Im August heißt es wieder Wandern für den guten Zweck. TVB Paznaun - Ischgl

Galtür ruft zum 51. Silvretta Ferwall Marsch

Traditions-Bergmarsch mit Anspruch: Beim 51. Silvretta Ferwall Marsch am 24. August 2024 erwandern sich Teilnehmer über vier Distanzen zwischen Marathon und familientauglicher Kurzstrecke die landschaftlichen Höhepunkte der imposanten Bergwelt rund um den Luftkurort Galtür. Medaillen für alle inklusive.

Als einer der anspruchsvollsten, aber auch landschaftlich schönsten Bergmärsche Europas, hat der Silvretta Ferwall Marsch in Galtür, Tirols erstem Luftkurort, längst einen festen Platz in den Terminkalendern seiner internationalen Teilnehmer gefunden. Am 24. August 2024 findet das Event bereits zum 51. Mal statt und bietet in diesem Jahr mit vier unterschiedlich anspruchsvollen Wander-Distanzen für jeden die richtige Marschroute. Wissenswert: Die Zeit spielt keine Rolle, wenn es darum geht eine der begehrten Wandermedaillen zu erhalten. Beim Silvretta Ferwall Marsch ist der Weg das Ziel. Im Vordergrund steht das Erlebnis, gemeinsam mit anderen ambitionierten Wanderern die eindrucksvolle Natur Galtürs, von der bereits Hemingway schwärmte, zu entdecken. Egal ob Familie mit Kinderwagen auf Schatzsuche, Jugendliche im Medaillenfieber oder Profis auf Aussichts-Kilometerjagd – am Ende erhält jeder Teilnehmer seine Medaille. Gestartet wird am 24. August je nach Distanz zwischen 6:00 und 11:00 Uhr. Das Startgeld für Erwachsene beträgt 27 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre wird eine Gebühr von 23 Euro fällig. Kinder unter fünf Jahren nehmen kostenlos teil. U.a. im Startgeld inkludiert: Erfrischungsgetränke, regionale Snacks aus der Genussregion an den Strecken-Verpflegungsstationen, ein Funktionsshirt sowie eine Wandermedaille.

Vier Wege zur Medaille

Im Sommer 2024 wählen die Teilnehmer beim 51. Silvretta Ferwall Marsch ihre Marschrichtung aus vier panoramareichen Distanzen und entscheiden mit ihrer Routenwahl die Farbe ihrer Wander-Medaille. Wohin die Wege mit Start und Ziel in Galtür führen? Die sehr anspruchsvolle „Marathon Stecke“ verläuft über 42,2 Kilometer mit stolzen 1.779 Höhenmetern über das Zeinisjoch, das 2.698 Meter hoch gelegene Grieskogeljoch sowie die Larein Alpe und wird mit einer Goldmedaille samt Ehrenurkunde belohnt. Die „Ferwall Strecke“ folgt einem ähnlichen, aber etwas verkürzten Streckenverlauf mit 32,7 Kilometern und 1.498 Höhenmetern. Ambitionierte Wanderer sind hier goldrichtig und dürfen sich nach ihrem Marsch auch mit einer Gold-Medaille schmücken. Silber erwandern sich Gipfelstürmer und Hobbywanderer auf der 19,2 Kilometer langen „Silvretta Strecke“, die mit 618 Höhenmetern über den Gipfel der Breitspitze führt. Wer eine kürzere, leichte Wanderung bevorzugt und auf eine Bronze Medaille aus ist: Die kinderwagentaugliche „Familien Strecke“ führt auf 13,5 Kilometern über 150 Höhenmeter unter anderem rund um den Kopsstausee und hält Miniwanderer mit einer spannenden Schatzsuche bei Laune. Alle Infos zu den Strecken und Anmeldung: www.galtuer.com

Wandern für einen guten Zweck

Die Teilnahme beim Silvretta Ferwall Marsch bedeutet Wandern für den guten Zweck. Denn: Die Medaillen der Teilnehmer werden seit vielen Jahren in der geschützten Werkstätte Tirol hergestellt, die marktgerechte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schafft.

 

Beim Spatenstich für das Skidepot v. l.: Ing. Christoph Kaserer (STRABAG AG), Bauleiter Julian Moosbrugger (STRABAG AG), Architekt DI Ernst Hasenauer (Hasenauer Architekten), Christoph Bründl (CEO der Bründl Sports), Ing. Hannes Mayer (Prokurist Schmittenhöhebahn AG), Dr. Erich Egger (Vorstand Schmittenhöhebahn AG), Baumeister Ing. Gerald Stadler (STRABAG AG), Franz Arlhofer (AIS Bau & Projektmanagement GmbH). © Schmittenhöhebahn AG / nikolaus faistauer photography

Spatenstich für das Skidepot beim areitXpress

Die Baumaßnahmen für die Erweiterung des Skidepots beim areitXpress in Zell/See haben mit dem Spatenstich im Mai begonnen. Wintersportgästen wird damit künftig Platz für bis zu 2.400 Paar  Ski beziehungsweise Snowboards geboten. Diese Neuerung wird den Komfort für Besucher steigern, indem sie eine sichere und praktische Aufbewahrung ihrer Ausrüstung direkt an der Talstation ermöglicht.

Das neue Skidepot befindet sich in direktem Anschluss zum Bründl Sports Store bei der areitXpress Talstation. Die umfangreiche Erweiterung, die zusätzliche 600 Quadratmeter an Fläche schafft, erfolgt daher in Kooperation zwischen der Schmittenhöhebahn AG und der Sport Bründl Gesellschaft m.b.H.
Für die Architektur zuständig ist die renommierte HASENAUER.ARCHITEKTEN ZT GmbH, die bereits viele Projekte in diesem Bereich umgesetzt hat. Die Innenarchitektur des neuen Skidepots, sowie die des neuen Bründl Sports Stores, gestaltet das angesehene Architektur- und Innenarchitekturbüro blocher partners aus Stuttgart. Für die Bauleitung ist die AIS Bau & Projektmanagement GmbH verantwortlich. Grundsätzlich wird das Projekt von regionalen Unternehmen umgesetzt.

Mehr Komfort für eine bequeme Anreise
Vom Abschwingplatz aus führen zwei geräumige Aufzüge direkt ins neue Skidepot. Die Gäste können sich auf maximalen Komfort durch kurze Wege freuen. Besonders die Anreise wird durch das praktische Kastendepot erleichtert: Skiausrüstungen können bequem vor Ort gelassen werden, was die Beladung des Autos überflüssig macht. Auch die umweltfreundliche Anreise mit dem Skibus wird durch das neue Skidepot mit seinen 1800 Kästen noch attraktiver. So wird der Start in den Skitag zum Vergnügen – stressfrei und bequem.

Neuer Aufsichtsrat mit Geschäftsführung, v. l.: Dr. Erich Egger, Felix Porsche, BA, Dr. Hans Peter Schützinger, Dr. Hans Michel Piëch, KR Heinrich Spängler, Ing. Hannes Mayer, Ernst Eder, MSc. Foto: Nikolaus Faistauer Photography

Die Schmittenhöhebahn AG präsentierte die Zahlen des Geschäftsjahres 2022/23

Bei der 96. ordentlichen Jahreshauptversammlung der Schmittenhöhebahn AG im Ferry Porsche Congress Center blickte das Unternehmen auf das vergangene Geschäftsjahr 2022/23 zurück.

 Trotz der, vor allem durch die gestiegenen Finanzierungs-, Lohn- und Energiekosten sowie einem problematischen Arbeitsmarkt, anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation, konnte insgesamt eine positive Bilanz gezogen werden. Im Geschäftsjahr besuchten 1.082.046 Gäste (vgl. Vorjahr: 961.134 Gäste) das Ski- und Wandergebiet Schmittenhöhe, eine Zahl, die beinahe das Niveau vor der Pandemie erreicht (2018/19: 1.143.892).

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Organisation seit Jahren strategisch verankert. So standen die ökologischen, ökonomischen und sozialen Ziele wieder im Fokus: Seit 2011 nimmt die Schmittenhöhebahn AG freiwillig am europäischen Umweltmanagementsystem EMAS teil und ist somit das einzige zertifizierte Seilbahnunternehmen Europas. Bereits zum achten Mal wurde die Jahreshauptversammlung als offizielles Green Event gemäß dem Österreichischen Umweltzeichen veranstaltet, das sich durch erhöhte Energieeffizienz, Abfallvermeidung und umweltschonende An- und Abreise der Gäste auszeichnet.

Erfreuliche Steigerung der Gästezahl in der Wintersaison 2022/2023

Der Start der Wintersaison wurde durch milde Temperaturen geprägt, besonders die Monate Dezember und Jänner waren niederschlagsarm. Den erfahrenen Mitarbeitern und den effizienten Beschneiungsanlagen ist es zu verdanken, dass die Saison dennoch planmäßig am 8. Dezember 2022 mit sehr gut präparierten Pisten starten konnte.  868.254 Gästeeintritte wurden bis zum Saisonende am 10. April 2023 verzeichnet, eine Steigerung von 18,1 % zu den 734.977 Gästeeintritten im Vorjahr. Die Gästezahlen blieben allerdings weiterhin unter dem Niveau des Winters 2018/19 (929.959 Gästeeintritte im Winter vor Corona).

Trotz Baumaßnahmen positives Niveau im Sommer 2023 erreicht

Die bestehende Sonnkogelbahn wurde während der Sommermonate durch eine neue Kombibahn ersetzt, sowie das Sonnkogel Restaurant komplett erneuert und erweitert. Das Team der Schmittenhöhebahn AG sorgte für eine Umgehung der Baustelle auf attraktiven Wanderwegen. Trotz der Baumaßnahmen verzeichnete das Unternehmen mit 213.792 Eintritten (vgl. Vorjahr: 226.157 Eintritte) eine sehr erfreuliche Gästezahl. Die Umsatzerlöse der Berggastronomie sind leicht gesunken, was auf den Ausfall des Sonnkogel Restaurant zurückzuführen ist. Die Schifffahrt am Zeller See verzeichnete einen Anstieg um 10,1 % im Vergleich zum Vorjahr.  Dies erlaubt einen zufriedenen Rückblick auf die Sommersaison und die sehr gut besuchten Attraktionen am See und auf dem Berg.

Nachhaltigkeitsbericht als Teil des Geschäftsberichts

Für die Schmittenhöhebahn AG gilt ab dem Berichtsjahr 2025 die Verpflichtung, Informationen über Risiken und Chancen, die sich aus ökologischen und sozialen Belangen ergeben, ebenso offenzulegen, wie die Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf Mensch und Umwelt. Da das Thema Nachhaltigkeit bereits seit Jahren strategisch im Unternehmen verankert ist, wird die Umwelterklärung bereits in diesem Jahr im Geschäftsbericht integriert.

Biodiversität und Schmitten-Honig

In mehreren Studien wurde die Biodiversität auf der Schmittenhöhe dokumentiert. Der Mix aus Magerwiesen und Wald stellt den idealen Lebensraum für Bienen dar.  Der extensiv bewirtschaftete Lebensraum am Berg ist für Wild- und Honigbienen deutlich wertvoller, als die fetten Ertragswiesen, die in den Tallagen zu finden sind. So wurden 34 verschiedene Wildbienenarten nachgewiesen. Imker Peter Hofer, der als Maschinist bei der Schmittenhöhebahn AG angestellt ist, bringt im Juni 2024 insgesamt 15 Bienenstöcke auf die Schmitten. Zwei Monate verbringen die Bienenvölker am Berg. Es werden pro Volk zehn Kilogramm Honig geerntet. Bei der 96. Hauptversammlung wurden Kostproben des Schmitten-Honigs verteilt.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Dr. Wolfgang Porsche, der seit 2009 und somit 15 Jahre lang Mitglied des Aufsichtsrates war, zieht sich aus dieser Funktion zurück. Sein Sohn, Felix Porsche, BA, wurde von der 96. Hauptversammlung als Nachfolger in den Aufsichtsrat gewählt. Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft stehen der Vorsitzende Dr. Hans Peter Schützinger und sein Stellvertreter KR Heinrich Spängler sowie Dr. Hans Michel Piëch weiterhin zur Verfügung, vom Betriebsrat entsandt wurden Betriebsratsobmann Christian Bernsteiner und Andreas Koll.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023/24

Die Attraktionen am Berg werden im Sommer 2024 durch die neue Panorama-Plattform „Kaiserblick“ erweitert. Der Aussichtssteg, der teils mit einem Glasboden versehen wird, bietet einzigartige Aus- und Tiefblicke und stellt ein neues Highlight direkt am Gipfel der Schmittenhöhe dar.

Mit der Übernahme des Berghotel Schmittenhöhe im Mai 2024 führt das Unternehmen erstmalig auch einen Beherbergungsbetrieb. Die Übernahme markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Schmitten. Die atemberaubende Naturkulisse der Schmittenhöhe wird mit dem Komfort und der Gastfreundschaft des Hotels vereint.

Schmittenhöhebahn AG auf einen Blick

Die Schmittenhöhebahn AG beschäftigt rund 420 Mitarbeiter in der Wintersaison und ist damit einer der Leitbetriebe und wichtigsten Arbeitgeber in der Region Zell am See-Kaprun. 27 Lift- und Seilbahnanlagen auf der Schmittenhöhe, sowie die Schifffahrt am Zeller See zählen im Winter und Sommer zu den touristischen Hauptattraktionen in Zell am See-Kaprun.

 

Über die Schmittenhöhe:

Der Hausberg in Zell am See-Kaprun bietet als österreichische Ganzjahres-Destination sowohl im Winter als auch im Sommer attraktive Freizeitmöglichkeiten. In dem einzigartigen Naturparadies finden Sportler, Aktivurlauber, Familien und Erholungssuchende abwechslungsreiche Erlebniswelten. Der Panoramaberg bietet ein vielfältiges Gastronomieangebot. Im Winter können Skibegeisterte dank des Ticketverbunds ALPIN Card mit nur einem Ticket insgesamt bis zu 408 Pistenkilometer inklusive Gletscher in drei Regionen erobern. Die Schmittenhöhebahn ist in der Seilbahnbranche seit jeher Pionier in Sachen Umweltpolitik und Nachhaltigkeit. Schwerpunkte liegen neben einer hohen Energie- und Ressourceneffizienz, im ökologischen Pistenmanagement, der Verringerung von Emissionen, nachhaltigen Gastronomiekonzepten sowie einem hohen Maß an Digitalisierung in allen Arbeitsbereichen. Zudem führt die Schmittenhöhebahn AG als derzeit einziges Seilbahnunternehmen in Österreich die EMAS sowie die ISO 14001 Zertifizierung.

www.schmitten.at

 

 

 

Eröffnung der neuen Dachstein Bergstation. © Michael Simonlehner

Neue Dachstein Bergstation unter dem Motto „Energiekristall“

Unter dem Motto „Energiekristall“ wurde die Dachstein Bergstation in den letzten knapp neun Monaten rundumerneuert. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Photovoltaik-Verkleidung an der Ost-, West- und Südseite. Mit einer Maximalleistung von 125 kWp und einer zu erwartenden Jahresleistung von etwa 100.000 kWh/J wird es möglich sein, bis zu 80 % der benötigten Energie für die Bergstation selbst zu erzeugen.

Das Herzstück ist das für rund 240 Gäste konzipierte Dachstein Gletscherrestaurant sowie eine großzügiger Außenterrasse. Der Einsatz von Naturmaterialien wie Loden, Stein und Holz stand bei der Innengestaltung im Vordergrund. Die neue „Himmelsbar“ in der obersten Etage bietet einen Blick auf die imposanten Südwände des Dachsteins.

Neue Perspektiven: Dachstein Himmelsleiter und weitere Aussichtsplattformen

Neben dem beliebten Sky Walk, der Hängebrücke und der Treppe ins Nichts wurden rund um die Bergstation neue Aussichtsplattformen geschaffen. Als absolutes Highlight begeistert die Dachstein Himmelsleiter. 12 Stufen führen auf ein Glaspodest, von wo aus sich ein atemberaubender Blick zum Dachstein eröffnet.

Einzigartige Seminare und Events

Ein mit modernster Tagungstechnik ausgestatteter Seminarraum bietet nun auch eine einzigartige Möglichkeit für Seminare und Events für bis zu 40 Personen in hochalpiner Lage. Ganz nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ ist es möglich, maßgeschneiderte Seminar-Packages zu buchen.

Starke Partner: La Strada Graz, Universalmuseum Joanneum & Ars Electronica Solutions Gemeinsam mit La Strada Graz und dem Universalmuseum Joanneum wurde eine neue Ausstellung im Dachstein Eispalast entworfen: Unter dem Motto „Erforsche den Gletscher“ begibt man sich auf die Pfade des Alpenforschers Friedrich Simony und blickt gemeinsam mit ihm auf die vielen Facetten des Gletschers. In Zusammenarbeit mit Ars Electronica Solutions wurden gleich drei Projekte umgesetzt: Bereits in der Talstation erwartet die Gäste der „Half Dome Globe“, welcher mittels von der ESA bereitgestellten Daten, globale Phänomene der Klima- und Erderwärmung auf einer Erdkugel veranschaulicht. In der Bergstation wurden – finanziert vom Land Oberösterreich – zwei weitere Installationen realisiert. Ein digitales Fernrohr im Dachstein Gletscherrestaurant, welches die reale Landschaft mit einer digitalen Ebene ergänzt sowie ein interaktiver Touchscreen welcher Daten und Fakten aus der App APPtauen Dachsteingletscher vom Land Oberösterreich liefert.

 

 

Bergbahn Grünberg. ©David-Rauscher

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen starten in die Sommersaison

Die Qualitätsinitiative des Fachverbands Seilbahnen zählt bereits rund 80 Mitgliedsbetriebe und bietet vielfältige Bergerlebnisse für jeden Urlaubstyp.

Verlässlichkeit durch qualitätsgeprüfte Angebote

„Das Interesse an Bewegung und Abwechslung in der österreichischen Bergwelt im Sommer steigt laufend“, freut sich Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich. „Mittlerweile macht der Sommertourismus über 15 Prozent des Umsatzes der Seilbahnbranche aus. Mit der gezielten Stärkung des Bergsommers kurbeln wir zudem die regionale Wirtschaft an und sichern ganzjährige Arbeitsplätze. Genau dafür steht die Qualitätsinitiative der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen.“

Das Erfolgsrezept der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen liegt in der Angebotsvielfalt. Die Gondelfahrt macht den Berg dabei einfach und barrierefrei erreichbar. Die Auszeichnung mit dem Gütesiegel als geprüfter Familien-Berg, Panorama- und Naturerlebnisberg, Abenteuer-Berg, Genuss-Berg oder Kunst- und Kultur-Berg gibt zusätzlich Sicherheit und genaue Information über die Aktivitäten, die einen vor Ort erwarten.

Weiterentwicklung rund um Sport, Familie und Nachhaltigkeit

„Die Angebotsvielfalt der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen zieht vermehrt jüngere Gäste im Alter zwischen 20 und 30 Jahren im Sommer in die Berge“, führt Kornel Grundner, Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen, aus. „Allgemein profitiert man von Individualreisenden in der heimischen Bergwelt, und zeitlich sehr stabilen Nächtigungszahlen in den Bergregionen.“ Deshalb steigt auch die Nachfrage nach „Neuigkeiten am Berg“. Für die Mitgliedsbetriebe heißt das: konstante Weiterentwicklung und Innovation der Natur-Erlebnisangebote am Berg.

Der Schwerpunkt liegt 2024 auf den Bereichen Sport, Familie und auf Nachhaltigkeit. Actionliebhaber:innen können sich auf neue Biketrails oder einen Ausbau der Mountaincarts freuen. Entspannungssuchende können Angebote wie Yoga am Berg, organisierte Sonnenaufgang-Wanderungen oder Konzerthighlights am Gipfel genießen. Die Kleinen können sich auf 1.600 Meter Seehöhe im Schaukelpark austoben oder Rätselwege entdecken. Die Mitglieder investieren auch 2024 wieder in die Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks  – etwa durch den Ausbau der Infrastruktur gemeinsam mit der Region für eine klimaneutrale Anreise, neue PV-Anlagen oder die detaillierte Prüfung der eigenen Verbräuche durch Nachhaltigkeitsberichte.

Alle qualitätsgeprüften Sommer-Bergbahnen inkl. thematischer Spezialisierungen findet man unter www.sommer-bergbahnen.at 

 

 

In der Region Saalbach Leogang wird am 1. Juni eine neuer Singletrail eröffnet. © TVB Saalbach

Neuer Singletrail in Saalfelden Leogang

Einen knappen Monat nach dem Season Opening in Saalfelden Leogang kann auch der jüngste Singletrail im Trail-Netzwerk rund um den Epic Bikepark Leogang unter die genoppten Reifen genommen werden: Der AlteSchmiede Trail feiert am 1. Juni seine Eröffnung. Kurz darauf läuft dann auch die Event Season so richtig an, so dass im Epic Bikepark Leogang immer Action geboten ist. 

Am Samstag, den 1. Juni, startet der AlteSchmiede Trail nach dem Pre-Opening im September in seine erste richtige Bike-Saison. Der Neuzugang erhöht die Zahl der nachhaltig gebauten Singletrails in Saalfelden Leogang auf sechs Trails mit insgesamt 13,5 Kilometern Länge und 1.600 Tiefenmetern. Der AlteSchmiede Trail selbst hat eine Gesamtlänge von 3,35 Kilometern, auf denen er mit flowigen Turns, Northshore-Elementen und leicht technischen Abschnitten jede Menge Singletrail Action bietet. Von seinem Einstieg oberhalb der Asitzbahn bis zum Ende auf der Forststraße oberhalb der Asitzbahn Mittelstation führt der Trail in fünf unterschiedlichen Abschnitten durch naturbelassene Wald- und Almwiesenstücke. Auf dem ohnehin photogenen Trail lässt sich auch immer wieder das imposante Massiv der Leoganger Steinberge auf der gegenüberliegenden Talseite blicken. Mit mittlerer Schwierigkeit (rot) richtet sich der AlteSchmiede an fortgeschrittene Rider, die auf der Suche nach Abwechslung und einer neuen Challenge bei maximalem Fahrspaß sind. Wer es danach noch eine Spur ruppiger mag, erreicht über die Forststraße den unteren Teil des Matzalm-Trails oder nimmt die Flying Gangster Line im Bikepark und dann den Schwarzleo-, Knappen- oder Forsthof-Trail zurück ins Tal.

Mountainbiker und YouTuber Leo Kast hatte bereits im vergangenen Herbst die Möglichkeit den AlteSchmiede Trail unmittelbar nach der Fertigstellung zu fahren. Seine Trail-Preview gibt es hier: https://youtu.be/gjShlgWtkyo

Wie alle Singletrails in Saalfelden Leogang ist der AlteSchmiede Trail in reiner Handarbeit und ohne Einsatz schwerer Maschinen geschaffen worden. „Wir passen uns dabei vollkommen dem Gelände an und schlängeln uns quasi durch, ohne auch nur einen Baum wegzuschlagen. Tables, Step-Ups, Steilkurven oder Sprünge bauen wir dort, wo uns das Gelände die Möglichkeit gibt.“, erklärt Head Shaper Reini Unterberger den minimalinvasiven Trailbau, dem sich Saalfelden Leogang verschrieben hat.  

Events in Juni, Juli und August

Nach dem überaus gut besuchten Opening Weekend mit über 5.000 Ersteintritten an zwei Tagen geht es im Epic Bikepark ab Anfang Juni Schlag auf Schlag weiter mit spannenden Events für die Mountainbike-Community. Los geht’s am 4. Juni mit FOX hit the park, einem Community Ride organisiert von Bikeparkpartner FOX Racing – begleitet von einem professionellen Fotografen und angeführt von dem ein oder anderen FOX Racing-Athleten.

Am Wochenende darauf kämpfen dann die Downhill- und Enduroprofis bei den WHOOP UCI Mountain Bike World Series in Österreichs größter Bike-Region Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn um Weltcuppunkte in ihren jeweiligen Disziplinen. Vom 7. bis 9. Juni warten bei diesem Mountainbike-Spektakel der Extraklasse neben packender Rennaction auch zahlreiche Side-Events, die sich sehen lassen können.

Ende Juni können die Mountainbike-Gäste der Region Saalfelden Leogang bei den Photo Days professionelle Riding-Bilder von sich machen lassen. Am 29. und 30. Juni knipsen Fotografen an verschiedenen, wechselnden Streckenabschnitten alles, was vorbeiballert. Die Bilder können am folgenden Tag auf der Website bestaunt und erworben werden.

Auch die gemeinsame Trail-Wartung steht in Leogang wieder auf dem Programm dieses Jahr. Bei den drei Clean the Trail Days am 26. Juli, 23. August und später im Jahr, am 4. Oktober, säubern Bike-Gäste gemeinsam mit der lokalen Community und den Bikeparkpartner die Trails. Un

TechnoAlpin baut Pistengeräte – „SnowCat“ von xelom

Das auf all terrain – Elektromobilität spezialisierte Unternehmen xelom mit Sitz in Bozen hat sich
im NOI Techpark Südtirol zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das innovative
Unternehmen entwickelt Elektrofahrzeuge für unterschiedliche Einsatzbereiche in schwierigem Ge-lände und gehört seit 2023 zur TechnoAlpin Holding.
2019 wurde xelom unter dem Namen E-Powertrac im NOI Techpark Südtirol mit dem Ziel gegründet, elektrisch betriebene Fahrzeuge für verschiedene Einsatzbereiche zu entwickeln. Das Netzwerk des
NOI Techparks war ausschlaggebend für die rasche Entwicklung eines Prototyps und die kontinu-
ierliche Weiterentwicklung. Im Jahr 2022 entstand aus einer Kooperation mit EmiControls, einem
Unternehmen der TechnoAlpin Gruppe, das erste marktreife Produkt „Dust Cat“ für den Einsatz in
Steinbrüchen und im Bergbau. Durch diese Zusammenarbeit erkannte TechnoAlpin das Potenzial von xelom und übernahm das Unternehmen 2023.
„xelom passt perfekt in die Unternehmens- Strategie für eine nachhaltigere Zukunft,“ erklärt TechnoAlpin Geschäftsführer Erich Gummerer. „ Die Nachhaltigkeitsbemühungen der Gruppe sind vielfältig und umfassen verschiedene Bereiche, von der Reduzierung des Energiebedarfs bis hin zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien. TechnAlpin Produkte tragen wir wesentlich dazu bei, den ökologischen Fußabdruck von Skigebieten zu verkleinern. Mit xelom gehen wir jetzt wieder einen Schritt weiter“.
Die Produktpalette wurde für verschiedene Anwendungsbereiche erweitert. Neben der „Dust Cat“ für industrielle Staubbekämpfung sorgt die „SnowCat“ für die emissionsfreie Präparierung von Pisten und Loipen. „Im vergangenen Winter hatten zahlreiche Skigebiete und -hallen in ganz Europa die Möglichkeit, die „Snow Cat“ zu testen. „Das Feedback war durchwegs positiv und der Markt ist bereit für diese neue Art der Mobilität. Es gab aber auch viele neue Impulse für die Weiterentwicklung“, so Gummerer.
Für die Landwirtschaft wurde das Produkt Alpin 10 entwickelt, eine vollelektrische Mähmaschine, die
sich durch einen hocheffizienten Antrieb, einem Schnellwechselsystem der Batterie und einfache
Bedienung auszeichnet und besonders für steile Hanglagen geeignet ist.
„Alle bisher auf den Markt gebrachten Produkte Snow Cat, Dust Cat und Alpin 10 bestechen durch
ihre Geländegängigkeit, ihre außerordentliche Reichweite und ihren vollelektrischen Antrieb“, fasst
xelom CTO Thomas Waldner die Vorteile zusammen. „Alle Produkte sind von Grund auf als Elekt-
rofahrzeuge konzipiert. Jede Komponente wird speziell für den Einsatz in elektrischen Geländefahr-zeugen entwickelt. So sind wir nicht durch bisherige Produktlinien oder Vorgaben eingeschränkt, sondern können die Fahrzeuge völlig neu konzipieren“, so Waldner weiter.
Für Johannes Brunner, Head of Automotive im NOI Techpark, steht xelom „für die konkrete Umset-
zung unserer regionalen Innovationsstrategie durch unsere innovativen Unternehmen und zeigt ein-
mal mehr, was in unserem Innovationsökosystem möglich ist. Der NOI Techpark mit seiner hohen
Dichte an Entwicklern, Unternehmern, Experten, Labors und Fachveranstaltungen ist der ideale Ort
für die schnelle Realisierung solcher Projekte.“
Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in der nächsten Ausgabe des MOUNTAIN MANAGER.

Rafał Topolski, Verkaufsvorstand, Piotr Dziubasik, Aufsichtsratsvorsitzender, Martin Ganzer, Vertriebschef Österreich, Bartłomiej Sięka, CEO von SUPERSNOW

Verstärkung in der Vertriebsleitung von SUPERSNOW in Österreich

Martin Ganzer hat die Leitung des Vertriebs der österreichischen Niederlassung von SUPERSNOW übernommen. Er bringt umfangreiche Erfahrung als Vertriebsleiter mit, spezialisiert auf die Beschneiungs- und Skigebietsinfrastrukturbranche.
Martin Ganzer blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bergindustrie und zuletzt 13 Jahren direkt im Beschneiungssektor zurück.
Martins tiefes Verständnis der Herausforderungen und Bedürfnisse moderner Skigebiete wird zweifellos das kontinuierliche Wachstum und die Expansion von SUPERSNOW auf internationalen Märkten vorantreiben. Sein umfassendes Fachwissen in diesem Bereich wird die Fähigkeiten des Teams erheblich stärken und ein beispielloses Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden gewährleisten. Dies dient dem Aufbau robuster, langfristiger Beziehungen und der Optimierung der Angebote von SUPERSNOW unter Berücksichtigung eines umfassenden Verständnisses sowohl der technischen Anforderungen als auch der Kerngeschäftsbedürfnisse der Kunden.
Als eines der führenden Unternehmen auf dem Markt für Beschneiungssysteme liefert SUPERSNOW weiterhin innovative und technologisch fortschrittliche Lösungen, die den steigenden Anforderungen von Skigebieten auf der ganzen Welt gerecht werden.
Die österreichische Niederlassung soll mit Martin Ganzer ihren Wachstumskurs von SUPERSNOW fortsetzen.

Im Bild von l.n.r.: Rafał Topolski, Verkaufsvorstand, Piotr Dziubasik, Aufsichtsratsvorsitzender, Martin Ganzer, Vertriebschef Österreich, Bartłomiej Sięka, CEO von SUPERSNOW

Im Bild von links: Leo Bauernberger, Christian Koblinger, Selina Althuber, Markus Lassnig, Sabine Arnold, Günter Hinterholzer, Alexandra Dreschl und Stefan Schnöll. Foto: SLT

Tourismusprojekt des Jahres kommt aus Radstadt

Das interaktive Abenteuerspiel „Das Geheimnis um die drei Türme“ vom Tourismusverband Radstadt wurde am Donnerstag mit dem Zipfer Tourismuspreis 2024 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Branchentagung „Brennpunkt Innovation“ an der FH Salzburg statt.

Harter Wettbewerb zwingt die Tourismusbranche zur laufenden Anpassung und Erneuerung. Innovative Ideen bei der Produktentwicklung sind daher eine der zentralen Herausforderungen für Betriebe, Hotels, Tourismusattraktionen und Destinationen. Mit dem Zipfer Tourismuspreis werden diese innovative Tourismusprojekte ausgezeichnet.

5.000 Euro Preisgeld für Podiumsplätze

Die Organisatoren von SalzburgerLand Tourismus, Zipfer, FH Salzburg und ORF Salzburg haben sich auch in diesem Jahr wieder über eine Vielzahl hochkarätiger Einreichungen gefreut. Die ersten drei Plätze erhalten dabei nicht nur die begehrten Zipfer-Pokale, sondern auch ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro.

Für das Finale von einer Fachjury nominiert, setzte sich „Das Geheimnis um die drei Türme“ des Tourismusverbandes Radstadt schließlich in einer öffentlichen Publikumswahl durch. Bei diesem interaktiven Abenteuerspiel werden Rätsel im Stil eines Escape-Rooms über das gesamte Stadtzentrum verteilt und mit einer fesselnden Geschichte sowie beeindruckenden Effekten inszeniert. Der zweite Platz ging mit dem Musik-Projekt Wald:Klassik aus Bad Hofgastein an ein Ensemble der Philharmonie Salzburg. Das Podium komplettiert der BioArt Campus in Seeham mit dem dritten Platz.

Schnöll: „Innovationen bringen Startvorteil.“

Für Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll ist der hohe Innovationsgrad im heimischen Tourismus beeindruckend. „Mit großer Akribie und Leidenschaft erarbeiten sich die Tourismusbetriebe im Land oftmals so den entscheidenden Vorteil im internationalen Wettbewerb und begeistern ihre Gäste aus der ganzen Welt. Drei spannende Projekte, stellvertretend für viele Initiativen im Bundesland, wurden heute präsentiert. Ich gratuliere dem Projekt „Das Geheimnis um die drei Türme“ vom Tourismusverband Radstadt herzlich zum Sieg herzlich. Diese spannenden Projekte zeigen für mich, welche hohe Innovationskraft von den Tourismusunternehmen im Land ausgeht“, so Schnöll bei der Preisverleihung in der Fachhochschule Salzburg in Puch-Urstein.

Bauernberger: „Zukunftsweisende Projekte für das SalzburgerLand.“

„Der Tourismuspreis zeigt jedes Jahr aufs Neue eindrucksvoll, wie kreative und innovative Konzepte den heimischen Tourismus bereichern können. Es sind dort immer wieder tolle und zukunftsweisende Projekte aus dem SalzburgerLand ausgezeichnet worden, die es geschafft haben, Gäste aus aller Welt zu begeistern“, freut sich Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft. „Solche Projekte sind essenziell, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und die Attraktivität unserer Region nachhaltig zu steigern. Herzlichen Glückwunsch an den Tourismusverband Radstadt zum Tourismusprojekt des Jahres. Ein absolut verdienter Erfolg!“, so Leo Bauernberger weiter.

Hinterholzer: „Kreativen Ideen eine Plattform bieten.“

„Salzburgs Tourismus- und Gastronomiebetriebe demonstrieren jedes Jahr aufs Neue ihre Innovationskraft. Die herausragende Qualität macht das SalzburgerLand zu einer erstklassigen Urlaubsdestination. Zipfer ist sehr stolz darauf, die innovativsten Konzepte für Gäste im SalzburgerLand mit dem Zipfer Tourismuspreis auszeichnen zu dürfen. Besonders freut es mich, dass wir auch Studierenden der FH Salzburg eine Plattform für ihre kreativen und innovativen Ideen bieten können,“ so Günter Hinterholzer, Verkaufsdirektor Gastronomie Salzburg der Brauunion Österreich.

Hinterholzer spricht die in diesem Jahr erst zum zweiten Mal vergebene Auszeichnung für außergewöhnliche Ideen von Student*innen im Studiengang Innovation & Management im Tourismus an der FH Salzburg an. Der Sieg ging an das Projekt Wolfgangjahr 2024. Den zweiten Platz belegt die Early Morning Box, gefolgt von dem Projekt Bikenick.

Engel: „Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist gefordert.“

FH Rektor und Geschäftsführer Dominik Engel: „Im Rahmen ihres Studiums werden unsere Studierenden ermutigt, Innovationen entwickeln, die nicht nur zukunftsfähige Lösungen bieten, sondern auch die Prinzipien von Regionalität und Nachhaltigkeit berücksichtigen. Die Herausforderungen von morgen erfordern nicht nur kreative Denkansätze, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt.“

Darüber hinaus wurde auch heuer wieder ein Jury-Preis vergeben. Der ging diesmal an die Salzburger Berghochzeit der Salzburger Sportwelt.

Zukunft des Tourismus im Fokus

Vor der Preisverleihung fand ebenfalls in der FH Salzburg der Halbtageskongresses „Brennpunkt Innovation“ statt. Das Programm umfasste hochkarätige Vorträge unter dem Motto „Lebensqualität und Tourismus im Wandel“ von Vorausdenker*innen und Experten*innen im Bereich Tourismus. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählte unter anderem der Vortrag „Lebensqualität für alle? Wie Tourismus das Leben vor Ort prägt“ von TOP-Keynote-Speakerin Anne Köchling, Professorin für Tourismus und Vize-Direktorin des Deutschen Instituts für Tourismusforschung an der Fachhochschule Westküste in Deutschland. Besonders begeistert hat Schokofabrikant Josef Zotter mit seinem Vortrag zum Thema „Schokolade macht glücklich. Urlaub auch.“

 

DAS SIND DIE SIEGERPROJEKTE BEIM ZIPFER TOURISMUSPREIS 2024

  1. Platz: „Das Geheimnis um die drei Türme“ – Tourismusverband Radstadt Ein interaktives Abenteuerspiel, bei dem Rätsel im Stile eines Escape-Rooms über das gesamte Gebiet der Innenstadt ausgerollt und mit einer spannenden Geschichte sowie jeder Menge spektakulären Effekten inszeniert wurden. Die Spieler*innen treiben durch das Lösen der Rätsel die Geschichte selbst voran. Der Umfang, die Liebe zum Detail und die ausgeklügelte Technik, die dabei zum Einsatz kommt, ist einzigartig und kann auch nicht imitiert werden, da der historische Ortskern von Radstadt eine zentrale Rolle spielt.

 

  1. Platz: Wald:Klassik – Bad Hofgastein Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Wald:Klassik mit (einem Ensemble) der Philharmonie Salzburg. Insgesamt zwölf Termine im Gasteinertal, davon alleine zehn Mal in Bad Hofgastein im Angertal, stehen in den kommenden Wochen auf dem Programm.. Kuratorin der Wald:Klassik Gastein ist die bekannte Dirigentin Elisabeth Fuchs.

 

  1. Platz: BioArt Campus – Seeham Im BioArt Campus produzieren und präsentieren Meister ihres Faches Bio-Lebensmittel. Hier wird geschult und informiert, hier wird gekocht und verkostet. Im Bio Laden Seeham kauft man Bio-Lebensmittel aus der Region und genießt diese auch im Bio Café-Restaurant „Das Seeham“. Hier wird aber auch geforscht, an neuen Produkten und an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet. Der Campus als Leuchtturm-Projekt ist eine Plattform für nationale und internationale Experten und der Platz für Symposien, Seminare und Workshops.

 

 

 

Die neue Hängebrücke am Sunnenseit’n Weg. Foto: TVB Stubai Tirol

Eine neue Hängebrücke verspricht Abenteuer in luftiger Höhe

Familien und Abenteuerlustige können sich im Stubaital auf ein neues Highlight freuen: Eine spektakuläre Hängebrücke, die sich majestätisch über das Tal spannt und eine einzigartige Verbindung zwischen landschaftlicher Schönheit und moderner Ingenieurskunst schafft. Diese beeindruckende Konstruktion lädt Besucher:innen aller Altersklassen dazu ein, die Natur des Stubaitals aus einer atemberaubenden Perspektive zu erleben.

Zentrale Themen bei der Planung der neuen Brücke waren die Verbindung von Ästhetik und Funktionalität, sowie die harmonische Integration in die natürliche Umgebung mithilfe der Verwendung zeitgemäßer Baustoffe. Ausgewählt wurde Cortenstahl, ein Material, das sich durch seine hohe Witterungsbeständigkeit und natürliche Korrosionsbeständigkeit auszeichnet und damit eine lange Lebensdauer besitzt.

Technische Meisterleistung und sicheres Abenteuer

Die Brücke beeindruckt nicht nur visuell, sondern auch mit ihren technischen Daten: Sie hat eine Spannweite von 110 Metern, eine Höhe von 50 Metern und eine Laufstegbreite von bis zu 2,5 Metern. Mit zwei Tragseilen und einem Windseil bietet sie maximale Stabilität selbst unter extremen Wetterbedingungen. 24 Anker und Pfähle gewährleiten eine solide Befestigung im Boden. Sie hält einer Nutzlast von ca. 600 Personen stand und ist auch auf hohe Schneelasten im Winter ausgelegt.

Teil des malerischen Sunnenseit’n Weg

Die Hängebrücke liegt am neuen, malerischen Sunnenseit’n Weg, der auf einer Länge von acht Kilometern von Fulpmes bis nach Neustift führt. Ausgehend von der Mittelstation Froneben im Wanderzentrum Schlick 2000 geht es über den Baumhausweg bis nach Vergör und dann stets entlang der sonnigen Hänge über die Pfurtschellhöfe bis zu den Kartnallhöfen in Neustift. Auf 1.300 Metern Seehöhe erreicht man das imposante Bauwerk, das nicht nur eine frische Brise, sondern auch einen spektakulären Panoramablick über das Stubaital bietet. Oberhalb der Brücke gelangen Besucher:innen zudem zur ebenfalls neu errichteten Aussichtsplattform mit dem Naturschauplatz Neustiftblick – ein idealer Ort für unvergessliche Urlaubsfotos. Die neue Hängebrücke verspricht ein unvergleichliches Erlebnis in den Stubaier Alpen und bereichert das Wanderabenteuer in der Region Stubai.

 

Zahlen, Daten, Fakten zur neuen Hängebrücke am Sunnenseit’n Weg

  • Material: Cortenstahl
  • Spannweite:110 m
  • Höhe über Grund (max.): 50 m
  • Anzahl Tragseile: 2 Stück
  • Durchhang Tragseile (unter Eigengewicht): 5,82 m
  • Anzahl Windseile: 1 Stück
  • Pylonhöhe: 8 m (Westseite), 11 m (Ostseite)
  • Grundfläche: ca. 18 m²
  • Laufstegbreite: 2,5 m (max.) bis 1,2 m (min.)
  • Laufstegfläche: 178,5 m²
  • Eigengewicht der Brücke (ohne Zugstangen und Pylonen): 21,5 Tonnen
  • Anzahl Anker / Pfähle: 24 Stück
  • Gesamtlänge Anker / Pfähle: 162 m
  • Zulässige Nutzlast: 2,89 kN/m², was ca. 600 Personen á 80 kg entspricht

 

Zahlen, Daten, Fakten zur neuen Aussichtsplattform „Neustiftblick“

  • Material: Cortenstahl
  • Auskragung (max.): 5,5 m
  • Grundfläche: 18 m²
  • Eigengewicht der Plattform (Konstruktion, Gitterroste und Geländer): 1,9 Tonnen
  • Anzahl Zuganker: 2 Stück
  • Gesamtlänge Zuganker: 15 m
  • Zulässige Nutzlast: 3,9 kN/m², was ca. 100 Personen á 80 kg entspricht

 

 

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