Mit einem erfahrenen Guide im Tiefschnee steigt die Sicherheit und es entstehen verbindende Erlebnisse. © Tirol Werbung, Mario Webhofer
Mit Guide die winterlichen Seiten Tirols entdecken
Tirols atemberaubende Winterlandschaft ist der perfekte Ort für Outdoor-Abenteuer. Ob auf Skiern, mit Pickel und Steigeisen oder bei einer Winterwanderung: Mit einem erfahrenen Guide an der Seite wird das Wintererlebnis nicht nur sicherer, sondern auch unvergesslich. Von Freeride-Abenteuern bis hin zu besonderen Naturführungen – Tirol hat für jeden Geschmack das passende Angebot.
Freiheit pur: Freeriden & Skitouren
Freeriden ist für viele der Inbegriff von Freiheit beim Skifahren. Abseits der präparierten Pisten locken Tiefschneehänge mit neuen Herausforderungen – von der ersten Spur in noch unberührten Hängen bis hin zu Sprüngen über meterhohe Schneewechten mit weicher Landung im pulvrigen Schnee. Ein einmaliges Erlebnis, das jedoch – wie auch das beliebte Skitourengehen – auch Risiken birgt. Wer sich mit einem erfahrenen Guide an der Seite dem Abenteuer Tiefschnee stellt, erhöht die eigene Sicherheit und schafft zugleich Begegnungen, die zusammenschweißen. Denn oftmals bringt einen ein Guide nicht nur an völlig neue Orte, sondern ermöglicht dank kundiger Führung auch einmalige Momente, die einem sonst verwehrt bleiben.
Sicher im Schnee unterwegs
Tirol bietet zahlreiche Freeride-Camps und Skitourenkurse, bei denen Lawinensicherheit und Verhalten am Berg vermittelt werden. Wer kein eigenes Equipment hat, kann es unkompliziert beim Alpenverein leihen – inklusive Checklisten für die perfekte Vorbereitung sowie die Möglichkeit, eine geführte Tour zu buchen. Und auch beim Bergsportführerverband Tirol findet man den oder die passende:n Berg- bzw. Skiführer:in für ein unvergessliches Winterabenteuer.
Schöne Momente gemeinsam erleben
Nicht nur beim Freeriden und Skitourengehen lohnt sich die Begleitung durch einen Guide. Viele weitere Winteraktivitäten in Tirol werden erst durch einen fach- und ortskundigen Guide zu einem ganz besonderen Erlebnis, an das man sich noch lange zurückdenkt.
Biathlon: Präzision trifft Ausdauer
Biathlon vereint die anspruchsvolle Kombination aus Langlaufen und Schießen zu einer einzigartigen Herausforderung. In Tirol können sich Interessierte beim Biathlon-Schnupperkurs, etwa in Seefeld, Hochfilzen oder Osttirol, selbst versuchen. Die Schnupperkurse ermöglichen es, unter fachkundiger Anleitung die Grundlagen zu erlernen und sich einmal wie ein:e Profisportler:in zu fühlen. Mehr Inspiration und Tipps gibt es im Blog „Biathlon Training für Anfänger“.
Eisklettern: Die Faszination Eis
Eisklettern zählt zu den spektakulärsten Disziplinen des Bergsports. Tirols gefrorene Wasserfälle bieten perfekte Bedingungen, um sich der einmaligen Herausforderung zu stellen. So sind etwa der Eiskletterpark beim Matreier Tauernhaus oder die Eisklettergebiete im Paznaun oder Sellrain bestens geeignete Hotspots, um erste Erfahrungen mit Pickel, Steigeisen und Eisschrauben zu machen. Mit einem erfahrenen Guide oder in einem Kurs wird das Abenteuer nicht nur risikoärmer, sondern auch lehrreich – von der Technik bis hin zur richtigen Ausrüstung.
Eisbaden: Der Trend für Mutige
Das Eintauchen in eiskaltes Wasser stärkt Körper und Geist – und liegt voll im Trend. Tirol bietet zahlreiche Möglichkeiten, diesen besonderen Kick unter professioneller Anleitung zu erleben. Vom Eisschwimm-Workshop mit Kältecoach Josef Köberl bis zum Eisbaden-Workshop mit den zertifizierten Wim-Hof-Instruktoren Flo Mausser und Martina Sowinz im Ötztal reicht das Angebot. Für Neugierige ist zudem der Natur Eis Palast am Hintertuxer Gletscher ebenso ein Highlight wie das Eisbaden im Weißsee mit Mentalcoach Marcel Schmid am Kaunertaler Gletscher.
Natur erleben: Mit Rangern unterwegs
Tirols Naturparks sind ein Paradies für Naturliebhaber – auch im Winter. Rangertouren im Naturpark Kaunergrat, Tierspurenwanderungen im Naturpark Lech oder Wildtierbeobachtungen im Nationalpark Hohe Tauern sind besondere Highlights. Aber auch im Naturpark Karwendel und Naturpark Ötztal erfahren Gäste in Begleitung eines:r Naturpark-Ranger:in Spannendes über die heimische Flora und Fauna und erleben die unberührte Winterlandschaft Tirols hautnah.
Kultur & Genuss: Spezielle Themen- und Stadtführungen
Nicht nur sportlich, auch kulturell hat Tirol viel zu bieten. Stadtführungen mit speziell ausgebildeten Guides durch Innsbruck, Kufstein oder Hall in Tirol eröffnen spannende Einblicke in Geschichte und Architektur. Wer es genussvoll mag, entdeckt bei einer Innsbruck Food Tour oder Culinary Craft Tours die kulinarische Seite der Landeshauptstadt. Zudem bieten viele weitere Themenführungen, Kostümführungen oder Museumsbesuche die Möglichkeit, Tirols kulturellen Reichtum mit Expert:innen zu erkunden.
Ob Adrenalin-Kick oder entspannte Naturbeobachtung – Tirol bietet Wintersport- und Outdoor- Erlebnisse für jeden Geschmack. Mit einem Guide werden diese sicher und bleiben als unvergessliche Momente noch lange in Erinnerung. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten sind zu finden auf www.tirol.at.
Das SKI OPENING in Schladming 2024 zog 26.500 Besucher an. Im Bild: Konzert Bryan Adams am ersten Tag. © Harald Steiner
26.500 Gäste beim Ski-Opening in Schladming
Voller Erfolg: 26.500 Gäste an drei Tagen, drei internationale Superstars im Schladminger Planai Stadion und ein Wochenende voller Superlativen! „The Grand Festival 2024“ wird als größtes Ski Opening der Region in die Geschichte eingehen: ein perfekter Start in die Skisaison 2024/25!
Das „Grand Festival 2024“ im Planai Stadion Schladming brachte Bryan Adams, Sting und Simply Red auf die Bühne. Die Region Schladming-Dachstein mit den 4-Bergen (Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen, Reiteralm) sowie Veranstalter Klaus Leutgeb (Leutgeb Entertainment Group) blicken zurück auf ein sehr erfolgreiches Wochenende. Am Sonntag machte Frontman Mick Hucknall mit seiner Band Simply Red den Abschluss der Dreier-Riege beim Ski Opening Schladming-Dachstein 2024 und sorgte noch einmal für absolute Top-Stimmung. Er zeigte sich gesprächig und gut gelaunt, kommunizierte immer wieder auch auf Deutsch mit dem Publikum und präsentierte eine Setlist voller Lieblingslieder. Angefangen mit „Better with You“ über „Holding Back The Years“ und „Stars“ bis hin zu „If You Don‘t Know Me By Now“ als letzte Zugabe.
Internationale Superstars, regionale Wertschöpfung
10.000 Gäste kamen gleich am ersten Abend zum kanadischen Superstar Bryan Adams, 9.500 am Samstag bei der britischen Poplegende Sting und schließlich noch einmal 7.000 bei Mick Hucknall und seiner Band Simply Red. Viele von den Gästen blieben für alle drei Konzerte und verlängerten ihren Urlaub in der Region Schladming-Dachstein dadurch merklich. 52% der Festivalpass-Besitzer:innen waren internationale Gäste und somit auch von weiter her angereist. Schon im Vorjahr konnte das Ski Opening Schladming-Dachstein mit Robbie Williams und mehr als elf Millionen Euro an Nachfrageimpulsen auf eine neue Ebene gehoben werden, heuer könnte diese Zahl noch einmal getoppt werden.
„Wir sind unglaublich stolz, dass wir dieses dreitägige Mega-Event gemeinsam mit unseren Partnern, den Bergbahnen der 4-Berge-Skischaukel Schladming und der Leutgeb Entertainment Group, umsetzen konnten. Insgesamt waren rund 26.500 Besucher:innen aus mehr als 30 Ländern an diesem Wochenende bei uns zu Gast in der Region Schladming-Dachstein. Und auch die drei Stars haben unsere Region zu schätzen gelernt und wollen zum Urlauben wiederkommen“, freuen sich Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein, und Andreas Keinprecht, Vorsitzender der Tourismusregion Schladming-Dachstein.
200 Scheinwerfer, 150 Quadratmeter LED-Flächen und insgesamt 50 Tonnen Material wurden verbaut, um die Bühne im Schladminger Talkessel zu kreieren. Aber auch auf den Pisten der 4-Berge-Skischaukel herrschten perfekte Bedingungen und pünktlich zum Ski Opening gab‘s 50 cm Neuschnee in der Region.
V. l.: Michael Walchhofer, Alexandra Meissnitzer, Michaela Kirchgasser, Martin Zauner, Leo Bauernberger, Annemarie Moser, Felix Gottwald, Carl Philip von Maldeghem und Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll in Wien. Foto: Fehringer
SalzburgerLand läutet den WM-Winter ein
Mit einem stimmungsvollen Abend in Wien eröffnete die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG) eine besondere Wintersaison 2024/25. Rund 250 Gäste erlebten eine abwechslungsreiche Reise durch die Highlights des kommenden Winters – von der Alpinen Ski-WM in Saalbach Hinterglemm über das neue Musical „Skiverliebt“ bis hin zur weltmeisterlichen Kulinarik von Vier-Haubenkoch Andreas Herbst..
Gemeinsam mit dem Salzburger Landestheater und dem WM-Ort Saalbach Hinterglemm lud SLTG–Geschäftsführer Leo Bauernberger zu dem vorwinterlichen Abend im Wiener Palais Wertheim, den sich auch der Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll und Sport-Landesrat Martin Zauner nicht entgehen ließen.
Legenden glänzten mit „goldenen“ WM-Geschichten
Die Vorfreude auf die alpinen Ski-Weltmeisterschaften war spürbar, besonders im Gespräch mit prominenten Wintersportlegenden wie Annemarie Moser-Pröll, Alexandra Meissnitzer, Felix Gottwald, Michael Walchhofer und Michaela Kirchgasser. Sie teilten ihre Erinnerungen an glänzende Erfolge und die besondere Atmosphäre bei Sport-Großereignissen und verbreiteten große Lust auf Skifahren in den Salzburger Wintersportorten.
Eine Delegation aus Saalbach Hinterglemm, angeführt von Bürgermeister Alois Hasenauer und WM-Sportchef Bartl Gensbichler gaben Einblicke, wie sich die Region auf die Ski-WM vorbereitet. Und ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober sprach rund zwei Monate vor Beginn der Heim-WM über die letzten Feinschliffe im österreichischen Ski-Team.
Exklusiver Einblick ins WM-Musical „Skiverliebt“
Den sprichwörtlichen Auftakt zum WM-Winter lieferte das Musical „Skiverliebt“, das eigens zur Ski-WM komponiert wurde. am 1. Februar 2025 im Salzburger Landestheater Premiere feiert und auch im Rahmen der WM aufgeführt wird. Die Hauptdarsteller*innen Alfons Haider, Anna Rosa Döller, Timotheus Hollweg und Larissa Enzi präsentierten exklusive Hörproben, darunter den charmanten Song Zwei Brettln, die die Welt bedeuten und den schwungvollen Kaiserschmarrn Walzer. Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem gab spannende Einblicke in die Proben und Vorbereitungen zu dieser Weltpremiere.
Prominente Gästeliste mit Winter-Vorfreude
Den Salzburger Winter-Auftakt in Wien feierten neben den oben Genannten auch Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler, der 2. Nationalratspräsident Peter Haubner, Österreich-Werbung-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger, Wien-Energie-Chef Michael Strebl sowie vom ORF Regisseur Michael Kögler und Moderatorin Alina Zellhofer.
HEAD ist Partner der Turracher Höhe und steht genauso für Qualität und Leidenschaft wie das Kärntner Skigebiet. © TMG Daniel Waschnig
HEAD verfolgt gemeinsame Linie mit Turracher Höhe
Die Kooperation mit der Turracher Höhe in Kärnten ist aus verschiedenen Gesichtspunkten eine zentraler Erfolgsfaktor für HEAD.
Dank der Höhe des Skigebiets (von 1.763 – 2.205m) ist die Turracher Höhe eine der schneesichersten Skiregionen Österreichs. Vor allem aber die zentrale Lage an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark macht die Region so attraktiv.
„Wir werden in den kommenden Saisonen den werblichen Auftritt in der Region erhöhen und gemeinsam neue Eyecatcher definieren. Zusammen mit der Turracher Höhe werden wir attraktive Aktivierungen, seien es Skitests oder ein Promi Skirennen umsetzen und so gemeinsam die beiden Marken stärken.“ bekräftigt Peter Egger Marketing Manager Wintersport bei HEAD.
Leidenschaft verbindet.
Weiters betont Julia Stückelschwaiger von der Turracher Höhe Marketing GmbH: „Mit HEAD haben wir einen Partner an unserer Seite, der genauso wie die Turracher Höhe für höchste Qualität und Leidenschaft steht. Wir hatten das Thema schon länger im Kopf: Seit diesem Winter leben wir die neue Kooperation mit HEAD aus, Know-how, von dem auch unsere Gäste profitieren.
Innovationen mit Köpfchen und 100 % Leidenschaft sind nicht nur in der DNA von Head verankert, sondern auch in unserer.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und viele gemeinsame Projekte in der kommenden Saisonen.“
Hits für Adrenalinjunkies.
Der Fun-Mountain auf der Turracher Höhe ist der perfekte Spot! Der 1,5 km lange Snowpark bietet vier Lines für jedes Level und zählt zu den Top-Hotspots der Freestyle-Szene. Die XXL-Funslope, eine der längsten weltweit, begeistert mit Sprüngen, Wellen und Tunnels für Anfänger und Profis. Kinder lieben „Nocky’s WinterZeit“ mit Maskottchen Nocky und seinen Freunden. Fortgeschrittene geben im Funcross richtig Gas. Die Shapecrew sorgt für perfekte Bedingungen. Regelmäßige Events für Freestyler und Boarder sorgen für Action. Speedfans genießen die weiten Pisten und die legendäre Alpen-Achterbahn Nocky Flitzer – eine spektakuläre 1,6 km lange Strecke mit Kurven, Kreiseln und Sprüngen.
Gleich losstarten statt warten.
Urlauber kaufen ihr Ticket auf der Turracher Höhe übrigens ganz entspannt: Sie wählen einfach im Webshop ihren Tages- bzw. Mehrtages-Pass und holen ihn nach Kaufabschluss an den Kassen oder Ticketautomaten auf der Turracher Höhe mithilfe eines QR-Codes ab. Am nächsten Tag kann die Karte ganz einfach aufgeladen werden. So geht es gleich direkt durch das Drehkreuz hinein ins Skivergnügen.
Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler ist erfreut über die höchsten Nächtigungszahlen im Sommer seit Aufzeichnungsbeginn. © mak
Kraus-Winkler: Top-Sommersaison für Österreichs Tourismus
Mit 81,59 Millionen Nächtigungen hat der österreichische Sommertourismus sein bisher bestes Ergebnis nochmals um 0,8 Prozent übertroffen.
Österreich ist eine weltweit gefragte Tourismusdestination und diese beeindruckenden Zahlen zeigen, dass wir unseren Gästen eine hohe Servicequalität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten“, freut sich Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.
Mehr als zwei Drittel der Nächtigungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland, während sich der Inlandstourismus trotz eines leichten Rückgangs zu 2023 auf einem stabilen Niveau hält – im Vergleich zu 2019 gab es bei den Nächtigungen von österreichischen Gästen immer noch ein Plus von 2,1 Prozent. „Damit ist die Sommersaison 2024 ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Erfolgsgeschichte unseres Tourismus“, so Kraus-Winkler.
„Obwohl der asiatische Markt nur langsam zurückkehrt, konnten wir dennoch mehr Nächtigungen als jemals zuvor erzielen. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Tourismus beim Ansprechen neuer Märkte sehr flexibel ist“, erklärt Kraus-Winkler. Chinesische Gäste machten in diesem Sommer beispielsweise 421.000 Nächtigungen aus, während es im Sommer 2019 noch 966.000 Nächtigungen waren. Ein deutliches Wachstum gab es demgegenüber bei Nächtigungen von US-amerikanischen Gästen: Im Vergleich zum Sommer 2023 stiegen sie um 15,3 Prozent auf 1,49 Millionen Nächtigungen – im Vergleich zu 2019 liegt das Plus bei 13,7 Prozent.
Auch der 10-Jahres-Vergleich zeigt, dass der Tourismus eine verlässliche Wachstumsbranche ist: So gab es im Jahr 2014 67,2 Millionen Nächtigungen, was zu 2024 ein Plus von ca. 21 Prozent ist. Ebenso stiegen die Nächtigungen von ausländischen Gästen von damals 46,7 Millionen um 24 Prozent und die Nächtigungen inländischer Gäste von 20,6 Millionen um 15 Prozent.
Bei den Beherbergungskategorien setzt sich der langfristige Trend ebenfalls fort: Im Vergleich zum Sommer 2014 legten die Nächtigungen im 5/4-Stern Bereich um ca. 16 Prozent auf 28,1 Millionen zu. Besonders gefragt sind nach wie vor die gewerblichen Ferienwohnungen, die von 2014 zu 2024 um ca. 145 Prozent auf 9,1 Millionen Nächtigungen zulegten.
Für Kraus-Winkler zeigt „das erfreuliche Wachstum vor allem, dass Tourismus dort wächst, wo er das auch kann. Punktuell kam es sicherlich da und dort zu räumlichen und zeitlichen Konzentrationen. Dazu haben wir vor allem in den letzten Jahren auch begonnen, konsequent viel Präventionsarbeit zu leisten. Besucherlenkung und richtiges Gästemanagement ist die große Zukunftsaufgabe für den österreichischen Tourismus“, so Kraus-Winkler.
In der Tourismuspolitik des Bundes wurden dazu etwa die jährliche Messung der Tourismusakzeptanz gesetzlich verankert und auch wichtige Nachhaltigkeitsinitiativen – von der der Neuausrichtung der gewerblichen Tourismusförderung, über eine nationale Zertifizierungsstrategie für Betriebe und Destinationen bis hin zu einem ESG Data Hub für den Tourismus – entwickelt. „Das Ziel muss immer sein, einen ausbalancierten Tourismus in Zukunft sicherzustellen“, so Kraus-Winkler.
V.l.: Siegbert Trinker – Betriebsleiter Hochwurzen, Dir. Georg Bliem – Planai-Geschäftsführer, Hermann Trinker – Bürgermeister Stadtgemeinde Schladming, Mag. Martin Latzka – Planai-Aufsichtsratsvorsitzender, Mag. Gerhard Wiedmann – Planai-Aufsichtsratsvorsitzender Stv., Reinfried Prugger – Planai-Projektleiter. © Harald Steiner
Neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ und „Wintersportzentrum WEST“ offiziell eröffnet
Mit einem feierlichen Festakt wurde am 4. Dezember 2024 die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ sowie das hochmoderne „Wintersportzentrum WEST“ offiziell eröffnet. Neben dem Vorsitzenden des Planai-Aufsichtsrates, Martin Latzka, und Bürgermeister der Stadtgemeinde Schladming, Hermann Trinker, konnte Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem viele Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie Partner, Grundbesitzer und Anrainer begrüßen.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier stellten Dir. Georg Bliem und Projektleiter Reinfried Prugger die beiden eng miteinander verbundenen Projekte vor. „Nach intensiver, jahrelanger Planung freuen wir uns, die 10er-Kabinenbahn Rohrmoos I und das Wintersportzentrum WEST zu eröffnen – zwei Projekte, die neue Maßstäbe in Design und Funktionalität setzen. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten: den Grundbesitzern, Planern, bauausführenden Firmen, Partnern und allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Mit der hochmodernen Seilbahnstation im Westen von Schladming bieten wir nun einen komfortablen Zugang auf die Planai und Hochwurzen – und das in Gehweite zum Bahnhof Schladming“, so Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem.
Martin Latzka, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH, unterstrich das Vertrauen, das er in die Arbeit von Dir. Georg Bliem und sein Team setzt: „Die Planai hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie innovative und zukunftsweisende Projekte auf höchstem Niveau umsetzen kann. Mit der neuen 10er-Kabinenbahn Rohrmoos I und dem Wintersportzentrum WEST ist erneut ein Meilenstein gesetzt worden. Ein Projekt, das nicht nur durch modernste Infrastruktur, sondern auch durch sein herausragendes Design überzeugt.“
Auch der Bürgermeister der Stadtgemeinde Schladming Hermann Trinker zeigte sich erfreut und hob die Vorteile für Gäste und Einheimische hervor: „Mit der neuen Gondelbahn kann man komfortabel und rasch das Rohrmoos erreichen – als Skifahrer, Fußgänger oder umweltfreundlich ohne Auto. Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung des Zentrums Schladming WEST, mit dem Sportgeschäft Tritscher, mit Gastronomie und den beiden Verbindungen aufs Rohrmoos und die Planai.“
Nach einer ökumenischen Segnung konnten die Gäste die neue 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos I“ bei einer ersten Probefahrt erleben. Die Feier klang rund um die neu errichtete WESTend Lounge und im stark vergrößerten neuen Sportgeschäft Tritscher im Wintersportzentrum WEST aus. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Big Band Schladming.
Neue Maßstäbe im Westen Schladmings
Die neue topmoderne 10er-Kabinenbahn vom Seilbahnhersteller Doppelmayr ist mit einer Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde ausgelegt. 30 Panorama-Gondeln sorgen für höchsten Fahrgastkomfort, die Garagierung der Fahrbetriebsmittel erfolgt in der Bergstation. Weitere Anforderungen wie sicherer Kindertransport wurden ebenso berücksichtigt wie die Mitnahme von alternativen Sportgeräten. Eine Premiere in der 4-Berge-Skischaukel ist es, dass die Skier bei der neuen Bahn in die Gondeln mit hineingenommen werden und dort auch abgestellt werden können. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg schneller und vor allem einfacher möglich und insbesondere für Familien mit Kleinkindern erhöht sich der Fahrgastkomfort beträchtlich.
Wintersportzentrum WEST – Multifunktionales Talstationsgebäude
In Kombination mit der neuen 10er-Gondelbahn „Rohrmoos I“ entstand – neben dem Planet Planai bei der Hauptseilbahn auf die Planai – im Westen von Schladming ein modernes Zentrum für Wintersportler. Die umgebaute Talstation überzeugt mit einer optimalen Infrastruktur, etwa der neuen „WESTend“-Lounge, einem großzügigen Sportgeschäft, verbesserten Zugangs- und Abgangsmöglichkeiten mit Rolltreppen und Aufzug sowie hochmodernen Skidepots. Dank der günstigen Lage in Gehweite zum Bahnhof Schladming ist das Wintersportzentrum WEST für Tagesgäste, die mit der Bahn anreisen, besonders bequem erreichbar.
Das moderne Erscheinungsbild der gesamten Anlage trägt die architektonische Handschrift von KREINERarchitektur. Ein besonderer Blickfang ist die künstlerische Wandgestaltung im Bereich der Rolltreppen und des Treppenaufgangs. Künstler André Zechmann setzte hier außergewöhnliche Akzente, was dem Innenraum einen einzigartigen Charakter verleiht.
Das Critérium de la Première Neige in Val d'Isère wird jedes Jahr im Dezember ausgetragen. Foto: MND
MND bereit für wichtige Winterwettkämpfe
In nur 10 Tagen findet das Critérium de la Première Neige in Val d’Isère (14.-15. Dezember) statt und das Team von MBS, einer Tochtergesellschaft des französischen Unternehmens MND, das sich auf die Entwicklung und Sicherheit von Skigebieten spezialisiert hat, ist bereits intensiv im Einsatz bei Wettkampfstätten in Frankreich, Italien, Georgien und der Schweiz, um die Pisten für bedeutende Winter-Sportevents weltweit abzusichern.
Der Wettkampfgedanke ist durch MBS, wo man seit über einem Jahrzehnt eine langjährige Partnerschaft mit dem Sportverein von Val d’Isère, dem Veranstalter des Critérium de la Première Neige, pflegt, ein fester Bestandteil der DANN von MND. Jedes Jahr sorgt MBS für die Sicherheit der Veranstaltung, indem man Sicherheitsnetze, Matten, Wettkampfstangen und aufblasbare Hochsicherheitsmodule bereitstellt, die einen reibungslosen Ablauf des Rennens vom Start bis ins Ziel gewährleisten. Dieses Weltcup-Rennen im alpinen Skifahren gilt aufgrund der Eigenschaften der Strecke als eines der technisch anspruchsvollsten und markiert den Auftakt der französischen Skisaison.
Eine der Innovationen, die MBS für Skirennen entwickelt hat, ist ein auf Stangen montiertes Schutzsystem, das die Sicherheit der Athleten bei internationalen Skirennen erhöhen soll. Große Risikobereiche müssen während der Wettkämpfe abgesichert werden, da die Sportler Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreichen können. In Zusammenarbeit mit dem Sportclub von Val d’Isère hat MBS das „World Cup“-System entwickelt und implementiert, um die Sicherheit der Athleten, des Organisationsteams und der Zuschauer zu verbessern. Auf der Face de Bellevarde-Strecke umfasst dieses System acht Stangen und doppelte Netze, die sich über einen 200 Meter langen Abschnitt erstrecken.
Dieses „World Cup“-Schutz- und Sicherheitsnetzsystem, das in den Werkstätten der Gruppe in Savoyen (Made in France) entwickelt und hergestellt wurde, bietet optimalen, maßgeschneiderten Schutz, der den Zulassungskriterien des Internationalen Skiverbandes (FIS) entspricht. MBS hat ein doppellagiges Netzsystem in diese Lösung integriert, das eine sofortige Bereitstellung ermöglicht, wenn dies durch die Vorschriften erforderlich ist, ohne dass schwere Ausrüstung oder zusätzliche Anpassungen notwendig sind. Dieses System reduziert den ökologischen Fußabdruck, indem es auf Betoninstallationen verzichtet, die Montage optimiert, Kosten senkt und erheblich Zeit bei der Vorbereitung der Wettkampfpisten spart.
Ein weiteres Produkt, das in Val d’Isère zu sehen ist, ist die Rennstartkabine am oberen Ende der Riesenslalom-Strecke, die von den MBS-Teams entworfen und gebaut wurde. In den Farben des französischen Ausrüstungsherstellers Rossignol gehalten, bietet dieser einzigartige Raum den Skifahrern die Möglichkeit, sich zu konzentrieren, bevor sie die legendäre 3 km lange Strecke mit einer durchschnittlichen Steigung von 36 % in Angriff nehmen, die im Herzen des Resorts endet.
Auch in diesem Jahr werden die technischen Teams von MBS und MND vor und während des Critérium de la Première Neige in Val d’Isère vor Ort sein. Danach werden sie sich um die Sicherheitsvorkehrungen für die FIS Para-Alpinen Ski-Weltcup-Veranstaltungen in Tignes und Courchevel vom 16. bis 20. Dezember 2024 kümmern.
Österreichs Seilbahnen laden am 11. 12. wieder zum großen Schulskitag
Die zum dritten Mal stattfindende Aktion „Go for Ski“ des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen bringt Schülerinnen und Schüler am 11. 12. gratis auf die Piste!
Das Erfolgsformat „Go for Ski“ des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen geht kommende Woche in die dritte Runde: Am 11. Dezember erhalten alle Schülerinnen und Schüler ein Gratis-Tagesticket für ein Skigebiet ihrer Wahl. Insgesamt nehmen 108 Seilbahnbetriebe an der Aktion teil und setzen damit ein
wichtiges Zeichen für die Nachwuchsförderung auf den heimischen Skipisten.
Der Skisport ist und bleibt jung: 41 Prozent der Skifahrerinnen und Skifahrer besuchen Österreichs Skigebiete als Familie, der Anteil der Kinder und Jugendlichen steigt und liegt derzeit bei über 26 Prozent. Zugleich intensiviert der Fachverband der österreichischen Seilbahnen die Nachwuchsförderung von Jahr zu Jahr. Zu den
vielfältigen Maßnahmen zählt auch der „Go for Ski“-Schulskitag, der am 11. Dezember zum dritten Mal in sieben Bundesländern stattfindet. Schülerinnen und Schüler, sowie die Begleitpersonen erhalten an diesem Tag ein Gratis-Tagesticket für das Skigebiet ihrer Wahl.
„Der Schulskitag hat sich in den beiden vergangenen Jahren bereits bestens etabliert und ermöglicht es Schulklassen, gemeinsam einen erlebnisreichen Tag im Schnee zu verbringen. Zudem bringt er auch junge Menschen auf die Skipisten, die bis dato noch wenig oder keinen Kontakt zum Skisport hatten“, so Fachverbandsobmann Franz Hörl, der in der Aktion auch einen wichtigen Impuls für Kinder und Familien mit Migrationshintergrund sieht. „Besonders in dieser Zielgruppe möchten wir gezielt noch mehr Neugier für das Skifahren wecken. Über die Schulen als wichtigen sozialen Ankerpunkt kann es uns gelingen, den Ski- und Snowboardsport stärker zu etablieren und einen niederschwelligen und leistbaren Zugang zur sportlichen Betätigung auf unseren Bergen zu schaffen“, so Hörl.
Nähere Informationen finden interessierte Schulen unter: https://www.wko.at/oe/transport-verkehr/seilbahnen/go-for-ski-schulskitag
Die Silberregion Karwendel lädt zu Schneeschuhwanderwochen. Foto: TVB Silberregion Karwendel/Maria Knoll
Schneeschuhwanderwochen in der Silberregion Karwendel
Frische Winterluft, das Knirschen des Schnees unter den Füßen und eine atemberaubende Bergkulisse. Vom 11. Januar bis 1. Februar 2025 lädt die Silberregion Karwendel zu den Schneeschuhwanderwochen unter dem Motto „Mit Sicherheit Spaß im Schnee“ ein. In diesem Zeitraum erwartet die Gäste ein besonderes Winterabenteuer, das mindestens sechs Übernachtungen umfasst.
Die Teilnehmer*innen können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Geführte Schneeschuhwanderungen durch die verschneite Landschaft, Schneeschuh-Yoga für Entspannung in der Natur und eine spannende Schneeschuh-Olympiade, bei der Geschicklichkeit gefragt ist. Ein Highlight ist der verpflichtende alpine Sicherheitskurs, der jeden Montag stattfindet, und den Teilnehmern wertvolle Kenntnisse für sichere Schneeschuhwanderungen im Gelände vermittelt.
Eine besondere Überraschung hält die Silberregion Karwendel für alle Gäste bereit: Jeder Teilnehmer erhält TUBBS Schneeschuhe inklusive Tragetasche und Stöcke als Geschenk. Diese hochwertige Ausrüstung sorgt für weitere unvergessliche Erlebnisse in der winterlichen Berglandschaft der Silberregion Karwendel.
Weitere Informationen unter www.silberregion-karwendel.com/schneeschuhwanderwochen
