Pendelbahn während der Fahrt vor Bergkulisse

Die Fellhornbahn I: Herzstück der umfassenden Modernisierung sind die neuen, bodentief verglasten Kabinen, die den Fahrgästen einen großzügigen Panoramablick ermöglichen. © Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen

Modernisierung von zwei traditionsreichen Pendelbahnen

Garaventa, ein Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe, hat in den vergangenen Monaten die Fellhornbahn I im Allgäu (D) und die Pendelbahn Elsigbach– Elsigenalp im Berner Oberland (CH) umfassend modernisiert. Beide Anlagen wurden technisch wie optisch nach 50 respektive 40 Jahren Betrieb auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die erste Teilstrecke der Fellhornbahn in Oberstdorf, eine Pendelbahn von Faistenoy zum Schlappoldsee, wurde 1972 von Habegger in Thun errichtet, einem Unternehmen, das heute zu Garaventa gehört. Herzstück der Erneuerung sind die neuen, bodentief verglasten Kabinen (je 80 + 1 Personen), die den Fahrgästen einen Rundum-Panoramablick ermöglichen. Laufwerk und Gehänge blieben bei der Modernisierung bestehen. Sie wurden in der Garaventa-Servicewerkstatt in Uetendorf revidiert und anschließend wieder eingebaut. Zudem wurden die Steuerung komplett ersetzt und die Bremsanlagen inklusive Doppelbremshydraulikaggregat erneuert. Des Weiteren installierte man einen neuen Notantrieb und baute automatisierte Bahnsteigtüren ein. Die modernisierte Anlage ist seit August wieder in Betrieb. Sie wurde am 20. September 2025 feierlich eingeweiht. Die Fellhornbahn I der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen überwindet bei einer Länge von 2.689 m einen Höhenunterschied von 863 m. Die Seilbahnanlage verfügt bei einer Fahrgeschwindigkeit von 10 m/s über eine Förderleistung von 642 P/h & Richtung.

Pendelbahn bei der Fahrt nahe Stationsgebäude

Die Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp wurde auf den Stand der Technik gebracht und ist seit Juni 2025 wieder in Betrieb. © Garaventa AG

Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp

In Frutigen im Berner Oberland wurde die Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp, die 1985 von Garaventa gebaut wurde, nach 40 Betriebsjahren auf den Stand der Technik gebracht. Die Modernisierung erfolgte im Rahmen der Konzessionserneuerung und umfasste sowohl technische als auch optische Verbesserungen. Die neuen Kabinen (je 37 + 1 Personen) im eigens für diese Anlage entwickelten „Design E“ steigern den Fahrgastkomfort und setzen optische Akzente. Automatische Bahnsteigtüren erhöhen die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg, zudem erfüllt die barrierefreie Ausführung die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). Die Pendelbahn kann nun auch unbegleitet betrieben werden und ist seit Juni 2025 wieder in Betrieb. Diese Seilbahnanlage der Elsigenalpbahnen AG überwindet bei einer Länge von 1.489 m einen Höhenunterschied von 470 m. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 8 m/s befördert die Pendelbahn 410 P/h & Richtung.

Fahrgastraum einer Pendelkabine

Die neuen Kabinen der Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp im eigens für diese Anlage entwickelten „Design E“ erhöhen den Fahrgastkomfort und setzen optische Akzente. © Garaventa AG

Bei beiden Projekten stammen die neuen Kabinen von Carvatech, einem Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe.

Statement Damian Zenklusen, Projektleiter Verkauf bei Garaventa:

„Diese beiden Projekte zeigen, wie wir mit unserer Erfahrung und den Synergien innerhalb der Doppelmayr Gruppe bestehende Anlagen zukunftsfit machen. Die Kombination aus technischer Erneuerung und hochwertigem Kabinendesign bietet unseren Kunden langfristigen Mehrwert.“

 

Auotmatische Bahnsteigtüren in barrierefreier Ausführung

Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp: Automatische Bahnsteigtüren erhöhen die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg, zudem erfüllt die barrierefreie Ausführung die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). © Garaventa AG

Titelseite Fachzeitschrift mit Piste im Hintergrund

Das Special "Überschneefahrzeuge" in der neuesten Ausgabe Mountain Manager 5/25 bietet informativen Lesestoff.

Out now: die Beilage Überschneefahrzeuge

Die neueste Ausgabe Nr. 5/25 der Fachzeitschrift Mountain Manager mit der Beilage zum Thema „Überschneefahrzeuge“ wurde bereits Ende letzter Woche versandt. Das Special enthält auch technische Tabellen zu den Pisten- und Loipenfahrzeugen verschiedener Hersteller. Darüber hinaus beinhaltet die Beilage informative Artikel.

Auszug aus dem Inhalt der Beilage „Überschneefahrzeuge“:
  • SnowSat Suite von Kässbohrer optimiert Management im Skigebiet.
  • Prinoth Leitwolf: Leistung auf höchstem Niveau
  • Snow Cat von Xelom: Still, stark und nachhaltig
  • Can-Am Challenge am Großglockner
  • Drei Jahre KFX-Schnellwechselsystem im Härtetest
  • Strategische Kooperation von ZAUGG und WESTA
Viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe – Ihr MM-Team!
Eine Frau in einer Seilbahnkabine liest die Fachzeitschrift.

Brandneu: der Mountain Manager 5/25

Die neueste Ausgabe ist teilweise schon bei der Leserschaft eingelangt und ist auch online auf unserer Website nachzulesen. Sie hat unter anderem den Bergsommer, die Sommerbahnen und den Bikesport als Schwerpunkte. Eine eigene Beilage zum Thema „Überschneefahrzeuge“ bietet interessante Artikel zu dieser Thematik. Technische Tabellen über die Pisten- und Loipenfahrzeugmodelle unterschiedlicher Hersteller liefern detaillierte Einblicke. Mehr über dieses Supplement erfahren Sie demnächst bei uns online.

Auszug aus dem Inhalt des Mountain Manager 5/25:

MEINUNG

  • Manuel Lutz, GF VITALPIN: „Als Brückenbauer zu agieren, ist unumgänglich.“

BERGSOMMER

  • Mountaincarts haben das Freizeitangebot auf der Plose geprägt.
  • Padel Pop-Up am Obersee in Arosa
  • Montelinos Erlebnisalm mitten im „Home of lässig“
  • Erster Tiroler Rutschenweg im Stubaital

BIKEN

  • Neuheiten aus Österreichs größter Bike-Region
  • Destination Kitzbühel Kirchberg: längster Bike Trail in Tirol
  • E-Trial Parcours auf dem Penken erneuert
  • Sportgeräte mit der Seilbahn transportieren

NEUE BAHNEN

  • Doppelmayr baut modernste Dreiseilbahn Italiens.
  • Bartholet: Start für neues Seilbahn-Erlebnis am Monte Tamaro im Tessin
  • Logistik-Lebensader Titlis Connect
  • Zwei neue Sesselbahnen von LEITNER in Mitterdorf
  • Materialtransport für hochgelegene Baustellen

TAGUNG

  • Nachbericht zur VTK-Tagung in Bulle (CH)
Das MM-Team wünscht eine interessante Lektüre!
Tagungsgebäude in Alpbach mit Leuten davor

Der Tiroler Seilbahntag 2025 fand am 15. September im Congress Centrum in Alpbach statt. © cm

„Herz-Lungen-Maschine“ Seilbahnen

Die Tiroler Seilbahnbranche startet optimistisch in den diesjährigen Winter und kann sich über eine konstante Nachfrage freuen. Thematisiert und diskutiert beim Tiroler Seilbahntag 2025 am 15. September in Alpbach wurden auch die Einheimischentarife, der demographische Wandel, der Klimawandel, die hohe Bedeutung einer klaren Kommunikationsstrategie und die Preisgestaltung.

Von wissenschaftlicher Seite her wurde aufgezeigt, dass z. B. in Deutschland zwar nach wie vor konstant 7,2 Millionen der Bevölkerung Ski fährt, aber die Skierdays aufgrund der oftmals als zu hoch empfundenen Preise zurückgehen. Einen ausführlichen Nachbericht liefern wir in unserer nächsten Ausgabe Mountain Manager 6/25.

Herbstlandschaft mit Fluss als Titelbild des Videos

Ein Kurzvideo zeigt einige Impressionen von dem Tiroler Seilbahntag:

https://youtu.be/7I8FQrIqfyw

Golfspielerin vor grünem Hintergrund

Interalpin Golftrophy 2025: Rund 60 Teilnehmer matchten sich im Spielmodus 5er Texas Scramble im Olympia Golfkurs Igls. © gb via Canva.com

14. INTERALPIN Golftrophy

Die INTERALPIN feierte im Mai 2025 50 Jahre „Peak Experience“: ein halbes Jahrhundert Innovation, Wachstum und internationaler Themenführerschaft in alpinen Technologien. Nach diesem Gipfelerlebnis im Mai ging es in Igls sportlich weiter: Die INTERALPIN Golftrophy im Olympia Golfkurs Igls wurde erneut zum beliebten Treffpunkt der Branche vor eindrucksvoller Bergkulisse.

Die 14. INTERALPIN Golftrophy vereinte am Samstag, dem 13. September, die Schlagkräftigsten aus der Seilbahn- und Tourismusbranche. Auch Gerhard Bartsch, Marketingleiter bei der Fachzeitschrift „Mountain Manager“ war mit von der Partie. Bei guter Stimmung genossen rund 60 Teilnehmer die Platzbedingungen. Unterstützt wurde das Event powered by Doppelmayr von weiteren Keyplayern der Branche wie Axess, Alps.Sens, Bellutti, Smart Solutions, SunKid und TechnoAlpin. Die Teilnehmer matchten sich im Spielmodus 5er Texas Scramble. Den Netto-Sieg sicherte sich der 5er-Flight mit Kamran Kiafar, Manuela Schallhart, Tobias Rieser, Dietmar Kratzer und Roland Weinhart. Brutto-Sieger wurden Johannes Wiedorfer, Florian Heigl, Johann-Benedikt Koller, Volker Miklautz und Claudia Schneeberger. Die Auszeichnung „Nearest to The Pin“ konnten Alois Raich und Martin Dolezal für sich erspielen.

Im folgenden Kurzvideo liefern wir Ihnen einige Impressionen von diesem Branchenevent:
Hände schreiben auf Tastatur

Mit der ISO 27001-Zertifizierung hat die Wyssen Seilbahnen AG einen weiteren Meilenstein geschafft.

ISO 27001-Zertifizierung erreicht!

Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit hat die Wyssen Seilbahnen AG mit Hauptsitz in Reichenbach im Kandertal (CH), inklusive der Wyssen Avalanche Control AG und dessen Niederlassungen, Anfang September dieses Jahres die ISO 27001-Zertifizierung erfolgreich erhalten.

In einer digitalen Welt, in der Cyberangriffe, Datenlecks und Sicherheitslücken zur täglichen Bedrohung gehören, ist ein effektives Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) entscheidend. Genau hier setzt die ISO 27001-Zertifizierung an – dieser international anerkannte Standard gilt als Gütesiegel für Informationssicherheit. Er garantiert, dass vertrauliche Daten, interne Prozesse und Kundeninformationen bei dem zertifizierten Unternehmen optimal geschützt sind – gegen Risiken wie Datenverlust, Cyberangriffe oder Missbrauch. Der Wyssen Seilbahnen AG zufolge bestand die besondere Herausforderung darin, ISO 27001 nicht als isoliertes Projekt umzusetzen, sondern es in ihr bestehendes Managementsystem zu integrieren. Das ist gelungen – und damit hat das Unternehmen nicht nur die Anforderungen erfüllt, sondern auch die Basis für effiziente, sichere und nachhaltige Prozesse geschaffen. Laut der Wyssen Seilbahnen AG verfügen nur wenige Unternehmen über diese Zertifizierung.

 

Urkunde ISO Zertifizierung mit Unterschriften

Die ISO 27001-Zertifizierung ist der international anerkannte Standard für den systematischen Schutz sensibler Daten in Unternehmen und damit ein Gütesiegel für Informationssicherheit – im Bild: das ISO 27001 Zertifikat (Auszug) der Wyssen Seilbahnen AG © Wyssen Seilbahnen AG

Schneilanze in Aktion

HKD Snowmakers zählt zu den Marktführern im Bereich der Beschneiungssysteme in den USA und Kanada und erzielte zuletzt einen Umsatz von 60 Millionen Dollar (= ca. 51 Mio. Euro). © HTI-Unternehmensgruppe

HTI-Gruppe expandiert in Nordamerika

Die Südtiroler Unternehmensgruppe HTI wird Mehrheitsaktionär von HKD Snowmakers. HKD ist ein auf Beschneiungsanlagen spezialisiertes Unternehmen mit Niederlassungen in den USA und Kanada. Damit wird die Präsenz der HTI-Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt weiter gestärkt.

Das teilte die HTI-Unternehmensgruppe Anfang September dieses Jahres in einer Presseaussendung mit. HKD Snowmakers erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 80 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 60 Mio. US-Dollar (= ca. 51 Mio. Euro). Durch die Integration dieses nordamerikanischen Beschneiungsunternehmens stärkt die HTI-Gruppe ihre bereits solide Position, die aus den Seilbahnherstellern Leitner, Poma und Bartholet, den Pisten- und Kettennutzfahrzeugen von Prinoth sowie dem am europäischen Markt etablierten Beschneiungsexperten Demaclenko besteht. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, die in den vergangenen Jahren zu einer geografischen wie thematischen Diversifizierung der Aktivitäten der Südtiroler Unternehmensgruppe geführt hat. In diesem Zusammenhang wurden eine Reihe von Investitionen in Nordamerika getätigt: Von einer Produktionsstätte in Utah über die Übernahme von Jarraff (Vegetation Management) in Minnesota bis hin zur Erweiterung der Werke von Prinoth in Granby in Kanada und Leitner Poma of America in Grand Junction in Colorado. Investitionen, die sich sowohl aufgrund des Wachstums des nordamerikanischen Wintertourismusmarktes, insbesondere in den USA, als auch aufgrund der jüngsten politischen Rahmenbedingungen als erfolgreich erweisen. „Made in USA“ gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Handshake von zwei Männern

Anton Seeber, Präsident der HIT-Unternehmensgruppe (li.), und Charles Santry, Präsident und Mitbegründer von HKD Snowmakers. © HTI-Unternehmensgruppe

Statement Anton Seeber, Präsident der HTI-Unternehmensgruppe:

„Wir freuen uns, dass unsere große Unternehmens-Familie in den Vereinigten Staaten mit der Aufnahme eines Unternehmens, welches unseren Werten entspricht, erneut wächst. HKD Snowmakers wird wie die anderen Unternehmen unserer Gruppe agieren, und seine Autonomie und Unabhängigkeit bewahren, um effizient und flexibel auf die Bedürfnisse des eigenen Referenzmarktes reagieren zu können. Mit Dezentralisierung und Diversifizierung verfolgt unsere Gruppe das Ziel, nachhaltigen und langfristigen Erfolg zu erzielen, der es ermöglicht, Arbeitsplätze zu sichern und in den Regionen, in denen wir präsent sind, Wertschöpfung zu generieren.“

Statement Charles Santry, Präsident und Mitbegründer von HKD Snowmakers:

„Dies ist eine außergewöhnliche Chance für uns alle bei HKD Snowmakers. In den letzten 35 Jahren haben wir hart daran gearbeitet, technologischer Marktführer im Bereich zuverlässiger und energieeffizienter Beschneiung zu werden. Durch den Zusammenschluss mit HTI und die enge Zusammenarbeit mit Demaclenko werden wir nun unser aktuelles Produktangebot vervollständigen und unseren Kunden in Nordamerika die vielfältigste und zuverlässigste Beschneiungstechnologie bieten können, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist.“

Über HKD Snowmakers

1973 entwickelte Herman Kress Duprè (der Name des Unternehmens ist ein Akronym aus seinen Initialen) die erste Beschneiungsanlage in den Bergen des Familienresorts Seven Springs in Pennsylvania. Anfang der 1990er Jahre schlug Hermans Schwiegersohn Charles Santry, ausgebildeter Geologe und Spezialist in Umweltfragen, vor, diese innovative Technologie zu vermarkten. So entstand HKD Snowmakers, und der „HKD-Standard” wurde in der Branche eingeführt und entwickelte sich schnell zu einem effektiven Schneegenerator, der von nordamerikanischen Skigebieten verwendet wurde. HKD Snowmakers wuchs durch Übernahmen weiter und fusionierte 2011 mit dem kanadischen Propellerhersteller Turbocristal, wodurch die Propellertechnologie in die Produktpalette aufgenommen wurde. Im Jahr 2018 schließlich übernahm HKD Snowmakers iSno, die Steuerungs- und Automatisierungssparte von Sno-Matic in Lyme mit Sitz in New Hampshire.

Weitere Informationen auf:

https://www.hti.global/de/

https://www.hkdsnowmakers.com/

Jugendlicher Skifahrer fährt auf der Piste Ski

Die Anfängerinitiative „Skifahren lernen in drei Tagen“ wurde im Land Salzburg vergangenen Winter schon von mehr als 1.000 Schülern genutzt. © von Pexels über Pixabay

Salzburger Land: In nur drei Tagen kostenlos Skifahren lernen

Immer mehr Kinder wachsen heute in Familien auf, in denen der Skisport keine Rolle spielt – und das betrifft längst nicht nur Familien mit Migrationshintergrund, sondern auch viele Einheimische. Wie das „Netzwerk Winter“ aus aktuellen Marktforschungen weiß, sind vorwiegend Eltern und Schulen entscheidend dafür, ob Kinder den Zugang zum Skifahren finden oder nicht. Aus diesem Grund wird die Anfängerinitiative „Skifahren lernen in drei Tagen“ jetzt erweitert.

Das „Netzwerk Winter“ ist eine branchenübergreifende Meinungsbildungs-Plattform für Wintersport und Tourismus. Projektentwickler Franz Schenner erklärt: „Bereits vor der jüngsten Jugendstudie im Salzburger Land haben wir begonnen, gezielte Angebote für Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Schulstufe sowie ihre Eltern zu entwickeln. Unser Ziel: Kindern im Rahmen einer Wintersportwoche die Möglichkeit zu bieten, in nur drei Tagen Skifahren zu lernen.“

Erfolgsprojekt wird erweitert

Was zunächst mit 460 Schülern begann, wurde im vergangenen Winter bereits von mehr als 1.000 Jugendlichen genutzt. Dank der Zusammenarbeit mit dem Salzburger Skilehrerverband und lokalen Skischulen konnten inzwischen mehrere tausend Kinder für den Wintersport begeistert werden. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Erfolgsprojekt nun erweitert: „Ab sofort bieten wir dieses kostenlose Skikursangebot auch Schülerinnen und Schülern aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland an – sofern sie ihre Wintersportwoche im Salzburger Land verbringen“, so Schenner weiter.

Statements

Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Mag. Stefan Schnöll (zuständig für Tourismus) und Dr. Erich Egger, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen in der WK Salzburg, betonen unisono: „Unser Ziel ist es, Jugendliche für den Skisport zu begeistern und zugleich die Klassengemeinschaft zu stärken.“

Die Finanzierung übernehmen engagierte Partner wie Doppelmayr, Skidata, Raiffeisen, UNIQA, die Wirtschaftskammer Salzburg, die Salzburger Seilbahnen und der Tourismusförderungsfonds des Landes Salzburg.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.netzwerk-winter.at/de/pro-wintersportwochen/

Dachstein-Gletscherbahn während der Fahrt

Die heutigen Seilbahnanlagen sind komplexe High-Tech-Systeme. Um sie effizient betreiben zu können, ist ein fundiertes Know-how erforderlich – im Bild: die Dachstein-Gletscherbahn.

Know-how-Austausch im Seilbahn-Kompetenzzentrum in Hallein

Im Rahmen der Seilbahnakademie des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs der WKO wird am Donnerstag, dem 4. September 2025, wieder ein „Ausbildertag“ im internationalen Kompetenzzentrum für Seilbahntechnik an der Landesberufsschule Hallein, abgehalten.

Diese ganztägige Veranstaltung soll Ausbilder bei ihrer Tätigkeit in ihrem Seilbahnunternehmen unterstützen. Der Schwerpunkt des „Ausbildertags“ wird unter anderem die „Doppellehre Seilbahn- und Elektrotechnik“, die seit 2019 angeboten wird, sein. Zudem werden die neuen elektrotechnischen Einrichtungen in den Labors vorgestellt. Weitere Themen werden Lehrinhalte der Doppellehre sowie Erfahrungen mit den Lehrabschlussprüfungen Seilbahntechnik- und Elektrotechnik sein.

Lehrberuf Seilbahntechnik

Das internationale Kompetenzzentrum für Seilbahntechnik an der Landesberufsschule (=LBS) Hallein ist eine essentielle Ausbildungsstätte für die Seilbahnunternehmen. Wie dem Geschäftsbericht 2024/2025 des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs der WKO zu entnehmen ist, ist der Lehrberuf Seilbahntechnik mit inzwischen mehr als 900 Absolventen (inkl. 2. Bildungsweg) seit der Einführung im Jahr 2008 ein fixer Bestandteil des Bildungspfades in der Seilbahnbranche.

Landesberufsschule Hallein

Im Schuljahr 2024/25 haben 103 neue Lehrlinge in der LBS Hallein mit der Ausbildung zum Seilbahntechniker begonnen. Das entspricht erneut einer Steigerung an Schülern von über 10 % gegenüber dem vergangenen Jahr. Somit werden wieder vier erste Klassen mit Schülern beschickt. Das Interesse an der vielseitigen Ausbildung zum Seilbahntechniker nimmt konstant zu, was in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischen Herausforderungen am Arbeitsmarkt sehr erfreulich ist. Trotz der schulischen Herausforderungen für die Lehrlinge wird auch die Doppellehre Seilbahn- und Elektrotechnik sehr gerne in Anspruch genommen. Mehr als die Hälfte der Lehrlinge entscheidet sich dafür.

Frauen in der Seilbahntechnik

Dass die Seilbahntechnik-Ausbildung auch für Mädchen schon lange kein Tabuthema mehr ist, zeigt die Tatsache, dass sich in den Klassen der LBS Hallein bereits 35 Mädchen der Seilbahntechnik verschrieben haben. Aktuell befinden sich ca. 304 Lehrlinge in Ausbildung und besuchen das Seilbahn-Kompetenzzentrum an der LBS Hallein. Des Weiteren entschließen sich kontinuierlich immer mehr Seilbahnunternehmen dazu, selbst Lehrlinge auszubilden. So haben mittlerweile schon über 100 Seilbahnunternehmen in Österreich zumindest einen Lehrling im Lehrberuf Seilbahntechnik ausgebildet.

Mehr Informationen unter:

Seilbahn-Kompetenzzentrum an der LBS Hallein:

https://lbs-hallein.salzburg.at/lehrberufe/seilbahn-und-elektrotechnik/seilbahntechnik

Seilbahn fährt bei Sonnenaufgang

Die Tiroler Zugspitzbahn wurde vor kurzem erneut als eine der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ ausgezeichnet. ©Tiroler Zugspitzbahn/Albin Niederstrasser

Tiroler Zugspitzbahn wieder als Beste Österreichische Sommer-Bergbahn ausgezeichnet

Das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ ist eine Initiative des Fachverbandes der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich und ist ein Qualitätsversprechen an die Gäste und die Region. Insgesamt 100 Kriterien müssen für diese Auszeichnung erfüllt werden. Diese werden alle drei Jahre neu überprüft. Die Tiroler Zugspitzbahn zählt seit Sommer 2004 zu den „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ und konnte auch dieses Mal die Prüfung bestehen.

Das teilte das Seilbahnunternehmen vor kurzem in einer Pressemeldung mit. Als eine der 82 „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ hat sich die Tiroler Zugspitzbahn in der Themenwelt „Panorama & Naturerlebnis“ spezialisiert. Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands und liegt direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Mit der Tiroler Zugspitzbahn erreicht man vom österreichischen Ehrwald aus den Gipfel in nur zehn Minuten. Schon die Auffahrt mit der Seilbahn ist ein Erlebnis. Durch die Panoramaverglasung der Fahrzeugkabinen erhält man während der Fahrt ein beeindruckendes Aussichtserlebnis auf die Grenzregion Bayern-Tirol. Oben angekommen, erhält man von der großzügigen Aussichtsplattform am Gipfel aus bei klarer Sicht einen unvergleichlichen 4-Länder-Fernblick. Im Erlebnismuseum „Faszination Zugspitze“ wiederum bekommt man spannende Einblicke in die Geschichte der Zugspitze, den Bau der ersten Seilbahn sowie eine Sonderausstellung zum Thema „Erstbesteigung“. In der „Schneekristall-Welt“ erfährt man Interessantes rund um diese Thematik. Im Tal wiederum wartet auf die Gäste der Besuch des Museums „BAHNORAMA anno 1926“. Um den Original-Seilbahnantrieb von 1926 zeigen diverse Ausstellungselemente das Gipfelerlebnis. Des Weiteren erhalten Interessierte im Technik-Schauraum einen Einblick in den Antriebsraum der laufenden Seilbahn. Schautafeln liefern Erklärungen und technische Daten. Übrigens feiert die Tiroler Zugspitzbahn im Juli 2026 ihr 100-Jahre-Jubiläum.

Das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“

Das Gütesiegel ist eine Initiative des Fachverbandes der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich und steht seit mehr als 20 Jahren für Qualität, Kooperation und die nachhaltige Weiterentwicklung des alpinen Bergsommers. Es werden nur jene Bergbahnen ausgezeichnet, die ihren Gästen durch abwechslungsreiche Angebote innovative und unbeschwerte Bergerlebnisse garantieren. Dazu müssen 100 Kriterien bestanden werden, die alle drei Jahre neu geprüft werden. 2001 zur Stärkung des alpinen Bergsommers gegründet, vereinen die „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ innovative Köpfe der Branche. Laut Sprecher Kornel Grundner werden gemeinsam Strategien entwickelt, die dafür sorgen, dass der Sommertourismus beständig bleibt: „Es ist unsere Aufgabe Angebote zu schaffen, die zukunftsgerichtet sind und mit denen wir uns gleichzeitig unserer Verantwortung für einen nachhaltigen Bergtourismus stellen. Bei den Sommer-Bergbahnen steht das Zusammenwirken von Natur und Technik schon von Haus aus im Vordergrund, da wollen wir in der Tourismusbranche ganz bewusst Vorreiter sein. Das reicht von der Energieversorgung der Bergbahnen, über Abfallmanagement bis hin zur Wertschöpfung in der Region. Dank unserer Mitgliedsbetriebe, die beispielsweise bereits einen hohen Nutzungsgrad erneuerbarer Energien aufweisen, gibt es hier schon wichtige Weichenstellungen und ‚Best-Practices‘.“ Die Tiroler Zugspitzbahn zählt seit Sommer 2004 zu den „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“. „Durch den engen Austausch mit den anderen Mitgliedsbetrieben der ‚Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen‘ konnten wir in den letzten Jahren Angebote entwickeln, die unsere Region nachhaltig stärken. Das ist ein Gewinn für die gesamte Tiroler Zugspitz Arena und schafft ganzjährig Arbeitsplätze“, so Franz Dengg, Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn, abschließend.

Mehr Informationen zum Gütesiegel auf:

https://www.sommer-bergbahnen.at/

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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