausrüster als auch gefragter Entwicklungspartner, und im After-Sales-Market wird man seinen Aufgaben für den hochsensiblen Motorradbereich weltweit gerecht.Die Zweigstelle in Hallein verfügt mit Roland Kapeller über einen Fachmann, der Erfahrung in der Branche hat und jene Kompetenz mitbringt, die man von der Schweizer Muttergesellschaft kennt und schätzt. Kundenanfragen werden schnell und effizient behandelt, für jede schmiertechnische Aufgabe steht das richtige Produkt zur Verfügung.Infos: www.motorex.comMOTOREX AGZweigniederlassung ÖsterreichBahnhofstraße 1A-5400 HalleinTel.: +43(0)664/6472876Ansprechpartner: Roland KapellerE-Mail: roland.kapeller@motorex.comwww.motorex.comBesuchen Sie uns auf der Interalpin4. bis 6. Mai 2011 in InnsbruckErdgeschoss, Halle 1, Stand Nr. 112

Überschrift

Bereits erwiesen ist, dass man in nur drei Tagen Skifahren lernen kann, dass der Markt Konvenienzprodukte liebt, dass Pisten immer perfekt präpariert sind und dass die lustigste Skiabfahrt von Hütte zu Hütte geht. Was allerdings noch nicht bewiesen wurde, dass der Mythos des Skifahrens aus der Vielfalt besteht, hört man von Christoph Leithner, Präsident der Interessensvereinigung der Skischulunternehmer (ITS).

Foto: ITS SPORT & FUN

Damit der Schneesport ein einzigartiges Naturerlebnis bleibt, ist es unsere Aufgabe dem potenziellen Skifahrer, dem erlebnishungrigen Freizeitsportler die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus Schnee, Präparation, Material und Bewegung ergeben, erfahrbar zu machen, meint Christoph Leithner.An dieser Stelle sollte man auch kritisch hinterfragen, ob Skifahren nicht zu jenen Fähigkeiten zählt, die man einmal im Leben erlernt, dann 10 Jahre nicht nutzt und somit rostet. All jene, die diesem Irrtum unterlegen sind, werden nun zustimmen, dass Skifahren nicht mit dem Radfahren zu vergleichen ist. Denn beim Skifahren handelt es sich um eine Interaktion von ständig wechselnden Einflüssen, ganz im Gegensatz zum Radfahren des Otto Normalverbrauchers. Wir sehen daher unsere Aufgabe als Skilehrer darin, das Skifahren nicht zum Marketing-Gag werden zu lassen, sondern vielmehr unserem Gast (Schüler) zu helfen, durch den Aufbau von Verständnis und Bewegungserfahrung seine Ängste zu überwinden und ihm daraus ein existentielles Erlebnis zu schaffen.Der momentane Trend zum Schnellschikurs und Massenschikurs ist uns durchaus willkommen, aber welche längerfristigen Auswirkungen wird das mit sich bringen? Unsere Aufgabe liegt in der Produktgestaltung, also ein Angebot zu schaffen, das auf den Anfängerkurs aufbaut. Die solide Basis ist geschaffen und um den Skigast auf Dauer gewinnen zu können, müssen wir eine Anknüpfung finden. Es geht dabei mitunter darum, die Angst abzubauen, die ja generationsbedingt recht hinderlich sein kann, um das Skivergnügen voll und ganz auskosten zu können. Zum anderen geht es auch darum, die Distanz zum Besäufnis auf der Skihütte zu schaffen und ganz bewusst eine Abgrenzung zu erzielen.Lernt man Skifahren in 3 Tagen?Kann man dann in drei Tagen Skifahren lernen, ja oder nein? Ja, in drei Tagen kann ein Novize ein Gefühl fürs Skifahren bekommen und der Spaßfaktor spielt dann meist auch schon eine bedeutende Rolle, so dass die berühmten Brettln auch in der nächsten Wintersaison ausgepackt werden. Aber wir müssen es als eine Ganzheit wahrnehmen, um diese Bindung mit besseren Produkten zu stärken und das Potenzial auszubauen.Es ist daher unsere Aufgabe, die technischen Grundlagen so zu schaffen, dass Ängste überwunden werden können und ein Verständnis für die Umwelt präsent ist. Dies ist besonders nach längeren Pausen eine Herausforderung.Aber wir Skischulleiter sind motiviert. Wir haben ein großes Privileg, diese Sportart lehren zu können. Wenn es sich auch um den gleichen Bewegungsablauf handeln mag, spielt es sich trotzdem jedes Mal anders ab, weil das Skifahren aus Aktion und Reaktion besteht. Und darin liegt auch die Schönheit dieses Sportes.Grundsätzlich hat jeder Skifahrer die Wahl, sich entweder vom Ski fahren zu lassen oder den Ski zu fahren Unsere Schüler und Gäste sollen den Ski fahren, mit Freude und Sicherheit. Und darin sehen wir unsere Herausforderung!Die ITS-Skilehrer wollen Skifahren nicht zum Marketing-Gag degradieren, sondern ein existentielles Erlebnis verschaffen.

    
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KristallTurm® neuer Klettergarten der besonderen Art

Passend zur Interalpin-Sonderausstellung Winter- und Sommer-Funparks wird eine spezielle Hochseilgarten-Innovation präsentiert: der KristallTurm®. Heinz Tretter, Zimmerermeister und Betreiber der Skischule Isarwinkel im bayrischen Lenggries, hat 2007 am Fuße der Brauneck-Bergbahn das erste Projekt  den Hochseilgarten Isarwinkel  umgesetzt und zieht damit jährlich 10000 Gäste an. Der KristallTurm® benötigt nur 1000 m2 Grundfläche, um Kletterspaß auf maximal 4 Ebenen und bis zu 120 Stationen in einer Gesamthöhe von 20 Metern bieten zu können! Der Name KristallTurm® leitet sich übrigens von der hexagonalen Struktur des Eiskristalls ab, die auch als Form-Vorlage diente.

SkyTrail® Neuheit von – faszinatour für Europa

Als langjähriger Europäischer Marktführer in der Erbauung von Seilgärten auf Masten und in Bäumen (Adventure Parks) hat die faszinatour Touristik-Training-Event GmbH aus Immenstadt (D) im Jahr 2010 den Seilgarten komplett aus Stahl  den sogenannten SkyTrail  in ihr Angebotsprogramm aufgenommen. Dieses Produkt eignet sich vor allem für Standorte mit hohem touristischen Aufkommen und begrenztem Platzbedarf. Hohe Durchlaufzahlen bei moderatem Eintrittspreis und geringem Personalbedarf ergeben sich als wichtigste Vorteile.

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