Der Testbetrieb bescheinigt der Snow Cat von xelom sehr gute Leistung im Betrieb. © xelom

Leistung trifft Nachhaltigkeit

Maximale Leistung, Vielseitigkeit und dabei Null-Emissionen – das charakterisiert Snow Cat von xelom. Die neue Generation an Pistenfahrzeugen wurde zur INTERALPIN 2025 einem interessierten Publikum vorgestellt.

Drei Jahre hat die Entwicklung gedauert – drei Jahre, in denen viel getüftelt und getestet wurde. Als Ergebnis wurde das neue vollelektrische Pistenfahrzeug Snow Cat von xelom auf der INTERALIN 2025 präsentiert. Dabei hat man mit der Snow Cat unter dem Motto „still, stark und nachhaltig“ in der Entwicklung völlig neue Wege eingeschlagen. „Die Snow Cat wurde von Grund auf neu gedacht und mit dem Ziel entwickelt, ein voll-elektrisches Pistengerät zu schaffen, das den Ansprüchen der Skigebiete hinsichtlich Leistung und Flexibilität gerecht wird“, erklärte dann auch Armin Oberhollenzer, Geschäftsführer von xelom, einem Tochterunternehmen von TechnoAlpin, dem Global Player für innovative Beschneiungslösungen. „Snow Cat ist kein Umbau und kein Kompromiss, sondern eine konsequente Neuentwicklung, die solide Technologie und echte Praxistauglichkeit bietet.“

Für Matthias Illmer, CEO TechnoAlpin Österreich, ist xelom ein logisches Element der firmeneigenen Ausrichtung auf eine nachhaltige Zukunft: „Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist es, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die Skigebieten dabei helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern: sei es durch die Reduzierung des Energiebedarfs oder der Nutzung erneuerbarer Energien. Als TechnoAlpin-Gruppe setzen wir hierfür über unser gesamtes Produktportfolio viele Schritte. Mit xelom folgt nun der nächste wichtige Schritt.“

Fünf Stunden arbeiten, 45 bis 60 Minuten laden

Kernstück der Snow Cat, die modular aufgebaut und in drei Maschinenbreiten erhältlich ist, sind Batterie und Antriebssystem, die speziell für hohe Anforderungen im alpinen Einsatz entwickelt wurden. Je nach Aufgabe und Bedingungen vor Ort sind mit der Snow Cat und einer Leistung von 510 kW (695 PS) bis zu fünf Betriebsstunden in Folge möglich, und das ohne Leistungseinbuße. Dann muss das Pistenfahrzeug an die Ladestation. 45 bis 60 Minuten sind dafür einzuplanen, dann kann es mit der Arbeit weitergehen. Um diese Effizienz zu erreichen, hat xelom ein neues Schnellladesystem mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW entwickelt. „Wir arbeiten mit einer 300 kWh-Batterie, die – je nach Kennlinie – von 0 auf 80 Prozent in etwa 45 bis 60 Minuten geladen werden kann. Das Lastmanagement sorgt dabei für eine optimale Verteilung mit anfangs hoher Leistung, die in der Folge sanft reduziert wird, um die Batterie zu schonen – auch bei Volllast,“ so Oberhollenzer. Dazu ist Snow Cat aber auch kompatibel mit dem internationalen Ladestandard für Elektrofahrzeuge (CCS-Standard), der sowohl eine Wechselstrom- als auch eine Gleichstrom-Ladung über denselben Anschluss möglich macht.

Erstes positives Feedback

Drei Jahre Entwicklungsarbeit haben ein umfassendes Austesten der neuen SnowCat möglich gemacht. So hatten etwa die Oberstorf Kleinwalsertaler/OK Bergbahnen schon im letzten Winter eine Snow Cat im Testbetrieb. „Die Ok Bergbahnen bekennen sich bereits seit einigen Jahren zur ‚MyMountainNature‘-Nachhaltigkeitsstrategie. Deshalb ist es uns auch wichtig, im Bereich Elektrifizierung Gas zu geben. Wir haben eine Snow Cat von xelom bereits eine ganze Wintersaison im Einsatz gehabt, und das in drei Bereichen: am Nebelhorn, am Söllereck und am Heuberg. Die Leistung hat uns sehr positiv überrascht. Deshalb haben wir uns auch entschlossen, im kommenden Winter drei Maschinen zum Einsatz zu bringen“, Henrik Volpert, Vorstand Oberstdorfer Bergbahn AG & Nebelhornbahn AG.

Und auch Armin Oberhollenzer zeigt sich von den Chancen der Snow Cat am Markt überzeugt: „Das erste Markt-Feedback ist sehr positiv. Die Snow Cat ist leiser, angenehmer zu bedienen und in den Arbeitsalltag einfacher zu integrieren, als viele erwartet haben. Fahrgefühl, Kraft, Reichweite und Ladezeiten überzeugen – für viele bedeutet das nicht nur einen Umstieg, sondern ein Upgrade. Wir blicken sehr zuversichtlich in eine emissionsfreie Zukunft der Pistenpräparierung mit unserer Snow Cat.“  lw

Jungfraubahnen: Oliver Hammel übernimmt das operative Szepter

Seit 13. Juni 2025 ist Oliver Hammel für die operative Führung der Jungfraubahnen verantwortlich. Er tritt die Nachfolge von Urs Kessler an, der sich nach 38 Jahren bei den Jungfraubahnen und 17 Jahren an deren Spitze vor kurzem in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.

Statement Oliver Hammel:

„Ich habe während der Einführung Menschen mit verschiedensten Lebensläufen kennengelernt, die mit Herzblut, Freude und viel Fachwissen tagtäglich am Erfolg der Jungfraubahnen arbeiten.“ Viele strategische Projekte wie zum Beispiel die Erneuerung der Firstbahn oder der Bau der alpinen Solaranlage Hintisberg seien klar aufgegleist und initialisiert. „Wir werden auch in Zukunft an diesen weiterarbeiten und somit den langfristigen und nachhaltigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen.“

Wie bei solchen Funktionen üblich, wird sich der 42-Jährige erst nach rund 100 Tagen im Amt generell öffentlich äußern. Das wird am Donnerstag, dem 28. August 2025, im Rahmen der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen der Jungfraubahn Holding AG sein.

Zur Person Oliver Hammel:

Vor seinem Umzug aus Bangkok nach Interlaken (Kanton Bern) war Oliver Hammel seit 2015 beim globalen Unternehmen DKSH tätig. Er leitete zuletzt als Direktor den Geschäftsbereich Technologie für die Märkte Thailand, Laos, Kambodscha und Myanmar (Burma). Der 42-Jährige ist in Liestal (Kanton Baselland) geboren und hat in Safenwil eine Lehre als Konstrukteur bei der Firma Scholl gemacht. Er absolvierte diverse Weiterbildungen in Leadership und Marketing/Verkauf. Oliver Hammel ist verheiratet, hat eine neunjährige Tochter und wohnt in Interlaken.

 

Grauhaariger Mann lehnt sich an Seilbahnkabine

Sein Vorgänger, Urs Kessler (hier in der Garagierungshalle vom „Eiger Express“), war 38 Jahre bei den Jungfraubahnen beschäftigt, davon 17 Jahre an deren Spitze.
@ jungfrau.ch/David Birri

Die 10-MGD Cuautepec gehört in Mexiko City zum Stadtbild. ©Doppelmayr

Akzeptanz für urbane Seilbahnen ist größer geworden

Seilbahnen können als Teil des ÖPNV nicht alle Probleme lösen, aber einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende leisten. Dominik Berndt, Initiator der Kongressmesse „Cable Car World – home of new urban mobility“ zeigt Entwicklungen und Tendenzen auf.

2022 ging erstmals die Kongressmesse „Cable Car World – home of new urban mobility“ in Essen über die Bühne. Was war die Idee dahinter, welche Erwartungen hatte man?

Wir wollten und wollen die Seilbahn international als Teil einer multimodalen urbanen Mobilität etablieren. Die Seilbahn gehört in die Werkzeugkiste der Politiker und Planer. Wir vermitteln darüber hinaus die urbane ÖPNV-Anwendung und holen das Thema aus der touristischen Nische heraus. Seilbahnprojekte sind meist auch Stadtentwicklungsprojekte, da ganz neue Verbindungen in einer Stadt entstehen, die multidimensionale Benefits bedeuten können. Daraus entsteht der Zusammenhang von Stadtplanung und Mobilität im Falle urbaner Seilbahnen. Im Endeffekt war es ein Anliegen, einen Meinungsaustausch zwischen Politik und Verwaltung, zwischen Wirtschaft und Forschung und natürlich auch der Industrie möglich zu machen, also zwischen allen Teilnehmern, die für das nötige Prozessverständnis und den Weg zur Umsetzung zusammengehören und zusammenarbeiten. Dazu ist es uns auch ein Anliegen, mit dem Thema der urbanen Seilbahnen einen Impuls für die Mobilitätswende zu setzen. Als Ergebnis der bisher durchgeführten zwei Veranstaltungen bemerken wir, dass die Thematik sichtbarer geworden ist und die Prozessschritte klarer geworden sind, was die Umsetzungswahrscheinlichkeit erhöht.

Junger Mann zeigt auf Karte

„Es fehlt der Vorreiter, der die ganzen Prozesse einmal durchlaufen hat.“ ©CCW

Wie sehen Sie die Situation urbaner Seilbahnen heute, gibt es mehr Akzeptanz?

Wir erkennen eine positive Entwicklung, die Akzeptanz nimmt zu, und das sowohl auf fachlicher als auch politischer Ebene. Das ist ein Prozess, der viele kleine Schritte erfordert. Wir erkennen mehr Offenheit und eine größere Seriosität, wenn man über das Thema spricht. Mittlerweile sehen wir, dass das Thema Seilbahn für Mobilitätsprobleme im urbanen Raum auch als Lösung erkannt wird. Seilbahnen werden nie die Problemlösung für alles sein, was wir auch vermitteln. Sie können aber einen wertvollen Beitrag zum ÖPNV leisten. Die Akzeptanz gegenüber Seilbahnen als Teil eines multimodalen Mobilitätsangebotes ist größer geworden. Da wird die Entwicklung auch noch weitergehen, vor allem wenn die ersten Pilotprojekte auch im deutschsprachigen Raum umgesetzt sein werden. Man muss hierbei in Erinnerung rufen, dass 2022 parallel zur ersten Cable Car World auch in regulatorischer Hinsicht ein Startpunkt war, da in diesem Jahr die Seilbahn rechtlich als ÖPNV-Verkehrsmittel anerkannt und in das GVFG aufgenommen wurde. Ohne die Möglichkeit einer Bundesförderung, die damit einher geht, wären Umsetzungen kaum denkbar gewesen. Dies ist ein entscheidender Schritt gewesen und die Voraussetzung für die aktuell in Planung befindlichen Projekte in Deutschland. Was wir tun, ist angewandte Wissensvermittlung und Vertrauensbildung. Die Cable Car World leistet elementar notwendige Aufklärungsarbeit durch konkrete Beispiele und Vernetzung aller urbaner Stakeholder. Fortschritte stellen wir in Gesprächen mit Städten und Kommunen genauso fest wie etwa in den Medien. Da sind Berichte über urbane Seilbahnen mittlerweile fester Bestandteil einer seriösen Berichterstattung.

In Lateinamerika, aber auch in Asien z. B. Indien zeigt man sich gegenüber urbanen Seilbahnen offener. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

In den Ballungszentren sogenannter Entwicklungs- und Schwellenländer ist der Leidensdruck durch die Verkehrs- und Umweltbelastung meistens höher als bei uns. Das kann sicher zu einer größeren Akzeptanz verhelfen und dazu führen, neue Lösungen zu suchen und schneller voranzubringen. Dazu kommt, dass Mobilitätsroutinen nicht ganz so stark ausgeprägt sind, wie das in Europa der Fall ist. Es gibt meistens keine jahrzehntelange Verkehrsmitteltradition. Manchmal sind auch Entscheidungsprozesse etwas pragmatischer und Eigentumsfragen weniger komplex als in Europa. In Indien wird aktuell sehr viel in die Infrastruktur investiert, da man überzeugt ist, dass nur eine gute Infrastruktur Wohlstand generieren kann. Da werden Seilbahnen ebenso mit betrachtet und das relativ vorurteilsfrei. Aus einem gewissen Handlungsdruck ergibt sich oftmals auch ein Pragmatismus, der die Umsetzung erleichtert. Dennoch müssen die umfangreichen Seilbahnpläne in Indien auch erst einmal realisiert werden. Die Ansätze sind vielversprechend, aber es ist auch noch vieles zu tun und die Prozessschritte könnten effizienter sein. Man kann sicher nicht erwarten, dass sich neue Wege in der Mobilität überall gleich schnell durchsetzen. Da gibt es unterschiedliche Voraussetzungen. Gute Projekte brauchen Zeit zur Entwicklung und Planung, dann kann ein Projekt auch erfolgreich umgesetzt werden.

Bisher wagen nur wenige Städte in Deutschland und Österreich ein Andenken von Seilbahnen für den ÖPNV. Wo liegen hier die Knackpunkte – was sind die Herausforderungen für eine Realisierung von Seilbahnen im urbanen Raum?

Es sind tatsächlich nicht so wenige Städte, die über urbane Seilbahnen nachdenken. Aus den vielen Ideen konnte aber noch kein Projekt realisiert werden, weil es zwar Ansätze, aber meist auch eine falsche Erwartungshaltung und Herangehensweise gegeben hat. Man darf dabei nicht unterschätzen, dass wir in Deutschland erst seit 2022 eine ernsthafte gesetzliche Grundlage haben, eine urbane Seilbahn durch ihre Förderfähigkeit umzusetzen. Das war ein Meilenstein in der Entwicklung. Natürlich sind die Genehmigungsprozesse aufgrund vieler Prozessschritte und Beteiligten komplex und langwierig. Es gibt teilweise Unklarheiten bei den Zuständigkeiten, fehlendes Knowhow bei den Behörden und in der Politik und in der Öffentlichkeit eine gewisse Skepsis gegenüber neuen Technologien. Teils fehlt auch der politische Mut für neue Wege. Generell mangelt es noch an der nötigen Erfahrung und Routine im Umgang mit dem Verkehrsmittel. Es fehlt der Vorreiter, der die ganzen Prozesse einmal durchlaufen hat und der dann eine Orientierungshilfe sein kann. Ich denke, man muss aber auch anerkennen, dass mittlerweile auch schon sehr viel erreicht worden ist. Jetzt geht es darum, die anstehenden Aufgaben Stück für Stück in Angriff zu nehmen.

Bei Vorarbeiten zu urbanen Seilbahnen ist zu erkennen, dass sich auch die Bevölkerung vielfach skeptisch zeigt. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Man muss sehen, dass Seilbahnen für gewöhnlich von Sportlern und Touristen genutzt werden, die diese meist als sinnvolle Aufstiegshilfe nutzen. Die Nutzergruppen, Anwendungszwecke und Anforderungen sind in der Stadt ganz andere. Viele haben dort auch noch keine Berührungspunkte mit Seilbahnen gehabt, die Mobilitätsroutine und das Anwenderwissen wie es dies für andere Verkehrsmittel gibt, fehlt. Dazu kommen klassischerweise Bedenken wegen Eingriffen in das Stadtbild, die Privatsphäre oder wegen der befürchteten Lärmbelästigung. Das ist aber nichts Exklusives bei Seilbahnen, dass gilt bei Infrastrukturprojekten als Standard. Man nennt das das NIMBY-Paradoxon: jeder will Infrastruktur verfügbar haben und konsumieren, aber nicht vor der eigenen Haustür (Not-In-My-BackYard). Der Mensch braucht einfach Zeit, um sich an Dinge zu gewöhnen. Es gibt Skepsis gegenüber Neuem, das ist normal. Wir müssen die Informationsdefizite, die eine solche Skepsis auslösen, mit sachgerechter Fachinformation ausgleichen. Man muss in einer sehr frühen Phase schon eine gute Einbindung der Bevölkerung erreichen. Dann können wir die Skepsis abbauen. Das geht aber nicht von heute auf morgen, das braucht seine Zeit und Ausdauer aller Akteure, die sich für urbane Seilbahnen einsetzen.

Wenn Sie die Situation in Deutschland betrachten, wann könnte Ihrer Meinung nach die erste urbane Seilbahn in Dienst gestellt werden?

Ich denke, dass es in fünf bis sieben Jahren, also in den 2030er Jahren so weit sein kann. Es gibt in einigen Städten konkrete Projekte und Planungen, die auf den Weg gebracht wurden. Ebenso wurden viele begleitende Forschungsprojekte angestoßen, denen wir auf der Cable Car World regelmäßig eine Bühne bieten. Wenn sich die gesamten Bedingungen und Voraussetzungen jetzt nicht negativ verändern, können doch einige Projekte in den nächsten Jahren effizient umgesetzt werden. Wenn man denken mag, dass das eine lange Zeitspanne ist, muss man den Kontext betrachten. Wenn wir das Jahr 2022 als Startpunkt nehmen, dann sind acht bis zehn Jahre für die Implementation eines für den ÖPNV neuen Verkehrsmittels nicht allzu lang.

2025 hatte die Interalpin als Weltleitmesse für alpine Technologien die Thematik der urbanen Seilbahnen am Programm. Wie war Ihr Eindruck von der Veranstaltung, den Kontakten?

Es ist gut, wenn nun auch Kongresse wie der OITAF Kongress 2024, der UITP Summit (Kongress für öffentlichen Nahverkehr) oder die Messe Interalpin 2025 unserem Beispiel folgen und das Thema der urbanen Seilbahnen aufgreifen. Das zeigt deutlich, dass wir mit unserer Vorgehensweise auf dem richtigen Weg sind und dass die Thematik sich Stück für Stück in der Mobilitätsbranche etabliert und auf verschiedenen Veranstaltungen thematisiert wird. Das ist für das Thema sicher gewinnbringend. Die Cable Car World GmbH war in Innsbruck dabei. Für uns ging es darum, Kontakte zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und den Dialog zu suchen.

Nächstes Jahr wird in Essen wieder die „Cable Car World“ über die Bühne gehen. Wird es Neuerungen/Änderungen geben?

Nachdem die Cable Car World die letzten beiden Male als Kongressmesse konzipiert wurde, also der Kongress in eine Messe integriert war und auch in einer Messehalle stattgefunden hat, wird es für 2026 eine Anpassung geben. Wir werden den Fokus auf den Kongress legen und damit auf mehr Praxisnähe, also auf die Themen Wissensvermittlung, Meinungsaustausch und Vernetzung. Darin sehen wir auch unsere Stärke. Deshalb wird die Cable Car World am 9. und 10. Juni 2026 im Congress Center der Messe Essen stattfinden. Eingeladen haben wir internationale Speaker; im Rahmen von Best Practice Beispielen, Workshops, Keynotes und Diskussionen werden internationale Projekte vorgestellt. Dazu wird es eine begleitende Ausstellung geben, in der die Hersteller ihre Produkte und Dienstleistungen zeigen und präsentieren können.  lw

urbane Seilbahn in Toulouse

Urbane Seilbahn in Toulouse  ©Poma

Vom 15. bis 18. Juni ist Hamburg Schauplatz des UITP Summit 2025. Auch die pct liegt dort auf. @ Liggraphy auf Pixabay

UITP Summit in Hamburg

Der UITP Summit (früher bekannt als UITP Global Public Transport Summit) gilt als weltweit wichtigster Kongress für den ÖPNV, der über 10.000 Fachleute aus mehr als 100 Ländern aus dem öffentlichen Personennahverkehr, darunter Vertreter von Verkehrsbetrieben, Behörden, Industriezulieferer und politische Entscheidungsträger, zusammenbringt. Dieses Jahr wird er vom 15. bis 18. Juni in Hamburg abgehalten.

pct auf dem UITP Summit

Die neueste Ausgabe der pct (public/cable/trans), der zweisprachigen Fachzeitschrift für urbane Seilbahntechnik, wird gemeinsam von der Eubuco Verlag GmbH und der DVV Media Group herausgegeben und wird u. a.  in der Fachzeitschrift „Der Nahverkehr“, dem offiziellen Organ des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, mit einer Auflage von 30.000 Stück als Sonderbeilage publiziert. In dieser Form liegt die pct auch auf dem diesjährigen UITP Summit auf.

Im Rahmen des UITP Summit präsentieren circa 399 Aussteller aus der ganzen Welt ihre Neuheiten und Innovationen rund um den öffentlichen Nahverkehr. Des Weiteren widmen sich circa 366 Redner und Rednerinnen beispielsweise den zukünftigen Chancen und Herausforderungen des ÖPNV.

Bei den Sessions werden folgende Schwerpunkte behandelt:
Technologien für den Wandel

Technologische Innovationen wie z. B. die KI (Künstliche Intelligenz) verändern die Branche. Es werden die neuesten Entwicklungen und ihre potenziellen Auswirkungen untersucht. Dabei werden Themen wie die Cybersicherheit, die Elektrifizierung der Flotte und die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Anpassung an den Klimawandel, die Tarifgestaltung und neue Lifestyle-Trends beleuchtet.

Klimaneutrale Städte

Die Erfüllung der internationalen Klimaverpflichtungen für Städte erfordert ein vielschichtiges Bündel von Maßnahmen, die sich auf Verkehr, Energie und Infrastruktur konzentrieren. Diese müssen dazu beitragen, die Emissionen zu verringern und neue nachhaltige ÖPNV-Modelle in Bezug auf Finanzierung oder Preisgestaltung einzuführen.

Anpassung des Betriebs an den lokalen Bedarf

Durch den lokalen Betrieb können sich öffentliche Verkehrsbetriebe, Behörden und Industrie zusammenschließen, um Maßnahmen anzubieten, die direkt auf die örtlichen Bedürfnisse der Fahrgäste zugeschnitten sind. Vom Nachfragemanagement und der Wartung bis hin zur Bereitstellung von Dienstleistungen können benutzerdefinierte Verkehrsmittel den Fahrgästen direkt in einem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Service zur Verfügung gestellt werden.

Nachhaltige Mobilität als Lebensweise

Durch verschiedene Ansätze im ÖPNV, die umweltfreundliche, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragfähige Verkehrsmittel fördern, kann man benutzerfreundliche Mobilitätsangebote in den Alltag der Stadtbewohner integrieren. Mit Möglichkeiten für alle Arten der Fortbewegung, durch On-Demand-Transport, Multimodalität, aktive Mobilität etc. kann eine bequeme, fahrgastorientierte Mobilität geschaffen werden.

Menschen und Gemeinschaften im Mittelpunkt

Im öffentlichen Personennahverkehr stehen die Menschen im Fokus. Indem einzelne Personen und die Gemeinschaft in den Mittelpunkt gestellt werden, kann man sich direkt auf die Werte, die Bedürfnisse und das Wohlbefinden von Fahrgästen und Angestellten beziehen. Dieser Ansatz berücksichtigt auch soziale Aspekte wie Personaleinsatzplanung, Diversität und Inklusion, Sicherheit und Erschwinglichkeit.

Mobilitätsplanung im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

Der öffentliche Personennahverkehr leistet einen direkten Beitrag zu 14 der 17 Nachhaltigkeitsziele (= Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen, indem er den Städten hilft, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Mit einer gut durchdachten Flächennutzungsplanung können die notwendigen Instrumente bereitgestellt werden, um die SDGs auf lokaler Ebene umzusetzen. Diese Ausrichtung wird z.B. durch eine widerstandsfähige Infrastruktur, Stadtplanung und öffentliche Räume sowie die laufende Anpassung an den Klimawandel gefördert.

Neben dem umfangreichen Vortragsprogramm warten auf die Besucher beispielsweise auch spannende Exkursionen und Besichtigungen.

Mehr Informationen auf:

https://www.uitpsummit.org/hamburg2025/de/startseite/

Foto/Photo: KI generiert/AI generated

Brandneu: die pct 2025

Die neueste Ausgabe der pct (public/cable/trans), der zweisprachigen Fachzeitschrift für urbane Seilbahntechnik, ist erschienen und ist auch auf dem diesjährigen UITP Summit, der dieses Jahr vom 15. bis 18. Juni in Hamburg abgehalten wird, vertreten. Die pct wird auf Deutsch und auf Englisch publiziert.

Inhaltliche Highlights:
  • Dominik Berndt, CEO Cable Car World GmbH: Akzeptanz für urbane Seilbahnen ist größer geworden.
  • Neue Stationen für Seilbahn Koblenz
  • Neuseeländisches Unternehmen stellt neue Technologie vor.
  • Hoch hinaus mit dem HighStep System
  • Leitner baut in Triest.
  • ÖPNV erreicht Plus-Eins-Ebene im Großraum Paris.
  • Zwischen Tradition und Innovation: Bartholet baut in Varanasi

MM wünscht eine interessante Lektüre!

Brand new: the pct 2025

The latest issue of pct (public/cable/trans), the bilingual trade magazine for urban cableway technology, has been published and will be presented at this year’s UITP Summit, which will be held in Hamburg from 15 to 18 June. The pct is published in German and English.

Content highlights:
  • Dominik Berndt, CEO Cable Car World GmbH: Acceptance of urban cable car installations has increased.
  • New stations for the Koblenz aerial ropeway
  • New Zealand company unveils new tech.
  • High above ground with the HighStep system
  • Leitner builds in Trieste.
  • Local public transport system reaches plus-one level in the greater Paris area.
  • Between tradition and innovation: Bartholet builds in Varanasi

MM whishes you an interesting read!

Rendering des neuen Firmengebäudes, das fast doppelt so groß wie das bisherige sein wird und direkt neben dem bestehenden Bauwerk errichtet wird. © Doppelmayr

Doppelmayr Canada erweitert Standort

Doppelmayr Canada gab vor kurzem den Ausbau seines Sitzes in Saint-Jérôme, Québec, bekannt. Geplant ist eine neue Betriebsstätte mit Büro-, Produktions- und Lagerflächen. Für die Errichtung sind 18 Monate vorgesehen. Die Erweiterung ist eine Reaktion auf die hohe Nachfrage in der Seilbahnbranche.

Mit der Standorterweiterung in Saint-Jérôme, Québec, positioniert sich Doppelmayr Canada ideal, um den Anforderungen des florierenden nordamerikanischen Seilbahnmarkts gerecht zu werden. Das neue Gebäude, das nahezu doppelt so groß wie das derzeitige sein wird, umfasst rund 11.000 m² an Produktions-, Service- und Lagerflächen in Innenräumen, 2.900 m² überdachte Außenflächen sowie ein 3.200 m² großes Büro- und Schulungszentrum. Der Neubau wird direkt neben dem bestehenden Gebäude errichtet, das 1978 eröffnet wurde.

Strategische Investition stärkt Position in Nordamerika

Die Investition ermöglicht es Doppelmayr Canada, die Fertigungsprozesse zu optimieren und gleichzeitig dem Wachstum des Mitarbeiterstamms gerecht zu werden.

Statement Gerhard Gassner, Geschäftsführer der Doppelmayr Gruppe:

„Unsere Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit und realisieren alle Seilbahnprojekte termingerecht und in höchster Qualität. Aufgrund des wachsenden Marktvolumens ist der Neubau jedoch unerlässlich geworden, um diesen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden.“

Statement Luc Guy, CEO von Doppelmayr Canada:

„Das bestehende Gebäude wurde über 45 Jahre hinweg mehrfach erweitert, aber nun richten wir unseren Blick in die Zukunft des Seilbahngeschäfts – mit Fokus auf Materialfluss, Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit. Die neue Betriebsstätte wird ein hochmodernes Fertigungszentrum sein, in dem wir weiterhin Seilbahnsysteme von höchster Qualität für Nordamerika entwickeln und produzieren. Wir freuen uns, unsere Produktionskapazitäten und unser Team auszubauen und die Seilbahntradition von Doppelmayr in Saint-Jérôme fortzusetzen. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer langjährigen Partnerschaft mit unseren Kunden und dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeitenden in den letzten 45 Jahren. Wir danken Invest Quebec und Canada Economic Development für ihre Unterstützung und die finanzielle Beteiligung an dieser bedeutenden Investition.“

Die architektonischen und technischen Planungen befinden sich derzeit in der finalen Phase. Die Inbetriebnahme der neuen Betriebsstätte ist für das letzte Quartal 2026 geplant.

 

© C. Mantona

Mountain Manager 3/25 is on its way!

Die neueste Ausgabe geht nächste Woche in den Versand und hat die Messenachlese zur Interalpin 2025, die Weltleitmesse für alpine Technologien, und urbane Seilbahnen als Schwerpunkte.

Auszug aus dem Inhalt:
  • Die Highlights der INTERALPIN 2025 in 60 Spots
  • OITAF-Seminar 2025: Künstliche Intelligenz in der Seilbahnwelt
  • Österreichische Seilbahntagung: Strategie 2040 – Zukunft Skifahren sichern
  • City Cable Car Solutions auf der INTERALPIN
  • Meinung: Dominik Berndt, Geschäftsführer Cable Car World GmbH: Akzeptanz für urbane Seilbahnen ist größer geworden
  • MM-Interview: Josef Bogensperger jun., Geschäftsführer Katschbergbahnen: Erstmals im Sommer mehr Nächtigungen generiert als im Winter
  • Fiss: Erster Augmented-Reality-Themenwanderweg in den Alpen

Das MM-Team wünscht eine interessante Lektüre!

Der Skiverbund Ski amadé bietet auch im Sommer ein abwechslungsreiches Angebot für Alt und Jung. © Ski amadé

Führungswechsel bei Ski amadé

Ende Mai dieses Jahres zog sich Dr. Christoph Eisinger, der seit mehr als 20 Jahren als Managing Director und Geschäftsführer bei der Ski amadé GmbH tätig war, von dieser Funktion zurück. Seine Nachfolge trat sein bisheriger Stellvertreter und Prokurist Manuel Schnell an. Damit wurde der geplante und zukunftsorientiere Generationenwechsel vollzogen.

Dr. Christoph Eisinger war maßgeblich an der Gründung von Ski amadé im Jahr 2000 beteiligt und übernahm bereits 2001 die Leitung dieses Skiverbunds in Österreich. Unter seiner Führung entwickelte sich Ski amadé zu einer der bedeutendsten Kooperationsgemeinschaften im europäischen Tourismus.

Zu den wichtigsten Meilensteinen seiner Amtszeit zählen:
  • die erfolgreiche Positionierung von Ski amadé als international anerkannte Ski-Destinationsmarke;
  • der Aufbau eines Kooperationsmodells, das Seilbahngesellschaften, Tourismusverbände und Ski amadé in einer bisher nicht dagewesenen Form vernetzt und gestärkt hat;
  • die Einführung eines einheitlichen Skipass- und Abrechnungssystems, das sowohl für Gäste als auch für Partnerunternehmen neue Maßstäbe bei der Effizienz und Benutzerfreundlichkeit gesetzt hat;
  • die Realisierung etlicher Innovationsprojekte im Bereich Digitalisierung. Dazu zählen unter anderem der Aufbau einer modernen E-Commerce-Plattform, die Entwicklung einer eigenen Skigebiets-App, die Einführung einer Datenskibrille sowie ein dynamisches Frühbuchersystem für Skipässe.
Zwei Männer im Anzug

Zepterübergabe bei Ski amadé: Sein bisheriger Stellvertreter und Prokurist Manuel Schnell (re.) hat Dr. Christoph Eisinger als Managing Director und Geschäftsführer abgelöst. © Ski amadé, Christan Schartner

Christoph Eisinger erklärte: „Mit Stolz blicke ich auf die letzten 25 Jahre zurück und bin dankbar für die zahlreichen wertvollen Erfahrungen und die vielen Erfolge, die wir in Ski amadé gemeinsam erreicht haben. Diese positive Entwicklung ist durch enge Zusammenarbeit, hohes Engagement und gemeinsame Visionen aller Kooperationspartner ermöglicht worden. Mit Manuel Schnell übernimmt ein erfahrener, kompetenter Kollege, der Ski amadé seit über 13 Jahren entscheidend mitgestaltet. Ich bin überzeugt, dass er das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen wird.“

Strategische Neuausrichtung von Ski amadé

Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung bleibt Ski amadé weiterhin als starke, vertraute Marke bestehen. Zukünftig liegt ein besonderer Fokus auf dem Ausbau digitaler Services, der Intensivierung der regionalen Zusammenarbeit sowie der Weiterentwicklung des erfolgreichen Ticketing-Systems und dem verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Manuel Schnell wird die eingeschlagene Richtung fortsetzen und neue Akzente setzen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Chance, Ski amadé in eine innovative, serviceorientierte und partnerschaftliche Zukunft zu führen. Gemeinsam mit den Bergbahnen und Tourismuspartnern wollen wir den Gästen auch weiterhin ein herausragendes Skierlebnis bieten – mit Qualität, Leidenschaft und Fortschritt.“

Über Ski amadé

Mit insgesamt rund 760 Pistenkilometern, 270 Seilbahnanlagen und -liften in den fünf Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal ist der Skiverbund Ski amadé ein starker und verlässlicher Partner im Tourismus.

v.l. n. re.: Josef Empl (Geschäftsführer Empl, Vizepräsident Tiroler Adler Runde), Karl Christian Handl (CEO Handl Tyrol, Präsident Tiroler Adler Runde), Klaus Mark (Geschäftsführer MK Illumination, Pressesprecher Tiroler Adler Runde) und Gottfried Sint (Geschäftsführer SIBEG, Kassier & Schriftführer Tiroler Adler Runde); © Franz Oss

Tiroler Adler Runde fordert Entbürokratisierung

Vor kurzem forderte die „Tiroler Adler Runde“ eine nachhaltige Entbürokratisierung und Deregulierung. Basierend auf aktuellen Studien, Analysen der Agenda Austria und den Ergebnissen des Tirol-Konvents, wurde ein Forderungskatalog erstellt, der darauf abzielt, Hürden abzubauen, die Tiroler Wirtschaft zu stärken, die Verwaltung zu modernisieren und die Serviceorientierung zu verbessern. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ beginnt nun im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol.

„Die heimische Wirtschaft sieht sich zunehmenden Herausforderungen durch eine Flut von Verordnungen und Regulierungen gegenüber, die zusätzliche Bürokratie verursachen. Hinzu kommt der erhebliche Druck aufgrund von Auftrags- und Fachkräftemangel sowie steigenden Kosten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können diese Belastung immer schwerer stemmen“, so Karl Christian Handl, Präsident der „Tiroler Adler Runde“. Agenda Austria zufolge verbringen österreichische Einzelunternehmer rund 250 Stunden pro Jahr mit bürokratischen Vorgaben. Das ergibt fast zwei Monate an Arbeitszeit. „Angesichts dieser belastenden Situation müssen wir uns fragen: Wollen wir die Bürokratie retten oder den Standort? Wir sehen eine dringende Notwendigkeit in der Reduktion von Bürokratie auf Verwaltungs- ebenso wie Unternehmensebene. Der von uns dahingehend entwickelte Forderungskatalog umfasst konkrete Maßnahmen zur Entlastung und Förderung der Tiroler Wirtschaft, der letztlich der gesamten Bevölkerung zugutekommt“, erklärt Klaus Mark, Pressesprecher der Tiroler Adler Runde.

Mehr Bürgernähe gewünscht

Die Forderungen der Tiroler Adler Runde wurden Landeshauptmann Anton Mattle bereits vorgelegt und entsprechen den Zielen des Tirol-Konvents, die Landesverwaltung bürgernäher zu gestalten und Verwaltungsverfahren sowie Behördengänge durch digitale Lösungen möglichst einfach zu gestalten. Darüber hinaus unterstützen sie die Sparpläne des Landes. Da die Umsetzung dieser Forderungen eines koordinierten Ansatzes und einer klaren politischen Unterstützung bedarf, regte die Tiroler Adler Runde, insbesondere der Vorstand, einen Dialog mit dem Land Tirol sowie hochrangigen Beamten an. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ startet jetzt im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol, um gemeinsam konkrete Resultate im Sinne einer effektiven Entbürokratisierung zu erreichen.

Über die Tiroler Adler Runde

Die „Tiroler Adler Runde“ ist eine politisch unabhängige Plattform namhafter Unternehmerpersönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen. Sie verbindet Gründergeist, Weitblick und eine tiefe Verbundenheit mit ihrer Tiroler Heimat. Die Runde versteht sich als eine impulsgebende Ideenschmiede, mit dem klaren Ziel, bestmögliche Rahmenbedingungen für eine starke Tiroler Wirtschaft im Einklang mit nachhaltigen Werten zu schaffen.

Pistenbully mit Zaugg-Pipe Monster bei der Arbeit, Foto: Zaugg AG

Strategische Zusammenarbeit von Zaugg und Westa

Ziel der in dieser Woche verkündeten Kooperation zwischen der Zaugg AG in Eggiwil aus der Schweiz und der Westa GmbH aus Weitnau im Allgäu (D) ist es, durch gebündelte Marktpräsenz neue Kundengruppen zu erschließen und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Beide Unternehmen profitieren somit von einem erweiterten Kundenzugang und einer gestärkten Vertriebsstruktur. Die Zaugg AG, ein sehr renommierter Hersteller und Experte im Bereich Schneeräumgeräte, und die Westa GmbH, die für seine ausgezeichnete Expertise im Bereich Schneefräsen und Sonderlösungen international bekannt ist, ergänzen sich in ihrer Marktabdeckung und mit ihrem jeweiligen Produktportfolio ideal. Im Rahmen der Kooperation wird die Westa GmbH das Produktportfolio der Zaugg AG in definierten Märkten aktiv vertreiben – und umgekehrt.

Statement Wilhelm Rieder, CEO der Zaugg AG:

„Die Kooperation mit Westa ist ein bedeutender Schritt für unser Unternehmen. Wir freuen uns auf eine enge Partnerschaft, die neue Impulse in der Branche setzt. Durch die Zusammenarbeit bauen wir unsere Kundenbasis gezielt aus.“

Statement Alois Weber, Geschäftsführer der Westa GmbH:

„Zaugg verfügt über eine starkes Produktportfolio, mit dieser Kooperation schaffen wir eine echte Win-win-Situation. Gemeinsam können wir unsere Reichweite deutlich erhöhen und unseren Kunden ein erweitertes Angebot bieten.“

Beide Unternehmen planen in den kommenden Monaten erste gemeinsame Projekte umzusetzen. Der Fokus dieser Projekte besteht auf den Kundennutzen, wie die gemeinsame Ersatzteilbevorratung und die verstärkte Zusammenarbeit im Service.

Pistenfahrzeug räumt mit Schneefräse meterhohen Schnee

Pistenbully 600 mit Westa-Anbaufräse 6546 im Einsatz, Foto: Westa

 

Weitere Informationen:

www.westa.de

www.zaugg.swiss

 

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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