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Brandneu: der Mountain Manager 5/26
Die neueste Ausgabe, der Mountain Manager 5/26, ist teilweise schon bei der Leserschaft eingetroffen und kann auch online auf unserer Website nachgelesen werden. Sie legt ihre Schwerpunkte unter anderem auf den Bergsommer, die Sommerbahnen, das Wandern, das Bauen am Berg und die Ökologie. Des Weiteren liefert sie den dritten und letzten Teil der Berichterstattung über das OITAF-Seminar, das auf der diesjährigen Fachmesse Mountain Planet in Grenoble stattfand. Eine eigene Beilage zum Thema „Überschneefahrzeuge“ bietet interessante Artikel zu dieser Thematik. Technische Tabellen über die Pisten- und Loipenfahrzeugmodelle unterschiedlicher Hersteller bieten detaillierte Einblicke. Mehr über dieses Supplement erfahren Sie demnächst bei uns online.
Auszug aus dem Inhalt des Mountain Manager 5/26:
MEINUNG:
- Dietmar Jochum, JOCHUM CONSULTING: „Nachhaltigkeit beginnt beim Nachwuchs – nicht beim HVO-Diesel“
BERGSOMMER:
- Einzigartig: 9 km asphaltierte Mountaincart-Strecke am Loser
- Elfercoaster von Wiegand: Adrenalinkick mit Panoramablick
- Generationenübergreifender Outdoor-Freizeitpark in Flachau
- Neues Familienhighlight auf der Schlossalm in Gastein
- Sunkid: Wood’n’Fun-Elemente in Balderschwang
- Hauser Kaibling: Neue Attraktionen in Wollis Bergwelt
- Wagrain baut Salzburgs ersten Family Trail
- Transformation vom Skigebiet zum Sommer-Aktivareal
- Wandern als Überlebensnotwendigkeit
- „Spielend Wandern“-Erlebniswege in Kitzbühel eröffnet
- Berge und Wasser als Rezept gegen Hitze
BAUEN AM BERG:
- Dachstein Gletscherbahn: Bergstation wird zum Energiekristall
- -Rat Georg Bliem: Die Dachstein-Bergstation war mein Lebenswerk
- TITLIS Tower eröffnet: „Architektur schafft die Bühne“
- HTB: Einzigartiger Neubau der Salzbergbahn in Hallstatt
ÖKOLOGIE:
- Projekt „Kühtai Solar“
- Rapid Technic AG: 100 Jahre Innovationen im steilen Gelände
- EcoBox von HTB – Umweltfreundliche Alternative
- BRP-Rotax präsentiert innovativen Wasserstoffantrieb
MARKETING & MANAGEMENT:
- Beste Österreichische Sommerbahnen initiieren die „Gipfelcharta“
- Feierlichkeiten zu 100 Jahre Tiroler Zugspitzbahn
- OITAF-Seminar (3): Maßgeschneiderte Strategien für nachhaltigen Erfolg
Das Mountain Manager-Team wünscht eine interessante Lektüre!
Die neue pct 2026 ist am 23. Juli 2026 erschienen. / The new pct 2026 was published on July 23, 2026. © KI-generiertes Bild via Gemini / AI-generated image via Gemini
Spannender Lesestoff: die neue pct 2026
Die neueste Ausgabe der pct (public/cable/trans), der zweisprachigen Fachzeitschrift (Deutsch/Englisch) für urbane Seilbahntechnik, ist am 23. Juli 2026 erschienen. Chefredakteurin Dr. Luise Weithaler gibt in ihrem Editorial einen aufschlussreichen Brancheneinblick:
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Lateinamerika hat sich in den letzten Jahren als Vorreiter im Einsatz von Seilbahnen im urbanen Raum positioniert. So überzeugen sie hier als Teil des ÖPNV mit ihren Vorzügen im täglichen Betrieb und überwinden nicht nur topografische Hindernisse, sondern verbinden auch schwer zugängliche Vororte mit dem Zentrum. Fahrgäste in La Paz oder El Alto in Bolivien, Bogotá in Kolumbien, Mexico City oder Uruapan und Santiago de Chile wissen die Vorteile einer Personenbeförderung über den Straßen der Städte zu schätzen. Und auch in Indien sind Seilbahnen für die Personenbeförderung in Städten zum Verkehrsmittel der Wahl geworden. Hier werden in den nächsten Jahren mehr als 10 urbane Seilbahnen realisiert.
In Europa sind noch wenige Seilbahnen im städtischen Bereich in Betrieb, doch scheinen ihre Vorzüge auch hier immer mehr in den Fokus zu rücken. So wurde im Dezember 2025 die Câble C1 im Großraum Paris in Betrieb genommen und als nachhaltige Verkehrslösung gelobt: „Seit 2016 engagieren wir uns für eine beispiellose Stärkung des öffentlichen Verkehrsangebots in Île-de-France. Angesichts der Klimakrise ist es unsere Verantwortung, den Bewohnern von Île-de-France echte Alternativen anzubieten, indem wir bestehende Linien verstärken und neue Verbindungen schaffen“, so Valérie Pécresse, Präsidentin der Region Île-de-France und Îlede-France Mobilités.
Auf Seilbahnmessen wie der Mountain Planet in Grenoble oder der Interalpin in Innsbruck werden urbane Seilbahnen im Rahmen von Informations- und Diskussionsformaten in den Blickpunkt gestellt. Deutsche Ballungsräume wie Bonn, Herne oder Köln greifen die Thematik in der nachhaltigen Gestaltung des ÖPNV auf. Und auch die Sicherheit von Seilbahnsystemen, die ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl urbaner Mobilitätslösungen ist, wird durch Studien unter Beweis gestellt: „Seilbahnen heben sich als das sicherste Verkehrsmittel hervor, mit einer sehr geringen Zahl an Verletzungs- oder tödlichen Unfällen“, wobei Seilbahnen von mehreren Faktoren profitieren, die zur ihrer Sicherheit beitragen: „Anders als Busse und Straßenbahnen, die sich die Straße mit anderen Fahrzeugen und Fußgängern teilen, sind Seilbahnen vom Bodenverkehr getrennt, wodurch der Betrieb weniger komplex, leichter kontrollierbar und stärker automatisiert ist.“
Mit einer Aufnahme in die Planungsmaßnahmen für den Ausbau des europäischen ÖPNV darf also in Zukunft vermehrt gerechnet werden.
Neugierig geworden? Hier ist der Link zum E-Paper:
https://webreader.mountain-manager.com/de/profiles/8bec118885f3-mountain-manager/editions/pct-09-2026
Exciting reading: the new pct 2026
The latest issue of pct (public/cable/trans), the bilingual trade magazine (German/English) for urban ropeway technology, was published on July 23, 2026. In her editorial, Editor-in-Chief Dr. Luise Weithaler provides an insightful look at the industry:
Dear readers,
In recent years, Latin America has established itself as a pioneer in the use of ropeways in urban areas. Here, they have proven their worth as part of the local public transportation systems thanks to their advantages in daily operation. They not only overcome topographical obstacles but also connect hard-to-reach suburbs with the city centre. Passengers in La Paz or El Alto in Bolivia, Bogotá in Colombia, Mexico City, Uruapan, and Santiago de Chile appreciate the benefits of passenger transport above the city streets. In India, too, ropeways have become the mode of transport of choice for urban passenger transport. More than 10 urban ropeway systems are set to be built here in the coming years.
In Europe, few urban ropeways are currently in operation but their advantages and benefits seem to be gaining increasing attention here as well. For example, the Câble C1 in the Paris metropolitan area began operations in December 2025 and was praised as a sustainable transportation solution: “Since 2016, we have been committed to an unprecedented expansion of public transportation in Île-de-France. In light of the climate crisis, it is our responsibility to offer residents of Île-de-France real alternatives by enhancing existing lines and creating new connections,” said Valérie Pécresse, President of the Île-de-France Region and Île-de- France Mobilités.
At ropeway trade shows such as Mountain Planet in Grenoble or Interalpin in Innsbruck, urban ropeways are a focus in informational and discussion formats. German metropolitan areas such as Bonn, Herne, and Cologne are addressing the topic in the context of sustainable public transportation planning. Furthermore, the high level of safety found in ropeway systems—a key criterion in selecting urban mobility solutions—has also been proven through various studies. Ropeways stand out as the safest mode of transport with a very low number of injuries or fatal accidents. Moreover, ropeways benefit from several factors that contribute to their safety: unlike buses and trams which share the road with other vehicles and pedestrians, ropeways are separated from ground traffic thus making operations less complex, easier to control and more automated.
We can therefore expect ropeways to be increasingly included in planning measures for the expansion of European public transportation networks in the future.
Curious? Read the digital edition here:
https://webreader.mountain-manager.com/de/profiles/8bec118885f3-mountain-manager/editions/pct-09-2026
Bereits beim Großteil der Leserschaft eingelangt: das „Special Beschneiung 2026“ © KI-generiertes Bild via Gemini
Am 16. Juli erschienen: das Special Beschneiung 2026
Das diesjährige Beschneiungs-Special ist der Mountain Manager-Ausgabe 4/26 beigelegt und schon am 16. Juli an die Leserschaft versendet worden. Es ist auch online auf unserer Website zu finden. Die Beilage bietet informative Artikel zur Beschneiungsthematik. Des Weiteren liefern technische Tabellen über Schneilanzen- und Propellermaschinen unterschiedlicher Hersteller detaillierte Einblicke.
Aus dem Inhalt des Special Beschneiung 2026:
- DEMACLENKO: TITAN 5.0 – Pushing the limits of Snowmaking
- OLOID: Energie- und kosteneffiziente Speicherseeumwälzung
- Michael Rothleitner: „Bilanz 10 Jahre Schneezentrum Tirol und aktuelle Entwicklungen“
- Wie SUPERSNOW den Schnee der Zukunft entwickelt
- TechnoAlpin: Doppelte Leistung mit der TL8 Double
- Bächler Schneilanzen-Serie SnoTek TRINITY ist auf dem Vormarsch
- Mehr Schneesicherheit für die Planai
- Speicherteiche: Herzstück effizienter Beschneiungsanlagen
- MND Snow setzt Wachstumskurs fort
- Die SnowPRO 60 von KTI: Schnee auf Knopfdruck – wetterunabhängig
- Snow Makers AG Schweiz: Lösungen zum Wasserverlust bei der Beschneiung
- Technische Tabellen: Propellerschneeerzeuger
- Technische Tabellen: Lanzen
Das MM-Team wünscht eine informative Lektüre!
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Urlaubslektüre: der Mountain Manager 4/26
Die neueste Ausgabe ist bereits am 16. Juli erschienen und schon beim Großteil der Leserschaft eingelangt. Das Heft ist auch online auf unserer Website nachzulesen. Es hat unter anderem den Bergsommer, das 25-Jahre-Jubiläum der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ und den Bikesport als Schwerpunkte. Des Weiteren beinhaltet diese Ausgabe z. B. den zweiten Teil der Nachberichterstattung über das OITAF-Seminar in Grenoble (F). Darüber hinaus bietet die aktuelle Ausgabe eine spezielle Beilage zum Thema „Beschneiung“ mit interessanten Artikeln zu dieser Thematik. Technische Tabellen über Schneilanzen- und Propellermaschinen unterschiedlicher Hersteller liefern detaillierte Einblicke. Mehr über dieses Supplement erfahren Sie demnächst bei uns online.
Auszug aus dem Inhalt des Mountain Manager 4/26:
BERGSOMMER:
- Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen: Das Naturerlebnis steht an erster Stelle
- Test des neuen Kirchberg-Trails
- Längster Flowtrail Tirols: Wichtiger Schritt für den Sommer
- HTB als Professionist beim Trailbau
- WINTERSTEIGER Sports: Professionelle Fahrradwäschen heben Bike-Erlebnis auf neues Level
- Mit dem easyLOOPsystem zusätzlichen Mehrwert schaffen
- Ganzjahresbetrieb für Schlepplift am Beispiel Sommeralm
- 10 Jahre MTB-Kongress
- Niederösterreichs neues Mountainbike-Paradies am Schneeberg
- 10 Zukunftsthesen für den Bergsommer
- Baschnagel: Wo Spielträume Gestalt annehmen
- Fuxis Erlebnisweg in Annaberg/Lungötz
- Hochkant: Mit Virtual Reality durch die Sagenwelt des Chiemgau
ÖKOLOGIE:
- PFANZELT – Wegbereiter für nachhaltigen alpinen Tourismus
- Energie von der Straße
MARKETING & MANAGEMENT:
- MM-Interview: Ing. Siegfried Egger, Vorstand Aberg-Hinterthal Bergbahnen AG: „Beschneiung wird immer wichtiger für Saisonstart und laufenden Betrieb.“
- Präsentation der Gäste-Studie „BEST SKI RESORT 2026“
- Nachbericht Sport Tourismus Forum 2026 in Zürich
Das MM-Team wünscht eine interessante Lektüre!
Bei ihrer spektakulären 360°-Stadiontour diesen Sommer (Juni / Juli) in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden begeisterte Helene Fischer mehr als 750.000 Fans. © Sandra Ludewig
Ski-Opening Schladming-Dachstein 2026 mit Helene Fischer
Nach dem großen Erfolg der Backstreet Boys-Konzerte im Winter 2025 folgt zum Saisonauftakt 2026 das nächste musikalische Highlight: Die Leutgeb Entertainment Group bringt gemeinsam mit der Tourismusregion Schladming-Dachstein und der 4-Berge-Skischaukel (Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm) Helene Fischer nach Österreich. Die Künstlerin eröffnet am 11. Dezember 2026 mit ihrer Band im Planai Stadion die Wintersaison. Das wurde heute bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Vor der imposanten Bergkulisse des Dachsteins verwandelt sich am 11. Dezember 2026 das Planai Stadion erneut in einen der außergewöhnlichsten Konzertschauplätze Europas. Gemeinsam mit ihrer Band präsentiert Helene Fischer ihre größten Hits in einem stimmungsvollen Live-Setting, das Emotion, musikalische Qualität und Konzertatmosphäre auf einzigartige Weise verbindet.
Nach den historischen Erfolgen der vergangenen Jahre mit Robbie Williams, Bryan Adams, Sting, Simply Red und zuletzt den Backstreet Boys setzt das Ski-Opening Schladming-Dachstein damit seine Erfolgsgeschichte fort.

Heutige Pressekonferenz zum Ski-Opening, v.l.n.r.: Daniel Berchthaller (Geschäftsführer Reiteralm), Klaus Hofstätter (Geschäftsführer Hauser Kaibling), Andreas Keinprecht (Vorsitzender Tourismusregion Schladming-Dachstein), Mario Kunasek (Landeshauptmann Steiermark), Moderatorin Silvia Schneider, Veranstalter Klaus Leutgeb, Hermann Trinker (Bürgermeister Stadt Schladming), Peter Weichbold (Geschäftsführer Planai & Hochwurzen), Hermann Egger (Inhaber Hohenhaus Tenne). © Daniel Scharinger
Statement Peter Weichbold, Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen:
„Das Ski-Opening in Schladming ist seit vielen Jahren der emotionale Auftakt in die Wintersaison. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, den Winter heuer erstmals als Geschäftsführer der Planai gemeinsam mit unseren Gästen eröffnen zu dürfen. Dass dieses Event Jahr für Jahr begeistert, verdanken wir der engen Zusammenarbeit mit unseren regionalen Partnern und dem langjährigen Veranstalter Klaus Leutgeb. Gemeinsam schaffen wir ein Erlebnis, das von den ersten Schwüngen auf bestens präparierten Pisten und beeindruckenden Schneebildern bis hin zu unvergesslichen Konzertabenden die Faszination des Winters in Schladming erlebbar macht.“
Statement Klaus Hofstätter, Geschäftsführer Hauser Kaibling:
„Das Ski-Opening macht deutlich, welche internationale Anziehungskraft die Region Schladming-Dachstein entfaltet. Mit Helene Fischer steht heuer eine Künstlerin auf der Bühne, die seit Jahren Millionen Menschen unterschiedlicher Generationen begeistert. Dieses Miteinander macht auch den Hauser Kaibling als höchsten Berg der 4-Berge-Skischaukel aus: Bei uns erwarten Familien und Wintersportbegeisterte jeden Alters unvergessliche Bergerlebnisse.“
Statement Daniel Berchthaller, Geschäftsführer Reiteralm Bergbahnen:
„Das Ski-Opening ist für uns jedes Jahr ein absolutes Highlight und der perfekte Startschuss in die Wintersaison. Wir sind stolz, gemeinsam mit der Region Schladming-Dachstein wieder so ein gigantisches Event auf die Beine zu stellen. Ein echter Höhepunkt wird der Auftritt von Helene Fischer – sie bringt genau die Energie mit, die dieses Opening unvergesslich macht.“
Ticketinformation für das Ski-Opening Schladming-Dachstein 2026
Tickets für das Helene Fischer Konzert am 11. Dezember 2026 gibt es ab dem 3. August, ab 10:00 Uhr, exklusiv unter: http://www.oeticket.com
Insgesamt verzeichneten die Schweizer Bergbahnen einen erfolgreichen Saisonauftakt – im Bild die Standseilbahn Beachtenbucht–Beatenberg der Niederhornbahn AG am Thunersee im Berner Oberland. © Seilbahnen Schweiz
Schweizer Bergbahnen starten gut in die Sommersaison
Von Saisonbeginn im Mai bis Ende Juni 2026 liegen bei den Schweizer Bergbahnen die Ersteintritte 5 % über dem Vorjahr. Dieses Zwischenfazit zum Beginn der Sommersaison ist das Resultat des „Saison-Monitorings“ des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz (= SBS), der die Gästeanzahl (Ersteintritte) von 140 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz auswertet und monatlich aktualisiert. Regional zeigt sich ein unterschiedliches Bild – beeinflusst von Sondereffekten.
Die Wetterbedingungen zum Start der Sommersaison bei den Schweizer Bergbahnen waren sehr verschieden: Auf den kalten und oft trüben Mai folgte ein außergewöhnlich heißer Juni. Die Hitze im Mittelland lockte viele Menschen zur Abkühlung in die Berge (Stichwort: Sommerfrische). Insgesamt verzeichneten die Schweizer Seilbahnunternehmen einen erfolgreichen Saisonauftakt.
Berner Oberland als Wachstumsmotor
Besonders erfreulich verlief der Saisonstart im Berner Oberland. Die Bergbahnen der Region verzeichneten 29 % mehr Ersteintritte als im Vorjahr. Damit liegt das Berner Oberland deutlich über dem Schweizer Durchschnitt von 5 %. Die enormen Zuwächse im Berner Oberland sind insbesondere auf die außergewöhnlich hohe Nachfrage bei einzelnen großen Ausflugsdestinationen zurückzuführen.
Während das Tessin (-1 %) stagnierte, lagen die Frequenzen in Graubünden (-2 %), den Waadtländer und Freiburger Alpen (-4 %), im Wallis (-5 %) sowie in der Zentralschweiz (-7 %), leicht unter dem Vorjahresniveau. Deutlich rückläufig entwickelte sich die Ostschweiz mit einem Minus von 20 % (vgl. Abb. 1).

Abbildung 1: Ersteintritte – Veränderungen zum Vorjahr, kumulierte Werte von Saisonbeginn im Mai bis 30. Juni 2026. © Seilbahnen Schweiz
Sondereinflüsse in der Ostschweiz und im Berner Oberland
Der Rückgang in der Ostschweiz ist auf die vorübergehende Betriebseinstellung der Säntis-Schwebebahn wegen ihrer Erneuerung zurückzuführen. Ohne diesen Sondereffekt bleibt das Ergebnis stabil (0 %). Der kräftige Zuwachs im Berner Oberland geht vor allem auf das Konto der Schilthornbahn, die im Vorjahr wegen Umbauarbeiten nur eingeschränkt in Betrieb war. Ohne diesen Sondereinfluss läge die Region mit einem Wachstum von 4 % ungefähr im Schweizer Durchschnitt.
Zweites Standbein: der Sommerbetrieb
Neben dem Wetter beeinflussen auch die internationalen Rahmenbedingungen die Nachfrage. Die Schweiz wird in einem von geopolitischen Unsicherheiten geprägten Umfeld weiterhin als sichere, stabile und qualitativ hochwertige Reisedestination wahrgenommen. Deshalb sind die internationalen Märkte nicht wie befürchtet so stark eingebrochen. Und die Berge bleiben Sehnsuchtsorte für die Schweizer Bevölkerung.
Statement Berno Stoffel, Direktor vom Verband Seilbahnen Schweiz:
„Die Stabilität der Schweiz erweist sich als Wettbewerbsvorteil, besonders auf dem internationalen Markt. Sowohl Gäste aus Nordamerika und weiteren Fernmärkten, aber auch die einheimischen Gäste suchen authentische Naturerlebnisse und hochwertige Sommerangebote. Das trägt dazu bei, dass sich das Sommergeschäft zunehmend als wichtiges zweites Standbein der Seilbahnbranche etabliert.“
Rund um den Gipfel des Fansipan hat die Sun Group einen umfangreichen, spirituellen Komplex im klassischen vietnamesischen Pagodenstil mit moderner Infrastruktur errichtet. Dazu gehört unter anderem auch die 21,5 m hohe bronzene Buddha-Statue. © ThinhLa über Pexels
Neu am Fansipan: zwei zusätzliche Standseilbahnen
Der Fansipan ist mit 3.143 m der höchste Berg Vietnams und ganz Indochinas. Seit Juli 2026 erweitern zwei neue Standseilbahnen aus dem Hause Garaventa, einem Unternehmen der Doppelmayr Gruppe, die Erschließung des Gipfelbereichs. Außerdem wird dadurch die Besucherführung zwischen den verschiedenen Attraktionen optimiert. Das teilte Garaventa gestern in einer Presseaussendung mit.
Der Fansipan erhebt sich im äußersten Norden Vietnams in der Provinz Lao Cai, nahe der Grenze zu China, und nur ca. 9 kmvon der Bergstadt Sa Pa entfernt. Er ist mit 3.143 m der höchste Berg Vietnams und ganz Indochinas. Fansipan gehört zur Hoang-Lien-Son-Gebirgskette und befindet sich im Hoang Lien Nationalpark, der für seine außergewöhnliche Artenvielfalt und seine ursprünglichen Bergwälder bekannt ist. Die Region rund um den Fansipan ist geprägt von steilen Berghängen, dichten tropischen Wäldern und spektakulären Tälern. Die Erschließung des Gipfelbereichs erfolgt über mehrere Bahnen der Doppelmayr Gruppe. Von Sa Pa führt eine Standseilbahn zur Talstation der 3S-Bahn „Fansipan Legend“, welche die Besucher in den Gipfelbereich transportiert. Dort ermöglicht die Standseilbahn „Fansipan Peak“ den Zugang zum Berggipfel. Aufgrund der hohen Besucherzahlen wurde die Infrastruktur nun um die beiden neuen Standseilbahnen „Fansipan Coaster“ und „Fansipan Top“ erweitert. Die beiden Anlagen wurden am 11. Juli 2026 offiziell eröffnet.

Die neue Standseilbahn Fansipan Coaster zeichnet sich durch ihr außergewöhnliches Streckenprofil mit stark wechselnden Neigungen aus. © Garaventa
Die Fansipan Coaster
Diese Standseilbahn zeichnet sich durch ihr außergewöhnliches Streckenprofil mit stark wechselnden Neigungen aus. Die „Fansipan Coaster“ hat eine schräge Länge von 186 m und überwindet einen Höhenunterschied von 58 m. Während die Strecke im unteren Teil vergleichsweise flach verläuft, steigt sie gegen Ende deutlich an. Diese Kombination stellte hohe Anforderungen an die Auslegung der Standseilbahn und erforderte spezielle technische Lösungen für die Seilführung. Die beiden Fahrzeuge produzierte CWA aus Olten, ebenfalls ein Unternehmen der Doppelmayr Gruppe. Sie wurden auf die spezielle Streckenbeschaffenheit abgestimmt. Die Sitzanordnung berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Neigungen und ermöglicht den Fahrgästen sowohl bergwärts als auch talwärts denselben Komfort. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 3 m/s werden mit der Standseilbahn „Fansipan Coaster“ 1.000 Personen pro Stunde und Richtung befördert.

Fansipan Coaster: Während die Strecke im unteren Teil vergleichsweise flach verläuft, steigt sie gegen Ende deutlich an. © Garaventa
Die Fansipan Top
Diese Standseilbahn weist eine konstante Steigung auf und ist als kompakte Einwagen-Standseilbahn konzipiert. Bei einer schrägen Länge von 53 m überwindet die „Fansipan Top“ einen Höhenunterschied von 38 m. Die Fahrgeschwindigkeit liegt bei 2 m/s, was eine Förderleistung von 1.000 Personen pro Stunde und Richtung ergibt.
Die beiden Standseilbahnen verfügen über unterschiedliche Antriebskonzepte, die auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt wurden. Während die „Fansipan Coaster“ über einen Adhäsionsantrieb in der Bergstation verfügt, wird das Fahrzeug der „Fansipan Top“ über eine Winde angetrieben.

Die Fansipan Top ist als Einwagen-Standseilbahn konzipiert und wird über eine Winde angetrieben. © Garaventa
Anspruchsvolle Logistik
Die Realisierung der Anlagen stellte hohe Anforderungen an Planung und Logistik. Die Baustelle war aufgrund ihrer Höhenlage nur eingeschränkt zugänglich. Material und Komponenten mussten über die bestehende 3S-Bahn „Fansipan Legend“ auf den Berg transportiert und von dort mit zahlreichen Materialseilbahnen an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Die Doppelmayr Gruppe und die Sun Group haben schon zahlreiche Seilbahnanlagen in Sa Pa sowie ganz Vietnam gemeinsam umgesetzt.
Neben umfangreichem Fachwissen wird bei der Ausbildung großer Wert auf praxisnahes Arbeiten gelegt. © BFI Salzburg
Qualifiziertes Personal ist entscheidender Wettbewerbsfaktor!
Für Unternehmen spielen bestens ausgebildete und ambitionierte Mitarbeiter eine bedeutende Rolle. In der Seilbahnbranche gibt es durch das BFI Salzburg seit mehr als 15 Jahren die Möglichkeit, im zweiten Bildungsweg die Ausbildung zum Seilbahntechniker/zur Seilbahntechnikerin zu machen. Der MOUNTAIN MANAGER hat Ing. Erwin Stangassinger, der entscheidend zum Aufbau des Seilbahn-Kompetenzzentrums an der LBS Hallein beigetragen hat, zum Angebot befragt.

Ing. Erwin Stangassinger, Kursleitung Seilbahntechnik BFI Salzburg © lw
In der Seilbahnbranche sind in Österreich rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt. Wie sehen Sie die aktuelle Situation, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen?
Die Seilbahnbranche beschäftigt in Österreich rund 15.000 Mitarbeiter, dennoch spüren wir – wie viele andere technische Branchen – einen zunehmenden Engpass bei qualifizierten Fachkräften. Besonders gefragt sind gut ausgebildete Techniker mit hoher Praxiskompetenz und hohem Sicherheitsbewusstsein. Die Herausforderung liegt weniger im grundsätzlichen Interesse an der Branche, sondern eher darin, dass die spezifisch qualifizierten Arbeitskräfte, die den komplexen technischen und rechtlichen Anforderungen moderner Seilbahnanlagen gerecht werden, nicht immer in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Gleichzeitig verschärfen der demografische Wandel und der Wettbewerb um technische Fachkräfte die Situation. Die Seilbahnbranche kann aber mit attraktiven Arbeitsplätzen, hoher technischer Qualität und langfristigen Perspektiven punkten. Um diesen Vorteil zu nutzen, braucht es bei der Ausbildung auch insbesondere den zweiten Bildungsweg und Angebote in der Erwachsenenbildung. Diese ermöglichen es, Quereinsteiger und erfahrene Techniker z. B. im Elektrotechnikbereich rasch und qualitätsgesichert für den Seilbahnbetrieb zu qualifizieren – ein entscheidender Faktor, um den Personalbedarf auch künftig abzudecken. Die österreichische Seilbahnbranche hat im Vergleich zu den internationalen Mitbewerbern jedenfalls einen großen Standortvorteil bei der Suche nach qualifiziertem Personal: die zentral gelegene und einzige Berufsschule für Seilbahntechnik bzw. für die Doppellehre Seilbahntechnik/Elektrotechnik ist in Hallein. Da sind die Wege nicht weit zu den Salzburger Seilbahngesellschaften.
Welche Bedeutung hat es im Berufsbild, dass bei vielen Seilbahnunternehmen der Ganzjahresbetrieb immer wichtiger wird?
Der wachsende Ganzjahresbetrieb bedeutet für das Berufsbild Seilbahntechnik eine deutliche Erweiterung. Seilbahntechniker sind heute nicht mehr ausschließlich auf den Winterbetrieb fokussiert, sondern oft ganzjährig für Betriebssicherheit, Wartung und Verfügbarkeit der Anlagen verantwortlich. Mit dem Ganzjahresbetrieb steigen die Anforderungen an Flexibilität, technische Breite und Eigenverantwortung. Neben klassischen Aufgaben rücken Themen wie präventive Instandhaltung, höhere Anlagenverfügbarkeit, Besucherlenkung, Schnittstellenmanagement zu digitalen Systemen sowie die Integration neuer Angebotsformen stärker in den Vordergrund. Für die Mitarbeiter bedeutet das ein abwechslungsreicheres, stabileres Berufsbild mit längeren Beschäftigungszeiträumen und besseren Entwicklungsperspektiven. Und für die Unternehmen ist qualifiziertes, ganzjährig einsetzbares Personal ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, um alpine Destinationen ganzjährig, nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben.
Welche Karriereperspektiven gibt es in der Branche?
Die Karriereperspektiven in der Seilbahnbranche sind vielfältig und langfristig angelegt. Der Einstieg erfolgt häufig über eine technische Ausbildung als Seilbahntechniker oder im Rahmen der Doppellehre Seilbahntechnik/Elektrotechnik, eröffnet aber zahlreiche Entwicklungswege, sowohl fachlich als auch organisatorisch. Mit entsprechender Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen sind Weiterentwicklungen etwa in Richtung Werkstätten- oder Betriebsleitung oder Sicherheits- und Qualitätsmanagement möglich. Auch Schnittstellenfunktionen zu Digitalisierung, Automatisierung oder Energiemanagement gewinnen zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus bietet die Seilbahnbranche auch Perspektiven außerhalb des reinen Anlagenbetriebs, etwa in Planung, Projektmanagement, behördlicher Abwicklung, Schulung oder bei Seilbahnherstellern. Als ausgebildeter Seilbahntechniker ist man aber auch sicherlich gut gerüstet, um bei entsprechender Zusatzqualifikation in anderen Funktionen im organisatorischen oder im kaufmännischen Bereich eines Seilbahnunternehmens Fuß fassen zu können. In Summe ist die Seilbahnbranche ein stabiles, technisch anspruchsvolles und zukunftsorientiertes Berufsfeld, das engagierten Fachkräften klare Aufstiegsmöglichkeiten, hohe Eigenverantwortung und langfristige Beschäftigungsperspektiven bietet, insbesondere vor dem Hintergrund von Ganzjahresbetrieb und steigenden technischen Anforderungen.

Seit 2010 haben 153 Teilnehmer den Lehrabschluss Seilbahntechniker/Seilbahntechnikerin im zweiten Bildungsweg absolviert. © BFI Salzburg
Wie sieht die Ausbildung aus, was wird angeboten – und wie hat sich das Angebot verändert?
Als Ausbildungsort ist die Landesberufsschule Hallein mit dem Seilbahntechnik-Kompetenzzentrum der zentrale Punkt für die duale Berufsausbildung in Österreich, wofür Österreich auch beneidet wird. Für Erwachsene, die bereits in der Seilbahnbranche tätig sind und einen Lehrabschluss als Seilbahntechniker machen wollen, bietet das Berufsförderungsinstitut (BFI) Salzburg einen Vorbereitungslehrgang für die außerordentliche Lehrabschlussprüfung auf dem zweiten Bildungsweg an. Der besondere Vorteil dieser Ausbildung liegt darin, dass die Kursdauer als auch die Kurszeiten auf eine für die Seilbahnbetriebe praktikable Umsetzung ausgerichtet sind. Die fachpraktische Ausbildung erfolgt im Seilbahn-Kompetenzzentrum in der Landesberufsschule Hallein. Dazu stehen die Labors, die verschiedenen Werkstätten und die Seilbahnhalle mit 1:1 Seilbahnanlagen und Schlepplift zur Verfügung:
- Elektrolabor,
- Pneumatiklabor,
- Hydrauliklabor,
- Automatisierungslabor,
- Dreherei/Fräserei/Schweißwerkstätte,
- Schleppliftrevisionswerkstätte,
- Klemmenwerkstätte,
- Kuppelbare Umlaufseilbahn Fabr. Doppelmayr,
- Kuppelbare Umlaufseilbahn Fabr. Leitner,
- Schleppliftanlage Fabr. Doppelmayr,
- Pendelbahn Stationsbühne Laufwerk mit Tragseilbremse,
- Standseilbahnwagen sowie eine Vielzahl an seilbahntechnischen Anlagenkomponenten für den praktischen Anschauungsunterricht.
Durch den hohen Praxisanteil des Lehrgangs haben die Teilnehmer die Möglichkeit, das vermittelte Wissen direkt in die Arbeit im eigenen Seilbahnunternehmen zu integrieren.
Die theoretischen Fachgebiete werden im BFI Pinzgau in Zell am See unterrichtet:
- Fachrechnen,
- Fach- und Werkstoffkunde,
- Seilbahnsysteme,
- Seilbahntechnik und Baugruppen,
- Seile,
- Elektrotechnik,
- Hydraulik,
- Recht und Arbeitssicherheit.
Die fachtechnische theoretische Ausbildung ist mit den praktischen Übungen in den Labors und für die praxisidenten Wartungsarbeiten an den Seilbahnanlagen bestens abgestimmt, wodurch ein besonderer Lernerfolg den Kursteilnehmern garantiert werden kann. Die Gruppe der Vortragenden setzt sich aus sehr qualifizierten Lehrkräften der Landesberufsschule Hallein und erfahrenen Seilbahntechnikern/Ingenieuren mit langjähriger Praxis zusammen.
Wann wurde hier mit dem Ausbildungsangebot gestartet, wie viele Personen wurden schon bisher ausgebildet?
Der Lehrberuf des Seilbahntechnikers/der Seilbahntechnikerin wurde von der Wirtschaftskammer – Fachverband der österreichischen Seilbahnen im Jahr 2008 beschlossen. Im Frühjahr 2009 startete die erste Premierenklasse „Seilbahnfachmann/-frau“ in der Landesberufsschule Hallein. Schnell hatte man erkannt, dass es zur Beschaffung von qualifiziert ausgebildeten „Seilbahnern“ auch eine Ausbildungsmöglichkeit für bereits im Seilbahnwesen tätige Erwachsene braucht. Zwei sehr verdiente Seilbahner, Walter Bacher von den Gletscherbahnen Kaprun und Ferdinand Eder von der Schmittenhöhe Bergbahnen AG, waren die Initiatoren für den Vorbereitungslehrgang zur LAP Seilbahntechnik auf dem zweiten Bildungsweg des BFI Salzburg, welcher 2011 erstmalig durchgeführt wurde.

Die Werkstätten in der Landesberufsschule Hallein sind modern ausgestattet. © BFI Salzburg
Wie kombiniert man Ausbildung und Praxis?
Der Vorbereitungslehrgang auf die außerordentliche LAP Seilbahntechnik des BFI Salzburg ist berufsbegleitend aufgebaut und findet über 2 Semester statt. Die Kurszeiten sind so abgestimmt, dass die Teilnehmer uneingeschränkt ihrer Arbeit im Seilbahnunternehmen nachkommen können. Die Besonderheit des Ausbildungsmodus beim BFI-Seilbahntechnikkurs liegt darin, dass über den Zeitraum von einem Kursjahr (Sept-Juli) das erlernte Wissen gleich bei der praktischen Arbeit im Betrieb umgesetzt werden kann und dadurch zugleich eine Vertiefung des Fachwissens erreicht wird.
Erhalten Sie von Ihren Schülern Rückmeldungen, wenn sie im Beruf stehen?
Die Seilbahnwelt ist groß und andererseits doch wieder klein, sodass man sich bei verschiedenen Veranstaltungen, Events oder Fachmessen oft über den Weg läuft. Fast einhelliger Tenor der Absolventen ist, dass am Kursanfang schon leichte Zweifel aufkamen, wie sich das alles wohl im Kopf abspeichern lässt. Wie so oft im Leben nach getaner Arbeit oder besser gesagt erreichtem Erfolg ist man stolz, ein Seilbahntechniker zu sein, der mit fundiertem Fachwissen ausgestattet ist. Man kann beruhigt an die tägliche Arbeit herangehen und mit Freude und Selbstsicherheit die Aufgaben erledigen.

Übersicht Lehrgänge Seilbahntechnik, Vorbereitungslehrgang auf die LAP im 2. Bildungsweg © cm
Wann starten bei Ihnen wieder Kurse?
Der nächste Vorbereitungslehrgang für die Lehrabschlussprüfung Seilbahntechnik am 2. Bildungsweg startet Mitte September 2026. Anmeldungen sind am BFI Pinzgau telefonisch oder per Mail jederzeit möglich.
Vielen Dank für das Gespräch! lw
Die Bergstation der neuen 6er-Sesselbahn „Patrullarve“, wird mit dem System LeitPilot ausgestattet sein und kann somit autonom betrieben werden – im Bild Rendering der Bergstation. © Zermatt Bergbahnen AG
Matterhorn Ski Paradise: Schweiz-Premiere für Ropera®-Anlage
Gemeinsam mit der Zermatt Bergbahnen AG realisiert der Südtiroler Seilbahnproduzent LEITNER mit der neuen 6er-Sesselbahn „Patrullarve“ erstmals eine Ropera®-Anlage in der Schweiz. Die neue Seilbahnanlage ersetzt nach 37 erfolgreichen Betriebsjahren die bestehende 4er-Sesselbahn und wird ab der Wintersaison 2026/27 für noch mehr Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit im Matterhorn Ski Paradise sorgen. Das teilte LEITNER vor kurzem in einer Presseaussendung mit.
Mit dem Neubau der 6er-Sesselbahn „Patrullarve“ wird ein bedeutendes Kapitel der Zermatter Seilbahngeschichte fortgeschrieben: Bereits 1965 wurde mit dem „Skilift National“ eine der ersten Anlagen im Gebiet Sunnegga–Blauherd eröffnet. Aufgrund der steigenden Gästezahlen entstand 1989 die 4er-Sesselbahn Patrullarve, die in den vergangenen 37 Jahren rund 24 Mio. Gäste beförderte und damit zu einer prägenden Anlage im Skigebiet wurde. Der traditionsreiche Name „Patrullarve“ bleibt auch mit der neuen Generation der Seilbahnanlage erhalten. Die neue 6er-Sesselbahn wird in zentraler Lage zwischen Patrullarve und Blauherd verlaufen und ab der kommenden Wintersaison den Wintersportgästen während der Fahrt beeindruckende Ausblicke auf das Matterhorn bieten. Sie wird über eine Förderleistung von 2.000 P/h und einer Fahrgeschwindigkeit von 6 m/s verfügen und ist mit dem DirectDrive-Antrieb sowie dem autonomen Betriebssystem LeitPilot aus dem Hause LEITNER ausgestattet.
Erste Ropera®-Anlage in der Schweiz
Besondere Bedeutung kommt dabei der eingesetzten Ropera®-Technologie zu: Mit der neuen 6er-Sesselbahn „Patrullarve“ realisiert LEITNER erstmals eine Anlage dieses Typs in der Schweiz. Unternehmensangaben zufolge vereint das innovative System Leistungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Flexibilität über sämtliche Komponenten hinweg und zielt auf geräuscharme Betriebsabläufe, hohe Arbeitssicherheit, Wartungsfreundlichkeit sowie reduzierte Lebenszykluskosten ab. Die Antriebstechnologie basiert auf dem bewährten DirectDrive von LEITNER, einem getriebelosen Synchronmotor, der direkt mit der Seilscheibe verbunden ist. Er sorgt, so LEITNER, für besonders geräuscharmen, energieeffizienten und wartungsarmen Betrieb bei höchster Zuverlässigkeit. Ergänzt wird dies durch das moderne Bedien- und Überwachungssystem „Monitor 5“ (= Teil von LeitControl), das eine intuitive, touchbasierte Steuerung und umfassende Echtzeit-Überwachung sämtlicher Anlagenparameter ermöglicht.
Die Stationen
Gemeinsam mit der renommierten italienischen Designfirma Pininfarina hat LEITNER das bewährte Stationsdesign weiterentwickelt. Die neue, elegante und aerodynamische Stationsüberdachung bietet optimalen Wetterschutz und reduziert Schnee- sowie Windlasten. Das überarbeitete Konzept vereint Design-Kompetenz mit erweiterter Funktionalität und stellt Nachhaltigkeit, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit in den Mittelpunkt. Die Bergstation ist mit dem System LeitPilot ausgestattet und kann somit autonom betrieben werden – ein weiterer Schritt hin zu effizienteren und zukunftsorientierten Seilbahnsystemen.
Statement Fabian Imboden, Bereichsleiter Technik Nord, Zermatt Bergbahnen AG:
„Mit dieser Investition unterstreichen die Zermatt Bergbahnen ihren Anspruch, das Bergerlebnis kontinuierlich weiterzuentwickeln und Gästen modernste Infrastruktur auf höchstem Niveau zu bieten. Die neue Bahn steht exemplarisch für den Innovationsgeist und die Zukunftsorientierung des Unternehmens – und für ein Skierlebnis, das auch in den kommenden Jahrzehnten Maßstäbe setzt.“
Langjährige Zusammenarbeit
Für den Südtiroler Seilbahnhersteller LEITNER markiert das Projekt zugleich die Fortsetzung einer erfolgreichen Kooperation mit dem namhaften Skigebiet. Bereits in den vergangenen Jahren realisierte das Unternehmen mit dem „Matterhorn Alpine Crossing“ zwei international beachtete Prestigeprojekte. Mit der neuen 8er-Sesselbahn „Gifthittli“, die in der Wintersaison 2025/26 in Betrieb ging, setzte LEITNER zudem erstmals eine 8er-Sesselbahn in der Schweiz um. Die neue 6er-Sesselbahn „Patrullarve“ knüpft nun an diese gemeinsame Erfolgsgeschichte an.
