Ausgabe 4/2021

Ausgabe 4/2021

MAGAZIN

  • Editorial
  • Inhalt
  • Meinung: August Schärli, GF von TMC-Enluf Diepoldsau:„Wer Erfolg fordert, muss Mitarbeiter fördern“
  • Impressum
  • Umfrage „Rohstoffpreise und Seilbahnwirtschaft“

Bergsommer (1)

  • Österreichs Seilbahnen optimal in den Sommer gestartet
  • Pronatour: Paukenschlag in der Erlebnisszene
  • Wiegand: Mountains in Motion
  • Sunkid: Luge Lou Bac Mountain – Grand Opening in Les Angles
  • KristallTurm® – das Klettererlebnis am Gipfel
  • Neuauflage der Studie „Best Summer Resort“
  • Studie Österreichwerbung: Gute Aussichten für den Sommertourismus
  • Neues Wander-Erlebnis: Das Salzburger Gipfelspiel
  • Besondere Liegen für besondere Aussichten

NEUE BAHNEN

  • GARAVENTA präsentiert neues Pendelbahnkonzept
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Clair – alles im Blick
  • LEITNER: Mexiko-Stadt setzt auf Seilbahnen
  • LEITNER revitalisiert die Funicular del Tibidabo
  • Zell am See: Neue Sonnenkogel-Bahn in Planung

MARKETING & MANAGEMENT

  • Sölden: 007 Elements erhielt begehrten Preis
  • 160. MM-Interview: Mario Tölderer,Vorstand/GF Lienzer Bergbahnen AG
  • Einzigartige Alpincard startete in den Bergsommer
  • Vitalpin Wirtschaftsstudie
  • ARENA: Aus Freude am Skifahren wie damals

TECHNIK & WIRTSCHAFT
PISTENMANAGEMENT

  • Unwiderstehliche Argumente für den PistenBully 600 Select
  • Der neue PistenBully 600 Polar GreenTech ist da
  • Datenbasiertes Schneemanagement mit SNOWsat

BESCHNEIUNG

  • Supersnow mit smarten Ideen für den nächsten Winter
  • DEMACLENKO SNOW4EVER 200: Schnee das ganze Jahr
  • DEMACLENKO: Großprojekt im Snowspace Salzburg
  • Schneileitungen von TRM
  • Dachstein West investiert in neuen Speicherteich
  • Rückblick auf realisierte MND-Projekte
  • TechnoAlpin: Das Tor zu einer neuen Dimension in der Beschneiung
  • Klenkhart: Neues Technik-Zentrum Hopfgarten hat sich bewährt
  • Gebr. Haider Erdbau: Zuverlässigkeit und Know-how
  • Schneilanzenspezialist Bächler: Blick zurück in die Zukunft
  • Xylem: Wasserversorgung für Skifahrer und Wanderer sichern

ÖKOLOGIE

  • Sonnen- und Windenergie – viel Potenzial in den Schweizer Bergen

SUPPLEMENT BESCHNEIUNG

  • Schneezentrum Tirol: Positive Effekte für nachhaltige Schneeerzeugung
  • Technische Tabellen: Propellermaschinen
  • Technische Tabellen: Lanzen
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Gernot Falger, GF Berwang Bergbahnen GesmbH & Co KG. Fotos: Bergbahnen Berwang

Gernot Falger, GF Bergbahnen Berwang GesmbH & Co KG:„Wir setzen große Hoffnungen in den Sommer!“

Die Bergbahnen Berwang haben durch den Zusammenschluss der Seilbahngesellschaften vor Ort die Grundlagen für eine großangelegte Modernisierung ihrer Infrastruktur geschaffen. GF Gernot Falger hat dem MOUNTAIN MANAGER erzählt, wie man den schwierigen Winter 2020/21 erlebt hat und welche Pläne man hat.

Wie ist der letzte Winter für die Berwang Bergbahnen gelaufen, wie hat das Angebot angesichts Corona ausgesehen?

Der letzte Winter war coronabedingt ein Desaster. Weggefallen sind sicher 95% der Einnahmen im Vergleich mit einem normalen Jahr. Da ein Großteil unserer Tagesgäste aus dem süddeutschen Raum zu uns kommt, haben wir die Grenzen nach Deutschland, die so gut wie dicht waren, und die Corona-Maßnahmen sehr stark gespürt. Es gibt in der Region rund 4.000 Betten, die waren im letzten Winter leer. Vor Ort waren damit nur die Einheimischen. Trotzdem waren die Seilbahnen in den Ferien täglich in Betrieb, in der übrigen Zeit hatten wir Wochenendbetrieb.

Die neue Thanellerbahn verfügt über das automatische Schließbügelsystem von Doppelmayr.

Die neue Thanellerbahn verfügt über das automatische Schließbügelsystem von Doppelmayr.

Wo setzt man im Winterangebot generell die Schwerpunkte, für sportliche Skifahrer – Familien oder ein Mix?

Wir haben ein gemischtes Angebot, also für den sportlichen Skifahrer und für Familien. Insgesamt gibt es 36 Pistenkilometer, die mit 13 Seilbahnen und Liften erschlossen werden. 19 km dieser Abfahrten sind blau markiert, also leichte und flachere Pisten und damit für Familien und Kinder oder auch für Genuss-Skifahrer gedacht. Aber auch der sportliche Skifahrer findet bei uns das richtige Angebot.

Gibt es zum Skifahren zusätzliche Angebote? Welchen Stellenwert haben sie?

Es gibt vor Ort eine Naturrodelbahn, die in der Saison täglich geöffnet ist. An einem Wochentag steht auch Nachtrodeln auf der dann beleuchteten Rodelbahn am Programm. Dazu kann man bei uns das Langlaufen oder auch Winter- und Schneeschuhwandern genießen. Grundsätzlich steht bei uns natürlich der Skilauf im Fokus, der Gast möchte aber durchaus auch Angebote darüber hinaus. Eine solche Nachfrage ist da und wird auch stärker. Deshalb planen wir auch für die Zukunft eine zweite Naturrodelbahn.

Die „Obere Karbahn I“ wurde 2019 gebaut.

Die „Obere Karbahn I“ wurde 2019 gebaut.

Woher kommen die Gäste im Normalfall, gab es Unterschiede in der letzten Sommer- und Wintersaison?

Unsere Übernachtungsgäste kommen in normalen Jahren vorwiegend aus Deutschland und Holland, aber auch Belgien, Luxemburg und Dänemark. Der letzte Winter war natürlich eine Ausnahme mit einer Konzentration auf den heimischen Gast.

Der Sommer 2020 war ein wirklich guter Sommer mit sehr vielen Gästen aus Österreich und den Nachbarländern. Bis Ende September, Anfang Oktober ist die Saison sehr gut gelaufen. Dann wurde Tirol wieder zum Hochrisikogebiet erklärt und die Saison war damit zu Ende.

Wie lange sind Sie GF der Bergbahnen Berwang, wie war Ihr Zugang zur Branche?

Ich bin seit 2010 Geschäftsführer der Bergbahnen Berwang. Gemeinsam mit Florian Singer, der ebenfalls als Geschäftsführer tätig ist, teilen wir die anfallenden Aufgaben. Ich bin quasi neben dem Skilift aufgewachsen, Skifahren hatte vor diesem Hintergrund schon immer einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben.

Da macht es mir natürlich auch große Freude, jetzt die Entwicklung der Bergbahnen und die Modernisierungen, die durch den Zusammenschluss der früheren Einzelgesellschaften zur Bergbahnen Berwang GmbH & Co KG möglich werden, mitzugestalten und etwas zu bewegen.

Die Skiarena Berwang bietet ihren Gästen 36 km Pisten in allen Schwierigkeitsgraden.

Die Skiarena Berwang bietet ihren Gästen 36 km Pisten in allen Schwierigkeitsgraden.

„Bergbahnen sind der Motor der Region“

Es sind für die nächsten Jahre eine Reihe an Modernisierungen geplant, was wird gemacht – wie sieht der Zeitplan aus?

In Berwang war schon vor dem Zusammenschluss der Liftgesellschaften zur Bergbahnen Berwang GmbH & Co KG klar, dass Modernisierungen in die Infrastruktur notwendig sind, wenn wir unser Angebot attraktiver machen wollen. Erst mit dem Zusammenschluss 2016/17 wurden dann die Grundlagen geschaffen, hier aktiv werden zu können. Entwickelt wurde dann gemeinsam mit Klenkhart & Partner ein maßgeschneidertes Konzept, von dem wichtige Teile bereits umgesetzt wurden.

So haben wir 2019 die 1. Sektion der „Obere Karbahn“ gebaut sowie im Bereich der Talstation das „B-Activ-Center“. 2020 wurde der untere Teil des Thaneller-Schleppliftes durch eine kindersichere 6er-Sesselbahn ersetzt – Kabinenbahn und Sesselbahn sind Doppelmayr-Anlagen des Typs D-Line. Folgen werden dann noch die 2. Sektion der „Obere Karbahn“, ein Restaurant an der Mittelstation und eine Beschneiungsanlage für die Pisten der Panoramabahn Rastkopf.

Wenn sich die Situation durch Corona bessert und sich die Lage im kommenden Winter hoffentlich wieder normalisiert, dann können wir wieder planen, wann es weitergehen kann. Letztes Jahr haben wir die Bauarbeiten zur 6er-Sesselbahn trotz Corona durchgezogen. Leider hat sich der letzte Winter dann ganz anders entwickelt als wir gehofft hatten.

Welche Bedeutung hat die Skiarena Berwang im Tourismusangebot der Region?

Die Bergbahnen sind der Motor der Region, das muss man ganz deutlich sagen. Es war das Ziel der letzten Jahre, die Seilbahnbetriebe zu einer Gesellschaft zusammenzuführen und zu investieren. Damit verbunden war dann auch die Hoffnung, dass die Beherbergungsbetriebe der Region nachziehen, sodass wir ein stimmiges und hochwertiges Angebot haben. Wie sich die Situation hier in den nächsten Monaten entwickeln wird, muss man abwarten – Corona ist nicht vorbei, die Auswirkungen werden wir vermutlich noch länger spüren.

Im Sommer locken Bergroller-Touren.

Im Sommer locken Bergroller-Touren.

Wie sieht das Angebot im Sommer aus?

Wir haben im Sommer die Almkopfbahn, eine 8er-Kabinenbahn, in Betrieb und die Sonnalmbahn, eine 4er-Sesselbahn, die von Berwang aus auf die Hochalm führt. Themen für den Sommer sind sicher das Wandern, der Aussichtsberg Almkopf mit einem wunderschönen Blick auf die Zugspitze bis ins Flachland ins Allgäu. Dazu haben wir ein tolles Angebot für Bergroller-Fahrten – eine 10 km Panoramaabfahrt auf Schotter- und Asphaltwegen. Dazu eignet sich unsere Region auch sehr gut zum Biken, ob Downhill oder für Biketouren. Und auch Gleitschirmfliegen ist bei uns Thema.

Sehen Sie im Sommer noch Entwicklungspotenzial?

Unser Sommerangebot ist sicher noch ausbaufähig. Wir haben auch vor, in den Sommer zu investieren, weil wir hier noch Potenzial sehen, das wir nutzen wollen.

Welche Erwartungen haben Sie an den diesjährigen Sommer?

Wir setzen natürlich große Hoffnungen in den Sommer. Wie es aussieht, wird auch das Reisen wieder leichter, sodass Gäste aus den Nachbarländern wiederkommen können. Wir hoffen, dass viele Gäste das Angebot in der Umgebung nutzen und nicht in die Ferne fliegen. Wir haben uns viele Gedanken zur Sicherheit unserer Gäste gemacht und uns gut vorbereitet. Jetzt freuen wir uns schon darauf, wenn wir wieder viele Gäste begrüßen dürfen.

Für alle Bikefans locken Downhill-Fahrten und Biketouren.

Für alle Bikefans locken Downhill-Fahrten und Biketouren.

Worin sehen Sie kurzfristig/mittelfristig die größten Herausforderungen für die Skiarena Berwang?

Natürlich wollen wir die Herausforderungen durch Corona gut meistern, das ist aber sicher ein Ziel, das alle Unternehmen im Moment verfolgen. Darüber hinaus möchten wir konkurrenzfähig bleiben und unser Angebot so ausrichten und präsentieren, dass wir am Tourismusmarkt erfolgreich mithalten können und am Ball bleiben.

lw

Ausgabe 3/2021

MAGAZIN

  • Editorial
  • Inhalt
  • Impressum

TRENDS

  • Meinung: Robert Sölkner, GF PowerGIS:„Es geht um die Umsetzungs-DNA“
  • Kommentar Jack Falkner, GF Bergbahnen Sölden: „Chance verpasst, im Winter ein Stück Normalität zu leben“
  • Neue Restaurants für die Mittelstation Gaislachkogl
  • Seilbahnurteil: Unverständnis für Rechtsprechung
  • Mit den Mountaincarts fulminant in den Sommer starten
  • Sunkid: Kunststoffpisten als Angebotserweiterung
  • Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG: Investition in die Sicherheit
  • Parkleitsysteme von feratel und sitour

MOUNTAINBIKE

  • Bikeworld Planai überzeugt mit großem Angebot
  • 20 Jahre Epic Park Leogang
  • Learn to Ride – neues Angebot in Saalbach
  • Das Shape Syndicate aus Hinterglemm
  • Osetbikes geht gestärkt aus der Corona-Krise hervor

NEUE BAHNEN

  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Höchste Standards für die Steinplatte
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Einen großen Schritt weiter in Berwang
  • LEITNER: In der Pilgerbahn zur Kapelle Santa Cova
  • LEITNER: Schadstofffrei zum Skivergnügen
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Bikes bekommen ihre eigene Kabine

MARKETING & MANAGEMENT

  • 159. MM-Interview: Gernot Falger, GF Bergbahnen Berwang:„Wir setzen große Hoffnungen in den Sommer“
  • Best Skiresort: Neue Trends
  • TFA Meeting Point: Die alpine Tourismusbranche nach dem Corona-Winter
  • WASSPA Spielgeräte
  • Bergbahn AG Kitzbühel: Start frei für den Sommer
  • Tirol im Gespräch
  • 50 Jahre Reiteralm Bergbahnen

TECHNIK & WIRTSCHAFT
BEGRÜNUNG

  • Kärntner Saatbau: Regionales Wildpflanzensaatgut – Förderung der Biodiversität

PISTENMANAGEMENT

  • Der elektrische PistenBully 100 E hat Härtetest bestanden
  • SNOWsat Maintain – die Plattform für Instandhaltungs-Management von Kässbohrer
  • PRINOTH: Neue Generation BISON und LEITWOLF
  • Drohnen im Einsatz für den Lawinenschutz

BESCHNEIUNG

  • Silvretta Montafon / DEMACLENKO: Auf der Piste 60 schneesicher ins Tal
  • Bächler Top Track AG: Lanzenspezialist seit über 35 Jahren
  • Xylem: Die e-IXP-Baureihe perfektioniert das Pumpensortiment
  • TechnoAlpin bringt zwei neue Beschneiungslösungen

INSTANDHALTUNG & SICHERHEIT

  • REMEC: 10 Jahre SAMBESI
  • Immoos: „Mit Sicherheit sicher!“
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Ausgabe 2/2021

MAGAZIN

  • Editorial
  • Inhalt
  • Impressum
  • Meinung: Mag. Jörg Schröttner, Präsident O.I.T.A.F./Leiter Abteilung IV/E6 Oberste Seilbahnbehörde BMK „Es ist extrem schwierig zu planen“
  • Kommentar Dr. Erich Egger zur Wintersaison 20/21: „Es war desaströs“

ÖKOLOGIE

  • Neues Fachbuch: Tourismus und Klimawandel
  • Vitalpin initiiert Förderpreise für nachhaltige Projekte im Alpenraum
  • Schneiseil – findige Idee gegen Gletscherschwund

TRENDS

  • Mountain Innovations erzeugt den Wow-Effekt
  • IDEE GmbH: Für Begeisterung ist immer die richtige Zeit
  • Mit der Seilbahn zum Bike-Vergnügen
  • Sunkid: Bergsommer als Chance
  • Lenzerheide setzt auf Light-Ride
  • Virtuelles Erlebnis von 360 Grad Perspektiven
  • Die digitale Talstation von AXESS
  • Sprung: Umdenken beim Thema „Schnelles Bauen“

 SKISERVICE & RENT

  • Online-Premiere des Reichmann Slope Masters
  • Thaler erreicht mit Skiservice-Maschine einzigartige Qualität

HYGIENE

  • EMPA-Studie zu Aerosolen bei gut belüfteten Gondeln

NEUE BAHNEN

  • DOPPELMAYR/GARAVENTA baut Seilbahn für Floriade
  • LEITNER: Neue Zweiseiltechnik in Oberstdorf
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Panorama-Link – Der Vision einen Schritt näher
  • LEITNER Direct Drive: Weiterhin unerreicht am Seilbahnmarkt
  • Bartholet 10er-Kabinenbahn für Altaussee
  • Interview mit DI Peter Hofer, TÜV Süd Österreich/Bereich Seilbahntechnik
  • Melzer & Hopfner: Die neue 12er Bahn in Fiss
  • enrope GmbH: Nachhaltigkeit, Effizienz und viel Liebe zum Detail
  • Kompaktseilbahnen von Inauen-Schätti

MARKETING & MANAGEMENT

  • 158. MM-Interview: Umfrage zum Verlauf der letzten Wintersaison und Ausblick Sommer 2021
  • Digital Mountain Quality Check: Die Top 5 Themen
  • 52. Vorarlberger Seilbahntagung online: Wir alle sind Tourismus

TECHNIK & WIRTSCHAFT
PISTENMANAGEMENT

  • PRINOTH : Perfekter Partner für Wintersportevents
  • Kässbohrer: Die Revolution der Schneetiefenmessung
  • Kässbohrer: Viel Lob für die Pisten- und Loipenqualität bei der Nordischen WM
  • ARENA: 10% Ressourcen einsparen: Wann, wenn nicht jetzt?
  • MOTOREX: Mit Energie in den Sommer
  • Lynx HySnow: Beitrag zur Dekarbonisierung im Wintertourismus

PLANUNG

  • Klenkhart & Partner betreute Neubau der Nebelhornbahn

BESCHNEIUNG

  • Die SNOWMASTER-App von TechnoAlpin
  • DEMACLENKO: Beschneiung der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf
  • TechnoAlpin Produktankündigung

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Mag. Daniel Berchthaller, GF Reiteralm Bergbahnen GmbH & Co KG. Fotos: Reiteralm Bergbahnen

Mag. Daniel Berchthaller, GF Reiteralm Bergbahnen GmbH & Co KG: „Wir stecken den Kopf nicht in den Schnee!“

Wie sieht das Angebot für die Skifahrer in diesem fordernden Winter aus, welche Erwartungen hat man an den kommenden Sommer und wie stellt man sich den Herausforderungen? Der MOUNTAIN MANAGER hat bei Mag. Daniel Berchthaller, GF Reiteralm Bergbahnen GmbH, nachgefragt.

Welches Angebot haben Sie in diesem Winter?

Wir stellen den Gästen unser volles Angebot zur Verfügung, alle Pisten sind auch beschneit. Der Unterschied zu früheren Jahren ist natürlich, dass man jetzt sehr viel mehr Platz hat. Die Stimmung unter den Skifahrern, die das Angebot nutzen, ist jedenfalls sehr gut. Und wir hoffen immer noch, dass es die Coronazahlen diesen Winter doch noch erlauben werden, dass man auch das Angebot mit Hotellerie und Gastronomie nutzen können wird.

Wie haben Sie sich auf die Wintersaison 2020/21 vorbereitet, wie gehen Ihre Gäste mit den Sicherheitsvorschriften um – wie ist die Akzeptanz?

Die Vorbereitungen haben bei uns eigentlich schon am 15. März 2020 begonnen, also mit dem Datum der Betriebsschließung letztes Jahr wegen Corona. Da haben wir begonnen, uns auf die Sommersaison vorzubereiten und uns sukzessive auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Hier haben wir auch die Gemeinschaft 4 Berge Skischaukel und Ski Amadé sehr zu schätzen gelernt, weil eine gute Abstimmung untereinander und ein einheitliches Auftreten sichergestellt werden konnte.

Der Sommerbetrieb war dann schon ein wichtiger Test, wie alles mit den Schutzmaßnahmen funktioniert und wie Gäste das annehmen, mit dem Mund-Nasenschutz umgehen etc. Unsere Erfahrungen waren sehr positiv, wobei das Gästeaufkommen im Sommer natürlich immer geringer ist als normalerweise im Winter. Wir haben aber in dieser Zeit gelernt und dementsprechende Erfahrungen gemacht, flexibel mit den Gegebenheiten umzugehen.

Der Winterbetrieb hat dann bei uns mit dem Trainingsbeginn für die Wintersportler begonnen, am 17./18. Dezember sind dann die neuen Betriebsvoraussetzungen mit Fahrgastbeschränkungen, FFP2-Masken etc. bekannt geworden und wir haben auch dank unseres Covid-Beauftragten flexibel reagieren können, sodass dann ein Betrieb ab 24. Dezember möglich war.

Unsere Gäste halten sich sehr diszipliniert an die Vorgaben, das funktioniert sehr gut. Wir hatten im Vorfeld noch selber 20.000 FFP2-Masken geordert, weil wir nicht wussten, wie die Skifahrer da ausgerüstet sind. Es war aber schon mit Betriebsbeginn so, dass die meisten der Gäste tatsächlich von Anfang an top ausgerüstet waren. Natürlich haben wir gerade in den Anstellbereichen Mitarbeiter positioniert, die auf die Einhaltung der Maßnahmen achten, das hilft schon enorm. Grundsätzlich sind die Skifahrer aber froh, dass sie Skifahren und das Angebot nützen dürfen.

Panorama Reiteralm.

Panorama Reiteralm.

Wie sieht das Einzugsgebiet der Gäste in diesem Winter im Vergleich mit einem normalen Jahr aus?

Sehr positiv ist für uns sicher, dass wir als Trainingsgebiet für die Sportelite eine gewisse Grundauslastung haben. Dazu gibt es bei uns traditionell viele Tagesgäste aus der Umgebung und allen Teilen der Steiermark, aus Oberösterreich und aus Salzburg, aus allen Gauen bis hin zur Stadt Salzburg. Aus diesen Regionen können wir auch jetzt Gäste verzeichnen. Gerade in der Weihnachtszeit haben wir aber auch gesehen, dass vermehrt Gäste aus weiter entfernten Teilen Österreichs gekommen sind, aus Niederösterreich etwa.

Was uns natürlich fehlt, sind Skifahrer aus den angrenzenden bayerischen Bezirken. Da macht sich einfach die Reiseproblematik durch Corona bemerkbar.

„Wir nehmen die Herausforderungen an“

Welche Erwartungen haben Sie (noch) an diese Saison?

Wir üben uns in Zweckoptimismus und nehmen die Herausforderungen an. Wir wollen den Kopf nicht in den Sand oder besser in den Schnee stecken, sondern hoffen, dass es in den nächsten Wochen doch noch dazukommt, dass Hotellerie und Gastronomie aufsperren. Natürlich sehen wir uns auch in der Pflicht unseren Saisonkartenbesitzern gegenüber. Grundsätzlich wollen wir positiv bleiben und positiv denken. Deshalb wird es auch in den Energieferien ein gutes Angebot für unsere Gäste geben.

Der neue 6er-Sessel „Schoberbahn“.

Der neue 6er-Sessel „Schoberbahn“.

Die Reiteralm Bergbahnen sind Teil der 4 Berge Skischaukel – welche Vorteile bringt dieser Zusammenschluss generell/und jetzt zu Corona-Zeiten?

Die Reiteralm Bergbahnen GmbH ist das größte private Bergbahnunternehmen der Steiermark und wurde am 21. März 1971 gegründet. Dieses Jahr gibt es bei uns also ein 50-Jahr-Jubiläum, das dieses Jahr aber sicher anders gefeiert wird als es in einem normalen Jahr der Fall wäre. Gemeinsam mit Hauser Kaibling, Planai und Hochwurzen, die mehrheitlich in Besitz des Landes Steiermark sind, bilden wir die 4 Berge Skischaukel.

Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, darauf sind wir auch sehr stolz. Unser gemeinsames Anliegen ist es, das Angebot, das bereits jetzt auf einem sehr hohen Niveau ist, ständig weiter zu verbessern. Wir treten nach außen hin gemeinsam auf und setzen entsprechende Marketingaktivitäten. So haben wir letztes Jahr etwa eine einheitliche Beschilderung in der Region umgesetzt.

Synergien werden grundsätzlich überall dort genutzt, wo es sinnvoll ist. Das hat uns jetzt in Corona-Zeiten natürlich auch geholfen, weil wir Maßnahmen gemeinsam erarbeiten und umsetzen konnten.

Seit wann sind Sie GF des Bergbahnunternehmens, wie war Ihr Zugang zur Bergbahnbranche?

Ich bin schon immer sehr gerne Ski gefahren und habe auf der Reiteralm meinen ersten Schulskikurs gemacht. Die Verbindung zur Region war also schon sehr früh da. Vor 10 Jahren bin ich dann nach Forstau gezogen, sodass auch die räumliche Nähe vorhanden war.

Beruflich habe ich eine betriebswirtschaftliche Ausrichtung gewählt mit den Schwerpunkten Finanz, Organisation und Personal. Nach unterschiedlichen Stationen im Bereich Steuerberatung und Industrie war ich für Voglauer tätig. Im Februar 2017 habe ich dann die Geschäftsführung der Reiteralm Bergbahnen GmbH & Co KG übernommen. Meine Tätigkeit ist ausgesprochen abwechslungsreich, weil sie viele Bereiche umfasst. Besonders interessant sind die Entwicklungsmöglichkeiten und die Visionen, die man auf den Weg bringen kann. So haben wir z. B. viele Pläne für die Fageralm, die wir in den nächsten Jahren umsetzen wollen.

Eine der Sommerattraktionen der Reiteralm ist der Spiegelsee.

Eine der Sommerattraktionen der Reiteralm ist der Spiegelsee.

Wie sehen Sie die Rolle der Bergbahnen als Unternehmen in der Region?

Wir sind in der Region die Wertschöpfungstreiber. Das wird durch Corona sicher in Zukunft noch eine größere Herausforderung als es in der Vergangenheit war. Wir haben 60 Mitarbeiter, die ganzjährig bei uns beschäftigt sind, und im Winter rund 130 bis 140 Mitarbeiter. Zwischen der Bergbahn und den Betrieben der Hotellerie und Gastronomie gibt es naturgemäß eine enge Verbindung. Wenn die Bergbahnen fahren, dann gibt das wesentliche Impulse für den Tourismus und alle involvierten Unternehmen.

Wie sieht das Angebot im Sommer aus?

Im Sommer haben wir uns in den letzten 3 bis 4 Jahren sehr stark weiterentwickelt und 3 Schwerpunkte erarbeitet.

Der erste Punkt unseres Angebots ist das Wandern, ob das jetzt z. B. eine Wanderung zum Reiteralm-See, zum Spiegelsee oder die Reiteralmrunde ist – wir haben für unsere Gäste ein Wanderangebot für jede Altersstufe und jeden Schwierigkeitsgrad.

Dazu haben wir ein umfangreiches Bikeangebot umgesetzt. Uns geht es dabei nicht ums Downhill-Fahren, sondern um Bike Trails am Berg. An der Talstation vom Preunegg Jet, mit dem wir die Biker nach oben bringen, haben wir ein Bike Center mit einem großen Angebot. Am Berg angekommen gibt es naturnahe Mountainbike Trails für Kinder und Erwachsene, die hier Trails in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden nutzen können. Das Bikeangebot wurde in den letzten Jahren sehr gut angenommen, hier sehen wir auch noch Potenzial für die Zukunft.

Der 3. Schwerpunkt richtet sich an Familien und Kinder. Neben einem Kinderwagen-Rundweg, dem „Windel-Wagerl-Weg“, gibt es eine Kinder-Erlebniswelt, zu der z. B. mit dem Reiteralm XL-Jump ein Riesentrampolin gehört, ein Spielplatz, das Gondel-Abenteuer mit verschiedenen Spielen oder der Familienthemenweg „Stille Wasser“ mit Wasserspielplätzen.

„Wir werden Herausforderungen meistern“

Wie waren Sie mit dem letzten Sommer zufrieden, welche Erwartungen haben Sie an den Sommer 2021?

Im Sommer hat man das Bedürfnis der Gäste gespürt, sich draußen zu bewegen. Man hat das zu schätzen gewusst, was es vor der Haustüre in punkto Natur gibt. Vor diesem Hintergrund waren wir mit dem Sommer 2020 sehr zufrieden, wir hatten sehr viele Gäste am Berg. Die Gäste haben sich an die Sicherheitsmaßnahmen gehalten, es ist alles sehr geordnet abgelaufen.

Ob wir dieses Jahr an das Ergebnis vom Sommer 2020 herankommen, wird sich zeigen – es wird aber schwer werden. Natürlich hoffen wir, dass sich die Situation im Sommer in Bezug auf Corona dann schon gebessert hat und sich Reisefreiheit wieder nutzen lässt. Wir hoffen natürlich, dass zufriedene Besucher wiederkommen werden und auch Gäste aus den Nachbarländern wie Deutschland, Polen, Tschechien oder der Slowakei wieder reisen können.

Bike Trails gibt es auf der Reiteralm in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Bike Trails gibt es auf der Reiteralm in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Sie haben 2020 die Schoberbahn neu gebaut. Was war für Sie ausschlaggebend, diese Investition trotz der schwierigen Rahmenbedingungen durchzuziehen – welche zusätzlichen Herausforderungen gab es durch Corona?

Es ist eigentlich nie zur Debatte gestanden, dass wir das Bauvorhaben verschieben. Die Einreichung war im Dezember 2019, im Juni 2020 war die Bauverhandlung. Hintergrund für den Bau der Schoberbahn war, dass wir neben den roten und schwarzen Pisten im östlichen Bereich der Reiteralm unseren Gästen auch leichtere Pisten zur Verfügung stellen wollten, und das konnten wir mithilfe der Schoberbahn umsetzen. Dazu war das Thema Schneesicherheit ein wichtiges Argument für den Bau der Schoberbahn, die Pisten zwischen 1.600 und 1.800 m Seehöhe erschließt. Gebaut wurde schließlich mit der 6er-Sesselbahn D-Line ein Premiumprodukt von Doppelmayr, die als Wiederholerbahn ausgelegt ist.

Natürlich war Corona eine Herausforderung. Wir haben mit allen Beteiligten ein Konzept erarbeitet, damit die Sicherheit der Arbeitskräfte vor Ort gewährleistet und nur die Anzahl an Mitarbeitern vor Ort ist, die auch wirklich gebraucht wird. Bei der Vergabe der Bauarbeiten haben wir großen Wert daraufgelegt, dass ortsansässige Unternehmen Arbeit haben und die Wertschöpfung vor Ort bleibt.

Was sehen Sie als die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft?

Unabhängig von allen Maßnahmen rund um Corona ist es uns grundsätzlich ein Anliegen, uns ständig weiter zu entwickeln. Stillstand wäre das Schlimmste in einem Unternehmen. Weiterentwicklung bezieht sich dabei auf die Organisation im Unternehmen genauso wie auf alles, was wir für die Gäste anbieten und umsetzen wollen. Im Fokus dabei stehen Qualität und Dienstleistung, damit sich unsere Gäste wohlfühlen und immer wiederkommen. In Summe sehe ich uns für alle Aufgaben gut gerüstet – die Herausforderungen sind sicher vielfältig, wir werden sie aber meistern.

lw

Ausgabe 1/2021

MAGAZIN

  • Editorial
  • Inhalt
  • Impressum

TRENDS

  • Meinung: Zellmann, Schenner, Bodner, Bauernberger u. a.. Corona als Auslöser für ein neues Skifahren“
  • Covid-Kommentar: „Tue Gutes und rede darüber“
  • Vitalpin: Schutz der Alpen & Tourismus darf kein Widerspruch sein
  • Kaunertal setzt nachhaltigen Weg fort
  • Metallidee: Die Meisterschaft der Flexibilität
  • Hochkant: Wissensvermittlung trifft technisches KnowHow
  • Mountainsports: Der Spezialist für die Bekleidung von Bergbahnen
  • AXESS: Zukunftsorientiert und sicher in St. Corona
  • WU-Studie: Skigebiete meist ohne langfristige Pandemie-Strategie
  • Oberländer TVB kooperieren beim Contact Tracing

SKISERVICE & RENT

  • Weltpremiere von Wintersteiger: Die „Jupiter“ mischt das Skiservice-Universum auf

NEUE BAHNEN

  • Melzer & Hopfner:     8 SBK Lärchkogelbahn in Schladming
  • Chairkit – der Spezialist für den Sesselbahneinstieg
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Spektakuläre Dreiseilbahn zum Eigergletscher 
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: BUGA 2023 bekommt Seilbahn
  • Bartholet: Weltneuheit Ropetaxi
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Erste „AURO Seilbahn“ in Zermatt eröffnet
  • LEITNER Gruppe: Starker technischer Support für Ski WM in Cortina

MARKETING & MANAGEMENT

  • Vorschau 1. deutscher Seilbahntag urban
  • 157. MM-Interview: Mag. Daniel Berchthaller, GF Reiteralm Bergbahnen:„Wir stecken den Kopf nicht in den Schnee“
  • Muttereralm Bergbahnen verkauft an Tatry Mountain Resorts
  • Wie wird Workwear zur Werbefläche?

TECHNIK & WIRTSCHAFT
PISTENMANAGEMENT

  • SNOWsat und PistenBully 600 E+ für eine nachhaltige WM
  • PRINOTH bringt den Wasserstoff auf die Skipisten!
  • Kässbohrer SNOWsat: Geodaten einfach aktualisieren und verwalten

BESCHNEIUNG

  • DEMACLENKO „Official Supplier der Hahnenkamm-Rennen“
  • Die Softwares ATASSplus und SNOWMASTER von TechnoAlpin
  • Günther Aigner: Entwicklung und Nutzen von Schneedepots

LAWINENSCHUTZ & SICHERHEIT

  • Elma-Tech modern technologies OG: Viel Leistung um wenig Geld
  • Wurzeralm setzt auf Sprengmasten von Wyssen
  • MND mit Gazex nun auch in Georgien erfolgreich
  • ARENA PistenRettung reloaded
  • Inauen-Schätti: Lawinenschutz aus einer Hand

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Ausgabe 8/2020

MAGAZIN

  • Editorial
  • Inhalt
  • Impressum

TRENDS

  • Meinung: Theresa Haid, GF Vitalpin „Alpiner Lebensraum darf nicht zum politischen Spielball werden“
  • Meinung: Franz Hörl: „Wir wünschen uns Sachlichkeit in der Debatte um den Wintersport“
  • Best Skiresort – die Prämierung 2020
  • Allianz Zukunft Winter: Skination Österreich ist vorbereitet für begeisternden Skiwinter
  • Moosalpregion lanciert neue Winterangebote
  • Mountainbike Movement: Einsteigerprojekt in Söll
  • Weltneuheit von Feratel: Panoramatafeln mit magnetisch verschiebbaren LEDs
  • Sunkid: Interaktives Erleben mit Sunline
  • ECO CLEAN führt Ionisations Raumluftreiniger ein
  • Tiroler Innovation Kabinenabtrennung
  • IONICA 2020: E-Mobilität in Tourismusregionen

Skischulen & SKISERVICE

  • Book2Ski: Buchungsplattform für alle Skischulen Österreichs
  • Pinguin BOBO ist bereit für diesen speziellen Winter
  • Reichmann rüstet Sportwelt Tritscher aus

DIGITAL MOUNTAIN

  • ISPO erstmals im digitalen Format
  • Axess macht das Handy zum Skiticket
  • Andy Varallo, Corvara, über die App. Mountain Guide Inside
  • Mountain eAcademy – die neue eLearning Plattform

NEUE BAHNEN

  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Top-Liga für Familien in Wildhaus
  • LEITNER: Ein wichtiger Schritt nach vorne
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Start frei für die neue Schoberbahn
  • Kompetenz von TÜV Süd weltweit gefragt
  • Kärntens 1. D-Line in Bad Kleinkirchheim

MARKETING & MANAGEMENT

  • Absage Interalpin 2021
  • Grischconsulta: Vorschau auf das TFA Forum in Andermatt 2021
  • 156. MM-Interview: Dominik Freiherr von Poschinger-Bray, GF Geißkopfbahn Bischofsmais (D): „Ein wesentlicher Schritt in die Zukunft“
  • Jubiläum Pilatusbahnen
  • VDS: Aufbruch in besonderen Zeiten
  • Generationswechsel bei Klenkhart & Partner
  • Kontaktlos Skifahren mit Axess
  • Strukturwandel am Kronplatz

TECHNIK & WIRTSCHAFT
PISTENMANAGEMENT

  • PistenBully offizieller Ausstatter der FIS Nordischen Ski WM 2021
  • PRINOTH Academy: die neue Schulungsplattform
  • Kässbohrer: Leichter Mitarbeiter qualifizieren mit der PRO ACADEMY
  • Kässbohrer: SNOWsat Neuheiten 2020
  • Harald Bacher GmbH: Die ultimative Lösung im Schnee
  • ARENA: Von groben Schätzungen zu festen Kennzahlen

BESCHNEIUNG

  • Klenkhart: Projektbericht Geißkopfbahn
  • Demaclenko: Schneesicherheit für die SASLONG-Abfahrt
  • Hopfgarten ließ sich von Supersnow beeindrucken

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Dr. Erich Egger, Sprecher der Salzburger Seilbahnen

Dr. Erich Egger, neue Salzburger Seilbahnsprecher: Wir brauchen wieder Kompromissbereitschaft

Dr. Erich Egger von der Schmittenhöhebahn Zell/See ist seit 7. Juli (etwas verspätet durch die Pandemiesituation) offizieller Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft. Er hat die Position des Frontman der Bergbahner in einer besonders schwierigen Zeit übernommen. Im Gespräch mit dem MOUNTAIN MANAGER stellt er sich den Fragen der Branche.

 

Wie ist die Salzburger Seilbahnwirtschaft inmitten dieser schwierigen wirtschaftlichen Zeit aufgestellt?

Dr. Egger: Wir haben in der Salzburger Seilbahnbranche in den vergangenen Jahren eine sehr erfolgreiche Entwicklung genommen. Sowohl im Winter – als auch im Sommerbetrieb. Wir haben unseren Gästen wunderbare Zeiten auf den Bergen ermöglicht. Ausschlaggebend war unter anderem eine ständige Erhöhung des Komforts bei einer zunehmenden Verbesserung der Qualität des Angebotes. Das hat dazu geführt, dass wir in den vergangenen Jahren, vor allem in den letzten Wintern Rekorde geschrieben haben, die schon sehr beachtlich waren.

Der 15. März dieses Jahres hat uns leider abrupt zum Stillstand gebracht und sehr vieles jetzt auf den Kopf gestellt. Vorerst ist daher die Ausrichtung eine andere und wir müssen schauen, dass wir so gut wie möglich durch diese schwierige Zeit kommen.

Wir müssen zum einen Schaden von unseren Unternehmen abwenden und natürlich auf die gesamte Tourismusbranche achten.

Mitte März, unmittelbar nach einer Sitzung mit dem Landeshauptmann, waren wir geschockt. Keiner hatte damals damit gerechnet, dass die Entwicklung so dramatisch sein wird. Natürlich waren in der Folge durch den Lockdown die Erwartungen für den Sommer sehr verhalten.  Am 29. Mai durften wir dann schlussendlich wieder aufsperren. Die 2. Lockerungsverordnung hat ganz eindeutig geregelt, dass wir als Seilbahnen Transportmittel des öffentlichen Verkehrs sind, gleichzustellen mit Zug, U-Bahn oder Bus, mit Betriebs- bzw. Fahrplanpflicht.

 

Die Sommersaison war ja überraschend gut?

Anfangs gab es natürlich nur sehr eingeschränktes Gästeaufkommen, da die Grenzen noch dicht waren. Am 16. Juni öffneten sich die Grenzen nach Deutschland und es hat sich wieder bestätigt, dass das unser wichtigstes Herkunftsland ist. Es hat die Zahlen nicht nur gerettet sondern manche Bahnen sogar die Vorjahrsergebnisse erreichen lassen.

Bahnen, die in den vergangenen Jahren viel ins Sommerentertainment, ins Sommergeschäft investiert haben, wobei das Geld natürlich überwiegend vom Wintergeschäft kommt, hatten einen guten Erfolg zu verbuchen.

Die Gäste konnten mit den Familien und den Kindern den Berg genießen, sie haben Unterhaltung gefunden, sich in der freien Natur bewegen können und nicht ständig die Abstände vor Augen gehabt. Die Berge haben ja bereits in den vergangenen Jahren sehr an Beliebtheit gewonnen und das hervorragende Angebot wurde von unseren Gästen geschätzt und entsprechend genutzt. Die Berge waren also diesen Sommer „in“ und wir sind überzeugt, dass das im Winter auch wieder so sein wird.

Natürlich hat man gesehen, dass dort wo, aus welchen Gründen auch immer, das Sommergeschäft nicht ausgebaut werden konnte, (schwierige Grundstückseigentümer-Verhältnisse etc.) es dazu führte, dass manche Bahnen an dem Erfolg nicht partizipieren konnten. Aber in Summe gesehen hat die Branche einen durchaus zufriedenstellenden Sommer hinter sich.

 

Der Sommer wird also immer wichtiger?

Die Ausdehnung der Betriebszeiten über das ganze Jahr hat natürlich den enormen Vorteil, dass man Schlüsselmitarbeiter durchgehend beschäftigen kann. In den schwachen Zeiten werden so zusätzliche Erträge zur Abdeckung der Kosten erwirtschaftet. Man muss in den Sommer investieren und schauen, dass man dort Angebote schafft.

Der Sommer macht am Berg immer mehr Spaß © Schmittenhöhebahn

Der Sommer macht am Berg immer mehr Spaß © Schmittenhöhebahn

Ist Mountainbiken ein Zukunftsmodell?

Nicht überall ist das Mountainbiken ein mögliches Geschäftsfeld, weil es hier zunehmend Widerstände gibt. Sehr viele Gäste fahren mit dem E-MTB auf den Berg – dazu benötigen sie übrigens in der Regel keine Seilbahn. Die Angebote, die in den letzten Jahren in den MTB-Hochburgen entwickelt wurden, werden – besonders was das Downhill betrifft – zunehmend kritisch gesehen. Es gibt viel zu viele schwere Verletzungen. Daher ist man dazu übergegangen, immer mehr Flowtrails zu erstellen, deren Steigung oder Gefälle maximal sechs Grad beträgt, sodass die ganze Familie sie ohne Schwierigkeiten meistern kann. Flowtrails orientieren sich an der Auszeichnung der Schwierigkeit den Pistenmarkierungen im Winter, also blau, rot und schwarz.

 

Sollte man sich auf die bestehenden Resorts beschränken?

Dr. Egger: Das muss jeder für sich entscheiden. Einige Seilbahnunternehmen setzen aufgrund der Gegebenheiten darauf, aber in manchen Regionen ist es einfach nicht möglich, wenn sich Grundeigentümer dagegen sträuben. Auf der Schmitten haben wir mittlerweile einen Weg gefunden, um über Piesendorf auf den Gipfel zu fahren. Selbst dagegen wird noch massiv gearbeitet. Man kann also jetzt legal hochfahren und am gleichen Weg wieder runter. Es ist kein Rundweg möglich außer man benützt die Bahn zur Talfahrt. Ich bin zufrieden, dass man jetzt legal auf den Berg kommt, ich hätte den Weg natürlich lieber von Zell am See hinauf gehabt. Die Mountainbiker haben allerdings die Möglichkeit, Richtung Westen bis nach Hinterglemm zu fahren. Ansonsten setzen wir schon seit langem auf ein abenteuerreiches Familienangebot. In unserer Region baut die Gletscherbahnen Kaprun AG den Maiskogel zum MTB Gebiet aus, sodass bei uns jeder auf seine Kosten kommt.

 

Grund- und Waldeigentümer – funktioniert das jetzt?

Zwei Entwicklungen, die jetzt zusammenkamen: zum einen die Corona-Situation, die dazu geführt hat, dass wir auf den Bergen wesentlich mehr natursuchende Gäste hatten. Und das Zweite ist der unglaubliche Boom, den E-Bikes und E-MTB ausgelöst haben. Nun kann praktisch jeder auf den Berg und das macht natürlich Druck und Probleme da und dort, wenn sich die Leute immer weniger an Regeln halten. Grundsätzlich glaube ich, dass viele Grundeigentümer nicht so abgeneigt sind, nicht so negativ dem Rad gegenüberstehen. Aber vieles wird einfach kaputt gemacht durch undisziplinierte, egoistische und selbstsüchtige Menschen, die sich an keine Regeln halten. Man bekommt immer wieder unakzeptable Antworten, wenn man die Sportler darauf aufmerksam macht, dass man hier nicht fahren sollte. Man bemüht sich, mit Grundeigentümern gut zu verhandeln, entsprechende Verhaltensrichtlinien aufzustellen, zu beschildern usw. und dann kommen Leute, die glauben, sie seien das Zentrum des Universums und machen alles schlimmer.

Aber auch wenn man das Mountainbiken verbietet, die Undisziplinierten schafft man dadurch noch nicht ab. Der richtige Weg ist der der Kanalisierung. In Tirol gibt es einen eigenen MTB Beauftragten, der sich bemüht, Probleme umgehend zu lösen.

 

In der Schweiz gibt es vermittelnde Kontrollorgane auf den Wanderwegen und Trails. Ist das bei uns auch möglich?

Ich will die Polizei nicht gerne am Berg sehen, aber Ranger, wie sie im Nationalpark eingesetzt werden, fände ich gut. Mit positiven Dialogen kann man Disziplin und Respekt einfordern.

Da fällt mir ein unheimlich gutes Modell aus den USA und Kanada ein. Dort werden freiwillige Helfer, sogenannte Volunteers – das sind meist Pensionisten oder Studenten – für die Gesellschaft zur Hilfestellung, für Auskünfte aber auch zu Kontrollen eingesetzt. Dieses System fand ich, als ich es vor drei Jahren kennen lernte, so toll, dass ich es sofort bei uns umsetzen wollte. Dabei scheitert man aber in Österreich an der Sozialgesetzgebung. Will ich einen Pensionisten oder einen Studenten gegen das Entgelt einer Liftkarte einsetzen, muss dieser das sofort versteuern. In Österreich verhindert dieses kaum nachvollziehbare System solche Lösungen.

Die Volunteers machen das außerordentlich einfühlsam und höflich – ganz toll. Das bringt mehr Disziplin und Entschleunigung auf sympathische Weise auf der Piste. Sie sind Informanten, die natürlich keine Exekutivgewalt haben. Hier sollte man sich in Österreich etwas überlegen.

 

Sehen Skigebiete wie Gaissau-Hintersee einer ungewissen Zukunft entgegen?

Man braucht Investoren, um solche Skigebiete professionell führen. Damit ein solcher Betrieb aufrecht gehalten werden kann, muss man zu einem gewissen Maß am neuesten Stand der Technik sein. Basistechnik, und da gehört die Beschneiung dazu, ist zum Überleben notwendig. Es ist der ökonomische Druck, bereits zu Beginn der Saison den Betrieb aufzunehmen, ungeachtet dessen, dass der Schnee vielleicht erst später kommt. Die Grundbeschneiung ist heutzutage wichtig. Daher muss dort Geld investiert werden.

Wenn ich mich nun an die Reaktionen erinnere, die auf die Ausbaupläne der neuen Besitzer gekommen sind, fiel auf, dass reflexartig von Seiten der Landesumweltanwaltschaft reagiert wurde. Der Platz, der für den Speicherteich vorgesehen war, wurde sofort zu einem extrem schützenswerten Waldstück hochstilisiert. Damit so ein Projekt funktionieren kann, braucht es jedoch ein Einsehen von allen Seiten. Auch vom Naturschutz und der Landesumweltanwaltschaft. Mein Appell und meine Hoffnung sind, dass alle Seiten guten Willens sind und nicht Hürden aufgebaut werden, die die Betreiber nicht überwinden können. Es ist nicht verständlich, dass ein kleines Waldstück, das für einen Speicherteich geeignet ist und sich kaum von umliegenden Waldflächen unterscheidet, sofort als hochwertiges Biotop erkannt wird, nur um die Beschneiung zu verhindern. Hier brauchen wir Einsehen und auch einmal einen Grundkonsens mit den Naturschützern. Wir haben im Land Salzburg eine bestimmte Anzahl von Skigebieten, die wir erhalten wollen, die sich in einem angemessenen Ausmaß weiterentwickeln können müssen, um überlebensfähig zu bleiben. Ich wünsche mir da mehr Dialog. Dazu braucht es allerdings den guten Willen und das Einsehen aller Seiten, dass das Zusammenleben in unserer westlich demokratisch geprägten Welt auch Kompromissfähigkeit erfordert. Gehen wir fundamentalistisch vor, werden wir nur mehr streiten.

Das Pendel der Entwicklung hat von einer Seite vollkommen auf die andere Seite ausgeschlagen. Es fehlt derzeit einfach die Ausgewogenheit. Wenn man das Salzburger Naturschutzgesetz in Teilen ändert um NGO‘s und Anrainern mehr Beteiligungsrechte zu geben, werden größere Verfahren unendlich lange verzögert werden können. Mir tut es weh, dass sich die Politik nach Strömungen orientiert, die vor allen Dingen medial sehr stark und präsent sind, dabei aber vergisst, dass damit mögliche wirtschaftliche, gesellschaftliche und vor allen Dingen für die ArbeitnehmerInnen wichtige Projekte nicht mehr realisiert werden können. Wenn das geschieht, gibt es irgendwann das große Aufschreien, aber man hat letztlich mit diesen Gesetzen die Basis dazu geschaffen.

Man muss sich nur einmal die zahllosen Salzburger Projekte ansehen, angefangen vom Projekt Hochsonnberg, der Mönchsberggarage über die Hochgeschwindigkeitsstecke durch den Flachgau bis zur 380 KV Leitung oder Stegenwald, da gibt es eine unendliche Reihe von Einsprüchen. Gott sei Dank sind wir ein reiches Land und können uns das irgendwie noch leisten, aber das ist nicht zukunftsorientiert.

 

Sie würden Projekte am liebsten ohne Einschränkungen realisieren?

Ich bin überhaupt nicht dafür, dass alles ohne Einschränkungen gemacht werden kann. Gerade wir in der Seilbahnwirtschaft versuchen den gegenteiligen Weg zu zeigen. Natürlich nehmen wir Rücksicht auf die Ökologie aber letztlich benötigen wir Kompromisse. Dann kann man alle anstehenden Projekte realisieren. Aber wenn man fundamentalistisch unterwegs ist und auch noch unendliche Einspruchsrechte zur Verfügung hat, wird man nur mehr blockiert und auf eine sehr lange Reise geschickt.

 

Ist Salzburg anders als die anderen Bundesländer?

Salzburg ist immer schon einen sensibleren Weg gegangen. Unter LH Katschthaler wurde die Landesumweltanwaltschaft eingerichtet. Dialog wurde zwischen Behörde und Projektbetreiber betrieben und der Landesumweltanwalt brachte die Argumente der Naturschützer ein. Das war sehr vernünftig, vor allen Dingen weil zur damaligen Zeit die Leute noch fähig waren, Kompromisse einzugehen. Heute hat das Pendel in die falsche Richtung ausgeschlagen. Wir haben in der Naturschutzbehörde genügend fähige Beamte, die genau wissen, was zu tun ist. Daher benötigen wir nicht eine völlig losgelöste Oberbehörde wie die Landesumweltanwaltschaft in der heutigen Form. Der Salzburger Weg, den Nationalpark, der die Tauerntäler streng schützt, zu errichten, hat sich als beispielhaft und richtig erwiesen – auch wenn das Kapruner Tal, die Weisssee Gletscherwelt und das Felbertal zu diesem Zeitpunkt bereits wirtschaftlich genutzt wurden.

 

Welche Projekte stehen in den nächsten fünf Jahren an?

Im Land Salzburg ist die Entwicklung im Seilbahnbereich weitestgehend abgeschlossen. Es gibt noch einige Verbindungsprojekte, die anstehen. Die sind bekannt und durchwegs vernünftig, da man mit einem oder zwei Liften ganz neue Angebote schaffen kann. Dadurch fällt auch der Druck weg, dass man irgendetwas Anderes, Neues machen will. Das ist etwas, was die Seilbahngegner immer noch nicht verstehen. Einige wenige Verbindungen realisieren und es ist für die nächste Generation genug getan. Die Verbindung von St. Johann bis nach Kleinarl und in weiterer Folge nach Zauchensee, der Ausbau Dorfgastein – Großarltal, der Lückenschluss Zell am See – Saalbach sowie einige kleinere Projekte stehen noch an. Für diese sinnvollen Vorhaben spricht auch, dass in diesen Bereichen der Naturraum ohnehin bereits genutzt wird.

Schon in unserem ureigenen Interesse arbeiten und handeln wir verantwortungsbewusst! Man kann uns durchaus zutrauen, dass wir auf unsere Lebensader Natur achten. Äußerst fragwürdig finde ich es daher, dass Entwicklungen, die unsere Region betreffen, von Instanzen bestimmt werden, die keinen Zugang zu den Erfordernissen, den Gegebenheiten sowie den Sorgen und Nöten der Menschen vor Ort haben. Die Meinung der Einheimischen, der Menschen die hier leben, hat meines Erachtens mehr Respekt verdient!

Ausgabe 7/2020

MAGAZIN

  • Editorial
  • Inhalt
  • Impressum

TRENDS

  • Meinung: Prof. Peter Zellmann „Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben“
  • Prof. Bruno Abegg: Nachhaltigkeit ist aktueller denn je
  • Best Skiresort – die Langzeitstudie
  • Institute of BRAND LOGIC: Alpiner Wintertourismus in Zeiten von Corona
  • Monsterroller – das naturnahe Sommergeschäft in Corona-Zeiten
  • Der Alpine Coaster 2.0 als neue Attraktion in Oberau

MOUNTAINBIKE

  • 5. MTB-Kongress Saalbach: Konfliktlösungen am Berg gesucht
  • Bike Services von Wintersteiger – eine Weltpremiere
  • Bike Energy: Tourismusmotor E-Bike als Chance in der Krise
  • Mountainbike Movement: Downhill is not dead

SKISERVICE & RENT

  • Montana: Optimale Lösung für jeden Einsatz
  • Reichmann: Patent für Laserstrukturmaschine und Automaten-Belademagazin

NEUE BAHNEN

  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: St. Gilgen – Moderne Technik in Gelb und Rot
  • Skiverbindung Drei Zinnen/Sillian
  • HTI Digital: Neue digitale Lösung für Aufgabenverwaltung und Wartung
  • Serbiens größtes Skigebiet setzt auf LEITNER
  • Interview Giacomo Trattenero, Projektleiter bei LEITNER
  • Interview Julia Schwärzler, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit bei DOPPELMAYR

MARKETING & MANAGEMENT

  • SKIDATA Mobile Flow Solution in Kitzbühel
  • Bergbahn AG Kitzbühel: Gerüstet für sicheren Winter
  • Neue Eigentümer für Reuttener Seilbahnen
  • 155. MM-Interview: Dr. Erich Egger, neuer Salzburger Seilbahnsprecher: „Wir brauchen wieder Kompromissbereitschaft“
  • Kornel Grundner, neuer Sprecher der österreichischen Sommer-Bergbahnen
  • Marketingwechsel Kitzsteinhorn
  • Kampagne: Schweiz fährt Ski
  • Bilanz Doppelmayr-Gruppe: Ergebnis gut, Ausblick gedämpft

TECHNIK & WIRTSCHAFT
PISTENMANAGEMENT

  • Kässbohrer: Online durchstarten mit der PRO ACADEMY
  • Prinoth X-CAMP am Stilfser Joch Gletscher
  • SNOWsat Maintain: Instandhaltung 360°
  • Kässbohrer Serviceaktion: Last Minute Check 2020
  • ARENA: Fuhrpark-Management mit Fahrspurverfolgung und verbesserter Utility
  • Harald Bacher GmbH: Ein Anhänger, alle Möglichkeiten
  • YAMAHA: Neue Produktreihe zum Jubiläum

BESCHNEIUNG

  • Demaclenko: Neue Wege mit WLP Systems
  • 20 Jahre Supersnow – eine Leidenschaft für Schnee
  • TechnoAlpin: Neue Snowmaster-App

ELEKTROTECHNIK

  • Phoenix Contact AG: Zuverlässige Steuerungstechnik für Seilbahnen

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Ausgabe 6/2020

MAGAZIN

  • Editorial
  • Inhalt
  • Impressum

ÖKOLOGIE

  • Meinung:Mag. Andreas Reiter, Zukunftsbüro: „Restart. Redesign. Das Bergerlebnis vor/nach Corona
  • Sattel Hochstuckli legt Fokus auf Nachhaltigkeit
  • Planaibahnen setzen auf Sonnenstrom
  • Area 47: Nachhaltige Unterkünfte in Modulbauweise
  • Mobile Nachhaltigkeit: Kooperation von ÖBB, Fachverband und ÖW

Bergsommer (3)

  • Zoom the Matterhorn
  • Neues Sommerprodukt Aqua Chimp“
  • IDEE Concept & Exhibition Engineering: Zweite Etappe der Erlebniswelt Säntis eröffnet
  • Erfreuliche Sommersaison für Zipline Annaberg
    In Hoch-Imst steht die Mutter der Elektro- Trial-Parks

SICHERHEIT & GESUNDHEIT

  • Neuer interaktiver Covid Quick Test schließt die Lücke
  • Corona-Wintertaktik von Ischgl
  • Professionelles Hygienekonzept für den sicheren Bahnbetrieb vonECO LINE
  • Demaclenko: Vollautomatisches Desinfektionssystem für Kabinenbahnen
  • MCI entwickelt Covid-19 Modell für sicheren Wintertourismus
  • TirolerStartup kann die Wintersaison retten

NEUE BAHNEN

  • DOPPELMAYR/GARAVENTA in Hochsöll: Ein Erlebnis von Anfang an
  • DOPPELMAYR/GARAVENTA: Merkurbahn – Modernste Technik im Retorlook
  • LEITNER/Planai Hochwurzen-Bahnen: Höchster Komfort für den Gast

MARKETING & MANAGEMENT

  • Studie von Vitalpin: Ökonomische Folgen der Corona-Krise
  • 154. MM-Interview: Josef Gruber und Manfred Millinger, GF Dorfgasteiner und Großarler Bergbahnen „Der Kunde soll sich sicher fühlen“
  • Digitales 360° Bergerlebnis auf dem Pilatus
  • ARENA: Neuausrichtung und wertebasiertes Handeln
  • Chairkit: Wechsel im Management

TECHNIK & WIRTSCHAFT
PISTENMANAGEMENT & BESCHNEIUNG

  • Skidoo Schmeiser GmbH: Perfekt für extreme Einsätze
  • Kässbohrer: PistenBully 600 E+ mit redundanter Bremse
  • SNOWsat: Mit Abstand die beste Lösung
  • Kässbohrer Official Supplier der FIS Nordischen Ski WM 2021
  • PRINOTH: Mit Weitblick in die Zukunft
  • Bacher Bacher Harald GmbH: Top Team, Top Leistung
  • TechnoAlpin: Beschneiung mit der Technologie von morgen
  • Klenkhart & Partner Consulting: Perfekte Infrastruktur dank moderner Planungsmethoden

WARTUNG & SERVICE

  • Schneilanzen von Bächler: Bei der Wartung „sparen“
  • Motto von Team Service: Leistbare, individuell angepasste Lösungen
  • CALAG-Kabinenwartung: Service-Kompetenz nach Plan
  • Frey AG Stans: Kein Job wie (je)der andere

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Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
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