Der Jubiläums-Zauberteppich (# 4.000) der neuesten Generation“Type N“ ist 142 Meter lang, komplett mit einer Galerie überdacht und befördert mit einer Antriebsleistung von 22 kW bis zu 1.650 Personen pro Stunde. © Sunkid

Sunkid auf der Mountain Planet 2024

Nach der Übergabe des weltweit 4.000sten Zauberteppichs im Februar und mit Kunden in mittlerweile mehr als 80 verschiedenen Ländern präsentiert Sunkid auf der Mountain Planet 2024 (16. – 18. April, Grenoble, Frankreich) modernste Fördertechnologie und innovative Freizeitattraktionen für die ganze Familie – rund ums Jahr und alles aus einer Hand.

Zauberteppich – die neueste Generation Type N (Stand: 771, Sunkid)

„Vor nunmehr bald 28 Jahren haben wir unseren Zauberteppich als Aufstiegshilfe für Skischulen entwickelt“, erzählt Emanuel Wohlfarter, CEO Sunkid. „Heute ist er eine an Vielseitigkeit kaum zu überbietende Transportlösung für Personen, Güter, Boote und Tubes an 365 Tagen im Jahr.“ Neben vielerorts entstehenden Bikeparks werden auch immer mehr Freizeitangebote realisiert, bei denen Sunkid mit seinem breiten Produktportfolio punkten kann. Seien es komplette Sommer-Erlebniswelten mit Spielstationen, Family Rides in Freizeitparks, Tubing-Pisten oder spezielle Sunkid-Förderbänder für Rafts in Wasserparks bzw. Kajaks bei künstlichen Wildwasserkanälen.

Dank projektbezogener Abstimmung unseres Systems (Kapazität, Leistung, Ausstattung, individuelles Design), vielfältiger Variantenkombinationen drei Gurtoberflächen, vier Gurtbreiten, drei Galerieausführungen), leichter Wartung und Montage sowie unserer Marktführerschaft (+ 4.000 Anlagen) sind wir erster Ansprechpartner für Kunden von Personentransport-Förderbändern weltweit.

Mit der neuen Förderbandgeneration Type N – ausgestellt an Stand 771 – setzt Sunkid den aktuellen Standard im Bereich moderner Personenbeförderung. Nach der internationalen Premiere im Jahr 2022 feiert diese Generation im Jahr 2024 unter anderem Marktstart in Frankreich sowie in den in den USA. Sie vereint beste Qualität mit optimaler Ressourcennutzung und höchster Benutzerfreundlichkeit. Außerdem bietet die integrierte Schaltanlage (i-CONTROL®) ein neues Usability-Konzept und setzt in puncto Wartung und Bedienung der Anlage Maßstäbe.

Das Herzstück der Type N ist die neue elektrische Steuerung i-CONTROL®, die serienmäßig bei allen Anlagen eingesetzt wird. Das Bediensystem stellt den aktuellen Betriebszustand anschaulich und übersichtlich dar und führt den User einfach durch alle Funktionen. Zu den Key-Features zählen:

Multi-Touch-HMI mit allen relevanten Informationen für Betrieb, Wartung und Fehlerbehebung

Vier unterschiedliche passwortgeschützte Benutzergruppen mit jeweilig definierter

  • Freigabe von Funktionen
  • Digitaler Wartungsplan der Anlage
  • Fernzugriff auf die Elektrosteuerung über das Internet für Kunde und Hersteller (für erweiterte Kundenbetreuung)
  • Regelmäßige Berichte per E-Mail über die wichtigsten Betriebsdaten (wie Auslastung etc.) an verschiedene Empfänger (Kunde oder Hersteller)

Mit der feierlichen Übergabe des 4.000sten Zauberteppichs an das Skizentrum Hochzillertal Kaltenbach (Österreich) am 6. Februar 2024 erreichte Sunkid einen weiteren wichtigen Meilenstein in der erfolgreichen Unternehmensgeschichte und untermauerte seine weltweite Marktführerschaft bei Outdoor-Personenförderbändern.

Wood’n’Fun – nachhaltige Erlebniswelten aus Holz (Stand: 771, Sunkid)

Sunkid begleitet Tourismus- und Freizeitdestinationen auf der ganzen Welt mit innovativen Lösungen und nachhaltigen Produkten. Die Produktgruppe „Wood’n’Fun“ steht hierbei für erlebte Abenteuer und entspannte Naturmomente – mit Spielgeräten, Sitzgelegenheiten und komplett nach Kundenwünschen konzipierten Themenwegen und Erlebniswelten, gefertigt aus österreichischem Lärchenholz. Der individuellen Thematisierung sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Ob Kitzbühel („Streif“) und Sölden („Almzeit“) in Österreich oder Peisey-Nancroix in Frankreich: Der Skicirkus Saalbach-Hinterglemm fügte sich 2023 in eine lange Liste namhafter Kunden von Wood’n’Fun-Holzbuchstaben beziehungsweise großer individuell gestalteter Spielareale ein. In der neuen Spielewelt am Reiterkogel findet man Erlebnisspielbuchstaben, die Sunkid bereits auf der Interalpin 2023 präsentierte, Rutschenturm, Motorikstrecke sowie Riesen-Archimedesschraube und Panorama-Ruheplätze.

Am Sunkid-Messestand auf der Mountain Planet (771) lädt ein „Flipper“ mit Holzkugeln die kleinen und großen Besucher zum gemeinsamen Spielen ein: Wessen Kugel erreicht wohl die höhere Punktzahl beziehungsweise das am weitesten entfernte Ziel? Ist der Verkauf von Holzkugeln für einige Betreiber ein kleines lukratives Zusatzgeschäft, dürfen die Kugeln von Sunkid gerne als Erinnerung an die Mountain Planet 2024 mit nach Hause genommen werden.

Dry Slopes und Tubing – für ganzjährigen „Wintersport“ (Stand: 771, Sunkid)

Skipisten aus Kunststoffmatten werden künftig eine immer größere Rolle, sowohl im alpinen wie auch urbanen Raum, spielen – vor allem auf Übungshängen und in Kinderbereichen in niedrigen Höhenlagen. Die Dry Slopes von Sunkid ermöglichen diesen Wintersport an 365 Tagen im Jahr.

Erst jüngst entstand an der Hohe-Wand-Wiese in Wien (Österreich) ein 1.500 Quadratmeter großer

Anfängerbereich, wo der Skinachwuchs auf widerstandsfähigen Matten die ersten Schwünge erprobt – mit einem Feeling wie auf echtem Schnee. Weitere realisierte „Dry Slope“-Großprojekte findet man mit 10.000 m² in Stockholm (Schweden) sowie mit 5.000 m² in Puchberg am Schneeberg (Österreich).

Als ideale Angebotserweiterung – für sowohl Bergbahnen und Skischulen als auch Freizeitparks, Ausflugsdestinationen und Indoorparks weltweit – eignen sich unsere innovativen Tubing-Anlagen. Diese liefern unter optimaler Ausnützung der örtlichen Gegebenheiten maximalen Spaß bei größtmöglicher Sicherheit – auf Dry Slopes oder Schnee.

Sunkid bietet dabei alles aus einer Hand: Neben der Bereitstellung der Tubing-Reifen, übernehmen wir auch die Errichtung von Kunststoffpisten und sorgen mit dem Original-Zauberteppich für die ideale Aufstiegshilfe. Dies zeigen unter anderem Projektbeispiele in La Vallée des Korrigans oder Moliets-et-Maa sowie im Besonderen die 130 Meter lange Tubingpiste inklusive 117 Meter langem Zauberteppich in Schnepfenried (alle Projekte in Frankreich).

Gesamtplanungen mit Sunny Stuff, Sunline, Liftlösungen … (Stand: 771, Sunkid)

Panoramaspielplätze, interaktive Rodelstrecken, Funslopes: Viele Sunkid-Kunden erweitern ihr Angebot an Winterattraktionen für Familien mit Kindern über den klassischen Skilauf oder Kinderskiländer hinaus. Angefangen bei der Planung und Visualisierung bis hin zur Montage, Bewilligung und Servicierung steht diesen Sunkid als verlässlicher Partner zur Seite.

Mit der Produktlinie der Skischulhilfsmittel „Sunny Stuff“ wird das Lernen zum Erlebnis. Das Komplettangebot reicht hier von Sicherheitseinrichtungen und Markierungen, wie individuell gestaltbaren Toucans oder Eingangsbögen, über „Teach & Learn“-Produkte, wie Schneepflughilfen, bis hin zu Obstacles für die Freestyler von morgen. Ob mit „Snow Animals“, „Monster“, „Troll Family“ oder im jeweiligen Maskottchen-Design gestaltet – mit dem Equipment von Sunkid sind Kundenwünschen in Sachen Gestaltung von Schnee-Erlebniswelten inklusive Slalom-Parcours und interaktiven Abklatschfiguren keine Grenzen gesetzt.

Und damit nicht nur die kleinsten Schneesportler auf ihre Kosten kommen, bieten Sunline-Streckendesigns und eigens hierfür entwickelte widerstandsfähige Interaktionselemente (Sound High Five, Sunline Rainbow Bridge, u. v. m.) Spaß und Action für alle Gäste. Informieren Sie sich im Vorfeld der Mountain Planet auf der Sunkid-Website über unser Produkt-Portfolio sowie aktuelle Projekte.

Mountain Coaster 2.0 (Stand: 128, Caratelli)

Sunkid-Rodelbahnen zählen zu den meistverkauften Anlagen weltweit. Seit 1996 wurden rund 70 Anlagen in zahlreichen Ländern der Welt installiert. Markenzeichen des Sunkid Mountain Coasters ist das einzigartige Einschienensystem. Dieses bietet nicht nur eine unvergleichliche Fahrdynamik, sondern ist aufgrund seiner durchdachten Bauweise kosteneffizient sowie einfach zu (de-)montieren.

Im Jahr 2023 erfolgte die Weltpremiere vom Mountain Coaster 2.0 – entwickelt für Spaß und Action bei jeder Witterung und Jahreszeit. Auf der Mountain Planet 2024 haben Interessierte die Möglichkeit, die aktuelle Version unserer Sommerrodelbahn am Stand unseres Vertriebspartners Caratelli zu besichtigen.

Der Mountain Coaster 2.0 hält Updates in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Effizienz für Fahrgäste sowie Betreiber bereit. Das komplett überarbeitete Rodeldesign steigert den Sitz- und Fahrkomfort. Außerdem ermöglicht es verschiedenste Kundenthematisierungen. Das neu integrierte Assistenz- und Bremssystem erhöht die Sicherheit – durch aktive Regelung von Geschwindigkeit und Abstand zwischen den Rodeln – und das bei jeder Wetterlage.

Zu den weiteren neuen Features zählen zwei individuelle Sicherheitsgurte mit Verriegelungssystem, eine klappbare Rückenlehne mit wasserabweisenden Sitzpolstern, LED-Front- und Rücklichter sowie ein großzügiges Platzangebot für einen Erwachsenen und ein Kind.

Family Rides: Tower, Nautic Jet … (Stand: 771, Sunkid)

Die Family Rides von Sunkid Heege begeistern seit über 40 Jahren Kinder und Familien auf der ganzen Welt. Markenzeichen sind dabei die einfache Bedienbarkeit, geringer Platzbedarf, ein hohes Maß an Interaktivität und maximaler Fahrspaß.

Mit rund 150 Installationen weltweit ermöglicht der Tower vielerorts 360°-Panoramaausblicke für die ganze Familie. Die Fahrgäste ziehen sich selbstständig (motorunterstüzt!) und spielend einfach mithilfe eines Seils auf eine Höhe von knapp neun Metern. Der Turm dreht sich dabei laufend langsam um die eigene Achse.

Eine Beschleunigung auf bis zu 40 km/h und das einzigartige Gefühl des freien Fliegens – mit spritziger Landung: So begeistert der Nautic Jet sowohl Jung als auch Alt. Die robuste und ausgefeilte Technik des Family Rides erlaubt nicht nur den Einsatz in Freizeitparks und an (Bade-) Seen, sondern auch an Standorten mit „extremerem Wetter“, wie beispielsweise in Erlebniswelten oder bei Beschneiungsteichen im Gebirge. Beste Beispiele: Chamonix (Frankreich) oder Mautern (Österreich) und Jahorina (Bosnien und Herzegowina), wo sogar gleich mehrere Family Rides seit Jahren interaktiven Outdoor-Freizeitparkspaß bieten.

 

 

 

Heiko Stähle, ab 01.04.2024 Vorstand der Kässbohrer Geländefahrzeug AG. ©Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Vorstandsbesetzung

Die Neubesetzung des Vorstands der Kässbohrer Geländefahrzeug AG ist mit der Bestellung zum dritten ordentlichen Vorstandsmitglied zum 01.04.2024 wie geplant abgeschlossen. Heiko Stähle übernimmt die Bereiche Finanzen, Verwaltung, IT, Personal, Digitalisierung, Recht und Unternehmenskommunikation. Dr. Christian Oberwinkler verantwortet seit dem 01.03.2023 die Bereiche Technik und Produktion. Christof Peer ist seit dem 27.03.2023 für die Bereiche Vertrieb, Service und Marketing verantwortlich. Rolf Glessing, der in der Übergangsphase seit August 2022 als Vorstandssprecher das Unternehmen geführt hatte, scheidet aus dem Vorstand aus.

Der 45-jährige Heiko Stähle bringt umfassende Erfahrungen aus verschiedenen Management-Positionen mit. Zuletzt war er als Geschäftsführer und Sprecher des Executive Boards bei der Pfeifer Gruppe, einem Seilbauspezialisten aus Memmingen, tätig. Der Diplom-Betriebswirt (FH) bringt für die Position nicht nur betriebswirtschaftliche Kenntnisse, sondern auch einen technischen Hintergrund aus einer Technikerausbildung mit.

Heiko Stähle ist Vater von drei Kindern und lebt mit seiner Familie im Raum Göppingen. In seiner Freizeit ist er kirchlich engagiert und verbringt die Zeit gerne mit seiner Familie beim Skifahren, Wandern oder am Wasser.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei der Kässbohrer Geländefahrzeug AG, um gemeinsam mit dem Team die Ausrichtung des Unternehmens zu gestalten. Die Zukunft des Wintersports, der Klimawandel und die geopolitischen Entwicklungen stellen uns vor Herausforderungen, welchen wir uns kommend vom Markt im Dreiklang von ‚Mensch, Prozessen und Systemen‘ stellen müssen und die notwendigen Veränderungen kontinuierlich und ergebnisorientiert voranbringen.“

Über die Kässbohrer Geländefahrzeug AG

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG meistert mit innovativer Technik, Leidenschaft und Kreativität extreme Einsätze am Berg und im Tal, am Strand sowie im Gelände. Das Unternehmen entwickelt und produziert Fahrzeuge für die Pisten- und Loipenpräparierung, Strandreinigungsgeräte sowie kettengeriebene Spezialfahrzeuge zum Einsatz im unwegsamen Gelände und auf besonders sensiblen Flächen.

Hierfür stehen die Marken PistenBully, PowerBully, BeachTech. Zum Portfolio gehört auch SNOWsat, eine ganzheitliche digitale Lösung für das Pisten- und Flottenmanagement, Instandhaltungs- und Areamanagement. Mit der PRO ACADEMY bietet Kässbohrer ein hersteller-unabhängiges Schulungs- und Trainingskonzept für ein wirtschaftliches und ressourcenschonendes Pistenmanagement. Nachhaltigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Menschen, Umwelt und Ressourcen sind in den Unternehmenszielen verankert.

Kässbohrer ist mit seinen Produkten in über 110 Nationen vertreten – vom Nordpol bis zum Südpol. Das Unternehmen ist Weltmarktführer in der Pistenpräparierung und Strandreinigung. Weltweit beschäftigt die Kässbohrer Geländefahrzeug AG über 800 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich und den USA. Produziert wird ausschließlich am Sitz des Unternehmens in Laupheim, Baden-Württemberg.

 

 

Uttendorf-Weissee, Wiegenwald der Zirbe. ©Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern/Michael Huber

Faszination Bergsommer im Nationalpark Hohe Tauern

Von der hochalpinen Schneeräumung samt „Durchstich“ auf Europas schönster Panoramastraße im Frühling über den traditionellen Almsommer bis hin zum goldenen Bauernherbst: Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern und die Großglockner Hochalpenstraße als ihr Herzstück begeistern in diesem Jahr mit unvergesslichen Momenten und Höhepunkten. Urlauber, Naturliebhaber, Familien und Wanderer erwartet eine Fülle an Neuheiten und Attraktionen: Darunter die Wiedereröffnung der „Nationalparkwelten“ in Mittersill, spannende Ausstellungen zur Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße im Jahr 1934 sowie eindrucksvolle Erlebnisangebote mit Nationalpark-Rangern. Der Nationalpark Hohe Tauern – der größte geschützte und zusammenhängende Natur- und Kulturraum in den Alpen – bildet die grandiose Kulisse für Wanderungen und sinnstiftende Unternehmungen. Ein Ausblick auf den Bergsommer 2024.

Trail-Wandern, Ranger-Touren und die Idylle des Almsommers: Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ist ein Wanderparadies par excellence: Gewandert wird je nach Wetter- und Schneelage – vom Frühsommer bis hinein in den goldenen Oktober. Bereits ab Mitte Mai werden die ersten buchbaren Wander-Packages am Hohe Tauern Panorama Trail angeboten. Der 275 Kilometer lange Weitwanderweg führt in 17 Etappen vom äußersten Westen der Ferienregion nach Osten: Start- bzw. Endpunkt sind die Nationalparkgemeinden Krimml und Hüttschlag. Der Trail verläuft in einer Höhenlage von 1.000 bis maximal 2.400 Meter Seehöhe und verspricht grandiose Ausblicke auf die Hohen Tauern. Genächtigt wird wahlweise im Tal oder am Berg, auch kürze Touren (beispielsweise 2 Tage/3 Nächte) sind möglich. Die „GreenSpirit“-Pauschale ist eine Initiative zum autofreien Urlaub. www.hohetauerntrail.at

Der traditionelle Almsommer beginnt ab Mitte Juni: Dann werden Weidetiere wie Schafe, Rinder und Pferde aufgetrieben und die rund 120 Almhütten in der Ferienregion sind für Wanderer geöffnet.

Ab Juli geht’s dann in Begleitung mit den Nationalpark-Rangern raus in die Natur: Das Sommerprogramm umfasst unter anderem Exkursionen und wöchentlich geführte Wanderungen in den Rauriser Urwald, durch vier Klimazonen auf das Kitzsteinhorn, zu den Bartgeiern in Rauris oder ins Wildnisgebiet Sulzbachtäler. Auf der Großglockner Hochalpenstraße im Bereich Kaiser-Franz-JosefsHöhe werden von Mitte Juli bis Ende September täglich um 10.30 und 13.30 Uhr kostenlose RangerWanderungen zum Kaiserstein angeboten: Teilnehmer haben große Chancen, auf der rund einstündigen Wanderung Murmeltiere und Steinböcke zu sichten.

Mit einem Spezialtarif verführt die Großglockner Hochalpenstraße ab Mitte September bis zur Straßenschließung zum „Goldenen Wander-Herbst“. Das PKW-Straßenticket für 8 Tage inklusive Rother-Wanderführer ist ab EUR 60,00 erhältlich. Wandertipps mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit:

Ab 1. Mai (bis 31.10.2024) kommen Gäste der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern in den Genuss der Nationalpark SommerCard: Sie inkludiert den kostenlosen bzw. ermäßigten Eintritt zu über 60 Attraktionen sowie die kostenlose Teilnahme am Sommer-Rangerprogramm. Zudem inkludiert sie die tägliche, kostenlose Nutzung der Pinzgauer Lokalbahn, der Regionalbuslinien im Pinzgau (Salzburger Verkehrsverbund) und der teilnehmenden Wanderbusse sowie ein Tagesticket für Großglockner Hochalpenstraße, Krimmler Wasserfälle & WasserWelten und Gerlos Alpenstraße. www.nationalpark-sommercard.at Ab 29. Mai (bis 29.09.2024) tourt auch der komfortable Glocknerbus im Sinne des Umweltschutzes und des entspannten Reisens durchs Salzburger Land. Die Ausflugsfahrt in modernen Reisebussen führt über die Großglockner Hochalpenstraße und wird von NationalparkRangern begleitet. Aktuelle Fahrpläne und Preise unter www.glocknerbus.at

 

 

 

 

 

Hochgenuss mit Haubenköchin Theresia Palmetzhofer und Winzerin Pia Strehn am Kitzsteinhorn, Kaprun. © oberhauser graphics

Genussmomente in Zell am See-Kaprun

Von 14. bis 17. März gingen die Falstaff Genuss-Skitage in Zell am See-Kaprun in die zweite Runde: Mit hochkarätigen Events am Kitzsteinhorn und auf der Burg Kaprun wurden die Besucher neben all den Vorzügen des Sonnenskilaufs zwischen Gletscher, Berg und See kulinarisch auf höchstem Niveau verwöhnt. Mit dabei waren unter anderem Österreichs jüngste Haubenköchin Viktoria Fahringer, 3-Haubenköchin Theresia Palmetzhofer und Topwinzerin Pia Strehn, welche an einzigartigen Locations alle Genuss-Fans in der Region Zell am See-Kaprun begeisterten.

Am Donnerstag, 14. März 2024, erwarteten die Gäste zu Beginn des zweiten FalstaffWochenendes unvergessliche Genussmomente auf der Burg Kaprun. Gemeinsam mit Österreichs jüngster Haubenköchin Viktoria Fahringer verwandelte sich das Ambiente der mittelalterlichen Location in eine perfekte Kulisse für einen Genussabend der Extraklasse. Mit ihren köstlichen Gerichten zauberte die Powerfrau eine besondere Atmosphäre in die alten Gemäuer des 12. Jahrhunderts und sorgte so für einen Abend voller Kulinarik auf höchstem Niveau.

HOCHGENUSS AM KITZSTEINHORN MIT 3-HAUBEN-KÖCHIN & „MISS ROSÉ“

Der höchstgelegene Programmpunkt der Falstaff Genuss-Skitage fand am Freitag, den 15. März unter dem Motto „Ladies‘ Taste“ in Salzburgs höchstgelegenem Restaurant am Kitzsteinhorn statt: Beim exklusiven HOCHGENUSS im Gipfel Restaurant auf 3.029 Metern verwöhnten zwei herausragende Frauen der österreichischen Spitzengastronomie die Gäste: Das exquisite Menü zauberte 3-Hauben-Köchin Theresia Palmetzhofer, während Österreichs „Miss Rosé“ Pia Strehn für die perfekte Weinbegleitung sorgte. Für alle Weinliebhaber war das Kitzsteinhorn am Samstag, den 16. März der Place-to-be. Insgesamt vier Stationen luden zur Verkostung der edelsten Tropfen, die internationale Topwinzer zu bieten haben: Schaumig-prickelnd wurde es beim Rosé-Schaumwein-Flight im Gipfel Restaurant am Kitzsteinhorn. In der neuen Skyline Bar im Alpincenter auf 2.450 Metern warteten preisgekrönte Weißweine darauf, degustiert zu werden. Im Restaurant Gletschermühle nebenan gab es zwei Flights – einmal mit prämierten Blaufränkischen, einmal mit erlesenen Steinzeiler-Rotwein-Raritäten. Feinste regionale Tapas begleiteten die Geschmacksreise auf allen vier Stationen.

ALPINE RAFFINESSEN IM TAUERN SPA

Das Tagesfinale am Samstag fand im 2-Haubenrestaurant im TAUERN SPA Zell am SeeKaprun statt: Nach einem gemütlichen Get-together samt genussvollem Aperitif an der Indoor-Feuerstelle wurden die Gaumen der Genussliebhaber von Executive Chef Christof Schernthaner und seinem Team im 2-Haubenrestaurant FinESSEN passend zum Motto „Alpine RaFFINESSEN“ mit einem 6-Gänge-Menü und einer perfekt darauf abgestimmten Weinbegleitung von dem Gastwinzer Toni Hartl & der Firma Weinwolf verwöhnt.

„Mit unseren Veranstaltungen im Rahmen der Genuss-Skitage vereinen wir das Beste aus zwei Welten: hochalpine Natur und hochqualitative Kulinarik. Heraus kommt dabei zum einen unser HOCHGENUSS – Haubenküche und Top-Weine vor atemberaubender Hochgebirgskulisse in Salzburgs höchstgelegenem Restaurant, zum anderen unser Wine Flight & Tapas Delight – Stationen zur Verkostung erlesener Weine, inklusive regionaler Delikatessen, ebenso in traumhaftem hochalpinen Setting. Es freut uns jedes Mal, die Begeisterung der Gäste für diese Kombination zu sehen“, so Thomas Maierhofer, Vorstandsdirektor der Gletscherbahnen Kaprun AG.

„Schon die Durchführung der Falstaff Genuss-Skitage ist als kulinarisches Qualitätsevent von Zell am See-Kaprun ein voller Erfolg. Die Gäste waren begeistert von ausgezeichneter Kulinarik, prämierten Weinen, einzigartigen Locations und besten Bedingungen für den Sonnenskilauf zwischen Gletscher, Berg und See – die Stimmung war fantastisch. Herzlichen Dank an Falstaff, das Kitzsteinhorn und die Schmittenhöhe für dieses gelungene Projekt“, freut sich Manuel Resch, Geschäftsführer Zell am See-Kaprun Tourismus.

 

 

Das fulminante Ski Opening Schladming-Dachstein mit zwei Auftritten von Weltstar Robbie Williams zum heurigen Winterstart am 7. und 8. Dezember war nicht nur touristisch, sondern auch wirtschaftlich ein überwältigender Erfolg. © Sabrina Vanray

Ski Opening mit Robbie Williams brachte Wertschöpfung in Millionenhöhe

Das fulminante Ski Opening Schladming-Dachstein mit zwei Auftritten von Weltstar Robbie Williams zum heurigen Winterstart am 7. und 8. Dezember war nicht nur touristisch, sondern auch wirtschaftlich ein überwältigender Erfolg. Dieser lässt sich nach einer Analyse des Wiener Economixs Instituts nun auch in konkreten Zahlen messen: Die beiden Konzerte mit insgesamt rund 25.000 Fans im Zielstadion der Schladminger Planai bewirkten eine Wertschöpfung von 10,3 Mio. Euro und einen Nachfrageimpuls von 17,5 Mio. Euro für die Wirtschaft in ganz Österreich.

Enormer internationaler Werbewert

Der Tourismusverband Schladming-Dachstein ermittelte allein für das Konzert-Wochenende insgesamt rund 36.600 Nächtigungen in der steirischen Urlaubsregion. “Für uns war es mit einem der bisher stärksten 8. Dezember ein absolut grandioser Start in den Winter 2023/24”, betont Mathias Schattleitner, Geschäftsführer im TVB Schladming-Dachstein. “Zudem verschafften die beiden Auftritte unserer Region eine sensationelle internationale Medienpräsenz. Laut einer Analyse des Unternehmens United Synergies hat das Ski Opening mit Robbie Williams einen Werbewert von knapp vier Millionen Euro erzielt.”

“Entscheidung war goldrichtig”

Auch TVB-Vorsitzender Andreas Keinprecht zieht höchst zufrieden Bilanz: “Die Entscheidung, nach drei Jahren Pause das Ski Opening in Zusammenarbeit mit der Schladminger 4-Berge-Skischaukel und der Leutgeb Entertainment Group wieder groß zu starten, erwies sich als goldrichtig. In Summe wurde aus direkten Impulsen und über die verschiedenen Wirtschaftskreisläufe ausgehend vom Ski Opening allein in der Steiermark eine Wertschöpfung von rund 7,9 Mio. Euro sowie ein direkter Impuls von 11 Mio. Euro für unsere regionalen Unternehmen ausgelöst.”

„Die Steiermark hat eine lange Tradition als Gastgeberin internationaler Großveranstaltungen. Diese Events sind eine wichtige Säule für unseren heimischen Tourismus. Sie bringen uns nicht nur eine unbezahlbare Werbung im In- und Ausland, sondern sorgen auch für enorme Wertschöpfung. Das Ski Opening mit den beiden unvergesslichen Konzerten von Robbie Williams war in dieser Hinsicht ein Riesenerfolg, wie die Zahlen der Studie eindrucksvoll belegen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Auch öffentliche Hand profitiert, viele Jobs entstanden

Das durch das Ski Opening Schladming-Dachstein gesteigerte Produktionsniveau hat auch zu signifikanten Mehreinnahmen für die Gebietskörperschaften geführt. Die Analyse des Economixs Instituts errechnet aus den touristischen Aktivitäten in der Region rund um das Ski Opening in Summe rund 2,2 Mio. Euro an abgeführten Steuern und Abgaben. Ebenso erfreulich: Neben den direkt für die Durchführung der Veranstaltung vergebenen rund 150 Jobs in Bereichen wie Bühnentechnik, Security oder Eventorganisation konnten auch noch 116 Jobs (Vollzeitäquivalente) auf Jahresbasis zusätzlich in ganz Österreich geschaffen werden.

Klaus Hofstätter (Hauser Kaibling Bergbahnen): „Großartig, dass wir mit dem gemeinsamen Ski Opening unsere gesteckten Ziele erreicht haben: Wir konnten viele Gäste zum Winterstart in die Region Schladming-Dachstein locken und durch den Auftritt eines Weltstars sowohl nationale als auch internationale Aufmerksamkeit erlangen“, so Hauser Kaibling Geschäftsführer Klaus Hofstätter.

Georg Bliem (Planai-Hochwurzen-Bahnen): „Musik, Schnee und Skisport sind die idealen Zutaten für ein gelungenes Ski Opening. Die beiden Konzerte mit Weltstar Robbie Williams Anfang Dezember 2023 im Rahmen des Ski Openings der Region Schladming-Dachstein haben insgesamt 25.000 Fans vor Ort im Stadion verzaubert. Diese Studie verdeutlicht nun, dass solche Großveranstaltungen nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch ökonomische Vorteile für die Region und darüber hinaus generieren“.

Daniel Berchthaller (Reiteralm Bergbahnen): „Mit Superstar Robbie Williams in den Winter zu starten, war ein herausragendes, einzigartiges und emotionales Erlebnis & Angebot für unsere Gäste. Nun dürfen wir bestätigt durch die Wertschöpfungsstudie auf ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Ski Opening zurückblicken – die positiven Auswirkungen dieses Großevents werden noch lange spürbar sein. Voll Vorfreude und Engagement blicken wir somit weiteren zukünftigen Highlights in der Region Schladming-Dachstein entgegen.“

Die INTERALPIN feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Die Congress Messe Innsbruck freut sich darauf, das Jubiläum bei der 25. Ausgabe 2025 gebührend zu zelebrieren. ©Ueberall

INTERALPIN feiert 50-jähriges Jubiläum

Die Weltleitmesse für alpine Technologien hat Grund zum Feiern: Das Jahr 2024 markiert das 50-jährige Bestehen der INTERALPIN. Was 1974 in kleinem Rahmen begann, entwickelte sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zum wichtigsten Branchentreffpunkt der Seilbahnwirtschaft. 2025 findet die 25. Ausgabe der alle zwei Jahre veranstalteten Fachmesse statt. Vom 6. bis 9. Mai 2025 wird die Messe Innsbruck wieder zum Hotspot der internationalen Seilbahn- und Alpintechnikbranche und begrüßt Fachbesucher aus zuletzt über 130 Nationen. Die Feierlichkeiten beginnen schon heuer – die INTERALPIN wird von 17. bis 21. Juni beim renommierten Weltseilbahnkongress der OITAF in Vancouver vertreten sein.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: So könnte man die Entstehungsgeschichte der INTERALPIN in knappen Worten beschreiben. Die Fachmesse in der Alpenmetropole Innsbruck entwickelte sich parallel zur Expansion der alpinen Technologien und dem Aufschwung des Wintertourismus in Tirol zum weltweit gefragtesten Branchentreffpunkt mit einer beispiellosen globalen Anziehungskraft. Der Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck (CMI) Christian Mayerhofer wirft einen Blick auf die Geschichte und Bedeutung der INTERALPIN: „Die Congress Messe Innsbruck freut sich, das 50-jährige Jubiläum der INTERALPIN zu feiern. Die langjährige Geschichte der weltweit führenden Plattform für alpine Technologien ist beeindruckend und gründet sich auf die Innovationskraft der Branche sowie das Engagement und die Kompetenz aller Partner, Aussteller und Fachbesucher. Ich bedanke mich bei allen, die der INTERALPIN zu der Größe verholfen haben, die sie heute einnimmt, und die diese auch in Zukunft gestalten werden. Ich freue mich darauf, das Jubiläum bei der 25. Ausgabe 2025 gebührend feiern zu können.“

INTERALPIN: Eine Erfolgsstory

Wie rasant der Aufstieg der INTERALPIN vonstattenging, zeigt ein Blick auf die Anfangsjahre. Innerhalb weniger Jahre avancierte eine anfangs kleine Ausstellung zu einem expandierenden, weltweit gefragten Format. Im Kurhaus Igls, das heute als congresspark igls Teil der CMI ist, fand 1974 im Rahmen des damaligen „Internationalen Schipistenkongresses“ eine kleine Präsentation von Produkten der Seilbahnwirtschaft statt. Ein Jahr später, im Kongresshaus Innsbruck, erhielt die Ausstellung den Namen INTERALPIN. 1977 fand sie mit dem Untertitel „Fachausstellung für Winterdienstgeräte“ erstmals als eigenständige Veranstaltung mit 72 Ausstellern und einem Publikum aus über 20 Nationen statt. 1978 stieg die Ausstellerzahl weiter auf 84 Unternehmen, 1980 auf 120. „Von diesem Zeitpunkt an war die Erfolgsgeschichte der INTERALPIN nicht mehr aufzuhalten. Als der Congress Innsbruck Anfang des neuen Jahrtausends aus allen Nähten platzte, übersiedelte die INTERALPIN 2002 auf die Messe Innsbruck, wo sie auch heute noch ausgetragen und kontinuierlich erweitert wird“, erzählt der Projektleiter der Messe Stefan Kleinlercher. 2023 verzeichnete die INTERALPIN mehr als 35.000 Fachbesucher aus rund 130 Nationen bei einem Angebot von rund 650 Ausstellern aus über 50 Ländern.

Das Jubiläum als Anlass, um nach vorne zu blicken

Vom 6. bis 9. Mai 2025 bietet die INTERALPIN wieder eine Plattform für die neuesten Innovationen und brandaktuellen Themen der Branche. Am Eröffnungstag findet die Österreichische Seilbahntagung des Fachverbands der Seilbahnen statt, in dessen Rahmen auch die feierliche Eröffnung stattfinden wird. Den Abschluss des ersten Tages bildet die festliche INTERALPIN Snow Crystal Gala. Die INTERALPIN Inspiration Days werden an Tag 2 und 3 mit hochkarätigen Keynotes und Expertenvorträgen die aktuellen Themen der Branche beleuchten und zur Diskussion stellen. Die Generalversammlung und das Seminar der Internationalen Organisation für das Seilbahnwesen OITAF ist ebenfalls ein Fixpunkt. Eine Delegation der INTERALPIN wird auch beim diesjährigen OITAF-Weltseilbahnkongress vom 17. bis 21. Juni in Vancouver vertreten sein.

„Die Alpintechnik- und Seilbahnbranche ist sehr dynamisch und von einem steten Wandel und einer starken Zukunftsorientierung geprägt. Das 50-Jahr-Jubiläum der INTERALPIN bietet den Anlass, den Blick nicht nur zurück, sondern vor allem auf zukünftige Entwicklungen zu werfen. Bei der 25. INTERALPIN 2025 werden die Themen, die die Branche aktuell und in Zukunft bewegen, auf den Tisch gebracht. Es gilt mehr denn je auszuloten, welche Verantwortung der Branche in Zeiten von multidimensionalen gesellschaftlichen und klimatischen Veränderungen zukommt und wie sie diese als Chancen zu nutzen wissen kann. Die zahlreichen Fachleute werden dazu ihre Expertise in das Produkt- und Informationsangebot der INTERALPIN 2025 einbringen“, gibt der Projektverantwortliche Stefan Kleinlercher einen Ausblick.

Mehr Informationen zur INTERALPIN: www.interalpin.at

 

 

V. l.: Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner, Rupert Schiefer, GF der Oberösterreichischen Seilbahnholding und DAG-Vorstand, sowie DAG-Aufsichtsratsvorsitzender Landesrat Mag. Michael Lindner. ©Land OÖ/Daniel Kauder

Bergbahnen Dachstein West verschmelzen mit Dachstein Tourismus AG

Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner / DAG-Aufsichtsratsvorsitzender Landesrat Mag. Michael Lindner: „Neue Unternehmensstruktur bildet Dachmarke Bergbahnen Dachstein Salzkammergut (BBDS) nun auch gesellschaftsrechtlich ab.“ Nach dem Zusammenschluss der Bergbahnen Dachstein West, Dachstein Krippenstein, Feuerkogel und Grünberg unter dem Markendach der Bergbahnen Dachstein Salzkammergut (BBDS) vollziehen die Eigentümer diesen Schritt nun auch gesellschaftsrechtlich. Die sich auf Salzburger Seite im Besitz des Raiffeisenverband Salzburg befindlichen Bergbahnen Dachstein West verschmelzen mit der Dachstein Tourismus AG (DAG), welche nun neben den Bahnen am Krippenstein auch alle Bahnen und Lifte in Gosau, Rußbach und Annaberg hält. Haupteigentümer der DAG bleibt die im Eigentum des Landes Oberösterreich stehende Oberösterreichische Seilbahnholding. Diese hält auch die Anteile an den Bergbahnen am Feuerkogel und am Grünberg.

„Die letzten Monate haben bewiesen, welch hohe Attraktivität der Zusammenschluss der vier Bergbahnen – Dachstein West, Dachstein Krippenstein, Feuerkogel und Grünberg – bei den Kundinnen und Kunden genießt. Produkte, wie das ‚Natürlich 365 Ticket‘, das den Kundinnen und Kunden die ganzjährige Nutzung aller Bahnen ermöglicht, erfreuen sich enormer Beliebtheit. Das Ganze ist für den Gast offensichtlich mehr wie die Summe seiner Einzelteile. Dies gilt aber nicht für die Marke bzw. das Angebot, sondern für den gesamten Unternehmensverbund. Wir sind sicher, dass die gesellschaftsrechtliche Verschmelzung weitere Synergien freisetzt und die gesamte Region touristisch nachhaltig stärkt“, zeigt sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner erfreut.

In die gleiche Kerbe schlägt auch der Aufsichtsratsvorsitzende der DAG, Landesrat Mag. Michael Lindner: „Die Bergbahnen sind einer der zentralen touristischen Dienstleister im Salzkammergut. Einzigartig ist, dass sie für den Gast mit dem Zusammenschluss nicht mehr nur ein Gebiet, sondern eine gesamte Region erschließen und das 365 Tage im Jahr. In Summe ist das Angebot jetzt Sommer wie Winter hoch attraktiv und passt zu 100 % in eine zeitgemäße Ganzjahresausrichtung der Bergbahnen!“

Neben der Oberösterreichischen Seilbahn Holding mit 67,6 % und dem Raiffeisenverband Salzburg mit 14,19 % sind auch die Salzwelten GmbH (10,03 %) und die ÖBf Beteiligungs GmbH (3,56 %) an der DAG beteiligt. Die restlichen Anteile befinden sich im Streubesitz.

Zusammenführen, was „zusammengehört“

Auch für den Raiffeisenverband Salzburg war dieser Schritt überfällig. „Es ist weder zeitgemäß noch effizient, wenn sich unterschiedliche Gesellschaften an einem Berg die operativen Aufgaben teilen. Die Führung aus einer Hand, die Integration von Aufgaben verbessern die Angebotsqualität für Kundinnen und Kunden und senken die Kosten für das Unternehmen. Es war für uns somit selbstverständlich, diesen Fusionsprozess aktiv zu begleiten und ein zukunftsfähiges Skigebiet zu formen“, erläutert RVS-Vorstand Mag. Andreas Derndorfer die Intention. Unterstützt wird dies auch von Seiten des Landes Salzburg. „Für uns ist wichtig, dass das Bergbahnangebot in der Region langfristig abgesichert und künftig notwendige Investitionen gesichert sind. Dafür müssen wir unsere Kräfte bündeln und deshalb dürfen unsere Bemühungen auch nicht an der Landesgrenze enden. Wir müssen das Angebot von Gmunden bis nach Annaberg integriert denken und entwickeln. Diese Aufgabe bildet die neue Unternehmensstruktur ab“, erklärt LH-Stv. Mag. Stefan Schnöll.

Kundenbedürfnisse im Fokus

Kundenbedürfnisse künftig noch besser, vor allem aber noch effizienter erfüllen zu können, ist auch für Rupert Schiefer – sowohl GF der Oberösterreichischen Seilbahnholding wie auch Vorstand der DAG – der zentrale Zweck des Zusammenschlusses: „Die Verschmelzung ermöglicht es uns, nun auch gesellschaftsrechtlich das Unternehmen mit einem Managementteam quasi aus einer Hand heraus zu führen. Der große Vorteil sind die dabei entstehenden Synergien: Ein zentraler Einkauf, ein integriertes professionelle Marketing über alle Angebote hinweg, eine HR-Abteilung, die sich um alle Mitarbeiterbelange an allen Bergen kümmert, ein Rechnungswesen und eine IT-Abteilung, etc. Mit dem Zusammenschluss ergeben sich neue Strukturen, die uns flexibler, schneller und professioneller machen und uns die Chance geben, noch mehr am Puls der Kundinnen und Kunden zu agieren.“

Bergbahnen Dachstein Salzkammergut

Als der größte touristische Leitbetrieb in der Region begrüßen die Bergbahnen Dachstein Salzkammergut jährlich ca. 1 Mio. Gäste an den Standorten Grünberg in Gmunden, Feuerkogel in Ebensee, Dachstein Krippenstein in Obertraun und in der Region Dachstein West mit den Orten Gosau, Rußbach & Annaberg. Das Gesamtangebot der Bergbahnen Dachstein Salzkammergut umfasst 31 Seilbahnen und Lifte sowie 14 Kinderseillifte und Förderbänder, 106 Kilometer Piste, weit über 350 Kilometer Wanderwege und 7 Klettersteige sowie eine Sommerrodelbahn. In der Saison sind derzeit 310 Personen beschäftigt.

 

 

Die neue Fassade des Alpinen Museums mit Eingang zur Straßenseite hin. ©Feil Architekten, Regensburg

Die neue Fassade des Alpinen Museums mit Eingang zur Straßenseite hin. ©Feil Architekten, Regensburg

Moderner, offener, barrierefreier: Alpines Museum in München öffnet wieder

Vor drei Jahren hat das Alpine Museum des Deutschen Alpenvereins (DAV) seine Türen geschlossen, um mit einem grundlegenden Umbau fit für die Zukunft zu werden: moderner, offener, barrierefreier. Am 10. März 2024 hat das Alpine Museum wieder seine Türen aufgemacht. Jetzt können sich alle Berg- und Bergsport-Begeisterten auf größere Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen, ein gemeinsames Eingangsfoyer mit gastronomischem Bereich, die zentral platzierte Bibliothek sowie die neue Dauerausstellung freuen. Möglich geworden ist der Umbau dank der Unterstützung durch den Bund, das Land Bayern, die Stadt München, die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern sowie dem Münchner Kulturbaufonds.

 Wie alles begann: ein Architektur-Wettbewerb

„Die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre und die Weiterentwicklung des Deutschen Alpenvereins haben auch die Kulturarbeit vor neue Aufgaben und Herausforderungen gestellt“, sagt Roland Stierle, Präsident des Deutschen Alpenvereins. „Wir verstehen das Museum mit Archiv und Bibliothek als unser kulturelles Zentrum. Es soll den Mitgliedern und Nichtmitglieder für einen gesamtgesellschaftlichen Austausch zu allen alpinen Themen dienen. Gleichzeitig ist es in seiner Offenheit, Modernität und Vielfältigkeit ein sehr wichtiges Aushängeschild für den DAV.“ In vielen Bereichen war das Alpine Museum trotz aller Vorzüge nicht mehr zeitgemäß. Beispiele waren die räumliche Trennung von Museum und Bibliothek, die geringe Sonderausstellungsfläche oder die fehlende Barrierefreiheit.

2016 lobte der DAV daher einen Architektur-Ideenwettbewerb aus, den das Architekturbüro „Feil Architekten“ aus Regensburg gewann. „Das Konzept sollte größere Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen bieten. Zudem ein gemeinsames Eingangsfoyer für alle Funktionseinheiten des Hauses wie gastronomischer Bereich, Museumsshop und Verbindung zur Bibliothek sowie den Veranstaltungsräumen auf den verschiedenen Geschossebenen“, erzählt Melanie Grimm, DAV-Vizepräsidentin und zuständig für die Bereiche Kultur und Kommunikation. „Gleichzeitig wünschten wir uns eine Erweiterung der Bibliothek und des Lesesaals sowie eine bessere Sichtbarkeit und Präsenz im Stadtbild.“ Bei allem galt es, die Geschichte des Gebäudes zu berücksichtigen.

Ein Exkurs: Zeitreise durch über 100 Jahre Alpines Museum

In seiner bewegten Geschichte hat das Museum bereits mehrere Umbauten zu verschiedenen Zeiten mitgemacht. „1887/88 ursprünglich als Restaurant-Café „Isarlust“ von Friedrich Loewel als Ausflugsort für die Münchner Bürger*innen errichtet, stellte die Stadt München das neubarocke Bauwerk 1908 dem Alpenverein zur Verfügung“, berichtet Melanie Grimm. „1911 konnte das Museum eröffnet werden, in den 1920er Jahren kamen bauliche Erweiterungen hinzu.“

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann 1948 der Wiederaufbau. Die Gebäudestruktur wurde dabei weitgehend übernommen, das äußere Erscheinungsbild jedoch dem Zeitgeist entsprechend in reduzierter, klassizisierender Formensprache verändert. Heute präsentiert sich das Alpine Museum in der letzten prägenden Gestaltung der 50er Jahre. Allerdings wurde die ursprünglich klare und eindeutige Grundrissorganisation nach dem Wiederaufbau durch die Verlegung des Treppenhauses, Flächenerweiterung im Bestand, Errichtung eines Zwischengeschosses sowie weiterer Unterteilung der Innenräume schrittweise verändert.

Das neue Alpine Museum: Bergkultur für die Zukunft

„Bei der Bearbeitung des Wettbewerbs und der Beschäftigung mit der Geschichte fiel uns sehr früh auf, dass das Gebäude durch viele Wiederaufbau- und Umbauphasen seinen ursprünglich sehr klaren Grundriss verloren hat“, erklärt Michael Feil vom ideengebenden und ausführenden Architekturbüro Feil aus Regensburg. Die Planung der Architekten sah daher vor, das Alpine Museum in Anlehnung an die frühere Ordnung so umzubauen, dass die ursprüngliche Großzügigkeit der Räumlichkeiten zurückkehrt. So wurden die Räume komplett entkernt und nachträgliche Einbauten entfernt. Dadurch entstanden im Erd- und Obergeschoss wieder großzügigere Räume für die neu konzipierte Dauerausstellung und die Sonderausstellungen sowie für die Bibliothek. „Durch einen neuen, zentralen auf die Stadt hin ausgerichteten Eingang, ist das Museum nun gut sichtbar für die Öffentlichkeit. Und über einen neuen Aufzug über alle Stockwerke hinweg barrierefrei zugänglich“, erzählt Michael Feil. Ein durchgehender Raum, der als Foyer, Café und Veranstaltungsraum genutzt wird, verbindet die öffentlichen Bereiche. Der Museumsgarten wird, angelehnt an die ursprünglichen Terrassenanlagen von 1887, aktuell umgestaltet und ermöglicht künftig einen fließenden Übergang vom Stadt- in den Naturraum.

Nachhaltigkeit: ein zentrales Anliegen auch im neuen Museum

„Der DAV will bis 2030 klimaneutral werden, das Thema Nachhaltigkeit war uns also ein besonderes Anliegen“, betont Roland Stierle. „Der Umbau kommt diesem Ziel gleich mehrfach nach.“ So wurde das Raumkonzept und die
-struktur flexibel gehalten. Sie ermöglicht unterschiedlichste Nutzungsoptionen ohne große bauliche Eingriffe. Der ehemalige Festsaal kann schon jetzt als Veranstaltungsort oder Ausstellungsraum genutzt werden ebenso wie die beiden angrenzenden Ausstellungsräume. Zur Reduzierung des Energieverbrauchs wurde die Haustechnik, vor allem im Vergleich zu anderen Museen, deutlich reduziert und sehr energieeffizient gestaltet. „Dies geschieht beispielsweise durch den vollständigen Verzicht einer Klimatisierung“, erläutert Michael Feil. „So können wir zum einen die extrem klimaschädlichen HFKW-Gase umgehen, die in vielen Klimaanlagen verbaut werden. Gleichzeitig ist der Energiebedarf etwa um die Hälfte gegenüber dem Betrieb einer konventionellen Klimaanlage verringert.“ Nachhaltigkeit spiegelt sich aber auch im Einsatz natürlicher, ressourcenschonender Materialien wider. Sei es durch die Verwendung heimischer Hölzer wie europäischem Ahorn und Eichenholz oder dem Bodenbelag aus Nagelfluh aus Oberbayern. Oder durch robuste, langlebige Materialien wie Stein, Holz und Messing.

Darum Berge: Die neue Dauerausstellung

Zur Wiedereröffnung startet die neu konzipierte Dauerausstellung „Darum Berge“. „Seit über 200 Jahren suchen Menschen die Berge aus persönlichen Motiven auf, weil sie von ihnen fasziniert sind“, sagt  Friederike Kaiser, DAV-Geschäftsbereichsleiterin Kultur. „Unsere neue Dauerausstellung geht in fünf Kapiteln inklusiv und mit vielen multimedialen sowie Erlebnis- und Mitmachstationen dieser besonderen Beziehung nach.“ Menschen, Bilder und Objekte erzählen in fünf Themenschwerpunkten von Abenteuerlust, Körperempfinden, Leistung, Naturerlebnis und Gemeinschaft, von Kontinuitäten und Brüchen.

Neben der neuen Dauerausstellung ist aktuell auch die Fotoausstellung der Architekturfotografen Markus Lanz und Sebastian Schels (Pk. Odessa Co.) „Alpines Museum. Der Umbau 2021-2024“ zu sehen. Sie gibt Einblicke in die Zeit des Umbaus sowie die Geschichte des Alpinen Museums – von der ersten Besiedlung der Praterinsel über die Gründung des Alpinen Museums bis heute. „Darüber hinaus haben wir uns ein buntes Programm ausgedacht. Bestehend aus Führungen oder Sonderveranstaltungen wie ‚Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators‘, in der uns Ingrid Runggaldier auf eine Entdeckungstour in die Dolomiten mit den großen Reisenden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts mitnimmt“, erzählt Friederike Kaiser. „Ein Schwerpunkt der Kulturarbeit im DAV ist die Auseinandersetzung und Darstellung aktueller Themen. Das wahrscheinlich aktuellste und dramatischste Thema ist der Klimawandel, der den Alpenraum aus verschiedenen Richtungen massiv treffen und zu großen Veränderungen führen wird. Deshalb eröffnen wir am 4. Juli die Ausstellung „Zukunft Alpen“, die die Auswirkungen der Erwärmung zum Thema hat.“ „Wir sind sehr glücklich, dass wir dank der großen Unterstützung durch den Bund, das Land Bayern, die Stadt München, die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern sowie dem Münchner Kulturbaufonds nun ein modernes, offenes Zuhause haben, in dem wir unsere Begeisterung für die Berge mit den Menschen teilen können“, freut sich Melanie Grimm.

 

 

 

Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz. © Thomas Hodel

Seilbahnen Schweiz: Verhalten positive Entwicklung

Die Seilbahnen in der Schweiz sind in diesem Winter immer noch gut unterwegs. Trotz des wechselhaften und relativ warmen Februars verzeichnen die Schweizer Seilbahnen immer noch ein Plus von 7% bei den Ersteintritten. Vergleicht man den aktuellen Februar mit dem Februar von 2023, so gingen die Eintritte jedoch um 9% zurück. Der Rückgang ist auf die besondere Wettersituation zurückzuführen. Trotz einzelner Phasen mit starkem Schneefall, insbesondere im Süden, waren die Witterungsbedingungen insgesamt wenig vorteilhaft für die Branche und für den Schneesport im Speziellen. Besonders war die Situation im Kanton Tessin: zeitweiser Schnee im Überfluss führte zu steigenden Ersteintritten.

Seilbahnen Schweiz (SBS) blickt auf einen Februar mit Zwiespalt zurück. Nach einem vielversprechenden Start in die Wintersaison wurden die Destinationen mit unerwarteten Wetterbedingungen konfrontiert, die den Betrieb bei den Mitgliedsunternehmen beeinträchtigt haben. Ungewöhnlich warme Temperaturen haben dazu geführt, dass viele Anlagen besonders in tiefen Lagen nicht in vollem Umfang oder gar nicht mehr genutzt werden konnten. Höher gelegene Skigebiete konnten einen stabilen Februar verbuchen. «Seilbahnen Schweiz erkennt, dass seine Mitglieder sich flexibel auf schnell ändernde Bedingungen reagieren. Dies stimmt den Verband zuversichtlich. SBS ist aktuell dran, mit dem Nachhaltigkeitsprogramm einen Beitrag zur Förderung eines nachhaltigen und zugänglichen Wintersporttourismus zu leisten», sagt Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.

Regionale Unterschiede

So zeigen sich grosse regionale Unterschiede: Mit Ausnahme des Tessins (+68%), das sich im Rahmen des bisherigen Saisonmonitorings bewegt, haben alle Regionen ihren Vorsprung aus dem Saisonstart etwas eingebüsst. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die Gebiete in der Ostschweiz, im Waadtland und in der Zentralschweiz immer noch sehr positiv unterwegs, was auf die schneesichere Situation anfangs dieses Winters zurückzuführen ist. Auch die hochgelegenen Regionen wie Wallis und Graubünden sind gegenüber dem Vorjahr noch positiv unterwegs. Von großen Einschränkungen und auch Stillstand waren Skigebiete in den Freiburger Alpen und im Arc jurassien betroffen.

Vergleich mit dem 5-Jahresdurchschnitt

Betrachtet man mit dem 5-Jahresschnitt einen längerfristigen Zeitraum, so waren in dieser Saison bisher schweizweit 5% mehr Gäste in den Skigebieten unterwegs. Zulegen konnten die Waadtländer Alpen (17%), das Wallis (12%), Graubünden (11%) und die Zentralschweiz (4%), während die Ostschweiz (-4%), das Berner Oberland (-13%), die Freiburger Alpen (-36%) und der Arc jurassien (-78%) negative Entwicklungen im langjährigen Schnitt ausweisen

Michael Schineis, VSSÖ-Präsidiumssprecher. ©VSSÖ

VSSÖ: Umsatz im österreichischen Sportfachhandel lag 2023 bei 2,28 Mrd. EUR

Das Jahr 2023 war wirtschaftlich herausfordernd für den gesamten Handel. Die Auswirkungen der Inflation, die gestiegenen Energiepreise, die gesunkene Kaufkraft und der schwache Winter machten sich auch im Sportfachhandel bemerkbar und führten zu hohen Lagerbeständen. Für die Kundinnen und Kunden bedeutet das jetzt: volle Auswahl an neuen Produkten in ihrem benachbarten Sportgeschäft.

 Durchschnittlicher Umsatzrückgang folgt auf Umsatzplus

Von 2021 auf 2022 lag der Sportfachhandel auf Platz 3 der Einzelhandelsbranchen mit dem größten Umsatzplus (+5,9%). Zentraler Hebel dafür waren die E-Bikes in städtischen Gebieten, die Skiverkäufe in Tourismusregionen sowie die standortunabhängige Beliebtheit von Outdoorsportarten. Von 2022 auf 2023 ist der Umsatz jedoch um 4,4 Prozent auf 2,28 Mrd. EUR zurückgegangen. Damit reiht sich der Sportfachhandel im Mittelfeld der Konjunkturentwicklung anderer Einzelhandelsbranchen ein. Auch die Beschäftigungszahlen sind um 1,7 Prozent gesunken.

Positiver Trend im Sportfachhandel 

Ein Vergleich mit dem Vorkrisenjahr 2019 zeigt dennoch einen positiven Trend im Sportfachhandel: Im Vergleich von 2019 auf 2023 ist der Umsatz um 0,8 Prozent gestiegen und die Beschäftigung um 4,8 Prozent. „Ob Skitouren, Trailrunning oder Fahrradausflüge – der Wunsch der Bevölkerung nach Bewegung und Abwechslung in der Natur ist deutlich spürbar“, erklärt Michael Schineis, VSSÖ-Präsidiumssprecher. „Unsere Kundinnen und Kunden, die Sportartikelindustrie und der Fahrrad- und Sportfachhandel teilen die gleiche Begeisterung für Sport. Deshalb arbeiten wir laufend an der Entwicklung innovativer Sportartikel und dem Ausbau der Beratungs- und Serviceleistungen.“

Rückgang der Onlineverkäufe beeinflusst Sportfachhandel nur in geringem Ausmaß 

Ein weiteres Argument für den Sportfachhandel als Arbeitgeber ist die Bedeutung von Online-Verkäufen. Von 2022 auf 2023 sind die Online-Verkäufe im gesamten österreichischen Handel um 7,5 Prozent gesunken. Der Online-Anteil im österreichischen Sportfachhandel hat sich in den letzten Jahren bei etwa 15 bis 20 Prozent eingependelt. „Die Kundinnen und Kunden setzen in Österreich auf persönliche und kompetente Beratung im Sportfachgeschäft“, bestätigt Michael Nendwich, Sprecher des Sportartikelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich. „Sie werden bei der Auswahl des zu ihren Bedürfnissen passenden Sportgeräts, beispielsweise eines E-Bikes, unterstützt. Das E-Bike wird vor Ort individuell eingestellt. Wenn das E-Bike dann serviciert oder repariert werden muss, erledigt das auch der Händler des Vertrauens, bei dem das E-Bike auch gekauft wurde.“

Handel ist nicht gleich Handel

Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für 2024 sind zuversichtlich: Mit einer leichten Verzögerung wird 2024 eine Konjunkturerholung sowie steigende Konsumausgaben erwartet. Allerdings ist der Sportfachhandel in Österreich heterogen. Während der städtische Sportfachhandel seine Kund:innen mit Blick auf Frühling und Ostern mit einer vollen Produktpalette an (E-)Bike-Modellen und Farben erwartet, sind die Herausforderungen von Sportgeschäften in Tourismusregionen andere. Hier geht es vor allem um notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen in Bezug auf den Fachkräftemangel, so z.B. den Zugang von Pensionist:innen oder Drittstaatsangehörige zum Arbeitsmarkt. (Quelle: VSSÖ auf Basis von Daten der Wirtschaftskammer Österreich. Datenbasis: Statistik Austria, Konjunkturstatistik Berechnungen: Institut für Österreichs Wirtschaft)

 

 

 

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