Im Bild von links: Leo Bauernberger, Christian Koblinger, Selina Althuber, Markus Lassnig, Sabine Arnold, Günter Hinterholzer, Alexandra Dreschl und Stefan Schnöll. Foto: SLT

Tourismusprojekt des Jahres kommt aus Radstadt

Das interaktive Abenteuerspiel „Das Geheimnis um die drei Türme“ vom Tourismusverband Radstadt wurde am Donnerstag mit dem Zipfer Tourismuspreis 2024 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Branchentagung „Brennpunkt Innovation“ an der FH Salzburg statt.

Harter Wettbewerb zwingt die Tourismusbranche zur laufenden Anpassung und Erneuerung. Innovative Ideen bei der Produktentwicklung sind daher eine der zentralen Herausforderungen für Betriebe, Hotels, Tourismusattraktionen und Destinationen. Mit dem Zipfer Tourismuspreis werden diese innovative Tourismusprojekte ausgezeichnet.

5.000 Euro Preisgeld für Podiumsplätze

Die Organisatoren von SalzburgerLand Tourismus, Zipfer, FH Salzburg und ORF Salzburg haben sich auch in diesem Jahr wieder über eine Vielzahl hochkarätiger Einreichungen gefreut. Die ersten drei Plätze erhalten dabei nicht nur die begehrten Zipfer-Pokale, sondern auch ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro.

Für das Finale von einer Fachjury nominiert, setzte sich „Das Geheimnis um die drei Türme“ des Tourismusverbandes Radstadt schließlich in einer öffentlichen Publikumswahl durch. Bei diesem interaktiven Abenteuerspiel werden Rätsel im Stil eines Escape-Rooms über das gesamte Stadtzentrum verteilt und mit einer fesselnden Geschichte sowie beeindruckenden Effekten inszeniert. Der zweite Platz ging mit dem Musik-Projekt Wald:Klassik aus Bad Hofgastein an ein Ensemble der Philharmonie Salzburg. Das Podium komplettiert der BioArt Campus in Seeham mit dem dritten Platz.

Schnöll: „Innovationen bringen Startvorteil.“

Für Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll ist der hohe Innovationsgrad im heimischen Tourismus beeindruckend. „Mit großer Akribie und Leidenschaft erarbeiten sich die Tourismusbetriebe im Land oftmals so den entscheidenden Vorteil im internationalen Wettbewerb und begeistern ihre Gäste aus der ganzen Welt. Drei spannende Projekte, stellvertretend für viele Initiativen im Bundesland, wurden heute präsentiert. Ich gratuliere dem Projekt „Das Geheimnis um die drei Türme“ vom Tourismusverband Radstadt herzlich zum Sieg herzlich. Diese spannenden Projekte zeigen für mich, welche hohe Innovationskraft von den Tourismusunternehmen im Land ausgeht“, so Schnöll bei der Preisverleihung in der Fachhochschule Salzburg in Puch-Urstein.

Bauernberger: „Zukunftsweisende Projekte für das SalzburgerLand.“

„Der Tourismuspreis zeigt jedes Jahr aufs Neue eindrucksvoll, wie kreative und innovative Konzepte den heimischen Tourismus bereichern können. Es sind dort immer wieder tolle und zukunftsweisende Projekte aus dem SalzburgerLand ausgezeichnet worden, die es geschafft haben, Gäste aus aller Welt zu begeistern“, freut sich Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft. „Solche Projekte sind essenziell, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und die Attraktivität unserer Region nachhaltig zu steigern. Herzlichen Glückwunsch an den Tourismusverband Radstadt zum Tourismusprojekt des Jahres. Ein absolut verdienter Erfolg!“, so Leo Bauernberger weiter.

Hinterholzer: „Kreativen Ideen eine Plattform bieten.“

„Salzburgs Tourismus- und Gastronomiebetriebe demonstrieren jedes Jahr aufs Neue ihre Innovationskraft. Die herausragende Qualität macht das SalzburgerLand zu einer erstklassigen Urlaubsdestination. Zipfer ist sehr stolz darauf, die innovativsten Konzepte für Gäste im SalzburgerLand mit dem Zipfer Tourismuspreis auszeichnen zu dürfen. Besonders freut es mich, dass wir auch Studierenden der FH Salzburg eine Plattform für ihre kreativen und innovativen Ideen bieten können,“ so Günter Hinterholzer, Verkaufsdirektor Gastronomie Salzburg der Brauunion Österreich.

Hinterholzer spricht die in diesem Jahr erst zum zweiten Mal vergebene Auszeichnung für außergewöhnliche Ideen von Student*innen im Studiengang Innovation & Management im Tourismus an der FH Salzburg an. Der Sieg ging an das Projekt Wolfgangjahr 2024. Den zweiten Platz belegt die Early Morning Box, gefolgt von dem Projekt Bikenick.

Engel: „Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist gefordert.“

FH Rektor und Geschäftsführer Dominik Engel: „Im Rahmen ihres Studiums werden unsere Studierenden ermutigt, Innovationen entwickeln, die nicht nur zukunftsfähige Lösungen bieten, sondern auch die Prinzipien von Regionalität und Nachhaltigkeit berücksichtigen. Die Herausforderungen von morgen erfordern nicht nur kreative Denkansätze, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt.“

Darüber hinaus wurde auch heuer wieder ein Jury-Preis vergeben. Der ging diesmal an die Salzburger Berghochzeit der Salzburger Sportwelt.

Zukunft des Tourismus im Fokus

Vor der Preisverleihung fand ebenfalls in der FH Salzburg der Halbtageskongresses „Brennpunkt Innovation“ statt. Das Programm umfasste hochkarätige Vorträge unter dem Motto „Lebensqualität und Tourismus im Wandel“ von Vorausdenker*innen und Experten*innen im Bereich Tourismus. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählte unter anderem der Vortrag „Lebensqualität für alle? Wie Tourismus das Leben vor Ort prägt“ von TOP-Keynote-Speakerin Anne Köchling, Professorin für Tourismus und Vize-Direktorin des Deutschen Instituts für Tourismusforschung an der Fachhochschule Westküste in Deutschland. Besonders begeistert hat Schokofabrikant Josef Zotter mit seinem Vortrag zum Thema „Schokolade macht glücklich. Urlaub auch.“

 

DAS SIND DIE SIEGERPROJEKTE BEIM ZIPFER TOURISMUSPREIS 2024

  1. Platz: „Das Geheimnis um die drei Türme“ – Tourismusverband Radstadt Ein interaktives Abenteuerspiel, bei dem Rätsel im Stile eines Escape-Rooms über das gesamte Gebiet der Innenstadt ausgerollt und mit einer spannenden Geschichte sowie jeder Menge spektakulären Effekten inszeniert wurden. Die Spieler*innen treiben durch das Lösen der Rätsel die Geschichte selbst voran. Der Umfang, die Liebe zum Detail und die ausgeklügelte Technik, die dabei zum Einsatz kommt, ist einzigartig und kann auch nicht imitiert werden, da der historische Ortskern von Radstadt eine zentrale Rolle spielt.

 

  1. Platz: Wald:Klassik – Bad Hofgastein Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Wald:Klassik mit (einem Ensemble) der Philharmonie Salzburg. Insgesamt zwölf Termine im Gasteinertal, davon alleine zehn Mal in Bad Hofgastein im Angertal, stehen in den kommenden Wochen auf dem Programm.. Kuratorin der Wald:Klassik Gastein ist die bekannte Dirigentin Elisabeth Fuchs.

 

  1. Platz: BioArt Campus – Seeham Im BioArt Campus produzieren und präsentieren Meister ihres Faches Bio-Lebensmittel. Hier wird geschult und informiert, hier wird gekocht und verkostet. Im Bio Laden Seeham kauft man Bio-Lebensmittel aus der Region und genießt diese auch im Bio Café-Restaurant „Das Seeham“. Hier wird aber auch geforscht, an neuen Produkten und an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet. Der Campus als Leuchtturm-Projekt ist eine Plattform für nationale und internationale Experten und der Platz für Symposien, Seminare und Workshops.

 

 

 

Die neue Hängebrücke am Sunnenseit’n Weg. Foto: TVB Stubai Tirol

Eine neue Hängebrücke verspricht Abenteuer in luftiger Höhe

Familien und Abenteuerlustige können sich im Stubaital auf ein neues Highlight freuen: Eine spektakuläre Hängebrücke, die sich majestätisch über das Tal spannt und eine einzigartige Verbindung zwischen landschaftlicher Schönheit und moderner Ingenieurskunst schafft. Diese beeindruckende Konstruktion lädt Besucher:innen aller Altersklassen dazu ein, die Natur des Stubaitals aus einer atemberaubenden Perspektive zu erleben.

Zentrale Themen bei der Planung der neuen Brücke waren die Verbindung von Ästhetik und Funktionalität, sowie die harmonische Integration in die natürliche Umgebung mithilfe der Verwendung zeitgemäßer Baustoffe. Ausgewählt wurde Cortenstahl, ein Material, das sich durch seine hohe Witterungsbeständigkeit und natürliche Korrosionsbeständigkeit auszeichnet und damit eine lange Lebensdauer besitzt.

Technische Meisterleistung und sicheres Abenteuer

Die Brücke beeindruckt nicht nur visuell, sondern auch mit ihren technischen Daten: Sie hat eine Spannweite von 110 Metern, eine Höhe von 50 Metern und eine Laufstegbreite von bis zu 2,5 Metern. Mit zwei Tragseilen und einem Windseil bietet sie maximale Stabilität selbst unter extremen Wetterbedingungen. 24 Anker und Pfähle gewährleiten eine solide Befestigung im Boden. Sie hält einer Nutzlast von ca. 600 Personen stand und ist auch auf hohe Schneelasten im Winter ausgelegt.

Teil des malerischen Sunnenseit’n Weg

Die Hängebrücke liegt am neuen, malerischen Sunnenseit’n Weg, der auf einer Länge von acht Kilometern von Fulpmes bis nach Neustift führt. Ausgehend von der Mittelstation Froneben im Wanderzentrum Schlick 2000 geht es über den Baumhausweg bis nach Vergör und dann stets entlang der sonnigen Hänge über die Pfurtschellhöfe bis zu den Kartnallhöfen in Neustift. Auf 1.300 Metern Seehöhe erreicht man das imposante Bauwerk, das nicht nur eine frische Brise, sondern auch einen spektakulären Panoramablick über das Stubaital bietet. Oberhalb der Brücke gelangen Besucher:innen zudem zur ebenfalls neu errichteten Aussichtsplattform mit dem Naturschauplatz Neustiftblick – ein idealer Ort für unvergessliche Urlaubsfotos. Die neue Hängebrücke verspricht ein unvergleichliches Erlebnis in den Stubaier Alpen und bereichert das Wanderabenteuer in der Region Stubai.

 

Zahlen, Daten, Fakten zur neuen Hängebrücke am Sunnenseit’n Weg

  • Material: Cortenstahl
  • Spannweite:110 m
  • Höhe über Grund (max.): 50 m
  • Anzahl Tragseile: 2 Stück
  • Durchhang Tragseile (unter Eigengewicht): 5,82 m
  • Anzahl Windseile: 1 Stück
  • Pylonhöhe: 8 m (Westseite), 11 m (Ostseite)
  • Grundfläche: ca. 18 m²
  • Laufstegbreite: 2,5 m (max.) bis 1,2 m (min.)
  • Laufstegfläche: 178,5 m²
  • Eigengewicht der Brücke (ohne Zugstangen und Pylonen): 21,5 Tonnen
  • Anzahl Anker / Pfähle: 24 Stück
  • Gesamtlänge Anker / Pfähle: 162 m
  • Zulässige Nutzlast: 2,89 kN/m², was ca. 600 Personen á 80 kg entspricht

 

Zahlen, Daten, Fakten zur neuen Aussichtsplattform „Neustiftblick“

  • Material: Cortenstahl
  • Auskragung (max.): 5,5 m
  • Grundfläche: 18 m²
  • Eigengewicht der Plattform (Konstruktion, Gitterroste und Geländer): 1,9 Tonnen
  • Anzahl Zuganker: 2 Stück
  • Gesamtlänge Zuganker: 15 m
  • Zulässige Nutzlast: 3,9 kN/m², was ca. 100 Personen á 80 kg entspricht

 

 

Selbstverständlich wäre Slope Gliding auch im Sommer möglich und könnte den heimischen Tourismus damit ganzjährig beleben. © WORKSHOP ISCHGL

WORKSHOP ISCHGL: Schweben ist das neue Skifahren

In vielen Wintersport-Destinationen könnte Skifahren schon bald Schnee von gestern sein. Günther Aloys hat mit seinem WORKSHOP ISCHGL eine Institution ins Leben gerufen, die alternative Konzepte zum klassischen Skitourismus ausarbeitet. Das jüngste Ergebnis der Arbeit in der Innovationsschmiede ist Slope Gliding. Statt der Abfahrt auf Skiern schwebt man hier mit einem kleinen Ballon talwärts.

Bis zum Ende dieses Jahrhunderts könnten aufgrund des Klimawandels weltweit 13 Prozent aller Skipisten verschwunden sein, zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich erschienene Studie der Universität Bayreuth. Auch in den äußeren Gebieten der Alpen müsse man mit einer deutlich verkürzten (und entsprechend unrentablen) Saison rechnen. Bis 2100 wird hier ein Rückgang der Tage mit geschlossener Schneedecke um 42 Prozent prognostiziert. Auch Schneekanonen werden dann nur noch bedingt nutzbar sein.
Der von Günther Aloys ins Leben gerufene WORKSHOP ISCHGL hat in den vergangenen Jahren mehrere Ideen für den Wintertourismus im Zeichen der globalen Erwärmung geliefert, darunter überdachte Skipisten, sogenannte „Downhill Bubbles“. Es sei aber auch an der Zeit, so der frühere Vorstand des Tourismusverbandes Ischgl, Alternativen zum klassischen Skifahren anzudenken. Slope Gliding ist eine solche Alternative.

Ballone lassen Gäste schweben

Statt auf Skiern sollen Besucherinnen und Besucher künftig mit Ballonen talwärts gleiten. Die Hülle soll in einem kleinen Bag transportierbar sein und an der Bergstation mit einer Kartusche in wenigen Sekunden aufgeblasen werden, so der Gedanke. Abschließend schwebt man quasi am Hang entlang und berührt dabei manchmal den Boden, um das neuartige Sportgerät lenken zu können.
Günther Aloys empfiehlt eine Machbarkeitsstudie, um verbleibende Fragen zum Slope Gliding, etwa das Verhalten des Ballons bei starkem Wind, klären zu können. „Sicher ist: Wir werden auch in Zukunft Berge und Seilbahnanlagen haben, müssen sie in niederig gelegenen Skigebieten aber anders nutzten“, betont der Hotelier. „Orte wie Ischgl werden noch lange schneesicher sein, anderswo braucht es aber neue Ansätze.“
Die Synthese aus Luft- und Wintersport
Luft- und Wintersport werden schon jetzt kombiniert. Sportlich zum Beispiel beim Heliskiing, touristisch beim Ballonfahren über verschneite Landschaften in den Skiregionen. Günther Aloys will aus der Kombination mit seiner innovativen Idee eine Synthese machen und damit vor allem junge Menschen ansprechen. „Bei der jüngeren Generation treffen wir damit sicherlich den richtigen Nerv. ‚In‘ ist alles, was driftet, gleitet oder fliegt“, erklärt der Tiroler Tourismus-Pionier.
Slope Gliding befeuert außerdem die im WORKSHOP ISCHGL entstandene Idee des Erlebnisparks Alpen. „Die Menschen müssen das Gefühl haben: Wenn ich den Alpen Urlaub mache, kann ich was erleben. Nicht das, was wir vor 20 Jahren als Erlebnis empfunden haben, sondern das, was die Jungen in 20 Jahren als Erlebnis empfinden werden“, betont Günther Aloys, der mit der gleichen Einstellung einst den Après-Ski-Trend ausgelöst hat. „Wir dürfen nicht in der Vergangenheit haften bleiben oder Trends nachlaufen – Österreich und der Alpenraum haben im Wintertourismus eine Führungsrolle inne. Wollen wir, dass das so bleibt, müssen wir unsere Innovationskraft zurückgewinnen.“ Der WORKSHOP ISCHGL will dazu weiter seinen Beitrag leisten.

Über Günther Aloys:
Der Tiroler ist seit 1969 selbstständiger Hotelier (Hotel Madlein und Hotel Elisabeth). Außerdem war Aloys zehnmJahre lang Vorstand des Tourismusverbandes Ischgl und Aufsichtsrat der Silvretta Seilbahn AG. Durch seine innovativen Maßnahmen trug er maßgeblich dazu bei, dass Ischgl bei der Auslastung und beim Pro-Kopf-Einkommen zur Nummer 1 in den Alpen wurde. Außerdem produziert der Visionär das Lifestyle-Getränk „RICH Prosecco“ und ist seit 1992 Vorstand des Workshop Ischgl. In diesem Rahmen hat er ein 350-seitiges Workbook voller kreativer Ideen, Innovationen und Visionen erstellt.

 

Downhiller genießen den 3,3 km langen Trail Flow one in Maria Alm. Foto: Hochkönig Tourismus GmbH

Hochkönig: Urlaub am Gipfel der Gefühle

Tiefgrüne Wiesen und Berghänge vor der fantastischen Kulisse der schiefergrauen Kalksteingebirge prägen die idyllische Landschaft in der Region Hochkönig. Fern von Hektik und Stress genießen Erholungsuchende und Aktivurlauber:innen zahlreiche Möglichkeiten, um in der alpinen Bergwelt zu entspannen und abzuschalten.

Ob beim Wandern, Kräuterwandern, Klettern, Biken und E-Biken oder beim gemütlichen Zusammensitzen auf einer der idyllischen Almhütten: Entspannung und Erholung gehen hier Hand in Hand mit sportlichen Aktivitäten. Neu in diesem Sommer und besonders attraktiv für Familien ist der Kugelbahn-Wanderweg. Mit einer beeindruckenden Länge von über zwei Kilometern ist er der längste in den Alpen und lässt nicht nur die Herzen der kleinen Abenteurer höherschlagen.

Genussvoll wandern am Hochkönig

Wanderungen entlang des eindrucksvollen Hochkönigmassivs sind an sich schon ein besonderes Erlebnis: Steile Felsformationen, saftige Almwiesen und romantische Hütten verzaubern im Sommer die Outdoor-Fans, die an einem der imposantesten Berge der Ostalpen ihren Urlaub verbringen. Wer die Gegend um Maria Alm, Dienten und Mühlbach in all ihren Facetten erleben möchte, der begibt sich am besten auf eine viertägige Wanderung auf dem rund 94 Kilometer langen Königsweg, der die drei Orte miteinander verbindet. Wer weniger Zeit mitbringt oder es etwas ruhiger mag, vergnügt sich bei einer Tagestour oder einer der spannenden Themenwanderungen durch die Region. Ein absoluter Geheimtipp für Wanderfans ist die Kräuterweitwanderung „Ach du grüne Neune“: In neun Etappen, jeweils mit einer Gehzeit von drei bis fünf Stunden, geht es dabei von Kräuteralm zu Kräuteralm, wo ausgebildete Kräuterpädagoginnen ihre Gäste mit naturbelassenen, regionalen Spezialitäten, Tees, Salben und Spirituosen aus heimischen Kräutern verwöhnen.

Biken für alle

Mit einem perfekt ausgebauten Streckennetz bietet die Region rund um den Hochkönig zahlreiche Routen, die es zu erkunden gilt. E-Mountainbiker:innen und E-Biker:innen können auf eigens ausgewiesenen E-MTB-Strecken die imposante Bergwelt entdecken. Dabei wird ihnen ein flächendeckendes E-Tankstellennetz bereitgestellt, damit Akkus auch auf langen Touren stets genügend Strom haben. Freeridern stehen insgesamt drei Flowtrails mit unterschiedlicher Schwierigkeit zur Wahl. Diese eignen sich hervorragend für Einsteiger:innen, Familien mit Kindern wie auch erfahrene Mountainbiker:innen. Der „Flow-One Natrun“ und der „Flowtrail Hochkönig“ punkten mit Forstwegen und Pisten genauso wie mit Wellenstrecken und Steilkurven. Wurzelige Passagen und enge Kurven prägen den Flowtrail „Nani & Mariedl“, der sich mit einzigartiger Aussicht bis ins Tal schlängelt. Und wer vom Biken nicht genug bekommen kann, sollte sich am besten gleich mehrere Tage auf den Weg machen: Auf der Königstour geht es mit dem Mountainbike oder E-Bike auf insgesamt vier Etappen durch die Bergwelt am Hochkönig. Dank inkludiertem Gepäckservice reist das eigene Gepäck dabei separat per Lieferservice zu den jeweiligen Unterkünften mit.

Diesen Sommer neu: einer der längsten Kugelbahn-Wanderwege in den Alpen

Spielen, Entdecken und Staunen – Auf einer beeindruckenden Länge von über zwei Kilometern folgen kleine Abenteurer dem Kugelbahn-Wanderweg zu liebevoll gestalteten Kugelbahnstationen. Ob den Kugeln beim Rollen zusehen, an spannenden Mechanismen tüfteln oder einfach toben und die atemberaubende Aussicht genießen, Toni’s Almspielplatz lässt jedes Kinderherz höherschlagen.

Kulinarische Highlights zwischen Berg und Tal

Die Region bietet nicht nur ein atemberaubendes Panorama und vielseitige Freizeitmöglichkeiten, sondern auch eine ausgezeichnete Küche. Regionalität wird hier großgeschrieben. Auf den Almen, Hütten und in den Restaurants werden hochwertige und regionale Köstlichkeiten von traditionellen Gerichten bis hin zu veganen Spezialitäten und erlesenen Weinen für jeden Geschmack serviert ganz ursprünglich und aufs Höchste verfeinert.

Trailrunning-Abenteuer vor majestätischer Bergkulisse

Am Wochenende 31. Mai bis 02. Juni findet der bereits 9. Hochkönigman statt, ein spannendes und in der Szene durchaus beliebtes Trailrunning-Event vor der eindrucksvollen Kulisse des Hochkönigmassivs. Tausende begeisterte Sportler:innen nehmen an dem jährlichen Ereignis teil, das sich in kurzer Zeit zu einem der beliebtesten Trailrunning-Events Europas entwickelt hat. Zwei neue Veranstaltungen, der K3 Panoramatrail und der Raiffeisen Business Trail, bieten sowohl für Einzelkämpfer:innen als auch für Teamplayer:innen die perfekte Plattform, um persönliche Grenzen zu überwinden und unvergessliche Momente zu erleben.

Vorteile genießen mit der HochkönigCard

Die HochkönigCard bietet Gästen zahlreiche Preisvorteile bei den Highlights und Attraktionen der Region – darunter beispielsweise die freie Nutzung von sechs Sommerbergbahnen sowie den Eintritt zu Freibädern und die Nutzung des Hochkönig Wanderbusses inklusive sämtlicher öffentlicher Verkehrsmittel im Pinzgau. Erhältlich ist die HochkönigCard ausschließlich durch die Nächtigung in einem HochkönigCard-Partnerbetrieb. Dort wird den Gästen die Karte während ihres Aufenthalts kostenlos vom Gastgeber zur Verfügung gestellt. So macht der Sommer gleich doppelt Spaß.

 

 

 

Am 15. Mai 2024 wurde der positive Baubescheid für den Umbau der Talstation Planai West erteilt. V.l.: Team Planai mit Geschäftsführer Dir. Georg Bliem, Leiter österreichische Seilbahnbehörde Mag. Jörg Schröttner, Team Architekturbüro Kreiner, zuständige Sachverständige. © Planai/Walcher

Talstation Planai West wird neues Zentrum für Wintersportler

Im Beisein von rund 20 Behördenvertretern, Sachverständigen und Anrainern wurde am Mittwoch, dem 15. Mai 2024 unter der Regie der obersten Seilbahnbehörde des Bundesministeriums die behördliche Baugenehmigung für den Umbau und die Sanierung der Talstation Planai West erteilt. Mit den Umbauarbeiten wird bereits in den kommenden Tagen begonnen, die Fertigstellung ist mit Dezember 2024 geplant.

 In Kombination mit der bereits im Bau befindlichen 10er-Gondelbahn „Rohrmoos I“ wird mit der neuen Talstation Planai West eine attraktive Zustiegsmöglichkeit in das Skigebiet Planai/Hochwurzen geschaffen. Mit einer neuen Lounge/Bar, einem großen Sportgeschäft, verbesserten Zugangs- und Abgangsmöglichkeiten mit Rolltreppen und Aufzug, topmodernen Skidepots sowie neuen Kassenbereichen bietet die umgebaute Talstation eine optimale Infrastruktur für Wintersportler.

„Die Neugestaltung der Talstation Planai West hat das Ziel, neben dem Planet Planai ein weiteres qualitativ hochwertiges Zentrum für Wintersportler zu schaffen. Ein großer Dank gilt den Anrainern, ebenso wie den Behörden- und Gemeindevertretern, Sachverständigen und allen, die an der Planung beteiligt waren“, so Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH.

Besonderes Augenmerk wird auf eine zeitgemäße Architektur gelegt. Dank der günstigen Lage in Gehweite zum Bahnhof Schladming ist die Talstation für Tagesgäste, welche mit der Bahn anreisen, besonders bequem zu erreichen. Zudem wird die Situation des Vorplatzes beim Planai-West-Gebäude, insbesondere im Hinblick auf den Skibusservice, markant verbessert.

 

 

Wolfgang Hettegger, Vorstandsvorsitzender der Snow Space Salzburg Bergbahnen (li.) und MMag. Christina König, Vorstand Finanzen und kaufmännische Administration (re.) freuen sich mit ihren erfolgreichen Lehrlingen Fabian Rehrl und Elias Drevensek. © Snow Space Salzburg

Snow Space Salzburg gewinnt Lehrlingswettbewerb der Seilbahntechniker

Zwei junge Talente von Snow Space Salzburg  – Fabian  Rehrl (Adnet) und Elias Drevensek (St. Veit im Pongau)gewannen den nationalen Seilbahntechnik-Wettbewerb.

Zwei junge Talente von Snow Space Salzburg haben beim österreichweiten Lehrlingswettbewerb der Seilbahntechniker den ersten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, ein TikTok-Video zu erstellen, das auf kreative und amüsante Weise ihren Arbeitsalltag zeigt. Mit ihrem einzigartigen und humorvollen Beitrag konnten sie die Jury überzeugen. Der Wettbewerb wurde von der Wirtschaftskammer Österreich organisiert.

Engagement und Ausbildung bei Snow Space Salzburg

Snow Space Salzburg legt großen Wert auf die Förderung junger Talente. Die Lehrlinge absolvieren eine umfassende, dreieinhalbjährige Ausbildung, die sie auf vielfältige Karrieremöglichkeiten in der Seilbahnindustrie vorbereitet. Sie erwerben Kenntnisse in allen Bereichen von der technischen Wartung bis zum Gästeservice.

Wolfgang Hettegger, Vorstandsvorsitzender der  Snow Space Salzburg Bergbahnen, ist stolz auf den Erfolg: „Dieser 1. Platz zeigt nicht nur die Qualität unserer Ausbildung, sondern auch das Engagement und die Motivation unserer Lehrlinge. Es ist großartig zu sehen, wie sie sich entwickeln und durchsetzen.“

Link zum Video: https://bit.ly/3K1fSi8

Seilbahn Kahlenberg. © ZOOM VP.AT/Genial Tourismus- & Projektentwicklung GmbH

Keine UVP-Pflicht für Seilbahn Kahlenberg

Im laufenden Behördenverfahren zur Seilbahn Kahlenberg wurde eine richtungsweisende Entscheidung bekannt: Das durchgeführte Ermittlungsverfahren hat ergeben, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung für die Seilbahn Kahlenberg durchzuführen ist.

Der Entscheidung der UVP-Behörde war ein Feststellungsantrag des Klimaschutzministeriums als oberster Seilbahnbehörde vorausgegangen, der im Juni 2023 bei der betroffenen Dienststelle der Stadt (MA 22) eingebracht wurde.

Rechtssicherheit durch Feststellungsbescheid

Der Projektbetreiber Hannes Dejaco, Geschäftsführer der Genial Tourismus- und Projektentwicklung GmbH, zeigte sich erfreut über die Entscheidung: „Es ist gut, dass die Frage der UVP-Pflicht nun endlich geklärt ist, denn dadurch wurde für alle weiteren Verfahren die erforderliche Rechtssicherheit geschaffen“, so Dejaco.

Aufgrund des geringen Flächenbedarfs der Seilbahn Kahlenberg und der UVP-gesetzlichen Vorgaben sei man zwar davon ausgegangen, dass für dieses Vorhaben keine UVP-Pflicht bestehe. Mit dem Ergebnis des Ermittlungsverfahrens seien diesbezüglich nun aber alle verbleibenden Ungewissheiten endgültig ausgeräumt.

„Durch diese Entscheidung der UVP-Behörde sind wir der Umsetzung der Seilbahn Kahlenberg einen großen Schritt nähergekommen“, so Dejaco, der sich von diesem Verfahren darin bestätigt sieht, „dass die Seilbahn Kahlenberg ein nachhaltiges und umweltverträgliches Vorzeigeprojekt im öffentlichen Interesse ist“.

 

 

 

 

 

Perfektes Zusammenspiel der Einsatzorganisationen bei der Notfallübung am Dachstein. © Martin Huber

Dachstein Gletscherbahn: Erfolgreiche Notfallübung an der neuen Bergstation

Im Vorfeld der Eröffnung der komplett umgebauten Bergstation der Dachstein Gletscherbahn am 24. Mai  fand am 11. Mai eine Notfallübung statt. Unter der Leitung der Bezirkshauptmannschaft Liezen und in enger Koordination mit den Verantwortlichen der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Ramsau am Dachstein, nahmen die Feuerwehr und Bergrettung Ramsau am Dachstein, Polizei Steiermark, Österreichisches Rotes Kreuz sowie die Flugrettung teil. Die Übung umfasste verschiedene Szenarien, die ein breites Spektrum möglicher Notfallsituationen abdeckten.

„In den letzten Monaten hat sich bei der Dachstein Bergstation vieles getan. Der Umbau der Bergstation führte zu wesentlichen Anpassungen der Abläufe im Notfall. Daher war es uns wichtig, nicht nur theoretische Planungen durchzuführen, sondern diese in einer praxisnahen Notfallübung gemeinsam mit den beteiligten Organisationen zu erproben“, erklärte Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH.

Die Szenarien der Übung umfassten einen Brand im der Dachstein Bergstation mit Evakuierung der Gäste mittels Hubschrauber und Materialseilbahn, wobei einige von ihnen Rauchgasvergiftungen erlitten. Zudem wurde der Stillstand der Gondeln simuliert, in denen sich ebenfalls einige verletzte Personen befanden, die mittels Notantrieb in die Stationen gebracht werden mussten. Ein weiteres Szenario war die Suche und Rettung einer vermissten Person am Hunerkogel-Klettersteig sowie der Bergung einer verletzten Person bei der Treppe ins Nichts. Nach Abschluss der Notfallübung wurde aufgrund des günstigen Flugwetters auch das Absetzen von Bergespezialisten mittels Hubschrauber und Seil auf die Gondeln der Dachstein Gletscherbahn geübt. Ziel der Übung war das Herstellen eines Übungsstabes, das Prüfen der Schnittstellen der jeweiligen Einsatzorganisationen, die Überprüfung von Material und Ressourcen sowie das Kennenlernen der neu angepassten Gegebenheiten rund um die neue Bergstation der Dachstein Gletscherbahn.

Stimmen zur Notfallübung:

Christian Huber, Einsatzleiter Landespolizeidirektion Steiermark:

„Die Alpinpolizei Steiermark-Alpine Einsatzgruppe Liezen bedankt sich bei allen involvierten Beteiligten. Diese Übung zeigt einmal mehr, wie wichtig das Zusammenspiel einzelner Einsatzorganisationen ist. Das Ziel ist immer das gleiche. Nämlich Menschleben zu retten und Schäden so gering wie möglich zu halten“

 

Ernst Fischbacher, Bürgermeister Gemeinde Ramsau am Dachstein:

„Als Hauptverantwortlicher für das Katastrophenschutzmanagement in der Gemeinde bin ich sehr stolz bei dieser Übung wieder gesehen zu haben, wie schnell, flexibel und einsatzkräftig unsere Blaulichtorganisationen funktionieren. Ich bin dankbar für die Übung und hoffe nie in die Situation eines solchen Notfalles zu kommen. Das Resumee daraus ist sehr positiv. Ich möchte den Einsatzkräften gratulieren“

 

Christian Gruber, Einsatzleiter Bergrettung Ramsau am Dachstein:

„Übungen wie diese sind enorm wichtig, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Jede beteiligte Einsatzorganisation hat eigene Kompetenzen und gemeinsam im Team ist es wichtig, perfekt zusammenzuspielen. Das ist uns heute sehr gut gelungen“

 

Christian Gebeshuber, Katastrophenschutzreferent BH Liezen:

„Es ist wichtig solche exponierte Gebäudebetriebsanlangen mit den jeweiligen Einsatzkräften zu beüben, um im Einsatzfall die erforderliche örtliche Kenntnis und den Ablauf von Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen zu haben. Auch der Austausch und das Kennen der handelnden Personen ist für einen positiven Einsatzverlauf dringend erforderlich“

 

Norbert Pichler, Einsatzleiter Rotes Kreuz:

„Eine Übung in dieser Höhenlage ist sehr herausfordernd, umso wichtiger ist es die Abläufe für den Notfall durchzuspielen. Gemeinsam mit den weiteren Einsatzorganisationen und den Bergbahnen, unter der Leitung der BH Liezen, ist uns dies heute sehr gut gelungen. Als Rotes Kreuz ist es unsere Aufgabe, die Ressourcen in den Krankenhäusern abzuklären, die verletzten Personen von der Bergrettung zu übernehmen und den Abtransport in die jeweiligen Krankenhäuser durchzuführen“

Mitarbeiterehrungen zum Saisonabschluss: Obfrau Betriebsrat Simone Walser, Vorstand Günther Zangerl, Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Kurz, Emil Schmid, Marlis Kille, Laura Narr, Günther Narr, Dietmar Pasch, Marlene Pasch, Vorstand Markus Walser (v.l.). ©Silvrettaseilbahn AG

Silvrettaseilbahn AG feierte mit MitarbeiterInnen erfolgreiche Wintersaison

Anfang Mai fand der traditionelle Mitarbeiterball der Silvrettaseilbahn AG in Ischgl statt. Dabei feierte das Unternehmen nicht nur den Abschluss einer erfolgreichen Wintersaison, sondern ehrte auch langgediente MitarbeiterInnen. Ein weiterer Höhepunkt war das im Vorfeld der feierlichen Veranstaltung abgehaltene Betriebsskirennen.

Die Silvrettaseilbahn AG beschäftigte im vergangenen Winter rund 700 MitarbeiterInnen, womit sie zu den größten Arbeitgebern im Paznaun zählt. Viele Angestellte sind bereits seit Jahren für die Seilbahn tätig und mitverantwortlich dafür, dass diese im Ranking der weltweit führenden Seilbahnunternehmen an vorderster Stelle mitmischt. „Im Geschäftsjahr 2023/24 haben wir mit Bahnbetrieb, Berggastronomie und Silvretta Therme erstmals mehr als 100 Millionen Euro umgesetzt, was letztlich einen neuen Rekord in unserer mehr als 60-jährigen Unternehmensgeschichte bedeutet“, so Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG. „Einen wesentlichen Beitrag dazu haben einmal mehr unsere MitarbeiterInnen geleistet, auf deren Verlässlichkeit, Einsatz und Loyalität wir täglich zählen können. Dafür möchten wir uns bei allen am Ende einer langen und anstrengenden Wintersaison herzlich bedanken.“

Ehrung langgedienter MitarbeiterInnen
Am Mitarbeiterball wurden wie immer wohlverdiente MitarbeiterInnen geehrt. „Wir haben dieses Mal viele Bedienstete ausgezeichnet, die 20 Saisonen oder mehr für uns tätig waren, sowie Angestellte, die uns mindestens zehn Jahre lang die Treue gehalten haben“, freute sich Markus Walser, ebenfalls Vorstandsmitglied der Silvrettaseilbahn AG. Nicht zuletzt wurden im Rahmen der festlichen Veranstaltung auch zahlreiche Neopensionisten würdig in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. „Unsere MitarbeiterInnen sind unser wichtigstes Kapital und Wertschätzung sowie Anerkennung die zentrale Basis für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg“, so Walser. Neben der kostenlosen Unterbringung bietet die Silvrettaseilbahn AG ihren MitarbeiterInnen auch einen kostenlosen Skipass für Ischgl/Samnaun, vielfältige Freizeit- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie geregelte Arbeitszeiten ohne Abenddienst.

Gemeinsamer Pistenspaß bei Betriebsskirennen
Ein Highlight der Saisonabschlussfeierlichkeiten am vergangenen Wochenende war das jährliche Betriebsskirennen der Silvrettaseilbahn AG. Auf der nach wie vor winterlichen Idalp schnallten sich Seilbahnbedienstete selbst die Skier an und zeigten vollsten Einsatz. Im Teambewerb der Herren holte sich die Gruppe der „Pistenfahrer“ mit 85 Hundertstel Vorsprung den Sieg. In der Einzelwertung „Damen allgemein“ belegte Stefanie Salner den ersten Platz, bei den Herren fuhr Patrick Westreicher aus Samnaun den Tagessieg ein.

 

 

 

Von links: Ing. Andreas Innerhofer, MBA (Vorstand), Dr. Franz Gasselsberger (neuer Aufsichtsratvorsitzender), Dr. Josef Weißl (scheidender Aufsichtsratsvorsitzender) und Mag. Christoph Paulweber (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) präsentieren den Geschäftsbericht 2022/2023 der Gasteiner Bergbahnen AG. ©Gasteiner Bergbahnen AG

Erfreuliche Bilanzzahlen, personelle Weichenstellungen

Die 45. Hauptversammlung der Gasteiner Bergbahnen brachte einen Wechsel im Aufsichtsrat und die Präsentation des erfolgreichen Geschäftsberichtes 2022/2023. Franz Gasselsberger rückt Josef Weißl als Aufsichtsratsvorsitzender nach, die AG blickt auf erfolgreichste Sommersaison ihrer Geschichte zurück.

Erfreuliche Bilanzzahlen und personelle Weichenstellungen prägten die am vergangenen Freitag abgehaltene Hauptversammlung der Gasteiner Bergbahnen AG. Im Winter 2022/2023 beförderte man rund 830.000 Besucher:innen. Im darauffolgenden Sommer verzeichnete das Seilbahnunternehmen mit über 220.000 Gästen sogar die erfolgreichste Sommersaison seiner Geschichte. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Josef Weißl wurde im Rahmen der Veranstaltung im Kursaal Bad Hofgastein verabschiedet, Franz Gasselsberger als neues Aufsichtsratsmitglied präsentiert.

„Wir freuen uns, dass wir nach mehreren schwierigen Jahren wieder auf eine Saison zurückblicken können, die von Corona unbeeinflusst war. Dementsprechend gut haben sich die Gästezahlen entwickelt. Auch die Prognosen für den diesjährigen Sommer sind positiv. Wir rechnen daher damit, auch 2024 die Marke von 200.000 Besucher:innen überschreiten zu können“, erklärte Andreas Innerhofer, Vorstand der Gasteiner Bergbahnen, bei der Präsentation des Geschäftsberichts 2022/2023. Die Seilbahnen im Gasteinertal starten am 17. Mai in eine lange Sommersaison mit 171 Betriebstagen – der Seilbahnbetrieb wird bis zum 3. November 2024 laufen.

Abwechslungsreiches Angebot lockt Gäste an

Die Wintersaison 2022/2023 wurde mit exakt 831.686 Eintritten beendet, das sind vier Prozent weniger als in der Rekordsaison 2018/2019. Nach einem ausgezeichneten Saisonstart verhinderten Wetterkapriolen und Schließtage ein noch besseres Ergebnis. Im Sommer 2023 setzte sich der Trend zum Urlaub in den heimischen Bergen fort. „Wir haben mittlerweile bis zu fünf Bahnen in Betrieb, um Sommergästen ein abwechslungsreiches Angebot machen zu können: von ausgedehnten Wanderungen für Natur- und Bergsportbegeisterte über Familienaktivitäten bis hin zu Aussichtspunkten für jene, die einfach nur das Panorama und die Höhenluft genießen möchten“, so Andreas Innerhofer.

Investitionsschwerpunkt Nachhaltigkeit

Der Rekord-Sommer schlägt sich in den Erlösen nieder. In der Sommersaison 2023 setzten die Gasteiner Bergbahnen 4,23 Millionen Euro um. Das sind mittlerweile rund zwölf Prozent des gesamten Beförderungsumsatzes von 36,15 Millionen. 8,5 Millionen Euro wurden im Berichtszeitraum reinvestiert, insbesondere in Nachhaltigkeitsprojekte wie den Solarpark Schlossalm und weitere Photovoltaik-Anlagen. „Nachhaltigkeit wird bei uns auch in Zukunft ein Kernthema bleiben. Gleichzeitig wollen wir mit Qualitätsverbesserungen die Attraktivität der Destination Gastein weiter steigern“, kündigte Andreas Innerhofer abschließend an.

Personelle Neuerungen im Aufsichtsrat

Mitverantwortlich für die geplanten Investitionen wird der neu besetzte Aufsichtsrat sein. Der bisherige Vorsitzende Josef Weißl hat in der 45. Hauptversammlung seinen Abschied verkündet. Er war seit Mai 2006 und somit 18 Jahre lang Teil des Gremiums. Als neue Mitglieder rückten Franz Gasselsberger und Marcus Bumberger von der Oberbank, dem Hauptaktionär der Gasteiner Bergbahnen, sowie Neu-Bürgermeister Norbert Ellmauer in den Aufsichtsrat nach. Direkt nach der Hauptversammlung wurde Franz Gasselsberger in einer konstituierenden Wahl von den übrigen Aufsichtsräten zum neuen Vorsitzenden gewählt.

 

Über die Gasteiner Bergbahnen AG

Die Gasteiner Bergbahnen AG mit Sitz in Bad Hofgastein gehört mit rund 130 Ganzjahres- und bis zu 110 Saisonarbeiter:innen zu den größten Arbeitgebern in Gastein und zu den großen Seilbahngesellschaften Österreichs. Kerngeschäft der Gasteiner Bergbahnen AG ist der zweisaisonale Betrieb von 25 Seilbahn- und Liftanlagen und 124 Pistenkilometern in Bad Hofgastein, Bad Gastein und Sportgastein im Winter und den drei Bergen Schlossalm, Stubnerkogel und Graukogel im Sommer. Die Gasteiner Bergbahnen AG ist Teil von Ski amadé, dem größten Skiverbund Österreichs.

Das Traditionsunternehmen, entstanden 1979 aus einer Fusion der damaligen Bergbahn-Gesellschaften von Bad Hofgastein und Bad Gastein, steht für höchste Qualitäts- und Sicherheitsansprüche, um täglich bis zu 15.000 Besucher:innen auf die Gipfel und Pisten des Gasteinertals zu befördern. Moderne Liftanlagen, innovative Technologien und größtmöglicher Komfort sorgen schon seit der Gründung des Unternehmens für besonders angenehmes Skivergnügen. Um diesen Standards langfristig gerecht werden izu können, legt die Seilbahngesellschaft großen Wert auf ständige Qualitätskontrolle, vorausschauende Planung und Krisenprävention.

 

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de