Das Klettelement verhakt sich im Bauteil. © IAT - TU Graz

TU Graz entwickelt Klettverschluss für Gebäudeteile

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der TU Graz hat im Projekt ReCon gemeinsam mit Unternehmenspartnern ein Klett-Verbindungssystem für Gebäude entwickelt: Damit lassen sich unterschiedliche Gebäudeteile resilient verbinden und bei Bedarf einfach voneinander trennen. Dadurch können bei Reparaturen, Renovierungen oder Nutzungsänderungen Zeit, Material und Bauschutt eingespart werden.

Das geht aus einem vor kurzem veröffentlichten Pressetext der TU Graz hervor. Der Fokus bei diesem interdisziplinären Forschungsprojekt ReCon lag auf der Verbindung von Bauteilen mit unterschiedlicher Lebensdauer, bei denen irreversible Verbindungen den Austausch üblicherweise erschweren. Hierzu untersuchten die Forschenden zwei unterschiedliche Zugänge. Einerseits klebten sie industrielle Klettkomponenten auf herkömmliche Beton- oder Holzbauteile. Andererseits stellten sie Klettkomponenten aus den Rohbaustoffen Beton und Holz sowie aus Papierwerkstoffen her. Solche Klettsysteme ermöglichen es, langlebige Tragstrukturen, die über Jahrzehnte bestehen sollen, von kurzlebigeren Elementen wie Installationen, Oberflächen, Fußböden oder nicht-tragenden Innenwänden sauber zu trennen.

Teiletausch statt Abriss

„Das zentrale Prinzip von ReCon ist die Rückbaubarkeit von Gebäuden durch klar definierte, trennbare Schnittstellen“, sagt Projektleiter Matthias Lang-Raudaschl vom Institut für Architekturtechnologie der TU Graz. „Dadurch sind im Falle einer Renovierung oder neuen Nutzung nur jene Bauteile zu tauschen, die abgenutzt sind oder neuen Anforderungen entsprechen müssen. Das verlängert die Gesamtlebensdauer eines Gebäudes erheblich, da statt eines Abrisses ein einfacher Teiletausch genügt. Dadurch lassen sich viel Bauschutt und Materialverbrauch verhindern.“

Das entwickelte System mit Klettkomponenten aus Rohbaustoffen funktioniert wie ein Klettverschluss – nur in etwas größerer Dimension. An den zu verbindenden Enden der Bauteile befinden sich direkt eingearbeitete Pilzköpfe oder Haken, die sich auf der entgegengesetzten Seite in ein (eigens mittels 3D-Druck hergestelltes) Klettelement verhaken und damit fest verbinden. Die im Projekt entwickelten Verbindungssysteme zeigten bei Tests im Labor für konstruktiven Ingenieurbau der TU Graz eine gute Haftzugfestigkeit, die mit industriellen Produkten vergleichbar ist. Die Klettverbindung ist primär für Innenräume gedacht, um etwa nicht-tragende Holz- oder Gipswände oder Teile mit Installationen zu tauschen. Eine weitere Steigerung der Haftzugfestigkeit versprechen sich die Forschenden, wenn statt des im Projekt genutzten 3D-Drucks für das Klettelement Spritzguss oder gestanztes Metall zur Anwendung kommen.

Digitalisierung der Teiledaten

Neben dem Klettsystem entwickelten die Forschenden im Projekt ReCon das Konzept einer digitalen Anwendung, um die Wiederverwendung von Bauteilen zu erleichtern. Ziel war es, Bauteildaten langfristig nutzbar zu machen und dadurch zu einer verbesserten Kreislaufwirtschaft beizutragen. Das Team hat dafür zwei Methoden entwickelt: Zum einen integrierte es RFID-Chips in die Bauteile, wodurch Informationen zur Zusammensetzung und dem Einbaudatum direkt vor Ort auslesbar sind. Zum anderen untersuchten sie den Einsatz von QR-Codes, die auf das jeweilige Element gedruckt oder gestanzt werden und Mindestdaten zum Bauteil enthalten. Beim Rückbau lassen sich die Codes mit einem Smartphone scannen, um den Zustand des Elements einschätzen und mögliche Schadstoffe erkennen zu können. Das erleichtert nicht nur die Wiederverwendung, sondern erhöht auch die Sicherheit. So kann etwa ein prüfendes Labor schon viele Risiken erkennen, wenn das Herstellungsjahr eines Bauprodukts bekannt ist.

Sustainability Award 2024 erhalten

Das Projekt ReCon, in dem das Institut für Architekturtechnologie, das Labor für Konstruktiven Ingenieurbau sowie das Institut für Biobasierte Produkte der TU Graz mit den Unternehmen Axtesys und NET-Automation zusammenarbeiteten, wurde von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert und beim vom österreichischen Bildungs- und Klimaschutzministerium vergebenen Sustainability Award 2024 in der Kategorie Forschen mit Gold ausgezeichnet.

Die Fellhornbahn I: Herzstück der umfassenden Modernisierung sind die neuen, bodentief verglasten Kabinen, die den Fahrgästen einen großzügigen Panoramablick ermöglichen. © Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen

Modernisierung von zwei traditionsreichen Pendelbahnen

Garaventa, ein Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe, hat in den vergangenen Monaten die Fellhornbahn I im Allgäu (D) und die Pendelbahn Elsigbach– Elsigenalp im Berner Oberland (CH) umfassend modernisiert. Beide Anlagen wurden technisch wie optisch nach 50 respektive 40 Jahren Betrieb auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die erste Teilstrecke der Fellhornbahn in Oberstdorf, eine Pendelbahn von Faistenoy zum Schlappoldsee, wurde 1972 von Habegger in Thun errichtet, einem Unternehmen, das heute zu Garaventa gehört. Herzstück der Erneuerung sind die neuen, bodentief verglasten Kabinen (je 80 + 1 Personen), die den Fahrgästen einen Rundum-Panoramablick ermöglichen. Laufwerk und Gehänge blieben bei der Modernisierung bestehen. Sie wurden in der Garaventa-Servicewerkstatt in Uetendorf revidiert und anschließend wieder eingebaut. Zudem wurden die Steuerung komplett ersetzt und die Bremsanlagen inklusive Doppelbremshydraulikaggregat erneuert. Des Weiteren installierte man einen neuen Notantrieb und baute automatisierte Bahnsteigtüren ein. Die modernisierte Anlage ist seit August wieder in Betrieb. Sie wurde am 20. September 2025 feierlich eingeweiht. Die Fellhornbahn I der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen überwindet bei einer Länge von 2.689 m einen Höhenunterschied von 863 m. Die Seilbahnanlage verfügt bei einer Fahrgeschwindigkeit von 10 m/s über eine Förderleistung von 642 P/h & Richtung.

Pendelbahn bei der Fahrt nahe Stationsgebäude

Die Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp wurde auf den Stand der Technik gebracht und ist seit Juni 2025 wieder in Betrieb. © Garaventa AG

Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp

In Frutigen im Berner Oberland wurde die Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp, die 1985 von Garaventa gebaut wurde, nach 40 Betriebsjahren auf den Stand der Technik gebracht. Die Modernisierung erfolgte im Rahmen der Konzessionserneuerung und umfasste sowohl technische als auch optische Verbesserungen. Die neuen Kabinen (je 37 + 1 Personen) im eigens für diese Anlage entwickelten „Design E“ steigern den Fahrgastkomfort und setzen optische Akzente. Automatische Bahnsteigtüren erhöhen die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg, zudem erfüllt die barrierefreie Ausführung die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). Die Pendelbahn kann nun auch unbegleitet betrieben werden und ist seit Juni 2025 wieder in Betrieb. Diese Seilbahnanlage der Elsigenalpbahnen AG überwindet bei einer Länge von 1.489 m einen Höhenunterschied von 470 m. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 8 m/s befördert die Pendelbahn 410 P/h & Richtung.

Fahrgastraum einer Pendelkabine

Die neuen Kabinen der Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp im eigens für diese Anlage entwickelten „Design E“ erhöhen den Fahrgastkomfort und setzen optische Akzente. © Garaventa AG

Bei beiden Projekten stammen die neuen Kabinen von Carvatech, einem Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe.

Statement Damian Zenklusen, Projektleiter Verkauf bei Garaventa:

„Diese beiden Projekte zeigen, wie wir mit unserer Erfahrung und den Synergien innerhalb der Doppelmayr Gruppe bestehende Anlagen zukunftsfit machen. Die Kombination aus technischer Erneuerung und hochwertigem Kabinendesign bietet unseren Kunden langfristigen Mehrwert.“

 

Auotmatische Bahnsteigtüren in barrierefreier Ausführung

Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp: Automatische Bahnsteigtüren erhöhen die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg, zudem erfüllt die barrierefreie Ausführung die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). © Garaventa AG

Die 240 m lange 4er-Sesselbahn „Black Highlander“, die 2024 und 2025 modernisiert wurde, hat eine Förderleistung von 2.400 P/h und erschließt eine rund 300 m lange und 60 m breite Piste. © Alpenpark Neuss

365 Tage das Beste der Berge!

Was vor 25 Jahren als Skihalle begonnen hat, ist heute ein Resort mit einem umfassenden, aktiven Angebot für Familien und Bergbegeisterte. Der MOUNTAIN MANAGER hat mit Patryk Lamich, Country Manager Germany der SnowWorld Germany GmbH, über das Angebot vom Alpenpark Neuss und die Herausforderungen der Zukunft gesprochen.

Wie lange gibt es den Alpenpark Neuss, was möchte man seinen Gästen bieten?

Den Alpenpark Neuss bzw. die Skihalle Neuss, wie der ursprüngliche Name war, gibt es seit 25 Jahren. Im Januar 2026 feiern wir das 25-jährige Bestehen. Die Skihalle hat sich aus Events und dem Synchro Ski Weltcup entwickelt, der von 1998 bis 2001 in Mönchengladbach über die Bühne gegangen ist. Da hat man gesehen, dass die Nachfrage nach einem Skiangebot sehr groß ist. Im flachen Land konnte man dazu nichts bieten und so ist die Idee der Skihalle Neuss entstanden. Mit ihr hat man alpenländische Freizeiterlebnisse mitten nach Deutschland geholt. Viele Menschen fahren sehr gerne im Urlaub in die Berge, der Alpenpark Neuss überbrückt mit seinem Angebot die Zeit, bis man wieder dort Urlaub machen kann.

Portraitfoto eines Mannes

Patryk Lamich, Country Manager Germany / SnowWorld Germany GmbH: „Arbeit bei uns soll Freude machen.“ © Alpenpark Neuss

Gibt es eine Zusammenarbeit mit Destinationen im alpinen Bereich, wie sieht die Kooperation aus?

Das SalzburgerLand ist von Anfang an unser Kooperationspartner, die Zusammenarbeit gibt es nach wie vor – die Verträge laufen bis 2027. Da wir mittlerweile Teil der SnowWorld Gruppe sind, die über Standorte in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Deutschland verfügt, ist das ein überaus spannendes Betätigungsfeld für eine Regions-Destinations-Kooperation. Eine ganzheitliche Präsentation der Angebote unseres Destinationspartners SalzburgerLand gab es früher etwa im Rahmen des Sommerfests, das jedes Jahr stattgefunden hat. Nach den Umbauarbeiten, die wir hier durchgeführt haben, wird es wahrscheinlich wieder nächstes Jahr über die Bühne gehen. Jährlich gibt es aber auch das Winter-Opening, das Ende Oktober bzw. Anfang November stattfindet und das man zu Präsentationen und Gesprächen nutzt. Weiters findet man auch zwischen diesen Großveranstaltungen Gelegenheit, sich zu präsentieren und Kontakt zu den Gästen aufzubauen. Die Idee dahinter ist, dass unsere Gäste im Alpenpark Neuss das Skifahren erlernen und dann Urlaub im SalzburgerLand ver-bringen. Das entsprechende Logo ist auch überall präsent. Wir haben 70 % Anfänger auf den Pisten, die dann natürlich nicht nur hier Ski fahren wollen, sondern in der Natur, in den Bergen im SalzburgerLand.

Pistenfahrzeug in Skihalle bei der Arbeit

Im Alpenpark Neuss kann man einen „PistenBully-Führerschein“ erwerben. © Alpenpark Neuss

Wie hat sich das Angebot entwickelt –  setzt man heute im Vergleich mit der Anfangszeit andere Schwerpunkte?

Der Start war die Skihalle, dazu Gastronomie. Ursprünglich hatte man geglaubt, dass man mit dem Skifahren im Sommer die Gäste anziehen kann, und hat dann festgestellt, dass im Winter viel mehr Interesse besteht. Deshalb hat man 2007 angefangen, das Angebot zu vergrößern, damit man seinen Gästen das ganze Jahr über etwas zu bieten hat. Man hat die Gastronomie ausgeweitet, es ist ein Kletterpark dazugekommen, zwei Almgolfanlagen und ein FunFußball Parcours. 2011 hat man das Sport- und Tagungshotel Fire & Ice eröffnet. Der Kletterpark wurde mittlerweile stillgelegt, weil seine Holzkonstruktion in die Jahre gekommen ist. Dafür gibt es die Abenteuer Alm, einen Erlebnispark für Familien, der für ein aktives Bespielen ausgelegt wurde. Mittlerweile ist der Alpenpark Neuss ein Resort und nicht mehr nur Skihalle, wir bieten 365 Tage im Jahr das Beste der Berge.

Almgolfanlage im Freien

Almgolf gehört auch zum Angebot im Alpenpark Neuss. © Alpenpark Neuss

Wie war Ihr persönlicher Zugang zum Alpenpark Neuss?

Ich habe als Hotelfachmann viel für Hotels wie etwa Hilton und Best Western gearbeitet. Im Oktober 2010 bin ich über einen Headhunter zum Alpenpark Neuss gekommen, um das Hotel durch die Pre-Opening-Phase zu bringen. Meine Tätigkeit hat sich dann mit dem Unternehmen weiterentwickelt, ich habe sehr viele Stationen passiert. So war in den letzten Jahren etwa Digitalisierung ein großes Thema, da wurden viele Projekte umgesetzt. Nach 15 Jahren im Unternehmen kennt man die Herausforderungen, die sich tagtäglich ergeben, und weiß, wo die Herausforderungen liegen und was man anpacken muss.

Welche Ziele haben Sie sich in Ihrer Funktion gestellt?

Wir haben seit Februar 2025 ein Strategieteam integriert, mit dem wir die Skihalle SnowWorld Bispingen und den Alpenpark Neuss leiten. Ich habe in diesem Team die Position des Country Manager Germany inne, vorher war ich von 2021 bis 2025 COO im Alpenpark Neuss. Mir ist sehr wichtig, immer in direktem Kontakt mit den Mitarbeitern zu sein, direkt involviert in das Geschehen. Wir sind alle bemüht, dass es im Team eine gute Zusammenarbeit und eine gute Stimmung gibt. Arbeit bei uns soll Freude machen – das ist nicht immer einfach, aber wichtig, damit man etwas bewegen kann. Nur so kann man Ideen schnell aufgreifen und dann sehen, wo passiert was und welche Anforderungen kommen auf uns zu oder was könnte für unser Angebot wichtig werden. Wenn wir ein Projekt starten, sehen wir uns auch gleich an, ob es von unseren Gästen angenommen wird oder man etwas abändern muss. Nur so können wir sicherstellen, dass wir ein sehr gutes Angebot haben.

Gäste sitzen im Gastgarten

Die Terrasse Hochalm bietet Entspannung und Kulinarik. © Alpenpark Neuss

Gibt es derzeit Neuerungen im Alpenpark Neuss?

Die größte Neuerung ist die Abenteuer Alm, die komplett auf analoges Spielen abzielt und für Kinder zwischen ein und zwölf Jahren konzipiert ist. Wir wollen Kinder ermutigen zu klettern, zu rutschen, zu hüpfen und das Angebot zu erkunden. Familien sollen bewusst Zeit miteinander verbringen. Die Anlage wurde nachhaltig gebaut, das war uns wichtig. Wenn ein Baum gefällt wurde, wurden für ihn an anderer Stelle fünf neue gepflanzt. Bei der Neudefinition der Anlage haben wir festgestellt, dass durch zusätzliche Besucher, die wir anziehen wollen, die Gastroinfrastruktur nicht mehr ausreichen wird. Deshalb haben wir ein neues Gebäude für die Gastronomie gebaut sowie einen neuen Biergarten mit 1.000 Sitzplätzen. Gäste dürfen sich hier auf ein frisch gezapftes Bier freuen, auf Brezn und andere Spezialitäten. Hier sind wir gerade dabei, das Projekt zu finalisieren und unsere Gäste vorzubereiten, was sie bei uns erwarten dürfen.

Spielplatz

Neu im Angebot ist seit einigen Wochen die Abenteuer Alm. © Alpenpark Neuss

Es hat vor kurzem Modernisierungsarbeiten am Doppelmayr-Sessellift gegeben, was wurde gemacht?

Das Projekt hat sich über zwei Jahre erstreckt. 2024 wurde die Mechanik zur Gänze neu gemacht, die Stützen und das Getriebe erneuert. Unser alter fixgeklemmter 4er-Sessellift hatte weltweit die meisten Betriebsstunden, die man bei einem solchen Lift jemals verzeichnet hat. Das erklärt sich daraus, dass der Lift im Alpenpark Neuss nicht nur eine Saison, sondern 365 Tage im Jahr im Einsatz ist, und das z. T. von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr nachts. Da war eine Modernisierung dann schon notwendig, obwohl wir natürlich alle Wartungsaufgaben immer erledigt haben. 2025 wurde dann noch die gesamte Elektronik erneuert inklusive Steuerung. Investiert wurden rund 1 Mio. Euro.

Was ist die „Flockenkarte“?

Die „Flockenkarte“ gibt es bereits seit vielen Jahren, dabei handelt es sich um unser Loyalitätsprogramm. Die Anmeldung ist kostenlos. Für jeden Euro, den man im Alpenpark ausgibt, erwirbt man eine Flocke, also einen Punkt. Hat man 100 Flocken gesammelt, kann man sie für 5 Euro beim Kauf von Tickets einlösen. Gestaffelt nach der Anzahl der Flocken haben wir die Loyalitäts-Kategorien Bronze, Silber und Gold. Damit verbunden sind dann zusätzliche Leistungen, die je nach Kategorie gesteigert werden.

Woher kommen Ihre Gäste, wie groß ist das Einzugsgebiet?

Unsere Besucher legen in extremen Fällen bis zu 400 km zurück, um zu uns zu kommen. So hatten wir letztes Jahr etwa Gäste, die aus dem Mittelgebirge zu uns gefahren sind. Da haben Familien beschlossen, wieder Ski fahren zu gehen – wenn dann vor Ort ein Schnee war, ist man in den Alpenpark Neuss gekommen. Der durchschnittliche Anfahrtsweg liegt aber bei ca. 1 Stunde. Dauerkartenbesitzer und Skiclubs kommen aus einem Umkreis von ca. 30 bis 45 km. Grundsätzlich ändert sich die Länge der Anfahrtswege, die unsere Gäste auf sich nehmen, je nach Jahreszeit. So, wie auch in den alpinen Destinationen ändert sich die Nachfrage im Angebot während des Jahres. Von Oktober bis nach Ostern steht das Skifahren im Fokus, mit den entsprechenden Feiern etwa zu Weihnachten oder Neujahr. Vom Frühjahr bis zum Herbst bevorzugen unsere Gäste dann Klettern oder Outdoor-Aktivitäten mit Biergarten etc. Dennoch kann man auch zu dieser Zeit Skifahren, das Angebot nützen aber dann mehr Skiclubs und Skiteams, um sich auf die kommende Wintersaison vorzubereiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Monaten Juli bis Oktober.

Welche Rolle spielen Veranstaltungen, Events?

Veranstaltungen und Events haben einen großen Stellenwert, weil sie uns helfen, immer wieder unterschiedliche Gäste zu uns zu bringen. Eine Veranstaltung gibt Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass der Alpenpark Neuss längst mehr ist als eine Skihalle. Uns helfen Events auch deshalb, weil man darüber spricht – Mundpropaganda ist für uns eine gute Werbung.

Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit für den Alpenpark Neuss?

Nachhaltigkeit gehört bei uns schon lange zur Produktstrategie, schon zu einer Zeit, als der Begriff noch nicht so viel diskutiert worden ist. Wir haben uns deshalb schon sehr früh gefragt, was wir tun können, um nachhaltig zu wirtschaften – angefangen bei den Lieferketten, dem Energieverbrauch oder dem Einsatz von Zeitschaltuhren. Im Laufe der Zeit hat Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung gewonnen, gerade in der Kommunikation nach außen. Wir haben uns deshalb verstärkt mit dem Energiesektor auseinandergesetzt und eine Photovoltaikanlage auf rund 30.000 m2 gebaut. Im Blick hatten wir dabei, unseren Energiebedarf für den gesamten Alpenpark, also Skihalle, Hotel, Gastronomie, Shops und Außenanlagen selbst decken zu können. Auf der Agenda steht jetzt noch die Wärmerückgewinnung. Leider haben sich hier die Arbeiten verzögert, weil unser Generalunternehmer, der uns betreut hat, letztes Jahr Insolvenz angemeldet hat. Deshalb musste alles aufgearbeitet werden, bevor wir jetzt wieder durchstarten können. Immerhin hat sich die SnowWorld Gruppe als Ziel gesetzt, bis 2030 bei allen Anlagen CO2-neutral zu werden.

Was sehen Sie als die größten Herausforderungen für die nächsten Jahre?

Ein wesentliches Thema ist es, Nachwuchs für den Skisport, das Snowboarden, Langlaufen etc. zu generieren. Hier darf man nichts dem Zufall überlassen. Wir haben in Nordrhein-Westfahlen 17 Mio. Einwohner, aber keine Berge. Da müssen wir über den Sport im Schnee informieren – deshalb gehen wir auch in Schulen, richten Kindergeburtstage aus, um die Begeisterung dafür zu wecken. Ein weiteres wichtiges Thema ist dann noch das Pricing. Es muss uns gelingen, die Preise so zu gestalten, dass wir in der Lage sind, unser Angebot weiterhin bestmöglich zu gestalten. Gleichzeitig müssen es sich unsere Gäste aber auch leisten können zu uns zu kommen. Das wird immer schwieriger, die Margen werden zusehends geringer. Das wird für die nächsten Jahre sicher eine sehr große Herausforderung.  lw

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.alpenpark-neuss.de/

Das Special "Überschneefahrzeuge" in der neuesten Ausgabe Mountain Manager 5/25 bietet informativen Lesestoff.

Out now: die Beilage Überschneefahrzeuge

Die neueste Ausgabe Nr. 5/25 der Fachzeitschrift Mountain Manager mit der Beilage zum Thema „Überschneefahrzeuge“ wurde bereits Ende letzter Woche versandt. Das Special enthält auch technische Tabellen zu den Pisten- und Loipenfahrzeugen verschiedener Hersteller. Darüber hinaus beinhaltet die Beilage informative Artikel.

Auszug aus dem Inhalt der Beilage „Überschneefahrzeuge“:
  • SnowSat Suite von Kässbohrer optimiert Management im Skigebiet.
  • Prinoth Leitwolf: Leistung auf höchstem Niveau
  • Snow Cat von Xelom: Still, stark und nachhaltig
  • Can-Am Challenge am Großglockner
  • Drei Jahre KFX-Schnellwechselsystem im Härtetest
  • Strategische Kooperation von ZAUGG und WESTA
Viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe – Ihr MM-Team!

Brandneu: der Mountain Manager 5/25

Die neueste Ausgabe ist teilweise schon bei der Leserschaft eingelangt und ist auch online auf unserer Website nachzulesen. Sie hat unter anderem den Bergsommer, die Sommerbahnen und den Bikesport als Schwerpunkte. Eine eigene Beilage zum Thema „Überschneefahrzeuge“ bietet interessante Artikel zu dieser Thematik. Technische Tabellen über die Pisten- und Loipenfahrzeugmodelle unterschiedlicher Hersteller liefern detaillierte Einblicke. Mehr über dieses Supplement erfahren Sie demnächst bei uns online.

Auszug aus dem Inhalt des Mountain Manager 5/25:

MEINUNG

  • Manuel Lutz, GF VITALPIN: „Als Brückenbauer zu agieren, ist unumgänglich.“

BERGSOMMER

  • Mountaincarts haben das Freizeitangebot auf der Plose geprägt.
  • Padel Pop-Up am Obersee in Arosa
  • Montelinos Erlebnisalm mitten im „Home of lässig“
  • Erster Tiroler Rutschenweg im Stubaital

BIKEN

  • Neuheiten aus Österreichs größter Bike-Region
  • Destination Kitzbühel Kirchberg: längster Bike Trail in Tirol
  • E-Trial Parcours auf dem Penken erneuert
  • Sportgeräte mit der Seilbahn transportieren

NEUE BAHNEN

  • Doppelmayr baut modernste Dreiseilbahn Italiens.
  • Bartholet: Start für neues Seilbahn-Erlebnis am Monte Tamaro im Tessin
  • Logistik-Lebensader Titlis Connect
  • Zwei neue Sesselbahnen von LEITNER in Mitterdorf
  • Materialtransport für hochgelegene Baustellen

TAGUNG

  • Nachbericht zur VTK-Tagung in Bulle (CH)
Das MM-Team wünscht eine interessante Lektüre!

Der Tiroler Seilbahntag 2025 fand am 15. September im Congress Centrum in Alpbach statt. © cm

„Herz-Lungen-Maschine“ Seilbahnen

Die Tiroler Seilbahnbranche startet optimistisch in den diesjährigen Winter und kann sich über eine konstante Nachfrage freuen. Thematisiert und diskutiert beim Tiroler Seilbahntag 2025 am 15. September in Alpbach wurden auch die Einheimischentarife, der demographische Wandel, der Klimawandel, die hohe Bedeutung einer klaren Kommunikationsstrategie und die Preisgestaltung.

Von wissenschaftlicher Seite her wurde aufgezeigt, dass z. B. in Deutschland zwar nach wie vor konstant 7,2 Millionen der Bevölkerung Ski fährt, aber die Skierdays aufgrund der oftmals als zu hoch empfundenen Preise zurückgehen. Einen ausführlichen Nachbericht liefern wir in unserer nächsten Ausgabe Mountain Manager 6/25.

Herbstlandschaft mit Fluss als Titelbild des Videos

Ein Kurzvideo zeigt einige Impressionen von dem Tiroler Seilbahntag:

https://youtu.be/7I8FQrIqfyw

Interalpin Golftrophy 2025: Rund 60 Teilnehmer matchten sich im Spielmodus 5er Texas Scramble im Olympia Golfkurs Igls. © gb via Canva.com

14. INTERALPIN Golftrophy

Die INTERALPIN feierte im Mai 2025 50 Jahre „Peak Experience“: ein halbes Jahrhundert Innovation, Wachstum und internationaler Themenführerschaft in alpinen Technologien. Nach diesem Gipfelerlebnis im Mai ging es in Igls sportlich weiter: Die INTERALPIN Golftrophy im Olympia Golfkurs Igls wurde erneut zum beliebten Treffpunkt der Branche vor eindrucksvoller Bergkulisse.

Die 14. INTERALPIN Golftrophy vereinte am Samstag, dem 13. September, die Schlagkräftigsten aus der Seilbahn- und Tourismusbranche. Auch Gerhard Bartsch, Marketingleiter bei der Fachzeitschrift „Mountain Manager“ war mit von der Partie. Bei guter Stimmung genossen rund 60 Teilnehmer die Platzbedingungen. Unterstützt wurde das Event powered by Doppelmayr von weiteren Keyplayern der Branche wie Axess, Alps.Sens, Bellutti, Smart Solutions, SunKid und TechnoAlpin. Die Teilnehmer matchten sich im Spielmodus 5er Texas Scramble. Den Netto-Sieg sicherte sich der 5er-Flight mit Kamran Kiafar, Manuela Schallhart, Tobias Rieser, Dietmar Kratzer und Roland Weinhart. Brutto-Sieger wurden Johannes Wiedorfer, Florian Heigl, Johann-Benedikt Koller, Volker Miklautz und Claudia Schneeberger. Die Auszeichnung „Nearest to The Pin“ konnten Alois Raich und Martin Dolezal für sich erspielen.

Im folgenden Kurzvideo liefern wir Ihnen einige Impressionen von diesem Branchenevent:

Mit der ISO 27001-Zertifizierung hat die Wyssen Seilbahnen AG einen weiteren Meilenstein geschafft.

ISO 27001-Zertifizierung erreicht!

Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit hat die Wyssen Seilbahnen AG mit Hauptsitz in Reichenbach im Kandertal (CH), inklusive der Wyssen Avalanche Control AG und dessen Niederlassungen, Anfang September dieses Jahres die ISO 27001-Zertifizierung erfolgreich erhalten.

In einer digitalen Welt, in der Cyberangriffe, Datenlecks und Sicherheitslücken zur täglichen Bedrohung gehören, ist ein effektives Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) entscheidend. Genau hier setzt die ISO 27001-Zertifizierung an – dieser international anerkannte Standard gilt als Gütesiegel für Informationssicherheit. Er garantiert, dass vertrauliche Daten, interne Prozesse und Kundeninformationen bei dem zertifizierten Unternehmen optimal geschützt sind – gegen Risiken wie Datenverlust, Cyberangriffe oder Missbrauch. Der Wyssen Seilbahnen AG zufolge bestand die besondere Herausforderung darin, ISO 27001 nicht als isoliertes Projekt umzusetzen, sondern es in ihr bestehendes Managementsystem zu integrieren. Das ist gelungen – und damit hat das Unternehmen nicht nur die Anforderungen erfüllt, sondern auch die Basis für effiziente, sichere und nachhaltige Prozesse geschaffen. Laut der Wyssen Seilbahnen AG verfügen nur wenige Unternehmen über diese Zertifizierung.

 

Urkunde ISO Zertifizierung mit Unterschriften

Die ISO 27001-Zertifizierung ist der international anerkannte Standard für den systematischen Schutz sensibler Daten in Unternehmen und damit ein Gütesiegel für Informationssicherheit – im Bild: das ISO 27001 Zertifikat (Auszug) der Wyssen Seilbahnen AG © Wyssen Seilbahnen AG

HKD Snowmakers zählt zu den Marktführern im Bereich der Beschneiungssysteme in den USA und Kanada und erzielte zuletzt einen Umsatz von 60 Millionen Dollar (= ca. 51 Mio. Euro). © HTI-Unternehmensgruppe

HTI-Gruppe expandiert in Nordamerika

Die Südtiroler Unternehmensgruppe HTI wird Mehrheitsaktionär von HKD Snowmakers. HKD ist ein auf Beschneiungsanlagen spezialisiertes Unternehmen mit Niederlassungen in den USA und Kanada. Damit wird die Präsenz der HTI-Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt weiter gestärkt.

Das teilte die HTI-Unternehmensgruppe Anfang September dieses Jahres in einer Presseaussendung mit. HKD Snowmakers erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 80 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 60 Mio. US-Dollar (= ca. 51 Mio. Euro). Durch die Integration dieses nordamerikanischen Beschneiungsunternehmens stärkt die HTI-Gruppe ihre bereits solide Position, die aus den Seilbahnherstellern Leitner, Poma und Bartholet, den Pisten- und Kettennutzfahrzeugen von Prinoth sowie dem am europäischen Markt etablierten Beschneiungsexperten Demaclenko besteht. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, die in den vergangenen Jahren zu einer geografischen wie thematischen Diversifizierung der Aktivitäten der Südtiroler Unternehmensgruppe geführt hat. In diesem Zusammenhang wurden eine Reihe von Investitionen in Nordamerika getätigt: Von einer Produktionsstätte in Utah über die Übernahme von Jarraff (Vegetation Management) in Minnesota bis hin zur Erweiterung der Werke von Prinoth in Granby in Kanada und Leitner Poma of America in Grand Junction in Colorado. Investitionen, die sich sowohl aufgrund des Wachstums des nordamerikanischen Wintertourismusmarktes, insbesondere in den USA, als auch aufgrund der jüngsten politischen Rahmenbedingungen als erfolgreich erweisen. „Made in USA“ gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Handshake von zwei Männern

Anton Seeber, Präsident der HIT-Unternehmensgruppe (li.), und Charles Santry, Präsident und Mitbegründer von HKD Snowmakers. © HTI-Unternehmensgruppe

Statement Anton Seeber, Präsident der HTI-Unternehmensgruppe:

„Wir freuen uns, dass unsere große Unternehmens-Familie in den Vereinigten Staaten mit der Aufnahme eines Unternehmens, welches unseren Werten entspricht, erneut wächst. HKD Snowmakers wird wie die anderen Unternehmen unserer Gruppe agieren, und seine Autonomie und Unabhängigkeit bewahren, um effizient und flexibel auf die Bedürfnisse des eigenen Referenzmarktes reagieren zu können. Mit Dezentralisierung und Diversifizierung verfolgt unsere Gruppe das Ziel, nachhaltigen und langfristigen Erfolg zu erzielen, der es ermöglicht, Arbeitsplätze zu sichern und in den Regionen, in denen wir präsent sind, Wertschöpfung zu generieren.“

Statement Charles Santry, Präsident und Mitbegründer von HKD Snowmakers:

„Dies ist eine außergewöhnliche Chance für uns alle bei HKD Snowmakers. In den letzten 35 Jahren haben wir hart daran gearbeitet, technologischer Marktführer im Bereich zuverlässiger und energieeffizienter Beschneiung zu werden. Durch den Zusammenschluss mit HTI und die enge Zusammenarbeit mit Demaclenko werden wir nun unser aktuelles Produktangebot vervollständigen und unseren Kunden in Nordamerika die vielfältigste und zuverlässigste Beschneiungstechnologie bieten können, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist.“

Über HKD Snowmakers

1973 entwickelte Herman Kress Duprè (der Name des Unternehmens ist ein Akronym aus seinen Initialen) die erste Beschneiungsanlage in den Bergen des Familienresorts Seven Springs in Pennsylvania. Anfang der 1990er Jahre schlug Hermans Schwiegersohn Charles Santry, ausgebildeter Geologe und Spezialist in Umweltfragen, vor, diese innovative Technologie zu vermarkten. So entstand HKD Snowmakers, und der „HKD-Standard” wurde in der Branche eingeführt und entwickelte sich schnell zu einem effektiven Schneegenerator, der von nordamerikanischen Skigebieten verwendet wurde. HKD Snowmakers wuchs durch Übernahmen weiter und fusionierte 2011 mit dem kanadischen Propellerhersteller Turbocristal, wodurch die Propellertechnologie in die Produktpalette aufgenommen wurde. Im Jahr 2018 schließlich übernahm HKD Snowmakers iSno, die Steuerungs- und Automatisierungssparte von Sno-Matic in Lyme mit Sitz in New Hampshire.

Weitere Informationen auf:

https://www.hti.global/de/

https://www.hkdsnowmakers.com/

Die Anfängerinitiative „Skifahren lernen in drei Tagen“ wurde im Land Salzburg vergangenen Winter schon von mehr als 1.000 Schülern genutzt. © von Pexels über Pixabay

Salzburger Land: In nur drei Tagen kostenlos Skifahren lernen

Immer mehr Kinder wachsen heute in Familien auf, in denen der Skisport keine Rolle spielt – und das betrifft längst nicht nur Familien mit Migrationshintergrund, sondern auch viele Einheimische. Wie das „Netzwerk Winter“ aus aktuellen Marktforschungen weiß, sind vorwiegend Eltern und Schulen entscheidend dafür, ob Kinder den Zugang zum Skifahren finden oder nicht. Aus diesem Grund wird die Anfängerinitiative „Skifahren lernen in drei Tagen“ jetzt erweitert.

Das „Netzwerk Winter“ ist eine branchenübergreifende Meinungsbildungs-Plattform für Wintersport und Tourismus. Projektentwickler Franz Schenner erklärt: „Bereits vor der jüngsten Jugendstudie im Salzburger Land haben wir begonnen, gezielte Angebote für Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Schulstufe sowie ihre Eltern zu entwickeln. Unser Ziel: Kindern im Rahmen einer Wintersportwoche die Möglichkeit zu bieten, in nur drei Tagen Skifahren zu lernen.“

Erfolgsprojekt wird erweitert

Was zunächst mit 460 Schülern begann, wurde im vergangenen Winter bereits von mehr als 1.000 Jugendlichen genutzt. Dank der Zusammenarbeit mit dem Salzburger Skilehrerverband und lokalen Skischulen konnten inzwischen mehrere tausend Kinder für den Wintersport begeistert werden. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Erfolgsprojekt nun erweitert: „Ab sofort bieten wir dieses kostenlose Skikursangebot auch Schülerinnen und Schülern aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland an – sofern sie ihre Wintersportwoche im Salzburger Land verbringen“, so Schenner weiter.

Statements

Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Mag. Stefan Schnöll (zuständig für Tourismus) und Dr. Erich Egger, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen in der WK Salzburg, betonen unisono: „Unser Ziel ist es, Jugendliche für den Skisport zu begeistern und zugleich die Klassengemeinschaft zu stärken.“

Die Finanzierung übernehmen engagierte Partner wie Doppelmayr, Skidata, Raiffeisen, UNIQA, die Wirtschaftskammer Salzburg, die Salzburger Seilbahnen und der Tourismusförderungsfonds des Landes Salzburg.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.netzwerk-winter.at/de/pro-wintersportwochen/

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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